{"id":2728,"date":"2024-10-10T23:09:18","date_gmt":"2024-10-10T21:09:18","guid":{"rendered":"https:\/\/www.stellamaris-seelenkalender.de\/?page_id=2728"},"modified":"2025-05-05T20:21:20","modified_gmt":"2025-05-05T18:21:20","slug":"blog-beitrag-1-2-copy-3-copy-7-copy-copy-copy-copy-copy-2-copy-copy-copy-copy-copy-copy-copy-copy-copy-copy-copy-copy-copy-copy-copy-copy-copy-copy-copy-copy-copy-copy-2","status":"publish","type":"page","link":"https:\/\/www.stellamaris-seelenkalender.de\/?page_id=2728","title":{"rendered":"Blog \u2014 Gegenspr\u00fcche 2 B \u2014 28&nbsp;b"},"content":{"rendered":"\n\n\t<p><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" src=\"https:\/\/www.stellamaris-seelenkalender.de\/wp-content\/uploads\/2024\/10\/2-B-28-b-300x169.png\" alt width=\"300\" height=\"169\"><\/p>\n<h4><strong>Die Gegenspr\u00fcche 2 B<\/strong><strong> und 28&nbsp;b<br>\n<\/strong><\/h4>\n<table width=\"713\">\n<tbody>\n<tr>\n<td width=\"311\"><strong>2 B<\/strong>\n<p>Ins \u00c4u\u00dfre des Sinnesalls<\/p>\n<p>Ver\u00adliert Gedanken\u00admacht ihr Eigensein;<\/p>\n<p>Es find\u00aden Geisteswelten<\/p>\n<p>Den Men\u00adschen\u00adsprossen wieder,<\/p>\n<p>Der seinen Keim in&nbsp;ihnen,<\/p>\n<p>Doch seine Seelenfrucht<\/p>\nIn sich muss finden.<\/td>\n<td width=\"16\"><\/td>\n<td width=\"311\"><strong>28 b<\/strong>\n<p>Ich kann im Innern neu belebt<\/p>\n<p>Erf\u00fchlen eignen Wesens Weiten<\/p>\n<p>Und krafter\u00adf\u00fcllt Gedankenstrahlen<\/p>\n<p>Aus See\u00adlen\u00adson\u00adnen\u00admacht<\/p>\n<p>Den Leben\u00adsr\u00e4t\u00adseln l\u00f6send spenden,<\/p>\n<p>Erf\u00fcl\u00adlung manchem Wun\u00adsche leihen,<\/p>\nDem Hoff\u00adnung schon die Schwin\u00adgen l\u00e4hmte.<\/td>\n<\/tr>\n<\/tbody>\n<\/table>\n<h4><strong>Die Eurythmieformen zu den Mantren 2 B und 28&nbsp;b<br>\n<\/strong><\/h4>\n<p><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" src=\"https:\/\/www.stellamaris-seelenkalender.de\/wp-content\/uploads\/2025\/05\/2-B-300x169.png\" alt width=\"300\" height=\"169\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" src=\"https:\/\/www.stellamaris-seelenkalender.de\/wp-content\/uploads\/2025\/05\/28-b-300x169.png\" alt width=\"300\" height=\"169\"><\/p>\n<h4><strong>\u00dcber den Buchstaben \u201cB\u201d<\/strong><\/h4>\n<p>Das B ist der erste Kon\u00adso\u00adnant nach dem Vokal A. So wie das A als der Ur-Laut und im spezielleren als der Ur-Vokal ange\u00adse\u00adhen wer\u00adden kann, so ist das B der Ur-Kon\u00adso\u00adnant, das H\u00fclle und Form gebende, Leib\u00adliche schlechthin. Rudolf Stein\u00ader sagt: \u201eDie Griechen haben nicht ein A, ein Alpha, so gedacht, ohne an den Men\u00adschen zu denken. Sie wur\u00adden gle\u00adich an den Men\u00adschen erin\u00adnert. Und sie haben nicht ein Beta gehabt, ohne sich an ein Haus zu erin\u00adnern, worin der Men\u00adsch wohnt. Das Alpha ist immer der Men\u00adsch. Sie stell\u00adten sich etwas dem Men\u00adschen \u00c4hn\u00adlich\u00ades vor. Und bei Beta, da stell\u00adten sie sich etwas, was um den Men\u00adschen herum ist, vor. Da wurde dann das j\u00fcdis\u00adche Beth und das griechis\u00adche Beta das Umh\u00fcl\u00adlende um das Alpha, das noch drin\u00adnen ist als geistiges Wesen. So w\u00fcrde auch der K\u00f6r\u00adp\u00ader das Beth, Beta sein, und das Alpha der Geist darin\u00adnen. Und nun reden wir heute vom \u00abAlpha\u00adbet\u00bb \u2014 das hei\u00dft aber f\u00fcr die Griechen: \u00abder Men\u00adsch in seinem Haus\u00bb, oder auch: \u00abder Men\u00adsch in seinem K\u00f6r\u00adp\u00ader\u00bb, in sein\u00ader Umh\u00fcl\u00adlung.\u201d (GA 353, S. 226) Und an ander\u00ader Stelle nen\u00adnt Rudolf Stein\u00ader dieses Haus des B den Tempel.<\/p>\n<p>Das <strong>griechis\u00adche Beta<\/strong> (\u0392, \u03b2) stammt vom hebr\u00e4is\u00adchen Beth (\u05d1) (bjt) und bedeutet \u2018Haus\u2019, man k\u00f6n\u00adnte auch sagen \u2018Bau\u2019. Rudolf Stein\u00ader beschreibt das Erleb\u00adnis des Beth als eine Hohlkugel: Der Buch\u00adstabe \u201cBeth \u2014 der regt an alles, das, was Sie im Bilde bekom\u00admen, wenn Sie sich eine m\u00e4chtige gro\u00dfe Kugel, eine Hohlkugel denken, sich selb\u00adst im Innern vorstellen, und nun von allen Punk\u00adten von allen inneren Punk\u00adten dieser Hohlkugel wiederum Strahlen nach innen sich denken, nach dem Mit\u00adtelpunkt here\u00adin\u00adstrahlend.