{"id":845,"date":"2022-05-22T12:33:41","date_gmt":"2022-05-22T10:33:41","guid":{"rendered":"https:\/\/www.stellamaris-seelenkalender.de\/?page_id=845"},"modified":"2023-07-05T10:53:23","modified_gmt":"2023-07-05T08:53:23","slug":"blog-beitrag-1-2-copy-3-copy-5","status":"publish","type":"page","link":"https:\/\/www.stellamaris-seelenkalender.de\/?page_id=845","title":{"rendered":"Blog \u2014 Seelenkalender Mantra 6&nbsp;F"},"content":{"rendered":"\n\n\t<p><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" src=\"https:\/\/www.stellamaris-seelenkalender.de\/wp-content\/uploads\/2022\/05\/IMG_20220520_222018-300x294.jpg\" alt width=\"407\" height=\"399\"><\/p>\n<h4><strong>6 F<br>\n<\/strong><\/h4>\n<p>Es ist erstanden aus der Eigenheit<\/p>\n<p>Mein Selb\u00adst und find\u00adet&nbsp;sich<\/p>\n<p>Als Wel\u00adtenof\u00adfen\u00adbarung<\/p>\n<p>In Zeit- und Raumeskr\u00e4ften;<\/p>\n<p>Die Welt, sie zeigt mir \u00fcberall<\/p>\n<p>Als g\u00f6t\u00adtlich Urbild<\/p>\n<p>Des eignen Abbilds Wahrheit.<\/p>\n<h4><strong>Himmelfahrt und die Zahl&nbsp;40<br>\n<\/strong><\/h4>\n<p>In der Woche 6 F ist Him\u00admelfahrt. Immer am Don\u00adner\u00adstag der sech\u00adsten Woche nach Ostern ist Christi Him\u00admelfahrt, denn dieses Fest wird am 40. Tag nach der Aufer\u00adste\u00adhung gefeiert. Und das Pfin\u00adgst\u00adfest wird zehn Tage sp\u00e4ter, am 50. Tag nach der Aufer\u00adste\u00adhung gefeiert wer\u00adden. Spricht sich das Ereig\u00adnis der Him\u00admelfahrt im Mantra aus? Und warum diese Zahlen? Warum ger\u00adade 40 \u2014 was sagen die 40 Tage \u00fcber dieses Ereig\u00adnis&nbsp;aus?<\/p>\n<p>Die Erhe\u00adbung Christi in den Him\u00admel, die nur wenige Auser\u00adw\u00e4hlte erfahren, wird im Lukas- und im Marku\u00adse\u00advan\u00adgeli\u00adum des Neuen Tes\u00adta\u00admentes der Bibel geschildert. Und zwar bei Lukas unter zeitlich und bei Markus unter r\u00e4um\u00adlich tingiert\u00ader Sichtweise. Vom 40. Fol\u00adge\u00adtag wird nur in der Apos\u00adtelgeschichte des Neuen Tes\u00adta\u00admentes berichtet:<\/p>\n<p>Im Luka\u00adse\u00advan\u00adgeli\u00adum (24, 49\u201351) verk\u00fcn\u00addet der Aufer\u00adstandene den J\u00fcngern das Pfin\u00adg\u00adstereig\u00adnis, das allen V\u00f6lk\u00adern gilt (Luk 24, 47) f\u00fchrt sie hin\u00adaus, seg\u00adnet sie und entschwindet ihren Blick\u00aden. Die J\u00fcnger sind von gro\u00dfer Freude erf\u00fcllt, kehren nach Jerusalem zur\u00fcck und warten auf die Sendung des Heili\u00adgen Geistes, auf Pfin\u00adg\u00adsten (Apg. 2, 1\u201314). So endet das Luka\u00adse\u00advan\u00adgeli\u00adum mit dem Fokus auf ein zuk\u00fcn\u00adftiges Ereig\u00adnis, auf das zu erwartende Pfin\u00adgst\u00adfest. Hier ist also der Fokus auf ein Zeitlich\u00ades gerichtet, auf den Zukun\u00adft\u00adsaspekt der&nbsp;Zeit.