{"id":3983,"date":"2026-04-17T13:55:18","date_gmt":"2026-04-17T11:55:18","guid":{"rendered":"https:\/\/www.stellamaris-seelenkalender.de\/?page_id=3983"},"modified":"2026-05-06T22:27:31","modified_gmt":"2026-05-06T20:27:31","slug":"blog-beitrag-2-copy-2-copy-copy","status":"publish","type":"page","link":"https:\/\/www.stellamaris-seelenkalender.de\/?page_id=3983","title":{"rendered":"Blog \u2014 Zeitfluss 2 B \u2014 3 C \u2014 4&nbsp;D"},"content":{"rendered":"\n\n\t<p>&nbsp;<\/p>\n<h4><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" src=\"https:\/\/www.stellamaris-seelenkalender.de\/wp-content\/uploads\/2026\/04\/3-C-Zeitfluss-300x224.png\" alt width=\"300\" height=\"224\"><\/h4>\n<h4><strong>Der Zeit-Impuls des Mantras 3 C ergie\u00dft sich dreifach<\/strong><\/h4>\n<table width=\"662\">\n<tbody>\n<tr>\n<td width=\"33%\">\n<p>Ver\u00adgan\u00adgen\u00adheit-Vor\u00adbere\u00aditung<\/p>\n<\/td>\n<td width=\"33%\">\n<p><strong>Gegen\u00adwart-Geist-Impuls<\/strong><\/p>\n<\/td>\n<td width=\"33%\">\n<p>Zukun\u00adft-Vol\u00adlen\u00addung<\/p>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td width=\"33%\"><u>2 B<\/u>\n<p>In \u00c4u\u00dfere des Sinnesalls<\/p>\n<p>Ver\u00adliert <strong>Gedanken\u00admacht<\/strong> ihr <em>Eigen\u00adsein<\/em>,<\/p>\n<p>Es find\u00aden Geisteswelten<\/p>\n<p>Den Men\u00adschen\u00adsprossen wieder,<\/p>\n<p>Der seinen Keim in&nbsp;ihnen,<\/p>\n<p>Doch seine Seelenfrucht<\/p>\n<p>In sich muss finden.<\/p>\n\u2026<\/td>\n<td width=\"33%\"><strong><u>3 C<\/u><\/strong>\n<p>Es spricht zum Weltenall.<\/p>\n<p>Sich selb\u00adst vergessend<\/p>\n<p>Und seines Urstands&nbsp;<u>einge\u00addenk,<\/u><\/p>\n<p>Des <strong>Men\u00adschen wach\u00adsend Ich<\/strong>:<\/p>\n<p>In dir, befreiend mich<\/p>\n<p>Aus mein\u00ader <em>Eigen\u00adheit\u00aden<\/em> Fessel,<\/p>\n<p>Ergr\u00fcnde ich mein echt\u00ades <u>Wesen<\/u>.<\/p>\n\u2026<\/td>\n<td width=\"33%\"><u>4 D<\/u>\n<p>Ich f\u00fch\u00adle <u>Wesen<\/u> meines Wesens:<\/p>\n<p>So spricht <strong>Empfind\u00adung<\/strong>,<\/p>\n<p>Die in der son\u00adner\u00adhell\u00adten&nbsp;Welt<\/p>\n<p>Mit Licht\u00ades\u00adfluten sich vereint;<\/p>\n<p>Sie will&nbsp;dem Denken<\/p>\n<p>Zur Klarheit W\u00e4rme schenken<\/p>\n<p>Und Men\u00adsch und&nbsp;Welt<\/p>\nIn <em>Ein\u00adheit<\/em> fest verbinden.<\/td>\n<\/tr>\n<\/tbody>\n<\/table>\n<p><strong>Der Zeitim\u00adpuls von 3 C: Ich-Sein in der Dual\u00adit\u00e4t \u2014 der Weg zur Einheit<\/strong><\/p>\n<p>vor\u00adbere\u00adit\u00adet durch den pflanzen\u00adhaften \u00c4ther\u00admen\u00adschen, die Gedanken\u00admacht (2&nbsp;B),<\/p>\n<p>vol\u00adlen\u00addet durch das Sprechen der Empfind\u00adung, des Astral\u00admen\u00adschen (4&nbsp;D)<\/p>\n<p><strong>3 C<\/strong> <strong>- das Mantra der Woche:<\/strong> Im