{"id":2718,"date":"2024-10-07T23:03:09","date_gmt":"2024-10-07T21:03:09","guid":{"rendered":"https:\/\/www.stellamaris-seelenkalender.de\/?page_id=2718"},"modified":"2025-05-05T20:30:43","modified_gmt":"2025-05-05T18:30:43","slug":"blog-beitrag-1-2-copy-3-copy-7-copy-copy-copy-copy-copy-2-copy-copy-copy-copy-copy-copy-copy-copy-copy-copy-copy-copy-copy-copy-copy-copy-copy-copy-copy-copy-copy","status":"publish","type":"page","link":"https:\/\/www.stellamaris-seelenkalender.de\/?page_id=2718","title":{"rendered":"Blog \u2014 Gegenspr\u00fcche 1 A \u2014 27&nbsp;a"},"content":{"rendered":"\n\n\t<p><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" src=\"https:\/\/www.stellamaris-seelenkalender.de\/wp-content\/uploads\/2024\/10\/1-A-27-a-300x169.png\" alt width=\"401\" height=\"226\"><\/p>\n<h4><strong>Die Gegenspr\u00fcche 1 A<\/strong><strong> und 27&nbsp;a<br>\n<\/strong><\/h4>\n<table width=\"713\">\n<tbody>\n<tr>\n<td width=\"311\"><strong>FR\u00dcHLING<\/strong>\n<p><strong>1 A Oster-Stimmung<\/strong><\/p>\n<p>Wenn aus den Weltenweiten<\/p>\n<p>Die Sonne spricht zum Menschensinn<\/p>\n<p>Und Freude aus den Seelentiefen<\/p>\n<p>Dem Licht sich eint im Schauen,<\/p>\n<p>Dann ziehen aus der Selb\u00ads\u00adtheit&nbsp;H\u00fclle<\/p>\n<p>Gedanken in die Raumesfernen<\/p>\n<p>Und binden dumpf<\/p>\nDes Men\u00adschen Wesen an des Geistes Sein.<\/td>\n<td width=\"16\"><\/td>\n<td width=\"311\"><strong>HERBST<\/strong>\n<p><strong>27 a<\/strong><\/p>\n<p>In meines Wesens Tiefen dringen:<\/p>\n<p>Erregt ein ahnungsvolles Sehnen,<\/p>\n<p>Dass ich mich selb\u00adst\u00adbe\u00adtra\u00adch\u00adt\u00adend&nbsp;finde,<\/p>\n<p>Als Som\u00admer\u00adson\u00adnengabe, die als&nbsp;Keim<\/p>\n<p>In Herb\u00adstesstim\u00admung w\u00e4r\u00admend&nbsp;lebt<\/p>\n<p>Als mein\u00ader Seele Kr\u00e4ftetrieb.<\/p>\n<p>.\u2026<\/p>\n.\u2026<\/td>\n<\/tr>\n<\/tbody>\n<\/table>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<h4><strong>Die Eurythmieformen zu den Mantren 1 A und 27&nbsp;a<br>\n<\/strong><\/h4>\n<p><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" src=\"https:\/\/www.stellamaris-seelenkalender.de\/wp-content\/uploads\/2024\/10\/1-A-300x129.png\" alt width=\"500\" height=\"215\"><\/p>\n<p><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" src=\"https:\/\/www.stellamaris-seelenkalender.de\/wp-content\/uploads\/2024\/10\/27-a-300x124.png\" alt width=\"501\" height=\"207\"><\/p>\n<h4><strong>\u00dcber den Buchstaben \u201cA\u201d<br>\n<\/strong><\/h4>\n<p>Das Gegen\u00adspruch-Paar 1 A und 27 a ist durch den Buch\u00adstaben A ver\u00adbun\u00adden. Das A ist der erste Buch\u00adstabe des Alpha\u00adbets, der Laut bzw. das Schrift\u00adsym\u00adbol des Anfangs. Hier begin\u00adnt die Evo\u00adlu\u00adtion des Men\u00adschen, die sich im Alpha\u00adbet, in der Rei\u00adhe der Laute und ihrer Schrift\u00adsym\u00adbole ver\u00adbirgt, wie Rudolf Stein\u00ader betont: \u201cDer men\u00adschliche \u00e4therische Leib st\u00fcnde vor Ihnen, wenn Sie ein\u00admal das ganze Alpha\u00adbet \u2026 von A ange\u00adfan\u00adgen bis zum Z hin\u00adstellen w\u00fcr\u00adden, der Men\u00adsch st\u00fcnde vor&nbsp;Ihnen.<\/p>\n<p>Was ist da eigentlich geschehen? Der Men\u00adsch als \u00c4ther\u00adleib ist ja immer da. \u2026 Sie bilden in der Luft ein Abbild Ihres \u00c4ther\u00adleibes. \u2026 Wir schauen, wenn wir dies richtig ver\u00adste\u00adhen, ger\u00adade in die wun\u00adder\u00adbarste Meta\u00admor\u00adphose der men\u00adschlichen Gestalt, der Entwick\u00adelung hinein. Denn, was ist dieser \u00c4ther\u00adleib? Er ist das\u00adjenige, was die Kr\u00e4fte des Wach\u00ads\u00adtums, die Kr\u00e4fte, die in Betra\u00adcht kom\u00admen, um die Ern\u00e4hrung zu besor\u00adgen, aber auch die Kr\u00e4fte, die in Betra\u00adcht kom\u00admen, um das Ged\u00e4cht\u00adnis in die Wege zu leit\u00aden, was das alles enth\u00e4lt. Das alles teilen wir der Luft\u00adgestal\u00adtung mit, indem wir sprechen. Das Innere des Men\u00adschen, also insofern sich dieses Innere des Men\u00adschen im \u00c4ther\u00adleib auslebt, das pr\u00e4\u00adgen wir der Luft ein, indem wir sprechen.\u201d (Lit.: GA 279, S.