{"id":2331,"date":"2024-06-10T00:19:43","date_gmt":"2024-06-09T22:19:43","guid":{"rendered":"https:\/\/www.stellamaris-seelenkalender.de\/?page_id=2331"},"modified":"2026-02-14T16:03:31","modified_gmt":"2026-02-14T15:03:31","slug":"blog-beitrag-1-2-copy-3-copy-7-copy-copy-copy-copy-copy-2-copy-copy-copy-copy","status":"publish","type":"page","link":"https:\/\/www.stellamaris-seelenkalender.de\/?page_id=2331","title":{"rendered":"Blog \u2014 Spiegelspr\u00fcche 10 K \u2014 43&nbsp;r"},"content":{"rendered":"\n\n\t<h4><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" src=\"https:\/\/www.stellamaris-seelenkalender.de\/wp-content\/uploads\/2024\/06\/10-K-43-r-259x300.png\" alt width=\"259\" height=\"300\"><\/h4>\n<h4><strong>Die spiegelnden Mantren 10 K<\/strong><strong> und 43&nbsp;r<br>\n<\/strong><\/h4>\n<table width=\"639\">\n<tbody>\n<tr>\n<td width=\"311\"><strong>10 K<\/strong>\n<p>Zu<strong> som\u00admer\u00adlichen H\u00f6hen<\/strong><\/p>\n<p><strong>Erhebt<\/strong> der <strong>Sonne<\/strong> <strong>leuch\u00adt\u00adend<\/strong> <strong>Wesen<\/strong> sich;<\/p>\n<p><u>Es<\/u> <strong>nimmt<\/strong> mein men\u00adschlich F\u00fchlen<\/p>\n<p>In seine Raumesweit\u00aden&nbsp;mit.<\/p>\n<p>Erahn<u>end<\/u> regt im Innern sich<\/p>\n<p>Empfind\u00adung, dumpf mir k\u00fcnd<u>end<\/u>,<\/p>\n<p>Erken\u00adnen wirst du&nbsp;einst:<\/p>\nDich f\u00fchlte jet\u00adzt ein Gotteswesen.<\/td>\n<td width=\"16\"><\/td>\n<td width=\"311\">\n<p><strong>43 r<\/strong><\/p>\n<p>In <strong>win\u00adter\u00adlichen Tiefen<\/strong><\/p>\n<p><strong>Erwarmt<\/strong> des <strong>Geistes<\/strong> <strong>wahres<\/strong> <strong>Sein<\/strong>;<\/p>\n<p><u>Es<\/u> <strong>gibt<\/strong> dem Weltenscheine<\/p>\n<p>Durch Herzen\u00adskr\u00e4fte Daseinsm\u00e4chte;<\/p>\n<p>Der Wel\u00adtenk\u00e4lte trotzt erstark<u>end<\/u><\/p>\n<p>Das See\u00adlen\u00adfeuer im Menscheninnern.<\/p>\n<p>.\u2026.<\/p>\n<p>.\u2026.<\/p>\n<\/td>\n<\/tr>\n<\/tbody>\n<\/table>\n<h4>Musik zum Mantra 10 K \u2014 eindringlich \u2014 komponiert von Herbert Lippmann<\/h4>\n<audio class=\"wp-audio-shortcode\" id=\"audio-2331-1\" preload=\"none\" style=\"width: 100%;\" controls=\"controls\"><source type=\"audio\/mpeg\" src=\"https:\/\/www.stellamaris-seelenkalender.de\/wp-content\/uploads\/2024\/09\/10-K-Lippmann-Fraktal-KW-10-sehr-eindringlich-1\u00b405.mp3?_=1\"><a href=\"https:\/\/www.stellamaris-seelenkalender.de\/wp-content\/uploads\/2024\/09\/10-K-Lippmann-Fraktal-KW-10-sehr-eindringlich-1\u00b405.mp3\">https:\/\/www.stellamaris-seelenkalender.de\/wp-content\/uploads\/2024\/09\/10-K-Lippmann-Fraktal-KW-10-sehr-eindringlich\u20111\u00b405.mp3<\/a><\/audio>\n<h4>Musik zum Mantra 43 r \u2014 innig \u2014 komponiert von Herbert Lippmann<\/h4>\n<audio class=\"wp-audio-shortcode\" id=\"audio-2331-2\" preload=\"none\" style=\"width: 100%;\" controls=\"controls\"><source type=\"audio\/mpeg\" src=\"https:\/\/www.stellamaris-seelenkalender.de\/wp-content\/uploads\/2024\/09\/43-r-Lippmann-Fraktal-KW-43-innig-0\u00b443.mp3?_=2\"><a href=\"https:\/\/www.stellamaris-seelenkalender.de\/wp-content\/uploads\/2024\/09\/43-r-Lippmann-Fraktal-KW-43-innig-0\u00b443.mp3\">https:\/\/www.stellamaris-seelenkalender.de\/wp-content\/uploads\/2024\/09\/43-r-Lippmann-Fraktal-KW-43-innig\u20110\u00b443.mp3<\/a><\/audio>\n<h4><strong>Die Kundalini, die geheimnisvolle Schlangenkraft<br>\n<\/strong><\/h4>\n<p>Mit dem Mantra <a href=\"https:\/\/www.stellamaris-seelenkalender.de\/?page_id=975\">10 K<\/a> begin\u00adnt die Son\u00adnen\u00adzeit, die Zeit der an ein Datum gebun\u00adde\u00adnen Feste im Jahr \u2014 und sie endet mit dem Mantra <a href=\"https:\/\/www.stellamaris-seelenkalender.de\/?page_id=1630\">43 r<\/a>. Dazwis\u00adchen \u2014 vom Mantra 44 s bis zum Mantra 9 I \u2014 liegen die zu Ostern geh\u00f6ren\u00adden Wochen, deren Feste sich durch den Abstand zum Oster\u00adfest definieren, nicht durch ein j\u00e4hrlich gle\u00adich\u00ades Datum. Und Ostern h\u00e4ngt vom Voll\u00admond nach der Fr\u00fch\u00adlings-Tag-und-Nacht\u00adgle\u00adiche ab. Diese Zeit h\u00e4ngt also neben der Sonne (Tag-und-Nacht\u00adgle\u00adiche) vor allem vom Mond&nbsp;ab.<\/p>\n<p>Im Blog\u00ada\u00adr\u00adtikel zum ersten und let\u00adzten Mantra der Osterzeit (<a href=\"https:\/\/www.stellamaris-seelenkalender.de\/?page_id=2306\">9 I und 44 s<\/a>) ist die Ver\u00adwandtschaft des j\u00e4hrlich neuen Oster\u00adim\u00adpuls\u00ades zur Tao-Kraft dargestellt. Die Tao-Kraft ist eine himm\u00adlis\u00adche, von oben nach unten wirk\u00adende Kraft, die auch Chi oder Prana genan\u00adnt wird. Diese kos\u00admis\u00adche Kraft ist die Leben\u00adskraft, die in der Welt alles Leben bewirkt. Insofern ist sie auch im Men\u00adschen zu find\u00aden. Doch ist im indi\u00advidu\u00adellen Lebe\u00adwe\u00adsen die Leben\u00adskraft sterblich. Die Leben erneuernde Kraft, die Jahr f\u00fcr Jahr in der Natur zu beobacht\u00aden ist, hat der Men\u00adsch nur gradu\u00adell und nicht umfassend zur Ver\u00adf\u00fc\u00adgung. Die Ein\u00adsicht in diese Tat\u00adsache lie\u00df die Men\u00adschen nach der Unsterblichkeit suchen. Diese Suche nach dem Wass\u00ader des Lebens, die jed\u00ader einzelne f\u00fcr sich antreten muss, ist ver\u00admut\u00adlich so alt, wie die Men\u00adschheit. Die Leben\u00adskraft im Innern ist eine Auf\u00adsteigende Kraft. Sie ruht, so hei\u00dft es in der \u00f6stlichen Weisheit, als \u201eaufgerollte Schlange\u201d, als Kun\u00addalinikraft, im Men\u00adschen und wartet darauf, erweckt bzw. in Wirk\u00adsamkeit ver\u00adset\u00adzt zu wer\u00adden. Steigt diese als stark gesteigerte Vital\u00adit\u00e4t erleb\u00adbare Kraft auf, ver\u00adlei\u00adht sie dem Men\u00adschen die F\u00e4higkeit der geisti\u00adgen Wahrnehmung, der Heilung und die F\u00e4higkeit zu erschaf\u00adfen, zu man\u00adi\u00adfestieren, wie man heute&nbsp;sagt.