{"id":973,"date":"2022-06-20T20:23:01","date_gmt":"2022-06-20T18:23:01","guid":{"rendered":"https:\/\/www.stellamaris-seelenkalender.de\/?page_id=973"},"modified":"2023-07-16T16:11:29","modified_gmt":"2023-07-16T14:11:29","slug":"blog-beitrag-1-2-copy-3-copy-5-copy-2","status":"publish","type":"page","link":"https:\/\/www.stellamaris-seelenkalender.de\/?page_id=973","title":{"rendered":"Blog \u2014 Seelenkalender Mantra 9&nbsp;I"},"content":{"rendered":"\n\n\t<p><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" src=\"https:\/\/www.stellamaris-seelenkalender.de\/wp-content\/uploads\/2022\/06\/9-I-3-300x268.jpg\" alt width=\"300\" height=\"268\"><\/p>\n<h4><strong>9 I <\/strong>(Neun und gro\u00dfes i)<\/h4>\n<p>Vergessend meine Willenseigenheit<\/p>\n<p>Erf\u00fcl\u00adlet Wel\u00adtenw\u00e4rme sommerk\u00fcndend<\/p>\n<p>Mir Geist und Seelenwesen;<\/p>\n<p>Im Licht mich zu verlieren<\/p>\n<p>Gebi\u00adetet mir das Geistesschauen,<\/p>\n<p>Und kraftvoll k\u00fcn\u00addet Ahnung mir:<\/p>\n<p>Ver\u00adliere dich, um dich zu finden.<\/p>\n<h4><strong>Zun\u00e4chst ein Wort zu Fronleichnam<\/strong><\/h4>\n<p>Fron\u00adle\u00adich\u00adnam ist das let\u00adzte der Feste, deren Dat\u00aden sich Jahr f\u00fcr Jahr entsprechend des Oster-Datums ver\u00adschieben. Fron\u00adle\u00adich\u00adnam ist auss\u00adchlie\u00dflich ein katholis\u00adches Fest. Es find\u00adet wed\u00ader in der evan\u00adge\u00adlis\u00adchen Kirche Beach\u00adtung noch im Kul\u00adtus der Chris\u00adtenge\u00admein\u00adschaft (\u201cDie Chris\u00adtenge\u00admein\u00adschaft \u2014 Bewe\u00adgung f\u00fcr religi\u00f6se Erneuerung\u201d, die der Anthro\u00adposo\u00adphie Rudolf Stein\u00aders nah\u00adeste\u00adht). Es stellt sich die berechtigte Frage, ob f\u00fcr Rudolf Stein\u00ader und damit f\u00fcr die Mantren des See\u00adlenkalen\u00adders dieses Fest von Bedeu\u00adtung war\/ist. Eine Antwort gibt mir die Eury\u00adth\u00admieform, die Rudolf Stein\u00ader f\u00fcr dieses Mantra 9 I ent\u00adwor\u00adfen hat, denn hier erscheint der zen\u00adtrale Ort des Festes \u2014 der Altar in T\u2011Form, wie die fol\u00adgende Abbil\u00addung verdeutlicht.<\/p>\n<p><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" src=\"https:\/\/www.stellamaris-seelenkalender.de\/wp-content\/uploads\/2023\/07\/9-I-Eurythmieform-1-300x202.png\" alt width=\"300\" height=\"202\"><\/p>\n<em>Eury\u00adth\u00admieform zum Mantra 9 I von Rudolf Steiner<br>\n<\/em>\n<p><em>Die Lin\u00adien zeigen die Far\u00adben der von den Eury\u00adth\u00admis\u00adten zu tra\u00adgen\u00adden&nbsp;Stola<\/em><\/p>\n<h4><strong>Wissenswertes zu Fronleichnam<\/strong><\/h4>\n<p>Der Fest-Name <a href=\"https:\/\/de.wikipedia.org\/wiki\/Fronleichnam\" target=\"_blank\" rel=\"noopener\">Fron\u00adle\u00adich\u00adnam<\/a> ist eine \u00dcber\u00adset\u00adzung aus dem Lateinis\u00adchen. Hier hei\u00dft das Fest \u2018Fest des heilig\u00adsten Leibes und Blutes Christi\u00b4, (Sollem\u00adni\u00adtas Sanc\u00adtis\u00adsi\u00admi Cor\u00adporis et San\u00adgui\u00adnis Christi), kurz Leib des Her\u00adrn. Im Mit\u00adtel\u00adhochdeutschen bedeutet vr\u00f4n \u2018was den Her\u00adrn bet\u00adrifft\u00b4 und l\u00eecham \u2018der Leib\u00b4. Hier wird der Leib Christi gefeiert, das Altarsakra\u00adment von Leib und Blut in Brot und Wein. Pfin\u00adg\u00adsten wur\u00adden die J\u00fcnger zu Apos\u00adteln, zu Verk\u00fcn\u00addern des Chris\u00adten\u00adtums, die heilen, taufen und in allen Sprachen lehren kon\u00adnten. Pfin\u00adg\u00adsten gilt als Geburt\u00adstag der Kirche. Fron\u00adle\u00adich\u00adnam ist das Fest der Ein\u00adset\u00adzung des Altarsakra\u00adments, also das Fest der Vere\u00adini\u00adgung mit Chris\u00adtus in Brot und&nbsp;Wein.<\/p>\n<p>Doch anders als Him\u00admelfahrt und Pfin\u00adg\u00adsten geht Fron\u00adle\u00adich\u00adnam nicht aus den Schilderun\u00adgen des Evan\u00adgeli\u00adums oder der Apos\u00adtelgeschichte her\u00advor. Deshalb lehnte es Mar\u00adtin Luther ab, sodass es in der evan\u00adge\u00adlis\u00adchen Kirche nicht gefeiert wird. Das Fron\u00adle\u00adich\u00adnams-Fest wurde von der Augustin\u00ader-Nonne Juliana von L\u00fct\u00adtich durch eine Vision, die sie 1209 empf\u00ading, angeregt. Chris\u00adtus zeigte ihr eine Mond\u00adscheibe, auf der ein dun\u00adkler Fleck war. Der Fleck war das fehlende Fest im Kirchen\u00adjahr zu Ehren des Abendmahls. Das Bis\u00adtum L\u00fct\u00adtich (Bel\u00adgien) f\u00fchrte im Jahre 1246 das Fest ein und Papst Urban IV (der zuvor Erz\u00addi\u00adakon in L\u00fct\u00adtich gewe\u00adsen war) erk\u00adl\u00e4rte es 1264 zum Fest f\u00fcr die ganze Kirche.<\/p>\n<h4><strong>Die Pfingsten umgebenden Donnerstags-Feste<br>\n<\/strong><\/h4>\n<p>Fron\u00adle\u00adich\u00adnam ist wie Him\u00admelfahrt immer an einem Don\u00adner\u00adstag. Dadurch umgeben Pfin\u00adg\u00adsten zwei Don\u00adner\u00adstags-Feste. Obwohl die Abst\u00e4nde dieser bei\u00adden Feste zu Pfin\u00adg\u00adsten rech\u00adner\u00adisch nicht gle\u00adich sind, kann ich in diesen bei\u00adden umgeben\u00adden Don\u00adner\u00adsta\u00adgen eine gewisse Sym\u00adme\u00adtrie ent\u00addeck\u00aden. Pfin\u00adg\u00adsten ist der 11. Tag nach Him\u00admelfahrt und auch Fron\u00adle\u00adich\u00adnam ist der 11 Tag, wenn ich am Pfin\u00adgst\u00admon\u00adtag beginne zu z\u00e4hlen. Betra\u00adchte ich Pfin\u00adgst\u00adson\u00adntag und Pfin\u00adgst\u00admon\u00adtag als die Kuppe eines Zeit-Berges, so liegen bei\u00adde Don\u00adner\u00adstags\u00adfeste 10 Tage ent\u00adfer\u00adnt. (Vom Oster\u00adson\u00adntag aus gez\u00e4hlt sind es bis Fron\u00adle\u00adich\u00adnam 61 Tage). Was k\u00f6n\u00adnte sich darin ausdr\u00fccken?<\/p>\n<p>Aus dem j\u00fcdis\u00adchen Mys\u00adte\u00adrien\u00adwe\u00adsen stammt die Lehre von den 10 Sephi\u00adroth, den zehn Stufen, die sowohl f\u00fcr den Abstieg vom Geist in die Materie als auch f\u00fcr den Auf\u00adstieg durch\u00adlaufen wer\u00adden m\u00fcssen. Die jew\u00adeils zehn Tage vor und nach Pfin\u00adg\u00adsten k\u00f6n\u00adnen als ein Weg mit jew\u00adeils zehn Stufen erlebt wer\u00adden. Von Him\u00admelfahrt bis Pfin\u00adg\u00adsten k\u00f6n\u00adnen wir eine auf\u00adsteigende Bewe\u00adgung mit dem Chris\u00adtus vol\u00adlziehen, von Pfin\u00adg\u00adsten bis Fron\u00adle\u00adich\u00adnam, dem Fest des Her\u00adrn, bzw. der Ein\u00adset\u00adzung des Abendmahls (siehe oben) von Brot und Wein, eine absteigende, auf die Erde f\u00fchrende.