{"id":2978,"date":"2024-12-21T13:58:15","date_gmt":"2024-12-21T12:58:15","guid":{"rendered":"https:\/\/www.stellamaris-seelenkalender.de\/?page_id=2978"},"modified":"2025-07-05T21:04:59","modified_gmt":"2025-07-05T19:04:59","slug":"blog-beitrag-1-2-copy-3-copy-7-copy-copy-copy-copy-copy-2-copy-copy-copy-copy-copy-copy-copy-copy-copy-copy-copy-copy-copy-copy-copy-copy-copy-copy-copy-copy-copy-copy-3-copy-copy-copy-copy","status":"publish","type":"page","link":"https:\/\/www.stellamaris-seelenkalender.de\/?page_id=2978","title":{"rendered":"Blog \u2014 Gegenspr\u00fcche 13 M \u2014 38&nbsp;m"},"content":{"rendered":"\n\n\t<p><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" src=\"https:\/\/www.stellamaris-seelenkalender.de\/wp-content\/uploads\/2024\/12\/13-M-38-m-300x169.png\" alt width=\"300\" height=\"169\"><\/p>\n<h4><strong>Die Gegenspr\u00fcche 13 M<\/strong><strong> und 38&nbsp;m<br>\n<\/strong><\/h4>\n<table width=\"713\">\n<tbody>\n<tr>\n<td width=\"311\"><strong>13 M<\/strong>\n<p>Und bin ich in den Sinnesh\u00f6hen,<\/p>\n<p>So flammt in meinen Seelentiefen<\/p>\n<p>Aus Geistes Feuerwelten<\/p>\n<p>Der G\u00f6t\u00adter Wahrheitswort:<\/p>\n<p>In Geis\u00adtes\u00adgr\u00fcn\u00adden suche ahnend<\/p>\n<p>Dich geistver\u00adwandt zu finden.<\/p>\n.\u2026<\/td>\n<td width=\"16\"><\/td>\n<td width=\"311\"><strong>38 m Weihe-Nacht-Stimmung<\/strong>\n<p>Ich f\u00fch\u00adle wie entzaubert<\/p>\n<p>Das Geis\u00adte\u00adskind im Seelenscho\u00df;<\/p>\n<p>Es hat in Herzenshelligkeit<\/p>\n<p>Gezeugt das heilige Weltenwort<\/p>\n<p>Der Hoff\u00adnung Himmelsfrucht,<\/p>\n<p>Die jubel\u00adnd w\u00e4chst in Weltenfernen<\/p>\nAus meines Wesens Gottesgrund.<\/td>\n<\/tr>\n<\/tbody>\n<\/table>\n<h4><strong>Die Eurythmieformen zu den Mantre<\/strong><strong>n 13 M<\/strong><strong> und 38&nbsp;m<br>\n<\/strong><\/h4>\n<h4><strong><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" src=\"https:\/\/www.stellamaris-seelenkalender.de\/wp-content\/uploads\/2024\/12\/13-M-300x169.png\" alt width=\"300\" height=\"169\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" src=\"https:\/\/www.stellamaris-seelenkalender.de\/wp-content\/uploads\/2024\/12\/38-m-300x169.png\" alt width=\"300\" height=\"169\"><\/strong><strong><br>\n<\/strong><\/h4>\n<h4><strong>\u00dcber den Buchstaben \u201cM\u201d<br>\n<\/strong><\/h4>\n<p>Das M hei\u00dft im <strong>gotis\u00adchen<\/strong> Alpha\u00adbet des Wul\u00adfi\u00adla \u2018Man\u00adna\u2019, die <strong>angel\u00ads\u00e4ch\u00adsis\u00adche<\/strong> Rune ist \u2018man\u2019; das <strong>\u00e4ltere Futhark<\/strong> ken\u00adnt das M als \u2018man\u00adnaz\u2019 (\u16d7) und alle Namen bedeuten \u2018Men\u00adsch, Mann\u2019, denn \u2018Mann\u2019 kann in diesem Fall f\u00fcr bei\u00adde Geschlechter ver\u00adwen\u00addet wer\u00adden. Auch die deutschen W\u00f6rtchen \u2018man\u2019 und \u2018jed\u00ader\u00adman\u2019 wer\u00adden nicht geschlechts\u00adge\u00adbun\u00adden ver\u00adwen\u00addet. F\u00fcr das deutsche Wort \u2018Mann\u201d gibt es im Englis\u00adchen ein weib\u00adlich\u00ades Pen\u00addant in \u2018wo-man\u2019, von \u2018Wif-mon\u2019, d.h. \u2018Weib-man\u2019, also \u2018Weib-Men\u00adsch\u2019. Der \u2018Men\u00adsch\u2019 hie\u00df im althochdeutschen \u2018man\u00adnis\u00adco\u2019, das mit dem San\u00adskrit Wort \u2019 Manushya\u2019 ver\u00adwandt ist und auch dort \u2018Men\u00adsch\u2019 bedeutet.&nbsp; Altindisch und iranisch lautet das Wort \u2018manu\u2019, \u2018manus\u2019 und meint neben \u2018Men\u00adsch\u2019 auch Manu, den Stam\u00adm\u00advater der Men\u00adschen. \u00dcber Manu sagt Rudolf Stein\u00ader: \u201cDer gro\u00dfe Eingewei\u00adhte, der die V\u00f6lk\u00ader\u00adst\u00e4mme aus der Atlantis nach dem Osten f\u00fchrte, wird \u2026 \u2018Manu\u2019 genan\u00adnt. Unter seinem direk\u00adten Ein\u00adfluss entwick\u00adelte sich die indis\u00adche und per\u00adsis\u00adche Kul\u00adtur.\u201d (GA 142, in: Ernst Moll, Die Sprache der Laute, S. 246) Manu ist iden\u00adtisch mit Noah und ret\u00adtete die Men\u00adschen vor der gro\u00dfen Flut. Seine \u00fcber\u00adra\u00adgen\u00adden F\u00e4higkeit\u00aden beruht\u00aden darauf, dass er bere\u00adits damals seinen Astralleib zum Geist\u00adselb\u00adst umge\u00adbildet hat\u00adte, das auf indisch \u2018Man\u00adas\u2019 genan\u00adnt wird. Rudolf Stein\u00ader f\u00e4hrt fort: \u201cNehmen wir an, in alten Zeit\u00aden w\u00e4re ein Men\u00adsch aufge\u00adtreten, der in umfassend\u00adstem Sinn das Man\u00adas zum Aus\u00addruck gebracht h\u00e4tte. \u2026 man h\u00e4tte sich nicht beg\u00adn\u00fcgt, ihn so zu beze\u00adich\u00adnen wie andere Men\u00adschen, \u2026 man w\u00fcrde gesagt haben: Der ist ein Man\u00adas\u00adtr\u00e4ger, der ist ein Manu.\u201d (GA 142 in Ernst Moll, Die Sprache der Laute, S. 246) An ander\u00ader Stelle beze\u00adich\u00adnet Rudolf Stein\u00ader Manu als einen Gott: \u201cEs gab eine Gestalt, die ins\u00adbeson\u00addere Dien\u00adste leis\u00adtete in der Zeit der Men\u00adsch\u00adenen\u00adtwick\u00adlung, als der kom\u00adbinierende Ver\u00adstand eingegliedert wurde. Diese F\u00e4higkeit wurde dem Men\u00adschen eingepflanzt und zu den Tat\u00aden des Gottes Manu gerech\u00adnet.\u201d (GA 106 in: Ernst Moll, Die Sprache der Laute, S.&nbsp;248)<\/p>\n<p>Das M bedeutet Men\u00adsch. Doch was sah man am Men\u00adschen als wichtig an? Men\u00adschheit hie\u00df auf gotisch \u2018Man\u00adaseth\u2019, das sich aus \u2018Man\u00adas\u2019, dem Geist\u00adselb\u00adst und \u2018Saat\u2019 zusam\u00admenset\u00adzt. Die Men\u00adschheit ist also die \u2018Man\u00adas-Saat\u2019, die Geist\u00adsaat auf Erden. Und was w\u00e4chst aus dem Geist\u00adselb\u00adst-Samen? Rudolf Stein\u00ader sagt: \u201cDer ein \u2018Ich\u2019 bildende und als \u2018Ich\u2019 lebende Geist [wird] \u2018Geist\u00adselb\u00adst\u2019 genan\u00adnt, weil er als \u2018Ich\u2019 oder \u2018Selb\u00adst\u2019 des Men\u00adschen erscheint. Das Geist\u00adselb\u00adst ist eine Offen\u00adbarung der geisti\u00adgen Welt inner\u00adhalb des Ich, wie von der anderen Seite her die Sin\u00adnesempfind\u00adung eine Offen\u00adbarung der physis\u00adchen Welt inner\u00adhalb des Ich ist.