{"id":2789,"date":"2024-11-04T21:33:57","date_gmt":"2024-11-04T20:33:57","guid":{"rendered":"https:\/\/www.stellamaris-seelenkalender.de\/?page_id=2789"},"modified":"2025-05-24T22:30:00","modified_gmt":"2025-05-24T20:30:00","slug":"blog-beitrag-1-2-copy-3-copy-7-copy-copy-copy-copy-copy-2-copy-copy-copy-copy-copy-copy-copy-copy-copy-copy-copy-copy-copy-copy-copy-copy-copy-copy-copy-copy-copy-copy-copy-copy","status":"publish","type":"page","link":"https:\/\/www.stellamaris-seelenkalender.de\/?page_id=2789","title":{"rendered":"Blog \u2014 Gegenspr\u00fcche 5 E \u2014 31&nbsp;e"},"content":{"rendered":"\n\n\t<p><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" src=\"https:\/\/www.stellamaris-seelenkalender.de\/wp-content\/uploads\/2024\/10\/5-E-31-e-300x169.png\" alt width=\"300\" height=\"169\"><\/p>\n<h4><strong>Die Licht-Gegenspr\u00fcche 5 E<\/strong><strong> und 31&nbsp;e<br>\n<\/strong><\/h4>\n<table width=\"712\">\n<tbody>\n<tr>\n<td width=\"311\"><strong>5 E<\/strong>\n<p>Im Lichte, das aus Geistestiefen<\/p>\n<p>Im Raume frucht\u00adbar webend<\/p>\n<p>Der G\u00f6t\u00adter Schaf\u00adfen offenbart:<\/p>\n<p>In ihm erscheint der Seele&nbsp;Wesen<\/p>\n<p>Geweit\u00adet zu dem Weltensein<\/p>\n<p>Und aufer\u00adstanden<\/p>\nAus enger Selb\u00ads\u00adtheit Innenmacht.<\/td>\n<td width=\"16\"><\/td>\n<td width=\"311\"><strong>31 e<\/strong>\n<p>Das Licht aus Geistestiefen,<\/p>\n<p>Nach au\u00dfen strebt es sonnenhaft:<\/p>\n<p>Es wird zur Lebenswillenskraft<\/p>\n<p>Und leuchtet in der Sinne Dumpfheit,<\/p>\n<p>Um Kr\u00e4fte zu entbinden,<\/p>\n<p>Die Schaf\u00adfens\u00adm\u00e4chte aus Seelentrieben<\/p>\nIm Men\u00adschen\u00adwerke reifen lassen.<\/td>\n<\/tr>\n<\/tbody>\n<\/table>\n<h4><strong>Die Eurythmieformen zu den Lichtspruch-Mantren 5 E und 31&nbsp;e<br>\n<\/strong><\/h4>\n<p><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" src=\"https:\/\/www.stellamaris-seelenkalender.de\/wp-content\/uploads\/2024\/10\/5-E-300x169.png\" alt width=\"300\" height=\"169\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" src=\"https:\/\/www.stellamaris-seelenkalender.de\/wp-content\/uploads\/2024\/10\/31-e-300x169.png\" alt width=\"300\" height=\"169\"><\/p>\n<h4><strong>\u00dcber den Buchstaben \u201cE\u201d<\/strong><\/h4>\n<p>Das E ist im Alpha\u00adbet der zweite Vokal und der f\u00fcn\u00adfte Buch\u00adstabe. Da die F\u00fcn\u00adfzahl im Beson\u00adderen mit dem Men\u00adschen zu tun hat, k\u00f6n\u00adnte man sagen, dass mit dem E das Men\u00adschen\u00adwe\u00adsen in ein\u00ader ersten Vol\u00adlen\u00addung erscheint.&nbsp;<img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" src=\"https:\/\/www.stellamaris-seelenkalender.de\/wp-content\/uploads\/2024\/11\/5-E-ABCDE-Fuenfstern-e1730584660293-300x300.png\" alt width=\"208\" height=\"208\"><\/p>\n<p>Wie die Graphik zeigt, lassen sich diese ersten f\u00fcnf Buch\u00adstaben (im Uhrzeigersinn) so um den F\u00fcn\u00adf\u00adstern anord\u00adnen, dass eine bemerkenswerte Sym\u00adme\u00adtrie entste\u00adht. Die Vokale A und E ste\u00adhen an den \u201cF\u00fc\u00dfen\u201d, die bei\u00adden weichen Sto\u00dflaute B und D an den \u201cH\u00e4n\u00adden\u201d und das C, das sowohl Sto\u00dflaut (CK) als auch Blase\u00adlaut (CH und S\u2011\u00e4hnlich) sein kann, ste\u00adht am \u201cKopf\u201d. Das C, so sagt Rudolf Stein\u00ader, ist die Aufrichtekraft des kleinen Kindes, die Leichte-Kraft aus der \u00dcber\u00adwin\u00addung der Materie. Es ist die Kraft, die den \u201cKopf\u201d hebt.<\/p>\n<p>Der <strong>keltische<\/strong> Name des E ist \u2018eadh\u2019, die Espe, auch bekan\u00adnt als Zit\u00adter\u00adpap\u00adpel. Ihre Bl\u00e4t\u00adter bewe\u00adgen sich schon beim kle\u00adin\u00adsten Windzug inten\u00adsiv. Die rundlichen Bl\u00e4t\u00adter drehen sich dabei an ihren rel\u00ada\u00adtiv lan\u00adgen Stie\u00adlen hin und her, sodass der hohe, schlanke Baum nerv\u00f6s zu vib\u00adri\u00aderen scheint.<\/p>\n<p>Obwohl bei tief\u00ader\u00ader Nach\u00adforschung einige Ver\u00adwirrung zum Vorschein kommt, m\u00f6chte ich einen Gedanken an den Aspekt anschlie\u00dfen, den Ernst Moll (Die Sprache der Laute, S. 121) ver\u00admit\u00adtelt. In keltischen Ogham Alpha\u00adbet bedeutet die Ulme, \u2018Ailm\u2019 das A. Dieser Baum ist den alten Kel\u00adten der Repr\u00e4sen\u00adtant des Pflanzen\u00adre\u00adich\u00ades als Ganzes, der \u00c4therkraft (Ernst Moll, die Sprache der Laute, S. 64 \u2014 im Inter\u00adnet find\u00adet sich f\u00fcr Ailm allerd\u00adings die Kiefer, deren Nadeln den f\u00fcr das A typ\u00adis\u00adchen Winkel bilden). Das E wird dage\u00adgen irisch als \u2018Eadh\u2019, als Espe (Zit\u00adter\u00adpap\u00adpel) erlebt. Mit ihren nerv\u00f6s im Wind flat\u00adtern\u00adden Bl\u00e4t\u00adtern ver\u00adbildlicht sie den Astralleib. Rudolf Stein\u00ader sagt: \u201cWenn Sie die ganze Pflanzen\u00adwelt studieren, wie sich Form neben Form stellt, so haben Sie ein \u00e4u\u00dferes Bild, ein auseinan\u00adder gef\u00e4chertes Bild desjeni\u00adgen, was zusam\u00admenge\u00adzo\u00adgen ist im men\u00adschlichen astralis\u00adchen Leibe. Lesen Sie die deutsche Mytholo\u00adgie, und Sie sehen, wie das erste Men\u00adschengeschlecht gewon\u00adnen wird aus Espe und Ulme.\u201d (GA 167, zitiert aus Ernst Moll, die Sprache der Laute, S. 121) (Anmerkung: in der gegen\u00adw\u00e4r\u00adti\u00adgen Aus\u00adgabe von GA 167 ste\u00adht <em>Esche<\/em> und Ulme. Doch im Zyk\u00adlen\u00addruck von 1920 und auch im Stenogramm von Helene Finckh ist <em>Espe<\/em> und Ulme zu lesen. Ob Rudolf Stein\u00ader dies im Vor\u00adtrag so gesagt hat, wil\u00adlentlich oder verse\u00adhentlich, oder ob es sich um einen H\u00f6r- oder Tran\u00adskrip\u00adtions\u00adfehler seit\u00adens der Stenografin han\u00addelt, ist ret\u00adro\u00adspek\u00adtiv nicht mehr zu kl\u00e4ren.)