{"id":2446,"date":"2024-08-01T18:06:26","date_gmt":"2024-08-01T16:06:26","guid":{"rendered":"https:\/\/www.stellamaris-seelenkalender.de\/?page_id=2446"},"modified":"2026-02-14T15:42:50","modified_gmt":"2026-02-14T14:42:50","slug":"blog-beitrag-1-2-copy-3-copy-7-copy-copy-copy-copy-copy-2-copy-copy-copy-copy-copy-copy-copy-copy-copy-copy-copy","status":"publish","type":"page","link":"https:\/\/www.stellamaris-seelenkalender.de\/?page_id=2446","title":{"rendered":"Blog \u2014 Spiegelspr\u00fcche 17 Q \u2014 36&nbsp;k"},"content":{"rendered":"\n\n\t<h4><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" src=\"https:\/\/www.stellamaris-seelenkalender.de\/wp-content\/uploads\/2024\/07\/17-Q-36-k-260x300.png\" alt width=\"260\" height=\"300\"><\/h4>\n<h4><strong>Die spiegelnden Mantren 17 Q<\/strong><strong> und 36&nbsp;k<br>\n<\/strong><\/h4>\n<table width=\"639\">\n<tbody>\n<tr>\n<td width=\"311\"><strong>17 Q<\/strong>\n<p>Es <em>spricht<\/em> das <em>Wel\u00adtenwort<\/em>,<\/p>\n<p>Das ich durch Sinnestore<\/p>\n<p>In See\u00adlen\u00adgr\u00fcnde durfte f\u00fchren:<\/p>\n<p><u>Erf\u00fclle deine<\/u> <strong>Geis\u00adtestiefen<\/strong><\/p>\n<p><u>Mit meinen<\/u> <strong>Wel\u00adtenweit\u00aden<\/strong><\/p>\n<u>Zu<\/u> <strong>find\u00aden<\/strong> ein\u00adstens <strong><em>mich in dir<\/em><\/strong>.<\/td>\n<td width=\"16\"><\/td>\n<td width=\"311\"><strong>36 k<\/strong>\n<p>In meines Wesens Tiefen <em>spricht<\/em><\/p>\n<p>Zur Offen\u00adbarung dr\u00e4ngend<\/p>\n<p>Geheimnisvoll das <em>Wel\u00adtenwort<\/em>:<\/p>\n<p><u>Erf\u00fclle dein\u00ader<\/u> <strong>Arbeit Ziele<\/strong><\/p>\n<p><u>Mit meinem<\/u> <strong>Geis\u00adtes\u00adlichte<\/strong>,<\/p>\n<u>Zu<\/u> <strong>opfern<\/strong> <strong><em>dich durch mich<\/em><\/strong>.<\/td>\n<\/tr>\n<\/tbody>\n<\/table>\n<h4>Musik zum Mantra 17 Q \u2014 martialisch \u2014 komponiert von Herbert Lippmann<\/h4>\n<audio class=\"wp-audio-shortcode\" id=\"audio-2446-1\" preload=\"none\" style=\"width: 100%;\" controls=\"controls\"><source type=\"audio\/mpeg\" src=\"https:\/\/www.stellamaris-seelenkalender.de\/wp-content\/uploads\/2025\/04\/17-Q-Lippmann-Fraktal-KW-17-martialisch-0\u00b442-9.04.25.mp3?_=1\"><a href=\"https:\/\/www.stellamaris-seelenkalender.de\/wp-content\/uploads\/2025\/04\/17-Q-Lippmann-Fraktal-KW-17-martialisch-0\u00b442-9.04.25.mp3\">https:\/\/www.stellamaris-seelenkalender.de\/wp-content\/uploads\/2025\/04\/17-Q-Lippmann-Fraktal-KW-17-martialisch\u20110\u00b442\u20139.04.25.mp3<\/a><\/audio>\n<h4>Musik zum Mantra 36 k \u2014 achtsam \u2014 komponiert von Herbert Lippmann<\/h4>\n<audio class=\"wp-audio-shortcode\" id=\"audio-2446-2\" preload=\"none\" style=\"width: 100%;\" controls=\"controls\"><source type=\"audio\/mpeg\" src=\"https:\/\/www.stellamaris-seelenkalender.de\/wp-content\/uploads\/2024\/11\/36-k-Lippmann-Fraktal-KW-36-achtsam-0\u00b440-21.11.24.mp3?_=2\"><a href=\"https:\/\/www.stellamaris-seelenkalender.de\/wp-content\/uploads\/2024\/11\/36-k-Lippmann-Fraktal-KW-36-achtsam-0\u00b440-21.11.24.mp3\">https:\/\/www.stellamaris-seelenkalender.de\/wp-content\/uploads\/2024\/11\/36-k-Lippmann-Fraktal-KW-36-achtsam\u20110\u00b440\u201321.11.24.mp3<\/a><\/audio>\n<h4><strong>Die Weltenwort-Spr\u00fcche \u2014 das Kind, das Maria rechts oder links&nbsp;tr\u00e4gt<br>\n<\/strong><\/h4>\n<p>Zwei Mantren bein\u00adhal\u00adten eine w\u00f6rtliche Rede des Wel\u00adtenwortes. Es sind die spiegel\u00adnden Mantren <a href=\"https:\/\/www.stellamaris-seelenkalender.de\/?page_id=1140\">17 Q<\/a> und <a href=\"https:\/\/www.stellamaris-seelenkalender.de\/?page_id=1520\">36 k<\/a>. Betra\u00adchte ich den See\u00adlenkalen\u00adder in der Ei-Ori\u00aden\u00adtierung, dem das Weib der Apoka\u00adlypse bzw. die Maria auf der Mond\u00adsichel im Strahlenkranz zugrunde liegt, so befind\u00aden sich die bei\u00adden Wel\u00adtenwort-Mantren rechts bzw. links auf gle\u00adich\u00ader H\u00f6he. Sie liegen dort, wo das Kind der Maria zu erwarten ist. Da das Wel\u00adtenwort, der Logos, eine Beze\u00adich\u00adnung f\u00fcr Chris\u00adtus als Sch\u00f6pfer\u00adgott ist, betra\u00adchte ich diese bei\u00adden Mantren als Repr\u00e4sen\u00adtan\u00adten des Christkindes. Und tat\u00ads\u00e4ch\u00adlich tr\u00e4gt die Madon\u00adna auf Darstel\u00adlun\u00adgen das Kind mal auf dem recht\u00aden, mal auf dem linken Arm. Es gibt keine einzig richtige Seite.<\/p>\n<p>Das ist bei der \u00e4gyp\u00adtis\u00adchen Mut\u00adterg\u00f6t\u00adtin Isis mit ihrem Sohn Horus ganz anders. \u00dcber die ganze alte \u00e4gyp\u00adtis\u00adche Kul\u00adtur hin\u00adweg wurde Isis mit Horus stets auf die gle\u00adiche Weise dargestellt. W\u00e4hrend Isis frontal den Betra\u00adchter anschaut, sitzt Horus im Pro\u00adfil auf ihrer linken Seite. Vom Betra\u00adchter aus ist sein Kopf rechts, sein Blick und K\u00f6r\u00adp\u00ader gehen nach links. Dadurch deuten Isis und Horus ein Kreuz an. Auch f\u00fcr die Pieta, die Mut\u00adter Maria mit dem Leich\u00adnam des Gekreuzigten auf dem Scho\u00df, gibt es eine Darstel\u00adlungstra\u00addi\u00adtion, wenn sie auch weniger streng einge\u00adhal\u00adten wurde als die von Isis mit dem Horuskind. Meist sitzt Maria frontal und h\u00e4lt Jesu Leib so, dass sein Kopf auf ihrer recht\u00aden Seite ist. Vom Betra\u00adchter aus ist Jesu Kopf links, sein K\u00f6r\u00adp\u00ader geht nach rechts und bildet mit der Mut\u00adter ein Kreuz. H\u00e4ngt sein Arm herab, wird die Assozi\u00ada\u00adtion mit dem Kreuz noch ver\u00adst\u00e4rkt. Damit hal\u00adten Isis und die Pieta ihren Sohn jew\u00adeils spiegelbildlich.<\/p>\n<p>Isis ist die Vorverk\u00fcn\u00adderin der Christ\u00adge\u00adburt. Sie tr\u00e4gt ihr Kind auf die Erde. Die Pieta ist die Mut\u00adter des Aufer\u00adste\u00adhen\u00adden. Sie \u201ctr\u00e4gt\u201d ihren Sohn wieder hin\u00adauf bzw. ver\u00admit\u00adtelt den Men\u00adschen das Ver\u00adst\u00e4nd\u00adnis des Aufer\u00adstande\u00adnen. Madon\u00adnen mit dem Kind auf ihrer recht\u00aden Seite (siehe unten, linke Madon\u00adna) hal\u00adten den Sohn \u00f6fter so, dass seine Beine ein Kreuz bilden, die Kreuzi\u00adgung antizipierend.