{"id":4187,"date":"2026-06-27T13:34:22","date_gmt":"2026-06-27T11:34:22","guid":{"rendered":"https:\/\/www.stellamaris-seelenkalender.de\/?page_id=4187"},"modified":"2026-07-19T22:12:54","modified_gmt":"2026-07-19T20:12:54","slug":"blog-beitrag-2-copy-2-copy-2-copy-copy-copy-copy-2-copy-copy","status":"publish","type":"page","link":"https:\/\/www.stellamaris-seelenkalender.de\/?page_id=4187","title":{"rendered":"Blog \u2014 Zeitfluss 13 M \u2014 14 N \u2014 15&nbsp;O"},"content":{"rendered":"\n\n\t<h4><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" src=\"https:\/\/www.stellamaris-seelenkalender.de\/wp-content\/uploads\/2026\/06\/14-N-Zeitfluss-222x300.png\" alt width=\"222\" height=\"300\"><\/h4>\n<h4><strong>Der Zeit-Impuls des Mantras 14 N ergie\u00dft sich dreifach<\/strong><\/h4>\n<table width=\"715\">\n<tbody>\n<tr>\n<td width=\"33%\">Ver\u00adgan\u00adgen\u00adheit-Vor\u00adbere\u00aditung<\/td>\n<td width=\"33%\"><strong>Gegen\u00adwart-Geist-Impuls<\/strong><\/td>\n<td width=\"33%\">Zukun\u00adft-Vol\u00adlen\u00addung<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td width=\"33%\"><u>13 M<\/u>\n<p>Und bin ich in den Sinnesh\u00f6hen,<\/p>\n<p>So flammt in meinen Seelentiefen<\/p>\n<p>Aus Geistes Feuerwelten<\/p>\n<p>Der <strong>G\u00f6t\u00adter Wahrheitswort<\/strong>:<\/p>\n<p>In Geis\u00adtes\u00adgr\u00fcn\u00adden <em>suche<\/em> ahnend<\/p>\n<p>Dich geistver\u00adwandt zu finden.<\/p>\n.\u2026<\/td>\n<td width=\"33%\"><strong><u>14 N<\/u><\/strong>\n<p>An Sin\u00adnesof\u00adfen\u00adbarung hingegeben<\/p>\n<p>Ver\u00adlor ich Eigen\u00adwe\u00adsens&nbsp;Trieb,<\/p>\n<p><em>Gedanken\u00adtraum<\/em>, er schien<\/p>\n<p>Bet\u00e4ubend mir das Selb\u00adst zu rauben,<\/p>\n<p>Doch weck\u00adend nahet&nbsp;schon<\/p>\n<p>Im Sin\u00adnen<u>schein<\/u> mir <strong>Wel\u00adtendenken<\/strong>.<\/p>\n.\u2026<\/td>\n<td width=\"33%\"><strong><u>15 O<\/u><\/strong>\n<p>Ich f\u00fch\u00adle wie verzaubert<\/p>\n<p>Im Wel\u00adten<u>schein<\/u> des <strong>Geistes Weben<\/strong>,<\/p>\n<p>Es hat in <em>Sin\u00adnes\u00addumpfhei<\/em>t<\/p>\n<p>Geh\u00fcllt mein Eigenwesen,<\/p>\n<p>Zu schenken mir die&nbsp;Kraft,<\/p>\n<p>Die ohn\u00adm\u00e4chtig sich selb\u00adst zu&nbsp;geben<\/p>\nMein Ich in seinen Schranken ist.<\/td>\n<\/tr>\n<\/tbody>\n<\/table>\n<p><strong>Der Zeitim\u00adpuls von 14 N: Bewusst\u00adsein zwis\u00adchen Schlafen und Wachen<\/strong><\/p>\n<p>vor\u00adbere\u00adit\u00adet durch das Wachen in Sin\u00adnesh\u00f6hen und See\u00adlen\u00adtiefen (13&nbsp;M)<\/p>\n<p>vol\u00adlen\u00addet durch den Kraft\u00adgewinn, den die Hingabe an das Geis\u00adtesweben erm\u00f6glicht \u2014 schlafend, in Sin\u00adnes\u00addumpfheit (15&nbsp;O)<\/p>\n<p><strong>14 N \u2014 das Mantra der Woche: <\/strong>Das Mantra 14 N nenne ich, wie das Mantra 39 n, einen Schwellen\u00adspruch, denn diese bei\u00adden Mantren sind f\u00fcreinan\u00adder sowohl Spiegel- als auch Gegen\u00adspruch. Indem sie nur untere\u00adinan\u00adder ver\u00adbun\u00adden sind, bilden sie eine Art Teilung im See\u00adlenkalen\u00adder-Jahreskreis. Da der Jahreskreis aus vier Mal 13 Mantren beste\u00adht, ist das Mantra 14 N das erste Mantra des zweit\u00aden des zweit\u00aden Vier\u00adtels, das Mantra 39 n das let\u00adzte des drit\u00adten Vier\u00adtels. Dadurch liegen die Schwellen\u00adspr\u00fcche fast mit\u00adtig im Jahreskreis und teilen das Jahr mit den bei\u00adden Hal\u00adb\u00adjahren in Viertel.<\/p>\n<p>Da das Mantra 14 N von Ver\u00adlieren, Bet\u00e4uben und Rauben spricht, \u00e4hnelt es den Krisen\u00adspr\u00fcchen (7 G, 20 T 33 g, 46 u) bzw. kann als ein f\u00fcn\u00adfter Krisen\u00adspruch betra\u00adchtet werden.