{"id":2941,"date":"2024-12-14T18:54:36","date_gmt":"2024-12-14T17:54:36","guid":{"rendered":"https:\/\/www.stellamaris-seelenkalender.de\/?page_id=2941"},"modified":"2025-06-29T23:41:05","modified_gmt":"2025-06-29T21:41:05","slug":"blog-beitrag-1-2-copy-3-copy-7-copy-copy-copy-copy-copy-2-copy-copy-copy-copy-copy-copy-copy-copy-copy-copy-copy-copy-copy-copy-copy-copy-copy-copy-copy-copy-copy-copy-3-copy-copy-copy","status":"publish","type":"page","link":"https:\/\/www.stellamaris-seelenkalender.de\/?page_id=2941","title":{"rendered":"Blog \u2014 Gegenspr\u00fcche 11 L \u2014 37&nbsp;l"},"content":{"rendered":"\n\n\t<p><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" src=\"https:\/\/www.stellamaris-seelenkalender.de\/wp-content\/uploads\/2024\/12\/11-L-37-l-300x169.png\" alt width=\"300\" height=\"169\"><\/p>\n<h4><strong>Die Gegenspr\u00fcche 11 L<\/strong><strong> und 37&nbsp;l<br>\n<\/strong><\/h4>\n<table width=\"713\">\n<tbody>\n<tr>\n<td width=\"311\">\u2026\n<p><strong>11 L<\/strong><\/p>\n<p>Es ist in dieser Sonnenstunde<\/p>\n<p>An dir, die weise Kunde zu erkennen:<\/p>\n<p>An Wel\u00adtensch\u00f6n\u00adheit hingegeben,<\/p>\n<p>In dir dich f\u00fch\u00adlend zu durchleben:<\/p>\n<p>Ver\u00adlieren kann das Menschen-Ich<\/p>\nUnd find\u00aden sich im Welten-Ich.<\/td>\n<td width=\"16\"><\/td>\n<td width=\"311\"><strong>WINTER<\/strong>\n<p><strong>37 l<\/strong><\/p>\n<p>Zu tra\u00adgen Geis\u00adtes\u00adlicht in Weltenwinternacht<\/p>\n<p>Erstre\u00adbet selig meines Herzens Trieb,<\/p>\n<p>Dass leuch\u00adt\u00adend Seelenkeime<\/p>\n<p>In Wel\u00adtengr\u00fcn\u00adden wurzeln,<\/p>\n<p>Und Gotteswort im Sinnesdunkel<\/p>\nVerk\u00adl\u00e4rend alles Sein durcht\u00f6nt.<\/td>\n<\/tr>\n<\/tbody>\n<\/table>\n<h4><strong>Die Eurythmieformen zu den Mantre<\/strong><strong>n 11 L<\/strong><strong> und 37&nbsp;l<br>\n<\/strong><\/h4>\n\n<p><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" src=\"https:\/\/www.stellamaris-seelenkalender.de\/wp-content\/uploads\/2024\/12\/11-L-300x169.png\" alt width=\"300\" height=\"169\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" src=\"https:\/\/www.stellamaris-seelenkalender.de\/wp-content\/uploads\/2025\/01\/37-l-300x169.png\" alt width=\"300\" height=\"169\"><\/p>\n<h4><strong>\u00dcber den Buchstaben \u201cL\u201d<br>\n<\/strong><\/h4>\n<p>Das L wird gebildet, indem die Zun\u00adgen\u00adspitze sich am oberen Gau\u00admen hin\u00adter den Z\u00e4h\u00adnen anschmiegt und der Luft\u00adstrom sich deshalb teilen muss. Dieses Umflie\u00dfen, zu dem der Stimmk\u00adlang tra\u00adgende Atem\u00adstrom gen\u00f6tigt ist, gle\u00adicht dem Wass\u00ader, das um Steine herum\u00adflie\u00dft. Auch die Zunge sel\u00adber formt sich dabei zu ein\u00ader Welle. Deshalb ist das L der \u201cWass\u00ader-Laut\u201d. Das R ist dage\u00adgen viel \u201crasch\u00ader\u201d, dynamis\u00adch\u00ader und deshalb der \u201cLuft-Laut\u201d. Diese bei\u00adden Laute ste\u00adhen jew\u00adeils alleine f\u00fcr ihr Ele\u00adment, das L f\u00fcr Wass\u00ader und das R f\u00fcr Luft. Das ist bei den Laut\u00aden der anderen bei\u00adden Ele\u00admente anders. Sowohl das Feuer- als auch das Erdele\u00adment dr\u00fcck\u00aden ihre Qual\u00adit\u00e4ten dif\u00adferen\u00adziert durch eine ganze Rei\u00adhe ver\u00adschieden\u00ader Laute aus. Alle Blase\u00adlaute geh\u00f6ren zum Feuer, alle Sto\u00dflaute ein\u00adschlie\u00dflich der Nasale zum Erdele\u00adment. Die vielf\u00e4lti\u00adgen Aspek\u00adte des Wassers und der Luft sind jedoch zusam\u00admenge\u00addr\u00e4ngt in nur einem Laut, dem L bzw. R.&nbsp; Deshalb k\u00f6n\u00adnen diese Laute als beson\u00adders \u201cm\u00e4chtig\u201d erlebt werden.<\/p>\n<p>Der <strong>gotis\u00adche<\/strong> Name des L ist \u2018laaz\u2019 oder \u2018lan\u00adgus\u2019, der \u2018See\u2019, das \u2018Meer\u2019. Rudolf Stein\u00ader sagt: \u201cDurch das L m\u00fcssen wir in unserem Innern, \u2014 namentlich mit der Zunge, \u2014 wer\u00adden wie das Meer, das vom Sturm bewegt ist, wenn wir es richtig artikulieren wollen. Wir m\u00fcssen die Zunge wellig schla\u00adgen wie das Meer.\u201d (GA 279 in: Ernst Moll, Die Sprache der Laute, S.&nbsp;223)<\/p>\n<p>Auch die Runen\u00adspr\u00fcche zum L sprechen vom Wass\u00ader. Das <em>nor\u00adwegis\u00adche<\/em> Runen\u00adlied lautet:<\/p>\n<p>Wass\u00ader ist das, wo&nbsp;ein<\/p>\n<p>Wasser\u00adfall vom Berge st\u00fcrzt,<\/p>\n<p>aber Gold sind Kleinode.<\/p>\n<p>Und die <em>isl\u00e4ndis\u00adchen<\/em> Runen\u00adspr\u00fcche lauten:<\/p>\n<p>N\u00e4sse ist her\u00advorquel\u00adlen\u00addes Wasser<\/p>\n<p>und weit\u00ader Kessel<\/p>\n<p>und der Fis\u00adche&nbsp;Land.<\/p>\n<p>Der Sumpf ist T\u00fcmpel,<\/p>\n<p>der T\u00fcm\u00adpel ist&nbsp;See,<\/p>\n<p>der See ist Wasser,<\/p>\n<p>Wass\u00ader ist Runenschrift.<\/p>\n<p>Das <em>angel\u00ads\u00e4ch\u00adsis\u00adche<\/em> Runen\u00adlied klingt so:<\/p>\n<p>See ist der Men\u00adschen \u2014 best\u00e4ndi\u00adger Gedanke,<\/p>\n<p>wenn sie unten \u2014 im Nachen schwanken<\/p>\n<p>und die Seewellen \u2014 sie schrecken<\/p>\n<p>und das Meer\u00adross \u2014 seines Z\u00fcgels nicht achtet.<\/p>\n<p>(Ernst Moll, Die Sprache der Laute, S.&nbsp;225f)<\/p>\n<p>Was verk\u00f6r\u00adpert der Wasser\u00adlaut L also? Schon \u00e4u\u00dfer\u00adlich betra\u00adchtet ist die \u00c4hn\u00adlichkeit des L mit dem Wass\u00ader bei der Artiku\u00adla\u00adtion des Lautes gegeben. Die Luft umflie\u00dft dabei die Zunge, wie das Wass\u00ader einen Stein, eine Insel oder einen ganzen Kon\u00adti\u00adnent. Rudolf Stein\u00ader sagt, dass das L \u201cetwas [zu tun hat] mit dem Gef\u00fchl, dass sich etwas herum\u00adbe\u00adwegt, dass man in der Sprache nachzuah\u00admen hat das sich Herum\u00adbe\u00adwe\u00adgende.\u201d (GA 299 in: Ernst Moll, Die Sprache der Laute) So wun\u00addert es nicht, das L in vie\u00adlen Worten vorzufind\u00aden, die mit dem Wass\u00ader zu tun haben. Es ist der Laut des bewegten Wassers, der \u2018Quellen\u2019 und \u2018Wellen\u2019, der \u2018Wolken\u2019 und alles \u2018Blauen\u2019, des \u2018Flie\u00dfens\u2019 und \u2018Pl\u00e4tsch\u00aderns\u2019. Auch die \u2018Flam\u00admen\u2019 des Feuers machen diese m\u00e4an\u00addernde Bewe\u00adgung, sie \u2018flack\u00adern\u2019 und \u2018z\u00fcn\u00adgeln\u2019.