{"id":3249,"date":"2025-03-23T16:32:45","date_gmt":"2025-03-23T15:32:45","guid":{"rendered":"https:\/\/www.stellamaris-seelenkalender.de\/?page_id=3249"},"modified":"2025-09-20T10:23:52","modified_gmt":"2025-09-20T08:23:52","slug":"blog-beitrag-1-2-copy-3-copy-7-copy-copy-copy-copy-copy-2-copy-copy-copy-copy-copy-copy-copy-copy-copy-copy-copy-copy-copy-copy-copy-copy-copy-copy-copy-copy-copy-copy-2-copy-copy-copy-2","status":"publish","type":"page","link":"https:\/\/www.stellamaris-seelenkalender.de\/?page_id=3249","title":{"rendered":"Blog \u2014 Gegenspr\u00fcche 24 X \u2014 49&nbsp;x"},"content":{"rendered":"\n\n\t<p><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" src=\"https:\/\/www.stellamaris-seelenkalender.de\/wp-content\/uploads\/2025\/03\/24-X-49-x-300x169.png\" alt width=\"300\" height=\"169\"><\/p>\n<h4><strong>Die Gegenspr\u00fcche 24 X<\/strong><strong> und 49&nbsp;x<\/strong><\/h4>\n<table width=\"713\">\n<tbody>\n<tr>\n<td width=\"311\"><strong>24 X<\/strong>\n<p>Sich selb\u00adst erschaf\u00adfend&nbsp;stets,<\/p>\n<p>Wird See\u00adlen\u00adsein sich selb\u00adst gewahr;<\/p>\n<p>Der Wel\u00adtengeist, er stre\u00adbet&nbsp;fort<\/p>\n<p>In Selb\u00adsterken\u00adnt\u00adnis neu belebt<\/p>\n<p>Und Schafft aus Seelenfinsternis<\/p>\nDes Selb\u00adstsinns Willensfrucht.<\/td>\n<td width=\"16\"><\/td>\n<td width=\"311\"><strong>49 x<\/strong>\n<p>Ich f\u00fch\u00adle Kraft des Weltenseins:<\/p>\n<p>So spricht Gedankenklarheit,<\/p>\n<p>Gedenk\u00adend eignen Geistes Wachsen<\/p>\n<p>In fin\u00adstern Weltenn\u00e4chten,<\/p>\n<p>Und neigt dem nahen Weltentage<\/p>\nDes Innern Hoffnungsstrahlen.<\/td>\n<\/tr>\n<\/tbody>\n<\/table>\n<h4><strong>Die Eurythmieformen zu den Mantren 24 X und 49&nbsp;x<\/strong><\/h4>\n<p><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" src=\"https:\/\/www.stellamaris-seelenkalender.de\/wp-content\/uploads\/2025\/03\/24-X-300x169.png\" alt width=\"300\" height=\"169\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" src=\"https:\/\/www.stellamaris-seelenkalender.de\/wp-content\/uploads\/2025\/03\/49-x-300x169.png\" alt width=\"300\" height=\"169\"><\/p>\n<h4><strong>\u00dcber den Buchstaben \u201cX\u201d und zur Geschichte seiner Form<\/strong><\/h4>\n<p>Das X ist ein Buch\u00adstabe, dessen Klang zwei Mit\u00adlaute vere\u00adint, das K und das S. Indem diese zu einem Zeichen ver\u00adschmelzen, wan\u00addelt sich die Bedeu\u00adtung und umfasst mehr als die einzel\u00adnen Laute oder ihre Buch\u00adstaben. Doch was ist diese weit\u00ader reichende Botschaft? Zwei Wege lassen sich beschre\u00adit\u00aden. Der eine sp\u00fcrt den schon erw\u00e4h\u00adn\u00adten Laut\u00aden K und S nach, die durch das Zeichen X vere\u00adint dargestellt wer\u00adden. Der andere Weg betra\u00adchtet die Entwick\u00adlung des X \u2011Zeichens. Da der let\u00adzt\u00adge\u00adnan\u00adnte Zugang der objek\u00adti\u00advere ist, werde ich damit beginnen.<\/p>\n<p>Im lateinis\u00adchen Alpha\u00adbet ste\u00adht das X an 24. Stelle. Schon diese Zahl weist auf seine beson\u00addere Bedeu\u00adtung, ste\u00adht 24 doch f\u00fcr die 24 Stun\u00adden von Tag und Nacht, also zweimal 12 und damit auch f\u00fcr die 12 Tierkreisze\u00adichen, mithin den Jahreszyk\u00adlus. Auch sind es 24 \u00c4lteste, die in der Offen\u00adbarung des Johannes Gott verehren. Sie sitzen auf 24 Thro\u00adnen und sind mit wei\u00dfen Klei\u00addern ange\u00adtan (Off. 4,1\u20135; 19,4). Am Schluss werde ich auf die 24 \u00c4ltesten nochmals zur\u00fcckkommen.<\/p>\n<p>Das griechis\u00adche Alpha\u00adbet z\u00e4hlt 24 Buch\u00adstaben, das lateinis\u00adche 26. Das griechis\u00adche ste\u00adht dadurch mit dem Tag, eingeteilt in 24 Stun\u00adden in Beziehung, das lateinis\u00adche mit dem Jahr, das aus zwei Hal\u00adb\u00adjahren je 26 Wochen beste\u00adht. Insofern kann f\u00fcr das X eine beson\u00addere Beziehung zu <em>allem<\/em> Zeitlichen erwartet werden.<\/p>\n<p><em>Das X\u2011Zeichen<\/em><\/p>\n<p>Das heutige X stammt vom <strong>ph\u00f6nizis\u00adchen<\/strong> S\u0101mek, einem stimm\u00adlos\u00ades S, und sah aus wie ein St\u00fctzpfeil\u00ader bzw. eine Wirbel\u00ads\u00e4ule \ud802\udd0e. Dies ist zumin\u00add\u00adest die ver\u00admutete Herkun\u00adft des Zeichens. In das hebr\u00e4is\u00adche Alpha\u00adbet wurde es als Samech&nbsp;(\u05e1)&nbsp;\u00fcber\u00adnom\u00admen mit dem gle\u00adichen Lautwert, jedoch einem kreis\u00e4hn\u00adlichen Zeichen.<\/p>\n<p>In <strong>vor\u00adgriechis\u00adch\u00ader Zeit<\/strong> wurde der KS-Laut als die Buch\u00adstabenkom\u00adbi\u00adna\u00adtion KTS erlebt und auch \u039a\u03a4\u03a3 geschrieben. Das heutige griechis\u00adche Xi (ksi) stammt aus Ionia und wird durch drei par\u00adal\u00adlele Lin\u00adien \u039e gebildet (als klein\u00ader Buch\u00adstabe wer\u00adden die Lin\u00adien ver\u00adbun\u00adden \u03be). Ernst Moll beze\u00adich\u00adnet den kleinen Buch\u00adstaben als eine in der Senkrecht\u00aden sich windende Schlange, das Bild der erhobe\u00adnen Schlange (Die Sprache der Laute, S. 429) In west\u00adgriechis\u00adchen Gegen\u00adden wurde das Xi jedoch mit zwei diag\u00ado\u00adnal gekreuzten Lin\u00adien X geschrieben. \u00dcber die Etrusker kam diese Form ins lateinis\u00adche und damit auch in unser Alpha\u00adbet und wurde der Buch\u00adstabe&nbsp;X.<\/p>\n<p>Im <strong>griechis\u00adchen Alpha\u00adbet<\/strong> gibt es diese zwei gekreuzten Lin\u00adien eben\u00adso. Hier beze\u00adich\u00adnen sie den Buch\u00adstaben Chi (\u03a7, \u03c7), der sich gle\u00adich\u00adfalls aus dem ph\u00f6nizis\u00adchen S\u0101mek entwick\u00adelte. Unser Ich-Laut ist das griechis\u00adche Chi, das urspr\u00fcng\u00adliche Chei (\u03c7\u03b5\u1fd6).<\/p>\n<p>In Griechen\u00adland wurde die Kom\u00adpo\u00adsi\u00adtion aus K und S (\u039e, \u03be) zu ein\u00ader wesen\u00adhaften Ein\u00adheit. Doch geschah dies, ohne diesem neuen Buch\u00adstaben auch ein Bild als wesen\u00adhaften Namen zu geben. Die viel \u00e4lteren, aus dem ph\u00f6nizis\u00adchen Alpha\u00adbet \u00fcber\u00adnomme\u00adnen Buch\u00adstaben bracht\u00aden diese Bedeu\u00adtung tra\u00adgen\u00adden Bilder mit. Doch ist dies vielle\u00adicht nicht der einzige Grund, warum das lateinis\u00adche X kein solch\u00ades Bild begleit\u00adet. Mit dem KS ist etwas Geheimnisvolles, unaussprech\u00adlich\u00ades ver\u00adbun\u00adden. Auf ver\u00adschiede\u00adnen Wegen werde ich mich ihm n\u00e4h\u00adern, es umkreisen. Manche F\u00e4den wer\u00adden nur lose verkn\u00fcpft sein, manch\u00ades wird Ahnung bleiben.<\/p>\n<p>Das X ist die \u2018Sphinx\u2019. In der Schule habe ich das R\u00e4t\u00adselvolle des X beim Rech\u00adnen erlebt. In der Analy\u00adsis der Math\u00ade\u00admatik wird tat\u00ads\u00e4ch\u00adlich das Zeichen x f\u00fcr eine unbekan\u00adnte Gr\u00f6\u00dfe ver\u00adwen\u00addet. Das Moment der T\u00e4uschung liegt darin, wenn jemand \u2018ein X f\u00fcr ein U aus\u00adgeben\u2019 will. Diese Redewen\u00addung kommt aus der Zeit, als Zahlen durch lateinis\u00adche Buch\u00adstaben dargestellt wur\u00adden. Das U bzw. V ste\u00adht f\u00fcr f\u00fcnf, das X f\u00fcr zehn. \u00dcberkreuzen sich bei V die Schnitte im Kerb\u00adholz, das zum Anschreiben der Schuld benutzt wurde, so wird leicht aus dem V ein X und damit aus f\u00fcnf zehn und damit die Schuld ver\u00addop\u00adpelt. Es ist also eine \u2018Krux\u2019 mit dem X. \u2018Crux\u2019 hei\u00dft auf lateinisch Kreuz und gekreuzt sind die Lin\u00adien des&nbsp;X.