{"id":3019,"date":"2025-01-02T13:48:08","date_gmt":"2025-01-02T12:48:08","guid":{"rendered":"https:\/\/www.stellamaris-seelenkalender.de\/?page_id=3019"},"modified":"2025-07-19T19:34:41","modified_gmt":"2025-07-19T17:34:41","slug":"blog-beitrag-1-2-copy-3-copy-7-copy-copy-copy-copy-copy-2-copy-copy-copy-copy-copy-copy-copy-copy-copy-copy-copy-copy-copy-copy-copy-copy-copy-copy-copy-copy-copy-copy-3-copy-copy-copy-copy-copy-copy","status":"publish","type":"page","link":"https:\/\/www.stellamaris-seelenkalender.de\/?page_id=3019","title":{"rendered":"Blog \u2014 Gegenspr\u00fcche 15 O \u2014 40&nbsp;o"},"content":{"rendered":"\n\n\t<p><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" src=\"https:\/\/www.stellamaris-seelenkalender.de\/wp-content\/uploads\/2025\/01\/15-O-40-o-300x169.png\" alt width=\"300\" height=\"169\"><\/p>\n<h4><strong>Die Gegenspr\u00fcche 15 O<\/strong><strong> und 40&nbsp;o<br>\n<\/strong><\/h4>\n<table width=\"694\">\n<tbody>\n<tr>\n<td width=\"311\"><strong>15 O<\/strong>\n<p>Ich f\u00fch\u00adle wie verzaubert<\/p>\n<p>Im Wel\u00adtenschein des Geistes Weben:<\/p>\n<p>Es hat in Sinnesdumpfheit<\/p>\n<p>Geh\u00fcllt mein Eigenwesen,<\/p>\n<p>Zu schenken mir die&nbsp;Kraft:<\/p>\n<p>Die, ohn\u00adm\u00e4chtig sich selb\u00adst zu&nbsp;geben,<\/p>\nMein Ich in seinen Schranken ist.<\/td>\n<td width=\"16\"><\/td>\n<td width=\"311\"><strong>40 o<\/strong>\n<p>Und bin ich in den Geistestiefen,<\/p>\n<p>Erf\u00fcllt in meinen Seelengr\u00fcnden<\/p>\n<p>Aus Herzens Liebewelten<\/p>\n<p>Der Eigen\u00adheit\u00aden leer\u00ader&nbsp;Wahn<\/p>\n<p>Sich mit des Wel\u00adtenwortes Feuerkraft.<\/p>\n<p>\u2026<\/p>\n\u2026<\/td>\n<\/tr>\n<\/tbody>\n<\/table>\n<h4><strong>Die Eurythmieformen zu den Mantre<\/strong><strong>n 15 O<\/strong><strong> und 40&nbsp;o<br>\n<\/strong><\/h4>\n<h4><strong> <img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" src=\"https:\/\/www.stellamaris-seelenkalender.de\/wp-content\/uploads\/2025\/07\/15-O-300x169.png\" alt width=\"300\" height=\"169\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" src=\"https:\/\/www.stellamaris-seelenkalender.de\/wp-content\/uploads\/2025\/04\/40-o-300x169.png\" alt width=\"300\" height=\"169\"><\/strong><\/h4>\n<h4><strong>\u00dcber den Buchstaben \u201cO\u201d<br>\n<\/strong><\/h4>\n<p>Das O ist der vierte von f\u00fcnf Vokalen im lateinis\u00adchen Alpha\u00adbet. Rudolf Stein\u00ader sagt: \u201cDas O offen\u00adbart den Men\u00adschen als Seele\u201d (GA 315, in Ernst Moll, Die Sprache der Laute, S. 62) Und wie die Seele in der Mitte zwis\u00adchen Leib und Geist ste\u00adht, ist auch dem O eine Mit\u00adtel\u00adstel\u00adlung eigen. \u201eDas o ist der Zusam\u00admen\u00adflu\u00df von a und u, ist der Zusam\u00admen\u00adflu\u00df von Aufwachen und Ein\u00adschlafen. Ger\u00adade der Moment entwed\u00ader des Ein\u00adschlafens oder des Erwachens ist das o. Wenn der Ori\u00aden\u00adtale seine Sch\u00fcler anwies, wed\u00ader zu schlafen noch zu wachen, son\u00addern an jene Gren\u00adze zwis\u00adchen Wachen und Schlafen zu gehen, wo man so viel erfahren kann, dann wies er ihnen an, die Silbe Om zu sprechen. Und wer oft die Silbe Om wieder\u00adholt, kommt in ein Erleben zwis\u00adchen Wachen und Schlafen hinein.\u201d (Lit.: GA 282, S. 24) Mit dem O bzw. AOU ist die Erken\u00adnt\u00adnis des H\u00f6ch\u00adsten ver\u00adbun\u00adden, wie unsere Worte \u2018Gott\u2019 und \u2018Gold\u2019 zeigen. Rudolf Stein\u00ader sagt an ander\u00ader Stelle (lei\u00adder ohne genauere Erk\u00adl\u00e4rung) \u00fcber das Om, bzw. AUM, die heilige Silbe der Inder: \u201eSo wie man im San\u00adskrit das AUM f\u00fcr die Trinit\u00e4t hat, haben wir f\u00fcr das Innere des Men\u00adschen das Zeichen ICH. \u2026 Das Wort AUM ist der Atem. Der Atem ver\u00adh\u00e4lt sich zum Wort, wie der heilige Geist zu Chris\u00adtus, wie das Atma zu dem Ich.\u201d (Lit.: GA 93a, S. 30) Das O als Zusam\u00admen\u00adschluss des A und U l\u00e4sst sich vielle\u00adicht als das Bewusst\u00adsein anse\u00adhen, das I dage\u00adgen als das Selbstbewusstsein.<\/p>\n<p>Rudolf Stein\u00ader ord\u00adnet die Vokale A, O und U dem Blut und dem Stof\u00adfwech\u00adsel\u00admen\u00adschen zu, die Vokale E und I dem Nerv und dem Ner\u00adven-Sin\u00adnes\u00admen\u00adschen. \u201cSie m\u00fcssen empfind\u00aden ler\u00adnen, wie man sich bei gewis\u00adsen Laut\u00aden inner\u00adlich hal\u00adten muss. Zum Beispiel in den hellen Vokalen e und i im Gegen\u00adsatz zu den dun\u00adklen a, o, u, au. Die dumpfen Vokale a, o, u, au sind so, dass sie im beruhigten Men\u00adschen, im Blut\u00admen\u00adschen entste\u00adhen, e und i im bewegten, erregten Men\u00adschen.\u201d (GA 280. S.&nbsp;40)<\/p>\n<p>F\u00fcr das O lassen sich ent\u00adge\u00adgenge\u00adset\u00adzte \u201cMut\u00adterkon\u00adso\u00adnan\u00adten\u201d erken\u00adnen, aus denen es her\u00advor\u00adwuchs zu seinem reinen Vokalk\u00adlang, wie wir ihn ken\u00adnen. Der eine ist die gotis\u00adche Hev\u00ader-Rune, der andere der hebr\u00e4is\u00adche Buch\u00adstabe Ajin. Der Lautwert der <strong>gotis\u00adchen<\/strong> Hver-Rune (<strong>\ud800\udf48, <\/strong>\u0195, hv, hw) ist ein \u201cH mit Lip\u00adpen\u00adrun\u00addung\u201d. Dies ist der gotis\u00adche Name f\u00fcr F bzw. V. und bedeutet \u2018Rad\u2019 oder \u2018Kessel\u2019. Die Buch\u00adstaben\u00adform f\u00fcr den \u2018Hev\u00ader\u2019- bzw. \u2018Uuaer\u2019-Laut gle\u00adicht dem astronomis\u00adchen Son\u00adnen\u00adze\u00adichen. In der englis\u00adchen Sprache sind die \u2018Wh\u2019-Verbindungen wie in \u2018wheel\u2019 f\u00fcr \u2018Rad\u2019, \u2018what\u2019 = \u2018was\u2019 oder \u2018who\u2019 = \u2018wo\u2019 Hin\u00adweise auf diese auch \u2018Hevil\u2019 genan\u00adnte Rune. Dem Runen\u00adna\u00admen \u2018Hevil\u2019 ist die Ver\u00adwandtschaft mit dem heuti\u00adgen Wort \u2018wheel\u2019 anzuh\u00f6ren. (Ernst Moll, Die Sprache der Laute, S. 136) Der Vokalk\u00adlang des O weht hier mit dem Hauch her\u00adan. Aus dem niemals festzule\u00adgen\u00adden, unfass\u00adbaren Geist klingt es zart her\u00advor, wird jedoch nicht zum O, son\u00addern sogle\u00adich zum F oder V. Die eigentliche O\u2011Rune ist die Odhil-Rune, auf die ich sp\u00e4ter eingehe.<\/p>\n<p>In der <strong>hebr\u00e4is\u00adchen Sprache<\/strong>, in deren kon\u00adso\u00adnan\u00adtis\u00adchem Schrift\u00adbild keine Vokale ver\u00adwen\u00addet wer\u00adden, ist \u2018Ajin\u2019 (\u05e2), das \u2018Auge\u2019 der Kon\u00adso\u00adnant des O. Ajin ist ein tiefer leis\u00ader Kehllaut. Her\u00admann Beckh schreibt: \u201c\u2026 suchen wir aus tief\u00adster Kehle einen solchen Hauch her\u00advorzubrin\u00adgen, so k\u00f6n\u00adnen wir leicht find\u00aden, dass er mit dem dumpfen unbes\u00adtimmten Ger\u00e4usch, das wir wahrnehmen k\u00f6n\u00adnen, wenn wir eine Meer\u00admuschel oder Meer\u00adsch\u00adnecke ans Ohr hal\u00adten, eine t\u00e4uschende \u00c4hn\u00adlichkeit hat. Ajin ist also wirk\u00adlich der Laut der wirrren dumpfen Ohrg\u00ader\u00e4usche \u2026 [der Urlaut,] wie er uns aus dem Innern unseres eige\u00adnen Organ\u00adis\u00admus, aus der Sch\u00adnecke unseres Ohres \u2026 ent\u00adge\u00adgen\u00adt\u00f6nt \u2026\u201d (in: Ernst Moll, Die Sprache der Laute, S.