<\/p>\n<p>Da bei\u00adde Feste an einem Don\u00adner\u00adstag stat\u00adtfind\u00aden, weisen sie einen Bezug zu Gr\u00fcn\u00addon\u00adner\u00adstag, dem Don\u00adner\u00adstag der soge\u00adnan\u00adnten Gro\u00dfen Woche, der Kar\u00adwoche auf. An diesem Tag set\u00adzte Chris\u00adtus das Sakra\u00adment des Abendmahls ein, indem er sich mit Brot und Wein ver\u00adband und es mit seinen J\u00fcngern teilte. Es war das let\u00adzte gemein\u00adsame Mahl, bevor er von Judas ver\u00adrat\u00aden und am Kar\u00adfre\u00aditag gekreuzigt wurde.<\/p>\n<p>K\u00f6n\u00adnte es also sein, dass dieses Gro\u00dfereig\u00adnis, die Verbindung des G\u00f6t\u00adtlichen mit dem Men\u00adschen, erst durch den Prozess der drei Feste ver\u00adstanden wer\u00adden kann? Es kommt mir das Bild in den Sinn, als ob Pfin\u00adg\u00adsten von zwei Wesen mit je zehn Fin\u00adgern gehal\u00adten wird. Das eine Fest-Wesen gibt uns die M\u00f6glichkeit, uns mit dem Chris\u00adtus in den Geist\u00adbere\u00adich zu erheben (Him\u00admelfahrt begin\u00adnend), um Pfin\u00adg\u00adsten eine himm\u00adlis\u00adche Kom\u00admu\u00adnion zu feiern, das andere tr\u00e4gt das heilige Mahl auf die Erde herunter und beschenkt uns dort an Fronleichnam.<\/p>\n<p>Rudolf Stein\u00ader beschreibt die durch denk\u00adenden <a href=\"https:\/\/anthrowiki.at\/Das_Gewahrwerden_der_Idee_in_der_Wirklichkeit_ist_die_wahre_Kommunion_des_Menschen\" target=\"_blank\" rel=\"noopener\">Auf\u00adstieg m\u00f6gliche Kom\u00admu\u00adnion<\/a> so: \u201eWer dem Denken seine \u00fcber die Sin\u00adnesauf\u00adfas\u00adsung hin\u00adaus\u00adge\u00adhende Wahrnehmungs\u00adf\u00e4higkeit zuerken\u00adnt, der muss ihm notge\u00addrun\u00adgen auch Objek\u00adte zuerken\u00adnen, die \u00fcber die blo\u00dfe sin\u00adnen\u00adf\u00e4l\u00adlige Wirk\u00adlichkeit hin\u00adaus liegen. Die Objek\u00adte des Denkens sind aber die <i>Ideen<\/i>. Indem sich das Denken der Idee bem\u00e4chtigt, ver\u00adschmilzt es mit dem Urgrunde des Wel\u00adtenda\u00adseins; das, was au\u00dfen wirkt, tritt in den Geist des Men\u00adschen ein: er wird mit der objek\u00adtiv\u00aden Wirk\u00adlichkeit auf ihrer h\u00f6ch\u00adsten Potenz eins. <i>Das Gewahrw\u00ader\u00adden der Idee in der Wirk\u00adlichkeit ist die wahre Kom\u00admu\u00adnion des Men\u00adschen.<\/i>\u201d (<a href=\"https:\/\/anthrowiki.at\/Das_Gewahrwerden_der_Idee_in_der_Wirklichkeit_ist_die_wahre_Kommunion_des_Menschen#Literatur\" target=\"_blank\" rel=\"noopener\">Lit.<\/a>:<a href=\"http:\/\/fvn-archiv.net\/PDF\/GA\/GA001.pdf#page=125&amp;view=Fit\" target=\"_blank\" rel=\"noreferrer noopener\"> GA 1, S. 125f<\/a>) \u201eWer wei\u00df, da\u00df der Men\u00adsch bei jedem Gedanken einen g\u00f6t\u00adtlichen Strom in sich ein\u00adstr\u00f6\u00admen l\u00e4\u00dft, wer sich dessen bewu\u00dft ist, der erh\u00e4lt als Fol\u00adgeer\u00adschei\u00adn\u00adung die Gabe der h\u00f6heren Erken\u00adnt\u00adnis. Wer wei\u00df, da\u00df Erken\u00adnt\u00adnis <a title=\"Kommunion\" href=\"https:\/\/anthrowiki.at\/Kommunion\" target=\"_blank\" rel=\"noopener\">Kom\u00admu\u00adnion<\/a> ist, der wei\u00df auch, da\u00df sie nichts anderes ist, als das\u00adjenige, was sich sym\u00adbol\u00adisiert in dem <a title=\"Abendmahl\" href=\"https:\/\/anthrowiki.at\/Abendmahl\" target=\"_blank\" rel=\"noopener\">Abendmahl<\/a>.