\u201d (GA 9 in: Ernst Moll, Die Sprache der Laute, S. 246) Das M meint also das Geistige im Men\u00adschen, das als Ich im K\u00f6r\u00adp\u00ader lebt und das Geist\u00adselb\u00adst aus\u00adbildet durch die Reini\u00adgung und Indi\u00advid\u00adu\u00adal\u00adisierung des Astralleibs.<\/p>\n<p>Auch wenn Manu, der gro\u00dfe F\u00fchrer der Men\u00adschheit, das Geist\u00adselb\u00adst bere\u00adits voll\u00adst\u00e4ndig aus\u00adge\u00adbildet hat\u00adte, so war das bei der Mehrzahl der Men\u00adschen nicht der Fall. Der Beginn dieser Entwick\u00adlung f\u00fcr das hebr\u00e4is\u00adche Volk fand auf der W\u00fcsten\u00adwan\u00adderung statt, als sie aus \u00c4gypten aus\u00adge\u00adzo\u00adgen waren. Rudolf Stein\u00ader erk\u00adl\u00e4rt: \u201cNun schauen wir uns das \u00e4u\u00dfere Zeichen an, durch das auf die Israeliten herun\u00adter\u00adrin\u00adnt der Logos, soweit sie ihn rein begrif\u00adflich, in Gedanken erfassen k\u00f6n\u00adnen. Dieses \u00e4u\u00dfere Zeichen ist das \u2018Man\u00adna\u2019 der W\u00fcste. Man\u00adna ist in Wahrheit das\u00adselbe Wort wie \u2018Man\u00adas\u2019, das Geist\u00adselb\u00adst. So str\u00f6mt in die Men\u00adschheit, die nach und nach sich errun\u00adgen hat das Ich-Bewusst\u00adsein, der erste Anflug von dem Geist\u00adselb\u00adst ein.\u201d (GA 112 in: Ernst Moll, Die Sprache der Laute, S. 246) Das Man\u00adas, das Geist\u00adselb\u00adst, ist der umge\u00adwan\u00addelte Astralleib. Rudolf Stein\u00ader sagt: \u201cDer Men\u00adsch kann begin\u00adnen, seinen Astralleib zu reini\u00adgen und zu verk\u00adl\u00e4ren. Das nen\u00adnt man das \u2018ver\u00adbor\u00adgene Man\u00adna\u2019.\u201d (GA 104 in: Ernst Moll, Die Sprache der Laute, S.&nbsp;247)<\/p>\n<p>Das Geist\u00adselb\u00adst ist das erste geistige Wesens\u00adglied des Men\u00adschen, das vom Tod unber\u00fchrt bleibt. So wun\u00addert es nicht, dass der Begriff der \u2018<a href=\"https:\/\/anthrowiki.at\/Manen\" target=\"_blank\" rel=\"noopener\">Manen<\/a>\u2019, der guten oder b\u00f6sen Geis\u00adter Ver\u00adstor\u00adben\u00ader im r\u00f6mis\u00adchen Reich, mit \u2018Man\u00adas\u2019, also dem Geist\u00adselb\u00adst ver\u00adwandt ist. Laut Rudolf Stein\u00ader wurde dieser Begriff stets in der Mehrzahl gebraucht: \u201c\u2026 ein deut\u00adlich\u00ades Bewu\u00dft\u00adsein vom Geist\u00adselb\u00adst ist ins\u00adbeson\u00addere bei solchen Men\u00adschen vorhan\u00adden, die auf das Geistige zu sehen ver\u00adm\u00f6\u00adgen. Sie wis\u00adsen, da\u00df das gesamte mor\u00adgen\u00adl\u00e4ndis\u00adche Bewu\u00dft\u00adsein, insofern es gebildetes Bewu\u00dft\u00adsein ist, dieses Geist\u00adselb\u00adst \u00abMan\u00adas\u00bb nen\u00adnt \u2026 Aber auch in der abendl\u00e4ndis\u00adchen Men\u00adschheit, wenn sie nicht ger\u00adade \u00abgelehrt\u00bb gewor\u00adden ist, ist ein deut\u00adlich\u00ades Bewu\u00dft\u00adsein von diesem Geist\u00adselb\u00adst vorhan\u00adden. \u2026denn man nen\u00adnt im Volke \u2026 das, was vom Men\u00adschen \u00fcbrig\u00adbleibt nach dem Tode, die Manen. Man spricht davon, da\u00df nach dem Tode \u00fcbrig\u00adbleiben die Manen; Man\u00adas = die Manen. \u2026 das Volk gebraucht in diesem Falle den Plur\u00adal, die Manen. Wir, die wir wis\u00adsenschaftlich mehr das Geist\u00adselb\u00adst noch auf den Men\u00adschen vor dem Tode beziehen, sagen in der Ein\u00adzahl: das Geist\u00adselb\u00adst. Das Volk, das mehr aus der Real\u00adit\u00e4t, aus der naiv\u00aden Erken\u00adnt\u00adnis her\u00adaus \u00fcber dieses Geist\u00adselb\u00adst spricht, gebraucht die Mehrzahl, indem es von den Manen redet, weil der Men\u00adsch in dem Augen\u00adblick, wo er durch die Pforte des Todes geht, aufgenom\u00admen wird von ein\u00ader Mehrzahl von geisti\u00adgen Wesen\u00adheit\u00aden. Ich habe das schon in einem anderen Zusam\u00admen\u00adhang angedeutet: Wir haben unseren per\u00ads\u00f6n\u00adlichen f\u00fchren\u00adden Geist aus der Hier\u00adar\u00adchie der Angeloi; dar\u00fcber\u00adste\u00adhend aber haben wir die Geis\u00adter aus der Hier\u00adar\u00adchie der Archangeloi, die sich sogle\u00adich ein\u00adschal\u00adten, wenn der Men\u00adsch durch die Pforte des Todes geht, so da\u00df er dann sofort sein Dasein in gewiss\u00ader Beziehung in der Mehrzahl hat, weil viele Archangeloi in sein Dasein eingeschal\u00adtet sind. Das f\u00fchlt das Volk sehr deut\u00adlich, weil es wei\u00df, da\u00df der Men\u00adsch, im Gegen\u00adsatz zu seinem Dasein hier, das als eine Ein\u00adheit erscheint, sich dann mehr oder weniger als eine Viel\u00adheit wahrn\u00adimmt. Also die Manen sind etwas, was im naiv\u00aden Volks\u00adbe\u00adwu\u00dft\u00adsein von diesem der Mehrzahl nach vorhan\u00adde\u00adnen Geist\u00adselb\u00adst, von Man\u00adas, lebt.\u201d (Lit.: GA 293, S.&nbsp;63f)<\/p>\n<p>Auch wenn das Bewusst\u00adsein von Man\u00adas, dem Geist\u00adselb\u00adst heute kaum vorhan\u00adden ist, zeigen die vielf\u00e4lti\u00adgen Spuren sein\u00ader Wortwurzel in ganz unter\u00adschiedlichen Sprachen, dass dies nicht immer so war. Diese Wortwurzel lautet \u2018man\u2019 und bedeutet \u2018Gedankenkraft\u2019, die hin\u00adter dem Denken ste\u00adhende Geis\u00adteskraft. Im alt\u00adper\u00adsichen Aves\u00adta ist \u2018man\u00adah\u2019 die Kraft, durch die der Men\u00adsch ein denk\u00adendes Wesen ist \u2014 durch die er Men\u00adsch ist. Mit \u2018Manu\u2019 ist griechisch \u2018Minos\u2019 (mythis\u00adch\u00ader K\u00f6nig von Kre\u00adta) und \u00e4gyp\u00adtisch \u2018Menes\u2019 (alt\u00e4\u00adgyp\u00adtis\u00adch\u00ader Pharao) ver\u00adwandt. Auch im deutschen Wort \u2018Minne\u2019 find\u00adet sich das Wort \u2018Man\u00adas\u2019 wieder, das im Althochdeutschen nicht nur \u2018Liebe\u2019, son\u00addern auch \u2018Erin\u00adnerung\u2019, \u2018Ged\u00e4cht\u00adnis\u2019, \u2018Einge\u00addenken\u2019 bedeutet. Im lateinis\u00adchen Wort f\u00fcr \u2018erin\u00adnern, \u2018memo\u00adria\u2019, wird dieser Zusam\u00admen\u00adhang eben\u00adso deut\u00adlich, wie im deutschen Wort \u2018merken\u2019. Ahu\u00adra Maz\u00addao, der per\u00adsis\u00adche Name der h\u00f6ch\u00adsten Son\u00adnen\u00adgot\u00adtheit, bedeutet auf aves\u00adta \u2018g\u00f6t\u00adtliche Erin\u00adnerung\u2019 oder \u2018g\u00f6t\u00adtliche Geis\u00adteskraft\u2019. Eben\u00adso von dieser Wortwurzel stammt \u2018mantra\u2019, das Zauber\u00adwort, die \u2018Zauber\u00adrune\u2019 \u2014 unser heutiges Wort Mantra. Auf Aves\u00adta bedeutet \u2018man\u00adthra\u2019 \u2018Wort\u2019, \u2018Gedanke\u2019 und \u2018mainyu\u2019 \u2018Geist\u2019. Der \u2018arge Geist\u2019 ist \u2018angro mainyu\u2019, das zu \u2018Ahri\u00adman\u2019 wurde. (Her\u00admann Beckh, in: Ernst Moll, Die Sprache der Laute, S.