Mantra 3 C geht es um das wach\u00adsende Ich des Men\u00adschen, um das sich in Entwick\u00adlung befind\u00adliche Wesens\u00adglied, dass den Men\u00adschen vom Tier unter\u00adschei\u00addet. Und dieses sein\u00ader selb\u00adst bewusste Ich ste\u00adht dem Wel\u00adte\u00adnall gegen\u00fcber. Es spricht sein Gegen\u00fcber als ein Du an, doch das Wel\u00adte\u00adnall bleibt stumm. Es bildet nur den Hin\u00adter\u00adgrund und die Anre\u00adgung f\u00fcr die Selb\u00adstre\u00adflek\u00adtion des Ichs. Damit ste\u00adht das Ich in ein\u00ader Geis\u00adte\u00adshal\u00adtung der Welt gegen\u00fcber, die den mod\u00ader\u00adnen Men\u00adschen charakterisiert.<\/p>\n<p>Ich stelle mir beim Wel\u00adte\u00adnall den gestirn\u00adten Nachthim\u00admel vor. Sein Anblick l\u00e4sst das Ich sich selb\u00adst vergessen, der Men\u00adsch schl\u00e4ft in die Wahrnehmung hinein, wie Rudolf Stein\u00ader sagt. Doch unter\u00adbe\u00adwusst, im Wahrnehmungs-Schlaf, in der Vere\u00adini\u00adgung mit dem Wahrnehmungs\u00adge\u00adgen\u00adstand, geschieht etwas. Das Ich wird sich seines Urstands bewusst. Im Bewusst\u00adsein und damit im Denken taucht die Erin\u00adnerung an seinen Urzu\u00ads\u00adtand auf, die Ein\u00adheit, aus der der Men\u00adsch stammt. Im voraus\u00adge\u00adgan\u00adgenen Mantra 2 B, in dem es um die Gedanken\u00admacht geht, scheint mir dieser Prozess der R\u00fcck\u00aderin\u00adnerung nicht vom Men\u00adschen auszuge\u00adhen, son\u00addern von den Geis\u00adteswel\u00adten. Sie find\u00aden den Men\u00adschen wieder, der hier pflanzen\u00adhafter Spross ist.<\/p>\n<p>Dann fol\u00adgt im Mantra 3 C die w\u00f6rtliche Rede des Ichs. Es sagt, dass es im Angesicht des Wel\u00adte\u00adnalls sein eigenes Wesen ergr\u00fcn\u00addet, indem es sich von der ihn fes\u00adsel\u00adnden Eigen\u00adheit befre\u00adit \u2014 die Dual\u00adit\u00e4t \u00fcber\u00adwindet. Auch im fol\u00adgen\u00adden Mantra 4 D wird es um das echte Wesen gehen, hier um das Wesen der Empfind\u00adung, das sie sel\u00adber erf\u00fchlt und dar\u00fcber Mit\u00adteilung macht.<\/p>\n<p>Zur Ich-Entwick\u00adlung geh\u00f6rt die Ein\u00adsamkeit, die aus dem Mantra 3 C spricht. Der Men\u00adsch muss sich frei machen von allen Bindun\u00adgen. Rudolf Stein\u00ader sagt: \u201eZwar wer\u00adden viele Men\u00adschen sagen: &lt;O, ich habe mich ganz frei gemacht von allen \u2026 [Abstammungs-]zusammenh\u00e4ngen; ich will nur <em>Men\u00adsch<\/em> und<em> nichts als Men\u00adsch<\/em> sein.