{"id":3346,"date":"2025-04-17T10:34:04","date_gmt":"2025-04-17T08:34:04","guid":{"rendered":"https:\/\/www.stellamaris-seelenkalender.de\/?page_id=3346"},"modified":"2025-09-27T23:28:01","modified_gmt":"2025-09-27T21:28:01","slug":"blog-beitrag-1-2-copy-3-copy-7-copy-copy-copy-copy-copy-2-copy-copy-copy-copy-copy-copy-copy-copy-copy-copy-copy-copy-copy-copy-copy-copy-copy-copy-copy-copy-copy-copy-2-copy-copy-copy-2-copy-copy-2","status":"publish","type":"page","link":"https:\/\/www.stellamaris-seelenkalender.de\/?page_id=3346","title":{"rendered":"Blog \u2014 Gegenspr\u00fcche 26 Z \u2014 52&nbsp;z"},"content":{"rendered":"\n\n\t<p><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" src=\"https:\/\/www.stellamaris-seelenkalender.de\/wp-content\/uploads\/2025\/04\/26-Z-52-z-300x169.png\" alt width=\"300\" height=\"169\"><\/p>\n<h4><strong>Die Gegenspr\u00fcche 26 Z<\/strong><strong> und 52&nbsp;z<\/strong><\/h4>\n<table width=\"713\">\n<tbody>\n<tr>\n<td width=\"311\"><strong>26 Z Michaeli-Stimmung<\/strong>\n<p>Natur, dein m\u00fct\u00adter\u00adlich\u00ades&nbsp;Sein,<\/p>\n<p>Ich trage es in meinem Willenswesen;<\/p>\n<p>Und meines Wil\u00adlens Feuermacht,<\/p>\n<p>Sie st\u00e4h\u00adlet meines Geistes Triebe,<\/p>\n<p>Dass sie geb\u00e4ren Selbstgef\u00fchl,<\/p>\n<p>Zu tra\u00adgen mich in&nbsp;mir.<\/p>\n\u2026<\/td>\n<td width=\"16\"><\/td>\n<td width=\"311\"><strong>52 z<\/strong>\n<p>Wenn aus den Seelentiefen<\/p>\n<p>Der Geist sich wen\u00addet zu dem Weltensein<\/p>\n<p>Und Sch\u00f6n\u00adheit quillt aus Raumesweiten,<\/p>\n<p>Dann zieht aus Himmelsfernen<\/p>\n<p>Des Lebens Kraft in Menschenleiber<\/p>\n<p>Und einet, machtvoll wirkend,<\/p>\nDes Geistes Wesen mit dem Menschensein.<\/td>\n<\/tr>\n<\/tbody>\n<\/table>\n<h4><strong>Die Eurythmieformen zu den Mantren 26 Z und 52&nbsp;z<\/strong><\/h4>\n<p><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" src=\"https:\/\/www.stellamaris-seelenkalender.de\/wp-content\/uploads\/2025\/04\/26-Z-300x169.png\" alt width=\"300\" height=\"169\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" src=\"https:\/\/www.stellamaris-seelenkalender.de\/wp-content\/uploads\/2025\/04\/52-z-300x169.png\" alt width=\"300\" height=\"169\"><\/p>\n<h4><strong>\u00dcber den Buchstaben \u201cZ\u201d<\/strong><\/h4>\n<p>Das Z ist der let\u00adzte Buch\u00adstabe des lateinis\u00adchen Alpha\u00adbetes. Dieses Alpha\u00adbet z\u00e4hlt 26 Buch\u00adstaben \u2014 was der Anzahl der Wochen in einem Hal\u00adb\u00adjahr entspricht. Mithin k\u00f6n\u00adnte man meinen, es weise impliz\u00adit auf die Zeit hin. Erstaunlicher\u00adweise zeigen auch das griechis\u00adche Alpha\u00adbet und das \u00e4ltere Futhark, das nordis\u00adche Rune\u00adnal\u00adpha\u00adbet, einen Hin\u00adweis auf die Zeit, denn sie haben jew\u00adeils 24 Buch\u00adstaben \u2014 und das entspricht der Anzahl der Stun\u00adden eines Tageszyklus.<\/p>\n<p><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" src=\"https:\/\/www.stellamaris-seelenkalender.de\/wp-content\/uploads\/2025\/04\/26-Z-52-z-Griechische-Alphabet-12-Stunden-300x169.png\" alt width=\"401\" height=\"226\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" src=\"https:\/\/www.stellamaris-seelenkalender.de\/wp-content\/uploads\/2025\/04\/26-Z-52-z-Futhark-12-Stunden-300x169.png\" alt width=\"401\" height=\"226\"><\/p>\n<p><em>Das griechis\u00adche und das nordis\u00adche Alpha\u00adbet ver\u00adsuch\u00adsweise zuge\u00adord\u00adnet zu den Stun\u00adden eines Tageszyklus<\/em><\/p>\n<p>Das hebr\u00e4is\u00adche Alpha\u00adbet hat wie das noch \u00e4ltere ph\u00f6nizis\u00adche 22 Buch\u00adstaben. Der Bezug zur Zeit ist in diesen 22 nicht erkennbar, doch k\u00f6n\u00adnen die Vokale als ungeschriebene Laute hinzugerech\u00adnet wer\u00adden. Sofern O und U nicht dif\u00adferen\u00adziert wer\u00adden, was in fr\u00fcheren Jahrhun\u00adderten h\u00e4u\u00adfig war, erg\u00e4nzen die Vokale A, E, I, O\/U die 22 Kon\u00adso\u00adnan\u00adten-Buch\u00adstaben zu 26 Laut-Wesen. Dadurch ist das hebr\u00e4is\u00adche Alpha\u00adbet dem lateinis\u00adchen \u00e4hn\u00adlich\u00ader, als es auf den ersten Blick scheint.<\/p>\n<p>In fr\u00fchere Zeit\u00aden emp\u00adfan\u00adden die Men\u00adschen die Entsprechung von Mikro- und Makrokos\u00admos \u2014 von Welt und Men\u00adsch. Die men\u00adschengeschaf\u00adfe\u00adnen Ord\u00adnun\u00adgen der Zeit wur\u00adden nach der beobacht\u00adbaren Weisheit geschaf\u00adfen, sodass der Kos\u00admos als makrokos\u00admis\u00adch\u00ader Men\u00adsch und der Men\u00adsch wiederum als Mikrokos\u00admos erkennbar wur\u00adden. So gibt es 12 Rip\u00adpen\u00adpaare, mithin 24 Rip\u00adpen \u2014 was sich in den 12 Monat\u00aden des Jahres und 24 Stun\u00adden des Tages wiederfind\u00adet. Und ger\u00adade der Atem, der ja mit der Lunge im Brustko\u00adrb lokalisiert ist, zeigt vielf\u00e4ltiege Entsprechun\u00adgen zu den kos\u00admis\u00adchen Rhyth\u00admen von Sonne und Erde (mehr \u00fcber das <a href=\"https:\/\/anthrowiki.at\/Platonisches_Jahr\" target=\"_blank\" rel=\"noopener\">Pla\u00adtonis\u00adche Jahr<\/a> und den&nbsp;Atem).<\/p>\n<p>Der Men\u00adsch hat bei regel\u00adhafter Bil\u00addung 52 Z\u00e4hne \u2014 20 Milchz\u00e4hne und 32 bleibende \u2014 und damit genau so viele, wie das Jahr Wochen hat. Rudolf Stein\u00ader beschreibt die obere und untere Kinnlade als die verk\u00fcm\u00admerten oberen und unteren Glied\u00adma\u00dfen. Die Glied\u00adma\u00dfen sel\u00adber jedoch als Teil eines geisti\u00adgen, makrokos\u00admis\u00adchen Kopfes, der den Men\u00adschen best\u00e4ndig auffrisst.<\/p>\n<p>\u201cWenn wir im Gegen\u00adsatz dazu [zum men\u00adschlichen Kopf, A.F.] den Glied\u00adma\u00dfen\u00admen\u00adschen anse\u00adhen, so ist der in alle\u00addem, was er uns \u00e4u\u00dfer\u00adlich dar\u00adbi\u00adetet, \u2026 die Umgestal\u00adtung der bei\u00adden Kinnladen des Men\u00adschen, der oberen und unteren Kinnlade. Was unten und oben Ihren Mund ein\u00adschlie\u00dft, das ist, nur verk\u00fcm\u00admert, das\u00adjenige, was Ihre Beine und F\u00fc\u00dfe und Ihre Arme und H\u00e4nde sind. \u2026 Sie k\u00f6n\u00adnen nun sagen: Wenn ich mir nun vorstelle, da\u00df meine Arme und H\u00e4nde seien obere Kinnlade, meine Beine und F\u00fc\u00dfe untere Kinnlade, dann mu\u00df ich die Frage aufw\u00ader\u00adfen: Ja, wohin richtet sich denn das\u00adjenige, was in diesen Kinnladen aus\u00adge\u00adsprochen ist? Wo bei\u00dft es denn? Wo ist denn der Mund? \u2026 so m\u00fcssen Sie sich vorstellen, da drau\u00dfen irgend\u00adwo sei das eigentliche Haupt; es \u00f6ffne nach der oberen Seite [als obere Extrem\u00adit\u00e4ten, A.F.] den Mund und es \u00f6ffne nach der unteren Seite [als untere Extrem\u00adit\u00e4ten, A.F.] den Mund, so da\u00df Sie sich vorstellen k\u00f6n\u00adnen eine merk\u00adw\u00fcrdi\u00adge Ten\u00addenz dieses unsicht\u00adbaren Kopfes, der seine Kiefer nach Ihrer Brust und nach Ihrem Bauche hin \u00f6ffnet.