\u201d (<a href=\"https:\/\/anthrowiki.at\/Das_Gewahrwerden_der_Idee_in_der_Wirklichkeit_ist_die_wahre_Kommunion_des_Menschen#Literatur\" target=\"_blank\" rel=\"noopener\">Lit.<\/a>:<a href=\"http:\/\/fvn-archiv.net\/PDF\/GA\/GA266a.pdf#page=48&amp;view=Fit\" target=\"_blank\" rel=\"noreferrer noopener\"> GA 266a, S. 48<\/a>)<\/p>\n<p>Die absteigende Bewe\u00adgung, in der durch sym\u00adbol\u00adis\u00adche Hand\u00adlung das Heilige von oben hinein\u00adwirkt, das <a href=\"https:\/\/anthrowiki.at\/Sakrament\" target=\"_blank\" rel=\"noopener\">Sakra\u00adment<\/a>, charak\u00adter\u00adisiert Rudolf Stein\u00ader fol\u00adgen\u00adder\u00adma\u00dfen: \u201cEin Sakra\u00adment ist eine physis\u00adche Hand\u00adlung, die so ver\u00adrichtet wird, da\u00df in ihr sich sym\u00adbol\u00adisch ein geistiger Vor\u00adgang aus\u00addr\u00fcckt. Es ist eine Sym\u00adbo\u00adl\u00adik, die ihre Recht\u00adfer\u00adti\u00adgung auf h\u00f6heren Pla\u00adnen hat. Nichts ist im Sakra\u00adment willk\u00fcr\u00adlich. Alles ist bis ins Kle\u00adin\u00adste hinein ein Abbild eines h\u00f6heren okkul\u00adten Vor\u00adganges. Der\u00adjenige, der ein Sakra\u00adment ver\u00adste\u00adhen will, bei dem das Zer\u00ade\u00admoniell ein Abbild ist eines geisti\u00adgen Vor\u00adganges, der mu\u00df sich bekan\u00adnt\u00admachen mit dem, was da zugrun\u00addeliegt. Es ist ein okkul\u00adter Vor\u00adgang, der den \u00e4u\u00dferen Augen ent\u00adzo\u00adgen ist. Bei jedem Sakra\u00admen\u00adtal\u00adis\u00admus vol\u00adlzieht sich nicht nur etwas Ver\u00adstandesm\u00e4\u00dfiges, son\u00addern es vol\u00adlzieht sich etwas, was eine reale, okkulte Bedeu\u00adtung hat. .\u2026 Der Men\u00adsch mu\u00df wiederum spir\u00adituelles Leben schaf\u00adfen bis in jeden Hand\u00adgriff und jeden Schritt hinein; und das wieder einzuf\u00fchren, ist die Auf\u00adgabe und das Bestreben der spir\u00adituellen Bewe\u00adgung. Der Sakra\u00admen\u00adtal\u00adis\u00admus der fr\u00fcheren Zeit mu\u00df wiederkom\u00admen. Man mu\u00df wis\u00adsen, da\u00df es ein anderes ist, aus dem Geiste her\u00adaus zu han\u00addeln, als aus dem Materiellen her\u00adaus zu han\u00addeln. Spir\u00adituelles Leben wieder ausstr\u00f6\u00admen zu lassen, das ist unser Ziel.\u201d (<a href=\"https:\/\/anthrowiki.at\/Sakrament#Literatur\" target=\"_blank\" rel=\"noopener\">Lit.<\/a>:<a href=\"http:\/\/fvn-archiv.net\/PDF\/GA\/GA092.pdf#page=35&amp;view=Fit\" target=\"_blank\" rel=\"noreferrer noopener\"> GA 92, S. 35f<\/a>)<\/p>\n<h4><strong>Was sagt mir das Mantra 9 I (gro\u00dfes i)?