&nbsp;247)<\/p>\n<p>Das M meint den geisti\u00adgen Men\u00adschen, der im K\u00f6r\u00adp\u00ader lebt: Rudolf Stein\u00ader sagt: \u201c&nbsp;\u2018Men\u00adsch\u2019 \u2014 \u2018Manushya\u2019: im San\u00adskrit das Wort f\u00fcr \u2018Men\u00adsch\u2019. Damit ist \u2026 angeschla\u00adgen \u2026 die Grun\u00addempfind\u00adung, die man mit dem Men\u00adschen\u00adtum ver\u00adband. Worauf bezieht man sich nun, wenn man dem Men\u00adschen den Namen \u2018manushya\u2019 gibt, wenn man also diesen Wort\u00adstamm ver\u00adwen\u00addet, um den Men\u00adschen zu beze\u00adich\u00adnen\u2026? Man bezieht sich auf das Geistige im Men\u00adschen; man beurteilt vor allen Din\u00adgen den Men\u00adschen als ein geistiges Wesen. Wenn man aus\u00addr\u00fcck\u00aden will: der Men\u00adsch ist Geist, und das andere ist nur der Aus\u00addruck, die Offen\u00adbarung des Geistes, \u2014 wenn man also in erster Lin\u00adie Wert legt auf den Men\u00adschen als Geist, sagt man \u2018Manushya\u2019. \u2026 Diejeni\u00adgen, die mit \u2018Manushya\u2019 oder einem \u00e4hn\u00adlich klin\u00adgen\u00adden Tonge\u00adf\u00fcge den Men\u00adschen beze\u00adich\u00adnen, sie sahen vor allen Din\u00adgen auf den Geist, auf das aus der geisti\u00adgen Welt Herun\u00adter\u00adsteigende.\u201d (GA 175, in: Ernst Moll, Die Sprache der Laute, S.&nbsp;247)<\/p>\n<p>Das M ist ein Nasal\u00adlaut, denn es wird mit geschlosse\u00adnen Lip\u00adpen gebildet, die Luft entwe\u00adicht aus der Nase. Phys\u00adi\u00adol\u00ado\u00adgisch zeigt er damit die Verbindung von Unten und Oben \u2014 Lip\u00adpen und Nase. Im Alpha\u00adbet mit seinen 26 Buch\u00adstaben und auch von den Wochen des Som\u00admer-Hal\u00adb\u00adjahres aus betra\u00adchtet nimmt das M mit 13 M \u2011zusam\u00admen mit der Woche 14 N \u2014 die Mit\u00adtel\u00adpo\u00adsi\u00adtion ein. So wun\u00addert es nicht, das sich das M in Worten wie \u2018Sym\u00adme\u00adtrie\u2019, \u2018Ma\u00df\u2019, \u2018Har\u00admonie\u2019 und \u2018Him\u00admel\u2019 find\u00adet. Rudolf Stein\u00ader sagt: Das M ist \u201c\u2026 der Men\u00adsch als solch\u00ader, oder auch der im Gle\u00adichgewicht sein\u00ader drei Kr\u00e4fte, Denken, F\u00fchlen und Wollen befind\u00adliche Men\u00adsch.\u201d (GA 279 in: Ernst Moll, Die Sprache der Laute, S. 248) Das M ist der Laut der \u2018Mitte\u2019, des \u2018med\u00adi\u00adta\u00adtiv\u00aden\u2019 Aus\u00adgle\u00adichs der bei\u00adden im Men\u00adschen wirk\u00adenden gegen\u00ads\u00e4t\u00adzlichen Kr\u00e4fte: der luz\u00adiferischen nach oben ziehen\u00adden, aufl\u00f6senden Kraft und der ahri\u00adman\u00adis\u00adchen nach unten dr\u00fcck\u00adenden, ver\u00adfes\u00adti\u00adgen\u00adden Kraft. So ist das M auch der Laut des \u2018Mes\u00adsias\u2019 und des \u2018Immanuels\u2019, die bei\u00adde auf Chris\u00adtus ver\u00adweisen als den vom Him\u00admel stam\u00admenden und Men\u00adsch gewor\u00adde\u00adnen&nbsp;Gott.<\/p>\n<p>Rudolf Stein\u00ader benutzt das Bild der Waage, deren Gele\u00adichgewicht\u00adspunkt Hypo\u00admochlion (\u2018hypo\u2019, \u2018unter\u2019 und \u2018moch\u00adlos\u2019 \u2018Hebel\u2019) genan\u00adnt wird, um auf zwei im Men\u00adschen wirk\u00adende Kr\u00e4fte hinzuweisen, die er mit Engel und Teufel benen\u00adnt. Er sagt: \u201eDas bleibt immer in Ruhe, das <strong>Hypo\u00admochlion<\/strong>, es wird nicht ber\u00fchrt von dem, was Sie links, von dem, was Sie rechts aufle\u00adgen. Aber es mu\u00df die Ein\u00adrich\u00adtung getrof\u00adfen wer\u00adden, da\u00df es nicht ber\u00fchrt zu wer\u00adden braucht. Ein \u00e4hn\u00adlich\u00ades geistiges Hypo\u00admochlion wird im Men\u00adschen bewirkt von den ent\u00adge\u00adgenge\u00adset\u00adzten Kr\u00e4ften. \u2026 So ist es, wenn Sie den Men\u00adschen studieren nach der Natur, so ist es, wenn Sie den Men\u00adschen studieren nach dem Geist. Sie kom\u00admen nicht zur Frei\u00adheit. Sie liegt mit\u00adten drin\u00adnen im Gle\u00adichgewicht\u00adspunkt zwis\u00adchen bei\u00adden.\u201d (<u><a href=\"https:\/\/anthrowiki.at\/Freiheit\" target=\"_blank\" rel=\"noopener\">Lit<\/a><a href=\"https:\/\/anthrowiki.at\/Freiheit\" target=\"_blank\" rel=\"noopener\">.<\/a><\/u>: <u><a href=\"https:\/\/odysseetheater.org\/GA\/Buecher\/GA_318.pdf\" target=\"_blank\" rel=\"noopener\">GA 318, S. 45ff<\/a><\/u>, Her\u00advorhe\u00adbung A.F.)<\/p>\n<p>Die Zeich\u00adnung, die Rudolf Stein\u00ader der obi\u00adgen Aus\u00adsage hinzuf\u00fcgte, ent\u00adfal\u00adtet im See\u00adlenkalen\u00adder eine noch weit\u00aderge\u00adhende Aus\u00adsage, denn die bei\u00adden im Men\u00adschen wirk\u00adenden Kr\u00e4fte k\u00f6n\u00adnen auch als die luz\u00adiferischen und ahri\u00adman\u00adis\u00adchen betra\u00adchtet wer\u00adden. Die luz\u00adiferische Kraft wirkt vergeisti\u00adgend, also erhebend, die ahri\u00adman\u00adis\u00adche ver\u00adleib\u00adlichend und zur Erde her\u00adabf\u00fchrend. Die Bewe\u00adgung dieser Kr\u00e4fte entspricht der Bewe\u00adgung der auf- und absteigen\u00adden Sonne im Jahr. Und auch der Ort des Mantras 13 M im Jahreskreis liegt fast an diesem Gle\u00adichgewicht\u00adspunkt, der Mitte des Som\u00admer-Hal\u00adb\u00adjahres, der zwis\u00adchen den Mantren 13 M und 14 N&nbsp;liegt.<\/p>\n<p><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" src=\"https:\/\/www.stellamaris-seelenkalender.de\/wp-content\/uploads\/2025\/07\/13-M-Hypomochlion-300x241.png\" alt width=\"300\" height=\"241\"><\/p>\n<p><em>Das Gle\u00adichgewicht der Kr\u00e4fte im Hypo\u00admochlion und das Mantra 13&nbsp;M&nbsp;<\/em><\/p>\n<p>Und nochmal beschreibt Rudolf Stein\u00ader die Mit\u00adtel\u00adstel\u00adlung des M, dieses Mal zwis\u00adchen dem ahri\u00adman\u00adis\u00adchen S und dem luz\u00adiferischen H. Hier wird die Ver\u00adwandtschaft des M zum Chris\u00adtus deut\u00adlich, der eben\u00adso das Gle\u00adichgewicht zwis\u00adchen diesen bei\u00adden Welt\u00adm\u00e4cht\u00aden h\u00e4lt. \u201cSprach\u00adlich ist das M ein au\u00dferor\u00addentlich wichtiger Laut. Sie wer\u00adden ihn sprach\u00adlich empfind\u00aden in sein\u00ader Wichtigkeit, auch sprach\u00adphys\u00adi\u00adol\u00ado\u00adgisch, wenn Sie ihn im Gegen\u00adsatz betra\u00adcht\u00aden zu dem&nbsp;S.