{"id":4033,"date":"2026-05-13T13:23:29","date_gmt":"2026-05-13T11:23:29","guid":{"rendered":"https:\/\/www.stellamaris-seelenkalender.de\/?page_id=4033"},"modified":"2026-05-24T17:27:25","modified_gmt":"2026-05-24T15:27:25","slug":"blog-beitrag-2-copy-2-copy-2-copy-copy","status":"publish","type":"page","link":"https:\/\/www.stellamaris-seelenkalender.de\/?page_id=4033","title":{"rendered":"Blog \u2014 Zeitfluss 5 E \u2014 6 F \u2014 7&nbsp;G"},"content":{"rendered":"\n\n\t<p><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" src=\"https:\/\/www.stellamaris-seelenkalender.de\/wp-content\/uploads\/2026\/05\/6-F-Zeitfluss-300x266.png\" alt width=\"300\" height=\"266\"><\/p>\n<h4><strong>Der Zeit-Impuls des Mantras 6 F ergie\u00dft sich dreifach<\/strong><\/h4>\n<table width=\"770\">\n<tbody>\n<tr>\n<td width=\"33%\">Ver\u00adgan\u00adgen\u00adheit-Vor\u00adbere\u00aditung<\/td>\n<td width=\"33%\"><strong>Gegen\u00adwart-Geist-Impuls<\/strong><\/td>\n<td width=\"33%\">Zukun\u00adft-Vol\u00adlen\u00addung<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td width=\"33%\"><u>5 E<\/u>\n<p>Im Lichte das aus Geistestiefen<\/p>\n<p>Im Raume frucht\u00adbar webend<\/p>\n<p>Der G\u00f6t\u00adter Schaf\u00adfen <u>offen\u00adbart<\/u>:<\/p>\n<p>In ihm erscheint der Seele&nbsp;Wesen<\/p>\n<p>Geweit\u00adet zu dem <u>Wel\u00adten\u00adsein<\/u><\/p>\n<p>Und aufer\u00adstanden<\/p>\nAus <u>enger Selb\u00ads\u00adtheit Innen\u00admacht<\/u>.<\/td>\n<td width=\"33%\"><strong><u>6 F<\/u><\/strong>\n<p>Es ist erstanden aus der Eigenheit<\/p>\n<p><u>Mein Selb\u00adst<\/u> und find\u00adet&nbsp;sich<\/p>\n<p>Als <u>Wel\u00adtenof\u00adfen\u00adbarung<\/u><\/p>\n<p>In Zeit- und Raumeskr\u00e4ften;<\/p>\n<p>Die Welt, sie zeigt mir \u00fcberall<\/p>\n<p>Als g\u00f6t\u00adtlich Urbild<\/p>\nDes eignen Abbilds Wahrheit.<\/td>\n<td width=\"33%\"><u>7 G<\/u>\n<p><u>Mein Selb\u00adst, es dro\u00adhet zu ent\u00adfliehen<\/u>,<\/p>\n<p>Vom <u>Wel\u00adtenlichte<\/u> m\u00e4chtig angezogen;<\/p>\n<p>Nun trete du mein&nbsp;Ahnen<\/p>\n<p>In deine Rechte kr\u00e4ftig ein,<\/p>\n<p>Erset\u00adze mir des Denkens Macht,<\/p>\n<p>Dass in der Sinne Schein<\/p>\nSich selb\u00adst ver\u00adlieren will.<\/td>\n<\/tr>\n<\/tbody>\n<\/table>\n<p><strong>Der Zeitim\u00adpuls von 6 F: Das Selb\u00adst zwis\u00adchen Enge und Flucht<\/strong><\/p>\n<p>vor\u00adbere\u00adit\u00adet durch den Licht\u00adspruch (5 E), in dem das Wesen der Seele aufer\u00adstanden erscheint<\/p>\n<p>vol\u00adlen\u00addet durch den Krisen\u00adspruch (7 G), indem zum gedanklich erfassten Selb\u00adst das Ahnen hinzutreten muss<\/p>\n<h4><strong>Zwei Vorausschickungen<\/strong><\/h4>\n<p><strong>Die Ein\u00adheit von Licht- Zwis\u00adchen- und Krisenspruch<\/strong><\/p>\n<p>Die drei Mantren, die nun zu betra\u00adcht\u00aden sind, heben sich von den vorherge\u00adhen\u00adden und auch den nach\u00adfol\u00adgen\u00adden ab. Ihre Zusam\u00admenge\u00adh\u00f6rigkeit bes\u00adtimmt sich nicht nur dadurch, dass sie aufeinan\u00adder fol\u00adgen, son\u00addern auch durch eine \u00fcber\u00adge\u00adord\u00adnete Struk\u00adtur im See\u00adlenkalen\u00adder, deren Teil sie sind. Deshalb will ich zun\u00e4chst auf die Beson\u00adder\u00adheit\u00aden dieser Dreier\u00adgruppe eingehen.<\/p>\n<p>Das Mantra 6 F nenne ich einen Zwis\u00adchen\u00adspruch, da es zwis\u00adchen zwei her\u00adaus\u00adge\u00adhobe\u00adnen Mantren, einem Licht- und einem Krisen\u00adspruch liegt. Im Jahreskreis gibt es vier solch\u00ader Dreier-Grup\u00adpen. Bei n\u00e4her\u00ader Betra\u00adch\u00adtung the\u00adma\u00adtisiert jede dieser Grup\u00adpen ein anderes Ele\u00adment und dieses Ele\u00adment weist auf die ihm zuge\u00adord\u00adnete <a href=\"https:\/\/anthrowiki.at\/%C3%84ther#Die_verschiedenen_%C3%84therarten\" target=\"_blank\" rel=\"noopener\">\u00c4ther\u00adart<\/a>: das Erd-Ele\u00adment auf den Leben\u00ads\u00e4ther, das Wass\u00ader-Ele\u00adment auf den chemis\u00adchen oder Klang- bzw. Ton-\u00c4ther, das Luft-Ele\u00adment auf den Licht-\u00c4ther und das Feuer-Ele\u00adment auf den W\u00e4rme W\u00e4rme\u00e4ther.<\/p>\n<p>Rudolf Stein\u00ader ord\u00adnet diese Ele\u00admente unter Hinzuf\u00fc\u00adgung eines f\u00fcn\u00adften, des Gedanken-\u00c4thers, in einem F\u00fcn\u00adf\u00adstern an. Und er sagt, dass den men\u00adschlichen K\u00f6r\u00adp\u00ader \u00c4ther\u00adstr\u00f6\u00admungen in eben dieser Ord\u00adnung durchziehen. Allerd\u00adings entspricht die hier anzutr\u00ade\u00adf\u00adfende Anord\u00adnung der \u00c4ther\u00adarten der\u00adjeni\u00adgen, die im See\u00adlenkalen\u00adder-Jahreskreis vorhan\u00adden ist, nur unter zwei Bedin\u00adgun\u00adgen: zum einen erscheinen die \u00c4ther\u00adarten in den Mantren nicht dort, von wo sie laut Rudolf Stein\u00ader aus\u00adge\u00adhen, son\u00addern bei ihren f\u00fcnf Zie\u00adlen, wie sie in der fol\u00adgen\u00adden Abbil\u00addung definiert sind; zum anderen muss das f\u00fcn\u00adfte Ele\u00adment, der Gedanken\u00e4ther, im Schwellen\u00adspruch 14 N (mit seinen Nach\u00adbarn) gesucht wer\u00adden. Eben diesen im See\u00adlenkalen\u00adder sicht\u00adbar gewor\u00adde\u00adnen Ele\u00admente-F\u00fcn\u00adf\u00adstern find\u00adet man auch in der asi\u00adatis\u00adchen <a href=\"https:\/\/de.wikipedia.org\/wiki\/F%C3%BCnf-Elemente-Lehre\" target=\"_blank\" rel=\"noopener\">F\u00fcnf-Ele\u00admente Lehre<\/a>, sofern das Ele\u00adment Holz als der Gedanken\u00e4ther ver\u00adstanden wird. Dieser Gedanken-\u00c4ther ist f\u00fcr mich das Bewusstsein.