Der Zeit-Impuls des Mantras 3 C ergießt sich dreifach

Ver­gan­gen­heit-Vor­bere­itung

Gegen­wart-Geist-Impuls

Zukun­ft-Vol­len­dung

2 B

In Äußere des Sinnesalls

Ver­liert Gedanken­macht ihr Eigen­sein,

Es find­en Geisteswelten

Den Men­schen­sprossen wieder,

Der seinen Keim in ihnen,

Doch seine Seelenfrucht

In sich muss finden.

3 C

Es spricht zum Weltenall.

Sich selb­st vergessend

Und seines Urstands einge­denk,

Des Men­schen wach­send Ich:

In dir, befreiend mich

Aus mein­er Eigen­heit­en Fessel,

Ergründe ich mein echt­es Wesen.

4 D

Ich füh­le Wesen meines Wesens:

So spricht Empfind­ung,

Die in der son­ner­hell­ten Welt

Mit Licht­es­fluten sich vereint;

Sie will dem Denken

Zur Klarheit Wärme schenken

Und Men­sch und Welt

In Ein­heit fest verbinden.

Der Zeitim­puls von 3 C: Ich-Sein in der Dual­ität — der Weg zur Einheit

vor­bere­it­et durch den pflanzen­haften Äther­men­schen, die Gedanken­macht (2 B),

vol­len­det durch das Sprechen der Empfind­ung, des Astral­men­schen (4 D)

3 C - das Mantra der Woche: Im Mantra 3 C geht es um das wach­sende Ich des Men­schen, um das sich in Entwick­lung befind­liche Wesens­glied, dass den Men­schen vom Tier unter­schei­det. Und dieses sein­er selb­st bewusste Ich ste­ht dem Wel­te­nall gegenüber. Es spricht sein Gegenüber als ein Du an, doch das Wel­te­nall bleibt stumm. Es bildet nur den Hin­ter­grund und die Anre­gung für die Selb­stre­flek­tion des Ichs. Damit ste­ht das Ich in ein­er Geis­te­shal­tung der Welt gegenüber, die den mod­er­nen Men­schen charakterisiert.

Ich stelle mir beim Wel­te­nall den gestirn­ten Nachthim­mel vor. Sein Anblick lässt das Ich sich selb­st vergessen, der Men­sch schläft in die Wahrnehmung hinein, wie Rudolf Stein­er sagt. Doch unter­be­wusst, im Wahrnehmungs-Schlaf, in der Vere­ini­gung mit dem Wahrnehmungs­ge­gen­stand, geschieht etwas. Das Ich wird sich seines Urstands bewusst. Im Bewusst­sein und damit im Denken taucht die Erin­nerung an seinen Urzu­s­tand auf, die Ein­heit, aus der der Men­sch stammt. Im voraus­ge­gan­genen Mantra 2 B, in dem es um die Gedanken­macht geht, scheint mir dieser Prozess der Rück­erin­nerung nicht vom Men­schen auszuge­hen, son­dern von den Geis­teswel­ten. Sie find­en den Men­schen wieder, der hier pflanzen­hafter Spross ist.

Dann fol­gt im Mantra 3 C die wörtliche Rede des Ichs. Es sagt, dass es im Angesicht des Wel­te­nalls sein eigenes Wesen ergrün­det, indem es sich von der ihn fes­sel­nden Eigen­heit befre­it — die Dual­ität über­windet. Auch im fol­gen­den Mantra 4 D wird es um das echte Wesen gehen, hier um das Wesen der Empfind­ung, das sie sel­ber erfühlt und darüber Mit­teilung macht.

