{"id":2373,"date":"2024-06-23T11:46:32","date_gmt":"2024-06-23T09:46:32","guid":{"rendered":"https:\/\/www.stellamaris-seelenkalender.de\/?page_id=2373"},"modified":"2026-02-14T15:58:14","modified_gmt":"2026-02-14T14:58:14","slug":"blog-beitrag-1-2-copy-3-copy-7-copy-copy-copy-copy-copy-2-copy-copy-copy-copy-copy-copy","status":"publish","type":"page","link":"https:\/\/www.stellamaris-seelenkalender.de\/?page_id=2373","title":{"rendered":"Blog \u2014 Spiegelspr\u00fcche 12 ! \u2014 41&nbsp;p"},"content":{"rendered":"\n\n\t\n<h4><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" src=\"https:\/\/www.stellamaris-seelenkalender.de\/wp-content\/uploads\/2024\/06\/12-41-p-259x300.png\" alt width=\"259\" height=\"300\"><\/h4>\n<h4><strong>Die spiegelnden Mantren 12 !<\/strong><strong> und 41&nbsp;p<br>\n<\/strong><\/h4>\n<table width=\"639\">\n<tbody>\n<tr>\n<td width=\"311\">\n<strong>12 ! Johannes-Stimmung<\/strong>\n<u>Der<\/u> <b>Wel\u00adten Sch\u00f6n\u00adheits\u00adglanz<\/b>,\n<u>Er<\/u> <b>zwinget mich<\/b> <u>aus<\/u> <b>See\u00adlen\u00adtiefen<\/b>\nDes <b>Eigen<\/b><u>leben<\/u>s <u>G\u00f6t\u00adterkr\u00e4fte<\/u>\n<u>Zum<\/u> <b>Wel\u00adtenfluge<\/b> zu <u>ent<\/u><b>binden<\/b>;\n<b>Mich<\/b> <u>sel\u00adber<\/u> <u>zu<\/u> <b>ver\u00adlassen<\/b>,\nVer\u00adtrauend nur mich suchend\n<u>In<\/u> <b>Wel\u00adtenlicht<\/b> <u>und<\/u> <b>Wel\u00adtenw\u00e4rme<\/b>.\n<\/td>\n<td width=\"16\"><\/td>\n<td width=\"311\"><strong>41 p<\/strong>\n<p><u>Der<\/u> <strong>Seele Schaf\u00adfens\u00admacht<\/strong>,<\/p>\n<p><u>Sie<\/u> <strong>stre\u00adbet<\/strong> <u>aus<\/u> dem <strong>Herzens\u00adgrunde<\/strong>,<\/p>\n<p>Im <strong>Men\u00adschen<\/strong><u>leben<\/u> <u>G\u00f6t\u00adterkr\u00e4fte<\/u><\/p>\n<p><u>Zu<\/u> rechtem <strong>Wirken<\/strong> zu <u>ent<\/u><strong>flam\u00admen<\/strong>,<\/p>\n<p><strong>Sich<\/strong> <u>sel\u00adber<\/u> <u>zu<\/u> <strong>gestal\u00adten<\/strong><\/p>\n<p><strong>\u2026<\/strong><\/p>\n<u>In<\/u> <strong>Men\u00adschen\u00adliebe<\/strong> <u>und<\/u> im <strong>Men\u00adschen\u00adwerke<\/strong>.<\/td>\n<\/tr>\n<\/tbody>\n<\/table>\n<h4>Musik zum Mantra 12 ! \u2014 stolz \u2014 komponiert von Herbert Lippmann<\/h4>\n<audio class=\"wp-audio-shortcode\" id=\"audio-2373-1\" preload=\"none\" style=\"width: 100%;\" controls=\"controls\"><source type=\"audio\/mpeg\" src=\"https:\/\/www.stellamaris-seelenkalender.de\/wp-content\/uploads\/2024\/09\/12-Lippmann-Fraktal-KW-12-stolz-0\u00b431.mp3?_=1\"><a href=\"https:\/\/www.stellamaris-seelenkalender.de\/wp-content\/uploads\/2024\/09\/12-Lippmann-Fraktal-KW-12-stolz-0\u00b431.mp3\">https:\/\/www.stellamaris-seelenkalender.de\/wp-content\/uploads\/2024\/09\/12-Lippmann-Fraktal-KW-12-stolz\u20110\u00b431.mp3<\/a><\/audio>\n<h4>Musik zum Mantra 41 p \u2014 froh \u2014 komponiert von Herbert Lippmann<\/h4>\n<audio class=\"wp-audio-shortcode\" id=\"audio-2373-2\" preload=\"none\" style=\"width: 100%;\" controls=\"controls\"><source type=\"audio\/mpeg\" src=\"https:\/\/www.stellamaris-seelenkalender.de\/wp-content\/uploads\/2024\/09\/41-p-Lippmann-Fraktal-KW-41-froh-0\u00b429.mp3?_=2\"><a href=\"https:\/\/www.stellamaris-seelenkalender.de\/wp-content\/uploads\/2024\/09\/41-p-Lippmann-Fraktal-KW-41-froh-0\u00b429.mp3\">https:\/\/www.stellamaris-seelenkalender.de\/wp-content\/uploads\/2024\/09\/41-p-Lippmann-Fraktal-KW-41-froh\u20110\u00b429.mp3<\/a><\/audio>\n<h4><strong>Luzifer und Christus<\/strong><\/h4>\n<p>Rudolf Stein\u00ader beschreibt Luz\u00adifer und Chris\u00adtus als zwei polare und sich erg\u00e4nzende Geist\u00adm\u00e4chte. Ich habe den Ein\u00addruck, dass sich in den Mantren 12 ! und 41 p Aspek\u00adte der heuti\u00adgen Wirk\u00adsamkeit dieser Geist\u00adm\u00e4chte find\u00aden. \u201eFr\u00fcher fand man Chris\u00adtus als kos\u00admis\u00adche Wesen\u00adheit, den Luz\u00adifer als inner\u00admen\u00adschliche Wesen\u00adheit. Sie durchkreuzten ihren Weg. Der Chris\u00adtus zieht in die men\u00adschliche Seele ein, er wird zum plan\u00ade\u00adtarischen Erdengeiste, er wird immer mehr der mys\u00adtis\u00adche Chris\u00adtus in den Men\u00adschensee\u00adlen, er wird durch die inneren Erleb\u00adnisse ver\u00adtieft und erkan\u00adnt. Die Seele wird dadurch immer f\u00e4higer, wiederum zu schauen die andere Wesen\u00adheit, die den umgekehrten Weg gemacht hat, von dem Inneren in das \u00c4u\u00dfere hin. Der Luz\u00adifer wird aus ein\u00ader inner\u00admen\u00adschlichen Wesen\u00adheit, ein\u00ader rein irdis\u00adchen Wesen\u00adheit, wo er gesucht wor\u00adden ist in den Mys\u00adte\u00adrien, die in das Unter\u00adre\u00adich f\u00fchrten, ein kos\u00admis\u00adch\u00ader Gott. Immer mehr wird er aufleucht\u00aden drau\u00dfen in der Welt, die wir erblick\u00aden, wenn wir hin\u00addurch\u00adse\u00adhen durch den Tep\u00adpich der Sinneswelt. Umgekehrt wird das Anschauen der Men\u00adschen. Hat man Luz\u00adifer gese\u00adhen hin\u00adter dem Schleier der inneren See\u00adlen\u00adwelt, hat man den Chris\u00adtus gese\u00adhen, wie der Zarathus\u00adtra, hin\u00adter der \u00e4u\u00dferen sinnlichen Welt, so wird man in der Zukun\u00adft den Chris\u00adtus immer mehr und mehr durch Versenkung und Verin\u00adner\u00adlichung in das eigene Wesen erken\u00adnen k\u00f6n\u00adnen. Den Luz\u00adifer wird man find\u00aden, wenn man den Blick nach au\u00dfen richtet in die kos\u00admis\u00adche Region.