&nbsp;46ff)<\/p>\n<p>Der <strong>griechis\u00adche<\/strong> Name dieses ersten Lautes ist \u2018Alpha\u2019 (\u0391, \u03b1), her\u00advorge\u00adgan\u00adgen aus dem hebr\u00e4is\u00adchen \u2018Aleph\u2019 (\u05d0). \u201cWas war in der hebr\u00e4is\u00adchen Sprache der Aleph? \u2026 Es war der sich ver\u00adwun\u00addernde Men\u00adsch\u201d, sagt Rudolf Stein\u00ader (GA 279, in: Ernst Moll, Die Sprache der Laute, S. 47). Und an ander\u00ader Stelle sagt er: \u201c\u2026und der Men\u00adsch war als Sat\u00adurn\u00admen\u00adsch [als Men\u00adsch auf dem alten Sat\u00adurn, der nur als W\u00e4rme vorhan\u00adde\u00adnen ersten Inkar\u00adna\u00adtion der Erde] eben\u00adso gut Ver\u00adwun\u00adderung, wie er W\u00e4rme war. Er lebte in Ver\u00adwun\u00adderung, in Staunen \u00fcber sein eigenes Dasein, denn er kam nun erst in dieses Dasein. Das ist Alpha: Der in Ver\u00adwun\u00adderung lebende W\u00e4rmemen\u00adsch, der Sat\u00adurn\u00admen\u00adsch.\u201d (GA 346, S.&nbsp;49)<\/p>\n<p>Die F\u00e4higkeit, sich zu ver\u00adwun\u00addern beschreibt Rudolf Stein\u00ader als spez\u00adi\u00adfisch men\u00adschliche F\u00e4higkeit: \u201cWenn der alte Jude \u2026 A aufgeschrieben hat, so sagte er sich: wer ver\u00adwun\u00addert sich in der Erden\u00adwelt? Die Tiere ver\u00adwun\u00addern sich eigentlich nicht, nur der Men\u00adsch. Daher nan\u00adnte er den Men\u00adschen \u00fcber\u00adhaupt: die Ver\u00adwun\u00adderung. Wenn er sein Aleph auf\u00adschrieb, das A, dann bedeutete das aber auch den Men\u00adschen.\u201d (GA 149, in: Ernst Moll, Die Sprache der Laute, S.&nbsp;47)<\/p>\n<p>Ernst Moll beschreibt das Schriftze\u00adichen des lateinis\u00adchen A fol\u00adgen\u00adder\u00adma\u00dfen: \u201cDer geb\u00e4r\u00adden\u00adhafte Aus\u00addruck f\u00fcr das A ist die Gabel\u00adbil\u00addung, der Winkel. Indem Strahlen aus\u00adge\u00adhen von einem Mit\u00adtelpunkt, bilden sie solche Gabelun\u00adgen oder Winkel. Das ist der Sch\u00f6pferaspekt, der G\u00f6t\u00adteraspekt des A. \u2026 In einem Fall kommt zur Darstel\u00adlung der g\u00f6t\u00adtliche Anfang, indem Strahlen aus\u00adge\u00adhen von einem Mit\u00adtelpunkt. Im anderen, wesentlicheren Fall der men\u00adschliche Anfang, wo ein Mit\u00adtelpunkt entste\u00adht durch das Zusam\u00admen\u00adstrahlen von Kr\u00e4ften, von Punk\u00adten aus dem Umkreis. \u2026 Bei\u00addes ist eine \u2018Gabel\u2019, ein Winkel, als Sym\u00adbol eines Anfangs. \u2026 Im A\u2011Erlebnis \u00f6ffnet sich der Men\u00adsch der Welt.\u201d (Die Sprache der Laute, S.&nbsp;47)<\/p>\n<p>Rudolf Stein\u00ader beschreibt dieses Ausstrahlen eben\u00adso als Charak\u00adter\u00adis\u00adtikum des A in Gestalt des Aleph bzw. Alpha: Eine Sch\u00adnecke kann kein Aleph sein. \u2026 Ein Fisch k\u00f6n\u00adnte schon ein Alpha sein. Warum? Weil der Fisch ein R\u00fcck\u00adgrat hat, und weil das R\u00fcck\u00adgrat den Aus\u00adgangspunkt des Wer\u00addens in einem solchen Wesen, das ein Aleph ist, bedeutet. Fassen Sie das R\u00fcck\u00adgrat so auf, dass vom R\u00fcck\u00adgrat strahlig aus\u00adge\u00adht das\u00adjenige [die Rip\u00adpen], was das Aleph oder Alpha aus\u00admacht.\u201d (GA 279, in: Ernst Moll, Die Sprache der Laute, S.&nbsp;47)<\/p>\n<p>Das A ist eine Gabelung, eine Tren\u00adnung. In der Gen\u00ade\u00adsis wird berichtet, dass am zweit\u00aden Sch\u00f6p\u00adfungstag das Fir\u00adma\u00adment geschaf\u00adfen und die Wass\u00ader geschieden wer\u00adden (Gen 1, 7). Das Fir\u00adma\u00adment hei\u00dft auf hebr\u00e4isch \u2018rakia\u2019 (r\u2011q-j). Rudolf Stein\u00ader sagt: \u201cDieses Wort beze\u00adich\u00adnet \u2026 eben die Auseinan\u00adder\u00adschei\u00addung zweier Kraftrich\u00adtun\u00adgen.\u201d (GA 122, in: Ernst Moll, Die Sprache der Laute, S. 48) Im gewis\u00adsen Sinne bewirkt auch das A im See\u00adlenkalen\u00adder als erstes Mantra von jedem Hal\u00adb\u00adjahr eine Schei\u00addung. Dann bedeutet das Win\u00adter-Hal\u00adb\u00adjahr die unteren Wass\u00ader, das Som\u00admer-Hal\u00adb\u00adjahr die oberen Wass\u00ader. Urbildlich zeigen die vom Mit\u00adtelpunkt aus\u00adge\u00adhen\u00adden, Winkel bilden\u00adden \u2018Radi\u00aden\u2019 das A. Beim \u2018Rad\u2019 sind es die strahlig von der \u2018Achse\u2019 aus\u00adge\u00adhen\u00adden Speichen.