{"id":2356,"date":"2024-06-17T00:21:19","date_gmt":"2024-06-16T22:21:19","guid":{"rendered":"https:\/\/www.stellamaris-seelenkalender.de\/?page_id=2356"},"modified":"2026-02-14T16:00:02","modified_gmt":"2026-02-14T15:00:02","slug":"blog-beitrag-1-2-copy-3-copy-7-copy-copy-copy-copy-copy-2-copy-copy-copy-copy-copy","status":"publish","type":"page","link":"https:\/\/www.stellamaris-seelenkalender.de\/?page_id=2356","title":{"rendered":"Blog \u2014 Spiegelspr\u00fcche 11 L \u2014 42&nbsp;q"},"content":{"rendered":"\n\n\t<h4><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" src=\"https:\/\/www.stellamaris-seelenkalender.de\/wp-content\/uploads\/2024\/06\/11-L-42-q-259x300.png\" alt width=\"259\" height=\"300\"><\/h4>\n<h4><strong>Die spiegelnden Mantren 11 L<\/strong><strong> und 42&nbsp;q<br>\n<\/strong><\/h4>\n<table width=\"639\">\n<tbody>\n<tr>\n<td width=\"311\"><strong>11 L<\/strong>\n<p><u>Es ist in dieser<\/u> <strong>Son\u00adnen\u00adstunde<\/strong><\/p>\n<p>An dir, die weise <em>Kunde<\/em> zu erkennen:<\/p>\n<p>An Wel\u00adtensch\u00f6n\u00adheit hingegeben,<\/p>\n<p><u>In<\/u> <strong>dir<\/strong> dich f\u00fch\u00adlend zu durchleben:<\/p>\n<p>Ver\u00adlieren kann das Menschen-Ich<\/p>\n<p><u>Und<\/u> find\u00aden sich im Welten-Ich.<\/p>\n&nbsp;<\/td>\n<td width=\"16\"><\/td>\n<td width=\"311\">\n<p><strong>42 q<\/strong><\/p>\n<p><u>Es ist in diesem <\/u><strong>Win\u00adter\u00addunkel<\/strong><\/p>\n<p>Die <em>Offen\u00adbarung<\/em> eign\u00ader&nbsp;Kraft<\/p>\n<p>Der Seele stark\u00ader&nbsp;Trieb,<\/p>\n<p><u>In<\/u> <strong>Fin\u00adstern\u00adisse<\/strong> sie zu lenken<\/p>\n<p>\u2026<\/p>\n<p>\u2026..<u>Und<\/u> ahnend vorzuf\u00fchlen<\/p>\nDurch Herzensw\u00e4rme Sinnesoffenbarung.<\/td>\n<\/tr>\n<\/tbody>\n<\/table>\n<h4>Musik zum Mantra 11 L \u2014 spielerisch \u2014 komponiert von Herbert Lippmann<\/h4>\n<h4><audio class=\"wp-audio-shortcode\" id=\"audio-2356-1\" preload=\"none\" style=\"width: 100%;\" controls=\"controls\"><source type=\"audio\/mpeg\" src=\"https:\/\/www.stellamaris-seelenkalender.de\/wp-content\/uploads\/2025\/04\/11-L-Lippmann-Fraktal-KW-11-spielerisch-0\u00b428-9.04.25.mp3?_=1\"><a href=\"https:\/\/www.stellamaris-seelenkalender.de\/wp-content\/uploads\/2025\/04\/11-L-Lippmann-Fraktal-KW-11-spielerisch-0\u00b428-9.04.25.mp3\">https:\/\/www.stellamaris-seelenkalender.de\/wp-content\/uploads\/2025\/04\/11-L-Lippmann-Fraktal-KW-11-spielerisch\u20110\u00b428\u20139.04.25.mp3<\/a><\/audio><\/h4>\n<h4>Musik zum Mantra 42 q \u2014 fromm \u2014 komponiert von Herbert Lippmann<\/h4>\n<audio class=\"wp-audio-shortcode\" id=\"audio-2356-2\" preload=\"none\" style=\"width: 100%;\" controls=\"controls\"><source type=\"audio\/mpeg\" src=\"https:\/\/www.stellamaris-seelenkalender.de\/wp-content\/uploads\/2024\/09\/42-q-Lippmann-Fraktal-KW-42-fromm-1\u00b401.mp3?_=2\"><a href=\"https:\/\/www.stellamaris-seelenkalender.de\/wp-content\/uploads\/2024\/09\/42-q-Lippmann-Fraktal-KW-42-fromm-1\u00b401.mp3\">https:\/\/www.stellamaris-seelenkalender.de\/wp-content\/uploads\/2024\/09\/42-q-Lippmann-Fraktal-KW-42-fromm\u20111\u00b401.mp3<\/a><\/audio>\n<h4><strong>\u00dcber die Spiegelspr\u00fcche 11 L und 42&nbsp;q<br>\n<\/strong><\/h4>\n<p>Die Mantren <a href=\"https:\/\/www.stellamaris-seelenkalender.de\/?page_id=984\">11 L<\/a> und <a href=\"https:\/\/www.stellamaris-seelenkalender.de\/?page_id=1616\">42 q<\/a> spiegeln in der ersten Zeile stark. Danach tritt dieses Ph\u00e4nomen nur noch ein bzw. zweimal auf. Im Mantra 11 L gibt es einen Sprech\u00ader, der den mit \u201cdu\u201d ange\u00adsproch\u00adenen Leser belehrt. Offen bleibt, wer eigentlich dieser Sprech\u00ader ist. Das Mantra 42 q ist in der neu\u00adtral beschreiben\u00adden drit\u00adten Per\u00adson geschrieben. Im Mantra 11 L gibt es also zwei ihrer selb\u00adst bewusste Wesen, den unbekan\u00adnten Sprech\u00ader und den H\u00f6r\u00ader, im Mantra 42 q gibt es kein wach\u00ades&nbsp;Ich.<\/p>\n<p>Bei\u00adde Mantren begin\u00adnen mit den Worten <em>\u201cEs ist in dieser\/diesem \u2026\u201d<\/em> und nun fol\u00adgt jew\u00adeils eine Zeitangabe.<\/p>\n<p><em>Es ist.