15 O (15 großes O)

Ich füh­le wie verzaubert

Im Wel­tenschein des Geistes Weben:

Es hat in Sinnesdumpfheit

Gehüllt mein Eigenwesen

Zu schenken mir die Kraft,

Die, ohn­mächtig sich selb­st zu geben,

Mein Ich in seinen Schranken ist.

A und O im Seelenkalender

Bish­er habe ich die Beze­ich­nun­gen der Mantren nicht in meine Aus­führun­gen ein­be­zo­gen. An dieser Stelle will ich eine Aus­nahme machen. Im See­lenkalen­der gibt es jeden Buch­staben dop­pelt, ein­mal für einen Spruch im Som­mer-Hal­b­jahr, ein­mal für einen im Win­ter-Hal­b­jahr. Es gibt also zwei „A Sprüche“ und zwei „O‑Sprüche“. Die A‑Sprüche ste­hen im See­lenkalen­der natür­lich zu Beginn jedes Hal­b­jahres, das heißt genau nach der Schwelle der bei­den Jahreshälften. Die O‑Sprüche ste­hen erstaunlich­er Weise eben­so direkt nach ein­er Schwelle, der aus den Schwellen­sprüchen 14 N und 39 n gebilde­ten Som­mer- und Win­ter-Schwelle. A und O ste­hen für Alpha und Omega. Alpha verbindet den Zeit­strom mit dem Uran­fang, Omega mit dem Ziel der Erdenevo­lu­tion. Die Dop­pel­strom der Zeit genan­nte Vorstel­lung beschreibt diese bei­den Orte als Quellpunk­te eines Zeit­stroms. Gemein­sam bilden sie die Gegen­wart. Im See­lenkalen­der begin­nt jedes Viertel­jahr entwed­er mit einem A oder mit einem O und trägt dadurch mal mehr das Gepräge des von der Ver­gan­gen­heit her strö­menden Zeit­stroms, mal mehr das Gepräge des aus der Zukun­ft kommenden.

OM

Noch ein weit­er­er Aspekt gehört zu den Mantren mit dem Buch­staben O. Im Alpha­bet ist es so ein­gerichtet, dass die bei­den Schwellen­sprüche, die bei­de den Buch­staben N tra­gen, umgeben sind mit je einem Mantra mit M und einem mit O. Sehe ich von der im Alpha­bet gegebe­nen Rei­hen­folge ab und lese sie von hin­ten, von der Zukun­ft her, wer­den die bei­den Schwellen einger­ahmt von der Silbe OM, der heili­gen Silbe der Inder, die bei uns zu Amen wurde. Außer­dem gibt es im See­lenkalen­der (fast ) immer zwei Mantren, die gram­matikalis­che Entsprechun­gen zeigen, die Spiegel­sprüche. Bei­de die Schwelle umgeben­den Mantren bilden mit ihrem Spiegel­spruch OM. 15 O spiegelt mit 38 m, während 13 M mit 40 o spiegelt. Auch hier zeigt sich die heilige Silbe, die Keim­silbe des Uni­ver­sums, als Umrah­mung der Schwelle.

