{"id":870,"date":"2022-05-17T00:00:20","date_gmt":"2022-05-16T22:00:20","guid":{"rendered":"https:\/\/www.stellamaris-seelenkalender.de\/?page_id=870"},"modified":"2023-09-06T17:49:52","modified_gmt":"2023-09-06T15:49:52","slug":"blog-beitrag-1-2-copy-3-copy-2-copy","status":"publish","type":"page","link":"https:\/\/www.stellamaris-seelenkalender.de\/?page_id=870","title":{"rendered":"Blog \u2014 Seelenkalender Mantra 5&nbsp;E"},"content":{"rendered":"\n\n\t<p><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" src=\"https:\/\/www.stellamaris-seelenkalender.de\/wp-content\/uploads\/2022\/05\/IMG_20220511_183920-281x300.jpg\" alt width=\"281\" height=\"300\"><\/p>\n<h4><strong>5 E<br>\n<\/strong><\/h4>\n<p>Im Lichte, das aus Geistestiefen<\/p>\n<p>Im Raume frucht\u00adbar webend<\/p>\n<p>Der G\u00f6t\u00adter Schaf\u00adfen offenbart:<\/p>\n<p>In ihm erscheint der Seele&nbsp;Wesen<\/p>\n<p>Geweit\u00adet zu dem Weltensein<\/p>\n<p>Und aufer\u00adstanden<\/p>\n<p>Aus enger Selb\u00ads\u00adtheit Innenmacht.<\/p>\n<h4><strong>Persephone und das Weben in der&nbsp;Natur<\/strong><\/h4>\n<p>Rudolf Stein\u00ader sagt: \u201e\u2026 bis ins 7., 8. Jahrhun\u00addert, \u2026 war es so, da\u00df Men\u00adschen, zun\u00e4chst nicht unter\u00adrichtlich, aber durch eine auf das Geistige hin gerichtete Erziehung im K\u00f6r\u00adper\u00adlichen und im Geisti\u00adgen, vor\u00adbere\u00adit\u00adet wur\u00adden auf den Moment, wo sie das leise Hin\u00adschauen auf die Geistigkeit haben kon\u00adnten, die in der Men\u00adschenumge\u00adbung auf Erden sich offen\u00adbaren kann. Dann richtete sich ihr Blick hin\u00adaus auf die Reiche des Min\u00ader\u00adalis\u00adchen, des Pflan\u00adzlichen, und alles das, was im tierischen, im men\u00adschlichen Reiche lebt. Und dann sahen sie aurisch auf\u00ads\u00adprie\u00dfen und wiederum befruchtet wer\u00adden aus dem Kos\u00admos die geistig-ele\u00admentaren Wesen\u00adheit\u00aden, die in allem Nat\u00fcr\u00adlichen lebten.<\/p>\n<p>Und dann vor allen Din\u00adgen erschien ihnen \u2014 wie ein Wesen, das sie ansprachen wie einen anderen Men\u00adschen, nur eben wie ein Wesen h\u00f6her\u00ader Art \u2014 die \u00abG\u00f6t\u00adtin Natu\u00adra\u00bb. Es war das diejenige G\u00f6t\u00adtin, die sie, ich kann nicht sagen leib\u00adhaftig, aber see\u00adlen\u00adhaftig in vollem Glanze vor sich sahen. Man sprach nicht von abstrak\u00adten Naturge\u00adset\u00adzen, man sprach von der in der Natur \u00fcber\u00adall sch\u00f6pferischen Kraft der G\u00f6t\u00adtin Natura.<\/p>\n<p>Sie war die Meta\u00admor\u00adphose der alten Pros\u00ader\u00adpina. Sie war jene schaf\u00adfende G\u00f6t\u00adtin, mit der sich in ein\u00ader gewis\u00adsen Weise der\u00adjenige ver\u00adband, der nach Erken\u00adnt\u00adnis suchen sollte, die ihm erschien aus jedem Min\u00ader\u00adal, aus jed\u00ader Pflanze, aus jedem Geti\u00ader, erschien aus den Wolken, erschien aus den Bergen, erschien aus den Quellen. Von dieser G\u00f6t\u00adtin, die abwech\u00adsel\u00adnd in Win\u00adter und Som\u00admer oberirdisch und unterirdisch schafft, von dieser G\u00f6t\u00adtin emp\u00adfan\u00adden sie: sie ist die Helferin der\u00adjeni\u00adgen Got\u00adtheit, von der die Evan\u00adgelien sprechen, sie ist die aus\u00adf\u00fchrende g\u00f6t\u00adtliche Macht.