&nbsp;295)<\/p>\n<p>Das <strong>griechis\u00adche Alpha\u00adbet<\/strong> \u00fcbern\u00adimmt den Ajin-Namen nicht, son\u00addern unter\u00adschei\u00addet ein kleines und gro\u00dfes O. Das \u2018kleine O\u2019 wird \u2018O\u2011mikron\u2019 (\u039f, \u03bf) genan\u00adnt und kurz gesprochen, das \u2018gro\u00dfe O\u2019 wird \u2018O\u2011mega\u2019 (\u03a9, \u03c9) genan\u00adnt, lang aus\u00adge\u00adsprochen und an den Schluss des Alpha\u00adbetes geset\u00adzt. Im Fol\u00adgen\u00adden dif\u00adferen\u00adziere ich diese bei\u00adden O\u2011Laute nicht.<\/p>\n<p>Was mein\u00adten die <strong>hebr\u00e4is\u00adchen<\/strong> Men\u00adschen, als sie Ajin (den Kon\u00adso\u00adnant des O), \u2018Auge\u2019, \u2019sehen\u2019, \u2018Quelle\u2019, \u2018Erleuch\u00adtung\u2019, \u2018ver\u00adste\u00adhen\u2019, \u2018die Gesamtheit dieser Welt\u2019 und \u2018ihre Wieder\u00adher\u00adstel\u00adlung\u2019 nan\u00adnten? Ernst Moll schreibt: \u201cDer Vor\u00adgang des Sehens ist ein Umfassen mit den Blick\u00aden. d.h. reine O\u2011Geb\u00e4rde \u2026 Die indoger\u00adman\u00adis\u00adche Wurzel f\u00fcr sehen ist \u2018oq\u2019. Slaw\u00adisch \u2018oko\u2019 hei\u00dft das \u2018Auge\u2019, rus\u00adsisch \u2018okno\u2019 hei\u00dft das Fen\u00adster, lateinisch \u2018ocu\u00adlus\u2019, griechisch \u2018oph\u00adthal\u00admos\u2019 auch \u2018omma\u2019 oder \u2018opsis; in den ger\u00adman\u00adis\u00adchen Sprachen haben wir althochdeutsch \u2018ouga\u2019 \u2026 gotisch \u2018augo\u2019. Da das Auge das vol\u00adlen\u00addet\u00adste \u2018Organ\u2019 ist, k\u00f6n\u00adnen wir in ihm zugle\u00adich das O als Laut des \u2018Objek\u00adtiv\u00aden\u2019 sehen \u2026 das O ist der Laut des Jupiter, des heit\u00aderen strahlen\u00adden Auges. Nier\u00adgend\u00adwo im Sin\u00adnen\u00adbere\u00adich k\u00f6n\u00adnen wir \u2018Jupiters erstrahlende Weisheit\u2019 sch\u00f6n\u00ader anschauen als im licht\u00aden Men\u00adschenauge.\u201d (Die Sprache der Laute, S. 296) Der Name \u2018Jupiter\u2019 ist gebildet aus \u2018Jovis\u2019 und \u2018pater\u2019, also Vater. Jovis kommt vom \u00e4lteren \u2018Dio\u00advis\u2019, \u2018Djeus\u2019, das altini\u00addisch \u2018djaus\u2019, der \u2018lichte Him\u00admel\u2019 bedeutet. Auf \u2018djaus\u2019 geht auch \u2018Zeus\u2019 und ger\u00adman\u00adisch \u2018Zio, Tiu und lateinisch \u2018deus\u2019, griechisch \u2018the\u00f3s\u2019 zur\u00fcck. Und \u2018D\u00e9us\u2019 h\u00e4ngt schlie\u00dflich mit \u2018di\u00e9s\u2019, \u2018Tag\u2019 zusam\u00admen. Jupiter wird auch \u2018Di\u00e9spiter\u2019, \u2018Di\u00e9s\u00adpa\u00adter\u2019 genan\u00adnt. Jupiter ist also der \u2018Gott\u00advater\u2019, oder \u2018Tag\u00advater\u2019. (Ernst Moll, Die Sprache der Laute, S.&nbsp;304f)<\/p>\n<p>Das O in \u2018Ofen\u2019 und \u2018Holz\u2019 ist der Laut des poten\u00adtiellen Licht\u00ades, bis es in der Flamme \u2018auflodert\u2019. Als Laut des g\u00f6t\u00adtlichen Licht\u00ades find\u00adet sich das O in \u2018Sonne\u2019 und \u2018Mond\u2019, im Stern\u00adbild des \u2018Ori\u00adon\u2019 und dem \u2018Ort\u2019 ihres Auf\u00adgangs, dem \u2018Osten\u2019 oder \u2018Ori\u00adent\u2019. Das m\u00f6glicher\u00adweise von der Him\u00admel\u00adsrich\u00adtung \u2018Osten\u2019 abgeleit\u00adete \u2018Oster\u00adfest\u2019 ist in der Aufer\u00adste\u00adhung Christi ein geistiger Sonnenaufgang.<\/p>\n<p>Das I ist der Vokal des Licht\u00adstrahls, das O ist der Vokal des Organs, das das Licht wahrn\u00adimmt. Johann Wolf\u00adgang von Goethe (1749 \u2014 1832) beschreibt die Zusam\u00admenge\u00adh\u00f6rigkeit von Licht und Auge in einem Weisheitsspruch:<\/p>\n<p>W\u00e4r\u2019 nicht das Auge sonnenhaft,<\/p>\n<p>Die Sonne k\u00f6n\u00adnt\u2019 es nie erblicken;<\/p>\n<p>L\u00e4g\u2019 nicht in uns des Gottes eig\u2019ne Kraft,<\/p>\n<p>Wie k\u00f6n\u00adnt\u2019 uns G\u00f6t\u00adtlich\u00ades entz\u00fccken?<\/p>\n<p>(Zahme Xenien, Kap.&nbsp;3)<\/p>\n<p>Rudolf Stein\u00ader gibt die Beschrei\u00adbung des Sehvor\u00adgangs nach dem griechis\u00adchen Philosophen Pla\u00adto wieder und sagt: \u201cdass das Sehen eigentlich darauf beruhe, dass beim Sehen eine Art von Fan\u00adgar\u00admen aus den Augen aus\u00adgestreckt werde zu den Din\u00adgen hin. Diese Fan\u00adgarme sind allerd\u00adings mit sinnlichen Mit\u00adteln nicht zu erken\u00adnen: aber dass Pla\u00adto sich ihrer bewusst war, das beweist eben, dass er in die \u00fcbersinnliche Welt einge\u00addrun\u00adgen war. Es ist in der Tat, indem wir die Dinge anse\u00adhen, nichts anderes, als nur in feiner\u00ader Weise ein Vor\u00adgang vorhan\u00adden, \u00e4hn\u00adlich dem\u00adjeni\u00adgen, der sich abspielt, wenn wir die Dinge angreifen. Wenn Sie z.B. ein St\u00fcck Krei\u00adde anfassen, so ist dies ein physis\u00adch\u00ader Vor\u00adgang ganz \u00e4hn\u00adlich dem geisti\u00adgen Vor\u00adgange, der sich abspielt, indem Sie die \u00c4therkr\u00e4fte aus ihrem Auge senden, um den Gegen\u00adstand im Sehen zu erfassen.\u201d (GA 278, in Ernst Moll, Die Sprache der Laute, S.&nbsp;299)<\/p>\n<p>Das O ist der Laut des Run\u00adden, des \u2018Topfes\u2019, des \u2018Tropfens\u2019, des Regen-\u2018bogens\u2019, der \u2018roten\u2019 \u2018Rose\u2019. Nicht nur das Auge empf\u00e4ngt Licht von \u2018Sonne\u2019 und \u2018Mond\u2019, auch das \u2018Ohr\u2019 empf\u00e4ngt das Licht des \u2018Tones\u2019, des Sprachver\u00adst\u00e4nd\u00adniss\u00ades. Neugieriges Belauschen wird im ale\u00adman\u00adnis\u00adchen Dialekt \u2018losen\u2019 genan\u00adnt. Wird das \u2018Los\u2019 gewor\u00adfen, soll das Schick\u00adsal belauscht wer\u00adden, eben\u00adso bei allen anderen \u2018Orakel\u2019-Techniken. Im \u2018Ofen\u2019 \u2018lodert\u2019 das Feuer und erfasst das \u2018Holz\u2019<\/p>\n<p>Das O ist kein tot\u00ader Kreis. In ihm liegt die Ten\u00addenz, sich verbinden zu wollen, etwas zu umfassen, im anderen aufzuge\u00adhen, sich zu \u2018opfern\u2019. Dies ist der Hin\u00adter\u00adgrund der alten <strong>ger\u00adman\u00adis\u00adchen<\/strong> Odhil-Rune (\u16df). Im Alpha\u00adbet des Wul\u00adfi\u00adla wird sie \u2018Utal\u2019 oder Oth\u00adal\u2019 genan\u00adnt, im Althochdeutschen hei\u00dft sie \u2018uodal\u2019, was \u2018Erb\u00adsitz\u2019, Heimat\u2019 \u2018Fam\u00adi\u00adlien\u00adstamm\u00adsitz\u2019 bedeutet. Der Name \u2018Ulrich\u2019 aus \u2018Uodal\u00adrich\u2019 oder \u2018Uhland\u2019 aus \u2018Uodal-lant\u2019 weisen noch heute auf diese Rune hin. Mit Oth\u00adal wird der \u2018Ort\u2019 umfasst, das Land, das zu einem geh\u00f6rt. Oth\u00adal, Besitz, ist das St\u00fcck Erde, das einem geh\u00f6rt, das umfasst, umfriedet und in das die eigene Arbeit\u00adskraft hinein\u00adgeopfert wird.