<\/p>\n<p>Auch mit der men\u00adschlichen Sprache ste\u00adht das L in ein\u00ader inti\u00admen Beziehung, denn die Rede soll flie\u00dfen, sie soll ohne Stock\u00aden fl\u00fcs\u00adsig her\u00adauskom\u00admen. Die Sch\u00f6pfer\u00adm\u00e4chte, die dem Men\u00adschen die Sprache erm\u00f6glicht haben, hei\u00dfen auf hebr\u00e4isch \u2018El\u2019, Plur\u00adal \u2018Elo\u00adhim\u2019 und tra\u00adgen also das L im Namen. Die anderen Namen dieser Engel\u00adhier\u00adar\u00adchie laut\u00aden Exu\u00adsia (w\u00f6rtlich \u2018Ex-usia\u2019, \u2018aus der Macht\u2019), oder Geis\u00adter der Form. Rudolf Stein\u00ader sagt: \u201cDie Geis\u00adter der Form sind die, welche den Men\u00adschen dazu bef\u00e4hi\u00adgen, sprechen, denken und aufrecht gehen zu ler\u00adnen. In den ersten Lebens\u00admonat\u00aden und \u2011jahren sind sie im Kampf mit luz\u00adiferischen Geis\u00adtern, die so stark und kr\u00e4ftig sind, dass sie das Bewusst\u00adsein des Ich nicht aufkom\u00admen lassen. Zulet\u00adzt, nach den Anstren\u00adgun\u00adgen, die sein wahres Ich gemacht hat, ist der Men\u00adsch einge\u00adbet\u00adtet in die Sph\u00e4re, in welch\u00ader die Geis\u00adter der Form leben.\u201d (GA 141, in: Ernst Moll, Die Sprache der Laute, S. 243) An ander\u00ader Stelle sagt Rudolf Stein\u00ader: \u201cDie Geis\u00adter der Form schaf\u00adfen nicht \u00e4u\u00dfer\u00adlich r\u00e4um\u00adliche For\u00admen, son\u00addern das sind diese inneren, uns eigentlich nur zum Bewusst\u00adsein kom\u00admenden For\u00adma\u00adtio\u00adnen, die wir im Ver\u00adlauf unseres See\u00adlen\u00adlebens fassen k\u00f6n\u00adnen. Da ver\u00adl\u00e4uft aber alles blo\u00df in der Zeit.\u201d (GA 134 in: Ernst Moll, Die Sprache der Laute, S. 243) Gle\u00adichzeit\u00adig sind es aber auch die Geis\u00adter der Form, die die irdis\u00adchen For\u00admen erschaf\u00adfen. Rudolf Stein\u00ader sagt: \u201cWo immer Sie etwas in ein\u00ader bes\u00adtimmten, abge\u00adgren\u00adzten Form erblick\u00aden, da sind es diese Geis\u00adter der Form, welche t\u00e4tig sind. \u2026 Der Name \u2018Geis\u00adter der Form\u2019 wurde von den alten Sehern deshalb gew\u00e4hlt, weil das Wesen dieser Geis\u00adter ein Kraftele\u00adment ist, das nach Gestal\u00adtung dr\u00e4ngt in dem min\u00ader\u00adalis\u00adchen Reich.\u201d (GA 105 in: Ernst Moll, Die Sprache der Laute, S. 242) Hin\u00adter diesen Aus\u00adf\u00fchrun\u00adgen Rudolf Stein\u00aders \u00fcber die Elo\u00adhim kann die eben\u00adso mit L anlau\u00adt\u00adende Logoskraft, die g\u00f6t\u00adtliche Sch\u00f6pfer\u00adkraft, die wie die men\u00adschliche Sprache zun\u00e4chst im Geist gedacht und dann physisch aus\u00adge\u00adsprochen wird, erah\u00adnt werden.<\/p>\n<p>Der Zusam\u00admen\u00adhang der Zunge mit dem L kommt in vie\u00adlen Sprachen zum Aus\u00addruck. Lateinisch \u2018lin\u00adgua\u2019 ist die \u2018Zunge\u2019 und auch die \u2018Sprache\u2019. Sprechen hei\u00dft auf Lateinisch \u2018loqui\u2019, auf Griechisch \u2018l\u00f3gos\u2019 und \u2018l\u00e9x\u00adis\u2019 ist das \u2018Wort\u2019, \u2018l\u00e9gein\u2019 bedeutet \u2018reden\u2019. Auf Hebr\u00e4isch ist \u2018lason\u2019 (lsvn) die \u2018Zunge, Sprache\u2019, auf Rus\u00adsisch hei\u00dft der \u2018Schw\u00e4tzer\u2019 \u2018l\u00e1la\u2019 zu \u2018lal\u00aditj\u2019 und \u2018l\u00e1lkatj\u2019 \u2018lallen, schw\u00e4tzen\u2019. Ernst Moll schreibt: \u201cDie \u2018lal\u00adlende lin\u00adgua\u2019 ist ein Abbild des Lal\u00adlens der Wellen, des Wal\u00adlens der Wogen, des dumpfen Meeres-\u2018Rollens\u2019. Indem wir lallen, rin\u00adgen wir darum, die Sprache in unsere Gewalt zu bringen.<\/p>\n<p>Die Qual\u00adit\u00e4t des L ist eine flie\u00dfend gestal\u00adtende und dadurch rhyth\u00admisierende. Und auch im Alpha\u00adbet habe ich Rhyth\u00admus ent\u00addeckt, deren Z\u00e4suren die Vokale sind. Zwei Rhyth\u00admen sind es, die das Alpha\u00adbet gliedern, wie die Abbil\u00addung unten zeigt. Der eine gliedert das Alpha\u00adbet vom Anfang in 3 x 5, der andere vom Ende in 3 x 6. Diese Rhyth\u00admen \u00fcber\u00adschnei\u00adden sich in sieben Buch\u00adstaben, deren mit\u00adtlerer das L&nbsp;ist.<\/p>\n<p>Die Abbil\u00addung zeigt diese Rhyth\u00admen ein\u00admal als lin\u00adeare Folge, ein zweites Mal als vielza\u00adck\u00adige Sterne. Der F\u00fcn\u00adf\u00adstern stellt die Str\u00f6\u00admungen des \u00c4ther\u00adleibs dar, der Sechsstern ver\u00adbildlicht den Astralleib und der Sieben\u00adstern das Mys\u00adtis\u00adche Lamm \u2014 so Rudolf Stein\u00ader. Die Zuord\u00adnung der Buch\u00adstaben zu den Zack\u00aden der Sterne ist als Ver\u00adsuch gedacht. Rudolf Stein\u00ader sah im Alpha\u00adbet keine willk\u00fcr\u00adliche Rei\u00adhen\u00adfolge der Buch\u00adstaben, son\u00addern eine zutief\u00adst weisheitsvolle. \u201cWenn der Men\u00adsch die ganze F\u00fclle des G\u00f6t\u00adtlichen in einem Ursatze aussprechen wollte, so sprach er das Alpha\u00adbet aus. \u2026 Sprach man das Alpha\u00adbet aus in der urspr\u00fcnglichen instink\u00adtiv\u00aden Weisheit der Men\u00adschen, dann sprach man eine Astronomie aus. Alpha\u00adbet-Aussprechen und Astronomielehre war f\u00fcr diese alten Zeit\u00aden ein und das\u00adselbe.\u201d (Lit.: GA 209, S. 116f) Oder: \u201cDer men\u00adschliche \u00e4therische Leib st\u00fcnde vor Ihnen, wenn Sie ein\u00admal das ganze Alpha\u00adbet \u2014 man m\u00fc\u00dfte es erst richtig\u00adstellen, heute ist es nicht ganz richtig so, wie es gew\u00f6hn\u00adlich aufgestellt wird, aber es kommt ja auf das Prinzip jet\u00adzt an -, wenn Sie ein\u00admal laut\u00adlich das Alpha\u00adbet von a ange\u00adfan\u00adgen bis zum z hin\u00adstellen w\u00fcr\u00adden, der Men\u00adsch st\u00fcnde vor Ihnen.\u201d (Lit.: GA 279, S.&nbsp;47)<\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<p><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" src=\"https:\/\/www.stellamaris-seelenkalender.de\/wp-content\/uploads\/2024\/12\/11-L-37-l-Rhythmen-im-Alphabet-300x169.png\" alt width=\"300\" height=\"169\"><\/p>\n<p>Der gliedernde Aspekt des L kommt vor allem zum Tra\u00adgen, wenn das L am Schluss des Wortes ste\u00adht, wie bei \u2018Teil\u2019, \u2018Keil\u2019 und \u2018Beil\u2019. Auch beim \u2018Maul\u2019, mit dem das Tier die Nahrung zerklein\u00adert, oder wenn etwas \u2018faul\u2019 ist und sich zer\u00adset\u00adzt, beim \u2018Tal\u2019 das die Bergkette unter\u00adbricht zeigt sich diese flie\u00dfend gestal\u00adtende und dadurch rhyth\u00admisierende Seite des&nbsp;L.<\/p>\n<p>So wie durch die Sprache ein Sachver\u00adhalt erk\u00adl\u00e4rt und erhellt wer\u00adden kann, ist das L auch der Laut des \u2018Licht\u00ades\u2019, des \u2018Leucht\u00adens\u2019. Und auch hier find\u00adet sich ein Hin\u00adweis Rudolf Stein\u00aders auf die Elo\u00adhim. \u201cDa haben wir z.B. jene Wesen\u00adheit\u00aden, die uns im Lichte ent\u00adge\u00adgen\u00adstrahlen. \u2026 \u00dcber\u00adall, wo etwas aufleuchtet, da haben wir in dem Lichte das Kleid von hohen Wesen\u00adheit\u00aden, die in der christlichen Eso\u00adterik als \u2018Gewal\u00adten\u2019, als \u2018Exu\u00adsi\u00adai\u2019 beze\u00adich\u00adnet wer\u00adden; man nen\u00adnt sie auch die Geis\u00adter der Form.