<\/p>\n<p>Und wenn dann ein solch\u00ader Men\u00adsch, der nach Erken\u00adnt\u00adnis strebte, in gen\u00fc\u00adgen\u00adder Weise \u00fcber das Min\u00ader\u00adalis\u00adche, Pflan\u00adzliche, Tierische unter\u00adrichtet war von dieser G\u00f6t\u00adtin, wenn er einge\u00adf\u00fchrt war in die lebendi\u00adgen Kr\u00e4fte, dann lernte er durch sie ken\u00adnen die Natur der vier Ele\u00admente: Erde, Wass\u00ader, Luft, Feuer. Und er lernte ken\u00adnen, wie wogen und weben inner\u00adhalb des Min\u00ader\u00adalis\u00adchen, Tierischen und Pflan\u00adzlichen diese konkret \u00fcber die Welt sich ergie\u00dfen\u00adden vier Ele\u00admente: Erde, Wass\u00ader, Luft, Feuer. Und er f\u00fchlte sich selb\u00adst hinein\u00adver\u00adwoben mit seinem \u00e4therischen Leib in das Weben der Erde mit ihrer Schwere, des Wassers mit sein\u00ader beleben\u00adden Kraft, der Luft mit ihrer empfind\u00adungsweck\u00adenden Kraft, des Feuers mit sein\u00ader Ich-entz\u00fcn\u00adden\u00adden Kraft. Da f\u00fchlte sich der Men\u00adsch hinein\u00adver\u00adwoben. Das emp\u00adfand er als das Geschenk des Unter\u00adricht\u00ades der G\u00f6t\u00adtin Natu\u00adra, der Nach\u00adfol\u00adgerin, der Meta\u00admor\u00adphose der Pros\u00ader\u00adpina. Und da\u00df die Sch\u00fcler eine Ahnung beka\u00admen von diesem lebendi\u00adgen Verkehr mit der got\u00adter\u00adf\u00fcll\u00adten, gottsub\u00adstan\u00adti\u00adierten Natur, hin\u00addurch\u00addrangen bis zum Weben und Leben der Ele\u00admente, darauf sahen die Lehrer.\u201d (<a href=\"https:\/\/anthrowiki.at\/G%C3%B6ttin_Natura#Literatur\" target=\"_blank\" rel=\"noopener\">Lit.<\/a>: <a href=\"http:\/\/fvn-archiv.net\/PDF\/GA\/GA237.pdf#page=90&amp;view=Fit\" target=\"_blank\" rel=\"noreferrer noopener\">GA 237, S. 90ff<\/a>)<\/p>\n<h4><strong>Der Blitz aus Licht im Seelenkalender<\/strong><\/h4>\n<p>Das Mantra 5 E ist im See\u00adlenkalen\u00adder-Jahr das erste von vier <a href=\"https:\/\/www.stellamaris-seelenkalender.de\/?page_id=201\">Licht\u00adspr\u00fcchen<\/a>, die im Jahreskreis wie ein flach\u00ades Andreaskreuz ange\u00adord\u00adnet sind. Diese vier sind: 5 E und <a href=\"https:\/\/www.stellamaris-seelenkalender.de\/?page_id=1258\">22 V<\/a> im Som\u00admer-Hal\u00adb\u00adjahr sowie <a href=\"https:\/\/www.stellamaris-seelenkalender.de\/?page_id=1442\">31 e<\/a> und <a href=\"https:\/\/www.stellamaris-seelenkalender.de\/?page_id=1717\">48 w<\/a> im Win\u00adter-Hal\u00adb\u00adjahr. Diese Mantren wer\u00adden all\u00adge\u00admein Licht\u00adspr\u00fcche genan\u00adnt, weil sie vom Licht han\u00addeln. Alle vier Licht\u00adspr\u00fcche ste\u00adhen durchg\u00e4ngig in der beschreiben\u00adden drit\u00adten Per\u00adson ohne bewussten Ich-Sprech\u00ader. Sie stellen deshalb Tat\u00adsachen dar, an deren Zus\u00adtandekom\u00admen der Men\u00adsch keinen bewussten Anteil hat.