<\/p>\n<p>Rudolf Stein\u00ader sagt, dass die <a href=\"https:\/\/anthrowiki.at\/Kundalini\" target=\"_blank\" rel=\"noopener\">Kun\u00addali\u00adni<\/a> eine dop\u00adpelte Kraft ist. Er spricht vom Kun\u00addali\u00adni-Licht, dass den Men\u00adschen in der geisti\u00adgen Welt sehend macht und vom Kun\u00addali\u00adni-Feuer, das ausstrahlende Liebe&nbsp;ist.<\/p>\n<p>Ich habe den Ein\u00addruck, dass die Kun\u00addali\u00adni durch die bei\u00adden Spiegel\u00adspr\u00fcche 10 K und 43 r in Erschei\u00adn\u00adung tritt \u2014 im Mantra 10 K der Licht-Aspekt und im Mantra 43 r der W\u00e4rme-Aspekt. Deshalb sollen hier zun\u00e4chst Aus\u00adsagen von Rudolf Stein\u00ader wiedergegeben wer\u00adden, wie sie Hel\u00adla Wies\u00adberg\u00ader (1920 \u2014 2015) f\u00fcr diese Dop\u00adpel\u00adnatur im zweit\u00aden Teil ihres Auf\u00adsatzes \u201cRudolf Stein\u00aders Lebenswerk in sein\u00ader Wirk\u00adlichkeit ist sein Lebens\u00adgang\u201d her\u00adausar\u00adbeit\u00adet (Beitr\u00e4ge zur Rudolf Stein\u00ader Gesam\u00adtaus\u00adgabe, Heft 51\/52, 1975, S. 18 \u2014&nbsp;36).<\/p>\n<p>Im drit\u00adten Bild des Mys\u00adte\u00adrien\u00addra\u00admas &lt;Pforte der Ein\u00adwei\u00adhung&gt; hat Rudolf Stein\u00ader durch den Mund des Geis\u00adteslehrers Benedik\u00adtus dem Sch\u00fcler Johannes Thoma\u00adsius einen \u201cSchl\u00fcs\u00adsel\u201d gegeben, der ihn anleit\u00adet, geistig sehend zu wer\u00adden, als er im Begriff ist, in die Geist\u00adwelt des Devachan, also den Him\u00admel, aufzusteigen:<\/p>\n<p>Ich kann dir noch die Rich\u00adtung weisen:<\/p>\n<p>Entz\u00fcnde dein\u00ader Seele volle&nbsp;Macht<\/p>\n<p>An Worten, die durch meinen Mund<\/p>\n<p>Den Schl\u00fcs\u00adsel geben zu den&nbsp;H\u00f6hen.<\/p>\n<p>Sie wer\u00adden dich geleiten,<\/p>\n<p>Auch wenn dich nichts mehr leitet,<\/p>\n<p>Was Sin\u00adnenau\u00adgen noch erblick\u00aden k\u00f6nnen.<\/p>\n<p>Mit vollem Herzen wolle sie empfangen:<\/p>\n\n<p>Des Licht\u00ades webend Wesen, es erstrahlet<\/p>\n<p>Durch Raumesweit\u00aden,<\/p>\n<p>Zu f\u00fcllen die Welt mit&nbsp;Sein.<\/p>\n<p>Der Liebe Segen, er erwarmet<\/p>\n<p>Die Zeit\u00aden\u00adfol\u00adgen,<\/p>\n<p>Zu rufen aller Wel\u00adten Offenbarung.<\/p>\n<p>Und Geis\u00adtes\u00adboten, sie verm\u00e4hlen<\/p>\n<p>Des Licht\u00ades webend Wesen<\/p>\n<p>Mit See\u00adlenof\u00adfen\u00adbarung;<\/p>\n<p>Und wenn ver\u00adm\u00e4hlen kann mit beiden<\/p>\n<p>Der Men\u00adsch sein eigen Selbst,<\/p>\n<p>Ist er in Geis\u00adtesh\u00f6hen lebend.<\/p>\n<p>(Die Pforte der Ein\u00adwei\u00adhung, 3. Bild, GA&nbsp;14)<\/p>\n<p>In diesem \u201cSchl\u00fcs\u00adsel\u201d spielt also die Polar\u00adit\u00e4t von Licht und Liebe die wesentliche Rolle. Licht hat weben\u00addes Wesen und f\u00fcllt die Welt durch sein Erstrahlen mit Sein. Der Segen der Liebe erwarmt die Zeit\u00aden\u00adfol\u00adgen und ruft dadurch die Offen\u00adbarung her\u00adbei. In Kurz\u00adform: das Licht erschafft im Raum, die Liebe offen\u00adbart, macht sicht\u00adbar in den Zeit\u00aden\u00adfol\u00adgen, also in der&nbsp;Zeit.<\/p>\n<p>Hel\u00adla Wies\u00adberg\u00ader schreibt \u00fcber diesen \u201cSchl\u00fcs\u00adsel\u201d: \u201cDer Gedanken\u00adin\u00adhalt besagt, dass Raum und Zeit [-] als Offen\u00adbarungspo\u00adlar\u00adit\u00e4t der Geis\u00adtesh\u00f6hen [-] der Ewigkeit ver\u00adbun\u00adden sind mit der Polar\u00adit\u00e4t von Licht und Liebe, zu deren Aus\u00adgle\u00adich oder &lt;Ver\u00adm\u00e4h\u00adlung&gt; der Men\u00adsch in seinem eige\u00adnen Selb\u00adst aufgerufen wird.\u201d (H. W. S.&nbsp;19)<\/p>\n<p>Ihre Worte wer\u00adden durch das Mantra von Rudolf Stein\u00ader best\u00e4tigt, das er 1906 seinen Sch\u00fclern gegeben hat und dessen The\u00adma Licht und Liebe&nbsp;ist:<\/p>\n<p>In den reinen Strahlen des Lichtes<\/p>\n<p>Ergl\u00e4nzt die Got\u00adtheit der&nbsp;Welt.<\/p>\n<p>In der reinen Liebe zu allen&nbsp;Wesen<\/p>\n<p>Erstrahlt die G\u00f6t\u00adtlichkeit mein\u00ader&nbsp;Seele.<\/p>\n<p>Ich ruhe in der Got\u00adtheit der&nbsp;Welt;<\/p>\n<p>Ich werde mich selb\u00adst finden<\/p>\n<p>In der Got\u00adtheit der&nbsp;Welt.<\/p>\n<p>Hel\u00adla Wies\u00adberg\u00ader schreibt: \u201eIn ein\u00ader ganz beson\u00adderen Art wird aber die Licht-Liebe-Polar\u00adit\u00e4t noch repr\u00e4sen\u00adtiert von den bei\u00adden Gestal\u00adten [in den Mys\u00adte\u00adrien\u00addra\u00admen von Rudolf Stein\u00ader] &lt;Maria&gt; und &lt;die andere Maria&gt;, schon durch ihre gle\u00adich\u00adlau\u00adt\u00aden\u00adden Namen eine geistige Ver\u00adwandtschaft bekun\u00addend. Ganz deut\u00adlich wird ihr Ver\u00adh\u00e4lt\u00adnis im Sinne dieser Polar\u00adit\u00e4t in einem Entwurf zum Schluss\u00adbild der &lt;Pforte&gt; aus\u00adge\u00adsprochen (in GA 44). Darin l\u00e4sst Rudolf Stein\u00ader Maria zu ihrer &lt;Opfer\u00adschwest\u00ader&gt;, der anderen Maria, sagen:<\/p>\n<p>So wer\u00adden wir dem Wel\u00adtenwerke dienen,<\/p>\n<p>Wenn mein Licht erleuchtet deine&nbsp;W\u00e4rme,<\/p>\n<p>Wenn deine W\u00e4rme mir das Licht befruchtet.