\u201d (GA 122, in: Ernst Moll, Die Sprache der Laute, S.&nbsp;68)<\/p>\n<p>Dieses umschlie\u00dfende Erleb\u00adnis des B find\u00adet sich in den Worten \u2018Burg\u2019, \u2018Bude\u2019, Baracke\u2019 (von spanisch \u2018bar\u00adro\u2019, der \u2018Lehm\u2019, aus dem die Ziegel gemacht wur\u00adden), \u2018Bett\u2019 und \u2018Beet\u2019. Beim \u2018Bach\u2019 ist die Umh\u00fcl\u00adlung das Ufer, das \u2018Boot\u2019 zeigt das B in der Bootswand, sodass das Wass\u00ader das Boot tr\u00e4gt wie der \u2018Erd-boden\u2019 den Men\u00adschen. Der \u2018Ball\u2019 und der \u2018Bal\u00adlon\u2019 sind Hohlkugeln. Die Nach\u00adsilbe \u2011bar dr\u00fcckt das Tra\u00adgende aus z.B. \u2018frucht-bar\u2019 ist das Frucht tra\u00adgende; \u2018belast-bar\u2019 ist das Last tra\u00adgende und \u2018begreif-bar\u2019 ist das Greifen ertra\u00adgende. Dieses Suf\u00adfix geht zur\u00fcck auf gotisch \u2018bairan\u2019, \u2018tra\u00adgen\u2019.<\/p>\n<p>Beim \u2018Beten\u2019 zieht sich der Men\u00adsch in sein Inneres, in seinen geisti\u00adgen Raum zur\u00fcck. K\u00f6r\u00adper\u00adlich ist dieser Innen\u00adraum der \u2018Bauch\u2019. \u2018Leib\u2019 hei\u00dft auf hebr\u00e4isch \u2018b\u00e9ten\u2019, sodass f\u00fcr den Hebr\u00e4er der \u2018Tem\u00adpel\u2019 \u2018beth\u2019 (bjth) und der Leib \u2018b\u00e9ten\u2019 klan\u00adglich zusam\u00admenge\u00adh\u00f6ren und im \u00fcber\u00adtra\u00adge\u00adnen Sinne das gle\u00adiche meinen.<\/p>\n<p>Der \u2018Leib\u2019 ist die Ver\u00adh\u00fcl\u00adlung, die dem Men\u00adschen das Geistige ver\u00adbirgt, das seine Inkar\u00adna\u00adtion hin\u00addern w\u00fcrde. Rudolf Stein\u00ader sagt, dass dem Men\u00adschen alles \u201cver\u00adh\u00fcllt [wird], was ihm die Ver\u00adsuchung ein\u00adfl\u00f6\u00dfen kon\u00adnte, nur in der geisti\u00adgen Welt zu bleiben. Und diese Ver\u00adh\u00fcl\u00adlung dr\u00fcckt sich aus eben in sein\u00ader Umh\u00fcl\u00adlung mit der Leib\u00adlichkeit. Er wird in die Leib\u00adlichkeit einge\u00adf\u00fcgt, damit er nicht schaut, was Luz\u00adifer vor ihn hin\u00adstellen will.\u201d (GA 153, in: Ernst Moll, Die Sprache der Laute, S.&nbsp;72)<\/p>\n<p>Das B ist auch der Laut des \u00c4rm\u00adlichen und Kleinen. Aram\u00e4isch hei\u00dft der \u2018Sohn\u2019 \u2018bar\u2019 (br), gotisch das \u2018Kind\u2019 barn\u2019, ital\u00adienisch \u2018bam\u00adbi\u00adno\u2019 das Kleinkind. Eng ver\u00adwand mit dem B ist das P. Lateinisch \u2018pau\u00adcus\u2019 bedeutet \u2018klein, ger\u00ading\u2019, \u2018paulus\u2019 eben\u00adso, sodass der Apos\u00adtel Paulus der \u2018Kleine\u2019 ist. \u2018Pau\u00adper\u2019 bedeutet \u2018arm, beschr\u00e4nkt, bed\u00fcrftig\u2019.<\/p>\n<p>Auch der dicke Pelz des \u2018B\u00e4ren\u2019 und die \u2018Wabe\u2019 der \u2018Bienen\u2019 zeigen die B\u2011Geb\u00e4rde.<\/p>\n<p>Rudolf Stein\u00ader nutzt zur Beschrei\u00adbung der K\u00f6r\u00adper\u00adlichkeit des Men\u00adschen, zur Unter\u00adschei\u00addung von Kopf und K\u00f6r\u00adp\u00ader, A und B; und es k\u00f6n\u00adnte sein, dass er mit den Qual\u00adit\u00e4ten dieser Laute auch die K\u00f6r\u00adper\u00adpar\u00adtien charak\u00adter\u00adisieren wollte: \u201cDer Kopf des Men\u00adschen ist ja ein \u2026 weit \u00e4lteres Instru\u00adment als die \u00fcbrige K\u00f6r\u00adper\u00adlichkeit. \u2026 Er ist \u2026 schon her\u00fcbergekom\u00admen von der Sat\u00adurn, Son\u00adnen- und Mon\u00adden\u00adtwick\u00adlung [von den drei fr\u00fcheren Erdinkar\u00adna\u00adtio\u00adnen]. Aber wenn der Men\u00adsch so sich aus\u00adge\u00adbildet h\u00e4tte, wie er von der Mon\u00adde\u00adnen\u00adtwick\u00adlung her\u00fcbergekom\u00admen ist, dann w\u00e4re er nicht so gewor\u00adden, wie er jet\u00adzt ist. \u2026 Schema\u00adtisch k\u00f6n\u00adnte man sagen: der Men\u00adsch w\u00e4re eine