{"id":3095,"date":"2025-01-24T19:05:27","date_gmt":"2025-01-24T18:05:27","guid":{"rendered":"https:\/\/www.stellamaris-seelenkalender.de\/?page_id=3095"},"modified":"2026-04-21T17:43:32","modified_gmt":"2026-04-21T15:43:32","slug":"blog-beitrag-1-2-copy-3-copy-7-copy-copy-copy-copy-copy-2-copy-copy-copy-copy-copy-copy-copy-copy-copy-copy-copy-copy-copy-copy-copy-copy-copy-copy-copy-copy-copy-copy-3-copy-copy-copy-copy-copy-cop-4","status":"publish","type":"page","link":"https:\/\/www.stellamaris-seelenkalender.de\/?page_id=3095","title":{"rendered":"Blog \u2014 Gegenspr\u00fcche 18 R \u2014 43&nbsp;r"},"content":{"rendered":"\n\n\t<h4><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" src=\"https:\/\/www.stellamaris-seelenkalender.de\/wp-content\/uploads\/2025\/01\/18-R-43-r-300x169.png\" alt width=\"300\" height=\"169\"><\/h4>\n<h4><strong>Die Gegenspr\u00fcche 18 R<\/strong><strong> und 43&nbsp;r<br>\n<\/strong><\/h4>\n<table width=\"694\">\n<tbody>\n<tr>\n<td width=\"311\"><strong>18 R<\/strong>\n<p>Kann ich die Seele weiten,<\/p>\n<p>Dass sie sich selb\u00adst verbindet<\/p>\n<p>Emp\u00adfangnem Welten-Keimeswort?<\/p>\n<p>Ich ahne, dass ich Kraft muss finden,<\/p>\n<p>Die Seele w\u00fcrdig zu gestalten,<\/p>\nZum Geistes-Klei\u00adde sich zu bilden.<\/td>\n<td width=\"16\"><\/td>\n<td width=\"311\"><strong>43 r<\/strong>\n<p>In win\u00adter\u00adlichen Tiefen<\/p>\n<p>Erwarmt des Geistes wahres Sein;<\/p>\n<p>Es gibt dem Weltenscheine<\/p>\n<p>Durch Herzen\u00adskr\u00e4fte Daseinsm\u00e4chte;<\/p>\n<p>Der Wel\u00adtenk\u00e4lte trotzt erstarkend<\/p>\nDas See\u00adlen\u00adfeuer im Menscheninnern.<\/td>\n<\/tr>\n<\/tbody>\n<\/table>\n<h4><strong>Die Eurythmieformen zu den Mantre<\/strong><strong>n 18 R<\/strong><strong> und 43&nbsp;r<br>\n<\/strong><\/h4>\n<h4><strong> <img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" src=\"https:\/\/www.stellamaris-seelenkalender.de\/wp-content\/uploads\/2025\/01\/18-R-300x169.png\" alt width=\"300\" height=\"169\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" src=\"https:\/\/www.stellamaris-seelenkalender.de\/wp-content\/uploads\/2025\/01\/43-r-300x169.png\" alt width=\"300\" height=\"169\"><\/strong><\/h4>\n<h4><strong>\u00dcber den Buchstaben \u201cR\u201d<br>\n<\/strong><\/h4>\n<p>Das R ist ein Laut, der anders als andere Laute sein Wesen nicht ver\u00e4n\u00addert, egal an welch\u00ader der drei Artiku\u00adla\u00adtion\u00adszo\u00adnen er gebildet wird. Zum ersten gibt es das mit dem Zun\u00adgen\u00adr\u00fcck\u00aden an der Gren\u00adze zum harten Gau\u00admen gebildete R, bei dem das Z\u00e4pfchen vib\u00adri\u00adert, zum zweit\u00aden gibt es das Zungen\u2011R, das mit der Zun\u00adgen\u00adspitze hin\u00adter den oberen Schnei\u00addez\u00e4h\u00adnen gebildet wird und zum drit\u00adten das Lippen\u2011R, bei dem der Luft\u00adstrom Ober- und Unter\u00adlippe in flat\u00adternde Bewe\u00adgung ver\u00adset\u00adzt. Let\u00adzteres klingt wie das Schnauben eines Pfer\u00addes und wird Kutscher\u2011R genannt.<\/p>\n<p>In jedem Fall wird beim R eine Enge gebildet, die ger\u00adade so bemessen ist, dass der Luft\u00adstrom einen Sog erzeugt, der das Luftrohr zusam\u00admen\u00adzieht, bis es sich schlie\u00dft. Durch die neu anbran\u00addende Luft wird dieser Ver\u00adschluss gesprengt. Dieser Vor\u00adgang wieder\u00adholt sich in schneller Folge und geschieht ohne aktive Muskel\u00adbe\u00adwe\u00adgung. Der R\u2011Laut entste\u00adht also nicht durch Muske\u00adlak\u00adtiv\u00adit\u00e4t, son\u00adder durch das Wirken physikalis\u00adch\u00ader Geset\u00adze. Im Deutschen ist das R ein stimmhafter Laut, das hei\u00dft, der Luft\u00adstrom ist ein klin\u00adgen\u00adder, doch l\u00e4sst sich das R auch stimm\u00adlos bilden.<\/p>\n<p>Das R por\u00adtion\u00adiert den stimmhaften Luft\u00adstrom in viele kleine Luft-Perlen. Es rhyth\u00admisiert ihn. Rudolf Stein\u00ader charak\u00adter\u00adisiert das R so: \u201cNicht wahr, Sie ken\u00adnen alle das R, das, was man das R\u2011R-R nen\u00adnt. Erlebt wird richtig das R, wenn man es als das Drehende empfind\u00adet, das R als ein Rad empfind\u00adet: R\u2011R-R. Also das R ist das W\u00e4lzende, Drehende; alles das, was irgend\u00adwie den Ein\u00addruck macht, da\u00df es rrrt. Das Drehende, Walzende, Rol\u00adlende. So mu\u00df es gedacht, angeschaut werden:<\/p>\n<p><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" src=\"https:\/\/www.stellamaris-seelenkalender.de\/wp-content\/uploads\/2025\/01\/18-R-43-r-R-GA-279-300x238.png\" alt width=\"123\" height=\"98\"><\/p>\n<p>(GA 279, S. 61) Rudolf Stein\u00ader nen\u00adnt das R einen Luft\u00adlaut. \u201cDas ist ein Laut, bei dem der Ausat\u00admungsstrom in sich erzit\u00adtert; R ist der <em>Zit\u00adter\u00adlaut<\/em>.\u201d (GA 279, S. 132)&nbsp; Das L ist dage\u00adgen der Wasser\u00adlaut. Diese Ele\u00admente zeigen sich nur in je einem Laut. Feurige Qual\u00adit\u00e4t haben dage\u00adgen alle Blase\u00adlaute, und allen Sto\u00dflaut\u00aden ist die Auseinan\u00adder\u00adset\u00adzung mit dem Wider\u00adstand gemein\u00adsam, weshalb sie zum Erdele\u00adment geh\u00f6ren. Wie die Luft in enger Beziehung zum Licht ste\u00adht, dass die Luft durch\u00adstrahlt, ste\u00adht auch der Luft\u00adlaut R in Beziehung zum inneren Licht des Men\u00adschen, zum Bewusst\u00adsein. Wie das \u00e4u\u00dfere Son\u00adnen\u00adlich die Zeit durch Tag und Nacht rhyth\u00admisiert, unter\u00adliegt das Bewusst\u00adsein wech\u00adsel\u00adnden Hel\u00adligkeitsstufen. Als rhyth\u00admisch-zyk\u00adlis\u00adches Voran\u00adschre\u00adit\u00aden lassen sich wesentliche Aspek\u00adte des R beschreiben.<\/p>\n<p>Jede der alten Sprachen und Alpha\u00adbete \u00fcber\u00adliefert eine andere Facette des R\u2011Lautes. Und oft find\u00aden sich diese Facetten auch in deutschen Worten wieder. Erst die Zusam\u00admen\u00adschau aller Aspek\u00adte umgreift das Wesen des R\u2011Lautes. Gle\u00adichzeit\u00adig ist Sprache in best\u00e4ndi\u00adger Entwick\u00adlung begrif\u00adf\u00aden. Weit\u00adere Aspek\u00adte wer\u00adden durch \u00e4ltere For\u00admen oder die Abstam\u00admung von anderen Sprachen deutlich.<\/p>\n<p>Das <strong>gotis\u00adche Alpha\u00adbet<\/strong> nen\u00adnt das R (<strong>\ud800\udf42<\/strong>)\u2018reda\u2019, bzw. \u2018rai\u00adda\u2019, den \u2018Wagen\u2019 und schon altindisch hie\u00df der Wagen \u2018r\u00e1tha\u2019. Der nordis\u00adche Name des R ist \u2018rei\u00addh\u2019, der angel\u00ads\u00e4ch\u00adsis\u00adche \u2018Rad\u2019, was \u2018reit\u00aden\u2019 bedeutet. Die heutige deutsche Bedeu\u00adtung des Wortes \u2018Rad\u2019 ist im Englis\u00adchen, Nordis\u00adchen und Gotis\u00adchen nicht inbe\u00adgrif\u00adf\u00aden, find\u00adet sich aber schon im althochdeutschen Word \u2018rad\u2019, lateinisch \u2018rota\u2019, litauisch \u2018ratas\u2019. altirisch \u2018roth\u2019. Das Bild des Reit\u00adens und Reisens pr\u00e4gt das angel\u00ads\u00e4ch\u00adsis\u00adche Runen\u00adlied des R\u2011Lautes:<\/p>\n<p>Ritt scheint leicht \u2014 jedem Krieger<\/p>\n<p>w\u00e4hrend er zuhause sitzt \u2014 und gar mutvoll f\u00fcr&nbsp;den<\/p>\n<p>der die hohen&nbsp; Stra\u00dfen \u2014 auf dem R\u00fcck\u00aden seines wack\u00aderen Ross\u00ades durchreitet.