<\/p>\n<p><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" src=\"https:\/\/www.stellamaris-seelenkalender.de\/wp-content\/uploads\/2026\/05\/5-E-6-F-7-G-Elemente-Fuenfstern-2-300x241.png\" alt width=\"300\" height=\"241\"><\/p>\n<p><em>Die Str\u00f6\u00admungen im \u00c4ther\u00adleib von Rudolf Stein\u00ader und der asi\u00adatis\u00adche Ele\u00admente-F\u00fcn\u00adf\u00adstern \u2014 in den Licht- Zwis\u00adchen und Krisenspr\u00fcchen<\/em><\/p>\n<p><em>(Die Far\u00adbge\u00adbung inner\u00adhalb des Jahreskreis\u00ades entspricht der asi\u00adatis\u00adchen Tra\u00addi\u00adtion, au\u00dfer\u00adhalb mein\u00ader Gepflogenheit.)<\/em><\/p>\n<p>Diese f\u00fcnf Str\u00f6\u00admungen im \u00c4ther\u00adleib beschreibt Rudolf Stein\u00ader fol\u00adgen\u00adder\u00adma\u00dfen: \u201cIn der uns umgeben\u00adden Welt, \u00fcber\u00adall auf der Erde sind wir stets von f\u00fcnf \u00c4ther\u00adstr\u00f6\u00admungen umgeben. Die \u00c4ther\u00adstr\u00f6\u00admungen wer\u00adden fol\u00adgen\u00adder\u00adma\u00dfen im Sinne der Rosenkreuzer-Schulen beze\u00adich\u00adnet: Erde-\u00c4ther, Wass\u00ader-\u00c4ther, Feuer-\u00c4ther, Luft-\u00c4ther und Gedanken-\u00c4ther. \u2026 So wie nun in der uns umgeben\u00adden Natur diese \u00c4ther\u00adstr\u00f6\u00admungen stets vorhan\u00adden sind, so sind auch im Men\u00adschen in ein\u00ader ganz bes\u00adtimmten Art und Weise diese \u00c4ther\u00adstr\u00f6\u00admungen in T\u00e4tigkeit, <strong>und zwar geht der Erde-\u00c4ther vom Kopfe aus zum recht\u00aden Fu\u00df, von da aus der Wass\u00ader-\u00c4ther zur linken Hand, dann von der linken Hand aus der Feuer-\u00c4ther zur recht\u00aden Hand, von da aus der Luft-\u00c4ther zum linken Fu\u00dfe, und von dort aus der Gedanken-\u00c4ther zum Kopfe zur\u00fcck.<\/strong> Dadurch entste\u00adht fol\u00adgende&nbsp;Figur:<\/p>\n<p><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" src=\"https:\/\/www.stellamaris-seelenkalender.de\/wp-content\/uploads\/2026\/05\/Fuenf-Aetherstroemungen-GA-266a-300x177.gif\" alt width=\"300\" height=\"177\"><\/p>\n<p>Dieses ist das Pen\u00adta\u00adgramm der Okkul\u00adtisten, das heilige F\u00fcn\u00adfeck, \u00abdas Zeichen des Men\u00adschen\u00bb. Seine Spitze ist nach oben gerichtet, und es wird dadurch angedeutet, da\u00df das Geistige aus der H\u00f6he dem Men\u00adschen ent\u00adge\u00adgen\u00adstr\u00f6mt.\u201d (<a href=\"https:\/\/anthrowiki.at\/Pentagramm#Literatur\" target=\"_blank\" rel=\"noopener\">Lit.<\/a>: <a href=\"https:\/\/odysseetheater.org\/GA\/Buecher\/GA_266a.pdf#page=183&amp;view=Fit\" target=\"_blank\" rel=\"noopener\">GA 266a, S. 183f<\/a>, Her\u00advorhe\u00adbung A.F.)<\/p>\n<p>Rudolf Stein\u00ader zeich\u00adnete einen Men\u00adschen, der dem Betra\u00adchter gegen\u00fcber\u00adste\u00adht. Im See\u00adlenkalen\u00adder sind die Ele\u00admente dage\u00adgen so ange\u00adord\u00adnet, dass der Pen\u00adta\u00adgramm-Men\u00adsch sein Rechts auf der recht\u00aden Seite des Betra\u00adchters hat, sein Links auf der linken, er also mit dem Betra\u00adchter in dieselbe Rich\u00adtung schaut.<\/p>\n<p>Ich ver\u00adan\u00adschauliche diese \u00c4ther\u00adarten im See\u00adlenkalen\u00adder-Jahreskreis als ausstrahlende Pfeile, da diese Kr\u00e4fte im \u00c4ther\u00adleib und deshalb im Innern des Men\u00adschen wirken und von dort ausstrahlen. Gle\u00adichzeit\u00adig sind sie Teil der Kr\u00e4fte, die durch den Fortschritt der Zeit Mantra f\u00fcr Mantra in die Erd\u00adsph\u00e4re und damit in den Jahreskreis einstrahlen.<\/p>\n<p>Die Mantren 5 E, 6 F und 7 G the\u00adma\u00adtisieren jew\u00adeils von einem anderen Aspekt den <a href=\"https:\/\/anthrowiki.at\/Klang%C3%A4ther\" target=\"_blank\" rel=\"noopener\">chemis\u00adchen- bzw. Ton-\u00c4ther<\/a> (bzw. auch Klang- oder Wass\u00ader-\u00c4ther genan\u00adnt), der sich im w\u00e4ss\u00adri\u00adgen Ele\u00adment darstellt.<\/p>\n<p><strong>Him\u00admelfahrt<\/strong><\/p>\n<p>In der Woche 6 F liegt stets das Fest von Christi Him\u00admelfahrt. Nach mit\u00adte\u00adlal\u00adter\u00adlich\u00ader Vorstel\u00adlung wurde der Aufer\u00adstandene von der Wolken\u00adsph\u00e4re aufgenom\u00admen und so den Blick\u00aden der J\u00fcnger ent\u00adzo\u00adgen. In den 40 Tagen nach Ostern kon\u00adnten die J\u00fcnger den Aufer\u00adstande\u00adnen wahrnehmen, danach nicht mehr. Es ist zu erwarten, dass das Him\u00admelfahrt\u00adsereig\u00adnis im Mantra 6 F zu erken\u00adnen ist. Die Wolken\u00adsph\u00e4re, die Chris\u00adtus auf\u00adnahm, deutet auf den chemis\u00adchen oder Ton-\u00c4ther, dessen Ele\u00adment das Wass\u00ader&nbsp;ist.<\/p>\n<p>Rudolf Stein\u00ader gibt eine Erk\u00adl\u00e4rung f\u00fcr Christi Him\u00admelfahrt, die \u00fcber\u00adrascht. Diejeni\u00adgen, die den Chris\u00adtus in sich aufgenom\u00admen haben und deshalb \u201e\u2026 ihren Leib gerettet wis\u00adsen, sie w\u00fcr\u00adden nun den Chris\u00adtus, als die in ihnen wirk\u00adende Wesen\u00adheit, die in ihnen auch leib\u00adlich wirk\u00adende Wesen\u00adheit, in sich tra\u00adgen m\u00fcssen. Und damit k\u00f6n\u00adnten die Men\u00adschen wieder nicht freie Wesen wer\u00adden. \u2026 <strong>Wenn sie h\u00e4t\u00adten gut wer\u00adden wollen, dann h\u00e4t\u00adten sie den Chris\u00adtus so in sich wirken lassen m\u00fcssen, wie im Alter\u00adtum der Vater gewirkt hat\u00adte in den Men\u00adschen, die nicht Ini\u00adti\u00adierte waren<\/strong>. Damals sind die Men\u00adschen, indem das Ich in ihnen entwick\u00adelt wurde, frei gewor\u00adden. Die Ini\u00adti\u00adierten wur\u00adden freie Men\u00adschen in alten Zeit\u00aden, die anderen waren unfrei, weil der Vater unbe\u00adwu\u00dft in ihnen lebte. W\u00e4ren nun die Chris\u00adten des Chris\u00adtus in sich bewu\u00dfte Wesen\u00adheit\u00aden gewe\u00adsen, dann h\u00e4t\u00adten sie jed\u00aderzeit, <strong>wenn sie h\u00e4t\u00adten gut wer\u00adden wollen, aus\u00adl\u00f6schen m\u00fcssen ihr Ich-Bewu\u00dft\u00adsein, um den Chris\u00adtus mit Aus\u00adl\u00f6schung dieses Ich-Bewu\u00dft\u00adseins in sich zu erweck\u00aden. Nicht sie sel\u00adber h\u00e4t\u00adten gut sein k\u00f6n\u00adnen, son\u00addern lediglich der Chris\u00adtus in ihnen h\u00e4tte gut sein k\u00f6n\u00adnen.