Ein Exkurs: OM, ein Ausdruck der Quelle allen Seins

Dr. med Eben Alexan­der (*11.12.1953, amerikanis­ch­er Neu­rochirurg), beschreibt in seinem Buch „Blick in die Ewigkeit“, die Quelle allen Seins, die er in sein­er Nah-Tode­ser­fahrung 2008 erlebte, und sein mit ihr ver­bun­denes Hör­erleb­nis “OM” wie fol­gt: „Ich bewegte mich noch weit­er und ging als­bald in eine gewaltige Leere ein – vol­lkom­men dunkel, uner­messlich groß, aber auch unendlich tröstlich. Sie war raben­schwarz, floss aber gle­ichzeit­ig über vor Licht – einem Licht, das aus ein­er strahlen­den Kugel zu kom­men schien, die ich jet­zt direkt neben mir spürte. Diese Kugel lebte und war fast materiell, wie die Lieder der Engel­we­sen gewe­sen waren. Meine Sit­u­a­tion ähnelte selt­samer­weise der eines Fötus im Mut­ter­leib. Der Fötus schwebt im Mut­ter­leib mit sein­er stillen Part­ner­in, der Plazen­ta, die ihn ernährt und als Ver­mit­t­lerin zu der über­all präsen­ten und doch unsicht­baren Mut­ter fungiert. In diesem Fall war die „Mut­ter“ Gott, der Schöpfer, die Quelle, die für die Entste­hung des ganzen Uni­ver­sums ver­ant­wortlich ist. Dieses Wesen war so nah, dass es über­haupt keine Dis­tanz mehr zwis­chen Gott und mir selb­st gab. Aber gle­ichzeit­ig kon­nte ich die unendliche Weite des Schöpfers spüren, kon­nte sehen, wie winzig klein ich im Ver­gle­ich zu ihm war. Ich werde Gott gele­gentlich Om nen­nen, weil ich diese Beze­ich­nung für ihn ursprünglich in meinen Aufze­ich­nun­gen nach dem Koma benutzt habe. „Om“ war der Klang, den ich im Zusam­men­hang mit dem all­wis­senden, allmächti­gen und bedin­gungs­los lieben­den Gott gehört hat­te. Aber jede Beschrei­bung von ihm greift zu kurz“ (S. 71f).

Und weit­er heißt es: „Ein­er der größten Fehler, die Men­schen machen, wenn sie über Gott nach­denken, ist, sich Gott als unper­sön­lich­es Wesen vorzustellen. Ja, Gott ist hin­ter den Zahlen, hin­ter der Per­fek­tion des Uni­ver­sums, welche die Wis­senschaft misst und zu ver­ste­hen ver­sucht. Aber  — und auch das ist ein Para­dox – das Om ist auch „men­schlich“ – men­schlich­er sog­ar als Sie und ich. Das Om hat Ver­ständ­nis für und Sym­pa­thie mit unser­er men­schlichen Sit­u­a­tion, und zwar tiefge­hen­der und per­sön­lich­er, als wir uns das über­haupt vorstellen kön­nen, denn das Om weiß, was wir vergessen haben, und ver­ste­ht, was für eine schreck­liche Bürde es ist, auch nur für einen Moment ohne jede Erin­nerung an das Göt­tliche zu leben“ (S. 124).

Was sagt mir das Mantra 15 O?

Das Mantra15 O begin­nt damit, dass ich füh­le. Ich bin gegen­wär­tig, präsent in der Wahrnehmung. Doch was ich wahrnehme, macht den Ein­druck eines Traumes. Ich füh­le das Weben des Geistes. Ich füh­le es, aber nicht wach und klar, son­dern verza­ubert. Ich bin mit mein­er Wahrnehmung hin­ter den Sin­ness­chleier vorge­drun­gen, doch fehlt mir noch die klare Geis­terken­nt­nis. Was sich zeigt, ist wie verza­ubert. Oder füh­le ich mich verza­ubert von dem, was ich erlebe? Des Geistes Weben ist verza­ubert in den Wel­tenschein, den Schein der Welt. Hier kann ich ein­er­seits den Wel­tenschein als die Maya, die Illu­sion von der Wahrheit der Materie ver­ste­hen, ander­er­seits den Schein auch als die Aura, als das geistige Leucht­en, das alle Lebe­we­sen umgibt, vorstellen. Hier, in der durch­sichtig gewor­de­nen, zum Schein gewor­de­nen Welt, nehme ich das Weben des Geistes füh­lend wahr.