<\/p>\n<p>Der isl\u00e4ndis\u00adche Runen\u00adreim the\u00adma\u00adtisiert es \u00e4hnlich:<\/p>\n<p>Reit\u00aden ist behaglich\u00ades Sitzen<\/p>\n<p>und hur\u00adtige&nbsp;Reise<\/p>\n<p>und Anstren\u00adgung des Pfer\u00addes (Reise)<\/p>\n<p>Und ein ander\u00ader Runen\u00adreim lautet:<\/p>\n<p>Reise ist&nbsp;Weg,<\/p>\n<p>Weg ist&nbsp;Fahrt,<\/p>\n<p>Fahrt ist&nbsp;Reise,<\/p>\n<p>Reise ist der Runenstab.<\/p>\n<p>(Ernst Moll, Die Sprache der Laute, S.&nbsp;331)<\/p>\n<p>Das R ist der Laut der Fort\u00adbe\u00adwe\u00adgung und zwar nicht nur des Men\u00adschen, wie fol\u00adgende Beispiele zeigen: \u2018ren\u00adnen\u2019, \u2018rasen\u2019, \u2018reit\u00aden\u2019, \u2018reisen\u2019, \u2018rollen\u2019, \u2018rutschen\u2019, \u2018rieseln\u2019, \u2018rin\u00adnen\u2019, \u2018rud\u00adern\u2019, \u2018rodeln\u2019, \u2018radeln\u2019, \u2018r\u00fcck\u00aden\u2019, \u2018r\u00fchren\u2019, \u2018r\u00fct\u00adteln\u2019. Mit\u00adtel\u00adhochdeutsch bedeutete das Wort \u2018Reise\u2019 nicht ein\u00adfach\u00ades Unter\u00adwegs\u00adsein wie heute, son\u00addern den Kriegszug. Das Rast\u00adlose des R wird im Kriegszug erlebt, franz\u00f6\u00adsisch \u2018guerre\u2019, ety\u00admol\u00ado\u00adgisch zusam\u00admen\u00adh\u00e4n\u00adgend mit englich \u2018war\u2019. Gehen hei\u00dft auf Latein \u2018ire\u2019, und der Ver\u00adlust der Ori\u00aden\u00adtierung f\u00fchrt zum Deutschen \u2018Irrtum\u2019. Wer bildlich gesprochen im R, z.B. im \u2018Kar\u00adren\u2019 sitzt, der \u2018knar\u00adrend\u2019 und \u2018ras\u00adsel\u00adnd\u2019 von \u2018Rossen\u2019 gezo\u00adgen dahin \u2018rast\u2019, kann auch lan\u00adden, wo er nie hin\u00adwollte, weil er in die \u2018Irre\u2019 ging. Rudolf Stein\u00ader sagt: \u201cDas R hat einen ganz anderen Charak\u00adter als die anderen Kon\u00adso\u00adnan\u00adten. \u2026 Weil im R der Men\u00adsch ganz wild wird, ganz aus seinem eige\u00adnen Organ\u00adis\u00admus her\u00adauskommt, von sich loskommt, ist bei ein\u00ader Vier\u00adtel\u00adstunde R\u2011\u00dcben die Gefahr, dass er ganz aus sich her\u00adauskommt und ohn\u00adm\u00e4chtig wird. \u2026 R holt den Astralleib ganz aus uns her\u00adaus.\u201d (GA 280, in: Ernst Moll, Die Sprache der Laute, S. 332) Hier zeigt sich seel\u00adisch, was physikalisch die Fliehkraft durch schnelles Rotieren bewirkt. Hier ist das R der Laut der \u2018rasenden Rache\u2019, des \u2018Ver\u00adreck\u00adens\u2019, \u2018Ver\u00adr\u00fcck\u00adtwer\u00addens\u2019, des \u2018Sturzes\u2019 und \u2018Sturms\u2019. Das R als das Rotierende f\u00fchrt wie alle rotieren\u00adden Gegen\u00adst\u00e4nde zu \u2018Rei\u00adbung\u2019 und \u2018W\u00e4rme\u2019-Entwicklung, nun nicht physisch, son\u00addern geistig.<\/p>\n<p>Das R ist deshalb auch der Laut der \u2018Ruhe\u2019, des \u2018Br\u00fctens\u2019 und \u2018Reifens\u2019, der sich im Ver\u00adbor\u00adge\u00adnen vol\u00adlziehen\u00adden Prozesse. Es ist der Laut des geisti\u00adgen Feuers. Das <strong>hebr\u00e4is\u00adche<\/strong> Wort, das die Gen\u00ade\u00adsis f\u00fcr das Br\u00fcten des Geistes \u00fcber dem Urgew\u00e4ss\u00ader ver\u00adwen\u00addet ist \u2018rachaph\u2019 (rchp). Rudolf Stein\u00ader sagt: \u201cDas hebr\u00e4is\u00adche Word \u2018rachaph\u2019 (ruach Elo\u00adhim) bedeutet nicht, was man sich heute unter der sinnlichen T\u00e4tigkeit des Br\u00fctens vorstellt, son\u00addern es ist vielmehr die Aktiv\u00adit\u00e4t der ausstrahlen\u00adden W\u00e4rme damit gemeint. Es strahlte in die anderen ele\u00admen\u00adtarischen Zust\u00e4nde der Geist der Elo\u00adhim durch das W\u00e4rmeele\u00adment hinein; dadurch wird zur Reife gebracht, was in dem fin\u00adsteren Ele\u00adment zun\u00e4chst unreif ist.\u201d (GA 122, in: Die Sprache der Laute, S.&nbsp;332)<\/p>\n<p>Die Mor\u00adgen\u00adr\u00f6te, \u2018Auro\u00adra\u2019 wurde bei den Alten als Son\u00adnen\u00adwa\u00adgen ange\u00adse\u00adhen. Der ger\u00f6tete Him\u00admel zeigt den \u00dcber\u00adgang von der Nacht in den Tag und wieder in die Nacht. Wird die Son\u00adnen\u00adbahn als Kreis\u00adbahn vorgestellt, dessen obere H\u00e4lfte der Tag ist, so markiert die R\u00f6te den \u00dcber\u00adgang, durch die die Nacht in den Tag und der Tag in die Nacht \u00fcberge\u00adht. Die R\u00f6te ist hier die Gren\u00adze. R\u00f6te, \u2018Ruis\u2019 hei\u00dft das R im <strong>irischen Ogham Alpha\u00adbet<\/strong>. Hier ist es mit dem Hol\u00adun\u00adder, dem Busch der Frau Holle, ver\u00adbun\u00adden. Frau Holle als Bild der Urmut\u00adter und regen\u00ader\u00ada\u00adtiv\u00aden, geb\u00e4ren\u00adden Kraft, die in der Dunkel\u00adheit zu Hause ist, muss also durch die R\u00f6te, durch den Hol\u00adun\u00adder gesucht wer\u00adden. Die tiefroten Beeren des Hol\u00adun\u00adders erin\u00adnern an lauter Blut\u00adstr\u00f6pfchen, den \u201cSaft des Lebens\u201d.<\/p>\n<p>Alles Runde, sich run\u00addende, Drehende zeigt R\u2011Qualit\u00e4t, wie in \u2018Rinde\u2019, \u2018Ranke\u2019, \u2018Rand\u2019, \u2018Krug\u2019, \u2018Korb\u2019, \u2018Kreis\u2019, \u2018Kr\u00fcm\u00admung\u2019, \u2018Kr\u00fccke\u2019, \u2018Kralle\u2019, \u2018Krause\u2019, \u2018Kro\u00adne\u2019, \u2018Rohr\u2019, \u2018R\u00fcbe\u2019, \u2018R\u00fcs\u00adsel\u2019, \u2018Rippe\u2019. So wun\u00addert es nicht, dass das <strong>ph\u00f6nizis\u00adche<\/strong> und damit auch das <strong>hebr\u00e4is\u00adche Alpha\u00adbet<\/strong> das R (\u05e8) als \u2018resch\u2019 (rjs), \u2018Kopf\u2019 beze\u00adich\u00adnen. Auch Anf\u00fchrer, Meis\u00adter, Autorit\u00e4t kann dieser Buch\u00adstabe bedeuten. Daraus ging die <strong>griechis\u00adche<\/strong> Laut\u00adbeze\u00adich\u00adnung \u2018rho\u2019 her\u00advor,&nbsp; eben\u00adso mit der Bedeu\u00adtung \u2018Kopf\u2019. Die Form des griechis\u00adchen Buch\u00adstabens (\u03a1, \u03c1) entspricht dem lateinis\u00adchen&nbsp;P.<\/p>\n<p>Im Chris\u00adtus\u00admono\u00adgramm ist der griechis\u00adche Buch\u00adstabe Roh (\u03c1) der eine von zwei kon\u00adsti\u00adtu\u00adieren\u00adden Zeichen. Dieses bedeut\u00adsame Sym\u00adbol set\u00adzt sich aus den griechis\u00adchen Buch\u00adstaben Chi (\u03a7) und Rho (\u03c1) zusam\u00admen. Es sind die bei\u00adden ersten Buch\u00adstaben des griechis\u00adchen Chris\u00adtus Namens: \u2018<strong>\u03a7\u03c1<\/strong>\u03b9\u03c3\u03c4\u03cc\u03c2\u2019, \u2018Christ\u00f3s\u2019. Auch (Chi-Rho-Sig\u00adma), sp\u00e4ter XPS sind als Abk\u00fcrzung von Chris\u00adtus m\u00f6glich. Doch ist die Kom\u00adbi\u00adna\u00adtion der bei\u00adden Buch\u00adstaben \u00e4lter. Das Chi-Rho Zeichen ist schon aus vorchristlich\u00ader Zeit belegt. Es erscheint auf Kupfer\u00adm\u00fcnzen, die unter Ptole\u00admaios III. (regierte 246\u2013222 v. Chr.) gepr\u00e4gt wur\u00adden.&nbsp;In Manuskripten taucht es als als Abk\u00fcrzung f\u00fcr \u03c7\u03c1\u03b7\u03c3\u03c4\u03cc\u03bd <i>chr\u0113s\u00adton,<\/i> \u201en\u00fct\u00adzlich\u201d auf. Hat\u00adte es vielle\u00adicht auch die Bedeu\u00adtung von \u201cdien\u00adlich, hilfreich\u201d?