\u201d Und an ander\u00ader Stelle: \u201cDie Son\u00adnenge\u00adwal\u00adten, die ihr Licht von au\u00dfen der Erde zus\u00adtrahlen und als For\u00admgeis\u00adter wirk\u00adten, wer\u00adden in der bib\u00adlis\u00adchen Urkunde die Elo\u00adhim, die Geis\u00adter des Licht\u00ades genan\u00adnt.\u201d (GA 105 in: Die Sprache der Laute, 243)<\/p>\n<p>Mit der Sonne ver\u00adband man fr\u00fcher nicht nur das Licht, son\u00addern auch den Klang, wie es Johann Wolf\u00adgang von Goethe noch for\u00admuliert: \u201cDie Sonne t\u00f6nt nach alter Weise \u2026\u201d So zeigt sich die \u201csprechende\u201d, Leben gestal\u00adtende Kraft des L auch in Worten wie \u2018Lied\u2019 \u2018Lob\u2019-Gesang, \u2018Laute\u2019 \u2018Leier\u2019 und dem griechis\u00adchen Son\u00adnen\u00adgott \u2018Apollen\u2019 bzw \u2018Helios\u2019.<\/p>\n<p>Das Leben auf der Erde wird durch Son\u00adnen\u00adlicht und Son\u00adnen\u00adton, dem \u00e4therischen Wass\u00ader, neben dem irdis\u00adchen m\u00f6glich. Das sagt das L in Worten wie \u2018Leben\u2019, \u2018Laub\u2019, \u2018Leib\u2019, \u2018Liebe\u2019 und auch \u2018Land\u2019, denn hier ist das belebte, begr\u00fcnte Land gemeint.<\/p>\n<p>Im <strong>keltischen Alpha\u00adbet<\/strong> wird das L durch \u2018Luis\u2019, die \u2018Quecke\u2019 beze\u00adich\u00adnet (Ernst Moll, Die Sprache der Laute, S. 228). Dieses sehr vitale S\u00fc\u00df\u00adgras ist fast weltweit ver\u00adbre\u00adit\u00adet und dem G\u00e4rt\u00adner als kaum auszumerzen\u00addes Unkraut bekan\u00adnt. So ist die Quecke Sym\u00adbol des str\u00f6\u00admenden, \u00e4therischen Lebens, das sich in jed\u00ader Pflanze erhebt und nach oben, zur Sonne strebt. Als solch\u00ades ist das L der gr\u00fcne \u2018Lauch\u2019 \u2014 und auch der \u2018Bl\u00fcten\u2019- und \u2018Blumen\u2019-laut, der beson\u00adders sch\u00f6n im Namen der \u2018Lilie\u2019 zum Aus\u00addruck&nbsp;kommt.<\/p>\n<p>Wie das Wass\u00ader dun\u00adkle Tiefen hat, so hat auch das L einen dun\u00adklen, bedrohlichen Aspekt, der sich im \u2018Lind\u00adwurm\u2019, dem Drachen und dem \u2018Levi\u00adatan\u2019, dem j\u00fcdis\u00adchen See\u00adunge\u00adheuer zeigt. Der <a href=\"https:\/\/anthrowiki.at\/Leviathan\" target=\"_blank\" rel=\"noopener\">Leviathan<\/a> (hebr. \u05dc\u05b4\u05d5\u05b0\u05d9\u05b8\u05ea\u05b8\u05df <i>liw\u00adjatan<\/i>, \u201cder sich Windende\u201d, auch \u201cWal\u00adfisch\u201d), wird von der Gno\u00adsis mit dem Ouroboros gle\u00adichge\u00adset\u00adzt, dem Schwanzfress\u00ader, sodass sich auch zum Bild der Midgard\u00adschlange der nordis\u00adchen Mytholo\u00adgie eine Br\u00fccke find\u00adet. Erst am Ende der Zeit\u00aden wird Gott dieses Unge\u00adheuer, gegen das Men\u00adschen nichts ver\u00adm\u00f6\u00adgen, \u00fcber\u00adwinden. Es hei\u00dft: \u201eZu der Zeit wird der HERR heim\u00adsuchen mit seinem harten, gro\u00dfen und starken Schw\u00adert den Levi\u00adatan, die fl\u00fcchtige Schlange, und den Levi\u00adatan, die gewun\u00addene Schlange, und wird den Drachen im Meer t\u00f6ten.\u201d <a title=\"Altes Testament\" href=\"https:\/\/anthrowiki.at\/Altes_Testament\" target=\"_blank\" rel=\"noopener\">(Altes Tes\u00adta\u00adment<\/a>: <a title=\"wikipedia:Jesaja\" href=\"https:\/\/de.wikipedia.org\/wiki\/Jesaja\" target=\"_blank\" rel=\"noopener\">Jes<\/a> 27,1&nbsp;<small title=\"Luther 2017 bei www.bibleserver.com\"><a href=\"https:\/\/www.bibleserver.com\/LUT\/Jes27%2C1\" target=\"_blank\" rel=\"noreferrer noopener\">LUT)<\/a><\/small><\/p>\n<p>Dem gefahrvollen Aspekt des L entspricht die sich \u2019schl\u00e4n\u00adgel\u00adnde Schlange\u2019 und auch in \u2018Luz\u00adifer\u2019 und \u2018Lil\u00adlith\u2019 zeigt sich, was im L als dun\u00adkle, ver\u00adf\u00fchrerische Macht erlebt wurde. Die Nacht hei\u00dft auf hebr\u00e4isch \u2018lajlah\u2019 (ljlh) und davon ist \u2018lilith\u2019 (ljljt), der Name von Adams erster Frau, abgeleit\u00adet. Sie ist mit Tia\u00admat ver\u00adgle\u00adich\u00adbar, dem Salzwasserozean des kollek\u00adtiv\u00aden Bewusst\u00adseins der baby\u00adlonis\u00adchen Mytholo\u00adgie. Rudolf Stein\u00ader sagt \u00fcber Lil\u00adlith: \u201cDas sind die sat\u00adur\u00adnischen Archai \u2026 die noch heute in uns wirk\u00adsam sind w\u00e4hrend des Nachtschlafes, indem sie an unserem physis\u00adchen und \u00c4ther\u00adleib als auf\u00adbauende Kr\u00e4fte wirken. \u2026 Eben\u00adso wie das tag\u00adwache Leben ein fortw\u00e4hren\u00addes Ver\u00adbrauchen \u2026 Zer\u00adst\u00f6ren der Kr\u00e4fte des physis\u00adchen Leibes ist, so ist das Schlafleben ein fortw\u00e4hren\u00addes Wieder\u00adher\u00adstellen, ein Regener\u00adieren, ein Auf\u00adbauen. \u2026 Dieses Abbauen unseres physis\u00adchen Leibes \u2026 durfte w\u00e4hrend des alten Sat\u00adurn\u00adda\u00adseins nicht vorhan\u00adden sein. [Son\u00adst] h\u00e4tte sich \u00fcber\u00adhaupt niemals die erste Anlage unseres physis\u00adchen Leibes bilden k\u00f6n\u00adnen. Denn man kann nat\u00fcr\u00adlich nichts bilden, wenn man anf\u00e4ngt zu zer\u00adst\u00f6ren. Die Sat\u00adurn\u00adt\u00e4tigkeit musste an unserem Leibe eine auf\u00adbauende sein. \u2026 Nun musste aber wenig\u00adstens w\u00e4hrend ein\u00ader gewis\u00adsen Zeit diese auf\u00adbauende T\u00e4tigkeit erhal\u00adten bleiben, auch als sp\u00e4ter, w\u00e4hrend des alten Son\u00adnen\u00adda\u00adseins, das Licht ein\u00adtrat. Das kon\u00adnte nur dadurch bewirkt wer\u00adden, dass Sat\u00adurn\u00adwe\u00adsen zur\u00fcck\u00adge\u00adblieben sind, die das Auf\u00adbauen besor\u00adgen. \u2026 [Es gibt deshalb ein] Zusam\u00admen\u00adwirken von Lichtwe\u00adsen und Fin\u00adstern\u00adiswe\u00adsen. \u2026 Und es hei\u00dft daher\u2026: &lt;Und die Elo\u00adhim, sie nan\u00adnten das, was als Geis\u00adter im Licht wob, \u2018jom\u2019 (jvm) = \u2018Tag\u2019, das aber, was in der Fin\u00adster\u00adn\u00adis wob, das nan\u00adnten sie \u2018lilith\u2019 (ljljt)&gt;, und das ist nicht nur unsere abstrak\u00adte Nacht, das sind die sat\u00adur\u00adnischen Archai. \u2026 Und das sind diejeni\u00adgen, die auch heute noch in uns wirk\u00adsam sind w\u00e4hrend des Nachtschlafes, indem sie an unserem Physis\u00adchen- und \u00c4ther\u00adleib als auf\u00adbauende Kr\u00e4fte wirken.\u201d (GA 122 in: Ernst Moll, Die Sprache der Laute, S. 236) Im Zusam\u00admen\u00adhang mit der Szene der Walpur\u00adgis\u00adnacht im Faust sagt Rudolf Stein\u00ader: \u201cDas f\u00fchrt hin\u00adauf in Zeit\u00aden, in denen der Men\u00adsch \u00fcber\u00adhaupt nicht so kon\u00adsti\u00adtu\u00adiert war. Lilith ist der Sage nach Adams erste Frau und Luz\u00adifers Mut\u00adter.