<\/strong>\u201d (<a href=\"http:\/\/fvn-archiv.net\/PDF\/GA\/GA214.pdf#page=67&amp;view=Fit\" target=\"_blank\" rel=\"noopener\">GA 214, S. 67f<\/a>, Her\u00advorhe\u00adbun\u00adgen A.F.)<\/p>\n<p>Und etwas sp\u00e4ter f\u00fchrt er aus, dass der Men\u00adsch erst frei wer\u00adden kon\u00adnte, indem er nicht den Chris\u00adtus in sich erlebt, son\u00addern den <a href=\"https:\/\/anthrowiki.at\/Heiliger_Geist\" target=\"_blank\" rel=\"noopener\">Heili\u00adgen Geist<\/a>:&nbsp;\u201eDazu war notwendig, da\u00df der Chris\u00adtus als solch\u00ader vor der unmit\u00adtel\u00adbaren Anschau\u00adung der Men\u00adschen ver\u00adschwand, da\u00df er zwar vere\u00adinigt blieb mit dem irdis\u00adchen Dasein, aber vor dem unmit\u00adtel\u00adbaren Anblick der Men\u00adschen ver\u00adschwand. Auf ihn wurde anwend\u00adbar der\u00adjenige Aus\u00addruck, der ja auch in den alten Ini\u00adti\u00ada\u00adtion\u00adsst\u00e4t\u00adten f\u00fcr so etwas \u00fcblich war: Wenn ein Wesen, das physisch sicht\u00adbar ist, das von den Men\u00adschen, die in der physis\u00adchen Welt ihre Anschau\u00adung haben, seinem Dasein nach ver\u00adfol\u00adgt wer\u00adden kann, aufh\u00f6rt sicht\u00adbar zu sein, so sagt man, es habe seine <strong>Him\u00admelfahrt<\/strong> gehal\u00adten. Es ist eben einge\u00adtreten in diejeni\u00adgen Regio\u00adnen, in denen die physis\u00adche Sicht\u00adbarkeit nicht mehr stat\u00adtfind\u00adet. So hat der Chris\u00adtus seine Him\u00admelfahrt gehal\u00adten, so ist er unsicht\u00adbar gewor\u00adden. Denn er hat\u00adte in ein\u00ader gewis\u00adsen Weise seine volle Sicht\u00adbarkeit behal\u00adten, wenn er den Men\u00adschen innege\u00adwohnt und das Ich aus\u00adgel\u00f6scht h\u00e4tte, so da\u00df diese nur h\u00e4t\u00adten gut wer\u00adden k\u00f6n\u00adnen dadurch, da\u00df der Chris\u00adtus eigentlich in ihnen han\u00addel\u00adnd gewe\u00adsen&nbsp;w\u00e4re.<\/p>\n<p>Die Art und Weise, wie der Chris\u00adtus noch den Apos\u00adteln, den J\u00fcngern auch nach sein\u00ader Aufer\u00adste\u00adhung sicht\u00adbar war, diese Art und Weise ver\u00adschwand: Der Chris\u00adtus hielt seine Him\u00admelfahrt. Aber er sandte den Men\u00adschen diejenige g\u00f6t\u00adtliche Wesen\u00adheit, die nun nicht das Ich- Bewu\u00dft\u00adsein aus\u00adl\u00f6scht, <strong>zu der man sich erhebt nicht im Anschauen, son\u00addern ger\u00adade im unan\u00adschaulichen Geiste.<\/strong> Er sandte den Men\u00adschen den Heili\u00adgen&nbsp;Geist.<\/p>\n<p>So ist eigentlich der Heilige Geist das\u00adjenige, was von dem Chris\u00adtus gesandt wer\u00adden sollte, damit der Men\u00adsch sein Ich-Bewu\u00dft\u00adsein behal\u00adten k\u00f6nne und der Chris\u00adtus dem Men\u00adschen unbe\u00adwu\u00dft innewohnen kann. So da\u00df der Men\u00adsch, wenn er nun im vollen Sinne des Wortes sich vor die Seele f\u00fchrt, was er eigentlich f\u00fcr ein Wesen ist, sagen mu\u00df: Wenn ich zur\u00fcck\u00adblicke zu dem, was die alten Ini\u00adti\u00adierten wu\u00dften, so sehe ich, da\u00df in mir lebt das Vater\u00adprinzip, welch\u00ades den Kos\u00admos erf\u00fcllt, welch\u00ades in diesen alten Ini\u00adti\u00adierten auf\u00adtrat und bei ihnen das Ich ent\u00adfal\u00adtete. Das ist das\u00adjenige Prinzip, welch\u00ades mit uns lebte, bevor wir herun\u00adtergestiegen sind in die physis\u00adche Welt. \u2014 Durch das Innewohnen dieses Vater\u00adprinzips erin\u00adnerten sich die alten Ini\u00adti\u00adierten in voll\u00adst\u00e4ndi\u00adger Klarheit an die Art und Weise, wie sie lebten, bevor sie herun\u00adtergestiegen waren in die physis\u00adche Welt. Da sucht\u00aden sie das G\u00f6t\u00adtliche in dem Vorge\u00adburtlichen, in dem Pr\u00e4ex\u00adis\u00adten\u00adten: <a href=\"https:\/\/anthrowiki.at\/Ex_deo_nascimur\" target=\"_blank\" rel=\"noopener\">Ex deo nascimur<\/a>.<\/p>\n<p>Nach dem Mys\u00adteri\u00adum von Gol\u00adgatha hat f\u00fcr den Men\u00adschen nicht bleiben k\u00f6n\u00adnen: \u00abDen Chris\u00adtus schaue ich\u00bb, denn dann h\u00e4tte er eben nicht gut wer\u00adden k\u00f6n\u00adnen durch sich sel\u00adber, dann h\u00e4tte nur der Chris\u00adtus in ihm gut sein k\u00f6n\u00adnen. Es kon\u00adnte nur \u00fcber den Men\u00adschen kom\u00admen das: <a href=\"https:\/\/anthrowiki.at\/In_Christo_morimur\" target=\"_blank\" rel=\"noopener\">In Chris\u00adto morimur<\/a>. Ster\u00adben kon\u00adnte er in den Chris\u00adtus; mit dem\u00adjeni\u00adgen, was Tode\u00adsprinzip in ihm ist, kon\u00adnte er den Chris\u00adtus vere\u00adini\u00adgen. Aber sein neues Bewu\u00dft\u00adsein kon\u00adnte erweckt wer\u00adden durch die Wesen\u00adheit, die der Chris\u00adtus ihm sandte, durch die Wesen\u00adheit des Heili\u00adgen Geistes: <a href=\"https:\/\/anthrowiki.at\/Per_spiritum_sanctum_reviviscimus\" target=\"_blank\" rel=\"noopener\">Per spir\u00adi\u00adtum sanc\u00adtum reviviscimus<\/a>.\u201d (<a href=\"http:\/\/fvn-archiv.net\/PDF\/GA\/GA214.pdf#page=67&amp;view=Fit\" target=\"_blank\" rel=\"noopener\">GA 214,<\/a> <a href=\"http:\/\/fvn-archiv.net\/PDF\/GA\/GA214.pdf#page=68&amp;view=Fit\" target=\"_blank\" rel=\"noopener\">S. 68ff<\/a>, Her\u00advorhe\u00adbun\u00adgen A.F.)