{"id":2769,"date":"2024-10-24T12:55:27","date_gmt":"2024-10-24T10:55:27","guid":{"rendered":"https:\/\/www.stellamaris-seelenkalender.de\/?page_id=2769"},"modified":"2025-05-12T22:31:11","modified_gmt":"2025-05-12T20:31:11","slug":"blog-beitrag-1-2-copy-3-copy-7-copy-copy-copy-copy-copy-2-copy-copy-copy-copy-copy-copy-copy-copy-copy-copy-copy-copy-copy-copy-copy-copy-copy-copy-copy-copy-copy-copy-copy","status":"publish","type":"page","link":"https:\/\/www.stellamaris-seelenkalender.de\/?page_id=2769","title":{"rendered":"Blog \u2014 Gegenspr\u00fcche 4 D \u2014 30&nbsp;d"},"content":{"rendered":"\n\n\t<p>&nbsp;<img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" src=\"https:\/\/www.stellamaris-seelenkalender.de\/wp-content\/uploads\/2024\/10\/4-D-30-d-300x169.png\" alt width=\"300\" height=\"169\"><\/p>\n<h4><strong>Die Gegenspr\u00fcche 4 D<\/strong><strong> und 30&nbsp;d<br>\n<\/strong><\/h4>\n<table width=\"712\">\n<tbody>\n<tr>\n<td width=\"311\"><strong>4 D<\/strong>\n<p>Ich f\u00fch\u00adle Wesen meines Wesens:<\/p>\n<p>So spricht Empfindung,<\/p>\n<p>Die in der son\u00adner\u00adhell\u00adten&nbsp;Welt<\/p>\n<p>Mit Licht\u00ades\u00adfluten sich vereint;<\/p>\n<p>Sie will dem Denken<\/p>\n<p>Zur Klarheit W\u00e4rme schenken<\/p>\n<p>Und Men\u00adsch und&nbsp;Welt<\/p>\nIn Ein\u00adheit fest verbinden.<\/td>\n<td width=\"16\"><\/td>\n<td width=\"311\"><strong>30 d<\/strong>\n<p>Es sprie\u00dfen mir im Seelensonnenlicht<\/p>\n<p>Des Denkens reife Fr\u00fcchte,<\/p>\n<p>In Selb\u00adst\u00adbe\u00adwusst\u00adseins Sicherheit<\/p>\n<p>Ver\u00adwan\u00addelt alles F\u00fchlen sich.<\/p>\n<p>Empfind\u00aden kann ich freudevoll<\/p>\n<p>Des Herb\u00adstes Geisterwachen:<\/p>\n<p>Der Win\u00adter wird in&nbsp;mir<\/p>\nDen See\u00adlen\u00adsom\u00admer wecken.<\/td>\n<\/tr>\n<\/tbody>\n<\/table>\n<h4><strong>Die Eurythmieformen zu den Mantren 4 D und 30&nbsp;d<br>\n<\/strong><\/h4>\n<p><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" src=\"https:\/\/www.stellamaris-seelenkalender.de\/wp-content\/uploads\/2024\/10\/4-D-1-300x169.png\" alt width=\"300\" height=\"169\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" src=\"https:\/\/www.stellamaris-seelenkalender.de\/wp-content\/uploads\/2024\/10\/30-d-300x169.png\" alt width=\"300\" height=\"169\"><\/p>\n<h4><strong>\u00dcber den Buchstaben \u201cD\u201d<\/strong><\/h4>\n<p>Das D wird durch einen weichen Ver\u00adschluss der Zunge hin\u00adter den Z\u00e4h\u00adnen gebildet, der dann durch den stimmhaften Luft\u00adstrom gesprengt wird. Das D ist also ein Laut, der mit dem san\u00adften \u00dcber\u00adwinden eines Wider\u00adstandes ver\u00adbun\u00adden ist am Artiku\u00adla\u00adtion\u00adsort der&nbsp;Z\u00e4hne.<\/p>\n<p>Rudolf Stein\u00ader sagt \u00fcber das D: \u201cWenn Sie jemand fr\u00e4gt, wo etwas ist, und Sie wis\u00adsen es, so wer\u00adden Sie die Geb\u00e4rde des Hin\u00adweisens, die Sie machen, am ehesten mit dem Laut D begleit\u00aden. \u2026 Das D ist Hin\u00addeuten, Hin\u00adstrahlen. Die Nachah\u00admung dieses Hin\u00addeutens, Hin\u00adstrahlens, das Aufmerk\u00adsam\u00admachen, dass etwas da ist, liegt in dem D. \u2026 Und wenn Sie noch aus\u00addr\u00fcck\u00aden wollen, dass man \u00fcber Ihr schnelles Informieren erstaunt sein soll, dann sagen Sie eben: da! Wenn Sie das Ver\u00adwun\u00addern [das A] weglassen: D. Da sind Sie nicht so eit\u00adel, einen in Ver\u00adwun\u00adderung brin\u00adgen zu wollen, son\u00addern Sie deuten nur hin.\u201d (GA 279, in: Ernst Moll (1897 \u2014 1962), die Sprache der Laute, S. 93) Die deutschen Demon\u00adstra\u00adtivpronomen \u2018der\u2019, \u2018die\u2019, \u2018das\u2019 \u2018dieser\u2019, \u2018dort\u2019 begin\u00adnen mit diesem hin\u00adweisenden D. Im Griechis\u00adchen lautet der \u2018Fin\u00adger\u2019, mit D an, \u2018d\u00e1k\u00adty\u00adlos\u2019 und betont seine zeigende Funk\u00adtion, eben\u00adso \u2018dig\u00adi\u00adtus\u2019 bei den R\u00f6mern. Mit \u2018dirigere\u2019 mein\u00adten sie, etwas auf ein Ziel hin zu \u2018lenken, richt\u00aden, wen\u00adden\u2019, wovon \u2018direkt\u2019, \u2018Direk\u00adtor\u2019 und \u2018Diri\u00adgent\u2019 kommt. Lateinisch \u2018dicere\u2019 bedeutet \u2019sagen\u2019 und \u2018zeigen, weisen, fest\u00adset\u00adzen, bes\u00adtim\u00admen\u2019. Es ist enthal\u00adten in \u2018Jus-dicere\u2019, \u2018das Recht weisen\u2019, \u2018judi\u00adcare\u2019, \u2018richt\u00aden\u2019, \u2018iudicum\u2019, \u2018Gericht, Unter\u00adsuchung\u2019 und \u2018iudi\u00adca\u00adtio\u2019, \u2018Urteil\u2019. Eben\u00adso wird die Rich\u00adtung gewiesen bei \u2018duc\u00adere\u2019, \u2018f\u00fchren, leit\u00aden\u2019 und \u2018docere\u2019, Unter\u00adricht. Ersteres, \u2018duc\u00adere\u2019, find\u00adet sich in \u2018exduc\u00adere\u2019, woraus \u2018educ\u00adere\u2019 wurde, \u2018ziehend bilden, erziehen\u2019. Zu \u2018docere\u2019 geh\u00f6rt \u2018d\u00f3c\u00adt\u00adri\u00adna\u2019, \u2018Unter\u00adweisung\u2019, \u2018d\u00f3c\u00adtor\u2019, \u2018Lehrer\u2019 und \u2018docum\u00e9n\u00adtum\u2019, \u2018Lehre, Beispiel\u2019. Im Griechis\u00adchen hei\u00dft \u2018zeigen\u2019 \u2018deikn\u00fd\u00adnai\u2019, gotisch \u2018ga-tei\u00adhan\u2019 und kommt von altindisch \u2018dis\u00ad\u00e1ti\u2019. Keltisch hei\u00dft \u2018zeigen\u2019 \u2018diskoein\u2019.<\/p>\n<p>Der J\u00fcnger Thomas, der seinen Fin\u00adger in die Wund\u00admale des Aufer\u00adstande\u00adnen leg\u00aden musste, um zu glauben, tr\u00e4gt den Beina\u00admen Didy\u00admos, der Zwilling.<\/p>\n<p>Das Hin\u00addeuten war nach Rudolf Stein\u00ader die Auf\u00adgabe des ori\u00aden\u00adtal\u00adis\u00adchen Erziehers. Er war sozusagen Stel\u00adlvertreter der G\u00f6t\u00adter bzw. wur\u00adden die G\u00f6t\u00adter als die eigentlichen Erzieher der Men\u00adschen ange\u00adse\u00adhen. \u201cDer ori\u00aden\u00adtal\u00adis\u00adche Erzieher ist ja etwas ganz anderes als der europ\u00e4is\u00adche Erzieher. \u2026 der ori\u00aden\u00adtal\u00adis\u00adche Men\u00adsch f\u00fchlt, dass der Erzieher der\u00adjenige ist, der einen auf alle Dinge hin\u00adweist, der einen immer aufmerk\u00adsam macht; das ist das, das ist das, das ist das. Der l\u00e4sst einen son\u00adst ungeschoren, weil der Ori\u00aden\u00adtale annimmt, dass man sich aus sich selb\u00adst entwick\u00adelt. \u2026 nur hingewiesen wird man auf alles. Daher ist der ori\u00aden\u00adtal\u00adis\u00adche Erzieher der\u00adjenige, der eigentlich in alle\u00addem, was er tut, immer \u2018da\u2019 sagt, da, da = Dada. So hei\u00dft er auch, Dada ist der ori\u00aden\u00adtal\u00adis\u00adche Erzieher. Er ist der\u00adjenige, der einem alle Dinge zeigt: da, da!\u201d (GA 279 in, Ernst Moll, Die Sprache der Laute, S.&nbsp;94)<\/p>\n<p>Im <strong>gotis\u00adchen Alpha\u00adbet<\/strong> wird der D\u2011Laut \u2018Daaz\u2019 genan\u00adnt, was abgeleit\u00adet ist vom gotis\u00adchen Wort \u2018dags\u2019 der \u2018Tag\u2019. Bei den Angel\u00adsach\u00adsen ist der Name des D \u2018Daeg\u2019, eben\u00adso der \u2018Tag\u2019. Der Runen\u00adreim lautet:<\/p>\n<p>Tag ist des Her\u00adrn Bote \u2014 den Men\u00adschen&nbsp;teuer<\/p>\n<p>das her\u00adrliche Gottes\u00adlicht; \u2014 Freude und Zuversicht<\/p>\n<p>Reichen und Armen, \u2014 allen gedeihlich.<\/p>\n<p>(Ernst Moll, Die Sprache der Laute, S.&nbsp;93)<\/p>\n<p>Im Lateinis\u00adchen ist mit \u2018deus\u2019 (Gott) \u2018dies\u2019 (Tag) ver\u00adwandt. Rudolf Stein\u00ader weist auf diese Ver\u00adwandtschaft hin: \u201cMit \u2018dies = Tag\u2019 hat man in \u00e4lteren Zeit\u00aden die Wortver\u00adwandtschaft von \u2018deus\u2019 und \u2018dies\u2019 ver\u00adbun\u00adden. Wenn man von Wochen\u00adt\u00ada\u00adgen sprach, so hat man nicht nur Zeitr\u00e4ume darunter ver\u00adstanden, son\u00addern man meinte die in Sonne, Mond, Mars wirk\u00adenden Wesens\u00adgrup\u00adpen.\u201d (GA 122 in, Ernst Moll, Die Sprache der Laute, S. 95) Die Sonne, die bewirkt, dass es hell wird, die den Tag macht, wurde als h\u00f6ch\u00adste Got\u00adtheit verehrt. Rudolf Stein\u00ader sagt \u00fcber diese V\u00f6lk\u00ader: \u201cSo hat man auch vielfach f\u00fcr diejeni\u00adgen V\u00f6lk\u00ader, welche Son\u00adnenan\u00adbeter wur\u00adden, \u2026 vorzugsweise darauf aufmerk\u00adsam gemacht, dass sie den Tag bewirk\u00adte, den Tag machte. Und die Folge davon ist, dass viele Worte bei den\u00adjeni\u00adgen V\u00f6lk\u00adern, die im Wesentlichen die h\u00f6ch\u00adste g\u00f6t\u00adtliche Macht in der Sonne anbeten, f\u00fcr die Son\u00adnenan\u00adbe\u00adtung mit \u2018Tag\u2019 zu \u00fcber\u00adset\u00adzen sind\u201d (GA 137 in: Ernst Moll, Die Sprache der Laute, S.