&gt; Ihnen muss man aber sagen: Wer hat dich zu dieser Frei\u00adheit gebracht? Hat dich nicht deine Fam\u00adi\u00adlie so hineingestellt in die Welt, wie du jet\u00adzt darin\u00adnen stehst? Hat dich nicht \u2026 [deine ganze Abstam\u00admung] zu dem gemacht, was du bist? Sie haben dich erzo\u00adgen; und wenn du \u00fcber alle Vorurteile erhaben ein\u00ader der Licht\u00adbringer und Wohlt\u00e4ter \u2026. bist, du ver\u00addankst das ihrer Erziehung. Ja, auch wenn du von dir sagst, du seiest &lt;nichts als Men\u00adsch&gt;: selb\u00adst dass du so gewor\u00adden bist, ver\u00addankst du den Geis\u00adtern dein\u00ader Gemein\u00adschaften. \u2014 Erst der Geheim\u00adsch\u00fcler lernt erken\u00adnen, was es hei\u00dft, ganz ver\u00adlassen sein von \u2026 [diesen Geis\u00adtern]. Erst er erf\u00e4hrt an sich selb\u00adst die Bedeu\u00adtungslosigkeit aller solch\u00ader Erziehung f\u00fcr das Leben, das ihm nun bevorste\u00adht. Denn alles, was an ihm her\u00adan\u00ader\u00adzo\u00adgen ist, l\u00f6st sich voll\u00adst\u00e4ndig auf durch das Zer\u00adrei\u00dfen der F\u00e4den zwis\u00adchen Wille, Denken und Gef\u00fchl. Er blickt auf die Ereignisse aller bish\u00aderi\u00adgen Erziehung zur\u00fcck, wie man auf ein Haus blick\u00aden m\u00fcsste, das in seinen einzel\u00adnen Ziegel\u00adsteinen auseinan\u00adder\u00adbr\u00f6ck\u00adelt und das man nun in neuer Form wieder auf\u00adbauen muss.\u201d (GA 10 S.201f)<\/p>\n<p>Das Mantra des sich entwick\u00adel\u00adnden Ich-Men\u00adschen (3 C) ste\u00adht zwis\u00adchen dem Mantra der Gedanken\u00admacht (2 B) und der Empfind\u00adung (4 D). Indem ich ihrem inhaltlichen Zusam\u00admen\u00adhang nach\u00adsp\u00fcre, sozusagen ihre Verbindungs\u00adf\u00e4\u00adden her\u00adausar\u00adbeite, \u201cbaue\u201d ich ihre Beziehung in meinem Bewusst\u00adsein sel\u00adber auf. Und vielle\u00adicht kn\u00fcpfe ich damit die zer\u00adris\u00adse\u00adnen F\u00e4den zwis\u00adchen Denken, Wille und Gef\u00fchl neu, wie es nach Rudolf Stein\u00ader die Auf\u00adgabe des Geheim\u00adsch\u00fclers ist. M\u00f6glicher\u00adweise geh\u00f6rt diese Auf\u00adgabe nicht nur zu diesen drei Mantren, son\u00addern zu allen jew\u00adeils durch Ver\u00adgan\u00adgen\u00adheit, Gegen\u00adwart und Zukun\u00adft ver\u00adbun\u00adde\u00adnen und damit hin\u00adtere\u00adinan\u00adder liegen\u00adden drei Mantren.<\/p>\n<p>F\u00fcr die Mantren 2 B \u2014 3 C \u2014 4 D, in deren Mitte das Mantra des wer\u00adde\u00adnen Ich ste\u00adht, scheint mir noch ein weit\u00ader\u00ader Aspekt wichtig. Der Men\u00adsch ver\u00addankt nicht nur sein\u00ader Fam\u00adi\u00adlie und Kul\u00adtur sein Wer\u00adden, auch das Ich des Men\u00adschen, als viertes und j\u00fcng\u00adstes Wesens\u00adglied, ist ohne die drei unteren Wesens\u00adglieder nicht zu denken. K\u00f6n\u00adnte es also sein, dass das Ich sozusagen an der Ber\u00fchrungs\u00adfl\u00e4che von \u00c4ther\u00adleib und Astralleib aufkeimt und diese Wesens\u00adglieder in den umgeben\u00adden Mantren zu find\u00aden&nbsp;sind?