{"id":2809,"date":"2024-11-11T23:27:04","date_gmt":"2024-11-11T22:27:04","guid":{"rendered":"https:\/\/www.stellamaris-seelenkalender.de\/?page_id=2809"},"modified":"2025-05-31T13:16:58","modified_gmt":"2025-05-31T11:16:58","slug":"blog-beitrag-1-2-copy-3-copy-7-copy-copy-copy-copy-copy-2-copy-copy-copy-copy-copy-copy-copy-copy-copy-copy-copy-copy-copy-copy-copy-copy-copy-copy-copy-copy-copy-copy-copy-copy-copy","status":"publish","type":"page","link":"https:\/\/www.stellamaris-seelenkalender.de\/?page_id=2809","title":{"rendered":"Blog \u2014 Gegenspr\u00fcche 6 F \u2014 32&nbsp;f"},"content":{"rendered":"\n\n\t<p><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" src=\"https:\/\/www.stellamaris-seelenkalender.de\/wp-content\/uploads\/2024\/11\/6-F-32-f-300x169.png\" alt width=\"300\" height=\"169\"><\/p>\n<h4><strong>Die Zwischen-Gegenspr\u00fcche 6 F<\/strong><strong> und 32&nbsp;f<br>\n<\/strong><\/h4>\n<table width=\"712\">\n<tbody>\n<tr>\n<td width=\"311\"><strong>6 F<\/strong>\n<p>Es ist erstanden aus der Eigenheit<\/p>\n<p>Mein Selb\u00adst und find\u00adet&nbsp;sich<\/p>\n<p>Als Wel\u00adtenof\u00adfen\u00adbarung<\/p>\n<p>In Zeit- und Raumeskr\u00e4ften;<\/p>\n<p>Die Welt, sie zeigt mir \u00fcberall<\/p>\n<p>Als g\u00f6t\u00adtlich Urbild<\/p>\nDes eignen Abbilds Wahrheit.<\/td>\n<td width=\"16\"><\/td>\n<td width=\"311\"><strong>32 f<\/strong>\n<p>Ich f\u00fch\u00adle fruch\u00adt\u00adend eigne&nbsp;Kraft<\/p>\n<p>Sich st\u00e4rk\u00adend mich der Welt verleihn;<\/p>\n<p>Mein Eigen\u00adwe\u00adsen f\u00fchl ich kraftend<\/p>\n<p>Zur Klarheit sich zu wenden<\/p>\n<p>Im Lebenss\u00adchick\u00adsal\u00adsweben.<\/p>\n<p>.\u2026<\/p>\n.\u2026<\/td>\n<\/tr>\n<\/tbody>\n<\/table>\n<h4><strong>Die Eurythmieformen zu den Zwischen-Mantren 6 F und 32&nbsp;f<br>\n<\/strong><\/h4>\n<h4><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" src=\"https:\/\/www.stellamaris-seelenkalender.de\/wp-content\/uploads\/2024\/11\/6-F-300x169.png\" alt width=\"300\" height=\"169\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" src=\"https:\/\/www.stellamaris-seelenkalender.de\/wp-content\/uploads\/2024\/11\/32-f-300x169.png\" alt width=\"300\" height=\"169\"><strong>\u00dcber den Buchstaben \u201cF\u201d<\/strong><\/h4>\n<p>Das F ste\u00adht gewis\u00adser\u00adma\u00dfen am Ende ein\u00ader Entwick\u00adlungsrei\u00adhe, denn es ist aus dem alten <strong>ph\u00f6nizis\u00adchen<\/strong> \u2018Waw\u2019, \u2018Vav\u2019 (vv) oder \u2018Vau\u2019 <img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" src=\"https:\/\/upload.wikimedia.org\/wikipedia\/commons\/thumb\/4\/45\/PhoenicianW-01.svg\/1024px-PhoenicianW-01.svg.png\" alt=\"\ud802\udd05\" width=\"23\" height=\"23\" crossorigin=\"anonymous\">her\u00advorge\u00adgan\u00adgen. Dieser Waw-Laut umfasste nach Her\u00adman Beckh alle \u00dcberg\u00e4nge zwis\u00adchen dem vokalis\u00adchen U \u00fcber das stimmhafte W bis zum ver\u00adhauchen\u00adden F. Das V, das im Deutschen mal als F, mal als W gesprochen wird, geh\u00f6rt in diese Rei\u00adhe und zeigt einen Rest dieser Klang\u00advar\u00adi\u00adanz. (nach Ernst Moll, Die Sprache der Laute, S.&nbsp;127)<\/p>\n<p>Die <strong>Griechen<\/strong> als Erben des ph\u00f6nizis\u00adchen Alpha\u00adbetes, teil\u00adten den Waw Laut in das vokalis\u00adche U und das kon\u00adso\u00adnan\u00adtis\u00adche W bzw. V. Der Vokal wurde durch Y, \u2018Ypsilon\u2019 beze\u00adich\u00adnet, der Kon\u00adso\u00adnant durch das Zeichen, das unserem F entspricht und \u2018Vau\u2019 oder \u2018Bau\u2019 genan\u00adnt wurde. Der Blase\u00adlaut V\/W\/F und der Sto\u00dflaut B wur\u00adden noch als Eins erlebt. Bekan\u00adnt ist diese Ver\u00adwandtschaft aus dem Rus\u00adsis\u00adchen, bei dem der Blase\u00adlaut V\/W\/F mit dem Zeichen B geschrieben wird. Und bei dem er direk\u00adter hin\u00adter \u201eB\u201d an drit\u00adter Stelle ein\u00adge\u00adord\u00adnet ist in das \u201eABC\u201d {Alpha\u00adbet hei\u00dft auf Rus\u00adsisch auch} \u0430\u0437\u0431\u0443\u043a\u0430 [\u00e1sbu\u00adka].