<\/em> Gle\u00adich zu Beginn wird die Aufmerk\u00adsamkeit auf den gegen\u00adw\u00e4r\u00adti\u00adgen Moment gelenkt. Es ist in diesem Augen\u00adblick, in dieser Gegen\u00adw\u00e4r\u00adtigkeit. Der Aus\u00adgangspunkt dieser Mantren liegt im Anerken\u00adnen des Ist-Zus\u00adtandes. Und das ist keine Selb\u00adstver\u00adst\u00e4ndlichkeit, denn die Seele ver\u00adliert sich nur allzu leicht in der Sehn\u00adsucht nach der ver\u00adlore\u00adnen Ver\u00adgan\u00adgen\u00adheit oder im Wun\u00adsch nach ein\u00ader erhofften, besseren Zukun\u00adft. In bei\u00adden F\u00e4llen wird das Ist nicht anerkan\u00adnt, son\u00addern \u00fcberdeckt mit Vorstel\u00adlungs\u00adbildern, die im Gegen\u00adsatz ste\u00adhen zur Gegenwart.<\/p>\n<p>Nun fol\u00adgt in bei\u00adden Mantren eine Zei\u00adtangabe, die gegen\u00ads\u00e4t\u00adzlich\u00ader nicht sein k\u00f6n\u00adnte. Im Mantra 11 L han\u00addelt es sich um die <em>Son\u00adnen\u00adstunde<\/em>, im Mantra 42 q um das <em>Win\u00adter\u00addunkel<\/em>. Eine Stunde ist Teil des Tages\u00adlaufes, der Win\u00adter dage\u00adgen eine Jahreszeit und damit Teil ein\u00ader weit gr\u00f6\u00dferen Ganzheit als sie im Tag mit 24 Stun\u00adden gegeben ist. Der zweite Gegen\u00adsatz beste\u00adht zwis\u00adchen Sonne und Dunkel\u00adheit, denn die Stunde ist eine son\u00adnen\u00adhafte, helle, der Win\u00adter ist dunkel \u2014 genauer: die Dunkel\u00adheit ist win\u00adter\u00adlich. Der Gegen\u00adsatz beste\u00adht also zwis\u00adchen ein\u00ader kleinen, hellen und durch die Sonne \u201cper\u00adson\u00adifizierten\u201d Teil-Ein\u00adheit und ein\u00ader gro\u00dfen, dun\u00adklen. Die kleine Ein\u00adheit (11 L) ist die Stunde und damit ein Zw\u00f6lf\u00adtel (bzw. ein Vierundzwanzig\u00ads\u00adtel) eines Tages. Die gro\u00dfe Ein\u00adheit (42 q) ist der Win\u00adter, eine von vier Jahreszeit\u00aden und damit ein Vier\u00adtel des Jahres.<\/p>\n<p>Nun fragt sich, was mit diesen bei\u00adden Ein\u00adheit\u00aden gemeint ist, von welchem Ist-Zus\u00adtand die bei\u00adden Mantren also aus\u00adge\u00adhen. Die men\u00adschliche Bewusst\u00adsein\u00adskraft reicht sel\u00adten \u00fcber eine Gegen\u00adw\u00e4r\u00adtigkeit von weni\u00adgen Sekun\u00adden hin\u00adaus. Der Sprech\u00ader des Mantras 11 L spricht von einem Ist, das eine Stunde ist, im Mantra 42 q ist es schon ein Viertel\u00adjahr. \u00dcber dem Men\u00adschen ste\u00adhend mit jew\u00adeils immer h\u00f6herem Bewusst\u00adsein, wer\u00adden die neun Engel\u00adhier\u00adar\u00adchien gedacht. Die drei unter\u00adsten sind in auf\u00adsteigen\u00adder Rei\u00adhen\u00adfolge: Engel, Erzen\u00adgel und Archai. K\u00f6n\u00adnte es also sein, dass ein Engel\u00adbe\u00adwusst\u00adsein im Mantra 11 L spricht und im Mantra 42 q ein Erzen\u00adgel Bewusst\u00adsein sich kund\u00adtut? Erg\u00e4nzen m\u00f6chte ich eine dritte noch gr\u00f6\u00dfere Ein\u00adheit nach Tag und Jahr, denn ich habe den Ein\u00addruck, dass sie indi\u00adrekt in den Mantren auf\u00adtaucht. Diese gr\u00f6\u00dfte Ein\u00adheit ist das Wel\u00adten\u00adjahr, die Wan\u00adderung des Fr\u00fch\u00adlingspunk\u00adtes durch den ganzen Tierkreis. M\u00f6glicher\u00adweise ist dies die Gr\u00f6\u00dfe eines Archai Bewusstseins.<\/p>\n<p>Die Son\u00adnen\u00adstunde (11 L) meint ein helles, wach\u00ades Bewusst\u00adsein, das auch als Tages\u00adbe\u00adwusst\u00adsein beze\u00adich\u00adnet wird. Hier sind Sprech\u00ader und H\u00f6r\u00ader ihrer selb\u00adst bewusst. Das Win\u00adter\u00addunkel (42 q) weist auf das Unter\u00adbe\u00adwusst\u00adsein und damit auf einen Raum, der viel gr\u00f6\u00dfer ist als der helle Bewusst\u00adsein\u00adsraum der Son\u00adnen\u00adstunde. Dieses Mantra ste\u00adht in der beschreiben\u00adden drit\u00adten Per\u00adson. F\u00fcr mich ist das Win\u00adter\u00addunkel ein Hin\u00adweis auf den See\u00adlen\u00adraum, der Bewusst\u00adsein und Unter\u00adbe\u00adwusst\u00adsein umfasst. Es ist auch ein Hin\u00adweis auf den K\u00f6r\u00adp\u00ader, denn seine Prozesse und Reg\u00adu\u00adla\u00adtio\u00adnen vol\u00adlziehen sich eben\u00adso ohne Beteili\u00adgung des Bewusst\u00adseins. Erg\u00e4nzen m\u00f6chte ich hier noch das kollek\u00adtive Bewusst\u00adsein als den drit\u00adten, \u00fcber\u00adper\u00ads\u00f6n\u00adlichen, men\u00adschheitlichen Bewusst\u00adsein\u00adsraum, die Grup\u00adpenseele der Menschheit.