<\/p>\n<p>Was sagen die Darstel\u00adlun\u00adgen der Madon\u00adna, der Pieta und der Isis aus? Lassen sie Aus\u00adsagen \u00fcber den Jahreskreis (als Ei) zu, den sie verk\u00f6r\u00adpern? Folge ich dem Son\u00adnen\u00adlauf, der in dieser Jahres\u00adlauf-Darstel\u00adlung im Win\u00adter-Hal\u00adb\u00adjahr absteigt, im Som\u00admer-Hal\u00adb\u00adjahr auf\u00adsteigt, so erscheint Isis als die absteigende Mut\u00adter des Win\u00adter-Hal\u00adb\u00adjahres, die Pieta als die auf\u00adsteigende Mut\u00adter des Som\u00admer-Hal\u00adb\u00adjahres. Maria als Madon\u00adna oder Pieta und auch Isis sehe ich als den Raum, den der Jahreszyk\u00adlus umschlie\u00dft, den Sohn als die Sonne, die den Jahreskreis durch\u00admisst. Die Madon\u00adna, die ihr Kind auf ihrem linken Arm tr\u00e4gt, erin\u00adnert an Isis und verk\u00f6r\u00adpert die Erwartung der Geburt, die Madon\u00adna, die ihr Kind auf ihrem recht\u00aden Arm tr\u00e4gt, verk\u00f6r\u00adpert einen Vor\u00adblick auf die Zukun\u00adft, wenn sie als Pieta den Gekreuzigten auf dem Scho\u00df h\u00e4lt. Ger\u00adade bei dieser dargestell\u00adten Madon\u00adna for\u00admen die Beine des Kindes ein Kreuz und deuten damit auf seine Kreuzi\u00adgung&nbsp;hin.<\/p>\n<p><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" src=\"https:\/\/www.stellamaris-seelenkalender.de\/wp-content\/uploads\/2024\/07\/Weltenwort-Pieta-und-Isis-300x169.png\" alt width=\"431\" height=\"243\"><\/p>\n<p><em>Die Wel\u00adtenwort-Mantren \u2014 das Kind, das die Madon\u00adna rechts oder links tra\u00adgen kann \u2014 es weist ein\u00admal voraus auf die Pieta mit dem Gekreuzigten das andere Mal zur\u00fcck auf die Isis mit&nbsp;Horus.<\/em><\/p>\n<p><em>Au\u00dfen: k\u00e4u\u00adfliche Madonnen<\/em><\/p>\n<p><em>Innen: Pieta von Michelan\u00adge\u00adlo (1498\u20131500) und Isis mit Horus<\/em><em> (Sp\u00e4tzeit, 664\u2013332 v.&nbsp;Chr.)<\/em><\/p>\n<p>Eine andere Per\u00adspek\u00adtive ergibt sich aus den Mantren. Betra\u00adchte ich den Inhalt der Wel\u00adtenwort Mantren 17 Q und 36 k, stellt sich die Beziehung der Kunst\u00adwerke zu den Mantren anders dar. Im Mantra 17 Q klingt die vorchristliche Sit\u00adu\u00ada\u00adtion an: \u201cZu find\u00aden ein\u00adstens [in Zukun\u00adft] mich in dir.\u201d Hier spricht das Wel\u00adtenwort, das zwar durch die Sinnestore bere\u00adits in die Seele einge\u00adzo\u00adgen ist, jedoch erst in Zukun\u00adft gefun\u00adden, erkan\u00adnt wer\u00adden kann. Hier spricht Horus, Sohn der Isis. Das Schick\u00adsal des Chris\u00adtus hat\u00adte sich noch nicht erf\u00fcllt. Im Mantra 36 k ist dage\u00adgen das Selb\u00adstopfer The\u00adma, dessen gro\u00dfes Vor\u00adbild Christi Kreuzi\u00adgung ist: \u201cZu opfern dich durch mich.\u201d Hier spricht das Wel\u00adtenwort, das zur Offen\u00adbarung dr\u00e4ngt; hier spricht der Aufer\u00adstandene und ruft zur Nach\u00adfolge auf. Waren Horus und Chris\u00adtus in der obi\u00adgen Darstel\u00adlung die Sonne auf ihrer Kreis\u00adbahn, so stellen sie sich jet\u00adzt als die Sonne im Zen\u00adtrum des Jahreskreis\u00ades dar. Sie wer\u00adden erkennbar als geistige Sonne, die den Jahreskreis durch ihr Strahlen erschafft. Der Kopf des Horus und des Gekreuzigten, ihr son\u00adnen\u00adhaftes Bewusst\u00adsein, kann jew\u00adeils als diese Sonne im Zen\u00adtrum betra\u00adchtet wer\u00adden. Ihr Leib wird dadurch zu einem Strahl dieser Sonne.<\/p>\n<p><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" src=\"https:\/\/www.stellamaris-seelenkalender.de\/wp-content\/uploads\/2024\/07\/Isis-Spaetzeit-664-332-v.-Chr-und-Pieta-St.-Pankratius-Kirche-Sundern-Stockum-300x169.png\" alt width=\"465\" height=\"262\"><\/p>\n<em>Horus als das Wel\u00adtenwort\u00admantra 17 Q und Jesus Chris\u00adtus als das Wel\u00adtenwort\u00admantra 36 k \u2014 Ihr Leib ein Strahl aus\u00adge\u00adhend von der Sonne im Zen\u00adtrum des Jahreskreises<br>\n<\/em>\n<p><em>Isis mit Horus (siehe oben), Ves\u00adper\u00adbild (Pieta) aus der St. Pankratius Kirche in Sundern-Stockum<\/em><\/p>\n<p>Isis gebiert das Wel\u00adtenwort, wie Rudolf Stein\u00ader aus\u00adf\u00fchrt (siehe unten). Sie ist die Zeit, die das Leben tr\u00e4gt und her\u00advor\u00adbringt. Maria h\u00e4lt als Pieta dage\u00adgen den ver\u00adstor\u00adbe\u00adnen Sohn auf dem Scho\u00df. Hier geht es um das, was die Seele durch Abster\u00adbe\u00adprozesse bekommt \u2014 um das Bewusst\u00adsein. Isis verk\u00f6r\u00adpert das Som\u00admer-Hal\u00adb\u00adjahr, die Wahrnehmungs\u00adseite der Seele, die Pieta das Win\u00adter-Hal\u00adb\u00adjahr, die Denk\u00adseite der Seele. In die Wahrnehmung schlafen wir hinein, vergessen uns selb\u00adst und regener\u00adieren ein klein wenig wie im n\u00e4chtlichen Schlaf. Im Denken erfassen wir uns als Ich und ver\u00adbrauchen Leben\u00adskraft, um Bewusst\u00adsein zu entwickeln.<\/p>\n<p>In der ersten Abbil\u00addung stand die Mut\u00adter im Zen\u00adtrum, das Kind rechts oder links von ihr. In der zweit\u00aden Abbil\u00addung geht der Sohn son\u00adnen\u00adgle\u00adich als Strahl aus dem Zen\u00adtrum her\u00advor, die Mut\u00adter erscheint als das Hal\u00adb\u00adjahr, in dem sie nun abge\u00adbildet ist.<\/p>\n<h4><strong>Isis und das Weltenwort<\/strong><\/h4>\n<p>Rudolf Stein\u00ader sagt \u00fcber die Isis und ihr ber\u00fchmtes, ver\u00adschleiertes Bild\u00adnis zu Sais: \u201cSie [die Isis] sagt ja, wer sie ist: Ich bin die Ver\u00adgan\u00adgen\u00adheit, die Gegen\u00adwart und die Zukun\u00adft, \u2014 und das bezieht sich eben darauf, da\u00df sie ver\u00admit\u00adteln soll die Geheimnisse von der Zeit, weil das, was aus der Zeit in den Raum here\u00adin\u00adflie\u00dft, wiederum der Osiris\u00adpriester ver\u00admit\u00adteln soll. Er soll das Zeitliche in das R\u00e4um\u00adliche here\u00adin\u00adtra\u00adgen. Er soll in Gedanken aufnehmen das, was aus der Seele kommt, die gewis\u00adser\u00adma\u00dfen eingeschal\u00adtet ist in das Wel\u00adte\u00adnall und seinen Gang: die Isisof\u00adfen\u00adbarun\u00adgen.\u201d (GA 171, S.&nbsp;193)<\/p>\n<p>An ander\u00ader Stelle erz\u00e4hlt er sehr anschaulich, wie in der alten \u00e4gyp\u00adtis\u00adchen Ein\u00adwei\u00adhung erlebt wurde, wie Isis das Wel\u00adtenwort gebiert. Hier ein Auss\u00adchnitt: \u201cUnd die Empfind\u00adun\u00adgen \u2026 waren die Erleb\u00adnisse der soge\u00adnan\u00adnten \u00e4gyp\u00adtis\u00adchen Isis-Ein\u00adwei\u00adhung. Wer die Isis-Ein\u00adwei\u00adhung durch\u00admachte, sagte sich eben, wenn er an die Ufer des weltall\u00adweit\u00aden Daseins gekom\u00admen war und die Wesen\u00adheit\u00aden geschaut hat\u00adte, die zum Beispiel physis\u00adchen Leib und \u00c4ther\u00adleib kon\u00adsti\u00adtu\u00adieren, wenn er gegen\u00fcber der schweigsamen G\u00f6t\u00adtin ges\u00adtanden hat\u00adte, von welch\u00ader W\u00e4rme und Licht f\u00fcr das Dasein des Inner\u00adsten der Men\u00adschenseele aus\u00adge\u00adhen: Das ist die Isis! Das ist die stumme, die schweigsame G\u00f6t\u00adtin, deren Antlitz keinem enth\u00fcllt wer\u00adden kann, der nur mit sterblichen Augen schaut, deren Antlitz nur denen enth\u00fcllt wer\u00adden kann, die sich durchgear\u00adbeit\u00adet haben bis zu den Ufern, die geschildert wor\u00adden sind, damit sie schauen k\u00f6n\u00adnen mit jenen Augen, die von Inkar\u00adna\u00adtion zu Inkar\u00adna\u00adtion gehen, und die nicht mehr sterblich sind. Denn sterblichen Augen h\u00fcllt ein undurch\u00addringlich\u00ader Schleier diese Gestalt der Isis&nbsp;zu!