\u201d (GA 273 in: Ernst Moll, Die Sprache der Laute, S. 236) So nen\u00adnt Ernst Moll das Mot\u00adto des L: \u201cDurch Nacht zum Licht\u201d (Die Sprache der Laute, S.&nbsp;235)<\/p>\n<p>Auch die \u2018List\u2019 und Ver-\u2018lockung\u2019, die \u2018L\u00fcge\u2019, das \u2018Laster\u2019, die \u2018Lust\u2019 und auch der \u2018Teufel\u2019 zeigen die gefahrvollen Aspek\u00adte des L. Mit dem L ist eine Verbindung zu einem \u00e4lteren Bewusst\u00adsein\u00adszu\u00ads\u00adtand der Men\u00adschen gegeben. Wie sich dieser Zus\u00adtand heute auswirkt, sagt Rudolf Stein\u00ader im Zusam\u00admen\u00adhang der Entste\u00adhung von Gespen\u00adstern: \u201cDer Volksmund hat ein altes Wort f\u00fcr diesen Zus\u00adtand, wo das nor\u00admale Bewusst\u00adsein zur\u00fcck\u00adtritt, wo man einen Gegen\u00adstand anschaut und doch nicht sieht. Das nen\u00adnt man &lt;Span\u00adnung, Staunen, Spah\u00adnen&gt;, und dieses Wort ist wurzel\u00adhaft ver\u00adwandt mit dem Worte \u2018Gespenst\u2019 \u2026 Damals war der Men\u00adsch darauf angewiesen, wenn das auf\u00adtrat, sich zu sagen: Aber ich will doch sehen, ich will nicht, dass du mich anglotzt, ich will sehen&gt;. So kam das, was er so sah, ihm vor, wie etwas, was er zu \u00fcber\u00adwinden hat\u00adte. \u2026 Die ganze Selt\u00adsamkeit der Erschei\u00adn\u00adung kon\u00adnte f\u00fcr die Seele aber auch etwas Lock\u00adendes haben. Daher waren es solche Wesen\u00adheit\u00aden, die zu dem Inneren der Dinge geh\u00f6rten, gegen die Men\u00adschen aber ver-lock\u00adend, ver-f\u00fchrend wirk\u00adten.\u201d&nbsp; (GA 57 in: Ernst Moll, Die Sprache der Laute, S. 230) Die von Rudolf Stein\u00ader erw\u00e4h\u00adn\u00adten Worte \u2018Span\u00adnung, Spah\u00adnen und span\u00adnen\u2019 gehen zur\u00fcck auf die Wurzel \u2019span\u2019 mit der Bedeu\u00adtung \u2019streck\u00aden, lock\u00aden\u2019, althochdeutsch \u2019spanan\u2019 und \u2018gis\u00adpanst\u2019, \u2018Lock\u00adung\u2019. Sie h\u00e4n\u00adgen zusam\u00admen mit den lateinis\u00adchen Worten \u2019spons, spon\u00adtis\u2019, der \u2018Antrieb\u2019.<\/p>\n<p>Die lock\u00adenden Gespen\u00adster wur\u00adden \u2018Lur\u2019 oder \u2018Lore\u2019 genan\u00adnt, das bekan\u00adnteste ist die Lorelei, wobei \u2018lei\u2019 Fels bedeutet. Rudolf Stein\u00ader f\u00e4hrt fort: \u201cDer oder die \u2018Lur\u2019 oder \u2018Lore\u2019 ist das Grund\u00adwort f\u00fcr dieses Ver\u00adf\u00fchren. Und wo uns dieses Grund\u00adwort ent\u00adge\u00adgen\u00adtritt, haben wir dieses Gespenst in lock\u00adender Form.\u201d (GA 57 in: Ernst Moll, Die Sprache der Laute, S. 230) In Bay\u00adern ist es \u00fcblich, dass von \u2018luren\u2019 gere\u00addet wird, wenn neugierig und ein wenig unanst\u00e4ndig Auss\u00adchau gehal\u00adten, ver\u00adstohlen beobachtet wird.<\/p>\n<p>Vor diesem Hin\u00adter\u00adgrund wird ein anderes Bild des L ver\u00adst\u00e4ndlich. Auf <strong>Hebr\u00e4isch<\/strong> hei\u00dft das L \u2018Lamed\u2019 (\u05dc), dessen begrif\u00adfliche Bedeu\u00adtung \u2018erziehen, lehren, gew\u00f6h\u00adnen\u2019 ist. Als Gegen\u00adstand ist \u2018Lamed\u2019 der \u2018Ochsen\u00adsteck\u00aden\u2019 oder \u2018Ochsen\u00adstachel\u2019, dessen Name \u2018mal\u00admad\u2019 von \u2018lamed\u2019 abgeleit\u00adet ist. (Ernst Moll, Die Sprache der Laute, S. 239) Auch als Hirten\u00adstab wird Lamed beze\u00adich\u00adnet. Der Stock ist also der wohlmeinende Zucht- und Lehrmeis\u00adter. Hier ist \u2018Lehren\u2019 kein ein\u00adfach\u00ades Deuten, wie beim Erziehen \u00f6stlich\u00ader Pr\u00e4\u00adgung (siehe <a href=\"https:\/\/www.stellamaris-seelenkalender.de\/?page_id=2769\">4 D \u2014 30 d<\/a>), son\u00addern ein autorit\u00e4res \u2018Leit\u00aden\u2019 und \u2018Lenken\u2019, das dem West\u00aden eigen ist \u2014 und die Gefahr der Gewal\u00adtaus\u00fcbung birgt. Rudolf Stein\u00ader sagt: \u201cUnd ger\u00adade dieses In-seine-Gewalt-brin\u00adgen war der Aspekt, in dem die Mys\u00adte\u00adrien die d\u00e4monis\u00adche Kraft des L gese\u00adhen haben. [Das L war] das, was als ein beson\u00adder\u00ader Zauber\u00adlaut ange\u00adse\u00adhen wurde in den Mys\u00adte\u00adrien.\u201d (GA 279 in: Ernst Moll, Die Sprache der Laute, S. 239) Wer \u2018lesen\u2019 und damit auch schreiben kann, bekommt Gewalt \u00fcber die Sprache. Er kann die im Klang dahin\u00adflie\u00dfende Sprache dauer\u00adhaft fes\u00adthal\u00adten, in For\u00admen ban\u00adnen. Deshalb wurde das heilige Wis\u00adsen im West\u00aden z.B. bei den Kel\u00adten nicht aufgeschrieben.<\/p>\n<p>Von ein\u00ader Lehrerin beson\u00adder\u00ader Art spricht Rudolf Stein\u00ader ger\u00adade im Zusam\u00admen\u00adhang mit der Sprache: \u201cSo arbeit\u00adete beim Men\u00adschen in seinen drei Wesens\u00adgliedern, bevor er eine indi\u00advidu\u00adelle Seele wurde, eine andere Seele \u2014 von der wir heute nur noch durch die Geis\u00adteswis\u00adsenschaft Kunde erhal\u00adten -, welche die Vorg\u00e4n\u00adgerin unseres eige\u00adnen Ich war. Und diese Vorg\u00e4n\u00adgerin unseres Ich, diese Grup\u00adpen- oder Gat\u00adtungsseele des Men\u00adschen, welche dann dem Ich die von ihr bear\u00adbeit\u00adeten drei Wesens\u00adglieder \u00fcber\u00adgab, den physis\u00adchen Leib, \u00c4ther\u00adleib und Astralleib, um <em>sie <\/em>vom Ich weit\u00ader bear\u00adbeit\u00aden zu lassen, hat in ganz \u00e4hn\u00adlich\u00ader Art von ihrem Inneren, See\u00adlen\u00adhaften her\u00adaus den physis\u00adchen Leib, \u00c4ther\u00adleib und astralis\u00adchen Leib umgestal\u00adtet, bear\u00adbeit\u00adet, nach sich geregelt. Und <em>die <\/em>let\u00adzte T\u00e4tigkeit, die dem men\u00adschlichen Wesen zugrunde liegt, bevor es mit einem Ich begabt wor\u00adden ist, die let\u00adzten Ein\u00adfl\u00fcsse, die vor der Geburt des Ich liegen, sie sind heute in dem niedergelegt, was wir die men\u00adschliche Sprache nen\u00adnen.\u201d (GA 59, S.&nbsp;19)<\/p>\n<p>Im <strong>alt\u00adslaw\u00adis\u00adchen Alpha\u00adbet<\/strong> hei\u00dft der L\u2011Laut (\u041b \u043b, \u043b\u044e\u0434\u0438\u0465) \u2018lj\u00fadi\u00adje\u2019, auf Deutsch schlicht \u2018Leute, Men\u00adschen\u2019. Die Ein\u00adzahl \u2018ljud\u2019 bedeutet \u2018Volk\u2019. Das L ist f\u00fcr sie das in die <em>Viel\u00adheit<\/em> sich ent\u00adfal\u00adtende Leben. Gle\u00adichzeit\u00adig ist es auch der Laut des Ler\u00adnens und der Entwick\u00adlung, denn \u2018lj\u00fadin\u2019 ist altrussisch der \u2018freie Mann\u2019 im Gegen\u00adsatz zum H\u00f6ri\u00adgen. Das gle\u00adiche Wort ist bur\u00adgundisch \u2018le\u00fadis\u2019, griechisch \u2018ele\u00fatheros\u2019 lateinisch \u2018liber\u2019 und bedeutet stets \u2018frei\u2019. Die als Leute beze\u00adich\u00adneten Men\u00adschen sind also die gesellschaftliche Schicht, denen eine feie Ent\u00adfal\u00adtung und Entwick\u00adlung erm\u00f6glicht wird.