{"id":2892,"date":"2024-12-07T22:36:48","date_gmt":"2024-12-07T21:36:48","guid":{"rendered":"https:\/\/www.stellamaris-seelenkalender.de\/?page_id=2892"},"modified":"2025-06-27T19:29:38","modified_gmt":"2025-06-27T17:29:38","slug":"blog-beitrag-1-2-copy-3-copy-7-copy-copy-copy-copy-copy-2-copy-copy-copy-copy-copy-copy-copy-copy-copy-copy-copy-copy-copy-copy-copy-copy-copy-copy-copy-copy-copy-copy-3-copy-copy","status":"publish","type":"page","link":"https:\/\/www.stellamaris-seelenkalender.de\/?page_id=2892","title":{"rendered":"Blog \u2014 Gegenspr\u00fcche 10 K \u2014 36&nbsp;k"},"content":{"rendered":"\n\n\t<p><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" src=\"https:\/\/www.stellamaris-seelenkalender.de\/wp-content\/uploads\/2024\/12\/10-K-36-k-300x169.png\" alt width=\"300\" height=\"169\"><\/p>\n<h4><strong>Die Gegenspr\u00fcche 10 K<\/strong><strong> und 36&nbsp;k<br>\n<\/strong><\/h4>\n<table width=\"713\">\n<tbody>\n<tr>\n<td width=\"311\"><strong>10 K<\/strong>\n<p>Zu som\u00admer\u00adlichen H\u00f6hen<\/p>\n<p>Erhebt der Sonne leuch\u00adt\u00adend Wesen&nbsp;sich;<\/p>\n<p>Es nimmt mein men\u00adschlich F\u00fchlen<\/p>\n<p>In seine Raumesweit\u00aden&nbsp;mit.<\/p>\n<p>Erah\u00adnend regt im Innern sich<\/p>\n<p>Empfind\u00adung, dumpf mir k\u00fcndend,<\/p>\n<p>Erken\u00adnen wirst du&nbsp;einst:<\/p>\nDich f\u00fchlte jet\u00adzt ein Gotteswesen.<\/td>\n<td width=\"16\"><\/td>\n<td width=\"311\"><strong>36 k<\/strong>\n<p>In meines Wesens Tiefen spricht<\/p>\n<p>Zur Offen\u00adbarung dr\u00e4ngend<\/p>\n<p>Geheimnisvoll das Weltenwort:<\/p>\n<p>Erf\u00fclle dein\u00ader Arbeit Ziele<\/p>\n<p>Mit meinem Geisteslichte,<\/p>\n<p>Zu opfern dich durch&nbsp;mich.<\/p>\n<p>.\u2026<\/p>\n.\u2026<\/td>\n<\/tr>\n<\/tbody>\n<\/table>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<h4><strong>Die Eurythmieformen zu den Mantre<\/strong><strong>n 10 K<\/strong><strong> und 36&nbsp;k<\/strong><\/h4>\n<h4><strong><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" src=\"https:\/\/www.stellamaris-seelenkalender.de\/wp-content\/uploads\/2024\/12\/10-K-300x169.png\" alt width=\"300\" height=\"169\"><\/strong><strong><br>\n<\/strong><\/h4>\n<p><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" src=\"https:\/\/www.stellamaris-seelenkalender.de\/wp-content\/uploads\/2024\/12\/36-k-300x169.png\" alt width=\"300\" height=\"169\"><\/p>\n<h4><strong>\u00dcber den Buchstaben \u201cK\u201d<br>\n<\/strong><\/h4>\n<p>Das K ist ein har\u00adter Sto\u00dflaut, der hin\u00adten am Gau\u00admen gebildet wird. Als Sto\u00dflaut dr\u00fcckt er die Auseinan\u00adder\u00adset\u00adzung mit dem Erdele\u00adment aus, als Sto\u00dflaut, der den Ver\u00adschluss sprengt, ste\u00adht er f\u00fcr die \u00dcber\u00adwin\u00addung dieses Ele\u00admentes, seine Beherrschung. Der Artiku\u00adla\u00adtion\u00adsort hin\u00adten am Gau\u00admen bewirkt, dass im K ins\u00adbeson\u00addere die Wil\u00adlen\u00adskr\u00e4fte der Seele zur Gel\u00adtung kom\u00admen. Rudolf Stein\u00ader sagt \u00fcber die Sto\u00dflaute (G\/K, D\/T, B\/P): \u201cBei den Sto\u00dflaut\u00aden bem\u00e4chti\u00adgen wir uns der Atem\u00adform. Wir leg\u00aden gewis\u00adser\u00adma\u00dfen zulet\u00adzt unser Ich in diese Atem\u00adform und geben dem Laute den Befehl mit, dass er nicht sogle\u00adich zer\u00adstiebt, wenn er in die Au\u00dfen\u00adwelt kommt, son\u00addern dass unsere Form in der Au\u00dfen\u00adwelt ein wenig vorhan\u00adden bleibt. So dass also der Men\u00adsch gegen\u00fcber der Au\u00dfen\u00adwelt in den Sto\u00dflaut\u00aden zum Beherrsch\u00ader wird; \u2026 [Sto\u00dflaute sind] Gel\u00adtend\u00admachen des Inneren.\u201d (GA 279, in: Ernst Moll, Die Sprache der Laute, S.&nbsp;210)<\/p>\n<p>Das K ist h\u00f6ch\u00adste Kraftent\u00adfal\u00adtung. Es hat etwas k\u00f6niglich Beherrschen\u00addes, sch\u00f6pferisch Gestal\u00adtendes. Es beherrscht die Materie vom Geiste aus, wie Rudolf Stein\u00ader sagt (GA 279). Her\u00admann Beckh sagt \u00fcber das K: \u201cEs hat einen tiefen Sinn, wenn wir unter den Lautbe\u00addeu\u00adtun\u00adgen des San\u00adskrit f\u00fcr K auch die des Wel\u00adtensch\u00f6pfers Pra\u00adjap\u00adati find\u00aden, der ja im Rigve\u00adda ger\u00adadezu als Got\u00adtheit K verehrt wird.\u201d (in: Ernst Moll, Die Sprache der&nbsp;Laute.)<\/p>\n<p>Was mit dieser sch\u00f6pferischen Kraft des K, die im San\u00adskrit Pra\u00adjap\u00adati hei\u00dft, genauer gemeint sein k\u00f6n\u00adnte, l\u00e4sst sich aus den \u00e4gyp\u00adtis\u00adchen Mys\u00adte\u00adrien erfahren. Hier wird der \u00c4ther\u00adleib des Men\u00adschen sein Ka genan\u00adnt. Und dieser Ka spielt eine entschei\u00addende Rolle bei der Zeu\u00adgung eines neuen Lebens. Zum einen gibt der Vater seinen Ka, seinen Lebensleib, an seinen Sohn weit\u00ader, die Mut\u00adter den ihren an die Tochter. In diesem Blut\u00adstrom der Vererbung durch die Gen\u00ader\u00ada\u00adtio\u00adnen wurde Isis wirk\u00adsam erlebt. Rudolf Stein\u00ader sagt, dass bei jedem Men\u00adschen durch sieben Gen\u00ader\u00ada\u00adtio\u00adnen vorge\u00adburtlich am \u00c4ther\u00adleib gear\u00adbeit\u00adet wird, dass sieben vorherge\u00adhende Gen\u00ader\u00ada\u00adtio\u00adnen durch die Vererbungskr\u00e4fte Ein\u00adfluss auf ihn&nbsp;haben.<\/p>\n<p><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" src=\"https:\/\/www.stellamaris-seelenkalender.de\/wp-content\/uploads\/2024\/12\/22-V-2019-Ka-scaled-e1733782306377-91x300.jpg\" alt width=\"91\" height=\"300\"><\/p>\n<em>Ka-Stat\u00adue des K\u00f6nigs Hor (13. Dynas\u00adtie) m<\/em><em>it den sch\u00fctzen\u00adden Armen, der Ka-Hiero\u00adglyphe auf dem&nbsp;Kopf<br>\n<\/em>\n<p>Zum anderen gibt es aber noch einen weit\u00aderen Strom, der eben\u00adso mit dem Ka zusam\u00admen\u00adh\u00e4ngt. Dieser Strom geh\u00f6rt zum Reinkar\u00adna\u00adtions- und Osiris-Geheim\u00adnis und beschreibt, wie der Lebensleib des let\u00adzten Erden\u00adlebens zeu\u00adgend wirkt f\u00fcr den Auf\u00adbau des neuen belebten Leibes. (Frank Teich\u00admann, Die \u00e4gyp\u00adtis\u00adchen Mys\u00adte\u00adrien, S. 147 \u2014 169) Die Aus\u00adf\u00fchrun\u00adgen von Frank Teich\u00admann spren\u00adgen hier den Rah\u00admen. Deshalb sei nur her\u00adaus\u00adge\u00adgrif\u00adf\u00aden, was zum ver\u00adtieften Ver\u00adst\u00e4nd\u00adnis des K\u2011Lautes notwendig ist. Im Kapi\u00adtel \u00fcber den Ka des Men\u00adschen zitiert Frank Teich\u00admann Rudolf Stein\u00ader (GA 119, Vor\u00adtrag vom 25.3.1910, siehe: Erg\u00e4nzung). Im Anschluss schreibt er: \u201cWer diesem Bericht Rudolf Stein\u00aders \u2026 gefol\u00adgt ist, der ent\u00addeckt bald die Entsprechun\u00adgen, die ihm aus \u00c4gypten bekan\u00adnt sind. Er erin\u00adnert sich zum Beispiel an ein Bild aus einem \u2018Mythol\u00ado\u00adgis\u00adchen Papyrus\u2019 [siehe unten] den man in der 21. Dynas\u00adtie der vornehmen Toten mit ins Grab gegeben hat\u00adte. Dessen Grund\u00adstruk\u00adtur wird von dem Nacht\u00adlauf des Son\u00adnen\u00adgottes und seinem Neuge\u00adboren\u00adwer\u00adden am Mor\u00adgen bes\u00adtimmt (Son\u00adnen\u00adscheibe mit Kind zwis\u00adchen den bei\u00adden \u2018Hor\u00adi\u00adzontl\u00f6wen\u2019) Um die Son\u00adnen\u00adscheibe ringelt sich jedoch eine Schlange, die sich sel\u00adber erfasst. Von oben her umgreifen zwei Arme diese Son\u00adnen\u00addarstel\u00adlung, und unter ihr erscheint ein Stierkopf von vorne. F\u00fcr einen \u00c4gypter waren diese bei\u00adden hinzuge\u00adf\u00fcgten Bildele\u00admente leicht zu ver\u00adste\u00adhen, denn die umgreifend\u00aden Arme waren ihm eine Geste f\u00fcr den Ka (dessen Hiero\u00adglyphe ja ger\u00adade aus dieser Geste ent\u00adstanden ist), und der Stierkopf von vorne musste von ihm auch Ka genan\u00adnt wer\u00adden, weil der Name des Stiers auf \u00e4gyp\u00adtisch auch Ka hei\u00dft. Die Son\u00adnen\u00adscheibe wird also nicht nur von dem \u2018oberen Ka\u2019 umgrif\u00adf\u00aden, son\u00addern auch von dem \u2018unteren Ka\u2019 getra\u00adgen, der zudem das zeu\u00adgende Ele\u00adment, der \u2018Sti\u00ader\u2019 ist, und das Ganze wird in die Nacht\u00adfahrt des Son\u00adnen\u00adgottes eingepasst. Die beigegebene Hiero\u00adglyphen\u00adzeile macht zus\u00e4t\u00adzlich darauf aufmerk\u00adsam, dass es sich hier um einen neuen Zyk\u00adlus han\u00addelt, indem es hei\u00dft: \u2018Anbeten des Re (beim) Neuen Jahr des Re in der Barke des Re im Him\u00admel.\u2019 Auch das Son\u00adnenkind ist beson\u00adders dargestellt, denn es h\u00e4lt in seinem recht\u00aden Arm die Herrsch\u00ader\u00adsym\u00adbole, die nur vom K\u00f6nig getra\u00adgen wer\u00adden.\u201d (S. 155f) Frank Teich\u00admann schreibt weit\u00ader, dass Osiris genan\u00adnt wurde \u2018der Sti\u00ader (Ka) mit der Don\u00adner\u00adstimme\u2019, \u2018Sti\u00ader der Unter\u00adwelt\u2019 oder \u2018Sti\u00ader sein\u00ader Mut\u00adter (Isis)\u2019. (s.o. S. 161) Diese Benen\u00adnung ist weniger erstaunlich, wenn man bedenkt, dass Isis tra\u00addi\u00adtionell mit Kuh\u00adh\u00f6rn\u00adern dargestellt wird und auch mit der kuhgestalti\u00adgen Hathor, der Him\u00admel\u00adskuh gle\u00adichge\u00adset\u00adzt wurde. Die n\u00e4hrend her\u00advor\u00adbrin\u00adgende Leben\u00adskraft wurde hier als Kuh erschaut \u2014 und nat\u00fcr\u00adlich von einem Sti\u00ader befruchtet.<\/p>\n<p><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" src=\"https:\/\/www.stellamaris-seelenkalender.de\/wp-content\/uploads\/2024\/12\/22-V-2019-Aegyptische-Mysterien-Teichmann-Obere-und-untere-Ka-S.-154-e1733772312823-300x267.jpg\" alt width=\"300\" height=\"267\"><\/p>\n<p><em>Die Wiederge\u00adburt aus oberem und unterem Ka, Papyrus der Her-Uben A (21. Dynastie)<\/em><\/p>\n<p>Im See\u00adlenkalen\u00adder ist das K dem 10. Mantra (sowie dem 36.) zuge\u00adord\u00adnet, doch ste\u00adht das K nicht an 10. Stelle im Alpha\u00adbet. Dort ste\u00adht das Jot, das im See\u00adlenkalen\u00adder nicht vorkommt. (M\u00f6gliche Gr\u00fcnde daf\u00fcr find\u00adest du <a href=\"https:\/\/www.stellamaris-seelenkalender.de\/?page_id=2916\">hier<\/a>) Eine Verbindung von 10 und K find\u00adet sich in der j\u00fcdis\u00adchen Mys\u00adtik, der Kab\u00adbala. Hier wird die h\u00f6ch\u00adste, die 10. Sephi\u00adra Kro\u00adne, hebr\u00e4isch \u2018Keter\u2019 (ktr) genan\u00adnt. Rudolf Stein\u00ader sagt \u00fcber diese Sephi\u00adra: \u201cDas H\u00f6ch\u00adste, zu dem man sich auf\u00adschwin\u00adgen kon\u00adnte, wenn man hin\u00adun\u00adter\u00adstieg in den physis\u00adchen Leib [wird mit Kro\u00adne, Keter beze\u00adich\u00adnet]. Man kann nur sym\u00adbol\u00adisch hin\u00adweisen auf jene Eigen\u00adschaft, die sich wie eine Ahnung an die Eigen\u00adschaften hoher, erhaben\u00ader, geistig-g\u00f6t\u00adtlich\u00ader Wesen\u00adheit\u00aden kundg\u00adibt, und man beze\u00adich\u00adnet daher sym\u00adbol\u00adisch diese Eigen\u00adschaft auch durch ein Sym\u00adbol, durch das der Men\u00adsch \u00fcber sich selb\u00adst erh\u00f6ht wird und mehr bedeutet als er eigentlich bedeuten kann, mit \u2018Dia\u00addem\u2019 oder \u2018Kro\u00adne\u2019, um die H\u00f6he dieser Eigen\u00adschaft auszu\u00addr\u00fcck\u00aden.\u201d (GA 123, in: Ernst Moll, Die Sprache der Laute, S.&nbsp;210)<\/p>\n<p>Das K ist der Laut der \u2018Kro\u00adne\u2019, des \u2018K\u00f6nigs\u2019 und \u2018Kaisers\u2019, der sein Land beherrscht und das Leben der Men\u00adschen ord\u00adnet. \u2018Kyrios\u2019 bedeutet auf Griechisch \u2018Herr, Gebi\u00adeter\u2019 und ist eine Beze\u00adich\u00adnung f\u00fcr den Chris\u00adtus. Ernst Moll schreibt: \u201cJa dieser Ich-Charak\u00adter macht das Wesentliche dessen aus, was das Wort \u2018kyrios\u2019 bedeutet. Denn im Ich tritt in rein\u00adster Aus\u00adpr\u00e4\u00adgung das\u00adjenige auf, was sich im K\u2011Laut aus\u00addr\u00fcckt: das \u2018die Materie Beherrschen vom Geiste aus\u2019 (Rudolf Stein\u00ader, GA 279).\u201d (Die Sprache der Laute, S. 212) Es ist auch der Laut der gestal\u00adtenden \u2018K\u00fcn\u00adstler\u2019 und aller \u2018K\u00f6n\u00adner\u2019, der aus Erfahrung \u2018klug\u2019 gewor\u00adde\u00adnen, die die Zusam\u00admen\u00adh\u00e4nge ken\u00adnen und wis\u00adsen, wie es&nbsp;geht.<\/p>\n<p>Es ist der Laut des neu Erschaf\u00adfe\u00adnen wie in \u2018Keim\u2019, \u2018K\u00fcken\u2019 oder \u2018Kind\u2019. Als den ersten inno\u00adv\u00ada\u00adtiv\u00aden Men\u00adschen charak\u00adter\u00adisiert das K auch Kain, den ersten Acker\u00adbauern der Gen\u00ade\u00adsis. \u2018Kain\u2019 (hebr\u00e4isch qin) hei\u00dft \u00fcber\u00adset\u00adzt der \u2018K\u00f6n\u00adner\u2019, denn \u2018qin\u2019 bedeutet \u2019schaf\u00adfen, schmieden, bilden\u2019. Mit dem S\u00fcn\u00adden\u00adfall aus dem Paradies war der Tod in die Welt gekom\u00admen. Mit Kain trat nun auch die M\u00f6glichkeit des \u2018K\u00e4mpfens\u2019 und T\u00f6tens ins Bewusst\u00adsein. So wie sich die Zunge zum Gau\u00admen hebt, bildet sie ein \u2018Knie\u2019, eine Rich\u00adtungs\u00e4n\u00adderung. Dieser Aspekt der Neuaus\u00adrich\u00adtung erscheint in der Kehrtwende, der Kurve oder dem Winkel und let\u00adztlich im&nbsp;Kreis.