<\/p>\n<p>So haben wir eine v\u00f6l\u00adlige Umkehr der men\u00adschlichen Erken\u00adnt\u00adnisver\u00adh\u00e4lt\u00adnisse im Laufe der men\u00adschlichen Entwick\u00adelung zu verze\u00adich\u00adnen: der Chris\u00adtus ist gewor\u00adden von einem kos\u00admis\u00adchen Gotte zu einem irdis\u00adchen Gott, der die Seele der Erde ist in der Zukun\u00adft. Der Luz\u00adifer ist gewor\u00adden von einem irdis\u00adchen Gotte zu einem kos\u00admis\u00adchen Gott. Und will der Men\u00adsch in der Zukun\u00adft wiederum auf\u00adsteigen zu der \u00e4u\u00dferen geisti\u00adgen Welt, die hin\u00adter dem Schleier der Sinneswelt ver\u00adbor\u00adgen ist, will er nicht bei dem ste\u00adhen\u00adbleiben, was \u00e4u\u00dfer\u00adlich, nur grob\u00adstof\u00adflich ist, dann mu\u00df er durch die Dinge der Sinneswelt hin\u00addurch\u00addrin\u00adgen in die geistige Welt; er mu\u00df sich in das Licht tra\u00adgen lassen durch den \u00abLicht-Tr\u00e4ger\u00bb. Und keine F\u00e4higkeit\u00aden, da einzu\u00addrin\u00adgen, wer\u00adden dem Men\u00adschen erste\u00adhen, wenn er diese F\u00e4higkeit\u00aden nicht schafft aus den Kr\u00e4ften, die uns zuflie\u00dfen von Luz\u00adifers Reich. Die Men\u00adschheit w\u00fcrde in Mate\u00adri\u00adal\u00adis\u00admus versinken, immer\u00adfort in dem Glauben ver\u00adhar\u00adren, da\u00df alles nur \u00e4u\u00dfere materielle Welt ist, wenn sie nicht auf\u00adstiege zur Inspi\u00adra\u00adtion durch das luz\u00adiferische Prinzip. Ist das Chris\u00adtus-Prinzip dazu berufen, unser Inneres st\u00e4rk\u00ader und st\u00e4rk\u00ader zu machen, so ist das luz\u00adiferische Prinzip dazu berufen, unsere F\u00e4higkeit\u00aden, die ein\u00addrin\u00adgen soll\u00adten in die Welt in vollem Umfange, zu sch\u00e4r\u00adfen, auszu\u00adbilden. Immer st\u00e4rk\u00ader und st\u00e4rk\u00ader f\u00fcr das Begreifen und Erken\u00adnen der Welt wird uns Luz\u00adifer machen, immer st\u00e4rk\u00ader und st\u00e4rk\u00ader im Innern wird uns Chris\u00adtus machen.\u201d (<a href=\"https:\/\/anthrowiki.at\/Luzifer#Literatur\" target=\"_blank\" rel=\"noopener\">Lit.<\/a>: <a href=\"https:\/\/odysseetheater.org\/GA\/Buecher\/GA_113.pdf#page=127&amp;view=Fit\" target=\"_blank\" rel=\"noreferrer noopener\">GA 113, S. 127f<\/a>)<\/p>\n<p>Rudolf Stein\u00ader sagt auch: \u201eWenn der Men\u00adsch den Chris\u00adtus erken\u00adnt, wenn er sich wirk\u00adlich ein\u00adl\u00e4\u00dft auf die Weisheit, um zu durch\u00adschauen, was der Chris\u00adtus ist, dann erl\u00f6st er sich und die luz\u00adiferischen Wesen\u00adheit\u00aden durch die Chris\u00adtus-Erken\u00adnt\u00adnis. W\u00fcrde der Men\u00adsch sich blo\u00df sagen: Ich bin zufrieden damit, da\u00df der Chris\u00adtus da war, ich lasse mich erl\u00f6sen unbe\u00adwu\u00dft \u2014 dann w\u00fcrde der Men\u00adsch niemals zur Erl\u00f6\u00adsung der luz\u00adiferischen Wesen\u00adheit\u00aden etwas beitra\u00adgen. Diese luz\u00adiferischen Wesen\u00adheit\u00aden, die dem Men\u00adschen die Frei\u00adheit gebracht haben, geben ihm auch die M\u00f6glichkeit, diese Frei\u00adheit jet\u00adzt in ein\u00ader freien Weise zu benutzen, um den Chris\u00adtus zu durch\u00adschauen. Dann wer\u00adden in dem Feuer des Chris\u00adten\u00adtums gel\u00e4utert und gere\u00adinigt die luz\u00adiferischen Geis\u00adter, und es wird das, was durch die luz\u00adiferischen Geis\u00adter an der Erde ges\u00fcndigt wor\u00adden ist, aus ein\u00ader S\u00fcnde in eine Wohltat umge\u00adwan\u00addelt wer\u00adden. Die Frei\u00adheit ist errun\u00adgen, aber sie wird als eine Wohltat mit hinein\u00adgenom\u00admen wer\u00adden in die geistige Sph\u00e4re. Da\u00df der Men\u00adsch das kann, da\u00df er imstande ist, den Chris\u00adtus zu erken\u00adnen, <strong>da\u00df Luz\u00adifer in ein\u00ader neuen Gestalt aufer\u00adste\u00adht und sich als der Heilige Geist<\/strong> mit dem Chris\u00adtus vere\u00adini\u00adgen kann, das hat der Chris\u00adtus selb\u00adst noch als eine Prophezeiung denen gesagt, die um ihn waren, als er sagte: Ihr k\u00f6n\u00adnt erleuchtet wer\u00adden mit dem neuen Geist, mit dem Heili\u00adgen Geist! \u2014 Dieser Heilige Geist ist kein ander\u00ader als der, durch den auch begrif\u00adf\u00aden wird, was der Chris\u00adtus eigentlich getan hat. Chris\u00adtus wollte nicht blo\u00df wirken, er wollte auch begrif\u00adf\u00aden, er wollte auch ver\u00adstanden sein. Deshalb geh\u00f6rt es zum Chris\u00adten\u00adtum, da\u00df der Geist, der die Men\u00adschen inspiri\u00adert, der Heilige Geist, zu den Men\u00adschen gesandt wird.\u201d (Lit.: GA 107, S. 254, Her\u00advorhe\u00adbung A.F.)<\/p>\n<h4><strong>Die mit \u201cJohannes\u201d bezeichnete Einweihungsstufe<\/strong><\/h4>\n<p>Rudolf Stein\u00ader gibt an, dass mit dem Namen Johannes eine bes\u00adtimmte Stufe der men\u00adschlichen Entwick\u00adlung beze\u00adich\u00adnet wird. Mit der Reini\u00adgung des Astralleibs von allen Begier\u00adden arbeit\u00adet das Ich des Men\u00adschen ihn nach und nach um in das erste unsterbliche, geistige Wesens\u00adglied des Men\u00adschen, in das Geist\u00adselb\u00adst \u2014 auch Man\u00adas genan\u00adnt. \u201eEs gab solche Men\u00adschen, die aus dem Man\u00adas her\u00adaus der Bud\u00addhi ein hochen\u00adtwick\u00adeltes See\u00adlenor\u00adgan ent\u00adge\u00adgen\u00adbracht\u00aden. Das mu\u00df so sein. Es mag noch so viel Licht scheinen, wenn kein Auge da ist, wird es nicht wahrgenom\u00admen. So ist es auch mit Bud\u00adhi. Es gab einen Namen f\u00fcr alle die Men\u00adschen, die ein solch\u00ades Organ entwick\u00adelt hat\u00adten, die durstig waren nach der Bud\u00addhi, einen Gat\u00adtungsna\u00admen: Johannes. <strong>Er ist auch beson\u00adders anwend\u00adbar auf den T\u00e4ufer<\/strong>. Chris\u00adtus und Bud\u00addhi ist dieselbe Str\u00f6\u00admung in geistiger Beziehung.\u201d (<a href=\"https:\/\/anthrowiki.at\/Lebensgeist#Literatur\" target=\"_blank\" rel=\"noopener\">Lit.