<\/p>\n<p>Betra\u00adchte ich die vier Licht\u00adspr\u00fcche zusam\u00admen, so kann ein zusam\u00admen\u00adh\u00e4n\u00adgen\u00adder Weg des Licht\u00ades durch die vier Mantren nachvol\u00adl\u00adzo\u00adgen wer\u00adden. Die Bewe\u00adgung die sich zeigt, gle\u00adicht einem Blitz \u2014 einem von oben rechts begonnenen \u201cN\u201d: Im Mantra 22 V kommt das Licht aus Wel\u00adtenweit\u00aden. Nach zwei Trans\u00adfor\u00adma\u00adtion\u00adsstufen leuchtet es in die Geis\u00adtestiefen. Im Mantra 31 e (als Spiegel\u00adspruch senkrecht unter dem Mantra 22 V) kommt das Licht aus Geis\u00adtestiefen und wird zur Lebenswil\u00adlen\u00adskraft. Im Mantra 5 E kommt das Licht eben\u00adso aus Geis\u00adtestiefen und webt frucht\u00adbar im Raume. Der Licht\u00adstrahl aus Geis\u00adtestiefen strahlt also vom Mantra 31 e schr\u00e4g hin\u00adauf bis zum Mantra 5 E. Im Mantra 48 w kommt das Licht nun aus Wel\u00adtenh\u00f6hen \u2014 also von oben. Senkrecht \u00fcber dem Mantra 48 w ist das Mantra 5 E (bei\u00adde sind Spiegel\u00adspr\u00fcche), das deshalb als Herkun\u00adft\u00adsort des Licht\u00ades im Mantra 48 w ange\u00adse\u00adhen wer\u00adden kann. Dieser \u201cLicht\u00adblitz\u201d scheint mir dem Erleben ein\u00ader pl\u00f6t\u00adzlichen Erken\u00adnt\u00adnis zu entsprechen.<\/p>\n<p><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" src=\"https:\/\/www.stellamaris-seelenkalender.de\/wp-content\/uploads\/2023\/09\/Blitz-des-Lichtes-in-den-Lichtspruechen-300x233.png\" alt width=\"494\" height=\"384\"><\/p>\n<p><em>Der Weg des Licht\u00ades in den Licht\u00adpr\u00fcchen \u00e4hnelt einem&nbsp;Blitz<\/em><\/p>\n<h4><strong>Die vier \u00c4therarten<\/strong><\/h4>\n<p>Das im See\u00adlenkalen\u00adder genan\u00adnte Licht kann auch als ein vier\u00adfach dif\u00adferen\u00adziertes Licht betra\u00adchtet wer\u00adden. F\u00fcr mein Daf\u00fcrhal\u00adten han\u00addelt es sich um die<a href=\"https:\/\/www.stellamaris-seelenkalender.de\/?page_id=201\"> vier \u00c4ther\u00adarten<\/a>, die Rudolf Stein\u00ader unter\u00adschei\u00addet. Es sind vier weisheitsvolle Leben\u00adskr\u00e4fte, die ihren bild\u00adhaften Aus\u00addruck durch die vier Ele\u00admente find\u00aden: Form\u00adbildend, belebend bis in die Erde wirkt der Leben\u00ads\u00e4ther. Der chemis\u00adche \u00c4ther bindet und l\u00f6st die Stoffe und sorgt f\u00fcr Har\u00admonie und Aus\u00adgle\u00adich. Diese bei\u00adden \u00c4ther\u00adarten sind dem willk\u00fcr\u00adlichen Gebrauch des Men\u00adschen ent\u00adzo\u00adgen. Bis heute kann nie\u00admand aus totem Stoff Leben schaf\u00adfen, weshalb sie die h\u00f6heren \u00c4ther\u00adarten genan\u00adnt wer\u00adden. Anders ist es bei den bei\u00adden niederen \u00c4ther\u00adarten, dem W\u00e4rme- und Licht\u00e4ther. Jed\u00ader Men\u00adsch hat seine eigene K\u00f6r\u00adper\u00adw\u00e4rme und sein Gedanken\u00adlicht. Sie wer\u00adden in den anderen bei\u00adden Licht\u00adspr\u00fcchen the\u00adma\u00adtisiert, der W\u00e4rme\u00e4ther im Spruch 22 V, der Licht\u00e4ther im Spruch 48&nbsp;w.