<\/p>\n<p>Der <strong>slaw\u00adis\u00adche Name<\/strong> des K ist Kako (\u043a) und \u2018kak\u2019 (\u043a\u0430\u043a) bedeutet das Frage\u00adwort \u2018wie?\u2019. Wie ist es beschaf\u00adfen? Auf welche Art und Weise kam es zu diesem Ergeb\u00adnis? Auf das Wie kommt es an. Und um das Wie, den Weg zum besten Ergeb\u00adnis her\u00adauszufind\u00aden, sind viele Ver\u00adsuche notwendig. Inter\u00ades\u00adsan\u00adter\u00adweise hei\u00dft slaw\u00adisch der \u2018Ver\u00adsuch\u00ader\u2019 iskusitelj\u2019 und \u2018isk\u00fasjst\u00advo\u2019 hei\u00dft auch \u2018Ver\u00adsuch, Exper\u00adi\u00adment\u2019, ver\u00adwandt mit rus\u00adsisch \u2018isk\u00fasst\u00advo\u2019, der \u2018Kun\u00adst\u2019. Slaw\u00adisch \u2018kusi\u00adti\u2019 bedeutet \u2018ver\u00adsuchen\u2019 und stammt von gotisch \u2018kaus\u00adjan\u2019 mit der gle\u00adichen Bedeutung.<\/p>\n<p>Mon\u00adu\u00admen\u00adtaler Aus\u00addruck des K ist der \u2018Kauka\u00adsus\u2019, der wie sein Name, Kauk-asus sagt, Sitz der Asen, der nordis\u00adchen G\u00f6t\u00adter, war. Ihre Kraft die Welt zu for\u00admen, wird im zweima\u00adli\u00adgen K deut\u00adlich. Das \u2018Kantige\u2019, die \u2018Ecke\u2019, der \u2018Klotz\u2019, der \u2018Keil\u2019 und der \u2018Knochen\u2019 zeigen die Qual\u00adit\u00e4t des K. Es ist ein Laut der Anstren\u00adgung und \u2018Kraft\u2019 wie in \u2018kauen\u2019, \u2019schluck\u00aden\u2019, \u2018keuchen\u2019, \u2018dr\u00fcck\u00aden\u2019, \u2019stock\u00aden,\u2019 \u2018bock\u00aden\u2019, \u2018klopfen\u2019. Die Kraft des Gliederns und Gestal\u00adtens gibt das K. Rudolf Stein\u00ader r\u00e4t: \u201cMan muss in der Lage sein, einen Satz so zu gliedern, dass der Zuh\u00f6r\u00ader nicht die gro\u00dfe M\u00fche hat, ihn selb\u00adst zu gliedern. Der Rez\u00adi\u00adta\u00adtor muss daf\u00fcr sor\u00adgen, dass der Satz ins Ohr geht. Das erre\u00adicht man, wenn man K\u2011\u00dcbungen macht. Der\u00adjenige, der solche K\u2011\u00dcbungen macht, bekommt eine gewisse Force, um einzuteilen.\u201d (GA 278, in: Ernst Moll, Die Sprache der Laute) Erf\u00e4hrt der Men\u00adsch dieses Gliedern schick\u00adsalsm\u00e4\u00dfig am eige\u00adnen Leib, kommt es h\u00e4u\u00adfig zu \u2018Krankheit\u2019, \u2018Kum\u00admer\u2019 und \u2018Klage\u2019.<\/p>\n<p>Der <strong>griechis\u00adche<\/strong> Buch\u00adstaben\u00adname Kap\u00adpa (\u039a, \u03ba) kommt vom ph\u00f6nizis\u00adchen \u2018Kaph\u2019, das die hohle Hand bedeutet, die Faust. Die \u2018Krallen\u2019 zeigen diese \u2018Kr\u00fcm\u00admung\u2019 genau\u00adso wie die H\u00f6rn\u00ader der \u2018Kuh\u2019. Das dro\u00adhend Aufra\u00adgende zeigt der Gebirgs-\u2018kamm\u2019 oder die H\u00f6ck\u00ader des \u2018Kamels\u2019. Die Faust kann Kampf bedeuten, wie oben schon deut\u00adlich wurde, aber auch Schutz. Viele umgren\u00adzende, umh\u00fcl\u00adlende Worte weisen das K auf: \u2018Klei\u00addung\u2019, \u2018Kopf\u2019, \u2018Kugel\u2019, \u2018Decke\u2019. Als Gef\u00e4\u00dfe seien \u2018Kelch\u2019, \u2018Kessel\u2019, \u2018Kanne\u2019, \u2018Kiste\u2019, \u2018Korb\u2019 und \u2018Kapsel\u2019 genan\u00adnt. Auch Geb\u00e4ude umschlie\u00dfen, wie \u2018Kam\u00admer\u2019, \u2018Kastell\u2019, \u2018Keller\u2019, \u2018Karz\u00ader\u2019, \u2018Kittchen\u2019, \u2018Kaserne\u2019, \u2018Kirche\u2019, \u2018Kryp\u00adta\u2019 und \u2018Kloster\u2019 zeigen.<\/p>\n<p>Das K ist kraftvoller, kun\u00adst\u00adfer\u00adtiger Sch\u00f6pfer. Es beherrscht die Materie vom Geist aus, kon\u00adturi\u00adert, gestal\u00adtet, gliedert, umh\u00fcllt und ver\u00adleib\u00adlicht. Dies alles sind Aspek\u00adte der Kraft und Weisheit des \u00c4ther\u00adleibes, des \u00e4gyp\u00adtis\u00adchen Ka, der gle\u00adich der Sonne einen neuen Zyk\u00adlus und selb\u00adst im Tod neues Leben anre\u00adgen&nbsp;kann.<\/p>\n<h4><strong>\u00dcber die Gegenspr\u00fcche 10 K<\/strong> <strong>und 36&nbsp;k<br>\n<\/strong><\/h4>\n<p>Das Mantra <a href=\"https:\/\/www.stellamaris-seelenkalender.de\/?page_id=975\">10 K<\/a> geh\u00f6rt zur ersten Woche nach der Osterzeit. Die Osterzeit, der \u201cMond im Jahr\u201d umfasst die an das Oster\u00adfest gebun\u00adde\u00adnen Wochen, die vom Datum und dadurch vom Son\u00adnen\u00adstand rel\u00ada\u00adtiv unab\u00adh\u00e4ngig sind. Mit dem Mantra 10 K begin\u00adnt also die Son\u00adnen\u00adzeit des Jahres \u2014 im Kirchen\u00adjahr die \u201cTrini\u00adtatis-Zeit\u201d oder \u201cFes\u00adt\u00adlose Zeit\u201d genan\u00adnt. Aus\u00adge\u00adhend von der vor- und nach\u00f6ster\u00adlichen Zeit (von Ascher\u00admittwoch bis Fron\u00adle\u00adich\u00adnam sind es 16 Wochen und nach meinem Daf\u00fcrhal\u00adten sind es sog\u00adar zweimal neun Wochen), die etwa ein Drit\u00adtel des Jahres umfasst, kann diese Drit\u00adtelung des Jahres fort\u00adge\u00adf\u00fchrt wer\u00adden. Im Bild des Jahreszyk\u00adlus als Ei liegen diese drei Bere\u00adiche wie die drei Wel\u00adten des archais\u00adchen Welt\u00adbildes \u00fcbere\u00adinan\u00adder: unten der Mond\u00adbere\u00adich, in der Mitte der Son\u00adnen\u00adbere\u00adich und oben der Stern\u00adbere\u00adich. Dieses Jahres\u00adbild bringt es mit sich, dass der Gang der Zeit sowohl mit dem Mantra 10 K als auch mit dem Mantra <a href=\"https:\/\/www.stellamaris-seelenkalender.de\/?page_id=1520\">36 k<\/a> eine Gren\u00adze \u00fcber\u00adschrit\u00adten. Bei\u00adde Mantren sind die jew\u00adeils ersten im Son\u00adnen\u00adbere\u00adich \u2014 das Mantra 10 K wird vom Mond\u00adbere\u00adich auf\u00adsteigend erre\u00adicht, das Mantra 36 k vom Stern\u00adbere\u00adich absteigend.