<\/a>: <a href=\"https:\/\/odysseetheater.org\/GA\/Buecher\/GA_094.pdf#page=250&amp;view=Fit\" target=\"_blank\" rel=\"noopener\">GA 94, S. 250<\/a> Her\u00advorhe\u00adbung A.F.)<\/p>\n<p>Noch \u00fcber dem Geist\u00adselb\u00adst ste\u00adht ein weit\u00aderes Wesens\u00adglied, Lebens\u00adgeist oder Bud\u00addhi genan\u00adnt. Dieses geht aus dem umgear\u00adbeit\u00adeten \u00c4ther\u00adleib her\u00advor und ist wie das Geist\u00adselb\u00adst unsterblich. Rudolf Stein\u00ader spricht jew\u00adeils davon, dass der Lebens\u00adgeist das Geist\u00adselb\u00adst erf\u00fcllt. Es entste\u00adht das Bild eines Gef\u00e4\u00dfes \u2014 das Geist\u00adselb\u00adst, das mit ein\u00ader Fl\u00fcs\u00adsigkeit \u2014 dem Lebens\u00adgeist, gef\u00fcllt wird. Rudolf Stein\u00ader beschreibt, das die Israeliten auf der W\u00fcsten\u00adwan\u00adderung mit der M\u00f6glichkeit der Geist\u00adselb\u00adsten\u00adtwick\u00adlung beschenkt wur\u00adden. Es senk\u00adte sich auf sie nieder in Gestalt des Man\u00adna. \u201cNun schauen wir uns das \u00e4u\u00dfere Zeichen an, durch das auf die Israeliten herun\u00adter\u00adrin\u00adnt der Logos, soweit sie ihn rein begrif\u00adflich, in Gedanken erfassen k\u00f6n\u00adnen. Dieses \u00e4u\u00dfere Zeichen ist das \u00abMan\u00adna\u00bb der W\u00fcste. Man\u00adna ist in Wahrheit \u2014 diejeni\u00adgen, welche die Geheimwis\u00adsenschaft ken\u00adnen, wis\u00adsen das \u2014 das\u00adselbe Wort wie Man\u00adas, das Geist\u00adselb\u00adst. So str\u00f6mt in diejenige Men\u00adschheit, die nach und nach sich errun\u00adgen hat das Ich-Bewu\u00dft\u00adsein, der erste Anflug von dem Geist\u00adselb\u00adst ein. Das aber, was im Man\u00adas selb\u00adst lebt und kommt, darf sich noch anders benen\u00adnen. Es ist nicht blo\u00df das, was man wis\u00adsen kann, son\u00addern eine Kraft, die man selb\u00adst aufnehmen kann. Als der Logos blo\u00df seinen Namen ruft, da mu\u00df man ihn ver\u00adste\u00adhen, ihn fassen mit der Ver\u00adnun\u00adft. Als der Logos Fleisch wird und inner\u00adhalb der Men\u00adschheit erscheint, da ist er ein Kraftim\u00adpuls, der unter die Men\u00adschen gebracht wird, der nicht nur als Lehre und Begriff lebt, son\u00addern der in der Welt als ein Kraftim\u00adpuls enthal\u00adten ist, an dem der Men\u00adsch teil\u00adnehmen kann. Da nen\u00adnt er sich aber nicht mehr \u00abMan\u00adna\u00bb, son\u00addern das \u00abBrot des Lebens\u00bb (<a href=\"https:\/\/de.wikipedia.org\/wiki\/Evangelium_nach_Johannes\" target=\"_blank\" rel=\"noopener\">Joh<\/a> 6,48&nbsp;<a href=\"https:\/\/www.bibleserver.com\/LUT\/Joh6%2C48\" target=\"_blank\" rel=\"noopener\">LUT<\/a>), das ist der tech\u00adnis\u00adche Aus\u00addruck f\u00fcr Bud\u00addhi oder Lebens\u00adgeist\u201d (<a href=\"https:\/\/anthrowiki.at\/Lebensgeist#Literatur\" target=\"_blank\" rel=\"noopener\">Lit.<\/a>: <a href=\"https:\/\/odysseetheater.org\/GA\/Buecher\/GA_103.pdf#page=120&amp;view=Fit\" target=\"_blank\" rel=\"noopener\">GA 103, S. 120<\/a>)<\/p>\n<p>In der rus\u00adsis\u00adchen Iko\u00adnen\u00admalerei wird Johannes der T\u00e4ufer nach sein\u00ader Enthaup\u00adtung, als ein Geist\u00adwe\u00adsen mit Engelfl\u00fcgeln dargestellt. Dieses Bild kann als Abbil\u00addung des erwor\u00adbe\u00adnen Geist\u00adselb\u00adst-Leibes ver\u00adstanden werden.<\/p>\n<p><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" src=\"https:\/\/www.stellamaris-seelenkalender.de\/wp-content\/uploads\/2024\/06\/Johannes-der-Taeufer-2.-Haelfte17.-Jhd-210x300.gif\" alt width=\"210\" height=\"300\"><\/p>\n<p><em>Johannes der T\u00e4ufer, Ikone aus der 2. H\u00e4lfte des 17.&nbsp;Jhs.<\/em><\/p>\n<p>Das Geist\u00adselb\u00adst ste\u00adht in Beziehung zu den Ver\u00adstandeskr\u00e4ften des Men\u00adschen und auch zur Schlange als Bild der\u00adsel\u00adben. Rudolf Stein\u00aders sagt: \u201eHeute begreifen nur wenige Men\u00adschen eigentlich das Man\u00adas. Das Denken mit dem Denken zu begreifen, das Denken im Denken zu erhaschen, die Ewigkeitss\u00adchlange fer\u00adtig zu run\u00adden, das ist die Auf\u00adgabe der <a href=\"https:\/\/anthrowiki.at\/Germanisch-Angels%C3%A4chsische_Kultur\" target=\"_blank\" rel=\"noopener\">f\u00fcn\u00adften Unter\u00adrasse<\/a> [der f\u00fcn\u00adften Kul\u00adture\u00adpoche, die 1413 begann und erst 3573 n. Chr. endet]. Das Denken ist das Organ, wo sich zun\u00e4chst das men\u00adschliche Wesen wie an einem Zipfel ergreift. Dies im Men\u00adschen anzure\u00adgen, ist der Zweck meines Buch\u00ades \u00abDie Philoso\u00adphie der Frei\u00adheit\u00bb.\u201d (<a href=\"https:\/\/anthrowiki.at\/Geistselbst#Literatur\" target=\"_blank\" rel=\"noopener\">Lit.<\/a>: <a href=\"https:\/\/odysseetheater.org\/GA\/Buecher\/GA_094.pdf#page=249&amp;view=Fit\" target=\"_blank\" rel=\"noreferrer noopener\">GA 94, S. 249<\/a>, Erg\u00e4nzung A.F.)<\/p>\n<p>Im fol\u00adgen\u00adden Zitat Rudolf Stein\u00aders wird die Beziehung des Geist\u00adselb\u00adst zu Luz\u00adifer als Wesen der Venus und damit zur Sch\u00f6n\u00adheit, die im Mantra 12! eine Rolle spielt, indi\u00adrekt deut\u00adlich: \u201eUnd damals, als schon die Empfind\u00adungsseele, die Ver\u00adstandesseele und die Bewu\u00dft\u00adseinsseele angeregt waren, da wurde der Ansto\u00df gegeben, Man\u00adas in Flu\u00df zu brin\u00adgen. Denn dazu mu\u00dfte zuerst auch noch eine Anre\u00adgung gegeben wer\u00adden. War es ein\u00admal in Flu\u00df gebracht, dann kon\u00adnte der Men\u00adsch sozusagen seine Entwick\u00adlung selb\u00adst in die Hand nehmen. Das war im let\u00adzten Drit\u00adtel der atlantis\u00adchen Zeit. Die Anreger waren die Wesen\u00adheit\u00aden, die auf der Venus waren.