{"id":2465,"date":"2024-08-07T16:25:48","date_gmt":"2024-08-07T14:25:48","guid":{"rendered":"https:\/\/www.stellamaris-seelenkalender.de\/?page_id=2465"},"modified":"2026-02-14T15:40:06","modified_gmt":"2026-02-14T14:40:06","slug":"blog-beitrag-1-2-copy-3-copy-7-copy-copy-copy-copy-copy-2-copy-copy-copy-copy-copy-copy-copy-copy-copy-copy-copy-copy","status":"publish","type":"page","link":"https:\/\/www.stellamaris-seelenkalender.de\/?page_id=2465","title":{"rendered":"Blog \u2014 Spiegelspr\u00fcche 18 R \u2014 35&nbsp;i"},"content":{"rendered":"\n\n\t<p>&nbsp;<\/p>\n<h4><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" src=\"https:\/\/www.stellamaris-seelenkalender.de\/wp-content\/uploads\/2024\/08\/18-R-35-i-260x300.png\" alt width=\"260\" height=\"300\"><\/h4>\n<h4><strong>Die spiegelnden Mantren 18 R<\/strong><strong> und 35&nbsp;i<br>\n<\/strong><\/h4>\n<table width=\"639\">\n<tbody>\n<tr>\n<td width=\"311\">\n<p><strong>18 R<\/strong><\/p>\n<p><u>Kann ich die<\/u> <strong>Seele weit\u00aden<\/strong>,<\/p>\n<p><u>Dass sie sich<\/u> <strong>selb\u00adst verbindet<\/strong><\/p>\n<p>Emp\u00adfangnem Wel\u00adten-Keimeswort<strong>?<\/strong><\/p>\n<p><u>Ich<\/u> <strong>ahne<\/strong>, <u>dass<\/u> <strong>ich Kraft muss find\u00aden<\/strong>,<\/p>\n<p><u>Die<\/u> <strong>Seele<\/strong> w\u00fcrdig zu gestalten,<\/p>\n<p>Zum Geistes-Klei\u00adde sich zu bilden.<\/p>\n<\/td>\n<td width=\"16\"><\/td>\n<td width=\"311\">\n<p><strong>35 i<\/strong><\/p>\n<p><u>Kann ich das<\/u> <strong>Sein erken\u00adnen<\/strong>,<\/p>\n<p><u>Dass es sich<\/u> <strong>wiederfind\u00adet<\/strong><\/p>\n<p>Im See\u00adlen\u00adschaf\u00adfens\u00addrange<strong>?<\/strong><\/p>\n<p><u>Ich<\/u> <strong>f\u00fch\u00adle<\/strong>, <u>dass<\/u> <strong>mir Macht verlieh\u00b4n<\/strong>,<\/p>\n<p><u>Das<\/u> <strong>eigne Selb\u00adst<\/strong> dem Weltenselbst<\/p>\n<p>Als Glied beschei\u00adden einzuleben.<\/p>\n<\/td>\n<\/tr>\n<\/tbody>\n<\/table>\n<h4>Musik zum Mantra 18 R \u2014 w\u00fcstenhaft-ver\u00f6det \u2014 komponiert von Herbert Lippmann<\/h4>\n<audio class=\"wp-audio-shortcode\" id=\"audio-2465-1\" preload=\"none\" style=\"width: 100%;\" controls=\"controls\"><source type=\"audio\/mpeg\" src=\"https:\/\/www.stellamaris-seelenkalender.de\/wp-content\/uploads\/2024\/09\/18-R-Lippmann-Fraktal-KW-18-wuestenhaft-veroedet.mp3?_=1\"><a href=\"https:\/\/www.stellamaris-seelenkalender.de\/wp-content\/uploads\/2024\/09\/18-R-Lippmann-Fraktal-KW-18-wuestenhaft-veroedet.mp3\">https:\/\/www.stellamaris-seelenkalender.de\/wp-content\/uploads\/2024\/09\/18-R-Lippmann-Fraktal-KW-18-wuestenhaft-veroedet.mp3<\/a><\/audio>\n<h4>Musik zum Mantra 35 i \u2014 ausgelassen \u2014 komponiert von Herbert Lippmann<\/h4>\n<audio class=\"wp-audio-shortcode\" id=\"audio-2465-2\" preload=\"none\" style=\"width: 100%;\" controls=\"controls\"><source type=\"audio\/mpeg\" src=\"https:\/\/www.stellamaris-seelenkalender.de\/wp-content\/uploads\/2025\/11\/35-i-Lippmann-Fraktal-KW-35-ausgelassen-0\u00b440-6.10.2025.mp3?_=2\"><a href=\"https:\/\/www.stellamaris-seelenkalender.de\/wp-content\/uploads\/2025\/11\/35-i-Lippmann-Fraktal-KW-35-ausgelassen-0\u00b440-6.10.2025.mp3\">https:\/\/www.stellamaris-seelenkalender.de\/wp-content\/uploads\/2025\/11\/35-i-Lippmann-Fraktal-KW-35-ausgelassen\u20110\u00b440\u20136.10.2025.mp3<\/a><\/audio>\n<h4><strong>Die Frage<\/strong><\/h4>\n<p>Die Mantren 18 R und 35 i sind die bei\u00adden einzi\u00adgen Mantren im See\u00adlenkalen\u00adder, die jew\u00adeils eine Frage for\u00admulieren. Deshalb soll der Bedeu\u00adtung des Fra\u00adgens zun\u00e4chst nachge\u00adgan\u00adgen werden.<\/p>\n<p><em>Das Fra\u00adgen und der Parzi\u00adval Mythos<\/em><\/p>\n<p>Mit dem Fra\u00adgen, der fra\u00adgen\u00adden Hal\u00adtung der Seele, ist laut Rudolf Stein\u00ader ein gro\u00dfes Geheim\u00adnis ver\u00adbun\u00adden. \u201eDas Fra\u00adgen der Seele nach dem H\u00f6ch\u00adsten, das sie find\u00aden kon\u00adnte, wurde in den sp\u00e4teren Zeit\u00aden drau\u00dfen in der Welt genan\u00adnt \u00abDas Geheim\u00adnis vom Heili\u00adgen Gral\u00bb. Und die Gral\u00adsage, Parzi\u00adval\u00adsage, ist nichts anderes als ein Aus\u00addruck des Chris\u00adtus-Mys\u00adteri\u00adums. Der Gral ist jene heilige Schale, in der der Chris\u00adtus das Abendmahl genom\u00admen hat, in der der Josef von Ari\u00admath\u00adia aufge\u00adfan\u00adgen hat das Blut des Chris\u00adtus, wie es geflossen ist auf Gol\u00adgatha. Von ein\u00ader solchen Schale umschlossen ist das Blut des Chris\u00adtus an einen heili\u00adgen Ort gebracht wor\u00adden. Solange die Men\u00adschen nicht fra\u00adgen nach dem Unsicht\u00adbaren, geht es ihnen wie Parzi\u00adval. Erst als er fragt, wird er ein Eingewei\u00adhter des Christus-Mysteriums.<\/p>\n<p>So sehen wir, wie <i>Wol\u00adfram von Eschen\u00adbach<\/i> in seine Darstel\u00adlung hinein\u00adver\u00adwebt die drei Stufen der Men\u00adschenseele, die erst aus\u00adge\u00adht von der \u00e4u\u00dferen sinnlichen Wahrnehmung, wo sie, im Materiellen befan\u00adgen, sich sagen l\u00e4\u00dft vom materiellen Geist, was wahr ist. Das ist die Seele in ihrer \u00abTumb\u00adheit\u00bb, wie Wol\u00adfram von Eschen\u00adbach sich aus\u00addr\u00fcckt. Dann erken\u00adnt die Seele, wie die Au\u00dfen\u00adwelt nur Illu\u00adsio\u00adnen gibt. Wenn die Seele merkt, da\u00df in dem, was die Natur\u00adwis\u00adsenschaft zu geben ver\u00admag, nicht Antworten zu find\u00aden sind, son\u00addern nur Fra\u00adgen, so ver\u00adf\u00e4llt die Seele in das, was Wol\u00adfram von Eschen\u00adbach nen\u00adnt den \u00abZwifel\u00bb. Dann aber steigt sie auf zur \u00abSaelde\u00bb, zur Seligkeit, zum Leben in den geisti\u00adgen Wel\u00adten. Das sind die drei Stufen der&nbsp;Seele.<\/p>\n<p>Den Mys\u00adte\u00adrien der sp\u00e4teren Zeit, die vom Chris\u00adtus-Impuls durch\u00adleuchtet sind, ist allen ein ganz bes\u00adtimmter Zug eigen. Dadurch steigen sie her\u00adauf \u00fcber alle alten Mys\u00adte\u00adrien. Alle Ein\u00adwei\u00adhung beruht ja darauf, da\u00df der Men\u00adsch sich erhebt zu einem h\u00f6heren Anschauen, zu ein\u00ader h\u00f6heren Entwick\u00adelung der Seele. Bevor er sich so erhebt, hat er drei F\u00e4higkeit\u00aden in sein\u00ader Seele: Denken, F\u00fchlen und Wollen. Diese drei See\u00adlenkr\u00e4fte hat er in sich. So, wie er gew\u00f6hn\u00adlich lebt in der heuti\u00adgen Welt, sind diese drei See\u00adlenkr\u00e4fte in ein\u00ader inni\u00adgen Verbindung. Mit seinem Ich ist er hinein\u00adver\u00adwoben in Denken, F\u00fchlen und Wollen, weil der Men\u00adsch, bevor er durch die Ein\u00adwei\u00adhung auf\u00adsteigt, noch nicht vom Ich aus an der Entwick\u00adelung der h\u00f6heren Leiber gear\u00adbeit\u00adet hat. Zun\u00e4chst wird das, was im astralis\u00adchen Leibe ist, das, was der Men\u00adsch an Gef\u00fchlen und Empfind\u00adun\u00adgen, an Trieben und Begier\u00adden hat, gel\u00e4utert und gere\u00adinigt. Dadurch entste\u00adht das Geist\u00adselb\u00adst oder \u00abMan\u00adas\u00bb. Dann kommt der Men\u00adsch zun\u00e4chst so weit, da\u00df er jeden Gedanken mit einem bes\u00adtimmten Gef\u00fchlston durch\u00adset\u00adzt, da\u00df jed\u00ader Gedanke kalt oder warm wird, da\u00df er umwan\u00addelt seinen \u00c4ther- oder Lebensleib. Das ist die Umwand\u00adlung des F\u00fch\u00adlens, und es entste\u00adht so die \u00abBud\u00addhi\u00bb. Dann fol\u00adgt noch die Umwand\u00adlung des Wol\u00adlens bis in den physis\u00adchen Leib hinein zu \u00abAtma\u00bb oder Geis\u00adtes\u00admen\u00adsch. So wan\u00addelt der Men\u00adsch um sein Denken, F\u00fchlen und Wollen und damit seinen Astralleib zu Man\u00adas oder Geist\u00adselb\u00adst, den \u00c4ther\u00adleib zu Bud\u00addhi oder Lebens\u00adgeist, den physis\u00adchen Leib zu Atma oder Geis\u00adtes\u00admen\u00adsch. Diese Umwand\u00adlung ist der Aus\u00addruck f\u00fcr das sys\u00adtem\u00ada\u00adtis\u00adche Arbeit\u00aden des Eingewei\u00adht\u00aden an sein\u00ader Seele, wodurch er sich hin\u00adauf hebt in die geisti\u00adgen Wel\u00adten.