Rudolf Stein­er sagt: “Geis­teswis­senschaft zeigt uns immer mehr und mehr, dass im Materiellen der Geist verza­ubert ist, dass das Sinnlich-Materielle das Zauberkleid des Geisti­gen ist. Der Men­sch ist dazu berufen, inner­halb des Stof­flichen aus diesem Zauberkleid her­aus den Geist zu entza­ubern. Das Geistige find­et seine Aufer­ste­hung in dem Men­schen, in der über sich selb­st sich erheben­den Men­schenseele. Aber die Seele den Weg über sich hin­aus find­en zu lassen, ist Auf­gabe der Geis­teswis­senschaft. So find­et Geist den Geist. Der Men­sch wird immer mehr den Geist begreifen, indem er sich ihm mehr und mehr ähn­lich macht.” (Vor­trag 6.5.1909, Die europäis­chen Mys­te­rien und ihre Eingeweihten)

Die Kun­st des Webens gehört zu den ältesten Fer­tigkeit­en der Men­schheit. Die drei Nor­nen in der Nordis­chen Mytholo­gie spin­nen den Lebens­faden und weben die Geschicke der Men­schen. Erlebe ich meinen Kör­p­er als Kleid mein­er Seele, so ist dieses Kör­perkleid durch das Weben des Geistes ent­standen, so wie auch alle anderen Kör­p­er. Eben­so wie Spin­nen war Weben ein Frauen­handw­erk, denn die Verbindung zum Her­vor­brin­gen eines neuen Lebe­we­sens wurde darin erlebt.

Dieses Eingewebt- und Einge­spon­nen-wer­den hat bewirkt, dass mein Eigen­we­sen — also ich, so wie ich mich auf Erden erlebe — in Sin­nes­dumpfheit einge­hüllt wor­den ist. Nun wird die oben schon erwäh­nte Verza­uberung nochmals anders ver­ständlich. Das Weben des Geistes verza­ubert auch mich. Dieses Bild lässt an die Jungfrauen im Märchen denken, die zunächst entwed­er schwarz oder uralt ist, wenn der Jüngling sie das erste Mal erblickt. Erst nach­dem er mehrere Auf­gaben gelöst hat, kann er sie in ihrer wahren Schön­heit erken­nen. Der Grund, warum ich nicht automa­tisch vom Fühlen zum Erken­nen fortschre­it­en kann, — im Märchen die Auf­gaben zunächst gelöst wer­den müssen, — liegt wie der Spruch sagt, in der Sin­nes­dumpfheit. … Es hat in Sin­nes­dumpfheit gehüllt mein Eigen­we­sen, … „Es“ ist in diesem Fall „das Geistes Weben“, denn der „Wel­tenschein“ ist männlich und kommt dadurch nicht in Frage. Dadurch ergibt sich eine sehr erstaunliche Aus­sage. Das, was verza­ubert ist, das Geistes Weben, was sich opfert in die Materie hinein, wird hier durch „es“ auch gle­ichzeit­ig als die Ursache beze­ich­net für die Sin­nes­dumpfheit. Das Weben des Geistes, sein Wirken, hat mein Eigen­we­sen in Sin­nes­dumpfheit gehüllt. Durch dieses Einge­hüllt sein, werde ich im Fühlen fest­ge­hal­ten und kann nicht zur Erken­nt­nis fortschre­it­en. Ich muss fest­stellen, meine Geis­teskraft ist der Kraft des “Kör­p­er-weben­den-Geistes” nicht gewach­sen. Ich sehe gewöhn­lich nur mit äußeren Sin­nen. Ich bin in Sin­nes­dumpfheit gehüllt und die verza­ubernde Macht des weben­den Geistes kann ich an dieser Stelle nur erfüh­lend wahrnehmen, nicht die Verza­uberung lösend durchschauen.

Bevor ich auf den let­zten Teil des Mantras einge­he, möchte ich wegen der the­ma­tis­chen Nähe ein­fü­gen, was Rudolf Stein­er über die in die Materie geban­nten, verza­uberten Ele­men­tar­we­sen sagt, die auf Erlö­sung durch den Men­schen warten.