<\/p>\n<p><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" src=\"https:\/\/www.stellamaris-seelenkalender.de\/wp-content\/uploads\/2025\/06\/10-K-36-k-Ei-231x300.png\" alt width=\"231\" height=\"300\"><\/p>\n<p><em>Die Mantren 10 K und 36 k sind im Fort\u00adgang der Zeit jew\u00adeils die ersten im Sonnenbereich<\/em><\/p>\n<p>Und noch ein Aspekt geh\u00f6rt zum Mantra 36 k, denn es geh\u00f6rt zur zweit\u00aden Adventswoche (da 38 m mit Wei\u00adhe-Nacht-Stim\u00admung \u00fcber\u00adschrieben ist und deshalb zur 4. Adventswoche geh\u00f6rt). Da jede Adventswoche nach anthro\u00adposophis\u00adch\u00ader Tra\u00addi\u00adtion einem Wesens\u00adglied des Men\u00adschen zuge\u00adord\u00adnet ist, l\u00e4sst sich nach der ersten Adventswoche (35 i), die mit dem Sein, dem physis\u00adchen Leib ver\u00adbun\u00adden war, eine Beziehung zum \u00c4ther\u00adleib ver\u00admuten. Diese Ver\u00admu\u00adtung l\u00e4sst sich best\u00e4ti\u00adgen, denn das Mantra 36 k ist eines von zwei Wel\u00adtenwort-Mantren und bei\u00adde bein\u00adhal\u00adten eine direk\u00adte Rede. Das im Gang der Zeit erste Wel\u00adtenwort-Mantra ist das Mantra 17 Q, dessen spiegel\u00adnde Verbindung zum Mantra 36 k auch als ein inhaltlich\u00ades Nacheinan\u00adder gele\u00adsen wer\u00adden kann. Im Mantra 17 Q spricht das mit der Wahrnehmung in die See\u00adlen\u00adgr\u00fcnde einge\u00adzo\u00adgene Wel\u00adtenwort. Seine Rede gipfelt in der Voraus\u00adsage, das Wel\u00adtenwort ein\u00adstens in der eige\u00adnen Seele zu find\u00aden. Diese Voraus\u00adsage ver\u00adwirk\u00adlicht sich nun im Mantra 36 k, denn hier dr\u00e4ngt das Wel\u00adtenwort zur Offen\u00adbarung. Unter dem Wel\u00adtenwort wird gemein\u00adhin der Logos, die in der Welt sch\u00f6pferisch t\u00e4tige, g\u00f6t\u00adtliche Kraft ver\u00adstanden. Gle\u00adichzeit\u00adig ist es aber auch die noch im Wort Logik enthal\u00adtene F\u00e4higkeit des Men\u00adschen zu Denken und zu Sprechen.<\/p>\n<p>Die Logoskraft geht \u00fcber die \u00c4therkraft hin\u00adaus, die \u00c4therkraft bleibt jedoch ein wesentlich\u00ader Aspekt der\u00adsel\u00adben. Indem Rudolf Stein\u00ader hypo\u00adthetisch den See\u00adlen\u00adzu\u00ads\u00adtand des Men\u00adschen beschreibt, der einge\u00adtreten w\u00e4re, wenn der S\u00fcn\u00adden\u00adfall nicht stattge\u00adfun\u00adden h\u00e4tte, beschreibt er die Beziehung der Sprach\u00adf\u00e4higkeit des Men\u00adschen zum \u00c4ther\u00adleib. Er sagt: \u201cW\u00e4re der Men\u00adsch nur unter dem Ein\u00adflu\u00df der g\u00f6t\u00adtlich-geisti\u00adgen Wesen\u00adheit\u00aden geblieben, die ihn erschufen, so w\u00e4re er nicht frei gewor\u00adden, h\u00e4tte aber durch die Materie hin\u00addurch immer das Geistige erkan\u00adnt. Diese lei\u00adt\u00aden\u00adden Sch\u00f6pfer woll\u00adten nun die Gefahr ver\u00adhin\u00addern, da\u00df auch der ganze \u00c4ther\u00adleib von luz\u00adiferischen Ein\u00adfl\u00fcssen durch\u00adset\u00adzt w\u00fcrde. Deshalb tren\u00adnten sie einen Teil des \u00c4ther\u00adleibes des Adam ab und behiel\u00adten ihn in den geisti\u00adgen Wel\u00adten zur\u00fcck. Und dieser \u00c4ther\u00adleib ist das h\u00f6here Selb\u00adst, mit dem wir uns wieder vere\u00adini\u00adgen sollen, mit dem zusam\u00admen wir erst ein ganz\u00ader Men\u00adsch&nbsp;sind&nbsp;[\u2026]<\/p>\n<p>Zum ersten Mal geschah diese Vere\u00adini\u00adgung des zur\u00fcck\u00adge\u00adbliebe\u00adnen \u00c4ther\u00adleibes mit einem Men\u00adschen damals, als der Jesus von Nazareth geboren wurde, von dem uns das Lukas-Evan\u00adgeli\u00adum erz\u00e4hlt. Dieser Jesuskn\u00adabe erhielt den \u00c4ther\u00adleib des Adam. Mit diesem Teile des \u00c4ther\u00adleibes hat\u00adten damals die hohen, lei\u00adt\u00aden\u00adden sch\u00f6pferischen Wesen\u00adheit\u00aden dem Men\u00adschen die F\u00e4higkeit des indi\u00advidu\u00adellen Denkens und der [indi\u00advidu\u00adellen] Sprache zur\u00fcck\u00adbe\u00adhal\u00adten. Wohl denkt der Men\u00adsch, aber es ist kein Denken, das er indi\u00advidu\u00adell sel\u00adber pro\u00adduziert, son\u00addern er nimmt von dem g\u00f6t\u00adtlichen Stoffe des Denkens, der die Welt durch\u00adflutet. Und auch eine indi\u00advidu\u00adelle Sprache hat der Men\u00adsch nicht, son\u00addern hohe geistige Wesen\u00adheit\u00aden gaben Grup\u00adpen von Men\u00adschen eine gemein\u00adsame Sprache. Das eigene Denken, die eigene Sprache sollen die Men\u00adschen sich erst erwer\u00adben durch die Wiedervere\u00adini\u00adgung mit ihrem h\u00f6heren \u00c4ther\u00adleib. Da in diesem \u00c4ther\u00adleibe die F\u00e4higkeit der Sprache liegt, so ist die Leg\u00adende ver\u00adst\u00e4ndlich, die erz\u00e4hlt, da\u00df der Jesuskn\u00adabe die Sprache nicht zu erler\u00adnen brauchte, son\u00addern mit sein\u00ader Mut\u00adter nach sein\u00ader Geburt in ein\u00ader Sprache redete, die diese ver\u00adstand.\u201d (<a href=\"https:\/\/anthrowiki.at\/Adam_und_Eva#Literatur\" target=\"_blank\" rel=\"noopener\">Lit.<\/a>: <a href=\"http:\/\/fvn-archiv.net\/PDF\/GA\/GA266a.pdf#page=548&amp;view=Fit\" target=\"_blank\" rel=\"noopener\">GA 266a, S. 548f<\/a>)<\/p>\n<p>Bei\u00adde Mantren weisen einen sich sel\u00adber reflek\u00adtieren\u00adden Ich-Sprech\u00ader auf. Im Mantra <strong>10 K<\/strong> wird das F\u00fchlen des Ich-Sprech\u00aders von der Sonne, die in som\u00admer\u00adliche H\u00f6hen auf\u00adsteigt, in die Raumesweit\u00aden mitgenom\u00admen. Im Mantra <strong>36 k<\/strong> wird der Blick des Ich-Sprech\u00aders in die Tiefen des eige\u00adnen Wesens gelenkt. Die Mantren verbindet also der Gegen\u00adsatz von H\u00f6he und Tiefe, bzw. Weite des Au\u00dfen mit der punk\u00adtar\u00adti\u00adgen Qual\u00adit\u00e4t des Innen. Ein weit\u00ader\u00ader Gegen\u00adsatz beste\u00adht in der Wach\u00adheit des Bewusst\u00adseins, denn obwohl das Mantra 10 K einen wachen Ich-Sprech\u00ader hat, der vom sich in H\u00f6hen erheben\u00adden, leuch\u00adt\u00aden\u00adden Wesen der Sonne in die Weit\u00aden des Raumes mitgenom\u00admen wird, ist im Innern dieses Ich-Sprech\u00aders nur ein erah\u00adnen\u00addes, sich regen\u00addes Empfind\u00aden, das dumpf k\u00fcn\u00addet. Es k\u00fcn\u00addet davon, dass erst <em>einst<\/em>, also in der Zukun\u00adft, Erken\u00adnt\u00adnis m\u00f6glich sein wird \u2014 und zwar die Erken\u00adnt\u00adnis, dass das Gotteswe\u00adsen den Ich-Sprech\u00ader jet\u00adzt gef\u00fchlt hat. Ganz \u00e4hn\u00adlich wird im Spiegel\u00adspruch zum Mantra 36 k, im Mantra 17 Q, for\u00admuliert. Dort verk\u00fcn\u00addet das Wel\u00adtenwort dem Ich-Sprech\u00ader, dass er erst <em>ein\u00adstens<\/em> das Wel\u00adtenwort in sich find\u00aden wird, obwohl er es durch die Sin\u00adnen\u00adtore bere\u00adits in die See\u00adlen\u00adgr\u00fcnde f\u00fchren durfte. Dieses in bei\u00adden Mantren auftre\u00adtende \u201ceinst\u201d, \u201cein\u00adstens\u201d wird im Mantra 36 k Real\u00adit\u00e4t. Hier ist also die Wach\u00adheit vorhanden.<\/p>\n<p>Viele V\u00f6lk\u00ader kan\u00adnten einen <a href=\"https:\/\/anthrowiki.at\/Sonnengott\" target=\"_blank\" rel=\"noopener\">Son\u00adnen\u00adgott<\/a>. Im Bild der Sonne wurde die in der Welt sch\u00f6pferisch wirk\u00adsame Kraft erschaut, im dazuge\u00adh\u00f6ren\u00adden Wel\u00adtenwort wurde sie erlauscht. Sowohl die Sonne als auch das Wel\u00adtenwort, der Logos, sind Hin\u00adweise auf den kos\u00admisch seit Ewigkeit\u00aden wirk\u00adenden sch\u00f6pferischen Chris\u00adtus\u00adgeist, der von vie\u00adlen V\u00f6lk\u00adern erwartet wurde. Als das Gotteswe\u00adsen im Mantra 10 K kann also dieser kos\u00admis\u00adche Chris\u00adtus ange\u00adsprochen werden.