\u201d (<a href=\"https:\/\/anthrowiki.at\/Fragen#Literatur\" target=\"_blank\" rel=\"noopener\">Lit.<\/a>: <a href=\"https:\/\/odysseetheater.org\/GA\/Buecher\/GA_057.pdf#page=433&amp;view=Fit\" target=\"_blank\" rel=\"noreferrer noopener\">GA 57, S. 433ff<\/a>)<\/p>\n<p>Das alles entschei\u00addende Ele\u00adment im Parzi\u00adval Mythos ist die Frage, die er zun\u00e4chst nicht stellt. Rudolf Stein\u00ader erl\u00e4utert: \u201cAber es ist uns ja bekan\u00adnt, worauf es ankommt: da\u00df Parzi\u00adval nicht gefragt hat. Trotz\u00addem das Wun\u00adder\u00adbarste vor seine Seele getreten ist, hat er zu fra\u00adgen ver\u00ads\u00e4umt. Und er mu\u00df es immer wieder h\u00f6ren, da\u00df es mit dem, was zu sein\u00ader Sendung geh\u00f6rt, etwas zu tun hat, da\u00df er h\u00e4tte fra\u00adgen m\u00fcssen, da\u00df gewis\u00adser\u00adma\u00dfen seine Mis\u00adsion zusam\u00admenge\u00adhangen hat mit dem Fra\u00adgen nach dem Wun\u00adder\u00adbaren, das ihm ent\u00adge\u00adgenge\u00adtreten ist. Er hat nicht gefragt! Erken\u00adnen lie\u00df man ihn, da\u00df er eine Art Unheil dadurch her\u00adbeige\u00adf\u00fchrt hat, da\u00df er nicht gefragt hat.<\/p>\n<p>Wie ste\u00adht hier Parzi\u00adval vor uns? So ste\u00adht er vor uns, da\u00df wir uns sagen: In ihm haben wir eine Per\u00ads\u00f6n\u00adlichkeit, die abseits erzo\u00adgen wor\u00adden ist von der Kul\u00adtur der \u00e4u\u00dferen Welt, die nichts hat wis\u00adsen sollen von der Kul\u00adtur der \u00e4u\u00dferen Welt, die zu den Wun\u00addern des Heili\u00adgen Grals hat gef\u00fchrt wer\u00adden sollen, damit sie nach diesen Wun\u00addern fragt, aber fragt mit jungfr\u00e4ulich\u00ader, nicht durch die \u00fcbrige Kul\u00adtur bee\u00adin\u00adflu\u00dfter Seele.\u201d (<a href=\"https:\/\/anthrowiki.at\/Parzival#Literatur\" target=\"_blank\" rel=\"noopener\">Lit.<\/a>: <a href=\"https:\/\/odysseetheater.org\/GA\/Buecher\/GA_148.pdf#page=162&amp;view=Fit\" target=\"_blank\" rel=\"noreferrer noopener\">GA 148, S. 162f<\/a>)<\/p>\n<p><em>Die Bedeu\u00adtung des Fra\u00adgens in vor- und nachchristlich\u00ader&nbsp;Zeit<\/em><\/p>\n<p>So wichtig die Frage f\u00fcr uns heute ist, so falsch war sie in vorchristlich\u00ader Zeit. Rudolf Stein\u00ader erk\u00adl\u00e4rt dies so: \u201eBei den Men\u00adschen vor dem Mys\u00adteri\u00adum von Gol\u00adgatha war es so, da\u00df sie wie Kinder her\u00adan\u00adwuch\u00adsen: sie lern\u00adten gehen, sprechen, und sie lern\u00adten selb\u00adstver\u00adst\u00e4ndlich, solange die ele\u00admentaren Kr\u00e4fte im Sinne des alten Hellse\u00adhens noch da waren, auch hellse\u00adhen. Sie lern\u00adten es wie etwas, was sich ergab im Umgange mit der Men\u00adschheit, so wie es sich ergab im Umgange mit der Men\u00adschheit, da\u00df man durch die Organ\u00adi\u00adsa\u00adtion des Kehlkopfes das Sprechen lernte. Man blieb aber nicht beim Sprechen\u00adler\u00adnen ste\u00adhen, son\u00addern schritt vor zu dem ele\u00admentaren Hellse\u00adhen. Dieses ele\u00admentare Hellse\u00adhen war gebun\u00adden an die gew\u00f6hn\u00adliche men\u00adschliche Organ\u00adi\u00adsa\u00adtion so, wie die men\u00adschliche Organ\u00adi\u00adsa\u00adtion drin\u00adnen\u00adstand in der physis\u00adchen Welt; es mu\u00dfte also notwendi\u00adger\u00adweise das Hellse\u00adhen auch den Charak\u00adter der men\u00adschlichen Organ\u00adi\u00adsa\u00adtion annehmen. Ein Men\u00adsch, der ein W\u00fcstling war, kon\u00adnte nicht eine reine Natur in sein Hellse\u00adhen hinein\u00adschieben; ein rein\u00ader Men\u00adsch kon\u00adnte seine reine Natur auch in sein Hellse\u00adhen hinein\u00adschieben. Das ist ganz nat\u00fcr\u00adlich, denn es war das Hellse\u00adhen an die unmit\u00adtel\u00adbare men\u00adschliche Organ\u00adi\u00adsa\u00adtion gebunden.<\/p>\n<p>Eine notwendi\u00adge Folge davon war, da\u00df ein gewiss\u00ades Geheim\u00adnis \u2014 das Geheim\u00adnis des Zusam\u00admen\u00adhanges zwis\u00adchen der geisti\u00adgen Welt und der physis\u00adchen Erden\u00adwelt -, das vor dem Her\u00adab\u00adstieg des Chris\u00adtus Jesus bestand, nicht f\u00fcr diese gew\u00f6hn\u00adliche men\u00adschheitliche Organ\u00adi\u00adsa\u00adtion enth\u00fcllt wer\u00adden durfte. [Es durfte <em>nicht<\/em> gefragt wer\u00adden, da nur der\u00adjenige das Geheim\u00adnis ken\u00adnen durfte, der es durch seine eigene Rein\u00adheit sel\u00adber schauen kon\u00adnte. A.F.] Es mu\u00dfte die men\u00adschheitliche Organ\u00adi\u00adsa\u00adtion erst umgestal\u00adtet, erst reif gemacht wer\u00adden. Der J\u00fcngling von Sais durfte nicht ohne weit\u00aderes, von au\u00dfen kom\u00admend, das Bild der Isis sehen. Mit dem vierten nachat\u00adlantis\u00adchen Zeitraume, in welchen das Mys\u00adteri\u00adum von Gol\u00adgatha hine\u00adin\u00adfiel, war das alte Hellse\u00adhen ver\u00adschwun\u00adden. Eine neue Organ\u00adi\u00adsa\u00adtion der Men\u00adschenseele trat auf, eine Organ\u00adi\u00adsa\u00adtion der Men\u00adschenseele, die \u00fcber\u00adhaupt abgeschlossen bleiben mu\u00df von der geisti\u00adgen Welt, <em>wenn sie nicht fragt<\/em>, wenn sie nicht den Trieb hat, der in der Frage liegt. Diesel\u00adben sch\u00e4dlichen Kr\u00e4fte, die in alten Zeit\u00aden an die Men\u00adschenseele herange\u00adtreten sind, k\u00f6n\u00adnen nicht an sie her\u00adantreten, wenn man ger\u00adade nach dem Geheim\u00adnis fragt, das das Geheim\u00adnis des Heili\u00adgen Grales ist. Denn in diesem Geheimnisse birgt sich das, was seit dem Mys\u00adteri\u00adum von Gol\u00adgatha in die Aura der Erde jet\u00adzt aus\u00adge\u00adflossen ist. Was fr\u00fcher nicht in sie aus\u00adge\u00adflossen war, was jet\u00adzt als das Geheim\u00adnis des Grales in die Erde\u00adnau\u00adra aus\u00adge\u00adflossen ist, bliebe einem doch immer ver\u00adschlossen, <em>wenn man nicht fragt<\/em>. Man mu\u00df <em>fra\u00adgen<\/em>, was aber nichts anderes hei\u00dft als: man mu\u00df den Trieb haben, das\u00adjenige, was ohnedies in der Seele lebt, wirk\u00adlich zu entfalten.