<\/p>\n<p>Ist diese Entwick\u00adlung vol\u00adl\u00adzo\u00adgen, kann sich das Leben \u2018leicht\u2019 anf\u00fchlen, \u2018Lachen\u2019 entste\u00adhen. \u00dcber das Lachen und das seel\u00adisch ent\u00adge\u00adgenge\u00adset\u00adzte Weinen, das \u2018Heulen\u2019 sagt Rudolf Stein\u00ader: \u201cDas Lachen ist etwas, dem der ent\u00adge\u00adgenge\u00adset\u00adzte Vor\u00adgang zugrunde liegt. Das Ich sucht den astralis\u00adchen Leib in ein\u00ader gewis\u00adsen Weise schlaff wer\u00adden zu lassen, seine Kr\u00e4fte mehr in die Bre\u00adite gehen zu lassen, ihn auszudehnen. W\u00e4hrend durch das Zusam\u00admen\u00adziehen der wein\u00ader\u00adliche Zus\u00adtand her\u00advorgerufen wird, wird durch das Erschlaf\u00adfen\u00adlassen, durch das Aus\u00addehnen des astralis\u00adchen Leibes das Lachen her\u00adbeige\u00adf\u00fchrt. \u2026 Wenn das Ich den astralis\u00adchen Leib, statt ihn in der gew\u00f6hn\u00adlichen Span\u00adnung zu hal\u00adten, schlaff wer\u00adden l\u00e4sst, ihn aus\u00addehnt, dann wird er auch mit gerin\u00adgeren Kr\u00e4ften auf den \u00c4ther\u00adleib und den physis\u00adchen Leib wirken, \u2014 und die Folge davon ist, dass gewisse Muskeln \u2026 eine andere Lage ein\u00adnehmen. \u2026 Daher ist im Lachen eben nichts anderes gegeben als der phys\u00adiog\u00adnomis\u00adche Aus\u00addruck jenes Schlaf\u00adfw\u00ader\u00addens des astralis\u00adchen Leibes. \u2026L\u00e4sst der astralis\u00adche Leib seine Spannkraft nach, so dehnen sich die Muskeln aus und der Aus\u00addruck des Lachens tritt ein.\u201d Und das Lachen ist zur\u00fcck\u00adzuf\u00fchren darauf, \u201cdass der Men\u00adsch sich erhaben f\u00fchlt \u00fcber seine Umge\u00adbung und \u00fcber das, was in sein\u00ader Umge\u00adbung geschieht. Warum lacht der Men\u00adsch? Er lacht immer dann, wenn er sich \u00fcber das stellt, was er beobachtet. Diesen Satz k\u00f6n\u00adnen Sie immer bewahrheit\u00adet find\u00aden. Ob sie \u00fcber sich selb\u00adst oder \u00fcber einen anderen lachen: im Grunde genom\u00admen ist Ihr Ich so, dass es sich erhaben f\u00fchlt \u00fcber etwas. \u2026 [Deshalb wur\u00adden bei den Griechen die G\u00f6t\u00adter heit\u00ader dargestellt. Es war noch die richtige Imag\u00adi\u00adna\u00adtion,] dass man damals die G\u00f6t\u00adter darstellte als heit\u00adere Wesen\u00adheit\u00aden, deren haupt\u00ads\u00e4ch\u00adliche Eigen\u00adschaft die Heit\u00aderkeit, das Lachende \u2026 war. Und nicht umson\u00adst hat man den\u00adjeni\u00adgen Gebi\u00adeten des Wel\u00adtenda\u00adseins, in denen vorzugsweise etwas wie eine \u00fcber\u00adtriebene Egoit\u00e4t herrscht, Heulen und Z\u00e4h\u00adneklap\u00adpern zugeschrieben. Weshalb? Weil das Lachen auf der einen Seite ein Sich-erheben bedeutet ein Hin\u00adaus\u00adf\u00fchren des Ich \u00fcber die Umge\u00adbung, also den Sieg des Oberen \u00fcber das Untere: w\u00e4hrend das Weinen bedeutet ein Sich-duck\u00aden, ein Sich-zur\u00fcckziehen vor dem \u00c4u\u00dferen, ein Klein\u00adwer\u00adden und ein Sich-ver\u00adlassen-f\u00fchlen der Egoit\u00e4t, ein Sich-auf-sich-selb\u00adst-zur\u00fcckziehen\u201d (GA 107 in: Ernst Moll, Die Sprache der Laute, S.&nbsp;238)<\/p>\n<p>Vor diesem Hin\u00adter\u00adgrund wird der stets wieder\u00adholte Engel\u00adgru\u00df an Maria im \u00e4ltesten \u00fcber\u00adliefer\u00adten Marienge\u00adbet, dem <a href=\"https:\/\/de.wikipedia.org\/wiki\/Hymnos_Akathistos\" target=\"_blank\" rel=\"noopener\">Akathis\u00adtos<\/a> ver\u00adst\u00e4ndlich, der entwed\u00ader \u2018Sei gegr\u00fc\u00dft\u2019 lautet, oder in ander\u00ader \u00dcber\u00adset\u00adzung \u2018Freue dich\u2019. Hier einige Beispiele:<\/p>\nFreue dich, durch welche die Freude ausstrahlt;<br>\nFreue dich, f\u00fcr men\u00adschliche Fas\u00adsungskraft unerk\u00adlimm\u00adbare&nbsp;H\u00f6he;<br>\nFreue dich, selb\u00adst f\u00fcr die Augen der Engel unab\u00adse\u00adhbare&nbsp;Tiefe!<br>\nFreue dich, weil du bist der Sitz des K\u00f6nigs;<br>\nFreue dich, weil du tr\u00e4gst den Tr\u00e4ger des&nbsp;Alls!<br>\nFreue dich, Stern, der die Sonne erleuchtet;<br>\nFreue dich, du, durch welche die Sch\u00f6p\u00adfung erneuert wird;<br>\nFreue dich, du, durch welche der Sch\u00f6pfer ein Kind&nbsp;wird!<br>\nFreue dich, himm\u00adlis\u00adche Leit\u00ader, auf welch\u00ader Gott herabstieg;<br>\nFreue dich, Br\u00fccke, welche die Bewohn\u00ader der Erde zum Him\u00admel f\u00fchrt!\n<p>Rudolf Stein\u00ader nen\u00adnt das L \u201cden Laut der freien inneren Ent\u00adfalt\u00adbarkeit\u201d (zitiert nach Dubach-Donath, Die Grun\u00addele\u00admente der Eury\u00adth\u00admie, in: Ernst Moll, Die Sprache der Laute, S. 235) Diese Entwick\u00adlung hin zu gelassen\u00ader Heit\u00aderkeit und Frei\u00adheit ist die Auf\u00adgabe der Menschen.<\/p>\n<h4><strong>\u00dcber die Gegenspr\u00fcche 11 L<\/strong> <strong>und 37&nbsp;l<br>\n<\/strong><\/h4>\n<p>Das Mantra <a href=\"https:\/\/www.stellamaris-seelenkalender.de\/?page_id=984\">11 L<\/a> ist nach dem Mantra 10 K das zweite und let\u00adzte Mantra, bei dem die Posi\u00adtion im Alpha\u00adbet nicht mit der Zahl in der Mantren-\u00dcber\u00adschrift \u00fcbere\u00adin\u00adstimmt. Mit dem kom\u00admenden Mantra find\u00adet im Som\u00admer-Hal\u00adb\u00adjahr ein Aus\u00adgle\u00adich zu dem \u00fcber\u00adsprun\u00adgenen J statt, indem das Mantra 12 ! keinen Buch\u00adstaben hat. Im Win\u00adter\u00adhal\u00adb\u00adjahr geschieht dieser Aus\u00adgle\u00adich jedoch erst mit dem Mantra 51 !, dem vor\u00adlet\u00adzten dieses Hal\u00adb\u00adjahres. Das Mantra <a href=\"https:\/\/www.stellamaris-seelenkalender.de\/?page_id=1538\">37 l<\/a> ist das Mantra der drit\u00adten Adventswoche. Da jede der vier Adventswochen ein Natur\u00adre\u00adich bzw. Wesens\u00adglied des Men\u00adschen, the\u00adma\u00adtisiert, ist nach dem Sein (35 i Min\u00ader\u00adal\u00adre\u00adich bzw. Physis) und dem Wel\u00adtenwort (36 k Pflanzen\u00adre\u00adich bzw. \u00c4ther\u00adleib) nun im Mantra 37 l das The\u00adma des Tier\u00adre\u00adichs bzw. des Astralleibs zu erwarten.<\/p>\n<p>Die Gegen\u00adspr\u00fcche 11 L und 37 l haben bei\u00adde einen Ich-Sprech\u00ader und zeigen damit, dass sie Inhalte betr\u00ade\u00adf\u00adfen, die dem sein\u00ader selb\u00adst bewussten, tag\u00adwachen Men\u00adschen zug\u00e4nglich sind. Im Mantra 11 L ist dieser Ich-Sprech\u00ader jedoch der\u00adjenige, der den Leser und damit den Men\u00adschen anspricht. Der Men\u00adsch ist nur H\u00f6r\u00ader und Empf\u00e4nger der Botschaft. Er wird mit \u201cdu\u201d ange\u00adsprochen, doch wer da mit ihm spricht, bleibt im Dunkeln. Das ganze Mantra 11 L ist eine einzige streng belehrende Rede. (Das fol\u00adgende Mantra 12 ! ohne Buch\u00adstaben kann wegen der fehlen\u00adden Laut-Kraft als das Schweigen, die Pause nach der Rede ange\u00adse\u00adhen wer\u00adden, in der der H\u00f6r\u00ader ver\u00adste\u00adht.) Im Gegen\u00adsatz dazu ist es im Mantra 37 l der Ich-Sprech\u00ader sel\u00adber, der \u00fcber seine See\u00adlen\u00adre\u00adgun\u00adgen Auskun\u00adft&nbsp;gibt.