\u201d (<a href=\"https:\/\/anthrowiki.at\/Geistselbst#Literatur\" target=\"_blank\" rel=\"noopener\">Lit.<\/a>: <a href=\"https:\/\/odysseetheater.org\/GA\/Buecher\/GA_098.pdf#page=198&amp;view=Fit\" target=\"_blank\" rel=\"noreferrer noopener\">GA 98, S. 198<\/a>)<\/p>\n<h4><strong>\u00dcber die Spiegelspr\u00fcche 12 ! und 41&nbsp;p<br>\n<\/strong><\/h4>\n<p>Das Mantra 12 ! tr\u00e4gt keinen Buch\u00adstaben, son\u00addern nur eine Zahl \u2014 die 12 \u2014 als Spruch\u00adbeze\u00adich\u00adnung. (Mehr \u00fcber den <a href=\"https:\/\/www.stellamaris-seelenkalender.de\/?page_id=196\">fehlen\u00adden Buch\u00adstaben<\/a> und den Unter\u00adschied der See\u00adlenkalen\u00adder <a href=\"https:\/\/www.stellamaris-seelenkalender.de\/?page_id=228\">Aus\u00adgaben von 1912 und 1925<\/a>) Um deut\u00adlich zu machen, dass der Buch\u00adstabe nicht vergessen wurde, verse\u00adhe ich diese Mantren mit einem Aus\u00adrufeze\u00adichen. Zus\u00e4t\u00adzlich zur Zahl 12 ist dem Mantra die \u00dcber\u00adschrift \u201cJohannes-Stim\u00admung\u201d beigegeben, wodurch es zum Johan\u00adnifest \u2014 dem Fest der vol\u00adl\u00adzo\u00adge\u00adnen Som\u00admer\u00adson\u00adnen\u00adwende \u2014 geh\u00f6rt. (Mehr zu den <a href=\"https:\/\/www.stellamaris-seelenkalender.de\/?page_id=1771\">Mantren mit \u00dcber\u00adschrift<\/a>)<\/p>\n<p>Die Mantren <a href=\"https:\/\/www.stellamaris-seelenkalender.de\/?page_id=985\">12 !<\/a>&nbsp; und <a href=\"https:\/\/www.stellamaris-seelenkalender.de\/?page_id=1603\">41 p<\/a> spiegeln fast durchge\u00adhend und beson\u00adders stark. Sie sind so exakt aufeinan\u00adder abges\u00adtimmt wie Schl\u00fcs\u00adsel und Schloss \u2014 und eben\u00adso gegen\u00ads\u00e4t\u00adzlich. Im Mantra 12 ! gibt es einen sich selb\u00adst reflek\u00adtieren\u00adden Ich-Sprech\u00ader, aus dessen Mund der Leser vom Geschehen erf\u00e4hrt. Im Mantra 41 p ist das nicht der Fall, denn es ist durchge\u00adhend in der sach\u00adlich und unper\u00ads\u00f6n\u00adlich beschreiben\u00adden drit\u00adten Per\u00adson geschrieben.<\/p>\n<p>Der Ich-Sprech\u00ader im Mantra 12 ! wird gezwun\u00adgen. Er hat kein\u00ader\u00adlei Hand\u00adlungs\u00adfrei\u00adheit. Im Mantra 41 p geht es genau um die M\u00f6glichkeit der Gestal\u00adtung, um die Schaf\u00adfens\u00admacht der Seele. Doch in diesem Mantra geht es nur grund\u00ads\u00e4t\u00adzlich um diese Kraft. Jeman\u00adden, der die Sch\u00f6pfer\u00adma\u00adcht hand\u00adhaben w\u00fcrde, gibt es nicht. Ein Zwang erlei\u00adden\u00addes Sub\u00adjekt (12 !) und eine Macht ohne Akteur (41 p) ste\u00adhen sich in den Mantren gegen\u00fcber.<\/p>\n<p>Im Mantra 12 ! wird der Ich-Sprech\u00ader vom Wel\u00adten Sch\u00f6n\u00adheits\u00adglanz gezwun\u00adgen. Er wird gezwun\u00adgen, aus See\u00adlen\u00adtiefen des Eigen\u00adlebens G\u00f6t\u00adterkr\u00e4fte zum Wel\u00adtenflug zu ent\u00adbinden. Eine machtvolle Bewe\u00adgung von Innen nach Au\u00dfen find\u00adet statt. Auch im Mantra 41 p ist eine solche Bewe\u00adgung zu beobacht\u00aden. Hier ist es die Schaf\u00adfens\u00admacht der Seele, die aus dem Herzens\u00adgrund, dem Innen, her\u00adausstrebt, um G\u00f6t\u00adterkr\u00e4fte im Men\u00adschen\u00adleben, im Au\u00dfen, zur Wirk\u00adsamkeit zu entflammen.<\/p>\n<p>Im Mantra 12 ! ist die zwin\u00adgende Macht aufge\u00adf\u00e4chert in drei Glieder: in den Wel\u00adten-Sch\u00f6n\u00adheits-Glanz. Und auch die wirk\u00adsame Kraft im Mantra 41 p ist drei\u00adgliedrig: der Seele-Schaf\u00adfens-Macht. Dadurch spiegeln: Welt (12 !) und Seele (41 p) \u2014 Sch\u00f6n\u00adheit (12 !) und Schaf\u00adfen (41 p) \u2014 Glanz (12 !) und Macht (41 p). Welche Macht spricht sich in der jew\u00adeili\u00adgen Drei\u00adgliedrigkeit aus? Im Blog\u00ada\u00adr\u00adtikel zum Mantra 12 ! kon\u00adnte ich zeigen, dass es sich beim Wel\u00adten Sch\u00f6n\u00adheits\u00adglanz um die Dreifaltigkeit geht, um Vater (Welt), Sohn (Sch\u00f6n\u00adheit) und Heili\u00adgen Geist (Glanz). Das Wirk\u00adsame im Mantra ist der Glanz. Er ist es, der zwingt. Doch ist das die Eigen\u00adschaft des Heili\u00adgen Geistes?<\/p>\n<p>Der Heilige Geist ist Luz\u00adifer in sein\u00ader erl\u00f6sten Form, der Licht\u00adtr\u00e4ger, der dem Men\u00adschen vor der g\u00f6t\u00adtlich geplanten Zeit ein Ich-Bewusst\u00adsein erm\u00f6glichte. Er ist ver\u00adbun\u00adden mit dem Plan\u00adeten Venus und dadurch auch mit der griechis\u00adchen G\u00f6t\u00adtin Venus, die die Sch\u00f6n\u00adheit verk\u00f6r\u00adpert. Rudolf Stein\u00ader beschreibt die Beziehung von Luz\u00adifer zur Venus so: \u201eSo leben auf der Venus auch Wesen\u00adheit\u00aden, die zwis\u00adchen den Men\u00adschen und den Sonnen\u00adwesenheiten ste\u00adhen. Sie bewohnen die Venus und k\u00f6n\u00adnen sog\u00adar wirk\u00adsam wer\u00adden auf der Erde. Sie wer\u00adden wirk\u00adsam im men\u00adschlichen Leibe. Diese Wesen\u00adheit\u00aden nen\u00adnen wir luz\u00adiferische Wesen\u00adheit\u00aden. Sie haben in gewiss\u00ader Weise ihre Heimat auf der Venus. Daher nen\u00adnt man die Venus auch \u00abLuz\u00adifer\u00bb.\u201d (Lit.: GA 98, S.&nbsp;186)<\/p>\n<p>Ich kann also im Mantra 12 ! ver\u00adste\u00adhen, dass die in der Welt im Glanz der Sch\u00f6n\u00adheit wirk\u00adende luz\u00adiferische Geistkraft hier zwin\u00adgend wirkt. Zwar hat Luz\u00adifer dem Men\u00adschen die Frei\u00adheit erm\u00f6glicht, doch hat er ihm seine Ver\u00adf\u00fchrung im Grunde aufgezwun\u00adgen. Es ist auch das Mantra, das aus der Sicht eines sein\u00ader selb\u00adst bewussten Ich-Sprech\u00aders geschrieben ist. Und die Kr\u00e4fte, die gezwun\u00adgener Ma\u00dfen zum Wel\u00adtenflug durch die luz\u00adiferische Macht ent\u00adbun\u00adden wer\u00adden, sind Kr\u00e4fte des Eigenlebens.