<\/p>\n<p>Ob die Odhil-Rune auch mit dem ger\u00adman\u00adis\u00adchen Gott Odhin zusam\u00admen\u00adh\u00e4ngt, dessen alte Schrei\u00adbung ich ver\u00adwende, oder ob die \u00c4hn\u00adlichkeit andere Ursachen hat, kann ich nicht sagen. Ich m\u00f6chte hier jedoch darauf hin\u00adweisen, dass Odhin der ger\u00adman\u00adis\u00adche G\u00f6t\u00adter\u00advater ist, wie Jupiter-Jovis der griechis\u00adche. Der Jupiter zuge\u00adord\u00adnete Tag ist \u2018Don\u00adner\u00adstag\u2019, \u2018jeu\u00addi\u2019, im Franz\u00f6\u00adsis\u00adchen. Im Deutschen h\u00e4ngt dieser Tag jedoch mit dem ger\u00adman\u00adis\u00adchen Gott Thor (thurs\u00adday) zusam\u00admen, der eben\u00adso wie Jupiter bzw. Zeus die Blitze schleud\u00adert. Odhins Tag ist dage\u00adgen der Mittwoch, (wednes\u00adday also Wotans-Tag). Sein r\u00f6mis\u00adch\u00ader Gott ist allerd\u00adings der G\u00f6t\u00adter\u00adbote Merkur, der Him\u00admel und Erde nicht im O umfasst, son\u00addern in der Senkrecht\u00aden, im I verbindet. Doch bei\u00adde ger\u00adman\u00adis\u00adchen G\u00f6t\u00adter, Odhin und Thor, tra\u00adgen das O im Namen und zeigen dadurch Aspek\u00adte dieser Laut-Macht.<\/p>\n<p>Rudolf Stein\u00ader sagt: \u201cWenn man vom O aus\u00adge\u00adht, so hat man zun\u00e4chst das innere See\u00adlen\u00ader\u00adleb\u00adnis der Run\u00addung. Das O ist immer etwas, was in Sym\u00adpa\u00adthie eine Sache umfasst.\u201d (GA 282) Und: \u201cDie O\u2011Stimmung ist diejenige des Umfassens, des In-sich-Aufnehmens, des Mit-sich-Vere\u00adini\u00adgens. \u2026 Bei dem O gehen wir aus uns her\u00adaus und schlie\u00dfen etwas in uns ein. Wir umschlie\u00dfen etwas.\u201d (GA 278, in: Ernst Moll, Die Sprache der Laute, S. 300) Das O verbindet ein Vielfach\u00ades zu ein\u00ader Ein\u00adheit, englisch \u2018one\u2019, eins, griechisch \u2018oios\u2019, \u2018einzig\u2019, oder die Ansamm\u00adlung der H\u00e4user zum \u2018Dorf\u2019, die einzel\u00adnen Laute zum \u2018Wort\u2019.<\/p>\n<p>Im <strong>kirchenslaw\u00adis\u00adchen Alpha\u00adbet<\/strong> wird das O durch \u2018on\u2019 (\u041e \u043e), durch \u2018er\u2019 d.h. der drit\u00adten Per\u00adson des Per\u00adson\u00adal\u00adpronomens aus\u00adge\u00addr\u00fcckt. Im E empfind\u00adet der Men\u00adsch sich sel\u00adber, beim O umfasst er das Fremde. Rudolf Stein\u00ader sagt: \u201c\u2026 aber das O bringt uns schon in ein intimeres Ver\u00adh\u00e4lt\u00adnis zu dem\u00adjeni\u00adgen, was wir auf\u00adfassen. Sodass das O im Wesentlichen geb\u00e4r\u00adden\u00adhaft wird, wenn nicht nur der Men\u00adsch sich empfind\u00adet [wie beim E], son\u00addern von sich aus\u00adge\u00adhend ein anderes Ding, \u2026 das er umfassen will.\u201d (GA 279) Und an ander\u00ader Stelle sagt er: \u201cSodass man etwas f\u00fchlen kann, indem man das O erlebt: Ich trete an einen Baum her\u00adan; ich umschlie\u00dfe diesen Baum mit den Armen, aber ich bin selb\u00adst dieser Baum. Da ist der Baum, und, weil ich selb\u00adst eine Baum\u00adseele gewor\u00adden bin, weil ich eins\u00adge\u00adwor\u00adden bin mit dem Baum, mache ich diese Geste. Ich gehe aus mir her\u00adaus. (GA 278, in: Ernst Moll, Die Sprache der Laute, S. 297) Die Per\u00adson\u00adal\u00adpronomen \u2018er\u2019 = \u2018on\u2019, \u2019sie\u2019 = \u2018ona\u2019 und \u2018es\u2019 = \u2018ono\u2019 meinen das Andere, ein St\u00fcck Welt, das der Men\u00adsch im O umfasst, mit dem er sich verbindet und das er in sich aufn\u00adimmt. Die Welt, das \u2018Er\u2019 l\u00e4sst der Men\u00adsch in seinem Ich leben. Das O in den Worten \u2018Scho\u00df\u2019, Brust-\u2018korb\u2019 oder \u2018K\u00f6r\u00adp\u00ader\u2019 zeigen dies genau\u00adso wie das Wort \u2018Chor\u2019, in dem die einzel\u00adnen Stim\u00admen ein Ganzes bilden.<\/p>\n<p>Rudolf Stein\u00ader beschreibt den Unter\u00adschied von \u2018Du\u2019 und \u2018Er\u2019 fol\u00adgen\u00adder\u00adma\u00dfen: Bei der inneren Bewe\u00adgung, die \u2018Ich\u2019 darstellt, \u201cist es ja ganz klar, da kehrt man in sich selb\u00adst zur\u00fcck. Beim \u2018Du\u2019, wenn man so recht ins \u2018Du\u2019 hineinge\u00adht, wenn man den anderen wirk\u00adlich meint, so geht man ja aus sich her\u00adaus. \u2026 Aber auf der anderen Seite kann man wiederum auch nicht ganz aus sich her\u00adaus\u00adge\u00adhen, denn wenn man ganz aus sich her\u00adaus\u00adgin\u00adge, dann w\u00fcrde man ja nicht ein \u2018Du\u2019 vor sich haben, son\u00addern ein \u2018Er\u2019 [denn die Ich-Du-Beziehung ist dual]. F\u00fchlen Sie das nur: wenn Sie ganz aus sich her\u00adauss\u00adchl\u00fcpfen, dann haben Sie nicht ein \u2018Du\u2019, son\u00addern ein \u2018Er\u2019 oder eine \u2018Sie\u2019 vor sich.\u201d (GA 279 in: Die Sprache der Laute, S. 298) Der Men\u00adsch opfert sein Eigen\u00adsein, indem er aus sich her\u00adaus\u00adtritt und etwas au\u00dfer ihm in sich hinein\u00adnimmt. Dadurch kann sich dieses andere ihm \u2018offen\u00adbaren\u2019. Das O ist der Laut aller Sinnes-\u2018organe\u2019. Sie heben einen Aspekt der Umwelt her\u00adaus, umschlie\u00dfen ihn und opfern sich ihm hin, damit sich das anson\u00adsten \u2018Tote\u2019 offen\u00adbaren kann. Dadurch ist das O der Laut der \u2018Offen\u00adbarung, der zur Weisheit \u2018geord\u00adneten\u2019 Erkenntnis.<\/p>\n<p>Im Deutschen dr\u00fcckt das Wort \u2018Kopf\u2019 das Runde aus, weshalb man auch vom \u2018Kohlkopf\u2019 spricht. Rudolf Stein\u00ader sagt: Indem der Men\u00adsch das O ausspricht, bildet er eigentlich das Fol\u00adgende: Sehen Sie, der Kopf des Men\u00adschen ist ja, wenn ich es grob zeichne, in ein\u00ader gewis\u00adsen Weise eine Kugel, und er ist auch geis\u00adteswis\u00adsenschaftlich die richtige Nach\u00adbil\u00addung der Erd\u00adkugel. Er ist \u2026 eigentlich aufge\u00adbaut in seinem Wer\u00adden durch das\u00adjenige, was in den Mon\u00addenkr\u00e4ften liegt. Aber das baut ihn eben so auf, dass er eine Art Erd\u00adkugel wird. \u2026 Wenn man nun O ausspricht, da ver\u00adsucht man das\u00adjenige, was sich in der Kugelform des Kopfes zum Aus\u00addruck bringt, im ganzen \u00c4therkopf zum Aus\u00addruck zu brin\u00adgen. Und da hat man das Bed\u00fcrf\u00adnis, sich einen zweit\u00aden Kopf zu for\u00admen. Der\u00adjenige, der O ausspricht, der hat das Bestreben, richtig sich einen zweit\u00aden Kopf zu for\u00admen, und man kann schon sagen: im O\u2011Aussprechen, da bl\u00e4ht sich der Men\u00adsch seinem Kopf nach auf. \u2026 er bl\u00e4st sich auf, und erweckt dadurch die Kr\u00e4fte, die ihn ger\u00adade an dem anderen Pol zum Dick\u00adlich\u00adw\u00ader\u00adden ver\u00adan\u00adlassen.\u201d (GA 315 in: Ernst Moll, Die Sprache der Laute, S. 304) Das O hat die Ten\u00addenz, sich aufzubl\u00e4hen, wie es der \u2018Frosch\u2019 mit sein\u00ader Schall\u00adblase kann. Das zeigt sich im \u2018Protz\u2019. Die \u2018Wolle\u2019 der Schafe umh\u00fcllt als Klei\u00addung den K\u00f6r\u00adp\u00ader, die Haar- \u2018Locke\u2019 umrahmt das Gesicht.<\/p>\n<p>Aus altem Hellse\u00adhen ist laut Rudolf Stein\u00ader im europ\u00e4is\u00adchen Raum ein ural\u00adter Gottes\u00adna\u00admen her\u00advorge\u00adgan\u00adgen. \u201cdurch Europa hin\u00addurch, auch noch nach Asien hinein [war] eine uralte Gottesvorstel\u00adlung vorhan\u00adden .