<\/p>\n<p><strong>2 B \u2014 die Vor\u00adbere\u00aditung:<\/strong> Das Mantra 2 B beschreibt die Gedanken\u00admacht und den Men\u00adschen in der gram\u00adma\u00adtisch drit\u00adten Per\u00adson, ohne dass ein Ich-Sprech\u00ader vorhan\u00adden ist. Die Bilder, die f\u00fcr den Men\u00adschen gebraucht wer\u00adden stam\u00admen aus der Pflanzen\u00adwelt: Men\u00adschen\u00adsprossen, seinen Keim, See\u00adlen\u00adfrucht. Entsprechend liegt der aktive Part in diesem Mantra nicht beim Men\u00adschen, son\u00addern bei den Geis\u00adteswel\u00adten. Sie find\u00aden den Men\u00adschen\u00adsprossen wieder.<\/p>\n<p>Was hier vom Men\u00adschen beschrieben wird, ist nicht der sein\u00ader selb\u00adst bewusste Ich-Men\u00adsch, son\u00addern der veg\u00ade\u00adta\u00adtive Men\u00adsch, der schlafende, der \u00c4ther\u00admen\u00adschen. Hier geht es nicht um die wache Hand\u00adhabung der See\u00adlen\u00adf\u00e4higkeit des Denkens durch das Ich, die aktive F\u00fchrung der Gedanken mit dem Ziel, Erken\u00adnt\u00adnis zu gewin\u00adnen, son\u00addern um den Zusam\u00admen\u00adhang der geisti\u00adgen Wel\u00adten mit der Gedanken\u00admacht des Men\u00adschen. Und diese Macht erf\u00e4hrt eine Ver\u00e4n\u00adderung, wenn sie nicht nach Innen, son\u00addern nach au\u00dfen \u201cgewen\u00addet\u201d, \u201cgerichtet\u201d \u2014 oder was auch immer \u2014 wird. Inter\u00ades\u00adsan\u00adter\u00adweise ist die For\u00admulierung im Mantra so, dass zwar die Rich\u00adtung nach au\u00dfen und die dadurch bewirk\u00adte Ver\u00e4n\u00adderung \u2014 der Ver\u00adlust des Eigen\u00adseins \u2014 mit\u00adgeteilt wird, nicht jedoch die Aktiv\u00adit\u00e4t, das bewirk\u00adende Verb. Auch deshalb ver\u00adste\u00adhe ich unter der Gedanken\u00admacht hier das Poten\u00adtial des Denkens, nicht die Aktiv\u00adit\u00e4t. Die Gedanken\u00admacht ist die grund\u00ads\u00e4t\u00adzliche F\u00e4higkeit, die dem Men\u00adschen ver\u00adliehen wurde. Sie ist das Poten\u00adtial, die Wahrnehmungen sin\u00adnvoll zu ord\u00adnen, zu abstrahieren und Ideen und Begriffe zu bilden, die \u00fcber die indi\u00advidu\u00adelle Erken\u00adnt\u00adnis hin\u00adaus\u00adge\u00adhen, die objek\u00adtiv sind \u2014 und zwar um so objek\u00adtiv\u00ader, je detail\u00adre\u00adich\u00ader, je genauer, das Sin\u00adnesall, die Wahrnehmungswelt im Au\u00dfen zu ihrer Grund\u00adlage&nbsp;wird.