&nbsp;95)<\/p>\n<p>Der Tag, \u2018dies\u2019, ist also der gro\u00dfe Erzieher und der deu\u00adtende \u2018Deus\u2019, der lenk\u00adende Gott. Der strahlende Tag ist das D, der kos\u00admis\u00adche Deuter, der Hin\u00adweis\u00ader auf den g\u00f6t\u00adtlichen Willen. Annemarie Dubach Donath (1895 \u2014 1972) zitiert Rudolf Stein\u00ader: \u201cDas D ist der Laut, in dem nachgeahmt wird die \u2018Reak\u00adtion auf ruhende Au\u00dfen\u00adwelt\u2019. \u2014 Der Men\u00adsch schaut sich um, gewahrt die Dinge der Welt um sich herum \u2014 \u2018dies durch dich\u2019 ist die Antwort sein\u00ader Seele auf das, was er wahrn\u00adimmt. Arme und H\u00e4nde \u2018deuten\u2019 hin auf die Gegen\u00adst\u00e4nde, die drau\u00dfen den Sin\u00adnen gegen\u00fcber\u00adste\u00adhen, senken sich hinein in die Umge\u00adbung, \u2018er schwingt mit\u2019.\u201d (Die Grun\u00addele\u00admente der Eury\u00adth\u00admie, in: Ernst Moll, Die Sprache der Laute, S. 95) Im Tag wurde also das lichtvolle, ausstrahlende Hin\u00addeuten des Gottes gese\u00adhen, damit der Men\u00adsch erken\u00adnen m\u00f6ge. Im klas\u00adsis\u00adchen San\u00adskrit hei\u00dft der \u2018Licht\u00adstrahl\u2019 \u2018did\u00adhi\u00adti\u2019, in der \u00e4lteren vedis\u00adchen Sprache meint dieses Wort den geisti\u00adgen Licht\u00adstrahl der Andacht und Kon\u00adtem\u00adpla\u00adtion, der Geisterkenntnis.<\/p>\n<p>Auch das Wort \u2018deutsch\u2019 tr\u00e4gt diesen strahlen\u00adden, hin\u00addeu\u00adten\u00adden Charak\u00adter des D, denn \u2018deut\u2019 h\u00e4ngt mit gotisch \u2018thi\u00adu\u00adda\u2019, althochdeutsch \u2018diot\u2019, mit\u00adtel\u00adhochdeutsch \u2018diet\u2019 zusam\u00admen und bedeutet \u2018Volk\u2019. Um das Jahr 1000 herum wird die deutsche Sprache \u2018diutis\u00adco zun\u00adgo\u2019 genan\u00adnt und \u2018diuten\u2019 hei\u00dft \u2018deuten\u2019. Damit ergibt sich f\u00fcr \u2018deuten\u2019 die Grundbe\u00addeu\u00adtung \u2018volk\u00adst\u00fcm\u00adlich machen\u2019. (Kluge, in Ernst Moll, Die Sprache der Laute, S. 95) Worauf man deuten kann und was man deuten kann, ist also deutsch, wie die Redewen\u00addung \u2018Sprich deutsch!\u2019 noch heute sug\u00adgeriert. Was klar und deut\u00adlich wird, bekommt Be-deutung.<\/p>\n<p>In der Edda, der ger\u00adman\u00adis\u00adchen Mytholo\u00adgie, Schildert das Lied Fi\u00f6lsvins\u00admal einen Ein\u00adwei\u00adhungsweg. Ein J\u00fcngling, der Thursen\u00adf\u00fcrst Wind\u00adkald, also \u2018Kalter Wind\u2019, will die reine Jungfrau, Mengla\u00adda, die \u2018Son\u00adnengl\u00e4nzende\u2019 gewin\u00adnen, die in der Waber\u00adlohe ihres Ret\u00adters har\u00adrt. Als Swipdag, \u2018Heller Tag\u2019, ist ihr der Ret\u00adter voraus\u00adge\u00adsagt und als solch\u00ader stellt sich der Held nach vie\u00adlen Pr\u00fc\u00adfun\u00adgen ihr&nbsp;vor:<\/p>\n<p>Auf rei\u00df\u2019 die T\u00fcre, schaff\u2019 weit\u00aden&nbsp;Raum,<\/p>\n<p>Hier magst du Swipdag schauen.<\/p>\n<p>Doch frage zuvor, ob noch erfreut<\/p>\n<p>Mengladen meine Minne. (Vers&nbsp;43)<\/p>\n<p>Und nach Mengladas Frage nach sein\u00ader Herkun\u00adft antwortet er:<\/p>\n<p>Swipdag hei\u00df ich, Solibart hie\u00df mein&nbsp;Vater,<\/p>\n<p>Her f\u00fchrten mich wind\u00adkalte&nbsp;Wege.<\/p>\n<p>Urd\u00addas Ausspruch \u00e4ndert niemand,<\/p>\n<p>Ob er unver\u00addi\u00adent auch tr\u00e4fe. (Vers&nbsp;47)<\/p>\n<p>Mengla\u00adda antwortet:<\/p>\n<p>Willkom\u00admen seist du, mein Wun\u00adsch erf\u00fcllt sich,<\/p>\n<p>Den Gru\u00df begleite der&nbsp;Kuss<\/p>\n<p>Unverse\u00adhenes Schauen beseligt doppelt<\/p>\n<p>Wo rechte Liebe verlangt.<\/p>\n<p>Lange sa\u00df ich auf liebem Berge<\/p>\n<p>Dich erhar\u00adrend Tag um&nbsp;Tag;<\/p>\n<p>Nun geschieht was ich hoffte, da du heimgekehrt bist,<\/p>\n<p>S\u00fc\u00dfer Fre\u00adund in meinen Saal.<\/p>\n<p>Swipdag sagt:<\/p>\n<p>Sehn\u00adlich Ver\u00adlan\u00adgen hatt\u2019 ich nach dein\u00ader&nbsp;Liebe<\/p>\n<p>Und du nach mein\u00ader&nbsp;Minne.