<\/p>\n<p>Wer spricht also im Mantra <strong>11 L<\/strong> zum Men\u00adschen? Wer gibt ihm die Weise Kunde, wer ruft ihn auf genau jet\u00adzt, in dieser Son\u00adnen\u00adstunde die weise Kund zu erken\u00adnen? Wer fordert ihn auf, sich an die Wel\u00adtensch\u00f6n\u00adheit hinzugebe? Wer ver\u00adlangt von ihm, dass er sich in sich f\u00fchlt und durch\u00adlebt? Wer will also, dass der Men\u00adsch sich in seinem See\u00adlen\u00adraum erf\u00fchlt und die Emo\u00adtio\u00adnen durch\u00adlebt, die dort zu find\u00aden sind? Und wer schlie\u00dflich informiert ihn, dass das Men\u00adschen-Ich ver\u00adlieren kann, dass die ego\u00adis\u00adtis\u00adche Selb\u00adst\u00adbe\u00adzo\u00adgen\u00adheit reduziert bzw. \u00fcber\u00adwun\u00adden wer\u00adden kann? Und wer gibt ihm den Aus\u00adblick, dass es danach weit\u00aderge\u00adht, dass das Men\u00adschen-Ich sich im Wel\u00adten-Ich find\u00aden&nbsp;kann?<\/p>\n<p>Ist es vielle\u00adicht die weise Macht, die Gat\u00adtungsseele der Men\u00adschheit, die die Seele bewohnte und bildete, ihr die Sprach\u00adf\u00e4higkeit schenk\u00adte, bevor der Men\u00adsch ein Ich hat\u00adte? Ist sie es vielle\u00adicht, die nun von au\u00dfen spricht? Ist ihr Wesen vielle\u00adicht in beson\u00adder\u00ader Weise mit dem Wasser\u00adlaut L ver\u00adbun\u00adden? Der erzieherische Entwick\u00adlungs\u00adgedanke, der \u2018Lamed\u2019, der Ochsen\u00adsteck\u00aden, ist dem ganzen Mantra anzumerken. In der Son\u00adnen\u00adstunde ist der Licht-Aspekt des L zu find\u00aden, in der Kunde der den H\u00f6r\u00ader lehrende, in der Wel\u00adtensch\u00f6n\u00adheit der in den Bl\u00fcten \u00e4therisch sich ent\u00adfal\u00adtende, im f\u00fch\u00adlen\u00adden Durch\u00adleben der Aspekt des inneren Wassers, und schlie\u00dflich im Ver\u00adlieren des Men\u00adschen-Ich der teilende Aspekt des L in der End\u00adstel\u00adlung des Wortes. Diese ver\u00adschiede\u00adnen L Aspek\u00adte m\u00fcn\u00adden im Wel\u00adten-Ich, das auf die h\u00f6ch\u00adste L\u2011Kraft ver\u00adweist, auf die g\u00f6t\u00adtliche Sch\u00f6pfer\u00adma\u00adcht des El bzw. der Elohim.<\/p>\n<p>Im ganzen Mantra 11 L zeigt sich die Kraft des L. Das L als Wesen gefasst ist der belehrende Sprech\u00ader dieses Mantras. Dieses L ste\u00adht dem Men\u00adschen gegen\u00fcber und spricht ihn von au\u00dfen als \u201cdu\u201d an. Und tat\u00ads\u00e4ch\u00adlich zeigen die Beobach\u00adtun\u00adgen, dass die Grup\u00adpenseele z.B. der Tiere von au\u00dfen auf die einzel\u00adnen Indi\u00adviduen wirkt. Sie lebt in allen Tieren der Gat\u00adtung gle\u00adichzeit\u00adig und steuert die ganze Gruppe, wie es bei einem Fisch- oder Vogelschwarm zu beobacht\u00aden ist. Der Schwarm agiert wie ein einziger wohlor\u00adgan\u00adisiert\u00ader gro\u00dfer Organismus.<\/p>\n<p>Ganz anders ist die Sit\u00adu\u00ada\u00adtion im Mantra <strong>37 l<\/strong>. Hier erk\u00adl\u00e4rt sich der Ich-Sprech\u00ader des Mantras, den ich men\u00adschlich denke. Er sagt, was ihn antreibt, welch\u00ades Ziel er hat. Er strebt danach, Geis\u00adtes\u00adlicht in Wel\u00adtenwin\u00adter\u00adnacht, also in die absolute K\u00e4lte und Dunkel\u00adheit zu tra\u00adgen. Er strebt danach, die Welt zu ver\u00adste\u00adhen, die ihm zun\u00e4chst dunkel und antipathisch-kalt gegen\u00fcber ste\u00adht. Das ist der Trieb seines Herzens, seine Leben\u00adsauf\u00adgabe, das, was ihn im Leben antreibt. Fol\u00adgt er diesem inneren Vor\u00adw\u00e4rts\u00addr\u00e4n\u00adgen, macht ihn das nicht nur gl\u00fcck\u00adlich, es beseligt ihn sog\u00adar. Es f\u00fchrt ihn zum h\u00f6ch\u00adsten Gl\u00fcck, dass f\u00fcr die Seele m\u00f6glich ist, zur Vol\u00adlen\u00addung und Tran\u00adszen\u00addenz durch den Tod \u2014 wer\u00adden doch die Ver\u00adstor\u00adbe\u00adnen selig genan\u00adnt. Nun nen\u00adnt der Ich-Sprech\u00ader das Ziel, warum er Geis\u00adtes\u00adlicht in Wel\u00adtenwin\u00adter\u00adnacht tra\u00adgen, die Welt mit seinem Ver\u00adstand erhellen will. Leuch\u00adt\u00adende See\u00adlenkeime sollen in Wel\u00adtengr\u00fcn\u00adden wurzeln. Das Geis\u00adtes\u00adlicht, das er tr\u00e4gt, ist also gle\u00adichzeit\u00adig ein lebendi\u00adges Licht, das mit einem keimenden Samen ver\u00adgle\u00adich\u00adbar ist. Der Ich-Sprech\u00ader gle\u00adicht dadurch einem G\u00e4rt\u00adner, der statt Pflanzen-Keim\u00adlin\u00adgen Licht-Keime in die win\u00adterkalten und nacht\u00addun\u00adklen Wel\u00adtengr\u00fcnde pflanzt. Er pflanzt Ideen, lebendi\u00adge, entwick\u00adlungs\u00adf\u00e4hige, also geist\u00adgem\u00e4\u00dfe Ideen. Mit seinem Tun schafft er Voraus\u00adset\u00adzun\u00adgen daf\u00fcr, damit die g\u00f6t\u00adtliche Macht wirken kann, damit das Wort Gottes, die eigentliche leben\u00ader\u00adschaf\u00adfende Macht, das Sin\u00adnes\u00addunkel erhel\u00adlend verk\u00adl\u00e4rt und durcht\u00f6nt. Im Bild gesprochen erschafft das Gotteswort die Samen und l\u00e4sst sie keimen. Der Men\u00adsch muss sie pflanzen, damit die Licht-Keime wurzeln bilden, zur aus\u00adgewach\u00adse\u00adnen Pflanze wer\u00adden, bl\u00fchend Samen bilden und den Zyk\u00adlus schlie\u00dfen k\u00f6n\u00adnen. In diesem geschlosse\u00adnen Zyk\u00adlus, in dieser aus\u00adgereiften, geist\u00adgem\u00e4\u00dfen Idee, die Samenkraft f\u00fcr neue Ideen in sich tr\u00e4gt, klingt das Gotteswort verk\u00adl\u00e4rend. Und nur durch die Mith\u00adil\u00adfe des Men\u00adschen erhellt sich das Sin\u00adnes\u00addunkel. Nur wenn der Men\u00adsch das Geis\u00adtes\u00adlicht in die Dunkel\u00adheit der Wel\u00adtenwin\u00adter\u00adnacht tr\u00e4gt und den leuch\u00adt\u00aden\u00adden See\u00adlenkeimen erm\u00f6glicht, in Wel\u00adtengr\u00fcn\u00adden zu wach\u00adsen, durcht\u00f6nt das Gotteswort das Sein verk\u00adl\u00e4rend. Verk\u00adl\u00e4rt, erhellt sich das Sin\u00adnes\u00addunkel, wird die Wahrnehmungswelt geist\u00adgem\u00e4\u00df ver\u00adst\u00e4ndlich, so wird dies im Bild als das Lesen der okkul\u00adten Schrift aus\u00adge\u00addr\u00fcckt. Dann ist dieses Lesen gle\u00adichzeit\u00adig ein H\u00f6ren des Gotteswortes, das in den Rhyth\u00admen und Bildern der Natur diese verk\u00adl\u00e4rend durcht\u00f6nt.