Zur Ich-Entwick­lung gehört die Ein­samkeit, die aus dem Mantra 3 C spricht. Der Men­sch muss sich frei machen von allen Bindun­gen. Rudolf Stein­er sagt: „Zwar wer­den viele Men­schen sagen: <O, ich habe mich ganz frei gemacht von allen … [Abstammungs-]zusammenhängen; ich will nur Men­sch und nichts als Men­sch sein.> Ihnen muss man aber sagen: Wer hat dich zu dieser Frei­heit gebracht? Hat dich nicht deine Fam­i­lie so hineingestellt in die Welt, wie du jet­zt darin­nen stehst? Hat dich nicht … [deine ganze Abstam­mung] zu dem gemacht, was du bist? Sie haben dich erzo­gen; und wenn du über alle Vorurteile erhaben ein­er der Licht­bringer und Wohltäter …. bist, du ver­dankst das ihrer Erziehung. Ja, auch wenn du von dir sagst, du seiest <nichts als Men­sch>: selb­st dass du so gewor­den bist, ver­dankst du den Geis­tern dein­er Gemein­schaften. – Erst der Geheim­schüler lernt erken­nen, was es heißt, ganz ver­lassen sein von … [diesen Geis­tern]. Erst er erfährt an sich selb­st die Bedeu­tungslosigkeit aller solch­er Erziehung für das Leben, das ihm nun bevorste­ht. Denn alles, was an ihm her­an­er­zo­gen ist, löst sich voll­ständig auf durch das Zer­reißen der Fäden zwis­chen Wille, Denken und Gefühl. Er blickt auf die Ereignisse aller bish­eri­gen Erziehung zurück, wie man auf ein Haus blick­en müsste, das in seinen einzel­nen Ziegel­steinen auseinan­der­bröck­elt und das man nun in neuer Form wieder auf­bauen muss.“ (GA 10 S.201f)

Das Mantra des sich entwick­el­nden Ich-Men­schen (3 C) ste­ht zwis­chen dem Mantra der Gedanken­macht (2 B) und der Empfind­ung (4 D). Indem ich ihrem inhaltlichen Zusam­men­hang nach­spüre, sozusagen ihre Verbindungs­fä­den her­ausar­beite, “baue” ich ihre Beziehung in meinem Bewusst­sein sel­ber auf. Und vielle­icht knüpfe ich damit die zer­ris­se­nen Fäden zwis­chen Denken, Wille und Gefühl neu, wie es nach Rudolf Stein­er die Auf­gabe des Geheim­schülers ist. Möglicher­weise gehört diese Auf­gabe nicht nur zu diesen drei Mantren, son­dern zu allen jew­eils durch Ver­gan­gen­heit, Gegen­wart und Zukun­ft ver­bun­de­nen und damit hin­tere­inan­der liegen­den drei Mantren.

Für die Mantren 2 B — 3 C — 4 D, in deren Mitte das Mantra des wer­de­nen Ich ste­ht, scheint mir noch ein weit­er­er Aspekt wichtig. Der Men­sch ver­dankt nicht nur sein­er Fam­i­lie und Kul­tur sein Wer­den, auch das Ich des Men­schen, als viertes und jüng­stes Wesens­glied, ist ohne die drei unteren Wesens­glieder nicht zu denken. Kön­nte es also sein, dass das Ich sozusagen an der Berührungs­fläche von Äther­leib und Astralleib aufkeimt und diese Wesens­glieder in den umgeben­den Mantren zu find­en sind?

2 B — die Vor­bere­itung: Das Mantra 2 B beschreibt die Gedanken­macht und den Men­schen in der gram­ma­tisch drit­ten Per­son, ohne dass ein Ich-Sprech­er vorhan­den ist. Die Bilder, die für den Men­schen gebraucht wer­den stam­men aus der Pflanzen­welt: Men­schen­sprossen, seinen Keim, See­len­frucht. Entsprechend liegt der aktive Part in diesem Mantra nicht beim Men­schen, son­dern bei den Geis­teswel­ten. Sie find­en den Men­schen­sprossen wieder.