<\/p>\n<p>Nun ist gewiss, wir bei\u00adde werden<\/p>\n<p>Miteinan\u00adder ewig leben. (Verse 48, 49,&nbsp;50)<\/p>\n<p>(in: Gun\u00addu\u00adla J\u00e4ger, Die Bild\u00adsprache der Edda, S.&nbsp;392f)<\/p>\n<p>Minne h\u00e4ngt zusam\u00admen mit englisch \u2018mind\u2019, mit Bewusst\u00adsein, Denken und Erin\u00adnern. Der J\u00fcngling ist ein Thursen\u00adf\u00fcrst, ein F\u00fcrst der trock\u00adnen Kr\u00e4fte des Astralleibs, der Bewusst\u00adsein\u00adskr\u00e4fte (im unter\u00adschied zu den Jotunen, den im \u00c4ther\u00adleib wirk\u00adenden Kr\u00e4ften Leben\u00adskr\u00e4ften). Diese Denkkr\u00e4fte musste er schulen und wan\u00addeln. Er musste sich sel\u00adber von Wind\u00adkald, von einem windig, unbest\u00e4ndig und kalt denk\u00adenden Men\u00adschen zu Swipdag wan\u00addeln, zu einem Men\u00adschen mit lichtem Denken, das unbeir\u00adrbar sein\u00ader Spur fol\u00adgt, gle\u00adich der Sonne am Him\u00admel.&nbsp; Und er musste Minne entwick\u00adeln, die aus dem Bewusst\u00adsein und Denken geborene Liebe. Mengla\u00adda verk\u00f6r\u00adpert dage\u00adgen die aus dem Herzen strahlende Liebe.<\/p>\n<p>Rudolf Stein\u00ader sagt \u00fcber diesen Prozess: \u201cDas Son\u00adnen\u00adhafte, das der Men\u00adsch durch lange Zeit\u00aden nur aus dem Kos\u00admos auf\u00adnahm, wird im Innern der Seele leuch\u00adt\u00adend wer\u00adden. Der Men\u00adsch wird von ein\u00ader inneren Sonne sprechen ler\u00adnen \u2026 er wird das \u2026 eigene Wesen als son\u00adnenge\u00adf\u00fchrt erken\u00adnen.\u201d (GA 26 in: Gun\u00addu\u00adla J\u00e4ger, Die Bild\u00adsprache der Edda, S.&nbsp;392f)<\/p>\n<p>Im \u2018Du\u2019 deutet der Men\u00adsch auf den Anderen und erken\u00adnt ihn als Gegen\u00fcber, als von sich ver\u00adschieden und doch gle\u00adicher\u00adma\u00dfen Ich\u00adbe\u00adgabt. Mar\u00adtin Buber sagt: \u201e<em>Der Men\u00adsch wird erst am Du zum Ich<\/em>.\u201d (Buber, Ich und Du, 2005, S.&nbsp;28)<\/p>\n<p>Ein weit\u00ader\u00ader Aspekt geh\u00f6rt zum D. Mit dem hin\u00adstrahlen\u00adden Deuten wird bewirkt, dass das Gese\u00adhene konkret und \u2018detail\u00adliert\u2019 erkan\u00adnt wer\u00adden kann. Dadurch geh\u00f6rt zum D auch das \u2018Deter\u00adminierende\u2019, Begren\u00adzende, Fes\u00adtle\u00adgende. , wie es im Wort \u2018Datum\u2019 erleb\u00adbar wird. Was gese\u00adhen und darauf gedeutet wer\u00adden kann, dass ist ein \u2018Ding\u2019, dessen Ursprungs\u00adbe\u00addeu\u00adtung \u2018Gericht\u2019 ist, wie es noch der Thing-Platz, die Gerichtsst\u00e4tte zeigt, mit der das Wort Ding ver\u00adwandt ist. Das D ist auch das Rich\u00adtungs\u00adgebende. \u201cDas D dr\u00fcckt immer aus ein Fest\u00adstellen, ein Richtiges.\u201d (GA 282, in Ernst Moll, Die Sprache der Laute, S.&nbsp;102)<\/p>\n<p>Der <strong>griechis\u00adche Buch\u00adstabe Delta<\/strong> ist ein Dreieck. Dies ist auch die Form eines spitzen Dachs, welch\u00ades das Haus nach oben abschlie\u00dft und gle\u00adichzeit\u00adig zum Him\u00admel weist. Schon die \u00e4ltesten griechis\u00adchen und ph\u00f6nizis\u00adchen Inschriften zeigen diesen Buch\u00adstaben als Dreieck. Der Name Delta stammt vom hebr\u00e4is\u00adchen Buch\u00adstaben\u00adna\u00admen \u2018Daleth\u2019, was \u2018T\u00fcr\u2019 bedeutet, was einen weit\u00aderen Aspekt des D zeigt. Rudolf Stein\u00ader sagt \u00fcber diesen Aspekt des D: \u201cImmer ist die T\u00fcr etwas, das uns aufmerk\u00adsam machen kann, dass da etwas ist. Und w\u00e4hrend der Men\u00adsch etwa im B noch \u2018einge\u00adh\u00fcllt\u2019, ver\u00adbor\u00adgen wie in einem Man\u00adtel im Scho\u00dfe der Got\u00adtheit ruht \u2014 und zugle\u00adich gewahr wird das Andere, \u2026\u2019 wird der Men\u00adsch im D\u2011Laut stark, er dringt durch und find\u00adet sich selb\u00adst: &lt;Ich muss durch&gt;\u2019.