<\/p>\n<p>Das den J\u00fcngern von der Aufer\u00adste\u00adhung bis zu Christi Him\u00admelfahrt geschenk\u00adte direk\u00adte Erleben des Aufer\u00adstande\u00adnen musste also zugun\u00adsten sein\u00ader Entwick\u00adlung zu einem freien Wesen aufgegeben wer\u00adden. Nun muss er sich die Gotte\u00adser\u00adfahrung durch die Kraft des Heili\u00adgen Geistes errin\u00adgen, denn nur so kann er neben der Chris\u00adtuser\u00adfahrung sein Ich-Bewusst\u00adsein bewahren.<\/p>\n<p><strong>6 F \u2014 das Mantra der Woche:&nbsp;<\/strong>Das Mantra 6 F begin\u00adnt mit ein\u00ader Fest\u00adstel\u00adlung des Ich-Sprech\u00aders und liest sich durchg\u00e4ngig als dessen Selb\u00adstre\u00adflek\u00adtion. In diesem Mantra kommt das klare, wache Selb\u00adst\u00adbe\u00adwusst\u00adsein eines Men\u00adschen zum Aus\u00addruck, das nur durch einen lan\u00adgen Entwick\u00adlungsweg errun\u00adgen wer\u00adden&nbsp;kann.<\/p>\n<p>Der Ich-Sprech\u00ader kon\u00adsta\u00adtiert, das sein Selb\u00adst aus der Eigen\u00adheit erstanden ist. Das Selb\u00adst, das, wof\u00fcr sich der Men\u00adsch h\u00e4lt, war in der Eigen\u00adheit wie \u201cbegraben\u201d. Darunter ver\u00adste\u00adhe ich die jedem Men\u00adschen gel\u00e4u\u00adfige Erfahrung, ein von allen anderen Wesen getren\u00adntes Eigen\u00adwe\u00adsen zu sein mit eigen\u00adem K\u00f6r\u00adp\u00ader, Leben und Bewusst\u00adsein. Die Wahrnehmung, Glied ein\u00ader gr\u00f6\u00dferen Ganzheit zu sein, spielte dage\u00adgen eine unter\u00adge\u00adord\u00adnete Rolle. Aus dieser Gefan\u00adgen\u00adschaft, der Eigen\u00adheit, ist das Selb\u00adst erstanden. Doch was ist das Selb\u00adst, wenn es nicht der eigene K\u00f6r\u00adp\u00ader&nbsp;ist?<\/p>\n<p>Im Mantra hei\u00dft es direkt im Anschluss, das sich das Selb\u00adst find\u00adet \u2014 neu find\u00adet \u2014 und zwar als Wel\u00adtenof\u00adfen\u00adbarung. Diese Offen\u00adbarung ist eine zweifache. Das Selb\u00adst find\u00adet sich als Offen\u00adbarung der Zeitkr\u00e4fte und der Raumeskr\u00e4fte.<\/p>\n<p>Was ist also das <a href=\"https:\/\/anthrowiki.at\/Selbst\" target=\"_blank\" rel=\"noopener\">Selb\u00adst<\/a>? Rudolf Stein\u00ader erk\u00adl\u00e4rt: \u201cIch wollte zeigen, wie man allm\u00e4h\u00adlich dahin kom\u00admen kann, das, was in unserem Inneren lebt als astralis\u00adch\u00ader Leib und <strong>Selb\u00adst<\/strong>, sein\u00ader wahren Gestalt nach, nicht in der Maja, zu erken\u00adnen; denn so wie der Men\u00adsch seinen astralis\u00adchen Leib inner\u00adlich erlebt, so ist es nicht der wirk\u00adliche astralis\u00adche Leib, so ist es der astralis\u00adche Leib, wie er sich spiegelt im \u00c4ther\u00adleib. Und was der Men\u00adsch sein <strong>Selb\u00adst<\/strong> nen\u00adnt, ist nicht das wirk\u00adliche Ich, ist das Ich, wie es sich spiegelt im physis\u00adchen Leib. Spiegel\u00adbilder seines Inneren erlebt der Men\u00adsch nur. Und wenn er unreif die Gestal\u00adtun\u00adgen dieses eige\u00adnen inneren Astralleibes und Ichs erleben w\u00fcrde, so entst\u00fcn\u00adden in ihm Zer\u00adst\u00f6rungstriebe, so w\u00fcrde er ein aggres\u00adsives Wesen, so entst\u00fcnde in ihm die Lust zu schaden. \u2026 Und dadurch lernt man nur astralis\u00adchen Leib und Ich in ihrer wirk\u00adlichen Gestalt erken\u00adnen, da\u00df man wei\u00df: Man darf sie nur erken\u00adnen ler\u00adnen, wenn man zugle\u00adich bejaht die Notwendigkeit, da\u00df sie sich entwick\u00adeln und w\u00fcrdig und wert machen m\u00fcssen, das zu sein, was sie sein sollen. <strong>Die inner\u00adste Natur des astralis\u00adchen Leibes ist der Ego\u00adis\u00admus<\/strong>; das Ide\u00adal mu\u00df aber sein, Ego\u00adist sein zu d\u00fcr\u00adfen, weil die Welt\u00adin\u00adter\u00adessen die eige\u00adnen Inter\u00adessen wer\u00adden. Das Ide\u00adal mu\u00df sein, in das andere Wesen unter\u00adtauchen zu d\u00fcr\u00adfen, weil der Wille vor\u00adliegt, in den anderen Wesen nicht sich zu suchen mit seinen Inter\u00adessen, son\u00addern das andere Wesen bedeu\u00adtungsvoller zu find\u00aden, als man sich sel\u00adber find\u00adet.\u201d (<a href=\"https:\/\/anthrowiki.at\/Selbst#Literatur\" target=\"_blank\" rel=\"noopener\">Lit.<\/a>: <a href=\"http:\/\/fvn-archiv.net\/PDF\/GA\/GA145.pdf#page=188&amp;view=Fit\" target=\"_blank\" rel=\"noopener\">GA 145, S. 188<\/a>, Her\u00advorhe\u00adbun\u00adgen A.F.)<\/p>\n<p>Das Selb\u00adst war vor\u00addem die Spiegelung des Ichs am physis\u00adchen Leib. Doch nun, da das Selb\u00adst, wie das Mantra 6 F sagt, erstanden ist, spiegelt es sich nicht mehr am physis\u00adchen Leib, son\u00addern in der Offen\u00adbarung der Zeit- und Raumeskr\u00e4fte.<\/p>\n<p>In dieser Offen\u00adbarung erkenne ich die spiegel\u00adnde Eigen\u00adschaft des Wassers wieder, das der physis\u00adche Aus\u00addruck des chemis\u00adchen- bzw. Klang-\u00c4thers ist. Doch warum find\u00adet sich das Selb\u00adst in ein\u00ader zweifachen \u201cAbspiegelung\u201d? In der Gen\u00ade\u00adsis wird vom zweit\u00aden Sch\u00f6p\u00adfungstag gesagt, das die oberen Wass\u00ader von den unteren getren\u00adnt wur\u00adden. In dieser Tren\u00adnung erken\u00adnt Rudolf Stein\u00ader den Klang-\u00c4ther wieder: \u201cSo haben wir gestern gese\u00adhen, wie der W\u00e4rmezu\u00ads\u00adtand sich wieder\u00adholt im Geiste der Elo\u00adhim, die \u00fcber den Wassern br\u00fcteten, wie sich das Licht wieder\u00adholt in dem Momente, der beze\u00adich\u00adnet wird mit den Worten \u00abEs werde Licht\u00bb, dass sich der Zus\u00adtand des Klang\u00e4thers wieder\u00adholt da, wo diese Klang\u00e4therkr\u00e4fte ein\u00adschla\u00adgen und das obere von dem Unteren tren\u00adnen. Das wird dargestellt in der Schilderung, die gew\u00f6hn\u00adlich als der zweite Sch\u00f6p\u00adfungstag beze\u00adich\u00adnet wird.