{"id":2825,"date":"2024-11-17T22:44:11","date_gmt":"2024-11-17T21:44:11","guid":{"rendered":"https:\/\/www.stellamaris-seelenkalender.de\/?page_id=2825"},"modified":"2025-06-15T23:32:29","modified_gmt":"2025-06-15T21:32:29","slug":"blog-beitrag-1-2-copy-3-copy-7-copy-copy-copy-copy-copy-2-copy-copy-copy-copy-copy-copy-copy-copy-copy-copy-copy-copy-copy-copy-copy-copy-copy-copy-copy-copy-copy-copy-copy-copy-copy-copy","status":"publish","type":"page","link":"https:\/\/www.stellamaris-seelenkalender.de\/?page_id=2825","title":{"rendered":"Blog \u2014 Gegenspr\u00fcche 7 G \u2014 33&nbsp;g"},"content":{"rendered":"\n\n\t<p><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" src=\"https:\/\/www.stellamaris-seelenkalender.de\/wp-content\/uploads\/2024\/11\/7-G-33-g-300x169.png\" alt width=\"300\" height=\"169\"><\/p>\n<h4><strong>Die Krisen-Gegenspr\u00fcche 7 G<\/strong><strong> und 33&nbsp;g<br>\n<\/strong><\/h4>\n<table width=\"712\">\n<tbody>\n<tr>\n<td width=\"311\"><strong>7 G<\/strong>\n<p>Mein Selb\u00adst, es dro\u00adhet zu entfliehen,<\/p>\n<p>Vom Wel\u00adtenlichte m\u00e4chtig angezogen.<\/p>\n<p>Nun trete du mein&nbsp;Ahnen<\/p>\n<p>In deine Rechte kr\u00e4ftig ein,<\/p>\n<p>Erset\u00adze mir des Denkens Macht,<\/p>\n<p>Das in der Sinne Schein<\/p>\nSich selb\u00adst ver\u00adlieren will.<\/td>\n<td width=\"16\"><\/td>\n<td width=\"311\">.\u2026<strong>33 g<\/strong>\n<p>So f\u00fchl ich erst die&nbsp;Welt,<\/p>\n<p>Die au\u00dfer mein\u00ader Seele Miterleben<\/p>\n<p>An sich nur frostig leeres Leben<\/p>\n<p>Und ohne Macht sich offenbarend,<\/p>\n<p>In See\u00adlen sich von neuem schaffend,<\/p>\n<p>In sich den Tod nur find\u00aden k\u00f6nnte.<\/p>\n&nbsp;<\/td>\n<\/tr>\n<\/tbody>\n<\/table>\n<h4><strong>Die Eurythmieformen zu den Krisenspruch-Mantren 7 G und 33&nbsp;g<br>\n<\/strong><\/h4>\n<h4><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" src=\"https:\/\/www.stellamaris-seelenkalender.de\/wp-content\/uploads\/2024\/11\/7-G-300x169.png\" alt width=\"300\" height=\"169\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" src=\"https:\/\/www.stellamaris-seelenkalender.de\/wp-content\/uploads\/2025\/06\/33-g-300x169.png\" alt width=\"300\" height=\"169\"><\/h4>\n<h4><strong>\u00dcber den Buchstaben \u201cG\u201d<\/strong><\/h4>\n<p>Das G nimmt im <strong>griechis\u00adchen Alpha\u00adbet<\/strong> den drit\u00adten Platz ein, der f\u00fcr unser Alpha\u00adbet zum C wurde. Bei\u00adde Buch\u00adstaben verbindet das The\u00adma des Lebendi\u00adgen. Dr\u00fcckt sich im C die Leichte-Kraft der Vergeis\u00adti\u00adgung aus, die \u00dcber\u00adwin\u00addung der Materie (<a href=\"https:\/\/www.stellamaris-seelenkalender.de\/?page_id=2738\">3 C \u2014 29 c<\/a>), so im G die auf die Erde f\u00fchrende, befes\u00adti\u00adgende, inkarnierende Kraft. Im <strong>lateinis\u00adchen Alpha\u00adbet<\/strong> nimmt das G den siebten Platz ein und bringt damit zum Aus\u00addruck, dass mit ihm das Sch\u00f6pferisch-Prozesshafte, das z.B. in den klas\u00adsis\u00adchen sieben Plan\u00adeten oder Wochen\u00adt\u00ada\u00adgen lebt, zur Vol\u00adlen\u00addung, zum Abschluss kommt \u2014 ein Ganzes wird. Das G ist der Gottes\u00adlaut, das urspr\u00fcnglich Gute, die Gen\u00ade\u00adsis der ersten Vater\u00adsch\u00f6p\u00adfung, der Geist, der in der gen\u00ader\u00ada\u00adtiv\u00aden Vererbung wirkt und Gen\u00ader\u00ada\u00adtion f\u00fcr Gen\u00ader\u00ada\u00adtion her\u00advor\u00adbringt. Das G hat gewaltige Kraft. Als Gau\u00admen- und Sto\u00dflaut ist das G mit dem Willen, dem Stof\u00adfwech\u00adsel und der Erde ver\u00adbun\u00adden und dr\u00fcckt stets aus, dass ein Gesch\u00f6pf, ein Geist, sich auf der Erde zur Gel\u00adtung bringt. Der Name Gabriel bedeutet nach Rudolf Stein\u00ader \u2018Gott-Verk\u00fcn\u00adder\u2019, Gottes Wort, \u2018Got\u00adtaus\u00adsager\u2019. (GA&nbsp;273)<\/p>\n<p>Die Qual\u00adit\u00e4ten des G reichen von den reinen Leben\u00adskr\u00e4ften, die das G in \u2018Engel\u2019 repr\u00e4sen\u00adtiert (das NG inter\u00adpretiert Ernst Moll als GG) bis zum Allzu\u00admen\u00adschlichen, wie es sich z.B. in den Worten \u2018Ego\u2019, \u2018Gier\u2019 und \u2018Geiz\u2019 zeigt. \u201cIm Wil\u00adlen\u00adshaften befes\u00adtigt man sich, ins\u00adbeson\u00addere, sofern es die \u00c4u\u00dferung der mehr unbe\u00adwussten Kr\u00e4fte im Men\u00adschen ist, dessen, was aus den rein natur\u00adm\u00e4\u00dfi\u00adgen Unterg\u00fcn\u00adden her\u00advorst\u00f6\u00dft. Das alles ist eben der naturhafte Ego\u00adis\u00admus. Er steckt im Grunde in jedem Sto\u00dflaut ver\u00adbor\u00adgen. Denn immer zeigt dieser ein \u2018Gel\u00adtend\u00admachen des Inneren\u2019. (Ernst Moll, Die Sprache der Laute, S. 144) Was Rudolf Stein\u00ader f\u00fcr alle Sto\u00dflaute sagt, charak\u00adter\u00adisiert das G im Beson\u00adderen: \u201cEs ist die Sym\u00adpa\u00adthie mit sich selb\u00adst in den Sto\u00dflaut\u00aden aus\u00adge\u00addr\u00fcckt \u2026 Die Sto\u00dflaute sind ego\u00adis\u00adtisch \u2026 Wo ein Sto\u00dflaut ist \u2026 will eine scharfe Kon\u00adtur geze\u00adich\u00adnet wer\u00adden \u2026 Sto\u00dflaute: Laute f\u00fcr die See\u00adlen\u00adver\u00adfas\u00adsung des Ego\u00adis\u00admus, f\u00fcr die Gel\u00adtend\u00admachung der eige\u00adnen men\u00adschlichen Wesen\u00adheit, die man bewahren will drau\u00dfen in der Welt. Beim Sto\u00dflaut muss der K\u00f6r\u00adp\u00ader nicht durch Bewe\u00adgung wirken, son\u00addern durch Hal\u00adtung \u2026 Eine \u2018Ver\u00adstei\u00adfung\u2019 tritt ein.\u201d (GA 279, in Ernst Moll, Die Sprache der Laute, S.&nbsp;144f)<\/p>\n<p>Das G gren\u00adzt nach au\u00dfen ab und h\u00e4lt das Innere zusam\u00admen, wie es der <strong>hebr\u00e4is\u00adche<\/strong> Name f\u00fcr Kreis, \u2018galil\u2019 verdeut\u00adlicht. \u2018Galil\u00e4a\u2019 bedeutet Kreis oder Bezirk der Hei\u00adden (Ernst Moll, Die Sprache der Laute, S. 145) Der \u2018Garten\u2019, ins\u00adbeson\u00addere der Paradies\u00adgarten bringt diese Geste eben\u00adso zum Aus\u00addruck. Rudolf Stein\u00ader sagt: \u201cAlles \u00c4u\u00dfere abwehren, das Inner\u00adliche zusam\u00admen\u00adhal\u00adten gibt die G\u2011Geb\u00e4rde.