\u2026 von der die heutige Gelehrsamkeit vielle\u00adicht erst dann etwas wis\u00adsen wird, wenn sie sie in den Sagen einzel\u00adner entle\u00adgen\u00ader Gebi\u00adete Sibiriens ent\u00addeck\u00aden wird. Da taucht n\u00e4m\u00adlich eine merk\u00adw\u00fcrdi\u00adge Beze\u00adich\u00adnung auf \u2014 lange vor der christlichen Entwick\u00adlung, als nicht gewusst wurde von dem, was da unten geschah, als von dem, was im Alten Tes\u00adta\u00adment beschrieben ist, was griechisch-r\u00f6mis\u00adche Entwick\u00adlung, was ori\u00aden\u00adtal\u00adis\u00adche Entwick\u00adlung ist. Es taucht da eine merk\u00adw\u00fcrdi\u00adge Vorstel\u00adlung auf, die etwa zu dem Namen f\u00fchrte, der jet\u00adzt ziem\u00adlich verk\u00adlun\u00adgen ist: der \u2018Ongod\u2019; und der Ongod ist ein Name, der sozusagen heute in der Vorstel\u00adlung von dem \u2018einen Gotte\u2019 noch nachk\u00adlingt. Der Ongod w\u00fcrde etwa so etwas sein, wie das G\u00f6t\u00adtliche in allen geisti\u00adgen Wesen\u00adheit\u00aden, die wir wahrnehmen.\u201d (GA 107 in: Ernst Moll, Die Sprache der Laute, S.&nbsp;301)<\/p>\n<p>Im mon\u00adgolisch-sibirischen Schaman\u00adis\u00admus wird der Geist eines ver\u00adstor\u00adbe\u00adnen Schama\u00adnen \u2018<a href=\"https:\/\/fr.wikipedia.org\/wiki\/Ongon\" target=\"_blank\" rel=\"noopener\">ongon<\/a>\u2019 genan\u00adnt. Er wird w\u00e4hrend Trom\u00admel-Trance Rit\u00adualen angerufen. Physis\u00adche Idole von ihm, Strich\u00adm\u00e4n\u00adnchen auf Stoff geze\u00adich\u00adnet, k\u00f6n\u00adnen drei Jahre lang nach seinem Tod von Schama\u00adnen geschaf\u00adfen wer\u00adden. Auch der Griff der Trom\u00admel kann als Ongon gestal\u00adtet&nbsp;sein.<\/p>\n<p>Bei den <strong>Angel\u00adsach\u00adsen<\/strong> hei\u00dft der O\u2011Laut \u2018Os\u2019 (\u16a9), der Mund. Diese Rune entwick\u00adelte sich aus der A\u2011Rune \u2018Ansuz\u2019, weshalb die <a href=\"https:\/\/mittelalter.fandom.com\/de\/wiki\/Angels%C3%A4chsisches_Futhorc\" target=\"_blank\" rel=\"noopener\">angel\u00ads\u00e4ch\u00adsis\u00adche Runen\u00adschrift<\/a> nicht mehr \u2018Futhark\u2019, son\u00addern \u2018Futhork\u2019 genan\u00adnt wird und nun nicht 24 son\u00addern 33 Zeichen aufweist. In Nor\u00adwe\u00adgen hei\u00dft der Laut \u2018Oss\u2019, die M\u00fcn\u00addung. Der angel\u00ads\u00e4ch\u00adsis\u00adche Runen\u00adreim lautet:<\/p>\n<p>Mund ist die Quelle aller Sprache,<\/p>\n<p>eine St\u00fctze der Weisheit und ein Trost f\u00fcr weise Menschen<\/p>\n<p>und jedem Edlen ein Segen und eine Freude.<\/p>\n<p>(Ernst Moll, Die Sprache der Laute, S.&nbsp;303)<\/p>\n<p>Wie der Mund sich \u00f6ff\u00adnen und schlie\u00dfen kann, so enth\u00e4lt auch das O bei\u00adde Ten\u00adden\u00adzen. Rudolf Stein\u00ader sagt: \u201cDas O enth\u00e4lt in der Sprachgestal\u00adtung eigentlich die Vorg\u00e4nge des A, die Vorg\u00e4nge des U, die Vorg\u00e4nge des Sich-\u00d6ff\u00adnens, die Vorg\u00e4nge des Sich-Schlie\u00dfens in har\u00admonis\u00adch\u00ader Verbindung.\u201d (GA 282 in: Ernst Moll, Die Sprache der Laute, S. 303) Das O nimmt eine Mit\u00adtel\u00adstel\u00adlung ein zwis\u00adchen A und U. Auf lateinisch hei\u00dft \u2018orare\u2019 \u2018reden\u2019, \u2018ora\u2019 ist der \u2018Rand\u2019, oder \u2018Saum\u2019 und die sich \u00f6ff\u00adnende und schlie\u00dfende T\u00fcre hei\u00dft \u2018ostium\u2019.<\/p>\n<p>Die griechis\u00adchen Worte \u2018Sophia\u2019, die Weisheit und \u2018ophis\u2019, die Schlange enthal\u00adten das O. Das Bild der Schlange, die sich in den Schwanz bei\u00dft, wird \u2018Ouroboros\u2019, griechisch \u03bf\u1f50\u03c1\u03bf\u03b2\u00f3\u03c1\u03bf\u03c2 \u201eSchwanzfress\u00ader\u201d genan\u00adnt und ist eine sehr alte Meta\u00adpher f\u00fcr alles Zyk\u00adlis\u00adche, wie z.B. den Jahreskreis und daf\u00fcr, dass jedem Ende ein Anfang innewohnt.<\/p>\n<p>Die \u00e4lteste bekan\u00adnte Darstel\u00adlung des Ouroboros find\u00adet sich auf dem Sakrophagschrein des Tuten\u00adchamun \u2014 und zwar zweifach.<\/p>\n<p><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" src=\"https:\/\/www.stellamaris-seelenkalender.de\/wp-content\/uploads\/2025\/07\/15-O-Ouroboros-Sarkophagschrein-des-Tutanchamun-1342-1324-vChr-239x300.png\" alt width=\"239\" height=\"300\"><\/p>\n<p><em>Sarkophagschrein des Tutan\u00adchamun (1342\u20131324 v.Chr.)<\/em><\/p>\n<p><em>Die Inschrift in der Kopf-Schlange lautet:<\/em><\/p>\n<p><i>\u201eDer die Stun\u00adden ver\u00adbirgt\u201d oder \u201eDer den Zeit\u00adstrom vernichtet\u201d<\/i><\/p>\n<p><em>Die Inschrift in der Fu\u00df-Schlange lautet:<\/em><\/p>\n<p><i>\u201eDer die Stun\u00adden ausspeit.\u201d oder \u201eDer den Zeit\u00adstrom entste\u00adhen&nbsp;l\u00e4sst\u201d<\/i><\/p>\n<p>Diese bei\u00adden Darstel\u00adlun\u00adgen des Ouroboros weisen auf ein zweifach\u00ades Zeit\u00ader\u00adleben hin. Der Ouroboros, der die F\u00fc\u00dfe umschlingt, weist auf die lin\u00adeare Zeit, denn die F\u00fc\u00dfe gehen den Lebensweg und lassen die Zeit entste\u00adhen. Die eigene Erin\u00adnerung reicht immer weit\u00ader zur\u00fcck. Wird Reinkar\u00adna\u00adtion mitgedacht, was in \u00c4gypten in Bezug auf den Pharao \u00fcblich war, so run\u00addet sich dieser Weg zum Kreis\u00adlauf. Der Ouroboros, der den Kopf umschlingt, weist auf die zyk\u00adlis\u00adche Zeit, denn der Kopf erschafft denk\u00adend und erin\u00adnernd die Vorstel\u00adlung des Jahreskreis\u00ades. Dadurch wird die Zeit zum Raum, zum Zeitraum und ste\u00adht f\u00fcr die Dauer des Zeitraums sozusagen still. Der Kopf ver\u00adnichtet die Zeit. Zwis\u00adchen diesen bei\u00adden Schlangen ist im H\u00fcft\u00adbere\u00adich eine kleine Vogelfig\u00adur mit men\u00adschlichen Armen und gewell\u00adten H\u00f6rn\u00adern in einem Kreis zu sehen. Sie hebt anbe\u00adtend die&nbsp;Arme.<\/p>\n<p><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" src=\"https:\/\/www.stellamaris-seelenkalender.de\/wp-content\/uploads\/2025\/07\/15-O-Ba-Vogel-mit-Widderhoernern-Gott-Chnum-300x265.png\" alt width=\"216\" height=\"191\"><\/p>\n<p><em>Das Bild zwis\u00adchen den bei\u00adden Ouroboros Schlangen<\/em><\/p>\n<p>Es k\u00f6n\u00adnte sich um den Ba, die Traum-Seele han\u00addeln, die die gewell\u00adten Wid\u00adder\u00adh\u00f6rn\u00ader des \u00e4gyp\u00adtis\u00adchen Zeu\u00adgungs\u00adgottes Chnum tr\u00e4gt. Dieser Gott begleit\u00adet die Wiederge\u00adburt der Sonne. Hier\u00admit k\u00f6n\u00adnte der Entste\u00adhungsmo\u00adment der Gegen\u00adw\u00e4r\u00adtigkeit gemeint sein, denn das ausstrahlende Bewusst\u00adsein beim Erleben der Gegen\u00adw\u00e4r\u00adtigkeit gle\u00adicht ein\u00ader&nbsp;Sonne.