<\/p>\n<p>Das Mantra 10 K zeigt das Gotteswe\u00adsen dem Ich-Sprech\u00ader nicht aus\u00addr\u00fcck\u00adlich, aber impliz\u00adit im Bild der Sonne, in ein\u00ader Imag\u00adi\u00adna\u00adtion. Im Mantra 36 k spricht das Wel\u00adtenwort, der Ich-Sprech\u00ader erf\u00e4hrt eine Inspi\u00adra\u00adtion. Das Charak\u00adter\u00adis\u00adtis\u00adche der Imag\u00adi\u00adna\u00adtion ist, dass sie erst ver\u00adst\u00e4ndlich wird, wenn die Inspi\u00adra\u00adtion hinzukommt, wenn sich das Bild ausspricht. Das ist die beson\u00addere M\u00f6glichkeit, die die Verbindung der bei\u00adden K\u2011Mantren bietet.<\/p>\n<p>Spricht das Mantra 10 K vom Raum, von den Raumesweit\u00aden und dem Innern, so tritt im Mantra 36 k das Prozesshafte in den Vorder\u00adgrund, die Zeit. Das Wel\u00adtenwort ist im Prozess, in der Tiefe des eige\u00adnen Wesens zur Offen\u00adbarung zu dr\u00e4n\u00adgen. Es erteilt dem Ich-Sprech\u00ader den Auf\u00adtrag, die Ziele der eige\u00adnen Arbeit mit dem Geis\u00adtes\u00adlicht des Wel\u00adtenwortes zu erf\u00fcllen, um sich durch das Wel\u00adtenwort zu opfern. Nicht die eige\u00adnen, selb\u00adst\u00ads\u00fcchti\u00adgen Ziele soll der Ich-Sprech\u00ader ver\u00adfol\u00adgen, son\u00addern die mit dem Licht des Wel\u00adtenwortes erf\u00fcll\u00adten. Das Paulus\u00adwort klingt hier an: \u201eIch lebe, doch nun nicht ich, son\u00addern Chris\u00adtus lebt in mir.\u201d (<a title=\"wikipedia:Brief des Paulus an die Galater\" href=\"https:\/\/de.wikipedia.org\/wiki\/Brief_des_Paulus_an_die_Galater\" target=\"_blank\" rel=\"noopener\">Gal<\/a> 2,20&nbsp;<small title=\"Luther 2017 bei www.bibleserver.com\"><a href=\"https:\/\/www.bibleserver.com\/LUT\/Gal2%2C20\" target=\"_blank\" rel=\"noreferrer noopener\">LUT<\/a><\/small>)<\/p>\n<h4>Erg\u00e4nzung<\/h4>\n<p>Der obere und der untere \u00c4therleib<\/p>\n<p>Die in den Mantren 10 K und 36 k zu find\u00aden\u00adden Charak\u00adter\u00adis\u00adtiken find\u00aden sich tat\u00ads\u00e4ch\u00adlich in den Beschrei\u00adbun\u00adgen wieder, die Rudolf Stein\u00ader von der dop\u00adpel\u00adten Natur des \u00c4ther\u00adleibes im Zuge der Reinkar\u00adna\u00adtion gibt. Die sehr \u00e4hn\u00adlich erscheinende Unter\u00adschei\u00addung eines h\u00f6heren und niederen \u00c4thers im Zusam\u00admen\u00adhang mit dem S\u00fcn\u00adden\u00adfall sollte mit der hier in Rede ste\u00adhen\u00adden nicht ver\u00adwech\u00adselt werden.<\/p>\n<p>Die Schilderun\u00adgen Rudolf Stein\u00aders erscheinen mir so sehr mit dem oben abge\u00adbilde\u00adten \u00e4gyp\u00adtis\u00adchen Papyrus, mit dem oberen und unteren Ka und der Schlange \u00fcbere\u00adin zu stim\u00admen, sodass ich mir die Frage stelle, ob Rudolf Stein\u00ader diese Darstel\u00adlung (oder eine \u00e4hn\u00adliche) kannte.<\/p>\n<p>\u201cJet\u00adzt wollen wir ein\u00admal einiges von dem erz\u00e4hlen, was an der Hand seines F\u00fchrers der Einzuwei\u00adhende in den Isis- und Osiris\u00admys\u00adte\u00adrien in Bezug auf den \u00c4ther- oder Lebensleib des Men\u00adschen erlebte. Da wurde der Men\u00adsch durch die Auss\u00adchal\u00adtung seines Ich dazu ver\u00adan\u00adla\u00dft, da\u00df er mit den geisti\u00adgen Augen seines Lehrers sah, da\u00df er dachte mit den Gedanken seines Lehrers, da\u00df er sich sel\u00adber eine Art von Au\u00dfend\u00ading wurde und mit den Augen seines Lehrers sich sel\u00adber ansah. Und da wurde er einge\u00adf\u00fchrt in merk\u00adw\u00fcrdi\u00adge Erleb\u00adnisse, in Erleb\u00adnisse, bei denen er das Gef\u00fchl hat\u00adte, es gin\u00adge das Leben der Zeit nach zur\u00fcck; und gle\u00adichzeit\u00adig hat\u00adte er das Gef\u00fchl, als ob sich sein ganzes Wesen, das er jet\u00adzt ansah durch die geisti\u00adgen Augen des Her\u00adme\u00ads\u00adpriesters, <strong>ver\u00adbre\u00adit\u00aderte, w\u00fcchse<\/strong>. Er hat\u00adte das Gef\u00fchl, als ob er in sich sel\u00adber sich ver\u00adbre\u00adit\u00aderte, als ob er <strong>hin\u00adaufw\u00fcchse<\/strong> in Zeit\u00aden, die seinem jet\u00adzi\u00adgen Leben vor\u00adange\u00adgan\u00adgen sind, als ob er in der Zeit\u00aden\u00adfolge zur\u00fcck\u00adgin\u00adge. Und er bekam allm\u00e4h\u00adlich das Gef\u00fchl, da\u00df er viele, viele Jahre zur\u00fcck\u00adgin\u00adge, eine Zeit\u00aden\u00adl\u00e4nge, die weit l\u00e4nger, viel\u00admal l\u00e4nger war als sein Leben, das er durch\u00adlebt hat von sein\u00ader Geburt an; also ein weites Zur\u00fcck\u00adge\u00adhen in der Zeit\u00aden\u00adfolge erlebte der Sch\u00fcler. Und w\u00e4hrend er dies erlebte, sah er, indem er mit den Augen des eingewei\u00adht\u00aden Lehrers sah, zun\u00e4chst sich sel\u00adber, dann aber sah er weit\u00ader hin\u00adauf in der Zeit\u00aden\u00adfolge viele Gen\u00ader\u00ada\u00adtio\u00adnen, von denen er das Gef\u00fchl hat\u00adte, da\u00df sie seine Vor\u00adfahren waren. Es hat\u00adte der Einzuwei\u00adhende eine gewisse Zeit hin\u00addurch das Gef\u00fchl, da\u00df er die Rei\u00adhe sein\u00ader Vor\u00adfahren <strong>hin\u00adaufwan\u00addelte<\/strong>, aber nicht so, da\u00df er etwa in diesen Vor\u00adfahren darin w\u00e4re, nicht so, als ob er iden\u00adtisch w\u00e4re mit seinen Vor\u00adfahren, son\u00addern als ob er sozusagen <strong>\u00fcber ihnen schwebte<\/strong> bis zu einem gewis\u00adsen Punkt, bis zu einem ural\u00adten Ahnen hin\u00adauf. Dann ver\u00adlor sich der Ein\u00addruck. Es war, als ob er Erdengestal\u00adten s\u00e4he, auf welche sich sein eigenes Dasein irgend\u00adwie&nbsp;bezog.