\u201d (GA 279) Zu dieser Geb\u00e4rde des Abgren\u00adzens kommt hinzu die Aufrich\u00adtung aus der Kraft von unten, das zur Gel\u00adtung brin\u00adgen des Eige\u00adnen. \u201cDas sich Erheben als r\u00e4um\u00adlich\u00ader Vor\u00adgang kann sog\u00adar bis zur L\u00f6sung vom Erd\u00adbo\u00adden f\u00fchren. Schon im \u2018Gehen\u2019, im aufrecht\u00aden \u2018Gang\u2019 ist dieser Aspekt gegeben. (Ernst Moll, Die Sprache der Laute, S.&nbsp;151).<\/p>\n<p>Der <strong>griechis\u00adche Name des G<\/strong>, \u2018Gam\u00adma\u2019, leit\u00adet sich ab vom ph\u00f6nizis\u00adchen \u2018Gimel\u2019, das Kamel bedeutet. Das Kamel kann den lebens\u00adfeindlichen Bedin\u00adgun\u00adgen in der W\u00fcste trotzen, seinen Wasser\u00advor\u00adrat zusam\u00admen\u00adhal\u00adten. Die ein oder zwei H\u00f6ck\u00ader ragen wie Gipfel in den Him\u00admel. Das G ist auch die aufra\u00adgende Erhe\u00adbung, der hohe Grad, der Giebel und damit auch Sch\u00e4del des Men\u00adschen: \u2018Gol\u00adgatha\u2019 bedeutet die Sch\u00e4del\u00adst\u00e4tte, der Ort der Kreuzi\u00adgung Christi, an der ER sich opferte f\u00fcr die Men\u00adschheit. Rudolf Stein\u00ader sagt: \u201cDas\u00adjenige, was der \u00fcber\u00adsch\u00fcs\u00adsige Ego\u00adis\u00admus im men\u00adschlichen Blut war, das rann am Kreuze mys\u00adtisch-real aus den Wun\u00adden des Chris\u00adtus Jesus her\u00adaus, das wurde geopfert.\u201d (GA 96, S.&nbsp;286)<\/p>\n<p>Die Form des Gam\u00adma \u0393 entspricht einem Gal\u00adgen, einem aufra\u00adgen\u00adden Ger\u00fcst. Auch dieses Feste, Gegr\u00fcn\u00addete ist G. F\u00fcr die Sprache, \u2018Glos\u00adsa\u2019 bedeutet auf Griechisch die \u2018Zunge\u2019 oder die \u2018Sprache\u2019, \u00fcbern\u00adimmt die \u2018Gram\u00admatik\u2019 diese befes\u00adti\u00adgende Funk\u00adtion. Der \u2018Gau\u00admen\u2019, Ort der Laut\u00adbil\u00addung des G, der hin\u00adten weich, im vorderen Mund\u00adbere\u00adich jedoch hart ist, gle\u00adicht einem fel\u00adsig hart gewor\u00adde\u00adnen Him\u00admels\u00adgew\u00f6lbe. Dadurch wird dieser alt und fest gewor\u00addene, aus der Ver\u00adgan\u00adgen\u00adheit stam\u00admende Him\u00admel zur \u2018Grotte\u2019 der Geburt Christi und gle\u00adichzeit\u00adig zum \u2018Grab\u2019, zum tiefen Ab-\u2018Grund\u2019. In der nordis\u00adchen Mytholo\u00adgie hei\u00dft der Sch\u00f6p\u00adfungsab\u00adgrund \u2018Gin\u00adnun\u00adgagab\u2019.<\/p>\n<p>In den Sagen der <strong>Iro-Kel\u00adten<\/strong> wird die Ursprache \u2018Gor\u00adtigheam\u2019 genan\u00adnt. (Ernst Moll, Die Sprache der Laute, S. 160). So wie die Sprache aus der Vielzahl der Laute beste\u00adht, so besitzt das G gliedernde, abgren\u00adzende und dadurch gestalt\u00adbildende Qual\u00adit\u00e4t. Rudolf Stein\u00ader beschreibt es so: \u201cMerken Sie, wie der Ein\u00addruck des K\u00f6rni\u00adgen schon liegt in Worten wie: Grau, Gries, Granat, Graupe, und wie Sie selb\u00adst k\u00f6rnig empfind\u00aden m\u00fcssen, wenn Sie sagen Gr\u00e4ulich ist das.\u201d (GA 280, in Ernst Moll, Die Sprache der Laute, S.&nbsp;156)<\/p>\n<p>Das \u2018Granit\u2019-Harte ist nicht nur das K\u00f6rnige, son\u00addern auch das \u2018Glat\u00adte\u2019, \u2018Glasklare\u2019, \u2018Gl\u00e4nzende\u2019, \u2018Glitzernde\u2019. Hier wer\u00adden wir zur Leuchtkraft des G, der rot leuch\u00adt\u00aden\u00adden \u2018Glut\u2019 und zum \u2018gel\u00adben\u2019 \u2018Glanz\u2019 und \u2018Gold\u2019 gef\u00fchrt. Dieses Licht kann ver\u00adf\u00fchren. Dann wird das Gold zum begehrten \u2018Geld\u2019, das G wird \u2018glitschig\u2019, \u2018glei\u00adt\u00adend\u2019 und schlangen\u00adhaft \u2018giftig\u2019. Das Ego macht sich geltend.<\/p>\n<p>Der <strong>kirchenslaw\u00adis\u00adche Name des G<\/strong> ist \u2018Glagol\u2019, das \u2018Ver\u00adbum, Wort\u2019. Fast laut\u00adgle\u00adich ist \u2018glag\u00f3lj\u2019, das ver\u00adwandt ist mit dem deutschen Wort \u2018Ger\u00fcst\u2019. Und auch das griechis\u00adche Wort \u2018gl\u00e1\u00adgos\u2019, die \u2018Milch\u2019 klingt \u00e4hn\u00adlich. In der Mut\u00adter\u00adsprache vere\u00adint sich die n\u00e4hrende Kraft der Milch mit der ger\u00fcst\u00adbilden\u00adden Gram\u00admatik der Sprache.<\/p>\n<p>Nicht nur das Ego hat mit dem G zu tun, auch das Ich braucht die befes\u00adti\u00adgende, ger\u00fcst\u00adbildende Kraft. Rudolf Stein\u00ader sagt \u00fcber das \u2018Ich-Ger\u00fcst\u2019: \u201cEs ist wirk\u00adlich unserem physis\u00adchen Leib etwas eingegliedert wie ein feines Ger\u00fcste. \u2026 Der Men\u00adsch tr\u00e4gt ein ihm ein\u00adfach durch seine Ich-Organ\u00adi\u00adsa\u00adtion eingepr\u00e4gtes Ger\u00fcste mit sich herum, ein sehr feines Ger\u00fcste, welch\u00ades allerd\u00adings aus den Kr\u00e4ften des \u00c4ther\u00adleibes her\u00adaus dem physis\u00adchen Leib einor\u00adgan\u00adisiert ist. .. Nun wer\u00adden Sie leicht ein\u00adse\u00adhen k\u00f6n\u00adnen, dass dieses Ger\u00fcste, das das Ich da in den men\u00adschlichen Organ\u00adis\u00admus hineinz\u00adim\u00admert, eigentlich in gewis\u00adsem Grade ein Fremd\u00adk\u00f6r\u00adp\u00ader ist. Der men\u00adschliche Organ\u00adis\u00admus hat auch fortw\u00e4hrend die Ten\u00addenz gegen dieses Ger\u00fcste sich zu wehren. Er bestrebt sich namentlich jede Nacht beim Schlafen, dieses Ger\u00fcst zu ruinieren.\u201d (GA 312, in Ernst Moll, Die Sprache der Laute, S.&nbsp;155f)<\/p>\n<p>Das Auge hat mit der Bil\u00addung dieses inneren Ich-Ger\u00fcstes zu tun. Rudolf Stein\u00ader erk\u00adl\u00e4rt: \u201cDurch den Sehvor\u00adgang wird dem Organ\u00adis\u00admus ein Phan\u00adtom eingegliedert, ein Ger\u00fcste\u201d und auch \u201cAlles das\u00adjenige, was zwis\u00adchen Auge und Au\u00dfen\u00adwelt, bzw. durch das Auge zwis\u00adchen Seele und Au\u00dfen\u00adwelt spielt, das stellt diese Aufrich\u00adtung eines Ger\u00fcstes \u2026 in Reinkul\u00adtur dar.