<\/p>\n<p>Auf den Zusam\u00admen\u00adhang der ersten Mys\u00adte\u00adrien\u00addich\u00adtung &lt;Die Pforte der Ein\u00adwei\u00adhung&gt; mit dem R\u00e4t\u00adselm\u00e4rchen Goethes von der gr\u00fc\u00adnen Schlange und der sch\u00f6\u00adnen Lilie hat Rudolf Stein\u00ader h\u00e4u\u00adfig hingewiesen. Dass die bei\u00adden Marien-Gestal\u00adten mit der &lt;Lilie&gt; und der &lt;Schlange&gt; aus dem M\u00e4rchen in gewis\u00adsem Sinne iden\u00adtisch sind, geht her\u00advor aus den &lt;Entw\u00fcr\u00adfen&gt; zur &lt;Pforte&gt;, in denen die Namenge\u00adbung noch genau dem Goethe-M\u00e4rchen entspricht.<\/p>\n<p>Der polar\u00adische Zusam\u00admen\u00adhang von Lilie und Schlange wird in der M\u00e4rchen-Inter\u00adpre\u00adta\u00adtion von 1918 (GA 22) dahinge\u00adhend charak\u00adter\u00adisiert, dass die Lilie das Reich des \u00dcbersinnlichen und die Schlange das Reich des Sinnlichen repr\u00e4sen\u00adtiert. Die men\u00adschliche Seele m\u00fcsse zu bei\u00adden das rechte Ver\u00adh\u00e4lt\u00adnis find\u00aden. Dieses sei eben der Zus\u00adtand, nach dem sich alle im M\u00e4rchen vork\u00adom\u00admenden Per\u00adso\u00adn\u00aden sehnen. Erre\u00adicht wer\u00adden kann er nur durch das Selb\u00adstopfer der Schlange. Dadurch k\u00f6nne sich die Seele die Br\u00fccke bauen zwis\u00adchen dem dies\u00adseit\u00adi\u00adgen und jen\u00adseit\u00adi\u00adgen Gebi\u00adet des Flusses. Die Br\u00fccke beste\u00adht aus dem Stoff der Schlange selb\u00adst. Das hei\u00dft: die Schlange als ein Bild f\u00fcr die &lt;Lebenser\u00adfahrung der Seele&gt; f\u00fchrt for\u00adt\u00adan &lt;kein Eigen\u00adleben&gt;. Sie ist nicht mehr, wie vorher, blo\u00df auf die \u00e4u\u00dfere Sin\u00adnen\u00adwelt gerichtet. Sie ist von der Lebenser\u00adfahrung zur Lebensweisheit gewor\u00adden, zur inneren See\u00adlenkraft, die man als solche &lt;nicht bewusst \u00fcbt, son\u00addern die nur wirkt, indem sich Sinnlich\u00ades und \u00dcbersinnlich\u00ades im Men\u00adschenin\u00adnern gegen\u00adseit\u00adig erleucht\u00aden und erw\u00e4r\u00admen&gt;.\u201d (H. W. S.&nbsp;23)<\/p>\n<p>Bis hier\u00adher kann gesagt wer\u00adden: Licht erleuchtet, W\u00e4rme befruchtet. Die wei\u00dfe Lilie repr\u00e4sen\u00adtiert die Welt des \u00dcbersinnlichen, die Schlange, die Welt des Sinnlichen. Licht erleuchtet den geisti\u00adgen Raum, W\u00e4rme opfert, baut als durch\u00adlebte Zeit die Br\u00fccke und befruchtet. \u00dcber Hel\u00adla Wies\u00adberg\u00ader hin\u00adaus\u00adge\u00adhend erkenne ich in der Zeit sel\u00adber sowohl die Schlange, als auch speziell im See\u00adlenkalen\u00adder diese Br\u00fccke.<\/p>\n<p>Hel\u00adla Wies\u00adberg\u00ader schreibt weit\u00ader\u00adhin: \u201cZeitlich unmit\u00adtel\u00adbar vor der Neuin\u00adter\u00adpre\u00adta\u00adtion des R\u00e4t\u00adselm\u00e4rchens als Goethes &lt;Geheime Offen\u00adbarung&gt; inter\u00adpretierte Rudolf Stein\u00ader eine andere okkulte Schrift: den Bericht des Valentin Andrea \u00fcber die chymis\u00adche Hochzeit des Chris\u00adt\u00adian Rosenkreutz anno 1459. Die Schlangenkraft (Kun\u00addali\u00adni) wird darin beschrieben als &lt;geistige Wahrnehmungskraft&gt;, als &lt;T\u00e4tigkeit des Bildekr\u00e4fteleibes&gt; [\u00c4ther\u00adleibes, A.F.], die sich ver\u00adgle\u00adichen lasse mit der &lt;Erre\u00adgung von ausstrahlen\u00addem Licht&gt;. Und von der Polar\u00adit\u00e4t Licht und Liebe hei\u00dft es: &lt;Die Anschau\u00adung des Geistes\u00adsuch\u00aders sieht in dem Wesen\u00adhaften, das \u00e4therisch allem Dasein und Wer\u00adden zugrunde liegt, zwei polar\u00adisch zueinan\u00adder ste\u00adhende Kr\u00e4fte: das Licht und die Liebe.&gt;\u201d (H. W. S.&nbsp;23)<\/p>\n<p>Hel\u00adla Wies\u00adberg\u00ader f\u00e4hrt fort, indem sie Rudolf Stein\u00ader zitiert: \u201c&lt;Man beurteilt aber diese Anschau\u00adung nur richtig, wenn man in dem physis\u00adchen Lichte und der inner\u00adhalb der physis\u00adchen Welt t\u00e4ti\u00adgen Liebe die materiell wirk\u00adsamen Offen\u00adbarun\u00adgen geistiger Urkr\u00e4fte sieht. Inner\u00adhalb der geisti\u00adgen Urkraft des Licht\u00ades lebt sich das sch\u00f6pferische Gedankenele\u00adment der Welt aus und inner\u00adhalb der Liebe das sch\u00f6pferische Wil\u00adlense\u00adle\u00adment.&gt; Damit wird auf den Zusam\u00admen\u00adhang von Licht und Liebe mit der Polar\u00adit\u00e4t von Denken und Wollen ver\u00adwiesen, von der Rudolf Stein\u00ader an ander\u00ader Stelle schreibt: &lt;Wer auf dem Wege der \u00fcbersinnlichen Erken\u00adnt\u00adnis zu ein\u00ader Anschau\u00adung der men\u00adschlichen Wesen\u00adheit vorzu\u00addrin\u00adgen sucht, dem offen\u00adbart sich in immer st\u00e4rk\u00ader\u00ader Art die gegen\u00ads\u00e4t\u00adzliche Natur der denkerischen und wil\u00adlen\u00adsar\u00adti\u00adgen See\u00adlen\u00adbet\u00e4\u00adti\u00adgung.&gt; (Auf\u00adsatz von 1918, in Luz\u00adiferisches und Ahri\u00adman\u00adis\u00adches in ihrem Ver\u00adh\u00e4lt\u00adnis zum Men\u00adschen, in GA 35, zitiert nach Hel\u00adla Wies\u00adberg\u00ader, S.&nbsp;24)\u201d<\/p>\n<p>Hel\u00adla Wies\u00adberg\u00ader f\u00e4hrt fort: \u201cDie Erleb\u00adnisse des chymis\u00adchen Geist\u00adsuch\u00aders f\u00fchren nach Rudolf Stein\u00aders Inter\u00adpre\u00adta\u00adtion aber nicht nur zur Erken\u00adnt\u00adnis der Polar\u00adit\u00e4t des Vorstel\u00adlungs- und Wil\u00adlense\u00adle\u00admentes im Zusam\u00admen\u00adhang mit der Polar\u00adit\u00e4t von Licht und Liebe, son\u00addern auch zur Erken\u00adnt\u00adnis ihrer Verbindung mit der Polar\u00adit\u00e4t von M\u00e4nnlichem und Weib\u00adlichem.