<\/p>\n<p>Im Mantra 41 p han\u00addelt es sich nicht um eine zwin\u00adgende, son\u00addern um eine strebende drei\u00adgliedrige Macht, der Seele-Schaf\u00adfens-Macht. Die Seele kann ich als den Innen\u00adraum ver\u00adste\u00adhen \u2014 das Pen\u00addant zur \u201cWelt\u201d im Mantra 12 !, dem \u00e4u\u00dferen Raum. Das mit\u00adtlere Wort ist nun kein sub\u00adstan\u00adtiviertes Adjek\u00adtiv wie die Sch\u00f6n\u00adheit (12 !), son\u00addern stammt vom Verb \u201cschaf\u00adfen\u201d. Die aktiv schaf\u00adfende Instanz im Weltall ist die Sohneskraft, das g\u00f6t\u00adtliche Wort, der Chris\u00adtus. Im Mantra 41 p kann ich in der Schaf\u00adfens\u00admacht der Seele Chris\u00adtus-Wirk\u00adsamkeit ver\u00admuten, zumal kein Ich-Sprech\u00ader auftritt, die Schaf\u00adfens\u00admacht also nicht per\u00ads\u00f6n\u00adlich gelenkt wird.<\/p>\n<p>Der Wel\u00adten Sch\u00f6n\u00adheits\u00adglanz zwingt den Ich-Sprech\u00ader aus See\u00adlen\u00adtiefen (12 !), die Schaf\u00adfens\u00admacht der Seele strebt aus dem Herzens\u00adgrunde (41 p). Die See\u00adlen\u00adtiefen ver\u00adste\u00adhe ich als die tief unter\u00adbe\u00adwussten Bewusst\u00adsein\u00adszust\u00e4nde des Men\u00adschen. Hier sind nor\u00admaler\u00adweise die G\u00f6t\u00adterkr\u00e4fte des Eigen\u00adlebens gebun\u00adden, die nun erzwun\u00adgener Ma\u00dfen zum Wel\u00adtenflug daraus gel\u00f6st, ent\u00adbun\u00adden wer\u00adden. Was sind die G\u00f6t\u00adterkr\u00e4fte des Eigen\u00adlebens (12 !)? Ich ver\u00adste\u00adhe hier die zwei niederen <a href=\"https:\/\/anthrowiki.at\/%C3%84ther\" target=\"_blank\" rel=\"noopener\">\u00c4ther\u00adarten<\/a>, den W\u00e4rme- und den Licht\u00e4ther, denn diese hat der Men\u00adsch als Blutw\u00e4rme und Bewusst\u00adseinslicht zu sein\u00ader indi\u00advidu\u00adellen Ver\u00adf\u00fc\u00adgung. Auf der Blutw\u00e4rme gr\u00fcn\u00addet das Erleben, ein Eigen\u00adwe\u00adsen zu sein, im Denken erfasst sich der Men\u00adsch als Ich. Diese \u00c4ther\u00adarten wur\u00adden von Luz\u00adifer durch\u00addrun\u00adgen, wodurch sie ihre \u00fcber\u00adper\u00ads\u00f6n\u00adliche Natur ein\u00adb\u00fc\u00dften. Als Selb\u00adst erlebt sich der Men\u00adsch, indem sich das Ich am physis\u00adchen Leib spiegelt. Diese \u00c4ther\u00adarten wer\u00adden der Baum der Erken\u00adnt\u00adnis genan\u00adnt. Gle\u00adichzeit\u00adig ist mit dem Bau der Erken\u00adnt\u00adnis der physis\u00adche Leib gemeint, denn dieser gibt dem Men\u00adschen die M\u00f6glichkeit, sich als Eigen\u00adwe\u00adsen zu erleben.<\/p>\n<p>Im Mantra 41 p ist es der Herzens\u00adgrund, aus dem die Schaf\u00adfens\u00admacht der Seele strebt. Was meint diese Ort\u00adsangabe? Im Volksmund befind\u00adet sich die tief\u00adste, grundle\u00adgend\u00adste moralis\u00adche Kraft eines Men\u00adschen im Herzen, genauer am Grunde seines Herzens. Hier urst\u00e4n\u00addet die Schaf\u00adfens\u00admacht der Seele, die sch\u00f6pferische Chris\u00adtuskraft, die Liebe. Und die Schaf\u00adfens\u00admacht der Seele strebt danach, G\u00f6t\u00adterkr\u00e4fte im Men\u00adschen\u00adleben zur recht\u00aden Wirk\u00adsamkeit zu ent\u00adflam\u00admen. Um welche G\u00f6t\u00adterkr\u00e4fte k\u00f6n\u00adnte es sich han\u00addeln, die zur Wirk\u00adsamkeit im Men\u00adschen\u00adleben ent\u00adflammt wer\u00adden sollen? Es ist nahe\u00adliegend, hier die h\u00f6heren \u00c4ther\u00adarten, den chemis\u00adchen \u00c4ther und den Leben\u00ads\u00e4ther zu ver\u00admuten. Die Kraft des Lebens wird als Lebenslicht eines Men\u00adschen ver\u00adbildlicht. Es ist eine feurige, und let\u00adz\u00adtendlich Bewusst\u00adsein erzeu\u00adgende Kraft. Den Leben\u00ads\u00e4ther beze\u00adich\u00adnet Rudolf Stein\u00ader auch als den Sinn-\u00c4ther, den chemis\u00adchen \u00c4ther als den Har\u00admonie bewirk\u00adenden Ton\u00e4ther. Diese \u00c4ther\u00adarten wer\u00adden der Baum des Lebens genan\u00adnt. Gle\u00adichzeit\u00adig ist mit dem Baum des Lebens der \u00c4ther\u00adleib gemeint, der den physis\u00adchen Leib im Schlaf belebt, also ger\u00adade ohne Beteili\u00adgung des Tagesbewusstseins.<\/p>\n<p>Sowohl des Eigen\u00adlebens G\u00f6t\u00adterkr\u00e4fte (12 !) als auch die im Men\u00adschen\u00adleben wirk\u00adenden G\u00f6t\u00adterkr\u00e4fte (41 p) sind \u00fcber\u00admen\u00adschlich\u00ader, g\u00f6t\u00adtlich\u00ader Natur und deshalb nicht an den physis\u00adchen Leib gebun\u00adden. Es ist der Ich-Sprech\u00ader, der gezwun\u00adgen wird, die G\u00f6t\u00adterkr\u00e4fte des Eigen\u00adlebens zum Wel\u00adtenflug zu ent\u00adbinden (12 !). Der Glanz der Sch\u00f6n\u00adheit zwingt ihn, die Bindung an den physis\u00adchen Leib aufzul\u00f6sen, um Geist unter Geis\u00adtern zu wer\u00adden, um zu fliegen. Der Ich-Sprech\u00ader muss sich ver\u00adlassen \u2014 im Sinne von sich los L\u00f6sen \u2014 und darauf ver\u00adtrauen, dass er sich in Wel\u00adtenlicht und Wel\u00adtenw\u00e4rme, in \u00fcber\u00adper\u00ads\u00f6n\u00adlichem Licht und gemein\u00adschaftlich\u00ader W\u00e4rme ver\u00adwan\u00addelt wiederfind\u00aden&nbsp;wird.