\u201d&nbsp; und weit\u00ader \u201cwenn Sie studieren die Augen-Organ\u00adi\u00adsa\u00adtion eines Men\u00adschen, so wer\u00adden Sie zu einem urteils\u00adgem\u00e4\u00dfen Erfassen des \u00c4ther\u00adleibes kom\u00admen k\u00f6n\u00adnen, des \u00c4ther\u00adleibes, der dann so \u00e4hn\u00adlich ist dem, was ich jet\u00adzt als ein Ger\u00fcst beze\u00adich\u00adnet habe.\u201d (GA312, in Ernst Moll, Die Sprache der Laute, S.&nbsp;158)<\/p>\n<p>Was f\u00fcr ein Ger\u00fcst des Ichs, ein Phan\u00adtom, das dem Men\u00adschen durch das Auge eingegliedert wird und dem \u00c4ther\u00adleib \u00e4hn\u00adlich ist, k\u00f6n\u00adnte Rudolf Stein\u00ader meinen? Der \u00c4ther\u00adleib ist der Zeit\u00aden\u00adleib, sagt er an ander\u00ader Stelle. Der \u00c4ther\u00adleib kann demgem\u00e4\u00df als ein Zyk\u00adlus, als ein Kreis\u00adlauf betra\u00adchtet und als kre\u00adis\u00adf\u00f6r\u00admig vorgestellt wer\u00adden. Das Auge sieht, wenn nichts die Sicht ver\u00adstellt, den Hor\u00adi\u00adzon\u00adtkreis. Der betra\u00adch\u00adt\u00adende Men\u00adsch ste\u00adht im Mit\u00adtelpunkt. Sind die Raumes\u00adrich\u00adtun\u00adgen, oben-unten, rechts-links, und vorne-hin\u00adten vielle\u00adicht dieses Ger\u00fcst des Ichs? Und sind die zeitlichen Gliederun\u00adgen wie z.B. die Wochen im Jahreskreis das Ger\u00fcst im \u00c4therleib?<\/p>\n<p>Das Auge ver\u00admit\u00adtelt im Wesentlichen, was Vorstel\u00adlung und Erin\u00adnerung wer\u00adden kann. Es ver\u00admit\u00adtelt die Grund\u00adlage zum Denken. Und im Begreifen, dem inneren \u2018Greifen\u2019 wird aus Einzel\u00adheit\u00aden ein Ganzes: aus Bergen wird das \u2018Gebirge\u2019, das mehr ist als eine Ansamm\u00adlung von Bergen. Einzelne Bau-Werke wer\u00adden zum \u2018Geb\u00e4ude\u2019, aus der T\u00e4tigkeit des Fassens wird das \u2018Gef\u00e4\u00df\u2019, alles was w\u00e4chst, ist \u2018Gew\u00e4chs\u2019.<\/p>\n<p>Der <strong>irokeltische Name des G<\/strong> lautet \u2018Gort\u2019 und bedeutet Efeu. Wegen sein\u00ader dreispitzi\u00adgen, \u201cdreif\u00e4lti\u00adgen\u201d Bl\u00e4t\u00adter und seinem immer\u00adw\u00e4hren\u00adden, \u201cunsterblichen\u201d Gr\u00fcn wird der Efeu in Eng\u00adland zur Wei\u00adh\u00adnacht besun\u00adgen und verehrt. An den Efeu denke ich im Beson\u00adderen bei dem, was Rudolf Stein\u00ader \u00fcber die Farbe \u2018Gr\u00fcn\u2019 und das Denken sagt: \u201cWenn wir \u2026 imstande sind, uns dem, was real als das Gr\u00fcne auf\u00adschie\u00dft, hinzugeben, so k\u00f6n\u00adnen wir \u2026 dies so weit treiben, dass das Gr\u00fcne als Gr\u00fcnes f\u00fcr uns ver\u00adschwindet \u2026 Daf\u00fcr aber \u2026 f\u00fchlt die Seele \u2026: \u2018Jet\u00adzt ver\u00adste\u00adhe ich das, was ich erlebe, wenn ich in mir vorstelle, was ich in mir denke, schaffe, wenn ein Gedanke in mir auf\u00adschie\u00dft \u2026 Das ver\u00adste\u00adhe ich jet\u00adzt erst, das lehrt mich das Her\u00advor\u00ads\u00adprie\u00dfen des Gr\u00fc\u00adnen \u00fcber\u00adall um mich herum \u2026 Das Gr\u00fcn der Pflanzen sagt es mir, wie ich f\u00fchlen sollte in mir selb\u00adst, wenn meine Seele beg\u00adnadet ist, Gedanken zu denken, Vorstel\u00adlun\u00adgen zu hegen\u2019.\u201d (GA 136, in Ernst Moll, Die Sprache der Laute, S.&nbsp;147)<\/p>\n<p>Ein Gedanke kann wach\u00adsen und sich ent\u00adfal\u00adten wie eine Pflanze. Er kann jedoch auch kristallin, klar und gepr\u00fcft \u2014 an der Real\u00adit\u00e4t erh\u00e4rtet sein. Eine solche Dauer und Uner\u00adsch\u00fct\u00adter\u00adlichkeit dr\u00fcckt sich im G der Stein-Worte aus. Lateinisch hei\u00dft der Bern\u00adstein \u2018glae\u00adsum\u2019 und der Kiesel\u00adstein \u2018glarea\u2019, der Edel\u00adstein g\u00e9m\u00adma. Hebr\u00e4isch ist \u2018gar\u00adal\u2019 der Stein, \u2018gal\u2019 der Stein\u00adhaufen. Das hebr\u00e4is\u00adche \u2018gar\u00adal\u2019 wurde zu dem r\u00e4t\u00adsel\u00adhaften deutschen Wort \u2018Gral\u2019, der sowohl Kelch als auch Stein ist. Als Stein wird er \u2018Lapist exil\u00adlis\u2019 genan\u00adnt, bzw. \u2018Lapis ex caelis\u2019, was bedeutet: \u2018er fiel aus dem Him\u00admel\u2019. (Ernst Moll, Die Sprache der Laute, S. 157) Das G als Gral ist die Gestalt und Leben schenk\u00adende gen\u00ader\u00ada\u00adtive Sch\u00f6pfer\u00adkraft, die einst im Him\u00admel war, doch dann auf die Erde fiel, als der Men\u00adsch mit der Sprache das Denken lernte, um sich und die Welt schlie\u00dflich darin zu erken\u00adnen, zu erschaffen.<\/p>\n<p>Die <strong>ger\u00adman\u00adis\u00adche G\u2011Rune<\/strong> ist die \u2018Geber\u2019-Rune, gotisch \u2018giba\u2019, die \u2018Gabe\u2019. Der Runen\u00adreim lautet:<\/p>\n<p>Gabe ist f\u00fcr die Men\u00adschen&nbsp; \u2014 Ruhm und&nbsp;Ehre,<\/p>\n<p>eine St\u00fctze dem Wert; \u2014 sie bringt jedem Fahrenden<\/p>\n<p>Hil\u00adfe und Unter\u00adst\u00fctzung, \u2014 der ander\u00ader (Fre\u00adunde) beraubt ist.<\/p>\n<p>(Ernst Moll, Die Sprache der Laute, S.&nbsp;163)<\/p>\n<p>Das G als Laut des Gebens hat einen ganz anderen Charak\u00adter als das D, das im Lateinis\u00adchen (dare) und Slaw\u00adis\u00adchen (d\u00e1ti) der Anlaut des Verbs \u2018geben\u2019 ist. Mit D ist das Geben ein Hin\u00adweisen, \u2019siehe, da hast du\u2019. Im Ger\u00adman\u00adis\u00adchen Gebe-Erleb\u00adnis, das durch G charak\u00adter\u00adisiert ist, geht dem Geben der Prozess des Erzeu\u00adgens und Gestal\u00adtens voraus. Das G dr\u00fcckt die vol\u00adlen\u00addete Sch\u00f6p\u00adfung, das \u2018Ganze\u2019, die \u2018G\u00f6t\u00adter\u00adgabe\u2019 aus. In der \u2018Getrei\u00adde-Garbe\u2019 ist der Prozess des Wach\u00adsens und Reifens zm Abschluss gekommen.