<\/p>\n<p>Nun han\u00addelte es sich darum, da\u00df der F\u00fchrer dem Einzuwei\u00adhen\u00adden klar machte, was er da eigentlich gese\u00adhen hat\u00adte. Wir k\u00f6n\u00adnen uns nur auf fol\u00adgende Weise begrei\u00adflich machen, was er gese\u00adhen hat\u00adte. Wenn man durch die Geburt ins Dasein schre\u00adit\u00adet, also mit seinem geisti\u00adgen Wesen, nach\u00addem man durch die geistige Welt zwis\u00adchen dem Tod und ein\u00ader neuen Geburt gegan\u00adgen ist, da tr\u00e4gt man an sich nicht blo\u00df die Eigen\u00adt\u00fcm\u00adlichkeit\u00aden, die man sich aus dem vorherge\u00adhen\u00adden Leben mit\u00adbringt, son\u00addern da tr\u00e4gt man an sich \u2014 das wei\u00df ja jed\u00ader, der das Leben betra\u00adchtet \u2014 alles, was man vererbte Eigen\u00adschaften nen\u00adnt. Man wird in eine Fam\u00adi\u00adlie, in ein Volk, in eine Rasse hineinge\u00adboren. Man tr\u00e4gt dadurch das\u00adjenige in sich, was man vererbte Eigen\u00adschaften nen\u00adnt; die Erb\u00adst\u00fccke sein\u00ader Ahnen tr\u00e4gt man in sich. Diese Erb\u00adst\u00fccke bringt man sich nat\u00fcr\u00adlich nicht aus sein\u00ader let\u00adzten Verk\u00f6r\u00adpe\u00adrung mit, son\u00addern die haben sich herun\u00adter\u00advererbt von Gen\u00ader\u00ada\u00adtion zu Gen\u00ader\u00ada\u00adtion. Nun han\u00addelt es sich darum, zu erken\u00adnen: Was macht es denn, da\u00df der Men\u00adsch mit seinem inner\u00adsten Wesen sich ger\u00adade in ein\u00ader bes\u00adtimmten Fam\u00adi\u00adlie, in einem bes\u00adtimmten Volke, in ein\u00ader bes\u00adtimmten Rasse verk\u00f6r\u00adpert? Was macht es denn, da\u00df er bei seinem Her\u00adab\u00adsteigen durch die Geburt ganz bes\u00adtimmte Vererbungsmerk\u00admale auf\u00adsucht? \u2014 Er w\u00fcrde niemals diese bes\u00adtimmten Merk\u00admale auf\u00adsuchen, wenn er zu ihnen in gar kein\u00ader Beziehung st\u00fcnde. Der Men\u00adsch ste\u00adht in der Tat schon lange vor sein\u00ader Geburt in ein\u00ader Verbindung zu diesen Eigen\u00adschaften. Wenn wir aus\u00adge\u00adhen von einem bes\u00adtimmten Men\u00adschen und hin\u00adaufge\u00adhen zu seinem Vater, Gro\u00df\u00advater, Urgro\u00df\u00advater und so weit\u00ader, so w\u00fcr\u00adden sich, wenn man das wirk\u00adlich inner\u00adlich ver\u00adfol\u00adgen k\u00f6n\u00adnte, die Vererbungsmerk\u00admale zeigen durch eine ganz bes\u00adtimmte Anzahl von Gen\u00ader\u00ada\u00adtio\u00adnen, bis zu ein\u00ader gewis\u00adsen Gen\u00ader\u00ada\u00adtion hin. Dann ver\u00adlieren sich diese Vererbungsmerk\u00admale. Das hei\u00dft, Sie k\u00f6n\u00adnen eine Rei\u00adhe von Gen\u00ader\u00ada\u00adtio\u00adnen ver\u00adfol\u00adgen, und Sie wer\u00adden find\u00aden, da\u00df durch sie die Vererbungsmerk\u00admale herun\u00adterge\u00adhen. Zulet\u00adzt sind sie in ihrem verd\u00fcn\u00adntesten Zus\u00adtande noch vorhan\u00adden, dann ver\u00adlieren sie sich&nbsp;ganz.<\/p>\n<p>So wie wir die Vererbungsmerk\u00admale durch die Gen\u00ader\u00ada\u00adtio\u00adnen nach und nach ver\u00adschwinden sehen, so k\u00f6n\u00adnen wir find\u00aden, wenn wir von einem Men\u00adschen aus\u00adge\u00adhen, wie das, was beim Sohn vorhan\u00adden ist, am \u00e4hn\u00adlich\u00adsten ist beim Vater, etwas weniger beim Gro\u00df\u00advater, beim Urgro\u00df\u00advater noch weniger und so weit\u00ader. Nun f\u00fchrte der einzuwei\u00adhende Isis- und Osiris\u00adpriester tat\u00ads\u00e4ch\u00adlich den Men\u00adschen so weit zur\u00fcck, bis er zu jen\u00adem Ahnen auf\u00adstieg, welch\u00ader noch Merk\u00admale in sich hat\u00adte, die die Kraft der Vererbung bis zu ihm hinge\u00adbracht haben. Das zeigt uns, da\u00df der Men\u00adsch gewisse Beziehun\u00adgen hat zu dem, was wir seine Vererbungsmerk\u00admale nen\u00adnen. Es ist in der Tat so, da\u00df wir auf geistige Weise in Beziehung getreten sind zu jen\u00adem Ahnen, von dem wir noch etwas ererbt haben, zu jen\u00adem Uru\u00adru\u00adrah\u00adnen, von dem wir noch irgendwelche, wenn auch noch so verd\u00fcn\u00adnte Eigen\u00adschaften in uns haben. Ja, es ist in ein\u00ader gewis\u00adsen Weise so, da\u00df der Men\u00adsch sich lange das vor\u00adbere\u00adit\u00adet, was zulet\u00adzt seine vererbten Merk\u00admale sind. Er erbt sie nicht blo\u00df, son\u00addern er gibt sie in einem gewis\u00adsen Sinne seinen Vor\u00adfahren, impft sie ihnen aus der geisti\u00adgen Welt ein. Er arbeit\u00adet durch ganze Gen\u00ader\u00ada\u00adtio\u00adnen hin\u00addurch so, da\u00df zulet\u00adzt der\u00adjenige physis\u00adche Leib geboren wer\u00adden kann, zu dem er sich hinge\u00adzo\u00adgen f\u00fchlt. So son\u00adder\u00adbar das klingt, es ist so, da\u00df wir sel\u00adber gear\u00adbeit\u00adet haben aus der geisti\u00adgen Welt an den physis\u00adchen Leibern unser\u00ader Vor\u00adfahren, um nach und nach aus der geisti\u00adgen Welt her\u00adaus jene Eigen\u00adschaften zu gestal\u00adten, welche wir zulet\u00adzt als vererbte Merk\u00admale bei der Geburt mitbekommen.<\/p>\n<p>\u2026 Was man da gebaut und dann gle\u00adich\u00adsam zusam\u00admengeschoben, zusam\u00admengepre\u00dft hat in seinen jet\u00adzi\u00adgen \u00c4ther\u00adleib, was sich im \u00c4ther\u00adleib kon\u00adden\u00adsiert hat durch Jahrhun\u00adderte hin\u00addurch, das nan\u00adnte man das \u00ab<strong>Obere<\/strong>\u00bb, den himm\u00adlis\u00adchen oder den geisti\u00adgen Men\u00adschen, weil der Men\u00adsch empfind\u00aden mu\u00dfte, da\u00df das, was von ihm herun\u00adtergestiegen ist, gebildet ist aus dem geisti\u00adgen Lande heraus.<\/p>\n<p>Wenn der Men\u00adsch nun so weit gef\u00fchrt wor\u00adden war durch den Her\u00adme\u00adseingewei\u00adht\u00aden, dann lernte er etwas anderes ken\u00adnen. Dann lernte er etwas ken\u00adnen, was ihm zun\u00e4chst vielle\u00adicht fremd war, was ihm aber dur\u00adchaus von dem Lehrer erk\u00adl\u00e4rt wurde als etwas, was ihm doch nicht so ganz fremd sein durfte. Es wurde ihm gezeigt \u2014 und der Sch\u00fcler lernte als\u00adbald merken, da\u00df das richtig ist -, da\u00df ihm da etwas ent\u00adge\u00adgen\u00adtritt, was er sel\u00adber ein\u00admal aus seinem eige\u00adnen Men\u00adschen zur\u00fcck\u00adge\u00adlassen hat\u00adte, was von ihm hin\u00adterblieben war, was mit ihm in innig\u00adster Ver\u00adwandtschaft stand, was ihm aber jet\u00adzt wie ein \u00c4u\u00dfer\u00adlich\u00ades, wie ein Fremdes gegen\u00fcber\u00adtrat. Was ist dies, mit dem sich da der Men\u00adsch in ein\u00ader ganz merk\u00adw\u00fcrdi\u00adgen Art ver\u00adband? Wir wer\u00adden es am besten ver\u00adste\u00adhen, wenn wir von ein\u00ader Beschrei\u00adbung des Momentes des Todes ausgehen.