<\/p>\n<p>Das ganze Mantra 11 L ist eine belehrende, autorit\u00e4re Ansprache. Eine weise Kunde gilt es zu erken\u00adnen. Es gilt, Ken\u00adnt\u00adnis zu erwer\u00adben, ein Kundi\u00adger zu wer\u00adden. Doch wer spricht hier? Und wer wird als Du ange\u00adsprochen und solcher\u00adart aufge\u00adfordert? Als Leser oder H\u00f6r\u00ader des Mantras f\u00fch\u00adle ich mich ange\u00adsprochen. Das Du meint mich. Und wer ist es, der mir so autorit\u00e4r den Weg weist? Der Sprech\u00ader ist mir, dem Ange\u00adsproch\u00adenen \u00fcber\u00adlegen. Er agiert als mein Lehrer. Doch wer ist dem men\u00adschlichen Bewusst\u00adsein so \u00fcber\u00adlegen, dass er in dieser Weise mit mir, dem Men\u00adschen spricht? Es muss eine weis\u00adere, bewusst\u00adseins\u00adm\u00e4\u00dfig viel h\u00f6her entwick\u00adelte Macht sein, die gr\u00f6\u00dfere \u00dcber\u00adschau hat und daraus Anleitung gibt. Der Schutzen\u00adgel oder das Geist\u00adselb\u00adst des Men\u00adschen, \u2014 die zuk\u00fcn\u00adftige Trans\u00adfor\u00adma\u00adtion seines Astralleibes \u2014 kann hin\u00adter diesem Sprech\u00ader ver\u00admutet werden.<\/p>\n<p>Rudolf Stein\u00ader sagt \u00fcber das Erken\u00adnen fr\u00fcher\u00ader Zeit\u00aden am Beispiel von Johannes Sco\u00adtus Eri\u00adge\u00adna: \u201e\u2026 wenn dieses Denken zum Erken\u00adnen wird, da f\u00fchlt er [Sco\u00adtus Eri\u00adge\u00adna], da ist noch etwas da von den alten M\u00e4cht\u00aden, welche den Men\u00adschen durch\u00addrun\u00adgen haben in der alten Art der Erken\u00adnt\u00adnis. Er f\u00fchlt den Engel, den Ange\u00adlos in sich. Daher sagt er, der Men\u00adsch erkenne als Engel. Es war Erb\u00adst\u00fcck aus den alten Zeit\u00aden, da\u00df in dieser Zeit der Ver\u00adstandeserken\u00adnt\u00adnis ein solch\u00ader Geist wie Sco\u00adtus Eri\u00adge\u00adna noch sagen kon\u00adnte, der Men\u00adsch erkenne wie ein Engel. In den Zeit\u00aden der \u00e4gyp\u00adtis\u00adchen, der chald\u00e4is\u00adchen Zeit, in den \u00e4lteren Zeit\u00aden der hebr\u00e4is\u00adchen Zivil\u00adi\u00adsa\u00adtion w\u00fcrde nie\u00admand etwas anderes gesagt haben, als: Der Engel erken\u00adnt in mir, und ich nehme Teil als Men\u00adsch an der Erken\u00adnt\u00adnis des Engels. Der Engel wohnt in mir, der erken\u00adnt, und ich mache das mit, was der Engel erken\u00adnt. \u2014 Das war in der Zeit, als noch kein Ver\u00adstand da war. Als dann der Ver\u00adstand her\u00adaufgekom\u00admen war, da mu\u00dfte man das mit dem Ver\u00adstande durch\u00addrin\u00adgen; aber es war eben in Sco\u00adtus Eri\u00adge\u00adna noch ein Bewu\u00dft\u00adsein von diesem Durch\u00addrun\u00adgen\u00adsein mit der Angelos\u00adnatur.\u201d (Lit.: GA 204, S.&nbsp;269f)<\/p>\n<p>Von dieser weisen Engel-Macht wird der als Du ange\u00adsproch\u00adene Men\u00adsch angewiesen zu erken\u00adnen, Kunde zu erhal\u00adten. Bei der weisen Kunde han\u00addelt es sich um eine Anweisung zur Lebens\u00adf\u00fchrung. Der Men\u00adsch soll sich der Wel\u00adtensch\u00f6n\u00adheit hingeben und gle\u00adichzeit\u00adig sich in sich f\u00fch\u00adlend durch\u00adleben. Er soll zum einen die Sch\u00f6n\u00adheit der Welt \u2014 alles was au\u00dfer\u00adhalb sein\u00ader Seele ist \u2014 wahrnehmen. Und die Welt ist immer sch\u00f6n, sofern der Men\u00adsch nicht urteilt und unter\u00adschei\u00addet zwis\u00adchen angenehmen und unan\u00adgenehmen Wahrnehmungen. Zum anderen soll der Men\u00adsch das Innen erf\u00fchlen. Er soll sich f\u00fch\u00adlend durch\u00adleben. Das bedeutet, sowohl in der Wahrnehmung, als auch in der Seele pr\u00e4sent zu sein. (N\u00e4heres dazu im Blog <a href=\"https:\/\/www.stellamaris-seelenkalender.de\/?page_id=984\">11 L<\/a>) Sich f\u00fch\u00adlend zu durch\u00adleben bedeutet auch, etwas zu erleben, das Anfang und Ende hat, das ein Prozess ist. So wird z.B. eine Krankheit durch\u00adlebt. Es ist die Eige\u00adnart des men\u00adschlichen Lebens, das es ein f\u00fch\u00adlen\u00addes Innen\u00adsein bedeutet \u2014 von der Geburt bis zum Tod \u2014 vom Anfang bis zum Ende. Dieser Men\u00adsch wird also angewiesen zu erken\u00adnen, dass Leben bedeutet, sich an die Welt wahrnehmend hinzugeben und die eige\u00adnen Gef\u00fch\u00adle im Inneren zu f\u00fchlen \u2014 das ganze Leben hindurch.