<\/p>\n<p>Das Kreuzi\u00adgungs\u00adbild von Hans Suess von Kulm\u00adbach zeigt um den Gekreuzigten einen Rosenkranz mit f\u00fcnf Kreuzmedail\u00adlons und zwis\u00adchen diesen je zehn Rosen. Um den Gekreuzigten sind in vier Ebe\u00adnen weit\u00adere Per\u00adso\u00adn\u00aden dargestellt. Ich denke, es sind Heilige, M\u00e4r\u00adtyr\u00ader, Propheten, Evan\u00adge\u00adlis\u00adten und ganz oben Maria mit dem Kind, der Vater\u00adgott, die Taube des Heili\u00adgen Geistes sowie Engel zu sehen. Die Seit\u00aden\u00adfl\u00fcgel stellen Szenen aus dem Marien\u00adleben dar, die von rechts nach links der ab- und auf\u00adsteigen\u00adden Bewe\u00adgung im Jahres\u00adlauf entsprechen.<\/p>\n<p><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" src=\"https:\/\/www.stellamaris-seelenkalender.de\/wp-content\/uploads\/2026\/07\/14-N-Kreuzigung-Hans-Suess-von-Kulmbach-1510-300x194.png\" alt width=\"404\" height=\"261\"><\/p>\n<p><em>Tryp\u00adti\u00adchon von Hans Suess von Kulm\u00adbach&nbsp;1510<\/em><\/p>\n<p><em>rechts: Begeg\u00adnung Joachims und Annas an der Gold\u00ade\u00adnen Pforte, \u201cEmpf\u00e4ng\u00adnis\u201d Marias von \u201coben\u201d<\/em><\/p>\n<p><em>mitte: Kreuzi\u00adgung mit Rosenkranz mit f\u00fcnf Kreuzmedail\u00adlons und See\u00adlenkalen\u00adder-Jahreskreis mit dem Mantra 14 N als f\u00fcn\u00adftem Krisenspruch<\/em><\/p>\n<p><em>links: die Eltern brin\u00adgen Anna zur Erziehung in den Tem\u00adpel von Jerusalem, sie steigt die Trep\u00adpen hinauf<\/em><\/p>\n<p>Je nach Jahres\u00adlauf-Darstel\u00adlung liegt die Gren\u00adze, die die Schwellen\u00adspr\u00fcche 14 N und 39 n bilden anders. In der Darstel\u00adlung des Jahres\u00adlaufs als Kreis teilt ihre senkrecht ste\u00adhende Verbindung den Jahreskreis in eine auf\u00adsteigende linke und eine absteigende rechte H\u00e4lft. In der Darstel\u00adlung als Ei ver\u00adl\u00e4uft die Teilung waagerecht und teilt den Raum in einen oberen und unteren.<\/p>\n<p><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" src=\"https:\/\/www.stellamaris-seelenkalender.de\/wp-content\/uploads\/2025\/12\/14-N-39-n-Schwellensprueche-Kreis-und-Ei-300x169.png\" alt width=\"300\" height=\"169\"><\/p>\n<p><em>Die Schwellen\u00adspr\u00fcche 14 N und 39 n in der Darstel\u00adlung des Jahres\u00adlaufs als Kreis und als&nbsp;Ei<\/em><\/p>\n<p>Rudolf Stein\u00ader sprach \u00fcber die S\u00e4ulen Jachim bzw. Jakim und Boas sowie der geheimnisvollen drit\u00adten S\u00e4ule mehrmals im Zusam\u00admen\u00adhang mit der soge\u00adnan\u00adnten Gold\u00ade\u00adnen oder Kreuzesholz Leg\u00adende, die im Mit\u00adte\u00adlal\u00adter und dann beson\u00adders in Freimau\u00adr\u00aderkreisen tradiert wurde. Auf einem Notitzblatt von ihm (Archivnum\u00admer 6954) find\u00adet sich der fol\u00adgende Text mit Zeich\u00adnung. Sie zeigt die S\u00e4ulen Jachin (J) und Boas (B) zusam\u00admen mit der drit\u00adten S\u00e4ule, die meist \u201cS\u00e4ule der Milde\u201d (M) genan\u00adnt&nbsp;wird:<\/p>\n<p>\u201cAdam hat\u00adte zwei S\u00f6hne Kain = den selb\u00adst\u00adstreben\u00adden Menschen<\/p>\n<p>Abel = den auf Offen\u00adbarung bauenden<\/p>\n<p>Abel fiel durch Kains Tat. Das Erbe des Abel fiel dem Seth zu. Seth gelangte bis zum Ein\u00adgang des Paradieses. Dort wurde er durch den Cherub mit dem Flammenschwert<\/p>\n<p><em>nicht<\/em><\/p>\n<p>zur\u00fcck\u00adge\u00adhal\u00adten. Dies ist das Sym\u00adbol daf\u00fcr, da\u00df Seth der Stam\u00adm\u00advater der ini\u00adti\u00adierten Priester\u00adschaft war. Ihm gab nun der Cherub drei Samenk\u00f6rn\u00ader (den h\u00f6heren Men\u00adschen = Atma \u2014 Bud\u00adhi \u2014&nbsp;Manas).<\/p>\n<p>Nach\u00addem Adam gestor\u00adben war, legte Seth nach Anweisung des Cherub die drei K\u00f6rn\u00ader in Adams&nbsp;Mund.<\/p>\n<p>Der dreigeteilte Busch, der daraus her\u00advor\u00adwuchs, hat\u00adte in sich die Flam\u00admen\u00adschrift Ehjeh \u2014 asch\u00ader \u2014 Ehjeh (Ich-bin-Ich).<\/p>\n<p>Moses ent\u00adnahm daraus den dreifachen Zweig, aus dem er seinen Stab formte. David pflanzte diesen Stab in die Erde auf dem Berge Zion. Salomon nahm daraus das Holz, aus dem er die Ein\u00adgangsp\u00adforte des Tem\u00adpels so machte [Zeich\u00adnung].