{"id":4071,"date":"2026-05-24T17:18:01","date_gmt":"2026-05-24T15:18:01","guid":{"rendered":"https:\/\/www.stellamaris-seelenkalender.de\/?page_id=4071"},"modified":"2026-06-02T21:37:40","modified_gmt":"2026-06-02T19:37:40","slug":"blog-beitrag-2-copy-2-copy-2-copy-copy-copy-copy","status":"publish","type":"page","link":"https:\/\/www.stellamaris-seelenkalender.de\/?page_id=4071","title":{"rendered":"Blog \u2014 Zeitfluss 7 G \u2014 8 H \u2014 9&nbsp;I"},"content":{"rendered":"\n\n\t<p><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" src=\"https:\/\/www.stellamaris-seelenkalender.de\/wp-content\/uploads\/2026\/05\/8-H-Zeitfluss-271x300.png\" alt width=\"271\" height=\"300\"><\/p>\n<h4><strong>Der Zeit-Impuls des Mantras 8 H ergie\u00dft sich dreifach<\/strong><\/h4>\n<table width=\"693\">\n<tbody>\n<tr>\n<td width=\"33%\">Ver\u00adgan\u00adgen\u00adheit-Vor\u00adbere\u00aditung<\/td>\n<td width=\"33%\"><strong>Gegen\u00adwart-Geist-Impuls<\/strong><\/td>\n<td width=\"33%\">Zukun\u00adft-Vol\u00adlen\u00addung<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td width=\"33%\"><u>7 G<\/u>\n<p>Mein Selb\u00adst, es dro\u00adhet zu entfliehen,<\/p>\n<p>Vom Wel\u00adten<em>lichte<\/em> m\u00e4chtig angezogen;<\/p>\n<p>Nun trete du mein <u>Ahnen<\/u><\/p>\n<p>In deine Rechte kr\u00e4ftig ein,<\/p>\n<p><u>Erset\u00adze<\/u>&nbsp;mir des Denkens Macht,<\/p>\n<p>Dass in der Sinne Schein<\/p>\n<p>Sich selb\u00adst <u>ver\u00adlieren<\/u>&nbsp;will.<\/p>\n\u2026<\/td>\n<td width=\"33%\"><strong><u>8 H<\/u><\/strong>\n<p>Es w\u00e4chst der <em>Sinne<\/em> Macht<\/p>\n<p>Im Bunde mit der G\u00f6t\u00adter Schaffen,<\/p>\n<p>Sie dr\u00fcckt des Denkens Kraft<\/p>\n<p>Zur <u>Traumes\u00addumpfheit<\/u> mir&nbsp;herab,<\/p>\n<p>Wenn <em>g\u00f6t\u00adtlich&nbsp;Wesen<\/em><\/p>\n<p>Sich mein\u00ader Seele einen&nbsp;will,<\/p>\n<p>Muss men\u00adschlich Denken<\/p>\nIm <u>Traumes\u00adsein<\/u> sich still bescheiden.<\/td>\n<td width=\"33%\"><u>9 <\/u><u>i<\/u>\n<p>Vergessend meine Willenseigenheit<\/p>\n<p>Erf\u00fcl\u00adlet Wel\u00adtenw\u00e4rme Sommerk\u00fcndend<\/p>\n<p>Mir Geist und Seelenwesen;<\/p>\n<p>Im <em>Licht<\/em> mich zu <u>ver\u00adlieren<\/u><\/p>\n<p>Gebi\u00adetet mir das Geistesschauen,<\/p>\n<p>Und kraftvoll k\u00fcn\u00addet <u>Ahnung<\/u> mir:<\/p>\n<p><u>Ver\u00adliere<\/u>&nbsp;dich, um <u>dich zu find\u00aden<\/u>.<\/p>\n\u2026<\/td>\n<\/tr>\n<\/tbody>\n<\/table>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<p><strong>Der Zeitim\u00adpuls von Pfin\u00adg\u00adsten, 8 H: Heilige Vereinigung<\/strong><\/p>\n<p>vor\u00adbere\u00adit\u00adet durch Neuori\u00aden\u00adtierung und Erhalt des Selb\u00adst (7&nbsp;G)<\/p>\n<p>vol\u00adlen\u00addet durch Ver\u00adlieren des alten Ich-Seins (9&nbsp;I)<\/p>\n<h4><strong>Der vierfache Bund mit Gott und das Pfingstfest<\/strong><\/h4>\n<p>Das Mantra 8 H ist das Mantra der Pfin\u00adgst\u00adwochen, da das Pfin\u00adgst\u00adda\u00adtum durch den 50-t\u00e4gi\u00adgen Abstand zum Oster\u00adfest definiert wird, also dem ersten Tag der acht\u00aden Woche. Es beruht auf dem eben\u00adfalls am 50. Tag nach Pas\u00adsah gefeierten j\u00fcdis\u00adchen Fest Scha\u00adwout. Hier wird des Bun\u00addes gedacht, den Gott Jahve am Sinai bzw. Berg Horeb mit Moses schloss, stel\u00adlvertre\u00adtend f\u00fcr sein Volk. Da das Mantra 8 H (eben\u00adso wie das spiegel\u00adnde Mantra 45 t) einen Bund erw\u00e4h\u00adnt, will ich zun\u00e4chst auf den Bund einge\u00adhen, den Jahve mit seinem Volk schloss.<\/p>\n<p>Zeichen des Moses-Bun\u00addes sind die Geset\u00adzestafeln mit den 10 Geboten und die Tora mit ihren zahlre\u00adichen Ge- und Ver\u00adboten, die einge\u00adhal\u00adten wer\u00adden mussten, damit Jahve gn\u00e4dig war. Dieser Gottes-Bund ist bere\u00adits der dritte. Den ersten Bund schloss Gott mit Noah, den zweit\u00aden mit Abra\u00adham. Das Zeichen des ersten Bun\u00addes ist der Regen\u00adbo\u00adgen, das des zweit\u00aden Bun\u00addes die Beschneidung.<\/p>\n<p>Und auch einen vierten Bund gibt es. Es ist der Neue Bund, den Chris\u00adtus beim let\u00adzten Abendmahl am Gr\u00fcn\u00addon\u00adner\u00adstag vor sein\u00ader Kreuzi\u00adgung mit den J\u00fcngern schloss. In den soge\u00adnan\u00adnten Ein\u00adset\u00adzungsworten, von denen die Evan\u00adge\u00adlis\u00adten Matth\u00e4us, Markus und Lukas sowie Paulus bericht\u00aden, wird im Zusam\u00admen\u00adhang mit dem Kelch und dem Wein von diesem Neuen Bund gesprochen. Bei Lukas hei\u00dft es: \u201cUnd er nahm das Brot, sprach das Dankge\u00adbet, brach das Brot und reicht es ihnen mit den Worten: Das ist mein Leib, der f\u00fcr euch hingegeben wird. Tut dies zu meinem Ged\u00e4cht\u00adnis! Eben\u00adso nahm er nach dem Mahl den Kelch und sagte: Dieser Kelch ist der <strong>Neue Bund<\/strong> in meinem Blut, das f\u00fcr euch ver\u00adgossen wird. Nehmt den Wein und verteilt ihn untere\u00adinan\u00adder!\u201d (Luk 22;19\u201320) Inter\u00ades\u00adsan\u00adter\u00adweise wird der Bund nur beim Wein, nicht aber beim Brot erw\u00e4h\u00adnt. Das Brot wird dage\u00adgen als Tr\u00e4ger des Ged\u00e4cht\u00adniss\u00ades an Chris\u00adtus beze\u00adich\u00adnet \u2014 also als Br\u00fccke zur Ver\u00adgan\u00adgen\u00adheit. Der Kelch mit dem Wein begr\u00fcn\u00addet den Neuen Bund \u2014 die Zukunft.