Art Gespenst, aus dem nur etwas deut\u00adlich\u00ader die Kopfes\u00adform her\u00adaus\u00adra\u00adgen w\u00fcrde. \u2026 Dazu war eigentlich der Men\u00adsch bes\u00adtimmt. \u2026 Die \u00fcbrige K\u00f6r\u00adper\u00adlichkeit w\u00fcrde \u2026 blo\u00dfe ele\u00admen\u00adtarische Wesen\u00adheit sein; und es w\u00fcrde dann wirk\u00adsam sein in seinem Haupt alles das\u00adjenige \u2014 ich nenne es A \u2014 was Erb\u00adst\u00fcck ist des von der Erde ver\u00adwan\u00addel\u00adten Mon\u00adden\u00adseins. Also das, was ich da A nenne \u2026 das ist eigentlich der Men\u00adsch. Der Men\u00adsch in Wirk\u00adlichkeit ist \u2026 das Haupt mit nur einem ganz gerin\u00adgen Ansatz. Das andere, was der Men\u00adsch noch hat \u2014 nen\u00adnen wir es B \u2014 \u2026 ist \u2026 die Gestal\u00adtung der kos\u00admis\u00adchen Hier\u00adar\u00adchien; wie aus dem Scho\u00df der kos\u00admis\u00adchen Hier\u00adar\u00adchien ragt der Men\u00adsch, d.h. das\u00adjenige, was von ihm gewor\u00adden ist seit der Sat\u00adurnzeit, her\u00adaus. \u2026 [Erst durch die luz\u00adiferische Ver\u00adf\u00fchrung wird diese] ele\u00admen\u00adtarische Leib\u00adlichkeit \u2026, [der] K\u00f6r\u00adp\u00ader kos\u00admis\u00adch\u00ader Hier\u00adar\u00adchien [verdichtet zum heuti\u00adgen] Men\u00adschenk\u00f6r\u00adp\u00ader\u201d (GA 177, in: Ernst Moll, Die Sprache der Laute, S.&nbsp;73)<\/p>\n<p>Der <strong>gotis\u00adche Name <\/strong>des B ist \u2018bjarkan\u2019 (\u16d2), die \u2018Birke\u2019. Die \u00fcber\u00adliefer\u00adten Runen\u00adreime brin\u00adgen diesen Baum in Beziehung zu Loki, dem nordis\u00adchen Luzifer.<\/p>\n<p>Der nor\u00adwegis\u00adche Runen\u00adreim lautet:<\/p>\n<p>Birken\u00adzweig ist das laub\u00adgr\u00fcn\u00adste&nbsp;Reis;<\/p>\n<p>Loki brachte Falschheitsgl\u00fcck.<\/p>\n<p>Ganz \u00e4hn\u00adlich der isl\u00e4ndis\u00adche Spruch:<\/p>\n<p>Birken\u00adreis ist ein Laubre\u00adich\u00ader&nbsp;Zweig<\/p>\n<p>und ein klein\u00ader&nbsp;Baum<\/p>\n<p>und ein jugendlich\u00ades&nbsp;Holz.<\/p>\n<p>Auf dem\u00adsel\u00adben Perga\u00adment hei\u00dft es weiter:<\/p>\n<p>Flos (floris, latein.) ist eine&nbsp;Blume<\/p>\n<p>die Blume ist eine Pflanze<\/p>\n<p>eine Pflanze ist die&nbsp;Birke<\/p>\n<p>die Birke ist ein Runenstab.<\/p>\n<p>(Ernst Moll, Die Sprache der Laute, S.&nbsp;74)<\/p>\n<p>Die Birke hei\u00dft auf Latein \u2018betu\u00adla\u2019. Das\u00adselbe Wort, \u2018betu\u00adla\u2019 (btvlh) bedeutet auf hebr\u00e4isch \u2018Jungfrau\u2019, eigentlich \u2018die abgeson\u00addert Lebende\u2019, die in ihrem Hause, beth (bjt), Lebende. Die \u2018Tochter\u2019, das \u2018M\u00e4d\u00adchen\u2019 hei\u00dft \u2018bath\u2019 (bt). Bei den Ger\u00adma\u00adnen wurde die Birke mit ihrem wei\u00dfen Stamm als Jungfrau emp\u00adfun\u00adden. Rudolf Stein\u00ader ord\u00adnet das B (und das P) dem Stern\u00adbild der Jungfrau zu.<\/p>\n<p>Die innere Stimme, die Stimme der Seele, die Jesus in jun\u00adgen Jahren ver\u00adnahm, beschreibt Rudolf Stein\u00ader als <a href=\"https:\/\/anthrowiki.at\/Bath-Kol\" target=\"_blank\" rel=\"noopener\">Bath-Kol<\/a>:&nbsp;\u201eDie Bath-Kol nan\u00adnte man jene eigen\u00adt\u00fcm\u00adliche, inspiri\u00aderende Stimme, zwar eine schw\u00e4chere Stimme der Einge\u00adbung, eine Stimme min\u00adder\u00ader Art als der Geist, der die alten Propheten inspiri\u00aderte, aber doch noch etwas \u00c4hn\u00adlich\u00ades stellte diese Stimme dar. So sprach manch\u00ader in der Umge\u00adbung des Jesus von der Bath-Kol. Von dieser Bath-Kol wird uns in sp\u00e4teren j\u00fcdis\u00adchen Schriften manch\u00ades erz\u00e4hlt.