<\/p>\n<p>Daraus l\u00e4sst sich schlie\u00dfen, dass mit dem Chi-Rho auf eine Kraft geweisen ist, die in Chris\u00adtus wieder\u00aderkan\u00adnt wurde, doch schon vorher Bedeu\u00adtung besa\u00df. Ver\u00admutet wird z.B. auch eine Abk\u00fcrzung f\u00fcr \u201cChronos\u201d.<\/p>\n<p><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" src=\"https:\/\/www.stellamaris-seelenkalender.de\/wp-content\/uploads\/2025\/08\/18-R-43-r-Chi-Rho-Ptolomaios-III.-Kupfermuenze-300x169.png\" alt width=\"300\" height=\"169\"><\/p>\n<p><em>Das Chi-Rho Zeichen auf ein\u00ader vorchristlichen <\/em><em>Kupfer\u00adm\u00fcnze aus der Regierungszeit Ptole\u00admaios III. in \u00c4gypten (246 \u2014 222 v. Chr.)&nbsp; zwis\u00adchen den Klauen des Adlers, dem Wap\u00adpen\u00adtier der Ptolom\u00e4er<\/em><\/p>\n<p>In christlich\u00ader Zeit lie\u00df Kaiser Kon\u00adstan\u00adtin der Gro\u00dfe das Chi-Rho- (\u03a7\u03c1) Zeichen auf die Schilde sein\u00ader Sol\u00addat\u00aden malen und nutzte es als sein Feldze\u00adichen, ver\u00admut\u00adlich in der Schlacht von 312 n.Chr. Er hat\u00adte in ein\u00ader Schau von der Sonne erfahren, dass er unter diesem Zeichen siegen werde.<\/p>\n<p>So zeigt sich das Chi-Rho-Zeichen mit der Sonne und damit auch mit dem Jahreskreis ver\u00adbun\u00adden. Diese Verbindung scheinen die 12 Tauben um das dreifache Chi-Rho im Mosaik zu best\u00e4tigen.<\/p>\n<p><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" src=\"https:\/\/www.stellamaris-seelenkalender.de\/wp-content\/uploads\/2025\/02\/Christusmonogramm-XR-Chi-Ro-Albenga-Babtisterium-5.-Jhd-2-300x169.png\" alt width=\"300\" height=\"169\"><\/p>\n<em>Dreifach\u00ades Chris\u00adtus\u00admono\u00adgramm (Chi-Rho) mit 12 Tauben, Mosaik im Alben\u00adga Babtis\u00adteri\u00adum, 5. Jhd. \u2014 mit einge\u00adf\u00fcgtem Seelenkalender-Jahreskreis<br>\n<\/em>\n<p>Das Chi-Rho-Zeichen im Mosaik des Babtis\u00adteri\u00adums von Alben\u00adga ist so gestal\u00adtet, das der Kreis durch die Balken in Sech\u00ads\u00adtel gegliedert wird. Diese Gliederung des Jahreskreis\u00ades wird durch die <a href=\"https:\/\/www.stellamaris-seelenkalender.de\/?page_id=180\">Oster\u00adscholle<\/a> bewirkt, die ca. ein Drit\u00adtel des Jahres umfasst. Weit\u00ader unten komme ich darauf zur\u00fcck.<\/p>\n<p>Im Fol\u00adgen\u00adden konzen\u00adtriere ich mich wieder auf den R\u2011Laut, das griechis\u00adche Rho bzw. hebr\u00e4is\u00adche Resch. Rudolf Stein\u00ader bringt das Resch in Zusam\u00admen\u00adhang mit dem Kopf und zwar mit dem F\u00fchlen des Kopfes: \u201cDas\u00adjenige, was mit dem Resch angedeutet wurde, das regte an etwas, was f\u00fchlte, wie man sich f\u00fchlt, wenn man sein Haupt f\u00fchlt.\u201d (GA 122, in: Ernst Moll, Die Sprache der Laute, S. 334) Was f\u00fchlt man aber, wenn man sein Haupt f\u00fchlt? Der Kopf ist ann\u00e4h\u00adernd eine Kugel und man f\u00fchlt, wie der Kopf in Beziehung ste\u00adht zum Kos\u00admos. Der Kopf ist aus dem Kos\u00admos, aus den zw\u00f6lf Tierkreisze\u00adichen her\u00adaus gestal\u00adtet. Rudolf Stein\u00ader sagt, es sind die h\u00f6ch\u00adsten Kr\u00e4fte, \u201cdie sozusagen von den weitesten Par\u00adtien des Wel\u00adte\u00adnalls kom\u00admen und auf den men\u00adschlichen Kopf wirken, den men\u00adschlichen Kopf eigentlich rund machen, wie zu einem Abbild vom ganzen run\u00adden Weltall machen. \u2026 [Sie kom\u00admen] von den h\u00f6ch\u00adsten Him\u00admeln her; die for\u00admen den men\u00adschlichen Kopf, indem sie ihn zu einem run\u00adden Abbilde des ganzen run\u00adden Weltalls machen.\u201d (GA 353 in: Ernst Moll, Die Sprache der Laute, S.&nbsp;336)<\/p>\n<p>Und hier beschreibt Rudolf Stein\u00ader, wie der Inkar\u00adna\u00adtion\u00adsprozess sich vol\u00adlzieht: \u201cWas tr\u00e4gt denn eigentlich unser Ich beim Her\u00adab\u00adstieg aus der geisti\u00adgen Welt durch die Geburt in die physis\u00adche Welt here\u00adin? Es ist der Kopf, der es here\u00adin\u00adtr\u00e4gt. <strong>Der Kopf ist sozusagen der Wagen, auf dem das Ich here\u00adin\u00adf\u00e4hrt in die physis\u00adche Welt.<\/strong> Und wenn es hereinge\u00adfahren ist, dann ver\u00adwan\u00addelt es auch seinen ganzen Leben\u00adszu\u00ads\u00adtand beim \u00dcber\u00adgang aus der geisti\u00adgen in die physis\u00adche Welt. So para\u00addox es zun\u00e4chst dem Men\u00adschen, der die Dinge \u00e4u\u00dfer\u00adlich betra\u00adchtet, erscheinen mag: <strong>in der geisti\u00adgen Welt,<\/strong> bevor wir uns anschick\u00aden, hier geboren zu wer\u00adden, <strong>sind wir eigentlich in ein\u00ader fortw\u00e4hren\u00adden Bewe\u00adgung, und Bewe\u00adgung ist dort unser eigentlich\u00ades Ele\u00adment.<\/strong> W\u00fcr\u00adden wir diese Bewe\u00adgung fort\u00adset\u00adzen wollen, so w\u00fcr\u00adden wir niemals in die physis\u00adche Welt hineinkom\u00admen k\u00f6n\u00adnen. Und wir wer\u00adden davor beh\u00fctet, sie fortzuset\u00adzen, indem sich unsere Kopf Organ\u00adi\u00adsa\u00adtion anpa\u00dft dem \u00fcbri\u00adgen Organ\u00adis\u00admus, so da\u00df also gewis\u00adser\u00adma\u00dfen unsere <strong>Kop\u00adfor\u00adgan\u00adi\u00adsa\u00adtion zum Wagen<\/strong> wird, auf dem wir here\u00adin\u00adfahren in die physis\u00adche Welt, der aber dann <strong>stille<\/strong> wird, wenn er hereinge\u00adfahren ist, und dann bequem auf dem \u00fcbri\u00adgen Organ\u00adis\u00admus ruht. Und wenn der \u00fcbrige Organ\u00adis\u00admus auch geht, der Kopf macht dies nicht mit. So wie ein Men\u00adsch, der in ein\u00ader Kutsche oder in der Eisen\u00adbahn f\u00e4hrt, selb\u00adst in Ruhe ist, <strong>so ist auch das Ich, das vorge\u00adburtlich in Bewe\u00adgung ist, zur Ruhe gekom\u00admen<\/strong>, wenn es in die physis\u00adche Welt herun\u00adtergestiegen ist, und macht dann nicht mehr die Bewe\u00adgun\u00adgen, die es fr\u00fcher gemacht hat. Das deutet auf au\u00dferor\u00addentlich Wichtiges. (GA 302a, S. 63f, Her\u00advorhe\u00adbungeb A.F.)<\/p>\n<p>In diesen Schilderun\u00adgen ist das R, das Rol\u00adlende, Runde als wirk\u00adsame Kraft erkennbar. Wie der Kopf auf dem K\u00f6r\u00adp\u00ader, so sitzt der K\u00f6nig auf dem Thron, der keltisch \u2018rix\u2019, der M\u00e4chtige, der K\u00f6nig hei\u00dft und sein \u2018Reich\u2019 \u2018regiert\u2019. Und vom K\u00f6n\u00adi\u00adgre\u00adich leit\u00adet sich das Eigen\u00adschaftswort \u2018reich\u2019 ab; von \u2018rix\u2019 stammt die Endung der Namen \u2018Fried-rich\u2019, \u2018Herrsch\u00ader des Friedens\u2019 und \u2018Hein-rich\u2019, Herrsch\u00ader des Haus\u00ades\u2019. Der K\u00f6nig gibt die \u2018Rich\u00adtung\u2019 vor, wom\u00adit der son\u00adnen\u00adhaft-ausstrahlende Aspekt der \u2018Radi\u00aden\u2019 des Kreis\u00ades eben\u00adso wie das \u2018Streben\u2019 des \u2018rol\u00adlen\u00adden Rades\u2019 und seine lin\u00adeare \u2018Spur\u2019 zum Aus\u00addruck kom\u00admen. Rudolf Stein\u00ader attestiert dem R etwas Antl\u00aditzhaftes in der laut\u00adlichen Deu\u00adtung des hebr\u00e4is\u00adchen Wortes \u2018beres\u00adchit\u2019 aus der Gen\u00ade\u00adsis: \u201cResch, der zweite Mit\u00adlaut rief her\u00advor das Antl\u00aditzhafte der geisti\u00adgen Wesen\u00adheit\u00aden, die in diesem Geh\u00e4use [des B von \u2018beres\u00adchit\u2019] drin\u00adnen woben. \u2026 Stellen wir uns vor, dass aus diesem Stof\u00adfge\u00adh\u00e4use \u2026 uns anblick\u00aden die Antl\u00aditze von geist\u00adgen Wesen\u00adheit\u00aden, die \u2026 sich offen\u00adbaren \u2026 die uns ihr Antlitz zuwen\u00adden. \u2026 Da drin\u00adnen denken wir uns ein Geistiges, das uns anblickt wie Antl\u00aditze, die ger\u00adade durch diese H\u00fclle sich offen\u00adbaren und eine Kraft der Offen\u00adbarung sel\u00adber sind \u2026\u201d (GA 122 in: Ernst Moll, Die Sprache der Laute, S.