<\/p>\n<p>Wenn so der zu Ini\u00adti\u00adierende die Isis geschaut hat\u00adte und gelebt hat\u00adte mit der geschilderten Empfind\u00adung in der Seele, dann ver\u00adnahm er das, was geschildert wor\u00adden ist als Geburt. Was war diese &lt;Geburt&gt;? Diese Geburt ver\u00adnahm er als das, was man beze\u00adich\u00adnen kann als &lt;in alle R\u00e4ume Hin\u00adaust\u00f6\u00adnen dessen, was Sph\u00e4ren\u00admusik ist&gt;, und als das Zusam\u00admenge\u00adhen der Sph\u00e4ren\u00admusik\u00adt\u00f6ne mit dem, was man das Wel\u00adtenwort, das sch\u00f6pferische Wel\u00adtenwort nen\u00adnt, das die R\u00e4ume durch\u00addringt und in die Wesen\u00adheit\u00aden hineingie\u00dft alles, was so in die Wesen\u00adheit\u00aden hineingegossen wer\u00adden muss, wie dann hineingegossen wer\u00adden muss in den physis\u00adchen Leib und \u00c4ther\u00adleib die Seele, wenn sie durchge\u00adgan\u00adgen ist durch das Leben zwis\u00adchen Tod und neuer Geburt. Alles, was so in die \u00e4u\u00dfere physis\u00adche Welt von der geisti\u00adgen Welt aus hineingegossen wer\u00adden muss, damit das Hineingegossene dann inner\u00adlich, see\u00adlen\u00adhaft ist, alles das wird hineingegossen von der <em>die<\/em> R\u00e4ume durcht\u00f6\u00adnen\u00adden Sph\u00e4ren\u00adhar\u00admonie, die allm\u00e4h\u00adlich sich so gestal\u00adtet, dass sie ver\u00adnom\u00admen wer\u00adden kann \u2014 bedeut\u00adsam, inner\u00adliche Bedeut\u00adsamkeit aus\u00addr\u00fcck\u00adend \u2014 als das <strong>Wel\u00adtenwort<\/strong>, das die Wesen\u00adheit\u00aden beseelt, die durch die Kr\u00e4fte von W\u00e4rme und Licht durch\u00adlebt wer\u00adden und die sich hinein\u00adergie\u00dfen in diejeni\u00adgen K\u00f6r\u00adp\u00ader, in diejeni\u00adgen Leiber, die aus den g\u00f6t\u00adtlichen Kr\u00e4ften und Wesen\u00adheit\u00aden entsprin\u00adgen, welche man schon mit dem vorherge\u00adhen\u00adden Schauen erblick\u00aden&nbsp;kann.<\/p>\n<p>So schaut man hinein in die Welt der Sph\u00e4ren\u00adhar\u00admonie, in die Welt des <strong>Wel\u00adtenwortes<\/strong>, so schaute man hinein in die Welt, welche die eigentliche Heimat der Men\u00adschenseele ist in der Zeit, wenn diese Men\u00adschenseele lebt zwis\u00adchen dem Tode und der neuen Geburt. Was sich tief ver\u00adh\u00fcllt im physis\u00adchen irdis\u00adchen Dasein des Men\u00adschen, was aber dann zwis\u00adchen dem Tode und der neuen Geburt im Abglanze lebt des Licht\u00ades und der W\u00e4rme, was sich aber tief ver\u00adh\u00fcllt <em>in<\/em> der physis\u00adchen Welt als die Welt der Sph\u00e4ren\u00adt\u00f6ne und des <strong>Wel\u00adtenwortes<\/strong>, das erlebte man durch die Her\u00admes-Ein\u00adwei\u00adhung als geboren\u00adwer\u00addend aus der Isis. Die Isis ist damit dann vor einem ste\u00adhend, so dass sie auf der einen Seite sel\u00adber daste\u00adht, auf der anderen Seite einem geboren hat die andere Wesen\u00adheit, die man anzus\u00adprechen hat als die Wel\u00adtent\u00f6ne und das <strong>Wel\u00adtenwort<\/strong>. Jet\u00adzt f\u00fchlt man sich in der Genossen\u00adschaft der Isis und des von ihr gebore\u00adnen Wel\u00adtenwortes. Und dieses &lt;<strong>Wel\u00adtenwort<\/strong>&gt; ist zun\u00e4chst die Erschei\u00adn\u00adung des Osiris.<\/p>\n<p>Was dargestellt wor\u00adden ist, begr\u00fcn\u00addete also, dass der \u00e4gyp\u00adtis\u00adche Eingewei\u00adhte <strong>Wel\u00adtenwort<\/strong> und Wel\u00adtent\u00f6ne als die Erk\u00adl\u00e4r\u00ader sein\u00ader eige\u00adnen Wesen\u00adheit in der spir\u00adituellen Welt traf.\u201d (GA 144, 3. Vor\u00adtrag 5.2.1913, Her\u00advorhe\u00adbung fett A.F.)<\/p>\n<p>Osiris ist der Gemahl der Isis, also der Vater des Horus. Da Isis laut Rudolf Stein\u00ader das Wel\u00adtenwort gebiert, sehe ich im Wel\u00adtenwort nicht nur Osiris, son\u00addern auch Horus, zumal dieser in der \u00e4gyp\u00adtis\u00adchen Mytholo\u00adgie \u2014 nach vie\u00adlen K\u00e4mpfen \u2014 den Thron des Osiris erbt.<\/p>\n<h4><strong>Das Weltenwort \u2014 ein t\u00e4tiges Geistergespr\u00e4ch<\/strong><\/h4>\n<p>Rudolf Stein\u00ader beschreibt das Wel\u00adtenwort au\u00dfer\u00addem in Inter\u00adak\u00adtion mit dem Men\u00adschen, speziell dem geistig forschen\u00adden: \u201cUnd alle okkulte Wahrnehmung, alles das, was die Eingewei\u00adht\u00aden aller Zeit\u00aden f\u00fcr die Men\u00adschheit geleis\u00adtet haben, erschaute auf einem gewis\u00adsen Gebi\u00adete das\u00adjenige, was dieses Geis\u00adterge\u00adspr\u00e4ch, das zugle\u00adich Geis\u00adter-Tun ist, bedeutet. Und mit einem charak\u00adter\u00adis\u00adtis\u00adchen Aus\u00addruck wurde das genan\u00adnt das <strong>Wel\u00adtenwort<\/strong>.<\/p>\n<p>Sehen Sie, jet\u00adzt sind wir unmit\u00adtel\u00adbar mit unser\u00ader Betra\u00adch\u00adtung darin\u00adnen in dem Geis\u00adter\u00adlande, schauen uns die Wesen\u00adheit\u00aden und die Tat\u00aden der Wesen\u00adheit\u00aden an. Und ihr Zusam\u00admen\u00adhang ist das viel\u00adstim\u00admige, vielt\u00f6nige, vieltaten\u00adre\u00adiche <strong>Wel\u00adtenwort<\/strong>, in das man sich sel\u00adber mit sein\u00ader eige\u00adnen seel\u00adis\u00adchen Wesen\u00adheit \u2014 <strong>sel\u00adber Wel\u00adtenwort \u2014 t\u00f6nend<\/strong> hinein\u00adlebt, so da\u00df man sel\u00adber Tat\u00aden inner\u00adhalb der geisti\u00adgen Welt ver\u00adrichtet. Der Aus\u00addruck <strong>Wel\u00adtenwort<\/strong>, der durch alle Zeit\u00aden und V\u00f6lk\u00ader geht, dr\u00fcckt dur\u00adchaus einen wahren Tatbe\u00adstand des Geis\u00adter\u00adlan\u00addes aus. Ver\u00adste\u00adhen in unser\u00ader Gegen\u00adwart, was mit dem <strong>Wel\u00adtenwort<\/strong> gemeint ist, kann man nur dadurch, da\u00df man sich in der Art, wie wir es ver\u00adsucht haben in dieser Betra\u00adch\u00adtung, der Eigen\u00adt\u00fcm\u00adlichkeit der geisti\u00adgen Welt n\u00e4hert. Wie man in den Okkul\u00adtis\u00admen der ver\u00adschiede\u00adnen Zeit\u00aden und V\u00f6lk\u00ader mehr oder weniger ver\u00adst\u00e4nd\u00adnisvoll gesprochen hat von dem Wel\u00adtenwort, so ist es unser\u00ader Zeit notwendig, damit die Men\u00adschheit nicht durch den Mate\u00adri\u00adal\u00adis\u00admus ver\u00f6de, da\u00df Ver\u00adst\u00e4nd\u00adnis gewon\u00adnen werde f\u00fcr solche Worte, welche mit Bezug auf das Geis\u00adter\u00adland gesprochen werden:<\/p>\nAn diesem Orte sind die Worte&nbsp;Taten,<br>\nUnd weitre Tat\u00aden m\u00fcssen ihnen fol\u00adgen.