&nbsp;\u2026<\/p>\n<p>W\u00e4hrend in dem Hause des Jesus von Nazareth die dort ver\u00adsam\u00admelten Schrift\u00adgelehrten von dieser inspiri\u00aderen\u00adden Stimme der Bath-Kol sprachen, und der junge Jesus das alles h\u00f6rte, f\u00fchlte und empf\u00ading er in sich sel\u00adber die Inspi\u00adra\u00adtion durch die Bath-Kol. Das war das Merk\u00adw\u00fcrdi\u00adge, da\u00df durch die Befruch\u00adtung dieser Seele mit dem Ich des Zarathus\u00adtra in der Tat Jesus von Nazareth f\u00e4hig war, rasch alles aufzunehmen, was die anderen um ihn herum wu\u00dften. Nicht nur, da\u00df er den Schrift\u00adgelehrten in seinem zw\u00f6lften Jahre die gewalti\u00adgen Antworten hat\u00adte geben k\u00f6n\u00adnen, son\u00addern er kon\u00adnte auch die Bath-Kol in der eige\u00adnen Brust vernehmen. Aber ger\u00adade dieser Umstand der Inspi\u00adra\u00adtion durch die Bath-Kol wirk\u00adte auf den Jesus von Nazareth, als er sechzehn, siebzehn Jahre alt war und er oft\u00admals diese offen\u00adbarende Stimme der Bath-Kol f\u00fchlte, so da\u00df er in bit\u00adtere, schwere innere See\u00adlenk\u00e4mpfe dadurch gef\u00fchrt wurde. Denn ihm offen\u00adbarte die Bath-Kol \u2014 und das glaubte er alles sich\u00ader zu vernehmen -, da\u00df nicht mehr fern w\u00e4re der Zeit\u00adpunkt, da\u00df im Fort\u00adgang der alten Str\u00f6\u00admung des Alten Tes\u00adta\u00admentes dieser Geist nicht mehr sprechen w\u00fcrde zu den alten j\u00fcdis\u00adchen Lehrern, wie er fr\u00fcher zu ihnen gesprochen habe. Und eines Tages, und das war furcht\u00adbar f\u00fcr die Seele des Jesus, glaubte er, da\u00df die Bath-Kol ihm offen\u00adbarte: Ich reiche jet\u00adzt nicht mehr hin\u00adauf zu den H\u00f6hen, wo mir wirk\u00adlich der Geist offen\u00adbaren kann die Wahrheit \u00fcber den Fort\u00adgang des j\u00fcdis\u00adchen Volkes. \u2014 Das war ein furcht\u00adbar\u00ader Augen\u00adblick, ein furcht\u00adbar\u00ader Ein\u00addruck, den die Seele des jun\u00adgen Jesus empf\u00ading, als die Bath-Kol ihm sel\u00adber zu offen\u00adbaren schien, da\u00df sie nicht Fort\u00adset\u00adzer sein k\u00f6nne des alten Offen\u00adbar\u00adertums, da\u00df sie sich sel\u00adber sozusagen f\u00fcr unf\u00e4hig erk\u00adl\u00e4rte, Fort\u00adset\u00adzer der alten Offen\u00adbarun\u00adgen des Juden\u00adtums zu sein. So glaubte Jesus von Nazareth in seinem sechzehn\u00adten, siebzehn\u00adten Jahre, da\u00df ihm aller Boden unter den F\u00fc\u00dfen ent\u00adzo\u00adgen w\u00e4re, und er hat\u00adte manche Tage, wo er sich sagen mu\u00dfte: Alle See\u00adlenkr\u00e4fte, mit denen ich glaubte beg\u00adnadet zu sein, sie brin\u00adgen mich nur dazu, zu begreifen, wie in der Sub\u00adstanz der Evo\u00adlu\u00adtion des Juden\u00adtums kein Ver\u00adm\u00f6\u00adgen mehr beste\u00adht, her\u00adaufzure\u00adichen zu den Offen\u00adbarun\u00adgen des Gottes\u00adgeistes.\u201d (Lit.: GA 148, S.&nbsp;58ff)<\/p>\n<p>Rudolf Stein\u00ader emp\u00adfiehlt das B zu \u00fcben, um der Stimme Geschlossen\u00adheit zu geben: \u201cUnter Geschlossen\u00adheit der Stimme ver\u00adste\u00adhe ich, dass die einzel\u00adnen Laute nicht nackt und unbek\u00adlei\u00addet in die Welt hin\u00adaus\u00adge\u00adlassen wer\u00adden. Alles was lebt, bildet eine Haut um sich. Das kle\u00adin\u00adste Tier tut es. Das muss auch der Laut tun, so dass er nicht spritzt, nicht nackt hin\u00adaus\u00adge\u00adht, son\u00addern ange\u00adzo\u00adgen ist. Im B- erre\u00adicht man eine Empfind\u00adung f\u00fcr die Geschlossen\u00adheit der Laute: Bei biedern Bauern bleib brav.\u201d (GA 280, in: Ernst Moll, Die Sprache der Laute, S.&nbsp;74)<\/p>\n<p>Die Umh\u00fcl\u00adlung des Lebens kann auch ein fein\u00ader Schleier sein, wie ihn die \u2018Bl\u00e4t\u00adter\u2019 des \u2018Baumes\u2019 bilden, die \u2018Bl\u00fcte\u2019 durch den \u2018Pollen\u2019 ver\u00adstreut oder das \u2018Blau\u2019 des Him\u00admels\u00adgew\u00f6lbes zeigt. Rudolf Stein\u00ader sagt: Im Blau \u201cwill die Seele so recht inner\u00adlich sein.\u201d (GA 136, in: Ernst Moll, Die Sprache der Laute, S.