\u201d (H. W. S.&nbsp;24)<\/p>\n<p>Rudolf Stein\u00ader gibt an, dass der physis\u00adche und der \u00e4therische Leib des Men\u00adschen in geschlechtlich\u00ader Hin\u00adsicht polar zueinan\u00adder sind. Der \u00c4ther\u00adleib des Mannes ist weib\u00adlich, der \u00c4ther\u00adleib der Frau m\u00e4nnlich.<\/p>\n<p>Hel\u00adla Wies\u00adberg\u00ader schreibt: \u201cIn dem \u2026 Notizbuch aus dem Jahre 1906 find\u00adet sich nun auch noch eine entsprechende Polar\u00adit\u00e4t f\u00fcr den astralis\u00adchen Leib charak\u00adter\u00adisiert. Unter [dieser] Skizze des men\u00adschlichen K\u00f6r\u00adpers hei\u00dft&nbsp;es:<img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" src=\"https:\/\/www.stellamaris-seelenkalender.de\/wp-content\/uploads\/2024\/06\/B51_52_038-168x300.gif\" alt width=\"168\" height=\"300\"><\/p>\n<p>&lt;Dieser physis\u00adche K\u00f6r\u00adp\u00ader wird durch die Kr\u00e4fte des Astrak\u00f6r\u00adpers aufge\u00adbaut; er bringt es bis zu Sin\u00adnesor\u00adga\u00adnen. Die \u2014 Augen \u2014 sehen die Gegen\u00adst\u00e4nde durch das Son\u00adnen\u00adlicht von&nbsp;au\u00dfen.<\/p>\n<p>Man muss im Astralk\u00f6r\u00adp\u00ader selb\u00adst eine zweite H\u00e4lfte unter\u00adschei\u00adden: wie der andere Pol beim Magneten.<\/p>\n<p>Beim Manne ist der zweite Astralk\u00f6r\u00adp\u00ader weib\u00adlich; beim Weibe ist der zweite Astralk\u00f6per m\u00e4nnlich, das hei\u00dft der Astralk\u00f6per ist her\u00admaph\u00adro\u00addi\u00adtisch. [Das hei\u00dft, das Geschlecht des zweit\u00aden Astralk\u00f6r\u00adpers entspricht dem Geschlecht des \u00c4ther\u00adleibes. M\u00f6glich\u00ader Weise bedeutet die Ver\u00adschmelzung der gegengeschlechtlichen H\u00e4lften des Astralk\u00f6r\u00adpers die nun erw\u00e4h\u00adnte Erre\u00adgung des Kun\u00addalin\u00adifeuers. A.F.]<\/p>\n<p>Das Kun\u00addalin\u00adifeuer ist nun die im zweit\u00aden Astralk\u00f6per erregte T\u00e4tigkeit, die zun\u00e4chst W\u00e4rme und Licht&nbsp;ist.<\/p>\n<p>Solange das Kun\u00addalin\u00adifeuer nicht erregt wird, tastet man zwis\u00adchen den Gegen\u00adst\u00e4n\u00adden und Wesen der h\u00f6heren Welt; wie in der Nacht zwis\u00adchen den physis\u00adchen Gegen\u00adst\u00e4n\u00adden. Ist das Kun\u00addalin\u00adifeuer da, so beleuchtet man sich selb\u00adst die Gegen\u00adst\u00e4nde.&gt;\u201d (H. W. S.&nbsp;21)<\/p>\n<p>Rudolf Stein\u00ader konkretisiert den m\u00e4nnlichen und weib\u00adlichen Aspekt der Seele weit\u00ader: \u201cDie Seele ist m\u00e4nnlich und weib\u00adlich zugle\u00adich. Sie tr\u00e4gt in sich diese bei\u00adden Naturen. Ihr m\u00e4nnlich\u00ades Ele\u00adment ist dem ver\u00adwandt, was man Willen nen\u00adnt, ihr weib\u00adlich\u00ades dem, was als Vorstel\u00adlung beze\u00adich\u00adnet wird.\u201d (GA 11, Die Tren\u00adnung der Geschlechter)<\/p>\n<p>Auf das Goethe M\u00e4rchen von der Schlange und der sch\u00f6\u00adnen Lin\u00adie bezo\u00adgen ist die Schlange der m\u00e4nnlich-irdis\u00adche Teil, die Lilie der weib\u00adlich-geistige. Die lin\u00adeare, fortschre\u00adi\u00adt\u00adende Zeit, die die jahreszeitlichen Ver\u00e4n\u00adderun\u00adgen bewirkt, ist der wil\u00adlens- und schlangen\u00adhafte Teil des Astralleibs, der m\u00e4nnliche. Die zyk\u00adlis\u00adche Zeit, wenn sie zum Raum und zum \u201cSpiegel\u201d wird, ist der vorstel\u00adlungs- und lilien\u00adhafte Teil des Astralleibs, der weibliche.<\/p>\n<p>Licht und Liebe liegen also sowohl als \u00c4therkr\u00e4fte allem Dasein zugrunde und gle\u00adichzeit\u00adig sind sie astrale Kr\u00e4fte. In der Notizbuchein\u00adtra\u00adgung von 1906 beze\u00adich\u00adnet er Licht und W\u00e4rme als T\u00e4tigkeit\u00aden des zweit\u00aden Astralk\u00f6r\u00adpers. Der Astralk\u00f6r\u00adp\u00ader hat eine dop\u00adpelte Natur, denn er war vor der <a href=\"https:\/\/anthrowiki.at\/Geschlechtertrennung\" target=\"_blank\" rel=\"noopener\">Geschlechtertren\u00adnung<\/a> in der lemurischen Zeit in der Lage zur Selb\u00adst\u00adbe\u00adfruch\u00adtung. Mit der Geschlechtertren\u00adnung ver\u00adlor der Men\u00adsch die M\u00f6glichkeit, sich ohne Part\u00adner fortzupflanzen. Er gewann dadurch aber laut Rudolf Stein\u00ader die Anlage, selb\u00adst\u00e4ndig zu denken.<\/p>\n<p>Hel\u00adla Wies\u00adberg\u00ader f\u00e4hrt fort: \u201cDadurch trat\u00aden aber auch zu den bish\u00aderi\u00adgen F\u00fchrern der Men\u00adsch\u00adenen\u00adtwick\u00adlung, den &lt;F\u00fchrern der Liebe&gt;, die &lt;Erreger der Men\u00adschen\u00adweisheit&gt;, auch &lt;Bringer des Licht\u00ades (Luz\u00adifer)&gt; genan\u00adnt. Von nun an unter\u00adstand die Men\u00adschheit zwei F\u00fchrern: den &lt;Liebe\u00adwe\u00adsen&gt; und den &lt;Weisheitswe\u00adsen&gt;. &lt;Zwis\u00adchen Liebe und Weisheit war die men\u00adschliche Natur einges\u00adpan\u00adnt, als sie auf dieser Erde ihre gegen\u00adw\u00e4r\u00adtige Form annahm.&gt; In dieser Entwick\u00adlung ist somit der entste\u00adhungs\u00adgeschichtliche Ursprung der Polar\u00adit\u00e4t von Weisheit (Licht) und Liebe (W\u00e4rme) im Erden\u00admen\u00adschen zu suchen.