<\/p>\n<p>Vor dem Mys\u00adteri\u00adum von Gol\u00adgatha war es nicht in der Seele, denn der Chris\u00adtus war nicht in der Erde\u00adnau\u00adra. Vor dem Mys\u00adteri\u00adum von Gol\u00adgatha w\u00fcrde jemand ohne weit\u00aderes, wenn er nur das Bild der Isis im recht\u00aden Sinne geschaut und ihr Geheim\u00adnis ergr\u00fcn\u00addet hat\u00adte, durch das, was in ihm noch an alten hellse\u00adherischen Kr\u00e4ften vorhan\u00adden war, seine ganze Men\u00adschen\u00adnatur da hinein\u00adgelegt haben, und er w\u00fcrde es dann so erkan\u00adnt&nbsp;haben.<\/p>\n<p>In der Zeit nach dem Mys\u00adteri\u00adum von Gol\u00adgatha wird eine Seele, die zum <em>Fra\u00adgen<\/em> kommt, im recht\u00aden Sinne zum <em>Fra\u00adgen<\/em> kom\u00admen, und sie wird auch im recht\u00aden Sinne das neue Isis-Mys\u00adteri\u00adum empfind\u00aden k\u00f6n\u00adnen. Daher ist es so, da\u00df es heute ankommt auf das <em>richtige Fra\u00adgen<\/em>, das hei\u00dft auf das richtige Sich-Stellen zu dem, was als spir\u00adituelle Weltan\u00adschau\u00adung verk\u00fcn\u00addet wer\u00adden kann. Kommt ein Men\u00adsch blo\u00df aus der Stim\u00admung des <em>Urteilens<\/em>, dann kann er alle B\u00fcch\u00ader und alle Zyklen und alles lesen \u2014 er erf\u00e4hrt gar nichts, denn ihm fehlt die Parzi\u00adval-Stim\u00admung. Kommt jemand mit der <em>Frages\u00adtim\u00admung<\/em>, dann wird er noch etwas ganz anderes erfahren, als was blo\u00df in den Worten liegt. Er wird die Worte frucht\u00adbar mit den Quel\u00adlkr\u00e4ften in sein\u00ader eige\u00adnen Seele erleben. Da\u00df uns das, was uns spir\u00adituell verk\u00fcn\u00addet ist, zu einem solchen inneren Erleben werde, das ist es, worauf es ankommt.\u201d (<a href=\"https:\/\/anthrowiki.at\/Parzival#Literatur\" target=\"_blank\" rel=\"noopener\">Lit.<\/a>: <a href=\"https:\/\/odysseetheater.org\/GA\/Buecher\/GA_148.pdf#page=169&amp;view=Fit\" target=\"_blank\" rel=\"noreferrer noopener\">GA 148, S. 169f<\/a> Her\u00advorhe\u00adbun\u00adgen A.F.)<\/p>\n<p><em>Das \u201cFra\u00adgen\u201d in der physis\u00adchen und in der geisti\u00adgen&nbsp;Welt<\/em><\/p>\n<p>In der physis\u00adchen Welt muss der Men\u00adsch die Dinge befra\u00adgen und aus ihnen Antworten gewin\u00adnen, um eine sich selb\u00adst f\u00fchrende Seele zu wer\u00adden, wie Rudolf Stein\u00ader sagt. Doch in der geisti\u00adgen Welt ist es anders. Hier fra\u00adgen die Dinge und die Antworten muss der Men\u00adsch aus sich, aus sein\u00ader erwor\u00adbe\u00adnen Weisheit find\u00aden: \u201eIn der physis\u00adchen Welt k\u00f6n\u00adnen wir so an den Din\u00adgen vor\u00adbeige\u00adhen, da\u00df wir, indem wir die Dinge betra\u00adcht\u00aden, sagen: Wie ist es mit dem Wesen dieses Dinges? Wie ver\u00adh\u00e4lt es sich denn? Was ist das Gesetz dieses Wesens, dieses Vor\u00adgangs? Oder aber, wir gehen stumpf vor\u00adbei und <em>fra\u00adgen<\/em> \u00fcber\u00adhaupt nicht. Wir wer\u00adden niemals auf dem physis\u00adchen Plan etwas Vern\u00fcn\u00adftiges ler\u00adnen, wenn wir nicht sozusagen von den Din\u00adgen ver\u00adan\u00adla\u00dft wer\u00adden, <em>Erken\u00adnt\u00adn\u00adis\u00adfra\u00adgen<\/em> zu stellen, wenn uns nicht die Dinge R\u00e4t\u00adsel aufgeben, so da\u00df diese R\u00e4t\u00adsel in uns entste\u00adhen. Beim blo\u00dfen Anschauen der Dinge und Vorg\u00e4nge wer\u00adden wir auf dem physis\u00adchen Plane niemals zu ein\u00ader sich selb\u00adst f\u00fchren\u00adden Seele kom\u00admen k\u00f6n\u00adnen. Auf dem geisti\u00adgen Plan ist das wieder anders. Auf dem physis\u00adchen Plan stellen wir die <em>Fra\u00adgen<\/em> an die Dinge und Vorg\u00e4nge, und wir m\u00fcssen uns bem\u00fchen, die Dinge zu unter\u00adsuchen, her\u00adauszubekom\u00admen, wie wir die <em>Antwort auf die Frage<\/em>, die wir uns stellen, <em>aus den Din\u00adgen<\/em> her\u00adaus bilden k\u00f6n\u00adnen. Wir m\u00fcssen die Dinge unter\u00adsuchen. Auf dem geisti\u00adgen Plane ist es so, da\u00df die Dinge und Wesen\u00adheit\u00aden um uns herum geistig sind; und <em>die Dinge, die fra\u00adgen uns<\/em>, <em>nicht wir fra\u00adgen die Dinge<\/em>. Die Dinge fra\u00adgen uns, sie ste\u00adhen da, die Vorg\u00e4nge und Wesen\u00adheit\u00aden, und wir ste\u00adhen ihnen gegen\u00fcber und wer\u00adden fortw\u00e4hrend von ihnen gefragt. Wir m\u00fcssen jet\u00adzt die M\u00f6glichkeit haben aus dem unendlichen Meer von Weisheit das her\u00adauszu\u00adgreifen, was auf die Fra\u00adgen antworten kann, die uns da gestellt wer\u00adden. Wir m\u00fcssen nicht aus den Din\u00adgen und Vorg\u00e4n\u00adgen her\u00adaus die <em>Antworten suchen<\/em>, son\u00addern <em>aus uns<\/em> her\u00adaus, denn fra\u00adgen tun uns die Dinge, \u00fcber\u00adall um uns herum sind die fra\u00adgen\u00adden Dinge.\u201d (<a href=\"https:\/\/anthrowiki.at\/Fragen#Literatur\" target=\"_blank\" rel=\"noopener\">Lit.<\/a>: <a href=\"https:\/\/odysseetheater.org\/GA\/Buecher\/GA_153.pdf#page=133&amp;view=Fit\" target=\"_blank\" rel=\"noreferrer noopener\">GA 153, S. 133<\/a> Her\u00advorhe\u00adbun\u00adgen A.F.)<\/p>\n<p><em>Richtig fra\u00adgen lernen<\/em><\/p>\n<p>Das Fra\u00adgen und auch das Stellen der richti\u00adgen Fra\u00adgen muss gel\u00adernt wer\u00adden. Rudolf Stein\u00ader sagt: \u201cIn der spir\u00adituellen Str\u00f6\u00admung m\u00fcssen wir ler\u00adnen zu fra\u00adgen. In der mate\u00adri\u00adal\u00adis\u00adtis\u00adchen Str\u00f6\u00admung f\u00fchrt aber die Men\u00adschen alles ab vom Fra\u00adgen. Wir wollen diese zwei Dinge nur nebeneinan\u00adder hin\u00adstellen, um zu zeigen, wie die eine und wie die andere Str\u00f6\u00admung ist. In der einen haben wir diejeni\u00adgen Men\u00adschen, die im Mate\u00adri\u00adal\u00adis\u00admus drin\u00adnen\u00adste\u00adhen. Das k\u00f6n\u00adnen dur\u00adchaus solche sein, die an diesen oder jenen spir\u00adituellen Dog\u00admen fes\u00adthal\u00adten, die mit Worten, mit The\u00ado\u00adrien die spir\u00adituelle Welt anerken\u00adnen. Aber darauf kommt es nicht an, son\u00addern darauf, da\u00df wir mit dem Ganzen unser\u00ader Seele in die spir\u00adituelle Str\u00f6\u00admung hineinkom\u00admen. Von den Men\u00adschen, die in der mate\u00adri\u00adal\u00adis\u00adtis\u00adchen Str\u00f6\u00admung drin\u00adnen\u00adste\u00adhen, kann man sagen: sie sind keine \u00abFrager\u00bb. Sie sind wirk\u00adlich keine Frager, denn sie wis\u00adsen schon alles. Das ist das Charak\u00adter\u00adis\u00adtikon der mate\u00adri\u00adal\u00adis\u00adtis\u00adchen Kul\u00adtur, da\u00df diese Men\u00adschen alles wis\u00adsen, da\u00df sie nicht fra\u00adgen wollen. Sog\u00adar die j\u00fcng\u00adsten Men\u00adschen wis\u00adsen heute alles und fra\u00adgen nicht. Man h\u00e4lt das f\u00fcr Frei\u00adheit und f\u00fcr eine Erh\u00f6hung des per\u00ads\u00f6n\u00adlichen Wertes, wenn man \u00fcber\u00adall ein eigenes Urteil f\u00e4llen kann. Man merkt nur nicht, wie dieses per\u00ads\u00f6n\u00adliche Urteil reift. Wir wach\u00adsen here\u00adin in die Welt. Mit den ersten Worten der Kind\u00adheit nehmen wir dieses oder jenes auf. Dann wach\u00adsen wir