<\/p>\n<p>Bei Markus (16,19) hei\u00dft es, dass Chris\u00adtus seit dem Ereig\u00adnis der Him\u00admelfahrt zur Recht\u00aden Gottes sitzt. Das Marku\u00adse\u00advan\u00adgeli\u00adum endet mit diesem Bilde, unmit\u00adtel\u00adbar nach\u00addem der Auf\u00adtrag, das Evan\u00adgeli\u00adum zu verk\u00fcn\u00adden und Men\u00adschen zu heilen, erteilt wor\u00adden war. So endet das Marku\u00adse\u00advan\u00adgeli\u00adum mit ein\u00ader r\u00e4um\u00adlichen Infor\u00adma\u00adtion \u2014 \u201czur Recht\u00aden\u201d. Auch wenn damit kein irdis\u00adch\u00ader Raum gemeint ist, liegt offen\u00adsichtlich in dieser aus r\u00e4um\u00adlichen Ver\u00adh\u00e4lt\u00adnis\u00adsen stam\u00admenden Infor\u00adma\u00adtion eine Bedeutung.<\/p>\n<p>Im Evan\u00adgeli\u00adum ist die Him\u00admelfahrt Christi nir\u00adgends mit der <a href=\"https:\/\/anthrowiki.at\/40_(Zahl)\" target=\"_blank\" rel=\"noopener\">Zahl 40<\/a> ver\u00adbun\u00adden. Erst in der Apos\u00adtelgeschichte wird von den 40 Tagen fol\u00adgen\u00addes gesagt: \u201cIhnen (den Apos\u00adteln) erwies er (der aufer\u00adstandene Chris\u00adtus) sich auch nach seinem Lei\u00addens\u00adgang als der Lebendi\u00adge in vie\u00adlen Begeg\u00adnun\u00adgen; vierzig Tage hin\u00addurch zeigte er sich ihnen und sprach mit ihnen vom Reich Gottes\u201d (Apos\u00adtelgeschichte 1,&nbsp;3).<\/p>\n<p>Die Zahl 40 spielt auch an anderen Stellen eine wichtige Rolle. Sie begeg\u00adnet uns in den 40 Jahren, die das auser\u00adw\u00e4hlte Volk durch die W\u00fcste ziehen muss, den 40 Tagen, die Chris\u00adtus nach der Taufe in der W\u00fcste fas\u00adtend ver\u00adbringt, bevor er han\u00addel\u00adnd in die Welt tritt. Au\u00dfer\u00addem sind es 40 Wochen, die unge\u00adf\u00e4hr eine Schwanger\u00adschaft dauert. Alle drei mit der Zahl 40 ver\u00adbun\u00adde\u00adnen Ereignisse beschreiben einen Prozess tief\u00adgreifend\u00ader Wand\u00adlung und Neu-Wer\u00addung. Auch die Zahlen\u00admys\u00adtik spricht bei der 40 von einem Durch\u00adbruch in eine neue Dimen\u00adsion. \u201cDie Zahl Vierzig (40) set\u00adzt sich zusam\u00admen aus 4 und 0. Null, okkult gele\u00adsen als Ei, bedeutet den Abschluss, die Vol\u00adlen\u00addung eines Entwick\u00adlungszyk\u00adlus. Vier ist die Zahl der Maya, des \u00e4u\u00dferen Scheins. Wenn in der Bibel von der Zahl 40 gesprochen wird, deutet das an, dass die Maya \u00fcber\u00adwun\u00adden wird\u2026\u201d (anthrowiki.at, 40).<\/p>\n<p>In welche neue Dimen\u00adsion des Bewusst\u00adseins f\u00fchrt nun das Mantra 6 F selbst?<\/p>\n<h4><strong>Was sagt mir das Mantra 6&nbsp;F?<br>\n<\/strong><\/h4>\n<p>Zun\u00e4chst erin\u00adnert der Inhalt des Mantras 6 F an das vorherige, an den Spruch 5 E. Der jet\u00adzige Inhalt scheint fast iden\u00adtisch mit der zweit\u00aden H\u00e4lfte von 5 E \u2014 mit dem Unter\u00adschied, dass es nun einen bewussten Ich-Sprech\u00ader gibt. Doch bei genauer\u00ader Betra\u00adch\u00adtung zeigen sich weit\u00adere Unter\u00adschiede: Es ist im Mantra 6 F das Selb\u00adst, das erstanden ist, nicht das Wesen der Seele. Das Wesen der Seele <strong>erscheint<\/strong> im Licht aus Geis\u00adtestiefen geweit\u00adet zum