<\/p>\n<p>Nun habe jedoch die Entwick\u00adlung zur Eingeschlechtlichkeit als Folge gehabt, dass &lt;der m\u00e4nnliche Leib eine weib\u00adliche Seele, der weib\u00adliche Leib eine m\u00e4nnliche Seele hat&gt;. Diese &lt;innere Ein\u00adseit\u00adigkeit&gt; im Men\u00adschen werde durch die Befruch\u00adtung mit dem <em>Geiste <\/em>wiederum aus\u00adgeglichen: &lt;Die m\u00e4nnliche Seele im weib\u00adlichen Leibe und die weib\u00adliche Seele im m\u00e4nnlichen Leibe wer\u00adden bei\u00adde wieder zweigeschlechtlich durch die Befruch\u00adtung mit dem Geist. So sind Mann und Weib in der \u00e4u\u00dferen Gestalt ver\u00adschieden, im Innern schlie\u00dft sich bei bei\u00adden die seel\u00adis\u00adche Ein\u00adseit\u00adigkeit zu ein\u00ader har\u00admonis\u00adchen Ganzheit zusam\u00admen. Im Innern ver\u00adschmelzen Geist und Seele zu ein\u00ader Ein\u00adheit. Auf die m\u00e4nnliche Seele im Weibe wirkt der Geist weib\u00adlich und macht sie so m\u00e4nnlich-weib\u00adlich; auf die weib\u00adliche Seele im Manne wirkt der Geist m\u00e4nnlich und bildet sie so gle\u00adich\u00adfalls m\u00e4nnlich-weib\u00adlich. Die Zweigeschlechtlichkeit des Men\u00adschen hat sich aus der Au\u00dfen\u00adwelt, wo sie in der vor\u00adlemurischen Zeit vorhan\u00adden war, in das Innere des Men\u00adschen zur\u00fcck\u00adge\u00adzo\u00adgen. \u2026 Die Vere\u00adini\u00adgung mit dem Geiste bewirkt zulet\u00adzt die Gle\u00adich\u00adheit, aber dass vor dem Zus\u00adtandekom\u00admen dieser Gle\u00adich\u00adheit eine Ver\u00adschieden\u00adheit vorhan\u00adden ist: dies schlie\u00dft ein Geheim\u00adnis der Men\u00adschen\u00adnatur ein.&gt;\u201d (H. W. S.&nbsp;25)<\/p>\n<p>In ein\u00ader grundle\u00adgen\u00adden Betra\u00adch\u00adtung \u00fcber Licht und Liebe sagt Rudolf Stein\u00ader \u00fcber dieses Geheim\u00adnis: \u201cLiebe und Licht sind die zwei Ele\u00admente, die zwei Kom\u00adpo\u00adnen\u00adten, die alles Erden\u00adda\u00adsein durch\u00adset\u00adzen. Liebe als seel\u00adis\u00adches Erden\u00adda\u00adsein, Licht als \u00e4u\u00dferes materielles Erden\u00adda\u00adsein.\u201d (GA 120, 10. Vor\u00adtrag) Materie, das Sein, ist also dem Wesen nach Licht, wie Ein\u00adstein es in die ber\u00fchmte Formel fasst: E=mc<sup>2<\/sup>. Alles Seel\u00adis\u00adche ist dage\u00adgen irgend\u00adwie mod\u00adi\u00adfizierte Liebe. Rudolf Stein\u00ader spricht die gen\u00ader\u00adal\u00adisierte Bedeu\u00adtung von Licht und Liebe so aus: \u201cWer geis\u00adteswis\u00adsenschaftlich die Dinge zu begreifen hat, der fragt in allererster Lin\u00adie: Wie sind in irgen\u00addeinem Grade Liebe und Licht ineinan\u00adder ver\u00adwoben?\u201d (GA 120, s.o.)<\/p>\n<h4><strong>\u00dcber die Spiegelspr\u00fcche 10 K und 43&nbsp;r<br>\n<\/strong><\/h4>\n<p>Im Hin\u00adblick auf den Jahreskreis und das j\u00e4hrlich neu zu berech\u00adnende Oster\u00adda\u00adtum ste\u00adht das Spiegel\u00adspruch-Paar <a href=\"https:\/\/www.stellamaris-seelenkalender.de\/?page_id=975\">10 K<\/a> und <a href=\"https:\/\/www.stellamaris-seelenkalender.de\/?page_id=1630\">43 r<\/a> an ein\u00ader Gren\u00adze, denn das Spiegel\u00adspruch-Paar 9 I (gro\u00dfes i) und 44 s geh\u00f6rt noch bzw. schon zu den Wochen, die mit dem vari\u00adablen Oster\u00adda\u00adtum ver\u00adbun\u00adden sind. Diese Wochen bilden die Mon\u00adden\u00adzeit im Jahr. Doch das Spiegel\u00adspruch-Paar 10 K und 43 r geh\u00f6rt schon bzw. noch zur Son\u00adnen\u00adzeit im Jahr. Ein Wech\u00adsel der Zeitqual\u00adit\u00e4t find\u00adet also statt, wenn das Jahr von der Mon\u00adden-Woche 9 I zur Son\u00adnen-Woche 10 K fortschre\u00adit\u00adet bzw. von der Son\u00adnen-Woche 43 r zur Mon\u00adden-Woche 44 s. Rudolf Stein\u00ader ver\u00adwen\u00addet den Aus\u00addruck \u201cSon\u00adnen\u00adzeit\u201d f\u00fcr Zeit zwis\u00adchen Tod und neuer Geburt: \u201cDas wird euer Anblick sein, wenn ihr in die Son\u00adnen\u00adzeit kommt zwis\u00adchen dem Tod und ein\u00ader neuen Geburt.\u201d (GA 236, S. 251) Und tat\u00ads\u00e4ch\u00adlich stellte sich das Mantra 9 I als die Innen\u00adsicht des Todes dar. Das Mantra 44 s hat dage\u00adgen mir der Vor\u00adbere\u00aditung der Empf\u00e4ng\u00adnis zu tun, mit dem Lenken der Verwandtschaftsstr\u00f6me.<\/p>\n<p>Die Mantren 10 K und 43 r haben die Polar\u00adit\u00e4t von Licht und W\u00e4rme zum The\u00adma. Das Mantra 10 K spricht von der Sonne, deren <em>leuch\u00adt\u00aden\u00addes <\/em>Wesen sich zu som\u00admer\u00adlichen H\u00f6hen erhebt. Das Mantra 43 r spricht vom wahren Sein des Geistes, der in win\u00adter\u00adlichen Tiefen <em>erwarmt<\/em>. Das Mantra 10 K schildert alles aus der Per\u00adspek\u00adtive eines beobach\u00adt\u00aden\u00adden und sein\u00ader selb\u00adst bewussten Ich-Sprech\u00aders. Das Mantra 43 r ist dage\u00adgen in der neu\u00adtral beschreiben\u00adden drit\u00adten Per\u00adson ver\u00adfasst. Hier ist kein irdisch-men\u00adschlich wahrnehmendes Bewusst\u00adsein anwesend.<\/p>\n<p>Schon in der ersten Zeile bei\u00adder Mantren wird ein gewaltiger Gegen\u00adsatz aufge\u00adbaut: \u201csom\u00admer\u00adliche H\u00f6hen\u201d (10 K) ste\u00adhen \u201cwin\u00adter\u00adlichen Tiefen\u201d (43 r) gegen\u00fcber. Sowohl r\u00e4um\u00adlich (H\u00f6hen und Tiefen) als auch zeitlich (som\u00admer\u00adlich und win\u00adter\u00adlich) ist die Aus\u00adgangssi\u00adt\u00adu\u00ada\u00adtion bei\u00adder Mantren polar. Eine enorme senkrechte Span\u00adnung von der ulti\u00adma\u00adtiv\u00aden Tiefe zur ulti\u00adma\u00adtiv\u00aden H\u00f6he entste\u00adht, die durch die Nen\u00adnung der Jahreszeit\u00aden auch mit dem Gegen\u00adsatz von K\u00e4lte und W\u00e4rme ver\u00adbun\u00adden&nbsp;ist.