<br>\n<\/strong><\/h4>\n<p>Das Ende der Oster-Zeit ist im Mantra 9 I erleb\u00adbar. Etwas ganz Neues, eine gro\u00dfe Ver\u00adwand\u00adlung k\u00fcndigt sich an. Das Mantra 9 I begin\u00adnt mit der Beschrei\u00adbung ein\u00ader Gle\u00adichzeit\u00adigkeit. W\u00e4hrend ich meine Wil\u00adlen\u00adseigen\u00adheit vergesse, erf\u00fcllt mich Wel\u00adtenw\u00e4rme. Es gibt einen Zusam\u00admen\u00adhang zwis\u00adchen Wille und W\u00e4rme. Als Men\u00adsch durch\u00addringt meinen K\u00f6r\u00adp\u00ader Eigen\u00adw\u00e4rme. Sie ist Leben\u00adskraft. Gle\u00adichzeit\u00adig bin ich als Men\u00adsch mit eigen\u00adem, frei hand\u00adhab\u00adbarem Willen begabt. Die Eigen\u00adw\u00e4rme ist nach Rudolf Stein\u00ader die Grund\u00adlage mein\u00ader See\u00adlen\u00adf\u00e4higkeit des Wol\u00adlens. Die Wel\u00adtenw\u00e4rme ist ganz sich\u00ader keine Eigen\u00adw\u00e4rme. Sie durch\u00addringt mich, w\u00e4hrend ich meine Wil\u00adlen\u00adseigen\u00adheit vergesse. Es hei\u00dft aber nicht, dass ich meinen Willen vergesse, son\u00addern meine Eigen\u00adheit im Willen. Als F\u00e4higkeit mein\u00ader Seele bleibt der Wille also erhal\u00adten. Ich vergesse lediglich meine Eigen\u00adheit, meine Abge\u00adgren\u00adztheit, mein Sub\u00adjekt-Sein, das dem Objekt seinen Willen aufzwingt. Indem ich meine Wil\u00adlen\u00adseigen\u00adheit vergesse, entschwindet die Grund\u00adlage, auf der ich mich als Eigen\u00adwe\u00adsen und let\u00adztlich als ego\u00adis\u00adtis\u00adches Wesen geb\u00e4r\u00adden kann. Damit ist gezeigt: wenn mich Wel\u00adtenw\u00e4rme durch\u00addringt, also keine Eigen\u00adw\u00e4rme, so bildet diese Wel\u00adtenw\u00e4rme keine Grund\u00adlage f\u00fcr einen eige\u00adnen Willen. Das Mantra sagt, die Wil\u00adlen\u00adseigen\u00adheit wird in diesem Zuge vergessen.<\/p>\n<p>Die Wel\u00adtenw\u00e4rme k\u00fcn\u00addet mir den Som\u00admer. Erstaunlicher\u00adweise ist Som\u00admer hier nicht als Sub\u00adstan\u00adtiv gebraucht, son\u00addern bildet mit dem Adverb \u201ck\u00fcn\u00addend\u201d das gemein\u00adsame Wort der Beschrei\u00adbung &lt;som\u00admerk\u00fcn\u00addend&gt;. Welche Botschaft liegt in dieser ungew\u00f6hn\u00adlichen Wort-Neusch\u00f6p\u00adfung? Ein Haupt\u00adwort ist ein Namenswort, es ist ein Erken\u00adnt\u00adnisurteil, ein Begriff. Wie Rudolf Stein\u00ader beschreibt, bilden wir die Begriffe durch die unbe\u00adwusst sich vol\u00adlziehende Verbindung von Wahrnehmung und Denken (siehe oben). Diese bei\u00adden Pole men\u00adschlich\u00ader Aktiv\u00adit\u00e4t entsprechen Som\u00admer und Win\u00adter im Jahres\u00adlauf. \u201cWas die gro\u00dfe Welt im Zeit\u00aden\u00adlaufe offen\u00adbart, entspricht einem Pen\u00addelschlage des Men\u00adschen\u00adwe\u00adsens, der nicht im Ele\u00admente der Zeit abl\u00e4uft. Es kann vielmehr f\u00fchlen der Men\u00adsch sein an die Sinne und ihre Wahrnehmungen hingegebenes Wesen als entsprechend der licht- und w\u00e4rme-durch\u00adwobe\u00adnen Som\u00admer\u00adnatur. Das Gegr\u00fcn\u00addet\u00adsein in sich sel\u00adber und das Leben in der eige\u00adnen Gedanken- und Wil\u00adlenswelt kann er empfind\u00aden als Win\u00adter\u00adda\u00adsein.\u201d (Rudolf Stein\u00ader, Vor\u00adwort zur ersten Aus\u00adgabe (1912\/13) des See\u00adlenkalen\u00adders) Durch die Ver\u00admei\u00addung der Sub\u00adstan\u00adtiv-Form von Som\u00admer in &lt;som\u00admerk\u00fcn\u00addend&gt; wird der Begriff &lt;Som\u00admer&gt; ver\u00admieden und die Wahrnehmungs-Seite dieses Prozess\u00ades betont. Der Erken\u00adnt\u00adnisakt, der zum Win\u00adter geh\u00f6rt, find\u00adet nicht statt. In der Wahrnehmung gebe ich mich hin, w\u00e4hrend meine Eigen\u00adwahrnehmung erlis\u00adcht, es sein denn, ein gezieltes Train\u00ading hielte dagegen.