<\/p>\n<p>Lange bevor Zeichen zur Schrift\u00adsprache wur\u00adden, hat\u00adten sowohl die drei par\u00adal\u00adle\u00adlen Lin\u00adien \u039e des griechis\u00adchen Xi, als auch das diag\u00ado\u00adnale Kreuz X des lateinis\u00adchen X (Ix), eine her\u00adaus\u00adra\u00adgende, zeichen\u00adhafte Bedeu\u00adtung. Sie waren in der Fr\u00fchzeit der Kul\u00adturen\u00adtwick\u00adlung neben dem V die Zeichen der gro\u00dfen Mut\u00adterg\u00f6t\u00adtin, die als eine Vogel\u00adg\u00f6t\u00adtin vorgestellt wurde \u2014 erkennbar am fehlen\u00adden&nbsp;Mund.<\/p>\n<p><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" src=\"https:\/\/www.stellamaris-seelenkalender.de\/wp-content\/uploads\/2025\/03\/X-V-Goettinnen-300x135.png\" alt width=\"300\" height=\"135\"><\/p>\n<p><em>Links: Stat\u00aduette (ver\u00admut\u00adlich der Vogel\u00adg\u00f6t\u00adtin) mit ein\u00adger\u00aditztem X\u2011Kreuz<\/em><em> und V\u2011Dreifachsparren, Rot\u00adpoliert, Hacilar-Kul\u00adtur, Zen\u00adtralana\u00adtolien, Mitte 6. Jahrtausend, H\u00f6he 5&nbsp;cm<\/em><\/p>\n<p><em>Rechts: Zwei Stat\u00aduet\u00adten der Cucuteni-Kul\u00adtur Moldau, mit schwarzen V\u2011Sparren und X\u2011Kreuz bemalt, Nor\u00addostrum\u00e4nien, erste H\u00e4lfte 4. Jahrtausend, H\u00f6he 5 und 8&nbsp;cm<\/em><\/p>\n<p><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" src=\"https:\/\/www.stellamaris-seelenkalender.de\/wp-content\/uploads\/2025\/04\/Vogelgoettin-V-und-Dreifachlinien-Dimini-Kultur-Thessalien-frueh-5.-Jahrt-Hoehe-86-cm-300x169.png\" alt width=\"300\" height=\"169\"><\/p>\n<p><em>Vogel\u00adg\u00f6t\u00adtin mit senkrecht\u00aden Dreifach\u00adlin\u00adien und V\u2011Zeichen, Dimi\u00adni-Kul\u00adtur, Thes\u00adsalien, fr\u00fch\u00ades 5. Jahrtausend, H\u00f6he 8,6&nbsp;cm<\/em><\/p>\n<p>Die Dreifach-Lin\u00adie kann in den drei S\u00e4ulen der Kab\u00adbala wieder\u00aderkan\u00adnt wer\u00adden. Sie stellen f\u00fcr mich die bei\u00adden Hal\u00adb\u00adjahre und ihr Zusam\u00admen\u00adwirken dar, wie sie der Jahreszyk\u00adlus als Ei sicht\u00adbar macht (siehe Spiegel\u00adspr\u00fcche). Im Fol\u00adgen\u00adden will ich nur dem X\u2011Zeichen weit\u00ader nachsp\u00fcren.<\/p>\n<p>Der Bild\u00adtyp der Vogel\u00adg\u00f6t\u00adtin ist etwas \u00e4lter als die soge\u00adnan\u00adnten \u201cStun\u00adden\u00adglas\u00adfig\u00aduren\u201d, die h\u00e4u\u00adfig tanzend dargestellt wur\u00adden. Ihre K\u00f6r\u00adp\u00ader zeigen zwei mit der Spitze ver\u00adbun\u00addene Dreiecke, die auch als aus\u00adge\u00adf\u00fclltes X gedeutet wer\u00adden k\u00f6nnen.<\/p>\n<p><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" src=\"https:\/\/www.stellamaris-seelenkalender.de\/wp-content\/uploads\/2025\/03\/24-x-49-x-Stundenglasfiguren-2-300x169.png\" alt width=\"300\" height=\"169\"><\/p>\n<p><em>Links:&nbsp;Boden ein\u00ader Schale,&nbsp;Ozieri-Kul\u00adtur, Nord\u00adsar\u00addinien 4. Jahrtausend. v.&nbsp;Chr.<\/em><\/p>\n<p><em>Rechts oben: Gef\u00e4\u00df\u00admalerei, Cucuteni-Kul\u00adtur, ca. 3700 v.&nbsp;Chr.<\/em><\/p>\n<p><em>Rechts unten:&nbsp;Tanzende Diener\u00adin\u00adnen mit Vogelk\u00adlauen, Ozieri-Kul\u00adtur, Nord\u00adsar\u00addinien 4000 \u2014 3800 v.Chr.<\/em><\/p>\n<p>Hier zeigen die X\u2011f\u00f6rmigen K\u00f6r\u00adp\u00ader vielle\u00adicht die Verbindung von Oben und Unten im Tanz des Lebens. Nach alter Tra\u00addi\u00adtion wer\u00adden die unter\u00adschiedlich aus\u00adgerichteten Dreiecke als m\u00e4nnlich und weib\u00adlich ver\u00adstanden oder auch in heuti\u00adgen Vorstel\u00adlun\u00adgen als \u201cGeist bzw. Seele\u201d und \u201cK\u00f6r\u00adp\u00ader\u201d. Die Stun\u00adden\u00adglas\u00adfig\u00aduren stellen damit die Vere\u00adini\u00adgung dieser gegen\u00ads\u00e4t\u00adzlichen Prinzip\u00adi\u00aden&nbsp;dar.<\/p>\n<p>Blicke ich auf den See\u00adlenkalen\u00adder-Jahreskreis und speziell auf die Licht- und Krisen\u00adspr\u00fcche, so bilden auch sie jew\u00adeils ein X \u2014 die Krisen\u00adspr\u00fcche ein rechtwin\u00adkliges, die Licht\u00adspr\u00fcche ein schmaleres. Zwis\u00adchen Licht- und Krisen\u00adspr\u00fcchen liegt jew\u00adeils ein \u201cnor\u00admales\u201d Mantra, dass die Gegen\u00ads\u00e4tze \u201cverbindet\u201d. Dadurch kann man von vier\u00admal drei Mantren und damit Wochen sprechen, die eine her\u00adaus\u00adge\u00adhobene Zeit im Jahr umfassen.<\/p>\n<p><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" src=\"https:\/\/www.stellamaris-seelenkalender.de\/wp-content\/uploads\/2025\/03\/Kreis-Eiorientiert-Kreuze-300x300.png\" alt width=\"300\" height=\"300\"><\/p>\n<p><em>Licht- und Krisen\u00adspr\u00fcche im See\u00adlenkalen\u00adder bilden diag\u00ado\u00adnale Kreuze, wenn ihr Kreis\u00adseg\u00adment gef\u00e4rbt wird<\/em><\/p>\n<p>Vielle\u00adicht ist es denkbar, dass Men\u00adschen fr\u00fcher um diese beson\u00adderen Zeit\u00aden im Jahr wussten. Vielle\u00adicht geh\u00f6rte dieses Wis\u00adsen \u00fcber die vier\u00admal drei beson\u00adderen Wochen zur Urweisheit der Men\u00adschheit. Und vielle\u00adicht ste\u00adhen die vie\u00adlen X\u2011Zeichen aus der Fr\u00fchzeit der Kul\u00adturen\u00adtwick\u00adlung in Bezug zu diesem Wis\u00adsen.&nbsp; Bei Lju\u00adbil\u00adjana wurde eine Fig\u00adur gefun\u00adden, die sowohl in der Form des K\u00f6r\u00adpers als auch in der Verzierung das X zeigt. Ich ver\u00adste\u00adhe sie als \u201cVerk\u00f6r\u00adpe\u00adrung\u201d dieser her\u00adaus\u00adge\u00adhobe\u00adnen Mantren und habe sie beispiel\u00adhaft f\u00fcr alle anderen in den See\u00adlenkalen\u00adder-Jahreskreis gestellt, sodass die \u00dcbere\u00adin\u00adstim\u00admung ihres X\u2011Schmucks mit den Licht- und Krisen\u00adspr\u00fcchen deut\u00adlich&nbsp;wird.<\/p>\n<p><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" src=\"https:\/\/www.stellamaris-seelenkalender.de\/wp-content\/uploads\/2025\/03\/X-Frauenfigur-Pfahlbausiedlung-bei-Ig-2700-2400-v-Ch-300x300.png\" alt width=\"300\" height=\"300\"><\/p>\n<p><em>Stil\u00adisierte Frauen\u00adfig\u00adur (2700 \u2014 2400 v. Chr.), Pfahlbausied\u00adlung bei Ig, s\u00fcdlich von Ljubl\u00adjana im See\u00adlenkalen\u00adder mit Licht- und Krisenspr\u00fcchen<\/em><\/p>\n<p>Im Deutschen wer\u00adden wenige der urspr\u00fcnglich deutschen Worte mit X geschrieben, die meis\u00adten sind Lehn- oder Fremd\u00adworte. Beispiele deutsch\u00ader Worte mit X sind \u2018Hexe\u2019 von althochdeutsch \u2018hazus\u2019, \u2018hazus\u00adsa\u2019 und \u2018Axt\u2019 von mit\u00adtel\u00adhochdeutsch \u2018ack\u00ades\u2019. Doch auch auf Alt\u00adgriechisch und Latein lautet Axt \u00e4hn\u00adlich: alt\u00adgriechisch \u2018axin\u00e9\u2019, latein \u2018ascia\u2019 mit KS ver\u00adtauscht zu&nbsp;SC.<\/p>\n<p>Die meis\u00adten deutschen Worte mit der Lautverbindung KS wer\u00adden mit CHS (\u2018Wachs\u2019, \u2018Dachs\u2019, \u2018Lachs\u2019) oder CKS (\u2018kleck\u00adsen\u2019, \u2018knack\u00adsen\u2019, zwecks\u2019) bzw. KS (\u2018Keks\u2019, \u2018Koks\u2019) geschrieben.