<\/p>\n<h4><strong>\u00dcber die Gegenspr\u00fcche 7 G und 33&nbsp;g<br>\n<\/strong><\/h4>\n<p>Die Gegen\u00adspr\u00fcche <a href=\"https:\/\/www.stellamaris-seelenkalender.de\/?page_id=842\">7 G<\/a> und <a href=\"https:\/\/www.stellamaris-seelenkalender.de\/?page_id=1471\">33 g<\/a> sind soge\u00adnan\u00adnte Krisen\u00adspr\u00fcche. Sie verdeut\u00adlichen eine Entwick\u00adlung, die an ihr Ende gekom\u00admen ist und bedrohliche, lebens\u00adfeindliche Fol\u00adgen h\u00e4tte, wenn keine Wen\u00addung stat\u00adtfind\u00adet. Im Mantra 7 G beste\u00adht die Krise darin, dass das Selb\u00adst dro\u00adht zu ent\u00adfliehen, da es vom Wel\u00adtenlicht m\u00e4chtig ange\u00adzo\u00adgen wird. Im Mantra 7 G bet\u00adrifft die Bedro\u00adhung den Men\u00adschen, sein Selb\u00adst, und sie geht von der Welt, dem Wel\u00adtenlicht aus. Im Mantra 33 g ist die Welt in ihrem Fortbe\u00adstand bedro\u00adht, denn das Leben der \u00e4u\u00dferen Welt ist frostig und leer gewor\u00adden. Die Herb\u00adst-Welt ist unweiger\u00adlich dem Tode gewei\u00adht, das nat\u00fcr\u00adliche Leben ist an ein Ende gekommen.<\/p>\n<p>Im Mantra 7 G wird es f\u00fcr den Men\u00adschen als Selb\u00adst zum Prob\u00adlem, wenn er weit\u00ader dem Wel\u00adtenlicht fol\u00adgt, das dieses Selb\u00adst m\u00e4chtig anzieht. Das Wel\u00adtenlicht l\u00e4sst das Selb\u00adst nicht frei. Es zieht es an, es zieht es zu sich hin \u2014 also weg von sich selbst.<\/p>\n<p>Was ist dieses Wel\u00adtenlicht \u2014 und was ist das Selbst?<\/p>\n<p>Das Wel\u00adtenlicht ist zun\u00e4chst sicher\u00adlich die \u00e4u\u00dfere Sonne, die im Fr\u00fch\u00adling immer mehr an Kraft gewin\u00adnt und den Men\u00adschen in die Au\u00dfen\u00adwelt lockt. Sie lockt ihn in den Wahrnehmungs\u00adbere\u00adich der Seele, wo er f\u00fcr sich sel\u00adber ein\u00adschl\u00e4ft, wo er mit dem Wahrnehmungs\u00adge\u00adgen\u00adstand ver\u00adschmilzt und erst wieder zu sich erwacht, wenn er begin\u00adnt, den Begriff hinzuzuf\u00fc\u00adgen (so Rudolf Steiner).<\/p>\n<p>Ich denke, das Wel\u00adtenlicht meint hier noch mehr. Jed\u00ader Erken\u00adnt\u00adnisvor\u00adgang ist ein seel\u00adis\u00adch\u00ader Licht-Prozess. Wird dieses Licht an der Welt, an der Materie gewon\u00adnen, wie es die Natur\u00adwis\u00adsenschaft heute anstrebt, so ist dieses Licht ein materielles Erken\u00adnt\u00adnis\u00adlicht, ein Wel\u00adtenlicht. Die Erken\u00adnt\u00adnis des Men\u00adschen als eines geisti\u00adgen Wesens, als geistiges Selb\u00adst, ent\u00adflieht dadurch. Das Wel\u00adtenlicht kann au\u00dfer\u00addem auch als der Weisheitsstrom, die Urflut ver\u00adstanden wer\u00adden, die noch Geist ist, aber im Begriff, sich in materiell inkarnierte Wesen zu wan\u00addeln, neues Leben zu erschaf\u00adfen. Diese Urflut zieht alles in ihre Str\u00f6\u00admung der Ver\u00adleib\u00adlichung hinein, auch das Selb\u00adst des Men\u00adschen, sodass der Men\u00adsch zu tief inkarniert und seine geistige Heimat vergisst.<\/p>\n<p>Auch im Mantra 12 ! tritt das \u2018Wel\u00adtenlicht\u2019 auf, doch ist es dort keine dro\u00adhende Gefahr, son\u00addern pos\u00adi\u00adtiv kon\u00adnotiert. Im Abschnitt \u201cErg\u00e4nzung\u201d gehe ich darauf ein.<\/p>\n<p>Und was ist das Selb\u00adst, von dem jed\u00ader so selb\u00adstver\u00adst\u00e4ndlich redet, wenn er sich der Welt gegen\u00fcber\u00adste\u00adhend erlebt. Warum dro\u00adht dieses Selb\u00adst zu ent\u00adfliehen? Das Selb\u00adst ist die Spiegelung des Ichs an der Physis, so sagt Rudolf Stein\u00ader: \u201cUnd was der Men\u00adsch sein Selb\u00adst nen\u00adnt, ist nicht das wirk\u00adliche Ich, ist das Ich, wie es sich spiegelt im physis\u00adchen Leib.\u201d (GA 145, S. 188) Der Leib gibt dem Men\u00adschen die Gewis\u00adsheit, ein Eigen\u00adwe\u00adsen, ein Selb\u00adst zu sein. Doch diese Selb\u00adst-Erken\u00adnt\u00adnis ist zun\u00e4chst eine Erken\u00adnt\u00adnis im Bewusst\u00adsein. Auch wenn das Selb\u00adst eine Spiegelung des Ichs am physis\u00adchen Leib ist, so ist sie doch als solche geistiger Natur. Ver\u00adwech\u00adselt der Men\u00adsch sich mit seinem Leib, h\u00e4lt er den Leib f\u00fcr sein eigentlich\u00ades Wesen, so wird diese Selb\u00adsterken\u00adnt\u00adnis entwertet. Das Selb\u00adst als Same, Keim oder Vorstufe des Geist\u00adselb\u00adst ent\u00adflieht dann aus dem Erken\u00adnt\u00adnishor\u00adi\u00adzont des Men\u00adschen. Das Geist\u00adselb\u00adst ist der vol\u00adlkom\u00admen vom Ich durch\u00addrun\u00adgene Astralleib. Der Astralleib ist die Organ\u00adi\u00adsa\u00adtion des Innen, die das Wesen von der Au\u00dfen\u00adwelt abschlie\u00dft. Wer innen bei sich zu Hause ist, kann aus dem Fen\u00adster her\u00adauss\u00adchauen. Er sollte sich nur nicht zu weit her\u00adauslehnen \u2014 um ein Bild f\u00fcr das Ent\u00adfliehen des Selb\u00adst zu finden.<\/p>\n<p>Der G\u2011Charakter zeigt sich im Mantra durch die Notwendigkeit, das eigene Selb\u00adst zu bewahren, sich zusam\u00admen\u00adzuhal\u00adten. Auch die Sonne als Wel\u00adtenlicht, als Sch\u00f6pferin und Gestal\u00adterin aller Wesen ist G, denn diese Kraft, die die Welt erschafft, wurde als der gro\u00dfe Geome\u00adter betra\u00adchtet. Er gibt jedem Wesen sein Ma\u00df. Wird der Men\u00adsch in den Selb\u00adstaus\u00addruck dieses Sch\u00f6pfers \u00fcber Geb\u00fchr hineinge\u00adzo\u00adgen, so ver\u00adliert er seine Eigen\u00adst\u00e4ndigkeit, sein eigenes Sch\u00f6pfer\u00adtum. Das zu machtvolle Aufkeimen der Leben\u00adskraft ist in diesem Mantra das Problem.<\/p>\n<p>Als L\u00f6sung wird das Ahnen, das nicht-logis\u00adche, nicht an die \u00e4u\u00dfere Sinneswahrnehmung gebun\u00addene Denken aufgerufen. Das an den Schein der Sinne, stel\u00adlvertre\u00adtend an das Sehen der physis\u00adchen Augen gebun\u00addene Denken ver\u00adliert sich selb\u00adst. Es wird Sklave der Materie. Laut\u00adgle\u00adich mit dem deutschen Wort Auge ist das griechis\u00adche \u2018aug\u00e9\u2019, lateinisch \u2018aug\u00e9re\u2019, das \u2018wach\u00adsen machen\u2019, \u2018wach\u00adsen lassen\u2019, \u2018her\u00advor\u00adbrin\u00adgen\u2019, \u2018erzeu\u00adgen\u2019, \u2018ver\u00admehren\u2019 und \u2018erh\u00f6hen\u2019 bedeutet. \u201cDie \u00e4therische Kraft des G, die emporschie\u00dfende Wach\u00ads\u00adtum\u00adskraft, das Struk\u00adturg\u00ader\u00fcst des Gam\u00adma, tritt uns hier urbild\u00adhaft vor Augen.