<\/p>\n<p>Im <strong>kirchenslaw\u00adis\u00adchen Alpha\u00adbet<\/strong> wurde der F\u2011Laut \u2018vede\u2019, mit der Bedeu\u00adtung \u2018ich wei\u00df\u2019 ver\u00adbun\u00adden. Vede stammt von \u2018vede\u00adti\u2019, \u2018wis\u00adsen\u2019. Wie \u00e4hn\u00adlich im slaw\u00adis\u00adchen \u2018wis\u00adsen\u2019 und \u2019sehen\u2019 erlebt wur\u00adden, zeigen die fast iden\u00adtis\u00adchen Worte. Wis\u00adsen hei\u00dft \u2018vede\u00adti\u2019, Sehen \u2018vide\u00adti\u2019. Dieses \u2018Vede\u2019 h\u00e4ngt zusam\u00admen mit altindisch \u2018veda\u2019, griechisch \u2018voi\u00adda\u2019 mit der\u00adsel\u00adben Bedeu\u00adtung. Im griechis\u00adchen Alpha\u00adbet ging dieses F ver\u00adloren. Die Wortver\u00adwandtschaft von \u2018veda\u2019 l\u00e4sst sich weit\u00ader\u00adver\u00adfol\u00adgen: gotisch \u2018wait\u2019, altisl\u00e4ndisch \u2018veit\u2019, angel\u00ads\u00e4ch\u00adsisch \u2018wat\u2019, alt\u00ads\u00e4ch\u00adsisch \u2018wet\u2019, althochdeutsch \u2018weiz\u2019 und schlie\u00dflich neuhochdeutsch \u2018wei\u00df\u2019, also \u2018ich wei\u00df\u2019. Das indis\u00adche \u2018veda\u2019, das \u2018Wis\u00adsen\u2019, von dem auch die indis\u00adchen Veden ihren Namen haben, ist also das gle\u00adiche Wort wie das slaw\u00adis\u00adche \u2018vede\u2019, \u2018ich&nbsp;wei\u00df\u2019.<\/p>\n<p>Diesem Charak\u00adter des Wis\u00adsens entsprechend beschreibt Rudolf Stein\u00ader das F: \u201cDas F ist vielle\u00adicht schw\u00ader zu empfind\u00aden in dem heuti\u00adgen sprach\u00adlich so ver\u00adschrumpel\u00adten Leben. Aber es kann einem zu Hil\u00adfe kom\u00admen eine Reden\u00adsart, die ziem\u00adlich all\u00adge\u00admein gebraucht wird. Man sagt n\u00e4m\u00adlich, wenn ein\u00ader \u00fcber etwas Bescheid wei\u00df: ein\u00ader ken\u00adnt die Sache aus dem FF. Und in den Mys\u00adte\u00adrien sagte man \u00fcber das F: Wenn jemand das F spricht, st\u00f6\u00dft er den ganzen Atem aus: der Atem aber ist das\u00adjenige, wodurch die Got\u00adtheit\u00aden den Men\u00adschen geschaf\u00adfen haben, was also die ganze men\u00adschliche Weisheit im Winde enth\u00e4lt. \u2026 Sodass alles das\u00adjenige, was der Inder ler\u00adnen kon\u00adnte, indem er in der Yoga-Philoso\u00adphie den Atem beherrschen lernte, dadurch sich mit inner\u00ader Weisheit f\u00fcllte, er dann f\u00fchlte, wenn er das F ausstie\u00df \u2026 Man machte seine Yoga-\u00dcbun\u00adgen, deren Tech\u00adnik darin\u00adnen bestand, dass man inner\u00adlich f\u00fchlte die Organ\u00adi\u00adsa\u00adtion des Men\u00adschen, die F\u00fclle der Weisheit. Und im Aussprechen des F f\u00fchlte man, wie einem die Weisheit im Worte bewusst wurde. F kann daher nur richtig emp\u00adfun\u00adden wer\u00adden, wenn man auch noch nach\u00adf\u00fchlt, wie eine gewisse Formel \u2026 in den \u00e4gyp\u00adtis\u00adchen Mys\u00adte\u00adrien lautete: Willst du anzeigen, was die Isis ist, die da wei\u00df das Ver\u00adgan\u00adgene, das Gegen\u00adw\u00e4r\u00adtige und das Zuk\u00fcn\u00adftige, die niemals ganz enth\u00fcllt wer\u00adden kann, so musst du es in dem Laute F tun. Das sich Erf\u00fcllen mit der Tech\u00adnik des Atems, das Erleben der Isis im aus\u00adge\u00adhaucht\u00aden Atmungsvor\u00adgange ist im F. Sodass eigentlich F nicht ganz genau, aber ann\u00e4h\u00adernd gef\u00fchlt wer\u00adden kann als: \u2018Ich wei\u00df\u2019. (GA 279 in: Ernst Moll, Die Sprache der Laute, S.&nbsp;128)<\/p>\n<p>Den tradierten <strong>griechis\u00adchen F\u2011Laut<\/strong>, das Phi, gibt das <strong>slaw\u00adis\u00adche Alpha\u00adbet<\/strong> durch das selbe Zeichen mit dem Namen \u2018fert bzw. phert\u2019 wieder. Die Bedeu\u00adtung des Namens ist unsich\u00ader. Ein\u00ader\u00adseits k\u00f6n\u00adnte es mit dem per\u00adsis\u00adchen \u2018Ferz\u2019, dem klug agieren\u00adden \u2018Feld\u00adher\u00adren\u2019 zusam\u00admen\u00adh\u00e4n\u00adgen, der gle\u00adichzeit\u00adig der urspr\u00fcngliche Name der zweit\u00aden Schachfig\u00adur war. Dieser Name wurde von den Fran\u00adzosen in \u2018vierge\u2019 abge\u00adwan\u00addelt und so wurde aus dem Feld\u00adher\u00adrn