<\/p>\n<p>Genauer hei\u00dft es, dass die Wel\u00adtenw\u00e4rme meinen Geist und mein See\u00adlen\u00adwe\u00adsen erf\u00fcllt. Es f\u00e4llt auf, dass von der Drei\u00adheit K\u00f6r\u00adp\u00ader-Seele-Geist nur Geist und See\u00adlen\u00adwe\u00adsen genan\u00adnt wer\u00adden. Warum? In welchem Zus\u00adtand befinde ich mich hier? Ein Men\u00adsch, der keine \u201cEigen\u00adw\u00e4rme\u201d mehr besitzt, und der nichts mehr wollen kann, der ist auch tot. Was ein Men\u00adsch infolge des Ver\u00adlustes an Eigen\u00adw\u00e4rme vergessen hat, kann er allerd\u00adings wieder erin\u00adnern. Wann wird das f\u00fcr seine Wil\u00adlen\u00adseigen\u00adheit \u2014 seinen Eigen\u00adwillen \u2014 sein? Erst wenn diese Indi\u00advid\u00adu\u00adal\u00adit\u00e4t sich wieder inkarniert, erin\u00adnert sie ihre Wil\u00adlen\u00adseigen\u00adheit wieder. Deshalb wer\u00adden nur Geist und See\u00adlen\u00adwe\u00adsen von der Wel\u00adtenw\u00e4rme erf\u00fcllt, denn der Leib ist kalt und&nbsp;tot.<\/p>\n<p>Was ist dar\u00fcber hin\u00adaus mit Som\u00admer gemeint? Was wird mir da gek\u00fcn\u00addet? \u00dcber den Hochsom\u00admer sagt Rudolf Stein\u00ader, dass der Erdor\u00adgan\u00adis\u00admus hier max\u00adi\u00admal ausat\u00admet, w\u00e4hrend um die Wei\u00adh\u00adnacht\u00adszeit eine max\u00adi\u00admale Einat\u00admung stat\u00adtfind\u00adet. Beim Men\u00adschen ist die gr\u00fcndlich\u00adste Ausat\u00admung die let\u00adzte Ausat\u00admung, mit der das Leben endet. Das gle\u00adiche gilt f\u00fcr extrem gesteigerte Hingabe und die gr\u00f6\u00dfte Unbe\u00adwuss\u00adtheit. Sie ver\u00adwirk\u00adlichen sich im&nbsp;Tod.<\/p>\n<p>Im Spruch 9 I ist der Tod als eine zu l\u00f6sende Auf\u00adgabe beschrieben. Diese beste\u00adht aus zwei Aspek\u00adten: einem Gebot und ein\u00ader Verk\u00fcndi\u00adgung. Das Schauen des Geistes gebi\u00adetet mir, mich im Licht zu ver\u00adlieren. Die Ahnung k\u00fcn\u00addet mir, dass der Schritt des Selb\u00adstver\u00adlustes im Licht notwendig ist, damit ich mich (auf neue Weise) find\u00aden&nbsp;kann.<\/p>\n<p>Im Mantra erhalte ich nach der Erf\u00fcl\u00adlung mit der Wel\u00adtenw\u00e4rme das Gebot, den Befehl, mich im Licht zu ver\u00adlieren. Erstaunlich\u00ader Weise erhalte ich dieses Gebot von ein\u00ader T\u00e4tigkeit, vom Geistess\u00adchauen. Das bin ja wohl ich sel\u00adber, der da im Geiste schaut! Warum befiehlt mir meine T\u00e4tigkeit etwas, son\u00adst bin ich doch der Aus\u00adgangspunkt mein\u00ader T\u00e4tigkeit. Rudolf Stein\u00ader beschreibt den Zus\u00adtand eines Ver\u00adstor\u00adbe\u00adnen als ent\u00adge\u00adgenge\u00adset\u00adzt zu dem eines Leben\u00adden. So k\u00f6n\u00adnte es sein, dass sich auch hierin die Tat\u00adsache meines Gestor\u00adben-seins aus\u00addr\u00fcckt. Welche Schau wird es sein? In Nah\u00adtode\u00adser\u00adleb\u00adnis\u00adsen wer\u00adden sehr h\u00e4u\u00adfig starke Lichter\u00adleb\u00adnisse beschrieben. Hier wird mir geboten, mich im