\n<p>(GA 147, S. 82f, Her\u00advorhe\u00adbun\u00adgen A.F.)<\/p>\n<p>Jedes Mantra der Woche kann als \u00dcber\u00adset\u00adzung des sch\u00f6pferischen Wel\u00adtenwortes ver\u00adstanden wer\u00adden, das im Gespr\u00e4ch ist mit jedem Men\u00adschen, der in dieser Woche sein Leben gestal\u00adtet. Im See\u00adlenkalen\u00adder gibt es 7 Wort-Mantren, vier davon han\u00addeln vom Wel\u00adtenwort, doch nur in den hier besproch\u00adenen Spiegel\u00adspr\u00fcchen ist das Wel\u00adtenwort sprechend, wird seine Rede \u00fcber\u00admit\u00adtelt. In den anderen bei\u00adden Wel\u00adtenwort-Mantren han\u00addelt das Wel\u00adtenwort schweigend. In der Anord\u00adnung der Mantren lassen sich die notwendig fol\u00adgen\u00adden Tat\u00aden ahnen. Hier nur die Abbil\u00addung der sieben Wort-Mantren, im Blog <a href=\"https:\/\/www.stellamaris-seelenkalender.de\/?page_id=1553\">38 m<\/a> mehr&nbsp;dazu.<\/p>\n<p><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" src=\"https:\/\/www.stellamaris-seelenkalender.de\/wp-content\/uploads\/2024\/01\/7-Weltenwort-Mantren-ergaenzt-300x290.png\" alt width=\"300\" height=\"290\"><\/p>\n<h4><strong>\u00dcber die Spiegelspr\u00fcche 17 Q und 36&nbsp;k<br>\n<\/strong><\/h4>\n<p>Die Mantren <a href=\"https:\/\/www.stellamaris-seelenkalender.de\/?page_id=1140\">17 Q<\/a> und <a href=\"https:\/\/www.stellamaris-seelenkalender.de\/?page_id=1520\">36 k<\/a> sind Spiegel\u00adspr\u00fcche, doch im Gegen\u00adsatz zu den meis\u00adten anderen Spiegel\u00adspr\u00fcchen, deren gram\u00adma\u00adtis\u00adche Entsprechun\u00adgen vor allem in den ersten Zeien zu find\u00aden sind und zum Ende hin sel\u00adtener wer\u00adden oder sog\u00adar ganz aufh\u00f6ren, spiegeln die Wel\u00adtenwort-Mantren erst im zweit\u00aden Teil, in den Zeilen, in denen das Wel\u00adtenwort sel\u00adber spricht.<\/p>\n<p>Die Mantren 17 Q und 36 k liegen an ein\u00ader Gren\u00adze. Sie sind in der geschichteten Drit\u00adtelung des Jahres die \u201cober\u00adsten\u201d Mantren des Son\u00adnen\u00adbere\u00adichs. Unter\u00adhalb des Son\u00adnen\u00adbere\u00adichs liegt der Mond\u00adbere\u00adich, die Oster\u00adscholle, ober\u00adhalb des Son\u00adnen\u00adbere\u00adichs ist der Stern\u00adbere\u00adich. So wie der Mond\u00adbere\u00adich den Wil\u00adlens\u00adbere\u00adich der Seele darstellt, der Son\u00adnen\u00adbere\u00adich das ausstrahlende F\u00fchlen, ste\u00adht der Stern\u00adbere\u00adich f\u00fcr das Denken. Die Mantren 17 Q und 36 k geh\u00f6ren noch zum Son\u00adnen\u00adbere\u00adich, gren\u00adzen aber an den Stern\u00adbere\u00adich an. Sie ber\u00fchren ihn und \u201ckom\u00admu\u00adnizieren\u201d. So ver\u00admit\u00adteln sie dem Son\u00adnen\u00adbere\u00adich, was im Stern\u00adbere\u00adich erdacht wurde.<\/p>\n<p>Bei\u00adde Mantren schildern zun\u00e4chst aus der Sicht eines wachen Ich-Sprech\u00aders die Sit\u00adu\u00ada\u00adtion, dann fol\u00adgt die direk\u00adte Rede des Wel\u00adtenwortes. In bei\u00adden Mantren spricht das Wel\u00adtenwort im Innern, doch die Bewe\u00adgung ist gegen\u00ads\u00e4t\u00adzlich. Im Mantra 17 Q wird gesagt, wie das Wel\u00adtenwort dort hineingekom\u00admen ist, im Mantra 36 k dr\u00e4ngt es zur Offen\u00adbarung \u2014 also hinaus.<\/p>\n<p>Im Mantra 17 Q ist das Wel\u00adtenwort durch Sinnestore in die See\u00adlen\u00adgr\u00fcnde gef\u00fchrt wer\u00adden. Der Ich-Sprech\u00ader beschreibt, dass er das Wel\u00adtenwort dor\u00adthin f\u00fchren durfte. Das Wel\u00adtenwort ist also durch die Wahrnehmung in das Innere gekom\u00admen \u2014 in die See\u00adlen\u00adgr\u00fcnde. Die Sin\u00adnesor\u00adgane erlaubten es dem Ich-Sprech\u00ader, wahrzunehmen. Sie sind funk\u00adtions\u00adf\u00e4hig gebildet, sodass seel\u00adisch mit\u00adf\u00fch\u00adlend erlebt wer\u00adden kon\u00adnte, was die Sinne ver\u00admit\u00adteln. Jedes Erleb\u00adnis, jede Wahrnehmung, die nicht dauer\u00adhaft im Bewusst\u00adsein gehal\u00adten wird, sinkt auf den Grund der Seele. Sie wird vergessen, doch die See\u00adlen\u00adgr\u00fcnde bewahren sie auf. Dort wirkt sie weit\u00ader \u2014 dort spricht das durch die Sinne aufgenommene Weltenwort.<\/p>\n<p>Das Wel\u00adtenwort ist die hin\u00adter der Wahrnehmungswelt liegende Weisheit, die Logoskraft, die g\u00f6t\u00adtliche \u201cLogik\u201d und Intel\u00adli\u00adgenz der Sch\u00f6p\u00adfung. Durch die Wahrnehmung nimmt der Men\u00adsch diese imma\u00adnente Weisheit auf. Sie wartet in der Seele, vom Men\u00adschen ins Bewusst\u00adsein geholt zu wer\u00adden. Nur weil alles von Weisheit durch\u00adwebt ist, k\u00f6n\u00adnen Struk\u00adturen und Zusam\u00admen\u00adh\u00e4nge vom Men\u00adschen erkan\u00adnt wer\u00adden \u2014 kann die Weisheit als Ver\u00adstand im Men\u00adschen wirken. Der unbe\u00adwusst sich vol\u00adlziehende Auf\u00adbau der Begriffe in der Sprachen\u00adtwick\u00adlung ist ein Beispiel daf\u00fcr. Dann begin\u00adnt das Wel\u00adtenwort zu \u201csprechen\u201d, dann leuchtet der Sinn anf\u00e4nglich hin\u00adter der Erschei\u00adn\u00adung&nbsp;auf.<\/p>\n<p>Nur was im \u201cLicht\u201d erscheint, sich offen\u00adbart, ist f\u00fcr die Sinne wahrnehm\u00adbar. Rudolf Stein\u00ader sagt \u00fcber das Son\u00adnen\u00adlicht: \u201cAuf den Strahlun\u00adgen, die die Tat\u00aden der zweit\u00aden Hier\u00adar\u00adchie (Kyri\u00adotetes, Dynamis und Exu\u00adsi\u00adai bzw. Elo\u00adhim) sind, wer\u00adden alle sinnlichen Ein\u00addr\u00fccke getra\u00adgen, die auf den Men\u00adschen aus\u00adge\u00fcbt wer\u00adden k\u00f6n\u00adnen, alle die Ein\u00addr\u00fccke, die w\u00e4hrend des Tages im Wachen an unsere Sinne her\u00adankom\u00admen. So da\u00df wir in einem gewis\u00adsen Sinne richtig sprechen, wenn wir sagen: In und durch und hin\u00adter dem Wirken des Son\u00adnen\u00adhaften im Umkreise unseres physisch-sinnlichen Daseins ste\u00adht die \u00fcbersinnliche Welt der zweit\u00aden Hier\u00adar\u00adchie.