her\u00adan, nehmen mehr und mehr auf, merken nicht, wie wir die Dinge aufnehmen. Wir sind durch unser Kar\u00adma so und so geart\u00adet. Dadurch gef\u00e4llt uns dieses oder jenes mehr oder weniger gut. Wir wach\u00adsen her\u00adan und erre\u00adichen mit unserem Urteil das f\u00fcr manche Kri\u00adtik\u00ader schon dur\u00adchaus respek\u00adtable Alter von f\u00fcn\u00adfundzwanzig Jahren, und wir f\u00fchlen uns reif in unserem Urteil, weil wir glauben, da\u00df es aus unser\u00ader eige\u00adnen Seele kommt. Wer aber in die See\u00adlen hinein\u00adblick\u00aden kann, der wei\u00df, da\u00df dahin\u00adter nichts steckt als das auf die eigene Seele konzen\u00adtri\u00aderte \u00e4u\u00dfere Leben, in das wir ger\u00adade hineingestellt sind. Wir k\u00f6n\u00adnen damit auch in Kon\u00adflikt kom\u00admen, wenn wir glauben, dies oder jenes bringe uns unser eigenes Urteil bei. Indem wir glauben, unab\u00adh\u00e4ngig zu sein, wer\u00adden wir nur um so sklavis\u00adch\u00ader abh\u00e4ngig von unserem eige\u00adnen Inneren. Wir urteilen, aber wir ver\u00adler\u00adnen voll\u00adst\u00e4ndig, zu fragen.<\/p>\n<p>Fra\u00adgen ler\u00adnen wir nur, wenn wir jenes Gle\u00adich\u00adma\u00df der Seele in uns auszu\u00adbilden ver\u00adm\u00f6\u00adgen, das sich Ehrfurcht und Ehrerbi\u00adetung bewahren kann vor den heili\u00adgen Gebi\u00adeten des Lebens, wenn wir imstande sind, in unser\u00ader Seele so etwas zu haben, das immer den Drang hat, sich auch durch das eigene Urteil nicht zu engagieren gegen\u00fcber dem, was aus den heili\u00adgen Gebi\u00adeten des Lebens an uns heran\u00addrin\u00adgen soll. Fra\u00adgen ler\u00adnen wir nur, wenn wir uns ver\u00adset\u00adzen k\u00f6n\u00adnen in eine erwartungsvolle Stim\u00admung, so da\u00df durch dieses oder jenes Ereig\u00adnis sich uns dieses oder jenes im Leben offen\u00adbaren mag, wenn wir warten k\u00f6n\u00adnen, wenn wir eine gewisse Scheu tra\u00adgen, das eigene Urteil anzuwen\u00adden gegen\u00fcber dem ger\u00adade, was mit Heiligkeit aus den heili\u00adgen Gebi\u00adeten des Daseins her\u00adausstr\u00f6\u00admen soll, wenn wir nicht urteilen, son\u00addern fra\u00adgen, und nicht nur etwa Men\u00adschen fra\u00adgen, die uns etwas sagen k\u00f6n\u00adnen, son\u00addern vor allem die geistige Welt fra\u00adgen, der wir nicht unser Urteilen ent\u00adge\u00adgen\u00adhal\u00adten, son\u00addern unsere Frage, unsere Frage schon in der Stim\u00admung, in der Gesinnung.<\/p>\n<p>Ver\u00adsuchen Sie sich durch Med\u00adi\u00adta\u00adtion so recht klar zu wer\u00adden, welch\u00ader Unter\u00adschied beste\u00adht zwis\u00adchen dem Ent\u00adge\u00adgen\u00adhal\u00adten von Urteilen und dem Ent\u00adge\u00adgen\u00adhal\u00adten von Fra\u00adgen gegen\u00fcber den geisti\u00adgen Gebi\u00adeten des Lebens. Das mu\u00df man inner\u00adlich erfahren, da\u00df ein radikaler Unter\u00adschied zwis\u00adchen den bei\u00adden beste\u00adht. Mit diesem Unter\u00adschiede h\u00e4ngt etwas zusam\u00admen, das durch unsere ganze Zeit geht und das wir in unser\u00ader spir\u00adituellen Geistesstr\u00f6\u00admung ganz beson\u00adders wohl beacht\u00aden sollen. Denn diese spir\u00adituelle Geistesstr\u00f6\u00admung wird nur gedei\u00adhen k\u00f6n\u00adnen, wenn wir den Unter\u00adschied zwis\u00adchen Fra\u00adgen und Urteilen ver\u00adste\u00adhen ler\u00adnen. Gewi\u00df m\u00fcssen wir urteilen in bezug auf die \u00e4u\u00dferen Ver\u00adh\u00e4lt\u00adnisse des Lebens. Daher habe ich auch nicht gesagt, wir sollen \u00fcber\u00adall unser Urteilen ein\u00adschr\u00e4nken; son\u00addern \u00fcber das, was die tief\u00ader\u00aden Geheimnisse der Welt sind, sollen wir die erwartungsvolle Frages\u00adtim\u00admung ken\u00adnen\u00adler\u00adnen. Fort\u00adge\u00adhen wird unsere spir\u00adituelle Bewe\u00adgung durch alles, wodurch diese Frages\u00adtim\u00admung in einem gr\u00f6\u00dferen Teile der Men\u00adschheit anerkan\u00adnt und gef\u00f6rdert wird; gehemmt wird unsere spir\u00adituelle Bewe\u00adgung durch alles, was an leicht\u00adfer\u00adtigem Urteilen sich dieser Str\u00f6\u00admung ent\u00adge\u00adgenset\u00adzt. Und wenn wir in recht\u00aden Feier\u00adau\u00adgen\u00adblick\u00aden unseres Lebens uns zu \u00fcber\u00adlegen ver\u00adsuchen, was wir aus ein\u00ader solchen Darstel\u00adlung gewin\u00adnen k\u00f6n\u00adnen, wie die von dem nach der <a title=\"Gralsburg\" href=\"https:\/\/anthrowiki.at\/Gralsburg\" target=\"_blank\" rel=\"noopener\">Grals\u00adburg<\/a> gehen\u00adden <a title=\"Parzival\" href=\"https:\/\/anthrowiki.at\/Parzival\" target=\"_blank\" rel=\"noopener\">Parzi\u00adval<\/a>, der fra\u00adgen soll, dann gewin\u00adnen wir ger\u00adade in dieser Parzi\u00adval-Gestalt ein Vor\u00adbild f\u00fcr unsere spir\u00adituelle Bewe\u00adgung.\u201d (<a href=\"https:\/\/anthrowiki.at\/Fragen#Literatur\" target=\"_blank\" rel=\"noopener\">Lit.<\/a>: <a href=\"https:\/\/odysseetheater.org\/GA\/Buecher\/GA_148.pdf#page=166&amp;view=Fit\" target=\"_blank\" rel=\"noreferrer noopener\">GA 148, S. 166ff<\/a>)<\/p>\n<p>\u201cWarum fra\u00adgen wir eigentlich? Wir fra\u00adgen, weil unser Ver\u00adstand in ein\u00ader gewis\u00adsen Weise beschaf\u00adfen ist. Aber wir haben gese\u00adhen, unser Ver\u00adstand hat sich selb\u00adst erst mit unserem Gehirn gebildet. Unsere Ver\u00adstandes\u00adfra\u00adgen haben also gar keinen Sinn mehr, wenn wir in solche Zust\u00e4nde kom\u00admen, wo unser Gehirn noch nicht gebildet war. In den Wel\u00adten, die erst die Grund\u00adlage der Ver\u00adstandeswelt bilden, hat das Fra\u00adgen nach den Begrif\u00adf\u00aden des Ver\u00adstandes keinen Sinn; da m\u00fcssen wir zu anderen Mit\u00adteln des Erforschens, des Erken\u00adnens gehen, als zu denen, die uns der Ver\u00adstand gibt. Diejeni\u00adgen Men\u00adschen, die allerd\u00adings nicht weit\u00ader sehen, als ihre Nase reicht, die wer\u00adden in der Tat glauben, da\u00df man mit der gew\u00f6hn\u00adlichen Form des Fra\u00adgens die ganze Welt abfra\u00adgen kann. Das kann man aber nicht, son\u00addern man mu\u00df sich klar sein dar\u00fcber, da\u00df man ein jeglich\u00ades Ding nur in sein\u00ader Art erfra\u00adgen kann. F\u00fcr die Welt, die der unseren vor\u00adange\u00adgan\u00adgen ist, wer\u00adden wir nur zurechtkom\u00admen k\u00f6n\u00adnen, wenn wir in uns diejeni\u00adgen Kr\u00e4fte anre\u00adgen, die im Denken des Herzens zum Aus\u00addruck kom\u00admen.\u201d (<a href=\"https:\/\/anthrowiki.at\/Fragen#Literatur\" target=\"_blank\" rel=\"noopener\">Lit.<\/a>: <a href=\"https:\/\/odysseetheater.org\/GA\/Buecher\/GA_119.pdf#page=257&amp;view=Fit\" target=\"_blank\" rel=\"noreferrer noopener\">GA 119, S. 257f<\/a>)<\/p>\n<h4><strong>Das Seelenkleid<\/strong><\/h4>\n<p>Wie wird die Seele zum Geis\u00adteskleid (18 R) gebildet? Im Evan\u00adgeli\u00adum gibt es das Gle\u00adich\u00adnis von der k\u00f6niglichen Hochzeit (Mt. 22), in dem ein Gast kein hochzeitlich\u00ades Gewand tr\u00e4gt. Daraufhin spricht der K\u00f6nig: \u201c\u2026 werft ihn in die Fin\u00adster\u00adn\u00adis des \u00e4u\u00dferen Daseins hin\u00adaus, wo die Men\u00adschen wehk\u00adla\u00adgend und z\u00e4h\u00adneklap\u00adpernd leben. Denn an viele erge\u00adht der Ruf, wenige jedoch machen sich wirk\u00adlich zu Tr\u00e4gern des h\u00f6heren Lebens.