<\/p>\n<p>\u2026 das ist im Grunde genom\u00admen der gro\u00dfe Gegen\u00adsatz zwis\u00adchen einem S und einem M, das sind die zwei polar\u00adischen Laute. Das S ist, wenn ich mich jet\u00adzt anthro\u00adposophisch aus\u00addr\u00fcck\u00aden darf, der eigentlich ahri\u00adman\u00adis\u00adche Laut, und das M ist das\u00adjenige, was das Ahri\u00adman\u00adis\u00adche in sein\u00ader Eigen\u00adschaft mildert, abmildert, was ihm, wenn ich so sagen darf, seine ahri\u00adman\u00adis\u00adche St\u00e4rke nimmt.&nbsp;\u2026<\/p>\n<p>Wenn Sie das H nun richtig anschauen, wenn Sie sich so recht drin\u00adnen f\u00fchlen in diesem H, dann wer\u00adden Sie sich sagen: In diesem H liegt etwas, was unmit\u00adtel\u00adbar luz\u00adiferisch sich aus\u00adnimmt. Es ist also das Luz\u00adiferische in dem H, das da zum Aus\u00addrucke kommt. \u2026 wenn man das H macht und es gle\u00adich \u00fcberge\u00adhen l\u00e4\u00dft in ein M. \u2026 Da haben Sie die ganze Anschau\u00adung des Luz\u00adiferischen abgemildert, ihm die Spitze genom\u00admen \u2026 Diese Bewe\u00adgung ist wirk\u00adlich so, wie wenn man den Luz\u00adifer aufhal\u00adten w\u00fcrde. Und es ist das ja f\u00fcr Sie auch h\u00f6r\u00adbar, wenn Sie sich ein\u00adfach darauf besin\u00adnen \u2014 der heutige Zivil\u00adi\u00adsa\u00adtion\u00ads\u00admen\u00adsch kann sich eigentlich gar nicht mehr richtig auf diese Dinge besin\u00adnen -: Wenn jemand zu etwas Luz\u00adiferischem zus\u00adtim\u00admen will, aber das richtige Luz\u00adiferische, das Eifrige des Zus\u00adtim\u00admens gle\u00adich her\u00adab\u00admin\u00addert, so macht er \u00abHm, hm\u00bb; da haben Sie das H und das M eigentlich recht sehr aneinan\u00addergelegt, und da haben Sie die ganze Liebensw\u00fcrdigkeit des her\u00adabges\u00adtimmten Luz\u00adiferischen unmit\u00adtel\u00adbar drin\u00adnen. (GA 315, S. 32&nbsp;ff)<\/p>\n<p>Das M, der Laut des inkarnierten Geistes, schafft sich in der \u2018Milch\u2019, der ersten Nahrung, sein sprechen\u00addes Bild. Viele Worte des Innen-\u2018raumes\u2019 sind durch das M gepr\u00e4gt, wie \u2018Zim\u00admer\u2019, \u2018Kam\u00admer\u2019, \u2018Gem\u00e4ch\u00ader\u2019 und \u2018Dom\u2019. Auf den im Innen\u00adraum Leben\u00adden ver\u00adweisen die vielfach mit M anlau\u00adt\u00aden\u00adden Pr\u00e4\u00adpo\u00adsi\u00adtio\u00adnen \u2018mein\u2019, \u2018mir\u2019, \u2018mich\u2019. Durch die vie\u00adlen Gl\u00e4u\u00adbi\u00adgen heilige Silbe \u2018Om\u2019 oder \u2018Aum\u2019 zieht sich der Medi\u00adtierende ganz in seinen Innen\u00adraum zur\u00fcck. Das tut die Seele unbe\u00adwusst auch im \u2018Traum\u2019 und im \u2018Schlum\u00admer\u2019. Im Innen\u00adraum der Seele leben die \u2018Emo\u00adtio\u00adnen\u2019, der \u2018Jam\u00admer\u2019 und \u2018Kum\u00admer\u2019, aber auch ihre Tugen\u00adden, der Mut und die \u2018Demut\u2019. Wogt das See\u00adlen\u00admeer \u00fcber\u00adm\u00e4\u00dfig, kann es zum \u2018Ver\u00ads\u00adtum\u00admen\u2019 f\u00fchren, bei dem die Lip\u00adpen dauer\u00adhaft in der M\u2011Geste verharren.<\/p>\n<p>Der Men\u00adsch als Geist ist der \u00c4ther\u00admen\u00adsch, der Men\u00adsch des \u201cgeisti\u00adgen Wassers\u201d. Auf <strong>hebr\u00e4isch<\/strong> hei\u00dft das M (\u05de\u05b5\u05dd) \u2018mem\u2019 (mjm), das Wass\u00ader. Im ph\u00f6nizis\u00adchen Alpha\u00adbet zeigte der eben\u00adso \u2018mem\u2019 genan\u00adnte Buch\u00adstabe <img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" src=\"https:\/\/www.stellamaris-seelenkalender.de\/wp-content\/uploads\/2024\/12\/40px-Phoenician_mem.png\" alt width=\"17\" height=\"17\">schon eine Zack\u00aden\u00adlin\u00adie, \u00e4hn\u00adlich der des lateinis\u00adchen Gro\u00dfbuch\u00adstabens M. Unschw\u00ader sind die Wellen des \u2018Meeres\u2019 darin erkennbar. In der Kab\u00adbala geh\u00f6rt der Buch\u00adstabe Mem neben Aleph und Shin zu den drei M\u00fct\u00adtern. Aleph ste\u00adht f\u00fcr die Luft, das rhyth\u00admis\u00adche Sys\u00adtem und die Weisheit des Herzens, Shin f\u00fcr das Feuer und das Ner\u00adven-Sin\u00adnessys\u00adtem des Kopfes und Mem f\u00fcr das Wass\u00ader, das Stof\u00adfwech\u00adsel-Glied\u00adma\u00dfen\u00adsys\u00adtem des Bauch\u00ades. Rudolf Stein\u00ader sagt \u00fcber das M im Zusam\u00admen\u00adhang mit der heili\u00adgen Silbe Om: Dieses Abschlie\u00dfen der Om-Silbe des Ori\u00adents durch das M ist aus dem Grunde, weil tat\u00ads\u00e4ch\u00adlich der ganze Men\u00adsch von seinem Stof\u00adfwech\u00adsel-Glied\u00adma\u00dfenor\u00adgan\u00adis\u00admus aus geregelt wird durch diesen Laut ger\u00adade\u201d (GA 315, in: Ernst Moll, Die Sprache der Laute, S.&nbsp;252)<\/p>\n<p>Dem Wass\u00ader gle\u00adich ist das M \u2018anschmiegsam\u2019, es \u2018ver\u00adschwimmt\u2019 und \u2018ver\u00adschmilzt\u2019, flie\u00dft \u2018zusam\u00admen\u2019 \u2018homogenisiert\u2019, mengt\u2019, \u2018mis\u00adcht\u2019 und \u2018kom\u00admu\u00adniziert\u2019. Als Laut des Aus\u00adgle\u00adichs und der Har\u00admonie ist es der Laut der \u2018Medi\u00adzin\u2019 und der \u2018Heil-Mit\u00adtel\u2019. Es \u2019schmiegt\u2019 sich an, \u2019schmust\u2019 und \u2019schme\u00adichelt\u2019. Es ist der Laut der \u2018Imi\u00adta\u00adtion\u2019 und \u2018Nachah\u00admung\u2019, der \u2018Meta\u00admor\u00adphose\u2019 und \u2018Muta\u00adtion\u2019, wom\u00adit das Wort \u2018Mauser\u2019, der Wech\u00adsel des Fed\u00aderklei\u00addes der V\u00f6gel ver\u00adwandt ist. Am Him\u00admel ist das Gestirn der Ver\u00adwand\u00adlung der \u2018Mond\u2019, der mit seinen Phasen die Zeit \u2018misst\u2019 und auch das irdis\u00adche Wass\u00ader bewegt und die Gezeit\u00aden erschafft.