<\/p>\n<p>Die drei Sprachen Griechisch, Latein und Englisch haben wesentlich mehr W\u00f6rter mit X, die oft als Fremd\u00adworte ins Deutsche inte\u00adgri\u00adert wur\u00adden. Warum ist es bei \u2018Hexe\u2019 und \u2018Axt\u2019 anders? Warum wer\u00adden sie nicht \u2018Hechse\u2019 und \u2018Achst\u2019 oder \u2018Heckse\u2019 und \u2018Ackst\u2019 geschrieben? Ernst Moll f\u00fchrt als Erk\u00adl\u00e4rung die lateinis\u00adche Endung \u2011trix an, die weib\u00adliche Per\u00adso\u00adn\u00aden beze\u00adich\u00adnet. \u2018Adiu-tor\u2019 ist der \u2018Helfer\u2019, adiu-trix\u2019 die \u2018Helferin\u2019; \u2018domi\u00adtor\u2019 ist der \u2018B\u00e4ndi\u00adger\u2019, \u2018domitrix\u2019 die \u2018B\u00e4ndi\u00adgerin\u2019; \u2018imper\u00ada\u00adtor\u2019 ist der \u2018Kaiser\u2019, \u2018imper\u00ada\u00adtrix\u2019 die \u2018Kaiserin\u2019. (Die Sprache der Laute, S. 430) Das Geheim\u00adnis des X scheint der Sprachgeist mit dem Weib\u00adlichen ver\u00adbun\u00adden zu haben. Die vie\u00adlen weib\u00adlichen Fig\u00aduren mit X\u2011Verzierungen best\u00e4ti\u00adgen dies. Das griechis\u00adche Chi, der Buch\u00adstabe \u03a7, \u03c7, bedeutet im asi\u00adatis\u00adchen Raum die Leben\u00adskraft. Diese wird durch die Mut\u00adter an das Kind weit\u00adergegeben. Auch der Anlaut des Chris\u00adtus\u00adna\u00admens ist Chi und wird gerne mit der durch Chris\u00adtus der Erde neu geschenk\u00adten Leben\u00adskraft in Verbindung gebracht.<\/p>\n<p>Das X als Verbindung zweier Diag\u00ado\u00adnalen bringt vielle\u00adicht ins Bild, wie diese Leben\u00adskraft gezeugt wird. Lateinisch \u2019sexus\u2019 ist das \u2018Geschlecht\u2019. Sechs als Zahl lautet im Englis\u00adchen \u2019six\u2019 und ist klan\u00adglich sehr nahe an \u2019sex\u2019. Wer\u00adden die bei\u00adden Dreiecke der \u201cStundenglas\u201d-Figuren ineinan\u00addergeschoben gedacht, bilden sie einen Sechsstern \u2014 die vol\u00adlkommene Vere\u00adini\u00adgung der Gegen\u00ads\u00e4tze von m\u00e4nnlich und weib\u00adlich bzw. Seele\/Geist und K\u00f6rper\/Materie und ver\u00adbildlichen dadurch den Zusam\u00admen\u00adhang von sechs und&nbsp;sex.<\/p>\n<p>Die Zahl der Apoka\u00adlypse ist 666, lateinisch \u2019sex\u00adcen\u00adti-sex\u00adag\u00adin\u00adta-sex\u2019 griechisch \u2018hexa\u00adk\u00f3\u00adsioi-hex\u00e9kon\u00adta-hex\u2019 und wim\u00admelt also vor lauter X. Wird 666 durch griechis\u00adche Buch\u00adstaben dargestellt, gibt Ernst Moll fol\u00adgen\u00addes an: Chi (X) ste\u00adht f\u00fcr 600, das kleine Xi (\u03be) ste\u00adht f\u00fcr 60 und Digam\u00adma (Anmerkung: zwei Gam\u00adma \u0393- unser F) ste\u00adht f\u00fcr die Zahl 6. Auch das hebr\u00e4isch Vav\/Waw hat let\u00adzteren Zahlen\u00adwert. Im Keltischen ste\u00adht f\u00fcr die 6 eben\u00adso ein Dop\u00adpel\u00adlaut, \u2018Stig\u00adma\u2019, als ein\u00adheitlich\u00ader ST-Laut. \u2018Stig\u00adma\u2019 ist keltisch der \u2018Schle\u00adhdorn\u2019, bei den Griechen ist es der \u2018Stich\u2019.<\/p>\n<p>Doch nicht nur das B\u00f6se ist mit der Zahl sechs ver\u00adbun\u00adden, son\u00addern auch die Vol\u00adlkom\u00admen\u00adheit. In der griechis\u00adchen Math\u00ade\u00admatik wurde die Sechs als \u2018vol\u00adlkommene\u2019 Zahl verehrt, denn sie teilt den Kreisum\u00adfang und die Kre\u00adis\u00adfl\u00e4che rest\u00adlos als Abbild des Him\u00admels in sechs kon\u00adgru\u00adente Sech\u00ads\u00adtel. Ernst Bindel sagt: \u201cWir m\u00fcssten uns viel mehr bewusst sein, dass wir hier vor ein\u00ader Art math\u00ade\u00adma\u00adtis\u00adchem Mys\u00adteri\u00adum ste\u00adhen, nicht etwa in dem Sinne, dass dieses Ph\u00e4nomen sich der Beweis\u00adbarkeit entz\u00f6ge, son\u00addern insofern, als sich ger\u00adade die Sech\u00adszahl ergibt \u2026\u201d (in: Ernst Moll, Die Sprache der Laute, S.&nbsp;433)<\/p>\n<p>Im See\u00adlenkalen\u00adder bewirken die Licht\u00adspr\u00fcche, die ein schmales X bilden, tat\u00ads\u00e4ch\u00adlich eine Teilung, die zwei Seg\u00admente aus\u00adgren\u00adzt, die fast exak\u00adte Sech\u00ads\u00adtel des Jahreskreis\u00ades bilden. Damit ini\u00adti\u00adieren sie sozusagen eine Sech\u00adstelung des \u201cTer\u00adri\u00adto\u00adri\u00adums der&nbsp;Sonne\u201d.<\/p>\n<p><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" src=\"https:\/\/www.stellamaris-seelenkalender.de\/wp-content\/uploads\/2023\/03\/Lichtachsen-mit-Osterschollen-Dreieck-298x300.png\" alt width=\"298\" height=\"300\"><\/p>\n<p><em>Die Licht\u00adspr\u00fcche gliedern das Jahr ann\u00e4h\u00adernd in Sechstel<\/em><\/p>\n<p>Das X Zeichen, das lange vor der Ver\u00adwen\u00addung als pro\u00adfanes Schriftze\u00adichen die Vogel\u00adg\u00f6t\u00adtin als gro\u00dfe Mut\u00adterg\u00f6t\u00adtin beze\u00adich\u00adnete (neben der Dreifach\u00adlin\u00adie und dem V\u2011Zeichen) und das in den Licht\u00adspr\u00fcchen des See\u00adlenkalen\u00adder wieder erscheint, tr\u00e4gt eine Botschaft, die m\u00f6glicher\u00adweise an die tief\u00adsten Geheimnisse des Lebens r\u00fchrt. Im Ehe\u00adsakra\u00adment der \u201cChris\u00adtenge\u00admein\u00adschaft\u201d wer\u00adden vom Priester in Stille zwei St\u00e4be diag\u00ado\u00adnal gekreuzt und mit rotem Band am Kreuzungspunkt umwunden.<\/p>\n<p>Die Mantren, die zu diesen Licht\u00adspr\u00fcchen geh\u00f6ren sind 5 E und 31 e sowie 22 V und 48 w. Die eine Diag\u00ado\u00adnale wird also durch E gebildet, die andere durch V und W. Die Eury\u00adth\u00admis\u00adche Geste f\u00fcr das E sind eben diese zwei gekreuzten Diag\u00ado\u00adnalen. Diese Achse ist sozusagen die offen\u00adbare, in der Geb\u00e4rde und Zeichen (X) \u00fcbere\u00adin\u00adstim\u00admen. Die andere Diag\u00ado\u00adnale ist durch V und W, also durch <em>zwei<\/em> Laute vertreten. Da erscheint es mir bedeut\u00adsam zu erin\u00adnern, dass der Buch\u00adstabe f\u00fcr das F, das nahe ver\u00adwandt ist mit V und W, in Griechen\u00adland zun\u00e4chst Digam\u00adma genan\u00adnt wurde, weil er aus <em>zwei<\/em> \u0393, <em>zwei<\/em> Gal\u00adgen, <em>zwei<\/em> G zusam\u00admenge\u00adset\u00adzt wurde. Das G ist nun wieder der deutsche Gottes\u00adlaut. Zum F sagt Rudolf Stein\u00ader \u2018wisse, dass ich wei\u00df!\u2019&nbsp;\u201d (GA 279 in: Ernst Moll, Die Sprache der Laute, S. 142). Das F geteilt in zwei Sch\u00f6p\u00adfung\u00adsprinzip\u00adi\u00aden, in zwei Gam\u00adma, bzw. im See\u00adlenkalen\u00adder in V und W ist die ver\u00adbor\u00adgene Achse, der nur tas\u00adtend anhand sp\u00e4r\u00adlich\u00ader Hin\u00adweise nachge\u00adsp\u00fcrt wer\u00adden&nbsp;kann.<\/p>\n<p>Auch die Krisen\u00adspr\u00fcche bilden ein diag\u00ado\u00adnales Kreuz, dessen eine Achse durch die Mantren 7 G und 33 g gebildet wird (wieder tritt <em>zwei<\/em> G, Digam\u00adma auf), die andere wiederum durch unter\u00adschiedliche Buch\u00adstaben, durch 20 T und 46 u. Sind die Licht\u00adspr\u00fcche durch Blase\u00adlaute und den Vokal E gekennze\u00adich\u00adnet, so die Krisen\u00adspr\u00fcche durch Sto\u00dflaute und den Vokal U. Auch die Krisen\u00adspr\u00fcche sind sicher\u00adlich f\u00fcr das Ver\u00adst\u00e4nd\u00adnis des diag\u00ado\u00adnalen Kreuzes bedeut\u00adsam, doch soll der Hin\u00adweis hier reichen.