<\/p>\n<h4><strong>Vier Anf\u00e4nge im Seelenkalender und die Wesensglieder<\/strong><strong><br>\n<\/strong><\/h4>\n<p>Die Mantren <a href=\"https:\/\/www.stellamaris-seelenkalender.de\/?page_id=1052\">15 O<\/a> und <a href=\"https:\/\/www.stellamaris-seelenkalender.de\/?page_id=1580\">40 o<\/a> sind jew\u00adeils die ersten Mantren nach den Schwellen\u00adspr\u00fcchen 14 N und 39 n. Dadurch sind sie Mantren des Anfangs, wie auch die jew\u00adeils ersten Mantren der Hal\u00adb\u00adjahre 1 A und 27 a. So gibt es vier Mantren des Anfangs; zwei, die den Buch\u00adstaben A in der \u00dcber\u00adschrift tra\u00adgen und zwei, die den Buch\u00adstaben O dort zeigen. Mir scheint, dass A und O als Alpha und Omega ange\u00adse\u00adhen wer\u00adden k\u00f6n\u00adnen. Der Chris\u00adtus sagt von sich, dass er das Alpha und das Omega, der Anfang und Ende der Erde\u00adnen\u00adtwick\u00adlung sei. Verbinde ich das Alpha und das Omega, wie es auf der fol\u00adgen\u00adden Abbil\u00addung im Heili\u00adgen\u00adschein des Chris\u00adtus dargestellt wird, mit dem dop\u00adpel\u00adten Zeit\u00adstrom, von dem Rudolf Stein\u00ader spricht, so geh\u00f6rt der Zeit\u00adstrom aus der Ver\u00adgan\u00adgen\u00adheit zum A oder Alpha und der Zeit\u00adstrom aus der Zukun\u00adft zum O oder&nbsp;Omega.<\/p>\n<p><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" src=\"https:\/\/www.stellamaris-seelenkalender.de\/wp-content\/uploads\/2025\/01\/15-O-Alpha-Omega-Zeitstrom-300x169.png\" alt width=\"373\" height=\"210\"><\/p>\n<p><em>Der Chris\u00adtus als das Alpha und das Omega und der Dop\u00adpel\u00adstrom der&nbsp;Zeit<\/em><\/p>\n<p>Rudolf Stein\u00ader spricht hier zwar nicht von zwei Zeit\u00adstr\u00f6\u00admen, daf\u00fcr aber von Ver\u00adgan\u00adgen\u00adheit und Zukun\u00adft in Bezug auf Alpha und Omega: \u201cZarathus\u00adtra wies hin auf den\u00adjeni\u00adgen, der durch das Ereig\u00adnis von Gol\u00adgatha bewirken sollte, da\u00df die Men\u00adschen die Welt der Devas [G\u00f6t\u00adter] durch die Kraft ihres eige\u00adnen Innern find\u00aden k\u00f6n\u00adnen, immer mehr und mehr, je weit\u00ader sie sich in die Zukun\u00adft hinein entwick\u00adeln und die Schritte nach vor\u00adw\u00e4rts richt\u00aden k\u00f6n\u00adnen. Und zur sel\u00adben Zeit sagte der Bud\u00addha: Ja, es ist eine geistige Welt, der gegen\u00fcber alle Sinneswelt Maja ist. Lenkt Eure Schritte zur\u00fcck in die Welt, in der Ihr w\u00e4ret, bevor der Durst nach irdis\u00adchem Dasein erwachte, und Ihr werdet find\u00aden Nir\u00advana, das Ruhen im G\u00f6t\u00adtlichen! \u2014 Das ist der Unter\u00adschied in der Lehre des Bud\u00addha und des Zarathus\u00adtra. Der Bud\u00addha lehrt, da\u00df der Men\u00adsch durch Zur\u00fcck\u00adlenkung der Schritte zum G\u00f6t\u00adtlichen kom\u00admen kann, und der Zarathus\u00adtra lehrt als Zarathos: Es wird die Zeit kom\u00admen, da wird das Licht sich verk\u00f6r\u00adpern inner\u00adhalb der Erde selb\u00adst, und dadurch wird die Seele, wenn sie vor\u00adw\u00e4rtss\u00adchre\u00adit\u00adet, n\u00e4her dem G\u00f6t\u00adtlichen kom\u00admen. \u2014 Bud\u00addha sagt: Im Zur\u00fcckschre\u00adit\u00aden \u2014 Zarathus\u00adtra sagt: Im Vor\u00adw\u00e4rtss\u00adchre\u00adit\u00aden wird die Seele den Gott find\u00aden. Ob man den Gott sucht im <em>Alpha<\/em> oder im <em>Omega<\/em>: man find\u00adet&nbsp;ihn.<\/p>\n<p>Ob man zur\u00fcck- oder vor\u00adw\u00e4rtss\u00adchre\u00adit\u00adet: zu Gott kommt man! Aber mit erh\u00f6ht\u00aden men\u00adschlichen Kr\u00e4ften sollen die Men\u00adschen ihn find\u00aden. Diejeni\u00adgen Kr\u00e4fte, die n\u00f6tig sind, den Gott des <em>Alpha<\/em> zu find\u00aden, sind die Urkr\u00e4fte des Men\u00adschen. Die Kr\u00e4fte aber, die n\u00f6tig sind, den Gott des <em>Omega<\/em> zu find\u00aden, die mu\u00df sich der Men\u00adsch sel\u00adber errin\u00adgen auf der Erde. Es ist nicht ein\u00ader\u00adlei, ob man zur\u00fcck zum Alpha oder vor\u00adw\u00e4rts zum Omega geht. Wer nur den Gott find\u00aden will, nur hineinkom\u00admen will in die geistige Welt, der mag vor\u00adw\u00e4rts- oder r\u00fcck\u00adw\u00e4rts\u00adge\u00adhen, aber wem daran liegt, da\u00df die Men\u00adschheit die Erde in einem erh\u00f6ht\u00aden Zus\u00adtande ver\u00adlasse, der mu\u00df den Weg zum <em>Omega<\/em> weisen.\u201d (<a href=\"https:\/\/anthrowiki.at\/Alpha_und_Omega#Literatur\" target=\"_blank\" rel=\"noopener\">Lit.<\/a>: <a href=\"https:\/\/odysseetheater.org\/GA\/Buecher\/GA_109.pdf#page=139&amp;view=Fit\" target=\"_blank\" rel=\"noreferrer noopener\">GA 109, S. 139f<\/a>, Her\u00advorhe\u00adbung A.F.)<\/p>\n<p>Im See\u00adlenkalen\u00adder ste\u00adht das Alpha\u2011A, dem Omega\u2011O nicht gegen\u00fcber. Indem jew\u00adeils zwei Mantren als Gegen\u00adsp\u00fcche mit A bzw. O gekennze\u00adich\u00adnet sind, bilden sie eine Achse und aus bei\u00adden Achsen bildet sich ein Kreuz. Dieses Kreuz h\u00e4ngt f\u00fcr mich zusam\u00admen mit dem unten fol\u00adgen\u00adden Kreuz der Wesens\u00adglieder von Rudolf Stein\u00ader. Er sagt, dass die Kr\u00e4fte der Wesens\u00adglieder gegeneinan\u00adder dr\u00fcck\u00aden und dadurch den physis\u00adchen Men\u00adschen, wie wir ihn ken\u00adnen, erschaffen.<\/p>\n<p><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" src=\"https:\/\/www.stellamaris-seelenkalender.de\/wp-content\/uploads\/2025\/01\/Wesensglieder-Wirkrichtungen-GA-115-S.-39-300x300.png\" alt width=\"180\" height=\"180\"><\/p>\n<p><em>Wirkrich\u00adtun\u00adgen der Wesens\u00adglieder, Graphik aus GA 115, S.&nbsp;39<\/em><\/p>\n<p>Sehe ich von Empfind\u00adungsleib und Empfind\u00adungsseele ab, so bilden die vier Wesens\u00adglieder ein Kraft-Kreuz, bei dem jedes Wesens\u00adglied zur Mitte strebt (siehe unten). Vor dem Hin\u00adter\u00adgrund dieser Ord\u00adnung der Wesens\u00adglieder zeigt sich nun, dass die soge\u00adnan\u00adnten unteren Wesens\u00adglieder, der physis\u00adche Leib und der \u00c4ther\u00adleib, von den Orten aus\u00adge\u00adhend ihre Wirkung ent\u00adfal\u00adten, die Mantren mit A haben: physis\u00adch\u00ader Leib 1 A und \u00c4ther\u00adleib 27 a. Die soge\u00adnan\u00adnten oberen Wesens\u00adglieder, Ich und Astralleib, ent\u00adfal\u00adten dage\u00adgen ihre Wirkung von Orten aus\u00adge\u00adhend, an denen Mantren mit O ste\u00adhen: Ich 15 O und Astralleib 40&nbsp;o.<\/p>\n<p><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" src=\"https:\/\/www.stellamaris-seelenkalender.de\/wp-content\/uploads\/2025\/01\/15-O-Alpha-und-Omega-vier-Anfaenge-300x169.png\" alt width=\"428\" height=\"241\"><\/p>\n<p>Der Dop\u00adpel\u00adstrom der Zeit ist hier nicht als Gegen\u00adstrom zu sehen, wie er meist dargestellt wird, son\u00addern als Kreuz. Die Mantren mit A bilden ann\u00e4h\u00adernd eine waagerechte \u2014 den Zeit\u00adstrom aus der Ver\u00adgan\u00adgen\u00adheit und die Mantren mit O ann\u00e4h\u00adernd eine Senkrechte \u2014 den Zeit\u00adstrom aus der Zukunft.<\/p>\n<p>Mir scheint, dass au\u00dfer\u00addem jedes Wesens\u00adglied diesen gemein\u00adsam durchkrafteten Raum auf seine ihm eigene Weise gliedert. Das zeigt sich im See\u00adlenkalen\u00adder. Die \u00e4u\u00dferen Pfeile sollen dies verdeutlichen.<\/p>\n<ol>\n<li>Das Ich erschafft die Ein\u00adheit. Es umfasst das Jahr als ungegliedertes Ganzes.<\/li>\n<li>Der \u00c4ther\u00adleib teilt das Jahr in Hal\u00adb\u00adjahre. Er ist das aus dem Munde von Chris\u00adtus gehende zweis\u00adchnei\u00addi\u00adge Schw\u00adert, das Wort \u2014 die Teilung in Hal\u00adb\u00adjahre wird durch die bei\u00adden Alpha\u00adbete im See\u00adlenkalen\u00adder bewirkt.