<\/p>\n<p><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" src=\"https:\/\/www.stellamaris-seelenkalender.de\/wp-content\/uploads\/2026\/07\/14-N-Kreuzholz-Saeule-M-285x300.png\" alt width=\"285\" height=\"300\"><\/p>\n<p><em>Zeich\u00adnung Rudolf Stein\u00aders der drei S\u00e4ulen <strong>J<\/strong>achin, <strong>B<\/strong>oas und <strong>M<\/strong>., inte\u00adgri\u00adert in den Seelenkalender-Jahreslauf&nbsp;<\/em><\/p>\n<p><em>Som\u00admer-Hal\u00adb\u00adjahr Jachin, Win\u00adter-Jah\u00adb\u00adjahr&nbsp;Boas<\/em><\/p>\n<p><em>die Schwellen\u00adspr\u00fcche 14 N und 39 n als der <strong>Quer\u00adbalken M<\/strong>.<\/em><\/p>\n<p>Durchge\u00adhen kon\u00adnte da nur der&nbsp;Reine.<\/p>\n<p>Die Leviten in ihrem Unver\u00adstand versenk\u00adten diese drei St\u00fccke in den Teich Bethes\u00adda.&nbsp;Zur Zeit Christi legten die Juden das Holz als Balken \u00fcber den Bach Kedron.&nbsp;Dar\u00fcber schritt Chris\u00adtus nach sein\u00ader n\u00e4chtlichen Gefan\u00adgen\u00adnahme am \u00d6lberg.&nbsp;Und daraus wurde dann auch das Kreuz gez\u00adim\u00admert.\u201d (<em>GA 265 S.&nbsp;340f)<\/em><\/p>\n<p>\u00dcber die Tem\u00adpel\u00ads\u00e4ulen bemerkt Rudolf Stein\u00ader an ander\u00ader Stelle: \u201e\u2026 dass [diese S\u00e4ulen Jakim und Boas] in den heuti\u00adgen Geheimge\u00adsellschaften \u2026 nicht mehr in der richti\u00adgen Weise aufgestellt wer\u00adden k\u00f6n\u00adnen, auch nicht mehr aufgestellt wer\u00adden sollen, weil sich diese richtige Auf\u00adstel\u00adlung eben bei der wirk\u00adlichen inner\u00adlich erlebten Ini\u00adti\u00ada\u00adtion erst zeigt. Au\u00dfer\u00addem kann man sie im Raume nicht so auf\u00adstellen, wie sie in Wirk\u00adlichkeit eben sich aufgestellt zeigen, wenn der Men\u00adsch seinen Leib ver\u00adl\u00e4sst.\u201d (GA 187, S.&nbsp;126)<\/p>\n<p>Durch die bei\u00adden m\u00f6glichen Darstel\u00adlun\u00adgen des See\u00adlenkalen\u00adder Jahres k\u00f6n\u00adnen die Schwellen\u00adspr\u00fcche ein\u00admal senkrecht (im Kreis) zur Imag\u00adi\u00adna\u00adtion des Moses Stabes oder des aufgerichteten Kreuzholzes f\u00fchren, zum anderen waagerecht (im Ei) zu der in den Teich Bethes\u00adda versenk\u00adten S\u00e4ulen bzw. zur Br\u00fccke \u00fcber den Bach Kedron, die Chris\u00adtus auf dem Weg zum \u00d6lberg vor sein\u00ader Gefan\u00adgen\u00adnahme \u00fcberschritt.<\/p>\n<p>Nun zum Mantra 14 N sel\u00adber. Hier schildert eine bewusste Pr\u00e4senz, der Ich-Sprech\u00ader, im R\u00fcck\u00adblick einen Prozess, in dem sein men\u00adschlich\u00ades Bewusst\u00adsein zun\u00e4chst eingeschr\u00e4nkt war. Der Ich-Sprech\u00ader schildert, wie er den Trieb ver\u00adlor, ein Eigen\u00adwe\u00adsen zu sein, weil er an die Sin\u00adnesof\u00adfen\u00adbarung hingegeben war.<\/p>\n<p>Zum Beginn des Mantras entspricht die seel\u00adis\u00adche Sit\u00adu\u00ada\u00adtion dem Abel-Men\u00adschen, dem an die Offen\u00adbarung der h\u00f6heren Welt hingegebe\u00adnen Men\u00adschen der Fr\u00fchzeit, der sein Ich-Bewusst\u00adsein noch nicht aus\u00adge\u00adbildet hat\u00adte. Das Charak\u00adter\u00adis\u00adtikum der vorchristlichen Ein\u00adwei\u00adhung war der Ver\u00adlust des Ich-Bewusst\u00adseins, sagt Rudolf Stein\u00ader, weshalb der Einzuwei\u00adhende in der geisti\u00adgen Welt von bere\u00adits Eingewei\u00adht\u00aden gef\u00fchrt und dann auch wieder in das irdis\u00adche Bewusst\u00adsein zur\u00fcck\u00adgerufen wer\u00adden musste.<\/p>\n<p>Das Denken wurde damals nicht als men\u00adschliche T\u00e4tigkeit erlebt, wie es heute ganz selb\u00adstver\u00adst\u00e4ndlich der Fall ist. Der Men\u00adsch nahm die Gedanken Gottes mit der Wahrnehmung auf und spiegelte sie lediglich in&nbsp;sich.