&nbsp;75)<\/p>\n<p>Im <strong>slaw\u00adis\u00adchen Alpha\u00adbet<\/strong> hei\u00dft das B \u2018b\u00faky\u2019, der \u2018Buch\u00adstabe\u2019 und in weit\u00ader\u00ader Bedeu\u00adtung \u2018die ver\u00adbor\u00adgene Zukun\u00adft\u2019. Im B von \u2018b\u00faky\u2019 wurde das Geheim\u00adnis, die Magie der Schrift erlebt, sozusagen ver\u00adschlossen im \u2018Buch mit sieben Siegeln\u2019. Das Wort \u2018b\u00faky\u2019 stammt vom gotis\u00adchen \u2018boka\u2019 was sich zu den deutschen W\u00f6rtern \u2018Buche\u2019 und \u2018Buch\u2019 entwick\u00adelte. Und unser Wort \u2018lesen\u2019 kommt vom Aufle\u00adsen, vom Aufheben der Runen. Auf einem wei\u00dfen Tuch wur\u00adden die Buchen\u00adst\u00e4be, in die die Runen ger\u00aditzt waren, aus\u00adgesch\u00fct\u00adtet. Dann wur\u00adden drei davon aufge\u00adhoben, um das Schick\u00adsal daraus zu deuten, zu lesen. In B \u2018b\u00faky\u2019 herrscht das Erleb\u00adnis des Ver\u00adschlosse\u00adnen, Geheimnisvollen vor. Hier erlebt sich der Men\u00adsch nicht umschlossen, son\u00addern ausgeschlossen.<\/p>\n<p>Das Bergende, Bewahrende des B\u2011Lautes impliziert im Sprechen, dass diese Begren\u00adzung durch\u00adbrochen wird. Auf den Ver\u00adschluss beim B fol\u00adgt die Spren\u00adgung der Lip\u00adpen. Her\u00admann Beckh sagt, dass dem Namen des indis\u00adchen Sch\u00f6pfer\u00adgottes Brah\u00adman das seel\u00adis\u00adche Erleben des sich Ausweit\u00adens, sich Aus\u00addehnens ins Kos\u00admis\u00adche zugrunde liegt, denn die Wurzel \u2018brh\u2019, auf die auch das deutsche Wort Berg zur\u00fcck\u00adge\u00adht, bedeutet \u2018gro\u00df sein, weit sein, sich ausweit\u00aden\u2019. \u201cDas B von \u2018Brah\u00adman\u2019 ist der Sinnes-Schleier, der durch-\u2018brochen\u2019 wird, \u00fcber den hin\u00adaus die Seele sich aus-\u2018breitet\u2019 in das A und H der g\u00f6t\u00adtlichen Welt, des g\u00f6t\u00adtlichen Hauch\u00ades.\u201d (Ernst Moll, Die Sprache der Laute, S.&nbsp;80)<\/p>\n<p>Beson\u00adders lustig beschreibt Rudolf Stein\u00ader das \u00d6ff\u00adnen bei der Artiku\u00adla\u00adtion des B im Bild des Froschs, auf Griechisch \u2018b\u00e1tra\u00adchos\u2019: \u201cStellen Sie sich einen gr\u00fc\u00adnen Frosch vor, den Sie mit offen\u00adem Mund vor sich haben, \u2026 der sie anguckt mit etwas aufges\u00adpan\u00adnten Lip\u00adpen.\u201d (GA 280, in: Ernst Moll, Die Sprache der Laute, S.&nbsp;79)<\/p>\n<p>Worte wie \u2018brechen\u2019, die \u2018Brache\u2019, \u2018Bresche\u2019, der \u2018Brock\u00aden\u2019 geh\u00f6ren ety\u00admol\u00ado\u00adgisch zusam\u00admen. Das Umbrechen der Erde in der \u2018Brache\u2019, das Her\u00adaus\u00adbrechen eines St\u00fcck\u00ades, dem \u2018Brock\u00aden\u2019, das Durch\u00adbrechen bei der \u2018Bresche\u2019, alle diese Worte geh\u00f6ren ety\u00admol\u00ado\u00adgisch zusam\u00admen. Im \u2018Brand\u2019 lodert die Flamme aus dem Innern und es entste\u00adht die \u2018Brun\u00adst\u2019. Ist es ein Ton, der aus der \u2018Brust\u2019 her\u00adaus\u00addringt, so kann es ein \u2018Br\u00fcllen\u2019 sein. Aus dem \u2018Brun\u00adnen\u2019 quillt das Wass\u00ader, es \u2018brodelt\u2019, wenn es&nbsp;kocht.<\/p>\n<p>Zu diesem Her\u00advor\u00adbrechen geh\u00f6rt auch das Schl\u00fcpfen der \u2018Brut\u2019, der V\u00f6gel. Mit \u2018Brut\u2019 ver\u00adwandt ist das Wort \u2018Braut\u2019. Rudolf Stein\u00ader erk\u00adl\u00e4rt: \u201cWir ler\u00adnen zum Beispiel aus dem Ulfi\u00adlas, da\u00df die Braut im Gotis\u00adchen bruths ist. Und bruths wie es uns in der Bibel\u00fcber\u00adset\u00adzung des Ulfi\u00adlas auftritt, das ist urver\u00adwandt mit der Brut, mit Br\u00fcten, so da\u00df, wenn geheiratet wird, ein\u00adfach die Brut fest\u00adgelegt wird durch die Braut. Die Braut ist das, was die Brut fes\u00adtlegt, wenn geheiratet wird.\u201d (GA 299, S. 26) Wenn Kinder ge\u2019\u00adboren\u2019, her\u00advorge\u2019bracht\u2019 wer\u00adden, wird der Mut\u00adter\u00adscho\u00df durch\u2019brochen\u2019.