\u201d (Lit.: GA 236, S. 275f) Die im Mantra 17 Q fol\u00adgende w\u00f6rtliche Rede des Wel\u00adtenwortes ist also ihre gemein\u00adsame Sprache.<\/p>\n<p>Im Mantra 36 k erlebt der Ich-Sprech\u00ader das Wel\u00adtenwort in den Tiefen seines Wesens. Dort dr\u00e4ngt es zur Offen\u00adbarung. Es will sprechend in Erschei\u00adn\u00adung treten. Nicht die Stimme der eige\u00adnen W\u00fcn\u00adsche erlebt der Ich-Sprech\u00ader, son\u00addern das Wel\u00adtenwort, das dr\u00e4ngt und geheimnisvoll spricht. Ich erlebe in diesem Wel\u00adtenwort die Stimme des Gewis\u00adsens \u2014 eine Stimme, die nach Aus\u00adgle\u00adich ruft f\u00fcr all die Gaben der Welt, die der Men\u00adsch wahrnehmend, den Leib auf\u00adbauend, ihn ern\u00e4hrend emp\u00adfan\u00adgen&nbsp;hat.<\/p>\n<p>In bei\u00adden Mantren ruft das Wel\u00adtenwort den Men\u00adschen dazu auf, etwas in sich zu erf\u00fcllen. Im Mantra 17 Q, des frisch durch die Sinne aufgenomme\u00adnen Wel\u00adtenwortes, sollen die eige\u00adnen <em>Geis\u00adtestiefen<\/em> erf\u00fcllt wer\u00adden, im Mantra 36 k, des nach Offen\u00adbarung dr\u00e4n\u00adgen\u00adden Wel\u00adtenwortes, sollen die <em>Ziele der eige\u00adnen Arbeit<\/em> erf\u00fcllt werden.<\/p>\n<p>Bevor ich darauf einge\u00adhe, sollen die drei ver\u00adschiede\u00adnen Begriffe des \u201cUnten\u201d betra\u00adchtet wer\u00adden, die sich in diesen Mantren find\u00aden: die <em>See\u00adlen\u00adgr\u00fcnde<\/em> und <em>Geis\u00adtestiefen<\/em> (Mantra 17 Q) sowie die <em>Tiefen des eige\u00adnen Wesens<\/em> (Mantra 36 k). Alle drei Begriffe ste\u00adhen in der Mehrzahl. Im drei\u00adgliedri\u00adgen Men\u00adschen\u00adbild von K\u00f6r\u00adp\u00ader, Seele und Geist ste\u00adhen K\u00f6r\u00adp\u00ader und Geist als sich entsprechende Gegen\u00ads\u00e4tze gegen\u00fcber. Die Seele ver\u00admit\u00adtelt zwis\u00adchen bei\u00adden. Set\u00adze ich die Tiefen des Wesens (36 k) f\u00fcr den (geisti\u00adgen) K\u00f6r\u00adp\u00ader, die unteil\u00adbare Ein\u00adheit der geisti\u00adgen Iden\u00adtit\u00e4t, so bilden sie das K\u00f6r\u00adp\u00ader-Pen\u00addant zu den Geis\u00adtestiefen (17 Q). Bei\u00adde zusam\u00admen meinen dann die Tiefen und H\u00f6hen der Inkar\u00adna\u00adtions- und Exkar\u00adna\u00adtions\u00adbe\u00adwe\u00adgung. Zwis\u00adchen den Tiefen des Wesens (36 k) und Geis\u00adtestiefen (17 Q) ste\u00adhen dann ver\u00admit\u00adtel\u00adnd die See\u00adlen\u00adgr\u00fcnde (17 Q). Wer\u00adden die Gr\u00fcnde nicht r\u00e4um\u00adlich ver\u00adstanden (am Grund des Meeres), son\u00addern als zugrunde liegende Ursachen \u2014 See\u00adlenur\u00adsachen \u2014 so k\u00f6n\u00adnen damit die Begr\u00fcn\u00addun\u00adgen der drei See\u00adlen\u00adf\u00e4higkeit\u00aden gemeint sein. Das mit der Wahrnehmung aufgenommene Wel\u00adtenwort bet\u00adrifft im Erleben das F\u00fchlen, im Bewusst\u00adsein das Denken und im Bed\u00fcrf\u00adnis zu reagieren den Willen.<\/p>\n<p>Im See\u00adlenkalen\u00adder tritt der Begriff der Geis\u00adtestiefen, die im Mantra 17 Q erf\u00fcllt wer\u00adden sollen, ins\u00adge\u00adsamt sechs\u00admal auf. Neben dem Wel\u00adtenwort-Mantra 17 Q find\u00adet er sich in drei Licht\u00adspr\u00fcchen, <a href=\"https:\/\/www.stellamaris-seelenkalender.de\/?page_id=870\">5 E<\/a>, <a href=\"https:\/\/www.stellamaris-seelenkalender.de\/?page_id=1258\">22 V<\/a>, <a href=\"https:\/\/www.stellamaris-seelenkalender.de\/?page_id=1442\">31 e<\/a>, im Krisen\u00adspruch <a href=\"https:\/\/www.stellamaris-seelenkalender.de\/?page_id=1673\">46 u<\/a> und im Mantra <a href=\"https:\/\/www.stellamaris-seelenkalender.de\/?page_id=1580\">40 o<\/a> (siehe dort). Wie ein W\u00fcr\u00adfel mit sechs Fl\u00e4chen auf jed\u00ader dieser Fl\u00e4chen liegen kann, ist jede Geis\u00adtestiefe eine andere Qual\u00adit\u00e4t der Tiefe, eine andere Rich\u00adtung des geisti\u00adgen Raumes \u2014 dessen \u201cBegr\u00fcn\u00addung\u201d. In den Sagen der Juden wird erz\u00e4hlt, dass Adam sechs Dinge genom\u00admen wur\u00adden, als er aus dem Paradies fiel: \u201cSechs Dinge waren es, die Adam genom\u00admen wur\u00adden, nach\u00addem er S\u00fcnde getan hat\u00adte, und diese sind: sein Leucht\u00aden, sein Wuchs, das ewige Leben, die Fr\u00fcchte der Erde, die Fr\u00fcchte des Baumes, der Sonne gro\u00dfer Schein. Aber all dies wird in den Tagen des Mes\u00adsias wieder in die Welt kom\u00admen.\u201d (Sagen der Juden, 1962, Inselver\u00adlag, S. 74) In jed\u00ader Geis\u00adtestiefe fehlt also etwas und muss neu gewon\u00adnen wer\u00adden. Die sechs Dinge k\u00f6n\u00adnten fol\u00adgen\u00addes bedeuten und damit auf die sechs Wesens\u00adglieder ver\u00adweisen, die das Ich bewohnt:<\/p>\n<ul>\n<li><em>das eigene Leucht\u00aden<\/em> \u2014 die ausstrahlende kleine Sonne des Bewusst\u00adseins, Geis\u00adtes\u00adge\u00adgen\u00adw\u00e4r\u00adtigkeit und Hell\u00adsichtigkeit (gere\u00adinigte Astralleib);<\/li>\n<li><em>sein Wuchs<\/em> \u2014 die lin\u00adeare Zeit und Entwick\u00adlungs\u00adf\u00e4higkeit des Men\u00adschen (\u00c4ther\u00adleib);<\/li>\n<li><em>das ewige Leben<\/em> \u2014 in der zyk\u00adlis\u00adchen Zeit das Urbild des Men\u00adschen und der Ewigkeit erken\u00adnen (Geist\u00admen\u00adsch);<\/li>\n<li><em>die Fr\u00fcchte der Erde<\/em> \u2014 die eige\u00adnen, von der Erde gewonnenen Erken\u00adnt\u00adnisse aus Wahrnehmung und Denken, das vom Men\u00adschen zu erschaf\u00adfende \u201cBrot der Erde\u201d, das das Brot des Lebens ist (Geist\u00adselb\u00adst);<\/li>\n<li><em>die Fr\u00fcchte des Baumes<\/em> \u2014 die Fr\u00fcchte des anderen Baumes, des Lebens\u00adbaumes, der das Ich von Inkar\u00adna\u00adtion zu Inkar\u00adna\u00adtion tr\u00e4gt und den ich hier den Ich-Baum nen\u00adnen will. Diesen Baum sehe ich in der \u00c4theri\u00adsa\u00adtion des Blutes, der Ver\u00adwand\u00adlung von Leben in Bewusst\u00adsein, von \u201cK\u00f6r\u00adp\u00ader\u201d in \u201cKopf\u201d. Dieser Baum methamor\u00adphosiert das eine Leben in das andere und ist die Kar\u00adma-Kraft (Lebens\u00adgeist);<\/li>\n<li><em>der Sonne gro\u00dfer Schein<\/em> \u2014 Jahres\u00adlauf-Weisheit und g\u00f6t\u00adtliche Wirk\u00adsamkeit der Geist-Sonne im Jahreskreis (Phan\u00adtom des physis\u00adchen Leibes).<\/li>\n<\/ul>\n<p>Da jedes Mantra, in dem das Wort \u201cGeis\u00adtestiefen\u201d enthal\u00adten ist, in einem anderen Sech\u00ads\u00adtel des See\u00adlenkalen\u00adder-Jahres vorkommt, habe ich die sechs Dinge, die Adam genom\u00admen wur\u00adden und die fol\u00adglich neu durch die Chris\u00adtuskraft zu errin\u00adgen sind, ver\u00adsuch\u00adsweise diesen Sech\u00adsteln zugeordnet.