\u201d (Ernst Moll, Die Sprache der Laute, S. 158) Indem ein Knospenansatz vom G\u00e4rt\u00adner \u2018Auge\u2019 und das Vere\u00addeln \u2018Okulieren\u2019 genan\u00adnt wird, zeigt sich der innere Zusam\u00admen\u00adhang des Auges mit dem lateinis\u00adchen Verb \u2018ver\u00admehren\u2019 und wach\u00adsen\u2019. In Rom war offen\u00adsichtlich noch ein weit\u00ader\u00ader Zusam\u00admen\u00adhang des Sehens und Wer\u00addens bekan\u00adnt. Dort hie\u00dfen die Wahr- und Weis\u00adsager, die Seher \u2018Auguren\u2019. Die Beobach\u00adtung und Deu\u00adtung der Wahrze\u00adichen hei\u00dft \u2018augu\u00adrare\u2019 \u2014 das Ahnen und Vorausah\u00adnen kom\u00admender Ver\u00adwirk\u00adlichung. Ernst Moll sagt: \u201cEs ist nichts anderes als das griechis\u00adche \u2018aug\u00e9\u2019, das Schauen der Sonne, das Sehor\u00adgan des \u00e4therischen Licht\u00ades. Und weil der \u00e4therische Bilde\u00adprozess der physisch-sicht\u00adbaren Gestal\u00adtung voraus\u00adge\u00adht, deshalb ist der Auguren\u00addi\u00adenst ein Vorauss\u00adchauen, ein Wahrsage\u00addi\u00adenst.\u201d (Die Sprache der Laute, S. 158) Beim Ahnen geht es also darum, den Ver\u00adfes\u00adti\u00adgung\u00adsprozess dort anzuschauen, wo er noch im Lebendi\u00adgen ist, wo er noch nicht zum Gewor\u00adde\u00adnen erstar\u00adrt&nbsp;ist.<\/p>\n<p>Alles irdis\u00adche Leben ist am Ende sterblich. Um dieses Ende und um einen voll\u00adst\u00e4ndi\u00adgen Neuan\u00adfang geht es im Mantra 33 g. Die Welt, so f\u00fchlt der Ich-Sprech\u00ader, hat nur noch frostig leeres Leben. Die Lebensw\u00e4rme ist erkaltet, der Strom des Lebens ist ver\u00adsiegt, Fortpflanzung und Ver\u00adj\u00fcn\u00adgung sind aus sich selb\u00adst nicht mehr m\u00f6glich. Einzig und allein das seel\u00adis\u00adche Miter\u00adleben des Men\u00adschen kann daran etwas \u00e4ndern. Die Seele des Men\u00adschen ist der einzige Ort, an dem die Welt sich von neuem schaf\u00adfen kann. So unschein\u00adbar wie die Welt sich in der Seele als men\u00adschlich\u00ades Erleben, als macht\u00adlose Vorstel\u00adlung offen\u00adbart, so wichtig ist dieser Prozess doch f\u00fcr die Welt. Nicht der Men\u00adsch, sie sel\u00adber, die Welt, schafft sich fort\u00adlaufend in der men\u00adschlichen Seele neu. Hier ist der Quellpunkt, der Keim\u00adpunkt f\u00fcr einen neuen, jun\u00adgen und frischen Lebensstrom \u2014 eine neue Urflut. In diesem Mantra zeigt sich die erschaf\u00adfende, gen\u00ader\u00ada\u00adtive Qual\u00adit\u00e4t des G, der g\u00f6t\u00adtlich sch\u00f6pferische Aspekt, dessen Schau\u00adplatz \u00fcber\u00adraschen\u00adder\u00adweise die men\u00adschliche Seele&nbsp;ist.<\/p>\n<h4><strong>Erg\u00e4nzung<\/strong><\/h4>\n<p><strong>Der Begriff des \u201cWeltlichts\u201d im Mantra 7 G und 12 ! \u2014 der gro\u00dfe und der kleine \u201cH\u00fcter der Schwelle\u201d<\/strong><\/p>\n<p>Das Wel\u00adtenlicht ist im Mantra 7 G die Kraft, die das Selb\u00adst bedro\u00adht. Im Mantra 12 ! wird das Wel\u00adtenlicht dage\u00adgen zum Ziel. Im Mantra 7 G dro\u00adht das Selb\u00adst zu ent\u00adfliehen, weil es vom Wel\u00adtenlicht m\u00e4chtig ange\u00adzo\u00adgen wird. Das Wel\u00adtenlicht ist hier also eine Bedro\u00adhung f\u00fcr das Selb\u00adst. Im Mantra 12 ! dage\u00adgen wird der Ich-Sprech\u00ader gezwun\u00adgen, seine G\u00f6t\u00adterkr\u00e4fte zum Wel\u00adtenflug zu ent\u00adbinden, sich zu ver\u00adlassen. Er soll sich stattdessen in Wel\u00adtenlicht und Wel\u00adtenw\u00e4rme ver\u00adtrauend suchen. Das Wel\u00adtenlicht ist hier also ein Aspekt der neuen Iden\u00adti\u00adfika\u00adtion, des&nbsp;Ziels.<\/p>\n<p>In der fol\u00adgen\u00adden Beschrei\u00adbung von Rudolf Stein\u00ader \u00fcber Bud\u00addha und Chris\u00adtus sowie die bei\u00adden H\u00fctergestal\u00adten an der Schwelle zur geisti\u00adgen Welt scheint mir die Antwort zu liegen. Auf die von mir her\u00advorge\u00adhobe\u00adnen Stellen gehe ich im Anschluss des Zitats inter\u00adpretierend ein.<\/p>\n<p>\u201eBud\u00addha endete in erhaben\u00ader Weise. Auf ein\u00ader Wan\u00adderung f\u00fchlte er sich krank. Er kam zum Flusse Hiran\u00adja, in der N\u00e4he von Kuschi\u00adna\u00adgara. Hier legte er sich auf einen von seinem Lieblingsj\u00fcnger Anan\u00adda aus\u00adge\u00adbre\u00adit\u00adeten <strong>Tep\u00adpich<\/strong>. Sein Leib fing von innen an zu leucht\u00aden. Er endete verk\u00adl\u00e4rt, als <strong>Lichtk\u00f6r\u00adp\u00ader<\/strong>, mit dem Ausspruche: \u00ab<strong>Nichts ist lang\u00adw\u00e4hrend<\/strong>.\u00bb Dieser Tod Bud\u00addhas entspricht der <strong>Verk\u00adl\u00e4rung Jesu<\/strong>: \u00abUnd es begab sich nach diesen Reden bei acht Tagen, da\u00df er zu sich nahm Petrus, Johannes und Jakobus, und ging auf einen Berg, zu beten. Und da er betete, ward die Gestalt seines Angesichts anders, und sein Kleid ward wei\u00df und gl\u00e4nzte.\u00bb (nach Luk 9, 28\u201329) In diesem Punk\u00adte endet Bud\u00addhas Lebenslauf; der wichtig\u00adste Teil im Leben Jesu aber begin\u00adnt damit: Lei\u00adden, Ster\u00adben, Aufer\u00adste\u00adhung. Und es liegt das Unter\u00adschei\u00addende des Bud\u00addha von dem Chris\u00adtus in dem, was n\u00f6tigte, das Leben des Chris\u00adtus Jesus \u00fcber das Bud\u00addha-Leben hin\u00adauszuf\u00fchren. Bud\u00addha und Chris\u00adtus wer\u00adden nicht ver\u00adstanden, wenn man sie blo\u00df zusammenwirft.