<\/p>\n<p>Der Ich-Sprech\u00ader schildert, wie der Gedanken\u00adtraum bet\u00e4ubend wirk\u00adte und ihm das Selb\u00adst zu rauben schien. Er war also w\u00e4hrend er in seinem Denken weilte tr\u00e4u\u00admend. Er hat\u00adte kein Bewusst\u00adsein dar\u00fcber, wie er aus der Wahrnehmung denk\u00adend ein Urteil, einen Begriff formte und nach und nach zu Gedanken\u00adket\u00adten aus\u00adbildete, die sein Welt\u00adbild formten. Es geschah unbe\u00adwusst, ohne ich\u00adhafte Pr\u00e4senz. Das Denken vol\u00adl\u00adzog sich kindlich-assozia\u00adtiv. Doch wenn keine Eige\u00adnak\u00adtiv\u00adit\u00e4t wahrnehm\u00adbar ist, wird keine Selb\u00adst\u00adwirk\u00adsamkeit erlebt, wodurch die Grund\u00adlage des Ich-Erlebens fehlt.<\/p>\n<p>In nachchristlich\u00ader Zeit wurde das Denken immer mehr zur indi\u00advidu\u00adellen See\u00adlen\u00adf\u00e4higkeit des Einzel\u00adnen und das Ergeb\u00adnis men\u00adschliche Tat. Die Gedanken wur\u00adden zu per\u00ads\u00f6n\u00adlichen Gedanken. Dieser selb\u00adst\u00adstrebende Kains-Men\u00adsch t\u00f6tete in sich den ver\u00adtrauensvoll staunend der Wahrnehmung hingegebe\u00adnen Abel-Men\u00adschen. Er begann zu zweifeln. Die tr\u00e4u\u00admende Hingabe wurde als Bet\u00e4ubung wahrgenom\u00admen und er suchte sie loszuw\u00ader\u00adden, zu erwachen. Doch damit ver\u00adfiel der Men\u00adsch immer mehr der irdis\u00adchen Wahrnehmung, sie wurde zur einzi\u00adgen Realit\u00e4t.<\/p>\n<p>An dieser Stelle schildert das Mantra 14 N einen Ausweg. Dabei wech\u00adselt hier im Mantra Zeit\u00adform der Ver\u00adgan\u00adgen\u00adheit in diejenige Gegen\u00adwart. Dies wirkt wie eine Zukun\u00adftsver\u00adhei\u00dfung f\u00fcr die heutige Zeit. Im Sin\u00adnen\u00adschein naht dem Ich-Sprech\u00ader weck\u00adend das Wel\u00adtendenken. Der Sin\u00adnen\u00adschein spricht von ein\u00ader neu gewonnenen Wach\u00adheit des Ich-Sprech\u00aders. Die Sin\u00adnesof\u00adfen\u00adbarung zu Beginn des Mantras wurde zum Sin\u00adnen\u00adschein. Der Sin\u00adnen\u00adschein vere\u00adint zwei gegen\u00ads\u00e4t\u00adzliche Bedeu\u00adtun\u00adgen. Zum einen wird dadurch die Wahrnehmung als unwirk\u00adlich\u00ader Schein, als Welt der verg\u00e4nglichen Maya, als zu hin\u00adter\u00adfra\u00adgende blo\u00dfe Erschei\u00adn\u00adung erkan\u00adnt, zum anderen als Licht spendend, leuch\u00adt\u00adend und damit den Geist ver\u00admit\u00adtel\u00adnd. Ger\u00adade in der Span\u00adnung dieser dop\u00adpel\u00adten Real\u00adit\u00e4t, des blo\u00df Sinnlichen und gle\u00adichzeit\u00adig geistig Durch\u00adscheinen\u00adden wirkt das sich dem Men\u00adschen nahende Wel\u00adtendenken. Dieses Denken ist nicht men\u00adschlich\u00ades Denken, es ist g\u00f6t\u00adtlich sch\u00f6pferische Intel\u00adli\u00adgenz. Sie naht sich dem Men\u00adschen und weckt ihn zu ein\u00ader h\u00f6heren Ebene der Real\u00adit\u00e4t auf, wenn er in der \u00e4u\u00dferen Wahrnehmung das geistige Gesetz erschauen kann, wie J.-W. von Goethe in der konkreten Pflanze die Urpflanze erblick\u00adte, wenn die Welt ihm zum Bild, zum Zeichen wird f\u00fcr den Geist. Im Wel\u00adtendenken kann das hin\u00adter dem Logos ste\u00adhende Denken, das hin\u00adter dem Wel\u00adtenwort ste\u00adhende sch\u00f6pferische Prinzip gese\u00adhen wer\u00adden \u2014 und damit der von Ewigkeit wirk\u00adende Chris\u00adtus. So erscheint der Sin\u00adnen\u00adschein durch\u00adleuchtet vom G\u00f6t\u00adtlichen, der Sin\u00adnen\u00adschleier wird durchsichtig.<\/p>\n<p><strong>13 M \u2014 die Vor\u00adbere\u00aditung:<\/strong> Der Ich-Sprech\u00ader des Mantras 13 M befind\u00adet sich in den Sin\u00adnesh\u00f6hen. Doch wie kann man zum einen auf mehreren H\u00f6hen gle\u00adichzeit\u00adig und zum anderen <em>in<\/em> statt auf den H\u00f6hen sein? Das kann nur bedeuten, dass es sich um geistige H\u00f6hen, um eine inner\u00adliche Erhe\u00adbung in einen beson\u00adderen Geis\u00adteszu\u00ads\u00adtand han\u00addelt. Auf die dazu notwendi\u00adge Vor\u00adbere\u00aditung ver\u00adweist das \u201cUnd\u201d, mit dem das Mantra startet.