die K\u00f6ni\u00adgin, die Spielfig\u00adur \u201cDame\u201d. Als zweite Vari\u00adante k\u00f6n\u00adnte \u2018fert\u2019 \u2018Pferd\u2019 bedeuten. Schon beim gotis\u00adchen Namen des E, \u2018ehu\u2019 mit der Bedeu\u00adtung \u2018Pferd\u2019 fand sich der Zusam\u00admen\u00adhang des Pfer\u00addes mit der men\u00adschlichen Intel\u00adli\u00adgenz. Rudolf Mey\u00ader schreibt: Die Seele kon\u00adnte in alten Kul\u00adture\u00adpochen noch nicht den Gedanken in Frei\u00adheit hand\u00adhaben. Triebe, die viel kl\u00fcger waren als der Kopf, lenk\u00adten und belehrten sie. So ent\u00adstand die Imag\u00adi\u00adna\u00adtion des Zen\u00adtau\u00adren. Ein Zen\u00adtaur war z.B. noch der weise Lehrer der griechis\u00adchen Heroen, Chi\u00adron; aus ihm sprach nicht men\u00adschliche Ver\u00adnun\u00adft, son\u00addern die aus Natur\u00adtrieben auf\u00adsteigende Weisheit. \u2026 Aber diese Stufe, da der Men\u00adsch noch mit dem Pferde zusam\u00admengewach\u00adsen war, musst \u00fcber\u00adwun\u00adden wer\u00adden. Nun wird der Men\u00adsch erst zum Reit\u00ader. Er lernt selb\u00adst das Pferd lenken. Damit begin\u00adnt er, die trieb\u00adhaften Weisheit\u00adskr\u00e4fte von seinem Ich aus zu meis\u00adtern.\u201d (Rudolf Mey\u00ader, in Ernst Moll, Die Sprache der Laute, S.&nbsp;131f)<\/p>\n<p>Worte, die aus dem Griechis\u00adchen stam\u00admen wie \u2018Physis\u2019, also der physis\u00adche K\u00f6r\u00adp\u00ader, zeigt das Phi als F. Im Griechis\u00adchen bedeutet \u2018ph\u00fdein\u2019 \u2018her\u00advor\u00adbrin\u00adgen, erzeu\u00adgen\u2019 und \u2018ph\u00fd\u00adsis\u2019 die \u2018Geburt\u2019, \u2018phyl\u00e9\u2019 ist der \u2018Volksstamm\u2019.<\/p>\n<p>Im <strong>Gotis\u00adchen<\/strong> gibt es einen Urlaut, \u2018uuaer\u2019, \u2018hver\u2019, ver\u00admut\u00adlich das \u2018Rad\u2019, dessen Zeichen entspricht dem Son\u00adnen\u00adze\u00adichen, dem Kreis mit Punkt in der Mitte. Der Lautwert des nur im Gotis\u00adchen auftre\u00adtenden Lautes ist HV, H mit Lip\u00adpen\u00adrun\u00addung. In diesem ein\u00adheitlichen Laut sind H und ein zarter Blase\u00adlaut, ein zartes V\/F noch vere\u00adint. Die Urweisheit der Sonne ist noch nicht men\u00adschliche Intel\u00adli\u00adgenz gewor\u00adden. Rudolf Stein\u00ader sagt: \u201cIm F\u2011Laut suchen wir das Geistige im Innern \u2026 [und] im H\u2011Laut suchen wir das Geistige im \u00c4u\u00dferen.\u201d (GA 315 in: Ernst Moll, Die Sprache der Laute, S.&nbsp;137)<\/p>\n<p>Das Geistige im Au\u00dfen und im Innern zu find\u00aden, sagt Rudolf Stein\u00ader, ver\u00admochte der alte Inder: \u201cDas waren F\u00e4higkeit\u00aden, die in der alten atlantis\u00adchen Zeit bei allen Men\u00adschen vorhan\u00adden waren. Eine einzige Volks\u00adge\u00admein\u00adschaft der nachat\u00adlantis\u00adchen Zeit, die alte indis\u00adche, gab es, die bei\u00adde Anla\u00adgen in sich vere\u00adinigte; durchzu\u00addrin\u00adgen durch die \u00e4u\u00dfere Maja und hin\u00adaufzusteigen in die geisti\u00adgen Wel\u00adten dahin\u00adter, wie auch hinein sich zu leben in das eigene Innere, in die tief\u00adsten Unter\u00adgr\u00fcnde der mys\u00adtis\u00adchen Versenkung, und durch den Schleier des eige\u00adnen See\u00adlen\u00adlebens die geisti\u00adgen Wel\u00adten zu finden.<\/p>\n<p>Blick\u00adte da hin\u00adaus die Seele des alten Inders, so erschienen ihr \u00e4therische Gestal\u00adten, sie kam bis zum Schauen der \u00c4ther\u00adsph\u00e4re und man sah das alles gestal\u00adtet zu der \u00e4u\u00dferen G\u00f6t\u00adter\u00adwelt. Das indis\u00adche Bewusst\u00adsein nan\u00adnte das, was da drau\u00dfen sich aus\u00adbre\u00adit\u00adet das \u2018Tat\u2019, das \u2018Das\u2019. Und um auszu\u00addr\u00fcck\u00aden, dass der Men\u00adsch von der\u00adsel\u00adben Wesen\u00adsart ist wie dieses \u2018Tat\u2019, wie dieses \u2018Jenes\u2019, wie dieses \u2018Es\u2019, sprach er dieses Urteil aus: \u2018Ich bin dieses Tat \u2014 Tat twam asi: Das da drau\u00dfen, das bist Du selb\u00adst.