<\/p>\n<p>Was tut denn dieser unsicht\u00adbare Kopf? Er fri\u00dft Sie ja fortw\u00e4hrend, er sper\u00adrt sein Maul gegen Sie auf. Und hier haben Sie in der \u00e4u\u00dferen&nbsp;Gestalt ein wun\u00adder\u00adbares Bild des Tat\u00ads\u00e4ch\u00adlichen. W\u00e4hrend der richtige Kopf des Men\u00adschen ein leib\u00adlich-materieller Kopf ist, ist der Kopf, der zu den Glied\u00adma\u00dfen dazuge\u00adh\u00f6rt, der geistige Kopf. Aber er wird ein St\u00fcckchen materiell, damit er fortw\u00e4hrend den Men\u00adschen verzehren kann. Und im Tode, wenn der Men\u00adsch stirbt, hat er ihn ganz aufgezehrt. Das ist in der Tat der wun\u00adder\u00adbare Proze\u00df, da\u00df unsere Glied\u00adma\u00dfen so gebaut sind, da\u00df sie uns fortw\u00e4hrend aufessen. Wir schl\u00fcpfen fortw\u00e4hrend mit unserem Organ\u00adis\u00admus in den aufges\u00adper\u00adrten Mund unser\u00ader Geistigkeit hinein. Das Geistige ver\u00adlangt von uns fortw\u00e4hrend das Opfer unser\u00ader Hingabe. (GA 293, S. 174f) Hat dieser geistge Kopf also 52 Z\u00e4hne und fordert in 52 Wochen unsere Hingabe?<\/p>\n<p>Der Fu\u00df wiederum hat 26 Knochen, die Anzahl der Knochen bei\u00adder F\u00fc\u00dfe (52) entspricht der Anzahl der Wochen in einem Jahr. Wie die Zeit, so geht auch der Men\u00adsch \u00fcber die Erde, k\u00f6n\u00adnte man interpretieren.<\/p>\n<p>Dadurch wird deut\u00adlich, dass die Anzahl der Buch\u00adstaben in den jew\u00adeili\u00adgen Alpha\u00adbeten keines\u00adfalls zuf\u00e4l\u00adlig ist. Mir scheint, dass die 24-Zeichen Alpha\u00adbete die zyk\u00adlis\u00adche Zeit st\u00e4rk\u00ader im Blick haben, die 26er Alpha\u00adbete (das j\u00fcdis\u00adche und das lateinis\u00adche) eher die lin\u00adeare Zeit, denn sie entsprechen einem Hal\u00adb\u00adjahr mit Anfang und&nbsp;Ende.<\/p>\n<p>Das Z als let\u00adzter Buch\u00adstabe des lateinis\u00adchen Alpha\u00adbets stammt vom pro\u00adto\u00adsi\u00adnaitis\u00adchen Ze (<img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" src=\"https:\/\/upload.wikimedia.org\/wikipedia\/commons\/thumb\/c\/c7\/Proto-Canaanite_letter_zen.svg\/90px-Proto-Canaanite_letter_zen.svg.png\" srcset=\"\/\/upload.wikimedia.org\/wikipedia\/commons\/thumb\/c\/c7\/Proto-Canaanite_letter_zen.svg\/135px-Proto-Canaanite_letter_zen.svg.png 1.5x, \/\/upload.wikimedia.org\/wikipedia\/commons\/thumb\/c\/c7\/Proto-Canaanite_letter_zen.svg\/180px-Proto-Canaanite_letter_zen.svg.png 2x\" alt=\"Protosinaitisches Ze\" width=\"37\" height=\"17\" data-file-width=\"19\" data-file-height=\"9\">), das zum ph\u00f6nizis\u00adchen Zajin (<img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" src=\"https:\/\/upload.wikimedia.org\/wikipedia\/commons\/thumb\/5\/51\/PhoenicianZ-01.svg\/80px-PhoenicianZ-01.svg.png\" srcset=\"\/\/upload.wikimedia.org\/wikipedia\/commons\/thumb\/5\/51\/PhoenicianZ-01.svg\/120px-PhoenicianZ-01.svg.png 1.5x, \/\/upload.wikimedia.org\/wikipedia\/commons\/thumb\/5\/51\/PhoenicianZ-01.svg\/160px-PhoenicianZ-01.svg.png 2x\" alt=\"Ph\u00f6nizisches Zajin\" width=\"17\" height=\"17\" data-file-width=\"400\" data-file-height=\"400\">) und dann zum griechis\u00adchen Zeta (<img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" src=\"https:\/\/upload.wikimedia.org\/wikipedia\/commons\/thumb\/2\/2e\/Zeta_uc_lc.svg\/90px-Zeta_uc_lc.svg.png\" srcset=\"\/\/upload.wikimedia.org\/wikipedia\/commons\/thumb\/2\/2e\/Zeta_uc_lc.svg\/135px-Zeta_uc_lc.svg.png 1.5x, \/\/upload.wikimedia.org\/wikipedia\/commons\/thumb\/2\/2e\/Zeta_uc_lc.svg\/180px-Zeta_uc_lc.svg.png 2x\" alt=\"Griechisches Zeta\" width=\"26\" height=\"17\" data-file-width=\"3000\" data-file-height=\"2000\">) wurde. Das etruskische Z (<img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" src=\"https:\/\/upload.wikimedia.org\/wikipedia\/commons\/thumb\/f\/fe\/EtruscanZ-01.svg\/58px-EtruscanZ-01.svg.png\" srcset=\"\/\/upload.wikimedia.org\/wikipedia\/commons\/thumb\/f\/fe\/EtruscanZ-01.svg\/87px-EtruscanZ-01.svg.png 1.5x, \/\/upload.wikimedia.org\/wikipedia\/commons\/thumb\/f\/fe\/EtruscanZ-01.svg\/115px-EtruscanZ-01.svg.png 2x\" alt=\"Etruskisches Z\" width=\"12\" height=\"17\" data-file-width=\"130\" data-file-height=\"180\">) stammt eben\u00adso vom ph\u00f6nizis\u00adchen Zajin ( <img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" src=\"https:\/\/upload.wikimedia.org\/wikipedia\/commons\/thumb\/5\/51\/PhoenicianZ-01.svg\/1024px-PhoenicianZ-01.svg.png\" alt=\"Ph\u00f6nizisches Zajin\" width=\"17\" height=\"17\" crossorigin=\"anonymous\">), ging aber im lateinis\u00adchen Alpha\u00adbet ver\u00adloren. Die R\u00f6mer \u00fcber\u00adnah\u00admen das Zeta von den Griechen als Z ( <img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" src=\"https:\/\/upload.wikimedia.org\/wikipedia\/commons\/thumb\/4\/4c\/RomanZ-01.svg\/80px-RomanZ-01.svg.png\" srcset=\"\/\/upload.wikimedia.org\/wikipedia\/commons\/thumb\/4\/4c\/RomanZ-01.svg\/120px-RomanZ-01.svg.png 1.5x, \/\/upload.wikimedia.org\/wikipedia\/commons\/thumb\/4\/4c\/RomanZ-01.svg\/160px-RomanZ-01.svg.png 2x\" alt=\"Lateinisches Z\" width=\"17\" height=\"17\" data-file-width=\"200\" data-file-height=\"200\">) und f\u00fcgten es, wie auch das Ypsilon, an den Schluss des Alpha\u00adbetes&nbsp;an.<\/p>\n<p>Das <strong>Pro\u00adto\u00adsi\u00adnaitis\u00adche<\/strong> Ze sym\u00adbol\u00adisiert eine Stich\u00adwaffe. Auch das ph\u00f6nizis\u00adche Zajin bedeutet Dolch oder&nbsp;Waffe.&nbsp;<\/p>\n<p>Im <strong>ph\u00f6nizis\u00adchen<\/strong> Alpha\u00adbet war Zajin das stimmhafte S und stand an der siebten Stelle des Alpha\u00adbets. In das griechis\u00adche Alpha\u00adbet als Zeta (\u0396, \u03b6) \u00fcber\u00adnom\u00admen, hat\u00adte es eben\u00adso den Lautwert des stimmhaften S bzw. eines DS. Zu Beginn hat\u00adte das Zeta noch die dem Zajin \u00e4hn\u00adliche aufrechte Form und wan\u00addelte sich dann zur Gestalt des \u201cBlitzes\u201d, dem es noch heute entspricht. Die R\u00f6mer \u00fcber\u00adnah\u00admen im ersten Jahrhun\u00addert das Zeta und Appius Claudius Cae\u00adcus (\u2020 etwa 280 v. Chr.), ein zeit\u00adgen\u00f6s\u00adsis\u00adch\u00ader rev\u00ado\u00adlu\u00adtion\u00e4r\u00ader Staats\u00admann, soll \u00fcber das Z gesagt haben: \u201eZ idcir\u00adco Appius Claudius detes\u00adtatur, quod dentes mor\u00adtui, dum exprim\u00adi\u00adtur, imi\u00adtatur.