<\/p>\n<p>Im vorherge\u00adhen\u00adden Blog\u00ada\u00adr\u00adtikel habe ich die Gedanken\u00admacht als die Tathand\u00adlung beschrieben, die Ich-Aktiv\u00adit\u00e4t im Denken. Hier m\u00f6chte ich sie als die F\u00e4higkeit darstellen, den au\u00dfer\u00adhalb der Zeit ablaufend\u00aden, zeit\u00adlosen Wahrnehmungs- und Gedanken\u00adrhyth\u00admus, der sich laut Rudolf Stein\u00ader (Vor\u00adwort zum See\u00adlenkalen\u00adder 1912) im Jahreskreis mit Som\u00admer- und Win\u00adter-Hal\u00adb\u00adjahr abbildet, als Kreis\u00adlauf zu run\u00adden und immer wieder neu zu durch\u00adlaufen. Die Gedanken\u00admacht ist die Macht, das Au\u00dfen, die Wahrnehmung und das im Innern stat\u00adtfind\u00adende Denken zu einem Ganzen zu verbinden. Bei der Gedanken\u00admacht geht es so gese\u00adhen nicht um den Gedanken\u00adin\u00adhalt, son\u00addern um die Macht, den Prozess zu ini\u00adti\u00adieren und den Zyk\u00adlus in Gang zu hal\u00adten. Da sich diese Macht im Jahreskreis\u00adlauf darstellt, spreche ich sie als eine \u00e4therische Macht an, denn der \u00c4ther\u00adleib ist der Zeit\u00aden\u00adleib, der in st\u00e4ndi\u00adger Gestal\u00adtung und Umgestal\u00adtung begrif\u00adf\u00aden ist \u2014 ganz so, wie die Zeit im Jahreskreis wirkt.<\/p>\n<strong>4 D \u2014 die Vol\u00adlen\u00addung:<\/strong> Im Mantra 4 D spricht die Empfind\u00adung und reflek\u00adtiert \u00fcber sich selb\u00adst, \u00fcber ihr eigenes Wesen. Ich betra\u00adchte die Empfind\u00adung als die Empfind\u00adungsseele, als die erste von drei Wach\u00adheitsstufen der Seele. Die Empfind\u00adungsseele kann beim kleinen Kind und in den Zeug\u00adnis\u00adsen der \u00e4gyp\u00adtisch-baby\u00adlonis\u00adchen Kul\u00adture\u00adpoche beobachtet wer\u00adden. Wie f\u00fcr das kleine Kind noch heute, war die Welt f\u00fcr die dama\u00adli\u00adgen Men\u00adschen nicht geistleer. Sie besa\u00dfen ein naturhaftes Hellse\u00adhen und schaut\u00aden die G\u00f6t\u00adter. Sie standen der Welt noch nicht in dem Ma\u00dfe gegen\u00fcber, wie wir heute. Die Empfind\u00adung ist also das aufkeimende Bewusst\u00adsein im Astralleib, das f\u00fch\u00adlend zuallererst das eigene Sein erken\u00adnt. Die Empfind\u00adung f\u00fchlt das Wesen ihres Wesens. Sie ist das f\u00fch\u00adlende Gewahr\u00adsein, die Gegen\u00adw\u00e4r\u00adtigkeit, die sich noch nicht der Au\u00dfen\u00adwelt zuge\u00adwandt hat.\n<p>Dieses aufkeimende Bewusst\u00adsein ist sel\u00adber Licht. Das wird zwar im Mantra nicht gesagt, doch seine Affinit\u00e4t mit dem Licht wird beschrieben. In der von der Sonne erhell\u00adten Welt \u2014 der Wahrnehmungswelt \u2014 vere\u00adint sich die Empfind\u00adung \u2014 das f\u00fch\u00adlende Gewahr\u00adsein \u2014 mit Licht\u00ades\u00adfluten. Das Bewusst\u00adseinslicht strahlt nach au\u00dfen und vere\u00adint sich mit dem in der Welt wal\u00adtenden Weisheit\u00adslicht, das z.B. die Rosen\u00adgew\u00e4chse nach der F\u00fcn\u00adfzahl bildet, die Liliengew\u00e4chse aber nach der Sech\u00adszahl. Von der Empfind\u00adungsseele sagt Rudolf Stein\u00ader, dass sie ihr eigenes Leben hin\u00adaus in die Welt ergie\u00dft, weshalb die Welt ihr belebt, voll geistiger Wesen erscheint.