<\/p>\n<p>Im Brustko\u00adrb eingeschlossen ist die Lunge und so weist Aleph eben\u00adso auf den atmenden Men\u00adschen. Rudolf Stein\u00ader sagt: \u201eIch habe auch schon darauf aufmerk\u00adsam gemacht, wie ein wirk\u00adlich\u00ades Ver\u00adst\u00e4nd\u00adnis des Alpha \u2014 Aleph im Hebr\u00e4is\u00adchen \u2014 dazu f\u00fchrt, zu erken\u00adnen, da\u00df man, indem man diesen Buch\u00adstaben so benan\u00adnte, aus\u00addr\u00fcck\u00aden wollte: er ist das Sinnbild f\u00fcr den Men\u00adschen. Alpha ist eigentlich, wenn man es ann\u00e4h\u00adernd mit einem heuti\u00adgen Worte aus\u00addr\u00fcck\u00aden will, \u00abder sein Atmen Empfind\u00adende\u00bb. In dieser Benen\u00adnung liegt direkt die Hin\u00addeu\u00adtung auf das Wort des Alten Tes\u00adta\u00admentes: der Erden\u00admen\u00adsch wurde dadurch geschaf\u00adfen, da\u00df ihm der lebendi\u00adge Odem einge\u00adhaucht wurde. \u2014 Das also, was da getan wurde mit dem Atmen, um den Men\u00adschen zum Erden\u00admen\u00adschen zu machen, das Wesen, das dadurch dem Men\u00adschen aufge\u00addr\u00fcckt wor\u00adden ist, da\u00df er der die Atmung Erlebende, Empfind\u00adende gewor\u00adden ist, der die Atmung in sein Bewu\u00dft\u00adsein Here\u00adin\u00adnehmende, das sollte mit dem ersten Buch\u00adstaben des Alpha\u00adbets zum Aus\u00addrucke kom\u00admen.\u201d (GA 209, S. 108) Mit dem Atem bekam der Men\u00adsch seinen Geist. Der Atem ist Bild des Geistes und deshalb wird in Indi\u00aden der atmende Men\u00adsch als Geist\u00admen\u00adsch, als Atma bzw. Atman benan\u00adnt, wie Rudolf Stein\u00ader aus\u00adf\u00fchrt: \u201c\u2026 wenn das Ich endlich so stark gewor\u00adden ist, \u2026 dass es den physis\u00adchen Leib umwan\u00addelt und seine Geset\u00adze reg\u00aduliert, so dass das Ich \u00fcber\u00adall dabei ist und der Herrsch\u00ader dessen ist, was im physis\u00adchen Leibe lebt, dann nen\u00adnen wir diesen so unter die Herrschaft des Ich gelangten Teil des physis\u00adchen Leibes den \u2018Geist\u00admen\u00adschen\u2019 oder auch, weil jene Arbeit mit einem Reg\u00adulieren des Atmung\u00adsprozess\u00ades begin\u00adnt, mit einem Worte der ori\u00aden\u00adtal\u00adis\u00adchen Philoso\u00adphie \u2018Atman\u2019, was mit \u2018Atmen\u2019 zusam\u00admen\u00adh\u00e4ngt.\u201d (GA 59, S. 15) Atman, den Geist\u00admen\u00adschen zu entwick\u00adeln ist das ferne Ziel der men\u00adschlichen Evo\u00adlu\u00adtion. So birgt der Laut des Anfangs gle\u00adichzeit\u00adig das Ziel in&nbsp;sich.<\/p>\n<p>Im A von \u2018anthro\u00adpos\u2019, das griechis\u00adche Wort f\u00fcr \u2018Men\u00adsch\u2019, schaut der Men\u00adsch in Ver\u00adwun\u00adderung zur\u00fcck auf seinen Ursprung. Die erste Silbe \u2018an-\u2019, eigentlich \u2018ana, an\u00e1\u2019 hat im Griechis\u00adchen wie auch im Althochdeutschen und Gotis\u00adchen die Bedeu\u00adtung \u2018auf, empor\u2019. Die zweite Silbe, \u2018tropan, tr\u00e9pein\u2019 hei\u00dft, sich zu etwas hin\u00adwen\u00adden, \u2018tr\u00f3\u00adpos\u2019 ist die \u2018Hin\u00adwen\u00addung\u2019 und \u2018an-tropan\u2019 bedeutet also \u2019sich empor\u00adwen\u00adden\u2019 zu etwas. Ety\u00admol\u00ado\u00adgisch ste\u00adht das griechis\u00adche Wort \u2018tropan\u2019 in Zusam\u00admen\u00adhang mit dem san\u00adskrit\u00adwort \u2018trap\u00e1\u2019, das \u2018Scham, Ver\u00adwirrung\u2019 bedeutet. Daraus l\u00e4sst sich erah\u00adnen, dass der Men\u00adsch im Auf\u00adblick zu seinem g\u00f6t\u00adtlichen Ursprung Scham empfind\u00aden kann, weil das, was er aus sich gemacht hat, so weit von seinem Urbild ent\u00adfer\u00adnt ist. Rudolf Stein\u00ader sagt, das Schamge\u00adf\u00fchl w\u00fcrde den Men\u00adschen \u00fcber\u00adw\u00e4lti\u00adgen. Deshalb wurde die Decke des Schlafs \u00fcber sein Bewusst\u00adsein gebre\u00adit\u00adet. Das men\u00adschliche Schamge\u00adf\u00fchl ist \u201ceine schwache Andeu\u00adtung von jen\u00adem Gef\u00fchl, das zu unge\u00adheur\u00ader St\u00e4rke anwach\u00adsen w\u00fcrde, wenn der Men\u00adsch in sein Inneres hinein\u00adse\u00adhen k\u00f6n\u00adnte. Es w\u00fcrde sich dieses Gef\u00fchl mit ein\u00ader solchen Gewalt der men\u00adschlichen Seele bem\u00e4chti\u00adgen, dass der Men\u00adsch es aus\u00adgegossen empf\u00e4nde \u00fcber alles, was ihm ent\u00adge\u00adgen\u00adtreten w\u00fcrde in der Au\u00dfen\u00adwelt: er w\u00fcrde ein Erleb\u00adnis haben \u2026 wie wenn er im Feuer zugrunde gin\u00adge, wie eine Art Ver\u00adbren\u00adnen w\u00fcrde dieses Schamge\u00adf\u00fchl auf ihn wirken.\u201d (GA 119, in: Ernst Moll, Die Sprache der Laute, S.