Licht zu ver\u00adlieren. Auf einen Seh-Ein\u00addruck fol\u00adgt auf der Erde nor\u00admaler\u00adweise wie schon erw\u00e4h\u00adnt, unmit\u00adtel\u00adbar die Bil\u00addung des Begriffes. Ich erkenne und benenne das Gese\u00adhene inner\u00adlich. Eine Art Selb\u00adstvergewis\u00adserung find\u00adet dadurch statt. Ich erlebe mich im Denken. Ver\u00adliere ich mich, so erlebe ich mich nicht mehr. Mich im Licht zu ver\u00adlieren bedeutet mit dem Licht so zu ver\u00adschmelzen, dass ich mich nicht mehr vom Licht unter\u00adschei\u00adde, es nicht mehr benenne, der Wahrnehmung nicht mehr gegen\u00fcber\u00adste\u00adhe, son\u00addern Eins werde mit dem Licht \u2014 und damit mit Gott. Im gewis\u00adsen Sinne mache ich dadurch den S\u00fcn\u00adden\u00adfall r\u00fcckg\u00e4ngig.<\/p>\n<p>Im soge\u00adnan\u00adnten Tibetis\u00adchen Toten\u00adbuch wird beschrieben, dass die erste Erfahrung nach dem Tod die &lt;Grund-Lichtheit des Todes&gt; ist. Es ist das Licht, das noch nicht Farbe ist. Diese Grund-Lichtheit ist so \u00fcber\u00adw\u00e4lti\u00adgend, dass die wenig\u00adsten sie ertra\u00adgen. Wer sie aber erken\u00adnt als die wahre Natur seines Geistes \u2014 und des Geistes \u00fcber\u00adhaupt, der ist erleuchtet und am Ziel der Erde\u00adnen\u00adtwick\u00adlung ange\u00adlangt. Er braucht sich nicht mehr zu inkarnieren. Die Per\u00adson\u00adifizierung dieses Licht\u00ades ist der Bud\u00addha Amit\u00e3b\u00adha (Bud\u00addha des gren\u00adzen\u00adlosen Lichts), dessen Geist\u00adland im West\u00aden liegt. \u201eBud\u00addha Amit\u00e3b\u00adha (ist) die gren\u00adzen\u00adlose, lichte Natur unseres eige\u00adnen Geistes. Im Tode wird die wahre Natur des Geistes im Augen\u00adblick des Auf\u00adscheinens der Grund-Lichtheit man\u00adi\u00adfest, aber nicht jed\u00ader von uns wird bis dahin die n\u00f6tige Ver\u00adtrautheit mit dieser Lichtheit entwick\u00adelt haben, um sie auch erken\u00adnen zu k\u00f6n\u00adnen\u201d (Sogyal Rin\u00adpoche, Das tibetis\u00adche Buch vom Leben und vom Ster\u00adben, 1998, S. 278). Der erste Aspekt der zu l\u00f6senden Auf\u00adgabe im Ster\u00adben, das Gebot, beste\u00adht also darin, voll\u00adst\u00e4ndig mit dem Licht zu ver\u00adschmelzen, zu Licht zu werden.<\/p>\n<p>Der zweite Aspekt der zu l\u00f6senden Auf\u00adgabe im Ster\u00adben, die Verk\u00fcndi\u00adgung, erre\u00adicht mich kraftvoll. Die Ahnung k\u00fcn\u00addet mir und spricht mich als ein Du an. Sie ste\u00adht mir dadurch als eine von mir zu unter\u00adschei\u00adden\u00adden Kraft gegen\u00fcber, die einen gr\u00f6\u00dferen Weit\u00adblick hat als ich. Sie verk\u00fcn\u00addet mir eine Zukun\u00adft\u00adsaus\u00adsicht, die \u00fcber meinen gegen\u00adw\u00e4r\u00adti\u00adgen Hor\u00adi\u00adzont hin\u00adaus\u00adre\u00adicht. Die Ahnung ver\u00adhei\u00dft mir, dass ich mich find\u00aden werde, wenn ich mich ver\u00adliere. Das ist para\u00addox! Es mutet an wie der Durch\u00adgang durch ein Nadel\u00f6hr. Es l\u00e4sst mich ver\u00admuten, dass ich nach\u00addem ich mich wieder gefun\u00adden habe, total ver\u00adwan\u00addelt sein werde. Zwis\u00adchen\u00addurch jedoch werde ich weg sein, ein Nichts sein. Alles was an mir Gewor\u00addenes ist, muss ich zuvor ver\u00adlieren, aufgeben, im Licht aufl\u00f6sen. Ich muss zu Licht wer\u00adden lassen, was mich als irdis\u00adchen Men\u00adschen bish\u00ader aus\u00admachte. Das Feuer zeigt uns anschaulich diesen Vergeis\u00adti\u00adgung\u00adsprozess von Materie. Das Holz ver\u00adbren\u00adnt und Licht entsteht.