<\/p>\n<p><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" src=\"https:\/\/www.stellamaris-seelenkalender.de\/wp-content\/uploads\/2025\/12\/17-Q-36-k-die-6-Geistestiefen-und-6-heilige-Gueter-Adams-neu-300x180.png\" alt width=\"470\" height=\"282\"><\/p>\n<p><em>Die sechs heili\u00adgen ver\u00adlore\u00adnen G\u00fcter Adams und die sechs Geis\u00adtestiefen mit den m\u00f6glicher\u00adweise damit gemein\u00adten Wesensgliedern<\/em><\/p>\n<p>Im Mantra 17 Q soll der Ich-Sprech\u00ader seine Geis\u00adtestiefen mit den Wel\u00adtenweit\u00aden des Wel\u00adtenwortes erf\u00fcllen. Er soll sie durch\u00adstrahlen lassen, weit\u00aden lassen vom gro\u00dfen Schein der Sonne, der gro\u00dfen Son\u00adnen-Aura des kos\u00admis\u00adchen Son\u00adnen\u00adwe\u00adsens, des Chris\u00adtus, des Sch\u00f6pfer\u00adgottes aller Zeit\u00adenkreise. Der Jahreskreis ist Urbild aller Entwick\u00adlung \u2014 der \u00e4u\u00dferen und inneren. Er ist auch Urbild des geisti\u00adgen Raumes, des kos\u00admis\u00adchen und des seel\u00adis\u00adchen Innen\u00adraumes. Rudolf Stein\u00ader l\u00e4sst den Chris\u00adtus nach sein\u00ader Aufer\u00adste\u00adhung Fol\u00adgen\u00addes zu den J\u00fcngern sprechen: \u201eDie physis\u00adche Wis\u00adsenschaft spricht von ein\u00ader Bewe\u00adgung der Sonne. Sie kann das. Denn man kann ja inner\u00adhalb des Raumes\u00adbildes, das uns als Kos\u00admos umgibt, an gewis\u00adsen Erschei\u00adn\u00adun\u00adgen sehen, da\u00df die Sonne in Bewe\u00adgung ist. Aber es ist eben nur das in den Raum here\u00adin\u00adra\u00adgende Abbild der Son\u00adnen\u00adbe\u00adwe\u00adgung. Und wenn man von der wirk\u00adlichen Sonne spricht, so ist es ein\u00adfach ein Unsinn, zu sagen, die Sonne bewegt sich im Raume. Weil der Raum von der Sonne aus\u00adges\u00adtrahlt wird! Die Sonne strahlt nicht nur das Licht aus, die Sonne macht auch den Raum. Und die Bewe\u00adgung der Sonne sel\u00adber ist nur inner\u00adhalb des Raumes eine r\u00e4um\u00adliche; au\u00dfer\u00adhalb des Raumes ist sie eine zeitliche. \u2026 Ja, seinen inti\u00admen J\u00fcngern hat der Chris\u00adtus gesagt: Sehet hin auf das Leben der Erde. Es ist ver\u00adwandt mit dem Leben des Kos\u00admos. Insofern ihr schaut auf die Erde und den umliegen\u00adden Kos\u00admos, ist es der Vater, der dieses Wel\u00adte\u00adnall durch\u00adlebt. Der Vater\u00adgott ist der Gott des Raumes. Ich aber habe euch zu k\u00fcn\u00adden, da\u00df ich von der Sonne gekom\u00admen bin, von der Zeit, von der Zeit, die den Men\u00adschen nur aufn\u00adimmt, wenn er stirbt. Ich habe euch mich selb\u00adst gebracht aus der Zeit her\u00adaus. Nehmet ihr mich auf, sagte der Chris\u00adtus, so nehmet ihr die Zeit auf und ver\u00adfallt nicht dem Raume.\u201d (GA 236 S.&nbsp;249)<\/p>\n<p>Das Ziel ist es, sagt das Wel\u00adtenwort (17 Q) zum Ich-Sprech\u00ader, das Wel\u00adtenwort selb\u00adst in sich zu find\u00aden. Doch das ist nicht jet\u00adzt, son\u00addern erst einst m\u00f6glich. Warum das? Die kleine Sonne des Bewusst\u00adseins leuchtet in jedem Men\u00adschen. Die kann er sofort find\u00aden. Doch die gro\u00dfe Sonne scheint erst im Tod auf. Im Tableau der Leben\u00adsr\u00fcckschau, hin\u00adter dem vol\u00adlen\u00adde\u00adten Leben leuchtet sie als dessen Sch\u00f6pfer. Die gro\u00dfe Sonne ist die Zeit, die den Men\u00adschen nur aufn\u00adimmt, wenn er stirbt, wie Rudolf Stein\u00ader&nbsp;sagt.<\/p>\nIm Mantra 36 k spricht das Wel\u00adtenwort aus den Tiefen des men\u00adschlichen Wesens. Hier kann das Wel\u00adtenwort eben\u00adso als Sonne ange\u00adse\u00adhen wer\u00adden \u2014 als das in Gegen\u00adw\u00e4r\u00adtigkeit ausstrahlende Bewusst\u00adsein \u2014 als das eigene Leucht\u00aden, die kleine Sonne. Rudolf Stein\u00ader sagt: \u201cAber indem man dieses empfind\u00adet, das G\u00f6t\u00adtliche in sich, das g\u00f6t\u00adtliche Wel\u00adtenfeuer als das Wesen des Men\u00adschen aus ihm her\u00adaus\u00adflam\u00admend, \u2026 dann bringt das her\u00advor in dem Men\u00adschen das innere Erleben des Geist-Erstrahlen\u00adden, zu dem der Men\u00adsch berufen ist im Wel\u00adte\u00adnall.\u201d (GA 236, 250f) Und dieses Wel\u00adtenwort ver\u00adlangt, die eige\u00adnen Ziele, das, wof\u00fcr der Men\u00adsch arbeit\u00adet und sich bem\u00fcht, mit dem Geis\u00adtes\u00adlicht des Wel\u00adtenwortes zu erf\u00fcllen. Der Men\u00adsch soll nicht f\u00fcr leib\u00adliche, ego\u00adis\u00adtis\u00adche Ziele arbeit\u00aden, nicht Zie\u00adlen nach\u00adstreben ohne h\u00f6heren, geisti\u00adgen Sinn. Er soll auf Ziele hinar\u00adbeit\u00aden, die dem Wel\u00adtenwort entsprechen, die im Sinne des Wel\u00adtenwortes, des Wel\u00adtensch\u00f6pfers sind. Das Wel\u00adtenwort ruft den Men\u00adschen auf, Mitsch\u00f6pfer zu wer\u00adden. Und daf\u00fcr ist es n\u00f6tig, den Weg dieses Sch\u00f6pfers sel\u00adber zu gehen \u2014 sich zu opfern wie Chris\u00adtus sich am Kreuz f\u00fcr die Men\u00adschheit geopfert hat. Die eigene Egoit\u00e4t muss daf\u00fcr \u00fcber\u00adwun\u00adden wer\u00adden. Paulus dr\u00fcckt es so aus: \u201eIch lebe, doch nun nicht ich, son\u00addern Chris\u00adtus lebt in&nbsp;mir.\u201d<br>\n\u2014 (Gal 2,20&nbsp;LUT)\n<p>Jew\u00adeils in der vierten und f\u00fcn\u00adften Zeile ist eine Ver\u00adschr\u00e4nkung zu beobachten.<\/p>\n<p><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" src=\"https:\/\/www.stellamaris-seelenkalender.de\/wp-content\/uploads\/2025\/12\/17-Q-36-k-Weltenwort-Rede-300x129.png\" alt width=\"300\" height=\"129\"><\/p>\n<p><em>Die Rede des Wel\u00adtenwortes im Mantra 17 Q und 36&nbsp;k<\/em><\/p>\n<p>Geist und Welt \u00fcberkreuzen sich. Die Zeile mit den <em>Geist<\/em>estiefen (17 Q) spiegelt kon\u00adtrastierend mit der Zeile zu den <strong>Zie\u00adlen der Arbeit<\/strong> (36 k), und die fol\u00adgende Zeile mit den <strong>Wel\u00adten<\/strong>weit\u00aden (17 Q) spiegelt kon\u00adtrastierend mit der eben\u00adso fol\u00adgen\u00adden Zeile des <em>Geist<\/em>eslicht\u00ades (36 k). Das erste Paar geh\u00f6rt zum Ich-Sprech\u00ader, es sind <em>seine <\/em>Geis\u00adtestiefen (17 Q) und <em>seine <\/em>Arbeit\u00adsziele (36 k). Das zweite Paar, die Wel\u00adtenweit\u00aden (17 Q) und das Geis\u00adtes\u00adlicht (36 k) , geh\u00f6ren zum Wel\u00adtenwort. Im Mantra 17 Q soll Men\u00adschlich-geistiges sich mit Wel\u00adtenwort-weltlichem erf\u00fcllen, Im Mantra 36 k soll sich Men\u00adschlich-weltlich\u00ades (Arbeit\u00adsziele) mit Wel\u00adtenwort-geistigem erf\u00fcllen. Men\u00adsch und Wel\u00adtenwort sind inner\u00adhalb der Mantren gegen\u00ads\u00e4t\u00adzlich aufeinan\u00adder bezo\u00adgen. Die let\u00adzte Zeile zeigt die ent\u00adge\u00adgenge\u00adset\u00adzte Bewe\u00adgung, die mit und durch das Wel\u00adtenwort zu vol\u00adlziehen ist. Im Mantra 17 Q soll der Ich-Sprech\u00ader find\u00aden, im Mantra 36 k opfern. Im Mantra 17 Q soll er das Wel\u00adtenwort in sich find\u00aden, im Mantra 36 k soll er sich durch das Wel\u00adtenwort opfern.