Wel\u00adten\u00adsein und aufer\u00adstanden (5 E). Im Mantra 6 F teilt der Ich-Sprech\u00ader den Sachver\u00adhalt als Tat\u00adsache mit. Das Selb\u00adst ist aus der Eigen\u00adheit erstanden. Zum einen hat sich die Aufer\u00adste\u00adhung vom Schein zur Tat\u00adsache weit\u00ader\u00aden\u00adtwick\u00adelt, zum anderen ist nun vom \u201cSelb\u00adst\u201d und nicht mehr vom \u201cWesen der Seele\u201d die Rede. Was ist jew\u00adeils damit gemeint? Unsere Seele erleben wir als einen See\u00adlen\u00adraum, in dessen Zen\u00adtrum wir unser Ich erah\u00adnen. Dieses Ich ist aber nicht direkt erleb\u00adbar f\u00fcr uns. Stattdessen erleben wir uns als ein Selb\u00adst. <a href=\"https:\/\/anthrowiki.at\/Selbst\" target=\"_blank\" rel=\"noopener\">Das Selb\u00adst<\/a> ist, wie Rudolf Stein\u00ader sagt, die Spiegelung des Ichs am physis\u00adchen Leib. \u201cUnd was der Men\u00adsch sein Selb\u00adst nen\u00adnt, ist nicht das wirk\u00adliche Ich, ist das Ich, wie es sich spiegelt im physis\u00adchen Leib.\u201d (GA 145, S.&nbsp;188)<\/p>\n<p>Im Mantra 5 E war der Selb\u00ads\u00adtheit Innen\u00admacht noch das Enge, das \u00fcber\u00adwun\u00adden wer\u00adden musste. Der Seele Wesen musste sich von dieser selb\u00adstis\u00adchen Eigen\u00adschaft befreien, aufer\u00adste\u00adhen. Da das Selb\u00adst ein Icher\u00adleben ist, das sich am physis\u00adchen Leib erzeugt, ver\u00admit\u00adtelt diese Erfahrung auch das Erleb\u00adnis der Tren\u00adnung, die physis\u00adchen K\u00f6r\u00adpern eigen ist. In Verbindung mit dem Ego ist das Begren\u00adzende die Innen\u00admacht der Selb\u00ads\u00adtheit. Von dieser Begren\u00adzung auf den K\u00f6r\u00adp\u00ader erscheint die Seele im g\u00f6t\u00adtlichen Licht auferstanden.<\/p>\n<p>Im Mantra 6 F ist das Selb\u00adst nicht diese niedere, mit dem Ego ver\u00adschwis\u00adterte Macht. Hier ist das Selb\u00adst auf dem Weg der Entwick\u00adlung. Rudolf Stein\u00ader spricht in diesem Fall vom h\u00f6heren Selb\u00adst oder auch vom Geist\u00adselb\u00adst. \u201cDas niedere Selb\u00adst des Men\u00adschen ist sein im Ego\u00adis\u00admus ver\u00adh\u00e4rtetes Ego; sein h\u00f6heres Selb\u00adst ist das Geist\u00adselb\u00adst, der durch die bewusste Arbeit des Ich vergeistigte Astralleib\u201d (anthrowiki.at, Selb\u00adst). Im Mantra 5 E wird uns die \u00dcber\u00adwin\u00addung des Ego\u00adis\u00admus in der Seele geschildert. Im Mantra 6 F wird uns dage\u00adgen das Selb\u00adst geschildert, das auf dem Weg ist, Geist\u00adselb\u00adst zu werden.<\/p>\n<p>Rudolf Stein\u00ader f\u00fchrt aus: \u201cIch wollte zeigen, wie man allm\u00e4h\u00adlich dahin kom\u00admen kann, das, was in unserem Inneren lebt als astralis\u00adch\u00ader Leib und Selb\u00adst, sein\u00ader wahren Gestalt nach, nicht in der Maya, zu erken\u00adnen; denn so wie der Men\u00adsch seinen astralis\u00adchen Leib inner\u00adlich erlebt, so ist es nicht der wirk\u00adliche astralis\u00adche Leib, so ist es der astralis\u00adche Leib, wie er sich