\u201d (sehr frei \u00fcber\u00adset\u00adzt: \u201eDer Mund des Toten entspricht der Hal\u00adtung der Z\u00e4hne beim Aussprechen des Z\u201d). Um im Bild zu bleiben: Das Leben begin\u00adnt mit dem staunen\u00adden A und schlie\u00dft mit dem ver\u00adbis\u00adse\u00adnen&nbsp;Z.<\/p>\n<p>Der heutige Z\u2011Laut entwick\u00adelte sich durch die ger\u00adman\u00adis\u00adche Lautver\u00adschiebung im Mit\u00adte\u00adlal\u00adter aus dem T am Wort- oder Sil\u00adbe\u00adnan\u00adfang. Aus \u2018Tahl\u2019 wurde \u2018Zahl\u2019, aus \u2019sit\u00adten\u2019 wurde \u2019sitzen\u2019. Das Z, laut\u00adlich aus T und S zusam\u00admenge\u00adset\u00adzt, ist wie das X, (gesprochen KS), ein Dop\u00adpelkon\u00adso\u00adnant, der einen Sto\u00dflaut mit dem schar\u00adfen S vere\u00adint und dadurch ver\u00adst\u00e4rkt. Das Z ist das T in Bewe\u00adgung, in Aktion, k\u00f6n\u00adnte man sagen. Als ein solch\u00ades in Bewe\u00adgung befind\u00adlichen Ph\u00e4nomens lassen sich zwei Aspek\u00adte unter\u00adschei\u00adden: eine Bewe\u00adgung Von-Au\u00dfen-nach-Innen, und eine Von-Innen-nach-Au\u00dfen. Der eine Aspekt ist das Z als Waffe, wie die Bedeu\u00adtung aus dem pro\u00adto\u00adsi\u00adnaitis\u00adchen Alpha\u00adbet besagt, der andere ist der g\u00f6t\u00adtliche Adler-Aspekt, der sich in der End\u00adstel\u00adlung im lateinis\u00adchen Alpha\u00adbet ausdr\u00fcckt.<\/p>\n<p>Das Z ist die Waffe, die \u2018zerteilt\u2019, \u2018Zank\u2019, \u2018Zwies\u00adpalt\u2019, \u2018Zwist\u2019 und \u2018Zeter\u2019 (mit der Urbe\u00addeu\u00adtung \u2018Kampf\u2019) schafft. \u00dcber den schon beim Laut T erw\u00e4h\u00adn\u00adten Kriegsruf der Ger\u00adma\u00adnen sagt Rudolf Stein\u00ader: \u201cAls z.B. diese V\u00f6lk\u00ader\u00adschaften nach Europa her\u00fcbergin\u00adgen und zuerst auf die Kel\u00adten stie\u00dfen, so ent\u00adstanden nat\u00fcr\u00adlich fortw\u00e4hrend K\u00e4mpfe, Kriege. Bei diesen Kriegen und K\u00e4mpfen \u2014 das Kriegf\u00fchren war ja dazu\u00admal etwas, was \u2026 eigentlich immer da war \u2014 sahen sie im Sturm des Kampfes eben\u00adso noch Geistiges; ger\u00adadeso, wie im wehen\u00adden Winde, im dr\u00f6h\u00adnen\u00adden Don\u00adner Geistiges gese\u00adhen wurde, so im Sturm des Kampfes. Es war ja so, dass die Leute Schilde hat\u00adten und mit diesen Schilden in geschlosse\u00adnen Rei\u00adhen in Men\u00adgen vorst\u00fcrmten \u2026 Aus tausend Kehlen schrien sie in ihre Schilder hinein beim Vorst\u00fcr\u00admen. \u2026 Und w\u00fcrde man so etwas \u00c4hn\u00adlich\u00ades, wie da die V\u00f6lk\u00ader\u00adschaften in ihre Schilder hinein\u00adschrien und st\u00fcrmten \u2026 heute nachah\u00admen wollen, dann m\u00fcsste man sagen, das klang so wie : \u2018Ziu zwingt Zwist. Ziu zwingt Zwist!\u2019 Ziu war der Kriegs\u00adgeist. \u2026 Wenn solch eine ger\u00adman\u00adis\u00adche V\u00f6lk\u00ader\u00adschaft aus einem Stamme vorst\u00fcrmte, dann glaubte sie: da ist unter ihnen ein geistiges Wesen, das zwingt Zwist. \u2018Zwist\u2019 ist \u2018Krieg\u2019 \u2026 Es war wirk\u00adlich etwas, wo das Geistige drin\u00adnen in dem Mut, in der Kampfes\u00adlust dieser Men\u00adschen lebte.\u201d (GA 353, in: Ernst Moll, Die Sprache der Laute, S. 441) Von dieser Prax\u00adis zeugt heute noch der Fam\u00adi\u00adli\u00aden\u00adname \u201cKn\u00fcr\u00adren\u00adschild\u201d, denn die Ger\u00adma\u00adnen sollen im Stur\u00adman\u00adgriff in ihre Schilde geknur\u00adrt&nbsp;haben.<\/p>\n<p>Das Z charak\u00adter\u00adisiert Rudolf Stein\u00ader f\u00fcr die Sprachgestal\u00adter als die \u2018Zer\u00adst\u00f6rung\u2019: \u201cSie wer\u00adden in dem Z \u00fcber\u00adall dies Zer\u00adst\u00f6rende find\u00aden: Du zweifelst, du z\u00fcnest, du zer\u00adrei\u00dfest zornig. Wer\u00adfen Sie in solchen Pas\u00adsagen, die zer\u00adris\u00adsen sind, die Z dem Zuh\u00f6r\u00ader an den Kopf.\u201d (GA 280, in: Ernst Moll, Die Sprache der Laute, S. 441) Mit dem Z zeigt man die \u2018Z\u00e4hne\u2019, zeigt sich bere\u00adit, \u2018zuck\u00adenden\u2019 \u2018Schmerz\u2019 zuzuf\u00fc\u00adgen. Das Z \u2018zer\u00admalmt\u2019, \u2018zerkritzelt\u2019, \u2018zerkratzt\u2019, \u2018zer\u00adset\u00adzt\u2019, \u2018zer\u00adfet\u00adzt\u2019, \u2018met\u00adztelt\u2019, \u2019schnitzt\u2019 und \u2019spritzt\u2019. Das Z f\u00fchrt an eine \u2018Gren\u00adze\u2019. Der \u2018Witz\u2019, mit \u2019spitze Zunge\u2019 vor\u00adge\u00adtra\u00adgen, \u2018\u00fcberze\u00adich\u00adnet\u2019. Nur wohldosiert ist das Z dem Leben, \u2018zo\u00e9\u2019 zutr\u00e4glich. Es ist wie \u2018Gew\u00fcrz\u2019 oder \u2018Salz\u2019.<\/p>\n<p>Auch der <strong>gotis\u00adche<\/strong> Namen des Z zeigt diesen Laut in sein\u00ader Gef\u00e4hrlichkeit. Er lautet \u2018Ezet\u2019 (laut\u00adlich ein stimmhaftes S, zwis\u00adchen S und R gele\u00adgen) und bedeutet \u2018Schilf\u2019. Die Ezet- bzw. \u2018Eolhsecg\u2019-Rune besagt:<\/p>\n<p>Schilf wurzelt \u2014 meist im Sumpfe;<\/p>\n<p>es w\u00e4chst im Wass\u00ader \u2014 wun\u00addet&nbsp;hart,<\/p>\n<p>bedeckt mit Blut \u2014 jeden Krieger,<\/p>\n<p>der ihm&nbsp;naht&nbsp;\u2026<\/p>\n<p>(Ernst Moll, Die Sprache der Laute, S. 442) Aus Schilf wur\u00adden einst Pfeile gemacht.<\/p>\n<p>Ernst Moll schreibt \u00fcber die Lautverbindung TS und ihre Umkehrung im ST: \u201cSieht man das Z als TS an, so stellt das T den Ein\u00adschlag dar, im S rei\u00dft es auseinan\u00adder. Beim ST ist zuerst der Riss, die Dis\u00adpos\u00adtion vorhan\u00adden, in die das T hienein\u00adschl\u00e4gt; beim TS ist es umgekehrt, da ist der Riss die Folge. Ein Wirk\u00adsames kommt zur Erstar\u00adrung im ST, ein Ein\u00adschlag wird wirk\u00adsam im TS. Die Schreck\u00ader\u00adstar\u00adrung des T wird gel\u00f6st. Im ST wird ein Fl\u00fcs\u00adsiges fest, im TS wird ein Festes fl\u00fcs\u00adsig. Das Tote kommt zum Leben. Der sch\u00f6pferische Ein\u00adschag des T \u2019schl\u00e4gt\u2019 Wurzel, er \u2019set\u00adzt\u2019 sich, \u2018bei\u00dft\u2019 sich, \u2018frisst\u2019 sich durch im S durch die Tiefen.\u201d (Die Sprache der Laute, S.&nbsp;442)<\/p>\n<p>Diese Zerteilung durch TS (Z) ist der Laut der \u2018Zwei\u2019 wie der \u2018Zahl\u2019 als Gliederung der Menge. Auch die Zehn ist die Zahl der Zwei, denn althochdeutsch \u2018zehan\u2019 bedeutet \u2018zwei\u00adhand\u2019. Und \u2018zw\u00f6lf\u2019, althochdeutsch \u2018zwelif\u2019 hei\u00dft \u2018zwei dar\u00fcber\u2019. Noch im Mit\u00adte\u00adlal\u00adter bein\u00adhal\u00adtete das Wort \u2018zal\u2019 sowohl \u2018Zahl\u2019 wie \u2018Erz\u00e4h\u00adlung\u2019, also die Aneinan\u00adder\u00adrei\u00adhung, die das Leben ausmacht.