<\/p>\n<p>In der W\u00f6lus\u00adpa (Lied in der Edda, der nordisch-ger\u00adman\u00adis\u00adchen Mytholo\u00adgie) wird geschildert, wie drei G\u00f6t\u00adter zwei B\u00e4ume am Ufer find\u00aden, Ask und Embla. Die bei\u00adden B\u00e4ume, wer\u00adden von den G\u00f6t\u00adtern mit Seele, Sinn und Blut begabt und dadurch zu Men\u00adschen. Embla wird als Ulme ver\u00adstanden, auch wenn die Worther\u00adleitung nicht sich\u00ader ist. Ask bedeutet <em>Esche<\/em>, doch Rudolf Stein\u00ader spricht in der obi\u00adgen Wieder\u00adgabe von der <em>Espe<\/em>. Im Fol\u00adgen\u00adden gehe ich davon aus, dass Rudolf Stein\u00ader tat\u00ads\u00e4ch\u00adlich die <em>Espe, die Zit\u00adter\u00adpap\u00adpel,<\/em> meinte, denn dieser Baum zeigt die Erreg\u00adbarkeit des Astralleibs. Au\u00dfer\u00addem bilden Espe und Ulme einen sprechen\u00adden Kon\u00adtrast. Die Ulme w\u00e4chst bre\u00adit aus\u00adladend, rundlich, die Espe schlank und hoch. Da auch <em>Esche<\/em> mit E begin\u00adnt, sind die hier an den Laut anschlie\u00dfen\u00adden \u00dcber\u00adlegun\u00adgen in jedem Fall zutreffend.<\/p>\n<p>Ask (Espe \u2014 E) ist also der nordis\u00adche Adam, der Astral\u00admen\u00adsch, der Ner\u00adven-Sin\u00adnes\u00admen\u00adsch, der erzit\u00adtert wie Espen\u00adlaub im Erleben der Gewalt g\u00f6t\u00adtlich\u00ader Kr\u00e4fte. Rudolf Stein\u00ader sagt \u00fcber den Astralleib: \u201cEs bildet sich ab das\u00adjenige, was der astralis\u00adche Leib ist, im Ner\u00adven\u00adsys\u00adtem.\u201d (GA 121 in: Ernst Moll, Die Sprache der Laute, S. 121) Und \u00fcber die Laute E und I sagt er: \u201cDie I und E kom\u00admen den Ner\u00adven\u00admen\u00adschen ganz von selb\u00adst auf die Zunge. \u2026 Man kann studieren, wie bei ruhi\u00adgen und in sich gefes\u00adtigten Men\u00adschen\u00adv\u00f6lk\u00adern das A und O, bei nerv\u00f6sen das E und I \u00fcber\u00adwiegen.\u201d (GA 169 in: Ernst Moll, Die Sprache der Laute, S.&nbsp;122)<\/p>\n<p>Embla (Ulme \u2014 A, Ailm bei den Irokel\u00adten) ist die nordis\u00adche Eva, der \u00c4ther\u00admen\u00adsch. Die \u00c4ther\u00adcharak\u00adter\u00adis\u00adtik zeigt sich an der Ulme wie fol\u00adgt. Sie w\u00e4chst gerne in Wassern\u00e4he an son\u00adni\u00adgen Stan\u00addorten. In Griechen\u00adland war sie Her\u00admes gewei\u00adht, dem Gott der H\u00e4ndler, Kau\u00adfleute, \u00c4rzte und Diebe. In Eng\u00adland und Frankre\u00adich war die Ulme im Mit\u00adte\u00adlal\u00adter gesuchter Schutzbaum f\u00fcr poli\u00adtis\u00adche <a href=\"https:\/\/de.wikipedia.org\/wiki\/Ulmen#Politik\" target=\"_blank\" rel=\"noopener\">Unterre\u00addun\u00adgen<\/a>. Auch ihre Bl\u00e4t\u00adter zeigen die beson\u00addere Wirk\u00adsamkeit der \u00c4therkr\u00e4fte. Kein Baum weist eine so gro\u00dfe Form- und Gr\u00f6\u00dfen\u00advar\u00adi\u00adanz der Bl\u00e4t\u00adter auf, wie die Ulme. (Ernst Moll, Die Sprache der Laute, S.&nbsp;65)<\/p>\n<p>Es gibt von Rudolf Stein\u00ader auch eine Zuord\u00adnung der Vokale zu den Plan\u00adeten. Hier ste\u00adhen A und E eben\u00adso f\u00fcr das Weib\u00adliche-M\u00e4nnliche: A ist der Venus-Vokal, also weib\u00adlich und E ist der Mars-Vokal, also m\u00e4nnlich. Die Kon\u00adso\u00adnan\u00adten B und D k\u00f6n\u00adnen wie eine Bekr\u00e4f\u00adti\u00adgung dieser Geschlecht\u00adszuord\u00adnung ange\u00adse\u00adhen wer\u00adden. Das B ist h\u00fcllebildend, sein Baum ist im irischen Alpha\u00adbet die Birke. Das B hat weib\u00adlichen Charak\u00adter. Das D deutet und richtet die Aufmerk\u00adsamkeit, es strahlt zu einem Ziel. Sein Baum ist die Eiche, sein Charak\u00adter ist m\u00e4nnlich. Das C ist Coll, die Hasel\u00adnuss, die Herz-Nuss und deutet auf das echte Begreifen mit dem Herzen, das Erheben der intellek\u00adtuellen Begriffe.<\/p>\n<p><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" src=\"https:\/\/www.stellamaris-seelenkalender.de\/wp-content\/uploads\/2024\/11\/5-E-Ask-und-Embla-300x169.png\" alt width=\"362\" height=\"204\"><\/p>\n<p><em>Die \u201cweib\u00adliche\u201d und \u201cm\u00e4nnliche\u201d Seite des Alpha\u00adbets und die bei\u00adden Men\u00adschen-B\u00e4ume der Edda vor dem Hin\u00adter\u00adgrund des Seelenkalenders<\/em><\/p>\n<p>Dr\u00fcckt sich im A die staunende Hingabe, das Eins-sein mit allem aus, so im E das sich Abgren\u00adzen und ehrf\u00fcrchtige Gegen\u00fcbertreten. Rudolf Stein\u00ader sagt: \u201cDas E ist ein Laut, der immer eigentlich die Men\u00adschen au\u00dferor\u00addentlich inter\u00adessiert hat. Bei dem A er\u00f6ff\u00adnen wir uns bewun\u00addernd der Welt. Wir lassen die Welt an uns her\u00adankom\u00admen. Wenn wir E empfind\u00aden, lassen wir die Welt nicht ein\u00adfach an uns her\u00adankom\u00admen, son\u00addern wir set\u00adzen uns schon etwas zur Wehr, wir stellen uns der Welt gegen\u00fcber. Die Welt ist da, und wir stellen uns der Welt gegen\u00fcber hin. Daher ist das E darin\u00adnen beste\u00adhend, dass wir uns sel\u00adber ber\u00fchren [durch eine Kreuzung der Glied\u00adma\u00dfen in der Eury\u00adth\u00admie, A.F.].\u201d (GA 279 in: Ernst Moll, Die Sprache der Laute, S. 108) Das E ist das Erleben des \u2018Selb\u00adst\u2019.<\/p>\n<p>Im alten <strong>slaw\u00adis\u00adchen Alpha\u00adbet<\/strong> wurde das E als \u2018estj\u2019 (sprich j\u00e9stj), genan\u00adnt, was bedeutet \u2018es ist, es existiert\u2019. Hier wird das E erlebt als das Gewor\u00addene, das \u2018F\u2011este\u2019, dem der Men\u00adsch gegen\u00fcber\u00adste\u00adht, das sich von ihm unter\u00adschei\u00addet. Im Deutschen zeigt sich dieser Aspekt in der Vor\u00adsilbe \u2018ge-\u2019 der Per\u00adfek\u00adt\u00adbil\u00addung. Der Men\u00adsch schaut zur\u00fcck auf das Ver\u00adgan\u00adgene. Aus \u2019sehen\u2019 wird \u2018gese\u00adhen\u2019 und aus \u2018bauen\u2019 wird \u2018gebaut\u2019.<\/p>\n<p>Im E kommt zum Aus\u00addruck, dass das nach Au\u00dfen t\u00f6nende Innere sich unter\u00adschei\u00addet von der Umwelt. Diese Umwelt hat auf das Innere eingewirkt, es ist etwas geschehen, das auch schmerzhaft gewe\u00adsen sein kann, das weh getan hat. \u201cDas E ist ein \u2018Ende\u2019 \u2026 Man kann das E nur erleben, wenn etwas geschehen ist.\u201d (Rudolf Stein\u00ader, GA 279). Es ist das Echo der Seele. Das E bein\u00adhal\u00adtet deshalb zum einen das Erleb\u00adnis des Seien\u00adden, der Erde, des Fes\u00adten, zum anderen das sich Behaupten, das sich Stark\u00admachen gegen dieses, was nicht Ich ist. Hier liegt der Ursprung der k\u00e4mpferischen Marskraft im E. \u201c\u00dcber\u00adall, wo ein E auftritt, hat man das\u00adjenige, was ich etwa beze\u00adich\u00adnen m\u00f6chte: das hat mir etwas getan, das ich sp\u00fcre. \u2026 Im E wird man von etwas ber\u00fchrt, und man behauptet sich dage\u00adgen.