<\/p>\n<p>Im Mantra 17 Q spricht der \u201cgro\u00dfe\u201d Son\u00adnengeist, der im Begriff ist, in den Men\u00adschen bis in sein Erken\u00adnen einzuziehen. Im Mantra 36 k spricht der \u201ckleine\u201d Son\u00adnengeist, der sich im Men\u00adschen offen\u00adbart. Doch nur hier kann er seinen wahren Namen kund\u00adtun: \u201eKein \u00e4u\u00dfer\u00ader Name kann \u00abmich\u00bb, dieses Wesen, benen\u00adnen; ein ganz ander\u00ader Name nur kann das aus\u00addr\u00fcck\u00aden: \u00abIch bin der Ich-bin!\u00bb Es gibt keine M\u00f6glichkeit, woan\u00adders den Namen zu find\u00aden des Son\u00adnengeistes als in dem Men\u00adschen. Das, was als Ich im Men\u00adschen lebt, das ist das Chris\u00adtus-Wesen.\u201d (Rudolf Stein\u00ader, GA 109, S.&nbsp;154)<\/p>\n<p>In Gestalt des Wel\u00adtenwortes ist der Chris\u00adtus im Gespr\u00e4ch mit dem Men\u00adschen und wartet auf sein Mit-Sch\u00f6pfer\u00adtum, auf sein&nbsp;Opfer.<\/p>\n<h4><strong>Erg\u00e4nzung: Pfingsten und die zehnte Hierarchie<\/strong><\/h4>\n<p>Das Pfin\u00adgst\u00adfest ist in beson\u00adder\u00ader Weise mit dem Wel\u00adtenwort ver\u00adbun\u00adden. Es wird der J\u00fcnger\u00adschar mit Maria von au\u00dfen zuteil in Gestalt der Feuerzun\u00adgen, wie es das Mantra 17 Q schildert und es spricht aus dem Innern, wie es im Mantra 36 k geschieht. Rudolf Stein\u00ader beschreibt, dass das Pfin\u00adg\u00adstereig\u00adnis aus dem Leid, aus der Ver\u00adlassen\u00adheit nach der Him\u00admelfahrt erst m\u00f6glich wurde, denn die \u00e4u\u00dfere Chris\u00adtuswahrnehmung musste eine inner\u00adliche wer\u00adden \u2014 das sagen die bei\u00adden Mantren: \u201cWahre, tiefe Erken\u00adnt\u00adnis wird aus dem Leid geboren. Und aus dem Leid, das aus dem Him\u00admelfahrts\u00adfeste f\u00fcr die J\u00fcnger Christi sich ergeben hat, aus diesem tiefen See\u00adlen\u00adlei\u00adde ist das Pfin\u00adgst\u00admys\u00adteri\u00adum her\u00adaus\u00adgewach\u00adsen. F\u00fcr das \u00e4u\u00dfere instink\u00adtive Hellse\u00adhen der J\u00fcnger schwand der Anblick Christi dahin. Im Inneren ging ihnen die Kraft des Chris\u00adtus auf. Der Chris\u00adtus hat\u00adte ihnen den Geist gesandt, der ihrer Seele m\u00f6glich machte, sein Chris\u00adtus-Dasein in ihrem Inneren zu erf\u00fchlen. Das gab dem ersten Pfin\u00adgst\u00adfest in der Men\u00adschheit\u00adsen\u00adtwick\u00adelung seinen Inhalt. Es fol\u00adgte auf das Him\u00admelfahrts\u00adfest das Pfin\u00adgst\u00adfest. Der Chris\u00adtus, der f\u00fcr den \u00e4u\u00dferen hellse\u00adherischen Anblick, wie er als Erb\u00adschaft den J\u00fcngern aus alten Zeit\u00aden der Men\u00adschheit\u00adsen\u00adtwick\u00adlung geblieben ist, ver\u00adschwun\u00adden war, trat am Pfin\u00adgst\u00adfeste in dem inner\u00adlichen Erleben der J\u00fcnger auf. Die feuri\u00adgen Zun\u00adgen sind nichts anderes als das Aufleben des inneren Chris\u00adtus in den See\u00adlen sein\u00ader Sch\u00fcler, in den See\u00adlen sein\u00ader J\u00fcnger. Das Pfin\u00adgst\u00adfest musste sich mit inner\u00ader Notwendigkeit an das Him\u00admelfahrts\u00adfest anschlie\u00dfen.\u201d (GA 226, S.&nbsp;96f)<\/p>\n<p>Fragt man sich, warum mit der Aufer\u00adste\u00adhung, der Him\u00admelfahrt und Pfin\u00adg\u00adsten jew\u00adeils genaue Tagesab\u00adst\u00e4nde angegeben sind, so kann sich fol\u00adgende innere Notwendigkeit f\u00fcr das Pfin\u00adgst\u00adfest daraus ergeben: 40 Tage weilte der Chris\u00adtus als Aufer\u00adstanden\u00ader lehrend bei den J\u00fcngern. Das auf die Him\u00admelfahrt fol\u00adgende Leid dauerte zehn Tage bis zum Pfin\u00adgst\u00adfest. Doch vor der Aufer\u00adste\u00adhung tru\u00adgen die J\u00fcnger eben\u00adso Leid, denn Jesus Chris\u00adtus war durch seine Kreuzi\u00adgung und Grable\u00adgung auch hier nicht anwe\u00adsend. Sehe ich ab von der Tra\u00addi\u00adtion, die Zeit bis zur Aufer\u00adste\u00adhung mit drei Tagen zu beze\u00adich\u00adnen (es sind drei Tage betrof\u00adfen) und betra\u00adchte die Wochen\u00adt\u00adage, so sind es zwei: Kar\u00adfre\u00aditag und Karsam\u00adstag, in denen die J\u00fcnger so ver\u00adlassen waren wie nach der Him\u00admelfahrt. Die Spanne des Lei\u00addens betr\u00e4gt also zwei Tage im Grab und zehn Tage nach der Him\u00admelfahrt. Das sind 12 Tage. Hinzu kom\u00admen die 40 Tage von der Aufer\u00adste\u00adhung bis zur Him\u00admelfahrt, die Chris\u00adtus f\u00fcr das geistige Schauen anwe\u00adsend war. Zusam\u00admen sind es beson\u00addere 52 Tage. Betra\u00adchte ich diese ins\u00adge\u00adsamt 52 Tage nun im Jahreskreis als Wochen, so bez\u00adif\u00adfert diese Zahl einen voll\u00adst\u00e4ndi\u00adgen Jahreszyklus.<\/p>\n<p>Auch die 12 Tage der Tren\u00adnung und die 40 Tage der Verbindung sind sym\u00adbol\u00adisch bedeut\u00adsame Zahlen: die 12 Tage der Ein\u00adsamkeit weisen durch die Zw\u00f6lfzahl auf die 12 Nacht\u00adstun\u00adden bzw. einen ganzen Umlauf der Uhr. Sie deuten auf Bewusst\u00adsein\u00adsentste\u00adhung aus der Dunkel\u00adheit \u2014 gle\u00adich dem Son\u00adnenauf\u00adgang. Die 40 Tage, in denen der Aufer\u00adstandene \u00e4therisch den J\u00fcngern erleb\u00adbar war kor\u00adre\u00adspondieren mit den 40 Tagen, die Jesus Chris\u00adtus nach sein\u00ader Taufe im Jor\u00addan in der W\u00fcste in Ein\u00adsamkeit ver\u00adbrachte, um die Ver\u00adsuch\u00ader zu \u00fcber\u00adwinden. Die 40 weist durch die 40 Wochen der Schwanger\u00adschaft auf einen Leibbildungsprozess.