<\/li>\n<li>Der Astralleib gliedert den Jahres\u00adlauf als Ei in die drei Bere\u00adiche, den Mond\u00adbere\u00adich der Oster\u00adscholle, den Son\u00adnen\u00adbere\u00adich des Kreiszen\u00adtrums und den Stern\u00adbere\u00adich der Michaelizeit.<\/li>\n<li>Der physis\u00adche Leib repr\u00e4sen\u00adtiert die Vier\u00adgliedrigkeit in den vier Wesens\u00adgliedern, deren erste drei \u201cLeib\u201d (physis\u00adch\u00ader Leib, \u00c4ther\u00adleib, Astralleib) genan\u00adnt wer\u00adden, das vierte jedoch \u201cIch\u201d. Dieser Vier\u00adgliedrigkeit der Wesens\u00adglieder entspricht die Vier\u00adgliedrigkeit des Kalen\u00adder\u00adjahres, der vier Jahreszeiten.<\/li>\n<\/ol>\n<h4><strong>\u00dcber die Gegenspr\u00fcche 15 O<\/strong> <strong>und 40&nbsp;o<br>\n<\/strong><\/h4>\n<p>Die Mantren 15 O und 40 o sind bei\u00adde aus der Per\u00adspek\u00adtive eines Ich-Sprech\u00aders geschrieben. Sie betr\u00ade\u00adf\u00adfen deshalb Aspek\u00adte des bewussten See\u00adlen\u00adlebens. Im Mantra 15 O geht es um das Ich, genauer die Bedin\u00adgung seines Kraft\u00adgewinns, wie es die zuge\u00adh\u00f6rige Ich-Rich\u00adtung erwarten l\u00e4sst. Im Mantra 40 o ist der Wahn der Eigen\u00adheit\u00aden in den See\u00adlen\u00adgr\u00fcn\u00adden lokalisiert, was auf den Astralleib und das zu ihm geh\u00f6rende Ego hin\u00adweist und damit die Astral\u00adrich\u00adtung best\u00e4tigt. Das Mantra 40 o ist das Mantra der Dreik\u00f6nigs-Woche und damit auch das Mantra der Taufe Jesu im Jor\u00addan\u00adfluss. Es ist das Mantra der Ein\u00adwoh\u00adnung des Son\u00adnengeistes, des Chris\u00adtus in den Men\u00adschen Jesus. Mit dem Tauf\u00adtag begin\u00adnt die Epipha\u00adnias-Zeit, die Zeit der Erschei\u00adn\u00adung des&nbsp;Herrn.<\/p>\n<p>Im Mantra 15 O f\u00fchlt der Ich-Sprech\u00ader das Weben des Geistes. Doch der webende Geist erscheint nicht in sein\u00ader wahren Gestalt. Nur wie verza\u00adubert im Wel\u00adtenschein ist der Geist zu erleben, nicht direkt und klar. Das vom Geist get\u00e4tigte Weben hat das Eigen\u00adwe\u00adsen des Ich-Sprech\u00aders in Sin\u00adnes\u00addumpfheit geh\u00fcllt. Die O\u2011Geste des Umh\u00fcl\u00adlens ist hier erleb\u00adbar. Der Wel\u00adtenschein k\u00f6n\u00adnte au\u00dfer\u00addem ein Hin\u00adweis auf Jupiter und alles G\u00f6t\u00adtliche sein, das in Sonne, Mond, Blitz und allen anderen Lichter\u00adschei\u00adn\u00adun\u00adgen gese\u00adhen und verehrt wurde. Diese Licht-G\u00f6t\u00adter beschreibt Rudolf Stein\u00ader als die oberen G\u00f6t\u00adter, die im Unter\u00adschied zu den unteren, chon\u00adtisch-dun\u00adklen G\u00f6t\u00adtern keine eigene Real\u00adit\u00e4t besa\u00dfen. Sie waren nur die Gedanken der unteren G\u00f6t\u00adter \u2014 also Schein.<\/p>\n<p>Rudolf Stein\u00ader sagt: \u201cWir haben also in der Entwick\u00adelung, wie sie sich bish\u00ader abge\u00adspielt hat, die Saturn\u2011, Sonnen\u2011, Mon\u00adden- und Erde\u00adnen\u00adtwick\u00adelung. Auf der Erde\u00adnen\u00adtwick\u00adelung erleben wir das Mys\u00adteri\u00adum von Gol\u00adgatha und die Johannes\u00adtaufe im Jor\u00addan. W\u00e4hrend der alten Sonnenen\u00adtwick\u00adelung ist aus der Akasha-Chronik zu gewin\u00adnen ein anderes bedeut\u00adsames Ereig\u00adnis, das in der fol\u00adgen\u00adden Weise zu charak\u00adter\u00adisieren ist. Damals war ein Prozess am weitesten vorgeschrit\u00adten, von dem man sagen kann: <strong>Die oberen G\u00f6t\u00adter sind die Vorstel\u00adlun\u00adgen der unteren G\u00f6t\u00adter, sind abh\u00e4ngig von ihnen<\/strong>. \u2014 Und diese oberen G\u00f6t\u00adter find\u00aden es, wenn ich mich triv\u00adial aus\u00addr\u00fcck\u00aden darf, ihrer eige\u00adnen Wesen\u00adheit angemessen\u00ader, in dem leicht\u00aden Ele\u00admente der oberen Wel\u00adten zu leben als in dem dichteren Ele\u00admente, aus dem sich die Erde her\u00advor\u00adbildete. Es geschieht w\u00e4hrend der Sonnenen\u00adtwick\u00adelung diese Schei\u00addung zwis\u00adchen zwei ver\u00adschiede\u00adnen G\u00f6t\u00adter\u00adgen\u00ader\u00ada\u00adtio\u00adnen, von denen sich die eine anschickt, als die wirk\u00adlichen alten G\u00f6t\u00adter weit\u00aderzuleben mit den Ele\u00admenten Erde, Wass\u00ader und Luft. Die andere G\u00f6t\u00adter\u00adgen\u00ader\u00ada\u00adtion find\u00adet das zu schwierig, in diese dicht\u00aden Ele\u00admente hinein sich zu ver\u00adset\u00adzen, und lebt blo\u00df weit\u00ader mit dem, was wir die \u00e4therischen Ele\u00admente nen\u00adnen, erst <strong>mit der W\u00e4rme, dann mit dem Licht und dem chemis\u00adchen oder Leben\u00ads\u00e4ther<\/strong>. Wir k\u00f6n\u00adnen diese zwei nebeneinan\u00adder\u00adlaufend\u00aden G\u00f6t\u00adter\u00adstr\u00f6\u00admungen auch so beze\u00adich\u00adnen, dass die eine den schwierigeren Weg w\u00e4hlt, durch die dichteren Ele\u00admente zu gehen, dass aber die andere den leicht\u00aden Weg w\u00e4hlt, gle\u00adich\u00adsam umflat\u00adtert die anderen G\u00f6t\u00adter in dem chemis\u00adchen und Leben\u00ads\u00e4ther und ihre Leiber daraus bildet. Es bildet demgem\u00e4\u00df alles, was so in diesen feineren \u00c4therele\u00admenten lebt \u2014 und das geschieht ger\u00adade in der Haupt\u00adsache w\u00e4hrend der alten Sonnenen\u00adtwick\u00adelung \u2014 Kr\u00e4fte aus, die \u00fcber\u00adhaupt auf die Dauer nur leben k\u00f6n\u00adnen in diesen d\u00fcn\u00adneren Elementen.<\/p>\n<p>Aber unge\u00adf\u00e4hr in der Mitte der alten Sonnenen\u00adtwick\u00adelung geschieht das Gro\u00dfe, Gewaltige, dass eine Wesen\u00adheit w\u00e4hrend dieser Sonnenen\u00adtwick\u00adelung Kr\u00e4fte aus\u00adbildet, die im Wider\u00adspruch ste\u00adhen mit den feineren, d\u00fcn\u00adneren \u00c4therele\u00admenten. Gegen\u00fcber dem\u00adjeni\u00adgen, was wir das Mys\u00adteri\u00adum von Gol\u00adgatha, das gro\u00dfe Erdenopfer nen\u00adnen, k\u00f6n\u00adnen wir sprechen von einem Son\u00adnenopfer, das darin bestand, dass sich eine Wesen\u00adheit zwar ihren Aufen\u00adthalt w\u00e4hlte unter den G\u00f6t\u00adtern welche nur in den feineren Ele\u00admenten leben woll\u00adten, aber solche dichteren Kr\u00e4fte aus\u00adbildete, die gewach\u00adsen waren den Erdenele\u00admenten. \u2026 Und es war des Zarathus\u00adtra gro\u00dfes Ver\u00addi\u00adenst, dass er erkan\u00adnt hat: In dem was da als Sonne drau\u00dfen ist, ist etwas zur\u00fcck\u00adge\u00adblieben von der alten Sonne. Das enth\u00e4lt vor\u00adl\u00e4u\u00adfig dieses Wesen. Aber der Moment r\u00fcckt her\u00adan, wo dieses Wesen seine den Ele\u00admenten angemessene Gestalt auch auf die Erde her\u00adab\u00adtra\u00adgen wird.\u201d (GA 129, 8. Vor\u00adtrag, 25.8. 1911, Her\u00advorhe\u00adbung A.F.)<\/p>\n<p>Das Weben des Geistes ist der sch\u00f6pferische, \u00e4therische Prozess, der Vol\u00adlzug des sinns\u00adtif\u00adten\u00adden Zusam\u00admen\u00adspiels von Kett- und Schuss\u00adf\u00e4\u00adden durch die oberen und unteren G\u00f6t\u00adter. Sie wirken gemein\u00adsam an der Bil\u00addung des physis\u00adchen Leibes. Mit dem Bild des O\u2011Lautes als Mund ist das Weben des Geistes ein Aussprechen, ein Erschaf\u00adfen des Leibes. Und dieser Leib h\u00fcllt das geistige Wesen des Men\u00adschen in Sin\u00adnes\u00addumpfheit. Waren die oberen G\u00f6t\u00adter Gedanken der unteren G\u00f6t\u00adter, so sind sie ver\u00adgle\u00adich\u00adbar mit unbe\u00adwussten Pro\u00adjek\u00adtio\u00adnen des Men\u00adschen. Inter\u00ades\u00adsan\u00adter\u00adweise unter\u00adschei\u00addet das Mantra zwis\u00adchen dem beobach\u00adt\u00aden\u00adden Ich-Sprech\u00ader und seinem Ich.