\u201d (Dubach-Donath, Die Grun\u00addele\u00admente der Eury\u00adth\u00admie, in: Ernst Moll, Die Sprache der Laute, S. 101) Als gle\u00adich\u00adschen\u00adkliges Dreieck ist es das umfassende Sym\u00adbol f\u00fcr alles Hin\u00addurch\u00adstrahlen und Deuten. So wurde es zum g\u00f6t\u00adtlichen Auge. Rudolf Stein\u00ader sagt: \u201cDas gle\u00adich\u00adseit\u00adige Dreieck mit dem Mit\u00adtelpunkt ist das Sym\u00adbol\u00adum f\u00fcr das equi\u00adlib\u00adri\u00aderte Zusam\u00admen\u00adwirken von Denken, F\u00fchlen und Wollen, aus dem her\u00adaus die Liebeskraft vom Men\u00adschen aktiv erzeugt wer\u00adden soll. \u2026 Die Mis\u00adsion der Erde\u00adnen\u00adtwick\u00adlung ist, ein voll\u00adst\u00e4ndi\u00adges Gle\u00adichgewicht der drei Ele\u00admente des Denkens, F\u00fch\u00adlens und Wol\u00adlens zu bewirken. In der okkul\u00adten Sym\u00adbo\u00adl\u00adik wurde das stets durch das gle\u00adich\u00adseit\u00adige Dreieck aus\u00adge\u00addr\u00fcckt, mit dem Mit\u00adtelpunkt, dem Ich, das dieses Gle\u00adichgewicht aktiv schafft und dadurch das vierte, das Ele\u00adment der Liebe schafft. \u2026 Die Drei\u00adheit zur Vier\u00adheit machen, ist das Geheim\u00adnis der Erde\u00adnen\u00adtwick\u00adlung.\u201d (GA 212, in: Ernst Moll, Die Sprache der Laute, S. 99f) Das D als Delta-Dreieck deutet also auch immer auf das Erden\u00adziel hin, auf die zu entwick\u00adel\u00adnden h\u00f6heren Wesens\u00adglieder des Geist\u00adselb\u00adst, Lebens\u00adgeist und Geist\u00admen\u00adschen, f\u00fcr die das Sym\u00adbol des Dreiecks eben\u00adso ste\u00adht. Diese Wesens\u00adglieder spie\u00adlen f\u00fcr das \u2018Denken\u2019, das im Deutschen bedeut\u00adsamer Weise das Siegel des D tr\u00e4gt, eine entschei\u00addende Rolle, wie Rudolf Stein\u00ader sagt: \u201cDas Denken und Vorstellen wird nicht durch das Gehirn her\u00advorgerufen, son\u00addern ist eine innere \u00fcbersinnliche T\u00e4tigkeit der drei h\u00f6heren Glieder der men\u00adschlichen Wesen\u00adheit. Die Gedanken wer\u00adden gespiegelt durch die T\u00e4tigkeit des Gehirns und wiederum zur\u00fcck\u00adge\u00adwor\u00adfen in den \u00c4ther\u00adleib, Astralleib und das Ich\u201d (GA 129, in: Ernst Moll, Die Sprache der Laute, S.&nbsp;100)<\/p>\n<p>So wie die Z\u00e4hne, als das Fes\u00adteste im K\u00f6r\u00adp\u00ader geord\u00adnet und gegr\u00fcn\u00addet ste\u00adhen, so bildet der hin\u00adter den Z\u00e4h\u00adnen gebildete Zahn\u00adlaut D die Kraft ab, sich durch das Denken geistig zu begr\u00fcn\u00adden \u2014 geistig da zu sein. Rudolf Stein\u00ader sagt: \u201cDas Kind hat noch mit den physis\u00adchen Z\u00e4h\u00adnen gedacht. \u2026 Dann emanzip\u00adiert sich die Wach\u00ads\u00adtum\u00adskraft der Z\u00e4hne und wird Denkkraft im Men\u00adschen, selb\u00adst\u00e4ndi\u00adge, freie Denkkraft. \u2026 [Dann wer\u00adden die Z\u00e4hne] Helfer f\u00fcr das\u00adjenige, was die Gedanken durch\u00addringt, f\u00fcr die Sprache. \u2026 Im Haupte emanzip\u00adiert sich die Zah\u00adnwach\u00adskraft als Denkkraft: dann wird gewis\u00adser\u00adma\u00dfen hin\u00adun\u00adtergeschoben das\u00adjenige, was die Z\u00e4hne jet\u00adzt nicht mehr direkt zu besor\u00adgen haben \u2026 ins Sprechen, sodass die Z\u00e4hne Helfer wer\u00adden beim Sprechen; darin zeigt sich noch ihre Ver\u00adwandtschaft mit dem Denken. Ver\u00adste\u00adhen wir, wie die Zahn\u00adlaute sich in das ganze Denken des Men\u00adschen hine\u00adin\u00adstellen, wie da die Z\u00e4hne zu Hil\u00adfe genom\u00admen wer\u00adden ger\u00adade dann, wenn der Men\u00adsch durch D T das bes\u00adtimmte Denkerische, das defin\u00adi\u00adtive Denkerische in die Sprache hinein\u00adbringt: dann sehen wir an den Zahn\u00adlaut\u00aden noch diese beson\u00addere Auf\u00adgabe der Z\u00e4hne. \u2026 Wir haben nicht mehr ein blo\u00df Physis\u00adches im Men\u00adschen, das Bei\u00dfen der Z\u00e4hne, oder h\u00f6ch\u00adstens das sich Bewe\u00adgen beim Sprechen bei den Zahn\u00adlaut\u00aden, son\u00addern wir haben in den Z\u00e4h\u00adnen ein \u00e4u\u00dferes Bild, eine naturhafte Imag\u00adi\u00adna\u00adtion des Denkens. Das Denken schie\u00dft gewis\u00adser\u00adma\u00dfen hin und zeigt sich uns an den Z\u00e4h\u00adnen: Seht Ihr, da habt Ihr meine \u00e4u\u00dfere Phys\u00adiog\u00adnomie!\u201d (GA 307 in: Ernst Moll, Die Sprache der Laute, S.