<\/p>\n<p><em>Die Laute K und S vere\u00adinen sich zum&nbsp;X<\/em><\/p>\n<p>Das K ist mit dem G ver\u00adwandt, denn es ist der harte Sto\u00dflaut, seine weiche Vari\u00adante ist das G. Zum K geh\u00f6ren die Mantren 10 K und 36 k. Das K ist der Kains- und K\u00f6nigslaut, der Laut der Kraft. Das S geh\u00f6rt zu den Mantren 19 S und 44&nbsp;s.<\/p>\n<p><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" src=\"https:\/\/www.stellamaris-seelenkalender.de\/wp-content\/uploads\/2025\/03\/24-x-49-x-K-und-S-Mantren-1-300x300.png\" alt width=\"300\" height=\"300\"><\/p>\n<em>Die Mantren mit K und S und die Mantren 24 X und 49 x im Seelenkalender<br>\n<\/em>\n<p>Da K im Alpha\u00adbet vor S ste\u00adht, entspricht die Lautverbindung KS dem Gang der Zeit. Die K\u2011Mantren sind die jew\u00adeils ersten Mantren im mit\u00adtleren, dem Son\u00adnen\u00adbere\u00adich, die S\u2011Mantren verbinden dage\u00adgen den Stern- mit dem Mond\u00adbere\u00adich. Das Mantra 44 s ist sog\u00adar wiederum das erste Mantra im Mond\u00adbere\u00adich. Gemein\u00adsam bilden sie ein weit\u00aderes diag\u00ado\u00adnales&nbsp;Kreuz.<\/p>\n<p>Das K ist der Kainslaut. Im Griechis\u00adchen hei\u00dft \u2018t\u00f6ten\u2019 \u2018katakainein\u2019. Rudolf Stein\u00ader sagt, \u201cDie Sto\u00dflaute sind ego\u00adis\u00adtisch.\u201d (GA 279, in: Ernst Moll, Die Sprache der Laute, S. 433) Sto\u00dflaute sind die \u201cLaute f\u00fcr die See\u00adlen\u00adver\u00adfas\u00adsung des Ego\u00adis\u00admus, f\u00fcr die Gel\u00adtend\u00admachung der eige\u00adnen men\u00adschlichen Wesen\u00adheit, die man bewahren will drau\u00dfen in der Welt\u201d (GA 279, in: Ernst Moll, Die Sprache der Laute, S. 433) Das K kann sozusagen als der Sto\u00dflaut der Sto\u00dflaute, als ihr K\u00f6nig ange\u00adse\u00adhen wer\u00adden. Wer das K aussprich, so sagt Rudolf Stein\u00ader, muss sich eigentlich eine Kristallgestalt vorstellen. Und: \u201cIn das Ele\u00admen\u00adtar-Erdi\u00adge arbeit\u00aden wir hinein mit diesem Sto\u00dflaut.\u201d (GA 282, in: Ernst Moll, Die Sprache der Laute, S.&nbsp;433)<\/p>\n<p>Dem Ego\u00adis\u00admus im Men\u00adschen entspricht das geistig B\u00f6se im Innern der Erde. Diese Erd\u00adschicht wird in der \u201cG\u00f6t\u00adtlichen Kom\u00f6die\u201d (Ital\u00adien 1321, <a href=\"https:\/\/de.wikipedia.org\/wiki\/Dante_Alighieri\" target=\"_blank\" rel=\"noopener\">Dante Alighieri<\/a>, geb. 1265 in Flo\u00adrenz, gest. 1321 in Raven\u00adna) als \u2018Kainss\u00adchicht\u2019 oder \u2018Kains-Schlucht\u2019 beze\u00adich\u00adnet. Rudolf Stein\u00ader nen\u00adnt sie den Zer\u00adsplit\u00adter\u00ader. Das K kann als die ver\u00adfes\u00adti\u00adgende, die Knochen erschaf\u00adfende Kraft ange\u00adse\u00adhen werden.<\/p>\n<p>Das S beze\u00adich\u00adnet Rudolf Stein\u00ader als den eigentlich ahri\u00adman\u00adis\u00adchen Laut. (GA 315, in: Ernst Moll, Die Sprache der Laute, S. 430) \u201c\u2026 der Hin\u00adweis auf das S war immer ver\u00adbun\u00adden mit etwas \u2026 Furchterregend[em] bei den\u00adjeni\u00adgen, die man auf dieses Sym\u00adbol\u00adum hin\u00adwies; etwas Furchter\u00adre\u00adgen\u00addes, etwas, wovor man sich h\u00fcten soll.\u201d (GA 279, in: Ernst Moll, Die Sprache der Laute, S.&nbsp;429)<\/p>\n<p>Das X zeigt eine Ver\u00adst\u00e4rkung des S. Es find\u00adet sich h\u00e4u\u00adfig in Worten, die Sch\u00e4rfe, Schnei\u00adden und Tren\u00adnen beze\u00adich\u00adnen: angel\u00ads\u00e4ch\u00adsisch \u2019seax\u2019, lateinisch \u2019sax\u00adum\u2019 ist das \u2018Schw\u00adert\u2019, griechisch \u2018xiphos\u2019. Und \u2018xiphid\u00adion\u2019 ist griechisch das \u2018kurze Schw\u00adert\u2019, der \u2018Dolch\u2019, das \u2018Sichelschw\u00adert\u2019 hei\u00dft dort \u2018xy\u00e9le\u2019 und \u2018xyrein\u2019 bedeutet \u2019scheren, rasieren\u2019. Das Mess\u00ader zum Scheren ist \u2018xyr\u00f3n\u2019; \u2018xys\u00adt\u00f3n\u2019 ist die \u2018Lanze\u2019, der \u2018Speer\u2019. Der \u2018Fremdling\u2019 der nicht dazuge\u00adh\u00f6rt, der abges\u00adpal\u00adten ist, hei\u00dft \u2018x\u00e9nos\u2019, das \u2018Holzscheit\u2019 oder bear\u00adbeit\u00adete Holzst\u00fcck hei\u00dft \u2018x\u00fdlon\u2019.<\/p>\n<p>Gle\u00adichzeit\u00adig zeigt das S die Form ein\u00ader Schlange. Im \u00c4sku\u00adlap Stab ist es das Zeichen der Heil\u00ader und Rudolf Stein\u00ader beze\u00adich\u00adnet die Schlange als den \u00c4ther\u00adleib, mit dem der Men\u00adsch in fr\u00fcheren Zeit\u00aden sich mit der Erde ver\u00adband und dadurch klug wurde (GA 142, S.&nbsp;85).<\/p>\n<p>Das S nen\u00adnt Rudolf Stein\u00ader einen ari\u00adman\u00adis\u00adchen Laut und ord\u00adnet das S zusam\u00admen mit dem Z dem Tierkreisze\u00adichen des Sko\u00adr\u00adpi\u00adons zu. Von der ahri\u00adman\u00adis\u00adchen Wirk\u00adsamkeit sagt er, dass sie ver\u00adh\u00e4r\u00adtend auf den \u00c4ther\u00adleib wirkt. Daraus fol\u00adgere ich, dass das K als Zer\u00adsplit\u00adter\u00ader das Irdisch-Feste zu Staub zer\u00adfall\u00aden l\u00e4sst und dadurch dem Ver\u00adh\u00e4rten ent\u00adge\u00adgen\u00adwirkt. Das K ist dem Physis\u00adchen zuge\u00adh\u00f6rig, das S dem ver\u00adleib\u00adlichen\u00adden \u00c4therischen. Daraus l\u00e4sst sich schlie\u00dfen, dass die Laute K und S zum X vere\u00adint den auf Erden leben\u00adden Men\u00adschen mit seinen unteren Wesens\u00adgliedern, physis\u00adch\u00ader Leib und \u00c4ther\u00adleib, bilden. Doch auch noch eine andere, tiefer ver\u00adbor\u00adgene Botschaft scheint mir mit dem X ver\u00adbun\u00adden zu sein. Denn es ist das X der drit\u00adtlet\u00adzte Buch\u00adstabe im Alpha\u00adbet. K\u00f6n\u00adnte mit den drei die Laut\u00adfolge beschlie\u00dfen\u00adden Buch\u00adstaben, mit X, Y und Z, nicht auch eine ferne Zukun\u00adft, ver\u00adbun\u00adden sein \u2014 das was nach dem Zer\u00adfall\u00aden zu Staub kom\u00admen kann? K\u00f6n\u00adnte das X vielle\u00adicht auch der \u2018Ph\u00f6nix\u2019 sein, der aus dem Staub der Asche erste\u00adht \u2014 die neue Erde in ihrer kom\u00admenden Inkar\u00adna\u00adtion als neuer Jupiter? Das Y w\u00fcrde dann die noch weit\u00ader in der Zukun\u00adft liegende weit\u00adere Inkar\u00adna\u00adtion der Erde, die neue Venus, vertreten, und das Z st\u00fcnde f\u00fcr ihre let\u00adzte von ins\u00adge\u00adsamt sieben Inkar\u00adna\u00adtio\u00adnen, f\u00fcr den Vulkanzustand.<\/p>\n<h4><strong>\u00dcber die Gegenspr<\/strong><strong>\u00fcche 24 X und 49&nbsp;x<\/strong><\/h4>\n<p>Schon beim fl\u00fcchti\u00adgen Lesen f\u00e4llt auf, dass das Mantra 24 X ganz beson\u00adders viele S\u2011Laute enth\u00e4lt, das Wort \u201c<em>S<\/em>elb<em>s<\/em>t<em>s<\/em>inn<em>s<\/em>\u201d allein vier. Wird das Sch mit\u00adgez\u00e4hlt, so sind es im ganzen Mantra 27 \u201cSchlangen-Laute \u2014 und damit genau so viele, dass bezo\u00adgen auf die Wochen des Jahres eine Schwellen\u00fcber\u00adschre\u00aditung stat\u00adtfind\u00adet, die Schwelle der Hal\u00adb\u00adjahre. Und genau das ist das Charak\u00adter\u00adis\u00adtikum der Schlange in der Paradies\u00adgeschichte \u2014 sie ani\u00admiert zur Gren\u00adz\u00fcber\u00adschre\u00aditung, nach\u00addem sie sel\u00adber dort einge\u00addrun\u00adgen war. Im Mantra 49 x dominiert in den ersten drei Zeilen das K, zwar nicht zahlen\u00adm\u00e4\u00dfig, doch in der Wahrnehmung. Das Wort \u201cGedan<em>k<\/em>en<em>k<\/em>larheit\u201d, das im Mantra als sprechende Instanz auftritt, weist allein zwei K auf. Wird das KS von \u201cWach\u00adsen\u201d mit\u00adgez\u00e4hlt, sind es f\u00fcnf K\u2011Laute. Wird auch das nahe ver\u00adwandte G hinzugenom\u00admen, sind es im ganzen Mantra 12 velare Ver\u00adschlus\u00adslaute \u2014 sozusagen der Kristall des Jahreszyklus.