&nbsp;50)<\/p>\n<p>Weit\u00ader sagt er: \u201cGewiss, wenn ich das\u00adjenige anschaue, was ich bin und es ver\u00adgle\u00adiche mit dem, was die weise Wel\u00adtenf\u00fchrung aus mir gemacht hat, so muss ich ja ein\u00adse\u00adhen, wie klein, wie schlecht, wie niedrig ich noch bin, und die Scham\u00adr\u00f6te, die bei diesem nieder\u00adschmettern\u00adden Gef\u00fchl entste\u00adht, w\u00fcrde sich so auswach\u00adsen, dass sie wirk\u00adlich ein versen\u00adgen\u00addes, bren\u00adnen\u00addes Feuer wer\u00adden k\u00f6n\u00adnte.\u201d Zugle\u00adich, f\u00e4hrt Rudolf Stein\u00ader fort, kann man zu sich sagen: \u201cJa, jet\u00adzt f\u00fch\u00adle ich mich so ger\u00ading als m\u00f6glich gegen\u00fcber dem, was ich wer\u00adden kann, aber ich will ver\u00adsuchen, die starken Kr\u00e4fte zu entwick\u00adeln, damit ich f\u00e4hig werde, die weise Wel\u00adtenlenkung zu begreifen und zu ver\u00adsuchen, mich ihrer w\u00fcrdig zu machen.\u201d (GA 119, in: Ernst Moll, Die Sprache der Laute, S.&nbsp;50)<\/p>\n<p>Rudolf Stein\u00ader erk\u00adl\u00e4rt das Wort \u2018anthro\u00adpos\u2019 tat\u00ads\u00e4ch\u00adlich so: \u201cDer Zu-den-H\u00f6hen-Blick\u00adende, so k\u00f6n\u00adnte man es, wenn man es richtig \u00fcber\u00adset\u00adzen wollte, in unsere gegen\u00adw\u00e4r\u00adtige Aus\u00addruck\u00adsweise \u00fcber\u00adset\u00adzen. \u2018Der Zu-den-H\u00f6hen-Blick\u00adende\u2019 ist zu gle\u00adich\u00ader Zeit die Def\u00adi\u00adn\u00adi\u00adtion des Men\u00adschen, die in dem griechis\u00adchen Worte \u2018Anthro\u00adpos\u2019 zum Aus\u00addruck kommt, d.h. \u2018der in den H\u00f6hen des Lebens seinen Ursprung Suchende\u2019 und \u2018der seine eige\u00adnen Gr\u00fcnde nur in den H\u00f6hen des Lebens Find\u00adende\u2019. Das ist der Men\u00adsch, nach dem Gef\u00fch\u00adle der griechis\u00adchen Welt.\u201d (GA 137, in: Ernst Moll, Die Sprache der Laute, S. 51) Das ist das A in \u2018Vater\u2019 und im \u2018Ahne\u2019, dem Vor\u00adfahre aus \u2018alter\u2019 Zeit. Mit \u2018Adam\u2019 begin\u00adnt die ganze Menschheit.<\/p>\n<p>Bevor der Men\u00adsch inkarnierte, war er ein geistiges Wesen und wird es als Atman, als Geist\u00admen\u00adsch, wieder sein. Das Geistige des Men\u00adschen ist dieses A, sagt Rudolf Stein\u00ader: \u201cDen ersten Buch\u00adstaben f\u00fcr den Men\u00adschen nan\u00adnte der Hebr\u00e4er Aleph, die Griechen Alpha, und sie mein\u00adten damit, was geistig sich im Men\u00adschen bewegt, was hin\u00adter dem physis\u00adchen Men\u00adschen geistig ist. Nun haben Sie aber auch noch ein deutsches altes Wort. \u2026 Zun\u00e4chst wird es dann gebraucht, wenn der Men\u00adsch beson\u00addere Tr\u00e4ume hat; wenn ihn ein geistiger Men\u00adsch dr\u00fcckt, dann nen\u00adnt man dies den Alp\u00addruck, den Alp. Da sagt man, da komme \u00fcber den Men\u00adschen etwas, was ihn besessen macht. Aber daraus ist das Elp ent\u00adstanden, Elp, Elf, der Elf, die Elfe \u2014 diese geisti\u00adgen Wesen, die Elfen; der Men\u00adsch ist nur ein verdichteter Elf. Dieses Wort Elf, das auf Alp zur\u00fcck\u00adf\u00fchrt, das kann Sie noch erin\u00adnern an Alpha im Griechis\u00adchen. \u2026 Aleph = ein Geistiges. \u2026 Die Alten haben gesagt: Ihr braucht ja nur auf den Men\u00adschen sel\u00adber hinzuschauen, dann habt ihr den Alph, nur dass da der Alph im K\u00f6r\u00adp\u00ader drin\u00adnen steckt und nicht ein feines \u00e4therisches Wesen ist, son\u00addern ein dicht\u00ades k\u00f6r\u00adper\u00adlich\u00ades Wesen ist im Men\u00adschen.\u201d ((GA 353, in: Ernst Moll, Die Sprache der Laute, S.&nbsp;53f)<\/p>\n<p>Dieses Flu\u00adide, Bewegliche dr\u00fcckt sich im \u2018Wass\u00ader\u2019, in \u2018Bach\u2019 und \u2018Aal\u2019 eben\u00adso aus wie in \u2018Tal\u2019, durch das der Bach flie\u00dft und im \u2018Aar\u2019, der dar\u00fcber kreist. Alle schwedis\u00adchen Fl\u00fcsse hei\u00dfen \u2018Elf\u2019, alt\u00adnordisch \u2018Alfr\u2019 z.B. \u2018Dal Elf\u2019, \u2018Klar Elf\u2019. Auch die deutsche Elbe geht auf diese Wurzel zur\u00fcck.<\/p>\n<p>Auch die \u2018Sprache\u2019 flie\u00dft, jemand \u2018plap\u00adpert\u2019 wie ein \u2018Wasser\u00adfall\u2019. Die Inter\u00adjek\u00adtion \u2018Ah\u2019 dr\u00fcckt Erstaunen, \u2018Andacht\u2019 aus der \u2018Far\u00adben\u00adpracht\u2019 des \u2018Abend\u00adhim\u00admels\u2019 gegen\u00fcber. \u2018AA\u2019 dr\u00fcckt dage\u00adgen \u2018Abwehr\u2019 aus, Res\u00adig\u00adna\u00adtion \u2018ach\u2019 und \u2018aha\u2019 Ver\u00adste\u00adhen. Im Althochdeutschen ist \u2018aha\u2019 das flie\u00dfende Wass\u00ader, w\u00e4hrend \u2018aha\u2019 im Gotis\u00adchen \u2018Ver\u00adstand\u2019 bedeutet, \u2018ahma\u2019 dage\u00adgen \u2018Geist\u2019.