<\/p>\n<h4><strong>Was wird im Mantra 5 E sichtbar?<\/strong><\/h4>\n<p>Im Mantra 5 E wird im ersten Teil die T\u00e4tigkeit des Lichts, das aus Geis\u00adtestiefen kommt, beschrieben, im zweit\u00aden wird gesagt, was durch dieses Licht zur Erschei\u00adn\u00adung kommt, was von diesem Licht beleuchtet wird. Der Frage, um was f\u00fcr ein Licht es bei dem Licht aus Geis\u00adtestiefen geht, kom\u00admen wir ein St\u00fcck n\u00e4her, wenn wir den gegen\u00fcber\u00adliegen\u00adden Licht\u00adspruch 31 e betra\u00adcht\u00aden. Er han\u00addelt von diesem Licht aus Geis\u00adtestiefen. Dort erfahren wir, dass das Licht aus Geis\u00adtestiefen son\u00adnen\u00adhaft nach au\u00dfen strebt, zur Lebenswil\u00adlen\u00adskraft wird und in die Dumpfheit der Sinne leuchtet. Ziel dieser Wirkung ist, Kr\u00e4fte zu ent\u00adbinden, die let\u00adztlich Schaf\u00adfens\u00adm\u00e4chte im Men\u00adschen\u00adwerk reifen lassen. Das Licht aus Geis\u00adtestiefen ist also ein Licht, das son\u00adnen\u00adhaft von einem Zen\u00adtrum ausstrahlt, zur Kraft des Lebenswil\u00adlens wird und die Sinne des Men\u00adschen f\u00fcr die Umwelt erhellt, ich k\u00f6n\u00adnte sagen die Augen \u00f6ffnet f\u00fcr die Sinnhaftigkeit der Welt. Dieses Licht aus Geis\u00adtestiefen stellt sich f\u00fcr mich als die Leben\u00adskraft sel\u00adber dar, als der Lebens\u00e4ther.<\/p>\n<p>Im Mantra 5 E ist nun nicht das Licht sel\u00adber The\u00adma, son\u00addern das, was in diesem Licht erscheint, was durch das Licht sicht\u00adbar wird, was das Licht erschafft. Das Licht aus Geis\u00adtestiefen webt frucht\u00adbar im Raum und offen\u00adbart dadurch das Schaf\u00adfen der G\u00f6t\u00adter. Das Weben ist ein immer wieder ver\u00adwen\u00addetes, uraltes Bild f\u00fcr den Prozess der Entste\u00adhung alles Irdis\u00adchen. Ver\u00adschiedene Stoffe und Kr\u00e4fte wirken zusam\u00admen wie die Kett- und Schuss\u00adf\u00e4\u00adden, um einen neuen Leib, ein neues Sein zu bilden. Weben geschieht im Auf-und-Ab, in ein\u00ader wellen\u00adden Bewe\u00adgung, die an das Wass\u00ader denken l\u00e4sst, die Grund\u00adlage allen Lebens. Es sind die G\u00f6t\u00adter, die \u00fcber dem Men\u00adschen ste\u00adhen\u00adden Hier\u00adar\u00adchien, die hier erschaf\u00adfend das webende Licht hand\u00adhaben. In diesem Weben kann ich den chemis\u00adchen oder Klang\u00e4ther wieder\u00aderken\u00adnen, der die Sph\u00e4ren\u00adhar\u00admonie, mit anderen Worten die Aus\u00adge\u00adwogen\u00adheit, das har\u00admonis\u00adche Zusam\u00admen\u00adspiel aller Natur-Prozesse bewirkt. Der chemis\u00adche \u00c4ther ist die Kraft, die allem Seien\u00adden das rechte Ma\u00df, die rechte Zahl zuweist und so das jew\u00adeilige Muster in den Stoff&nbsp;webt.