&nbsp;106)<\/p>\n<p>Wird der Mund aufges\u00adper\u00adrt, so bilden die bei\u00adden Zah\u00adn\u00adrei\u00adhen des Ober- und Unterkiefers ein Oval. Wird in dieses Oval in \u201cKreis\u201d-segmente, z.B. nach der Anzahl der Wochen im Jahr geteilt, entste\u00adhen spitze Winkel, fast Delta-For\u00admen. Denke ich mir diese sich im Zen\u00adtrum tre\u00adf\u00adfend\u00aden Dreiecke am Rand des Ovals aufgestellt, so entste\u00adht das Bild von Z\u00e4h\u00adnen. Allerd\u00adings haben wir weniger Z\u00e4hne, als Wochen in einem Hal\u00adb\u00adjahr&nbsp;sind.<\/p>\n<p>Der Zahn ist das D: altirisch \u2018det\u2019, litauisch \u2018dan\u00adtis\u2019, lateinisch \u2018dens, den\u00adtis\u2019 griechisch \u2018od\u00fas, od\u00f3n\u00adtos\u2019, altindisch \u2018dant, dan\u00adta\u2019. Das D \u2018divi\u00addiert\u2019.<\/p>\n<p>Im <strong>Keltischen<\/strong> sind die Namen des D irisch \u2018dair\u2019 und schot\u00adtisch-g\u00e4lisch \u2018duir\u2019, bei\u00adde mit der Bedeu\u00adtung \u2018Eiche\u2019. Das D wird her\u00advorge\u00adbracht, sagt Rudolf Stein\u00ader \u201cdass sich der ganze Men\u00adsch mit allen seinen vier Gliedern einen Schw\u00ader\u00adpunkt schafft. (GA 162 in: Ernst Moll, Die Sprache der Laute, S. 105) Dieser Schw\u00ader\u00adpunkt ist ver\u00adschieden beim D, T und Th: beim D liegt er im Astralis\u00adchen, beim T im \u00c4therischen und beim Th im physis\u00adchen. Von der Eiche, \u2018dair\u2019 haben die \u2018Druiden\u2019, die geisti\u00adgen F\u00fchrer der Kel\u00adten ihren&nbsp;Namen.<\/p>\n<p>Der <strong>slaw\u00adis\u00adche Name<\/strong> des D ist \u2018dobr\u00f3\u2019, das \u2018Gute\u2019. Ety\u00admol\u00ado\u00adgisch stammt es von \u2018d\u00f3ba\u2019, dessen Grundbe\u00addeu\u00adtung \u2018Zeit, Zeit\u00adpunkt, Ter\u00admin\u2019 ist. Das Gute ist also das in der Zeit Fest\u00adge\u00adset\u00adzte. Alt\u00adbul\u00adgar\u00adisch bedeutet \u2018po-dob\u00e1-jet\u2019, wie auch griechisch \u2018dei\u2019, \u2018es ist n\u00f6tig, es geziemt\u2019 und meint das zu einem bes\u00adtimmten Zeit\u00adpunkt Richtige und Gute, das zu tun ist. Slaw\u00adisch \u2018d\u00e9lo\u2019 ist die \u2018Tat\u2019 von \u2018d\u00e9lati\u2019, \u2018tun\u2019, abgeleit\u00adet von altindisch \u2018d\u00e1d\u00adhati\u2019, \u2019set\u00adzen\u2019. Der Stern hie\u00df bei den alten Slawen \u2018dsves\u00adda\u2019, der vom Him\u00admel aus deutet und den Weg&nbsp;weist.<\/p>\n<h4><strong>\u00dcber die Gegenspr\u00fcche 4 D und 30&nbsp;d<br>\n<\/strong><\/h4>\n<p>Das Licht pr\u00e4gt die Stim\u00admung der Mantren <a href=\"https:\/\/www.stellamaris-seelenkalender.de\/?page_id=877\">4 D<\/a> und <a href=\"https:\/\/www.stellamaris-seelenkalender.de\/?page_id=1425\">30 d<\/a>, ohne dass es im Zen\u00adtrum ste\u00adht. Diese Mantren sind hell, sehr hell sog\u00adar. Inneres Licht wird gerne mit Bewusst\u00adsein ver\u00adbun\u00adden. Doch das Mantra 4 D hat nur bed\u00adingt einen wachen Ich-Sprech\u00ader. Es ist die Empfind\u00adung, die nicht die Umwelt, son\u00addern sich selb\u00adst wahrn\u00adimmt, sich selb\u00adst f\u00fchlt und dies aus\u00addr\u00fcckt. Doch alles weit\u00adere ist in der neu\u00adtral beschreiben\u00adden drit\u00adten Per\u00adson ver\u00adfasst. Es geht um einen Prozess, der auch dann \u2014 oder sog\u00adar ger\u00adade dann geschieht, wenn kein wach\u00ades Tages\u00adbe\u00adwusst\u00adsein herrscht. Im Mantra 30 d ist das anders, denn dieses Mantra ist aus der Per\u00adspek\u00adtive eines Ich-Sprech\u00aders geschrieben. Auch sein Blick richtet sich nach innen. Er benen\u00adnt die Ergeb\u00adnisse seines Denkens, die Ver\u00e4n\u00adderung seines F\u00fch\u00adlens und schlie\u00dflich das, was er empfind\u00adet. Neben dem Licht (4 D: son\u00adner\u00adhellte Welt, Licht\u00ades\u00adfluten und 30 d: See\u00adlen\u00adson\u00adnen\u00adlicht, See\u00adlen\u00adsom\u00admer) spielt in bei\u00adden Mantren die Empfind\u00adung bzw. das Empfind\u00aden eine&nbsp;Rolle.