<\/p>\n<p>Michael Debus schreibt \u00fcber die Bedeu\u00adtung eines Bun\u00addes und speziell \u00fcber den ersten Bund Gottes, den Noah-Bund fol\u00adgen\u00addes: \u201c&lt;Bund&gt; bedeutet hier: es herrschen \u00fcber\u00adschaubare Beziehun\u00adgen zwis\u00adchen Gott und der Men\u00adschheit. Ein Bund hat immer die Form: <em>Wenn<\/em> du etwas Bes\u00adtimmtes tust, <em>dann<\/em> werde ich in ein\u00ader bes\u00adtimmten Weise reagieren. So entste\u00adht Ver\u00adl\u00e4sslichkeit. Bei Noah bedeutet es, dass die Unberechen\u00adbarkeit der \u00e4u\u00dferen Wit\u00adterungsver\u00adh\u00e4lt\u00adnisse aus ein\u00ader Art g\u00f6t\u00adtlich\u00ader Res\u00adig\u00adna\u00adtion her\u00adaus ein Ende hat: &lt;Ich will hin\u00adfort nicht mehr die Erde ver\u00adfluchen um der Men\u00adschen willen; Denn das Tra\u00adcht\u00aden des men\u00adschlichen Herzens ist b\u00f6se von Jugend auf. Und ich will hin\u00adfort nicht mehr schla\u00adgen alles, was das lebt, wie ich getan habe. Solange die Erde ste\u00adht, soll nicht aufh\u00f6ren Saat und Ernte, Frost und Hitze, Som\u00admer und Win\u00adter, Tag und Nacht&gt; (Gen\u00ade\u00adsis 8,21\u201322) Jahve kommt also zu dem Entschluss: wie immer die Men\u00adschen sich ver\u00adhal\u00adten wer\u00adden, Som\u00admer und Win\u00adter, Frost und Hitze, Tag und Nacht wer\u00adden nicht mehr ihren Rhyth\u00admus unter\u00adbrechen. Sei\u00adther sind die Naturge\u00adset\u00adze berechen\u00adbar, vorher waren sie unberechen\u00adbar waren gewis\u00adser\u00adma\u00dfen abh\u00e4ngig vom moralis\u00adchen Ver\u00adhal\u00adten der Menschen.<\/p>\n<p>Und diese Berechen\u00adbarkeit bringt Frei\u00adheit. \u2026 Auch der Bund Mose auf dem Sinai bringt Frei\u00adheit \u2014 durch das Gesetz: Wer das Gesetz befol\u00adgt, wird einen gn\u00e4di\u00adgen Gott haben. Gott ist im Bere\u00adich des Geset\u00adzes f\u00fcr den Men\u00adschen &lt;berechen\u00adbar&gt; und schenkt ihm dadurch einen Freiraum. Das ist let\u00adztlich der Inhalt des Alten Bun\u00addes.\u201d (M. Debus, in: Kul\u00adtus und Erken\u00adnt\u00adnis Hrsg. E. Mef\u00adfert, S.&nbsp;30f)<\/p>\n<p>Schon der erste Bund mit Noah bein\u00adhal\u00adtete Geset\u00adze. Im Tal\u00admud wer\u00adden sieben Noachidis\u00adche Gebote genannt:<\/p>\n<section id=\"mwNg\" data-mw-section-id=\"3\" aria-labelledby=\"Die_Noachidischen_Gebote\">\n<ol>\n<li>Ver\u00adbot von&nbsp;Mord<\/li>\n<li>Ver\u00adbot von Diebstahl<\/li>\n<li>Ver\u00adbot von G\u00f6tzenanbetung<\/li>\n<li>Ver\u00adbot von Unzucht<\/li>\n<li>Ver\u00adbot, blutiges Fleisch zu&nbsp;essen<\/li>\n<li><sup id=\"cite_ref-4\" data-mw=\"{&quot;name&quot;:&quot;ref&quot;,&quot;attrs&quot;:{},&quot;body&quot;:{&quot;id&quot;:&quot;mw-reference-text-cite_note-4&quot;}}\"><\/sup>Ver\u00adbot der Gottesl\u00e4sterung<\/li>\n<li>Ein\u00adf\u00fchrung von Gericht\u00aden zur Wahrung des Recht\u00adsprinzips (Tal\u00admud\u00adtrak\u00adtat <a id=\"mwOg\" title=\"Sanhedrin\" href=\"https:\/\/de.wikipedia.org\/wiki\/Sanhedrin\" rel=\"mw:WikiLink noopener\" target=\"_blank\">San\u00adhedrin<\/a>)<\/li>\n<\/ol>\n<ul id=\"mwQg\"><\/ul>\n<\/section>\n<section id=\"mwXA\" data-mw-section-id=\"4\" aria-labelledby=\"Der_Bund_Gottes_mit_Noach\"><\/section>\n<p>Die sechs ersten Gebote bestanden auch schon f\u00fcr die Men\u00adschen vor der gro\u00dfen Flut, doch beachteten sie diese nicht mehr. Das siebte Gebot kam erst danach hinzu. Diese sieben Gebote gel\u00adten nach j\u00fcdis\u00adch\u00ader Ausle\u00adgung f\u00fcr die ganze Men\u00adschheit, nicht nur f\u00fcr sie selbst.<\/p>\n<p>Schaue ich diese drei B\u00fcnd\u00adnisse zusam\u00admen, k\u00f6n\u00adnten sie auf die Drei\u00adgliedrigkeit des Jahreskreis\u00ades als Ei verweisen.<\/p>\n<p><strong>Noah<\/strong> k\u00f6n\u00adnte zur Oster\u00adscholle geh\u00f6ren, denn die Sieben\u00adzahl ver\u00adweist auf die sieben Wochen\u00adt\u00adage und dadurch auf die lin\u00adeare Zeit. Auch die Oster\u00adscholle hat Anfang und Ende und ist dadurch ihr Aus\u00addruck. Auch kann sie als die Arche betra\u00adchtet wer\u00adden, denn sie umfasst die Stufen der Leib\u00adw\u00ader\u00addung und des Lebens auf der Erde. Jesus ver\u00adwen\u00addet au\u00dfer\u00addem den Ver\u00adgle\u00adich mit Noah, als er den J\u00fcngern vom Kom\u00admen des Reich\u00ades und des Men\u00adschen\u00adsohnes sprach: \u201cWie es zu Noahs Zeit\u00aden war, so wird es in den Zeit\u00aden sein, da der Men\u00adschen\u00adsohn sich offen\u00adbart\u201d (Luk 17,27) Und mit dem Regen\u00adbo\u00adgen, dem Zeichen des Bun\u00addes, ist vielle\u00adicht eben\u00adso die Oster\u00adscholle gemeint, denn damals hat\u00adte ihr kon\u00adsti\u00adtu\u00adieren\u00addes Fest, die Aufer\u00adste\u00adhung Christi noch nicht stattge\u00adfun\u00adden. Die Oster\u00adscholle war sozusagen noch fl\u00fcchtig wie ein Regenbogen.<\/p>\n<p><strong>Abra\u00adham<\/strong> k\u00f6n\u00adnte zum Son\u00adnen\u00adbere\u00adich des Jahres geh\u00f6ren. Auf seinen Enkel Jakob gehen die zw\u00f6lf St\u00e4mme zur\u00fcck, die stets als Hin\u00adweis auf den Tierkreis ver\u00adstanden wer\u00adden. Das Zeichen seines Bun\u00addes ist die Beschnei\u00addung. Ich will einen Ver\u00adsuch wagen, mich dem Ver\u00adst\u00e4nd\u00adnis der Beschnei\u00addung anzun\u00e4h\u00adern. Wenn das Kind geboren wird, ster\u00adben seine Eih\u00fcllen, die eben\u00adso wie sein Leib aus der Vere\u00adini\u00adgung von Ei und Samen\u00adzelle ent\u00adstanden waren. Bis zur Geburt bilden diese H\u00fcllen zusam\u00admen mit dem sp\u00e4teren K\u00f6r\u00adp\u00ader seinen Leib. K\u00f6n\u00adnte die Vorhaut als Entsprechung zu diesen Eih\u00fcllen des Embryos betra\u00adchtet wor\u00adden