\u201d (Rudolf Stein\u00ader, GA 279 in: Ernst Moll, Die Sprache der Laute, 108) Das Schw\u00adert, der Degen, der Speer, das Mess\u00ader sind Worte, in denen der E\u2011Aspekt des sich Wehrens und Versehrens her\u00advor\u00adtritt. Das E sagt \u201cnee\u201d, es ist der Vokal des \u2018gegen\u2019 und des \u2018Begeg\u00adnens\u2019, der \u2018Fehde\u2019 und \u2018Feme\u2019. (Ernst Moll, Die Sprache der Laute, S.&nbsp;119)<\/p>\n<p>Selb\u00adst\u00adbe\u00adhaup\u00adtung f\u00fchrt zur Erstarkung des \u2018Wesens\u2019, auf Latein \u2018ens\u2019 und \u2018essen\u00adtia\u2019. Und auch der Schutz dieses eige\u00adnen Wesens geh\u00f6rt deshalb zum E Erleb\u00adnis. Rudolf Stein\u00ader beschreibt es so: \u201cSie wollen sich aufrecht erhal\u00adten gegen\u00fcber der Umge\u00adbung. \u2026 sich gegen K\u00e4lte sch\u00fctzen durch ein sch\u00fctzen\u00addes Kleid. Da erh\u00f6hen Sie die Inten\u00adsit\u00e4t Ihres Daseins. Und dieses: ein Anderes empfind\u00aden und sich dage\u00adgen wehren, das Auf-sich-selb\u00adst-Stellen gegen ein Anderes, das ist im E.\u201d (GA 278 in: Ernst Moll, Die Sprache der Laute, S.&nbsp;112)<\/p>\n<p>Indem man sich im E behauptet und sch\u00fctzt, ist das E dem A Erleb\u00adnis ent\u00adge\u00adgenge\u00adset\u00adzt. Rudolf Stein\u00ader sagt: \u201cWas liegt in diesem Erleb\u00adnis? In diesem Erleb\u00adnis liegt eigentlich das Ent\u00adge\u00adgenge\u00adset\u00adzte des A\u2011Erlebnisses. Das A\u2011Erlebnis erlebt den Men\u00adschen aus dem Kos\u00admos her\u00adaus. Das A ist der \u2018Anfang\u2019 \u2026 Das E\u2011Erlebnis hat schon etwas hin\u00adter sich. Es ist etwas geschehen, und das Nach\u00adsta\u00addi\u00adum des Geschehens erlebt man in der Geb\u00e4rde. Das E ist ein \u2018Ende\u2019 \u2026 Man kann das E nur erleben, wenn etwas geschehen ist.\u201d (GA 279 in: Ernst Moll, Die Sprache der Laute, S.&nbsp;108)<\/p>\n<p>Die Urmut\u00adter der Men\u00adschheit, die belebte \u2018Erde\u2019 wird in der j\u00fcdisch-christlichen \u00dcber\u00adliefer\u00adung \u2018Eva\u2019, das \u2018Leben\u2019 genan\u00adnt. Im Mag\u00adnifikat (Luk 1,46\u201355) wird Maria mit der ent\u00adge\u00adgenge\u00adset\u00adzten Laut\u00adfolge gegr\u00fc\u00dft. Rudolf Stein\u00ader sagt: \u201cWenn jemand irgend ein Wesen beze\u00adich\u00adnet mit dem Worte Eva, und er will nun etwas anderes aus\u00addr\u00fcck\u00aden, etwas, das sich zu diesem Worte ver\u00adh\u00e4lt wie das Geistige zum Sinnlichen \u2014 dann k\u00f6n\u00adnte er dazu das Spiegel\u00adbild von Eva anwen\u00adden: Ave. Diese Sil\u00adben f\u00fcr den Gru\u00df der Maria sind in der Tat in ihrer Laut\u00adfolge das\u00adjenige, was im men\u00adschlichen Organ\u00adis\u00admus das Gegen\u00adteil bewirkt, wie das Wort Eva. Hier find\u00aden Sie auch die Gr\u00fcnde f\u00fcr eine andere Umkehrung von E\u2011v-a. Set\u00adzt man vor Ave ein J, dann hat man Jave. Alle Beziehun\u00adgen zwis\u00adchen Jahve und Eva kann der, welch\u00ader in den Laut ein\u00addringt, hier erken\u00adnen, wenn er zu h\u00f6heren Erken\u00adnt\u00adnis\u00adsen fortschre\u00adit\u00adet.\u201d (GA 115 in: Ernst Moll, Die Sprache der Laute, S. 111) Ver\u00adste\u00adhe ich Eva als das Belebende, so k\u00f6n\u00adnte Ave das Vergeisti\u00adgende bedeuten. Im Wort E\u2011v-a wird der Prozess vom E\u2011Ende \u00fcber den Blase\u00adlaut zum A\u2011Anfang gef\u00fchrt, zum Ursprung zur\u00fcck. Der Gru\u00df des Engels f\u00fchrt den A\u2011Anfang dage\u00adgen \u00fcber den Blase\u00adlaut zum E\u2011Ende, zum Ziel. Das J ist ein kon\u00adso\u00adnan\u00adtis\u00adches I, also ein von au\u00dfen, ein objek\u00adtiv erlebtes Ich. Jahve zeigt sich dadurch als die Kraft, die ich\u00adbe\u00adwusst die Entwick\u00adlung vom Anfang an bis zu ihrem Ziel&nbsp;f\u00fchrt.<\/p>\n<p>Wird mehr auf das Innere geschaut, so sagt Rudolf Stein\u00ader, ist es das Erleben: \u201cGeistiges geschieht in ihm.\u201d (GA 279) Hier ist es der Vokal des Zarten und Feinen, der \u2018Fed\u00ader\u2019, der \u2018Feen\u2019 und der \u2018Seele\u2019, der \u2018Engel\u2019 und des reinen \u2018Schnees\u2019. Im Inneren ist das eigene \u2018Leben\u2019, das dem ruhi\u00adgen \u2018See\u2019 oder dem bewegten \u2018Meer\u2019 gle\u00adicht. \u201cBeim E, da ist eigentlich das vorhan\u00adden, dass der Men\u00adsch sich inner\u00adlich fassen will, sich inner\u00adlich zusam\u00admen\u00adziehen will. Daher ja auch in der Eury\u00adth\u00admie das Ber\u00fchren sein\u00ader selb\u00adst, dieses Gewahrw\u00ader\u00adden sein\u00ader selb\u00adst.\u201d (Rudolf Stein\u00ader, GA&nbsp;315)<\/p>\n<p>Die Ber\u00fchrung sein\u00ader selb\u00adst ist gle\u00adichzeit\u00adig eine \u00dcberkreuzung. Zwei gekreuzte und mit rotem Band ver\u00adbun\u00addene St\u00e4be sym\u00adbol\u00adisieren im Ehe\u00adsakra\u00adment der Chris\u00adtenge\u00admein\u00adschaft die Verbindung der Gegen\u00ads\u00e4tze \u2014 die \u2018Ehe\u2019. Im See\u00adlenkalen\u00adder find\u00adet sich diese \u00dcberkreuzung in den bei\u00adden Licht\u00adstrahlen wieder, im Licht aus Geis\u00adtestiefen, das in den Mantren 31 e und 5 E strahlt und damit eine Lich\u00adtachse bildet. Die andere Lich\u00adtachse wird durch die Mantren 22 V und 48 w gebildet. Diese nenne ich die gebroch\u00adene Lich\u00adtachse, da diese bei\u00adden Licht\u00adspr\u00fcche nicht den gle\u00adichen Buch\u00adstaben tra\u00adgen und ihr Licht auch nicht aus der gle\u00adichen Quelle kommt.