<\/p>\n<p>Die Teilung durch TS (Z) kann sowohl zum Tod wie zum Leben f\u00fchren. Eine alte Redewen\u00addung besagt, dass der Krieg der Vater aller Dinge sei. Sie ist durch die \u2018Entzweiung\u2019 des androg\u00ady\u00adnen, kos\u00admis\u00adchen Men\u00adschen in die zwei Geschlechter die \u2018Verzwei\u00adgung\u2019, durch die nun m\u00f6gliche \u2018Zucht\u2019, die geschlechtlich ausw\u00e4h\u00adlende Fortpflanzung des Lebens. Doch dieses Leben ist verg\u00e4nglich \u2014 es ent\u00adstand durch Teilung. Das Z gliedert Flie\u00dfen\u00addes und Ruhen\u00addes: \u2018Zeit\u2019 ist das Geteilte, wie auch die \u2018Zeile\u2019. Das Z unterteilt den Raum in \u2018Zim\u00admer\u2019, \u2018Zellen\u2019 und \u2018Zonen\u2019. Gle\u00adichzeit\u00adig ist der Krieg der Vater aller Sachen, denn \u2018Sache\u2019 kommt von \u2019sah\u00adhan\u2019, \u2019stre\u00adit\u00aden\u2019. Das Z ist der \u2018Zweck\u2019, hergeleit\u00adet vom althochdeutschen Wort \u2018zwec\u2019, der \u2018Nagel\u2019, noch vorhan\u00adden in \u2018Rei\u00dfzwecke\u2019. Der Nagel als \u2018zwec\u2019 war das beim B\u00fcch\u00adsen\u00adschie\u00dfen ver\u00adwen\u00addete Geschoss, das eben diesen \u2018Zweck\u2019 hat\u00adte. Und die \u2018Zange\u2019 bringt das \u2018Zwin\u00adgende\u2019 des Z zum Ausdruck.<\/p>\n<p>Mit dem Z endet das lateinis\u00adche Alpha\u00adbet, die Rei\u00adhe der in Buch\u00adstaben\u00adze\u00adichen und Laut\u00aden fass\u00adbaren Logoskr\u00e4fte. Fol\u00adgt man dem Gedanken des Pro\u00adlogs im Johan\u00adne\u00adse\u00advan\u00adgeli\u00adum, dass alles Gewor\u00addene durch das Wort, durch den Logos geschaf\u00adfen wurde, so stellt sich die Frage nach dem, was kommt, wenn alle diese Kr\u00e4fte sich ersch\u00f6pft haben, wenn sie an ein Ende gekom\u00admen sind. Das Griechis\u00adche Alpha\u00adbet und auch das Futhark, das Rune\u00adnal\u00adpha\u00adbet geben darauf eine \u00e4hn\u00adliche Antwort. In bei\u00adden Rei\u00adhen ist das O als Omega (\u03a9, \u03c9, gro\u00dfes O) bzw. Odal-Rune (\u16df, Erbe, Anwe\u00adsen, Besitz) das let\u00adzte Zeichen. Das kleine O, das Omikron (\u039f, \u03bf) des griechis\u00adchen Alpha\u00adbetes zeigt die auch im lateinis\u00adchen Alpha\u00adbet dem O zuge\u00adord\u00adnete Kre\u00adis\u00adform. Daraus l\u00e4sst sich fol\u00adgern, dass nach dem O am Ende ein neuer Zyk\u00adlus begin\u00adnt, das \u201cAnwe\u00adsen\u201d an den neuen Besitzer \u00fcberge\u00adht. Das Bild der zyk\u00adlis\u00adchen Zeit herrscht hier vor. Doch im Omega, dem gro\u00dfen O klingt schon die lin\u00adeare Zeit an, denn dieses O ist sowohl als gro\u00dfer \u03a9, wie als klein\u00ader Buch\u00adstabe \u03c9 eine offene Form. Diesen Aspekt der lin\u00adearen Zeit, die jeden Augen\u00adblick einzi\u00adgar\u00adtig und unwieder\u00adbringlich macht, klingt f\u00fcr mich auch im let\u00adzten Buch\u00adstaben des j\u00fcdis\u00adchen Alpha\u00adbetes an, im Tav. Der g\u00f6t\u00adtliche Ein\u00adschlag, der Ein\u00adschlag von oben, wie Rudolf Stein\u00ader das T charak\u00adter\u00adisiert, braucht die Ein\u00adma\u00adligkeit, die Unge\u00adbun\u00adden\u00adheit an ter\u00adrestrische Geset\u00adze. Das Zyk\u00adlis\u00adche entste\u00adht jedoch durch die Wieder\u00adhol\u00adung, wodurch es an solche Geset\u00adze gebun\u00adden&nbsp;ist.<\/p>\n<p>Das Z als gesteigertes T, als g\u00f6t\u00adtlich\u00ader Ein\u00adschlag, der aufs Eng\u00adste ver\u00adschwis\u00adtert ist mit dem S, der Schlange, erscheint mir als der Moment, in dem Adam die Augen aufge\u00adtan wur\u00adden. Dies ist der Moment, in dem das Bewusst\u00adsein zum Selb\u00adst\u00adbe\u00adwusst\u00adsein erwachte und der Men\u00adsch vom Gesch\u00f6pf zum Sch\u00f6pfer wurde und nun Ver\u00adant\u00adwor\u00adtung tr\u00e4gt f\u00fcr seine Sch\u00f6p\u00adfun\u00adgen. Mit dem Z ist die g\u00f6t\u00adtliche Sch\u00f6p\u00adfung des im Alpha\u00adbet ver\u00adbor\u00adge\u00adnen Men\u00adschen zu Ende. Was nun fol\u00adgt, ist Menschenwerk.<\/p>\n<p>Rudolf Stein\u00ader ord\u00adnet das Z zusam\u00admen mit dem S dem Tierkreisze\u00adichen des Sko\u00adr\u00adpi\u00adon zu. Dieses Zeichen, tra\u00addi\u00adtionell durch Judas, den Ver\u00adr\u00e4ter, im J\u00fcngerkreis repr\u00e4sen\u00adtiert, wird als der gefal\u00adl\u00adene Adler ver\u00adstanden. Das Z erscheint dadurch als der Adler, der auf der Klippe sitzt, bere\u00adit sich aufzuschwin\u00adgen. Das Z ist der let\u00adzte Buch\u00adstabe des Alpha\u00adbetes und ste\u00adht damit an der Gren\u00adze des Gestal\u00adtet-Irdis\u00adchen zum freien Geist-Luft-Raum.<\/p>\n<p>Rudolf Stein\u00ader spricht im Zusam\u00admen\u00adhang mit dem Z tat\u00ads\u00e4ch\u00adlich vom Loslassen, bzw. von der Geb\u00e4rde des Loslassens: \u201cWir wer\u00adden daher das Z, wenn wir es uns anschauen, so sehen, als ob jemand vor sich ein Kind hat, das eben einen neuen Gegen\u00adstand, den man ihm gekauft hat, ver\u00adloren hat, das unge\u00adheuer ungl\u00fcck\u00adlich dar\u00fcber ist und weint, und das man, statt dass man es bestraft, beruhi\u00adgen will. \u2026 [Man wird sich in etwas] tang\u00adiert\u00ader oder gro\u00dfm\u00fct\u00adter\u00adlich\u00ader Weise [ver\u00adhal\u00adten und die Geb\u00e4rde machen] beson\u00adders mit der recht\u00aden Hand: Kind\u00adchen, lass gehen. \u2026 Sie m\u00fcssen das Z beson\u00adders im Arm f\u00fchlen, nicht im Handge\u00adlenk, son\u00addern beim Herun\u00adterge\u00adhen des Armes.\u201d Und weit\u00ader sagt er: \u201cDas Z ist eine Geb\u00e4rde, welche nat\u00fcr\u00adlich der C\u2011Geb\u00e4rde \u00e4hn\u00adlich ist \u2026 und \u00e4hn\u00adlich emp\u00adfun\u00adden wer\u00adden kann \u2014 \u2026 emp\u00adfun\u00adden wer\u00adden kann als das\u00adjenige, was heit\u00ader stimmt dadurch, dass es nicht schw\u00ader, son\u00addern leicht genom\u00admen wer\u00adden kann. \u2026 Es ist in dem Erleb\u00adnis des Z etws, was wie Leicht\u00ades her\u00adankommt. Und in diesem Hin\u00adweisen, in diesem Her\u00adstam\u00admen aus der Leichtigkeit, aus etwas, was leicht ist, Z, liegt die Plas\u00adtik, das Erleb\u00adnis des Z.\u201d (GA 279, in: Ernst Moll, Die Sprache der Laute, S.