sein? Abra\u00adhams Auf\u00adgabe war es, das Gehirn-Denken in der Men\u00adschheit zu begr\u00fcn\u00adden, sodass sich die Ver\u00adstandesseele nach und nach entwick\u00adeln kann und die Men\u00adschheit reif wird f\u00fcr das Erscheinen des Chris\u00adtus. Damit sich die Ver\u00adstandesseele entwick\u00adeln kann, musste die mit dem Umkreis aufs eng\u00adste ver\u00adbun\u00addene Empfind\u00adungsseele zur\u00fcckge\u00addr\u00e4ngt wer\u00adden. Die Vorhaut kann als Repr\u00e4sen\u00adta\u00adtion des Umkreis\u00ades ver\u00adstanden wer\u00adden und ihre Ent\u00adfer\u00adnung als Abtren\u00adnung davon. Die Beschnei\u00addung sollte vielle\u00adicht diese Entwick\u00adlung beschle\u00adu\u00adni\u00adgen, um das erst der Ver\u00adstandesseele m\u00f6gliche Erfassen des eige\u00adnen Ichs in der Seele vorzubereiten.<\/p>\n<p><strong>Moses<\/strong> empf\u00e4ngt als Zeichen seines Bun\u00addes mit Gott die Geset\u00adzestafeln der zehn Gebote und die Tora mit ins\u00adge\u00adsamt 613 Ge- und Ver\u00adboten. For\u00adt\u00adan muss das j\u00fcdis\u00adche Volk das \u201cJoch der Tora\u201d tra\u00adgen. Die Ge- und Ver\u00adbote gliedern sich in 365 Ver\u00adbote und 248 Gebote. Die Anzahl der Ver\u00adbote entspricht der Zahl der Tage in einem Kalen\u00adder\u00adjahr. Die \u00e4u\u00dfere Zeit ist also das Ver\u00adbotene, das b\u00f6se, der \u201cUmkreis\u201d, der zu mei\u00adden ist. Die Zahl der Gebote sollte dementsprechend das Innere betr\u00ade\u00adf\u00adfen, das dadurch ler\u00adnen soll, der Welt gegen\u00fcberzutreten. Und tat\u00ads\u00e4ch\u00adlich beste\u00adht die Zahl der Gebote aus der Zahl der Dual\u00adit\u00e4t in drei \u201cDimen\u00adsio\u00adnen\u201d: 2<sup>1<\/sup>, 2<sup>2<\/sup>(4) und 2<sup>3<\/sup>(8). Die Befol\u00adgung all dieser Ver- und Gebote, die zudem nicht immer sin\u00adnvoll erscheinen, regt das Denken stark an. Sein Ort ist der Stern-Bereich.<\/p>\n<p>Schon im Alten Tes\u00adta\u00adment ste\u00adht, dass ein weit\u00ader\u00ader, ein Neuer Bund zu erwarten war. Der Prophet Jere\u00admia verk\u00fcn\u00addete kurz vor dem Baby\u00adlonis\u00adchen Exil ca. 600 v. Chr.: \u201cSiehe, es wer\u00adden Tage kom\u00admen, spricht der Herr, da will ich mit dem Hause Israel und mit dem Hause Juda einen neuen Bund schlie\u00dfen, nicht wie der Bund war, den ich mit ihren V\u00e4tern schloss, als ich sie bei der Hand nahm, um sie aus \u00c4gypten zu f\u00fchren, den Bund, den sie gebrochen haben\u2026 Son\u00addern das wird der Bund sein, den ich mit dem Hause Israel schlie\u00dfen werde nach dieser Zeit, spricht der Herr: Ich will mein Gesetz in ihr Herz geben und in ihren Sinn schreiben, und sie sollen mein Volk sein, so will ich ihr Gott sein\u2026 denn ich will ihnen ihre Mis\u00adse\u00adtat vergeben und ihrer S\u00fcnde nicht mehr gedenken.\u201d \u2014 Jere\u00admia 31,31\u201334 (Luther\u00adbibel&nbsp;2017)<\/p>\n<p>Das Haus Juda meint den Stamm des vierten Sohnes von Erz\u00advater Jakob, die K\u00f6nigslin\u00adie. Das Haus Israel meint die Gemein\u00adschaft der elf anderen St\u00e4mme, zu denen auch der Stamm Levi, der Priester\u00adstamm geh\u00f6rte.<\/p>\n<p>Der Neue Bund ste\u00adht wie erw\u00e4h\u00adnt mit dem Kelch und dem Blut in Beziehung. Ging es beim Alten Bund um eine neue Beziehung des Men\u00adschen zum Raum, so geht es beim Neuen Bund um eine neue Beziehung zur Zeit. Die Vier\u00adgliedrigkeit der Messe bein\u00adhal\u00adtet das Mys\u00adteri\u00adum der Anwe\u00adsen\u00adheit Gottes in Brot und Wein \u2014 sozusagen in einem kleinen, vier\u00adgliedri\u00adgen Jahreskreis. Im ersten und let\u00adzten Teil, beim Evan\u00adgeli\u00adum und der Kom\u00admu\u00adnion ist der Men\u00adsch der Emp\u00adfan\u00adgende, der \u201cWahrnehmende\u201d, weshalb diese Teile dem Som\u00admer-Hal\u00adb\u00adjahr entsprechen. Die bei\u00adden mit\u00adtleren Teile, Opfer\u00adung und Wand\u00adlung beschreiben innere Prozesse, Wen\u00addun\u00adgen der Denkbe\u00adwe\u00adgung, weshalb sie dem Win\u00adter-Hal\u00adb\u00adjahr entsprechen.<\/p>\n<p><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" src=\"https:\/\/www.stellamaris-seelenkalender.de\/wp-content\/uploads\/2026\/05\/7-G-8-H-9-I-Alte-und-Neue-Bund-300x145.png\" alt width=\"300\" height=\"145\"><\/p>\n<p><em>Der Alte und der Neue Bund dargestellt in Ei und&nbsp;Kreis<\/em><\/p>\n<p>Der Alte Bund wird das Gesetz genan\u00adnt. Dem Gesetz entspricht nach mein\u00ader Ein\u00adsicht die zyk\u00adlis\u00adche Zeit. Sie fol\u00adgt Geset\u00adzen wie dem ewigen Wech\u00adsel der Jahreszeit\u00aden, dem Gang der Sonne durch den Tierkreis. Der Neue Bund entspricht gage\u00adgen der lin\u00adearen Zeit, in der jed\u00ader Moment einzi\u00adgar\u00adtig, unwieder\u00adhol\u00adbar und frei von jedem Gesetz ist. Die lin\u00adeare Zeit kann ich als m\u00e4chtiger betra\u00adcht\u00aden als die zyk\u00adlis\u00adche Zeit. Die lin\u00adeare Zeit ist die Grund\u00adlage ewiger Entwick\u00adlung. Sie ist die Kraft, die die Zyklen erschafft, indem sie sich zu Zeitr\u00e4u\u00admen run\u00addet und dadurch immer neue Zeit-K\u00f6r\u00adp\u00ader erschafft. Oder anders herum aus\u00adge\u00addr\u00fcckt ist sie es, die die Zyklen zur Spi\u00adrale, zur Raumzeit, lin\u00adearisiert, und dadurch \u201centwick\u00adelt\u201d.