\u201d (GA 122, S. 104f) Die Zeitkr\u00e4fte kann ich als das obere Wass\u00ader betra\u00adcht\u00aden, die Raumeskr\u00e4fte als das untere. Die Zeit- und Raumeskr\u00e4fte wer\u00adden im Jahreskreis, in der Zeit als Raum, ansichtig \u2014 auch hier in zweifach\u00ader Erschei\u00adn\u00adung als Kreis und als&nbsp;Ei.<\/p>\n<p>Das Mantra f\u00e4hrt fort, dass die Welt dem Ich-Sprech\u00ader, in den Zeit- und den Raumeskr\u00e4ften, im oberen und unteren \u201cWass\u00ader\u201d sein g\u00f6t\u00adtlich\u00ades Urbild gespiegelt zeigt. So erken\u00adnt dieser Ich-Sprech\u00ader sein eigenes Abbild-Sein im Anblick der zweifachen g\u00f6t\u00adtlichen Urbild-Offen\u00adbarung \u2014 und damit dessen Wahrheit.<\/p>\n<p>Das Bild des Men\u00adschen in diesen bei\u00adden Offen\u00adbarun\u00adgen zu erken\u00adnen bedeutet f\u00fcr mich, die Kr\u00e4fte des Heili\u00adgen Geistes zu errin\u00adgen, um den Chris\u00adtus auch in den Him\u00admeln, nach sein\u00ader Him\u00admelfahrt wahrnehmen zu k\u00f6n\u00adnen. Das Mantra 6 F mit seinem Ich-Sprech\u00ader legt Zeug\u00adnis davon ab, dass dies m\u00f6glich ist, ohne das Ich-Bewusst\u00adsein zu verlieren.<\/p>\n<p><strong>5&nbsp;E \u2014 die Vor\u00adbere\u00aditung:<\/strong> Das Mantra 5 E ist als eine Beschrei\u00adbung von Sachver\u00adhal\u00adten ver\u00adfasst, eine selb\u00adst\u00adbe\u00adwusste Instanz, einen Ich-Sprech\u00ader, gibt es nicht. Dadurch han\u00addelt es sich hier um Prozesse, die nicht in das Tages\u00adbe\u00adwusst\u00adsein reichen und gew\u00f6hn\u00adlich nicht vom Men\u00adschen reflek\u00adtiert wer\u00adden k\u00f6n\u00adnen. Mit diesem Mantra befind\u00aden wir uns also im Nacht\u00adbere\u00adich der&nbsp;Seele.<\/p>\n<p>Im Mantra 5 E kommt das Licht aus Geis\u00adtestiefen, wie auch im Mantra 31 e. Dieses Licht erkenne ich als die sich zu Bewusst\u00adsein wan\u00addel\u00adnde Leben\u00adskraft. Und dieses Licht webt frucht\u00adbar, her\u00advor\u00adbrin\u00adgend im Raum \u2014 es ist wirk\u00adsam. Und in diesem Licht offen\u00adbart sich zweier\u00adlei: das ist zum einen das Schaf\u00adfen der G\u00f6t\u00adter, zum anderen das Wesen der Seele. Doch die Seele erscheint nicht inkarniert in einem K\u00f6r\u00adp\u00ader, son\u00addern geweit\u00adet zum Wel\u00adten\u00adsein. Sie ist aufer\u00adstanden aus der Enge der Selb\u00ads\u00adtheit Innen\u00admacht. Die Seele ist nicht mehr gefan\u00adgen im K\u00f6r\u00adp\u00ader und nur inneres Leben. Sie ist Welt gewor\u00adden. Die Dual\u00adit\u00e4t, das Gegen\u00fcber\u00adste\u00adhen von Men\u00adsch und Welt ist \u00fcber\u00adwun\u00adden. Die Wel\u00adten\u00adsein gewor\u00addene Seele hat in die Ein\u00adheit mit allem Sein zur\u00fcckgefunden.<\/p>\n<p>Das Licht aus Geis\u00adtestiefen gle\u00adicht der aus der Tiefe sprudel\u00adnden Quelle \u2014 deren Wass\u00ader der Erde Frucht\u00adbarkeit schenkt und dem Leben erlaubt sich zu ent\u00adfal\u00adten. Und den G\u00f6t\u00adtern erlaub dieses Licht, sich in der Lebensent\u00adfal\u00adtung schaf\u00adfend zu offen\u00adbaren. Ihre Sch\u00f6pfer\u00adt\u00e4tigkeit kann als der chemis\u00adche \u00c4ther, als das Binden und L\u00f6sen der Stoffe in den Prozessen des Wer\u00addens und Verge\u00adhens beschrieben wer\u00adden. Dieser \u00c4ther wird auch der Ton- oder Klang-\u00c4ther genan\u00adnt und seine T\u00e4tigkeit wurde in der Wel\u00adtenhar\u00admonie erlauscht.<\/p>\n<p>Rudolf Stein\u00ader beschreibt diese \u00c4ther\u00adart, hier Klang-\u00c4ther genan\u00adnt, im Zusam\u00admen\u00adhang mit der Sch\u00f6p\u00adfungs\u00adgeschichte. Er sagt, dass bevor z.B. das Licht wahrgenom\u00admen wer\u00adden kann von einem Wesen, dieses Wesen vorher im Licht gewirkt haben muss, mit ihm vere\u00adint gewe\u00adsen sein muss, ohne ihm wahrnehmend gegen\u00fcbertreten zu k\u00f6nne. Als die in der Gen\u00ade\u00adsis beschriebene Sch\u00f6p\u00adfung ein\u00adset\u00adzte, war die Warhnem\u00adbarkeit des Licht\u00ades f\u00fcr die Elo\u00adhim gegeben, des Tones jedoch noch nicht: \u201cWir m\u00fcssen also erwarten, dass das, was f\u00fcr das Licht w\u00e4hrend der alten Mon\u00adde\u00adnen\u00adtwick\u00adelung vorhan\u00adden war, w\u00e4hrend der Erde\u00adnen\u00adtwick\u00adelung f\u00fcr das Klang\u00e4therische vorhan\u00adden ist. Mit anderen Worten, es geht w\u00e4hrend der Erde\u00adnen\u00adtwick\u00adelung mit dem Klang\u00e4ther so, wie es w\u00e4hrend der Mon\u00adde\u00adnen\u00adtwick\u00adelung mit dem Licht\u00e4ther ging. \u2014 Das w\u00fcrde bedin\u00adgen, dass f\u00fcr die Elo\u00adhim das, was wir geistig klang\u00adhaft nen\u00adnen, nicht in solch\u00ader Weise r\u00fcck\u00adstrahlend wahrzunehmen ist wie das Lichthafte. Wenn also die Gen\u00ade\u00adsis uns andeuten wollte, dass die Entwick\u00adelung vorschre\u00adit\u00adet von der Wirk\u00adsamkeit des Licht\u00e4therischen zu der des Klang\u00e4therischen, dann m\u00fcsste sie uns etwa sagen: \u00abUnd die Elo\u00adhim sahen im Erden\u00adwer\u00adden das Licht und sahen, dass es sch\u00f6n ist\u00bb -, aber nun d\u00fcrfte sie nicht in der\u00adsel\u00adben Weise fort\u00adfahren: \u00abUnd die Elo\u00adhim nah\u00admen wahr w\u00e4hrend dieser Phase das Klang\u00e4therische\u00bb, son\u00addern sie m\u00fcsste sagen: \u00abSie lebten und webten in diesem.