<\/p>\n<p>Das <strong>slaw\u00adis\u00adche Alpha\u00adbet<\/strong> nen\u00adnt das A \u2018As\u2019, was \u2018ich\u2019 bedeutet. (Auf rus\u00adsisch hei\u00dft \u2018ich\u2019 allerd\u00adings \u2018ja\u2019.) Doch dieses Ich h\u00e4ngt zusam\u00admen mit dem G\u00f6t\u00adtlichen. \u2018As\u2019 ist ver\u00adwandt mit \u2018Aza\u2019, der \u2018Ase\u2019, der Gott. Rudolf Stein\u00ader sagt: \u201cIndem der Men\u00adsch sich als Ich f\u00fchlte, f\u00fchlte er sich eigentlich gar nicht als der Erde ange\u00adh\u00f6rig. \u2026 und dieses Ich wurde gar nicht gef\u00fchlt als ein men\u00adschlich\u00ades Ich. Men\u00adsch war der Men\u00adsch nur dadurch, dass er auf Erden mit einem physis\u00adchen Leibe umk\u00adlei\u00addet wurde. Und durch diesen physis\u00adchen Leib, der als eine Art Schale des Ich ange\u00adse\u00adhen wurde, war der Men\u00adsch Erden\u00adb\u00fcrg\u00ader. Aber das Ich wurde eigentlich inner\u00adhalb des Irdis\u00adchen immer als etwas Fremdes ange\u00adse\u00adhen. Und woll\u00adten wir heute einen Namen pr\u00e4\u00adgen f\u00fcr die Art, wie das Ich ange\u00adse\u00adhen wurde, so m\u00fcsste man sagen: der Men\u00adsch f\u00fchlte dazu\u00admal gar nicht men\u00adschlich\u00ades Ich, son\u00addern g\u00f6t\u00adtlich\u00ades Ich. \u2026 Das g\u00f6t\u00adtliche Ich war ihm ein Tropfen aus dem Meere des G\u00f6t\u00adtlichen. \u2026 Und eigentlich betra\u00adchtete man das, was das Ich von der Erde hat, etwa so, wie Ereignisse, die an dem kos\u00admisch-g\u00f6t\u00adtlichen Ich vor\u00fcber gin\u00adgen, w\u00e4hrend das Wesen des Ich eben dur\u00adchaus kos\u00admisch-g\u00f6t\u00adtlich\u00ader Natur f\u00fcr diese alten Zeit\u00aden war.\u201d (GA 121, in: Ernst Moll, Die Sprache der Laute, S.&nbsp;57)<\/p>\n<p>Das <strong>gotis\u00adche Alpha\u00adbet<\/strong> des Wul\u00adfi\u00adla beze\u00adich\u00adnet den A\u2011Laut mit \u2018Aza\u2019, d.h. \u2018Gott\u2019. Das A ist der Asen\u2011, der G\u00f6t\u00adter\u00adlaut. Der Runen\u00adspruch lautet:<\/p>\n<p>\u2018Os\u2019 (der As, Odin) ist der alte Sch\u00f6pfer<\/p>\n<p>und Asgards K\u00f6nig<\/p>\n<p>und Wal\u00adhalls&nbsp;F\u00fcrst.<\/p>\n<p>(Ernst Moll, Die Sprache der Laute, S.&nbsp;58)<\/p>\n<p>Das Asowsche Meer wurde das Asa-Meer (bzw. Don) genan\u00adnt und der Kauka\u00adsus war Sitz der Asen. Rudolf Stein\u00ader sagt: \u201cDie gotis\u00adchen und skan\u00addi\u00adnavis\u00adchen V\u00f6lk\u00ader nan\u00adnten jenen Fu\u00df des Kauka\u00adsus in ihrer nordis\u00adchen Heroen\u00adlehre das \u2018Asa\u00adland, Asa\u00adhaimur\u2019. Es ist der Ursitz der Asen, ihrer G\u00f6t\u00adter- und Hero\u00adengeschlechter, und Odhin zieht nach allen Sagen von da erst in den europ\u00e4is\u00adchen Nor\u00adden ein \u2026 Prometheus hat\u00adte die Asia zur Mut\u00adter oder zur Gemahlin \u2014 Der erhabene Kauka\u00adsus selb\u00adst hat als Ursitz der Asen\u00adgeschlechter noch den Wurzel\u00adlaut \u2018Azi\u2019 in sein\u00ader let\u00adzten Silbe behal\u00adten und gilt bei allen V\u00f6lk\u00adern als eine hohe, erhabene, durch fr\u00fche G\u00f6t\u00adtergeschlechter geheiligte Berg\u00adland\u00adschaft.\u201d (GA 121, in: Ernst Moll, Die Sprache der Laute, S.&nbsp;59)<\/p>\n<p>Das Weib\u00adliche wird mit dem A ver\u00adbun\u00adden. In vie\u00adlen Sprachen enden weib\u00adliche Namen auf A. In Latein hei\u00dft der Herr \u2018domin-us\u2019, die Her\u00adrin \u2018domin\u2011a\u2019. Das Wei\u00dfe, Reine, Helle weckt die Bewun\u00adderung, die See\u00adlen\u00adstim\u00admung des A, sagt Rudolf Stein\u00ader: \u201cDem Vollen gegen\u00fcber, dem Wei\u00dfen, Hellen und alle\u00addem gegen\u00fcber, das mit dem Hellen oder Wei\u00dfen ver\u00adwandt ist, auch dem Klange gegen\u00fcber, der mit dem Hellen ver\u00adwandt ist, haben wir die Gef\u00fchlsn\u00fcance der Bewun\u00adderung, der Verehrung, des \u2018A\u2019.\u201d (GA 293, in: Ernst Moll, Die Sprache der Laute, S. 60) Lateinisch \u2018alba\u2019, \u2018wei\u00df\u2019 und \u2018lac\u2019, die \u2018Milch\u2019 zeigen diesen Aspekt.