\u2019 Aber er wusste zu gle\u00adich\u00ader Zeit, dass dieselbe Wesen\u00adheit auffind\u00adbar ist, wenn man in das eigene Innere hinein\u00adschaut. Dann stelle ich mich in die richti\u00adgen Beziehung, wenn ich das Urteil jet\u00adzt ausspreche: Ich bin Brah\u00adman \u2014 aham brah\u00adma asmi.\u201d (GA 113 in: Ernst Moll, Die Sprache der Laute, S.&nbsp;137)<\/p>\n<p>All\u00adwis\u00adsende Frauen waren die drei Nor\u00adnen der nordis\u00adchen Mytholo\u00adgie, die im r\u00f6mis\u00adchen Reich als die \u2018tria fata\u2019 bekan\u00adnt waren, die drei Matro\u00adnen. Das lateinis\u00adche Wort f\u00fcr Schick\u00adsal, \u2018fatum\u2019, h\u00e4ngt mit diesen weisen Frauen zusam\u00admen. Daraus wurde das deutsche Wort Fee, das durch keltischen Ein\u00adfluss eine mehr elfe\u00adnar\u00adtige Bedeu\u00adtung erlangte.<\/p>\n<p>Das F ist zun\u00e4chst der Laut der gef\u00fchlten, aus dem eige\u00adnen Inneren stam\u00admenden Weisheit. Rudolf Stein\u00ader sagt: \u201cDas F ist das Bewusst\u00adsein von dem Durch\u00addrun\u00adgen\u00adsein mit der Weisheit. Wenn man das eigene Wesen zuerst in sich empfind\u00adet, und dann es in dem Aushauchen, in dem Ausat\u00admen erlebt \u2026 dann hat man das F. Man erlebt die Weisheit sein\u00ader selb\u00adst, gewis\u00adser\u00adma\u00dfen den eige\u00adnen \u00c4ther\u00adleib im Aushauchen. In dem F haben wir sehr genau drin\u00adnen die Nachah\u00admung dieses so viel sagen\u00adden bewussten Aushauchens.\u201d (GA 279 in: Ernst Moll, Die Sprache der Laute, S.&nbsp;133)<\/p>\n<p>Als dieses urspr\u00fcngliche Erleben der Weisheit ver\u00adloren ging, entschwand auch der ele\u00admentare Zugang f\u00fcr das F und es wurde der Laut des Wis\u00adsens, des find\u00adi\u00adgen, sog\u00adar spitzfind\u00adi\u00adgen Erfind\u00aders. Mit gespitzten Lip\u00adpen erscheint und wird der Men\u00adsch \u2018pfif\u00adfig\u2019 \u2014 und \u2018pfeift\u2019 auf jede Ord\u00adnung. Homer nan\u00adnte Odysseus \u201clis\u00adten\u00adre\u00adich\u201d. Homer schildert in ihm den mod\u00ader\u00adnen Men\u00adschen, denn Odysseus zeich\u00adnete sich bei seinen Aben\u00adteuern durch lis\u00adten\u00adre\u00adiche Ideen aus. Gle\u00adichzeit\u00adig hat\u00adte er seine Heimat ver\u00adloren und irrte zehn Jahre umher, bis er wieder nach Hause&nbsp;fand.<\/p>\n<p>Der luz\u00adiferische Ein\u00adfluss mit dem S\u00fcn\u00adden\u00adfall macht sich gel\u00adtend im Verb \u2018fall\u00aden\u2019, das mit dem lateinis\u00adchen \u2018fall\u00adere\u2019, \u2018t\u00e4uschen\u2019, zusam\u00admen\u00adh\u00e4ngt, eben\u00adso in den Worten \u2018falsch\u2019, \u2018fies\u2019, \u2018Fede\u2019 (Stre\u00adit), \u2018Falle\u2019 und \u2018Teufel\u2019. Zugle\u00adich ist das F auch der Laut des Sch\u00f6\u00adnen, der Farbe, des Funkelns, des Feuers, der Frei\u00adheit und Freude. Das griechis\u00adche Phi-Zeichen ste\u00adht in der Math\u00ade\u00admatik oft f\u00fcr die Zahl des Gold\u00ade\u00adnen Schnittes, der Har\u00admonie der Proportionen.<\/p>\n<p>Das <strong>gotis\u00adche Alpha\u00adbet<\/strong> ken\u00adnt den eigentlichen F\u2011Laut als \u2018fe\u2019, eigentlich \u2018fai\u00adhu\u2019 (ai = e) mit der Bedeu\u00adtung \u2018Vieh\u2019, ver\u00adbun\u00adden mit der \u00fcber\u00adtra\u00adge\u00adnen Bedeu\u00adtung \u2018Gold, Geld, Verm\u00f6gen\u2019.<\/p>\n<p>Ein isl\u00e4ndis\u00adch\u00ader Runen\u00adreim lautet folgenderma\u00dfen:<\/p>\n<p>Aurum ist&nbsp;Gold<\/p>\n<p>Gold ist Vieh (f\u00e9)<\/p>\n<p>Vieh (f\u00e9) ist der Runenstab.<\/p>\n<p>(Ernst Moll, Die Sprache der Laute, S.