Was hier vom Men­schen beschrieben wird, ist nicht der sein­er selb­st bewusste Ich-Men­sch, son­dern der veg­e­ta­tive Men­sch, der schlafende, der Äther­men­schen. Hier geht es nicht um die wache Hand­habung der See­len­fähigkeit des Denkens durch das Ich, die aktive Führung der Gedanken mit dem Ziel, Erken­nt­nis zu gewin­nen, son­dern um den Zusam­men­hang der geisti­gen Wel­ten mit der Gedanken­macht des Men­schen. Und diese Macht erfährt eine Verän­derung, wenn sie nicht nach Innen, son­dern nach außen “gewen­det”, “gerichtet” — oder was auch immer — wird. Inter­es­san­ter­weise ist die For­mulierung im Mantra so, dass zwar die Rich­tung nach außen und die dadurch bewirk­te Verän­derung — der Ver­lust des Eigen­seins — mit­geteilt wird, nicht jedoch die Aktiv­ität, das bewirk­ende Verb. Auch deshalb ver­ste­he ich unter der Gedanken­macht hier das Poten­tial des Denkens, nicht die Aktiv­ität. Die Gedanken­macht ist die grund­sät­zliche Fähigkeit, die dem Men­schen ver­liehen wurde. Sie ist das Poten­tial, die Wahrnehmungen sin­nvoll zu ord­nen, zu abstrahieren und Ideen und Begriffe zu bilden, die über die indi­vidu­elle Erken­nt­nis hin­aus­ge­hen, die objek­tiv sind — und zwar um so objek­tiv­er, je detail­re­ich­er, je genauer, das Sin­nesall, die Wahrnehmungswelt im Außen zu ihrer Grund­lage wird.

Im vorherge­hen­den Blog­a­r­tikel habe ich die Gedanken­macht als die Tathand­lung beschrieben, die Ich-Aktiv­ität im Denken. Hier möchte ich sie als die Fähigkeit darstellen, den außer­halb der Zeit ablaufend­en, zeit­losen Wahrnehmungs- und Gedanken­rhyth­mus, der sich laut Rudolf Stein­er (Vor­wort zum See­lenkalen­der 1912) im Jahreskreis mit Som­mer- und Win­ter-Hal­b­jahr abbildet, als Kreis­lauf zu run­den und immer wieder neu zu durch­laufen. Die Gedanken­macht ist die Macht, das Außen, die Wahrnehmung und das im Innern stat­tfind­ende Denken zu einem Ganzen zu verbinden. Bei der Gedanken­macht geht es so gese­hen nicht um den Gedanken­in­halt, son­dern um die Macht, den Prozess zu ini­ti­ieren und den Zyk­lus in Gang zu hal­ten. Da sich diese Macht im Jahreskreis­lauf darstellt, spreche ich sie als eine ätherische Macht an, denn der Äther­leib ist der Zeit­en­leib, der in ständi­ger Gestal­tung und Umgestal­tung begrif­f­en ist — ganz so, wie die Zeit im Jahreskreis wirkt.

4 D — die Vol­len­dung: Im Mantra 4 D spricht die Empfind­ung und reflek­tiert über sich selb­st, über ihr eigenes Wesen. Ich betra­chte die Empfind­ung als die Empfind­ungsseele, als die erste von drei Wach­heitsstufen der Seele. Die Empfind­ungsseele kann beim kleinen Kind und in den Zeug­nis­sen der ägyp­tisch-baby­lonis­chen Kul­ture­poche beobachtet wer­den. Wie für das kleine Kind noch heute, war die Welt für die dama­li­gen Men­schen nicht geistleer. Sie besaßen ein naturhaftes Hellse­hen und schaut­en die Göt­ter. Sie standen der Welt noch nicht in dem Maße gegenüber, wie wir heute. Die Empfind­ung ist also das aufkeimende Bewusst­sein im Astralleib, das füh­lend zuallererst das eigene Sein erken­nt. Die Empfind­ung fühlt das Wesen ihres Wesens. Sie ist das füh­lende Gewahr­sein, die Gegen­wär­tigkeit, die sich noch nicht der Außen­welt zuge­wandt hat.