&nbsp;338)<\/p>\n<p>Auch vom \u00e4gyp\u00adtis\u00adchen Son\u00adnen\u00adgott Ra gibt Rudolf Stein\u00ader eine Lautcharak\u00adter\u00adis\u00adtik: \u201cA: das hat irgend etwas mit Ver\u00adwun\u00adderung zu tun. Nun nehmen Sie dazu den Buch\u00adstaben R: da drin\u00adnen liegt das Hin\u00adrollen, Strahlen. R = Ausstrahlen. A = Ver\u00adwun\u00adderung. R = Rollen, Ausstrahlen. Die \u2018Son\u00adnen\u00adtrahlen\u2019 sehen so aus, wie wenn sie hin\u00adstr\u00f6\u00admen w\u00fcr\u00adden. Nun denken Sie, es will ein\u00ader sagen: Da oben ist etwas, das wirft mir hier auf der Erde etwas zu, was wenn es mir am Mor\u00adgen erscheint, Ver\u00adwun\u00adderung her\u00advor\u00adruft. Die Ver\u00adwun\u00adderung dr\u00fcckt er aus durch A; aber dass es von oben kommt, mit R; das dr\u00fcckt er also aus mit: R \u2014 A. Ja, so haben die alten \u00c4gypter den Son\u00adnen\u00adgott genan\u00adnt: Ra!\u201d (GA 149 in: Ernst Moll, Die Sprache der Laute, S.&nbsp;338)<\/p>\n<p>Der <strong>slaw\u00adis\u00adche<\/strong> Name des R (\u0420 \u0440) ist ein Imper\u00ada\u00adtiv. \u2018Rzy\u2019 oder Rjzi\u2019 bedeutet \u2018rede!\u2019 Auch \u2019sprechen\u2019, \u2018reagieren\u2019 \u2018par\u00adlieren\u2019 f\u00fchren wie das \u2018Wort\u2019 sel\u00adber das R im deutschen Klang\u00adbild. Im Sprechen offen\u00adbart der Men\u00adsch seine h\u00f6ch\u00adste Sch\u00f6pfer\u00adma\u00adcht. Er spricht aus, was er denk\u00adend aus der Wahrnehmung an Erken\u00adnt\u00adnis gewon\u00adnen&nbsp;hat.<\/p>\n<p>Erken\u00adnt\u00adnis gewin\u00adnt der Men\u00adsch durch das Zusam\u00admen\u00adspiel von Wahrnehmung und Denken, das Rudolf Stein\u00ader einen zeit\u00adlosen Rhyth\u00admus nen\u00adnt und mit dem Som\u00admer- und Win\u00adter-Hal\u00adb\u00adjahr in Beziehung set\u00adzt. \u201cWas die gro\u00dfe Welt im Zeit\u00aden\u00adlaufe offen\u00adbart, entspricht einem Pen\u00addelschlage des Men\u00adschen\u00adwe\u00adsens, der nicht im Ele\u00admente der Zeit abl\u00e4uft. Es kann vielmehr f\u00fchlen der Men\u00adsch sein an die Sinne und Ihre Wahrnehmungen hingegebenes Wesen als entsprechend der licht- und w\u00e4rme-durch\u00adwobe\u00adnen Som\u00admer\u00adnatur. Das Gegr\u00fcn\u00addet\u00adsein in sich sel\u00adber und das Leben in der eige\u00adnen Gedanken- und Wil\u00adlenswelt kann er empfind\u00aden als Win\u00adter\u00adda\u00adsein. So wird bei ihm zum Rhyth\u00admus von Au\u00dfen- und Innen\u00adleben, was in der Natur in der Zeit\u00aden Wech\u00adselfolge als Som\u00admer und Win\u00adter sich darstellt.\u201d (Vor\u00adwort zum See\u00adlenkalen\u00adder 1912\/13) So kann der Pen\u00addelschlag der Seele zwis\u00adchen Wahrnehmung und Denken auch als ein zyk\u00adlis\u00adch\u00ader, dem Jahres\u00adrad bzw. dem R entsprechen\u00adder Prozess betra\u00adchtet werden.<\/p>\n<p>Rudolf Stein\u00ader ord\u00adnet das R dem Tierkreisze\u00adichen Sti\u00ader zu, der tra\u00addi\u00adtionell f\u00fcr den Kehlkopf ste\u00adht, den Ort der Stim\u00admerzeu\u00adgung. Das R ist der Laut der Wort\u00adge\u00adwalt, der Rede, die wie das Don\u00adner\u00adgrollen ersch\u00fct\u00adtern oder wie ein anre\u00adgen\u00addes Gespr\u00e4ch bewe\u00adgen kann. Beim Denken, dem inneren Sprechen, k\u00f6n\u00adnen sich die Gedanken wie ein M\u00fchlrad im Kopf herum\u00addrehen, was den rotieren\u00adden Aspekt des R zeigt. Rudolf Stein\u00ader verdeut\u00adlicht den Unter\u00adschied vom D im Wort \u2018denken\u2019 zu dem R von \u2018ratio\u2019 wie fol\u00adgt: Das konkrete Denken find\u00adet immer ein Ende, das absrak\u00adte Denken l\u00e4uft mit dem Gedanken immer wie ein Rad herum.\u201d (GA in: Ernst Moll, Die Sprache der Laute, S.&nbsp;336)<\/p>\n<p>Mit der Rich\u00adtungs\u00e4n\u00adderung bei der Umdrehung h\u00e4ngt eine weit\u00adere Qual\u00adit\u00e4t des R zusam\u00admen. Rudolf Stein\u00ader sagt, das R ist das\u00adjenige, \u201cwas eine Reserve, eine reservierte Hal\u00adtung her\u00advor\u00adruft im men\u00adschlich geistig-seel\u00adis\u00adchen Wesen. Daher dr\u00fcck\u00aden wir alles das\u00adjenige aus mit dem R, das wir so erfassen, wie wir uns selb\u00adst erfassen, wenn wir noch zu Rate gehen, wenn wir noch rat\u00aden [r\u00e4t\u00adsen]. Und \u2018rat\u00aden\u2019 [im Sinne von r\u00e4t\u00adseln] ist ein Wort, das das R in ganz beson\u00adders charak\u00adter\u00adis\u00adtis\u00adch\u00ader Weise anwen\u00addet. Rat\u00aden = wir drehen und wen\u00adden noch unser Urteil \u2026 sodass wir das\u00adjenige, was wir \u00e4u\u00dfer\u00adlich \u00e4hn\u00adlich find\u00aden dieser Stim\u00admung des Drehens und Wen\u00addens des Urteils, mit Worten beze\u00adich\u00adnen, die den R\u2011Laut haben.\u201d (GA 279 in: Ernst Moll, Die Sprache der Laute, S.&nbsp;336)<\/p>\n<p>Das R als Stier\u00adlaut zeigt sich im Durch\u00adhal\u00adtev\u00ader\u00adm\u00f6\u00adgen, in der \u00dcbung bis zur Pro\u00adfes\u00adsion\u00adal\u00adisierung. Das R am Wor\u00adtende macht aus jeman\u00addem, der manch\u00admal Brot b\u00e4ckt einen \u2018B\u00e4ck\u00ader\u2019, aus einem Garten\u00adfre\u00adund einen \u2018G\u00e4rt\u00adner\u2019. Das R dr\u00fcckt hier aus, das der Prozess der Aneig\u00adnung vol\u00adlen\u00addet und abgerun\u00addet&nbsp;ist.<\/p>\n<p>Die Kraft des Erzen\u00adgels \u2018Raphael\u2019, der meist als der Heil\u00ader ange\u00adsprochen wird, beschreibt Rudolf Stein\u00ader mit dem Aus\u00addruck \u2018Gottwoller\u2019. \u201cGewiss, Sie wer\u00adden in keinem hebr\u00e4is\u00adchen Lexikon die \u00dcber\u00adset\u00adzung dieser Worte [der Erzen\u00adgel\u00adna\u00admen] so find\u00aden: aber wenn man sich ein\u00adlebt in das, was gemeint war, so m\u00fcsste man die alten hebr\u00e4is\u00adchen Worte mit diesen Worten heute eigentlich \u00fcber\u00adset\u00adzen und zwar so, dass \u2026 Gottwoller ganz das\u00adselbe bedeutet wie \u2018Raphael\u2019.\u201d (GA in: Ernst Moll, Die Sprache der Laute, S. 339) Indem das R den Kreis\u00adlauf darstellt, tr\u00e4gt es auch den heilen\u00adden, erneuern\u00adden Aspekt, der mit dem Erzen\u00adgel ver\u00adbun\u00adden ist, in&nbsp;sich.<\/p>\n<p>Wie das O der Vokal des Run\u00adden, von innen nach au\u00dfen T\u00f6nen\u00adden und das Andere liebevoll Umfassenden ist, so ist das R der Kon\u00adso\u00adnant dieser Form in allen ihren Aspek\u00adten. Das R ist das Runde, Rol\u00adlende, Drehende, Rast\u00adlose, Reibende, W\u00e4r\u00admende, zen\u00adtrifu\u00adgal Wei\u00adt\u00adende, Ausstrahlende, Rich\u00adtunggebende, das Reservierte im Rat\u00aden und Wen\u00adden und das Rhyth\u00admis\u00adche im Prozess, der bis zur Vol\u00adlen\u00addung f\u00fchrt \u2014 der End\u00adstel\u00adl\u00adlung des R in der Professionalisierung.