<\/p>\n<p><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" src=\"https:\/\/www.stellamaris-seelenkalender.de\/wp-content\/uploads\/2025\/05\/Lichtachsen-mit-Mond-Eiorientiert-Kreis-300x300.png\" alt width=\"300\" height=\"300\"><\/p>\n<p><em>Die Licht\u00adspr\u00fcche 31 e \u2014 5 E und 22 V \u2014 48 w bilden ein X\u2011f\u00f6rmiges Kreuz<\/em><\/p>\n<p>In der katholisch-christlichen Tra\u00addi\u00adtion find\u00adet sich dieses Kreuz in den bei\u00adden bren\u00adnen\u00adden, gekreuzten Kerzen des <a href=\"https:\/\/de.wikipedia.org\/wiki\/Blasiussegen\" target=\"_blank\" rel=\"noopener\">Bla\u00adsiussegens<\/a> kurz nach Lichtmess (2. Feb\u00adru\u00adar) wieder. Der Bla\u00adsiussegen soll Schutz vor Hal\u00adskrankheit\u00aden spenden. Lichtmess entspricht der Woche 44 s, wenn nach Wei\u00adh\u00adnacht\u00aden die Wochen weit\u00adergez\u00e4hlt wer\u00adden. Gle\u00adichzeit\u00adig geh\u00f6rt das Mantra 44 s zur datum\u00adsun\u00adab\u00adh\u00e4ngi\u00adgen vor\u00f6ster\u00adlichen Zeit, zum Mond im Jahr, und wird durch den Abstand zum Oster\u00adfest bes\u00adtimmt. Damit weist der Bla\u00adsiussegen auf die \u201cEhe\u201d von \u00f6ster\u00adlich\u00ader \u201cMond-Zeit\u201d und datumsab\u00adh\u00e4ngiger \u201cSon\u00adnen-Zeit\u201d.<\/p>\n<p><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" src=\"https:\/\/www.stellamaris-seelenkalender.de\/wp-content\/uploads\/2025\/05\/Hl.-Blasius-erteilt-Blasiussegen-Altarbild-1740-225x300.jpg\" alt width=\"225\" height=\"300\"><\/p>\n<p><em>Der heilige Bla\u00adsius erteilt den Bla\u00adsiussegens, Altar\u00adbild von&nbsp;1740<\/em><\/p>\n<p>Auch die Sto\u00adla der Priester wird h\u00e4u\u00adfig gekreuzt getra\u00adgen. Sie stammt von der r\u00f6mis\u00adchen Beamten\u00adklei\u00addung, doch verdeut\u00adlicht sie gle\u00adichzeit\u00adig das leichte \u201cJoch\u201d von Jesus-Chris\u00adtus. Wer sie tr\u00e4gt, hat Christi Joch auf sich genom\u00admen und zieht seinen Wagen.<\/p>\n<p>Im <strong>gotis\u00adchen Alpha\u00adbet<\/strong> wurde das E \u2018Eyz\u2019, das \u2018Pferd\u2019 genan\u00adnt, eigentlich \u2018aihvus\u2019 (ai ist e). Der angel\u00ads\u00e4ch\u00adsis\u00adche und heute gebr\u00e4uch\u00adliche Name der Rune mit gle\u00adich\u00ader Bedeu\u00adtung ist \u2018ehu\u2019. Den Ger\u00adma\u00adnen war das E das Pferd, Bild der instink\u00adtiv\u00aden Ver\u00adstandeskr\u00e4fte. Das Pferd war ein heiliges Tier und Genosse von G\u00f6t\u00adtern und Helden. Im Pferd, speziell im Zen\u00adtaur, der halb Pferd halb Men\u00adsch war, wurde die unbe\u00adwusste Kraft des sich gegen\u00fcber\u00adstel\u00adlen\u00adden Ver\u00adstandes gese\u00adhen. Rudolf Stein\u00ader erk\u00adl\u00e4rt, wie etwas vor dem Men\u00adschen ste\u00adhen muss, damit es im Bewusst\u00adsein widerge\u00adspiegelt erscheint: \u201cBewussthaftes entwick\u00adeln f\u00fcr Wesen des Erden\u00adhaften hei\u00dft: wider\u00adspiegeln in innerem Erleben, was um sie herum vorg\u00ading.\u201d (GA 122 in: Ernst Moll, Die Sprache der Laute, S. 114) Der oben erw\u00e4h\u00adnte Aspekt des sich Wehrens, der zum E geh\u00f6rt und das Gegen\u00fcber\u00adste\u00adhende des Ver\u00adstandes macht das Pferd zum Kriegsross. Die Arch\u00e4olo\u00adgin Mar\u00adi\u00adja Gimbu\u00adtas stellt dar, dass der Kampf zusam\u00admen mit dem Pferd durch die berit\u00adte\u00adnen Kur\u00adgan\u00adv\u00f6lk\u00ader aus S\u00fcdrus\u00ads\u00adland nach Europa kam. Ab 4300 v. Chr. drangen diese Hirten\u00adv\u00f6lk\u00ader in das von Acker\u00adbau gepr\u00e4gte Europa ein und ver\u00e4n\u00adderten die Kul\u00adtur nach\u00adhaltig. Wurde vorher eine aus sich selb\u00adst sich erneuernde gro\u00dfe Mut\u00adter verehrt, so schenk\u00adte danach das Ber\u00fchren der Beilk\u00adlinge des m\u00e4nnlichen Don\u00adner\u00adgottes Frucht\u00adbarkeit (Mar\u00adi\u00adja Gimbu\u00adtas, Die Zivil\u00adi\u00adsa\u00adtion der G\u00f6t\u00adtin, S.&nbsp;400f)<\/p>\n<p>Rudolf Stein\u00ader beschreibt aus der baby\u00adlonis\u00adchen Mytholo\u00adgie einen G\u00f6t\u00adterkampf, als das Bewusst\u00adsein der Men\u00adschen sich aus der Allver\u00adbun\u00adden\u00adheit l\u00f6ste: \u201cDa aber trat in die Welt ein ein m\u00e4chtiges Wesen: Ea. Wer heute noch Laute f\u00fchlt, der f\u00fchlt in dem Zusam\u00admen\u00adklang von E und A den Hin\u00adweis auf jenes m\u00e4chtige Wesen, das dem Men\u00adschen hil\u00adfre\u00adich im Sinne dieser alten Mys\u00adte\u00adrien\u00adlehre zur Seite war, als die D\u00e4mo\u00adnen aus Tia\u00admat m\u00e4chtig waren: Ea, Ia, was dann sp\u00e4ter, indem man die Seinspar\u00adtikel \u2019soph\u2019 voraus set\u00adzte = Soph Ea, Sophia wurde. Ea, unge\u00adf\u00e4hr das\u00adjenige, was wir mit dem abstrak\u00adten Worte: Weisheit, die in allen Din\u00adgen wal\u00adtet, beze\u00adich\u00adnen: Ia = die in allem wal\u00adtende Weisheit, Sophia. Soph = eine Par\u00adtikel, die unge\u00adf\u00e4hr \u2019seiend\u2019 bedeutet. Sophia, Sophea. Sopheia = die wal\u00adtende Weisheit, die \u00fcber\u00adall wal\u00adtende Weisheit.\u201d (GA 243 in: Ernst Moll, Die Sprache der Laute, S. 124) <a href=\"https:\/\/anthrowiki.at\/Marduk\" target=\"_blank\" rel=\"noopener\">Mar\u00adduk-Michael<\/a> war der Sohn der Ea und Sieger \u00fcber die gro\u00dfe Schlange Tia\u00admat. Er spal\u00adtete sie und erschuf daraus das Obere und das Untere.<\/p>\n<p>Genauer erk\u00adl\u00e4rt es Rudolf Stein\u00ader hier: \u201eWir suchen sie in der baby\u00adlonis\u00adchen Zeit. Da wer\u00adden wir hingewiesen auf den Gott Mar\u00adduk, der dem b\u00f6sen Prinzip, dem Mate\u00adri\u00adal\u00adis\u00adtis\u00adchen, der alttes\u00adta\u00admentlichen Schlange, ent\u00adge\u00adgen\u00adtritt und ihr den Kopf spal\u00adtet, so da\u00df in ein\u00ader gewis\u00adsen Weise das, was fr\u00fcher Wider\u00adsach\u00ader war, in zwei Teile geteilt wird. Wir sehen in der Tat, was damals geschehen ist, die Tren\u00adnung dessen, was vor\u00adlag in den alten Urgew\u00e4ssern, sym\u00adbol\u00adisiert durch die Schlange; wir sehen das Obere in den Glaubenswahrheit\u00aden, das Untere in der rein materiellen Weltauf\u00adfas\u00adsung. Vere\u00adinigt m\u00fcssen bei\u00adde wer\u00adden, die Wis\u00adsenschaft und das Spir\u00adituelle, und sie wer\u00adden wieder vere\u00adinigt wer\u00adden in der Zukun\u00adft. Und ger\u00adade dann wird es sein, wenn durch die rosenkreuzerische Weisheit der Spir\u00adi\u00adtu\u00adal\u00adis\u00admus ver\u00adtieft, zur Wis\u00adsenschaft gewor\u00adden ist, wenn er selb\u00adst sich wiederum tre\u00adf\u00adfen wird mit dem, was auf wis\u00adsenschaftlichem Boden erforscht ist. Und dann wird eine gro\u00dfe har\u00admonis\u00adche Ein\u00adheit wieder erste\u00adhen, die ver\u00adschiede\u00adnen Kul\u00adturstr\u00f6\u00admungen wer\u00adden zusam\u00admen\u00adflie\u00dfen durch die Kan\u00e4le der Men\u00adschheit.