<\/p>\n<p>Auch das Ich als Ego kann ich als solch eine Pro\u00adjek\u00adtion betra\u00adcht\u00aden. Durch den Erden\u00adab\u00adstieg des Chris\u00adtus, der als ober\u00ader Gott Kr\u00e4fte der unteren G\u00f6t\u00adter aus\u00adbildete, bekommt das Ich des Men\u00adschen die M\u00f6glichkeit, Kr\u00e4fte geschenkt zu bekom\u00admen, die es alleine nicht aus\u00adbilden k\u00f6n\u00adnte. Der Sinn dieses Ein\u00adh\u00fcl\u00adlens, sagt das Mantra, ist es, dem Ich-Sprech\u00ader eine Kraft zu schenken, die sein Ich ihm nicht selb\u00adst geben kann. Das Ich ist durch seine Schranken, seine Beschr\u00e4nkun\u00adgen ohn\u00adm\u00e4chtig, sich diese Kraft selb\u00adst zu geben. Das Mantra durchzieht Leib\u00adbil\u00addung. Die Odhil- oder Oth\u00adal-Rune meint Besitz, Heimat, Stamm\u00adsitz, der umfriedet und abge\u00adgren\u00adzt ist vom restlichen Land. In der Leib\u00adbil\u00addung und den Schranken, in denen das Ich ist, die es beschr\u00e4nken, kann diese O\u2011Kraft wieder\u00aderkan\u00adnt wer\u00adden. Etwas freier kann ich sagen: Das Ich ist ohn\u00adm\u00e4chtig, weil es der g\u00f6t\u00adtlich-sch\u00f6pferischen O\u2011Kraft noch nicht m\u00e4chtig ist. Und das hei\u00dft auch, das Ich ist noch nicht m\u00e4chtig, sich hinzuopfern, um in der O\u2011Qualit\u00e4t des slaw\u00adis\u00adchen \u201cEr\u201d (= \u2018on\u2019, \u2019sie\u2019 = \u2018ona\u2019 und \u2018es\u2019 = \u2018ono\u2019) die Welt selb\u00adst\u00adlos zu umfassen, sie in sich leben zu lassen. Erst dieses selb\u00adst\u00adlose Erken\u00adnen erm\u00f6glicht es dem Ich, die Sin\u00adnes\u00addumpfheit zu \u00fcberwinden.<\/p>\n<p>Das Mantra 40 o spricht von drei Orten: von den Geis\u00adtestiefen, den See\u00adlen\u00adgr\u00fcn\u00adden und den Liebe\u00adwel\u00adten \u2014 von drei Heimat-Orten sozusagen. Der Ich-Sprech\u00ader ist in den Geis\u00adtestiefen, doch der geschilderte Prozess vol\u00adlzieht sich in den See\u00adlen\u00adgr\u00fcn\u00adden, entstammt, entquillt aber aus Herzens Liebe\u00adwel\u00adten. Im Mantra wer\u00adden diese Orte erw\u00e4h\u00adnt aber nicht weit\u00ader the\u00adma\u00adtisiert. Es geht um den Prozess, der dort geschieht. Der Eigen\u00adheit\u00aden leer\u00ader Wahn erf\u00fcllt sich mit der Feuerkraft des Wel\u00adtenwortes. (\u00dcber die sieben Wort\u00admantren siehe <a href=\"https:\/\/www.stellamaris-seelenkalender.de\/?page_id=1553\">Blog 38 m<\/a>, \u00fcber die sechs Geis\u00adtestiefen den Blog\u00ada\u00adr\u00adtikel \u00fcber die Spiegel\u00adspr\u00fcche <a href=\"https:\/\/www.stellamaris-seelenkalender.de\/?page_id=2446\">17 Q \u2014 36 k<\/a>.) Der Wahn der Eigen\u00adheit\u00aden l\u00e4sst sich ver\u00adgle\u00adichen mit den Gedanken der unteren G\u00f6t\u00adter, die zu oberen G\u00f6t\u00adtern wur\u00adden. Es sind Pro\u00adjek\u00adtio\u00adnen aus den Tiefen der Seele. Und in diese \u201cleeren\u201d Gedanken zieht die Feuerkraft des Wel\u00adtenwortes ein und erf\u00fcllt sie, wie der Chris\u00adtus den Men\u00adschen Jesus im Taufer\u00adeig\u00adnis erf\u00fcllte. Was Wahn war, erh\u00e4lt Leben, denn die Feuerkraft des Wel\u00adtenwortes ist feurige Sch\u00f6pfer\u00adkraft. In der Feuerkraft l\u00e4sst sich der W\u00e4rme\u00e4ther erken\u00adnen, der dem Ich die Grund\u00adlage gibt. Ich-Bil\u00addung geschieht hier. Ein Wahn, der mit der Feuerkraft des Wel\u00adtenwortes erf\u00fcllt ist, wird sich schick\u00adsal\u00adbildend auswirken.<\/p>\n<p>Die Lautkraft des O l\u00e4sst sich mehrfach find\u00aden. Das O als Mund spricht das Wel\u00adtenwort. Genauer sind es die Liebe\u00adwel\u00adten des Herzens, aus denen es stammt und die deshalb das O des Mundes sind. Die Feuerkraft des Wel\u00adtenwortes ist mit dem Atem ver\u00adgle\u00adich\u00adbar, der das Wort tr\u00e4gt. Die See\u00adlen\u00adgr\u00fcnde wer\u00adden mit dem Wel\u00adtenwort erf\u00fcllt, wie das Auge mit dem Licht, das es sieht. So kann auch in den See\u00adlen\u00adgr\u00fcn\u00adden die O\u2011Qualit\u00e4t erlebt wer\u00adden, dieses Mal als&nbsp;Auge.<\/p>\n<p>Im Mantra 15 O wirkt die Lautkraft des O von au\u00dfen ein\u00adh\u00fcl\u00adlend und beschr\u00e4nk\u00adend, im Mantra 40 o wirkt sie erf\u00fcl\u00adlend von&nbsp;innen.<\/p>\n<h4><strong>Erg\u00e4nzung: Das Wirken Ahrimans und Luzifers in den Gegenspr\u00fcchen 15 O und 40&nbsp;o<\/strong><\/h4>\n<p>Die Mantren 15 O und 40 o zeigen die Auswirkun\u00adgen der ahri\u00adman\u00adis\u00adchen und luz\u00adiferischen Ein\u00adwirkung auf das Men\u00adschen\u00adwe\u00adsen. Die Sin\u00adnes\u00addumpfheit ist Ahri\u00admans Werk, der Wahn der Eigen\u00adheit\u00aden ist luz\u00adiferische Verblendung. Rudolf Stein\u00ader sagt \u00fcber Ahri\u00adman: \u201eIn diesem zweit\u00aden Glied der men\u00adschlichen Seele, der Ver\u00adstandesseele, also in dem umgear\u00adbeit\u00adeten St\u00fcck des \u00c4ther\u00adleibes, da hat sich fest\u00adge\u00adset\u00adzt Ahri\u00adman. Da ist er drin\u00adnen und f\u00fchrt den Men\u00adschen zu falschen Urteilen \u00fcber das Materielle, f\u00fchrt ihn zu Irrtum und S\u00fcnde und L\u00fcge, zu allem, was eben aus der Ver\u00adstandes- oder Gem\u00fctsseele kommt. In alle\u00addem zum Beispiel, da\u00df der Men\u00adsch sich der Illu\u00adsion hin\u00adgibt, mit der Materie sei das Richtige gegeben, haben wir Ein\u00adfl\u00fcsterun\u00adgen des Ahri\u00adman, des Mephistophe\u00adles zu sehen.\u201d (Lit.: GA 107, S.&nbsp;247)<\/p>\n<p>Auch das Weben des Geistes kann betra\u00adchtet wer\u00adden als von Ahri\u00adman durch\u00adwirkt. Ger\u00adade die soge\u00adnan\u00adnten h\u00f6heren \u00c4ther\u00adarten, die dem Men\u00adschen mit dem S\u00fcn\u00adden\u00adfall ent\u00adzo\u00adgen wur\u00adden, bringt Rudolf Stein\u00ader in Zusam\u00admen\u00adhang mit Ahri\u00adman: \u201e\u00dcber den Ton- und Leben\u00ads\u00e4ther hat beson\u00adders Ahri\u00adman seine Gewalt. Ahri\u00adman ist zugle\u00adich der Geist der Schwere. Ahri\u00adman hat das Bestreben, Luz\u00adifer ent\u00adge\u00adgen\u00adzuwirken. Dadurch wird in ein\u00ader gewis\u00adsen Weise wesentlich das Gle\u00adichgewicht bewirkt, da\u00df von den weise wirk\u00adenden, fortschre\u00adi\u00adt\u00aden\u00adden G\u00f6t\u00adtern der luz\u00adiferischen Gewalt, die den Men\u00adschen hin\u00adausheben will \u00fcber das Irdis\u00adche, ent\u00adge\u00adgengestellt wird die ahri\u00adman\u00adis\u00adche Gewalt. Ahri\u00adman will nun den Men\u00adschen eigentlich herun\u00adterziehen ins Physis\u00adche. Er will ihn mehr physisch machen, als er son\u00adst w\u00fcrde als Mit\u00adtel\u00admen\u00adsch. Dazu ist Ahri\u00adman dadurch vor\u00adbere\u00adit\u00adet, da\u00df er beson\u00adders Gewalt hat \u00fcber den Ton- und Leben\u00ads\u00e4ther. Und in Ton- und Leben\u00ads\u00e4ther <strong>wirkt er und webt er<\/strong>, der Ahri\u00adman. Und dadurch wird nun die men\u00adschliche physis\u00adche Gestalt, indem sie aus dem \u00c4ther her\u00adaus\u00adge\u00adht ins Physis\u00adche hinein, in ein\u00ader andern Weise physisch, als sie gewor\u00adden w\u00e4re durch die blo\u00df fortschre\u00adi\u00adt\u00aden\u00adden G\u00f6t\u00adter, zur m\u00e4nnlichen Gestalt. Die m\u00e4nnliche Gestalt w\u00e4re ohne den Ein\u00adflu\u00df Ahri\u00admans gar nicht denkbar, gar nicht m\u00f6glich. So da\u00df man sagen kann: Die weib\u00adliche Gestalt ist her\u00adaus\u00adge\u00adwoben durch Luz\u00adifer aus dem W\u00e4rme- und Licht\u00e4ther, indem Luz\u00adifer dieser Gestalt \u00e4therisch ein gewiss\u00ades Streben nach oben ein\u00adfl\u00f6\u00dft. Die m\u00e4nnliche Gestalt wird von Ahri\u00adman so geformt, da\u00df ihr ein gewiss\u00ades Streben zur Erde hin eingepflanzt wird.