&nbsp;142)<\/p>\n<p>Was ist mit dem Gold und dem Vieh gemeint? Das Gold ist die Erin\u00adnerung an das Gold\u00adene Zeital\u00adter der Urzeit, an das Weisheits\u00adgold des dama\u00adli\u00adgen Bewusst\u00adseins. Das instink\u00adtive Wis\u00adsen der Tiere, des Viehs, erin\u00adnerte die Men\u00adschen an diesen Bewusst\u00adsein\u00adszu\u00ads\u00adtand. Pal\u00adlas Athene wird \u2018kuh\u00e4ugig\u2019 genan\u00adnt, denn die Kuh verk\u00f6r\u00adpert diese alte Weisheit, das Pferd dage\u00adgen die men\u00adschliche Intel\u00adli\u00adgenz. Die Milch der Kuh erin\u00adnerte die Men\u00adschen an die n\u00e4hrende, weisheitsvolle Urflut, die alles Leben ins Dasein tr\u00e4gt. Auch die Milch\u00adstra\u00dfe am n\u00e4chtlichen Ster\u00adnen\u00adhim\u00admel ist Bild dieser Erin\u00adnerung. Nicht der einzelne Men\u00adsch hat\u00adte damals Weisheit. Sie lebte in der Gemein\u00adschaft, in der Grup\u00adpenseele. Die Weisheit umgab die Men\u00adschen wie die Luft zum Atmen, als sie noch eine \u201cHerde\u201d waren. Hier erlauscht\u00aden sie das Urwort, indisch \u2018<a href=\"https:\/\/anthrowiki.at\/V%C3%A2c\" target=\"_blank\" rel=\"noopener\">V\u00e2c<\/a>\u2019, von dem die Veden erz\u00e4hlen. \u2018Veda\u2019, w\u00f6rtlich \u2018Wis\u00adsen\u2019, hei\u00dfen die alten, heili\u00adgen indis\u00adchen Texte. Im Lateinis\u00adchen hei\u00dft die Kuh noch \u2018v\u00e1c\u00adca\u2019 und legt dadurch Zeug\u00adnis ab von diesem Zusammenhang.<\/p>\n<p>Wer heute etwas wis\u00adsen will, muss sich das Wis\u00adsen durch Ler\u00adnen aneignen, bis er es aus dem FF kann. Auch diesen Aspekt bein\u00adhal\u00adtet das F. Rudolf Stein\u00ader sagt: F ist, \u201cwenn jemand, der einen belehren will, auf ihn los\u00adge\u00adht und in irgend ein\u00ader Form F faucht. \u2014 Wisse du \u2014 (der Andere, zu dem man spricht; F sage ich zu ihm, um ihn aufmerk\u00adsam zu machen, dass ich ihn belehren kann -) \u2018wisse, dass ich wei\u00df!\u2019&nbsp;\u201d (GA 279 in: Ernst Moll, Die Sprache der Laute, S.&nbsp;142)<\/p>\n<p>Auch in der Redewen\u00addung: \u201cDa pfeife ich drauf!\u201d kommt der besser\u00adwis\u00adserische Aspekt des F zum Aus\u00addruck, denn das Objekt wird als unwichtig, als belan\u00adg\u00adlos beurteilt. Gle\u00adichzeit\u00adig zeigt der Sprech\u00ader, dass ihn dies nicht aus der Ruhe brin\u00adgen&nbsp;kann.<\/p>\n<p>Drei Aspek\u00adte lassen sich f\u00fcr das F, den Laut des Wis\u00adsens unter\u00adschei\u00adden und damit die z.T. flie\u00dfen\u00adden \u00dcberg\u00e4nge zu anderen Laut\u00aden erk\u00adl\u00e4ren. Als der Men\u00adsch Weisheit und Wis\u00adsen au\u00dfer\u00adhalb von sich im Kos\u00admos erlebte, f\u00fchlte er diese ord\u00adnende, belebende Kraft ein\u00adstr\u00f6\u00admen in sich mit dem Atem \u2014 H, HV. F\u00fchlte er sich st\u00e4rk\u00ader ber\u00fchrt von den g\u00f6t\u00adtlichen Kr\u00e4ften, inner\u00adlich vib\u00adri\u00aderend, so wan\u00addelte sich der Hauch in die Qual\u00adit\u00e4t des W. Dann erlebte der Men\u00adsch diese Kraft auch in sich, doch zun\u00e4chst als instink\u00adtive, noch nicht von ihm hand\u00adhab\u00adbare Kraft. Der Zen\u00adtaur Chi\u00adron ist Lehrer der Heroen. Er ist Bild der Intel\u00adli\u00adgenz der Grup\u00adpenseele, die den einzel\u00adnen Men\u00adschen lenkt. Dieses noch objek\u00adtive, im Men\u00adschen zu find\u00adende Wis\u00adsen, find\u00adet sich in dem noch zwis\u00adchen F und W wech\u00adsel\u00adnden Blase\u00adlaut V. Auch das griechis\u00adche Phi, oft das Zeichen der Har\u00admonie im Gold\u00ade\u00adnen Schnitt, wird dadurch ver\u00adst\u00e4ndlich. Bricht diese Kraft mehr oder weniger explo\u00adsiv her\u00advor, kann sie in der Verbindung PF bzw. in dem Fluk\u00adtu\u00adieren zwis\u00adchen F und B erlebt wer\u00adden. Erst der mod\u00aderne Men\u00adsch kann wirk\u00adlich von sich sagen: \u2018ich wei\u00df\u2019. Erst dieses Wis\u00adsen ist selb\u00adst erar\u00adbeit\u00adet und muss auch sel\u00adber ver\u00adant\u00adwortet wer\u00adden. Das ist das von der kos\u00admis\u00adchen Weisheit zum men\u00adschlichen Wis\u00adsen geschrumpfte F. Seine N\u00e4he zum Vokal U liegt in der Furcht, die auf\u00adsteigt in der Seele, wenn die Ver\u00adant\u00adwor\u00adtung dieser kos\u00admisch-men\u00adschlichen Kraft der Intel\u00adli\u00adgenz gegen\u00fcber gef\u00fchlt wird.