\u201d (<a href=\"https:\/\/anthrowiki.at\/Marduk#Literatur\" target=\"_blank\" rel=\"noopener\">Lit.<\/a>: <a href=\"https:\/\/odysseetheater.org\/GA\/Buecher\/GA_105.pdf#page=195&amp;view=Fit\" target=\"_blank\" rel=\"noreferrer noopener\">GA 105, S. 195f<\/a>)<\/p>\n<p>Aus dem let\u00adzten Zitat geht recht deut\u00adlich her\u00advor, dass mit der gro\u00dfen Schlange, auch Ouroboros genan\u00adnt, der Jahreskreis als Ein\u00adheit gemeint ist, der durch Mar\u00adduk in die bei\u00adden H\u00e4lften, die \u00e4u\u00dfere Sinneswelt und die innere Gedanken-Weisheitswelt geteilt wurde. Da der See\u00adlenkalen\u00adder als Rudolf Stein\u00aders rosenkreuzerisches Meis\u00adter\u00adw\u00aderk ange\u00adse\u00adhen wer\u00adden kann (Vir\u00adginia Seas), wird durch den See\u00adlenkalen\u00adder auch die voraus\u00adge\u00adsagte neue Ein\u00adheit gefun\u00adden wer\u00adden k\u00f6nnen.<\/p>\n<p>Die Ver\u00admit\u00adtlung der \u00e4u\u00dferen Wahrnehmung geschieht durch die Sinne und Ner\u00adven. So wie das E durch die Kreuzung und damit Selb\u00adst\u00adber\u00fchrung das Innen abschlie\u00dft und gle\u00adichzeit\u00adig wahrnehmend nach Au\u00dfen durch\u00addringt, so kreuzen sich auch die Ner\u00adven\u00adbah\u00adnen im Organ\u00adis\u00admus beim Ein\u00adtritt vom R\u00fcck\u00aden\u00admark in den Sch\u00e4del. Rudolf Stein\u00ader best\u00e4tigt: \u201cEs ist so, dass tat\u00ads\u00e4ch\u00adlich die Ner\u00adven\u00adstr\u00e4nge am men\u00adschlichen R\u00fcck\u00aden fortw\u00e4hrend ein E bilden, und dass in diesem E\u2011Bilden wirk\u00adlich auch das Zus\u00adtandekom\u00admen des Sich-inner\u00adlich-F\u00fch\u00adlens des Men\u00adschen liegt, was dann nur im Gehirn dif\u00adferen\u00adziert zur Tat\u00adsache wird.\u201d (GA 315 in: Ernst Moll, Die Sprache der Laute, S. 116) Das Wort \u2018Nerv\u2019 ist vom E gepr\u00e4gt. Auch beim Sehvor\u00adgang kreuzt sich der Sehstrahl und vol\u00adlzieht die E\u2011Geb\u00e4rde. Das E ist der Vokal des Bewusst\u00adwer\u00addens und \u2018Denkens\u2019. Rudolf Stein\u00ader sagt: \u201cAlles Seel\u00adis\u00adche dr\u00fcckt sich aus \u2026 im Leib\u00adlichen, sodass sich auf der einen Seite alles das im Leib\u00adlichen offen\u00adbart, was sich aus\u00addr\u00fcckt in Antipathie, Ged\u00e4cht\u00adnis und Begriff. Das ist gebun\u00adden an die Leibesor\u00adgan\u00adi\u00adsa\u00adtion der Ner\u00adven; indem die Ner\u00advenor\u00adgan\u00adi\u00adsa\u00adtion im Leibe gebildet wer\u00adden, wirkt darin f\u00fcr den men\u00adschlichen Leib alles Vorge\u00adburtliche. Das seel\u00adisch Vorge\u00adburtliche wirkt durch Antipathie, Ged\u00e4cht\u00adnis und Begriff here\u00adin in den men\u00adschlichen Leib und schafft sich die Ner\u00adven. Das ist der richtige Begriff der Ner\u00adven.\u201d (GA 293 in: Ernst Moll, Die Sprache der Laute, S. 116) Das Nach\u00adtodliche bere\u00adit\u00adet sich dage\u00adgen laut Rudolf Stein\u00ader durch den im Blut wirk\u00adenden Willen und die Sym\u00adpa\u00adthie vor. Auch die Vokale geh\u00f6ren zu der einen oder anderen Rich\u00adtung, wie Rudolf Stein\u00ader aus\u00adf\u00fchrt: \u201cNehmen Sie an, die eine Per\u00ads\u00f6n\u00adlichkeit ist mehr ein Blut\u00admen\u00adsch, er kommt nicht leicht aus dem H\u00e4uschen, ist inner\u00adlich gefes\u00adtigt, ruhig. Die andere ist ein Ner\u00adven\u00admen\u00adsch, kommt leicht aus dem H\u00e4uschen, ist aufgeregt, zap\u00adpelt. Diejeni\u00adgen Vokale, die das wiedergeben, was im Blut\u00admen\u00adschen lebt, sind A, U, O, Au. Die Vokale des Ner\u00adven\u00admen\u00adschen sind I, E. Die I und E kom\u00admen den Ner\u00adven\u00admen\u00adschen ganz von selb\u00adst auf die Zunge.\u201d (GA 280 in: Ernst Moll, Die Sprache der Laute, S.&nbsp;117)<\/p>\n<p>Ein weit\u00ader\u00ader Aspekt des E ist die Verehrung des H\u00f6heren, G\u00f6t\u00adtlichen, dem das Erleben der Tren\u00adnung, der Zer\u00adfall der urspr\u00fcnglichen Ein\u00adheit, voraus\u00adge\u00adgan\u00adgen sein muss. Der Men\u00adsch kann sich einem H\u00f6heren, Gr\u00f6\u00dferen erst verehrend zuwen\u00adden, wenn er sich davon unter\u00adschieden als das Untere, Kleine erlebt. Im Hebr\u00e4is\u00adchen bedeutet \u2018el\u2019 der \u2018Starke\u2019, der \u2018M\u00e4chtige\u2019 und ist die Beze\u00adich\u00adnung f\u00fcr die G\u00f6t\u00adter im All\u00adge\u00admeinen, der Plur\u00adal lautet \u2018elim\u2019. In den Engel\u00adnah\u00admen Micha-el, Rapha-el, Gabri-el, Uri-el ist diese G\u00f6t\u00adter\u00adbeze\u00adich\u00adnung erhal\u00adten. \u2018Eloah\u2019 wird der h\u00f6ch\u00adste Gott dort genan\u00adnt, die Mehrzahl lautet \u2018Elo\u00adhim\u2019. Rudolf Stein\u00ader for\u00admuliert es so: \u201cDas hebr\u00e4is\u00adche Wort \u2018Elo\u00adhim\u2019 weck\u00adte in den althe\u00adbr\u00e4is\u00adchen Weisen die Vorstel\u00adlung von ein\u00ader Gruppe geistiger Wesen\u00adheit\u00aden, die ihre T\u00e4tigkeit\u00aden zu einem gemein\u00adsamen Ziel grup\u00adpieren: und dieses Ziel ist der Erden\u00admen\u00adsch. \u2026 Und so k\u00f6n\u00adnen wir in scheuer Ehrfurcht hin\u00adblick\u00aden zu den alten Sehern und zu der scheuen Ehrfurcht, mit der wiederum diese alten Seher hin\u00adauf blick\u00adten in die Regio\u00adnen, aus denen ihre Offen\u00adbarung kam, in die Regio\u00adnen der Elo\u00adhim und des Jahve-Elo\u00adhim. Wie h\u00e4t\u00adten sie benen\u00adnen k\u00f6n\u00adnen die Wesen\u00adheit\u00aden, die der Sch\u00f6p\u00adfung und ihrem eige\u00adnen Erken\u00adnen zugrunde lag? Was h\u00e4tte es f\u00fcr ein Wort geben sollen f\u00fcr sie, wenn nicht das, von dem ihr ganzes Herz voll sein musste, wenn sie auf\u00adnah\u00admen die Offen\u00adbarun\u00adgen der weltsch\u00f6pferischen M\u00e4chte. Sahen sie auf zu ihnen, so sagten sie: uns flie\u00dft unsere Offen\u00adbarung von g\u00f6t\u00adtliche-geisti\u00adgen Wesen\u00adheit\u00aden herunter. Wir k\u00f6n\u00adnen kein anderes Wort f\u00fcr sie find\u00aden als das, was unser Gef\u00fchl scheuer Ehrfurcht aus\u00addr\u00fcckt: \u2018diejeni\u00adgen, vor denen wir scheue Ehrfurcht empfind\u00aden\u2019 \u00dcber\u00adset\u00adzen wir das ins alte Hebr\u00e4is\u00adche, wie lautet das: \u2018diejeni\u00adgen, vor denen wir scheue Ehrfurcht empfind\u00aden?