<\/p>\n<p>Sich \u2018aalen\u2019 in Wohlge\u00adf\u00fchl, sich unge\u00adniert benehmen wie die \u2018Bar\u00adbaren\u2019, auch das geh\u00f6rt zum A, wie Rudolf Stein\u00ader begr\u00fcn\u00addet: \u201cWenn Sie ein A aussprechen, \u2026 so senken Sie eigentlich, so gut es geht, ihren astralis\u00adchen Leib in Ihren physis\u00adchen Leib hinein. Das bedeutet Wohlbefind\u00aden. Das ist wirk\u00adlich so, wie wenn Sie Ihren astralis\u00adchen Leib \u2014 ich will f\u00fcr weniger n\u00fcchterne Men\u00adschen sagen: wie per\u00adlen\u00adden Wein, der durch die Glieder flie\u00dft, empfind\u00aden w\u00fcr\u00adden \u2014 f\u00fcr n\u00fcchterne Men\u00adschen w\u00fcrde ich sagen: wie Limon\u00adade flie\u00dft, empfind\u00aden w\u00fcr\u00adden. Also Sie haben tat\u00ads\u00e4ch\u00adlich in diesem A\u2011Aussprechen etwas, wie wenn Sie per\u00adlen\u00addes Nass durch Ihren physis\u00adchen Leib ergie\u00dfen w\u00fcr\u00adden. Was tritt aus diesem physis\u00adchen Leib zutage? A = es ist das Wohlbe\u00adha\u00adgen, das Wohlbefind\u00aden, welch\u00ades da zutage tritt.\u201d (GA 278, in: Ernst Moll, Die Sprache der Laute, S. 59) Das ist der \u2018ani\u00admalis\u00adche\u2019 Aspekt des A, die Hingabe an den \u2018Schlaf\u2019 oder der Genuss eines \u2018war\u00admen\u2019&nbsp;Bades\u2019.<\/p>\n<p>F\u00fcr den A\u2011Vokal ist der Tier-Gott-Charak\u00adter kennze\u00adich\u00adnend. Wie der Engel ist das Tier reines G\u00f6t\u00adtergesch\u00f6pf ohne die M\u00f6glichkeit der men\u00adschlichen Frei\u00adheit. Rudolf Stein\u00ader sagt: \u201cMit all den\u00adjeni\u00adgen Kr\u00e4ften im Men\u00adschen [h\u00e4ngt er zusam\u00admen], die ihn gierig machen, die ihn nach dem Ani\u00admalis\u00adchen hin organ\u00adisieren. Das A liegt ja tat\u00ads\u00e4ch\u00adlich dem Ani\u00admalis\u00adchen am n\u00e4ch\u00adsten. \u2026 Das A t\u00f6nt aus dem Tierischen des Men\u00adschen her\u00adaus. \u2026 [Und] was zun\u00e4chst aufge\u00adtreten ist in der men\u00adschheitlichen Entwick\u00adlung, das ist der noch ganz aus dem Tierischen her\u00adausklin\u00adgende A\u2011Laut\u201d (GA 315, in: Ernst Moll, Die Sprache der Laute, S.&nbsp;60f)<\/p>\n<p>Auf die Frage, was dem Men\u00adschen die Frei\u00adheit erm\u00f6glicht, mit der er sich \u00fcber das Tier her\u00adaushebt, antwortet Rudolf Stein\u00ader: \u201cEs ist die M\u00f6glichkeit, gewisse Ma\u00dfe, eigentlich Ma\u00dfrich\u00adtun\u00adgen, die das Tier in eine strenge Form brin\u00adgen, in der men\u00adschlichen Wesen\u00adheit beweglich zu hal\u00adten, sodass der Men\u00adsch als ein Zusam\u00admen\u00adfluss von Kr\u00e4ften angeschaut wer\u00adden kann, die sich in ihm eben zusam\u00admen\u00adfind\u00aden. Der Men\u00adsch w\u00fcrde das ein\u00adf\u00f6r\u00admig empfind\u00aden m\u00fcssen, wenn er seinen Ursprung, \u00fcber den er sel\u00adber erstaunen soll, \u2026 so wie wir ihn f\u00fcr die Pflanzen, das Tier suchen m\u00fcssen, nur an einem Punkt des Him\u00admels suchen m\u00fcsste. Der Men\u00adsch kann ger\u00adade das\u00adjenige, was ihn an sich selb\u00adst in Ver\u00adwun\u00adderung set\u00adzt, nur von ver\u00adschiede\u00adnen Rich\u00adtun\u00adgen des Him\u00admels her empfind\u00aden. Und das dr\u00fcckt sich ja dadurch aus, dass wir empfind\u00aden: wenn wir uns selb\u00adst als Men\u00adsch in unser\u00ader eigentlichen Wesen\u00adheit und W\u00fcrde erfassen wollen, dass wir uns dann erfassen sollen, als ob die G\u00f6t\u00adter aus dem Umkreis des Weltalls ihre Kr\u00e4fte in uns zusam\u00admen\u00adflie\u00dfen lassen.\u201d (GA 279, in: Ernst Moll, Die Sprache der Laute, S.&nbsp;61)<\/p>\n<p>F\u00fcr die <strong>Irokel\u00adten<\/strong> zeigte sich die Qual\u00adit\u00e4t des A in \u2018Ailm\u2019, der Ulme, wie Ernst Moll aus\u00adf\u00fchrt. Er schreibt: \u201cDie Ulme ist den alten Kel\u00adten nicht nur ein bes\u00adtimmter Baum, son\u00addern die Repr\u00e4sen\u00adtanz des ganzen Pflanzen\u00adre\u00adichs, d.h. des \u00c4therischen schlechthin.\u201d (Die Sprache der Laute, S. 64) Wikipedia.org nen\u00adnt jedoch Ailm die Kiefer. Ihre paar\u00adweise wach\u00adsenden Nadeln bilden stets einen Winkel, ein&nbsp;A.<\/p>\n<p>Zwei Aspek\u00adte lassen sich f\u00fcr das A unter\u00adschei\u00adden. Zum einen das G\u00f6t\u00adtliche, das sich inkarniert, das ein\u00adstrahlt und einen Mit\u00adtelpunkt bildet, zum anderen das Geistige, das vom Men\u00adschen ausstrahlt.