<\/p>\n<p>Im Mantra 11 L geht es bis dahin um Erken\u00adnen und F\u00fchlen. Im Mantra 42 q geht es um die dritte der See\u00adlen\u00adf\u00e4higkeit\u00aden, um den Willen, denn jede Wil\u00adlen\u00ads\u00e4u\u00dferung ist eine Offen\u00adbarung der eige\u00adnen Kraft. Im Win\u00adter\u00addunkel ist die Offen\u00adbarung der eige\u00adnen Kraft der starke Trieb der Seele. Der Wille ist die unbe\u00adwussteste der drei See\u00adlen\u00adf\u00e4higkeit\u00aden. Er lebt im Dunkel der Seele, wo das Erken\u00adnt\u00adnis\u00adlicht des Men\u00adschen noch nicht hin\u00adre\u00adicht. Die Motive des eige\u00adnen Wil\u00adlens k\u00f6n\u00adnen bewusst gemacht wer\u00adden. Doch unbe\u00adwusst bleibt, wie all die Muskeln und Sehnen es anstellen, dass sie fein abges\u00adtimmt zusam\u00admen\u00adwirken, wenn der Men\u00adsch sprin\u00adgen oder sprechen will. Unbe\u00adwusst bleibt, wie die Hand\u00adlung wirk\u00adlich geschieht. Und was meint Win\u00adter\u00addunkel? Gibt es auch ein Som\u00admer\u00addunkel? Der Men\u00adsch schl\u00e4ft in die Wahrnehmung hinein, sagt Rudolf Stein\u00ader. Er wird f\u00fcr sein Inneres unbe\u00adwusst. Das ist Som\u00admer\u00addunkel, denn das Som\u00admer-Hal\u00adb\u00adjahr ste\u00adht laut Rudolf Stein\u00ader f\u00fcr die Wahrnehmungs\u00adseite der Seele, ihr nach Au\u00dfen gehen. Win\u00adter\u00addunkel ist ein Innen-Dunkel, denn das Win\u00adter-Hal\u00adb\u00adjahr ste\u00adht f\u00fcr das Denken und das Innen\u00adleben der Seele. Win\u00adter\u00addunkel ist also das Dunkel des Wil\u00adlen\u00adsre\u00adich\u00ades im Innern. Der Wille ist eine treibende Kraft. Er treibt die Seele, ihre Kraft zu offen\u00adbaren, nach au\u00dfen zu wirken, Ver\u00e4n\u00adderung in der Welt hervorzurufen.<\/p>\n<p>Rudolf Stein\u00ader erk\u00adl\u00e4rt den Begriff \u201cTrieb\u201d fol\u00adgen\u00adder\u00adma\u00dfen: \u201eNun lebt in unserem physis\u00adchen Leibe, diesen ganz durchgestal\u00adtend, durch\u00addrin\u00adgend, der \u00c4ther\u00adleib. Er ist f\u00fcr die \u00e4u\u00dferen Sinne \u00fcbersinnlich, unsicht\u00adbar. Aber wenn wir auf die Wil\u00adlen\u00adsnatur schauen, dann ist es so, da\u00df eben\u00adso, wie der \u00c4ther\u00adleib den physis\u00adchen Leib durch\u00addringt, so ergreift er auch das, was sich im physis\u00adchen Leibe als Instinkt \u00e4u\u00dfert. Dann wird der Instinkt zum <strong>Trieb<\/strong>. Im physis\u00adchen Leib ist der Wille Instinkt; sobald der \u00c4ther\u00adleib sich des Instink\u00adtes bem\u00e4chtigt, wird der Wille Trieb. Es ist dann sehr inter\u00ades\u00adsant, zu ver\u00adfol\u00adgen, wie in der Beobach\u00adtung der Instinkt, den man in der \u00e4u\u00dferen Form mehr konkret erfassen kann, sich verin\u00adner\u00adlicht und sich auch mehr vere\u00adin\u00adheitlicht, indem man ihn als Trieb betra\u00adchtet. Von Instinkt wird man immer so sprechen, da\u00df er, wenn er sich im Tiere oder in sein\u00ader Abschw\u00e4chung im Men\u00adschen vorfind\u00adet, dem Wesen von au\u00dfen aufge\u00addr\u00e4ngt ist; beim Trieb ist schon daran zu denken, da\u00df das, was sich in ein\u00ader mehr verin\u00adner\u00adlicht\u00aden Form \u00e4u\u00dfert, auch mehr von innen kommt, weil der \u00fcbersinnliche \u00c4ther\u00adleib sich des Instink\u00adtes bem\u00e4chtigt und dadurch der Instinkt zum Trieb&nbsp;wird.<\/p>\n<p>Nun hat der Men\u00adsch auch noch den Empfind\u00adungsleib. Der ist noch inner\u00adlich\u00ader. Er ergreift nun wieder den Trieb, und dann wird nicht nur eine Verin\u00adner\u00adlichung erzeugt, son\u00addern es wird Instinkt und Trieb auch schon ins Bewu\u00dft\u00adsein her\u00adaufge\u00adhoben, und so wird daraus dann die Begierde.\u201d (Lit.: GA 293, S. 66f, Her\u00advorhe\u00adbung A.F.)<\/p>\n<p>Der Trieb der Seele ist also eine \u00e4therische, dem Pflanzen\u00adre\u00adich ver\u00adwandte Kraft in Men\u00adsch und Tier. Ein Trieb kann deshalb eine seel\u00adis\u00adche Aus\u00adrich\u00adtung bedeuten oder ein Spross im Pflanzen\u00adre\u00adich sein, der eben\u00adso gerichtet ist.<\/p>\n<p>Den Astralleib kann man als einen hei\u00dfen, feuri\u00adgen Leib beze\u00adich\u00adnen, den \u00c4ther\u00adleib als einen kristalli\u00adnen, kalten und deshalb win\u00adter\u00adlichen. Das Mantra 11 L spricht von der Kunde, die erkan\u00adnt wer\u00adden soll. Erken\u00adnen ist eine astrale F\u00e4higkeit. Die zu erken\u00adnende Kunde ver\u00adste\u00adhe ich als Teil der g\u00f6t\u00adtlichen Weisheit, die die Welt durch\u00adwebt. Durch den Hin\u00adweis und die F\u00fchrung des Engels kann der Men\u00adsch davon Kunde erhalten.