spiegelt im \u00c4ther\u00adleib. Und was der Men\u00adsch sein Selb\u00adst nen\u00adnt, ist nicht das wirk\u00adliche Ich, ist das Ich, wie es sich spiegelt im physis\u00adchen Leib. Spiegel\u00adbilder seines Inneren erlebt der Men\u00adsch nur\u201d (GA 145, S. 188 aus: anthrowiki.at, Selb\u00adst). Rudolf Stein\u00ader unter\u00adschei\u00addet also Astralleib und Selb\u00adst. Das im (Leben\u00ads\u00e4ther-) Licht aus Geis\u00adtestiefen erscheinende Wesen der Seele (5 E) kann ich als den im \u00c4ther\u00adleib gespiegel\u00adten Astralleib ansprechen, das sich an der Physis spiegel\u00adnde Ich als das Selb\u00adst im Spruch 6&nbsp;F.<\/p>\n<p>Dieses Selb\u00adst ist im Mantra 6 F aus der Eigen\u00adheit erstanden. Im Ver\u00adgle\u00adich zu dem \u201caufer\u00adstanden\u201d aus 5 E, das den Prozess der Aufw\u00e4rts\u00adbe\u00adwe\u00adgung betont, wirkt \u201cerstanden\u201d sta\u00adtis\u00adch\u00ader, aufrechter, dem Ich gem\u00e4\u00df. Das Selb\u00adst ist aus der Eigen\u00adheit erstanden und der Ich-Sprech\u00ader als wach\u00ader Beobachter bezeugt diesen Schritt. Das sich am physis\u00adchen Leib spiegel\u00adnde und als Selb\u00adst wahrnehmende Ich ist aus der Eigen\u00adheit erstanden, aus\u00adgeschl\u00fcpft aus der Abge\u00adgren\u00adztheit des Ego-Seins. F\u00fcr das Ich ist nun nicht nur der eigene physis\u00adche Leib Spiegel der Selb\u00adst\u00adwahrnehmung, son\u00addern die ganze Welt. Das Selb\u00adst find\u00adet sich als Wel\u00adtenof\u00adfen\u00adbarung \u2014 und zwar in zweifach\u00ader Weise: in Zeit- und Raumeskr\u00e4ften.<\/p>\n<p>Wie k\u00f6n\u00adnte das ausse\u00adhen, was das Ich da als sein Selb\u00adst im Spiegel der Welt sieht? Was offen\u00adbart die Welt dem&nbsp;Ich?<\/p>\n<p>Ich m\u00f6chte mich zun\u00e4chst den Raumeskr\u00e4ften, und deshalb auch dem Raum zuwen\u00adden, weil dieser leichter ins Bewusst\u00adsein zu heben ist. Wie nehme ich also den Raum wahr und was offen\u00adbart er mir? Der Raum, den ich durch meine Augen sehen kann, ist ide\u00adal\u00ader Weise wie z. B. auf offen\u00ader See ein kreis\u00adrun\u00adder Raum. F\u00fcr meinen Hor\u00adi\u00adzon\u00adtkreis unter\u00adschei\u00adde ich vier Rich\u00adtun\u00adgen: vorne, hin\u00adten, rechts und links. Sehe ich von mir ab, von mein\u00ader Eigen\u00adheit, so gibt es im Raum die vier Him\u00admel\u00adsrich\u00adtun\u00adgen, die durch den Son\u00adnen\u00adlauf ihre Charak\u00adter\u00adis\u00adtik erhal\u00adten: Osten, West\u00aden, Nor\u00adden und S\u00fcden. Diese Rich\u00adtun\u00adgen sind in alten Mys\u00adte\u00adri\u00aden\u00adtex\u00adten mit beson\u00adderen Qual\u00adit\u00e4ten ver\u00adbun\u00adden. Thor geht in der Edda, der Nordisch- Ger\u00adman\u00adis\u00adchen Mytholo\u00adgie, immer auf Ost\u00adfahrt, die K\u00f6ni\u00adgin von Saba kommt im Alten Tes\u00adta\u00adment aus dem S\u00fcden. Durch diese Beispiele wird deut\u00adlich, dass mit den <a