\u00bb Dann d\u00fcrfte auch nicht vom soge\u00adnan\u00adnten zweit\u00aden Sch\u00f6p\u00adfungstage gesagt wer\u00adden, dass die Elo\u00adhim wahrnah\u00admen jene Erre\u00adgung, die die Stoffe nach oben und unten abteilt. Da d\u00fcrfte von dieser Arbeit der Elo\u00adhim nicht gesagt wer\u00adden zum Beispiel: sie nehmen sie wahr, son\u00addern da m\u00fcsste in der Gen\u00ade\u00adsis dieses Wort vom Wahrnehmen und Sch\u00f6n\u00adsein aus\u00adge\u00adlassen sein. Dann w\u00fcrde es dem entsprechen, was wir durch die Geis\u00adteswis\u00adsenschaft kon\u00adsta\u00adtieren k\u00f6n\u00adnen. Also es m\u00fcsste der Seher, der die Gen\u00ade\u00adsis geschrieben hat, am zweit\u00aden Sch\u00f6p\u00adfungstag den Satz aus\u00adlassen \u00abUnd die Elo\u00adhim sahen\u2026 .\u00bb\u201d (GA 22, S. 140) Und genau diese Erwartung find\u00adet Rudolf Stein\u00ader im Sch\u00f6p\u00adfungs\u00adbericht des zweit\u00aden Sch\u00f6p\u00adfungstages best\u00e4tigt, in dem die Wass\u00ader getren\u00adnt wur\u00adden, wie zum Mantra 6 F angef\u00fchrt.<\/p>\n<p>Und wie kann das Erscheinen des Wesens der Seele in diesem Licht vorgestellt wer\u00adden, obwohl doch kein Ich-Sprech\u00ader in diesem Mantra anwe\u00adsend ist? Rudolf Stein\u00ader beschreibt, dass der Klang-\u00c4ther seine Wirk\u00adsamkeit ent\u00adfal\u00adtet w\u00e4hrend wir schlafen.&nbsp;\u201cWas durch\u00addringt nun w\u00e4hrend des Schlafes unseren astralis\u00adchen Leib? Wenn wir au\u00dfer\u00adhalb unseres physis\u00adchen Leibes sind in der Nacht, dann ist unser astralis\u00adch\u00ader Leib durch\u00adlebt und durch\u00adwebt von den Sph\u00e4ren\u00adhar\u00admonien, von dem, was son\u00adst sich nur im \u00c4ther, im Klang\u00e4ther ver\u00adbre\u00adit\u00aden kann. Wie etwa auf ein\u00ader Met\u00adallplat\u00adte, die mit einem gewis\u00adsen Staub bestreut wor\u00adden ist, die Schwingun\u00adgen, die die Luft durch\u00adpulsen, wenn man die Plat\u00adte mit einem Vio\u00adlin\u00adbo\u00adgen stre\u00adicht, auch inner\u00adhalb dieses Staubes fort\u00adpulsieren und die bekan\u00adnten Chlad\u00adnis\u00adchen Klang\u00adfig\u00aduren erzeu\u00adgen, so durchzit\u00adtern und durch\u00adpulsen den Men\u00adschen w\u00e4hrend der Nacht die Sph\u00e4ren\u00adhar\u00admonien und brin\u00adgen wieder in Ord\u00adnung, was der Men\u00adsch w\u00e4hrend des Tages mit den \u00e4u\u00dferen Sinneswahrnehmungen in Unord\u00adnung gebracht hat. Und was den Leben\u00ads\u00e4ther [dem Erd-\u00c4ther, A.F.] durch\u00adwebt und durch\u00adlebt, das durch\u00adpulst uns auch w\u00e4hrend des Schlafzu\u00ads\u00adtandes, nur hat der Men\u00adsch keine Wahrnehmung f\u00fcr dieses inner\u00adliche Leben sein\u00ader H\u00fcllen, wenn er vom physis\u00adchen und \u00c4ther\u00adleibe getren\u00adnt ist. Im nor\u00admalen Zus\u00adtande besitzt der Men\u00adsch nur ein Wahrnehmen, wenn er wieder unter\u00adtaucht in den physis\u00adchen Leib und \u00c4ther\u00adleib und die \u00e4u\u00dferen Organe des \u00c4ther\u00adleibes zum Denken und die \u00e4u\u00dferen Organe des physis\u00adchen Leibes zum sinnlichen Wahrnehmen benutzt.\u201d (GA 123, S.&nbsp;59)<\/p>\n<p>So stelle ich mir vor, dass das Wesen der Seele im Licht aus Geis\u00adtestiefen erscheint wie eine Chlad\u00adnis\u00adche Klang\u00adfig\u00adur. Und weil dieser her\u00advor\u00adbrin\u00adgende Ton Teil der Wel\u00adtenhar\u00admonie ist, ist auch die Seele geweit\u00adet zum Wel\u00adten\u00adsein. Und nur, weil Nacht f\u00fcr Nacht der \u00c4ther\u00adleib vom chemis\u00adchen bzw. Ton- oder Klang-\u00c4ther (und dem Leben\u00ads\u00e4ther) nach der Wel\u00adtenhar\u00admonie geord\u00adnet wird \u2014 wie es im Mantra 5 E beschrieben wird \u2014 kann am Tage das Ich sich als Selb\u00adst erken\u00adnen und als Wel\u00adtenof\u00adfen\u00adbarung find\u00aden, wie es im Mantra 6 F beschrieben wird.<\/p>\n<p><strong>7 G \u2014 die Vol\u00adlen\u00addung:<\/strong> Das Mantra 7 G ist ein Krisen\u00adspruch. Wie in allen Krisen\u00adspr\u00fcchen ist hier ein Ich-Sprech\u00ader, der in einem Selb\u00adst\u00adge\u00adspr\u00e4ch seine Sit\u00adu\u00ada\u00adtion reflek\u00adtiert. Er benen\u00adnt die Gefahr und ken\u00adnt auch die L\u00f6sung. Nur im Krisen\u00adspruch 46 u gibt es eben\u00adfalls eine L\u00f6sung, die aufgerufen wer\u00adden kann, in den Krisen\u00adspr\u00fcchen 20 T und 33 G&nbsp;nicht.<\/p>\n<p>Im Mantra 7 G beste\u00adht die Gefahr darin, dass das Selb\u00adst dro\u00adht zu ent\u00adfliehen. Wenn der Ich-Sprech\u00ader in seinem wachen Tages\u00adbe\u00adwusst\u00adsein nicht mehr wei\u00df, wer er ist, ihm sein Selb\u00adst ent\u00adflieht, wie das bei Demenz oder anderen schw\u00aderen psy\u00adchi\u00ada\u00adtrischen Krankheit\u00aden der Fall sein kann, dann ist das ein ern\u00adsthaftes Prob\u00adlem. Her\u00advorgerufen wird diese Bedro\u00adhung, so sagt das Mantra, durch das Wel\u00adtenlicht, denn dieses Wel\u00adtenlicht zieht das Selb\u00adst m\u00e4chtig an.<\/p>\n<p>Was ist das Wel\u00adtenlicht und warum bedro\u00adht es das Erleben, ein Selb\u00adst zu sein? Das Mantra 6 F beschrieb die hell\u00adsichtige Erken\u00adnt\u00adnis des Selb\u00adst als zweifache Wel\u00adtenof\u00adfen\u00adbarung. Doch kommt es beim Ein\u00adtritt in die geistige Welt, beim hell\u00adsichti\u00adgen Schauen, zu einem Prob\u00adlem, wenn der Men\u00adsch sein Bewusst\u00adsein von sich selb\u00adst ver\u00adliert \u2014 sein Selb\u00adst oder Ich-Gef\u00fchl. Rudolf Stein\u00ader sagt:&nbsp;\u201cWenn in der richtig entwick\u00adel\u00adten men\u00adschlichen Geistes-Schau das Erwachen in der \u00fcbersinnlichen Welt ein\u00adtritt, so bleibt die Erin\u00adnerung an die Erleb\u00adnisse der Seele in der Sinneswelt vorhan\u00adden. Diese Erin\u00adnerung mu\u00df vorhan\u00adden bleiben, son\u00adst w\u00e4ren in dem hell\u00adsichti\u00adgen Bewu\u00dft\u00adsein wohl die anderen Wesen\u00adheit\u00aden und Vorg\u00e4nge vorhan\u00adden, nicht aber die eigene Wesen\u00adheit. Man h\u00e4tte dann kein Wis\u00adsen von sich; man lebte nicht selb\u00adst geistig; es lebten in der Seele die anderen Wesen\u00adheit\u00aden und Vorg\u00e4nge. Man wird, dies bedenk\u00adend, begrei\u00adflich find\u00aden, da\u00df die richtig entwick\u00adelte Hell\u00adsichtigkeit einen gro\u00dfen Wert leg\u00aden mu\u00df auf die Aus\u00adbil\u00addung des starken \u00ab<strong>Ich-Gef\u00fchls<\/strong>\u00bb.