<\/p>\n<p>Die Geis\u00adtes\u00adforschung zeigt uns ja, da\u00df im Moment des Todes der Men\u00adsch seinen physis\u00adchen Leib ablegt. Dann bleibt von ihm das\u00adjenige vorhan\u00adden, was wir ken\u00adnen\u00adgel\u00adernt haben als Ich und Astralleib, die jede Nacht w\u00e4hrend des Schlafzu\u00ads\u00adtandes her\u00adaus\u00adge\u00adhen, und es bleibt zun\u00e4chst vorhan\u00adden der \u00c4ther- oder Lebensleib. Der Men\u00adsch lebt nun nach dem Tode einige Zeit, die sich allerd\u00adings nur nach Tagen bel\u00e4uft, in diesen drei Gliedern sein\u00ader Wesen\u00adheit: in seinem Ich, in seinem astralis\u00adchen Leib und in seinem \u00c4ther\u00adleib. Dann aber geht der wesentlich\u00adste Teil seines \u00c4ther\u00adleibes wie ein zweit\u00ader Leich\u00adnam von ihm fort. Es wird immer gesagt \u2014 es wurde auch von mir, wie ich glaube, mit Recht angedeutet -, da\u00df das\u00adjenige, was da als zweit\u00ader Leich\u00adnam abge\u00adht, sich zer\u00adstreut in der all\u00adge\u00admeinen \u00c4ther\u00adwelt, sich aufl\u00f6st, und der Men\u00adsch nur eine Essenz, einen Extrakt, einen Samen mit\u00adnimmt in das Leben, das er nun zwis\u00adchen dem Tod und ein\u00ader neuen Geburt antritt. So wird dieser Vor\u00adgang gew\u00f6hn\u00adlich dargestellt, aber er ist in Wirk\u00adlichkeit betr\u00e4chtlich kom\u00adpliziert\u00ader. Was sich da aufl\u00f6st, was da nach und nach wie ein zweit\u00ader Leich\u00adnam in die all\u00adge\u00admeine \u00c4ther\u00adwelt \u00fcberge\u00adht, das braucht zu sein\u00ader v\u00f6l\u00adli\u00adgen Aufl\u00f6\u00adsung ziem\u00adlich lange, und die let\u00adzten Spuren dieses sich aufl\u00f6senden \u00c4ther\u00adleibes seines let\u00adzten Lebens sind es, die der Einzuwei\u00adhende jet\u00adzt wie ein Fremdes find\u00adet, wenn er bei sein\u00ader R\u00fcck\u00adwan\u00adderung sich bis zu dem Punk\u00adte der Zeit\u00aden\u00adfolge hin\u00adaufen\u00adtwick\u00adelt hat, wo der Men\u00adsch angekom\u00admen ist bei seinem let\u00adzten Ahnen, von dem er noch etwas ererbt hat. Da trifft er zusam\u00admen mit den let\u00adzten \u00dcberbleib\u00adseln seines let\u00adzten \u00c4ther\u00adleibes. Und jet\u00adzt, wenn er seine Ein\u00adwei\u00adhung fort\u00adset\u00adzt, mu\u00df der Men\u00adsch gle\u00adich\u00adsam ein\u00addrin\u00adgen in diesen seinen let\u00adzten \u00c4ther\u00adleib, den er zur\u00fcck\u00adge\u00adlassen hat, und dann lebt er wiederum r\u00fcck\u00adw\u00e4rts, fast, aber nicht ganz solange Zeit, wie er fr\u00fcher durch\u00adlebt hat bis zu seinem let\u00adzten Ahnen hin\u00adauf. Die Zeit bis zum \u00e4ltesten Ahnen ver\u00adh\u00e4lt sich zu der Zeit, die er jet\u00adzt zu durch\u00adleben hat, wie sieben zu f\u00fcnf. Jet\u00adzt durch\u00adlebt der Men\u00adsch eine Zeit, in der er sozusagen immer mehr und mehr verdichtet find\u00adet, was er angetrof\u00adfen hat als die let\u00adzten \u00dcberbleib\u00adsel seines fr\u00fcheren Lebens. Immer \u00e4hn\u00adlich\u00ader und \u00e4hn\u00adlich\u00ader wird das, indem es sich zusam\u00admen\u00adzieht f\u00fcr sein Wahrnehmen, seinem let\u00adzten \u00c4ther- oder Lebensleib, bis er zulet\u00adzt ankommt bei der Gestalt, die sein \u00c4ther\u00adleib gehabt hat in dem Moment, wo er durch seinen let\u00adzten Tod gegan\u00adgen ist. Und jet\u00adzt, nach\u00addem die Gestalt sich immer mehr und mehr zusam\u00admenge\u00adzo\u00adgen hat, ste\u00adht er vor seinem let\u00adzten Tode. In diesem Augen\u00adblicke gibt es f\u00fcr den Men\u00adschen, der eingewei\u00adht ist, keinen Zweifel mehr, da\u00df die Reinkar\u00adna\u00adtion eine Wahrheit ist, denn er ist zur\u00fcck\u00adgeschrit\u00adten bis zu seinem let\u00adzten Tode. Damit haben wir das St\u00fcck ken\u00adnen\u00adgel\u00adernt, das der Men\u00adsch vorfind\u00adet als \u00dcberbleib\u00adsel seines let\u00adzten Erdenlebens.<\/p>\n<p>Man hat das, was da der Men\u00adsch erlebt als ihm ent\u00adge\u00adgenk\u00adom\u00admend von seinem let\u00adzten Erden\u00adleben, in der Geis\u00adteswis\u00adsenschaft immer beze\u00adich\u00adnet als den Erden\u00admen\u00adschen oder als das \u00ab<strong>Untere<\/strong>\u00bb. So da\u00df also der Men\u00adsch fast in der Mitte sein\u00ader Ein\u00adwei\u00adhungser\u00adleb\u00adnisse die Verbindung des Oberen mit dem Unteren durch\u00admachte und dann das Untere so weit zur\u00fcck ver\u00adfol\u00adgte, da\u00df er bis zu seinem let\u00adzten Leben herun\u00adter\u00adstieg. Damit hat der Men\u00adsch w\u00e4hrend sein\u00ader Ein\u00adwei\u00adhung einen Kreis\u00adlauf durchgemacht, indem er, in seinen jet\u00adzi\u00adgen \u00c4ther\u00adleib ein\u00addrin\u00adgend, bis zu dem \u00c4ther\u00adleib seines let\u00adzten Lebens kam und dann wiederum zur\u00fcck bis zu seinem gegen\u00adw\u00e4r\u00adti\u00adgen Leben. Er hat sich im geisti\u00adgen Anschauen vere\u00adinigt mit dem, was er in ein\u00ader fr\u00fcheren Inkar\u00adna\u00adtion gewe\u00adsen ist. So etwas nan\u00adnte man in der Geis\u00adteswis\u00adsenschaft immer einen Kreis\u00adlauf und dr\u00fcck\u00adte dies durch das <strong>Sym\u00adbol\u00adum der sich ringel\u00adnden und sich selb\u00adst erfassenden Schlange<\/strong> aus.<\/p>\n<p>\u2026 Die weit\u00aderen Schritte der Ein\u00adwei\u00adhung f\u00fchren den Men\u00adschen dann dahin, da\u00df er, nach\u00addem er in sein\u00ader geisti\u00adgen R\u00fcckschau bei seinem let\u00adzten Tode angekom\u00admen ist, weit\u00aderge\u00adhen und sein let\u00adztes Leben ken\u00adnen\u00adler\u00adnen kann. Aber dieses let\u00adzte Leben ken\u00adnen\u00adzuler\u00adnen, das ist nicht beson\u00adders ein\u00adfach. Da han\u00addelt es sich darum, da\u00df jet\u00adzt in der Tat der Men\u00adsch unter der Anleitung seines F\u00fchrers nochmals darauf hingewiesen wird, wie er nicht weit\u00ader\u00adschre\u00adit\u00aden soll, ohne erst voll\u00adst\u00e4ndig sich <strong>sel\u00adber aufzugeben<\/strong>, ohne in v\u00f6l\u00adliges <strong>Selb\u00adstvergessen<\/strong> zu ver\u00adfall\u00aden, denn man kann nicht weit\u00ader\u00adschre\u00adit\u00aden, wenn man auch nur noch etwas von dem hat, was per\u00ads\u00f6n\u00adlich\u00ades Selb\u00adst\u00adbe\u00adwu\u00dft\u00adsein dieser jet\u00adzi\u00adgen Verk\u00f6r\u00adpe\u00adrung, dieses Lebens zwis\u00adchen der Geburt und dem Tode ist. Solange man noch irgend etwas sein eigen nen\u00adnt, so lange kann man das nicht ken\u00adnen\u00adler\u00adnen, was ja eine andere Per\u00ads\u00f6n\u00adlichkeit ist: die vorherge\u00adhende Inkar\u00adna\u00adtion. Man mu\u00df f\u00e4hig wer\u00adden, sich f\u00fcr einen anderen hal\u00adten zu k\u00f6n\u00adnen \u2014 das ist das Wichtige -, und mu\u00df doch sich nicht ver\u00adlieren. Ver\u00adwand\u00adlungs\u00adf\u00e4hig mu\u00df man also wer\u00adden bis zu dem Grade, da\u00df man f\u00fchlen kann: Man schl\u00fcpft in eine ganz andere Leibesh\u00fclle hinein. \u2014 Dann erst, wenn man es bis zu diesem Grade der <strong>Selb\u00adst\u00adlosigkeit<\/strong> gebracht hat, die ein <strong>voll\u00adst\u00e4ndi\u00adges Vergessen<\/strong> ist alles dessen, was in dieser Inkar\u00adna\u00adtion erlebt wer\u00adden kann, wenn man in dem denkbar <strong>st\u00e4rk\u00adsten Grade aufge\u00adgan\u00adgen