<\/p>\n<p>Im Alten Bund ging es darum, den alten Zyk\u00adlus, den alten Zeit-Raum zu ver\u00adlassen, aus dem Zeit-Leib der alten Grup\u00adpenseele der Men\u00adschheit her\u00adauszutreten in das lin\u00adeare Geschehen der Entwick\u00adlung. Das Vorherrschen der zyk\u00adlis\u00adchen Zeit im Bewusst\u00adsein der irdis\u00adchen Men\u00adschheit musste abgel\u00f6st wer\u00adden von der lin\u00adearen Zeit, die heute die selb\u00adstver\u00adst\u00e4ndliche Grund\u00adlage des Lebens\u00adge\u00adf\u00fchls ist. Mit Noah trat der Men\u00adsch ein in den lin\u00adearen Zeit\u00adstrom. Mit Abra\u00adham opferte er versinnbildlicht durch die Beschnei\u00addung die physis\u00adche Ver\u00adbun\u00adden\u00adheit mit dem Umfeld, sodass sein Bewusst\u00adsein sich vom Erleben der Ein\u00adheit zur Dual\u00adit\u00e4t wan\u00addelte. Moses gab diesem ganz neu auf sich selb\u00adst gr\u00fcn\u00adden\u00adden indi\u00advidu\u00adellen Bewusst\u00adsein die nun notwendig gewor\u00addene St\u00fctze durch Geset\u00adze. Sie mussten die fr\u00fcher selb\u00adstver\u00adst\u00e4ndlich emp\u00adfun\u00addene und intu\u00aditiv geregelte Beziehung des Einzel\u00adnen zur Gemein\u00adschaft nun von au\u00dfen ord\u00adnen. Durch das Gesetz, durch seine \u00dcbertre\u00adtung begann sich ein Bewusst\u00adsein f\u00fcr S\u00fcnde und Schuld zu entwick\u00adeln als Voraus\u00adset\u00adzung f\u00fcr ein im Herzen, im Inneren begr\u00fcn\u00addetes indi\u00advidu\u00adelles moralis\u00adches Bewusst\u00adsein. Wie Jere\u00admias sagt, soll das neue Gesetz in das Herz geschrieben werden.<\/p>\n<p>Paulus schreibt in seinem Brief an die R\u00f6mer aus\u00adf\u00fchrlich \u00fcber das Gesetz und den Glauben. Er macht deut\u00adlich, dass das Gesetz dem irdis\u00adchen Leben gilt, der Glaube und damit der Neue Bund jedoch dem Leben nach dem Tod. Der Glaube und der Neue Bund beruhen also auf einem Vor\u00adgriff auf die Zeit in der geisti\u00adgen Welt. Schon auf Erden nach den Geset\u00adzen der geisti\u00adgen Welt leben zu d\u00fcr\u00adfen, das ist Gnade. Paulus schreibt: \u201cSind wir mit Chris\u00adtus gestor\u00adben, so l\u00e4sst uns unser Glaube auch an seinem Leben [als Aufer\u00adstanden\u00ader] teil\u00adhaben.\u201d (R\u00f6m. 6;8 \u2014 Emil Bock) Und kurz darauf: \u201cSo sollt ihr for\u00adt\u00adan auch von euch selb\u00adst denken: Erlebt euch als gestor\u00adben, was die S\u00fcnde anbe\u00adlangt, aber als lebendig durch den Anteil, den ihr durch Jesus Chris\u00adtus habt an Gottes Leben. So soll denn die S\u00fcnde in eurem sterblichen Leibe nicht mehr das Herrschende sein; sie soll euch nicht mehr n\u00f6ti\u00adgen, euren Begier\u00adden zu fol\u00adgen. Stellt eure Glieder nicht mehr der S\u00fcnde zur Ver\u00adf\u00fc\u00adgung als Werkzeug zur Ver\u00adf\u00e4lschung des Seins. Stellt euch vielmehr als solche, die durch den Tod zum Leben durchge\u00addrun\u00adgen sind, in den Dienst Gottes, und macht eure Glieder vor ihm zu Werkzeu\u00adgen und Waf\u00adfen des wahren Seins. Nicht mehr sei die S\u00fcnde euer Gebi\u00adeter. Ihr ste\u00adht nicht mehr unter dem Gesetz, son\u00addern unter der Gnade.\u201d (R\u00f6m. 6;11\u201314 \u2014 Emil&nbsp;Bock)<\/p>\n<p>Zwei Men\u00adschen \u2014 Hilde\u00adgard von Bin\u00adgen (1098 \u2014 1179) und Vik\u00adtor Hugo (1802 \u2014 1885) will ich zum Abschluss zu Wort kom\u00admen l\u00e4ssen, wie sie das Wirken des Geistes erlebt haben.<\/p>\n<p><strong>Sequenz an den Heili\u00adgen&nbsp;Geist<\/strong><\/p>\nAlles durch\u00addringst du,<br>\ndie H\u00f6hen \u2014 die Tiefen<br>\nund jeglichen Abgrund.<br>\nDu bauest und bind\u00adest alles.\nDurch dich tr\u00e4ufeln die Wolken,<br>\nregt ihre Schwin\u00adgen die&nbsp;Luft.<br>\nDurch dich birgt Wass\u00ader das harte Gestein,<br>\nsprudeln die Quellen<br>\nund sprosst aus der Erde frisches Gr\u00fcn.\nDu auch f\u00fchrest den&nbsp;Geist.<br>\nIns Weite dringt deine Botschaft.<br>\nDu webest Weisheit durch&nbsp;ihn<br>\nund mit der Weisheit die Freude.\n<p>(Hilde\u00adgard von Bingen)<\/p>\n<p>Mit Pfin\u00adg\u00adsten ist also das Leben unter dem Neuen Bund, dem gnade\u00advollen Gesetz des Geistes ver\u00adbun\u00adden. Hilde\u00adgard von Bin\u00adgen erlebt diesen Geist in der Natur und in der weisheitsvoll weben\u00adden, alles erschaf\u00adfend\u00aden Zeit. F\u00fcr Vik\u00adtor Hugo liegt die gr\u00f6\u00dfte Kraft in der Syn\u00adchro\u00adniz\u00adit\u00e4t von men\u00adschlichem Geist und wirk\u00adsamer Zeit. Der ihm zugeschriebene Ausspruch lautet: \u201cNichts auf der Welt ist so m\u00e4chtig wie eine Idee, deren Zeit gekom\u00admen ist.\u201d Ich k\u00f6n\u00adnte auch sagen: nichts auf der Welt ist machtvoller, als die vom Heili\u00adgen Geist inspiri\u00aderte und getra\u00adgene&nbsp;Idee.<\/p>\n<p><strong>8 H \u2014 das Mantra der Pfin\u00adgst-Woche:&nbsp;<\/strong>Das Mantra begin\u00adnt mit ein\u00ader Fest\u00adstel\u00adlung. Erst im zweit\u00aden Teil des Satzes wird deut\u00adlich, dass diese Fest\u00adstel\u00adlung von einem Ich-Sprech\u00ader getrof\u00adfen wird, dass also von Anfang an eine wache, beobach\u00adt\u00adende Instanz anwe\u00adsend ist. Der Ich-Sprech\u00ader stellt fest, dass die Macht der Sinne w\u00e4chst, dass die Macht der Wahrnehmung \u00fcber sein Bewusst\u00adsein im Ver\u00adgle\u00adich zu der des Denkens zunimmt. Diese Macht dr\u00fcckt die innere Aktiv\u00adit\u00e4t des Denkens, die Kraft des Denkens und damit auch die Bewuss\u00adtheit im Denkakt herab. Dadurch wird aus dem wachen Tages\u00adbe\u00adwusst\u00adsein ein dumpfes Traum\u00adbe\u00adwusst\u00adsein. Dieser Prozess, der dem Ein\u00adschlafen ver\u00adgle\u00adich\u00adbar ist, ste\u00adht in geset\u00adzm\u00e4\u00dfigem