<\/p>\n<p>Der <em>Kunde<\/em> im Mantra 11 L entspricht die <em>Offen\u00adbarung<\/em> im Mantra 42 q. Die Kunde erh\u00e4lt man von Au\u00dfen und nimmt sie in sich auf, die Offen\u00adbarung ist ein nach Au\u00dfen\u00adtreten eines Inneren. Eine Offen\u00adbarung stammt stets von einem offen\u00adbaren\u00adden Wesen, das sein Inneres nach au\u00dfen wirken l\u00e4sst. In diesem Fall ist es der Men\u00adsch. Er offen\u00adbart den moralis\u00adchen Reifezu\u00ads\u00adtand sein\u00ader Seele durch das Ma\u00df an Liebe, das er seinen Tat\u00aden mitzugeben in der Lage&nbsp;ist.<\/p>\n<p>Es ist der starke Trieb der Seele (42 q), sie in Fin\u00adstern\u00adisse zu lenken. Was sind diese Fin\u00adstern\u00adisse? Die Fin\u00adstern\u00adisse sind zum einen die Ver\u00addunkelun\u00adgen des Astralleibs, die entste\u00adhen, wenn der Instinkt des physis\u00adchen Leibes zum Trieb im \u00c4ther\u00adleib und schlie\u00dflich zur Begierde im Astralleib (in der Empfind\u00adungsseele) wird; zu ein\u00ader vom Ego ergrif\u00adf\u00ade\u00adnen Begierde, die sich auf niedere Bed\u00fcrfnis\u00adbe\u00adfriedi\u00adgung richtet. Zum anderen k\u00f6n\u00adnen die Fin\u00adstern\u00adisse als die physis\u00adche Welt betra\u00adchtet wer\u00adden im Gegen\u00adsatz zur licht\u00aden Geist\u00adwelt. Zumin\u00add\u00adest bei mir entste\u00adht an dieser Stelle im Mantra das Bild ein\u00ader abw\u00e4rts gerichteten Bewe\u00adgung. Dann bedeutet der in Fin\u00adstern\u00adisse gerichtete Offen\u00adbarungstrieb den Willen oder den Drang zur Inkarnation.<\/p>\n<p>Es fragt sich nun, wie die Offen\u00adbarung der eige\u00adnen Kraft in den Fin\u00adstern\u00adissen (42 q) vorgestellt wer\u00adden kann. Um welche Kraft k\u00f6n\u00adnte es sich han\u00addeln, die die Seele getrieben ist zu offen\u00adbaren? Ich ver\u00admute an dieser Stelle, dass es um die Kraft der Liebe geht. M\u00f6glich ist es auch, an den Leben\u00adstrieb zu denken, im Unter\u00adschied zum Tode\u00adstrieb, der in jedem Erken\u00adnen, in jedem Bewusst\u00adwer\u00adden mitwirkt.<\/p>\n<p>Liebe bes\u00adtimmt zum einen die moralis\u00adche Qual\u00adit\u00e4t der Tat\u00aden, zum anderen strebt sie nach Verbindung. Best\u00e4tigt f\u00fch\u00adle ich mich durch den Fort\u00adgang des Mantras. Mit \u201cUnd\u201d schlie\u00dft ein zweites Ziel der Seele an, nach\u00addem sie die Kraft in Fin\u00adstern\u00adisse gelenkt hat. Sie strebt nach Sin\u00adnesof\u00adfen\u00adbarung. Doch die ist noch nicht m\u00f6glich. Sie kann lediglich durch Herzensw\u00e4rme, also durch das Ausstrahlen von Liebe ahnend vorge\u00adf\u00fchlt werden.<\/p>\n<p>Auch im Mantra 11 L fol\u00adgt ein Zweites, hier eine zweite Belehrung. Sie lautet: Ver\u00adlieren kann das Men\u00adschen-Ich und find\u00aden sich im Wel\u00adten-Ich. Das Men\u00adschen-Ich ver\u00adste\u00adhe ich hier als das irdisch-allt\u00e4gliche Ich, als das Ego, von dessen Exis\u00adtenz der Men\u00adsch durch seinen Ver\u00adstand zutief\u00adst \u00fcberzeugt ist. Dieses Ego kann ver\u00adloren werden.<\/p>\n<p>F\u00fcr bei\u00adde Mantren auf\u00adschlussre\u00adich ist fol\u00adgende Aus\u00adf\u00fchrung von Rudolf Stein\u00ader: \u201cDem indis\u00adchen Sch\u00fcler wurde die Men\u00adschengestalt, das Urbild, im oberen Devachan [in der oberen himm\u00adlis\u00adchen Welt] klar wahrnehm\u00adbar. Dann umh\u00fcllte es sich im niederen Devachan [in der niederen himm\u00adlis\u00adchen Welt] mit ein\u00ader astralis\u00adchen H\u00fclle, die in sich die Kr\u00e4fte hat\u00adte, Liebe zu entwick\u00adeln. Die Liebe, den Eros, nan\u00adnte man Kama [die Begier\u00adden\u00adnatur]. So bekommt Kama einen Sinn f\u00fcr die Erden\u00adtwick\u00adelung. Es klei\u00addet sich das g\u00f6t\u00adtliche Wort, das Brah\u00adman, in Kama, und durch das Kama hin\u00addurch t\u00f6nte dem Sch\u00fcler das Urwort her\u00adaus. Kama war es, in das sich Man\u00adas [das Geist\u00adselb\u00adst] klei\u00addete, <strong>das war das Ich<\/strong>.\u201d (Lit.: GA 106, S. 58, Her\u00advorhe\u00adbung A.F.)