<\/p>\n<h4><strong>\u00dcber die Gegenspr\u00fcche 1 A und 27&nbsp;a<\/strong><\/h4>\n<p>Das 1. und das 27. Mantra im See\u00adlenkalen\u00adder tra\u00adgen die Sig\u00adnatur des Lautes und Buch\u00adstaben A. Das Mantra <a href=\"https:\/\/www.stellamaris-seelenkalender.de\/?page_id=781\">1 A<\/a> ist das erste des ganzen See\u00adlenkalen\u00adder-Jahres und ste\u00adht gle\u00adichzeit\u00adig am Beginn des Som\u00admer-Hal\u00adb\u00adjahres. Das Mantra <a href=\"https:\/\/www.stellamaris-seelenkalender.de\/?page_id=1380\">27 a<\/a> ist das erste des Win\u00adter-Hal\u00adb\u00adjahres. Inhaltlich verbindet bei\u00adde Mantren die Sonne, die mit ihren vom Mit\u00adtelpunkt ausstrahlen\u00adden Son\u00adnen\u00adstrahlen die Winke bildende A\u2011Geste vol\u00adlzieht. Im Mantra 1 A spricht die Sonne zum Men\u00adschensinn, im Mantra 27 a ahnt der Ich-Sprech\u00ader sein Sonne-Sein und sehnt sich danach, sich im Ein\u00addrin\u00adgen in die Tiefe des eige\u00adnen Wesens, in der Innen\u00adschau, in der Selb\u00adst\u00adbe\u00adtra\u00adch\u00adtung als Som\u00admer\u00adson\u00adnengabe zu finden.<\/p>\n<p>Das Mantra 1 A beschreibt den Vor\u00adgang in der neu\u00adtralen drit\u00adten Per\u00adson und meint mit dem Men\u00adschen die ganze Men\u00adschheit. Der Men\u00adsch ist hier unbe\u00adwusst. Im Mantra 27 a ist dage\u00adgen ein einzel\u00adner Men\u00adsch, ein wach\u00ader Ich-Sprech\u00ader anwe\u00adsend, der Kunde gibt von den Vorg\u00e4n\u00adgen in seinem Innern. So zeigen die Mantren 1 A und 27 a den Zusam\u00admen\u00adhang vom Unbe\u00adwussten zum Bewusst\u00adsein, von Gemein\u00adschaft und Individuum.<\/p>\n<p>Im Mantra 1 A spricht die Sonne aus den Wel\u00adtenweit\u00aden zum Men\u00adschensinn. Sie strahlt aus dem Umkreis und bildet damit den Mit\u00adtelpunkt des Ichs im Men\u00adschen, wie Rudolf Stein\u00ader es f\u00fcr das A als ein\u00adstrahlen\u00adden Prozess beschreibt. Dem eige\u00adnen Erleben n\u00e4her l\u00e4sst sich sagen, dass die Sonne auf den Men\u00adschen her\u00adab\u00adstrahlt und ihm mit ihrem Licht die M\u00f6glichkeit der Wahrnehmung schenkt \u2014 und dadurch auch in ihn ein\u00adstrahlt. Der Men\u00adsch ist hier ganz Wahrnehmung\u00adsor\u00adgan, ganz Sinn. Das Wort \u201cSinn\u201d tr\u00e4gt im Mantra 1 A eine zweite Bedeu\u00adtung, denn auch das Denken, das Zusam\u00admen\u00adh\u00e4nge, also Sinn erken\u00adnt, indem es die Flut der Wahrnehmungen ord\u00adnet, ist hier gemeint. Das Denken kann neben den \u00fcblichen Sin\u00adnesor\u00adga\u00adnen als ein \u201cSin\u00adnesor\u00adgan\u201d ange\u00adsprochen wer\u00adden. Ist die Sin\u00adn\u00adfind\u00adung gelun\u00adgen, antwortet das Innere des Men\u00adschen mit Freude und das Sehen wird zum Schauen.<\/p>\n<p>Im Mantra 27 a ist es der Ich-Sprech\u00ader, der Men\u00adsch, der gle\u00adich dem Strahl der Sonne her\u00adableuchtet \u2014 nun in die Tiefe des eige\u00adnen Wesens. Eine Ahnung von Zukun\u00adft, ein Hin\u00adbe\u00adwe\u00adgen, ein Sehnen f\u00fchrt diesen Ich-Men\u00adschen, um sich als Som\u00admer\u00adson\u00adnengabe, als Gabe der Som\u00admer\u00adson\u00adne zu erken\u00adnen. In der Selb\u00adst\u00adbe\u00adtra\u00adch\u00adtung, wenn er wie in einen inneren Spiegel schaut, m\u00f6chte er sich selb\u00adst find\u00aden \u2014 und zwar nicht so, wie er sich im Au\u00dfen find\u00adet als Men\u00adsch voller Unzul\u00e4nglichkeit\u00aden, gemis\u00adcht aus Licht und Schat\u00adten, son\u00addern als Geschenk der Som\u00admer\u00adson\u00adne, als reines Licht.<\/p>\n<p>Wenn der Men\u00adsch also wahrgenom\u00admen und ver\u00adstanden hat (1 A), find\u00adet ein weit\u00ader\u00ader Prozess statt. Dann, so schildert das Mantra 1 A weit\u00ader, zieht etwas aus ihm her\u00adaus, strahlt etwas von ihm aus. Was da vom Men\u00adschen sich l\u00f6st, von ihm wegzieht, sich verselb\u00adst\u00e4ndigt, das sind seine Gedanken. Aus der Selb\u00ads\u00adtheit H\u00fclle, also aus der leib\u00adlichen H\u00fclle ziehen die Gedanken in die Raumes\u00adfer\u00adnen, hin\u00adaus in die Welt. Ein Gedanke wie z.B. die Idee der Evo\u00adlu\u00adtion der Arten l\u00f6st sich von dem\u00adjeni\u00adgen, der diese Idee zum ersten Mal \u00e4u\u00dfert. Sie wirkt weit\u00ader in der Welt. Doch die Aus\u00adsage des Mantras 1 A, wie diese vom Men\u00adschen wegziehen\u00adden Gedanken wirken \u00fcber\u00adrascht. Es schlie\u00dft sich der Kreis gewis\u00adser\u00adma\u00dfen, denn die Gedanken