<\/p>\n<p>Das Licht webt frucht\u00adbar, es bedi\u00adent sich der Befruch\u00adtung, die zur Fortpflanzung aller h\u00f6her entwick\u00adel\u00adten Lebe\u00adwe\u00adsen, sowohl im Pflanzen- als auch im Tier\u00adre\u00adich geh\u00f6rt. Das Licht webt im Raum. Es ist die im Raum wirk\u00adende, das Leben von Zyk\u00adlus zu Zyk\u00adlus f\u00fchrende Kraft, deren \u00e4u\u00dfere Erschei\u00adn\u00adung die Zeit ist. Auch sie wird dem Wass\u00ader gle\u00adich als von Quelle zur M\u00fcn\u00addung im Ozean flie\u00dfend erlebt.<\/p>\n<p>Seit alters her herrscht die Vorstel\u00adlung, dass die Natur oder Mut\u00adter Erde eine Weberin ist. Goethe l\u00e4sst im Faust den Erdgeist sagen:<\/p>\nIn Lebens\u00adfluthen, im Thatensturm<br>\nWall\u2019 ich auf und&nbsp;ab,<br>\nWebe hin und&nbsp;her!<br>\nGeburt und&nbsp;Grab,<br>\nEin ewiges Meer,<br>\nEin wech\u00adsel\u00adnd&nbsp;Weben,<br>\nEin glu\u0308hend Leben,<br>\nSo schaff\u2019 ich am sausenden Web\u00adstuhl der&nbsp;Zeit,<br>\nUnd wirke der Got\u00adtheit lebendi\u00adges Kleid.\n<p>(Faust \u2014 Trag\u00f6die erster Teil)<\/p>\n<p>An dieser Stelle ste\u00adht im Spruch ein Dop\u00adpelpunkt, denn nun kommt das Wichtig\u00adste. Nun wird aus\u00adge\u00adf\u00fchrt, was im Licht aus Geis\u00adtestiefen erscheint, was dieses Licht zur Erschei\u00adn\u00adung bringt. Alles Vorherige diente der Vor\u00adbere\u00aditung f\u00fcr dieses Erscheinen. Das Wesen der Seele erscheint. Nur inkarniert in einem (durch G\u00f6t\u00adter\u00adschaf\u00adfen gewobe\u00adnen) Leib kann die Seele erscheinen, leben, wirk\u00adsam wer\u00adden, sich aus\u00addr\u00fcck\u00aden. Bis zum Erscheinen der Seele hat das Licht einen weit\u00aden Weg zur\u00fcck\u00adgelegt. Auf\u00adsteigend aus Geis\u00adtestiefen, also nicht aus der Materie, son\u00addern aus dem Geist entsprun\u00adgen, hat das Licht zun\u00e4chst im Raum frucht\u00adbar die Ele\u00admente zum Leib ver\u00adwoben und dadurch das Schaf\u00adfen der G\u00f6t\u00adter offen\u00adbart. Nun ist mit dem Erscheinen der Seele eine weit\u00adere Stufe im Licht\u00adprozess\u00ades erreicht.<\/p>\n<p>Das, was hier als Seele erscheint, ist nicht das begren\u00adzte, der Welt gegen\u00fcber\u00adste\u00adhende Wesen, als das wir uns oft erleben. Diese Seele unter\u00adschei\u00addet sich in zwei Aspek\u00adten von unser\u00ader All\u00adt\u00adags-See\u00adlen\u00adwahrnehmung. Sie ist geweit\u00adet zum Wel\u00adten\u00adsein und aufer\u00adstanden aus enger Selb\u00ads\u00adtheit Innen\u00admacht. Sie besitzt zum einen die F\u00e4higkeit, gro\u00df wie die Welt zu sein, die ganze Welt in sich zu bergen. Diese F\u00e4higkeit erm\u00f6glicht die Wahrnehmung. Im Wahrnehmungsvor\u00adgang dehnt sich die Seele bis zum Wahrnehmungs\u00adge\u00adgen\u00adstand aus und nimmt ihn in sich auf. Sie bildet ihn in sich ab als Vorstellung.<\/p>\n<p>Zum anderen ist sie aufer\u00adstanden aus der Enge der nach Innen gerichteten Macht der Selb\u00ads\u00adtheit. Bevor Aufer\u00adste\u00adhung m\u00f6glich ist, muss ein Tod stat\u00adtfind\u00aden. Dieser Tod find\u00adet latent durch die Bewusst\u00adseins\u00adbil\u00addung und beson\u00adders durch das Denken statt. Denk\u00adend w\u00e4chst die Seele \u00fcber sich hin\u00adaus, lernt von der Ges\u00adtimmtheit der Gef\u00fch\u00adle abzuse\u00adhen und ihren Fokus der gedanklichen Fragestel\u00adlung zuzuwenden.