<\/p>\n<h4><strong>Das Mantra 18 R in den Sechsteln des Jahreskreises&nbsp;<\/strong><\/h4>\n<h4><strong>- seine zweifache Zugeh\u00f6rigkeit&nbsp;-<\/strong><\/h4>\n<p>Die Mantren <a href=\"https:\/\/www.stellamaris-seelenkalender.de\/?page_id=1139\">18 R<\/a> und <a href=\"https:\/\/www.stellamaris-seelenkalender.de\/?page_id=1630\">43 r<\/a> ste\u00adhen an ein\u00ader Gren\u00adze \u2014 und das gilt f\u00fcr das Mantra 18 R gle\u00adich dop\u00adpelt. Die Gren\u00adze ergibt sich, weil es im christlichen Jahreskreis zum einen den mit fes\u00adten Dat\u00aden ver\u00adbun\u00adde\u00adnen Jahreskreis gibt und zum anderen die mit Ostern zusam\u00admen\u00adh\u00e4n\u00adgende Zeit, die nur an den Fr\u00fch\u00adling, nicht aber an feste Dat\u00aden gebun\u00adden ist. Dadurch sto\u00dfen zwei Zeitqual\u00adit\u00e4ten aufeinander.<\/p>\n<p>Das Mantra 43 r ist das let\u00adzte vor dem Beginn dieser vom fes\u00adten Datum gel\u00f6sten Osterzeit, der Osterscholle.<\/p>\n<h4>Exkurs zur Osterscholle \u2014 dem \u201cMond\u201d im&nbsp;Jahr<\/h4>\n<p>Die Oster\u00adscholle nenne ich die vom Oster\u00adfest beherrschte, vom Son\u00adnen\u00adstand, d.h. vom Datum rel\u00ada\u00adtiv unab\u00adh\u00e4ngige Zeit. Sie reicht vom aus\u00adl\u00f6senden Ostert\u00ader\u00admin bis zum Fron\u00adle\u00adich\u00adnams\u00adfest, das in der neun\u00adten Woche (9 I) nach Ostern liegt. Doch das Oster\u00adereig\u00adnis macht seinen Ein\u00adfluss schon Ascher\u00admittwoch gel\u00adtend, also sieben Wochen vor Ostern (46 u). Da ich davon aus\u00adge\u00adhe, dass die vor- und nach\u00f6ster\u00adliche Zeit sym\u00admetrisch sein m\u00fcsse, rechne ich vor und nach Ostern neun Wochen und damit auch jew\u00adeils neun Mantren zu dieser Osterzeit. Die neun Mantren vor Ostern sind die Mantren 44 s bis 52 z und die neun Mantren nach Ostern sind die Mantren 1 A bis 9 I (gro\u00dfes i). Diese somit 18 Wochen liegen wie ein Mond im Jahr und zeigen eine gewisse Selb\u00adst\u00e4ndigkeit gegen\u00fcber dem Son\u00adnen\u00adstand, denn sie ver\u00adschieben sich mit dem Oster\u00adda\u00adtum, das an den Voll\u00admond nach der Tag-und-Nacht\u00adgle\u00adiche sowie den darauf fol\u00adgen\u00adden Son\u00adntag gebun\u00adden ist. Die Oster\u00adscholle, der \u201cbewegliche\u201d Mond im Jahr umfasst also 18 Wochen \u2014 ein gutes Drit\u00adtel des Jahres von 52 Wochen. Die anderen zwei Drit\u00adtel des Jahres nenne ich die Son\u00adnen\u00adzeit, denn hier sind die Feste durch ihr Datum mit der Sonne ver\u00adbun\u00adden (Johan\u00adni am 24.6.; Michaeli am 29.9.; Heili\u00adga\u00adbend am 24.12.)<\/p>\n<p>Jed\u00ader Jahreszyk\u00adlus wird also durch das Oster\u00adfest indi\u00advid\u00adu\u00adal\u00adisiert. Damit ein\u00adher geht die Notwendigkeit der Anpas\u00adsung sowohl vor der Oster\u00adscholle als auch danach. Ein \u00dcberge\u00adhen dieser \u201cLebendigkeit\u201d im Jahr ist f\u00fcr den See\u00adlenkalen\u00adder unm\u00f6glich, weil Rudolf Stein\u00ader das Mantra 1 A mit der Oster\u00adwoche ver\u00adbun\u00adden hat. Und diese Woche ist durch das bewegliche Oster\u00adfest eben nicht datumsgebunden.<\/p>\n<p>Liegt das Oster\u00adfest fr\u00fch im Jahr, sind weniger Wochen bis zum Oster\u00adfest vorhan\u00adden als Mantren durch\u00adgan\u00adgen wer\u00adden m\u00fcssen. Liegt das Oster\u00adfest sp\u00e4t im Jahr, sind mehr Wochen bis zum Oster\u00adfest zu durch\u00adleben, als Mantren zur Ver\u00adf\u00fc\u00adgung ste\u00adhen. So muss die mit den Mantren ver\u00adbun\u00addene Zeit gegebe\u00adnen\u00adfalls ges\u00adtaucht oder gedehnt werden.<\/p>\n<p>Das Mantra 43 r ist das let\u00adzte Mantra, bevor mit dem Mantra 44 s die Oster\u00adscholle, der \u201cMond im Jahr\u201d begin\u00adnt. Durch die meist notwendi\u00adge Dehnung oder Stauchung der Zeit ist dieser Schritt von der \u201cSon\u00adnen\u00adzeit\u201d in die \u201cMon\u00adden\u00adzeit\u201d mal gr\u00f6\u00dfer, mal klein\u00ader. Immer ist dieser Schritt mit einem \u00dcber\u00adschre\u00adit\u00aden ein\u00ader Gren\u00adze ver\u00adbun\u00adden. Am Gewahrw\u00ader\u00adden dieser Gren\u00adze kann sich Bewusst\u00adsein entz\u00fcnden.<\/p>\n<p>Aus der Bemes\u00adsung der Oster\u00adscholle fol\u00adgt eine wichtige Kon\u00adse\u00adquenz f\u00fcr das Mantra 18 R. Die 18 Wochen der Oster\u00adscholle umfassen wie gesagt etwas mehr als ein Drit\u00adtel des Jahres. Diese Drit\u00adtelung kann f\u00fcr den Jahreskreis auf zwei Arten erfol\u00adgen. Zum ein wie ein Mer\u00adcedesstern, zum anderen \u201cgeschichtet\u201d. Das Jahr wird hier nicht als Zeit\u00adfluss, son\u00addern als Raum in drei Ebe\u00adnen gegliedert. So ergibt sich der Jahreskreis als \u201cEi\u201d.<\/p>\n<p><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" src=\"https:\/\/www.stellamaris-seelenkalender.de\/wp-content\/uploads\/2025\/08\/Drittelung-zwei-Arten-300x169.png\" alt width=\"300\" height=\"169\"><\/p>\n<p><em>Die Oster\u00adscholle als Ursache ein\u00ader auf zweifache Art m\u00f6glichen Drit\u00adtelung des Jahres<\/em><\/p>\n<p>Die Gren\u00adzen dieser im Jahres\u00adlauf als Ei erscheinen\u00adden Ebe\u00adnen gehen von der Oster\u00adscholle aus.&nbsp;Die drei so gewonnenen Bere\u00adiche des Jahres nenne ich den Mond\u00adbere\u00adich (Oster\u00adscholle), den Son\u00adnen\u00adbere\u00adich (mit der Som\u00admer- und der Win\u00adter\u00adson\u00adnen\u00adwende) und den Stern\u00adbere\u00adich. Der Stern\u00adbere\u00adich umfasst das Herb\u00adst-Drit\u00adtel des Jahres, und dieses ist die zur Oster\u00adscholle kom\u00adple\u00admen\u00adt\u00e4re Zeit. Die genaue Lage der Gren\u00adzen l\u00e4sst sich im See\u00adlenkalen\u00adder-Jahr durch die Spiegel- und Gegen\u00adspr\u00fcche der Oster\u00adscholle gewin\u00adnen. Die auf diese Weise vorgenommene \u00dcber\u00adtra\u00adgung f\u00fchrt jedoch dazu, dass das Mantra 18 R ein\u00admal zum Son\u00adnen\u00adbere\u00adich geh\u00f6rt, ein\u00admal zum Stern\u00adbere\u00adich (siehe die unten\u00adste\u00adhende Abbildung).<\/p>\n<p><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" src=\"https:\/\/www.stellamaris-seelenkalender.de\/wp-content\/uploads\/2025\/01\/18-R-Sonnen-und-Sternbereich-300x169.png\" alt width=\"417\" height=\"235\"><\/p>\n<p><em>Das Mantra 18 R geh\u00f6rt sowohl zum Son\u00adnen- als auch zum Sternbereich<\/em><\/p>\n<p>Wird vom Gegen\u00adspruch 43 r aus\u00adge\u00adgan\u00adgen, liegt die Gren\u00adze zwis\u00adchen R und S. Das Mantra 18 R geh\u00f6rt also wie das Mantra 43 r zum mit\u00adtleren Bere\u00adich, dem Son\u00adnen\u00adbere\u00adich. Ori\u00aden\u00adtiert man sich jedoch an den Spiegel\u00adspr\u00fcchen, so bildet das Mantra 18 R zusam\u00admen mit dem Spiegel\u00adspruch 35 i das erste von neun Spiegel\u00adspruch\u00adpaaren im Stern\u00adbere\u00adich, der damit den gle\u00adichen Umfang aufweist wie der Mond\u00adbere\u00adich, die Oster\u00adscholle mit eben\u00adso neun Spiegelspruchpaaren.