<\/p>\nRudolf Stein\u00ader beschreibt bere\u00adits die Rei\u00adhe der <a href=\"https:\/\/anthrowiki.at\/Sinne\" target=\"_blank\" rel=\"noopener\">zw\u00f6lf Sinne<\/a> als einen Auf\u00adstieg, ange\u00adfan\u00adgen bei den vier K\u00f6r\u00adpersin\u00adnen (Tastsinn, Lebenssinn, Eigen\u00adbe\u00adwe\u00adgungssinn, Gle\u00adichgewichtssinn) \u00fcber die vier Umwelt-Sinne (Geruchssinn, Geschmackssinn, Sehsinn, W\u00e4rmesinn) zu den vier geisti\u00adgen Sin\u00adnen (Geh\u00f6rsinn, Laut- oder Wortsinn, Gedankensinn, Ichsinn). Erst recht ist die Entwick\u00adlung geistiger Wahrnehmungen ein Auf\u00adstieg: \u201cSie wis\u00adsen, wenn der Men\u00adsch auf\u00adsteigt von der gew\u00f6hn\u00adlichen Sin\u00adneserken\u00adnt\u00adnis zur h\u00f6heren Erken\u00adnt\u00adnis, kann er es dadurch tun, dass er mit seinem Geistig-Seel\u00adis\u00adchen aus seinem physis\u00adchen Leib her\u00adaus\u00adtritt. Dann treten die h\u00f6heren Arten des Erken\u00adnens auf: Imag\u00adi\u00adna\u00adtion, Inspi\u00adra\u00adtion, Intu\u00adition.\u201d (GA 199, S. 49) Diese drei geisti\u00adgen Wahrnehmungsweisen k\u00f6n\u00adnen als drei Sin\u00adnesh\u00f6hen ver\u00adstanden werden.<br>\nAuch im fol\u00adgen\u00adden Zitat spricht Rudolf Stein\u00ader von einem Auf\u00adstieg und verdeut\u00adlicht damit au\u00dfer\u00addem den geschichtlichen Wand\u00adlung\u00adsprozess naturhaft imag\u00adi\u00adna\u00adtiv\u00ader \u2014 also wahrnehmender \u2014 Geist\u00adbegeg\u00adnung zu ein\u00ader gedankenge\u00adtra\u00adge\u00adnen Extase: \u201cNur waren die hebr\u00e4is\u00adchen Weisen so, dass sie das\u00adjenige, was in ihrem Inneren auf\u00adstieg, im Konkreten noch sahen, dass sie darin ein Man\u00adnig\u00adfaltiges, ein Unter\u00adschiedlich\u00ades sahen. Was sie da als innere Wirk\u00adlichkeit schaut\u00aden, das war bei Phi\u00adlo schon zum Sym\u00adbol degener\u00adiert, das war dann im Neu\u00adpla\u00adton\u00adis\u00admus v\u00f6l\u00adlig abstrakt gewor\u00adden. Und wenn es auch etwas Erhabenes, etwas Gro\u00dfar\u00adtiges hat, sich in die Wel\u00adtentr\u00fcck\u00adtheit des Plotin, des Jam\u00adblichus zu ver\u00adset\u00adzen, so bedeutet das doch auf der anderen Seite, dass in diesem Verz\u00fcck\u00adt\u00adsein, in dieser Ekstase, im rein abstrak\u00adten \u00dcbersinnlichen die Natur\u00adord\u00adnung, die ganze Nat\u00adu\u00adran\u00adschau\u00adung ver\u00adlorenge\u00adht.\u201d (GA 325, S. 130)\n<p>Auch im Mantra 13 M \u00f6ffnet sich mit dem Auf\u00adstieg gle\u00adichzeit\u00adig die See\u00adlen\u00adtiefe. Die Gefahr, die Rudolf Stein\u00ader durch das immer abstrak\u00adter wer\u00adden der Gedanken schildert, find\u00adet sich im Mantra gewan\u00addelt zur pr\u00fcfend-war\u00adnen\u00adden Stimme aus geisti\u00adgen Feuer\u00adwel\u00adten. Das Wahrheitswort der G\u00f6t\u00adter mah\u00adnt Geistver\u00adwandtschaft an. Wenn der Men\u00adsch beste\u00adhen will auf dieser H\u00f6he, wenn er durch die drei Geistsinne wahrnehmen will, muss er sel\u00adber aus dem Geist zu leben gel\u00adernt haben, muss er ein Geist\u00adge\u00adboren\u00ader gewor\u00adden&nbsp;sein.<\/p>\n<p>Diese Geistver\u00adwandtschaft zu errin\u00adgen war das Ziel aller Mys\u00adte\u00adrien. Ahnend wurde die Verbindung zum Ursprung alles Seins, dem ewig im Geiste Seien\u00adden, in dem alle Lebens- Bewe\u00adgungs- und Formkr\u00e4fte ruhen, zum g\u00f6t\u00adtlichen Vater gesucht. Doch immer unerr\u00ade\u00adich\u00adbar\u00ader, immer unbekan\u00adnter wurde dieser Ursprung in vorchristlich\u00ader Zeit. Die Verza\u00aduberung des Urgrunds wurde undurch\u00addringlich. In dieser Sit\u00adu\u00ada\u00adtion weist Chris\u00adtus die Men\u00adschen auf den Vater hin. Doch es ist die Auf\u00adgabe jedes Men\u00adschen, die Kr\u00e4fte in sich zu weck\u00aden, um diesen Urgrund zu find\u00aden, zu offen\u00adbaren und dadurch aus der Verza\u00aduberung zu erl\u00f6sen. Karl Friedrich Althoff schreibt: \u201cDie Liebe des Vaters hat sich schweigend in die Welt ergossen \u2014 bis in das Todes\u00adgrab der Materie hinein. Und der in die Erken\u00adnt\u00adnis Eingewei\u00adhte der Mys\u00adte\u00adrien wusste: Dieser &lt;Unbekan\u00adnte Gott&gt; lebt nun so im Men\u00adschen, dass er in den Tiefen der Seele erfahren wer\u00adden kann. Der Men\u00adsch muss diese Erken\u00adnt\u00adnis schaf\u00adfend in sich erl\u00f6sen. Die Seele wird dann zur Mut\u00adter, die das verza\u00aduberte G\u00f6t\u00adtliche in sich als Spross des ver\u00adbor\u00adge\u00adnen G\u00f6t\u00adtlichen emp\u00adfan\u00adgen kann, als &lt;Sohn&gt;, in welchem der Ver\u00adbor\u00adgene offen\u00adbar wird.