Zusam\u00admen\u00adhang mit dem Schaf\u00adfen der G\u00f6t\u00adter, denn die G\u00f6t\u00adter haben mit den Sin\u00adnen einen Bund geschlossen \u2014 die Sinne sind ver\u00adbun\u00adden mit dem Schaf\u00adfen der G\u00f6t\u00adter. Der Ich-Sprech\u00ader erken\u00adnt, dass nicht er wirk\u00adsam ist in seinen Sin\u00adnen, son\u00addern G\u00f6t\u00adter. Durch die Wahrnehmung begeg\u00adnet der Men\u00adsch der Au\u00dfen\u00adwelt, der Welt, die nicht er ist. Und hier wirken die G\u00f6t\u00adter. Es sind die G\u00f6t\u00adter, die bes\u00adtim\u00admen, was und wie der Men\u00adsch wahrn\u00adimmt. Der Men\u00adsch muss im Wahrnehmungsvor\u00adgang sich zur\u00fcck\u00adnehmen und eine gr\u00f6\u00dfere Macht, als er es ist, in sich zur Wirk\u00adsamkeit kom\u00admen lassen \u2014 die G\u00f6t\u00adter. Rudolf Stein\u00ader sagt, der Men\u00adsch schl\u00e4ft in die Wahrnehmung hinein. Er ver\u00adgisst sich im Wahrnehmungsvor\u00adgang und wird eins mit dem Wahrgenomme\u00adnen. Er ver\u00adschmilzt z.B. mit dem Bild, das ihm das Auge zeigt, wie er auch im Traum Eins ist mit dem Geschehen. Erst wenn der Men\u00adsch den Begriff zur Wahrnehmung hinzuf\u00fcgt, erwacht er zum urteilen\u00adden, abw\u00e4\u00adgen\u00adden, dis\u00adtanzierten Tagesbewusstsein.<\/p>\n<p>Dieser Bewusst\u00adsein\u00adszu\u00ads\u00adtand ist von der g\u00f6t\u00adtlichen Welt gewollt, denn nur so kann sich ein g\u00f6t\u00adtlich\u00ades Wesen mit dem Men\u00adschen einen. Solange der Men\u00adsch sel\u00adber denk\u00adend wach ist und sein Bewusst\u00adsein mit sich selb\u00adst aus\u00adf\u00fcllt, kann kein g\u00f6t\u00adtlich\u00ades Wesen darin ein\u00adtreten. Das geht nur, wenn das Denken still und beschei\u00adden im Zus\u00adtand des Traumes\u00adseins \u2014 im Bilder\u00adbe\u00adwusst\u00adsein ver\u00adhar\u00adrt. Geist\u00adbegeg\u00adnung kann im irdis\u00adchen Bewusst\u00adsein nicht stat\u00adtfind\u00aden, im imag\u00adi\u00adna\u00adtiv\u00aden Bewusst\u00adsein&nbsp;schon.<\/p>\n<p>Ein psalmar\u00adtiger Gesang, der in Qum\u00adram von den Essen\u00adern gesun\u00adgen wurde, preist Adon\u00adai, \u201cmeinen Her\u00adrn\u201d und gibt einen Ein\u00addruck der imag\u00adi\u00adna\u00adtiv\u00aden Gottess\u00adchau, die durch den Gottes\u00adbund m\u00f6glich ist.<\/p>\n<p>Ich preise dich, Adonai,<\/p>\n<p>denn du hast erleuchtet mein Angesicht<\/p>\n<p>f\u00fcr deinen Bund.<\/p>\n<p>Ich suche&nbsp;dich,<\/p>\n<p>und wie die Morgenr\u00f6te,<\/p>\n<p>zu vol\u00adlkommen\u00ader Erleuchtung,<\/p>\n<p>bist du erschienen mir&nbsp;\u2026<\/p>\n<p>(IQH 4;5ff, \u00dcber\u00adset\u00adzung E. Wey\u00admann in: E. Wey\u00admann, Zepter und Stern S.&nbsp;25)<\/p>\n<p>Da auch das spiegel\u00adnde Mantra 45 t einen Bund erw\u00e4h\u00adnt, will ich auf dieses Mantra einen Blick wer\u00adfen und fra\u00adgen, ob in den bei\u00adden Mantren der Alte und der Neue Bund anklingen.<\/p>\n<p>Im Mantra 45 t gibt es keinen Ich-Sprech\u00ader. Hier hei\u00dft es, dass sich die Gedanken\u00admacht fes\u00adtigt im Bunde mit der Geist\u00adge\u00adburt, wodurch die Sin\u00adnes\u00adreize zu ihrer vollen Klarheit aufge\u00adhellt wer\u00adden. Die Geist\u00adge\u00adburt wirkt sich aus, sie geschieht nicht. Im weit\u00aderen Ver\u00adlauf geht es um die Seele und was geschehen muss, wenn sie sich mit dem Wel\u00adtenwer\u00adden einen will. Es geht also um Inkar\u00adna\u00adtion, um See\u00adlenge\u00adburt. In diesem Fall muss Sin\u00adnesof\u00adfen\u00adbarung das Licht des Denkens emp\u00adfan\u00adgen. Die Geist\u00adge\u00adburt als das G\u00f6t\u00adtliche im Men\u00adschen hat einen Bund geschlossen mit der Gedanken\u00admacht, der men\u00adschlichen Seite. Hier ver\u00admute ich, dass dieser Bund dem Alten Bund entspricht. Da der Neue Bund von Chris\u00adtus dezi\u00addiert mit dem Wein in Zusam\u00admen\u00adhang gebracht wird, k\u00f6n\u00adnte der Alte Bund mit dem Brot in Beziehung ste\u00adhen \u2014 und zwar mit dem Brot des Lebens. Dieser Aus\u00addruck ist laut Rudolf Stein\u00ader die Beze\u00adich\u00adnung des Lebens\u00adgeistes, des Chris\u00adtus als Sch\u00f6pfer-Gott. Und das zu erschaf\u00adfende men\u00adschliche Leben ste\u00adht stets unter dem Gesetz des Kar\u00admas \u2014 unter dem Gesetz des Alten Bundes.<\/p>\n<p>Im Mantra 8 H ist ein Ich-Sprech\u00ader anwe\u00adsend. Seine stille Pr\u00e4senz beschreibt die Bedin\u00adgun\u00adgen, die gegeben sein m\u00fcssen, wenn ein Gott, ein g\u00f6t\u00adtlich\u00ades Wesen, sich der eige\u00adnen Seele einen will. Frei\u00adwillig, gnade\u00advoll, kann diese Vere\u00adini\u00adgung geschehen, so Gott will. Und wenn dies geschieht, vol\u00adlzieht sich der Neue&nbsp;Bund.