<\/p>\n<p>Das Mantra 24 X ist in der beschreiben\u00adden drit\u00adten Per\u00adson ver\u00adfasst, das Mantra 49 x dage\u00adgen in den ersten bei\u00adden Zeilen aus der Per\u00adspek\u00adtive eines sein\u00ader selb\u00adst bewussten Ich-Sprech\u00aders. Doch wer ist dieser Ich-Sprech\u00ader eigentlich? Diese gram\u00adma\u00adtisch erste Per\u00adson im Mantra 49 x ist die Gedanken\u00adklarheit. Und ganz so, wie Gedanken inner\u00adlich erlebt wer\u00adden, spricht die Gedanken\u00adklarheit auch in w\u00f6rtlich\u00ader Rede. Es ist also nicht der ganze Men\u00adsch, der hier spricht und sp\u00e4ter in seinen Hand\u00adlun\u00adgen beschrieben wird, son\u00addern nur ein Aspekt des\u00adsel\u00adben. Es ist auch nicht das Denken, son\u00addern noch spezieller, die Gedanken\u00adklarheit. Klarheit ist das Ide\u00adal des Denkens, der\u00adjenige geistige Zus\u00adtand, wonach das Denken strebt. Und dieses Klarheits-Ide\u00adal des Denkens, das spricht und agiert im Mantra 49&nbsp;x.<\/p>\n<p>Im Mantra 24 X geht es um das See\u00adlen<em>sein<\/em>, das sich sein\u00ader selb\u00adst gewahr wird durch T\u00e4tigkeit. Im Mantra 49 x f\u00fchlt die Gedanken\u00adklarheit, die Kraft des Wel\u00adten<em>seins<\/em>. In bei\u00adden Mantren find\u00adet also eine <em>Seins<\/em>begeg\u00adnung statt \u2014 im Mantra 24 X eine Selb\u00adst\u00adbegeg\u00adnung des See\u00adlen\u00adseins, \u2014 im Mantra 49 x eine f\u00fch\u00adlende Begeg\u00adnung der Gedanken\u00adklarheit mit dem Wel\u00adten\u00adsein. Das Sein ist das Gewor\u00addene, das Fer\u00adtige, \u201cSicht\u00adbare\u201d. Rudolf Stein\u00ader sagt: \u201e\u2018Sein\u2019 ist von \u201asehen\u2019 hergenom\u00admen, kommt \u00fcber\u00adhaupt vom \u201aSehen\u2019 her. Was mit dem Seins\u00adbe\u00adgriff belegt wird, von dem wird nichts anderes gesagt als: ich habe es ein\u00admal gese\u00adhen. Alles son\u00adstige Gerede \u00fcber das Sein ist Ver\u00adst\u00e4ndi\u00adgung \u00fcber das, was ein\u00admal gese\u00adhen wor\u00adden ist.\u201d (GA 157 in: Ernst Moll, Die Sprache der Laute, S. 112f) Im Mantra 24 X ste\u00adht also der wer\u00addende Aspekt der Seele dem Gewor\u00adde\u00adnen, dem\u00adjeni\u00adgen, das sicht\u00adbar gewor\u00adden ist, gegen\u00fcber; und im Mantra 49 x ste\u00adht die Gedanken\u00adklarheit dem gegen\u00fcber, das in der Welt sicht\u00adbar gewor\u00adden&nbsp;ist.<\/p>\n<p>Die Selb\u00adst\u00adbegeg\u00adnung des See\u00adlen\u00adseins (24 x) l\u00e4sst an die Selb\u00adst\u00adber\u00fchrung der Eury\u00adth\u00admiegeste des E denken, bei der die Glieder \u00e4hn\u00adlich dem X diag\u00ado\u00adnal gekreuzt wer\u00adden. Durch diese Selb\u00adst\u00adber\u00fchrung entste\u00adht Bewusst\u00adsein f\u00fcr sich sel\u00adber. Es entste\u00adht ein Abschluss, eine Gren\u00adze. Und diese Selb\u00adst\u00adwahrnehmung impliziert, dass es au\u00dfer\u00adhalb des Eingeschlosse\u00adnen, das nun zum Eige\u00adnen wird, ein Au\u00dfen gibt. Dieses sich selb\u00adst umgren\u00adzen, sich selb\u00adst abschlie\u00dfen, k\u00f6n\u00adnte die T\u00e4tigkeit des See\u00adlen\u00adseins sein, das sich dadurch selb\u00adst erschafft. Jede solche Abgren\u00adzung ist also eine eigene Sch\u00f6p\u00adfung, ein Abgeschlossenes, Gewor\u00addenes, das Bewusst\u00adsein von sich selb\u00adst erlangt und sich sel\u00adber gewahr wird.<\/p>\n<p>Die f\u00fch\u00adlende Begeg\u00adnung der Gedanken\u00adklarheit (49 x) mit dem Wel\u00adten\u00adsein l\u00e4sst die Gedanken\u00adklarheit eine Kraft erleben, die Kraft, die vom Wel\u00adten\u00adsein aus\u00adge\u00adht. Die Kraft des Wel\u00adten\u00adsein wird der Gedanken\u00adklarheit f\u00fch\u00adlend wahrnehm\u00adbar \u2014 das sagt sie. Das Denken strebt nach Wahrheit, die Gedanken\u00adklarheit ganz beson\u00adders. Und Gedanken, die dem Wel\u00adten\u00adsein nicht entsprechen, und seien sie noch so klar und logisch, sind nicht wahr. Das Wel\u00adten\u00adsein wird also als kor\u00adrek\u00adtive Kraft erlebt, als gestrenger Lehrmeis\u00adter des Denkens, das nach Klarheit strebt. Das Wel\u00adten\u00adsein ist sozusagen das Kreuz, das X, an das die Gedanken\u00adklarheit gebun\u00adden ist, \u2014 ohne das Ver\u00adbun\u00adden\u00adsein, ohne den Verzicht auf Beliebigkeit k\u00f6n\u00adnen die Gedanken eben nicht klar sein. Und diese Kraft des Wel\u00adten\u00adseins h\u00e4lt die Gedanken\u00adklarheit in ihrer ide\u00adalen, eben klaren Form.<\/p>\n<p>In bei\u00adden, jew\u00adeils sech\u00adszeili\u00adgen Mantren, ist nach den ersten bei\u00adden Zeilen ein abrupter Wech\u00adsel festzustellen. Im Mantra 24 X schwenkt der Fokus vom See\u00adlen\u00adsein zum Wel\u00adtengeist. Im Mantra 49 x endet die w\u00f6rtliche Rede und die Per\u00adspek\u00adtive wech\u00adselt in die beschreibende dritte Per\u00adson. Es wirkt, als ob nach der einen Diag\u00ado\u00adnale des X nun die andere fol\u00adgt und bei\u00adde ganz unter\u00adschiedliche The\u00admen und Qual\u00adit\u00e4ten ver\u00admit\u00adteln. In bei\u00adden Mantren fol\u00adgen nach den ersten bei\u00adden Zeilen jew\u00adeils vier Zeilen, die durch inhaltliche Z\u00e4suren in je zwei Zeilen gegliedert sind. Bei\u00adde Mantren beste\u00adhen damit aus drei Dop\u00adpelzeilen. Diese bei Gegen\u00adspr\u00fcchen ungew\u00f6hn\u00adliche Entsprechung der Form wird noch ver\u00adst\u00e4rkt, indem ab der Mitte, also ab der vierten Zeile diesel\u00adben jew\u00adeils mit dem gle\u00adichen Wort begin\u00adnen \u2014 und dadurch spiegeln. Ich sehe in dieser For\u00admen\u00adsprache einen Hin\u00adweis auf die Wirkung des spiegel\u00adsym\u00admetrischen X\u2011Zeichens:<\/p>\n<table width=\"350\">\n<tbody>\n<tr>\n<td width=\"302\">\n<p><strong>24 X<\/strong><\/p>\n<p><strong>In<\/strong> Selbsterkenntnis&nbsp;\u2026<\/p>\n<p><strong>Und<\/strong> schafft&nbsp;\u2026<\/p>\n<p><strong>Des<\/strong> Selbstsinns&nbsp;\u2026<\/p>\n<\/td>\n<td width=\"302\">\n<p><strong>49 x<\/strong><\/p>\n<p><strong>In<\/strong> finstern&nbsp;\u2026<\/p>\n<p><strong>Und<\/strong> neigt&nbsp;\u2026<\/p>\n<strong>Des<\/strong> Innern&nbsp;\u2026<\/td>\n<\/tr>\n<\/tbody>\n<\/table>\n<p>Im Mantra 24 X wech\u00adselt der Fokus nun also vom See\u00adlen\u00adsein zum Wel\u00adtengeist \u2014 zum Geist, der in der Welt, in allem was ist, wal\u00adtet. Rudolf Stein\u00ader nen\u00adnt als Sym\u00adbol f\u00fcr den Wel\u00adtengeist die Taube. \u201cUnd diesen Wel\u00adtengeist in sein\u00ader Essenz stellt man dar mit dem Bilde der Taube \u2026\u201d (GA 284, S. 78) Die Taube ist wiederum Bild des Heili\u00adgen Geistes, sodass beim Wel\u00adtengeist der Heilige Geist mitgedacht wer\u00adden&nbsp;kann.