\u2019 Es lautet: \u2018Elo\u00adhim\u2019. Das ist das Wort f\u00fcr diejeni\u00adgen, vor denen man scheue Ehrfurcht empfind\u00adet. So haben Sie den Zusam\u00admen\u00adschluss der Empfind\u00adun\u00adgen der alten Seher mit dem Namen der Weltwe\u00adsen, denen sie die Sch\u00f6p\u00adfung, denen sie ihre Offen\u00adbarung zuschrieben.\u201d (Rudolf Stein\u00ader, GA 122, in: Die Sprache der Laute, S.&nbsp;125f)<\/p>\n<p>Der <strong>griechis\u00adche<\/strong> Name des E lautet \u2018e\u2011psilon\u2019, das \u2018ein\u00adfache E\u2019, so wie \u2018y\u2011psilon\u2019 das \u2018ein\u00adfache Y\u2019 ist. Das E der Griechen stammt vom ph\u00f6nizis\u00adchen Buch\u00adstaben \u2018He\u2019 und wurde nur sehr schwach behaucht gesprochen. Seine Bedeu\u00adtung war \u2018Luft\u00adloch\u2019 oder \u2018Fen\u00adster\u2019, doch eigentlich meinte es wohl den Aus\u00adruf \u2018wehe!\u2019. Im Griechis\u00adchen ist die Inter\u00adjek\u00adtion \u2018E\u2019 vorhan\u00adden, die \u2018wehe\u2019 bedeutet. Im Deutschen leicht aggres\u00adsiv\u00aden Aus\u00adruf \u201cHe!\u201d liegt eine aufmerk\u00adsam machende, aufweck\u00adende Ermahnung.<\/p>\n<p>Das E dr\u00fcckt das Leben des Men\u00adschen auf der Erde aus mit allen Wider\u00adspr\u00fcch\u00adlichkeit\u00aden des Innen und Au\u00dfen, aller Enge und Angst und allem Sehnen nach dem Garten Eden, dem einge\u00adhegten himm\u00adlis\u00adchen Paradies, dem der Men\u00adsch entstammt. Das E ist Aus\u00addruck des Schmerzes \u00fcber diesen Ver\u00adlust, die Abtren\u00adnung. Es ist der Laut der \u2018Seele\u2019, die einges\u00adpan\u00adnt ist zwis\u00adchen Licht und Fin\u00adster\u00adn\u00adis, zwis\u00adchen Him\u00admel und Erde. Die Vokalstim\u00admung der schmerzen\u00adsre\u00adichen Gottes\u00admut\u00adter, durch deren Herzen sieben Schw\u00adert\u00ader gehen, ist somit eben\u00adfalls das&nbsp;E.<\/p>\n<p>Ernst Moll beschreibt die Vokale als Aus\u00addruck der Lebensstufen: \u201cDas Kind ist A, die Jugend ist E. In der Wehrhaftigkeit des J\u00fcnglings, (selb\u00adst in der Furcht\u00adsamkeit des M\u00e4d\u00adchens), meldet sich die \u00c4ra des Mars. Mit der Aus\u00adgestal\u00adtung des Ner\u00adven\u00adsys\u00adtems zieht sich der Men\u00adsch nach innen hin zusam\u00admen, um sich wahrzunehmen und in seinem Instru\u00adment sich zu spiegeln. Eigentlich han\u00addelt es sich bei diesem Zusam\u00admen\u00adziehen um eine Schw\u00e4chung des K\u00f6r\u00adpers. \u2026 Was unter anderen Bedin\u00adgun\u00adgen als krankhaft zu betra\u00adcht\u00aden ist, das ist nor\u00admal f\u00fcr die Jugend: das Schlank\u00adsein als K\u00f6r\u00adper\u00adbild des inneren sich Zusam\u00admen\u00adziehens. Das Laut\u00adbild daf\u00fcr ist das E. Der E\u2011Vokal ist \u2026 Vorstufe zum I. Das nahende Ich, wo die Leib\u00adlichkeit in der d\u00fcn\u00adnen Lin\u00adie des I und schlie\u00dflich im I\u2011Punkt gle\u00adich\u00adsam ver\u00adschwindet und sich vergeistigt, macht sich r\u00e4um\u00adlich-leib\u00adlich gel\u00adtend im E. Das Vergeistigte des I oder Ich, noch an den Leib gebun\u00adden im vor\u00adange\u00adhen\u00adden E, pr\u00e4gt sich als Schlankheit, D\u00fcnn\u00adsein aus. \u2026 Vor der Krise des I aber erscheint als objek\u00adtive Furcht das E.\u201d (Die Sprache der Laute, S. 122) Und Rudolf Stein\u00ader sagt: \u201c\u2026 eine Sprache, die beson\u00adders \u2018E\u2019-reich ist, wird eben D\u00fcnnlinge erzeu\u00adgen, schw\u00e4ch\u00adliche Men\u00adschen erzeu\u00adgen.\u201d Das E ist die Krise vor dem Wen\u00addepunkt, dem I. Danach fol\u00adgt das O, die Kor\u00adpu\u00adlenz des Erwach\u00adse\u00adnenal\u00adters. Im U schlie\u00dflich ist die See\u00adlen\u00adstim\u00admung des Ursprungs enthal\u00adten, zu dem das Alter wieder hinf\u00fchrt.<\/p>\n<h4><strong>\u00dcber die Gegenspr\u00fcche 5 E und 31&nbsp;e<br>\n<\/strong><\/h4>\n<p>Die Gegen\u00adspr\u00fcche <a href=\"https:\/\/www.stellamaris-seelenkalender.de\/?page_id=870\">5 E<\/a> und <a href=\"https:\/\/www.stellamaris-seelenkalender.de\/?page_id=1442\">31 e<\/a> sind Licht\u00adspr\u00fcche, denn sie han\u00addeln vom Licht. Sie sprechen sog\u00adar von der gle\u00adichen Lichtquelle, vom Licht aus Geis\u00adtestiefen. Das ist bei den anderen bei\u00adden Licht\u00adspr\u00fcchen des See\u00adlenkalen\u00adders (22 V und 48 w) anders. Let\u00adztere han\u00addeln von unter\u00adschiedlichen Lichtquellen und sie sind wegen der ver\u00adschiede\u00adnen Buch\u00adstaben in der \u00dcber\u00adschrift auch keine Gegen\u00adspr\u00fcche. Die Licht- und Gegen\u00adspr\u00fcche 5 E und 31 e sind im See\u00adlenkalen\u00adder also einzi\u00adgar\u00adtig und k\u00f6n\u00adnen wie durch einen einzi\u00adgen Licht\u00adstrahl gebildet betra\u00adchtet wer\u00adden. Das Mantra 31 e han\u00addelt (wie auch das Mantra 22 V) von der Lichtquelle, das Mantra 5 E (wie auch das Mantra 48 w) vom Beleuchteten. Mit allen Licht\u00adspr\u00fcchen teilen 5 E und 31 e jedoch, dass sie in der beschreiben\u00adden drit\u00adten Per\u00adson geschrieben sind. Das bedeutet, dass der in ihnen dargestellte Prozess dem Bewusst\u00adsein nicht direkt zug\u00e4nglich ist.<\/p>\n<p>Das Licht, um das es in den bei\u00adden Gegen\u00adspr\u00fcchen 5 E und 31 e geht, stammt aus Geis\u00adtestiefen. Ich ver\u00adste\u00adhe dieses Licht als das aus der Tiefe der Leib\u00adlichkeit auf\u00adsteigende Bewusst\u00adseinslicht. Rudolf Stein\u00ader beschreibt, wie sich das Leben, dessen Organ ins\u00adbeson\u00addere das Blut ist, im Herzen vergeistigt. Er nen\u00adnt diesen Vor\u00adgang die <a href=\"https:\/\/anthrowiki.at\/%C3%84therisation_des_Blutes\" target=\"_blank\" rel=\"noopener\">\u00c4theri\u00adsa\u00adtion des Blutes<\/a>. Nur durch diesen laten\u00adten Abster\u00adbe\u00adprozess ist der Men\u00adsch in der Lage, ein Bewusst\u00adsein zu entwick\u00adeln, dass \u00fcber die direk\u00adten lebenser\u00adhal\u00adtenden und fortpflanzen\u00adden Ziele des Tieres hin\u00adaus\u00adge\u00adhen&nbsp;kann.