\u201d (Mt. 22, 13\u201314, \u00fcber\u00adset\u00adzt von Emil Bock) Das hochzeitliche Gewand muss also erwor\u00adben wer\u00adden. Das macht der Aus\u00addruck <a href=\"https:\/\/anthrowiki.at\/Chela\" target=\"_blank\" rel=\"noopener\">Chela<\/a> deut\u00adlich, der f\u00fcr einen fort\u00adgeschrit\u00adte\u00adnen Geistess\u00adch\u00fcler ver\u00adwen\u00addet wird. Er bedeutet unter anderem Kleid, Gewand. Ein solch\u00ader Men\u00adsch hat seinen Astralleib bere\u00adits von den eigen\u00ads\u00fcchti\u00adgen Trieben und Begier\u00adden gere\u00adinigt und arbeit\u00adet an der Ver\u00adwand\u00adlung des \u00c4ther\u00adleibs zum Lebens\u00adgeist. Da Chela eben\u00adso J\u00fcnger bedeutet, kann ein solch\u00ader Men\u00adsch auch als J\u00fcnger ange\u00adse\u00adhen wer\u00adden, der Chris\u00adtus&nbsp;folgt.<\/p>\n<p>Rudolf Stein\u00ader sagt \u00fcber den Chela: \u201eWas der Men\u00adsch selb\u00adst in den Astralleib hineingear\u00adbeit\u00adet hat, das nen\u00adnt man Man\u00adas; das ist der f\u00fcn\u00adfte Grundteil. So viel also der Men\u00adsch selb\u00adst in sich hineingear\u00adbeit\u00adet hat, so viel ist in ihm Man\u00adas; daher ist immer ein Teil seines Astralleibes Man\u00adas. Aber es ist dem Men\u00adschen nicht unmit\u00adtel\u00adbar gegeben, auch auf seinen \u00c4ther\u00adleib einen Ein\u00adflu\u00df auszu\u00fcben. So wie man lernt, auf eine h\u00f6here moralis\u00adche Stufe zu kom\u00admen, so kann man auch ler\u00adnen, in seinen \u00c4ther\u00adleib hineinzuar\u00adbeit\u00aden. Wer dies lernt, ist ein Sch\u00fcler, ein Chela. Dadurch wird der Men\u00adsch Herr \u00fcber seinen \u00c4ther\u00adleib, und so viel er in diesen hineingear\u00adbeit\u00adet hat, so viel ist in ihm vorhan\u00adden von Bud\u00adhi. Das ist der sech\u00adste Grundteil, der umge\u00adwan\u00addelte \u00c4therleib.<\/p>\n<p>Einen solchen Chela k\u00f6n\u00adnen wir an etwas erken\u00adnen. Der gew\u00f6hn\u00adliche Men\u00adsch ist nicht \u00e4hn\u00adlich sein\u00ader fr\u00fcheren Verk\u00f6r\u00adpe\u00adrung, wed\u00ader in Gestalt noch Tem\u00adpera\u00adment; der Chela aber hat diesel\u00adben Gewohn\u00adheit\u00aden, das\u00adselbe Tem\u00adpera\u00adment wie in der fr\u00fcheren Verk\u00f6r\u00adpe\u00adrung. Er bleibt sich \u00e4hn\u00adlich. Er hat bewu\u00dft hineingear\u00adbeit\u00adet in den Leib, der Fortpflanzung und Wach\u00ads\u00adtum tr\u00e4gt.\u201d (<a href=\"https:\/\/anthrowiki.at\/Chela#Literatur\" target=\"_blank\" rel=\"noopener\">Lit.<\/a>: <a href=\"https:\/\/odysseetheater.org\/GA\/Buecher\/GA_095.pdf#page=18&amp;view=Fit\" target=\"_blank\" rel=\"noreferrer noopener\">GA 95, S. 18<\/a>)<\/p>\n<p>Drei Stufen lassen sich laut Rudolf Stein\u00ader auf diesem Entwick\u00adlungsweg unter\u00adschei\u00adden: \u201eWas sind nun die Eigen\u00adschaften der Ein\u00adwei\u00adhungsstufen eines Chela? [<em>Erste Stufe<\/em>] Erstens: Das \u00dcber\u00adwinden des Per\u00ads\u00f6n\u00adlichen, das Freimachen des Gottes in seinem Innern. Zweit\u00adens: Frei\u00adheit von jedem Zweifel; jede Skep\u00adsis h\u00f6rt auf. Die Dinge des Geisti\u00adgen ste\u00adhen vor sein\u00ader Seele als Tat\u00adsachen. Frei\u00adheit auch von jedem Aber\u00adglauben, denn da er alles selb\u00adst zu pr\u00fcfen ver\u00admag, kann er kein\u00ader T\u00e4uschung mehr ver\u00adfall\u00aden. Auf ein\u00ader noch h\u00f6heren Stufe [<em>zweite Stufe<\/em>] wird ihm dann der Schl\u00fcs\u00adsel des Wis\u00adsens aus\u00adgeliefert. Man sagt, dass er das Sprechen erh\u00e4lt; er wird ein Bote der \u00fcbersinnlichen Welt. Die Tiefen der geisti\u00adgen Welt wer\u00adden ihm offen\u00adbar. Das ist die <em>zweite Stufe<\/em> der Chelaschaft. Die <em>dritte Stufe<\/em> ist die, wo der Men\u00adsch, wie er im gew\u00f6hn\u00adlichen Leben zu sich \u00abIch\u00bb sagt, nun zu allen Wesen\u00adheit\u00aden der Welt \u00abich\u00bb sagen kann, wo er erhoben wird zur Umfas\u00adsung des Alls. Auf dieser drit\u00adten Stufe beze\u00adich\u00adnet man in der Mys\u00adtik den Chela als \u00abSchwan\u00bb; er wird zum Ver\u00admit\u00adtler zwis\u00adchen dem Arhat, dem Lehrer, und den Men\u00adschen. So stellt sich uns der Schwa\u00adnen\u00adrit\u00adter dar als ein Bote der gro\u00dfen Wei\u00dfen Loge; so ist Lohen\u00adgrin ein Bote der Grals\u00adge\u00admein\u00adschaft.\u201d (<a href=\"https:\/\/anthrowiki.at\/Chela#Literatur\" target=\"_blank\" rel=\"noopener\">Lit.<\/a>: <a href=\"https:\/\/odysseetheater.org\/GA\/Buecher\/GA_092.pdf#page=110&amp;view=Fit\" target=\"_blank\" rel=\"noreferrer noopener\">GA 92, S. 110<\/a> Her\u00advorhe\u00adbun\u00adgen und Erg\u00e4nzung A.F.)<\/p>\n<h4><strong>Das Sein<\/strong><\/h4>\n<p>Das Mantra 35 i spricht vom Sein, das erkan\u00adnt wer\u00adden soll. Was meint Rudolf Stein\u00ader mit Sein? \u201e\u2018Sein\u2019 ist von \u201asehen\u2019 hergenom\u00admen, kommt \u00fcber\u00adhaupt von \u201aSehen\u2019 her. \u00dcber das\u00adjenige also, was mit dem Seins\u00adbe\u00adgriff belegt wird, wird \u00fcber\u00adhaupt nichts anderes gesagt als: ich habe es ein\u00admal gese\u00adhen. Und alles son\u00adstige Gerede \u00fcber das Sein ist \u00fcber\u00adhaupt nichts anderes als eine Ver\u00adst\u00e4ndi\u00adgung \u00fcber das, was gese\u00adhen wor\u00adden ist.\u201d (GA 157, S. 123) Das Sein ist das Offen\u00adbare, das erkan\u00adnt wer\u00adden kann und soll. Doch das Sein nur auf das Materielle zu beziehen, wie Rudolf Stein\u00ader es im Anschluss an obiges Zitat tut, wird dem Sein, wie es im Mantra 35 i ste\u00adht, nicht gerecht.<\/p>\n<p>Aus anthro\u00adposophis\u00adch\u00ader Sicht ist alles <a href=\"https:\/\/anthrowiki.at\/Sein\" target=\"_blank\" rel=\"noopener\">Sein<\/a> kein materielles, son\u00addern ein sich sein\u00ader selb\u00adst bewusstes, also geistiges Sein. Sein ist Bewusst<em>sein<\/em>, denn es gr\u00fcn\u00addet sich auf das Wirken indi\u00advidu\u00adeller geistiger Wesen. Sie sind es, die gemein\u00adsam die Wirk\u00adlichkeit erschaf\u00adfen. \u201eEs ist gut, festzuhal\u00adten, da\u00df es im Grunde genom\u00admen im Wel\u00adte\u00adnall doch nichts anderes gibt als Bewu\u00dft\u00adseine. Au\u00dfer dem Bewu\u00dft\u00adsein irgendwelch\u00ader Wesen\u00adheit\u00aden ist let\u00adzten Endes alles \u00fcbrige dem Gebi\u00adete der Maja oder der gro\u00dfen Illu\u00adsion ange\u00adh\u00f6rig. \u2026 Also man kann eigentlich nur Bewu\u00dft\u00adseine schildern, wenn man die Real\u00adit\u00e4ten schildert. \u2026 Also, die wirk\u00adlichen Real\u00adit\u00e4ten der Welt sind Wesen in den ver\u00adschiede\u00adnen Bewu\u00dft\u00adsein\u00adszust\u00e4n\u00adden.\u201d (<a href=\"https:\/\/anthrowiki.at\/Sein#Literatur\" target=\"_blank\" rel=\"noopener\">Lit.