<\/p>\n<p>Sowohl die H\u00f6hen als auch die Tiefen ste\u00adhen in der Mehrzahl. Ins Seel\u00adis\u00adche \u00fcber\u00adset\u00adzt sind sie kein ein\u00adma\u00adlig Erre\u00adicht\u00ades, son\u00addern ein immer wieder zu erstreben\u00addes bzw. auftre\u00adtendes Ereig\u00adnis. Jed\u00ader seel\u00adis\u00adche Auf\u00adstieg f\u00fchrt zu ein\u00ader H\u00f6he und jed\u00ader Gang in die Seele f\u00fchrt in eine Tiefe. Sowohl H\u00f6he als auch Tiefe sind seel\u00adisch immer wieder neu. Sie wan\u00addeln sich mit jedem Erreichen.<\/p>\n<p>Die Sonne wird im Mantra 10 K als ein <em>leuch\u00adt\u00aden\u00addes<\/em> und als ein <em>Wesen<\/em> beschrieben, w\u00e4hrend der <em>Geist<\/em> im Mantra 43 r <em>wahres Sein<\/em> hat. Die Sonne ist also jemand, w\u00e4hrend der Geist das wahre Sein besitzt \u2014 wie der Men\u00adsch seinen K\u00f6r\u00adp\u00ader besitzt. Das leuch\u00adt\u00adende Wesen der Sonne erhebt sich zu som\u00admer\u00adlichen H\u00f6hen \u2014 w\u00e4hrend das wahre Sein des Geistes in den win\u00adter\u00adlichen Tiefen <em>erwarmt<\/em>.<\/p>\n<p>Um sich bess\u00ader vorstellen zu k\u00f6n\u00adnen, was in den bei\u00adden Mantren geschieht, fragt sich nun, was der Unter\u00adschied von Wesen und Geist ist. Ein Wesen (10 K) ist ein Jemand, eine Indi\u00advid\u00adu\u00adal\u00adit\u00e4t mit einem Willen. Nach Rudolf Stein\u00aders Vorstel\u00adlung kann ein Wesen auch ein Engel\u00adwe\u00adsen, das hei\u00dft ein geistiges Wesen sein. Und ein Wesen kann inkarnieren, in einen K\u00f6r\u00adp\u00ader einziehen und auch wieder exkarnieren, vergeisti\u00adgen. Der Auf\u00adstieg des Wesens meint seine Vergeis\u00adti\u00adgung, sein Geist-Werden.<\/p>\n<p>Geist ist dage\u00adgen nicht unbe\u00add\u00adingt per\u00adson\u00adifiziert, er wird gerne im Bild des Windes geschaut. Geist ist eher ein Sein\u00adszu\u00ads\u00adtand im Au\u00dferk\u00f6r\u00adper\u00adlichen, doch so, dass der Geist auf die Materie wirkt, wie es z.B. die Zeit macht. Geist ist das, was als Intel\u00adli\u00adgenz, als sin\u00adnvolle Ord\u00adnung in allem wirkt. Der Hin\u00adweis, dass sich der Geist in win\u00adter\u00adlichen Tiefen (43 r) befind\u00adet, weist auf einen inkarnierten, in die Tiefe her\u00adabgestiege\u00adnen Geist, der dann auch Wesen\u00adhaft&nbsp;ist.<\/p>\n<p>Das Wesen des Bewusst\u00adseins ist, Licht auszus\u00adtrahlen. Mit dem <em>leuch\u00adt\u00aden\u00adden<\/em> Wesen der Sonne (10 K) ist die stets indi\u00advidu\u00adelle, wesen\u00adhafte Bewusst\u00adsein\u00adskraft gemeint, die hier jedoch nicht men\u00adschlich, son\u00addern kos\u00admisch ist. Die Sonne ist hier Bild der Leben schenk\u00adenden, sch\u00f6pferischen Kr\u00e4fte des Uni\u00adver\u00adsums, und gle\u00adichzeit\u00adig ist sie <em>leuch\u00adt\u00aden\u00addes<\/em> Vor\u00adbild f\u00fcr das men\u00adschliche Bewusst\u00adsein. Auch des Men\u00adschen Bewusst\u00adsein hat die F\u00e4higkeit, sich zur \u00dcber\u00adschau zu erheben und eben\u00adso erschaf\u00adfend kreativ zu sein wie die Sonne. W\u00e4hrend die Sonne sich <em>erhebt<\/em> (10 K), also eine r\u00e4um\u00adliche Ver\u00e4n\u00adderung vol\u00adlzieht, <em>erwarmt<\/em> das wahre Sein des Geistes (43 r) und vol\u00adlzieht damit eine qual\u00adi\u00adta\u00adtive, innere Ver\u00e4n\u00adderung. Der Ort des Geschehens, die win\u00adter\u00adlichen, also kalten Tiefen bilden dazu das kon\u00adtrastierende Au\u00dfen.<\/p>\n<p>Das Mantra 10 K schildert wie ein Naturschaus\u00adpiel, was in der Au\u00dfen\u00adwelt beobachtet wer\u00adden kann: die im Som\u00admer hoch auf\u00adsteigende Sonne. Dieses \u00e4u\u00dfere Bild kann ins Seel\u00adis\u00adche \u00fcber\u00adset\u00adzt als die F\u00e4higkeit des Bewusst\u00adseins erkan\u00adnt wer\u00adden. Im Mantra 43 r find\u00adet sich die Beschrei\u00adbung ein\u00ader inneren, geisti\u00adgen Sit\u00adu\u00ada\u00adtion. Hier muss der entsprechende irdisch beobacht\u00adbare Prozess hinzuge\u00adf\u00fcgt wer\u00adden. Das Ich des Men\u00adschen ist mit der Blutw\u00e4rme ver\u00adbun\u00adden. Das Blut ist der irdis\u00adche Tr\u00e4ger des Ichs, wie Rudolf Stein\u00ader sagt. Sind wir im Mantra 43 r also Zeuge entste\u00adhen\u00adder Blutw\u00e4rme? Ist das wahre Sein des Geistes ein Ich zu sein, das sich in der Tiefe seine k\u00f6r\u00adper\u00adliche Grund\u00adlage, das warme Blut schafft?<\/p>\n<p>Im Mantra 10 K <em>nimmt<\/em> das Wesen der Sonne etwas mit, im Mantra 43 r <em>gibt<\/em> das wahre Sein des Geistes etwas. <em>Nehmen<\/em> und <em>Geben<\/em> find\u00aden statt \u2014 ein vom Grund\u00adsatz wech\u00adsel\u00adseit\u00adiger, sich bedin\u00adgen\u00adder Prozess. Das leuch\u00adt\u00adende Wesen der Sonne (10 K) <em>nimmt<\/em> das men\u00adschliche F\u00fchlen des sich sein\u00ader selb\u00adst bewussten Ich-Sprech\u00aders mit. Die mit der Sonne sym\u00adbol\u00adisierte Bewusst\u00adsein\u00adskraft <em>nimmt<\/em> das F\u00fchlen mit. Jede Erken\u00adnt\u00adnis wirkt auf das Gef\u00fchl und ver\u00e4n\u00addert das F\u00fchlen. Die in der Welt vorhan\u00addene, wesen\u00adhafte, sch\u00f6pferische Bewusst\u00adsein\u00adskraft, das leuch\u00adt\u00adende Wesen der Sonne, <em>nimmt<\/em> das men\u00adschliche F\u00fchlen in die Raumesweit\u00aden mit. Es weit\u00adet das F\u00fchlen \u00fcber die irdis\u00adche Ich-Bezo\u00adgen\u00adheit hin\u00adaus. Die Raumesweit\u00aden geh\u00f6ren zum Wesen der Sonne. Sie erschafft den Raum, da sie ihn sicht\u00adbar macht. Und genau\u00adso erschafft das men\u00adschliche Bewusst\u00adsein Erken\u00adnt\u00adnis-R\u00e4ume, in die das F\u00fchlen mitgenom\u00admen wird. Jede Erken\u00adnt\u00adnis ist gle\u00adichzeit\u00adig ein Erleb\u00adnis, an dem das F\u00fchlen Anteil hat.