Dieses aufkeimende Bewusst­sein ist sel­ber Licht. Das wird zwar im Mantra nicht gesagt, doch seine Affinität mit dem Licht wird beschrieben. In der von der Sonne erhell­ten Welt — der Wahrnehmungswelt — vere­int sich die Empfind­ung — das füh­lende Gewahr­sein — mit Licht­es­fluten. Das Bewusst­seinslicht strahlt nach außen und vere­int sich mit dem in der Welt wal­tenden Weisheit­slicht, das z.B. die Rosen­gewächse nach der Fün­fzahl bildet, die Liliengewächse aber nach der Sech­szahl. Von der Empfind­ungsseele sagt Rudolf Stein­er, dass sie ihr eigenes Leben hin­aus in die Welt ergießt, weshalb die Welt ihr belebt, voll geistiger Wesen erscheint.

Die Empfind­ung will dem Denken zu dessen Klarheit Wärme schenken, — die Wärme des empfind­en­den Herzens. Das Herz ist der Ort, an dem durch die Ätheri­sa­tion des Blutes die Leben­skraft in Bewusst­seinslicht ver­wan­delt wird. Die äußere Blutwärme wird in der Empfind­ungsseele seel­is­che Wärme. Und diese Wärme fließt durch die Empfind­ungsseel in den Wahrnehmungs- Gedanken­rhyth­mus ein.

Rudolf Stein­er sagt über den his­torischen Bud­dha (*563 v. Chr. — † 483 v. Chr.), der die Lehre vom erlösenden Mitleid brachte: “Bud­dha hat die Auf­gabe, die Kul­tur der Empfind­ungsseele aus der vorherge­hen­den Epoche, aus der drit­ten, in die vierte hinein zu bewahren. Was der Bud­dha verkün­det, was die Schüler des Bud­dha in ihr Herz aufnehmen, das ist das, was herüber­leucht­en soll aus der drit­ten nachat­lantis­chen Kul­turpe­ri­ode, welche die Kul­turpe­ri­ode der Empfind­ungsseele ist, in die vierte, in die Ver­standes- oder Gemütssee­len­zeit hinein. So daß also die Zeit der Ver­standes- oder Gemütsseele, die vierte nachat­lantis­che Kul­turpe­ri­ode, durch­wärmt, durchglüht, durch­leuchtet wird durch die Bud­dha-Lehre, durch das, was die noch vom Hellse­hen durch­zo­gene Empfind­ungssee­len­zeit her­vorge­bracht hat. Der große Kon­ser­va­tor der Empfind­ungssee­lenkul­tur hinein in die Kul­tur der Ver­standes- oder Gemütsseele ist der Bud­dha.” (GA 139, S. 88 Her­vorhe­bung A.F.) Der Bud­dhis­mus lehrt, den Gott im Innern zu find­en, die eigene Gegen­wär­tigkeit als göt­tlich­es Geschenk zu erkennen.

Die Empfind­ung, so sagt das Mantra 4 D weit­er, will Men­sch und Welt in Ein­heit fest verbinden. Die kann Empfind­ungsseele kann erlebt wer­den im gle­ichzeit­i­gen Berührt-Wer­den von der Welt und dem Berühren, dem ertas­ten durch den Men­schen. Jede Berührung ist bei­d­seit­ig. In der wech­sel­seit­i­gen Berührung liegt die Ein­heit vor der Tren­nung. Deshalb kann die Empfind­ungsseele dieses Ein­heit­ser­leb­nis dem Men­schen schenken — immer wieder aufs Neue.

In allen drei Mantren find­et Inter­ak­tion statt. Im Mantra 2 B übernehmen die Geis­teswel­ten den aktiv­en Part, während zum Men­schen zwar die Gedanken­macht gehört, er anson­sten aber pflanzen­haft-pas­siv beschrieben wird. Die Empfind­ung im Mantra 4 D dage­gen fühlt, spricht, vere­int sich und will. Sie will Wärme schenken und Men­sch und Welt fest verbinden, die Zwei­heit zu ein­er neuen Ein­heit for­men. Voraus­set­zung dieser geschenk­ten Ein­heit ist im Mantra 2 B, dass die Gedanken­macht ihr Eigen­sein ver­liert, im Mantra 3 C das Ich sich aus der Eigen­heit­en Fes­sel befre­it, indem es zum stumm bleiben­den Wel­te­nall spricht.