&nbsp;\u2026<\/p>\n<p>Die \u00dcbere\u00adin\u00adstim\u00admung in den bei\u00adden Hei\u00adland\u00adsleben zwingt einen ein\u00addeuti\u00adgen Schlu\u00df auf. Wie dieser Schlu\u00df aus\u00adfall\u00aden mu\u00df, dar\u00fcber geben die Erz\u00e4h\u00adlun\u00adgen selb\u00adst Auskun\u00adft. Als die Priester\u00adweisen von der Art der Geburt h\u00f6ren, wis\u00adsen sie, um was es sich han\u00addelt. Sie wis\u00adsen, da\u00df sie es mit einem Gottmen\u00adschen zu tun haben. Sie wis\u00adsen vorher, was es mit der Per\u00ads\u00f6n\u00adlichkeit f\u00fcr eine Bewandt\u00adnis haben wird, die da auftritt. Und deshalb kann deren Lebenslauf nur dem entsprechen, was sie als Lebenslauf eines Gottmen\u00adschen ken\u00adnen. In ihrer Mys\u00adte\u00adrien\u00adweisheit erscheint f\u00fcr die Ewigkeit ein solch\u00ader Lebenslauf vorgeze\u00adich\u00adnet. Er kann nur sein, wie er sein mu\u00df. Wie ein ewiges Naturge\u00adsetz erscheint solch ein Lebenslauf. Wie ein chemis\u00adch\u00ader Stoff sich nur in ein\u00ader ganz bes\u00adtimmten Weise ver\u00adhal\u00adten kann, so kann ein Bud\u00addha, ein Chris\u00adtus nur in ein\u00ader ganz bes\u00adtimmten Weise leben. Man erz\u00e4hlt seinen Lebenslauf nicht, indem man seine zuf\u00e4l\u00adlige Biogra\u00adphie schreibt; man erz\u00e4hlt ihn vielmehr, indem man die typ\u00adis\u00adchen Z\u00fcge erz\u00e4hlt, die in der Mys\u00adte\u00adrien\u00adweisheit dar\u00fcber f\u00fcr alle Zeit\u00aden enthal\u00adten sind. Die Bud\u00addha-Leg\u00adende ist eben\u00adso wenig eine Biogra\u00adphie im gew\u00f6hn\u00adlichen Sinne, wie die Evan\u00adgelien eine solche des Chris\u00adtus Jesus sein wollen. Bei\u00adde erz\u00e4hlen nicht ein Zuf\u00e4l\u00adliges; bei\u00adde erz\u00e4hlen einen f\u00fcr einen Welthei\u00adland vorgeze\u00adich\u00adneten Lebenslauf. In den Mys\u00adte\u00adri\u00aden\u00adtra\u00addi\u00adtio\u00adnen haben wir f\u00fcr bei\u00adde die Vor\u00adla\u00adgen zu suchen, nicht in der \u00e4u\u00dfer\u00adlichen, physis\u00adchen Geschichte. Bud\u00addha und Jesus sind im vornehm\u00adsten Sinne Eingewei\u00adhte f\u00fcr die, die ihre g\u00f6t\u00adtliche Natur erkan\u00adnt haben. (Jesus ist der durch die Innewoh\u00adnung der Chris\u00adten\u00adwe\u00adsen\u00adheit Eingewei\u00adhte.) Damit ist ihr Leben allem Verg\u00e4nglichen entr\u00fcckt. Damit hat auf sie Anwen\u00addung, was man von Eingewei\u00adht\u00aden wei\u00df. Man erz\u00e4hlt nicht mehr die zuf\u00e4l\u00adli\u00adgen Ereignisse ihres Lebens. Man sagt von ihnen: \u00abIm Urbe\u00adginn war das Wort, und das Wort war bei Gott, und ein Gott war das Wort. \u2026 Und das Wort ward Fleisch und wohnete unter uns.\u00bb (Johannes 1, 1 und&nbsp;14.)<\/p>\n<p>Aber das Jesus-Leben enth\u00e4lt mehr als das Bud\u00addha-Leben. Bud\u00addha schlie\u00dft mit der Verk\u00adl\u00e4rung. Das Bedeu\u00adtungsvolle im Jesus-Leben begin\u00adnt nach der Verk\u00adl\u00e4rung. Man \u00fcber\u00adset\u00adze das in die Sprache der Eingewei\u00adht\u00aden: <strong>Bud\u00addha ist bis zu dem Punk\u00adte gelangt, wo in dem Men\u00adschen das g\u00f6t\u00adtliche Licht anf\u00e4ngt zu gl\u00e4nzen<\/strong>. Er ste\u00adht vor dem Tode des Irdis\u00adchen. Er wird das <strong>Weltlicht<\/strong>. Jesus geht weit\u00ader. Er stirbt nicht physisch in dem Augen\u00adblicke, in dem ihn das <strong>Weltlicht durchk\u00adl\u00e4rt<\/strong>. Er ist in diesem Augen\u00adblicke ein Bud\u00addha. Aber er betritt auch in diesem Augen\u00adblicke eine Stufe, die in einem h\u00f6heren Grade der Ini\u00adti\u00ada\u00adtion ihren Aus\u00addruck find\u00adet. Er lei\u00addet und stirbt. Das Irdis\u00adche ver\u00adschwindet. Aber das Geistige, das <strong>Weltlicht ver\u00adschwindet nicht<\/strong>. Seine <strong>Aufer\u00adste\u00adhung<\/strong> erfol\u00adgt. Er enth\u00fcllt sich als Chris\u00adtus f\u00fcr seine Gemeinde. <strong>Bud\u00addha zer\u00adflie\u00dft im Augen\u00adblicke sein\u00ader Verk\u00adl\u00e4rung in das selige Leben des All\u00adgeistes<\/strong>. Chris\u00adtus Jesus erweckt diesen All\u00adgeist noch ein\u00admal in men\u00adschlich\u00ader Gestalt in das gegen\u00adw\u00e4r\u00adtige Dasein. Solch\u00ades ward mit dem Ini\u00adti\u00adierten bei den h\u00f6heren Wei\u00adhen in einem Sinne vol\u00adl\u00adzo\u00adgen, der <em>bild\u00adhaft<\/em> ist. Die im Sinne des Osiris-Mythos Ini\u00adti\u00adierten waren zu solch\u00ader Aufer\u00adste\u00adhung in ihrem Bewu\u00dft\u00adsein als in einem Bild-Erleb\u00adnis gelangt. Diese \u00abgro\u00dfe\u00bb Ini\u00adti\u00ada\u00adtion, aber nicht als Bild-Erleb\u00adnis, son\u00addern als <em>Wirk\u00adlichkeit<\/em>, wurde also im Jesus-Leben zu der Bud\u00addha-Ini\u00adti\u00ada\u00adtion hinzuge\u00adf\u00fcgt. Bud\u00addha hat mit seinem Leben das erwiesen, da\u00df der Men\u00adsch der Logos ist, und da\u00df er in diesen Logos, in das Licht zur\u00fcck\u00adkehrt, wenn sein Irdis\u00adches stirbt. In Jesus ist der Logos selb\u00adst per\u00ads\u00f6n\u00adlich gewor\u00adden. In ihm ist das Wort fleis\u00adchge\u00adwor\u00adden.\u201d (GA 8, S. 72f, Her\u00advorhe\u00adbung A.F.)<\/p>\n<p>Bud\u00addha legt sich auf einen <strong>Tep\u00adpich<\/strong> \u2014 auf den Sin\u00adnen\u00adtep\u00adpich zur Verk\u00adl\u00e4rung. Das Gewebe der Wahrnehmungswelt wird mit dieser Ein\u00adwei\u00adhung durch\u00adsichtig. Die Bud\u00addha-Ein\u00adwei\u00adhung, die Erleuch\u00adtung des per\u00ads\u00f6n\u00adlichen Men\u00adschen, find\u00adet sich in der Aufer\u00adste\u00adhung der Seele im Mantra 5 E und des Selb\u00adstes im Him\u00admelfahrts-Mantra 6 F. Doch damit endet der Entwick\u00adlungsweg des Men\u00adschen nicht, son\u00addern m\u00fcn\u00addet in die Begeg\u00adnung mit dem gro\u00dfen H\u00fcter der Schwelle. Bleibt der Men\u00adsch bei der eige\u00adnen Erleuch\u00adtung ste\u00adhen, ist das <strong>Wel\u00adtenlicht<\/strong> Aus\u00addruck der Gefahr, wie es das Mantra 7 G beschreibt. Der gro\u00dfe H\u00fcter stellt den Men\u00adschen vor eine Wahl, sich zwis\u00adchen Selb\u00adst\u00adlosigkeit und Ego\u00adis\u00admus zu entschei\u00adden. Alles ego\u00adis\u00adtisch Selb\u00adstis\u00adche muss geopfert wer\u00adden, will der Men\u00adsch Chris\u00adtus fol\u00adgen. Im Bud\u00addhis\u00admus ist diese Entschei\u00addung als Bod\u00adhisatt\u00adva Gel\u00fcbde bekan\u00adnt. Das Gel\u00fcbde besagt, auf die eigene Erleuch\u00adtung und das bere\u00adits ver\u00addi\u00adente Nir\u00advana so lange zu verzicht\u00aden, bis alle anderen Wesen auch befre\u00adit&nbsp;sind.