<\/p>\n<h4><strong>\u00dcber die Gegenspr\u00fcche 2 B und 28&nbsp;b<br>\n<\/strong><\/h4>\n<p>Schon beim ersten Lesen f\u00e4llt auf, dass bei\u00adden Mantren, <a href=\"https:\/\/www.stellamaris-seelenkalender.de\/?page_id=840\">2 B<\/a> und <a href=\"https:\/\/www.stellamaris-seelenkalender.de\/?page_id=1391\">28 b<\/a>, die sich wei\u00adt\u00adende, sich aus\u00adbre\u00adi\u00adt\u00adende Geste gemein\u00adsam ist. Im Mantra 2 B wird der Zusam\u00admen\u00adhang des Men\u00adschen \u2014 ich w\u00fcrde sagen sog\u00adar der Men\u00adschheit \u2014 mit den Geis\u00adteswel\u00adten, also mit dem, was nicht Innen\u00adwelt ist geschildert. Diese Beschrei\u00adbung erfol\u00adgt sach\u00adlich, all\u00adge\u00adme\u00ading\u00fcltig. Sie ist in der neu\u00adtralen drit\u00adten Per\u00adson ver\u00adfasst. Im Mantra 28 b beschreibt der Ich-Sprech\u00ader sein eigenes Erleben im Innen\u00adraum sein\u00ader Seele. Hier f\u00fchlt er die Weite seines eige\u00adnen Wesens und auch die See\u00adlen\u00adson\u00adnen\u00admacht ist eine ausstrahlende Macht. Schaut das Mantra 2 B wie von au\u00dfen auf den Men\u00adschen, \u00fcber\u00admit\u00adtelt das Mantra 28 b das nur von einem einzel\u00adnen Ich zu erfahrende Innenerlebnis.<\/p>\n<p>Das Mantra 2 B schildert das Objek\u00adtivw\u00ader\u00adden der Gedanken\u00admacht, indem sich diese nach au\u00dfen an die Sinne, genauer an das Sin\u00adnesall, die gesamte Wahrnehmungswelt wen\u00addet \u2014 mit der Wahrnehmung ausstrahlt. Das Gegen\u00adteil ist der Fall, wenn die Macht der Gedanken sich nach innen wen\u00addet, denn dann kann es passieren, dass diese Macht phan\u00adtastis\u00adche, unre\u00adal\u00adis\u00adtis\u00adche und unwahre Gedanken bildet. Die Wahrnehmungswelt ist das Kor\u00adrek\u00adtiv f\u00fcr zu eigen\u00adm\u00e4chtige Gedankensch\u00f6pfungen.<\/p>\n<p>Dem Ver\u00adlieren des Eigen\u00adseins (2 B) durch die Hingabe an die Wahrnehmung, an das Sin\u00adnesall, ste\u00adht das inten\u00adsivierte, neu belebte Erleben des eige\u00adnen Innen\u00adraumes im Mantra 28 b gegen\u00fcber. Der Ich-Sprech\u00ader kann die Weit\u00aden des eige\u00adnen Wesens erf\u00fchlen und sich sel\u00adber als neu belebt wahrnehmen. Im Mantra 2 B ist der Prozess ein Ver\u00adlieren, im Mantra 28 b kam neue Leben\u00adskraft hinzu.<\/p>\n<p>Bei\u00adde Mantren sprechen von der See\u00adlen\u00adf\u00e4higkeit des Denkens und der Macht, der Gedanken<em>macht<\/em> (2 B) und der See\u00adlen\u00adson\u00adnen<em>macht <\/em>(28 b). Von der See\u00adlen\u00adson\u00adnen\u00admacht hei\u00dft es, dass sie die Gedanken\u00adstrahlen spendet, dass sie die Quelle der Gedanken\u00adstrahlen ist und sie aussendet. Im Mantra 2 B \u00fcben die Gedanken sel\u00adber, d.h. die Ideen Macht aus, im Mantra 28 b ist es die See\u00adlen\u00adsonne, die Macht innehat. Im Mantra 2 B ist es die Macht der Gedanken, die ihr Eigen\u00adsein, ihre Willk\u00fcr ver\u00adliert, wenn die an der Au\u00dfen\u00adwelt gemacht\u00aden Wahrnehmungen zugrunde gelegt wer\u00adden. Dann wer\u00adden die Ideen wirk\u00adlichkeits\u00adgem\u00e4\u00df, objek\u00adtiv bzw. objek\u00adtiv\u00ader. Die Gedanken wer\u00adden klar\u00ader. Im Mantra 28 b kann der Ich-Sprech\u00ader, der sel\u00adber mit Kraft, mit Leben\u00adskraft erf\u00fcllt ist, Gedanken\u00adstrahlen aus der Son\u00adnen\u00admacht sein\u00ader Seele spenden. Die See\u00adlen\u00adson\u00adnen\u00admacht ist die ausstrahlende Macht des Bewusst\u00adseins, die Sonne des Bewusst\u00adseins. Der Strahl dieser Lichtquelle des Bewusst\u00adseins ist ein Gedanken\u00adstrahl, eine strin\u00adgent und logisch, am roten Faden entwick\u00adelte Idee. Der Ich-Sprech\u00ader kann sein Denk\u2011, sein Erken\u00adnt\u00adnis\u00adlicht dor\u00adthin senden, wo es dunkel ist \u2014 zu den Leben\u00adsr\u00e4t\u00adseln. Bei der Gedanken\u00admacht (2 B) geht es um Ideen\u00adzusam\u00admen\u00adh\u00e4nge, um men\u00adschheitliche, Macht aus\u00fcbende Hypothe\u00adsen \u00fcber das Dasein, die wenn sie nicht wirk\u00adlichkeits\u00adgem\u00e4\u00df sind, die Men\u00adschen t\u00e4uschen. Dann weisen sie Eigen\u00adsein auf, men\u00adschliche Begren\u00adztheit. Die Gedanken\u00adstrahlen meinen dage\u00adgen die vom einzel\u00adnen Indi\u00advidu\u00adum auszuf\u00fchrende T\u00e4tigkeit des Denkens, die wie alle Bet\u00e4\u00adti\u00adgung Kraft und Hingabe \u2014 Spende \u2014 braucht.<\/p>\n<p>Wenn der Ideenge\u00adhalt der geisti\u00adgen Real\u00adit\u00e4t entspricht, die durch die Sch\u00f6p\u00adfung in allen Din\u00adgen liegt, find\u00aden die Geis\u00adteswel\u00adten den Men\u00adschen wieder (2 B). Der Men\u00adsch wird sicht\u00adbar f\u00fcr die geistige Welt, weil geist\u00adgem\u00e4\u00dfes Denken sozusagen leuchtet. Im Mantra 28 b beleuchtet der Ich-Sprech\u00ader dage\u00adgen die Leben\u00adsr\u00e4t\u00adsel mit seinen eige\u00adnen Gedanken\u00adstrahlen. Er ist durch die Son\u00adnen\u00admacht sein\u00ader Seele sel\u00adber Lichtquelle.