<\/p>\n<p>Die M\u2011Qualit\u00e4t im Reich der M\u00fct\u00adter (Faust) beschreibt Rudolf Stein\u00ader fol\u00adgen\u00adder\u00adma\u00dfen: \u201cNun fol\u00adgt jene dur\u00adchaus merk\u00adw\u00fcrdi\u00adge, bedeu\u00adtungsvolle Beschrei\u00adbung des Reich\u00ades der M\u00fct\u00adter, wo uns gesagt wird, wie sie weben und leben in einem Gebi\u00adete, aus dem die Gestal\u00adten der sicht\u00adbaren Welt her\u00adaus\u00adge\u00adformt wer\u00adden. \u2026 Gestal\u00adtung, Umgestal\u00adtung, das ist das Wesen ihres Reich\u00ades. \u2026 W\u00e4hrend wir in der physis\u00adchen Welt die Gegen\u00adst\u00e4nde mit schar\u00adfen Kon\u00adturen haben und durch diese uns ausken\u00adnen, wer\u00adden wir in der geisti\u00adgen Welt ein ver\u00adwirren\u00addes Gef\u00fchl von ineinan\u00adder schweben\u00adder und weben\u00adder Gestal\u00adtung haben. \u2026 Aber aus diesem M\u00fct\u00adter\u00adre\u00adiche ist das, was unseren Sin\u00adnen gegeben ist, her\u00adaus\u00adge\u00adboren, wie aus der Erz\u00admut\u00adter im Gebirge her\u00adaus\u00adge\u00adboren ist das Met\u00adall \u2014 Sozusagen das Mut\u00adter\u00adprob\u00adlem der Welt stand Goethe \u2026 dazu\u00admal vor Augen:\u201d (GA 57, in: Ernst Moll, Die Sprache der Laute, S. 258) Auch die \u2018Materie\u2019 ist solch eine Mut\u00adter, indem sie sich zur Ver\u00adf\u00fc\u00adgung stellt und das Leben im K\u00f6r\u00adp\u00ader beherbergt. \u2018Maya\u2019 nen\u00adnt der Inder \u201c\u2026 das Urweib\u00adliche, die Wel\u00adtenza\u00aduberin, die die Illu\u00adsion des Stof\u00adflichen webt\u201d (Her\u00admann Beckh, in: Ernst Moll, Die Sprache der Laute, S. 259) Und auch \u2018Maria\u2019, die Mut\u00adter Jesu lautet an mit dem Wasser\u00adlaut, dem Laut der Urma\u00adterie, \u00fcber der Gott br\u00fctete und das Licht erschuf. Er schuf den Men\u00adschen als Geist, als Man\u00adas, als&nbsp;M.<\/p>\n<p>\u201cDas M ist die Wieder\u00adgabe eines Erleb\u00adniss\u00ades, das der Men\u00adsch hat\u00adte, als er sich noch von den schaf\u00adfend\u00aden Kr\u00e4ften des kos\u00admis\u00adchen \u00c4ther\u00admeeres umsp\u00fclt, als er sich noch im Mut\u00adter\u00adscho\u00df der Welt ruhend f\u00fchlte. Man wird bei den griechis\u00adchen St\u00e4m\u00admen, wenn man auf das Mut\u00adterge\u00adheim\u00adnis hin\u00addeuten wollte, wohl lange nur den heili\u00adgen Laut M aus\u00adge\u00adsprochen haben, das den m\u00fct\u00adter\u00adlichen Wel\u00adtenquell offen\u00adbarende [griechis\u00adche] My. Myein hei\u00dft darum \u2018die Mut\u00adter\u00adweisheit aussprechen\u2019 \u2018Mythos\u2019 ist die heilige Mut\u00adter\u00adsprache. \u2018Mys\u00adte\u00adri\u00adon\u2019 wird uns auf solchem Unter\u00adgrunde als \u2018Mut\u00adter\u00adweisheit\u2019 ver\u00adst\u00e4ndlich. Im Mit\u00adtelpunkt des Mys\u00adteri\u00adums stand der Men\u00adsch.\u201d (Mau\u00adr\u00ader in: Ernst Moll, Die Sprache der Laute, S.&nbsp;259)<\/p>\n<p>Das M ste\u00adht nicht nur f\u00fcr den geisti\u00adgen Men\u00adschen, es ste\u00adht auch f\u00fcr die geistige F\u00e4higkeit des Men\u00adschen zu denken und zu ver\u00adste\u00adhen. Im <strong>kirchenslaw\u00adis\u00adchen<\/strong> Alpha\u00adbet hei\u00dft M \u2018Myslete\u2019 und meint \u2018den\u00adket\u2019. Das M ruft den Men\u00adschen dazu auf, seine Geistkraft denk\u00adend zu bet\u00e4ti\u00adgen. \u201cDas M ist das\u00adjenige, was alles ver\u00adste\u00adht\u201d, sagt Rudolf Stein\u00ader. Und weit\u00ader: \u201cDas M ist das Ver\u00adste\u00adhen, das ver\u00adst\u00e4ndi\u00adge Einge\u00adhen auf eine Sache. \u2026 in mein\u00ader Heimat hat man, wenn man jeman\u00addem zuh\u00f6rt und bekr\u00e4fti\u00adgen will, dass man ihn ver\u00adstanden hat, gesagt: &lt;mhm&gt;; (&lt;hm&gt;, das ist die Freude dar\u00fcber, dass man ver\u00adstanden hat.) und man f\u00fchlte schon ganz, als ob der andere einen \u00fcber\u00adhaupt ganz aufge\u00adfressen h\u00e4tte im Ver\u00adste\u00adhen. \u2026 Dabei das Ver\u00adste\u00adhen der Welt, das so grandios angedeutet ist in der heili\u00adgen Silbe der Inder aoum, m\u2026\u201d (GA 279, in: Ernst Moll, Die Sprache der Laute, S. 262) Das englis\u00adche Wort \u2018mind\u2019 f\u00fcr Geist und Ver\u00adstand ist mit \u2018Mei\u00adn\u00adung\u2019 und auch mit \u2018Minne\u2019, dem mit\u00adte\u00adlal\u00adter\u00adlichen Wort f\u00fcr Liebe ver\u00adwandt. Wahres Erken\u00adnen gelingt nur durch ein liebevolles Ein\u00addrin\u00adgen in die&nbsp;Sache.<\/p>\n<p>Dieses ver\u00adste\u00adhende sich Hingeben und Einge\u00adhen auf den Inhalt ist ein Hine\u00adin\u00adster\u00adben. Und damit tritt die andere Seite des M auf im \u2018mor\u00adden\u2019 und \u2018mod\u00adern\u2019. Der Ver\u00adstand hat zer\u00adset\u00adzende, analysierende Kraft und saugt in die Tiefe wie das \u2018Moor\u2019. Der feste Grund der Wahrheit ist ver\u00adloren. Rudolf Stein\u00ader fragt. \u201cWas ist der Riese Ymir [aus der nordis\u00adchen Mytholo\u00adgie]? Ymir ist der Denkmen\u00adsch, der ent\u00adstanden ist\u2026 aus dem Chaos.\u201d (GA 101, in: Ernst Moll, Die Sprache der Laute, S. 266) \u2018Mimir\u2019 ist dort der Onkel Odhins, der Urwelt\u00ads\u00e4nger, der Odhin die Runen lehrt. In Mimirs Brun\u00adnen, dem Brun\u00adnen der Weisheit der bis zum Sch\u00f6p\u00adfungsab\u00adgrund Gin\u00adnun\u00adgagab herabre\u00adicht, opferte Odhin sein Auge, seine Hell\u00adsichtigkeit, um den Men\u00adschen voranzuge\u00adhen in der Entwick\u00adlung des irdis\u00adchen Denkens. (Gun\u00addu\u00adla J\u00e4ger, Die Sprache der Edda, S. 38). Das M als Denken ist hier auch das med\u00adi\u00adta\u00adtive Herzver\u00adste\u00adhen, die Offen\u00adbarung des Geisti\u00adgen im Bewusst\u00adsein. So wird ver\u00adst\u00e4ndlich, warum Rudolf Stein\u00ader das M als Laut der Weisheit charak\u00adter\u00adisiert: \u201cJed\u00ader Buch\u00adstabe f\u00fchrt auf einen okkul\u00adten Ursprung zur\u00fcck. So ist das M das Zeichen der Weisheit. Es ist als Nach\u00adbil\u00addung der Form der Ober\u00adlippe ent\u00adstanden und ist zugle\u00adich das Sym\u00adbol f\u00fcr die Meereswellen. Daher wird die Weisheit auch durch das Wass\u00ader sym\u00adbol\u00adisiert.\u201d (GA 95 in: Die Sprache der Laute, S.