„Kön­nen wir als Men­schen für diese Ele­men­targeis­ter etwas tun? … Kön­nen wir etwas tun, um das, was da verza­ubert ist, zu erlösen? Ja, wir kön­nen etwas tun! Denn das, was wir Men­schen tun hier in der physis­chen Welt, ist auch nichts anderes als der äußere Aus­druck geistiger Prozesse. Alles, was wir tun, hat zu gle­ich­er Zeit seine Bedeu­tung in der geisti­gen Welt. Nehmen wir ein­mal fol­gen­des an: Ein Men­sch ste­ht gegenüber irgen­deinem, sagen wir, Bergkristall oder einem Stück Gold oder der­gle­ichen. Er schaut das an. Was geschieht, wenn ein Men­sch ein­fach anglotzt, anschaut mit seinem sinnlichen Auge irgen­deinen äußeren Gegen­stand, was geschieht da? Da ist ein fortwähren­des Wech­sel­spiel zwis­chen dem verza­uberten Ele­men­targeist und dem Men­schen. Das­jenige, was da in der Materie drin­nen verza­ubert ist, und der Men­sch, sie haben etwas miteinan­der zu tun. Nehmen wir nun an, der Men­sch glotzt nur den Gegen­stand an, so daß ihm nur auf­fällt, was ans Auge heran­dringt; da geht immer etwas von diesen Ele­men­tar­we­sen in den Men­schen here­in. Fortwährend geht etwas von den verza­uberten Ele­men­tar­we­sen in den Men­schen here­in, von früh bis abends. Indem Sie wahrnehmen, geht von Ihrer Umge­bung fortwährend eine Schar von Ele­men­tar­we­sen­heit­en, die verza­ubert war und die fortwährend verza­ubert wird durch die Verdich­tung­sprozesse der Welt, fortwährend geht eine solche Schar von Wesen­heit­en in Sie hinein. Nehmen wir nun ein­mal an, der Men­sch, der so die Gegen­stände anglotzt, hätte gar nicht die Nei­gung, nachzu­denken über die Gegen­stände, in sein­er Seele irgend etwas leben zu lassen vom Geist der Dinge. Er macht sich’s bequem, geht nur so durch die Welt, ver­ar­beit­et es aber geistig nicht, nicht mit Ideen, nicht mit Gefühlen, mit gar nichts, er bleibt sozusagen ein bloßer Anschauer dessen, was ihm materiell in der Welt ent­ge­gen­tritt. Da gehen diese Ele­men­targeis­ter in ihn here­in und sitzen nun in ihm, sind in ihm drin­nen und haben nichts anderes gewon­nen im Welt­prozeß, als daß sie hereingestiegen sind aus der Außen­welt in den Men­schen. Nehmen wir aber an, der Men­sch sei ein solch­er, der die Ein­drücke der Außen­welt geistig ver­ar­beit­et, der mit seinen Ideen, Begrif­f­en sich Vorstel­lun­gen macht über die geisti­gen Grund­la­gen der Welt, der also ein Stück Met­all nicht ein­fach anglotzt, son­dern über das Wesen nach­denkt, die Schön­heit der Sache nach­fühlt, der seinen Ein­druck vergeistigt; was tut der? Der erlöst durch seinen eige­nen geisti­gen Prozeß das Ele­men­tar­we­sen, das über­strömt von der Außen­welt zu ihm; der hebt es her­auf zu dem, was es war, der befre­it das Ele­men­tar­we­sen aus sein­er Verza­uberung. So kön­nen wir durch unsere eigene Vergeis­ti­gung diejeni­gen Wesen­heit­en, die in Luft, Wass­er und Erde verza­ubert sind, wir kön­nen sie entwed­er einsper­ren in unser Inneres, ohne sie zu verän­dern, oder aber wir kön­nen sie dadurch, daß wir uns sel­ber immer mehr und mehr vergeisti­gen, befreien, erlösen, sie wiederum zu ihrem Ele­mente zurück­führen. Sein ganzes Leben hin­durch auf der Erde läßt der Men­sch aus der Außen­welt Ele­men­targeis­ter in sich here­in­fließen. In dem­sel­ben Maße, in dem er die Dinge bloß anglotzt, in dem­sel­ben Maße läßt er diese Geis­ter ein­fach in sich hinein­wan­dern und verän­dert sie nicht; in dem­sel­ben Maße, in dem er die Dinge der Außen­welt in seinem Geist zu ver­ar­beit­en sucht durch Ideen, Begriffe, Gefüh­le der Schön­heit und so weit­er, in dem­sel­ben Maße erlöst und befre­it er diese geisti­gen Ele­men­tar­we­sen.”  (Lit.:GA 110, S. 36ff)