\u201d (<a href=\"https:\/\/anthrowiki.at\/Ich-Gef%C3%BChl#Literatur\" target=\"_blank\" rel=\"noopener\">Lit.<\/a>: <a href=\"https:\/\/odysseetheater.org\/GA\/Buecher\/GA_017.pdf#page=57&amp;view=Fit\" target=\"_blank\" rel=\"noopener\">GA 17, S. 57f<\/a>)<\/p>\n<p>Das Wel\u00adtenlicht im Mantra 7 G k\u00f6n\u00adnte also das \u00c4ther-Licht sein, das den Men\u00adschen in die Geist\u00adsph\u00e4re zieht, f\u00fcr die er jedoch das auf der Erde errun\u00adgene Bewusst\u00adsein sein\u00ader selb\u00adst braucht, um dort zu beste\u00adhen. Weit\u00ader sagt Rudolf Stein\u00ader: \u201cDas starke \u00abIch-Gef\u00fchl\u00bb ist <em>nicht<\/em> durch den \u00e4therischen Leib als solchen vorhan\u00adden, son\u00addern durch die Seele, welche sich in dem physisch-sinnlichen Leib erlebt. Bringt es die Seele nicht von ihrem Erleben in der Sinneswelt in den hell\u00adsichti\u00adgen Zus\u00adtand hinein mit, so wird sich ihr zeigen, da\u00df sie f\u00fcr das Erleben in der ele\u00admen\u00adtarischen Welt nicht zure\u00adichend ger\u00fcstet ist.\u201d (<a href=\"https:\/\/anthrowiki.at\/Ich-Gef%C3%BChl#Literatur\" target=\"_blank\" rel=\"noopener\">Lit.<\/a>: <a href=\"https:\/\/odysseetheater.org\/GA\/Buecher\/GA_017.pdf#page=57&amp;view=Fit\" target=\"_blank\" rel=\"noopener\">GA 17, S. 57ff<\/a>)<\/p>\n<p>Wenn die Seele ohne starkes Selb\u00adst, ohne Ich-Gef\u00fchl in die geistige Welt ein\u00adtritt, ent\u00adflieht ihr das Selb\u00adst. Und was dann dro\u00adht, schildert Rudolf Stein\u00ader fol\u00adgen\u00adder\u00adma\u00dfen: \u201cDie Erfahrun\u00adgen des schauend wer\u00adden\u00adden Bewu\u00dft\u00adseins zeigen in bezug auf das Vorge\u00adsagte ganz beson\u00addere Eigen\u00adt\u00fcm\u00adlichkeit\u00aden. W\u00e4hrend das Ich-Gef\u00fchl \u2014 das aber f\u00fcr das Erleben in den \u00fcbersinnlichen Wel\u00adten notwendig ist \u2014 leicht sich abd\u00e4mpft, oft sich wie ein schwach\u00ader, ver\u00adl\u00f6schen\u00adder Erin\u00adnerungs\u00adgedanke ver\u00adh\u00e4lt, wer\u00adden Gef\u00fch\u00adle des Has\u00ads\u00ades, der Lieblosigkeit, wer\u00adden unsit\u00adtliche Triebe zu starken See\u00adlen\u00ader\u00adleb\u00adnis\u00adsen ger\u00adade nach dem Ein\u00adtritte in die \u00fcbersinnliche Welt; sie stellen sich vor die Seele wie lebendig gewor\u00addene Vor\u00adw\u00fcrfe hin, wer\u00adden gr\u00e4\u00dflich wirk\u00adende Bilder.&nbsp;\u2026<\/p>\n<p>Ein \u00fcber\u00adm\u00e4\u00dfig entwick\u00adeltes Ich-Gef\u00fchl in der Sinneswelt wirkt der Sit\u00adtlichkeit ent\u00adge\u00adgen. Ein Ich-Gef\u00fchl, welch\u00ades zu schwach entwick\u00adelt ist, bewirkt, da\u00df die Seele, die tat\u00ads\u00e4ch\u00adlich von den St\u00fcr\u00admen der ele\u00admen\u00adtarischen Sym\u00adpa\u00adthien und Antipathien umkraftet ist, der inneren Sicher\u00adheit und Geschlossen\u00adheit ent\u00adbehrt. Diese k\u00f6n\u00adnen nur vorhan\u00adden sein, wenn in den \u00e4therischen Leib, der dem gew\u00f6hn\u00adlichen Leben unbe\u00adwu\u00dft bleibt, ein gen\u00fc\u00adgend starkes Ich-Gef\u00fchl von dem sinnlich- physis\u00adchen Erleben aus hinein\u00adwirkt.\u201d (<a href=\"https:\/\/anthrowiki.at\/Ich-Gef%C3%BChl#Literatur\" target=\"_blank\" rel=\"noopener\">Lit.<\/a>: <a href=\"https:\/\/odysseetheater.org\/GA\/Buecher\/GA_017.pdf#page=57&amp;view=Fit\" target=\"_blank\" rel=\"noopener\">GA 17, S. 57ff<\/a>)<\/p>\n<p>Das ist es also, was dem Men\u00adsche dro\u00adht. Der Ich-Sprech\u00ader im Mantra 7 G ruft deshalb sein Ahnen auf, damit diese Kraft sich Gel\u00adtung ver\u00adschafft, in ihre Rechte ein\u00adtritt. Sie soll das Denken erset\u00adzen, denn dem ent\u00adfliehen\u00adden Selb\u00adst, dem nicht zu bewahren\u00adden Ich-Gef\u00fchl, liegt ein Denken zugrunde, dass sich im Schein der Sinne selb\u00adst ver\u00adliert. Mit diesem Denken ist sicher\u00adlich das mate\u00adri\u00adal\u00adis\u00adtis\u00adche Denken gemeint, das sich in immer kleinere Details ver\u00adgr\u00e4bt und dabei das Wesentliche aus den Augen verliert.<\/p>\n<p>Das Ahnen l\u00e4sst offen. Das Denken will fest\u00adstellen, definieren und abgren\u00adzen will. Ahnen \u00f6ffnet den Raum und lauscht in Sph\u00e4ren, die dem Denken dunkel und ver\u00adschlossen bleiben. Durch die Ahnen, die ver\u00adstor\u00adbe\u00adnen Vor\u00adfahren ist das Ahnen untrennbar mit der geisti\u00adgen Welt ver\u00adbun\u00adden und kann dor\u00adthin f\u00fchren. In der geisti\u00adgen Welt, wenn kein physis\u00adch\u00ader K\u00f6r\u00adp\u00ader f\u00fcr die Abspiegelung des Ichs zur Ver\u00adf\u00fc\u00adgung ste\u00adht, beruht das Ich-Gef\u00fchl auf der Erin\u00adnerung an diesen Leib. M\u00f6glicher\u00adweise \u00fcbern\u00adimmt das Ahnen im Vor\u00adblick auf den Tod und den Ein\u00adtritt in die geistige Welt dieselbe Auf\u00adgabe wie danach die Erinnerung.