<\/p>\n<p>Das wahre Sein des Geistes (43 r) <em>gibt<\/em> Daseins\u00adm\u00e4chte. Es <em>schenkt<\/em> dem Wel\u00adtenscheine \u2014 dem was vor\u00addem nur Schein war \u2014 Ver\u00adwirk\u00adlichung. Das wahre Sein des Geistes <em>gibt<\/em> der Maya der Welt die Macht, da zu sein, Real\u00adit\u00e4t zu wer\u00adden. Dies geschieht durch Herzen\u00adskr\u00e4fte. Darin liegt ein deut\u00adlich\u00ader Hin\u00adweis, dass das Erwar\u00admen des wahren Seins als \u00e4u\u00dfer\u00ader Vor\u00adgang die Blutw\u00e4rme meint.<\/p>\n<p>In bei\u00adden Mantren fol\u00adgen nun Zeilen, die nicht mehr spiegeln. Es han\u00addelt sich also nun um Prozesse, die eigen\u00adst\u00e4ndi\u00adger und nicht mehr wech\u00adsel\u00adseit\u00adig aufeinan\u00adder bezo\u00adgen&nbsp;sind.<\/p>\n<p>Das Erwar\u00admen (43 r) des wahren Seins des Geistes, der dem Wel\u00adtenschein durch die Kr\u00e4fte des Herzens Daseins\u00adm\u00e4chte gegeben hat\u00adte, f\u00fchrt zu einem erstark\u00adenden See\u00adlen\u00adfeuer, das im Men\u00adschenin\u00adnern der Wel\u00adtenk\u00e4lte trotzt. Tief im Unbe\u00adwussten, im Stof\u00adfwech\u00adsel\u00adbere\u00adich, spielt sich dieser Prozess ab, der ein trotzen\u00adder, wil\u00adlen\u00adshafter ist. Das See\u00adlen\u00adfeuer ist dadurch erkennbar als ein indi\u00advidu\u00adelles, sich der Wel\u00adtenk\u00e4lte ent\u00adge\u00adgen\u00adstel\u00adlen\u00addes, inneres Feuer. Die duale Sit\u00adu\u00ada\u00adtion \u2014 die Wel\u00adtenk\u00e4lte im Au\u00dfen, das See\u00adlen\u00adfeuer im Innern \u2014 ist Voraus\u00adset\u00adzung f\u00fcr das Trotzen, die Selb\u00adst\u00adbe\u00adhaup\u00adtung des See\u00adlen\u00adfeuers. Nach\u00addem der Geist in der Tiefe sel\u00adber warm wurde, ver\u00adlieh er dem Wel\u00adtenschein Daseins\u00admacht. Dadurch macht er die duale Welt m\u00f6glich, der Gegen\u00adsatz von Innen und Au\u00dfen ist ent\u00adstanden. Der Au\u00dfen\u00adwelt trotzt nun das aus dem erw\u00e4rmten Geist auf\u00adflam\u00admende Seelenfeuer.<\/p>\n<p>Das Mit\u00adnehmen (10 K) des eige\u00adnen F\u00fch\u00adlens in die Raumesweit\u00aden durch das sich erhebende, leuch\u00adt\u00adende Wesen der Sonne f\u00fchrt dazu, dass sich im Innern eine dumpfe, zun\u00e4chst nur erahn\u00adbare Empfind\u00adung gel\u00adtend macht. Doch diese Empfind\u00adung k\u00fcn\u00addet dem Ich-Sprech\u00ader davon, dass er einst, in fern\u00ader Zukun\u00adft etwas erken\u00adnen wird. Er wird erken\u00adnen, dass ihn im Moment des Hin\u00adaufge\u00adtra\u00adgen-wer\u00addens durch das leuch\u00adt\u00adende Wesen der Sonne, ein Gotteswe\u00adsen f\u00fchlte. Im Moment des Auf\u00adstiegs find\u00adet eine Got\u00adtber\u00fchrung statt, die aber erst hin\u00adter\u00adher bewusst wer\u00adden&nbsp;kann.<\/p>\n<p>Rudolf Stein\u00ader charak\u00adter\u00adisierte den Willen als m\u00e4nnliche Qual\u00adit\u00e4t, das Denken als weib\u00adliche. Das Mantra 43 r mit sein\u00ader Wil\u00adlens\u00adbe\u00adto\u00adnung spricht vom Geist, der in der deutschen Sprache das m\u00e4nnliche Geschlecht tr\u00e4gt. Das Mantra 10 K spricht dage\u00adgen von der Sonne, die im deutschen eine \u201cdie\u201d, also weib\u00adlich ist. Die Sonne als Bild des Bewusst\u00adseins ver\u00adweist auf ein weib\u00adlich\u00ades \u2014 ein emp\u00adfan\u00adgen\u00addes \u2014 Denken.<\/p>\n<h4><strong>Die Gottesbegegnungen von Moses und die Verkl\u00e4rung Christi<\/strong><\/h4>\n<p>Moses kon\u00adnte im bren\u00adnen\u00adden Dorn\u00adbusch (Ex 3,1\u20134,17), im See\u00adlen\u00adfeuer (43 r), dem g\u00f6t\u00adtlichen Ich-Bin begeg\u00adnen. Doch als er darum bat, Jah\u00adwe von Angesicht zu sehen, musste dieser es ver\u00adweigern. \u201cUnd Jah\u00adwe sprach: &lt;Nicht ver\u00admagst du zu schauen mein Angesicht, denn kein Men\u00adsch schaut mich und bleibt am Leben.&gt; Und Jah\u00adwe sprach: &lt;Siehe, ein Ort hier bei mir, da sollst du dich hin\u00adstellen auf den Felsen. Und es wird geschehen so: Beim Vor\u00fcberziehen mein\u00ader Her\u00adrlichkeit, da stelle ich dich in die Felsen\u00adh\u00f6h\u00adle und mit mein\u00ader Hand schirme ich dich bei meinem Vor\u00fcberziehen. Wenn ich zur\u00fcckziehe meine Hand, wirst du meine R\u00fcck\u00adseite schauen. Mein Angesicht aber darf nicht geschaut wer\u00adden&gt;\u201d (Ex 33,20\u201323). Auch im Mantra 10 K ist die Erken\u00adnt\u00adnis der Gottes\u00adbegeg\u00adnung nicht im Moment des Geschehens m\u00f6glich, son\u00addern erst einst, also im R\u00fcckblick.<\/p>\n<p>Anders ist es bei der Verk\u00adl\u00e4rung Christi. Jesus Chris\u00adtus als inkarniert\u00ader, in die Tiefen her\u00adabgestiegen\u00ader Gott kon\u00adnte sich dreien sein\u00ader J\u00fcnger leuch\u00adt\u00adend wie die Sonne von Angesicht zu Angesicht zeigen (z.B. Mt. 17,1\u20138). Wenn das Kun\u00addalin\u00adifeuer durch alle Chakren aufgestiegen ist, beleuchtet es die geistige Welt und macht sie sichtbar.