Auch mein Kör­p­er gehört zu den Din­gen der Außen­welt. Auch für ihn gilt, was Rudolf Stein­er oben sagt, dass ein Ele­men­tar­we­sen darin verza­ubert ist und auf Erlö­sung wartet durch die Art, wie wir darauf blick­en, wie wir unsere Wahrnehmung ver­ar­beit­en. Gelingt dies nicht, so müssen sich die Ele­men­targeis­ter Ahri­man, der ver­här­tenden, Tod brin­gen­den Macht verbinden. Dem Wirken Ahri­mans schreibt Rudolf Stein­er die Ver­här­tung unseres Leibes und der Sinneswelt zu, so dass wir die geistige Welt nicht mehr in oder hin­ter der physis­chen erblicken.

Im Mantra wird der verza­ubernde, in Sin­nes­dumpfheit ein­hül­lende Prozess nicht neg­a­tiv bew­ertet, stattdessen ist er Voraus­set­zung eines Geschenks. Dieses Geschenk erhalte ich. Das Geschenk ist die Kraft — Kraft, die das Ich nicht ohne die Sin­nes­dumpfheit bekom­men kön­nte. Das Ich erhält ger­ade durch dieses verza­ubernde, dumpf machende Weben des Geistes die Bedin­gun­gen, seine Kraft zu trainieren, zu stärken. Ohne diese Schranken der Wahrnehmung, ohne diese Beschränkung auf die äußere Welt, wäre kein Bemühen nötig, diese Beschränkung zu über­winden. Erst wenn das Ich genü­gend Kraft erwor­ben hat, kann es die Beschränkung der Wahrnehmung über­winden und in die geistige Welt hineinblicken.

Die Schrak­en wer­den als zum Ich gehörig beschrieben, es sind seine Schrak­en und es sind mehrere. Wenn ich das Bild auf mich wirken lasse, so sehe ich das Ich in einem Viereck oder Wür­fel von Schrak­en. Es ist in jed­er Rich­tung begren­zt. Es ist gefan­gen, weil ihm die Kraft fehlt, die Schranken zu öff­nen. Stimmt das Bild, so geben die Schranken dem Ich Wür­felform. Salz kristallisiert in Wür­feln. Chris­tus sagt zu den Jüngern: ihr seid das Salz der Erde (Matthäus 5, 13), was ver­standen wer­den kann als: ihr habt die Wür­felform. Doch kann das Ich diese Form jet­zt schon aus eigen­er Kraft hal­ten, sich einen Geistleib erschaf­fen? Wohl kaum. Noch braucht das Ich die For­mge­bung durch die Schranken. Es erhält mit ihnen das Geschenk der Kraft, die für die Über­win­dung nötig ist. Erst wenn das Ich genü­gend Kraft gesam­melt und die Beschränkung auf die physis­che Wahrnehmung über­wun­den hat, muss es nicht mehr in Sin­nes­dumpfheit gehüllt, verza­ubert werden.

Schilderten die Mantren vor der Som­mer-Schwelle 14 N das Bestreben, aus sich her­aus zu gehen, eins zu wer­den mit der Wahrnehmung, wird nun eine ganz andere Per­spek­tive ein­genom­men. Wir sind bere­its hin­ter der Schwelle. Wir nehmen das Weben des Geistes füh­lend wahr, erleben die damit ein­herge­hende Verza­uberung und Abs­tump­fung der geisti­gen Sin­nesor­gane und wir wis­sen auch, warum dies gut für uns ist. Eine wahrlich geistk­lare und anfänglich erlösende Erkenntnis.