<\/p>\n<p><strong>7 G \u2014 die Vor\u00adbere\u00aditung:<\/strong> Das Mantra 7 G ist ein Krisen\u00adspruch und markiert einen Umschwung. Der Ich-Sprech\u00ader bemerkt, dass sein Selb\u00adst zu ent\u00adfliehen dro\u00adht, denn es wird vom Wel\u00adtenlicht m\u00e4chtig ange\u00adso\u00adgen. Grund\u00adlage dieses Prob\u00adlems ist offen\u00adsichtlich das Denken, das sich selb\u00adst zu ver\u00adlieren dro\u00adht durch den Sin\u00adness\u00adchein. Die Sinneswelt kann vom irdis\u00adchen Denken nicht mehr durch\u00adschaut wer\u00adden, die hin\u00adter ihr ste\u00adhen\u00adden geisti\u00adgen Kr\u00e4fte nicht mehr erkan\u00adnt wer\u00adden. Das Denken ver\u00adf\u00e4ngt sich in der Maya, im Schleier der sinnlichen Trug\u00adwelt. Hier ist keine geistige Wahrheit zu find\u00aden, wenn die Sinneswelt f\u00fcr die Real\u00adit\u00e4t genom\u00admen wird und nicht als Offen\u00adbarung, als Bild f\u00fcr das hin\u00adter ihr ste\u00adhende Geistige. Diese imag\u00adi\u00adna\u00adtive Grund\u00adlage der Erken\u00adnt\u00adnis braucht der Men\u00adsch, wenn er in der geisti\u00adgen Welt bewusst bleiben, ein Selb\u00adst bleiben will. Und nur als selb\u00adst\u00adbe\u00adwusstes Selb\u00adst kann er dann anderen geisti\u00adgen Wesen begeg\u00adnen. Sein Selb\u00adst ent\u00adflieht, wenn sein Denken nicht gel\u00adernt hat aus der Vielzahl der Ein\u00addr\u00fccke den einen\u00adden Sinn, die geistige Idee, das \u201cSelb\u00adst\u201d des Wahrgenomme\u00adnen zu erken\u00adnen. Doch das geistig Wesen\u00adhafte ist dem Denken nicht direkt zug\u00e4nglich. Zum Denken muss die Ahnung hinzutreten. Durch die geah\u00adnte Wesens\u00adbegeg\u00adnung l\u00f6st sich aus der \u00e4u\u00dferen Wahrnehmung das imag\u00adi\u00adna\u00adtive Bild, dass den einen\u00adden Sinn, die geistige Idee ausdr\u00fcckt.<\/p>\n<p>Rudolf Stein\u00ader spricht hier zwar nicht von Ahnung, son\u00addern von Ver\u00admuten, doch scheint es mir um die gle\u00adiche seel\u00adis\u00adche Aktiv\u00adit\u00e4t zu gehen: \u201eWer triv\u00adial denkt \u2014 und die heutige Welt ist nur allzu geneigt, triv\u00adial zu denken -, der wird uns leicht der Schw\u00e4rmerei und Unklarheit bezichti\u00adgen. Aber wir Theosophen wis\u00adsen, was die drei Worte bedeuten, die in den ersten Jahrhun\u00adderten des Chris\u00adten\u00adtums, in welchen das Chris\u00adten\u00adtum noch zu den tief\u00adsten Reli\u00adgio\u00adnen der Welt geh\u00f6rte, h\u00e4u\u00adfig genan\u00adnt wur\u00adden: <strong>Wahrnehmen, Denken, Ver\u00admuten<\/strong>. \u2014 Diese drei Worte wur\u00adden nebeneinan\u00adder genan\u00adnt. Dass das Ver\u00admuten neben dem Wahrnehmen und Denken genan\u00adnt wurde, das zeigt uns, dass die Men\u00adschen in Bezug auf die Erken\u00adnt\u00adnis nicht so unbeschei\u00adden waren wie heute. Ja, unbeschei\u00adden sind heute die Men\u00adschen in Bezug auf die Erken\u00adnt\u00adnis, unbeschei\u00adden deshalb, weil sie ablehnend sind gegen\u00fcber allem, was ihre Sinne und ihr Ver\u00adstand nicht begreifen. (Beispiel der begren\u00adzten Sch\u00adneck\u00aden-Erken\u00adnt\u00adnis) \u2026 Was mein Ver\u00adstand nicht wahrnehmen und nicht begreifen kann, das gibt es nicht in dieser Welt. \u2014 Zwei Dinge, Wahrnehmen und Denken, sind es, die uns in der Welt Sch\u00f6n\u00adheit, Gr\u00f6\u00dfe und Zahl ver\u00admit\u00adteln. Aber es gibt noch ein drittes, das uns immer beschei\u00adden sein l\u00e4sst, das uns strebend sein l\u00e4sst, das uns immer tiefer hine\u00adin\u00adf\u00fchrt in die Welt: das ist das Ver\u00admuten, das Ver\u00admuten, das es noch etwas geben k\u00f6n\u00adnte als das, was wir wis\u00adsen. [er stellt einen Bezug zur begren\u00adzten Wahrnehmung ein\u00ader Sch\u00adnecke her] \u2026 Deshalb hat man dem Wahrnehmen und dem Denken das Ver\u00admuten hinzuge\u00adf\u00fcgt, das Ver\u00admuten, dass, wenn wir uns weit\u00ader\u00aden\u00adtwick\u00adeln, uns h\u00f6here Sin\u00adnesor\u00adgane aufge\u00adhen wer\u00adden, die uns das auf\u00adschlie\u00dfen, was uns f\u00fcr gew\u00f6hn\u00adlich ver\u00adschlossen ist in der Welt. So unter\u00adschei\u00addet sich die Gesin\u00adnung des Theosophen von der des gew\u00f6hn\u00adlichen Wis\u00adsenschaftlers dadurch, dass er sich entwick\u00adeln will, dass er ehrlich und rechtschaf\u00adfen an die Entwick\u00adlung sein\u00ader F\u00e4higkeit\u00aden glaubt und sich bem\u00fcht, an sich selb\u00adst zu arbeit\u00aden. \u2026 an sich zu arbeit\u00aden, damit uns h\u00f6here Organe aufge\u00adhen, damit wir in die Lage kom\u00admen, in dem, was uns umgibt, Bedeu\u00adtungsvolles, Wichtiges wahrzunehmen. Das muss immer mehr und mehr abendl\u00e4ndis\u00adche Gesin\u00adnung wer\u00adden, wenn die abendl\u00e4ndis\u00adche Men\u00adschheit nicht ganz in der mate\u00adri\u00adal\u00adis\u00adtis\u00adchen Str\u00f6\u00admung aufge\u00adhen will. Wenn diese theosophis\u00adche Gesin\u00adnung sich immer mehr und mehr ver\u00adbre\u00adit\u00adet, dann wird man ein\u00adse\u00adhen, dass alles das\u00adjenige, was \u00e4u\u00dfere physis\u00adche Tat\u00adsachen und Erschei\u00adn\u00adun\u00adgen sind, die Fol\u00adgen, die Wirkun\u00adgen tiefer\u00adliegen\u00adder Ursachen sind, die in der astralen Welt oder in noch h\u00f6heren Wel\u00adten liegen. Gew\u00f6hn\u00adlich ist die abendl\u00e4ndis\u00adche Wis\u00adsenschaft damit zufrieden, den K\u00f6r\u00adp\u00ader in allen seinen Bestandteilen zu erforschen. Aber die theosophis\u00adche Gesin\u00adnung fragt: Hat dieser K\u00f6r\u00adp\u00ader sich selb\u00adst zusam\u00admenge\u00adf\u00fcgt? Wo k\u00f6n\u00adnte der Grund daf\u00fcr sein? K\u00f6n\u00adnen wir glauben, dass die Kr\u00e4fte drau\u00dfen in der Natur das Bed\u00fcrf\u00adnis f\u00fchlen, sich zum Men\u00adschen zusam\u00admen\u00adzuf\u00fc\u00adgen? Nein. Wer in der h\u00f6heren Welt zu sehen ver\u00admag, der wei\u00df, dass der Men\u00adsch, bevor er im physis\u00adchen Organ\u00adis\u00admus lebt, vor sein\u00ader Geburt in einem astralen Dasein lebte. So wahr wir vor unserem physis\u00adchen Dasein, vor unser\u00ader Geburt, ein astrales Dasein hat\u00adten, so wahr haben wir ein astrales Dasein auch nach unser\u00ader Geburt, und dieses reicht weit\u00ader als unser physis\u00adch\u00ader K\u00f6r\u00adp\u00ader\u201d (GA 88, 28.10.1903).