<\/p>\n<p>Wie der Fluss die Schiffe, so tr\u00e4gt das Leben den Geist. Und so ist es der vom Herzen stam\u00admende selige Trieb des Ich-Sprech\u00aders, Geis\u00adtes\u00adlicht in Wel\u00adtenwin\u00adter\u00adnacht zu tra\u00adgen. Hier verk\u00f6r\u00adpert der Ich-Sprech\u00ader selb\u00adst die L\u2011Kraft, die als Lebens\u00adfluss den Geist tra\u00adgen will. Und dieser Geist vervielf\u00e4ltigt sich in den leuch\u00adt\u00aden\u00adden See\u00adlenkeimen, die wurzeln, leben und sich ent\u00adfal\u00adten wollen. Sie wollen den Geist in sein\u00ader lebendi\u00adgen Vielf\u00e4ltigkeit, in sein\u00ader ganzen zyk\u00adlis\u00adchen Erschei\u00adn\u00adung zum Aus\u00addruck brin\u00adgen. So wer\u00adden sie zu Klangk\u00f6r\u00adpern, bzw. zum Klangk\u00f6r\u00adp\u00ader, sodass das Gotteswort im Sin\u00adnes\u00addunkel verk\u00adl\u00e4rend alles Sein durcht\u00f6\u00adnen&nbsp;kann.<\/p>\n<p>Im Mantra 11 L h\u00f6rt der Men\u00adsch das belehrende Wort ein\u00ader unge\u00adnan\u00adnt bleiben\u00adden h\u00f6heren Macht \u2014 das L wirkt von au\u00dfen. Im Mantra 37 l schafft er die Voraus\u00adset\u00adzun\u00adgen, damit das Wort als Gotteswort erklin\u00adgen kann. Hier ist er sozusagen aus\u00adf\u00fchren\u00adder Musik\u00ader ein\u00ader g\u00f6t\u00adtlichen Kom\u00adpo\u00adsi\u00adtion \u2014 oder auch Instru\u00adment, \u201cKlangk\u00f6r\u00adp\u00ader\u201d des Wortes \u2014 das L wirkt durch ihn von&nbsp;innen.<\/p>\n<h4>Erg\u00e4nzung<\/h4>\n<p>Das g\u00f6t\u00adtliche Vater\u00adprinzip in der Natur und der vom Men\u00adschen zu leis\u00adtende alchimistis\u00adche Merkur- Sul\u00adphur- und Sal-Prozesses<\/p>\n<p>Hier beschreibt Rudolf Stein\u00ader das Erleben der Natur. Seine Worte geben eine Ahnung von dem die Natur durcht\u00f6\u00adnen\u00adden und erhel\u00adlen\u00adden Gotteswort: \u201cIndem wir die \u00e4u\u00dfer\u00adliche Natur um uns sehen, sehen wir durch die Kr\u00e4fte dieser Natur auch den Men\u00adschen in sein physis\u00adches Dasein here\u00adin\u00adtreten. Wir wis\u00adsen aus all\u00addem, was uns aus der Geis\u00adteswis\u00adsenschaft kom\u00admen kann, da\u00df wir diese Natur nicht im recht\u00aden Sinne betra\u00adcht\u00aden, wenn wir sie nur ihren physisch-sinnlichen \u00c4u\u00dfer\u00adlichkeit\u00aden nach anse\u00adhen. Wir wis\u00adsen, da\u00df g\u00f6t\u00adtliche Kr\u00e4fte die Natur umweben, und wir wer\u00adden unseres Ursprungs aus der Natur nur dann uns im wahren Sinne des Wortes bewu\u00dft, wenn wir auf dieses die Natur durch\u00adwal\u00adlende und durch\u00adwebende G\u00f6t\u00adtliche hin\u00adse\u00adhen k\u00f6n\u00adnen. Dann blick\u00aden wir auf zu den Vater\u00adprinzip\u00adi\u00aden der Natur. Alles, was die Natur als G\u00f6t\u00adtlich\u00ades durch\u00adwallt und durch\u00adwebt, sind uns Vater\u00adprinzip\u00adi\u00aden im Sinne \u00e4lter\u00ader Reli\u00adgio\u00adnen und auch im Sinne des richtig ver\u00adstande\u00adnen Chris\u00adten\u00adtums. Ob wir gewahr wer\u00adden, wie das Bl\u00fcm\u00adchen auf dem Felde w\u00e4chst, ob wir gewahr wer\u00adden, wie aus der Wolke der Don\u00adner rollt und der Blitz zuck\u00adend nieder\u00adschie\u00dft, ob wir die Sonne \u00fcber den Him\u00admel gehen und die Sterne leucht\u00aden sehen, ob wir die Quellen und den Strom rauschen h\u00f6ren \u2014 wenn wir das, was in diesen \u00e4u\u00dferen Offen\u00adbarun\u00adgen des Natur\u00adda\u00adseins sich geheimnisvoll als der Ursprung alles Wer\u00addens zeigt, gewahr wer\u00adden, dann wer\u00adden wir auch dessen gewahr, was uns sel\u00adber durch das Mys\u00adteri\u00adum der physis\u00adchen Geburt in diese Welt here\u00adin\u00adstellt.\u201d (GA 202, S.&nbsp;122)<\/p>\n<p>In der Beschrei\u00adbung des Merkur- und Sul\u00adphur-Prozess\u00ades der Alchemis\u00adten wird der aktive Anteil des Men\u00adschen deut\u00adlich, der auch im Mantra 37 l liegt: \u201cDer\u00adjenige, welch\u00ader eine wirk\u00adliche Anschau\u00adung von dem vierdi\u00admen\u00adsion\u00adalen Raum sich erwer\u00adben will, mu\u00df ganz bes\u00adtimmte Anschau\u00adungs\u00fcbun\u00adgen machen. Diese beste\u00adhen darin, da\u00df er sich zun\u00e4chst eine ganz klare Anschau\u00adung, eine ver\u00adtiefte Anschau\u00adung, nicht Vorstel\u00adlung, bildet von dem, was man Wass\u00ader nen\u00adnt. Eine solche Anschau\u00adung von dem Wass\u00ader ist nicht so leicht zu kriegen. Man mu\u00df lange medi\u00adtieren und sich sehr genau in die Natur des Wassers ver\u00adtiefen, man mu\u00df sozusagen hineinkriechen in die Natur des Wassers. Das zweite ist, da\u00df man sich eine Anschau\u00adung ver\u00adschafft von der Natur des Licht\u00ades. Das Licht ist etwas, was der Men\u00adsch zwar ken\u00adnt, aber nur so ken\u00adnt, wie er es von Au\u00dfen empf\u00e4ngt. Nun kommt der Men\u00adsch dadurch, da\u00df er medi\u00adtiert, dazu, das innere Gegen\u00adbild des \u00e4u\u00dferen Licht\u00ades zu bekom\u00admen, zu wis\u00adsen, wodurch und woher das Licht entste\u00adht, so da\u00df er dadurch selb\u00adst so etwas wie Licht her\u00advor\u00adbrin\u00adgen, erzeu\u00adgen kann. Diese F\u00e4higkeit, Licht her\u00advor\u00adbrin\u00adgen, erzeu\u00adgen zu k\u00f6n\u00adnen, eignet sich der Yogi [Geheim\u00adsch\u00fcler] an durch Med\u00adi\u00adta\u00adtion. Das kann der\u00adjenige, welch\u00ader reine Begriffe wirk\u00adlich med\u00adi\u00adta\u00adtiv in sein\u00ader Seele anwe\u00adsend zu haben ver\u00admag, der reine Begriffe wirk\u00adlich med\u00adi\u00adta\u00adtiv auf seine Seele wirken l\u00e4\u00dft, der sinnlichkeits\u00adfrei denken kann. Dann entspringt dem Begriffe das Licht. Dann geht ihm die ganze Umwelt auf als flu\u00adten\u00addes Licht. Der Geheim\u00adsch\u00fcler mu\u00df nun gle\u00adich\u00adsam chemisch verbinden die Anschau\u00adung, die er sich von Wass\u00ader gebildet hat, mit der Anschau\u00adung des Licht\u00ades. Das vom Licht ganz durch\u00addrun\u00adgene Wass\u00ader ist ein K\u00f6r\u00adp\u00ader, der von den Alchemis\u00adten genan\u00adnt wird Merkurius. Wass\u00ader plus Licht hei\u00dft in der Sprache der Alchemis\u00adten Merkurius. Dieses alchemistis\u00adche Merkur ist aber nicht das gew\u00f6hn\u00adliche Queck\u00adsil\u00adber. Sie wer\u00adden die Sache nicht in dieser Form [\u00fcber\u00adliefert] erhal\u00adten haben. Man mu\u00df erst in sich die F\u00e4higkeit erweck\u00aden, aus dem [Umge\u00adhen mit den reinen] Begrif\u00adf\u00aden selb\u00adst das Licht zu erzeu\u00adgen. Merkurius ist diese Ver\u00admis\u00adchung [des Licht\u00ades] mit der Anschau\u00adung des Wassers, diese licht\u00addurch\u00addrun\u00adgene Wasserkraft, in deren Besitz man sich dann ver\u00adset\u00adzt. Das ist das eine Ele\u00adment der astralis\u00adchen&nbsp;Welt.