&nbsp;266)<\/p>\n<p>Das <strong>iro-keltische Alpha\u00adbet<\/strong> beze\u00adich\u00adnet das M mit \u2018Muin\u2019, dem Wein\u00adstock. Hier schlie\u00dft sich der Kreis im gewis\u00adsen Sinne, denn es ist der Sage nach Noah, der hebr\u00e4is\u00adche Manu, der den Wein\u00adstock fand und den ersten Wein\u00adberg pflanzte. Die Leg\u00adende deutet sog\u00adar an, dass der Wein\u00adstock sozusagen die Quin\u00adtes\u00adsenz des Paradies\u00adgartens in sich tr\u00e4gt, denn er wurde vom Paradies\u00adgarten weggeschwemmt. Der Name Noah (nvch) bedeutet \u2018Ruhe\u00adbringer\u2019. Es ist die in der Men\u00adschheit neu auftre\u00adtende Denkkraft, die die wogende See der Seele beruhi\u00adgen und ins Gle\u00adichgewicht brin\u00adgen kann. Das Alte Tes\u00adta\u00adment nen\u00adnt den Ort, der als erstes aus den Fluten der Sint\u00adflut auf\u00adtaucht, von dem die Taube den \u00d6lbaumzweig bringt, nach diesem Men\u00adschheits\u00adf\u00fchrer \u2018Manoah\u2019 (mnvch), \u2018die St\u00e4tte der Ruhe\u2019. (Emil Bock, in: Ernst Moll, Die Sprache der Laute, S. 268) Rudolf Stein\u00ader sagt \u00fcber den Wein\u00adstock im Ver\u00adh\u00e4lt\u00adnis zu anderen Pflanzen: \u201cDenn wenn wir die Pflanze betra\u00adcht\u00aden, so bringt sie es in ihrer Organ\u00adi\u00adsa\u00adtion bis zu einem gewis\u00adsen Punk\u00adte, mit Aus\u00adnahme der Wein\u00adrebe, die es \u00fcber diesen Punkt hin\u00adaus\u00adbringt. Was die \u00fcbri\u00adgen Pflanzen sich einzig und allein auf\u00ads\u00adparen f\u00fcr den jun\u00adgen Keim, alle die Triebkraft, die son\u00adst nur f\u00fcr den jun\u00adgen Keim aufges\u00adpart wird und nicht in das \u00fcbrige der Pflanze sich ergie\u00dft, das ergie\u00dft sich bei der Wein\u00adtraube auch \u2026 in das Frucht\u00adfleisch, so dass durch die soge\u00adnan\u00adnte G\u00e4rung, durch die Ver\u00adwand\u00adlung dessen, was sich da in die Wein\u00adtraube hinein\u00adergie\u00dft, \u2026 etwas erzeugt wird, was in der Tat inner\u00adhalb der Pflanze eine Gewalt hat, welche nur ver\u00adglichen wer\u00adden kann okkul\u00adtisch mit der Gewalt, die das Ich des Men\u00adschen \u00fcber das Blut hat. \u2026 Das Ich muss \u2026 einen ganz \u00e4hn\u00adlichen Prozess im Blut erzeu\u00adgen, \u2026 wie erzeugt wird durch das gle\u00adich\u00adsam R\u00fcck\u00adg\u00e4ngig\u00admachen des Organ\u00adi\u00adsa\u00adtion\u00adsprozess\u00ades, \u2026 wenn Alko\u00adhol erzeugt wird.\u201d (GA 252 in: Ernst Moll, Die Sprache der Laute, S.&nbsp;269)<\/p>\n<p>Der Keim muss die feste Struk\u00adtur der Spe\u00adicher\u00adpro\u00adteine des Samens aufl\u00f6sen, um wach\u00adsen zu k\u00f6n\u00adnen. Dieser Prozess \u00e4hnelt dem G\u00e4r\u00adprozess und auch der Zer\u00adset\u00adzung des Lebendi\u00adgen. Nicht die Leben auf\u00adbauende Kraft wird im M als Wein\u00adstock gese\u00adhen, son\u00addern die Bewusst\u00adsein erzeu\u00adgende Todeskraft. Rudolf Stein\u00ader beschreibt: \u201cIn jedem Augen\u00adblick muss, damit unsere Ich\u00adheit leben kann, das Leben, das im roten Blute flie\u00dft, im blauen Blute ert\u00f6tet wer\u00adden. Das bedeutet die Ver\u00adnich\u00adtung desjeni\u00adgen her\u00adbeif\u00fchren, was sich son\u00adst ver\u00adlieren w\u00fcrde in sich.\u201d (GA 112 in: Ernst Moll, Die Sprache der Laute, S. 269) Emil Bock schreibt: \u201cDie Wirkung des Weins ist die, dass er das Ich des Men\u00adschen tiefer in seine Leib\u00adlichkeit hin\u00adun\u00adterzieht. \u2026 Der Men\u00adsch ent\u00addeckt sein eigenes Innere, der Rausch der ersten Selb\u00adstfind\u00adung kommt \u00fcber ihn. Er wurde durch das gle\u00adiche Mit\u00adtel bewirkt, das in sp\u00e4teren Zeit\u00aden, wo der Men\u00adsch bere\u00adits ein Ich-Wesen war, schon wieder zur Selb\u00adstent\u00adfrem\u00addung und zum Selb\u00adstver\u00adlust f\u00fchrte.\u201d (in: Ernst Moll, Die Sprache der Laute, S.&nbsp;269)<\/p>\n<p>Wenn Chris\u00adtus sich als den \u2018wahren Wein\u00adstock\u2019 (Joh 15,1) beze\u00adich\u00adnet, so sagt er auch, dass er der Bringer der wahren Ich-Kraft ist, die \u00fcber den Tod hin\u00adaus\u00adf\u00fchrt \u2014 der Geistkraft des Geist\u00adselb\u00adst. So k\u00f6n\u00adnte er auch von sich sagen, \u2018ich bin das wahre&nbsp;M\u2019.<\/p>\n<h4><strong>\u00dcber die Gegenspr\u00fcche 13 M<\/strong> <strong>und 38&nbsp;m<br>\n<\/strong><\/h4>\n<p>Da das See\u00adlenkalen\u00adder-Jahr aus 52 Mantren beste\u00adht, die sich math\u00ade\u00adma\u00adtisch in 4 x 13 gliedern lassen, ist das Mantra <a href=\"https:\/\/www.stellamaris-seelenkalender.de\/?page_id=1001\">13 M<\/a> das let\u00adzte Mantra des ersten Vier\u00adtels. Mit dem Schritt von der Woche 13 M zur Woche 14 N wird also mit dem Gang der Zeit der h\u00f6ch\u00adste Punkt im See\u00adlenkalen\u00adder-Jahreskreis \u00fcber\u00adschrit\u00adten, wenn dieser Kreis mit dem Som\u00admer-Hal\u00adb\u00adjahr als ober\u00ader und dem Win\u00adter-Hal\u00adb\u00adjahr als unter\u00ader Kreish\u00e4lfte vorgestellt wird. Damit ist jedoch mehr ver\u00adbun\u00adden, als der Ein\u00adtritt in das zweite Vier\u00adtel. Das Mantra 14 N hebt sich von den anderen Mantren ab. Ich beze\u00adichne es zusam\u00admen mit seinem Pen\u00addant im Win\u00adter-Hal\u00adb\u00adjahr als Schwelle, denn ihre Gegen\u00adspr\u00fcche sind gle\u00adichzeit\u00adig ihre Spiegel\u00adspr\u00fcche: vom Mantra 14 N ist das Mantra 39 n zugle\u00adich Spiegel- und Gegen\u00adspruch, vom Mantra 39 n ist das Mantra 14 N zugle\u00adich Spiegel- und Gegen\u00adspruch. Der \u00dcber\u00adgang von der linken Kreish\u00e4lfte, der Zeit der auf\u00adsteigen\u00adden Kreis\u00adbahn, die ich die Erd\u00adsph\u00e4re nenne, zur recht\u00aden Kreish\u00e4lfte, der Zeit der absteigen\u00adden Kreis\u00adbahn, die ich die Geist\u00adsph\u00e4re nenne, liegt zwar rech\u00adner\u00adisch zwis\u00adchen den Mantren 13 M und 14 N, doch durch seine Beson\u00adder\u00adheit umfasst dieser \u00dcber\u00adgang eine ganze Woche, die Woche 14&nbsp;N.