<\/p>\n<h4><strong>\u00dcber die Gegenspr\u00fcche 6 F und 32&nbsp;f<br>\n<\/strong><\/h4>\n<p>Die Gegen\u00adspr\u00fcche <a href=\"https:\/\/www.stellamaris-seelenkalender.de\/?page_id=845\">6 F<\/a> und <a href=\"https:\/\/www.stellamaris-seelenkalender.de\/?page_id=1458\">32 f<\/a> liegen bei\u00adde zwis\u00adchen einem Licht- und einem Krisen\u00adspruch. Sie liegen zwis\u00adchen Licht und Dunkel, zwis\u00adchen Bewusst\u00adsein und Unter\u00adbe\u00adwusst\u00adsein. Inter\u00ades\u00adsan\u00adter\u00adweise sind es jedoch die Licht\u00adspr\u00fcche, die in der neu\u00adtralen drit\u00adten Per\u00adson geschrieben sind, also ohne bewussten Ich-Sprech\u00ader, und damit ste\u00adhen sie f\u00fcr ein Bewusst\u00adsein des Men\u00adschen, das sich nicht sel\u00adber reflek\u00adtieren kann, f\u00fcr ein Bewusst\u00adsein \u2018an sich\u2019. Sowohl die Zwis\u00adchen\u00adspr\u00fcche als auch die Krisen\u00adspr\u00fcche weisen dage\u00adgen dieses andere, dieses per\u00adson\u00adal\u00adisierte Selb\u00adst-Bewusst\u00adsein auf, denn sie sind aus der Per\u00adspek\u00adtive eines Ich-Sprech\u00aders ver\u00adfasst. Die Licht\u00adspr\u00fcche k\u00f6n\u00adnen deshalb als Aus\u00addruck des Schlaf\u00adbe\u00adwusst\u00adseins gele\u00adsen wer\u00adden, die Krisen\u00adspr\u00fcche als Aus\u00addruck des Wach\u00adbe\u00adwusst\u00adseins. Dazwis\u00adchen befind\u00adet sich das Traum\u00adbe\u00adwusst\u00adsein, das sich \u2014 k\u00fchn gedacht \u2014 in den Zwis\u00adchen\u00adspr\u00fcchen wiederfind\u00aden m\u00fcsste. Die See\u00adlen\u00adf\u00e4higkeit\u00aden des Denkens, F\u00fch\u00adlens und Wol\u00adlens arbeit\u00aden auf je ein\u00ader Wach\u00adheitsstufe der Seele: Denken braucht ein wach\u00ades Bewusst\u00adsein, F\u00fchlen find\u00adet im Traum\u00adbe\u00adwusst\u00adsein statt und der Wille arbeit\u00adet im Schlaf\u00adbe\u00adwusst\u00adsein, denn die eigentlichen Muskelvorg\u00e4nge bei der Bewe\u00adgung vol\u00adlziehen sich unbe\u00adwusst. Das Wach\u00adbe\u00adwusst\u00adsein ist ein Gegen\u00adstands\u00adbe\u00adwusst\u00adsein, das Traum\u00adbe\u00adwusst\u00adsein ein Bilder\u00adbe\u00adwusst\u00adsein und das Schlaf\u00adbe\u00adwusst\u00adsein ist ein Bewusst\u00adsein noch ohne solchen Inhalt.<\/p>\n<p>In den Mantren 6 F und 32 f m\u00fcsste sich dem\u00adnach das F\u00fchlen und das tr\u00e4u\u00admende Bilder\u00adbe\u00adwusst\u00adsein zeigen. Das ist tat\u00ads\u00e4ch\u00adlich der Fall. Im Mantra 32 f wird die T\u00e4tigkeit des Ich-Sprech\u00aders zweimal als F\u00fchlen benan\u00adnt. Das Mantra begin\u00adnt mit \u201cIch <em>f\u00fch\u00adle<\/em> \u2026\u201d und in der mit\u00adtleren Zeile hei\u00dft es nochmals \u201cMein Eigen\u00adwe\u00adsen <em>f\u00fchl<\/em> ich kraftend \u2026\u201d Das Mantra 6 F schlie\u00dft damit, dass die Welt dem Ich-Sprech\u00ader zeigt, dass er das wahre Ab-<em>Bild<\/em> des g\u00f6t\u00adtlichen Ur-<em>Bilds<\/em> ist. Er ist Bild. Vorher find\u00adet sich das Selb\u00adst als Wel\u00adtenof\u00adfen\u00adbarung in Zeit- und Raumeskr\u00e4ften. Auch eine Offen\u00adbarung kann Bild\u00adcharak\u00adter haben, ins\u00adbeson\u00addere wenn es sich um eine Offen\u00adbarung des Selb\u00adst in den Raumeskr\u00e4ften handelt.<\/p>\n<p>Im Mantra 6 F beschreibt der Ich-Sprech\u00ader ein inneres Erleb\u00adnis, sein Erleben ein\u00ader gro\u00dfen Ver\u00e4n\u00adderung. War das Selb\u00adst des Ich-Sprech\u00aders vorher in der Eigen\u00adheit gefan\u00adgen, so hat es sich nun daraus erhoben, ist erstanden \u2014 aufer\u00adstanden. Das Selb\u00adst ist die Spiegelung des rein geisti\u00adgen Ichs am bzw. im indi\u00advidu\u00adellen physis\u00adchen Leib, wie Rudolf Stein\u00ader ein\u00admal das Selb\u00adst definiert hat: \u201cUnd was der Men\u00adsch sein Selb\u00adst nen\u00adnt, ist nicht das wirk\u00adliche Ich, ist das Ich, wie es sich spiegelt im physis\u00adchen Leib.