\u201d (Das Vater Unser, S. 57f) Diese Sohn\u00adschaft ist die Geistver\u00adwandtschaft, die zu errin\u00adgen das feurige Wahrheitswort der G\u00f6t\u00adter&nbsp;mahnt.<\/p>\n<p><strong>15 O \u2014 die Vol\u00adlen\u00addung:&nbsp;<\/strong>Auch das Mantra 15 O ist aus der Per\u00adspek\u00adtive ein\u00ader wachen, beobach\u00adt\u00aden\u00adden Instanz geschrieben. F\u00fcr den Ich-Sprech\u00ader scheint die Sin\u00adnes\u00addumpfheit nicht zuzutr\u00ade\u00adf\u00adfen, die er sel\u00adber beschreibt. Diese Dumpfheit der Sinne, ihre man\u00adgel\u00adnde Wach\u00adheit bzw. Schl\u00e4frigkeit wird durch das Weben des Geistes her\u00advorgerufen. Wie verza\u00adubert f\u00fchlt der Ich-Sprech\u00ader im Wel\u00adtenschein dieses Weben. Im Wel\u00adtenschein, in der Sph\u00e4re des geisti\u00adgen Licht\u00ades, das im Begriff ist, Leben, Stoff und K\u00f6r\u00adp\u00ader zu wer\u00adden ist der Ich-Sprech\u00ader f\u00fch\u00adlend wahrnehmungs\u00adf\u00e4hig. Nach Rudolf Stein\u00ader ist Materie tat\u00ads\u00e4ch\u00adlich Licht: \u201cUnd auf die Frage: Was ist das f\u00fcr eine Grund\u00adma\u00adterie unseres Erden\u00adda\u00adseins? \u2014 antwortet die Geis\u00adteswis\u00adsenschaft: jede Materie auf der Erde ist kon\u00adden\u00adsiertes Licht! Es gibt nichts im materiellen Dasein, was etwas anderes w\u00e4re als in irgen\u00addein\u00ader Form verdichtetes Licht.\u201d (GA 120, S. 192) Der Ich-Sprech\u00ader f\u00fchlt das wal\u00adlende, webende, gestal\u00adtend und umgestal\u00adtende Licht. Er nimmt die Ver\u00adwand\u00adlung von Licht in Materie wie eine Verza\u00aduberung wahr.<\/p>\n<p>Dieses Geschehen ist dem Schlaf ver\u00adgle\u00adich\u00adbar. Auch hier find\u00aden die Auf\u00adbau- und Regen\u00ader\u00ada\u00adtionsprozesse bei her\u00adabged\u00e4mftem Bewusst\u00adsein statt.&nbsp;\u201cMan lernt erken\u00adnen, was der Schlaf ist, und wie der Men\u00adsch jedes\u00admal mit dem Ein\u00adschlafen in bezug auf seine geistig-seel\u00adis\u00adche Wesen\u00adheit aus der leib\u00adlich-physis\u00adchen Wesen\u00adheit her\u00adaus\u00adge\u00adht, \u2026 nur dass der Men\u00adsch, wenn er beim Schlafe aus der Leib\u00adlichkeit her\u00adaus ist, f\u00fcr das nor\u00admale Leben der Seele nicht erstarkt genug ist, um das Bewusst\u00adsein zu erhal\u00adten. Im nor\u00admalen Leben ist der Men\u00adsch nur f\u00e4hig, sein Bewusst\u00adsein zu erhal\u00adten, wenn er mit dem geistig-seel\u00adis\u00adchen Wesen unter\u00adtaucht in die physis\u00adche Leib\u00adlichkeit und diese ihm, wie in einem Spiegel, sein seel\u00adis\u00adches Erleben zur\u00fcck\u00adwirft. Er kann dieses Erleben nur wie in einem Reflex\u00adbilde in seinem seel\u00adis\u00adchen Bewusst\u00adsein haben. Es ist so, wie wenn der Men\u00adsch sein Bewusst\u00adsein nur dadurch haben k\u00f6n\u00adnte, dass er gle\u00adich\u00adsam an Spiegeln vor\u00adbeigin\u00adge und, indem er in die Spiegel schaut, zum Ersp\u00fcren, zum Erf\u00fchlen sein\u00ader selb\u00adst k\u00e4me. \u2026 Der Leib macht die Seele stark genug, dass sie sich wahrnehmen kann; ist sie aber au\u00dfer\u00adhalb des Leibes, dann ist sie nicht stark genug, um von sich zu wis\u00adsen. Wenn der Men\u00adsch gle\u00adich\u00adsam zum Ersp\u00fcren, zum Erf\u00fchlen und Erleben seines selb\u00adst\u00e4ndi\u00adgen geistig-seel\u00adis\u00adchen Erlebens kommt, dann wei\u00df er, wie hin\u00adter dem Spiegel des gew\u00f6hn\u00adlichen Bewusst\u00adseins das ist, was er in Wirk\u00adlichkeit ist; dann begin\u00adnt er zu wis\u00adsen, nicht nur als Phrase, son\u00addern durch unmit\u00adtel\u00adbares Erleben, dass er vom Ein\u00adschlafen bis zum Aufwachen in sein\u00ader realen geistig-seel\u00adis\u00adchen Wesen\u00adheit drin\u00adnen ist und in ihr das erlebt, wovon er sich im nor\u00admalen men\u00adschlichen Erleben nur kein Bewusst\u00adsein ver\u00adschaf\u00adfen kann.