<\/p>\n<p><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" src=\"https:\/\/www.stellamaris-seelenkalender.de\/wp-content\/uploads\/2024\/08\/Weltenwort-zu-Pfingsten-ein-ganzer-Jahreskreis-300x169.png\" alt width=\"478\" height=\"269\"><\/p>\n<p><em>52 Tage von der Kreuzi\u00adgung bis Pfin\u00adg\u00adsten \u2014 ein zif\u00adfer\u00adn\u00adm\u00f6\u00dfig voll\u00adst\u00e4ndi\u00adger Jahreskreis \u2014 ein neues Weltenwort<\/em><\/p>\n<p>Rudolf Stein\u00ader beschreibt den Chris\u00adtus zutief\u00adst mit der Zeit ver\u00adbun\u00adden: \u201cIndem wir zur Sonne hin\u00adauf\u00adblick\u00aden, m\u00fcssen wir an dem Son\u00adnen\u00adschein die f\u00fcr das R\u00e4um\u00adliche ver\u00adbor\u00adgene Zeit erblick\u00aden. Im Inneren der Sonne ist die Zeit. Und aus dieser im Inneren der Sonne weben\u00adden Zeit her\u00adaus ist der Chris\u00adtus in den Raum hineingekom\u00admen auf die Erde. Und was haben wir nun in dem Chris\u00adtus auf der Erde? Wir haben in dem Chris\u00adtus auf der Erde das\u00adjenige, was sich von au\u00dfer\u00adhalb des Raumes mit der Erde verbindet, was von au\u00dfer\u00adhalb&nbsp;kommt.<\/p>\n<p>\u2026 Da kam der Chris\u00adtus und brachte den Men\u00adschen wiederum das Zeitliche. Und indem sich das Men\u00adschen\u00adherz, die Men\u00adschenseele, der Men\u00adschengeist mit dem Chris\u00adtus verbinden, gewin\u00adnen sie wiederum den Strom der Zeit von Ewigkeit zu Ewigkeit.\u201d (GA 236, S.&nbsp;246ff)<\/p>\n<p>Die J\u00fcnger erkan\u00adnten den Chris\u00adtus als die gro\u00dfe Sonne im Zen\u00adtrum des Jahreskreis\u00ades, als die sin\u00adner\u00adschaf\u00adfende Macht, das Wort, das im Fort\u00adgang der Zeit, der Isis-Maira wirkt. Sie erlebten in der auf Erden sich aus\u00adpr\u00e4\u00adgen\u00adden Zeit das Urbild der den Zeit-Raum, den See\u00adlen\u00adraum und schlie\u00dflich den irdis\u00adchen Raum erschaf\u00adfend\u00aden geisti\u00adgen&nbsp;Sonne.<\/p>\n<p>Die Darstel\u00adlun\u00adgen der Isis, der Madon\u00adna und Pieta dr\u00fcck\u00aden diese geistige Sonne auf ihre Art aus. Sie sind aus pfin\u00adgstlichem Bewusst\u00adsein her\u00advorge\u00adgan\u00adgen \u2014 sie sind bildlich les\u00adbares Weltenwort.<\/p>\n<p>Und noch etwas: Aus der Per\u00adspek\u00adtive des Som\u00admer-Hal\u00adb\u00adjahres, des Auf\u00adstiegs im Ei, wird mit dem n\u00e4ch\u00adsten Spiegel\u00adspruch-Paar 18 R \u2014 35 i der Son\u00adnen\u00adbere\u00adich ver\u00adlassen und der Stern\u00adbere\u00adich betreten. Im Vor\u00adblick auf die bis Michaeli fol\u00adgen\u00adden neun weit\u00aderen Mantren-Paare, die neun Stufen darstellen, k\u00f6n\u00adnen die Wel\u00adtenwort-Mantren als die zehnte Stufe \u2014 die \u201cMen\u00adschen-Stufe\u201d ange\u00adse\u00adhen wer\u00adden. Denn die neun Stufen im Stern\u00adbere\u00adich k\u00f6n\u00adnen in Beziehung geset\u00adzt wer\u00adden mit den neun himm\u00adlis\u00adchen Hierarchien.<\/p>\n<p>Der Stern\u00adbere\u00adich entspricht der Kro\u00adne des Weibes in der Apoka\u00adlypse und der See\u00adlen\u00adf\u00e4higkeit des Denkens. Eine Kro\u00adne dr\u00fcckt das aus, was \u00fcber dem Men\u00adschen ist, denn sie wird auf dem Kopf getra\u00adgen \u2014 sie ist nicht der Kopf. So zeigt die Kro\u00adne, was in das Denken hinein\u00adleuchtet. Das Denken ist dazu ver\u00adan\u00adlagt, das H\u00f6here, den Him\u00admel zu spiegeln \u2014 so auch die neun Engel\u00adhier\u00adar\u00adchien in den Spiegel\u00adspruch-Paaren des Stern\u00adbere\u00adichs. Und durch diesen Gedanken wer\u00adden die Wel\u00adtenwort-Mantren 17 Q und 36 k als zehnte Hier\u00adar\u00adchie ver\u00adst\u00e4ndlich. In ihnen spricht sich nicht nur der Gottes\u00adsohn, die g\u00f6t\u00adtliche Sch\u00f6pfer\u00adma\u00adcht der gro\u00dfen Sonne aus, son\u00addern auch der Men\u00adschen\u00adsohn, die kleine Sonne des ausstrahlen\u00adden Bewusst\u00adseins. Das Son\u00adnew\u00ader\u00adden des Men\u00adschen ist der Weg, zur zehn\u00adten himm\u00adlis\u00adchen Hier\u00adar\u00adchie aufzusteigen, das Ziel der Men\u00adschheit\u00adsen\u00adtwick\u00adlung zu erreichen.<\/p>\n\t\t\t<a href=\"https:\/\/www.stellamaris-seelenkalender.de\/?page_id=1140\" target=\"_self\">\n\t\t\t\t\t\tBlog zum Spruch 17&nbsp;Q&nbsp;<\/a>\n\t\t\t<a href=\"https:\/\/www.stellamaris-seelenkalender.de\/?page_id=1520\" target=\"_self\">\n\t\t\t\t\t\tBlog zum Spruch 36&nbsp;k&nbsp;<\/a>\n\t\t\t<a href=\"https:\/\/www.stellamaris-seelenkalender.de\/?page_id=2465\" target=\"_self\">\n\t\t\t\t\t\tn\u00e4ch\u00adster Blog-Ein\u00adtrag Sommer-Halbjahr&nbsp;<\/a>\n\t\t\t<a href=\"https:\/\/www.stellamaris-seelenkalender.de\/?page_id=2431\" target=\"_self\">\n\t\t\t\t\t\tn\u00e4ch\u00adster Blog-Ein\u00adtrag Winter-Halbjahr&nbsp;<\/a>\n\t\t\t<a href=\"https:\/\/www.stellamaris-seelenkalender.de\/?page_id=136\" target=\"_self\">\n\t\t\t\t\t\tzur\u00fcck zur \u00dcbersicht&nbsp;<\/a>\n\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Die spiegel\u00adnden Mantren 17 Q und 36&nbsp;k 17 Q Es spricht das Wel\u00adtenwort, Das ich durch Sinnestore In See\u00adlen\u00adgr\u00fcnde durfte f\u00fchren: Erf\u00fclle deine Geis\u00adtestiefen Mit meinen Wel\u00adtenweit\u00aden Zu find\u00aden ein\u00adstens mich in dir. 36 k In meines Wesens Tiefen spricht Zur Offen\u00adbarung dr\u00e4n\u00adgend Geheimnisvoll das Wel\u00adtenwort: Erf\u00fclle dein\u00ader Arbeit Ziele Mit meinem Geis\u00adtes\u00adlichte, Zu opfern\u2026<\/p>\n","protected":false},"author":1,"featured_media":0,"parent":0,"menu_order":0,"comment_status":"closed","ping_status":"closed","template":"","meta":{"wp_typography_post_enhancements_disabled":false,"footnotes":""},"class_list":["post-2446","page","type-page","status-publish","hentry"],"_links":{"self":[{"href":"https:\/\/www.stellamaris-seelenkalender.de\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/pages\/2446","targetHints":{"allow":["GET"]}}],"collection":[{"href":"https:\/\/www.stellamaris-seelenkalender.de\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/pages"}],"about":[{"href":"https:\/\/www.stellamaris-seelenkalender.de\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/types\/page"}],"author":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.stellamaris-seelenkalender.de\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/users\/1"}],"replies":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.stellamaris-seelenkalender.de\/index.php?rest_route=%2Fwp%2Fv2%2Fcomments&post=2446"}],"version-history":[{"count":1,"href":"https:\/\/www.stellamaris-seelenkalender.de\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/pages\/2446\/revisions"}],"predecessor-version":[{"id":3855,"href":"https:\/\/www.stellamaris-seelenkalender.de\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/pages\/2446\/revisions\/3855"}],"wp:attachment":[{"href":"https:\/\/www.stellamaris-seelenkalender.de\/index.php?rest_route=%2Fwp%2Fv2%2Fmedia&parent=2446"}],"curies":[{"name":"wp","href":"https:\/\/api.w.org\/{rel}","templated":true}]}}