<\/p>\n<p>Rudolf Stein\u00ader sagt: \u201eSo k\u00fcndigt sich der \u00abgro\u00dfe H\u00fcter\u00bb der Schwelle bald an, nach\u00addem die Begeg\u00adnung mit dem ersten W\u00e4chter erfol\u00adgt ist. Der Eingewei\u00adhte wei\u00df aber ganz genau, was ihm bevorste\u00adht, wenn er den Lock\u00adun\u00adgen eines vorzeit\u00adi\u00adgen Aufen\u00adthaltes in der \u00fcbersinnlichen Welt fol\u00adgt. Ein <strong>unbeschreib\u00adlich\u00ader Glanz<\/strong> geht von dem zweit\u00aden H\u00fcter der Schwelle aus; die Vere\u00adini\u00adgung mit ihm ste\u00adht als ein fernes Ziel vor der schauen\u00adden Seele. Doch eben\u00adso ste\u00adht da die Gewi\u00dfheit, da\u00df diese Vere\u00adini\u00adgung erst m\u00f6glich wird, wenn der Eingewei\u00adhte alle Kr\u00e4fte, die ihm aus dieser Welt zuge\u00adflossen sind, auch aufgewen\u00addet hat im Dien\u00adste der Befreiung und Erl\u00f6\u00adsung dieser Welt. Entschlie\u00dft er sich, den Forderun\u00adgen der <strong>h\u00f6heren<\/strong> <strong>Licht\u00adgestalt<\/strong> zu fol\u00adgen, dann wird er beitra\u00adgen k\u00f6n\u00adnen zur Befreiung des Men\u00adschengeschlechts. Er bringt seine Gaben dar auf dem Opfer-Altar der Men\u00adschheit. Zieht er seine eigene vorzeit\u00adige Erh\u00f6hung in die \u00fcbersinnliche Welt vor, dann schre\u00adit\u00adet die Men\u00adschheitsstr\u00f6\u00admung \u00fcber ihn hin\u00adweg. F\u00fcr sich selb\u00adst kann er nach sein\u00ader Befreiung aus der Sin\u00adnen\u00adwelt keine neuen Kr\u00e4fte mehr gewin\u00adnen. Stellt er ihr seine Arbeit doch zur Ver\u00adf\u00fc\u00adgung, so geschieht es mit dem Verzicht, aus der St\u00e4tte seines ferneren Wirkens selb\u00adst f\u00fcr sich noch etwas zu holen. Man kann nun nicht sagen, es sei selb\u00adstver\u00adst\u00e4ndlich, da\u00df der Men\u00adsch den wei\u00dfen Pfad w\u00e4hlen werde, wenn er so vor die Entschei\u00addung gestellt wird. Das h\u00e4ngt n\u00e4m\u00adlich ganz davon ab, ob er bei dieser Entschei\u00addung schon so gel\u00e4utert ist, da\u00df kein\u00ader\u00adlei Selb\u00adst\u00adsucht ihm die Lock\u00adun\u00adgen der Seligkeit begehrenswert erscheinen l\u00e4\u00dft. Denn diese Lock\u00adun\u00adgen sind die denkbar gr\u00f6\u00dften. Und auf der anderen Seite sind eigentlich gar keine beson\u00adderen Lock\u00adun\u00adgen vorhan\u00adden. Hier spricht gar nichts zum Ego\u00adis\u00admus. Was der Men\u00adsch in den h\u00f6heren Regio\u00adnen des \u00dcbersinnlichen erhal\u00adten wird, ist nichts, was zu ihm kommt, son\u00addern lediglich etwas, das von ihm aus\u00adge\u00adht: die Liebe zu sein\u00ader Mitwelt. Alles, was der Ego\u00adis\u00admus ver\u00adlangt, wird n\u00e4m\u00adlich dur\u00adchaus nicht ent\u00adbehrt auf dem schwarzen Pfade. Im Gegen\u00adteil: die Fr\u00fcchte dieses Pfades sind ger\u00adade die vol\u00adlkom\u00admen\u00adste Befriedi\u00adgung des Ego\u00adis\u00admus. Und will jemand nur f\u00fcr sich die Seligkeit, so wird er ganz gewi\u00df diesen schwarzen Pfad wan\u00addeln, denn er ist der f\u00fcr ihn angemessene. \u2014 Es darf daher nie\u00admand von den Okkul\u00adtisten des wei\u00dfen Pfades erwarten, da\u00df sie ihm eine Anweisung zur Entwick\u00adelung des eige\u00adnen ego\u00adis\u00adtis\u00adchen Ich geben wer\u00adden. F\u00fcr die Seligkeit des Einzel\u00adnen haben sie nicht das allerg\u00ader\u00ading\u00adste Inter\u00adesse. Die mag jed\u00ader f\u00fcr sich erre\u00adichen. Sie zu beschle\u00adu\u00adni\u00adgen ist nicht die Auf\u00adgabe der wei\u00dfen Okkul\u00adtisten. Diesen liegt lediglich an der Entwick\u00adelung und Befreiung aller Wesen, die Men\u00adschen und Genossen des Men\u00adschen sind. Daher geben sie nur Anweisun\u00adgen, wie man seine Kr\u00e4fte zur Mitar\u00adbeit an diesem Werke aus\u00adbilden kann. Sie stellen daher die selb\u00adst\u00adlose Hingabe und Opfer\u00adwilligkeit allen anderen F\u00e4higkeit\u00aden voran. Sie weisen nie\u00admand ger\u00adadezu ab, denn auch der Ego\u00adis\u00adtis\u00adchste kann sich l\u00e4utern. Aber wer nur f\u00fcr sich etwas sucht, wird, solange er das tut, bei den Okkul\u00adtisten nichts find\u00aden. Selb\u00adst wenn diese ihm nicht ihre Hil\u00adfe entziehen; er, der Suchende, entzieht sich den Fr\u00fccht\u00aden der Hil\u00adfeleis\u00adtung. Wer daher wirk\u00adlich den Anweisun\u00adgen der guten Geheim\u00adlehrer fol\u00adgt, wird nach dem \u00dcbertreten der Schwelle die Forderun\u00adgen des gro\u00dfen H\u00fcters ver\u00adste\u00adhen; wer diesen Anweisun\u00adgen aber nicht fol\u00adgt, der darf auch gar nicht hof\u00adfen, da\u00df er je zur Schwelle durch sie kom\u00admen werde. Ihre Anweisun\u00adgen f\u00fchren zum Guten oder aber zu gar nichts. Denn eine F\u00fchrung zur ego\u00adis\u00adtis\u00adchen Seligkeit und zum blo\u00dfen Leben in der \u00fcbersinnlichen Welt liegt au\u00dfer\u00adhalb der Gren\u00adzen ihrer Auf\u00adgabe. Diese ist von vorn\u00adhere\u00adin so ver\u00adan\u00adlagt, da\u00df sie den Sch\u00fcler so lange von der \u00fcberirdis\u00adchen Welt fern\u00adh\u00e4lt, bis dieser sie mit dem Willen zur hingeben\u00adden Mitar\u00adbeit betritt. (GA 10, S. 148f, Her\u00advorhe\u00adbung A.F.)<\/p>\n<p>Das Wel\u00adtenlicht im Mantra 12 !, das in einem Atemzug mit der Wel\u00adtenw\u00e4rme genan\u00adnt wird, und in dem sich der Ich-Sprech\u00ader ver\u00adtrauend suchen soll, ist das Licht dieses gro\u00dfen H\u00fcters. Beze\u00adich\u00adnen\u00adder\u00adweise ver\u00adwen\u00addet Rudolf Stein\u00ader im ersten Zitat f\u00fcr bei\u00adde H\u00fctergestal\u00adten das Wort \u201eWeltlicht\u201d.