<\/p>\n<p>Die Geis\u00adteswel\u00adten des Mantras 2 B sind nicht geistige Wesen, geistige Lichtquellen, son\u00addern sie sind das Gewebe der Weisheit, der Schein des Licht\u00ades. Allerd\u00adings k\u00f6n\u00adnen diese geisti\u00adgen Wel\u00adten sel\u00adber han\u00addeln. Sie k\u00f6n\u00adnen den Men\u00adschen wiederfind\u00aden, wenn der Men\u00adsch das ihn begren\u00adzende Eigen\u00adsein ver\u00adliert. Der Aktiv\u00adit\u00e4t der Geis\u00adteswel\u00adten ste\u00adht der pas\u00adsive Ver\u00adlust des Eigen\u00adseins auf Seit\u00aden des Men\u00adschen gegen\u00fcber. Mit dem Ver\u00adlust des Eigen\u00adseins, der Willk\u00fcr im Denken, wird der Men\u00adsch pflanzen\u00adhaft. Er wird als Spross, als Men\u00adschen\u00adspross geschildert, dann als Keim, der in Zukun\u00adft Frucht her\u00advor\u00adbrin\u00adgen wird. Als Pflanze ist der Men\u00adsch ein\u00adst\u00admals den geisti\u00adgen Wel\u00adten entkeimt. Wie die Pflanze in den Geset\u00adzm\u00e4\u00dfigkeit\u00aden ihrer Bil\u00addung Aus\u00addruck der kos\u00admis\u00adchen Ster\u00adnenge\u00adset\u00adze ist, so find\u00adet der Men\u00adsch seinen Keim, seinen Ursprung in der Weisheit dieser Wel\u00adten. Weisheit hat ihn gebildet. Anders sieht es mit sein\u00ader Zukun\u00adft aus. Seine See\u00adlen\u00adfrucht kann er dort im Reich der Weisheit nicht find\u00aden. F\u00fcr diese See\u00adlen\u00adfrucht muss er sich ver\u00e4n\u00addern. Er muss sein Pflanzen\u00adleben aufgeben und Innen\u00adraum bilden, denn seine See\u00adlen\u00adfrucht muss er in sich find\u00aden. Innen\u00adraum\u00adbil\u00addung ist das Charak\u00adter\u00adis\u00adtikum des Tier- und auch des Menschenreiches.<\/p>\n<p>Durch Keim und Frucht beschreibt das Mantra den gro\u00dfen Bogen men\u00adschlich\u00ader Entwick\u00adlung in ein\u00ader ewig g\u00fclti\u00adgen Art und&nbsp;Weise.<\/p>\n<p>Auch das Mantra 28 b zeigt am Ende eine Zukun\u00adft\u00adsaus\u00adrich\u00adtung der Seele. Jed\u00ader Wun\u00adsch ist eine vorstel\u00adlungsm\u00e4\u00dfige Vor\u00adweg\u00adnahme ein\u00ader erw\u00fcn\u00adscht\u00aden Zukun\u00adft. Wird der Wun\u00adsch erf\u00fcllt, f\u00fcllt er sich mit Real\u00adit\u00e4t. Doch diese Real\u00adit\u00e4t ist stets eine verg\u00e4ngliche, denn alles Sein ist der Zeit und damit der Ver\u00e4n\u00adderung unter\u00adwor\u00adfen \u2014 die Erf\u00fcl\u00adlung, die Real\u00adisierung des Wun\u00adsches kann nur geliehen wer\u00adden. Das Mantra spricht also ein\u00addeutig vom Men\u00adschen in der irdis\u00adchen&nbsp;Welt.<\/p>\n<p>Ver\u00adwen\u00addete das Mantra 2 B Pflanzen\u00adbilder, um den Men\u00adschen zu beschreiben, so erscheint im Mantra 28 b ein Hin\u00adweis auf die Vogel\u00adwelt. Der Wun\u00adsch hat Schwin\u00adgen wie ein Vogel \u2014 oder ein Engel, doch die Hoff\u00adnung l\u00e4hmt diese Flugf\u00e4higkeit der Seele. Der Wun\u00adsch entstammt dem Inner\u00adsten, dem Herzen und hebt den Men\u00adschen \u00fcber sich hin\u00adaus. Deshalb hat er Schwin\u00adgen. Der Wun\u00adsch sel\u00adber l\u00e4sst sich mit der Bl\u00fcte ein\u00ader Pflanze ver\u00adgle\u00adichen, die Erf\u00fcl\u00adlung des Wun\u00adsches mit der gereiften Frucht. Eine l\u00e4h\u00admende Hoff\u00adnung ist eine pas\u00adsive, wartende Hal\u00adtung der Seele, die durch die krafter\u00adf\u00fcll\u00adten Gedanken\u00adstrahlen \u00fcber\u00adwun\u00adden&nbsp;wird.<\/p>\n<p>Das Mantra 2 B schildert den Men\u00adschen auf\u00adfal\u00adl\u00adend pas\u00adsiv. Zun\u00e4chst geht es um die Gedanken\u00admacht als solche, die nur durch ihr Eigen\u00adsein als men\u00adschlich zu erken\u00adnen ist. Danach wird der Men\u00adsch durch Bilder aus dem Pflanzen\u00adre\u00adich beschrieben. Ver\u00adlieren und Gefun\u00adden-wer\u00adden ist das, was ihm passiert. Nur am Schluss find\u00adet sich eine Auf\u00adforderung zur Aktiv\u00adit\u00e4t, zum Find\u00aden der See\u00adlen\u00adfrucht in sich sel\u00adber. Doch diese Aktiv\u00adit\u00e4t ist kein Ange\u00adbot, son\u00addern Notwendigkeit, Gesetz, dem der Men\u00adsch unter\u00adwor\u00adfen ist. Er muss. Von Frei\u00adheit ist in diesem Mantra keine&nbsp;Spur.