<\/p>\n<p>Was geschieht hier? War der Wen\u00addepunkt im Jahreskreis nicht schon zur Son\u00adnen\u00adwende \u2014 oder zumin\u00add\u00adest zu Johan\u00adni? Drei Wen\u00addepunk\u00adte fol\u00adgen aufeinan\u00adder: mit der Som\u00admer-Son\u00adnen\u00adwende vol\u00adlzieht sich der Wen\u00addepunkt physisch, die physis\u00adche Sonne \u00fcber\u00adschre\u00adit\u00adet ihren H\u00f6ch\u00adst\u00adstand; mit Johan\u00adni vol\u00adlzieht sich der Umschwung seel\u00adisch, der Beginn des Innen\u00adweges wird gefeiert; und mit dem Ein\u00adtritt in das Mantra 14 N vol\u00adlzieht sich dieser Umschwung auch auf der geisti\u00adgen Ebene und wird eine ganze Woche umfassen. Anders als bei den \u00dcberg\u00e4n\u00adgen vom Som\u00admer- zum Win\u00adter-Hal\u00adb\u00adjahr oder umgekehrt, wo der Schwellen\u00fcber\u00adtritt sozusagen \u00fcber Nacht, von einem Tag auf den anderen geschieht, umfasst die Schwelle von der Erd\u00adsph\u00e4re in die Geist\u00adsph\u00e4re eine ganze Woche \u2014 die Woche 14 N. Hier hat die Seele die Gele\u00adgen\u00adheit, wach dabei zu sein. Und auf diese beson\u00addere Woche bere\u00adit\u00adet das Mantra 13 M vor, denn vor der Schwelle in die geistige Welt ste\u00adht der <a href=\"https:\/\/anthrowiki.at\/Die_beiden_H%C3%BCter_der_Schwelle\" target=\"_blank\" rel=\"noopener\">H\u00fcter der Schwelle<\/a>! Nicht jed\u00ader darf mit wachem Bewusst\u00adsein hin\u00fcber gehen.<\/p>\n<p>Das Mantra <a href=\"https:\/\/www.stellamaris-seelenkalender.de\/?page_id=1553\">38 m<\/a> ist das Mantra der 4. Adventswoche und laut sein\u00ader \u00dcber\u00adschrift \u201cWei\u00adhe-Nacht-Stim\u00admung\u201d auch das Mantra der Heili\u00adgen Nacht, die stets in der Woche des 4. Advents liegt. Entsprechend der Zuord\u00adnung der Adventswochen zu den Wesens\u00adgliedern ist f\u00fcr die vierte Adventswoche das vierte Wesens\u00adglied, das Ich zu erwarten. Auf das Mantra 38 m fol\u00adgt das Mantra 39 n, das Mantra des Jahreswech\u00adsels, das ich, wie erw\u00e4h\u00adnt, eben\u00adso die Schwelle nenne, denn Gegen- und Spiegel\u00adspruch sind 14&nbsp;N.<\/p>\n<p>Sowohl das Mantra 13 M als auch das Mantra 38 m weisen einen Ich-Sprech\u00ader auf, die ihr Erleben bericht\u00aden. Au\u00dfer\u00addem han\u00addeln bei\u00adde vom Wort, das Mantra 13 M vom Wahrheitswort der G\u00f6t\u00adter und das Mantra 38 m vom Wel\u00adtenwort. Sieben solch\u00ader Wort-Mantren gibt es im See\u00adlenkalen\u00adder, nachzule\u00adsen beim Mantra <a href=\"https:\/\/www.stellamaris-seelenkalender.de\/?page_id=1553\">38 m<\/a>.<\/p>\n<p>Der Ich-Sprech\u00ader des Mantras 13 M schildert, was er erlebt, wenn er in den Sin\u00adnesh\u00f6hen ist. Die Sin\u00adnesh\u00f6hen sind die inneren Berggipfel, auf denen man dem Him\u00admel am n\u00e4ch\u00adsten ist. Rudolf Stein\u00ader sagt: \u201eIm Neuen Tes\u00adta\u00adment wird der Aus\u00addruck \u00abauf dem Berge\u00bb ver\u00adschiedene Male gebraucht. \u00abAuf dem Berge\u00bb hei\u00dft: Im Mys\u00adteri\u00adum, im Inneren, im Inti\u00admen. \u2014 Auch die Berg\u00adpredigt ist nicht als eine Volk\u00adspredigt aufz\u00adu\u00adfassen, son\u00addern als eine Belehrung der J\u00fcnger im Inti\u00admen. Die Verk\u00adl\u00e4rung auf dem Berge hat man auch in diesem Sinne zu ver\u00adste\u00adhen.\u201d (Lit.: GA 93a, S. 63) In dieser Bere\u00aditschaft zur Geist\u00adwahrnehmung flammt in den eige\u00adnen See\u00adlen\u00adtiefen das Wahrheitswort der G\u00f6t\u00adter auf. Es stammt aus den geisti\u00adgen Feuer\u00adwel\u00adten und ist ein flam\u00admendes, bren\u00adnen\u00addes Wort, \u00e4hn\u00adlich der Stimme des Gewis\u00adsens. Das Wahrheitswort der G\u00f6t\u00adter fordert den Ich-Sprech\u00ader auf, dass er in Geis\u00adtes\u00adgr\u00fcn\u00adden sich darum bem\u00fchen muss, dem Geist ver\u00adwandt zu wer\u00adden. Diese Geistver\u00adwandtschaft muss er ahnend suchen. Deut\u00adlich wird, dass er sich als Geist find\u00aden muss, um recht\u00adm\u00e4\u00dfig in den Geis\u00adtes\u00adgr\u00fcn\u00adden weilen zu d\u00fcrfen.<\/p>\n<p>In diesem \u00c4hn\u00adlich-Wer\u00adden l\u00e4sst sich die M\u2011Qualit\u00e4t des Anschmiegens, Mitschwin\u00adgens, der Imi\u00adta\u00adtion erken\u00adnen. Die Tat\u00adsache, dass der Men\u00adsch nicht nur irdis\u00adch\u00ader Men\u00adsch ist, son\u00addern auch Geist, ein Manu also, ein Geist\u00adselb\u00adst, ist die Voraus\u00adset\u00adzung daf\u00fcr, dass er sich geistver\u00adwandt find\u00aden kann. In den Sin\u00adnesh\u00f6hen zu sein l\u00e4sst die Redewen\u00addung anklin\u00adgen, \u2018geistig auf der H\u00f6he zu sein\u2019, gut zu ver\u00adste\u00adhen, was eben\u00adso eine Qual\u00adit\u00e4t des M ist. Die berauschende Kraft des Weines flammt hier aus den See\u00adlen\u00adtiefen als das Wahrheitswort der G\u00f6t\u00adter herauf.<\/p>\n<p>Und das M als Aus\u00addruck des Wassers, der Weisheit des \u00c4therischen, l\u00e4sst sich auch dieser Aspekt des M im Mantra find\u00aden? Ich sehe ihn darin, dass die Seele still wie ein ruhiger Wasser\u00adspiegel wer\u00adden muss, will sie dem Geist mit seinen unver\u00adr\u00fcck\u00adbaren, ewigen Wahrheit\u00aden \u00e4hn\u00adlich wer\u00adden.&nbsp;Verk\u00fcrzt gesagt: Das Mantra fordert den Ich-Sprech\u00ader auf, die heilige Silbe Om zu medi\u00adtieren. Denn das M regelt den Stof\u00adfwech\u00adsel-Glied\u00adma\u00dfenor\u00adgan\u00adis\u00admus des Men\u00adschen, wie Rudolf Stein\u00ader sagt (siehe oben), und damit regelt und har\u00admon\u00adisiert es den irdis\u00adchen Pol des Men\u00adschen, sodass der K\u00f6r\u00adp\u00ader Werkzeug des Geistes sein kann. Es l\u00e4sst sich daher sagen, dass das Mantra beschreibt, unter welchen Bedin\u00adgun\u00adgen der Men\u00adsch hin\u00adaufwach\u00adsen kann in die geistige Welt. Vor der Schwelle zu dieser Welt ste\u00adht allerd\u00adings laut Rudolf Stein\u00ader der H\u00fcter der Schwelle, der der Chris\u00adtus als H\u00fcter des Kar\u00admas&nbsp;ist.<\/p>\n<p>Der Ich-Sprech\u00ader im Mantra 38 m f\u00fchlt. Er tastet in sich hinein durch M. Er f\u00fchlt das Geis\u00adte\u00adskind, das nun wie entza\u00adubert ist. Die verza\u00adubernde Kraft, die das irdis\u00adche Gewand webt, ist das M als Maya. Durch die Maya, den Sin\u00adness\u00adchleier, wird der Men\u00adsch get\u00e4uscht; er h\u00e4lt sich f\u00e4lschlicher\u00adweise f\u00fcr ein irdis\u00adches Wesen. Doch seit Urzeit\u00aden ruht in seinem See\u00adlen\u00adscho\u00df der Geist\u00adfunke, das Man\u00adas \u2014 die Ver\u00adan\u00adla\u00adgung, den See\u00adlen\u00adleib, den Astralleib, zum Geist\u00adselb\u00adst umzu\u00adbilden. Das Geistkind, der geistige Licht\u00adfunke wird in der tief\u00adsten Dunkel\u00adheit sicht\u00adbar \u2014 in der Heili\u00adgen Nacht. Dann ist das Geistkind entza\u00adubert, seine Wahrheit, sein Licht-Sein erkennbar. Das Mantra sagt, der Ich-Sprech\u00ader f\u00fchlt hier sein Poten\u00adzial, nicht nur irdis\u00adch\u00ader Men\u00adsch zu sein, son\u00addern auch Geist\u00admen\u00adsch zu werden.