\u201d (GA 145, S. 188) Das in der Eigen\u00adheit gefan\u00adgene Selb\u00adst entspricht also etwa dem All\u00adt\u00adags-Ich bzw. dem Ego. Doch nun ist das Selb\u00adst des Ich-Sprech\u00aders befre\u00adit von dieser Eigen\u00adheit und find\u00adet sich neu. Wo find\u00adet sich das Selb\u00adst \u2014 oder anders gefragt, woran spiegelt sich das wirk\u00adliche Ich nun? Im Mantra 6 F hei\u00dft es, das Selb\u00adst find\u00adet sich als Wel\u00adtenof\u00adfen\u00adbarung \u2014 in der Offen\u00adbarung der Zeitkr\u00e4fte und der Raumeskr\u00e4fte. Das Ich spiegelt sich jet\u00adzt nicht mehr nur am eige\u00adnen Leib, son\u00addern an den Zeit- und Raumeskr\u00e4ften. Diese Kr\u00e4fte offen\u00adbaren ein weit gr\u00f6\u00dferes Bild. Sie sind eine viel gr\u00f6\u00dfere Pro\u00adjek\u00adtions\u00adfl\u00e4che f\u00fcr das Ich, als der eigene physis\u00adche Leib. Im Jahreskreis erlebe ich die Pro\u00adjek\u00adtion der Zeitkr\u00e4fte, und ich erlebe im Hor\u00adi\u00adzon\u00adtkreis mit den vier Him\u00admel\u00adsrich\u00adtun\u00adgen die Pro\u00adjek\u00adtions\u00adfl\u00e4che der Raumeskr\u00e4fte. Diese bei\u00adden nur gedanklich zu fassenden Kre\u00adis\u00adfl\u00e4chen bilden gemein\u00adsam das g\u00f6t\u00adtliche Urbild, das die Welt dem Ich-Sprech\u00ader zeigt. Von diesem Urbild ist er sel\u00adber Abbild. Und dieses Abbild ist die Wahrheit. Das in der Eigen\u00adheit gefan\u00adgene, nur den eige\u00adnen K\u00f6r\u00adp\u00ader als Pro\u00adjek\u00adtions\u00adfl\u00e4che anerken\u00adnende Selb\u00adst war T\u00e4uschung. Dieses Bild war ein falsches Bild.<\/p>\n<p>Das Bewusst\u00adsein des Ich-Sprech\u00aders ist kein Gegen\u00adstands\u00adbe\u00adwusst\u00adsein mehr. Es ist ein Traum\u00adbe\u00adwusst\u00adsein. Doch der Ich-Sprech\u00ader reflek\u00adtiert sich in diesem Traum\u00adbe\u00adwusst\u00adsein, wodurch deut\u00adlich wird, dass es sich nicht um das nor\u00admale Traum\u00adbe\u00adwusst\u00adsein han\u00addeln kann. Im Mantra 6 F kommt ein Bewusst\u00adsein zur Gel\u00adtung, das nicht wie das \u00fcbliche Traum\u00adbe\u00adwusst\u00adsein unter der Wach\u00adheit des tag\u00adwachen Gegen\u00adstands\u00adbe\u00adwusst\u00adseins liegt, son\u00addern dar\u00fcber. Diesen Wach\u00adheits\u00adgrad des <a href=\"https:\/\/anthrowiki.at\/Bewusstsein\" target=\"_blank\" rel=\"noopener\">Bewusst\u00adseins<\/a> nen\u00adnt Rudolf Stein\u00ader das bewusste Bilder\u00adbe\u00adwusst\u00adsein oder das psy\u00adchis\u00adche Bewusstsein.<\/p>\n<p>Der Ich-Sprech\u00ader im Mantra 32 f f\u00fchlt seine eigene Kraft fruch\u00adt\u00adend. Die eigene Kraft wirkt also, die Bem\u00fchun\u00adgen frucht\u00aden. Die eigene Kraft ist nach mein\u00ader Mei\u00adn\u00adung die Kraft des Bewusst\u00adseins. Pr\u00e4sent im Hier und Jet\u00adzt zu wer\u00adden, bedarf ein\u00ader Kraftanstren\u00adgung des Bewusst\u00adseins. Je \u00f6fter diese Bewusst\u00adwer\u00addung gelingt, desto st\u00e4rk\u00ader wird die Kraft des Bewusst\u00adseins und umso pr\u00e4sen\u00adter ist ein Men\u00adsch in der Welt. Die Pr\u00e4senz ver\u00adlei\u00adht den Men\u00adschen der Welt. Er wird wach und hand\u00adlungs\u00adf\u00e4hig in der&nbsp;Welt.<\/p>\n<p>Nach\u00addem vom Ich-Sprech\u00ader zuerst die eigene Bewusst\u00adsein\u00adskraft fruch\u00adt\u00adend, also wirk\u00adsam gef\u00fchlt wurde, wird im zweit\u00aden Schritt das Eigen\u00adwe\u00adsen gef\u00fchlt. Dieses Eigen\u00adwe\u00adsen gewin\u00adnt fort\u00adlaufend an Kraft. Der Ich-Sprech\u00ader f\u00fchlt sein Eigen\u00adwe\u00adsen kraftend. Das Eigen\u00adwe\u00adsen ist mehr als nur Bewusst\u00adsein. Es ist der ganze inkarnierte Men\u00adsch. Aus\u00adges\u00adtat\u00adtet mit der wach\u00adsenden Bewusst\u00adsein\u00adskraft kann sich das Eigen\u00adwe\u00adsen \u2014 der Men\u00adsch als Ganzes \u2014 zur Klarheit wen\u00adden im Weben des Schick\u00adsals. Erschienen viele Ereignisse des Schick\u00adsals fr\u00fcher zuf\u00e4l\u00adlig, wirr und unge\u00adord\u00adnet, weil er sein Leben eher wie im Traum lebte und nicht wach war f\u00fcr die weisheitsvolle Ord\u00adnung, so \u00e4ndert sich das nun mit erh\u00f6hter Wach\u00adheit. Klarheit erscheint, die Lebens\u00adf\u00e4\u00adden k\u00f6n\u00adnen in ihren Zusam\u00admen\u00adh\u00e4n\u00adgen erkan\u00adnt wer\u00adden. Eine innere Umwen\u00addung geschieht, wenn diese F\u00e4den in zuk\u00fcn\u00adfti\u00adgen Schrit\u00adten nicht weit\u00ader ver\u00adwirrt, son\u00addern nach und nach geord\u00adnet wer\u00adden. Der Ich-Sprech\u00ader f\u00fchlt, dass