<\/p>\n<p>Die Empfind\u00adung will dem Denken zu dessen Klarheit W\u00e4rme schenken, \u2014 die W\u00e4rme des empfind\u00aden\u00adden Herzens. Das Herz ist der Ort, an dem durch die \u00c4theri\u00adsa\u00adtion des Blutes die Leben\u00adskraft in Bewusst\u00adseinslicht ver\u00adwan\u00addelt wird. Die \u00e4u\u00dfere Blutw\u00e4rme wird in der Empfind\u00adungsseele seel\u00adis\u00adche W\u00e4rme. Und diese W\u00e4rme flie\u00dft durch die Empfind\u00adungsseel in den Wahrnehmungs- Gedanken\u00adrhyth\u00admus&nbsp;ein.<\/p>\n<p>Rudolf Stein\u00ader sagt \u00fcber den his\u00adtorischen Bud\u00addha (*563 v. Chr. \u2014 \u2020 483 v. Chr.), der die Lehre vom erl\u00f6senden Mitleid brachte: \u201cBud\u00addha hat die Auf\u00adgabe, die Kul\u00adtur der Empfind\u00adungsseele aus der vorherge\u00adhen\u00adden Epoche, aus der drit\u00adten, in die vierte hinein zu bewahren. Was der Bud\u00addha verk\u00fcn\u00addet, was die Sch\u00fcler des Bud\u00addha in ihr Herz aufnehmen, das ist das, was her\u00fcber\u00adleucht\u00aden soll aus der drit\u00adten nachat\u00adlantis\u00adchen Kul\u00adturpe\u00adri\u00adode, welche die Kul\u00adturpe\u00adri\u00adode der Empfind\u00adungsseele ist, in die vierte, in die Ver\u00adstandes- oder Gem\u00fctssee\u00adlen\u00adzeit hinein. So da\u00df also die Zeit der Ver\u00adstandes- oder Gem\u00fctsseele, die vierte nachat\u00adlantis\u00adche Kul\u00adturpe\u00adri\u00adode, <strong>durch\u00adw\u00e4rmt, durchgl\u00fcht, durch\u00adleuchtet<\/strong> wird durch die Bud\u00addha-Lehre, durch das, was die noch vom Hellse\u00adhen durch\u00adzo\u00adgene Empfind\u00adungssee\u00adlen\u00adzeit her\u00advorge\u00adbracht hat. Der gro\u00dfe Kon\u00adser\u00adva\u00adtor der Empfind\u00adungssee\u00adlenkul\u00adtur hinein in die Kul\u00adtur der Ver\u00adstandes- oder Gem\u00fctsseele ist der Bud\u00addha.\u201d (GA 139, S. 88 Her\u00advorhe\u00adbung A.F.) Der Bud\u00addhis\u00admus lehrt, den Gott im Innern zu find\u00aden, die eigene Gegen\u00adw\u00e4r\u00adtigkeit als g\u00f6t\u00adtlich\u00ades Geschenk zu erkennen.<\/p>\n<p>Die Empfind\u00adung, so sagt das Mantra 4 D weit\u00ader, will Men\u00adsch und Welt in Ein\u00adheit fest verbinden. Die kann Empfind\u00adungsseele kann erlebt wer\u00adden im gle\u00adichzeit\u00adi\u00adgen Ber\u00fchrt-Wer\u00adden von der Welt und dem Ber\u00fchren, dem ertas\u00adten durch den Men\u00adschen. Jede Ber\u00fchrung ist bei\u00add\u00adseit\u00adig. In der wech\u00adsel\u00adseit\u00adi\u00adgen Ber\u00fchrung liegt die Ein\u00adheit vor der Tren\u00adnung. Deshalb kann die Empfind\u00adungsseele dieses Ein\u00adheit\u00adser\u00adleb\u00adnis dem Men\u00adschen schenken \u2014 immer wieder aufs&nbsp;Neue.