\u201d (GA 63, S.&nbsp;125f)<\/p>\n<p>Im Mantra wird aus\u00adge\u00adsprochen, dass die Sin\u00adnes\u00addumpfheit den Men\u00adschen als Eigen\u00adwe\u00adsen bet\u00adrifft, als Indi\u00advidu\u00adum, das sich getren\u00adnt f\u00fchlt von der Welt. Die Sin\u00adnes\u00addumpfheit bedeutet gem\u00e4\u00df obigem Zitat, dass der Men\u00adsch nicht bemerkt, dass der K\u00f6r\u00adp\u00ader nur sein Spiegelungsap\u00adpa\u00adrat ist und nicht iden\u00adtisch mit ihm sel\u00adber. Beze\u00adich\u00adnen\u00adder\u00adweise sagt er dort, dass der Leib die Seele stark macht zur Eigenwahrnehmung.<\/p>\n<p>Das Einge\u00adh\u00fcllt\u00adsein hat das Ziel, dem Men\u00adschen Kraft zu schenken, die er aus sich her\u00adaus \u2014 genauer durch sein Ich \u2014 nicht gewin\u00adnen k\u00f6n\u00adnte. Das Ich ist ohn\u00adm\u00e4chtig, ohne Macht, denn diesem Ich sind Schranken gesetzt.<\/p>\n<p>Was meint Rudolf Stein\u00ader mit diesen Schranken? Beze\u00adich\u00adnen sie die Gren\u00adzen, die der Men\u00adsch sich sel\u00adber steckt? \u201cDas Reden von Erken\u00adnt\u00adnis\u00adgren\u00adzen ist der let\u00adzte Rest des men\u00adschlichen Ego\u00adis\u00admus, aber es ist die Gel\u00adtend\u00admachung eines recht ver\u00adsteck\u00adten Ego\u00adis\u00admus, dann wird eigentlich erst der gro\u00dfe Impuls da sein, die Gren\u00adzen der Natur\u00adwis\u00adsenschaft in Bezug auf das Geistige als nicht mehr un\u00fcber\u00adstei\u00adglich zu betra\u00adcht\u00aden. Denn das \u00dcber\u00adsteigen dieser Gren\u00adzen bedeutet ja dann nichts anderes mehr als das Abw\u00ader\u00adfen der let\u00adzten unbe\u00admerk\u00adten und damit umso hart\u00adn\u00e4ck\u00adiger ver\u00adfocht\u00ade\u00adnen, men\u00adschlichen ego\u00adis\u00adtis\u00adchen Kr\u00e4fte.\u201d (GA 80b,&nbsp;493)<\/p>\n<p>Beim Mantra 13 M wer\u00adden wir auf die Sohn\u00adschaft, die Ver\u00adwandtschaft mit dem Geist, let\u00adztlich dem Vater\u00adgott ver\u00adwiesen. Im Mantra 15 O kann dage\u00adgen das ein\u00adh\u00fcl\u00adlende, ja f\u00fcr\u00adsor\u00adglich-verk\u00f6r\u00adpernde m\u00fct\u00adter\u00adliche Prinzip erkan\u00adnt wer\u00adden. Der Men\u00adsch ist hier noch kraft\u00adlos, noch \u201cklein\u201d und bedarf der F\u00fcr\u00adsorge durch die gro\u00dfe Mut\u00adter Materie. Lateinisch <em>mater<\/em> (Mut\u00adter) und <em>mate\u00adria<\/em> (Stoff, Materie) gehen auf dieselbe indoger\u00adman\u00adis\u00adche Wurzel zur\u00fcck. <em>Mate\u00adria<\/em> beze\u00adich\u00adnete urspr\u00fcnglich das Holz des Baum\u00adstammes, aus dem jeden Fr\u00fch\u00adling die Bl\u00e4t\u00adter gle\u00adich Kindern her\u00advorwach\u00adsen und das dem Men\u00adsch als Bau\u00adma\u00adte\u00adr\u00adi\u00adal dient. Beze\u00adich\u00adnen\u00adder\u00adweise war Joseph, der Vater Jesu Zimmermann.<\/p>\n<p>Zwis\u00adchen diesen Mantren der gr\u00f6\u00dften Wach\u00adheit auf den Sin\u00adnen\u00adsh\u00f6hen (13 M), \u2014 voll\u00adst\u00e4ndig aus dem physis\u00adchen Leib her\u00adaus\u00adge\u00adtreten \u2014 und des Verk\u00f6r\u00adpert- und Einge\u00adh\u00fcllt-Wer\u00addens in Sin\u00adnes\u00addumpfheit (15 O) mit dem Ziel, notwendi\u00adge Kraft zu gewin\u00adnen, ste\u00adht das Mantra 14 N, das Mantra der Schwelle. In diesem Mantra naht das Wel\u00adtendenken weck\u00adend. Der im Mantra 13 M aus dem Leib her\u00adaus\u00adge\u00adtretene Ich-Sprech\u00ader wird vor der Unbe\u00adwuss\u00adtheit bewahrt durch das Wel\u00adtenden\u00adden, das ihn weckt und \u201ctr\u00e4gt\u201d. Jeden\u00adfalls schlie\u00dfe ich dies aus fol\u00adgen\u00addem Zitat:&nbsp;\u201eHat der imag\u00adi\u00adna\u00adtiv Erken\u00adnende diejenige Umwelt abgestreift, in der er mit sein\u00ader Sin\u00adnesor\u00adgan\u00adi\u00adsa\u00adtion lebt, <strong>so tritt in das Erleben eine Organ\u00adi\u00adsa\u00adtion ein, von der das Denken so getra\u00adgen ist wie das sinnliche Bild-Wahrnehmen durch die Sinnesorganisation.