<\/p>\n<p>Zu dem, was heute Ego genan\u00adnt wird, kam es, weil die geistige Wesen\u00adheit des Men\u00adschen (Man\u00adas), die Liebe\u00adf\u00e4higkeit als Begehren (Kama) auf irdis\u00adche Ziele richtete. Das geschah men\u00adschheitlich in der \u00e4gyp\u00adtis\u00adchen Kul\u00adtur der <a href=\"https:\/\/anthrowiki.at\/%C3%84gyptisch-Chald%C3%A4ische_Kultur\" target=\"_blank\" rel=\"noopener\">\u00e4gyp\u00adtis\u00adchen-chald\u00e4is\u00adchen Kul\u00adture\u00adpoche<\/a> (2907 \u2014 747 v. Chr.). Rudolf Stein\u00ader erk\u00adl\u00e4rt: \u201cWas ihre chald\u00e4is\u00adchen Vorg\u00e4nger auf himm\u00adlis\u00adche Zusam\u00admen\u00adh\u00e4nge beschr\u00e4nk\u00adten, das zogen die \u00e4gyp\u00adtis\u00adchen Weisen in den Dienst mehr und mehr irdisch wer\u00adden\u00adder Angele\u00adgen\u00adheit\u00aden und ani\u00admalis\u00adch\u00ader Bed\u00fcrfnisse; sie stell\u00adten die man\u00ada\u00adsis\u00adche Wesen\u00adheit in den Dienst der Materie. Eben das ist der Charak\u00adter der Ver\u00adstandesseele, da\u00df sie die man\u00ada\u00adsis\u00adche Weisheit ben\u00fctzt und damit \u00e4u\u00dfere Bed\u00fcrfnisse und W\u00fcn\u00adsche zu befriedi\u00adgen sucht. Heute ist diese Entwick\u00adelung, die \u00e4gyp\u00adtis\u00adche Fin\u00adster\u00adn\u00adis, die Man\u00adasverfin\u00adsterung, noch viel weit\u00ader gediehen. Kama Man\u00adas nen\u00adnt man in der Theoso\u00adphie eine solche Verbindung h\u00f6heren Bewu\u00dft\u00adseins mit tierischen, irdis\u00adchen, materiellen Zweck\u00aden. Eine Verun\u00adreini\u00adgung heiliger Dinge sahen die alten Reli\u00adgio\u00adnen darin, wenn der Men\u00adsch sein h\u00f6heres Geis\u00adtesver\u00adm\u00f6\u00adgen in den Dienst der niederen Naturbed\u00fcrfnisse stellte.\u201d (Lit.: GA 094, S.&nbsp;265)<\/p>\n<p>Das All\u00adt\u00adags-Ich, das vom Ver\u00adstand begrif\u00adf\u00adene irdis\u00adche Ich, das Men\u00adschen-Ich, kann der Men\u00adsch ver\u00adlieren, denn es ist an das Leben im K\u00f6r\u00adp\u00ader gebun\u00adden. Dieses Ich kann ver\u00adwe\u00adhen im Nir\u00advana, wie es im Bud\u00addhis\u00admus gelehrt wird. Doch im Mantra geht es weit\u00ader. Hier gibt es ein Und, denn das Ver\u00adlieren muss nicht das Let\u00adzte sein. Es kann danach ein Find\u00aden geben. Das Ich kann sich find\u00aden im Wel\u00adten-Ich. Das vom Ego befre\u00adite Ich kann sich als Glied ein\u00ader neuen Gemein\u00adschaft find\u00aden im wel\u00adtum\u00adfassenden gro\u00dfen Ich, dem Wel\u00adten-Ich, dem Christus.<\/p>\n<p>Im Mantra 11 L geht es um Erken\u00adnt\u00adnis. Der unbekan\u00adnte Sprech\u00ader zeigt ein Bewusst\u00adsein, das dem men\u00adschlichen Bewusst\u00adsein \u00fcber\u00adlegen ist. Es zeigt, wohin der \u201cKopf\u201d des Men\u00adschen sich entwick\u00adeln soll. Im Mantra 42 q geht es um Kraft-Offen\u00adbarung. Es zeigt das schlafende Bewusst\u00adsein des Leibes, der seine Kraft offen\u00adbaren will und nur ahnungsweise Sin\u00adnesof\u00adfen\u00adbarung vor\u00adf\u00fchlen kann. Doch der Leib (vom Hals abw\u00e4rts) wird sich laut Rudolf Stein\u00ader im n\u00e4ch\u00adsten Leben zum Kopf meta\u00admor\u00adphosieren. Er strebt Sin\u00adnesof\u00adfen\u00adbarung an.<\/p>\n<p>Rudolf Stein\u00ader erk\u00adl\u00e4rte es so: \u201eDer Men\u00adsch, wie wir ihn vor uns haben nach sein\u00ader Haupte\u00adsor\u00adgan\u00adi\u00adsa\u00adtion, weist nach dem vorigen Erden\u00adleben. \u2014 Wie unsere Intel\u00adli\u00adgenz nach dem fer\u00adnen, urfer\u00adnen ver\u00adgan\u00adgenen Son\u00adnen\u00adleben weist, so weist unsere gegen\u00adw\u00e4r\u00adtige physis\u00adche Haupte\u00adsor\u00adgan\u00adi\u00adsa\u00adtion mit der irdis\u00adchen Artung der Erken\u00adnt\u00adn\u00adis\u00adf\u00e4higkeit\u00aden, das hei\u00dft f\u00fcr die Hinor\u00adgan\u00adisierung der Erken\u00adnt\u00adn\u00adis\u00adf\u00e4higkeit\u00aden auf das Ich-Bewu\u00dft\u00adsein, zur\u00fcck in unseren fr\u00fcheren Erden\u00adlauf. Ich habe schon fr\u00fcher darauf aufmerk\u00adsam gemacht, was das men\u00adschliche Haupt eigentlich ist. Schema\u00adtisch k\u00f6n\u00adnen Sie sich fol\u00adgen\u00addes sagen: Der Men\u00adsch beste\u00adht aus dem Haupte und aus der \u00fcbri\u00adgen Organisation.<\/p>\n<figure><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" src=\"https:\/\/www.stellamaris-seelenkalender.de\/wp-content\/uploads\/2024\/06\/Koerper-Kopf-Methamorphose-Reinkarnation-GA196_229-300x153.gif\" alt width=\"300\" height=\"153\"><\/figure>\n<p>Sagen wir (siehe Zeich\u00adnung), das ist der jet\u00adzige Lebenslauf (Mitte), das ist der vorige Lebenslauf (links), das ist der fol\u00adgende Lebenslauf (rechts). So k\u00f6n\u00adnen wir sagen: Das Haupt unseres gegen\u00adw\u00e4r\u00adti\u00adgen Lebenslaufes ist ent\u00adstanden durch Meta\u00admor\u00adphose unser\u00ader \u00fcbri\u00adgen Leibesor\u00adgan\u00adi\u00adsa\u00adtion im vorherge\u00adhen\u00adden Lebenslauf, und unseren Kopf vom vorigen