sein Eigen\u00adwe\u00adsen im Begriff ist, die dazu erforder\u00adliche Kraft zu entwick\u00adeln. Auch dieser Ich-Sprech\u00ader w\u00e4chst \u00fcber das allt\u00e4gliche Gegen\u00adstands\u00adbe\u00adwusst\u00adsein hin\u00adaus. Er f\u00fchlt und erken\u00adnt f\u00fch\u00adlend. Sein Bewusst\u00adsein kann als psy\u00adchis\u00adches Bewusst\u00adsein ange\u00adse\u00adhen wer\u00adden. Im \u201cLebenss\u00adchick\u00adsal\u00adsweben\u201d erscheint zum Schluss und wie zur Best\u00e4\u00adti\u00adgung des vom Ich-Sprech\u00ader errun\u00adgenen Bilder\u00adbe\u00adwusst\u00adseins das Bild-Wort des Webens.<\/p>\n<p>Der Ich-Sprech\u00ader des Mantras 6 F wei\u00df durch sein Bilder\u00adbe\u00adwusst\u00adsein. Und dieses Bilder\u00adbe\u00adwusst\u00adsein entspricht dem ural\u00adten hell\u00adsichti\u00adgen Bewusst\u00adsein des urspr\u00fcnglichen, umfassenden F, \u201cich wei\u00df\u201d, nun mit gle\u00adichzeit\u00adig wachem Ich\u00adbe\u00adwusst\u00adsein. Dieser Ich-Sprech\u00ader wei\u00df, weil er sieht, weil das Wis\u00adsen ihm von au\u00dfen als Wel\u00adtenof\u00adfen\u00adbarung zukommt.<\/p>\n<p>Der Ich-Sprech\u00ader des Mantras 32 f wei\u00df durch sein F\u00fchlen. Hier kommt die Erken\u00adnt\u00adnis von innen. Sie ist nicht belehrend, besser\u00adwis\u00adserisch, son\u00addern auf das Wohl aller ori\u00aden\u00adtiert. So k\u00f6n\u00adnen die Schick\u00adsals\u00adf\u00e4\u00adden von einem Wis\u00adsenden in einem wun\u00adder\u00adsch\u00f6\u00adnen Muster ver\u00adwebt werden.<\/p>\n\t\t\t<a href=\"https:\/\/www.stellamaris-seelenkalender.de\/?page_id=845\" target=\"_self\">\n\t\t\t\t\t\tBlog zum Spruch 6&nbsp;F&nbsp;<\/a>\n\t\t\t<a href=\"https:\/\/www.stellamaris-seelenkalender.de\/?page_id=1458\" target=\"_self\">\n\t\t\t\t\t\tBlog zum Spruch 32&nbsp;f&nbsp;<\/a>\n\t\t\t<a href=\"https:\/\/www.stellamaris-seelenkalender.de\/?page_id=2825\" target=\"_self\">\n\t\t\t\t\t\tN\u00e4ch\u00adster Blog-Eintrag&nbsp;<\/a>\n\t\t\t<a href=\"https:\/\/www.stellamaris-seelenkalender.de\/?page_id=136\" target=\"_self\">\n\t\t\t\t\t\tzur\u00fcck zur \u00dcbersicht&nbsp;<\/a>\n\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Die Zwis\u00adchen-Gegen\u00adspr\u00fcche 6 F und 32&nbsp;f 6 F Es ist erstanden aus der Eigen\u00adheit Mein Selb\u00adst und find\u00adet&nbsp;sich Als Wel\u00adtenof\u00adfen\u00adbarung In Zeit- und Raumeskr\u00e4ften; Die Welt, sie zeigt mir \u00fcber\u00adall Als g\u00f6t\u00adtlich Urbild Des eignen Abbilds Wahrheit. 32 f Ich f\u00fch\u00adle fruch\u00adt\u00adend eigne&nbsp;Kraft Sich st\u00e4rk\u00adend mich der Welt ver\u00adlei\u00adhn; Mein Eigen\u00adwe\u00adsen f\u00fchl ich kraftend Zur\u2026<\/p>\n","protected":false},"author":1,"featured_media":0,"parent":0,"menu_order":0,"comment_status":"closed","ping_status":"closed","template":"","meta":{"wp_typography_post_enhancements_disabled":false,"footnotes":""},"class_list":["post-2809","page","type-page","status-publish","hentry"],"_links":{"self":[{"href":"https:\/\/www.stellamaris-seelenkalender.de\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/pages\/2809","targetHints":{"allow":["GET"]}}],"collection":[{"href":"https:\/\/www.stellamaris-seelenkalender.de\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/pages"}],"about":[{"href":"https:\/\/www.stellamaris-seelenkalender.de\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/types\/page"}],"author":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.stellamaris-seelenkalender.de\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/users\/1"}],"replies":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.stellamaris-seelenkalender.de\/index.php?rest_route=%2Fwp%2Fv2%2Fcomments&post=2809"}],"version-history":[{"count":0,"href":"https:\/\/www.stellamaris-seelenkalender.de\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/pages\/2809\/revisions"}],"wp:attachment":[{"href":"https:\/\/www.stellamaris-seelenkalender.de\/index.php?rest_route=%2Fwp%2Fv2%2Fmedia&parent=2809"}],"curies":[{"name":"wp","href":"https:\/\/api.w.org\/{rel}","templated":true}]}}