<\/p>\n<p>Rudolf Stein\u00ader gab etwa 1911 dem Ital\u00adiener Gio\u00advan\u00adni Colaz\u00adza (1877\u20131953) einen Spruch, indem der Wel\u00adtengeist eine Rolle spielt, die ent\u00adfer\u00adnt an das Mantra 24 X erin\u00adnert. Der Spruch war f\u00fcr den Novalis-Zweig in Rom gegeben und lautet:<\/p>\n<p>Im Zeichen des Kreuzes<\/p>\n<p>von Rosen umgeben<\/p>\n<p>sehen wir f\u00fchlend<\/p>\n<p>die Erweck\u00adung des Weltengeistes<\/p>\n<p>aus See\u00adlen\u00adtiefen.<\/p>\n<p>Es l\u00f6sen sich aus Seelentiefen<\/p>\n<p>des Mys\u00adteri\u00adums ver\u00adbor\u00adgene Kr\u00e4fte.<\/p>\n<p>Kr\u00e4fte, die im Anfange wirkten,<\/p>\n<p>Kr\u00e4fte, die am Ende wirken sollen,<\/p>\n<p>Kr\u00e4fte, in welchen<\/p>\n<p>wir denk\u00adend&nbsp;sind,<\/p>\n<p>in welchen<\/p>\n<p>wir liebend leben,<\/p>\n<p>in welchen<\/p>\n<p>wir Andacht atmen.<\/p>\n<p>(GA 268, S.&nbsp;281)<\/p>\n<p>Ein anders Beispiel (von sehr vie\u00adlen) ist dieses, das mor\u00adgens zu medi\u00adtieren ist \u2014 begin\u00adnend mit der Kon\u00adtem\u00adpla\u00adtion des Rosenkreuzes:<\/p>\n<p><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" src=\"https:\/\/www.stellamaris-seelenkalender.de\/wp-content\/uploads\/2025\/09\/24-X-Rosenkreuz.png\" alt width=\"27\" height=\"36\"><\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<p>Des Wel\u00adtengeistes Kraft<\/p>\n<p>Des Wel\u00adtengeistes Licht<\/p>\n<p>Des Wel\u00adtengeistes Weisheitswort<\/p>\n<p>Alles dies lebe in&nbsp;mir<\/p>\n<p>Ent\u00adfache in&nbsp;mir<\/p>\n<p>Innere Gottes Kraft<\/p>\n<p>Die tra\u00adgend mich&nbsp;h\u00e4lt<\/p>\n<p>(See\u00adlen\u00adruhe)<\/p>\n<p>(GA 268, Archiv-Nr. A&nbsp;0216)<\/p>\n<p>Warum geh\u00f6rt der Wel\u00adtengeist zum Kreuz \u2014 und zwar dem Rosenkreuz, welch\u00ades das aus dem Tod wieder auf\u00adbl\u00fchende, erweck\u00adte Leben meint? Dieses Kreuz soll bei der Med\u00adi\u00adta\u00adtion vorgestellt wer\u00adden, weshalb die Graphik dazuge\u00adh\u00f6rt. Ich ver\u00adste\u00adhe das so, dass der Wel\u00adtengeist eben Geist ist \u2014 Geist, der aus dem ans Ende gekomme\u00adnen, erster\u00adben\u00adden Leben, aus der Verk\u00f6r\u00adpe\u00adrung wieder auf\u00adsteigt. Dadurch ist er immer auf\u00adsteigend, fort\u00adstrebend von der&nbsp;Erde.<\/p>\n<p>Drei\u00adgliedrig wird beschrieben, was der Wel\u00adtengeist ver\u00admit\u00adtelt: Kraft, Licht und Weisheitswort. Die Gottes Kraft soll mich tra\u00adgend hal\u00adten. In mir wird dadurch das Bild der Maria auf der Mond\u00adsichel geweckt, die diese Drei\u00adgliedrigkeit eben\u00adso ins Bild bringt. Sie ste\u00adht auf der Mond\u00adsichel, die sie tr\u00e4gt: die Kraft des Wel\u00adtengeistes. Ihr Strahlen\u00adkleid ist die Sonne: das Licht des Wel\u00adtengeistes. Geh\u00f6rt das Weisheitswort des Wel\u00adtengeistes also zum Stern\u00adbere\u00adich? Spricht der Tierkreis \u2014 die zw\u00f6lf Sterne als Kro\u00adne auf ihrem Haupt \u2014 das Weisheitswort? Auch die bei\u00adden Alpha\u00adbete, die das See\u00adlenkalen\u00adder-Jahr in Hal\u00adb\u00adjahre teilen, sind ein \u201eWort\u201d: das Weisheitswort des Weltengeistes.<\/p>\n<p>Als Maria-Sophia, Gottes Weisheit und Baumeis\u00adterin Gottes, wie Salo\u00admo sie nen\u00adnt, tr\u00e4gt der Wel\u00adtengeist weib\u00adliche Z\u00fcge, worauf mir die Drei\u00adgliedrigkeit zu deuten scheint und auch das diag\u00ado\u00adnale X\u2011Zeichen. Als Geist, der mit dem Kreuz und der Todeskraft zusam\u00admen\u00adh\u00e4ngt, tr\u00e4gt er eher m\u00e4nnliche Z\u00fcge \u2014 und als Taube. Bild des Heili\u00adgen Geistes, vere\u00adint er vielle\u00adicht beides.<\/p>\n<p>Im Mantra 24 X war der Wel\u00adtengeist ver\u00adbun\u00adden mit dem See\u00adlen\u00adsein, solange das See\u00adlen\u00adsein sich selb\u00adst noch nicht gewahr war. Der Geist ist die Ursache und der Grund alles Wer\u00addens in der Welt. So denke ich mir, dass der Wel\u00adtengeist die Voraus\u00adset\u00adzun\u00adgen bere\u00adit\u00adstellt, damit sich das See\u00adlen\u00adsein selb\u00adst erschaf\u00adfen kann. Der Wel\u00adtengeist war also dabei zuge\u00adgen, wenn er auch nicht aktiv han\u00addelte. Nun strebt er fort \u2014 ver\u00admut\u00adlich in dem Moment, in dem die Seele Bewusst\u00adsein von sich selb\u00adst entwickelt.<\/p>\n<p>Nun strebt der Wel\u00adtengeist fort und er hat durch seine Beobachter\u00adrolle etwas gewon\u00adnen. Er ist \u201cin Selb\u00adsterken\u00adnt\u00adnis neu belebt\u201d. M\u00fcsst es nicht eigentlich hei\u00dfen \u201cdurch Selb\u00adsterken\u00adnt\u00adnis neu belebt\u201d? Warum hei\u00dft es \u201cin\u201d \u2014 abge\u00adse\u00adhen davon, dass dadurch die spiegel\u00adnde Sit\u00adu\u00ada\u00adtion mit dem Mantra 49 x entste\u00adht? Ist der Wel\u00adtengeist selb\u00adst die Erken\u00adnt\u00adnis? Wenn es \u201cdurch Selb\u00adsterken\u00adnt\u00adnis\u201d hei\u00dfen w\u00fcrde, w\u00e4re die Erken\u00adnt\u00adnis etwas vom Wel\u00adtengeist Unter\u00adschiedenes, das auf ihn ein\u00adwirkt, ihn belebt. Mit der For\u00admulierung \u201cin Selb\u00adsterken\u00adnt\u00adnis\u201d wird dage\u00adgen ein inner\u00ader Zus\u00adtand beschrieben, wie z.B. \u201cin Freude\u201d oder \u201cin Trauer\u201d. Der Wel\u00adtengeist hat Erfahrung gesam\u00admelt w\u00e4hrend sich das See\u00adlen\u00adsein selb\u00adst erschaf\u00adfen hat. Da war der Wel\u00adtengeist enthal\u00adten im Selb\u00adst-Sch\u00f6p\u00adfung\u00adsprozess des See\u00adlen\u00adseins, wie er in allem Lebendi\u00adgen enthal\u00adten ist. Deshalb gewin\u00adnt er dadurch auch Selb\u00adsterken\u00adnt\u00adnis \u2014 und nicht Erken\u00adnt\u00adnis \u00fcber das See\u00adlen\u00adsein. Und diese Erken\u00adnt\u00adnis wirkt belebend. Sie weckt in ihm sozusagen den Drang, aufs Neue sch\u00f6pferisch zu wer\u00adden, sich etwas Neues f\u00fcr die Welt auszu\u00addenken, z.B. neue \u201cSpiel\u00adregeln\u201d f\u00fcr das&nbsp;Leben.<\/p>\n<p>Im Mantra 49 x wech\u00adselt nun der Sprach\u00adstil in die Beobachter\u00adper\u00adspek\u00adtive, die dritte Per\u00adson. Die Gedanken\u00adklarheit f\u00fchlt nicht mehr die Kraft des Wel\u00adten\u00adseins, das Andere, son\u00addern begin\u00adnt eine Innen\u00adschau. Sie gedenkt, sie erin\u00adnert sich, an die fin\u00adsteren Wel\u00adtenn\u00e4chte und an das Wach\u00adsen ihres eige\u00adnen Geistes. Was sind die fin\u00adsteren Wel\u00adtenn\u00e4chte und warum w\u00e4chst in ihnen der Geist? Pflanzen brauchen Licht zum Wach\u00adsen, der Geist offen\u00adsichtlich die Fin\u00adster\u00adn\u00adis. Liegt es vielle\u00adicht daran, dass der Geist sel\u00adber Licht ist? Nach Rudolf Stein\u00ader geh\u00f6rt das Som\u00admer-Hal\u00adb\u00adjahr zur Wahrnehmung und in diese schl\u00e4ft der Men\u00adsch hinein. Das Win\u00adter-Hal\u00adb\u00adjahr geh\u00f6rt dementsprechend zum Denken und hier ist der Men\u00adsch wach. Im dun\u00adklen Win\u00adter-Hal\u00adb\u00adjahr, im dun\u00adklen Innern, im Denken leuchtet der Geist. Und durch Denken w\u00e4chst er.<\/p>\n<p>In bei\u00adden Mantren spielt zun\u00e4chst das Sein eine Rolle, dann der Geist. Sprach das Mantra 24 X vom <em>eige\u00adnen<\/em> See\u00adlen<em>sein<\/em> und dann vom Wel\u00adten<em>geist<\/em>, als etwas von sich <em>Getren\u00adntem<\/em>, so liegen die Ver\u00adh\u00e4lt\u00adnisse im Mantra 49 x genau umgekehrt. Die Gedanken\u00adklarheit f\u00fchlt das von ihr <em>Getren\u00adnte<\/em>, die Kraft des Wel\u00adten<em>seins<\/em> und danach erin\u00adnert sie sich an das <em>Eigene<\/em>, das Wach\u00adsen ihres <em>Geistes<\/em>.