<\/a>: <a href=\"https:\/\/odysseetheater.org\/GA\/Buecher\/GA_148.pdf#page=305&amp;view=Fit\" target=\"_blank\" rel=\"noreferrer noopener\">GA 148, S. 305f<\/a>)<\/p>\n<p>Und die Wesen ver\u00adschieden\u00ader Bewusst\u00adsein\u00adszust\u00e4nde entwick\u00adeln sich. Dabei wird nicht nur ihr Bewusst\u00adsein heller und umfassender, son\u00addern auf ein\u00ader bes\u00adtimmten Bewusst\u00adseinsstufe find\u00adet ein gro\u00dfer Umschwung statt. \u201eAlle Wesen\u00adheit\u00aden steigen auf von Wesen, die emp\u00adfan\u00adgen, zu Wesen, die pro\u00adduzieren und schaf\u00adfen. Sch\u00f6pfer wer\u00adden ist das Ziel der Wesen.\u201d (<a href=\"https:\/\/anthrowiki.at\/Sein#Literatur\" target=\"_blank\" rel=\"noopener\">Lit.<\/a>: <a href=\"https:\/\/odysseetheater.org\/GA\/Buecher\/GA_098.pdf#page=194&amp;view=Fit\" target=\"_blank\" rel=\"noreferrer noopener\">GA 98, S. 194<\/a>) Emp\u00adfan\u00adgende Wesen entwick\u00adeln sich zu geben\u00adden, schenk\u00adend-opfer\u00adn\u00adden Wesen. Noch ist der Men\u00adsch ein emp\u00adfan\u00adgen\u00addes Wesen, denn er ben\u00f6tigt Nahrung und Luft usw., denn er kann noch nicht aus sich selb\u00adst her\u00adaus sein Leben erhal\u00adten. Gle\u00adichzeit\u00adig leuchtet jet\u00adzt schon durch die F\u00e4higkeit selb\u00adst\u00adlos\u00ader Liebe das erste Mor\u00adgen\u00adrot seines Sch\u00f6pfertums.<\/p>\n<h4><strong>\u00dcber die Spiegelspr\u00fcche 18 R und 35&nbsp;i<br>\n<\/strong><\/h4>\n<p>Aus der Per\u00adspek\u00adtive des Som\u00admer-Hal\u00adb\u00adjahres betreten wir mit den Mantren <a href=\"https:\/\/www.stellamaris-seelenkalender.de\/?page_id=1139\">18 R<\/a> und <a href=\"https:\/\/www.stellamaris-seelenkalender.de\/?page_id=1504\">35 i<\/a> einen neuen Bere\u00adich im Jahr \u2014 aus der Per\u00adspek\u00adtive des Win\u00adter-Hal\u00adb\u00adjahres ste\u00adhen wir kurz davor, diesen Bere\u00adich zu ver\u00adlassen. Es umfassen die zu Ostern geh\u00f6ren\u00adden Wochen (in der Darstel\u00adlung des Jahres als Ei) das untere Drit\u00adtel des Jahres, den Mond\u00adbere\u00adich. Dar\u00fcber liegt das mit\u00adtlere Drit\u00adtel, der Son\u00adnen\u00adbere\u00adich und nochmals dar\u00fcber liegt das obere Drit\u00adtel, der Stern\u00adbere\u00adich. In diesem Stern\u00adbere\u00adich ist im Gang des Jahres das Mantra 18 R das erste Mantra, das Mantra 35 i das letzte.<\/p>\n<p>Au\u00dfer\u00addem ist das Mantra 35 i das Mantra der ersten Adventswoche, denn das Mantra 38 m wurde von Rudolf Stein\u00ader mit der \u00dcber\u00adschrift \u201cWei\u00adhe-Nacht-Stim\u00admung\u201d verse\u00adhen und so als das Mantra der vierten Adventswoche gekennze\u00adich\u00adnet, in der stets der Heilige Abend (24.12.) liegt.<\/p>\n<p>Die Mantren 18 R und 35 i verbindet eine Beson\u00adder\u00adheit, die im See\u00adlenkalen\u00adder nur hier auftritt: sie stellen eine Frage. Es ist der Ich-Sprech\u00ader, der in bei\u00adden Mantren sich sel\u00adber fragt. Diese Frage bildet jew\u00adeils den ersten Teil des Mantras. Und bei\u00adde Male fragt der Ich-Sprech\u00ader nach seinem K\u00f6n\u00adnen, ob seine F\u00e4higkeit\u00aden aus\u00adre\u00adichen f\u00fcr das Erre\u00adichen des jew\u00adeils anvisierten Zieles. Er fragt, ob der Erwerb der jew\u00adeili\u00adgen F\u00e4higkeit bere\u00adits weit genug fort\u00adgeschrit\u00adten ist. Er pr\u00fcft also den Stand sein\u00ader Entwick\u00adlung. Er ringt um Selb\u00adsterken\u00adnt\u00adnis. Diese Selb\u00adsterken\u00adnt\u00adnis fragt in zwei Rich\u00adtun\u00adgen. Im Mantra 18 R fragt sich der Ich-Sprech\u00ader, ob er die Seele aus\u00adre\u00adichend weit\u00aden kann und im Mantra 35 i, ob er das Sein angemessen erken\u00adnen kann. Im Mantra 18 R fragt er nach der Macht \u00fcber die eigene Seele, im Mantra 35 i pr\u00fcft er seine F\u00e4higkeit, das Au\u00dfen, die Welt, das Sein zu erkennen.<\/p>\n<p>Warum ist es n\u00f6tig, die Seele zu weit\u00aden (18 R)? Von Natur aus schlie\u00dft der Men\u00adsch von sich auf andere. Doch die Men\u00adschen sind sehr ver\u00adschieden. Jemand, der sich zum Ma\u00dfstab aller anderen macht, ist eng\u00adstirnig. Er ist jemand, der nicht gel\u00adernt hat, dass Wahrheit zun\u00e4chst sub\u00adjek\u00adtiv ist, dass seine Inter\u00adessen, Vor\u00adlieben, Ansicht\u00aden nicht die eines anderen Men\u00adschen sein m\u00fcssen. Der Ich-Sprech\u00ader fragt sich also, ob er gen\u00fc\u00adgend Tol\u00ader\u00adanz, gen\u00fc\u00adgend Mit\u00adge\u00adf\u00fchl, gen\u00fc\u00adgend Hil\u00adfs\u00adbere\u00aditschaft erwor\u00adben hat \u2014 ob er eine gro\u00dfe Seele gewor\u00adden ist. Er fragt, ob seine Sym\u00adpa\u00adthiekr\u00e4fte aus\u00adre\u00adichen werden.<\/p>\n<p>Im Mantra 35 i fragt sich der Ich-Sprech\u00ader, ob er das Sein erken\u00adnen kann. Von der Notwendigkeit, Sein\u00adserken\u00adnt\u00adnis zu erwer\u00adben, zeugt die Entwick\u00adlung des Schul\u00adsys\u00adtems. Hier wird ver\u00admit\u00adtelt, was die Gesellschaft f\u00fcr Sein\u00adserken\u00adnt\u00adnis h\u00e4lt, ohne die ein erfol\u00adgre\u00adich\u00ades Leben nicht f\u00fcr m\u00f6glich erachtet wird. Der Sein\u00adserken\u00adnt\u00adnis liegt die zur Sym\u00adpa\u00adthie ent\u00adge\u00adgenge\u00adset\u00adzte See\u00adlenkraft zugrunde, die Antipathie. Um das Andere erken\u00adnen zu k\u00f6n\u00adnen, muss zun\u00e4chst Abgren\u00adzung und Gegen\u00fcber\u00adstel\u00adlung stat\u00adtfind\u00aden. Innere Neu\u00adtral\u00adit\u00e4t und Vorurteil\u00adslosigkeit muss erwor\u00adben wer\u00adden, die Seele muss ruhig und klar sein k\u00f6n\u00adnen. Der Ich-Sprech\u00ader muss sich fra\u00adgen, ob seine hier notwendig einzuset\u00adzen\u00adden Antipathiekr\u00e4fte aus\u00adre\u00adichen werden.<\/p>\n<p>Nun wird in bei\u00adden Mantren ein Ziel angegeben. Im Mantra 18 R ist die Zielt\u00e4tigkeit ein sich selb\u00adst Verbinden der Seele mit dem Wel\u00adten-Keimeswort, im Mantra 35 i ein Wiederfind\u00aden der Sein\u00adserken\u00adnt\u00adnis im Schaf\u00adfens\u00addrang der Seele. In bei\u00adden Mantren ist das Ziel eine Vere\u00adini\u00adgung. Im Mantra 18 R soll die Seele soweit geweit\u00adet sein, dass es ihr m\u00f6glich ist, sich mit dem bere\u00adits emp\u00adfan\u00adgenen Wel\u00adten-Keimeswort selb\u00adst\u00e4ndig zu verbinden. Die Verbindung geschieht also, indem dem Neuen, Frem\u00adden, dem Wel\u00adten-Keimeswort, Raum gegeben wird. Im Mantra 35 i soll ein Wiederfind\u00aden geschehen. Damit ist in diesem Fall eher an ein Wider\u00adspiegeln zu denken, denn die Sein\u00adserken\u00adnt\u00adnis soll sich im Schaf\u00adfens\u00addrang der Seele wiederfind\u00aden. Die aus dem seel\u00adis\u00adchen Schaf\u00adfens\u00addrang her\u00advorge\u00adhende Tat soll sich durch Seins-Ken\u00adnt\u00adnis ausze\u00adich\u00adnen. Die Seele soll ihren Schaf\u00adfens\u00addrang nach der Erken\u00adnt\u00adnis des Seins aus\u00adricht\u00aden. Das Erkan\u00adnte, das vom Sein gel\u00adernte soll Richtschnur des Han\u00addelns sein. Das im Au\u00dfen erkan\u00adnte Sein soll auch im Innern, dort, wo der Drang zu schaf\u00adfen entste\u00adht, sich abbilden und das Schaf\u00adfen leiten.