<\/strong><\/p>\n<p>Und jet\u00adzt wei\u00df sich der Men\u00adsch durch diese Denk-Organ\u00adi\u00adsa\u00adtion mit der kos\u00admis\u00adchen Ster\u00adnen-Umge\u00adbung so in Zusam\u00admen\u00adhang, wie er sich vorher durch die Sinnes-Organ\u00adi\u00adsa\u00adtion mit der Erden-Umge\u00adbung in Zusam\u00admen\u00adhang gewusst hat. Er erken\u00adnt sich als kos\u00admis\u00adches Wesen. Die Gedanken sind nicht mehr Schat\u00adten\u00adbilder; sie sind von Wirk\u00adlichkeit durchtr\u00e4nkt wie die Sin\u00adnes\u00adbilder in der sinnlichen Wahrnehmung.\u201d (GA 26, S. 233, Her\u00advorhe\u00adbung A.F.) Und diese Organ\u00adi\u00adsa\u00adtion ist nach meinem Daf\u00fcrhal\u00adten der See\u00adlenkalen\u00adder, Aus\u00addruck der in der Zeit sch\u00f6pferischen Intel\u00adli\u00adgenz des Uni\u00adver\u00adsums \u2014 des Weltendenkens.<\/p>\n\t\t\t<a href=\"https:\/\/www.stellamaris-seelenkalender.de\/?page_id=4226\" target=\"_self\">\n\t\t\t\t\t\tn\u00e4ch\u00adster Blog-Ein\u00adtrag 14 N \u2014 15 N \u2014 16&nbsp;P&nbsp;<\/a>\n\t\t\t<a href=\"https:\/\/www.stellamaris-seelenkalender.de\/?page_id=136\" target=\"_self\">\n\t\t\t\t\t\tzur\u00fcck zur \u00dcbersicht&nbsp;<\/a>\n\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Der Zeit-Impuls des Mantras 14 N ergie\u00dft sich dreifach Ver\u00ad\u00ad\u00adgan\u00ad\u00ad\u00adgen\u00adheit-Vor\u00adbere\u00adi\u00ad\u00adtung Gegen\u00adwart-Geist-Impuls Zukun\u00adft-Vol\u00adlen\u00ad\u00ad\u00addung 13 M Und bin ich in den Sin\u00adnesh\u00f6hen, So flammt in meinen See\u00adlen\u00adtiefen Aus Geistes Feuer\u00adwel\u00adten Der G\u00f6t\u00adter Wahrheitswort: In Geis\u00adtes\u00adgr\u00fcn\u00adden suche ahnend Dich geistver\u00adwandt zu find\u00aden. .\u2026 14 N An Sin\u00adnesof\u00adfen\u00adbarung hingegeben Ver\u00adlor ich Eigen\u00adwe\u00adsens&nbsp;Trieb, Gedanken\u00adtraum, er schien Bet\u00e4ubend mir das Selbst\u2026<\/p>\n","protected":false},"author":1,"featured_media":0,"parent":0,"menu_order":0,"comment_status":"closed","ping_status":"closed","template":"","meta":{"wp_typography_post_enhancements_disabled":false,"footnotes":""},"class_list":["post-4187","page","type-page","status-publish","hentry"],"_links":{"self":[{"href":"https:\/\/www.stellamaris-seelenkalender.de\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/pages\/4187","targetHints":{"allow":["GET"]}}],"collection":[{"href":"https:\/\/www.stellamaris-seelenkalender.de\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/pages"}],"about":[{"href":"https:\/\/www.stellamaris-seelenkalender.de\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/types\/page"}],"author":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.stellamaris-seelenkalender.de\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/users\/1"}],"replies":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.stellamaris-seelenkalender.de\/index.php?rest_route=%2Fwp%2Fv2%2Fcomments&post=4187"}],"version-history":[{"count":14,"href":"https:\/\/www.stellamaris-seelenkalender.de\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/pages\/4187\/revisions"}],"predecessor-version":[{"id":4259,"href":"https:\/\/www.stellamaris-seelenkalender.de\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/pages\/4187\/revisions\/4259"}],"wp:attachment":[{"href":"https:\/\/www.stellamaris-seelenkalender.de\/index.php?rest_route=%2Fwp%2Fv2%2Fmedia&parent=4187"}],"curies":[{"name":"wp","href":"https:\/\/api.w.org\/{rel}","templated":true}]}}