&nbsp;437)<\/p>\n<p>Die Leichte-Qual\u00adit\u00e4t des Z zeigt sich im schnell errichteten und wieder abge\u00adbaut\u00aden \u2018Zelt\u2019, im leicht\u00aden \u2018Herzen\u2019, im \u2018zarten\u2019 Ahnen und im Hin\u00ads\u00adteuern auf ein \u2018Ziel\u2019. Der auf\u00adsteigende Lebensstrom, der im Herzen, durch die \u00c4theri\u00adsa\u00adtion des Blutes zu Bewusst\u00adseinslicht, zu Geist wird, entspricht dem Z, indem das mit dem K\u00f6r\u00adp\u00ader vere\u00adinte Leben sich im laten\u00adten Ster\u00adbe\u00adprozess von der Physis tren\u00adnt, entzweit, losl\u00e4sst, auf\u00adfliegt. Dieses Bewusst\u00adseinslicht erm\u00f6glicht sowohl Wahrnehmung wie Denken. Diese Leichte-Kraft find\u00adet sich schon physisch beim Gehirn, das im Liquor schwimmt,&nbsp; wodurch sein Eigengewicht reduziert wird. Die men\u00adschliche Denko\u00adr\u00adgan\u00adi\u00adsa\u00adtion entspricht dem Bild des Adlers, das Bewusst\u00adseinslicht der Luft, die den Adler im Fluge tr\u00e4gt. Rudolf Stein\u00ader sagt: \u201cUnd Sie sehen richtig hin in den Makrokos\u00admos, in die gro\u00dfe Natur, wenn Sie den Adler so anse\u00adhen, dass Sie sagen: der Adler hat sein Gefieder, seine viel\u00adfar\u00adbigen bun\u00adten Fed\u00adern. In denen lebt dieselbe Kraft, die in dir lebt, indem sich dein Gehirn zum Gedanken\u00adtr\u00e4ger macht. Das\u00adjenige, \u2026 was dein Gehirn \u00fcber\u00adhaupt dazu macht, dich zu einem Denker zu bilden, das ist&nbsp; dieselbe Kaft, die dem Adler in den L\u00fcften sein Gefieder gibt. \u2026 [Es sind die Son\u00adnenkr\u00e4fte.] Die Feder\u00adbil\u00addung geben sie dem Adler, das ist der physis\u00adche Aspekt der Gedanken\u00adbil\u00addung. Dem Men\u00adschen geben sie die Gedanken, das ist der astralis\u00adche Aspekt der Feder\u00adbil\u00addung.\u201d (GA 230, in: Ernst Moll, Die Sprache der Laute, S.&nbsp;440)<\/p>\n<p><strong>Zwei Erg\u00e4nzun\u00adgen<\/strong><\/p>\n<p>Die Buch\u00adstaben\u00adform der let\u00adzten drei Buch\u00adstaben im Alpha\u00adbet, des X, Y und Z lassen sich in den Struk\u00adturen des See\u00adlenkalen\u00adders wiederfind\u00aden, die X und Y Form sog\u00adar zweifach. Das X find\u00adet sich zum einen als rechtwin\u00adkliges, diag\u00ado\u00adnales Kreuz in den Krisen\u00adspr\u00fcchen, zum anderen als schmaleres Kreuz in den Licht\u00adspr\u00fcchen. Das Y erscheint, weil dem Jahreskreis durch die Oster\u00adscholle und die Hal\u00adb\u00adjahresteilung Sech\u00ads\u00adtel eingeschrieben sind und das Y eine darauf beruhende Drit\u00adtelung des Jahres darstellt. Die darunter dargestellte Vari\u00adante zeigt das Y an der Stelle des Kreuzes. Hier bilden der Schwellen\u00adspruch 39 n die Senkrechte und die bei\u00adden Zwis\u00adchen\u00adspr\u00fcchen 6 F und 21 U die \u201cArme\u201d. Das Z erkenne ich im blitzar\u00adti\u00adgen Weg des Licht\u00ades durch die Licht\u00adspr\u00fcche (siehe <a href=\"https:\/\/www.stellamaris-seelenkalender.de\/?page_id=3207\">22 V \u2014 47 v<\/a>).<\/p>\n<p><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" src=\"https:\/\/www.stellamaris-seelenkalender.de\/wp-content\/uploads\/2025\/04\/26-Z-52-z-X-Y-Z-300x169.png\" alt width=\"300\" height=\"169\"><\/p>\n<p><em>X \u2014 Y \u2014 Z als For\u00admen im See\u00adlenkalen\u00adder (X und Y jew\u00adeils in der Ei- und in der Kreis-Orientierung)<\/em><\/p>\n<p>K\u00f6n\u00adnte es vielle\u00adicht sein, dass im X die Leben zeu\u00adgende Vere\u00adini\u00adgung der Gegen\u00ads\u00e4tze zu sehen ist, dass im Y das Bewusst\u00adseinslicht des leben\u00adden Men\u00adschen erscheint, das sich durch latente Abster\u00adbe\u00adprozesse bildet, und schlie\u00dflich, dass im Z das vom Leib befre\u00adite Geistige in Aktion tritt und die Struk\u00adtur, ja den ganzen Leib von au\u00dfen ergreift?<\/p>\n<p>Die Kreuzi\u00adgungs\u00adbilder ab dem sp\u00e4teren Mit\u00adte\u00adlal\u00adter im west\u00adlichen Europa und die Kreuzi\u00adgungsiko\u00adnen der Ostkirche zeigen mehrheitlich charak\u00adter\u00adis\u00adtisch ver\u00adschiedene K\u00f6r\u00adper\u00adhal\u00adtun\u00adgen f\u00fcr den Gekreuzigten. Lei\u00adder fand ich zu dieser Beobach\u00adtung keinen erk\u00adl\u00e4ren\u00adden Text. Im West\u00aden dominiert die Y\u2011Haltung f\u00fcr den Lei\u00adden\u00adden Chris\u00adtus, im Osten eine Art Z\u2011Haltung, gebildet durch die abgeknick\u00adte H\u00fcfte. Die Arme bilden hier die obere waagerechte Lin\u00adie, der Rumpf die schr\u00e4ge Lin\u00adie und die Beine deuten die untere waagerechte Lin\u00adie an. Im griechis\u00adchen Alpha\u00adbet entspricht die Haltzng dem Zeta (\u0396, \u03b6), im altkyril\u00adlis\u00adchen dem zeml\u00adja (\u0417 \u0437 \/ \ua640), das vom griechis\u00adchen Zeta stammt.<\/p>\n<p><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" src=\"https:\/\/www.stellamaris-seelenkalender.de\/wp-content\/uploads\/2025\/04\/Kreuzigung-Y-und-Z-Haltung-300x169.png\" alt width=\"300\" height=\"169\"><\/p>\n<em>Das Lei\u00adden Christi am Kreuz wird seit dem Mit\u00adte\u00adlal\u00adter in der West\u00adkirche eher durch die Y\u2011Haltung der Arme aus\u00adge\u00addr\u00fcckt, in der Ostkirche, auf Iko\u00adnen, durch eine K\u00f6r\u00adper\u00adhal\u00adtung, die an die Z\u2011Form erinnert<br>\n<\/em>\n<p><em>Links: Meis\u00adter von Messkirch, um&nbsp;1530<\/em><\/p>\n<em>Rechts: Cimabue , Kruz\u00adi\u00adfix von San\u00adta Croce , Flo\u00adrenz, um 1275 byzan\u00adti\u00adnisch inspiriert<br>\n<\/em>\n<p>Inter\u00adpretieren lassen sich die bei\u00adden K\u00f6r\u00adper\u00adhal\u00adtun\u00adgen vielle\u00adicht fol\u00adgen\u00adder\u00adma\u00dfen. Die Y\u2011Haltung zeigt den Gott im men\u00adschlichen Innern, die G\u00f6t\u00adtlichkeit des Men\u00adschen, die er Dank seines Bewusst\u00adseinslicht\u00ades in sich find\u00aden kann. Der von unten als Lebensstrom auf\u00adsteigende, im Herzen sich vergeisti\u00adgende, \u00e4therisierende Bewussstrom teilt sich in das nach au\u00dfen und innen gerichtete Bewusst\u00adsein, in zwei Str\u00f6me, die aus dem Kopf aus\u00adtreten. Moses\u00addarstel\u00adlun\u00adgen zeigen seinen beson\u00adders starken Bewusst\u00adseinsstrom in Form von zwei \u201cH\u00f6rn\u00adern\u201d. Die Z\u2011Haltung k\u00f6n\u00adnte dage\u00adgen auf den kos\u00admis\u00adchen Chris\u00adtus, den Gott im Au\u00dfen ver\u00adweisen, der sich in allen Licht\u00adph\u00e4nome\u00adnen kund\u00adtut und dessen inspiri\u00aderende Erken\u00adnt\u00adnis wie ein Blitz in den Men\u00adschen ein\u00adf\u00e4hrt \u2014 m\u00f6glicher\u00adweise entsprechend des Z\u2011artigen Lichtweges der Licht\u00adspr\u00fcche im Seelenkalender.