ist in seinem F\u00fchrer<\/strong>, dann kann man weit\u00ader\u00adschre\u00adit\u00aden in die let\u00adzte Inkar\u00adna\u00adtion, von dem let\u00adzten Tode bis zur vor\u00adlet\u00adzten Geburt. \u2014 Dann \u2014 und das ist jet\u00adzt wichtig \u2014 erlebt man nicht etwa das, was man in der vorherge\u00adhen\u00adden Inkar\u00adna\u00adtion in der Welt drau\u00dfen sinnlich gese\u00adhen hat, son\u00addern man erlebt jet\u00adzt alles das, was man in der let\u00adzten Inkar\u00adna\u00adtion an sich sel\u00adber <strong>gear\u00adbeit\u00adet<\/strong> hat, was man in der let\u00adzten Inkar\u00adna\u00adtion aus sich sel\u00adber gemacht hat. Was das Auge gese\u00adhen, das Ohr geh\u00f6rt hat, was uns \u00fcber\u00adhaupt in der Au\u00dfen\u00adwelt ent\u00adge\u00adgenge\u00adtreten ist, das erlebt man auf andere Weise. Das aber erlebt man, was man bei sein\u00ader let\u00adzten Inkar\u00adna\u00adtion bis zu dem let\u00adzten Tod aus sich gemacht hat. Man erlebt alle seine <strong>Anstren\u00adgun\u00adgen<\/strong>, die man durchgemacht hat, um sich in dieser ver\u00adflosse\u00adnen Inkar\u00adna\u00adtion um ein St\u00fcck weit\u00aderzubrin\u00adgen.\u201d (GA 119, 134ff, Her\u00advorhe\u00adbun\u00adgen A.F.)<\/p>\n<p><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" src=\"https:\/\/www.stellamaris-seelenkalender.de\/wp-content\/uploads\/2025\/06\/10-K-Ka-Papyrus-mit-Seelenkalender-300x260.png\" alt width=\"300\" height=\"260\"><\/p>\n<p><em>Die Arme in der Geste des oberen Ka \u2014 der obere \u00c4ther\u00adleib \u2014 das Som\u00admer-Hal\u00adb\u00adjahr \u201ckon\u00adden\u00adsiert\u201d im Mantra 10&nbsp;K<\/em><\/p>\n<p><em>der Stierkopf als Sym\u00adbol des unteren Ka \u2014 der untere \u00c4ther\u00adleib \u2014 das Win\u00adter-Hal\u00adb\u00adjahr \u201ckon\u00adden\u00adsiert\u201d im Mantra 36&nbsp;k<\/em><\/p>\n<p>Die Mantren und den Papyrus nur auf die vorge\u00adburtliche Sit\u00adu\u00ada\u00adtion zu beziehen w\u00e4re zu wenig. In jedem Moment, indem wir leben, ziehen wir den oberen \u00c4ther in Form der uns geschenk\u00adten Zeit an und aus dem Inneren antwortet die Stierkraft des Gewohn\u00adheit\u00adsleibes \u2014 des unteren \u00c4thers. Rudolf Stein\u00ader beze\u00adich\u00adnet den \u00c4ther\u00adleib auch als den Zeit\u00aden\u00adleib. Im Raum der Schlange, im Zeitraum, sitzt der junge Pharao \u2014 das Ich, das ler\u00adnen kann, diese bei\u00adden \u00c4therkr\u00e4fte zu beherrschen, indem es gegen\u00adw\u00e4r\u00adtig wird, anwe\u00adsend im Moment und bemerkt, dass es einen Moment der Frei\u00adheit gibt zwis\u00adchen dem auf den Schwin\u00adgen der Zeit zu ihm getra\u00adge\u00adnen Reiz und sein\u00ader aus dem Innern auf\u00adsteigen\u00adden, stier\u00adhaft-instink\u00adtiv\u00aden Reaktion.<\/p>\n<p>Und der Papyrus sagt noch mehr. Das Auge auf der recht\u00aden Seite des Papyrus deutet f\u00fcr mich auf die Wahrnehmungs\u00adseite der Seele, auf das Som\u00admer-Hal\u00adb\u00adjahr und die Arme <em>ein\u00ader<\/em> Per\u00adson k\u00f6n\u00adnten aus\u00addr\u00fcck\u00aden, dass diese Welt in Wahrheit eine non-duale, ein\u00adheitliche ist. Anders ist dies bei der Denk\u00adseite der Seele, auf mich die bei\u00adden L\u00f6wen unter\u00adhalb des Stierkopfes ver\u00adweisen. Sie schauen in ent\u00adge\u00adgenge\u00adset\u00adzte Rich\u00adtun\u00adgen, doch ihre Schw\u00e4nze erg\u00e4nzen sich zu einem zweigeteil\u00adten Kreis. Hier sehe ich den Denkbere\u00adich der Seele, das Win\u00adter-Hal\u00adb\u00adjahr aus\u00adge\u00addr\u00fcckt. Die Denk- und Erken\u00adnt\u00adn\u00adis\u00adf\u00e4higkeit des Men\u00adschen set\u00adzt voraus, dass dieser sich gegen\u00fcber\u00adstellen und sein Inneres von der Au\u00dfen\u00adwelt abgren\u00adzen kann. Die L\u00f6wen k\u00f6n\u00adnten damit sagen, dass der Men\u00adsch sowohl nach innen als auch nach au\u00dfen blick\u00aden kann. Dadurch wird der Jahreskreis zum Schl\u00fcs\u00adsel f\u00fcr dieses Mysterienbild.<\/p>\n\t\t\t<a href=\"https:\/\/www.stellamaris-seelenkalender.de\/?page_id=975\" target=\"_self\">\n\t\t\t\t\t\tBlog zum Spruch 10&nbsp;K&nbsp;<\/a>\n\t\t\t<a href=\"https:\/\/www.stellamaris-seelenkalender.de\/?page_id=1520\" target=\"_self\">\n\t\t\t\t\t\tBlog zum Spruch 36&nbsp;k&nbsp;<\/a>\n\t\t\t<a href=\"https:\/\/www.stellamaris-seelenkalender.de\/?page_id=2941\" target=\"_self\">\n\t\t\t\t\t\tN\u00e4ch\u00adster Blog-Eintrag&nbsp;<\/a>\n\t\t\t<a href=\"https:\/\/www.stellamaris-seelenkalender.de\/?page_id=136\" target=\"_self\">\n\t\t\t\t\t\tzur\u00fcck zur \u00dcbersicht&nbsp;<\/a>\n\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Die Gegen\u00adspr\u00fcche 10 K und 36&nbsp;k 10 K Zu som\u00admer\u00adlichen H\u00f6hen Erhebt der Sonne leuch\u00adt\u00adend Wesen&nbsp;sich; Es nimmt mein men\u00adschlich F\u00fchlen In seine Raumesweit\u00aden&nbsp;mit. Erah\u00adnend regt im Innern sich Empfind\u00adung, dumpf mir k\u00fcn\u00addend, Erken\u00adnen wirst du&nbsp;einst: Dich f\u00fchlte jet\u00adzt ein Gotteswe\u00adsen. 36 k In meines Wesens Tiefen spricht Zur Offen\u00adbarung dr\u00e4n\u00adgend Geheimnisvoll das Wel\u00adtenwort: Erf\u00fclle\u2026<\/p>\n","protected":false},"author":1,"featured_media":0,"parent":0,"menu_order":0,"comment_status":"closed","ping_status":"closed","template":"","meta":{"wp_typography_post_enhancements_disabled":false,"footnotes":""},"class_list":["post-2892","page","type-page","status-publish","hentry"],"_links":{"self":[{"href":"https:\/\/www.stellamaris-seelenkalender.de\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/pages\/2892","targetHints":{"allow":["GET"]}}],"collection":[{"href":"https:\/\/www.stellamaris-seelenkalender.de\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/pages"}],"about":[{"href":"https:\/\/www.stellamaris-seelenkalender.de\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/types\/page"}],"author":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.stellamaris-seelenkalender.de\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/users\/1"}],"replies":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.stellamaris-seelenkalender.de\/index.php?rest_route=%2Fwp%2Fv2%2Fcomments&post=2892"}],"version-history":[{"count":0,"href":"https:\/\/www.stellamaris-seelenkalender.de\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/pages\/2892\/revisions"}],"wp:attachment":[{"href":"https:\/\/www.stellamaris-seelenkalender.de\/index.php?rest_route=%2Fwp%2Fv2%2Fmedia&parent=2892"}],"curies":[{"name":"wp","href":"https:\/\/api.w.org\/{rel}","templated":true}]}}