<\/p>\n<p>In der Zusam\u00admen\u00adschau der drei Mantren wird deut\u00adlich, dass sie alle vom Selb\u00adst und seinem Zusam\u00admen\u00adhang mit Welt-Aspek\u00adten sprechen. Im Mantra 5 E ist das Wesen der Seele aus der engen <em>Selb\u00adst<\/em>heit Innen\u00admacht aufer\u00adstanden, indem es zum Wel\u00adten\u00adsein geweit\u00adet erscheint. Im Mantra 6 F find\u00adet sich das <em>Selb\u00adst<\/em> als Wel\u00adtenof\u00adfen\u00adbarung, nach\u00addem es aus der Eigen\u00adheit erstanden ist. Im Mantra 7 G dro\u00adht das <em>Selb\u00adst<\/em> zu ent\u00adfliehen, weil es vom Wel\u00adtenlicht m\u00e4chtig ange\u00adzo\u00adgen&nbsp;wird.<\/p>\n<p>Erscheint das Selb\u00adst im Mantra 5 E noch als zu \u00fcber\u00adwindende, been\u00adgende Innen\u00admacht, als <em>Selb\u00adst<\/em>heit, das hei\u00dft in seinem neg\u00ada\u00adtiv\u00aden, im K\u00f6r\u00adp\u00ader sozusagen gefan\u00adgenen Aspekt, so wird es im Mantra 6 F ger\u00adade als das\u00adjenige benan\u00adnt, das sich wiederfind\u00adet nach\u00addem die Eigen\u00adheit \u00fcber\u00adwun\u00adden ist. Doch schon im Mantra 7 G dro\u00adht dieses <em>Selb\u00adst<\/em> zu ent\u00adfliehen, denn das Denken kann es nicht hal\u00adten \u2014 das Ahnen wohl schon. H\u00e4lt das Selb\u00adst im Mantra 6 F seine Him\u00admelfahrt, dro\u00adht es im Mantra 7 G dem Denken auch schon wieder zu entfliehen.<\/p>\n<p>Das ent\u00adge\u00adgenge\u00adset\u00adzte Extrem ist das Ego, der alleinige Selb\u00adst\u00adbezug, die Enge der Selb\u00ads\u00adtheit Innen\u00admacht (5 E). Den Gle\u00adichgewicht\u00adszu\u00ads\u00adtand zeigt der Spruch 6 F. Das Selb\u00adst ist erstanden aus der Eigen\u00adheit und find\u00adet sich auf zweifache Weise. Die Welt bleibt Gegen\u00fcber, sie zeigt das g\u00f6t\u00adtliche Urbild, dessen wahres Abbild das Selb\u00adst ist, zweifach \u2014 aus zwei Per\u00adspek\u00adtiv\u00aden. Das Selb\u00adst find\u00adet sich als Offen\u00adbarung der Zeitkr\u00e4fte und als Offen\u00adbarung der Raumkr\u00e4fte. Die Gefahr der Raumkr\u00e4fte f\u00fcr das Selb\u00adst ist die Enge und Begren\u00adztheit des Egos, der Selb\u00ads\u00adtheit Innen\u00admacht (5 E). Die Gefahr der Zeitkr\u00e4fte ist das Ent\u00adfliehen des Selb\u00adst, so wie jed\u00ader Gegen\u00adwartsmo\u00adment ent\u00adflieht, ver\u00adrin\u00adnt (7&nbsp;G).<\/p>\n<p>Die Welt als Gegen\u00fcber, als Urbild der Seele und des Selb\u00adst zeigt eine bedeu\u00adtende Meta\u00admor\u00adphose: Wel\u00adten\u00adsein (5 E) Wel\u00adtenof\u00adfen\u00adbarung (6 F) Wel\u00adtenlicht (7 G). Im Wel\u00adten\u00adsein ist der Vater\u00adgott ahn\u00adbar, in der Wel\u00adtenof\u00adfen\u00adbarung der Sohnes\u00adgott und im Wel\u00adtenlicht der Heilige Geist. Der g\u00f6t\u00adtliche Vater und der Sohn wirken ohne men\u00adschlich\u00ades Zutun auf gute Art und Weise. Doch f\u00fcr das Wirken des hin\u00adauf\u00adsaugen\u00adden Wel\u00adtenlicht\u00ades muss der Men\u00adsch erst gen\u00fc\u00adgend Kraft gesam\u00admelt haben, um sein Selb\u00adst auch in der geisti\u00adgen Welt bewahren zu k\u00f6n\u00adnen. Erst dann kann der Heilige Geist nicht dro\u00adhend, son\u00addern heilend wirken.<\/p>\n\t\t\t<a href=\"https:\/\/www.stellamaris-seelenkalender.de\/?page_id=4057\" target=\"_self\">\n\t\t\t\t\t\tn\u00e4ch\u00adster Blog-Ein\u00adtrag 6 F \u2014 7 G \u2014 8&nbsp;H&nbsp;<\/a>\n\t\t\t<a href=\"https:\/\/www.stellamaris-seelenkalender.de\/?page_id=136\" target=\"_self\">\n\t\t\t\t\t\tzur\u00fcck zur \u00dcbersicht&nbsp;<\/a>\n\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Der Zeit-Impuls des Mantras 6 F ergie\u00dft sich dreifach Ver\u00ad\u00ad\u00adgan\u00ad\u00ad\u00adgen\u00adheit-Vor\u00adbere\u00adi\u00ad\u00adtung Gegen\u00adwart-Geist-Impuls Zukun\u00adft-Vol\u00adlen\u00ad\u00ad\u00addung 5 E Im Lichte das aus Geis\u00adtestiefen Im Raume frucht\u00adbar webend Der G\u00f6t\u00adter Schaf\u00adfen offen\u00adbart: In ihm erscheint der Seele&nbsp;Wesen Geweit\u00adet zu dem Wel\u00adten\u00adsein Und aufer\u00adstanden Aus enger Selb\u00ads\u00adtheit Innen\u00admacht. 6 F Es ist erstanden aus der Eigen\u00adheit Mein Selb\u00adst und find\u00adet&nbsp;sich Als\u2026<\/p>\n","protected":false},"author":1,"featured_media":0,"parent":0,"menu_order":0,"comment_status":"closed","ping_status":"closed","template":"","meta":{"wp_typography_post_enhancements_disabled":false,"footnotes":""},"class_list":["post-4033","page","type-page","status-publish","hentry"],"_links":{"self":[{"href":"https:\/\/www.stellamaris-seelenkalender.de\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/pages\/4033","targetHints":{"allow":["GET"]}}],"collection":[{"href":"https:\/\/www.stellamaris-seelenkalender.de\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/pages"}],"about":[{"href":"https:\/\/www.stellamaris-seelenkalender.de\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/types\/page"}],"author":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.stellamaris-seelenkalender.de\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/users\/1"}],"replies":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.stellamaris-seelenkalender.de\/index.php?rest_route=%2Fwp%2Fv2%2Fcomments&post=4033"}],"version-history":[{"count":18,"href":"https:\/\/www.stellamaris-seelenkalender.de\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/pages\/4033\/revisions"}],"predecessor-version":[{"id":4077,"href":"https:\/\/www.stellamaris-seelenkalender.de\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/pages\/4033\/revisions\/4077"}],"wp:attachment":[{"href":"https:\/\/www.stellamaris-seelenkalender.de\/index.php?rest_route=%2Fwp%2Fv2%2Fmedia&parent=4033"}],"curies":[{"name":"wp","href":"https:\/\/api.w.org\/{rel}","templated":true}]}}