<\/p>\n<h4><strong>\u00dcber die Gegenspr<\/strong><strong>\u00fcche 26 Z und 52&nbsp;z<\/strong><\/h4>\n<p>Das Mantra <a href=\"https:\/\/www.stellamaris-seelenkalender.de\/?page_id=1358\">26 Z<\/a> ist das Mantra der Michaeli-Woche und das let\u00adzte des Som\u00admer-Hal\u00adb\u00adjahres. Das Mantra <a href=\"https:\/\/www.stellamaris-seelenkalender.de\/?page_id=1778\">52 z<\/a> ist das Mantra der Kar\u00adwoche und sowohl das let\u00adzte des Win\u00adter-Hal\u00adb\u00adjahres als auch des ganzen See\u00adlenkalen\u00adder-Jahres. Mit der neuen Woche, der Oster\u00adwoche 1 A, begin\u00adnt das See\u00adlenkalen\u00adder-Jahr von&nbsp;Neuem.<\/p>\n<p>Das Mantra 26 Z ist durchg\u00e4ngig aus men\u00adschlich\u00ader Per\u00adspek\u00adtive, in der ersten Per\u00adson sin\u00adgu\u00adlar, geschrieben. Es weist einen sein\u00ader selb\u00adst bewussten Ich-Sprech\u00ader auf. Das Mantra 52 z ist dage\u00adgen eine sach\u00adlich-neu\u00adtrale Tat\u00adsachenbeschrei\u00adbung und in der drit\u00adten Per\u00adson sin\u00adgu\u00adlar ver\u00adfasst. Zusam\u00admen\u00adh\u00e4nge, die so geschildert wer\u00adden, entziehen sich dem tag\u00adwachen, ich-zen\u00adtri\u00aderten Bewusst\u00adsein des Men\u00adschen, sie sind gr\u00f6\u00dfer\u00ader, grundle\u00adgen\u00adder\u00ader&nbsp;Natur.<\/p>\n<p>Der Ich-Sprech\u00ader des <strong>Mantras 26 Z<\/strong> spricht zur Natur. Er redet sie als ein Du, als Gegen\u00fcber an und sagt ihr, dass er ihr m\u00fct\u00adter\u00adlich\u00ades Sein in seinem Wil\u00adlenswe\u00adsen tr\u00e4gt. Im Willen herrscht die Natur im Men\u00adschen. Der Wille ist die See\u00adlen\u00adf\u00e4higkeit, die dem Bewusst\u00adsein am wenig\u00adsten zug\u00e4nglich ist. Deshalb hat der Men\u00adsch hier am wenig\u00adsten Ein\u00adfluss. Stattdessen fol\u00adgen die Prozesse den Naturge\u00adset\u00adzm\u00e4\u00dfigkeit\u00aden. Der zum Willen geh\u00f6rende Organ\u00adis\u00admus ist der Stof\u00adfwech\u00adsel-Glied\u00adma\u00dfen Organ\u00adis\u00admus. Hier wer\u00adden die Nahrungsstoffe abge\u00adbaut und die k\u00f6r\u00adpereige\u00adnen Stoffe aufge\u00adbaut. Dieser Auf- und Abbau entspricht im Kleinen dem gro\u00dfen Wer\u00adden und Verge\u00adhen im Jahres\u00adlauf. M\u00fct\u00adter\u00adlich sor\u00adgen die Natur\u00advorg\u00e4nge im Men\u00adschen daf\u00fcr, dass er ein bewusstes Wesen sein kann. Und auch hier ist Bewusst\u00adsein vorhan\u00adden \u2014 nur eben auf der Wach\u00adheitsstufe des Schlafs. Es ist ein Gle\u00adichgewicht wol\u00adlen\u00addes Bewusst\u00adsein, das die K\u00f6r\u00adper\u00adprozesse in Har\u00admonie h\u00e4lt. Im Kos\u00admos entspricht dem die Vorstel\u00adlung der Sph\u00e4ren\u00adhar\u00admonie, die in der Bewe\u00adgung der Him\u00admel\u00adsk\u00f6r\u00adp\u00ader ein har\u00admonis\u00adches Zusam\u00admen\u00adklin\u00adgen wahrnahm.<\/p>\n<p>Mit \u201cUnd\u201d schlie\u00dft an, was aus dem Wil\u00adlenswe\u00adsen als Wirk\u00adsames nach au\u00dfen strahlt. Das ist die Feuer\u00adma\u00adcht des Wil\u00adlens. Diese Feuer\u00adma\u00adcht des Wil\u00adlens beruht auf der Blutw\u00e4rme, der die Stof\u00adfwech\u00adsel\u00adprozesse zugrunde liegen. Der Ich-Sprech\u00ader beze\u00adich\u00adnet die Feuer\u00adma\u00adcht des Wil\u00adlens als seine eigene. Eigen\u00adwille, der auch ein ego\u00adis\u00adtis\u00adch\u00ader Wille sein kann, ist dieser feurige Wille. Doch das ist hier nicht das The\u00adma, denn die Feuer\u00adma\u00adcht des Wil\u00adlens st\u00e4hlt des Geistes Triebe. Die irdis\u00adchen Triebe, die mit der Nat\u00fcr\u00adlichkeit des Men\u00adschen in der physis\u00adchen Welt zusam\u00admen\u00adh\u00e4n\u00adgen, sind nicht gemeint. Im ganzen Mantra find\u00adet sich kein Hin\u00adweis auf eine Au\u00dfen\u00adbeziehung des Ich-Sprech\u00aders. Die Natur ist Teil von ihm, er tr\u00e4gt sie in seinem Wil\u00adlenswe\u00adsen. Woher kom\u00admen die Geis\u00adtestriebe also und wohin treiben sie? Warum m\u00fcssen sie durch die feurige Macht des Wil\u00adlens gest\u00e4hlt, also hart gemacht werden?<\/p>\n<p>Das Wesentliche des m\u00fct\u00adter\u00adlichen Seins im Wil\u00adlenswe\u00adsen erscheint als das zyk\u00adlis\u00adche Wesen der Zeit. Diese run\u00addet sich immer\u00adfort zu kleineren oder gr\u00f6\u00dferen Zeit\u00ade\u00adtap\u00adpen, die als Zeitr\u00e4ume emp\u00adfun\u00adden wer\u00adden. Wenn das Bewusst\u00adsein aus den Abbau\u00advorg\u00e4n\u00adgen im K\u00f6r\u00adp\u00ader her\u00advorge\u00adgan\u00adgen gedacht wird, so wird es die kreisende Eigen\u00adschaft der Zeit in sich tra\u00adgen. Erkenne ich in diesem Bewusst\u00adsein den aus der Materie her\u00adaus\u00adgetriebe\u00adnen Geist \u2014 aus jedem einzel\u00adnen Abbauprozess einen kleinen \u201cTropfen\u201d Geist, so sind es viele Geist-Tropfen, viele Geistes Triebe, die das Bewusst\u00adsein bilden. Doch das Bewusst\u00adsein erlebe ich als ein son\u00adnen\u00adgle\u00adich ausstrahlen\u00addes, und das bein\u00adhal\u00adtet, dass die kreisende Ten\u00addenz, die Erb\u00adschaft des m\u00fct\u00adter\u00adlichen Seins, begr\u00ada\u00addigt wer\u00adden, zu stahlharten Strahlen \u201cgeschmiedet\u201d wer\u00adden muss. Bewusst\u00adsein muss fokussiert wer\u00adden, ein\u00adp\u00fcnk\u00adtig wer\u00adden, um all seine Macht zu b\u00fcn\u00addeln. Das Kreisende der Zeit muss zur lin\u00adearen Zeit werden.<\/p>\n<p>Das St\u00e4hlen der Geis\u00adtestriebe durch die Feuer\u00adma\u00adcht des Wil\u00adlens hat ein Ziel. Die Geis\u00adtestriebe sollen Selb\u00adst\u00adge\u00adf\u00fchl geb\u00e4ren, damit der Ich-Sprech\u00ader sich in sich selb\u00adst tra\u00adgen kann. Gelingt dies, braucht der Ich-Sprech\u00ader das m\u00fct\u00adter\u00adliche Sein der Natur nicht mehr, das er zwar in sich, in seinem Wil\u00adlenswe\u00adsen tr\u00e4gt, das aber m\u00fct\u00adter\u00adlich her\u00advor\u00adbrin\u00adgend \u2014 durch die Abbauprozesse des K\u00f6r\u00adpers sein Bewusst\u00adsein her\u00advor\u00adbrin\u00adgend \u2014 zu denken ist. Gelingt es also, Selb\u00adst\u00adge\u00adf\u00fchl zu geb\u00e4ren, entste\u00adht eine rein geistige Daseins\u00adgrund\u00adlage. Selb\u00adst\u00adge\u00adf\u00fchl ist das Gef\u00fchl f\u00fcr das eigene Selb\u00adst, das Gef\u00fchl f\u00fcr das eigene Bewusst\u00adsein, das der Welt gegen\u00fcber ste\u00adht \u2014 das eigene Geist-Sein. Das Bewusst\u00adsein entspringt dem Astralleib. Er ist die m\u00fct\u00adter\u00adliche H\u00fclle des Ichs, gebiert das Ich, indem das Bewusst\u00adsein zum Selb\u00adst\u00adbe\u00adwusst\u00adsein wird. Die zarteste und unver\u00adf\u00e4lscht\u00adeste Stufe des Selb\u00adst\u00adbe\u00adwusst\u00adseins ist das Selb\u00adst\u00adge\u00adf\u00fchl. Selb\u00adst\u00adge\u00adf\u00fchl ist das f\u00fch\u00adlende Gewahr\u00adsein von sich selb\u00adst, noch bevor eine andere Wahrnehmung oder ein inter\u00adpretieren\u00adder, urteilen\u00adder Gedanke ins Bewusst\u00adsein&nbsp;tritt.