\u201d (Lit.: GA 272, S.&nbsp;182f)<\/p>\n<p>Die Mantren 15 O und 40 o sind Gegen\u00adspr\u00fcche. Sie hal\u00adten sich im gewis\u00adsen Sinne gegen\u00adseit\u00adig im Gle\u00adichgewicht, und diese hier geschaute Bal\u00adance entspricht dem Kr\u00e4fte\u00adspiel, \u00fcber das Rudolf Stein\u00ader im soeben Zitierten berichtet hat.<\/p>\n<p>Das fol\u00adgende Zitat von Rudolf Stein\u00ader \u00fcber Luz\u00adifer verdeut\u00adlicht seine Wirkung auf den Astralleib und das \u00fcber\u00adsteigerte Ich-Gef\u00fchl \u2014 den leeren Wahn der Eigen\u00adheit: \u201eDer Men\u00adsch bestand, als er die Erde betrat, aus dem physis\u00adchen Leibe, dem \u00c4ther\u00adleibe und dem Astralleib und bildete diese weit\u00ader aus. Nun wurde ihm von gewis\u00adsen erhabenen Wesen, die vorzugsweise auf der Sonne und dem Monde ihren Wohn\u00adsitz hat\u00adten, von diesen Wesen wurde ihm die Ich\u00adheit zuteil. Es wirk\u00adten sozusagen diese Wesen an dem Ich mit. Es gab aber gewisse andere [also luz\u00adiferische] Wesen, die w\u00e4hrend der Satum\u2011, Son\u00adnen- und Mon\u00adde\u00adnen\u00adtwick\u00adelung sich nicht soweit hin\u00adaufgeschwun\u00adgen hat\u00adten, da\u00df sie bei dieser Eingliederung des Ichs h\u00e4t\u00adten mitwirken k\u00f6n\u00adnen. Sie kon\u00adnten nur das, was sie auf dem Monde gel\u00adernt hat\u00adten. Sie mu\u00dften sich darauf beschr\u00e4nken, an dem Astralleib des Men\u00adschen zu arbeit\u00aden, so da\u00df dem Men\u00adschen etwas eingegliedert wurde in den Astralleib, was nicht zu seinem Edel\u00adsten geh\u00f6rte, was nicht von den erhabenen h\u00f6heren Wesen, son\u00addern von den ver\u00adsp\u00e4teten, zur\u00fcck\u00adge\u00adbliebe\u00adnen Ein\u00addrin\u00adglin\u00adgen gekom\u00admen ist. H\u00e4t\u00adten diese Wesen das auf dem Monde gemacht, so w\u00fcrde das ein H\u00f6ch\u00adstes gewe\u00adsen sein. Dadurch aber, da\u00df sie es auf der Erde als Nachz\u00fc\u00adgler macht\u00aden, dadurch gliederten sie dem Astralleib etwas ein, was ihn niedriger stellte, als er son\u00adst h\u00e4tte wer\u00adden k\u00f6n\u00adnen. Er wurde mit Instink\u00adten und Lei\u00adden\u00adschaften und mit dem Ego\u00adis\u00admus begabt.<\/p>\n<p>\u2026 Wenn diese geisti\u00adgen Wesen nicht solche Wirkung h\u00e4t\u00adten aus\u00fcben k\u00f6n\u00adnen, dann w\u00fcrde im Men\u00adschen\u00adleben das nicht aufge\u00adtreten sein, was dazu\u00admal in den Men\u00adschen kam. Das ist eine gesteigerte Selb\u00ads\u00adtheit des Men\u00adschen, ein gesteigertes Ich-Gef\u00fchl. \u201d (Lit.: GA 106, S.&nbsp;150f)<\/p>\n<p>An dieser Stelle m\u00f6cht ich auf die Eury\u00adth\u00admiefor\u00admen zu den Mantren hin\u00adweisen, denn auch sie deuten diese bei\u00adden Wider\u00adsach\u00ader an. Jew\u00adeils im Vor-Takt kann ich sie erblick\u00aden: im Vor-Takt von 15 O wirkt die lila Form, als rage rechts eine fel\u00adsige Gestalt auf, die links von einem kanti\u00adgen Gesicht im Pro\u00adfil&nbsp; angeschaut wird, w\u00e4hrend die Lin\u00adien sich durch\u00addrin\u00adgen; im Vor\u00adtakt von 40 o l\u00e4sst die gelbe Form an einen kopf\u00fcber st\u00fcrzen\u00adden Men\u00adschen denken. Die unter\u00adste gro\u00dfe Schlaufe ist sein Kopf, die vier kleineren Schlaufen die Gliedma\u00dfen.<\/p>\n<p><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" src=\"https:\/\/www.stellamaris-seelenkalender.de\/wp-content\/uploads\/2025\/07\/15-O-40-o-Vor-Takt-300x169.png\" alt width=\"300\" height=\"169\"><\/p>\n<p><em>Die For\u00admen des Vor\u00adtak\u00adts von 15 O und 40 o zeigen ahri\u00adman\u00adis\u00adche und luz\u00adiferische Charakteristik<\/em><\/p>\n\t\t\t<a href=\"https:\/\/www.stellamaris-seelenkalender.de\/?page_id=1052\" target=\"_self\">\n\t\t\t\t\t\tBlog zum Spruch 15&nbsp;O&nbsp;<\/a>\n\t\t\t<a href=\"https:\/\/www.stellamaris-seelenkalender.de\/?page_id=1580\" target=\"_self\">\n\t\t\t\t\t\tBlog zum Spruch 40&nbsp;o&nbsp;<\/a>\n\t\t\t<a href=\"https:\/\/www.stellamaris-seelenkalender.de\/?page_id=3051\" target=\"_self\">\n\t\t\t\t\t\tN\u00e4ch\u00adster Blog-Eintrag&nbsp;<\/a>\n\t\t\t<a href=\"https:\/\/www.stellamaris-seelenkalender.de\/?page_id=136\" target=\"_self\">\n\t\t\t\t\t\tzur\u00fcck zur \u00dcbersicht&nbsp;<\/a>\n\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Die Gegen\u00adspr\u00fcche 15 O und 40&nbsp;o 15 O Ich f\u00fch\u00adle wie verza\u00adubert Im Wel\u00adtenschein des Geistes Weben: Es hat in Sin\u00adnes\u00addumpfheit Geh\u00fcllt mein Eigen\u00adwe\u00adsen, Zu schenken mir die&nbsp;Kraft: Die, ohn\u00adm\u00e4chtig sich selb\u00adst zu&nbsp;geben, Mein Ich in seinen Schranken ist. 40 o Und bin ich in den Geis\u00adtestiefen, Erf\u00fcllt in meinen See\u00adlen\u00adgr\u00fcn\u00adden Aus Herzens Liebe\u00adwel\u00adten&nbsp;Der\u2026<\/p>\n","protected":false},"author":1,"featured_media":0,"parent":0,"menu_order":0,"comment_status":"closed","ping_status":"closed","template":"","meta":{"wp_typography_post_enhancements_disabled":false,"footnotes":""},"class_list":["post-3019","page","type-page","status-publish","hentry"],"_links":{"self":[{"href":"https:\/\/www.stellamaris-seelenkalender.de\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/pages\/3019","targetHints":{"allow":["GET"]}}],"collection":[{"href":"https:\/\/www.stellamaris-seelenkalender.de\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/pages"}],"about":[{"href":"https:\/\/www.stellamaris-seelenkalender.de\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/types\/page"}],"author":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.stellamaris-seelenkalender.de\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/users\/1"}],"replies":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.stellamaris-seelenkalender.de\/index.php?rest_route=%2Fwp%2Fv2%2Fcomments&post=3019"}],"version-history":[{"count":0,"href":"https:\/\/www.stellamaris-seelenkalender.de\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/pages\/3019\/revisions"}],"wp:attachment":[{"href":"https:\/\/www.stellamaris-seelenkalender.de\/index.php?rest_route=%2Fwp%2Fv2%2Fmedia&parent=3019"}],"curies":[{"name":"wp","href":"https:\/\/api.w.org\/{rel}","templated":true}]}}