<\/p>\n<p>Bei\u00adde Schritte, sowohl das Ver\u00adlieren, d.h. die Aufl\u00f6\u00adsung, als auch die Neugestal\u00adtung, das Find\u00aden, \u2014 sie bei\u00adde k\u00f6n\u00adnen in der Meta\u00admor\u00adphose von der Raupe zum Schmetter\u00adling erschaut wer\u00adden. Die Raupe, die sich im Kokon der Pup\u00adpen\u00adh\u00fclle zum Schmetter\u00adling umgestal\u00adtet, geht in diesem Prozess durch eine vol\u00adlkommene Aufl\u00f6\u00adsung ihrer alten Struk\u00adturen, bevor die neuen gebildet werden.<\/p>\n<p>Die Ahnung ermutigt mich, dem Gebot des Geistess\u00adchauens zu fol\u00adgen. Sie ver\u00adhei\u00dft mir, dass es nicht mein Ende sein wird, wenn ich mich im Licht ver\u00adliere. Doch wer oder was werde ich sein, wenn ich mich danach wieder finde? Werde ich wie der Ph\u00f6nix aus der Asche steigen? Dazu sagt das Mantra nichts. Ich kann jedoch ver\u00admuten, dass ich mich als rein geistiges Wesen wiederfind\u00aden werde. Die Ahnung kann davon k\u00fcn\u00adden. Denn durch sie ist mir schon im Leben ein F\u00fchrer zugewiesen, der die Verbindung zu meinem geisti\u00adgen Sein aufrecht erh\u00e4lt.<\/p>\n<p>Im Mantra 9 I wird der Prozess der <a href=\"https:\/\/anthrowiki.at\/Transsubstantiation\" target=\"_blank\" rel=\"noopener\">Transsub\u00adstan\u00adti\u00ada\u00adtion<\/a>, der Ver\u00adwand\u00adlung von Materie in Geist, von irdis\u00adchem Brot und irdis\u00adchem Wein in den rein geisti\u00adgen Leib und das rein geistige Blut Christi beschrieben. Dieser Prozess ist die Grund\u00adlage des Abendmahl-Sakra\u00adments. In diesem Mantra bin ich der Leib, der ster\u00adben und im Licht sich ver\u00adlieren muss. Meine Wil\u00adlen\u00adseigen\u00adheit ist der Wein. Die Wil\u00adlen\u00adseigen\u00adheit muss ich opfern, vergessen, damit mich Wel\u00adtenw\u00e4rme erf\u00fcllt und die Verk\u00fcndi\u00adgung der Ahnung wahr wird: \u201cVer\u00adliere dich, um dich zu find\u00aden.\u201d Die Ahnung ist mein wis\u00adsender Glaube, der mich zu diesem Schritt der Trans\u00adfor\u00adma\u00adtion ermutigt.<\/p>\n\t\t\t<a href=\"https:\/\/www.stellamaris-seelenkalender.de\/?page_id=975\" target=\"_self\" rel=\"noopener\">\n\t\t\t\t\t\tn\u00e4ch\u00adster Blog-Eintrag&nbsp;<\/a>\n\t\t\t<a href=\"https:\/\/www.stellamaris-seelenkalender.de\/?page_id=136\" target=\"_self\" rel=\"noopener\">\n\t\t\t\t\t\tzur\u00fcck zur \u00dcbersicht&nbsp;<\/a>\n\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>9 I (Neun und gro\u00dfes i) Vergessend meine Wil\u00adlen\u00adseigen\u00adheit Erf\u00fcl\u00adlet Wel\u00adtenw\u00e4rme som\u00admerk\u00fcn\u00addend Mir Geist und See\u00adlen\u00adwe\u00adsen; Im Licht mich zu ver\u00adlieren Gebi\u00adetet mir das Geistess\u00adchauen, Und kraftvoll k\u00fcn\u00addet Ahnung mir: Ver\u00adliere dich, um dich zu find\u00aden. 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