<\/p>\n<p>In allen drei Mantren find\u00adet Inter\u00adak\u00adtion statt. Im Mantra 2 B \u00fcbernehmen die Geis\u00adteswel\u00adten den aktiv\u00aden Part, w\u00e4hrend zum Men\u00adschen zwar die Gedanken\u00admacht geh\u00f6rt, er anson\u00adsten aber pflanzen\u00adhaft-pas\u00adsiv beschrieben wird. Die Empfind\u00adung im Mantra 4 D dage\u00adgen f\u00fchlt, spricht, vere\u00adint sich und will. Sie will W\u00e4rme schenken und Men\u00adsch und Welt fest verbinden, die Zwei\u00adheit zu ein\u00ader neuen Ein\u00adheit for\u00admen. Voraus\u00adset\u00adzung dieser geschenk\u00adten Ein\u00adheit ist im Mantra 2 B, dass die Gedanken\u00admacht ihr Eigen\u00adsein ver\u00adliert, im Mantra 3 C das Ich sich aus der Eigen\u00adheit\u00aden Fes\u00adsel befre\u00adit, indem es zum stumm bleiben\u00adden Wel\u00adte\u00adnall spricht.<\/p>\n<p>Die Ein\u00adheit ist also erst m\u00f6glich, wenn im Innern des Men\u00adschen eine Ver\u00adwand\u00adlung stattge\u00adfun\u00adden hat. Indem die Gedanken\u00admacht (2 B) durch die Hin\u00adwen\u00addung zum Sin\u00adnesall ihr Eigen\u00adsein ver\u00adliert, wird durch das Wiederfind\u00aden des Men\u00adschen durch die Geis\u00adteswel\u00adten die Voraus\u00adset\u00adzung geschaf\u00adfen. Das Sein der Gedanken\u00admacht ist nun nicht mehr begren\u00adzt auf das Eigene, die Umwelt tritt hinzu und mit ihr die geisti\u00adgen Wel\u00adten. Im Schritt vom Mantra 2 B zum Mantra 3 C wird das Eigen\u00adsein (2 B) zu Eigen\u00adheit\u00aden (3 C), die fes\u00adseln. Von der Fes\u00adsel der Eigen\u00adheit\u00aden befre\u00adit sich das Ich, indem das Wel\u00adte\u00adnall zum ange\u00adsproch\u00adenen Du wird. Der Men\u00adsch \u00fcber\u00adwindet das Ego, das Kreisen um den eige\u00adnen Nabel, indem er aus eigen\u00ader Ini\u00adtia\u00adtive in Beziehung geht mit dem, was Nicht-Ich ist, mit dem Weltenall.<\/p>\n<p>Sowohl das wach\u00adsende Ich des Men\u00adschen (3 C) als auch die Empfind\u00adung (4 D) sprechen. Im Sprechen l\u00e4sst der Men\u00adsch sein Inneres wil\u00adlentlich nach au\u00dfen t\u00f6nen. Dadurch wird die Tren\u00adnung von Innen\u00adwelt und Au\u00dfen\u00adwelt sowohl \u00fcber\u00adwun\u00adden als auch die Exis\u00adtenz eines eigen\u00adst\u00e4ndi\u00adgen Innen\u00adraums, des Astralleibs, best\u00e4tigt. In der Ber\u00fchrung mit dem Au\u00dfen, dem Anderen, dem Du, leuchtet das Ich-Erleben auf.<\/p>\n<p>Bei Rudolf Stein\u00ader habe ich drei ver\u00adschiedene Beschrei\u00adbun\u00adgen gefun\u00adden, was das Ich sei, die mir zu den hier dargestell\u00adten Mantren zu passen scheinen.