<\/p>\n<p>Daraus fol\u00adgt f\u00fcr das Mantra 18 R eine Ein\u00adma\u00adligkeit im See\u00adlenkalen\u00adder-Jahr: im Mantra 18 R \u00fcber\u00adlap\u00adpen sich zwei Bere\u00adiche, der Son\u00adnen- und der Stern\u00adbere\u00adich. Im dynamis\u00adchen Geschehen des Jahres\u00adlaufes ist dies nur m\u00f6glich, wenn das Mantra 18 R als Anfang und auch als Ende eines spi\u00adralf\u00f6r\u00admi\u00adgen Zyk\u00adlus gedacht wird. Wirken lin\u00adeare und zyk\u00adlis\u00adche Zeit zusam\u00admen, wird aus dem ewig gle\u00adichen Kreis\u00adlauf die Spi\u00adral\u00adbe\u00adwe\u00adgung. Und dieser \u00dcber\u00adgang von einem Zyk\u00adlus in den n\u00e4ch\u00adsten geschieht vielle\u00adicht nicht wie das gew\u00f6hn\u00adlich vorgestellt wird beim Jahreswech\u00adsel, also in der Nacht vom 31.12. zum 1.1. und auch nicht vom Sam\u00adstag der Kar\u00adwoche 52 z zum Son\u00adntag der Oster\u00adwoche 1 A, son\u00addern beim Mantra 18 R. Als Spiegel\u00adspruch ist es das erste Mantra des Stern\u00adbere\u00adichs und nach einem voll\u00adst\u00e4ndi\u00adgen Zyk\u00adlus ist es als Gegen\u00adspruch das let\u00adzte Mantra des Son\u00adnen\u00adbere\u00adichs. Das Mantra 18 R ist dem\u00adnach von zwei Gren\u00adzen eingeschlossen.<\/p>\n<p><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" src=\"https:\/\/www.stellamaris-seelenkalender.de\/wp-content\/uploads\/2021\/06\/Abbildung_7_Stellamaris_Seelenkalender_Stellamaris_Angela_Fischer.jpg-285x300.png\" alt width=\"285\" height=\"300\"><\/p>\n<p><em>Die Spi\u00adral\u00adbe\u00adwe\u00adgung und das Mantra 18&nbsp;R<\/em><\/p>\n<p>Stelle ich die von Rudolf Stein\u00ader geze\u00adich\u00adnete Rota\u00adtions\u00adform f\u00fcr das R in den Jahreskreis, so liegt die Stelle, an der sich die Lin\u00adie das erste Mal schnei\u00addet und damit den Kreis schlie\u00dft etwa dort, wo das Mantra 18 R im Jahreskreis verortet ist.<\/p>\n<p><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" src=\"https:\/\/www.stellamaris-seelenkalender.de\/wp-content\/uploads\/2025\/01\/18-R-R-im-Jahreskreis-2-GA-279-300x169.png\" alt width=\"300\" height=\"169\"><\/p>\n<em>Die R\u2011Bewegung von Rudolf Stein\u00ader <\/em><em>im Jahreskreis schlie\u00dft beim Mantra 18 R den&nbsp;Kreis<br>\n<\/em>\n<p>Die Frage nach der zweit\u00aden Schnittstelle muss hier offen bleiben. M\u00f6glich, dass sie ein Hin\u00adweis auf einen Wech\u00adsel der Energie an der Hal\u00adb\u00adjahress\u00adchwelle ist.&nbsp; Auch einen Hin\u00adweis auf den Stern\u00adbere\u00adich halte ich f\u00fcr m\u00f6glich, doch die zweite Kreuzung passt wed\u00ader exakt zur Hal\u00adb\u00adjahress\u00adchwelle noch zur Gren\u00adze des Stern\u00adbere\u00adichs im Win\u00adter-Hal\u00adb\u00adjahr, wenn die R\u2011Form m\u00f6glichst mit\u00adtig im Kreis liegen soll.<\/p>\n<p>Die mit A und O ver\u00adbun\u00adde\u00adnen Mantren markieren vier Anf\u00e4nge im See\u00adlenkalen\u00adder, die mit den vier Wesens\u00adgliedern ver\u00adbun\u00adden sind (siehe Blog <a href=\"https:\/\/www.stellamaris-seelenkalender.de\/?page_id=3019\">15 O \u2014 40 o<\/a>): Physis\u00adch\u00ader Leib 1 A,&nbsp; \u00c4ther\u00adleib 27 a, Ich 15 O, Astralleib 40 o) sind mit je einem Wesens\u00adglied ver\u00adbun\u00adden. Trifft das auch f\u00fcr den Anfang der Spi\u00adral\u00adbe\u00adwe\u00adgung, also f\u00fcr das Mantra 18 R zu? Rudolf Stein\u00ader beschrieben, dass nicht nur die vier Wesens\u00adglieder aus den vier Rich\u00adtun\u00adgen, von oben, unten, rechts und links in die Mitte wirken, son\u00addern auch eine Kraft von vorne und von hin\u00adten wirkt. Es sind Empfind\u00adungsleib und Empfind\u00adungsseele, die diese dritte, diag\u00ado\u00adnal dargestellte Rau\u00admachse bilden.<\/p>\n<p><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" src=\"https:\/\/www.stellamaris-seelenkalender.de\/wp-content\/uploads\/2025\/08\/Wesensglieder-Wirkrichtungen-im-Jahreslauf-GA-115-S.-39-1-300x298.png\" alt width=\"300\" height=\"298\"><\/p>\n<p><em>Wirkrich\u00adtun\u00adgen der Wesens\u00adglieder im See\u00adlenkalen\u00adder-Jahreskreis, Graphik aus GA 115, S.&nbsp;39<\/em><\/p>\n<p>Graphisch sind die Rich\u00adtun\u00adgen des Empfind\u00adungsleibes und der Empfind\u00adungsseele mit den Krisen\u00adspr\u00fcchen 20 T und 46 u ver\u00adbun\u00adden. Da diese Rich\u00adtung die R\u00e4um\u00adlichkeit meint, kann sie je nach Per\u00adspek\u00adtive auch eine andere Schr\u00e4ge aufweisen. Ich denke sie mir aufges\u00adpan\u00adnt zwis\u00adchen den Mantren 18 R und 43&nbsp;r.<\/p>\n<p>Begin\u00adnt und endet vielle\u00adicht mit dem Mantra 18 R der Jahreszyk\u00adlus des Empfind\u00adungsleibes, der durch sein Leib-Sein Anfang und Ende unter\u00adwor\u00adfen ist? Anfang und Ende charak\u00adter\u00adisieren die lin\u00adeare Zeit im Gegen\u00adsatz zur zyk\u00adlis\u00adchen Zeit, die den ewigen Kreis\u00adlauf, das immer Gle\u00adiche darstellt. Das Geschenk der lin\u00adearen Zeit ist die Einzi\u00adgar\u00adtigkeit jedes Augenblicks.<\/p>\n<p>Ist der Empfind\u00adungsleib mit dem Mantra 18 R ver\u00adbun\u00adden, dann die Empfind\u00adungsseele vielle\u00adicht mit dem Beginn der Oster\u00adscholle, dem Mantra 44 s, das auf das Mantra 43 r fol\u00adgt. Auch die Oster\u00adscholle hat Anfang und Ende und ist deshalb Bild der lin\u00adearen Zeit im zyk\u00adlis\u00adchen Jahreskreis. Wie das vari\u00adable Oster\u00adda\u00adtum durch die Oster\u00adscholle jeden Jahrskreis als <em>Zeitraum<\/em> indi\u00advid\u00adu\u00adal\u00adisiert, so markiert das Mantra 18 R im stetig gekr\u00fcmmten <em>Zeit\u00adfluss<\/em> des Jahres einen Anfangs- und gle\u00adichzeit\u00adig einen End\u00adpunkt, sodass einzelne Kreis\u00adl\u00e4ufe unter\u00adschei\u00add\u00adbar werden.<\/p>\n<h4><strong>\u00dcber die Gegenspr\u00fcche 18 R<\/strong> <strong>und 43&nbsp;r<br>\n<\/strong><\/h4>\n<p>Das Mantra <a href=\"https:\/\/www.stellamaris-seelenkalender.de\/?page_id=1139\">18 R<\/a> ist in der Ich-Per\u00adspek\u00adtive geschrieben. Darin stellt der Ich-Sprech\u00ader wie im Spiegel\u00admantra <a href=\"https:\/\/www.stellamaris-seelenkalender.de\/?page_id=1504\">35 i<\/a> eine Frage und reflek\u00adtiert danach dar\u00fcber (\u00fcber die Spiegel\u00adspr\u00fcche <a href=\"https:\/\/www.stellamaris-seelenkalender.de\/?page_id=2465\">18 R \u2014 35 i<\/a>). Das Mantra <a href=\"https:\/\/www.stellamaris-seelenkalender.de\/?page_id=1630\">43 r<\/a> ist dage\u00adgen in der neu\u00adtralen drit\u00adten Per\u00adson geschrieben und gibt deshalb einen Prozess wieder, der dem Bewusst\u00adsein ent\u00adzo\u00adgen&nbsp;ist.