<\/p>\n<p>Selb\u00adst\u00adge\u00adf\u00fchl ist Selb\u00adst\u00adwahrnehmung in Gegen\u00adw\u00e4r\u00adtigkeit. Und diese Gegen\u00adw\u00e4r\u00adtigkeit hebt sich aus dem lin\u00adear erlebten Zeit\u00adstrom her\u00adaus, l\u00e4sst den Moment als einzi\u00adgar\u00adtig erleben, als indi\u00advidu\u00adell, wie auch das Ich einzi\u00adgar\u00adtig und indi\u00advidu\u00adell ist. Ist das Selb\u00adst\u00adge\u00adf\u00fchl geboren, die Selb\u00adst\u00adwahrnehmung des son\u00adnen\u00adgle\u00adich ausstrahlen\u00adden eige\u00adnen Bewusst\u00adseins gelun\u00adgen, tr\u00e4gt der Men\u00adsch dieses eigene Sonne-Sein als seine Ich-Wahrnehmung in sich. Er tr\u00e4gt sein Ich in seinem See\u00adlen\u00adraum. Er tr\u00e4gt sich sel\u00adber in sich. Das Selb\u00adst\u00adge\u00adf\u00fchl wird dadurch zum geisti\u00adgen K\u00f6r\u00adp\u00ader, in dem das Geist\u00adwe\u00adsen des Ichs getra\u00adgen wird. Wie die Sonne t\u00e4glich neu aufge\u00adht, muss auch Gegen\u00adw\u00e4r\u00adtigkeit immer wieder neu errun\u00adgen und aus dem lin\u00adearen Zeit\u00adstrom her\u00adaus\u00adge\u00adhoben werden.<\/p>\n<p>Das Mantra 26 Z l\u00e4sst sich ver\u00adste\u00adhen, wenn die inneren Prozesse vor dem Hin\u00adter\u00adgrund der drei Zeit-Bilder betra\u00adchtet wer\u00adden, vor dem Hin\u00adter\u00adgrund der zyk\u00adlis\u00adchen Zeit, der lin\u00adearen Zeit und der Gegenw\u00e4rtigkeit.<\/p>\n<p>Erg\u00e4nzend will ich darauf hin\u00adweisen, dass es noch ein zweites Mantra gibt, das vom Selb\u00adst\u00adge\u00adf\u00fchl spricht. Und hier wird eine ganz andere Entste\u00adhung des Selb\u00adst\u00adge\u00adf\u00fchls beschrieben. Das Selb\u00adst\u00adge\u00adf\u00fchl des Michaeli-Mantra 26 Z wird aus den gest\u00e4hlten Geis\u00adtestrieben <strong>geboren<\/strong> \u2014 aus einem <strong>Wil\u00adlen\u00adsprozess<\/strong>. Im Mantra des Jahreswech\u00adsels, dem Schwellen\u00adspruch des Win\u00adter-Hal\u00adb\u00adjahres 39 n, <strong>l\u00f6st sich<\/strong> das Selb\u00adst\u00adge\u00adf\u00fchl aus <strong>Denker\u00adma\u00adcht<\/strong> \u2014 aus der Macht zum Denken. Im Mantra 26 Z wird das Selb\u00adst\u00adge\u00adf\u00fchl geboren, wie ein warm\u00adbl\u00fctiges Lebe\u00adwe\u00adsen und erm\u00f6glicht es dem Ich-Sprech\u00ader daraufhin, sich in sich selb\u00adst zu tra\u00adgen. Im Mantra 39 n l\u00f6st sich das Selb\u00adst\u00adge\u00adf\u00fchl aus Denker\u00adma\u00adcht wie eine reife Frucht, die vom Baum f\u00e4llt. Dem voraus\u00adge\u00adgan\u00adgen war die wach\u00adsende Gedankenkraft, die dem Ich-Sprech\u00ader, indem sie sich kl\u00e4rt, sich selb\u00adst gibt. Im ersten Schritt gibt die Gedankenkraft sich selb\u00adst, dann l\u00f6st sich das Selb\u00adst\u00adge\u00adf\u00fchl aus Denker\u00adma\u00adcht. Hier ist das im Denken stat\u00adtfind\u00adende Icher\u00adleb\u00adnis Voraus\u00adset\u00adzung f\u00fcr das Selb\u00adst\u00adge\u00adf\u00fchl. Im Michaeli-Mantra 26 Z ist das Selb\u00adst\u00adge\u00adf\u00fchl die Voraus\u00adset\u00adzung daf\u00fcr, dass der Ich-Sprech\u00ader sein geistiges Wesen in sich sel\u00adber tra\u00adgen&nbsp;kann.<\/p>\n<p>Dem F\u00fchlen von sich selb\u00adst, dem Selb\u00adst\u00adge\u00adf\u00fchl, n\u00e4h\u00adern sich die Mantren also von ver\u00adschiede\u00adnen Seit\u00aden, das Mantra 26 Z vom Willen und das Mantra 39 n vom Denken aus. Jede der drei See\u00adlen\u00adf\u00e4higkeit\u00aden hat dadurch eine andere Auf\u00adgabe in Bezug zum Ich des Men\u00adschen als geistiges Wesen. Das Denken gibt dem Men\u00adschen sein Ich, es l\u00e4sst ihn sein Ich erfassen und dies f\u00fchrt zum weck\u00adenden Erleb\u00adnis des Selb\u00adst\u00adge\u00adf\u00fchls. Nun ist das Erleben des eige\u00adnen Ichs keine Idee mehr, son\u00addern gef\u00fchlte, erfahrene Real\u00adit\u00e4t. Der Wille bewirkt, dass die Geis\u00adtestriebe das Selb\u00adst\u00adge\u00adf\u00fchl geb\u00e4ren. Das Selb\u00adst\u00adge\u00adf\u00fchl wird zum K\u00f6r\u00adp\u00ader, um das Ich-Wesen zu tragen.<\/p>\n<p>Das <strong>Mantra 52 z<\/strong> beschreibt einen Ursache-Wirkungs-Zusam\u00admen\u00adhang. Wenn der Geist aus den See\u00adlen\u00adtiefen sich zum Wel\u00adten\u00adsein wen\u00addet und au\u00dfer\u00addem Sch\u00f6n\u00adheit aus Raumesweit\u00aden quillt, wenn also diese bei\u00adden Ursachen gegeben sind, dann fol\u00adgen daraus zwei Prozesse. Aus Him\u00admels\u00adfer\u00adnen zieht die Leben\u00adskraft in Men\u00adschen\u00adleiber und weit\u00ader\u00adhin wird das Wesen des Geistes mit dem Men\u00adschen\u00adsein vereint.<\/p>\n<p>Die Bedin\u00adgung ist also, dass der (men\u00adschliche) Geist, aus den See\u00adlen\u00adtiefen kom\u00admend, von dort auf\u00adsteigend, sich zum Wel\u00adten\u00adsein wen\u00addet, \u2014 sich dem Sein der Welt zuwen\u00addet, sich also inter\u00adessiert f\u00fcr die Welt. Diese Zuwen\u00addung des Geistes zur Welt beant\u00adwortet diese mit Sch\u00f6n\u00adheit. Die Sch\u00f6n\u00adheit quillt aus Raumesweit\u00aden. Sie entspringt dem Umkreis, in den vorher der Geist, das wahrnehmende Bewusst\u00adsein, son\u00adnen\u00adgle\u00adich ausstrahlte. Die Welt beant\u00adwortet das ihr ent\u00adge\u00adgenge\u00adbrachte Inter\u00adesse, indem Sch\u00f6n\u00adheit in allem Sein sicht\u00adbar wird. Wenn also dieser wech\u00adsel\u00adseit\u00adige Prozess von Geben (Bewusst\u00adseinslicht) und Nehmen (Sch\u00f6n\u00adheit) stattge\u00adfun\u00adden hat, dann zieht die Kraft des Lebens ein in die Men\u00adschen\u00adleiber. Die Leben\u00adskraft kommt aus Him\u00admels\u00adfer\u00adnen. Sie kommt aus der H\u00f6he und inkarniert, zieht ein ins Fleisch, in den K\u00f6r\u00adp\u00ader, den&nbsp;Leib.<\/p>\n<p>Erstaunlicher\u00adweise ist es ein einziger Geist, der sich aus den See\u00adlen\u00adtiefen dem Wel\u00adten\u00adsein zuwen\u00addet und damit bewirkt, dass in viele Men\u00adschen\u00adleiber die Leben\u00adskraft einzieht. Wie kommt das? Ist der aus jed\u00ader Seele, aus jed\u00ader Tiefe auf\u00adsteigende Geist eigentlich ein Ein\u00adheitlich\u00ader, ein men\u00adschheitlich\u00ader Geist? Die vom Him\u00admel her\u00adabk\u00adom\u00admende Leben\u00adskraft teilt sich dage\u00adgen auf, um die vie\u00adlen Men\u00adschen\u00adleiber zu beleben. Eben\u00adso m\u00f6glich ist auch, dass gemeint ist, dass die Leben\u00adskraft in die ver\u00adschiede\u00adnen Leiber eines Men\u00adschen einzieht, also in seinen Astralleib, seinen \u00c4ther\u00adleib und seinen physis\u00adchen&nbsp;Leib.