href=\"https:\/\/anthrowiki.at\/Himmelsrichtungen\" target=\"_blank\" rel=\"noopener\">Him\u00admel\u00adsrich\u00adtun\u00adgen<\/a> ganz bes\u00adtimmte Qual\u00adit\u00e4ten ver\u00adbun\u00adden sind. Dies sind kos\u00admis\u00adche Rich\u00adtungskr\u00e4fte, die beim H\u00f6r\u00ader fr\u00fcher\u00ader Zeit\u00aden wachgerufen wur\u00adden, wenn die Him\u00admel\u00adsrich\u00adtung genan\u00adnt wurde. Von Rudolf Stein\u00ader gibt es die Angabe, dass Michael, der Lenker der Ich-Entwick\u00adlung, aus dem Osten wirkt.&nbsp; Gabriel, der mit den heili\u00adgen Herzen\u00adskr\u00e4ften und dem Astralleib ver\u00adbun\u00adden ist, wirkt aus dem S\u00fcden. Raphael ist mit dem \u00c4ther\u00adleib ver\u00adbun\u00adden und wirkt aus dem West\u00aden. Uriel, mit dem physis\u00adchen Leib ver\u00adbun\u00adden, wirkt aus dem Nor\u00adden (GA 265, 316f). Das Ich erken\u00adnt das Selb\u00adst als Offen\u00adbarung der Welt, als das Zusam\u00admen\u00adwirken der vier Wesens\u00adglieder-Kr\u00e4fte aus den vier Him\u00admel\u00adsrich\u00adtun\u00adgen. Das Selb\u00adst find\u00adet sich \u2014 nach\u00addem es sich sozusagen als zu enge Selb\u00ads\u00adtheit (siehe 5 E) ver\u00adloren hat\u00adte \u2014 im Zen\u00adtrum der <a href=\"https:\/\/anthrowiki.at\/Wesensglieder\" target=\"_blank\" rel=\"noopener\">vier Wesens\u00adglieder<\/a>. Diese vier Wesens\u00adglieder, der physis\u00adche Leib, der \u00c4ther\u00adleib, der Astralleib und das Ich wur\u00adden dem Men\u00adschen im Laufe der Entwick\u00adlung ver\u00adliehen. Das Selb\u00adst find\u00adet sich in den Raumeskr\u00e4ften als das, was der Men\u00adsch durch die ver\u00adgan\u00adgenen Entwick\u00adlun\u00adgen gewor\u00adden&nbsp;ist.<\/p>\n<p>Und was offen\u00adbaren nun die Zeitkr\u00e4fte diesem Selb\u00adst und dadurch dem Ich? Zeit gliedert sich in die drei Qual\u00adit\u00e4ten von Ver\u00adgan\u00adgen\u00adheit, Gegen\u00adwart und Zukun\u00adft. Diese sind ver\u00adbun\u00adden mit den drei See\u00adlen\u00adf\u00e4higkeit\u00aden Denken, F\u00fchlen und Wollen. Das Denken beruht immer auf ver\u00adgan\u00adgenen Wahrnehmungen, die Vorstel\u00adlung gewor\u00adden sind, das F\u00fchlen ist immer gegen\u00adw\u00e4r\u00adtig, der Wille set\u00adzt seine Ziele in der Zukun\u00adft. Aus diesen inneren Kr\u00e4ften wer\u00adden die zuk\u00fcn\u00adftig zu entwick\u00adel\u00adnden geisti\u00adgen Wesens\u00adglieder gebildet wer\u00adden. Rudolf Stein\u00ader sagt: \u201cDrei h\u00f6here Glieder wird er entwick\u00adeln k\u00f6n\u00adnen, er wird sie aber in seinem Innern aus\u00adbilden. Aus den vier Gliedern wird er drei her\u00advorwach\u00adsen lassen als eine h\u00f6here Drei\u00adheit. \u2026 Sie (die Erzen\u00adgel-Lenker dieser Entwick\u00adlun\u00adgen) ste\u00adhen nicht in den vier Rich\u00adtun\u00adgen des Raumes wie die vier Erzen\u00adgel, die das kos\u00admis\u00adche Kreuz for\u00admen, so als h\u00e4t\u00adten sie sich von einem gemein\u00adsamen Mit\u00adtelpunk\u00adte her\u00adaus voneinan\u00adder ent\u00adfer\u00adnt, son\u00addern sie