<\/p>\n<p>Da das Mantra 31 e die Lichtquelle beschreibt und das Mantra 5 E das in diesem Licht Erscheinende, werde ich ent\u00adge\u00adgen mein\u00ader Gewohn\u00adheit mit dem Gegen\u00adspruch des Win\u00adter-Hal\u00adb\u00adjahres, mit 31 e begin\u00adnen. Das Licht aus der Tiefe impliziert, dass es ein auf\u00adsteigen\u00addes Licht ist. Au\u00dfer\u00addem strebt es nach au\u00dfen, wie es auch das Son\u00adnen\u00adlicht tut. Es strahlt ring\u00adsum aus und bre\u00adit\u00adet sich im Raum aus. Vom Mantra 5 E ist zus\u00e4t\u00adzlich zu erfahren, dass dieses sich im Raum aus\u00adbre\u00adi\u00adt\u00adende Licht webt. Es webt sog\u00adar frucht\u00adbar und offen\u00adbart das Schaf\u00adfen der G\u00f6t\u00adter. Dieses Bewusst\u00adseinslicht erleuchtet also nicht nur pas\u00adsiv den Wahrnehmung\u00adshor\u00adi\u00adzont des Men\u00adschen, es ist sel\u00adber aktiv. Es webt und offen\u00adbart das G\u00f6tterschaffen.<\/p>\n<p>Welche G\u00f6t\u00adter k\u00f6n\u00adnte dieses Bewusst\u00adseinslicht offen\u00adbaren? Ich erkenne das Urbild dieses men\u00adschlichen Bewusst\u00adseinslicht\u00ades im Jahreskreis. Das beim wachen Men\u00adschen ausstrahlende Licht des f\u00fch\u00adlen\u00adden Gewahr\u00adseins, das nach au\u00dfen in der Wahrnehmung und nach innen im Denken leuchtet entspricht dem Jahreskreis mit dem Som\u00admer-Hal\u00adb\u00adjahr oben und dem Win\u00adter-Hal\u00adb\u00adjahr unten. In diesem Jahreskreis wirken laut Rudolf Stein\u00ader vier m\u00e4chtige Urkr\u00e4fte, die Erzen\u00adgel Uriel, Raphael, Gabriel und Michael. Ihre End\u00adsilbe \u2018el\u2019 weist sie als G\u00f6t\u00adter aus. Diese Erzen\u00adgel weben im Jahres\u00adlauf und gle\u00adichzeit\u00adig wirken sie in der men\u00adschlichen Seele. Rudolf Stein\u00ader sagt \u00fcber sie: \u201eVier gewaltige, erhabene Gestal\u00adten ste\u00adhen im Wel\u00adtenraume, ein jed\u00ader nach ein\u00ader der vier Rich\u00adtun\u00adgen. So for\u00admen sie das kos\u00admis\u00adche Kreuz. Sie lenken und leit\u00aden die Wel\u00adtenvorg\u00e4nge und sind die Diener des Einen, der das Leben der Sonne ist. W\u00e4hrend eines jeden kos\u00admis\u00adchen Tages wer\u00adden sie abwech\u00adsel\u00adnd von dem Son\u00adnengeist inspiri\u00adert. Sie sind die Urkr\u00e4fte, welche sich spiegeln in den drei Kr\u00e4ften des Denkens, F\u00fch\u00adlens und Wol\u00adlens im Kos\u00admos und in der men\u00adschlichen Seele. Der eine, der am m\u00e4chtig\u00adsten ist [Michael], enth\u00e4lt in sich die Kr\u00e4fte der drei anderen, er ist der vol\u00adlkom\u00admen\u00adste, durch ihn k\u00f6n\u00adnen die andern erst geschaut und ver\u00adstanden wer\u00adden. Er ist der direk\u00adte Diener des gro\u00dfen Son\u00adnengeistes und leit\u00adet die Zukun\u00adft, auf da\u00df sie zur Gegen\u00adwart wird. Die Strahlen seines Licht\u00ades brin\u00adgen den men\u00adschlichen See\u00adlen Erken\u00adnt\u00adnis. Wie einen neuen Tag ank\u00fcndi\u00adgend, leuchtet sein Licht aus dem Osten.\u201d (Lit.: GA 265, S.&nbsp;336f)<\/p>\n<p>Im Licht aus Geis\u00adtestiefen, das son\u00adnen\u00adhaft nach au\u00dfen strebt, wirkt der Son\u00adnengeist frucht\u00adbar \u2014 Frucht schaf\u00adfend \u2014 im Men\u00adschen. Die Erzen\u00adgel-G\u00f6t\u00adter sind seine Diener, deren Schaf\u00adfen in diesem Licht offen\u00adbar wird. Nun ste\u00adht in bei\u00adden Mantren ein Dop\u00adpelpunkt. Das Fol\u00adgende wird dadurch als Kon\u00adse\u00adquenz des bish\u00ader gesagten gekennze\u00adich\u00adnet. Im Mantra 31 e wird das Licht aus Geis\u00adtestiefen, das Bewusst\u00adseinslicht, zur Lebenswil\u00adlen\u00adskraft. Warum? Das Bewusst\u00adseinslicht wird zum per\u00ads\u00f6n\u00adlichen Besitz. Das eigene Bewusst\u00adsein, auch wenn es noch kein Selb\u00adst\u00adbe\u00adwusst\u00adsein ist, will erhal\u00adten wer\u00adden. Lebenswille entste\u00adht, denn das Leben ist die Grund\u00adlage des Bewusst\u00adseinslicht\u00ades. In jedem h\u00f6heren Lebe\u00adwe\u00adsen wirkt eine Kraft, die dieses Leben vertei\u00addigt, die das Leben will \u2014 die Lebenswil\u00adlen\u00adskraft. Im Mantra 5 E wird gesagt, was in dem bis dahin beschriebe\u00adnen weben\u00adden Licht aus Geis\u00adtestiefen, in dem die G\u00f6t\u00adter offen\u00adbar wer\u00adden, erscheint \u2014 und das ist das Wesen der Seele. Ein Unsicht\u00adbares, Inneres erscheint hier. Ganz anders im Mantra 31 e. Nach\u00addem das Licht aus Geis\u00adtestiefen Lebenswil\u00adlen\u00adskraft gewor\u00adden ist, leuchtet es in die Dumpfheit der Sinne. Es leuchtet also nach au\u00dfen und erm\u00f6glicht die Wahrnehmungs\u00adf\u00e4higkeit des Men\u00adschen. Mit geweck\u00adten Sin\u00adnen erlebt sich der Men\u00adsch als ein Eigen\u00adwe\u00adsen, dessen Leben von der Umwelt bedro\u00adht wer\u00adden kann. Die Lebenswil\u00adlen\u00adskraft f\u00fchrt zur Wach\u00adsamkeit der Sinne, um das eigene Leben zu sch\u00fctzen. Die Lebenswil\u00adlen\u00adskraft, die durch die Sinne in die Umwelt leuchtet, ent\u00adbindet Kr\u00e4fte. Sin\u00adnes\u00adreize f\u00fchren zu sym\u00adpa\u00adthis\u00adchen oder antipathis\u00adchen Reak\u00adtio\u00adnen. Angenehme Reize weck\u00aden das Ver\u00adlan\u00adgen nach Wieder\u00adhol\u00adung und Steigerung, unan\u00adgenehme Reize bewirken Abscheu und sollen ver\u00admieden wer\u00adden. Diese unbe\u00adwussten Reak\u00adtio\u00adnen des \u00c4ther\u00adleibes ver\u00adste\u00adhe ich als die See\u00adlen\u00adtriebe. Es treibt die Seele zu dem Reiz hin oder von ihm weg. Ein Trieb ist die \u00e4therische Reak\u00adtion auf den physis\u00adchen Sin\u00adnes\u00adreiz, sagt Rudolf Stein\u00ader, und erst im Astralleib wird der Trieb Begierde. Schaf\u00adfens\u00adm\u00e4chte, Gestal\u00adtungskom\u00adpe\u00adten\u00adzen reifen dadurch, dass der Men\u00adsch auf der Grund\u00adlage der seel\u00adis\u00adchen Reak\u00adtion auf die Sinneswahrnehmung zu han\u00addeln begin\u00adnt und Werke erschafft. Die Sch\u00f6pfer\u00adkraft des Men\u00adschen ben\u00f6tigt das Bewusst\u00adsein, der Welt gegen\u00fcberzuste\u00adhen, auf sie wirken zu k\u00f6nnen.