<\/p>\n<p>Der Zus\u00adtand der engen Selb\u00ads\u00adtheit ist uns ver\u00adtraut. Es ist das Erleben, ein abge\u00adgren\u00adztes Selb\u00adst, ein Ego zu sein. In dieser Enge wird das Denken, F\u00fchlen und Wollen als der eige\u00adnen, nach Innen gerichteten Macht unter\u00adwor\u00adfen erlebt, abge\u00adtren\u00adnt und unbee\u00adin\u00adflusst von anderen M\u00e4cht\u00aden. Der Welt gegen\u00fcber f\u00fchlt sich die Seele dage\u00adgen macht\u00adlos, die Welt erlei\u00addet sie, hier ist sie Opfer. Aus dieser Enge, dieser ver\u00admeintlichen nur nach Innen gerichteten Macht der Selb\u00ads\u00adtheit ist die Seele aufer\u00adstanden. Sie ist befre\u00adit vom allzu men\u00adschlichen, begrenzten.<\/p>\n<p>Vom Licht\u00adspruch 31 e aus strahlt der Leben\u00ads\u00e4ther im Licht aus Geis\u00adtestiefen in das Mantra 5 E. Der Leben\u00ads\u00e4ther wird auch als die Logoskraft beze\u00adich\u00adnet. Die Logoskraft, das Wel\u00adtenwort wirkt sowohl alles Seiende in der Welt erschaf\u00adfend als auch in der Seele als die h\u00f6ch\u00adste sch\u00f6pferische Kraft. Hier erm\u00f6glicht der Logos das Erleben der Sinnhaftigkeit der Welt und des eige\u00adnen Lebens \u2014 unseren Ver\u00adstand und unseren Zugang zu tiefer Weisheit. Wird diese Sinnhaftigkeit und Weisheit erlebt, ist die Seele aufer\u00adstanden aus der Enge der nur nach Innen gerichteten Macht der Selbstheit.<\/p>\n<p>Was wir in der Regel nur gradu\u00adell erleben, zum Wel\u00adten\u00adsein geweit\u00adet und auch aufer\u00adstanden zu sein aus der nach Innen konzen\u00adtri\u00aderten Selb\u00ads\u00adtheit, ist im Erscheinen des Wesens der Seele in diesem Licht vol\u00adl\u00adzo\u00adgen. Indem die Seele im Licht aus Geis\u00adtestiefen erscheint, ist sie Wel\u00adten\u00adsein und gle\u00adichzeit\u00adig aufer\u00adstanden, lebendi\u00adger Geist gewor\u00adden. So kann sie sich ver\u00adbun\u00adden wis\u00adsen mit der Welt, ihr f\u00fch\u00adlend, denk\u00adend und wol\u00adlend begeg\u00adnen, in ihr wirken und die Wesen der Welt in sich wirk\u00adend erleben. Das Ziel ihrer Entwick\u00adlung ist erreicht.<\/p>\n\t\t\t<a href=\"https:\/\/www.stellamaris-seelenkalender.de\/?page_id=845\" target=\"_self\" rel=\"noopener\">\n\t\t\t\t\t\tn\u00e4ch\u00adster Blog-Eintrag&nbsp;<\/a>\n\t\t\t<a href=\"https:\/\/www.stellamaris-seelenkalender.de\/?page_id=136\" target=\"_self\" rel=\"noopener\">\n\t\t\t\t\t\tzur\u00fcck zur \u00dcbersicht&nbsp;<\/a>\n\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>5 E Im Lichte, das aus Geis\u00adtestiefen Im Raume frucht\u00adbar webend Der G\u00f6t\u00adter Schaf\u00adfen offen\u00adbart: In ihm erscheint der Seele&nbsp;Wesen Geweit\u00adet zu dem Wel\u00adten\u00adsein Und aufer\u00adstanden Aus enger Selb\u00ads\u00adtheit Innen\u00admacht. Perse\u00adphone und das Weben in der&nbsp;Natur Rudolf Stein\u00ader sagt: \u201e\u2026 bis ins 7., 8. 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