sind so miteinan\u00adder ver\u00adbun\u00adden, dass sie ein Dreieck for\u00admen, strahlend in gold\u00aden\u00adem Glanze. In dem &lt;Ich bin der da war, der da ist, der da sein wird&gt; verbinden sie die drei Punk\u00adte der Zeit: Ver\u00adgan\u00adgen\u00adheit, Gegen\u00adwart und Zukun\u00adft und weben diese zur Ein\u00adheit. In die Vier hinein wer\u00adden sie ihre Kraft ergie\u00dfen, indem sie nicht neben den vier, son\u00addern \u00fcber den Vier ste\u00adhen \u201d (GA 265, 336ff, in anthrowiki.at, Him\u00admel\u00adsrich\u00adtun\u00adgen). Durch die Zeitkr\u00e4fte offen\u00adbart sich dem Ich, was der Men\u00adsch in der Zukun\u00adft entwick\u00adeln&nbsp;kann.<\/p>\n<p>Stand im ersten Teil des Mantras 6 F das Selb\u00adst und damit die Eigen\u00adwahrnehmung des Ich-Sprech\u00aders im Mit\u00adtelpunkt, so r\u00fcckt nun die Wirkung der Welt auf das Ich in den Fokus. Die Welt tut etwas. Sie zeigt dem Ich-Sprech\u00ader die Wahrheit des eige\u00adnen Abbilds. Sie zeigt ihm und sagt ihm damit: &lt;das Bild, das du von dir als Spiegelung an der physis\u00adchen Welt siehst, ist wahr&gt;. Die Welt ist das g\u00f6t\u00adtliche Urbild, von dem der Men\u00adsch Abbild ist. \u00dcber\u00adall hat der Men\u00adsch die vier Him\u00admel\u00adsrich\u00adtun\u00adgen um sich, immer wirkt die Zeit ver\u00e4n\u00addernd auf den Raum ein. Die Welt zeigt \u00fcber\u00adall als g\u00f6t\u00adtlich\u00ades Urbild, wovon jed\u00ader einzelne Men\u00adsch ein wahres Abbild ist. In jedem Men\u00adschen wirken die vier bere\u00adits entwick\u00adel\u00adten Wesens\u00adglieder zusam\u00admen und in jedem Men\u00adschen liegen die Keime f\u00fcr die drei in Zukun\u00adft zu entwick\u00adel\u00adnden geisti\u00adgen Wesens\u00adglieder. Das Ich hat Bewusst\u00adsein \u00fcber seinen \u00e4u\u00dferen und inneren Raum und seine Zeit\u00adgestalt erlangt. Der Ich-Sprech\u00ader erken\u00adnt in der Welt das (g\u00f6t\u00adtliche) Urbild, von dem er selb\u00adst ein wahres Abbild ist.<\/p>\n<p>Indem der Ich-Sprech\u00ader sein Selb\u00adst als Wel\u00adtenof\u00adfen\u00adbarung erlebt, hat nicht nur eine Aufer\u00adste\u00adhung, eine \u00dcber\u00adwin\u00addung der Begren\u00adztheit der Dual\u00adit\u00e4t von Au\u00dfen- und Innen\u00adsein stattge\u00adfun\u00adden, son\u00addern eine weit\u00adere Erhe\u00adbung. Hat\u00adte das Ich sich bis dahin im indi\u00advidu\u00adellen, sterblichen Leib gespiegelt, um Ken\u00adnt\u00adnis von sich zu erhal\u00adten, so bezieht es nun seine Selb\u00adst\u00adwahrnehmung aus den \u00fcberindi\u00advidu\u00adellen Zeit- und Raumeskr\u00e4ften. Diese Kr\u00e4fte sind nicht wie der physis\u00adche Leib der Verg\u00e4nglichkeit unter\u00adwor\u00adfen. Sie sind \u00fcberzeitlich\u00ader, vielle\u00adicht sog\u00adar ewiger Natur. Rudolf Stein\u00ader beschreibt die Him\u00admel\u00adsrich\u00adtun\u00adgen als von vier Erzen\u00adgeln beherrscht. Mit dem Erste\u00adhen des Selb\u00adstes ist dem Ich bildlich gesprochen der Him\u00admel, das