<\/p>\n<p>Im Mantra 41 p ist die Wirkung der G\u00f6t\u00adterkr\u00e4fte auf den Men\u00adschen sel\u00adber gerichtet. Das Ziel ihres Ent\u00adflam\u00admens, ihres Zusam\u00admen\u00adwirkens ist die Selb\u00adst\u00adgestal\u00adtung, die Selb\u00adsterziehung des Men\u00adschen. So wie im Mantra 12 ! der Ich-Sprech\u00ader sich in der Zwei\u00adheit von Wel\u00adtenlicht und Wel\u00adtenw\u00e4rme suchen soll, fol\u00adgt die Selb\u00adst\u00adgestal\u00adtung im Mantra 41 p auch ein\u00ader dop\u00adpel\u00adten Zielset\u00adzung. Sie soll in Men\u00adschen\u00adliebe und im Men\u00adschen\u00adwerke geschehen. Das zuerst genan\u00adnte Wel\u00adtenlicht kor\u00adre\u00adspondiert hier mit der eben\u00adso zuerst genan\u00adnten Men\u00adschen\u00adliebe. Die an zweit\u00ader Stelle genan\u00adnte Wel\u00adtenw\u00e4rme kor\u00adre\u00adspondiert mit dem eben\u00adso an zweit\u00ader Stelle genan\u00adnten Men\u00adschen\u00adwerke. Die men\u00adschliche Liebe zeigt sich dadurch dem sich hin schenk\u00adenden Licht der Welt, also der Sonne ver\u00adwandt. Das Werk des Men\u00adschen l\u00e4sst sich nur durch T\u00e4tigkeit, durch Bewe\u00adgung erschaf\u00adfen \u2014 und diese erzeugt W\u00e4rme. Auch in der Welt ist W\u00e4rme stets ein Hin\u00adweis auf eine Ver\u00e4n\u00adderung, auf eine Wach\u00ads\u00adtums\u00adbe\u00adwe\u00adgung oder eine chemis\u00adche Reak\u00adtion. Sie zeigt an, dass eine Macht sch\u00f6pferisch aktiv&nbsp;war.<\/p>\n<p>Das Mantra 41 p l\u00e4sst sich also so lesen, dass die Chris\u00adtuskraft die hohen \u00c4therkr\u00e4fte ent\u00adflammt, durch die der Men\u00adsch zur Selb\u00adsterziehung f\u00e4hig wird. Diese Selb\u00adsterziehung hat zum einen das Ziel, die F\u00e4higkeit der men\u00adschlichen Liebe, der bedin\u00adgungslosen Liebe zu entwick\u00adeln, zum anderen, dass der Men\u00adsch anhand sein\u00ader T\u00e4tigkeit, sein\u00ader Werke, sich schult und daran w\u00e4chst. Die G\u00f6t\u00adterkr\u00e4fte sind im Men\u00adschen\u00adleben wirk\u00adsam, \u2014 und auch das Men\u00adschen\u00adwerk ist ein irdis\u00adches Werk: In diesem Mantra geht es um den auf Erden leben\u00adden und wirk\u00adenden Men\u00adschen \u2014 und damit um die ent\u00adge\u00adgenge\u00adset\u00adzte Bewe\u00adgung zum Weltenflug.<\/p>\n<p>Luz\u00adifer gilt als ein gefl\u00fcgel\u00adter Geist, der den Men\u00adschen von der Erde wegziehen will. Im Mantra 12 ! soll auch der Men\u00adsch fliegen. Es geht um seine Geistkr\u00e4fte, um die Entwick\u00adlung des Geist\u00adselb\u00adst, das \u00fcber\u00adper\u00ads\u00f6n\u00adlich\u00ader und unsterblich\u00ader Natur sein wird. Und damit geht es um die Entwick\u00adlung der eige\u00adnen gefl\u00fcgel\u00adten Johannes-Natur bzw. der eige\u00adnen Taube als Bild des Heili\u00adgen Geistes.<\/p>\n<h4><strong>Der Gnadenstuhl \u2014 Bild der Dreifaltigkeit<\/strong><\/h4>\n<p>Zum neuen Jahr 2026 bekam ich ein neues, inneres Bild geschenkt. Die kurz vor Wei\u00adh\u00adnacht\u00aden gefun\u00adde\u00adnen Worte von Meis\u00adter Eckart, <em>\u201eDer gegen\u00adw\u00e4r\u00adtige Augen\u00adblick ist das Fen\u00adster, durch das Gott in das Haus meines Lebens schaut.\u201d <\/em>hat\u00adten in mir nachgewirkt. Und ich dachte, wenn Gott durch das Fen\u00adster des Augen\u00adblicks zu mir here\u00adin\u00adblick\u00aden kann, kann ich durch dieses Fen\u00adsterchen, dieses \u201cSchl\u00fcs\u00adsel\u00adloch\u201d auch hin\u00adaus\u00adblick\u00aden. Und was sieht man dann? Ich denke, die g\u00f6t\u00adtliche Ewigkeit wird als Umkehrschluss dadurch denk\u00adend erkennbar. Sie ist f\u00fcr Men\u00adschen unsicht\u00adbar wie die dun\u00adkle Seite des Mon\u00addes, doch gedacht als der andere Pol, tritt sie in die Vorstell\u00adbarkeit ein. Zur winzig kleinen, verg\u00e4nglichen men\u00adschlichen Gegen\u00adw\u00e4r\u00adtigkeit geh\u00f6rt wie die andere Seite der Medaille die ewig unver\u00e4n\u00adder\u00adliche, unverg\u00e4ngliche, uner\u00admessliche, himm\u00adlis\u00adche Ewigkeit.<\/p>\n<p>Und dann arbeit\u00adete es weit\u00ader in mir. Ist es vielle\u00adicht denkbar, dass die bei\u00adden <a href=\"https:\/\/anthrowiki.at\/Zeit#Der_Doppelstrom_der_Zeit\" target=\"_blank\" rel=\"noopener\">Zeit\u00adstr\u00f6me<\/a>, von denen Rudolf Stein\u00ader spricht, bei\u00adde aus dieser Ewigkeit her\u00advorge\u00adhen? Sind sie vielle\u00adicht die Arme Gottes, mit denen er die Welt h\u00e4lt und die Gegen\u00adwart erschafft? Als ich soweit war, fiel mir auf, dass es diesen Bild-Typ bere\u00adits seit dem Mit\u00adte\u00adlal\u00adter gibt. Bilder von Gott\u00advater, der das Kreuz mit dem Gekreuzigten h\u00e4lt, wer\u00adden \u201eGnaden\u00adstuhl\u201d genan\u00adnt. Die Taube ver\u00advol\u00adlkomm\u00adnet das Bild der Dreifaltigkeit.<\/p>\n<p><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" src=\"https:\/\/www.stellamaris-seelenkalender.de\/wp-content\/uploads\/2026\/01\/Gnadenstuhl-Oesterreichischer_Meister-Anf.-15.-Jhd-294x300.jpg\" alt width=\"294\" height=\"300\"><\/p>\n<p><em>Gnaden\u00adstuhl, \u00d6ster\u00adre\u00adichis\u00adch\u00ader Meis\u00adter, Anfang 15.&nbsp;Jh.<\/em><\/p>\n<p>Den Begriff \u201eGnaden\u00adstuhl\u201d ver\u00adwen\u00addet Luther in der \u00dcber\u00adset\u00adzung des Alten Tes\u00adta\u00adments: \u201eUnd machte den Gnaden\u00adstuhl von feinem Golde\u2026\u201d (Exo\u00addus 37:6) Damit ist der Deck\u00adel der Bun\u00addeslade gemeint. In der Bun\u00addeslade lagerten die Geset\u00adzestafeln, die zehn Gebote, und zeugten vom Bund Gottes mit seinem Volk. \u00dcber dem Deck\u00adel der Bun\u00addeslade, zwis\u00adchen den bei\u00adden Cheru\u00adbim, thronte Jeho\u00adva in der Gestalt ein\u00ader feuri\u00adgen Wolke. In den Raum des Aller\u00adheilig\u00adsten trat der Hohe\u00adp\u00adriester nur ein\u00admal im Jahr am Ver\u00ads\u00f6h\u00adnungstag. Im bren\u00adnen\u00adden Dorn\u00adbusch hat\u00adte sich Jeho\u00adva dem Moses geof\u00adfen\u00adbart als der \u201eIch bin der Ich bin.\u201d und nun war Er anwe\u00adsend \u00fcber der Bundeslade.