<\/p>\n<p>Die sym\u00adpa\u00adthis\u00adche, sich vere\u00adini\u00adgende Geste des M ste\u00adht hin\u00adter der Zeu\u00adgung durch das heilige Wel\u00adtenwort. Das Wel\u00adtenwort hat sich vere\u00adinigt mit dem Men\u00adschen und das Geistkind, das nun die Him\u00admels\u00adfrucht der Hoff\u00adnung genan\u00adnt wird, gezeugt. Dies geschah in Herzen\u00adshel\u00adligkeit. Und es geschieht in jedem Moment des Herzver\u00adste\u00adhens, wenn sich ein Zusam\u00admen\u00adhang dem Men\u00adschen erhellt, wenn er sich hingegeben hat, damit das Wesen des Anderen, das Wesen des Wahrgenomme\u00adnen sich aussprechen kann in ihm. Die Herzen\u00adshel\u00adligkeit ist das ausstrahlende Bewusst\u00adseinslicht, das sich Opfer\u00adnde, das nicht das eigene Wesen, son\u00addern das Wesen des Anderen Wahrnehmende. In jedem solchen Ver\u00adste\u00adhen, in jed\u00ader Herzen\u00adshel\u00adligkeit durchk\u00adlingt die Seele eigentlich ein Oster\u00adjubel der Tod\u00fcber\u00adwin\u00addung. Jedes Ver\u00adste\u00adhen mit dem Herzen, jedes so Ver\u00adstandene ist eine Him\u00admels\u00adfrucht der Hoff\u00adnung. Sie w\u00e4chst jubel\u00adnd in Wel\u00adtenfer\u00adnen. Sie w\u00e4chst aus dem Gottes\u00adgrund des men\u00adschlichen Wesens, das der Ich-Sprech\u00ader als sein eigenes erken\u00adnt. Auch hierin wirkt und schafft das M. Das M verbindet den gr\u00f6\u00dft\u00adm\u00f6glichen Gegen\u00adsatz, die Wel\u00adtenfer\u00adnen mit der \u201cMen\u00adschen\u00adn\u00e4he\u201d, mit dem eige\u00adnen Herzen. Das M wirkt in dem Wort, das die <em>Beziehung<\/em> des Gottes\u00adgrun\u00addes zum Ich-Sprech\u00ader aus\u00addr\u00fcckt, das mit \u201c<em>meines<\/em> Wesens Gottes\u00adgrund\u201d diesen Gottes\u00adgrund indi\u00advid\u00adu\u00adal\u00adisiert denkt.<\/p>\n<p>Das Mantra 38 m schaut auf den himm\u00adlis\u00adchen, den geisti\u00adgen Pol des Men\u00adschen. Es spricht davon, wie der Geist\u00admen\u00adsch sozusagen her\u00adab\u00adw\u00e4chst. Es spricht von der Geburt des Chris\u00adtus in der eige\u00adnen Seele. Ich erin\u00adnere eine Aus\u00adsage von Rudolf Stein\u00ader, in der er den Chris\u00adtus als die Kraft des M bezeichnet.<\/p>\n<p>Rudolf Stein\u00ader spricht auch von ein\u00ader Welle der Offen\u00adbarung, die heutzu\u00adtage here\u00adin\u00adbricht und von den Archai stammt, die zu Sch\u00f6pfer\u00adwe\u00adsen, also zum Rang der Elo\u00adhim aufgestiege\u00adnen sind. Auch diese Geis\u00adteswelle kann als M erlebt wer\u00adden: \u201cDiese Offen\u00adbarung ergie\u00dft sich wie eine neue Geis\u00adteswelle durch das Geschehen, in das der Men\u00adsch einges\u00adpan\u00adnt ist. Der Men\u00adsch kann diese Welle nicht etwa von der Erde zur\u00fcck\u00adsto\u00dfen. Sie ergie\u00dft sich \u00fcber die Erde. Das ist die eine Tat\u00adsache. Also, ich m\u00f6chte sagen, seit einiger Zeit, ins\u00adbeson\u00addere seit dem Beginne des 20. Jahrhun\u00adderts \u2014 oder eigentlich deut\u00adlich\u00ader gesagt seit dem Jahre 1899 etwa \u2014 ste\u00adhen wir, indem wir als Men\u00adschen in der Welt herumge\u00adhen, inner\u00adhalb ein\u00ader neuen Welle des geisti\u00adgen Lebens, die sich in das andere Leben der Men\u00adschheit hinein\u00adergie\u00dft. Und ein Geis\u00adtes\u00adforsch\u00ader ist heute nur ein Men\u00adsch, der dies zugibt, das hei\u00dft, der bemerkt, da\u00df so etwas hereinge\u00adbrochen ist in das Leben der Men\u00adschheit.\u201d (GA 187, S.&nbsp;165)<\/p>\n\t\t\t<a href=\"https:\/\/www.stellamaris-seelenkalender.de\/?page_id=1001\" target=\"_self\">\n\t\t\t\t\t\tBlog zum Spruch 13&nbsp;M&nbsp;<\/a>\n\t\t\t<a href=\"https:\/\/www.stellamaris-seelenkalender.de\/?page_id=1553\" target=\"_self\">\n\t\t\t\t\t\tBlog zum Spruch 38&nbsp;m&nbsp;<\/a>\n\t\t\t<a href=\"https:\/\/www.stellamaris-seelenkalender.de\/?page_id=2997\" target=\"_self\">\n\t\t\t\t\t\tN\u00e4ch\u00adster Blog-Eintrag&nbsp;<\/a>\n\t\t\t<a href=\"https:\/\/www.stellamaris-seelenkalender.de\/?page_id=136\" target=\"_self\">\n\t\t\t\t\t\tzur\u00fcck zur \u00dcbersicht&nbsp;<\/a>\n\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Die Gegen\u00adspr\u00fcche 13 M und 38&nbsp;m 13 M Und bin ich in den Sin\u00adnesh\u00f6hen, So flammt in meinen See\u00adlen\u00adtiefen Aus Geistes Feuer\u00adwel\u00adten Der G\u00f6t\u00adter Wahrheitswort: In Geis\u00adtes\u00adgr\u00fcn\u00adden suche ahnend Dich geistver\u00adwandt zu find\u00aden. .\u2026 38 m Wei\u00adhe-Nacht-Stim\u00ad\u00admung Ich f\u00fch\u00adle wie entza\u00adubert Das Geis\u00adte\u00adskind im See\u00adlen\u00adscho\u00df; Es hat in Herzen\u00adshel\u00adligkeit Gezeugt das heilige Wel\u00adtenwort Der Hoffnung\u2026<\/p>\n","protected":false},"author":1,"featured_media":0,"parent":0,"menu_order":0,"comment_status":"closed","ping_status":"closed","template":"","meta":{"wp_typography_post_enhancements_disabled":false,"footnotes":""},"class_list":["post-2978","page","type-page","status-publish","hentry"],"_links":{"self":[{"href":"https:\/\/www.stellamaris-seelenkalender.de\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/pages\/2978","targetHints":{"allow":["GET"]}}],"collection":[{"href":"https:\/\/www.stellamaris-seelenkalender.de\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/pages"}],"about":[{"href":"https:\/\/www.stellamaris-seelenkalender.de\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/types\/page"}],"author":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.stellamaris-seelenkalender.de\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/users\/1"}],"replies":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.stellamaris-seelenkalender.de\/index.php?rest_route=%2Fwp%2Fv2%2Fcomments&post=2978"}],"version-history":[{"count":0,"href":"https:\/\/www.stellamaris-seelenkalender.de\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/pages\/2978\/revisions"}],"wp:attachment":[{"href":"https:\/\/www.stellamaris-seelenkalender.de\/index.php?rest_route=%2Fwp%2Fv2%2Fmedia&parent=2978"}],"curies":[{"name":"wp","href":"https:\/\/api.w.org\/{rel}","templated":true}]}}