<\/p>\n<p>Im Mantra 18 R fragt der Ich-Sprech\u00ader, ob er die Seele \u2014 und damit seine eigene Seele weit\u00aden kann, sodass sie in der Lage ist, sich selb\u00adst mit dem emp\u00adfan\u00adgenen Wel\u00adten-Keimeswort zu verbinden. Er fragt, ob er seine Seele gro\u00df genug machen kann, sodass das Wel\u00adten-Keimeswort sich mit ihr verbinden kann. Das Wel\u00adten-Keimeswort ist das Wort, aus dem Wel\u00adten keimen. Und dieses Wel\u00adten-Keimeswort ist, obwohl es nur den Keim der Wel\u00adten enth\u00e4lt, zun\u00e4chst zu gro\u00df f\u00fcr eine men\u00adschliche Seele. Im Mantra 17 Q war gesagt wor\u00adden, dass der Ich-Sprech\u00ader das Wel\u00adtenwort durch seine Sinnestore in See\u00adlen\u00adgr\u00fcnde f\u00fchren durfte. Das Wel\u00adtenwort wahr hier Wahrnehmung. Die Wahrnehmung zeigt, was die Zeit im Laufe des Jahres in der Natur wirkt. Der ganze Jahreskreis ist das Wel\u00adtenwort, verdeut\u00adlicht durch die Buch\u00adstaben der Spruch\u00adbeze\u00adich\u00adnun\u00adgen der See\u00adlenkalen\u00adder-Mantren. Sie f\u00fchren zweimal durch dass Alpha\u00adbet, sind also das Wel\u00adtenwort aus zwei Per\u00adspek\u00adtiv\u00aden, der gesproch\u00adenen und der geh\u00f6rten. Das Wel\u00adtenwort ist der Jahreskreis, die im Au\u00dfen wirk\u00adende Zeit. Das Wel\u00adten-Keimeswort ist die im Men\u00adschen aufkeimende Gegen\u00adw\u00e4r\u00adtigkeit. Sie ist ein winziger Teil des Zeit\u00aden\u00adlaufes, denn die men\u00adschliche Bewusst\u00adsein\u00adskraft reicht nur f\u00fcr eine kurze Gegen\u00adw\u00e4r\u00adtigkeits-Zeitspanne. Und doch strahlt das Bewusst\u00adsein in Gegen\u00adw\u00e4r\u00adtigkeit vom Men\u00adschen run\u00addum aus wie eine Sonne und bildet dadurch ein winziges Abbild des gro\u00dfen Jahreskreis\u00ades, in dessen Zen\u00adtrum die gro\u00dfe geistige Sonne als Quelle aller Zeit&nbsp;steht.<\/p>\n<p>Der Ich-Sprech\u00ader im Mantra 18 R fragt also, ob er seine Gegen\u00adw\u00e4r\u00adtigkeit so aus\u00addehnen kann, seinen Bewusst\u00adsein\u00adraum so klar \u201csehen\u201d kann, dass er ihn mit dem Jahreskreis verbinden, d.h. als wesens\u00adgle\u00adich erken\u00adnen kann. Dann verbindet sich das Wel\u00adten-Keimeswort sel\u00adber mit dem Seelenraum.<\/p>\n<p>(Der See\u00adlen\u00adraum ist gr\u00f6\u00dfer als der Bewusst\u00adsein\u00adsraum, denn er umfasst das Unbe\u00adwusste. Ich erlebe ihn eben\u00adso im Jahres\u00adlauf, hier in der Darstel\u00adlung&nbsp; als Ei mit den Hal\u00adb\u00adjahren rechts und links. Der Bewusst\u00adsein\u00adsraum bildet sich dage\u00adgen im Kreis ab mit dem Wahrnehmungs\u00adbere\u00adich vorne und dem Denkbere\u00adich hin\u00adter der Stirne, also hin\u00adten. In der Vorstel\u00adlung des Jahreskreis\u00ades wird dieser aufgerichtet und ste\u00adht als inneres Bild vor dem Men\u00adschen mit dem Som\u00admer-Hal\u00adb\u00adjahr oben und dem Win\u00adter-Hal\u00adb\u00adjahr&nbsp;unten.)<\/p>\n<p>Nun \u00e4u\u00dfert der Ich-Sprech\u00ader, dass er ahnt, welche Kraft es ihn kosten wird, die Seele w\u00fcrdig zu gestal\u00adten, damit sie sich sel\u00adber zum Geis\u00adteskleid bilden kann. Wann ist die Seele w\u00fcrdig und wie wird sie zum Kleid des Geistes? W\u00fcrde, wenn sie nicht durch Geburt z.B. als Prinzessin, erwor\u00adben wird, muss durch Leis\u00adtung errun\u00adgen wer\u00adden, durch Entwick\u00adlung der F\u00e4higkeit\u00aden der Seele. In Wahrheit hat jed\u00ader durch seine Geburt eine Seele, deren Urbild der Jahreskreis ist, die dem Jahres\u00adlauf entsprechend gebildet ist. Der Men\u00adsch muss jedoch zu dieser Wahrheit erwachen, sie find\u00aden, erleben und sich in eine har\u00admonis\u00adche Beziehung set\u00adzen mit dem gro\u00dfen Zeit\u00aden\u00adlauf. Sie wird zum Kleid f\u00fcr den Geist, wenn sie den Geist zur Erschei\u00adn\u00adung brin\u00adgen kann, ihn bek\u00adlei\u00adden&nbsp;kann.<\/p>\n<p>In der Aus\u00adsage\u00adform der Frage zeigt sich die Qual\u00adit\u00e4t und Kraft des R. Denn sie ruft \u00e4hn\u00adlich dem R\u00e4t\u00adsel eine Reserviertheit, eine Zur\u00fcck\u00adhal\u00adtung der Seele her\u00advor, weil die Antwort noch nicht da ist. In der noch zu leis\u00adten\u00adden Weitung der Seele wird deut\u00adlich, welche Unter\u00adst\u00fctzung durch das R, durch die Fliehkraft der Rota\u00adtion m\u00f6glich gegeben ist. Die Auf\u00adgabe, die Seele w\u00fcrdig zu gestal\u00adten, bein\u00adhal\u00adtet das wieder\u00adholende \u00dcben. Der stets gle\u00adiche Ablauf muss immer wieder und wieder vol\u00adl\u00adzo\u00adgen wer\u00adden, weshalb er dem Rollen eines Rades \u00e4hnelt. Dieses Rad muss der Men\u00adsch sel\u00adber in Schwung brin\u00adgen. Im Miter\u00adleben des Jahres\u00adlaufes wird der Men\u00adsch durch das Jahres\u00adrad ohne sein Zutun gef\u00fchrt. Geis\u00adteskleid kann die Seele sein, wenn sie dem Geist eine Struk\u00adtur wie das Jahres\u00adrad zur Ver\u00adf\u00fc\u00adgung stellen kann, in die der Geist sein Leben und sein Licht hine\u00adin\u00adstrahlen kann, die der Geist bewohnen kann, wie die geistige Sonne den Jahreskreis. Das R als Rad mit 52 Spe\u00adichen ist das Bild dieser Struk\u00adtur, das Geisteskleid.<\/p>\n<p>Wie oben gezeigt, kann das Mantra als ein Erstes und Let\u00adztes betra\u00adchtet wer\u00adden. Die Weitung der Seele und ihre w\u00fcrdi\u00adge Gestal\u00adtung erfordert also einen ganzen Umlauf, worin sich das Rotieren des R beson\u00adders offen\u00adsichtlich zeigt.<\/p>\n<p>Im Mantra 43 r geht es um W\u00e4rme und Feuer als Innen\u00adprozess, dem die K\u00e4lte als Wel\u00adtenk\u00e4lte, als K\u00e4lte der Au\u00dfen\u00adwelt ent\u00adge\u00adgen\u00adste\u00adht. Das Erwar\u00admen, sich erw\u00e4r\u00admen, find\u00adet in Tiefen statt, die win\u00adter\u00adlich, also vielle\u00adicht dunkel und kalt sind und am Ende geht es um das See\u00adlen\u00adfeuer, das im Men\u00adschenin\u00adnern der Wel\u00adtenk\u00e4lte trotzt. W\u00e4rme ist eine ausstrahlende Kraft. Steigert sich die W\u00e4rme zur Hitze bis sie entz\u00fcn\u00addend auf den Stoff wirkt, so strahlt neben der W\u00e4rme auch Licht&nbsp;aus.<\/p>\n<p>In win\u00adter\u00adlichen Tiefen, ganz unten also, wenn es win\u00adter\u00adlich kalt und dunkel ist im Au\u00dfen, dann erw\u00e4rmt sich das wahre Sein des Geistes. Und \u2014 was ist das wahre Sein des Geistes, also sein voll\u00adst\u00e4ndi\u00adges Sein? Geist und Materie sind ein\u00ader\u00adseits Gegen\u00ads\u00e4tze, ander\u00ader\u00adseits sind sie aber auch nur zwei Erschei\u00adn\u00adungs\u00adfor\u00admen eines sich inkarnieren\u00adden und exkarnieren\u00adden \u00fcber\u00adge\u00adord\u00adneten Geistes. Es gibt also zwei Bilder des Geistes. Das eine zeigt ihn wie z.B. den Heili\u00adgen Geist, den Rudolf Stein\u00ader den k\u00f6r\u00adper\u00adlosen Geist nen\u00adnt. Dieser Geist bildet mit der Materie ein zweipoliges Ganzes. Hier ste\u00adhen Geist und Materie einan\u00adder kon\u00adtrair gegen\u00fcber. Das zweite Bild des Geistes ist umfassender, denn es stellt den Geist zus\u00e4t\u00adzlich inkarnierend und exkarnierend vor. Dieser Geist erscheint nicht nur k\u00f6r\u00adper\u00adlos, son\u00addern auch verk\u00f6r\u00adpert. Er kommt in den Gesch\u00f6pfen zur Erschei\u00adn\u00adung. Dieser sich inkarnierende Geist ist im Unter\u00adschied zum Heili\u00adgen Geist der Chris\u00adtus, der sich in Jesus verk\u00f6r\u00adperte. Deshalb deutet die For\u00admulierung vom wahren Sein des Geistes f\u00fcr mich auf den Chris\u00adtus\u00adgeist, auf den Ich-Bin.