Lebenslauf haben wir ver\u00adloren. \u2014 Nat\u00fcr\u00adlich ver\u00adste\u00adhe ich da nicht \u2014 das ist ja hand\u00adgrei\u00adflich \u2014 die physis\u00adche Organ\u00adi\u00adsa\u00adtion, son\u00addern die Kr\u00e4fte, die Formkr\u00e4fte, die die physis\u00adche Organ\u00adi\u00adsa\u00adtion wirk\u00adlich hat. Das\u00adjenige, was wir au\u00dfer der Haupte\u00adsor\u00adgan\u00adi\u00adsa\u00adtion, der Tr\u00e4gerin der Erken\u00adnt\u00adn\u00adis\u00adf\u00e4higkeit\u00aden f\u00fcr das Ich, jet\u00adzt an uns tra\u00adgen als \u00fcbrige Men\u00adschenor\u00adgan\u00adi\u00adsa\u00adtion, Rumpf mit Glied\u00adma\u00dfen, das wird Haupte\u00adsor\u00adgan\u00adi\u00adsa\u00adtion unseres k\u00fcn\u00adfti\u00adgen Erdenlebens.<\/p>\n<p>Sie alle [die Zuh\u00f6r\u00ader] tra\u00adgen schon die Kr\u00e4fte in sich, welche im Haupte konzen\u00adtri\u00adert sein wer\u00adden in Ihrem sp\u00e4teren Erden\u00adleben. Was Sie heute mit Ihren Armen voll\u00adbrin\u00adgen, was Sie mit Ihren Beinen voll\u00adbrin\u00adgen, das wird einge\u00adhen in die innere Organ\u00adi\u00adsa\u00adtion des Hauptes in Ihrem n\u00e4ch\u00adsten Erden\u00adleben. Und was an Kr\u00e4ften von Ihrem Haupte im n\u00e4ch\u00adsten Erden\u00adleben ausstr\u00f6mt, das wird Ihr Kar\u00adma, Ihr Schick\u00adsal f\u00fcr das n\u00e4ch\u00adste Erden\u00adleben sein. Aber das, was da Ihr Schick\u00adsal im n\u00e4ch\u00adsten Erden\u00adleben sein wird, das wan\u00addert auf dem Umwege durch Ihre \u00fcbrige Organ\u00adi\u00adsa\u00adtion, durch die Sie sich hine\u00adin\u00adstellen ins Men\u00adschen\u00adleben heute, in Ihr k\u00fcn\u00adftiges Hauptesleben hin\u00fcber.\u201d (<a href=\"https:\/\/anthrowiki.at\/Reinkarnation#Literatur\" target=\"_blank\" rel=\"noopener\">Lit.<\/a>: <a href=\"https:\/\/odysseetheater.org\/GA\/Buecher\/GA_196.pdf#page=229&amp;view=Fit\" target=\"_blank\" rel=\"noreferrer noopener\">GA 196, S. 229f<\/a>)<\/p>\n<p>Die Begriffe Son\u00adnen\u00adstunde (11 L) und Win\u00adter\u00addunkel (42 q) best\u00e4ti\u00adgen das Ver\u00adst\u00e4nd\u00adnis der Mantren als Darstel\u00adlung des Kopf- und K\u00f6rperbewusstseins.<\/p>\n<p><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" src=\"https:\/\/www.stellamaris-seelenkalender.de\/wp-content\/uploads\/2026\/01\/11-L-42-q-Kopf-und-Koerper-Kreis-und-Ei-169x300.png\" alt width=\"169\" height=\"300\"><\/p>\n<p><em>Der Jahres\u00adlauf als Kreis und Ei \u2014 als Kopf und K\u00f6r\u00adp\u00ader \u2014 Son\u00adnen\u00adstunde und Winterdunkel<\/em><\/p>\n<p>Der Kopf ist die kleine Ein\u00adheit. Er ist Tag, eingeteilt in Stun\u00adden. Der Leib ist die gro\u00dfe Ein\u00adheit, er ist dementsprechend Jahr, eingeteilt in Viertel\u00adjahre. Der Tag kann betra\u00adchtet wer\u00adden als der Bewusst\u00adsein\u00adsraum des im Denken wirk\u00adenden Engels. Das Jahr kann betra\u00adchtet wer\u00adden als der Bewusst\u00adsein\u00adsraum der im K\u00f6r\u00adp\u00ader, in den See\u00adlen\u00adf\u00e4higkeit\u00aden wirk\u00adenden Erzen\u00adgel. Die Son\u00adnen\u00adstunde ist eine Stunde auf der Licht\u00adseite, das Win\u00adter\u00addunkel ist eine Jahreszeit auf der Dunkel\u00adseite des jew\u00adeili\u00adgen Zyk\u00adlus. Gemein\u00adsam erg\u00e4nzen sie sich zu ein\u00ader h\u00f6heren Ganzheit.<\/p>\n<p>Diese h\u00f6here, gr\u00f6\u00dfer Ganzheit bildet eine Ein\u00adheit, die als Wel\u00adten\u00adjahr gedacht wer\u00adden kann. Laut Rudolf Stein\u00ader wan\u00addelt sich der K\u00f6r\u00adp\u00ader zum Kopf des n\u00e4ch\u00adsten Lebens und was vom Kopf ausstr\u00f6mt, wird Kar\u00adma, wird das Schick\u00adsal im n\u00e4ch\u00adsten Leben. Dieses Schick\u00adsal wirkt auf den ganzen neuen Men\u00adschen, auf Kopf und K\u00f6r\u00adp\u00ader. Das Schick\u00adsal ist dieses Gr\u00f6\u00dfere.<\/p>\n<p>Dieses Gr\u00f6\u00dfere klingt in bei\u00adden Mantren an. Die im Mantra 42 q voraus\u00adgeah\u00adnte Sin\u00adnesof\u00adfen\u00adbarung \u2014 die kom\u00admende Ver\u00adwand\u00adlung des K\u00f6r\u00adpers in den Kopf mit seinen Sin\u00adnesor\u00adga\u00adnen im neuen Leben \u2014 ist m\u00f6glich, weil eine noch gr\u00f6\u00dfere Ein\u00adheit bei\u00adde zusammenfasst.