<\/p>\n<p><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" src=\"https:\/\/www.stellamaris-seelenkalender.de\/wp-content\/uploads\/2026\/05\/3-Bilder-des-Ich-300x169.png\" alt width=\"485\" height=\"273\"><\/p>\n<p><em>Die drei Bilder des&nbsp;Ichs<\/em><\/p>\n<p>Im Mantra 2 B ist der Men\u00adsch pflanzen\u00adhaft unbe\u00adwusst und damit ist auch sein Ich pflanzen\u00adhaft unbe\u00adwusst. Trotz\u00addem ist sicher\u00adlich sein Ich die Instanz, die die Gedanken\u00admacht dirigiert, die den Wahrnehmungs-Gedanken-Zyk\u00adlus ini\u00adti\u00adiert. Im schwarzen Punkt in der wei\u00dfen Fl\u00e4che erkenne ich zum einen die zyk\u00adlis\u00adche Zeit wieder, die den Raum umfasst, wohinein alle Erleb\u00adnisse pro\u00adjiziert wer\u00adden, zum anderen diesen Wahrnehmungs- Gedanken\u00adzyk\u00adlus. Im Mantra 2 B entspricht das Ich-Erleben dem schwarzen Punkt, dem leeren Raum in der wei\u00dfen Fl\u00e4che.<\/p>\n<p>Im Mantra 3 C spricht das men\u00adschliche Ich. Sein Sprechen und seine dort beschriebe\u00adnen Schritte zeigen das Ich als Tathand\u00adlung. Diesem Ich entspricht nach mein\u00ader Mei\u00adn\u00adung die lin\u00adeare Zeit. In ihr ist jed\u00ader Moment einzi\u00adgar\u00adtig, die Zukun\u00adft ist nicht vorherbes\u00adtimmt, wie in der zyk\u00adlis\u00adchen Zeit, son\u00addern frei. Die lin\u00adeare Zeit bildet die Grund\u00adlage des men\u00adschlichen Frei\u00adheits\u00adge\u00adf\u00fchls. Und das Mantra spricht von der Befreiung von der Fes\u00adsel der Eigen\u00adheit. In jedem Moment ste\u00adht der Men\u00adsch an der Spitze dieses Zeit\u00adstrahls und muss den Schritt in eine unbekan\u00adnte, dun\u00adkle Zukun\u00adft&nbsp;wagen.<\/p>\n<p>Im Mantra 4 D, in der lichtaffinen Empfind\u00adung, die spricht und das Wesen ihres Wesens f\u00fchlt, leuchtet der son\u00adnen\u00adhafte Aspekt des Ichs auf. Er ist unschw\u00ader in der Gegen\u00adw\u00e4r\u00adtigkeit, der drit\u00adten Erschei\u00adn\u00adungs\u00adform der Zeit wiederzuerkennen.<\/p>\n\t\t\t<a href=\"https:\/\/www.stellamaris-seelenkalender.de\/?page_id=4003\" target=\"_self\">\n\t\t\t\t\t\tn\u00e4ch\u00adster Blog-Ein\u00adtrag 3 C \u2014 4 D \u2014 5&nbsp;E&nbsp;<\/a>\n\t\t\t<a href=\"https:\/\/www.stellamaris-seelenkalender.de\/?page_id=136\" target=\"_self\">\n\t\t\t\t\t\tzur\u00fcck zur \u00dcbersicht&nbsp;<\/a>\n\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>&nbsp; Der Zeit-Impuls des Mantras 3 C ergie\u00dft sich dreifach Ver\u00ad\u00ad\u00adgan\u00ad\u00ad\u00adgen\u00adheit-Vor\u00adbere\u00adi\u00ad\u00adtung Gegen\u00adwart-Geist-Impuls Zukun\u00adft-Vol\u00adlen\u00ad\u00ad\u00addung 2 B In \u00c4u\u00dfere des Sin\u00adnesalls Ver\u00adliert Gedanken\u00admacht ihr Eigen\u00adsein, Es find\u00aden Geis\u00adteswel\u00adten Den Men\u00adschen\u00adsprossen wieder, Der seinen Keim in&nbsp;ihnen, Doch seine See\u00adlen\u00adfrucht In sich muss find\u00aden. \u2026 3 C Es spricht zum Wel\u00adte\u00adnall. 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