<\/p>\n<p>Was ist das Wel\u00adten-Keimeswort (18 R), dem die Seele sich nur verbinden kann, wenn sie gen\u00fc\u00adgend geweit\u00adet ist? Das Wel\u00adten-Keimeswort ist ein Wort, aus dem eine neue Welt keimt, das eine neue Welt aus sich erschafft. Das Wel\u00adten-Keimeswort ist ein Wort, das mit einem Samen ver\u00adglichen wer\u00adden kann. Das Wort ist die Logoskraft, die sowohl sch\u00f6pferisch ord\u00adnend in der Welt als auch im men\u00adschlichen Ver\u00adstand, hier als Logik erlebt, wirkt. Die Kraft des Leben\u00ads\u00e4thers wird \u201cdas Wort\u201d genan\u00adnt, weil alle Sch\u00f6p\u00adfung durch diese \u00c4therkraft mit Sinn erf\u00fcllt wird, mit Wesen\u00adhaftigkeit. So ist das Wel\u00adten-Keimeswort, der Sinn, als etwas von au\u00dfen kom\u00admendes in der Seele emp\u00adfan\u00adgen wor\u00adden, wie die Frau ein Kind empf\u00e4ngt. Auch in diesem Fall muss die Immunab\u00adwehr des weib\u00adlichen Organ\u00adis\u00admus f\u00fcr die Zeit der Schwanger\u00adschaft unter\u00addr\u00fcckt werden.<\/p>\n<p>Und woher kommt das Wel\u00adten-Keimeswort? Wie kommt das ganz Neue, Fremde in die Seele? Rudolf Stein\u00ader spricht davon, dass der Geist des Men\u00adschen zur Sch\u00f6p\u00adfung aus dem Nichts in der Lage ist: \u201eIn allem Leben wirkt die Drei\u00adheit von Evo\u00adlu\u00adtion, Invo\u00adlu\u00adtion und Sch\u00f6p\u00adfung aus dem Nichts. Beim Men\u00adschen haben wir diese Sch\u00f6p\u00adfung aus dem Nichts in der Arbeit seines Bewu\u00dft\u00adseins. Er erlebt die Vorg\u00e4nge in sein\u00ader Umwelt und ver\u00adar\u00adbeit\u00adet sie zu Ideen, Gedanken und Begrif\u00adf\u00aden. Ver\u00adan\u00adla\u00adgun\u00adgen stam\u00admen aus fr\u00fcheren Verk\u00f6r\u00adpe\u00adrun\u00adgen, aber aller Fortschritt im Leben beruht darauf, da\u00df neue Gedanken und neue Ideen pro\u00adduziert wer\u00adden.\u201d (GA 101, S.&nbsp;260)<\/p>\n<p>Wie kann die Sch\u00f6p\u00adfung aus dem Nichts ver\u00adstanden wer\u00adden? Evo\u00adlu\u00adtion und Invo\u00adlu\u00adtion k\u00f6n\u00adnen als die Prozesse in den drei S\u00e4ulen der Kab\u00adbala erblickt wer\u00adden. Je nach Per\u00adspek\u00adtive zeigen sich Evo\u00adlu\u00adtion und Invo\u00adlu\u00adtion ver\u00adschieden. Frage ich nach der Welt, zeigt sich die Evo\u00adlu\u00adtion im Som\u00admer-Hal\u00adb\u00adjahr, der Wahrnehmungs\u00adseite der Seele, denn die Wahrnehmung\u00adsob\u00adjek\u00adte sind das, was sich bere\u00adits ent\u00adfal\u00adtet hat. Dementsprechend find\u00adet im Win\u00adter-Hal\u00adb\u00adjahr, der Denk\u00adseite der Seele, Invo\u00adlu\u00adtion statt, denn im Denken macht sich der Men\u00adsch die Welt zu eigen. Lege ich den Fokus auf die men\u00adschliche Seele, entspricht der Wahrnehmungsvor\u00adgang dage\u00adgen der Invo\u00adlu\u00adtion, also der Aufnehme der Sin\u00adnes\u00adreize, und das Denken entspricht der Evo\u00adlu\u00adtion, also den (unbe\u00adwussten) Urteilen, die zur fol\u00adgen\u00adden Reak\u00adtion, zur Hand\u00adlung f\u00fchren, was aus der Seele wieder nach au\u00dfen&nbsp;wirkt.<\/p>\n<p>Evo\u00adlu\u00adtion und Invo\u00adlu\u00adtion bedeuten also die bei\u00adden Grund\u00adkr\u00e4fte, die S\u00e4ulen. Zwis\u00adchen diesen S\u00e4ulen, so sagt die j\u00fcdis\u00adche Kab\u00adbala-Lehre, ste\u00adht die dritte S\u00e4ule, die S\u00e4ule der Milde. Sie entspricht der M\u00f6glichkeit zur Sch\u00f6p\u00adfung aus dem Nichts \u2014 dem Raum der Frei\u00adheit, der entste\u00adht, wenn ein Reiz nicht durch reflex\u00adhaftes Reagieren beant\u00adwortet wird. Das Weit\u00aden der Seele (18 R) zeigt sich nun als die bewusste Tren\u00adnung von Reiz und Reak\u00adtion, damit in diesen Freiraum das Wel\u00adten-Keimeswort ein\u00adtreten kann.<\/p>\n<p><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" src=\"https:\/\/www.stellamaris-seelenkalender.de\/wp-content\/uploads\/2025\/12\/Involution-Evolution-Schoepfung-aus-dem-Nichts-GA-101-295x300.png\" alt width=\"295\" height=\"300\"><\/p>\n<p><em>Die Hal\u00adb\u00adjahre aus See\u00adlen\u00adper\u00adspek\u00adtive als Invo\u00adlu\u00adtion und Evo\u00adlu\u00adtion, als Reiz und Reak\u00adtion mit der drit\u00adten S\u00e4ule als dem Freiraum dazwis\u00adchen, der M\u00f6glichkeit zur Sch\u00f6p\u00adfung aus dem Nichts<\/em><\/p>\n<p>Das Mantra 18 R sagt, das Wel\u00adten-Keimeswort ist bere\u00adits emp\u00adfan\u00adgen, doch verbinden kann sich die Seele nur mit ihm, wenn sie sich weit\u00adet. Die M\u00f6glichkeit zu diesem Freiraum ist in der Men\u00adschen\u00adnatur bere\u00adits vorhan\u00adden. Doch wirk\u00adsam wird das Wel\u00adten-Keimeswort nur,- sein Sinn erschlie\u00dft sich der Seele nur, \u2014 wenn das Wel\u00adten-Keimeswort in dieser Stille als neue, bis dahin unbekan\u00adnte Inspi\u00adra\u00adtion h\u00f6r\u00adbar wer\u00adden kann. Die Seele muss das Wel\u00adten-Keimeswort, bildlich gesprochen, mit offe\u00adnen Armen empfangen.<\/p>\n<p>Welch\u00ades Mantra entspricht nun der Parzi\u00adval-Frage? Ich denke, die unter\u00adlassene Frage ist Ergeb\u00adnis der noch nicht aus\u00adre\u00adichend geweit\u00adeten Seele (18 R). Parzi\u00adval unter\u00adlie\u00df die Frage auf\u00adgrund \u00fcber\u00adnommen\u00ader Kon\u00adven\u00adtio\u00adnen. Die beim zweit\u00aden Besuch gestellte Frage, \u201cOheim, was wirret dir?\u201d zeigt dage\u00adgen die Frage nach dem Sein \u2014 dem Sein des Onkels \u2014 und entspricht deshalb dem Mantra 35 i. Die Seins-Erken\u00adnt\u00adnis, das Ver\u00adste\u00adhen des Wahrgenomme\u00adnen, zeigt sich in sein\u00ader Reak\u00adtion, in der gestell\u00adten Frage. Parzi\u00adval wird daraufhin Gral\u00adsk\u00f6nig, denn sein See\u00adlen\u00adschaf\u00adfens\u00addrang spiegelt seine Sein\u00adserken\u00adnt\u00adnis. Und diese Entsprechung von Invo\u00adlu\u00adtion (Wahrnehmung) und Evo\u00adlu\u00adtion (Reak\u00adtion) ist so rein, so pass\u00adge\u00adnau, dass Parzi\u00adval dadurch k\u00f6nigliche H\u00f6he und W\u00fcrde erre\u00adicht&nbsp;hat.<\/p>\n<p>Nach der Frage fol\u00adgt in bei\u00adden Mantren eine Selb\u00adstre\u00adflex\u00adion des Ich-Sprech\u00aders. Diese Selb\u00adstre\u00adflex\u00adion ist im Mantra 18 R eine ahnende, im Mantra 35 i eine f\u00fch\u00adlende. Im Mantra <a href=\"https:\/\/www.stellamaris-seelenkalender.de\/?page_id=842\">7 G<\/a> soll das Ahnen das Denken erset\u00adzen, da dort das Denken dro\u00adht, sich im Schein der Sinne zu ver\u00adlieren. Ahnen ist die auf das Unsicht\u00adbare gerichtete Denk\u00adf\u00e4higkeit, die das Unkonkrete, noch nicht For\u00admge\u00adwor\u00addene ins Bewusst\u00adsein heben kann. Die ahnende Selb\u00adstre\u00adflex\u00adion ist also eine Aktiv\u00adit\u00e4t der denk\u00adenden Seele, die f\u00fch\u00adlende Erken\u00adnt\u00adnis im Mantra 35 i ver\u00adweist auf die f\u00fch\u00adlende&nbsp;Seele.