<\/p>\n<p>Der Ich-Sprech\u00ader ruft also sein Ahnen auf, damit es als die dritte Kraft zur Wahrnehmung der Sinneswelt und zum Denken hinzutritt. Damit bere\u00adit\u00adet er sich vor, in der Traumes Dumpfheitauf, die im Mantra 8 H auftritt, trotz\u00addem als bewusstes Selb\u00adst, als Ich-Sprech\u00ader, anwe\u00adsend sein zu k\u00f6n\u00adnen. Denn nur dann kann er die gnade\u00advolle Vere\u00adini\u00adgung des Gottes mit sein\u00ader Seele wach bezeugen.<\/p>\n<p><strong>9 I<\/strong> (gro\u00dfes i)<strong>&nbsp;\u2014 die Vol\u00adlen\u00addung:<\/strong> Das Mantra 9 I ist das Mantra der Fron\u00adle\u00adich\u00adnams-Woche, des let\u00adzten christlichen Festes, dessen Datum vari\u00adabel ist, weil es durch den Abstand zum ver\u00adgan\u00adgenen Oster\u00adfest definiert ist. Deshalb endet mit der Woche 9 I die Oster\u00adscholle, die an das vari\u00adabel Oster\u00adda\u00adtum gebun\u00addene Zeit im Jahr. Wie eine Mond\u00adsichel liegt sie im Jahreskreis und kann mal mehr in das Som\u00admer-Hal\u00adb\u00adjahr schwin\u00adgen, mal mehr in das Win\u00adter-Hal\u00adb\u00adjahr. Es ist eine Zeitspanne (von zweimal 9 Wochen, da der Oster\u00adim\u00adpuls sich eben\u00adso lange vor\u00adbere\u00adit\u00adet, wie er nach\u00adwirkt) die sozusagen ein Eigen\u00adleben entwick\u00adelt im Ver\u00adh\u00e4lt\u00adnis zur Herrschaft der Sonne, die sich im Datum aus\u00addr\u00fcckt. Nur sel\u00adten muss an dieser Stelle im Jahr nicht angepasst wer\u00adden, die Mantren also gedehnt oder ges\u00adtaucht wer\u00adden, damit das Johannie\u2011, Michaeli- und Wei\u00adhe-Nachts-Mantra auch mit den Wochen zusam\u00admen\u00adfall\u00aden, in denen die entsprechen\u00adden Feste ihrem Datum gem\u00e4\u00df stat\u00adtfind\u00aden. Es ist ein Schritt, der von der Woche 9 I zur Woche 10 K vol\u00adl\u00adzo\u00adgen wer\u00adden muss und von der \u201cMon\u00adden\u00adzeit\u201d in die \u201cSon\u00adnen\u00adzeit\u201d des Jahres f\u00fchrt. Auch wenn dieser Schritt im gew\u00f6hn\u00adlichen Bewusst\u00adsein ver\u00adschlafen wird, weil es so aussieht, als ob ein\u00adfach eine weit\u00adere Woche begin\u00adnt, bedeutet er einen gewalti\u00adgen Umschwung. Der \u201cHerrschafts\u00adbere\u00adich\u201d des Mon\u00addes wird ver\u00adlassen und das \u201cReich der Sonne\u201d wird betreten. Dies entspricht nach mein\u00ader Erken\u00adnt\u00adnis dem \u00dcber\u00adgang vom Leben im physis\u00adchen K\u00f6r\u00adp\u00ader zum Leben nach dem Tode in der Geist\u00adwelt. Das Mantra 9 I schildert die Innen\u00adsicht des Ster\u00adbe\u00adprozess\u00ades.&nbsp;Dieses Lebens\u00adge\u00adf\u00fchl des Ungewis\u00adsen, das jet\u00adzt kommt, ist dem Mantra anzumerken.<\/p>\n<p>Wie in den vorherge\u00adhen\u00adden bei\u00adden Mantren gibt es auch hier einen Ich-Sprech\u00ader, eine bewusste Instanz, die wahrn\u00adimmt, was geschieht. Der Ich-Sprech\u00ader schildert im Mantra 9 I zun\u00e4chst die Sit\u00adu\u00ada\u00adtion, dann teilt er mit, was das Geistess\u00adchauen ihm gebi\u00adetet und die Ahnung ihm k\u00fcndet.<\/p>\n<p>Der Ich-Sprech\u00ader nimmt wahr, dass ein Ver\u00e4n\u00adderung\u00adsprozess stat\u00adtfind\u00adet. Die Wil\u00adlen\u00adseigen\u00adheit ist im Begriff, von ihm vergessen zu wer\u00adden. Die Bedin\u00adgun\u00adgen seines Lebens ver\u00e4n\u00addern sich ger\u00adade in der Weise, dass die Wil\u00adlen\u00adseigen\u00adheit unwichtig wird. Sie ist dabei vergessen zu wer\u00adden. Das Erleben, ein Eigen\u00adwe\u00adsen zu sein mit eigen\u00ader Leben\u00adskraft und deshalb auch mit dem Willen, dieses Leben zu bewahren, es unbe\u00add\u00adingt zu wollen \u2014 also ein Eigen\u00adwe\u00adsen mit Lebenswille zu sein \u2014 dieses Erleben verd\u00e4m\u00admert ger\u00adade im Bewusst\u00adsein. Der Kampf ums \u00dcber\u00adleben wird aufgegeben, die Wil\u00adlen\u00adseigen\u00adheit vergessen \u2014 denn der K\u00f6r\u00adp\u00ader stirbt. Gle\u00adichzeit\u00adig erf\u00fcllt den Geist und das See\u00adlen\u00adwe\u00adsen des Ich-Sprech\u00aders Wel\u00adtenw\u00e4rme. Diese Aus\u00adsage best\u00e4tigt die Annahme, dass hier der Tod beschrieben wird, denn es ist nur vom Geist und See\u00adlen\u00adwe\u00adsen die Rede, nicht von einem K\u00f6r\u00adp\u00ader, der ja die Drei\u00adheit von K\u00f6r\u00adp\u00ader, Seele, Geist erst kom\u00adplett macht. Und auch die Wel\u00adtenw\u00e4rme, die den Geist und das See\u00adlen\u00adwe\u00adsen erf\u00fcllt, ist keine indi\u00advidu\u00adelle Eigen\u00adw\u00e4rme, son\u00addern etwas Umfassendes, All\u00adge\u00admeines. Die Wel\u00adtenw\u00e4rme k\u00fcn\u00addet dem Ich-Sprech\u00ader vom Som\u00admer. Die Wel\u00adtenw\u00e4rme k\u00fcn\u00addet von ein\u00ader kom\u00admenden Zeit, in der der Geist und das See\u00adlen\u00adwe\u00adsen sich ganz dem Som\u00admer, der Wahrnehmung hingeben wer\u00adden. Das bedeutet, ganz Eins zu wer\u00adden mit der Welt, die in diesem Falle eine geistige ist. Deshalb gebi\u00adetet das Geistess\u00adchauen dem Ich-Sprech\u00ader, sich wahrnehmend im Licht zu ver\u00adlieren, mit dem Licht zu ver\u00adschmelzen. Und nun k\u00fcndigt sich noch ein weit\u00ader\u00ader Schritt an. Die Ahnung k\u00fcn\u00addet dem Ich-Sprech\u00ader, auch den let\u00adzten Rest der alten Iden\u00adtit\u00e4t aufzugeben. Die Ahnung k\u00fcn\u00addet kraftvoll. Sie ist keine zarte Stimme, die leicht \u00fcber\u00adh\u00f6rt wer\u00adden kann. In dieser Sit\u00adu\u00ada\u00adtion spricht sie kraftvoll und gibt dem Ich-Sprech\u00ader den Auf\u00adtrag, sich zu ver\u00adlieren, um sich (neu) zu find\u00aden. Wie der Vogel Ph\u00f6nix soll er sich ins Feuer st\u00fcrzen, sich von Wel\u00adtenw\u00e4rme durch\u00addrin\u00adgen lassen und Eins wer\u00adden mit dem Licht, um in Zukun\u00adft neu daraus her\u00advorzuge\u00adhen, sich erst wirk\u00adlich zu finden.