<\/p>\n<p>Im Mantra 4 D spricht die Empfind\u00adung. Sie sagt, dass sie das Wesen ihres Wesens f\u00fchlt. Die Empfind\u00adung ist das erwachende Bewusst\u00adsein, die aufkeimende Wahrnehmungs\u00adf\u00e4higkeit. Ich ver\u00adste\u00adhe die Empfind\u00adung als das, was Rudolf Stein\u00ader die Empfind\u00adungsseele nen\u00adnt. Diese Seele kennze\u00adich\u00adnet ein Bewusst\u00adsein, das noch eine Ein\u00adheit bildet mit dem Wahrnehmungs\u00adge\u00adgen\u00adstand, mit der Welt. Die Empfind\u00adung sagt und erken\u00adnt damit, dass sie sich sel\u00adber wahrn\u00adimmt. Sie f\u00fchlt das Wesen ihres Wesens. Sie sagt, dass sie das sel\u00adber f\u00fchlt: \u201cIch f\u00fch\u00adle \u2026\u201d Die Empfind\u00adung spricht als Ich, denn das aufkeimende Bewusst\u00adsein, das mit zunehmender Wach\u00adheit zum Ich-Bewusst\u00adsein wer\u00adden wird, nimmt zuerst die eigene Empfind\u00adungs\u00adf\u00e4higkeit und dadurch sich sel\u00adber wahr. Die Empfind\u00adung nimmt wahr, dass Ihr Wesen f\u00fch\u00adlen\u00addes Gewahr\u00adsein&nbsp;ist.<\/p>\n<p>Was nun fol\u00adgt, nimmt die Empfind\u00adung nicht sel\u00adber wahr. Es wird als ein objek\u00adtiv\u00ader Vor\u00adgang geschildert. Die Empfind\u00adung ist in ein\u00ader Umge\u00adbung, in ein\u00ader Welt, die von der Sonne erhellt ist. Diese Sonne k\u00f6n\u00adnte das eigene Bewusst\u00adseinslicht sein, denn ohne dieses Licht ist die Empfind\u00adung nicht in der Lage \u00fcber\u00adhaupt etwas wahrzunehmen. Doch die Empfind\u00adung erken\u00adnt es nicht als Eigen\u00adlicht. Sie vere\u00adint sich mit den Licht\u00ades\u00adfluten, mit der auf sie ein\u00adstr\u00f6\u00admenden, unun\u00adter\u00adbroch\u00adenen Flut an Wahrnehmungen. In jed\u00ader Wahrnehmung ist Licht ver\u00adbor\u00adgen, Weisheit\u00adslicht durch das dieses Wesen oder dieses Ding geschaf\u00adfen wurde. Die Weisheit ein\u00ader Pflanze sind z.B. die geometrischen Geset\u00adze, sicht\u00adbar in der Anor\u00addung der Bl\u00fcten\u00adbl\u00e4t\u00adter, die Weisheit des Pho\u00adto\u00adsyn\u00adte\u00adse\u00adprozess\u00ades usw. Auch wenn diese Weisheit dem Betra\u00adchter nicht bewusst wird, ist sie in der Wahrnehmung enthal\u00adten. Die Empfind\u00adungsseele vere\u00adinigt sich mit diesen Weisheits-Licht\u00ades\u00adfluten der Wahrnehmung. Und ger\u00adade aus der wahrnehmenden Vere\u00adini\u00adgung mit der Welt kann die Empfind\u00adungsseele die W\u00e4rme gewin\u00adnen, die sie dem Denken zu dessen Klarheit schenken will. F\u00fcr die Empfind\u00adungsseele gibt es noch keine Dual\u00adit\u00e4t. Sie erlebt unge\u00adbroch\u00adene Ein\u00adheit mit der Welt, denn die Tren\u00adnung kommt erst in der Ver\u00adstandes- oder Gem\u00fctsseele, die sich getren\u00adnt und der Welt gegen\u00fcber\u00adste\u00adhend erlebt. Durch ihr Sein verbindet die Empfind\u00adungsseele den Men\u00adschen fortw\u00e4hrend mit der Welt, auch wenn dieses Ein\u00adheits\u00adbe\u00adwusst\u00adsein vom Ver\u00adstand \u00fcbert\u00f6nt wird.<\/p>\n<p>Im Mantra 30 d stellt der Ich-Sprech\u00ader fest, dass ihm im See\u00adlen\u00adson\u00adnen\u00adlicht reife Fr\u00fcchte des Denkens wach\u00adsen. Sie sprie\u00dfen ihm in Son\u00adnen\u00adlicht sein\u00ader Seele. Dieses See\u00adlen\u00adson\u00adnen\u00adlicht ist das See\u00adlen\u00adlicht, die zu Bewusst\u00adsein sich wan\u00addel\u00adnde Leben\u00adskraft, die jede See\u00adlen\u00adf\u00e4higkeit und so auch das Denken erst erm\u00f6glicht. Reife Denk\u00adfr\u00fcchte sind Ideen, Gedanken\u00adzusam\u00admen\u00adh\u00e4nge, die lebendig gewach\u00adsen und an der Wirk\u00adlichkeit sich gebildet haben. Diese tragf\u00e4hi\u00adgen Denk-Fr\u00fcchte ver\u00adwan\u00addeln das sit\u00adu\u00ada\u00adtive, schwank\u00adende F\u00fchlen in die Sicher\u00adheit des Selb\u00adst\u00adbe\u00adwusst\u00adseins. Die wichtig\u00adste Denk-Frucht ist die Erken\u00adnt\u00adnis von sich selb\u00adst, die Selb\u00adsterken\u00adnt\u00adnis. Echte Selb\u00adsterken\u00adnt\u00adnis bewirkt sicheres Selb\u00adst\u00adbe\u00adwusst\u00adsein. Und durch die Sicher\u00adheit des Bewusst\u00adseins von sich selb\u00adst, begr\u00fcn\u00addet der Men\u00adsch sich als Geist. Der Geist, der im unbe\u00adwussten Zus\u00adtand geschlafen hat\u00adte, erwacht. Rudolf Stein\u00ader sagt, dass die Erde im Herb\u00adst erwacht, indem sie alle Leben\u00adskr\u00e4fte in sich hineinzieht. Zum Herb\u00adst geh\u00f6rt also das Erwachen des Geistes. Und das ist erst der Anfang, denn die Wach\u00adheit steigert sich bis in den Win\u00adter \u2014 und mit ihr das See\u00adlen\u00adson\u00adnen\u00adlicht, denn das wird im See\u00adlen\u00adsom\u00admer sicher\u00adlich beson\u00adders hell und warm scheinen.