binden das Wesen des Men\u00adschen \u2014 ohne dass dieser davon wei\u00df \u2014 dumpf \u2014 an das Sein des Geistes. Die Sonne als geistiges Wesen sprach zu Beginn zum Men\u00adschen. Er nahm ihr Sprechen auf, wie in der Einat\u00admung die Luft. Die durch dieses Sprechen aus\u00adgel\u00f6sten Gedanken des Men\u00adschen gle\u00adichen der Ausat\u00admung. In seinen Gedanken ist der Men\u00adsch sel\u00adber am meis\u00adten Geist. Deshalb haben die Gedanken die Macht, den Men\u00adschen an den Geist zu binden, ihn den geisti\u00adgen Geset\u00adzen zu unter\u00adw\u00ader\u00adfen. Dadurch ist er nicht nur Erden\u00admen\u00adsch, son\u00addern auch poten\u00adtiell Geistmensch.<\/p>\n<p>Auch im Mantra 27 a wird eine Gegen\u00adbe\u00adwe\u00adgung angedeutet. Der Bewe\u00adgung von oben nach unten beim Ein\u00addrin\u00adgen in die Tiefe des eige\u00adnen Wesens fol\u00adgt eine Wach\u00ads\u00adtums\u00adbe\u00adwe\u00adgung von unten nach oben. Die Som\u00admer\u00adson\u00adnengabe ist nicht nur Sonne, sie ist auch Keim, und damit ist sie ein lebendi\u00adges Wesen, das von unten nach oben wachst. Dieser Keim lebt w\u00e4r\u00admend in ein\u00ader herb\u00adstlich k\u00fchlen Umge\u00adbung \u2014 in Herb\u00adstesstim\u00admung. Der Keim lebt in einem Leib, der sterblich ist, in dem es bildlich gesprochen Herb\u00adst ist. Doch im Keim, dem Geschenk der Som\u00admer\u00adson\u00adne, lebt neue, junge Leben\u00adskraft. Der Keim ist der Kr\u00e4ftetrieb der Seele. Ich denke, dass dieser von der Sonne stam\u00admende Keim die Kun\u00addalinikraft ist, das auf\u00adsteigende Astralle\u00adicht. Dieser Kr\u00e4ftetrieb ist die den Tod \u00fcber\u00adwindende Leben\u00adskraft im Men\u00adschen. Stufen\u00adweise er\u00f6ffnet sie Chakra f\u00fcr Chakra dem Men\u00adschen immer neue und andere Bewusst\u00adsein\u00adshor\u00adi\u00adzonte. Damit zeigt sich dieser Kr\u00e4ftetrieb der Seele tat\u00ads\u00e4ch\u00adlich als ausstrahlen\u00addes Bewusst\u00adseinslicht \u2014 als&nbsp;Sonne.<\/p>\n<p>Wel\u00adterken\u00adnt\u00adnis (1 A) und Selb\u00adsterken\u00adnt\u00adnis (27 a) vere\u00adinen sich in diesen bei\u00adden Mantren des Anfangs. Mit den Worten von Johann Wolf\u00adgang von Goethe klingt dieser Zusam\u00admen\u00adhang so: \u201cDer Men\u00adsch ken\u00adnt nur sich selb\u00adst, insofern er die Welt ken\u00adnt, die er nur in sich und sich nur in ihr gewahr wird. Jed\u00ader neue Gegen\u00adstand, wohl beschaut, schlie\u00dft ein neues Organ in uns&nbsp;auf.\u201d<\/p>\n<p>Das Mantra 1 A zeigt die men\u00adschheitliche, die gro\u00dfe Sonne. Es zeigt die g\u00f6t\u00adtliche, die Asen-Per\u00adspek\u00adtive des A. Das Mantra 27 a zeigt den indi\u00advidu\u00adellen Men\u00adschen, seine kleine Sonne, die er von der gro\u00dfen Sonne als Gabe bekam. Das A ist hier \u2018As\u2019, das slaw\u00adis\u00adche Wort f\u00fcr \u2018ich\u2019. Im Mantra 1 A wird der Geist\u2011, der Alpha-Elfen-Aspekt deut\u00adlich. In den Gedanken, die dumpf in die Raumes\u00adfer\u00adnen ziehen, sind die bisweilen dun\u00adklen Alp-Geis\u00adter erkennbar. Der Men\u00adsch als Geist\u00admen\u00adsch, als Atman, schim\u00admert zart durch das Bild der Som\u00admer\u00adson\u00adnengabe (27 a), die Keim und Kr\u00e4ftetrieb der Seele&nbsp;ist.<\/p>\n\t\t\t<a href=\"https:\/\/www.stellamaris-seelenkalender.de\/?page_id=781\" target=\"_self\">\n\t\t\t\t\t\tBlog zum Spruch 1&nbsp;A&nbsp;<\/a>\n\t\t\t<a href=\"https:\/\/www.stellamaris-seelenkalender.de\/?page_id=1380\" target=\"_self\">\n\t\t\t\t\t\tBlog zum Spruch 27&nbsp;a&nbsp;<\/a>\n\t\t\t<a href=\"https:\/\/www.stellamaris-seelenkalender.de\/?page_id=2728\" target=\"_self\">\n\t\t\t\t\t\tN\u00e4ch\u00adster Blog-Eintrag&nbsp;<\/a>\n\t\t\t<a href=\"https:\/\/www.stellamaris-seelenkalender.de\/?page_id=136\" target=\"_self\">\n\t\t\t\t\t\tzur\u00fcck zur \u00dcbersicht&nbsp;<\/a>\n\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Die Gegen\u00adspr\u00fcche 1 A und 27&nbsp;a FR\u00dcHLING 1 A Oster-Stim\u00ad\u00admung Wenn aus den Wel\u00adtenweit\u00aden Die Sonne spricht zum Men\u00adschensinn Und Freude aus den See\u00adlen\u00adtiefen Dem Licht sich eint im Schauen, Dann ziehen aus der Selb\u00ads\u00adtheit&nbsp;H\u00fclle Gedanken in die Raumes\u00adfer\u00adnen Und binden dumpf Des Men\u00adschen Wesen an des Geistes Sein. 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