Die Ein­heit ist also erst möglich, wenn im Innern des Men­schen eine Ver­wand­lung stattge­fun­den hat. Indem die Gedanken­macht (2 B) durch die Hin­wen­dung zum Sin­nesall ihr Eigen­sein ver­liert, wird durch das Wiederfind­en des Men­schen durch die Geis­teswel­ten die Voraus­set­zung geschaf­fen. Das Sein der Gedanken­macht ist nun nicht mehr begren­zt auf das Eigene, die Umwelt tritt hinzu und mit ihr die geisti­gen Wel­ten. Im Schritt vom Mantra 2 B zum Mantra 3 C wird das Eigen­sein (2 B) zu Eigen­heit­en (3 C), die fes­seln. Von der Fes­sel der Eigen­heit­en befre­it sich das Ich, indem das Wel­te­nall zum ange­sproch­enen Du wird. Der Men­sch über­windet das Ego, das Kreisen um den eige­nen Nabel, indem er aus eigen­er Ini­tia­tive in Beziehung geht mit dem, was Nicht-Ich ist, mit dem Weltenall.

Sowohl das wach­sende Ich des Men­schen (3 C) als auch die Empfind­ung (4 D) sprechen. Im Sprechen lässt der Men­sch sein Inneres wil­lentlich nach außen tönen. Dadurch wird die Tren­nung von Innen­welt und Außen­welt sowohl über­wun­den als auch die Exis­tenz eines eigen­ständi­gen Innen­raums, des Astralleibs, bestätigt. In der Berührung mit dem Außen, dem Anderen, dem Du, leuchtet das Ich-Erleben auf.

Bei Rudolf Stein­er habe ich drei ver­schiedene Beschrei­bun­gen gefun­den, was das Ich sei, die mir zu den hier dargestell­ten Mantren zu passen scheinen.

Die drei Bilder des Ichs

Im Mantra 2 B ist der Men­sch pflanzen­haft unbe­wusst und damit ist auch sein Ich pflanzen­haft unbe­wusst. Trotz­dem ist sicher­lich sein Ich die Instanz, die die Gedanken­macht dirigiert, die den Wahrnehmungs-Gedanken-Zyk­lus ini­ti­iert. Im schwarzen Punkt in der weißen Fläche erkenne ich zum einen die zyk­lis­che Zeit wieder, die den Raum umfasst, wohinein alle Erleb­nisse pro­jiziert wer­den, zum anderen diesen Wahrnehmungs- Gedanken­zyk­lus. Im Mantra 2 B entspricht das Ich-Erleben dem schwarzen Punkt, dem leeren Raum in der weißen Fläche.

Im Mantra 3 C spricht das men­schliche Ich. Sein Sprechen und seine dort beschriebe­nen Schritte zeigen das Ich als Tathand­lung. Diesem Ich entspricht nach mein­er Mei­n­ung die lin­eare Zeit. In ihr ist jed­er Moment einzi­gar­tig, die Zukun­ft ist nicht vorherbes­timmt, wie in der zyk­lis­chen Zeit, son­dern frei. Die lin­eare Zeit bildet die Grund­lage des men­schlichen Frei­heits­ge­fühls. Und das Mantra spricht von der Befreiung von der Fes­sel der Eigen­heit. In jedem Moment ste­ht der Men­sch an der Spitze dieses Zeit­strahls und muss den Schritt in eine unbekan­nte, dun­kle Zukun­ft wagen.

Im Mantra 4 D, in der lichtaffinen Empfind­ung, die spricht und das Wesen ihres Wesens fühlt, leuchtet der son­nen­hafte Aspekt des Ichs auf. Er ist unschw­er in der Gegen­wär­tigkeit, der drit­ten Erschei­n­ungs­form der Zeit wiederzuerkennen.