<\/p>\n<p>Das Mantra 7 G tr\u00e4gt die Sig\u00adnatur der 7 und damit der Woche, w\u00e4hrend das Mantra 12 ! die Sig\u00adnatur der 12 Monate bzw. Tierkreisze\u00adichen und damit des Jahres tr\u00e4gt. In der Vol\u00adlen\u00addung der Woche kann also die Verk\u00adl\u00e4rung gese\u00adhen wer\u00adden, die zur Gefahr wird, wenn der Men\u00adsch weit\u00ader seinem Licht, dem <strong>Wel\u00adtenlicht, das er sel\u00adber ist<\/strong>, fol\u00adgt. In der Vol\u00adlen\u00addung des Jahres kann dage\u00adgen der Chris\u00adtus als der gro\u00dfe H\u00fcter erblickt wer\u00adden. In des <strong>Chris\u00adtus Wel\u00adtenlicht und Wel\u00adtenw\u00e4rme<\/strong> soll sich der Ich-Sprech\u00ader ver\u00adtrauend suchen.<\/p>\n<p><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" src=\"https:\/\/www.stellamaris-seelenkalender.de\/wp-content\/uploads\/2025\/06\/7-G-Weltenlicht-Hueter-der-Schwelle-300x169.png\" alt width=\"300\" height=\"169\"><\/p>\n<p><em>Die drei Bilder der Zeit \u2014 zyk\u00adlisch, gegen\u00adw\u00e4r\u00adtig, lin\u00adear \u2014 und die H\u00fcter-Gestal\u00adten der Schwelle<\/em><\/p>\n<p>Das Erleben von Gegen\u00adw\u00e4r\u00adtigkeit \u201ckreuzigt\u201d das Bewusst\u00adsein an die irdis\u00adche Welt, an die vier Him\u00admel\u00adsrich\u00adtun\u00adgen. Doch ist sich der Men\u00adsch dieser \u201cKreuzi\u00adgung\u201d nicht bewusst.<\/p>\n<p>Nach der ersten Begeg\u00adnung mit dem H\u00fcter der Schwelle erken\u00adnt sich der Men\u00adsch als ein son\u00adnen\u00adhaft ausstrahlen\u00addes Bewusst\u00adsein. Damit begeg\u00adnet er seinem Urbild, der geisti\u00adgen Sonne im Zen\u00adtrum des Jahreskreis\u00ades, die den Bewusst\u00adseins- und See\u00adlen\u00adraum erschafft, entsprechend wie die Sonne den Wan\u00addel der Jahreszeit\u00aden bewirkt. So wie ein Jahreskreis als Ganzes \u00fcberse\u00adhen wer\u00adden kann, schaute Bud\u00addha das Rad der Wiederge\u00adburten und alle seine ver\u00adgan\u00adgenen Inkarnationen.<\/p>\n<p>Nun tritt der H\u00fcter der Schwelle das zweite Mal auf den Plan, denn es gen\u00fcgt nicht, sich an den eige\u00adnen paradiesis\u00adchen Urzu\u00ads\u00adtand zu erin\u00adnern und alle Ver\u00addunkelun\u00adgen der Seele zu reini\u00adgen. Es gen\u00fcgt nicht, beim eige\u00adnen Licht ste\u00adhen zu bleiben, auch wenn es wieder wie die Sonne leuchtet \u2014 wie ehe\u00addem. Das w\u00fcrde bedeuten, dass die Entwick\u00adlung ein\u00adfach r\u00fcck\u00adg\u00e4ngig gemacht und alle gesam\u00admelten Lern\u00ader\u00adfahrun\u00adgen aus\u00adgel\u00f6scht werden.<\/p>\n<p>Nun muss der Men\u00adsch wie der Chris\u00adtus von der Verk\u00adl\u00e4rung weit\u00ader\u00adschre\u00adit\u00aden \u2014 zur Kreuzi\u00adgung. Er muss erleben, wie sein son\u00adnen\u00adgle\u00adich ausstrahlen\u00addes Bewusst\u00adsein in jed\u00ader Gegen\u00adw\u00e4r\u00adtigkeit gekreuzigt wird an der irdis\u00adchen&nbsp;Welt.<\/p>\n<p>Im Bod\u00adhisat\u00adva-Gel\u00fcbde und in der Nach\u00adfolge Christi beken\u00adnt sich der Men\u00adsch dage\u00adgen zur fortw\u00e4hren\u00adden Weit\u00ader\u00aden\u00adtwick\u00adlung bis die ganze Erden\u00admis\u00adsion erf\u00fcllt ist. Daf\u00fcr ist die lin\u00adeare Zeit das entsprechende Bild. Sie ist der Grund f\u00fcr unendlich viele kom\u00admende Bewusst\u00adwer\u00addun\u00adgen, Gegen\u00adw\u00e4r\u00adtigkeit\u00aden, die ganz neu, ganz indi\u00advidu\u00adell sein k\u00f6n\u00adnen, da sich in der lin\u00adearen Zeit nichts wieder\u00adholt. Sie ist f\u00fcr die \u201cgekreuzigte\u201d Gegen\u00adw\u00e4r\u00adtigkeit Auferstehungskraft.<\/p>\n\t\t\t<a href=\"https:\/\/www.stellamaris-seelenkalender.de\/?page_id=842\" target=\"_self\">\n\t\t\t\t\t\tBlog zum Spruch 7&nbsp;G&nbsp;<\/a>\n\t\t\t<a href=\"https:\/\/www.stellamaris-seelenkalender.de\/?page_id=1471\" target=\"_self\">\n\t\t\t\t\t\tBlog zum Spruch 33&nbsp;g&nbsp;<\/a>\n\t\t\t<a href=\"https:\/\/www.stellamaris-seelenkalender.de\/?page_id=2862\" target=\"_self\">\n\t\t\t\t\t\tN\u00e4ch\u00adster Blog-Eintrag&nbsp;<\/a>\n\t\t\t<a href=\"https:\/\/www.stellamaris-seelenkalender.de\/?page_id=136\" target=\"_self\">\n\t\t\t\t\t\tzur\u00fcck zur \u00dcbersicht&nbsp;<\/a>\n\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Die Krisen-Gegen\u00adspr\u00fcche 7 G und 33&nbsp;g 7 G Mein Selb\u00adst, es dro\u00adhet zu ent\u00adfliehen, Vom Wel\u00adtenlichte m\u00e4chtig ange\u00adzo\u00adgen. Nun trete du mein&nbsp;Ahnen In deine Rechte kr\u00e4ftig ein, Erset\u00adze mir des Denkens Macht, Das in der Sinne Schein Sich selb\u00adst ver\u00adlieren will. .\u202633 g So f\u00fchl ich erst die&nbsp;Welt, Die au\u00dfer mein\u00ader Seele Miter\u00adleben An&nbsp;sich\u2026<\/p>\n","protected":false},"author":1,"featured_media":0,"parent":0,"menu_order":0,"comment_status":"closed","ping_status":"closed","template":"","meta":{"wp_typography_post_enhancements_disabled":false,"footnotes":""},"class_list":["post-2825","page","type-page","status-publish","hentry"],"_links":{"self":[{"href":"https:\/\/www.stellamaris-seelenkalender.de\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/pages\/2825","targetHints":{"allow":["GET"]}}],"collection":[{"href":"https:\/\/www.stellamaris-seelenkalender.de\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/pages"}],"about":[{"href":"https:\/\/www.stellamaris-seelenkalender.de\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/types\/page"}],"author":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.stellamaris-seelenkalender.de\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/users\/1"}],"replies":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.stellamaris-seelenkalender.de\/index.php?rest_route=%2Fwp%2Fv2%2Fcomments&post=2825"}],"version-history":[{"count":0,"href":"https:\/\/www.stellamaris-seelenkalender.de\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/pages\/2825\/revisions"}],"wp:attachment":[{"href":"https:\/\/www.stellamaris-seelenkalender.de\/index.php?rest_route=%2Fwp%2Fv2%2Fmedia&parent=2825"}],"curies":[{"name":"wp","href":"https:\/\/api.w.org\/{rel}","templated":true}]}}