<\/p>\n<p>Wenn ich bedenke, dass jed\u00ader Men\u00adsch auf seinen Herzbere\u00adich deutet, wenn er zeigen will, wo er sich als Ich erlebt, so wird jedes \u201eHerzk\u00e4stchen\u201d zur Bun\u00addeslade, \u00fcber der das Ich-Bin thront. Hier keimt das Bewusst\u00adsein auf durch die \u00c4theri\u00adsa\u00adtion des Blutes. Und noch bevor dieses Bewusst\u00adsein irgen\u00addet\u00adwas weltlich\u00ades, \u00e4u\u00dferes wahrn\u00adimmt, bezeugt es das Dasein des Men\u00adschen sel\u00adber. Er nimmt sich als Ich wahr. Doch das in der Gegen\u00adw\u00e4r\u00adtigkeit erlebte men\u00adschliche Bewusst\u00adsein ist sterblich. Und es wird gekreuzigt, sobald es sich der irdis\u00adchen Welt zuwen\u00addet, denn diese Welt ist eine Welt der recht\u00aden Winkel, der vier Him\u00admel\u00adsrich\u00adtun\u00adgen, des Kreuzes.<\/p>\n<p><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" src=\"https:\/\/www.stellamaris-seelenkalender.de\/wp-content\/uploads\/2026\/01\/Gnadenstuhl-oesterr.-Meister-Anf-15.-Jhd-Doppelstrom-Seelenkalender-294x300.png\" alt width=\"294\" height=\"300\"><\/p>\n<p><em>Die Gegen\u00adwart erschaf\u00adfen und gehal\u00adten von den bei\u00adden Zeit\u00adstr\u00f6\u00admen, den Armen des Vaters, die aus der Ewigkeit hervorgehen<\/em><\/p>\n<p>Das men\u00adschliche Bewusst\u00adsein ist der sterbliche \u201cSohn\u201d des g\u00f6t\u00adtlichen Ewigkeits-Bewusst\u00adseins. Und die Taube ist Bote zwis\u00adchen den bei\u00adden Polar\u00adit\u00e4ten, denn in die Gegen\u00adw\u00e4r\u00adtigkeit kann eine noch nie dagewe\u00adsene Idee hereinleuchten.<\/p>\n<p>Die Chris\u00adtuskraft, die im Innern lebt, erm\u00f6glicht es dem Men\u00adschen, immer bewusster zu wer\u00adden, immer mehr Kraft zur Ver\u00adf\u00fc\u00adgung zu haben, um Gegen\u00adw\u00e4r\u00adtigkeit her\u00adstellen und hal\u00adten zu k\u00f6n\u00adnen. Doch irgend\u00adwann \u2014 fr\u00fcher oder sp\u00e4ter \u2014 endet jede Gegen\u00adw\u00e4r\u00adtigkeit und die Bewuss\u00adtheit stirbt. Doch das, was w\u00e4hrend dieser Zeit in den Raum des Bewusst\u00adseins ein\u00adtrat, was wahrgenom\u00admen und erlebt wurde, das kann erkan\u00adnt wer\u00adden. Und die Kraft, die dem Men\u00adschen Erken\u00adnt\u00adnis erm\u00f6glicht, ist die luz\u00adiferische Kraft, die in ihrer erl\u00f6sten, den Sin\u00adnen\u00adschleier durch\u00addrin\u00adgen\u00adden Form der Heilige Geist&nbsp;ist.<\/p>\n<p>Laut Rudolf Stein\u00ader entste\u00adht beim Aufeinan\u00addertr\u00ade\u00adf\u00adfen der bei\u00adden Str\u00f6me eine Stau\u00adung. Sie ist, was wir Gegen\u00adwart nen\u00adnen und die Grund\u00adlage men\u00adschlich\u00ader Gegen\u00adw\u00e4r\u00adtigkeit. Er sagt: \u201eIn jedem Zeitab\u00adschnitt ist Ihr Leben ein Durch\u00adschnitt von zwei Str\u00f6\u00admungen, von denen die eine von der Zukun\u00adft nach der Gegen\u00adwart geht und die andere von der Gegen\u00adwart nach der Zukun\u00adft. Wo sich die Str\u00f6\u00admungen tre\u00adf\u00adfen, tritt eine Stau\u00adung ein. Alles, was der Men\u00adsch noch vor sich hat, mu\u00df er als astralis\u00adche Erschei\u00adn\u00adung vor sich auf\u00adtauchen sehen. Dieses ist etwas, was eine unglaublich ein\u00addr\u00fcck\u00adliche Sprache spricht.\u201d (<a href=\"https:\/\/anthrowiki.at\/Zeit#Literatur\" target=\"_blank\" rel=\"noopener\">Lit.<\/a>: <a href=\"https:\/\/odysseetheater.org\/GA\/Buecher\/GA_324a.pdf#page=38&amp;view=Fit\" target=\"_blank\" rel=\"noopener\">GA 324a, S. 38f<\/a>) Denke ich mir diese bei\u00adden Str\u00f6me wesen\u00adhaft als Arme Gottes, so kann ich mir vorstellen, dass Gott durch diese bei\u00adden Zeit\u00adstr\u00f6me nicht nur die Gegen\u00adwart st\u00e4ndig neu erschafft, son\u00addern auch die Welt und jeden einzel\u00adnen Men\u00adschen&nbsp;h\u00e4lt.<\/p>\n<p>Diese bei\u00adden gegen\u00adl\u00e4u\u00adfi\u00adgen Zeit\u00adstr\u00f6me wer\u00adden im inneren Bild in den Hal\u00adb\u00adjahren sicht\u00adbar, vol\u00adlzieht sich ihr Vor\u00adw\u00e4rtss\u00adchre\u00adit\u00aden doch ent\u00adge\u00adgenge\u00adset\u00adzt. Die Spiegel\u00adspruch-Paare lassen sich unter diesem Gesicht\u00adspunkt als solche Stau\u00adun\u00adgen ver\u00adste\u00adhen, die sich im Bewusst\u00adsein\u00adsraum an unter\u00adschiedlichen Stellen ereignen. Es gibt 25 Spiegel\u00adspruch-Paare und dem\u00adnach stauen sich die Zeit\u00adstr\u00f6me 25 mal im See\u00adlen\u00adraum. Nur beim let\u00adzten Mantren-Paar, den Spr\u00fcchen 26 Z und 27 a flie\u00dfen sie unge\u00adhin\u00addert, denn diese Mantren spiegeln nicht.<\/p>\n<p><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" src=\"https:\/\/www.stellamaris-seelenkalender.de\/wp-content\/uploads\/2026\/01\/12-41-p-Doppelstrom-Stauung-Spiegelsprueche-Kreis-300x229.png\" alt width=\"300\" height=\"229\"><\/p>\n<p><em>Die Entste\u00adhung der Spiegel\u00adspr\u00fcche durch die Stau\u00adung der bei\u00adden Zeitstr\u00f6me<\/em><\/p>\n<p>Beispiel\u00adhaft sind drei ver\u00adschiedene Orte der Stau\u00adung gezeigt. Sie entste\u00adhen durch das Aufeinan\u00addertr\u00ade\u00adf\u00adfen der bei\u00adden aus der Ewigkeit her\u00advorge\u00adhend gedacht\u00aden Zeit\u00adstr\u00f6me (rot: Zukun\u00adfts-Zeit\u00adstrom; blau: Ver\u00adgan\u00adgen\u00adheits-Zeit\u00adstrom), wodurch die her\u00advorge\u00adbrachte Gegen\u00adwart sich zweifach \u2014 in Gestalt der Spiegel\u00adspr\u00fcche (gelbe Lin\u00adien) \u2014 zeigt. Dargestellt ist das Jahr als Kreis, als Bewusstseinsraum.