<\/p>\n<p>Nun fol\u00adgt in bei\u00adden Mantren das let\u00adzte Zeilen\u00adpaar, das jew\u00adeils mit \u201cund\u201d anschlie\u00dft. Im Mantra 24 X schafft der Wel\u00adtengeist nun aus See\u00adlen\u00adfin\u00adster\u00adn\u00adis die Wil\u00adlens\u00adfrucht des Selb\u00adstsinns. Das sich selb\u00adst Gewahrw\u00ader\u00adden des See\u00adlen\u00adseins zu Beginn des Mantras find\u00adet sozusagen in See\u00adlen\u00adhelle statt. Die gegen\u00adteilige seel\u00adis\u00adche Sit\u00adu\u00ada\u00adtion ist die See\u00adlen\u00adfin\u00adster\u00adn\u00adis. Hier, aus der Fin\u00adster\u00adn\u00adis, aus dem Mate\u00adr\u00adi\u00adal der Dunkel\u00adheit schafft der Wel\u00adtengeist die Wil\u00adlens\u00adfrucht des Selb\u00adstsinns. Der Wel\u00adtengeist erschafft eine Frucht. Diese Frucht entste\u00adht aus dem Willen, wie der Apfel aus dem Apfel\u00adbaum. Und diese spezielle Frucht des Wil\u00adlens ist der Sinn, ein Selb\u00adst zu sein. Der Wel\u00adtengeist erschafft die Begr\u00fcn\u00addung, warum es sin\u00adnvoll ist, dass der Men\u00adsch ein Selb\u00adst ist, dass er der Welt gegen\u00fcbertreten kann.<\/p>\n<p>Im Mantra 49 x wech\u00adselt die Aus\u00adrich\u00adtung der Gedanken\u00adklarheit von der Ver\u00adgan\u00adgen\u00adheit in die Zukun\u00adft \u2014 vom Gedenken zum Hof\u00adfen. Nun wird deut\u00adlich, dass es im Innern wirk\u00adlich ein Licht gibt. Die Gedanken\u00adklarheit neigt vor dem nahen\u00adden Wel\u00adtentag ihre Hoff\u00adnungsstrahlen. Sie neigt ihr Licht des eige\u00adnen Innern dem\u00fctig vor dem gr\u00f6\u00dferen Licht des Weltentages.<\/p>\n<p>Die vielfachen Entsprechun\u00adgen der Mantren regen dazu an, sie in Gestalt eines gro\u00dfen X aufzuschreiben. Dabei stellt sich her\u00adaus, dass ihre jew\u00adeils drei Zeilen\u00adpaare den drei See\u00adlen\u00adf\u00e4higkeit\u00aden zuge\u00adh\u00f6rig&nbsp;sind.<\/p>\n<p><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" src=\"https:\/\/www.stellamaris-seelenkalender.de\/wp-content\/uploads\/2025\/03\/24-X-49-x-Mantren-X-1-209x300.png\" alt width=\"209\" height=\"300\"><\/p>\n<p><em>Die Mantren 24 X und 49 x bilden ein gro\u00dfes X<\/em><\/p>\n<p><em>Im Stern\u00adbere\u00adich der Seele<\/em>: Die bei\u00adden ersten Zeilen haben mit Selb\u00adsterken\u00adnt\u00adnis (24 X) und Gedanken\u00adklarheit (49 x) zu tun. Sie spie\u00adlen sich im hellen See\u00adlen\u00adbere\u00adich, im Denkbere\u00adich ab, der zu Selb\u00adsterken\u00adnt\u00adnis f\u00e4hig ist. Das Mantra 49 x begin\u00adnt mit der Au\u00dfenori\u00aden\u00adtierung, dem F\u00fchlen des Wel\u00adten\u00adseins und begin\u00adnt deshalb im Wahrnehmungs-Hal\u00adb\u00adjahr. Das Mantra 24 X spricht vom See\u00adlen\u00adsein, das eine Innenori\u00aden\u00adtierung voraus\u00adset\u00adzt, weshalb es im Win\u00adter-Hal\u00adb\u00adjahr beginnt.<\/p>\n<p><em>Im Son\u00adnen\u00adbere\u00adich der Seele: <\/em>Der Wel\u00adtengeist strebt fort (24 X), wie das f\u00fch\u00adlende Gewahr\u00adsein, das Licht des Bewusst\u00adseins sich ver\u00adstr\u00f6mt \u2014 vor allem in die Wahrnehmung. Die Gedanken\u00adklarheit (49 x) erin\u00adnert sich an das Wach\u00adsen des eige\u00adnen Geistes (des eige\u00adnen Licht\u00ades) in der Fin\u00adster\u00adn\u00adis der Wel\u00adtenn\u00e4chte \u2014 im Innern.<\/p>\n<p><em>Im Mond\u00adbere\u00adich der Seele: <\/em>Der Wel\u00adtengeist (24 X) schafft die Wil\u00adlens\u00adfrucht des Selb\u00adstsinns aus See\u00adlen\u00adfin\u00adster\u00adn\u00adis. Erst seit Chris\u00adtus macht es Sinn, ein Selb\u00adst zu sein, deshalb ste\u00adhen diese Zeilen in der nach\u00f6ster\u00adlichen Zeit der Oster\u00adscholle. Die Gedanken\u00adklarheit (49 x) neigt die Hoff\u00adnungsstrahlen des eige\u00adnen Inneren vor dem nahen\u00adden Wel\u00adtentag. Diese Zeilen geh\u00f6ren zur Vorosterzeit, denn hier geht es auf das Som\u00admer-Hal\u00adb\u00adjahr, auf den Wel\u00adtentag zu.<\/p>\n<p>Der Wech\u00adsel von der Geist- in die Erd\u00adsph\u00e4re (von der oberen H\u00e4lfte in die untere im Jahres-Ei) zeigt sich in den Mantren, indem die ersten drei Zeilen jew\u00adeils ganz indi\u00advidu\u00adell sind, die let\u00adzten drei jedoch jew\u00adeils mit dem gle\u00adichen Wort begin\u00adnen. Durch dieses, im See\u00adlenkalen\u00adder \u201cSpiegelung\u201d genan\u00adnte Ph\u00e4nomen, sind sie aufeinan\u00adder bezo\u00adgen, aneinandergebunden.<\/p>\n<p>Bei\u00adde Mantren zusam\u00admen lassen eine \u201cgro\u00dfe\u201d Seele sicht\u00adbar wer\u00adden, die ihr eigenes Licht neigt und gle\u00adichzeit\u00adig echt\u00aden Sinn darin find\u00aden kann, ein Selb\u00adst zu&nbsp;sein.<\/p>\n<h4><strong>Erg\u00e4nzung<\/strong><\/h4>\n<h4><strong>\u00dcber die Zahlen 24 und 49 \u2014 und die 24 \u00c4ltesten<\/strong><\/h4>\n<p>Die Zahlen dieser bei\u00adden Mantren ste\u00adhen in einem geheimnisvollen Ver\u00adh\u00e4lt\u00adnis. Wie oben schon darauf hingewiesen, ist die 24, die Zahl des Mantras 24 X, eine Zahl erh\u00f6hter Vol\u00adlkom\u00admen\u00adheit. Sie ist 2 x 12 und 4 x 6 und auch 8 x 3. Die 12, die 8, die 4 und die 2 ver\u00adweisen jew\u00adeils auf den Jahreskreis, dem die vier Jahreszeit\u00aden, die Son\u00adnen\u00adwen\u00adden und \u00c4quinok\u00adtien, d.h. die bei\u00adden Jahresh\u00e4lften eingeschrieben sind. Die 8 kommt zus\u00adtande, weil die Jahreszeit\u00aden auf zweifache Weise mit den obi\u00adgen vier Son\u00adnen-Mark\u00adern ver\u00adbun\u00adden wer\u00adden k\u00f6n\u00adnen: ein\u00admal als deren H\u00f6hep\u00adunk\u00adte, ein\u00admal als Wech\u00adsel der Jahreszeit. Die 3 und die 6 ver\u00adweisen dage\u00adgen auf den Zusam\u00admen\u00adhang von Sonne und See\u00adlen\u00adraum, denn die Seele ist drei\u00adgliedrig. Im Zusam\u00admen\u00adhang mit der Sonne spricht Rudolf Stein\u00ader von sechs Sonnenelo\u00adhim, die mit der Sonne ver\u00adbun\u00adden blieben. Der siebte ist Jhave, der den Mond als Wohn\u00adplatz erw\u00e4hlte und die sechs Sonnenelo\u00adhim spiegelt.<\/p>\n<p>Die Zahl des Mantras 49 x ist nun 7 x 7 und damit die \u201cVol\u00adlkom\u00admen\u00adheit\u201d der 7. Die 7 ist die Zahl der Wochen\u00adt\u00adage und aller zeitlichen Zyklen, wie z.B. auch die von Rudolf Stein\u00ader angegebe\u00adnen 7 Erdinkarnationen.