<\/p>\n<p>Die Leben\u00adskraft wirkt vere\u00adinend. Sie vere\u00adint das Wesen des Geistes mit dem Sein des Men\u00adschen. Solange im men\u00adschlichen Leib das Leben pulsiert, ist dieser Leib mit dem Wesen des Geistes vere\u00adint. Und was ist das Wesen des Geistes? Der Geist kann nicht nur im physis\u00adchen K\u00f6r\u00adp\u00ader leben, son\u00addern auch au\u00dfer\u00adhalb. Der Heilige Geist ist der k\u00f6r\u00adper\u00adlose Geist, sagt Rudolf Stein\u00ader. Ich ver\u00admute, dass dieser k\u00f6r\u00adper\u00adlose, heile, (ganze, ungeteilte) heilige Zus\u00adtand der urspr\u00fcngliche ist, der seinem Wesen gem\u00e4\u00df ist. Der Men\u00adsch wird durch die Vere\u00adini\u00adgung, die das in die K\u00f6r\u00adp\u00ader einziehende Leben bewirkt, mit dem k\u00f6r\u00adper\u00adlosen eini\u00adgen\u00adden Geist, dem Heili\u00adgen Geist ver\u00adbun\u00adden, denn das ist das eigentliche Wesen des Geistes. Als Leben\u00adskraft einge\u00adzo\u00adgen in den Leib, sehnt sich der Geist nach diesem k\u00f6r\u00adper\u00adlosen Zus\u00adtand. Er sehnt sich, wieder Geist, Heiliger Geist zu wer\u00adden, aufzu\u00adfliegen gle\u00adich dem Adler. Dies geschieht durch Bewusst\u00adsein\u00adsen\u00adtwick\u00adlung, durch latente Abster\u00adbe\u00adprozesse im K\u00f6r\u00adp\u00ader, durch Tren\u00adnung vom K\u00f6rper.<\/p>\n<p>Zwei Leit\u00adbilder f\u00fcr das Z wer\u00adden in der Darstel\u00adlung dieses Buch\u00adstabens deut\u00adlich, das Z als Waffe und als Adler. Der strenge Wenn-Dann Auf\u00adbau des Mantras 52 z erin\u00adnert an die Z\u2011Qualit\u00e4t als Waffe. Indem der Men\u00adsch vere\u00adint ist mit dem Wesen des Geistes, strebt der Geist die Tren\u00adnung vom Leib und damit den Tod an. Indem das Leben einzieht in den Leib, ist sein Ende schon besiegelt, denn das Leben vere\u00adint den Men\u00adschen mit dem Wesen des Geistes. Das Michaeli-Mantra 26 Z verk\u00f6r\u00adpert dage\u00adgen den Adler-Charak\u00adter des Z. Die anvisierte Geburt des Selb\u00adst\u00adge\u00adf\u00fchls (26 Z) entspricht dem Adler, der sich von der Erde l\u00f6sen und auf\u00adfliegen wird.<\/p>\n<p>Doch auch die gegen\u00adteilige Deu\u00adtung ist sin\u00adnvoll. Das Wesen des Geistes (52 z) ist seine Adler\u00adnatur. Und auch die Hin\u00adwen\u00addung des Geistes zum Wel\u00adten\u00adsein, die ja aus den See\u00adlen\u00adtiefen erfol\u00adgt, gle\u00adicht dem Auf\u00adstieg des Adlers. Das St\u00e4hlen der Geis\u00adtestriebe (26 Z) durch die Feuer\u00adma\u00adcht des Wil\u00adlens klingt dage\u00adgen sehr nach dem Schmieden ein\u00ader Waffe. Diese gest\u00e4hlten Geis\u00adtestriebe-Waf\u00adfen sind nun nicht zum T\u00f6ten da, son\u00addern um Geburt zu bewirken.<\/p>\n<p>Mit dem Mantra 52 z run\u00addet sich das ganze See\u00adlenkalen\u00adder-Jahr, mit dem Michaeli-Mantra 26 Z das Som\u00admer-Hal\u00adb\u00adjahr. Das Mantra 52 z umfasst also das Gro\u00dfe, \u00dcber\u00adper\u00ads\u00f6n\u00adliche, das Michaeli-Mantra das Kleine, Indi\u00advidu\u00adelle. Dem entsprechen die gram\u00adma\u00adtis\u00adchen For\u00admen, denn das Mantra 52 z ist in der neu\u00adtralen drit\u00adten Per\u00adson geschrieben, das Mantra 26 Z aus der Per\u00adspek\u00adtive eines Ich-Sprech\u00aders. Das Mantra 52 z beschreibt die gro\u00dfen, den Men\u00adschen mit dem Kos\u00admos verbinden\u00adden Geset\u00adzm\u00e4\u00dfigkeit\u00aden, denen der Men\u00adsch unbe\u00adwusst unter\u00adliegt. Das Mantra 26 Z schildert die in der eige\u00adnen Seele beobacht\u00adbaren und deshalb kleinen Gesetzm\u00e4\u00dfigkeiten.<\/p>\n\t\t\t<a href=\"https:\/\/www.stellamaris-seelenkalender.de\/?page_id=1358\" target=\"_self\">\n\t\t\t\t\t\tBlog zum Spruch 26&nbsp;Z&nbsp;<\/a>\n\t\t\t<a href=\"https:\/\/www.stellamaris-seelenkalender.de\/?page_id=1778\" target=\"_self\">\n\t\t\t\t\t\tBlog zum Spruch 52&nbsp;z&nbsp;<\/a>\n\t\t\t<a href=\"https:\/\/www.stellamaris-seelenkalender.de\/?page_id=2718\" target=\"_self\">\n\t\t\t\t\t\tN\u00e4ch\u00adster Blog-Eintrag&nbsp;<\/a>\n\t\t\t<a href=\"https:\/\/www.stellamaris-seelenkalender.de\/?page_id=136\" target=\"_self\">\n\t\t\t\t\t\tzur\u00fcck zur \u00dcbersicht&nbsp;<\/a>\n\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Die Gegen\u00adspr\u00fcche 26 Z und 52&nbsp;z 26 Z Michaeli-Stim\u00ad\u00admung Natur, dein m\u00fct\u00adter\u00adlich\u00ades&nbsp;Sein, Ich trage es in meinem Wil\u00adlenswe\u00adsen; Und meines Wil\u00adlens Feuer\u00adma\u00adcht, Sie st\u00e4h\u00adlet meines Geistes Triebe, Dass sie geb\u00e4ren Selb\u00adst\u00adge\u00adf\u00fchl, Zu tra\u00adgen mich in&nbsp;mir. \u2026 52 z Wenn aus den See\u00adlen\u00adtiefen Der Geist sich wen\u00addet zu dem Wel\u00adten\u00adsein Und Sch\u00f6n\u00adheit quillt aus Raumesweit\u00aden,&nbsp;Dann\u2026<\/p>\n","protected":false},"author":1,"featured_media":0,"parent":0,"menu_order":0,"comment_status":"closed","ping_status":"closed","template":"","meta":{"wp_typography_post_enhancements_disabled":false,"footnotes":""},"class_list":["post-3346","page","type-page","status-publish","hentry"],"_links":{"self":[{"href":"https:\/\/www.stellamaris-seelenkalender.de\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/pages\/3346","targetHints":{"allow":["GET"]}}],"collection":[{"href":"https:\/\/www.stellamaris-seelenkalender.de\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/pages"}],"about":[{"href":"https:\/\/www.stellamaris-seelenkalender.de\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/types\/page"}],"author":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.stellamaris-seelenkalender.de\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/users\/1"}],"replies":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.stellamaris-seelenkalender.de\/index.php?rest_route=%2Fwp%2Fv2%2Fcomments&post=3346"}],"version-history":[{"count":0,"href":"https:\/\/www.stellamaris-seelenkalender.de\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/pages\/3346\/revisions"}],"wp:attachment":[{"href":"https:\/\/www.stellamaris-seelenkalender.de\/index.php?rest_route=%2Fwp%2Fv2%2Fmedia&parent=3346"}],"curies":[{"name":"wp","href":"https:\/\/api.w.org\/{rel}","templated":true}]}}