<\/p>\n<p>Einen weit\u00aderen Aspekt f\u00fcgt fol\u00adgen\u00addes Zitat Rudolf Stein\u00aders zum Bild des Gnaden\u00adstuhls hinzu. Peter Selg zitiert eine Notiz Rudolf Stein\u00aders, die er kurz vor seinem Tod auf dem Kranken\u00adlager schrieb:&nbsp;\u201eBlut im Herzen nach dem Atem in der Lunge strebend ist Streben des Men\u00adschen nach dem Kos\u00admos. Atem\u00adluft in der Lunge nach dem Blute des Herzens strebend ist Beg\u00adnadung des Men\u00adschen durch den Kos\u00admos. Blut nach dem Herzen strebend ist der ver\u00adfein\u00aderte Prozess des Ster\u00adbens. Blut als Tr\u00e4ger von Kohlen\u00ads\u00e4ure aus dem Men\u00adschen stellt den ver\u00adfein\u00aderten Ster\u00adbe\u00adprozess dar.<\/p>\n<p>So str\u00f6mt im Blut\u00adlauf der Men\u00adsch fort\u00addauernd in den Kos\u00admos hinein, ein Vor\u00adgang, der nach dem Tode rad\u00adi\u00adcal sich gestal\u00adtet, indem er vom Blute aus den ganzen physis\u00adchen Men\u00adschen ergreift.&nbsp;[\u2026]<\/p>\n<p>Das Chr. Mys\u00adteri\u00adum ist die Enth\u00fcl\u00adlung des gro\u00dfen Wun\u00adders, das sich <em>zwis\u00adchen<\/em> Herz und Lunge abspielt: Der Kos\u00admos wird Men\u00adsch; der Men\u00adsch wird Kos\u00admos. Die <em>Sonne<\/em> tr\u00e4gt den Men\u00adschen aus dem Kos\u00admos zur Erde; der <em>Mond<\/em> tr\u00e4gt den Men\u00adschen von der Erde in den Kos\u00admos. Ins Gro\u00dfe umge\u00adset\u00adzt: Was von der Lunge zum Herzen str\u00f6mt ist men\u00adschlich\u00ades Cor\u00adre\u00adlat des Her\u00adab\u00adsteigens des Chris\u00adtus auf die Erde; was vom Herzen nach der Lunge kraftet ist men\u00adschlich\u00ades Cor\u00adre\u00adlat des Hin\u00addurch\u00adf\u00fchrens des Men\u00adschen nach dem Tode durch den Chr. Impuls in die Geistes-Welt. Insofern lebt das Geheim\u00adnis von Gol\u00adgatha auf men\u00adschlich organ\u00adhafte Art zwis\u00adchen Herz und Lunge.\u201d (Rudolf Stein\u00ader, zitiert in: P. Selg, Mys\u00adteri\u00adum Cordis, S. 130f ohne Quellenangabe)<\/p>\n<p>Um die bei\u00adden Bewe\u00adgun\u00adgen bess\u00ader nachvol\u00adlziehen zu k\u00f6n\u00adnen, habe ich das Zitat auf der Abbil\u00addung wieder\u00adholt und entsprechend gef\u00e4rbt.<\/p>\n<p><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" src=\"https:\/\/www.stellamaris-seelenkalender.de\/wp-content\/uploads\/2026\/01\/Gnadenstuhl-Christusmysterium-zwischen-Herz-und-Lunge-300x169.png\" alt width=\"518\" height=\"292\"><\/p>\n<p><em>Das Chris\u00adtus\u00admys\u00adteri\u00adum zwis\u00adchen Herz und&nbsp;Lunge<\/em><\/p>\n<p>Die bei\u00adden Zeit\u00adstr\u00f6me stellt Rudolf Stein\u00ader stets waa\u00adgrecht flie\u00dfend dar, dem Wass\u00ader entsprechend. So habe ich sie auch im Bild vom Gnaden\u00adstuhl des \u00f6ster\u00adre\u00adichis\u00adchen Meis\u00adters ver\u00adan\u00adschaulicht. Doch f\u00fcr den Men\u00adschen beschreibt Rudolf Stein\u00ader eine ab- und auf\u00adsteigende Bewe\u00adgung, die sich durch Atem und Blut vollzieht.<\/p>\n\t\t\t<a href=\"https:\/\/www.stellamaris-seelenkalender.de\/?page_id=985\" target=\"_self\">\n\t\t\t\t\t\tBlog zum Spruch 12&nbsp;!&nbsp;<\/a>\n\t\t\t<a href=\"https:\/\/www.stellamaris-seelenkalender.de\/?page_id=1603\" target=\"_self\">\n\t\t\t\t\t\tBlog zum Spruch 41&nbsp;p&nbsp;<\/a>\n\t\t\t<a href=\"https:\/\/www.stellamaris-seelenkalender.de\/?page_id=2387\" target=\"_self\">\n\t\t\t\t\t\tn\u00e4ch\u00adster Blog-Ein\u00adtrag Sommer-Halbjahr&nbsp;<\/a>\n\t\t\t<a href=\"https:\/\/www.stellamaris-seelenkalender.de\/?page_id=2356\" target=\"_self\">\n\t\t\t\t\t\tn\u00e4ch\u00adster Blog-Ein\u00adtrag Winter-Halbjahr&nbsp;<\/a>\n\t\t\t<a href=\"https:\/\/www.stellamaris-seelenkalender.de\/?page_id=136\" target=\"_self\">\n\t\t\t\t\t\tzur\u00fcck zur \u00dcbersicht&nbsp;<\/a>\n\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Die spiegel\u00adnden Mantren 12 ! und 41&nbsp;p 12 ! Johannes-Stim\u00ad\u00admung Der Wel\u00adten Sch\u00f6n\u00adheits\u00adglanz, Er zwinget mich aus See\u00adlen\u00adtiefen Des Eigen\u00adlebens G\u00f6t\u00adterkr\u00e4fte Zum Wel\u00adtenfluge zu ent\u00adbinden; Mich sel\u00adber zu ver\u00adlassen, Ver\u00adtrauend nur mich suchend In Wel\u00adtenlicht und Wel\u00adtenw\u00e4rme. 41 p Der Seele Schaf\u00adfens\u00admacht, Sie stre\u00adbet aus dem Herzens\u00adgrunde, Im Men\u00adschenleben G\u00f6t\u00adterkr\u00e4fte Zu rechtem Wirken zu entflammen,\u2026<\/p>\n","protected":false},"author":1,"featured_media":0,"parent":0,"menu_order":0,"comment_status":"closed","ping_status":"closed","template":"","meta":{"wp_typography_post_enhancements_disabled":false,"footnotes":""},"class_list":["post-2373","page","type-page","status-publish","hentry"],"_links":{"self":[{"href":"https:\/\/www.stellamaris-seelenkalender.de\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/pages\/2373","targetHints":{"allow":["GET"]}}],"collection":[{"href":"https:\/\/www.stellamaris-seelenkalender.de\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/pages"}],"about":[{"href":"https:\/\/www.stellamaris-seelenkalender.de\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/types\/page"}],"author":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.stellamaris-seelenkalender.de\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/users\/1"}],"replies":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.stellamaris-seelenkalender.de\/index.php?rest_route=%2Fwp%2Fv2%2Fcomments&post=2373"}],"version-history":[{"count":2,"href":"https:\/\/www.stellamaris-seelenkalender.de\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/pages\/2373\/revisions"}],"predecessor-version":[{"id":3861,"href":"https:\/\/www.stellamaris-seelenkalender.de\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/pages\/2373\/revisions\/3861"}],"wp:attachment":[{"href":"https:\/\/www.stellamaris-seelenkalender.de\/index.php?rest_route=%2Fwp%2Fv2%2Fmedia&parent=2373"}],"curies":[{"name":"wp","href":"https:\/\/api.w.org\/{rel}","templated":true}]}}