<\/p>\n<p>Das zweite [Ele\u00adment] entste\u00adht dadurch, da\u00df man sich, eben\u00adso wie man vom Wass\u00ader sich eine Anschau\u00adung gebildet hat, man sich von der Luft eine Anschau\u00adung bildet, da\u00df wir also die Kraft der Luft durch einen geisti\u00adgen Vor\u00adgang her\u00adaus\u00adsaugen. Wenn Sie [auf der anderen Seite Ihr] Gef\u00fchl in sich in gewiss\u00ader Weise konzen\u00adtri\u00aderen, so erzeu\u00adgen, so entz\u00fcn\u00adden Sie durch das Gef\u00fchl das Feuer. [Wenn Sie die Kraft der Luft gle\u00adich\u00adsam chemisch verbinden mit dem durch Gef\u00fchl erzeugten Feuer, so] bekom\u00admen Sie \u00abFeuer\u00adluft\u00bb. Sie wis\u00adsen, da\u00df in Goethes \u00abFaust\u00bb von Feuer\u00adluft gesprochen wird. Das ist etwas, wo das Innere des Men\u00adschen mitar\u00adbeit\u00aden mu\u00df. Also das eine Ele\u00adment wird [aus einem gegebe\u00adnen Ele\u00adment, der Luft,] her\u00adaus\u00adge\u00adso\u00adgen, das andere [das Feuer oder die W\u00e4rme] wird von Ihnen selb\u00adst erzeugt. Diese Luft plus Feuer nan\u00adnten die Alchemis\u00adten Schwe\u00adfel, Sul\u00adfur, leuch\u00adt\u00adende Feuer\u00adluft. Wenn Sie nun diese leuch\u00adt\u00adende Feuer\u00adluft in einem w\u00e4\u00dfri\u00adgen Ele\u00admente haben, dann haben Sie in Wahrheit jene [astrale] Materie, von der es in der Bibel hei\u00dft: und der Geist Gottes schwebte, oder br\u00fctete, \u00fcber den \u00abWassern\u00bb.<\/p>\n<p>[Das dritte, son\u00adst Sal, Salz, genan\u00adnte Ele\u00adment entste\u00adht, wenn] man der Erde die Kraft entzieht und das dann verbindet mit den [geisti\u00adgen Kr\u00e4ften im] \u00abSchall\u00bb; dann hat man das, was [hier] Geist Gottes genan\u00adnt wird. Daher wird es auch \u00abDon\u00adner\u00bb genan\u00adnt. [Wirk\u00adender] Geist Gottes ist Don\u00adner, ist Erde plus Schall. Der Geist Gottes [schwebt also \u00fcber der] astralen Materie.<\/p>\n<p>Jene \u00abWass\u00ader\u00bb sind nicht gew\u00f6hn\u00adliche Wass\u00ader, son\u00addern was man eigentlich astrale Materie nen\u00adnt. Diese beste\u00adht aus vier Arten von Kr\u00e4ften: Wass\u00ader, Luft, Licht und Feuer. Die Anord\u00adnung dieser vier Kr\u00e4fte stellt sich der astralis\u00adchen Anschau\u00adung als die vier Dimen\u00adsio\u00adnen des astralen Raumes dar. So sind sie in der Wirk\u00adlichkeit. Es sieht im Astralen eben ganz anders aus als in unser\u00ader Welt. Manch\u00ades, was als astral aufge\u00adfa\u00dft wird, ist nur eine Pro\u00adjek\u00adtion des Astralen in den physis\u00adchen&nbsp;Raum.<\/p>\n<p>Sie sehen, das\u00adjenige, was astral ist, ist halb sub\u00adjek\u00adtiv [das hei\u00dft dem Sub\u00adjekt pas\u00adsiv gegeben], halb Wass\u00ader und Luft, denn Licht und Gef\u00fchl [Feuer] sind objek\u00adtiv, [das hei\u00dft vom Sub\u00adjekt t\u00e4tig zur Erschei\u00adn\u00adung gebracht]. Nur einen Teil von dem, was astral ist, kann man au\u00dfen [als dem Sub\u00adjekt gegeben] find\u00aden, aus der Umwelt gewin\u00adnen. Den anderen Teil mu\u00df man sub\u00adjek\u00adtiv [durch eigene T\u00e4tigkeit] dazubrin\u00adgen. Aus Begriffs- und Gef\u00fchlskr\u00e4ften gewin\u00adnt man [aus dem Gegebe\u00adnen] durch [t\u00e4tige] Objek\u00adtivierung das andere. Im Astralen haben wir also Sub\u00adjek\u00adtiv-Objek\u00adtives. Im Devachan gibt es gar keine [f\u00fcr das Sub\u00adjekt blo\u00df gegebene] Objek\u00adtiv\u00adit\u00e4t mehr. Man w\u00fcrde dort ein v\u00f6l\u00adlig sub\u00adjek\u00adtives Ele\u00adment&nbsp;haben.<\/p>\n<p>Wir haben eben da etwas, was der Men\u00adsch erst [aus sich her\u00adaus] erzeu\u00adgen mu\u00df, wenn wir vom astralen Raum sprechen. So ist alles, was wir hier tun, das Sym\u00adbol\u00adis\u00adche, [nur] eine sinnbildliche Darstel\u00adlung f\u00fcr die h\u00f6heren Wel\u00adten, f\u00fcr die devach\u00ada\u00adnis\u00adche Welt, die in der Art wirk\u00adlich sind, wie ich es Ihnen in diesen Andeu\u00adtun\u00adgen auseinan\u00adderge\u00adset\u00adzt habe. Es ist das, was in diesen h\u00f6heren Wel\u00adten liegt, nur dadurch zu erre\u00adichen, da\u00df man in sich selb\u00adst neue Anschau\u00adungsm\u00f6glichkeit\u00aden entwick\u00adelt. Der Men\u00adsch mu\u00df selb\u00adst etwas dazu tun.\u201d (Lit.: GA 324a, S. 58ff Nach\u00adschrift von Franz Seil\u00ader; Zweite Textvari\u00adante in der Nach\u00adschrift von Wal\u00adter Veg\u00ade\u00adlahn siehe: GA 324a, S.&nbsp;60ff)<\/p>\n\n\t\t\t<a href=\"https:\/\/www.stellamaris-seelenkalender.de\/?page_id=984\" target=\"_self\">\n\t\t\t\t\t\tBlog zum Spruch 11&nbsp;L&nbsp;<\/a>\n\t\t\t<a href=\"https:\/\/www.stellamaris-seelenkalender.de\/?page_id=1538\" target=\"_self\">\n\t\t\t\t\t\tBlog zum Spruch 37&nbsp;l&nbsp;<\/a>\n\t\t\t<a href=\"https:\/\/www.stellamaris-seelenkalender.de\/?page_id=2963\" target=\"_self\">\n\t\t\t\t\t\tN\u00e4ch\u00adster Blog-Eintrag&nbsp;<\/a>\n\t\t\t<a href=\"https:\/\/www.stellamaris-seelenkalender.de\/?page_id=136\" target=\"_self\">\n\t\t\t\t\t\tzur\u00fcck zur \u00dcbersicht&nbsp;<\/a>\n\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Die Gegen\u00adspr\u00fcche 11 L und 37&nbsp;l \u2026 11 L Es ist in dieser Son\u00adnen\u00adstunde An dir, die weise Kunde zu erken\u00adnen: An Wel\u00adtensch\u00f6n\u00adheit hingegeben, In dir dich f\u00fch\u00adlend zu durch\u00adleben: Ver\u00adlieren kann das Men\u00adschen-Ich Und find\u00aden sich im Wel\u00adten-Ich. WINTER 37 l Zu tra\u00adgen Geis\u00adtes\u00adlicht in Wel\u00adtenwin\u00adter\u00adnacht Erstre\u00adbet selig meines Herzens Trieb, Dass leuch\u00adt\u00adend Seelenkeime\u2026<\/p>\n","protected":false},"author":1,"featured_media":0,"parent":0,"menu_order":0,"comment_status":"closed","ping_status":"closed","template":"","meta":{"wp_typography_post_enhancements_disabled":false,"footnotes":""},"class_list":["post-2941","page","type-page","status-publish","hentry"],"_links":{"self":[{"href":"https:\/\/www.stellamaris-seelenkalender.de\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/pages\/2941","targetHints":{"allow":["GET"]}}],"collection":[{"href":"https:\/\/www.stellamaris-seelenkalender.de\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/pages"}],"about":[{"href":"https:\/\/www.stellamaris-seelenkalender.de\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/types\/page"}],"author":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.stellamaris-seelenkalender.de\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/users\/1"}],"replies":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.stellamaris-seelenkalender.de\/index.php?rest_route=%2Fwp%2Fv2%2Fcomments&post=2941"}],"version-history":[{"count":0,"href":"https:\/\/www.stellamaris-seelenkalender.de\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/pages\/2941\/revisions"}],"wp:attachment":[{"href":"https:\/\/www.stellamaris-seelenkalender.de\/index.php?rest_route=%2Fwp%2Fv2%2Fmedia&parent=2941"}],"curies":[{"name":"wp","href":"https:\/\/api.w.org\/{rel}","templated":true}]}}