<\/p>\n<p>Der Geist in win\u00adter\u00adlichen Tiefen ist der her\u00adab\u00adsteigende, inkarnierende Geist der am unteren Wen\u00addepunkt angekom\u00admen ist, am Ort des Still\u00adstandes, bevor sich seine Bewe\u00adgungsrich\u00adtung umkehrt. Diesen Umkehrpunkt gibt es physisch im Herzen. Das ein\u00adstr\u00f6\u00admende Blut f\u00fcllt das Herz und wenn es ganz unten, in der Herzspitze, angekom\u00admen ist, kommt es einen Moment zur Ruhe. Hier ist Still\u00adstand, bevor sich die Bewe\u00adgungsrich\u00adtung umkehrt, das Herz kon\u00adtrahiert und das Blut so impulsiert in den K\u00f6r\u00adp\u00ader entl\u00e4sst. An diesem unter\u00adsten Punkt also, sagt das Mantra, erwarmt das wahre Sein des Geistes. Der Geist schickt sich an, in Bewe\u00adgung zu kom\u00admen, in einen neuen Prozess einzusteigen. Und dieser neue Prozess zeigt sich als Leib\u00adsch\u00f6p\u00adfung\u00adsprozess, dem die Exkar\u00adna\u00adtion zwin\u00adgend fol\u00adgen wird, \u2014 denn \u201ees\u201d, das wahre Sein des Geistes, gibt dem Wel\u00adtenschein Daseins\u00admacht \u2014 der Geist erschafft die Materie. Der Wel\u00adtenschein erh\u00e4lt nicht nur eine Daseins\u00admacht, er bekommt eine Vielzahl an Daseins\u00adm\u00e4cht\u00aden. \u2014 Nach mein\u00ader Mei\u00adn\u00adung sind es vier Daseins\u00adm\u00e4chte, f\u00fcr jede Leib-Organ\u00adi\u00adsa\u00adtion eine, die aus den vier Him\u00admel\u00adsrich\u00adtung ins Zen\u00adtrum ein\u00adwirken und eine geistige Pyra\u00admide erschaf\u00adfen (siehe Blog\u00ada\u00adr\u00adtikel <a href=\"https:\/\/www.stellamaris-seelenkalender.de\/?page_id=842\">7 G<\/a>). Und vielle\u00adicht sind es sog\u00adar sechs Daseins\u00adm\u00e4chte gem\u00e4\u00df obiger Darstel\u00adlung von Rudolf Stein\u00ader, in der zu den vier Wesens\u00adgliedern Empfind\u00adungsleib und Empfind\u00adungsseele hinzutreten.<\/p>\n<p>Es sind kos\u00admis\u00adche Herzen\u00adskr\u00e4fte, die es dem wahren Sein des Geistes erm\u00f6glichen, sich irdisch zu ver\u00adwirk\u00adlichen. Durch die Herzen\u00adskr\u00e4fte im Mantra schim\u00admert der Chris\u00adtus als gro\u00dfer Son\u00adnengeist hin\u00addurch. Und das irdis\u00adche Herz, das mit der Sonne ver\u00adbun\u00addene Organ des K\u00f6r\u00adpers, wird das Tor sein, das es diesem umfassenden Geist erm\u00f6glicht, sich wieder zu vergeisti\u00adgen. Hier ist der Ort, an dem die \u00c4ther-Leben\u00adskr\u00e4fte zu Bewusst\u00adsein\u00adskr\u00e4ften wer\u00adden. Hier find\u00adet die \u00c4theri\u00adsa\u00adtion des Blutes statt. Und das Allererste, was das neu erwachte Bewusst\u00adsein erken\u00adnt, ist, dass es ein Ich ist, eine eigene Sonne, die f\u00fch\u00adlen\u00addes Gewahr\u00adsein, die Bewusst\u00adsein, also Licht, in die Welt ausstrahlt. Tat\u00ads\u00e4ch\u00adlich wird von allen Men\u00adschen auf das Herz gedeutet, wenn sie mit ein\u00ader Geste \u201eich\u201d&nbsp;sagen.<\/p>\n<p>Auch der Prozess der Vergeis\u00adti\u00adgung wird im Mantra beschrieben. Es ist das See\u00adlen\u00adfeuer, das alles Materielle wieder zu Geist, zu Bewusst\u00adsein ver\u00adbren\u00adnt. Dieses See\u00adlen\u00adfeuer trotzt der Wel\u00adtenk\u00e4lte, \u2014 es trotzt dem Unver\u00e4n\u00adder\u00adlichen, Ewigen. Weisheit alleine ist starr und kalt. Sie gle\u00adicht dem zu Schneekristallen gefrore\u00adnen Wass\u00ader, das vom Him\u00admel auf die Erde kommt. Das ent\u00adge\u00adgenge\u00adset\u00adzte Bild ist das auflodernde Feuer. Das See\u00adlen\u00adfeuer will Entwick\u00adlung. Und es ist stets die bren\u00adnende Begeis\u00adterung, die aufopfer\u00adungsvolle Hingabe Einzel\u00adner, die zu Erneuerung und Ver\u00e4n\u00adderung f\u00fchrt. Eine innere Kraft, die sich zum Aus\u00addruck brin\u00adgen will, liegt in dem See\u00adlen\u00adfeuer im Men\u00adschenin\u00adnern, das sich der Wel\u00adtenk\u00e4lte ent\u00adge\u00adgen\u00adstellt, ihr trotzt. Mit diesem Trotz dr\u00fcckt sich nicht das Ego aus, denn das ganze Mantra ist ohne einen Ich-Sprech\u00ader geschrieben. Es beschreibt den gewalti\u00adgen in- und exkarnieren\u00adden Sch\u00f6p\u00adfung\u00adsprozess des wahren Geist-Seins als Tat\u00adsache. Im Trotz liegt die for\u00adw\u00e4rts strebende Kraft der lin\u00adearen Zeit, die Entwick\u00adlung, Ver\u00e4n\u00adderung will.<\/p>\n<p>Die Qual\u00adit\u00e4t des R find\u00adet sich als die radi\u00adal ausstrahlende Qual\u00adit\u00e4t der W\u00e4rme, des trotzen\u00adden See\u00adlen\u00adfeuers. Sie find\u00adet sich auch in dem Umschwung, der mit dem Erwar\u00admen des wahren Geist-Seins in win\u00adter\u00adlichen Tiefen deut\u00adlich wird. Erz\u00e4hlt das Mantra vielle\u00adicht davon, wie das Ich aus dem Kos\u00admos durch die Kop\u00adfor\u00adgan\u00adi\u00adsa\u00adtion here\u00adin\u00adf\u00e4hrt in die Inkar\u00adna\u00adtion, wie Rudolf Stein\u00ader es oben beschreibt? Ist das wahre Sein des Geistes vielle\u00adicht das Ich des Men\u00adschen, das den R\u2011Prozess als seinen Wagen gebraucht?<\/p>\n\t\t\t<a href=\"https:\/\/www.stellamaris-seelenkalender.de\/?page_id=1139\" target=\"_self\">\n\t\t\t\t\t\tBlog zum Spruch 18&nbsp;R&nbsp;<\/a>\n\t\t\t<a href=\"https:\/\/www.stellamaris-seelenkalender.de\/?page_id=1630\" target=\"_self\">\n\t\t\t\t\t\tBlog zum Spruch 43&nbsp;r&nbsp;<\/a>\n\t\t\t<a href=\"https:\/\/www.stellamaris-seelenkalender.de\/?page_id=3123\" target=\"_self\">\n\t\t\t\t\t\tN\u00e4ch\u00adster Blog-Eintrag&nbsp;<\/a>\n\t\t\t<a href=\"https:\/\/www.stellamaris-seelenkalender.de\/?page_id=136\" target=\"_self\">\n\t\t\t\t\t\tzur\u00fcck zur \u00dcbersicht&nbsp;<\/a>\n\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Die Gegen\u00adspr\u00fcche 18 R und 43&nbsp;r 18 R Kann ich die Seele weit\u00aden, Dass sie sich selb\u00adst verbindet Emp\u00adfangnem Wel\u00adten-Keimeswort? Ich ahne, dass ich Kraft muss find\u00aden, Die Seele w\u00fcrdig zu gestal\u00adten, Zum Geistes-Klei\u00adde sich zu bilden. 43 r In win\u00adter\u00adlichen Tiefen Erwarmt des Geistes wahres Sein; Es gibt dem Wel\u00adtenscheine Durch Herzen\u00adskr\u00e4fte Daseins\u00adm\u00e4chte; Der\u2026<\/p>\n","protected":false},"author":1,"featured_media":0,"parent":0,"menu_order":0,"comment_status":"closed","ping_status":"closed","template":"","meta":{"wp_typography_post_enhancements_disabled":false,"footnotes":""},"class_list":["post-3095","page","type-page","status-publish","hentry"],"_links":{"self":[{"href":"https:\/\/www.stellamaris-seelenkalender.de\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/pages\/3095","targetHints":{"allow":["GET"]}}],"collection":[{"href":"https:\/\/www.stellamaris-seelenkalender.de\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/pages"}],"about":[{"href":"https:\/\/www.stellamaris-seelenkalender.de\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/types\/page"}],"author":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.stellamaris-seelenkalender.de\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/users\/1"}],"replies":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.stellamaris-seelenkalender.de\/index.php?rest_route=%2Fwp%2Fv2%2Fcomments&post=3095"}],"version-history":[{"count":1,"href":"https:\/\/www.stellamaris-seelenkalender.de\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/pages\/3095\/revisions"}],"predecessor-version":[{"id":3989,"href":"https:\/\/www.stellamaris-seelenkalender.de\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/pages\/3095\/revisions\/3989"}],"wp:attachment":[{"href":"https:\/\/www.stellamaris-seelenkalender.de\/index.php?rest_route=%2Fwp%2Fv2%2Fmedia&parent=3095"}],"curies":[{"name":"wp","href":"https:\/\/api.w.org\/{rel}","templated":true}]}}