<\/p>\n<p>Im Mantra 7 G musste die Gefahr des Selb\u00adstver\u00adlustes abgewen\u00addet wer\u00adden, im Mantra 9 I muss der Ich-Sprech\u00ader sich selb\u00adst ver\u00adlieren, um sich zu find\u00aden. Dazwis\u00adchen ste\u00adht das Pfin\u00adgst\u00admantra 8 H und macht die voll\u00adst\u00e4ndi\u00adge Trans\u00adfor\u00adma\u00adtion von 9 I erst m\u00f6glich durch die gnade\u00advolle Vere\u00adini\u00adgung des g\u00f6t\u00adtlichen Wesens mit der Seele. Um diesen Gott in der Seele zu find\u00aden, muss der Ich-Sprech\u00ader ver\u00adlieren, was er vorher als Men\u00adsch war. Oder anders gesagt, erst der Neue Bund erm\u00f6glicht es dem Men\u00adschen, nach dem Tod ver\u00adbun\u00adden zu sein mit den h\u00f6heren Leben\u00adskr\u00e4ften, den Auferstehungskr\u00e4ften.<\/p>\n<p>Diese drei Mantren beschreiben einen Prozess, einen Weg, der sich auch durch die drei Zeitqual\u00adit\u00e4ten in den Mantren zeigt. Im Mantra 7 G wird der Ich-Sprech\u00ader mit der Gefahr des saugen\u00adden Wel\u00adtenlicht\u00ades kon\u00adfron\u00adtiert. Diese Gefahr hat sich in der davor\u00adliegen\u00adden Zeit aufge\u00adbaut. Im Mantra 9 I wird eine Anweisung f\u00fcr die Zukun\u00adft gegeben. Das Pfin\u00adgst\u00admantra 8 H ist dage\u00adgen ganz aus dem Gegen\u00adwarts-Erleben geschrieben.<\/p>\n<p>Den Neuen Bund erlebe ich mit der lin\u00adearen Zeit ver\u00adbun\u00adden. Die Spitze des Zeit\u00adstrahls, die Gegen\u00adwart, bein\u00adhal\u00adtet in jedem Moment die M\u00f6glichkeit, dass sich durch den von der Zukun\u00adft aus\u00adge\u00adhen\u00adden Zeit\u00adstrom das g\u00f6t\u00adtliche Wesen mit der Seele vere\u00adinigt. Von Bud\u00addha ist fol\u00adgen\u00adder Ausspruch \u00fcber\u00adliefert: \u201cDer Weg liegt nicht im Him\u00admel. Der Weg liegt im Herzen.\u201d Die \u00e4u\u00dfere Zeit ver\u00adste\u00adhe ich als Weg im Him\u00admel, doch die Zeit, die den Men\u00adschen bet\u00adrifft, ist die im Herzen erlebte.&nbsp; Deshalb liegt der Weg im Herzen. Und das Herz ste\u00adht immer an dieser Gren\u00adze von Sein und Wer\u00adden. Hier an dieser Spitze des Zeit\u00adstrahls muss sich das Selb\u00adst hal\u00adten k\u00f6n\u00adnen. Es darf sich nicht vor\u00adeilig von der Spitze in die noch nicht anwe\u00adsende Zukun\u00adft st\u00fcrzen \u2014 entsprechend wie Chris\u00adtus auf der Tem\u00adpelzinne ste\u00adhend dem Ver\u00adsuch\u00ader wider\u00adste\u00adhen musste. Die Welt des zuk\u00fcn\u00adfti\u00adgen Seins ist die Geist\u00adwelt, der Son\u00adnen\u00adbere\u00adich. Bevor sie betreten wer\u00adden kann, ist eine voll\u00adst\u00e4ndi\u00adge Trans\u00adfor\u00adma\u00adtion notwendig, wie sie das Mantra 9 I schildert.<\/p>\n\t\t\t<a href target=\"_self\">\n\t\t\t\t\t\tn\u00e4ch\u00adster Blog-Ein\u00adtrag 8 H \u2014 9 I \u2014 10&nbsp;K&nbsp;<\/a>\n\t\t\t<a href=\"https:\/\/www.stellamaris-seelenkalender.de\/?page_id=136\" target=\"_self\">\n\t\t\t\t\t\tzur\u00fcck zur \u00dcbersicht&nbsp;<\/a>\n\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Der Zeit-Impuls des Mantras 8 H ergie\u00dft sich dreifach Ver\u00ad\u00ad\u00adgan\u00ad\u00ad\u00adgen\u00adheit-Vor\u00adbere\u00adi\u00ad\u00adtung Gegen\u00adwart-Geist-Impuls Zukun\u00adft-Vol\u00adlen\u00ad\u00ad\u00addung 7 G Mein Selb\u00adst, es dro\u00adhet zu ent\u00adfliehen, Vom Wel\u00adtenlichte m\u00e4chtig ange\u00adzo\u00adgen; Nun trete du mein Ahnen In deine Rechte kr\u00e4ftig ein, Erset\u00adze&nbsp;mir des Denkens Macht, Dass in der Sinne Schein Sich selb\u00adst ver\u00adlieren&nbsp;will. \u2026 8 H Es w\u00e4chst der Sinne Macht&nbsp;Im\u2026<\/p>\n","protected":false},"author":1,"featured_media":0,"parent":0,"menu_order":0,"comment_status":"closed","ping_status":"closed","template":"","meta":{"wp_typography_post_enhancements_disabled":false,"footnotes":""},"class_list":["post-4071","page","type-page","status-publish","hentry"],"_links":{"self":[{"href":"https:\/\/www.stellamaris-seelenkalender.de\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/pages\/4071","targetHints":{"allow":["GET"]}}],"collection":[{"href":"https:\/\/www.stellamaris-seelenkalender.de\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/pages"}],"about":[{"href":"https:\/\/www.stellamaris-seelenkalender.de\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/types\/page"}],"author":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.stellamaris-seelenkalender.de\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/users\/1"}],"replies":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.stellamaris-seelenkalender.de\/index.php?rest_route=%2Fwp%2Fv2%2Fcomments&post=4071"}],"version-history":[{"count":13,"href":"https:\/\/www.stellamaris-seelenkalender.de\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/pages\/4071\/revisions"}],"predecessor-version":[{"id":4103,"href":"https:\/\/www.stellamaris-seelenkalender.de\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/pages\/4071\/revisions\/4103"}],"wp:attachment":[{"href":"https:\/\/www.stellamaris-seelenkalender.de\/index.php?rest_route=%2Fwp%2Fv2%2Fmedia&parent=4071"}],"curies":[{"name":"wp","href":"https:\/\/api.w.org\/{rel}","templated":true}]}}