<\/p>\n<p>Rudolf Stein\u00ader stellt die 24 \u00c4ltesten nun in Zusam\u00admen\u00adhang mit der Vol\u00adlen\u00addung dieser Zyklen:<\/p>\n<p>\u201eWas f\u00fcr uns nun vor allen Din\u00adgen wichtig ist, das ist, da\u00df der Men\u00adsch eigentlich erst im heuti\u00adgen Sinne Men\u00adsch wird in der Mitte der Erde\u00adnen\u00adtwick\u00adelung. Auch in unser\u00ader Erde\u00adnen\u00adtwick\u00adelung m\u00fcssen wir sieben Zust\u00e4nde unter\u00adschei\u00adden. Wir ste\u00adhen im vierten. Drei sind vor\u00adange\u00adgan\u00adgen, drei wer\u00adden fol\u00adgen. Der vierte Haup\u00adtkreis\u00adlauf war der\u00adjenige, in welchem unser heutiges Men\u00adschengeschlecht Men\u00adsch wer\u00adden sollte. So wie nun in allen diesen Kreis\u00adl\u00e4ufen auf dem Sat\u00adurn, auf der Sonne und auf dem Mond gewisse Wesen\u00adheit\u00aden die Men\u00adschheitsstufe erre\u00adicht\u00aden \u2014 auf dem Sat\u00adurn die Asur\u00adas oder Urkr\u00e4fte, auf der Sonne die Erzen\u00adgel, auf dem Monde die Engel -, so waren auch immer Wesen\u00adheit\u00aden zur\u00fcck\u00adge\u00adblieben. Und so gab es auch Wesen\u00adheit\u00aden, die nicht mehr auf dem Mond die Men\u00adschen\u00adstufe erre\u00adichen kon\u00adnten, zur\u00fcck\u00adge\u00adbliebene Engel etwa, die erst jet\u00adzt auf dem Erden\u00adplan\u00adeten in den ersten drei Erden\u00adzeitr\u00e4u\u00admen ihre Men\u00adschheitsstufe nach\u00adholen kon\u00adnten. Der Men\u00adsch kam in der vierten Stufe daran. Vor dem Men\u00adschen haben noch drei andere Wesen\u00adheit\u00aden auf der Erde die Men\u00adschheitsstufe durchgemacht. Und die vierte der Wesen\u00adheit\u00aden, die auf der Erde die Men\u00adschheitsstufe durch\u00admachen, ist der Men\u00adsch sel\u00adber. In dem Augen\u00adblick der kos\u00admis\u00adchen Entwick\u00adlung, als der Men\u00adsch sich eben anschickt, Men\u00adsch zu wer\u00adden, da haben Sie also alle die Wesen\u00adheit\u00aden, die durch Sat\u00adurn, Sonne, Mond und Erde bis zum Men\u00adschen hin die Men\u00adschheitsstufe haben durch\u00admachen k\u00f6n\u00adnen, als mehr oder weniger \u00fcber den Men\u00adschen hin\u00adaus\u00adgeschrit\u00adtene Wesen\u00adheit\u00aden. Aber alle sind so, da\u00df sie zur\u00fcck\u00adblick\u00aden k\u00f6n\u00adnen, sich erin\u00adnern k\u00f6n\u00adnen an die Stufe, auf der sie selb\u00adst die Men\u00adschheitsstufe durchgemacht haben. Sie kon\u00adnten hin\u00adun\u00adter\u00adschauen auf den wer\u00adden\u00adden Men\u00adschen und sich sagen: Der wird jet\u00adzt etwas, was wir schon gewe\u00adsen sind, wof\u00fcr wir Ver\u00adst\u00e4nd\u00adnis haben, wenn wir es auch unter anderen Umst\u00e4n\u00adden gewe\u00adsen sind. \u2014 Sie kon\u00adnten deshalb seine Entwick\u00adlung leit\u00aden und regeln vom geisti\u00adgen Wel\u00adtenraum aus.<\/p>\n<p>Z\u00e4hlen wir zusam\u00admen, wie viele solch\u00ader Wesen\u00adheit\u00aden es sind, die auf die Men\u00adschen\u00adstufe zur\u00fcck\u00adblick\u00aden k\u00f6n\u00adnen, die Ver\u00adst\u00e4nd\u00adnis haben k\u00f6n\u00adnen f\u00fcr den wer\u00adden\u00adden Men\u00adschen: sieben von der Sat\u00adur\u00adnen\u00adtwick\u00adelung plus sieben von der Son\u00adnen- plus sieben von der Mon\u00adden\u00adstufe plus drei von der Erde\u00adnen\u00adtwick\u00adelung, das sind vierundzwanzig Wesen\u00adheit\u00aden. Vierundzwanzig \u00abMen\u00adschen\u00bb blick\u00aden herunter auf den heuti\u00adgen Men\u00adschen. Es sind die Wesen\u00adheit\u00aden, welche wir aus guten Gr\u00fcn\u00adden die Reg\u00adu\u00adla\u00adtoren der Entwick\u00adlung genan\u00adnt haben, die Reg\u00adu\u00adla\u00adtoren der Zeit. Zeit h\u00e4ngt mit Entwick\u00adelung zusam\u00admen. Es sind die vierundzwanzig \u00c4ltesten, die uns in der Apoka\u00adlypse des Johannes begeg\u00adnen.\u201d (GA 104, S.&nbsp;115f)<\/p>\n<p>Die 24 \u00c4ltesten repr\u00e4sen\u00adtieren jene Wesen\u00adheit\u00aden, die dem Men\u00adschen in der Ich-Entwick\u00adlung, der \u201cMen\u00adschheitsstufe\u201d vor\u00adange\u00adgan\u00adgen sind. In den voraus\u00adge\u00adgan\u00adgenen Erdinkar\u00adna\u00adtio\u00adnen machte jew\u00adeils eine andere Engel-Hier\u00adar\u00adchie ihre Ich-Entwick\u00adlung durch. Auf dem alten Sat\u00adurn waren es die Archai, auch Ure\u00adn\u00adgel oder Geis\u00adter der Per\u00ads\u00f6n\u00adlichkeit genan\u00adnt; auf der alten Sonne die heuti\u00adgen Erzen\u00adgel und auf dem alten Mond die jet\u00adzi\u00adgen Engel. Jede dieser Erdinkar\u00adna\u00adtio\u00adnen durch\u00adl\u00e4uft dabei sieben Run\u00adden bzw. Leben\u00adszust\u00e4nde. Auf jed\u00ader dieser Run\u00adden durch\u00adleben Wesen ihre Ich-Entwick\u00adlung und gehen uns in der Men\u00adschw\u00ader\u00addung voran \u2014 manche schneller oder fr\u00fcher, andere sp\u00e4ter bzw. langsamer. Die Erde und wir mit ihr ste\u00adhen gegen\u00adw\u00e4r\u00adtig in der vierten, der min\u00ader\u00adalis\u00adchen Runde. Ins\u00adge\u00adsamt sind uns in der Ich-Entwick\u00adlung voraus\u00adge\u00adgan\u00adgen 7 + 7 + 7 + 3 = 24 Grup\u00adpen von Engel\u00adwe\u00adsen\u00adheit\u00aden. Jede dieser Grup\u00adpen, die diese Entwick\u00adlung abschlie\u00dfen kon\u00adnten, ist repr\u00e4sen\u00adtiert durch einen \u00c4ltesten. Der Men\u00adsch sel\u00adber wird die 25. Gruppe bilden.<\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n\n\t\t\t<a href=\"https:\/\/www.stellamaris-seelenkalender.de\/?page_id=1315\" target=\"_self\">\n\t\t\t\t\t\tBlog zum Spruch 24&nbsp;X&nbsp;<\/a>\n\t\t\t<a href=\"https:\/\/www.stellamaris-seelenkalender.de\/?page_id=1740\" target=\"_self\">\n\t\t\t\t\t\tBlog zum Spruch 49&nbsp;x&nbsp;<\/a>\n\t\t\t<a href=\"https:\/\/www.stellamaris-seelenkalender.de\/?page_id=3282\" target=\"_self\">\n\t\t\t\t\t\tN\u00e4ch\u00adster Blog-Eintrag&nbsp;<\/a>\n\t\t\t<a href=\"https:\/\/www.stellamaris-seelenkalender.de\/?page_id=136\" target=\"_self\">\n\t\t\t\t\t\tzur\u00fcck zur \u00dcbersicht&nbsp;<\/a>\n\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Die Gegen\u00adspr\u00fcche 24 X und 49&nbsp;x 24 X Sich selb\u00adst erschaf\u00adfend&nbsp;stets, Wird See\u00adlen\u00adsein sich selb\u00adst gewahr; Der Wel\u00adtengeist, er stre\u00adbet&nbsp;fort In Selb\u00adsterken\u00adnt\u00adnis neu belebt Und Schafft aus See\u00adlen\u00adfin\u00adster\u00adn\u00adis Des Selb\u00adstsinns Wil\u00adlens\u00adfrucht. 49 x Ich f\u00fch\u00adle Kraft des Wel\u00adten\u00adseins: So spricht Gedanken\u00adklarheit, Gedenk\u00adend eignen Geistes Wach\u00adsen In fin\u00adstern Wel\u00adtenn\u00e4cht\u00aden, Und neigt dem nahen Wel\u00adtent\u00adage Des Innern\u2026<\/p>\n","protected":false},"author":1,"featured_media":0,"parent":0,"menu_order":0,"comment_status":"closed","ping_status":"closed","template":"","meta":{"wp_typography_post_enhancements_disabled":false,"footnotes":""},"class_list":["post-3249","page","type-page","status-publish","hentry"],"_links":{"self":[{"href":"https:\/\/www.stellamaris-seelenkalender.de\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/pages\/3249","targetHints":{"allow":["GET"]}}],"collection":[{"href":"https:\/\/www.stellamaris-seelenkalender.de\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/pages"}],"about":[{"href":"https:\/\/www.stellamaris-seelenkalender.de\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/types\/page"}],"author":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.stellamaris-seelenkalender.de\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/users\/1"}],"replies":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.stellamaris-seelenkalender.de\/index.php?rest_route=%2Fwp%2Fv2%2Fcomments&post=3249"}],"version-history":[{"count":0,"href":"https:\/\/www.stellamaris-seelenkalender.de\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/pages\/3249\/revisions"}],"wp:attachment":[{"href":"https:\/\/www.stellamaris-seelenkalender.de\/index.php?rest_route=%2Fwp%2Fv2%2Fmedia&parent=3249"}],"curies":[{"name":"wp","href":"https:\/\/api.w.org\/{rel}","templated":true}]}}