<\/p>\n<p>Im Mantra 5 E erscheint das Wesen der Seele. Doch diese Seele erscheint nicht getrieben, an die Sinne gebun\u00adden wie im Mantra 31 e durch die See\u00adlen\u00adtriebe. Das Wesen der Seele im Mantra 5 E ist geweit\u00adet zum Wel\u00adten\u00adsein. Die Seele ist aufer\u00adstanden aus der engen Innen\u00admacht der Selb\u00ads\u00adtheit. Die Seele erscheint befre\u00adit von der Dual\u00adit\u00e4t, von dem Abge\u00adgren\u00adzt\u00adsein und dem Gegen\u00fcber\u00adste\u00adhen der Welt. Die Tren\u00adnung von seel\u00adis\u00adch\u00ader Innen\u00adwelt und sinnlich wahrnehm\u00adbar\u00ader Au\u00dfen\u00adwelt ist aufge\u00adhoben. Im Rus\u00adsis\u00adchen bedeutet der Aus\u00adruf \u2018Chris\u00adtus ist aufer\u00adstanden!\u2019 (\u2018Christ\u00f3s voskr\u00e9ss!\u2019) w\u00f6rtlich: Chris\u00adtus ist entkreuzt. (Ernst Moll, Die Sprache der Laute, S. 113) Und mit der Entkreuzung ist nicht die Kreuz\u00adab\u00adnahme des Leibes gemeint. Es ist gemeint, dass der Aufer\u00adstandene nicht mehr an das Kreuz des Wel\u00adtenleibes gebun\u00adden ist, so wie alle im K\u00f6r\u00adp\u00ader leben\u00adden Men\u00adschen. Das Bild der Kreuzi\u00adgung der Welt\u00adseele \u2014 und damit aller men\u00adschlichen See\u00adlen \u2014 am Wel\u00adtenleib geht auf Pla\u00adto zur\u00fcck. Wil\u00adhelm Kel\u00adber schreibt: \u201ePla\u00adton \u2026 hat\u00adte das Bild gepr\u00e4gt von der Welt\u00adseele, die in der Form des griechis\u00adchen Buch\u00adstaben Chi (X), also etwa in ein\u00ader Fig\u00adur, wie sie das soge\u00adnan\u00adnte Andreaskreuz darstellt, auf dem erschaf\u00adfe\u00adnen Kos\u00admos aus\u00adges\u00adpan\u00adnt ist.\u201d (Die Logoslehre, S. 103) Der griechis\u00adche Buch\u00adstabe Chi (X) entspricht in sein\u00ader Form der von Rudolf Stein\u00ader angegebe\u00adnen Geb\u00e4rde f\u00fcr das E; den gekreuzten Glied\u00adma\u00dfen, klas\u00adsis\u00adch\u00ader Weise der Unter\u00adarme. Im Mantra 5 E erscheint das Wesen der Seele geweit\u00adet zum Wel\u00adten\u00adsein. In mein\u00ader Vorstel\u00adlung ist das Wesen der Seele nun nicht mehr kreuzf\u00f6r\u00admig, d.h. ans Kreuz gebun\u00adden, son\u00addern kre\u00adis\u00adf\u00f6r\u00admig bzw. sph\u00e4risch. Die Seele ist wieder son\u00adnen\u00adhaft. In der Eury\u00adth\u00admie gibt es f\u00fcr das E eine zweite, ganz andere Aus\u00addrucksm\u00f6glichkeit. Es ist das soge\u00adnan\u00adnte Horizont\u2011E, das durch waagerecht seitlich aus\u00adge\u00adbre\u00adit\u00adete Arme dargestellt wird. Leicht l\u00e4sst sich dieses E als die Teilung der Hal\u00adb\u00adjahre in eine obere Som\u00admer-Jahresh\u00e4lfte und eine untere Win\u00adter-Jahresh\u00e4lfte vorstellen. Das Wesen der Seele gle\u00adicht nun dem Jahreskreis. Das Wesen der Seele erscheint im Licht aus Geis\u00adtestiefen und dadurch ist auch die Seele eins mit dem Licht aus Geis\u00adtestiefen. Die Seele ist dieses Licht, in dem das Schaf\u00adfen der G\u00f6t\u00adter, der vier Jahreskreis-Erzen\u00adgel, offen\u00adbar&nbsp;wird.<\/p>\n<p>Das Mantra 31 e schildert, wie das Licht aus Geis\u00adtestiefen zum irdisch-dualen Bewusst\u00adsein des Men\u00adschen f\u00fchrt \u2014 zu sein\u00ader Bindung an das Kreuz \u2014 zur Abtren\u00adnung der seel\u00adis\u00adchen Innen\u00adwelt von der Au\u00dfen\u00adwelt. Dieser Aspekt dr\u00fcckt sich im eury\u00adth\u00admisch gekreuzten E aus. Das Mantra 5 E schildert, das auch die \u00dcber\u00adwin\u00addung der Dual\u00adit\u00e4t, die Aufer\u00adste\u00adhung der Seele, schon in diesem Licht aus Geis\u00adtestiefen enthal\u00adten ist, dass die Aufer\u00adste\u00adhung in diesem Licht erscheint und dadurch sich ver\u00adwirk\u00adlicht. Dieser kon\u00adtr\u00e4ren See\u00adlen\u00adsi\u00adt\u00adu\u00ada\u00adtion entspricht das E der waagerecht seitlich aus\u00adge\u00adbre\u00adit\u00adeten&nbsp;Arme.<\/p>\n\t\t\t<a href=\"https:\/\/www.stellamaris-seelenkalender.de\/?page_id=870\" target=\"_self\">\n\t\t\t\t\t\tBlog zum Spruch 5&nbsp;E&nbsp;<\/a>\n\t\t\t<a href=\"https:\/\/www.stellamaris-seelenkalender.de\/?page_id=1442\" target=\"_self\">\n\t\t\t\t\t\tBlog zum Spruch 31&nbsp;e&nbsp;<\/a>\n\t\t\t<a href=\"https:\/\/www.stellamaris-seelenkalender.de\/?page_id=2809\" target=\"_self\">\n\t\t\t\t\t\tN\u00e4ch\u00adster Blog-Eintrag&nbsp;<\/a>\n\t\t\t<a href=\"https:\/\/www.stellamaris-seelenkalender.de\/?page_id=136\" target=\"_self\">\n\t\t\t\t\t\tzur\u00fcck zur \u00dcbersicht&nbsp;<\/a>\n\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Die Licht-Gegen\u00adspr\u00fcche 5 E und 31&nbsp;e 5 E Im Lichte, das aus Geis\u00adtestiefen Im Raume frucht\u00adbar webend Der G\u00f6t\u00adter Schaf\u00adfen offen\u00adbart: In ihm erscheint der Seele&nbsp;Wesen Geweit\u00adet zu dem Wel\u00adten\u00adsein Und aufer\u00adstanden Aus enger Selb\u00ads\u00adtheit Innen\u00admacht. 31 e Das Licht aus Geis\u00adtestiefen, Nach au\u00dfen strebt es son\u00adnen\u00adhaft: Es wird zur Lebenswil\u00adlen\u00adskraft Und leuchtet in&nbsp;der\u2026<\/p>\n","protected":false},"author":1,"featured_media":0,"parent":0,"menu_order":0,"comment_status":"closed","ping_status":"closed","template":"","meta":{"wp_typography_post_enhancements_disabled":false,"footnotes":""},"class_list":["post-2789","page","type-page","status-publish","hentry"],"_links":{"self":[{"href":"https:\/\/www.stellamaris-seelenkalender.de\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/pages\/2789","targetHints":{"allow":["GET"]}}],"collection":[{"href":"https:\/\/www.stellamaris-seelenkalender.de\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/pages"}],"about":[{"href":"https:\/\/www.stellamaris-seelenkalender.de\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/types\/page"}],"author":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.stellamaris-seelenkalender.de\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/users\/1"}],"replies":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.stellamaris-seelenkalender.de\/index.php?rest_route=%2Fwp%2Fv2%2Fcomments&post=2789"}],"version-history":[{"count":0,"href":"https:\/\/www.stellamaris-seelenkalender.de\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/pages\/2789\/revisions"}],"wp:attachment":[{"href":"https:\/\/www.stellamaris-seelenkalender.de\/index.php?rest_route=%2Fwp%2Fv2%2Fmedia&parent=2789"}],"curies":[{"name":"wp","href":"https:\/\/api.w.org\/{rel}","templated":true}]}}