<\/p>\n<p>Der Ich-Sprech\u00ader ahnt im Mantra 18 R, dass er Kraft find\u00aden muss, im Mantra 35 i dage\u00adgen f\u00fchlt er, dass ihm Macht ver\u00adliehen ist. Kraft ist eine momen\u00adtane Energieent\u00adladung. Es ist eine durch den \u00c4ther\u00adleib her\u00advorge\u00adbrachte Wirkung. Macht ist dage\u00adgen die Potenz der Kraftent\u00adfal\u00adtung, eine astrale Kom\u00adpe\u00adtenz. Im Bild des K\u00f6nigs mit seinem Diener l\u00e4sst sich Macht und Kraft ver\u00adste\u00adhen. Der K\u00f6nig hat Berech\u00adti\u00adgung und Macht zu befehlen, der Diener ben\u00f6tigt Kraft, um die Auf\u00adgabe zu erledi\u00adgen. Die Kraft muss der Ich-Sprech\u00ader find\u00aden (18 R), die Macht wurde ihm gle\u00adich ein\u00ader K\u00f6nigsw\u00fcrde ver\u00adliehen (35 i). Im Mantra 18 R ist der Ich-Sprech\u00ader in der Posi\u00adtion des Dieners. Er muss die Seele w\u00fcrdig gestal\u00adten, er muss f\u00fcr Ord\u00adnung im See\u00adlen\u00adraum sor\u00adgen. Im Mantra 35 i ist der Ich-Sprech\u00ader dage\u00adgen in der Posi\u00adtion des K\u00f6nigs. Ihm ist die Macht ver\u00adliehen, dem gro\u00dfen Ganzen das Eigene einzuf\u00fc\u00adgen, das gro\u00dfe Ganze zu bere\u00adich\u00adern und dadurch zu ver\u00e4n\u00addern. Um im Bild des K\u00f6nigs zu bleiben: ihm ist die Macht ver\u00adliehen, sein Reich in die Gemein\u00adschaft der anderen Reiche auf der Welt zu integrieren.<\/p>\n<p>Im Mantra 18 R ist das Ziel, dass die Seele zum Geistes-Kleid gestal\u00adtet wird. Das Wel\u00adten-Keimeswort ist der Geist, die Seele soll es bek\u00adlei\u00adden. Sie muss sich zun\u00e4chst weit\u00aden, sie muss wach\u00adsen, um dem ganz Neuen Raum zu geben. Dann muss sie w\u00fcrdig gestal\u00adtet wer\u00adden, damit das ganz Neue w\u00fcrdig in Erschei\u00adn\u00adung treten, sich offen\u00adbaren kann. In diesem Mantra ahnt der Ich-Sprech\u00ader, dass er die Kraft find\u00aden muss, ein Chela, ein fort\u00adgeschrit\u00adten\u00ader Geistess\u00adch\u00fcler zu wer\u00adden, der seinen \u00c4ther\u00adleib, seinen Gewohn\u00adheit\u00adsleib umar\u00adbeit\u00adet. Er muss die Kraft find\u00aden, sein Tem\u00adpera\u00adment und seine unbe\u00adwussten Reak\u00adtion\u00adsweisen zu ver\u00e4n\u00addern, damit sich die Seele zum w\u00fcrdi\u00adgen Geistes-Kleid bilden kann, mit dem er bei der himm\u00adlis\u00adchen Hochzeit (Mt. 22) als Gast teil\u00adnehmen darf. Die Verbindung der Seele mit dem Wel\u00adten-Keimeswort, dem Geist, kann als diese Hochzeit betra\u00adchtet werden.<\/p>\n<p>Im Mantra 35 i ist es das Ziel, das eigene Selb\u00adst in das Wel\u00adtenselb\u00adst als Glied zu inte\u00adgri\u00aderen. Das Selb\u00adst ist sicher\u00adlich als ein geistiges Selb\u00adst, also als das Geist\u00adselb\u00adst zu denken. Es ist der vom Ich umgear\u00adbeit\u00adete Astralleib, das Geist\u00adselb\u00adst, das in den durch die ganze Men\u00adschheit nach und nach umgear\u00adbeit\u00adeten Wel\u00adten-Astralleib, das Wel\u00adtenselb\u00adst, einge\u00adf\u00fcgt wer\u00adden soll. In diesem Mantra nimmt der Men\u00adsch an der himm\u00adlis\u00adchen Hochzeit teil, er steigt zur Engel\u00adstufe auf, denn er darf sich beschei\u00adden ein\u00adleben in den gro\u00dfen Chor der himm\u00adlis\u00adchen Selb\u00adste, der neun Engel\u00adhier\u00adar\u00adchien. Bis Michaeli sind es mit diesem Mantren-Paar (18 R \u2014 35 i) neun Stufen, wobei acht davon spiegeln, die ober\u00adste Stufe, die Mantren 26 Z und 27 a jedoch nicht.<\/p>\n<p>Im Mantra 18 R geht es um die Weitung der Seele, ihr Wach\u00adsen und Gr\u00f6\u00dfer\u00adw\u00ader\u00adden \u2014 um ihre Entwick\u00adlung, um die Evo\u00adlu\u00adtion des Men\u00adschen. Hier muss das ganz Neue, die Sch\u00f6p\u00adfung aus dem Nichts \u2014 das Wel\u00adten-Keimeswort \u2014 aufgenom\u00admen wer\u00adden. Im Mantra 35 i geht es um das Aufnehmen des Seins in den Geist des Men\u00adschen, in seine Erken\u00adnt\u00adnis, und um das diesem Aufgenomme\u00adnen entsprechende Han\u00addeln. Es geht also um das stim\u00admige Her\u00advorge\u00adhen der Evo\u00adlu\u00adtion aus der Invo\u00adlu\u00adtion. Und auch im zweit\u00aden Teil wird eine Invo\u00adlu\u00adtion geschildert, denn dem Wel\u00adtenselb\u00adst wird durch den Men\u00adschen das (Geist-)Selbst hinzuge\u00adf\u00fcgt, was ein\u00ader ein\u00adsaugen\u00adden Bewe\u00adgung des Welten-(Geist-)Selbst entspricht.<\/p>\n\t\t\t<a href=\"https:\/\/www.stellamaris-seelenkalender.de\/?page_id=1139\" target=\"_self\">\n\t\t\t\t\t\tBlog zum Spruch 18&nbsp;R&nbsp;<\/a>\n\t\t\t<a href=\"https:\/\/www.stellamaris-seelenkalender.de\/?page_id=1504\" target=\"_self\">\n\t\t\t\t\t\tBlog zum Spruch 35&nbsp;i&nbsp;<\/a>\n\t\t\t<a href=\"https:\/\/www.stellamaris-seelenkalender.de\/?page_id=2488\" target=\"_self\">\n\t\t\t\t\t\tn\u00e4ch\u00adster Blog-Ein\u00adtrag Sommer-Halbjahr&nbsp;<\/a>\n\t\t\t<a href=\"https:\/\/www.stellamaris-seelenkalender.de\/?page_id=2446\" target=\"_self\">\n\t\t\t\t\t\tn\u00e4ch\u00adster Blog-Ein\u00adtrag Winter-Halbjahr&nbsp;<\/a>\n\t\t\t<a href=\"https:\/\/www.stellamaris-seelenkalender.de\/?page_id=136\" target=\"_self\">\n\t\t\t\t\t\tzur\u00fcck zur \u00dcbersicht&nbsp;<\/a>\n\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>&nbsp; Die spiegel\u00adnden Mantren 18 R und 35&nbsp;i 18 R Kann ich die Seele weit\u00aden, Dass sie sich selb\u00adst verbindet Emp\u00adfangnem Wel\u00adten-Keimeswort? Ich ahne, dass ich Kraft muss find\u00aden, Die Seele w\u00fcrdig zu gestal\u00adten, Zum Geistes-Klei\u00adde sich zu bilden. 35 i Kann ich das Sein erken\u00adnen, Dass es sich wiederfind\u00adet Im See\u00adlen\u00adschaf\u00adfens\u00addrange? Ich f\u00fch\u00adle,&nbsp;dass\u2026<\/p>\n","protected":false},"author":1,"featured_media":0,"parent":0,"menu_order":0,"comment_status":"closed","ping_status":"closed","template":"","meta":{"wp_typography_post_enhancements_disabled":false,"footnotes":""},"class_list":["post-2465","page","type-page","status-publish","hentry"],"_links":{"self":[{"href":"https:\/\/www.stellamaris-seelenkalender.de\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/pages\/2465","targetHints":{"allow":["GET"]}}],"collection":[{"href":"https:\/\/www.stellamaris-seelenkalender.de\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/pages"}],"about":[{"href":"https:\/\/www.stellamaris-seelenkalender.de\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/types\/page"}],"author":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.stellamaris-seelenkalender.de\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/users\/1"}],"replies":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.stellamaris-seelenkalender.de\/index.php?rest_route=%2Fwp%2Fv2%2Fcomments&post=2465"}],"version-history":[{"count":1,"href":"https:\/\/www.stellamaris-seelenkalender.de\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/pages\/2465\/revisions"}],"predecessor-version":[{"id":3854,"href":"https:\/\/www.stellamaris-seelenkalender.de\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/pages\/2465\/revisions\/3854"}],"wp:attachment":[{"href":"https:\/\/www.stellamaris-seelenkalender.de\/index.php?rest_route=%2Fwp%2Fv2%2Fmedia&parent=2465"}],"curies":[{"name":"wp","href":"https:\/\/api.w.org\/{rel}","templated":true}]}}