Ewige des Men\u00adschen zug\u00e4nglich. Mit Christi Him\u00admelfahrt wird uns das Bild dieser Erhe\u00adbung des Ichs gegeben. Rudolf Stein\u00ader beze\u00adich\u00adnet den Chris\u00adtus auch als das <a href=\"https:\/\/anthrowiki.at\/Ich#Das_wahre_Ich\" target=\"_blank\" rel=\"noopener\">wahre Ich<\/a>. In den Mantren des See\u00adlenkalen\u00adders wer\u00adden die Stufen der Seele beschrieben. In den 40 Tagen bis zu diesem Him\u00admelfahrt\u00adstag dr\u00fcckt sich, wie oben beschrieben, nach j\u00fcdis\u00adch\u00ader Tra\u00addi\u00adtion die voll\u00adst\u00e4ndi\u00adge Neu-Wer\u00addung aus. Das Bewusst\u00adsein des Ich-Sprech\u00aders reicht sozusagen von der Erde bis in den Himmel.<\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n\t\t\t<a href=\"https:\/\/www.stellamaris-seelenkalender.de\/?page_id=842\" target=\"_self\" rel=\"noopener\">\n\t\t\t\t\t\tn\u00e4ch\u00adster Blog-Eintrag&nbsp;<\/a>\n\t\t\t<a href=\"https:\/\/www.stellamaris-seelenkalender.de\/?page_id=136\" target=\"_self\" rel=\"noopener\">\n\t\t\t\t\t\tzur\u00fcck zur \u00dcbersicht&nbsp;<\/a>\n\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>6 F Es ist erstanden aus der Eigen\u00adheit Mein Selb\u00adst und find\u00adet&nbsp;sich Als Wel\u00adtenof\u00adfen\u00adbarung In Zeit- und Raumeskr\u00e4ften; Die Welt, sie zeigt mir \u00fcber\u00adall Als g\u00f6t\u00adtlich Urbild Des eignen Abbilds Wahrheit. Him\u00admelfahrt und die Zahl&nbsp;40 In der Woche 6 F ist Him\u00admelfahrt. Immer am Don\u00adner\u00adstag der sech\u00adsten Woche nach Ostern ist Christi Him\u00admelfahrt, denn dieses\u2026<\/p>\n","protected":false},"author":1,"featured_media":0,"parent":0,"menu_order":0,"comment_status":"closed","ping_status":"closed","template":"","meta":{"wp_typography_post_enhancements_disabled":false,"footnotes":""},"class_list":["post-845","page","type-page","status-publish","hentry"],"_links":{"self":[{"href":"https:\/\/www.stellamaris-seelenkalender.de\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/pages\/845","targetHints":{"allow":["GET"]}}],"collection":[{"href":"https:\/\/www.stellamaris-seelenkalender.de\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/pages"}],"about":[{"href":"https:\/\/www.stellamaris-seelenkalender.de\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/types\/page"}],"author":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.stellamaris-seelenkalender.de\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/users\/1"}],"replies":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.stellamaris-seelenkalender.de\/index.php?rest_route=%2Fwp%2Fv2%2Fcomments&post=845"}],"version-history":[{"count":0,"href":"https:\/\/www.stellamaris-seelenkalender.de\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/pages\/845\/revisions"}],"wp:attachment":[{"href":"https:\/\/www.stellamaris-seelenkalender.de\/index.php?rest_route=%2Fwp%2Fv2%2Fmedia&parent=845"}],"curies":[{"name":"wp","href":"https:\/\/api.w.org\/{rel}","templated":true}]}}