<\/p>\n<p>Aus der Per\u00adspek\u00adtive des Mantras 11 L, aus der Per\u00adspek\u00adtive des Kopfes, des Tages\u00adbe\u00adwusst\u00adseins wird die Ver\u00adwand\u00adlung in die \u00fcber\u00adge\u00adord\u00adnete Ein\u00adheit direkt ange\u00adsprochen. Der unge\u00adnan\u00adnte Sprech\u00ader weist dem Ange\u00adsproch\u00adenen den Weg, das irdisch-begren\u00adzte Ich-Erleben, das Men\u00adschen-Ich aufzugeben, es zu ver\u00adlieren, um sich im Wel\u00adten-Ich zu find\u00aden. Das bedeutet im Erleben des eige\u00adnen Schick\u00adsals das Wel\u00adten-Ich wirk\u00adsam zu f\u00fchlen, den Chris\u00adtus. Und aufgenom\u00admen in dieses g\u00f6t\u00adtliche Ich die indi\u00advidu\u00adelle Einzi\u00adgar\u00adtigkeit. Wenn das gelingt, kann der Chris\u00adtus zum Her\u00adrn des Kar\u00adma, zum helfend\u00aden F\u00fchrer im Leben werden.<\/p>\n<p>T\u00e4tig wirk\u00adend, den Bewusst\u00adsein\u00adsraum ausstrahlend von diesem \u00fcber\u00adge\u00adord\u00adneten Ganzen ver\u00admute ich die <a href=\"https:\/\/anthrowiki.at\/Urengel\" target=\"_blank\" rel=\"noopener\">Archai<\/a>. Sie sind die m\u00e4chti\u00adgen Engel des Uran\u00adfangs und der Per\u00ads\u00f6n\u00adlichkeit \u2014 dessen, was einen Men\u00adschen mit Kopf und K\u00f6r\u00adp\u00ader in einem Leben ausmacht.<\/p>\n<p><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" src=\"https:\/\/www.stellamaris-seelenkalender.de\/wp-content\/uploads\/2026\/01\/11-L-42-q-Schicksal-300x283.png\" alt width=\"300\" height=\"283\"><\/p>\n<p><em>Das Win\u00adter-Hal\u00adb\u00adjahr als K\u00f6r\u00adp\u00ader, das Som\u00admer-Hal\u00adb\u00adjahr als Kopf bilden zusam\u00admen die gr\u00f6\u00dfere Ein\u00adheit, das Schicksal<\/em><\/p>\n\t\t\t<a href=\"https:\/\/www.stellamaris-seelenkalender.de\/?page_id=984\" target=\"_self\">\n\t\t\t\t\t\tBlog zum Spruch 11&nbsp;L&nbsp;<\/a>\n\t\t\t<a href=\"https:\/\/www.stellamaris-seelenkalender.de\/?page_id=1616\" target=\"_self\">\n\t\t\t\t\t\tBlog zum Spruch 42&nbsp;q&nbsp;<\/a>\n\t\t\t<a href=\"https:\/\/www.stellamaris-seelenkalender.de\/?page_id=2373\" target=\"_self\">\n\t\t\t\t\t\tn\u00e4ch\u00adster Blog-Ein\u00adtrag Sommer-Halbjahr&nbsp;<\/a>\n\t\t\t<a href=\"https:\/\/www.stellamaris-seelenkalender.de\/?page_id=2331\" target=\"_self\">\n\t\t\t\t\t\tn\u00e4ch\u00adster Blog-Ein\u00adtrag Winter-Halbjahr&nbsp;<\/a>\n\t\t\t<a href=\"https:\/\/www.stellamaris-seelenkalender.de\/?page_id=136\" target=\"_self\">\n\t\t\t\t\t\tzur\u00fcck zur \u00dcbersicht&nbsp;<\/a>\n\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Die spiegel\u00adnden Mantren 11 L und 42&nbsp;q 11 L Es ist in dieser Son\u00adnen\u00adstunde An dir, die weise Kunde zu erken\u00adnen: An Wel\u00adtensch\u00f6n\u00adheit hingegeben, In dir dich f\u00fch\u00adlend zu durch\u00adleben: Ver\u00adlieren kann das Men\u00adschen-Ich Und find\u00aden sich im Wel\u00adten-Ich. &nbsp; 42 q Es ist in diesem Win\u00adter\u00addunkel Die Offen\u00adbarung eign\u00ader&nbsp;Kraft Der Seele stark\u00ader&nbsp;Trieb, In Finsternisse\u2026<\/p>\n","protected":false},"author":1,"featured_media":0,"parent":0,"menu_order":0,"comment_status":"closed","ping_status":"closed","template":"","meta":{"wp_typography_post_enhancements_disabled":false,"footnotes":""},"class_list":["post-2356","page","type-page","status-publish","hentry"],"_links":{"self":[{"href":"https:\/\/www.stellamaris-seelenkalender.de\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/pages\/2356","targetHints":{"allow":["GET"]}}],"collection":[{"href":"https:\/\/www.stellamaris-seelenkalender.de\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/pages"}],"about":[{"href":"https:\/\/www.stellamaris-seelenkalender.de\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/types\/page"}],"author":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.stellamaris-seelenkalender.de\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/users\/1"}],"replies":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.stellamaris-seelenkalender.de\/index.php?rest_route=%2Fwp%2Fv2%2Fcomments&post=2356"}],"version-history":[{"count":1,"href":"https:\/\/www.stellamaris-seelenkalender.de\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/pages\/2356\/revisions"}],"predecessor-version":[{"id":3862,"href":"https:\/\/www.stellamaris-seelenkalender.de\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/pages\/2356\/revisions\/3862"}],"wp:attachment":[{"href":"https:\/\/www.stellamaris-seelenkalender.de\/index.php?rest_route=%2Fwp%2Fv2%2Fmedia&parent=2356"}],"curies":[{"name":"wp","href":"https:\/\/api.w.org\/{rel}","templated":true}]}}