<\/p>\n<p>Im Mantra 4 D wird die hin\u00adstrahlende, hin\u00adweisende, die Welt ber\u00fchrende Qual\u00adit\u00e4t des D\u2019s erleb\u00adbar. Im Mantra 30 d ber\u00fchrt die Welt den Men\u00adschen. Diese Ber\u00fchrung zeigt sich in den sprie\u00dfen\u00adden Denk-Fr\u00fccht\u00aden und im Sicher\u00adw\u00ader\u00adden des Selb\u00adst\u00adbe\u00adwusst\u00adseins. Hier ste\u00adht die befes\u00adti\u00adgende Qual\u00adit\u00e4t des Sto\u00dflautes im Vordergrund.<\/p>\n<p>Im Mantra 4 D kann die Liebe der Mengla\u00adda, der Son\u00adnengl\u00e4nzen\u00adden, gese\u00adhen wer\u00adden, im Mantra 30 d die Minne, die Bewusst\u00adsein\u00adskraft, von Swipdag, Heller Tag. Und vielle\u00adicht ist die klan\u00adgliche \u00c4hn\u00adlichkeit von Mengla\u00adda und Mag\u00addale\u00adna kein Zufall, best\u00e4tigt Rudolf Stein\u00ader doch, dass das Gewandt der Maria Mag\u00addale\u00adna gelb dargestellt wurde. \u201cDie Mag\u00addale\u00adna wer\u00adden Sie sehr h\u00e4u\u00adfig bei denen, die die Tra\u00addi\u00adtion gut gekan\u00adnt haben oder noch etwas Hellse\u00adhen gehabt haben, im gel\u00adben Gewand sehen \u2026 Da ist immer ver\u00adsucht wor\u00adden, zu entsprechen der Aura der betr\u00ade\u00adf\u00adfend\u00aden Indi\u00advid\u00adu\u00adal\u00adit\u00e4t; denn das Bewu\u00dft\u00adsein war vorhan\u00adden, in der Klei\u00addung die Aura nachzuah\u00admen, in der Klei\u00addung einen Aus\u00addruck der Aura zu schaf\u00adfen.\u201d (Lit.: GA 163, S.&nbsp;36f)<\/p>\n\t\t\t<a href=\"https:\/\/www.stellamaris-seelenkalender.de\/?page_id=877\" target=\"_self\">\n\t\t\t\t\t\tBlog zum Spruch 4&nbsp;D&nbsp;<\/a>\n\t\t\t<a href=\"https:\/\/www.stellamaris-seelenkalender.de\/?page_id=1425\" target=\"_self\">\n\t\t\t\t\t\tBlog zum Spruch 30&nbsp;d&nbsp;<\/a>\n\t\t\t<a href=\"https:\/\/www.stellamaris-seelenkalender.de\/?page_id=2789\" target=\"_self\">\n\t\t\t\t\t\tN\u00e4ch\u00adster Blog-Eintrag&nbsp;<\/a>\n\t\t\t<a href=\"https:\/\/www.stellamaris-seelenkalender.de\/?page_id=136\" target=\"_self\">\n\t\t\t\t\t\tzur\u00fcck zur \u00dcbersicht&nbsp;<\/a>\n\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>&nbsp; Die Gegen\u00adspr\u00fcche 4 D und 30&nbsp;d 4 D Ich f\u00fch\u00adle Wesen meines Wesens: So spricht Empfind\u00adung, Die in der son\u00adner\u00adhell\u00adten&nbsp;Welt Mit Licht\u00ades\u00adfluten sich vere\u00adint; Sie will dem Denken Zur Klarheit W\u00e4rme schenken Und Men\u00adsch und&nbsp;Welt In Ein\u00adheit fest verbinden. 30 d Es sprie\u00dfen mir im See\u00adlen\u00adson\u00adnen\u00adlicht Des Denkens reife Fr\u00fcchte, In Selb\u00adst\u00adbe\u00adwusst\u00adseins Sicher\u00adheit Verwandelt\u2026<\/p>\n","protected":false},"author":1,"featured_media":0,"parent":0,"menu_order":0,"comment_status":"closed","ping_status":"closed","template":"","meta":{"wp_typography_post_enhancements_disabled":false,"footnotes":""},"class_list":["post-2769","page","type-page","status-publish","hentry"],"_links":{"self":[{"href":"https:\/\/www.stellamaris-seelenkalender.de\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/pages\/2769","targetHints":{"allow":["GET"]}}],"collection":[{"href":"https:\/\/www.stellamaris-seelenkalender.de\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/pages"}],"about":[{"href":"https:\/\/www.stellamaris-seelenkalender.de\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/types\/page"}],"author":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.stellamaris-seelenkalender.de\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/users\/1"}],"replies":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.stellamaris-seelenkalender.de\/index.php?rest_route=%2Fwp%2Fv2%2Fcomments&post=2769"}],"version-history":[{"count":0,"href":"https:\/\/www.stellamaris-seelenkalender.de\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/pages\/2769\/revisions"}],"wp:attachment":[{"href":"https:\/\/www.stellamaris-seelenkalender.de\/index.php?rest_route=%2Fwp%2Fv2%2Fmedia&parent=2769"}],"curies":[{"name":"wp","href":"https:\/\/api.w.org\/{rel}","templated":true}]}}