<\/p>\n<p>Ganz anders im Mantra 28 b. Es begin\u00adnt schon mit \u201cIch kann\u201d und macht deut\u00adlich, dass der Ich-Sprech\u00ader nicht muss. Er kann die Weit\u00aden des eige\u00adnen Wesens erf\u00fchlen; er kann die krafter\u00adf\u00fcll\u00adten Gedanken\u00adstrahlen aus der Son\u00adnen\u00admacht sein\u00ader Seele den Leben\u00adsr\u00e4t\u00adseln zur L\u00f6sung spenden; er kann dem Wun\u00adsch Erf\u00fcl\u00adlung lei\u00adhen. Dieses Mantra ist ganz M\u00f6glichkeit, ganz Ange\u00adbot eigen\u00ader Aktiv\u00adit\u00e4t. Hier herrscht Frei\u00adheit, wie der Ich-Sprech\u00ader seine M\u00f6glichkeit\u00aden nutzen will.<\/p>\n<p>Im Mantra 2 B erscheint der begren\u00adzende, halt\u00adgebende Aspekt des B, die Geset\u00adzm\u00e4\u00dfigkeit und Notwendigkeit der Umh\u00fcl\u00adlung. Im Mantra 28 b ist der Ich-Sprech\u00ader das Wesen, das die Umh\u00fcl\u00adlung bewohnt und durch den Wun\u00adsch das Gewor\u00addene \u00fcber\u00adwindet, die Begren\u00adzung durch\u00adbricht. Auch diese Qual\u00adit\u00e4t geh\u00f6rt zum B, wer\u00adden die Lip\u00adpen bei sein\u00ader Aussprache doch san\u00adft gesprengt.<\/p>\n\t\t\t<a href=\"https:\/\/www.stellamaris-seelenkalender.de\/?page_id=840\" target=\"_self\">\n\t\t\t\t\t\tBlog zum Spruch 2&nbsp;B&nbsp;<\/a>\n\t\t\t<a href=\"https:\/\/www.stellamaris-seelenkalender.de\/?page_id=1391\" target=\"_self\">\n\t\t\t\t\t\tBlog zum Spruch 28&nbsp;b&nbsp;<\/a>\n\t\t\t<a href=\"https:\/\/www.stellamaris-seelenkalender.de\/?page_id=2738\" target=\"_self\">\n\t\t\t\t\t\tN\u00e4ch\u00adster Blog-Eintrag&nbsp;<\/a>\n\t\t\t<a href=\"https:\/\/www.stellamaris-seelenkalender.de\/?page_id=136\" target=\"_self\">\n\t\t\t\t\t\tzur\u00fcck zur \u00dcbersicht&nbsp;<\/a>\n\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Die Gegen\u00adspr\u00fcche 2 B und 28&nbsp;b 2 B Ins \u00c4u\u00dfre des Sin\u00adnesalls Ver\u00adliert Gedanken\u00admacht ihr Eigen\u00adsein; Es find\u00aden Geis\u00adteswel\u00adten Den Men\u00adschen\u00adsprossen wieder, Der seinen Keim in&nbsp;ihnen, Doch seine See\u00adlen\u00adfrucht In sich muss find\u00aden. 28 b Ich kann im Innern neu belebt Erf\u00fchlen eignen Wesens Weit\u00aden Und krafter\u00adf\u00fcllt Gedanken\u00adstrahlen Aus See\u00adlen\u00adson\u00adnen\u00admacht Den Leben\u00adsr\u00e4t\u00adseln l\u00f6send spenden, Erf\u00fcllung\u2026<\/p>\n","protected":false},"author":1,"featured_media":0,"parent":0,"menu_order":0,"comment_status":"closed","ping_status":"closed","template":"","meta":{"wp_typography_post_enhancements_disabled":false,"footnotes":""},"class_list":["post-2728","page","type-page","status-publish","hentry"],"_links":{"self":[{"href":"https:\/\/www.stellamaris-seelenkalender.de\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/pages\/2728","targetHints":{"allow":["GET"]}}],"collection":[{"href":"https:\/\/www.stellamaris-seelenkalender.de\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/pages"}],"about":[{"href":"https:\/\/www.stellamaris-seelenkalender.de\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/types\/page"}],"author":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.stellamaris-seelenkalender.de\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/users\/1"}],"replies":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.stellamaris-seelenkalender.de\/index.php?rest_route=%2Fwp%2Fv2%2Fcomments&post=2728"}],"version-history":[{"count":0,"href":"https:\/\/www.stellamaris-seelenkalender.de\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/pages\/2728\/revisions"}],"wp:attachment":[{"href":"https:\/\/www.stellamaris-seelenkalender.de\/index.php?rest_route=%2Fwp%2Fv2%2Fmedia&parent=2728"}],"curies":[{"name":"wp","href":"https:\/\/api.w.org\/{rel}","templated":true}]}}