<\/p>\n<h4><strong>Die Gottesbegegnungen von Moses und die Verkl\u00e4rung Christi&nbsp;<\/strong><\/h4>\n<p>Die Ur\u00e4uss\u00adchlange, die G\u00f6t\u00adter und Pharao\u00adnen auf der Stirn tru\u00adgen, sym\u00adbol\u00adisiert die hell\u00adsichtige Wahrnehmung. In der \u00e4gyp\u00adtis\u00adchen Mytholo\u00adgie wird erz\u00e4hlt, dass einst der Son\u00adnen\u00adgott Re eines sein\u00ader Augen mit einem Auf\u00adtrag aus\u00adsandte. Als das Auge nach getan\u00ader Arbeit zur\u00fcck\u00adkehrte, fand es seinen Platz durch ein nachgewach\u00adsenes Auge beset\u00adzt. Der Men\u00adsch hat\u00adte also irdisch wahrnehmen gel\u00adernt. Re erhob nun das ledi\u00adge dritte Son\u00adnenauge als Feuer speien\u00adden Ur\u00e4us an seine Stirn. Einem anderen Mythos zufolge war es die unter\u00e4\u00adgyp\u00adtis\u00adche Schlangeng\u00f6t\u00adtin Wad\u00adjet, die sich in Gestalt des Ur\u00e4us auf das Haupt des K\u00f6nigs nieder\u00adlie\u00df. Die aktiv sehende, Licht ausstrahlende Kraft des drit\u00adten Auges wurde auch in der l\u00f6wengestalti\u00adgen G\u00f6t\u00adtin Mehit gese\u00adhen, die gele\u00adgentlich mit dem drit\u00adten Auge des Re iden\u00adti\u00adfiziert wurde.<\/p>\n<h4><strong>Die Ur\u00e4usschlange und die aufgerichtete Schlange<br>\n<\/strong><\/h4>\n<p>Die Ur\u00e4uss\u00adchlange, die G\u00f6t\u00adter und Pharao\u00adnen auf der Stirn tru\u00adgen, sym\u00adbol\u00adisiert die hell\u00adsichtige Wahrnehmung. In der \u00e4gyp\u00adtis\u00adchen Mytholo\u00adgie wird erz\u00e4hlt, dass einst der Son\u00adnen\u00adgott Re eines sein\u00ader Augen mit einem Auf\u00adtrag aus\u00adsandte. Als das Auge nach getan\u00ader Arbeit zur\u00fcck\u00adkehrte, fand es seinen Platz durch ein nachgewach\u00adsenes Auge beset\u00adzt. Der Men\u00adsch hat\u00adte also irdisch wahrnehmen gel\u00adernt. Re erhob nun das ledi\u00adge dritte Son\u00adnenauge als Feuer speien\u00adden Ur\u00e4us an seine Stirn. Einem anderen Mythos zufolge war es die unter\u00e4\u00adgyp\u00adtis\u00adche Schlangeng\u00f6t\u00adtin Wad\u00adjet, die sich in Gestalt des Ur\u00e4us auf das Haupt des K\u00f6nigs nieder\u00adlie\u00df. Die aktiv sehende, Licht ausstrahlende Kraft des drit\u00adten Auges wurde auch in der l\u00f6wengestalti\u00adgen G\u00f6t\u00adtin Mehit gese\u00adhen, die gele\u00adgentlich mit dem drit\u00adten Auge des Re iden\u00adti\u00adfiziert wurde.<\/p>\n<p><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" src=\"https:\/\/www.stellamaris-seelenkalender.de\/wp-content\/uploads\/2024\/06\/Thronrueckseite-Tutanchamun-1346-1337-vChr-300x237.jpg\" alt width=\"300\" height=\"237\"><\/p>\n<p><em>Vier Son\u00adnen tra\u00adgende Ur\u00e4uss\u00adchlangen, dahin\u00adter eine gro\u00dfe Papyrusstaude, Thron\u00adr\u00fcck\u00adseite von Tutan\u00adchamun, von 1346\u20131337 v.&nbsp;Chr.<\/em><\/p>\n<p>Ein weit\u00aderes mythol\u00ado\u00adgis\u00adches Bild f\u00fcr die auf\u00adsteigende Schlangenkraft find\u00adet sich in der Erz\u00e4h\u00adlung der W\u00fcsten\u00adwan\u00adderung der Israeliten. Die durch Moses aufgerichtete Schlange heilt von Schlangen\u00adbis\u00adsen, wenn die Betrof\u00adfe\u00adnen zu ihr auf\u00adschauen. (Num 21,6\u20139)<\/p>\n<p><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" src=\"https:\/\/www.stellamaris-seelenkalender.de\/wp-content\/uploads\/2024\/06\/Strasbourg-Scenes_de_lAncien_Testament_et_de_la_legende_de_saint_Thomas_9-300x293.jpg\" alt width=\"300\" height=\"293\"><\/p>\n<p><em>Die Aufrich\u00adtung der Schlange, Glas\u00adfen\u00adster Strasbourg<\/em><\/p>\n<p>Chris\u00adtus sel\u00adber weist mit diesem Bild im Gespr\u00e4ch mit Nikode\u00admus auf seine bevorste\u00adhende Kreuzi\u00adgung hin. \u201eUnd wie Mose die Schlange in der W\u00fcste erh\u00f6ht hat, so muss der Men\u00adschen\u00adsohn erh\u00f6ht wer\u00adden, damit jed\u00ader, der glaubt, in ihm ewiges Leben hat.\u201d (Joh 3,14\u201315)<\/p>\n<p>Bei der aufgerichteten Schlange geht es um eine heilende Kraft, eben\u00adso bei der Kreuzi\u00adgung, die die Aufer\u00adste\u00adhung Christi und damit die \u201cHeilung von der S\u00fcn\u00addenkrankheit\u201d m\u00f6glich machte.<\/p>\n<h4><strong>Die Kundalini mit den Chakren in den Mantren des Seelenkalenders<\/strong><\/h4>\n<p>In der Span\u00adnung zwis\u00adchen Tiefe und H\u00f6he, zwis\u00adchen den spiegel\u00adnden Mantren 43 r und 10 K sehe ich die Kun\u00addali\u00adni, die mys\u00adtis\u00adche Schlangenkraft des Men\u00adschen aufges\u00adpan\u00adnt. Im Mantra 43 r ste\u00adht die mit dem Wollen ver\u00adbun\u00addene Liebe Pate f\u00fcr den in win\u00adter\u00adlichen Tiefen befind\u00adlichen Geist. Das See\u00adlen\u00adfeuer ist das Kun\u00addalin\u00adifeuer, das tief im Unter\u00adbe\u00adwussten im ersten Chakra auf der H\u00f6he des Stei\u00dfbeins ruht, bis es so stark wird, bis es so vehe\u00adment trotzt, dass die Flam\u00admen hochzuschla\u00adgen begin\u00adnen und die Schlangenkraft auf\u00adsteigt. Ihr Auf\u00adstieg vol\u00adlzieht sich durch die ganze Oster\u00adscholle, und mit dem Ende dieser Epoche opfert sich die Schlange. Im Mantra 10 K ist ihre Erh\u00f6hung abgeschlossen. Der bewusste Ich-Sprech\u00ader begeg\u00adnet dem Wesen der Sonne, dem Christus.<\/p>\n<p>Wenn die Kun\u00addali\u00adni sich zwis\u00adchen den Spiegel\u00adspr\u00fcchen 43 r und 10 K auf\u00ads\u00adpan\u00adnt, kann die Frage gestellt wer\u00adden, ob sie sich auch konkreter im See\u00adlenkalen\u00adder darstellt. Es fragt sich also, ob auch die sieben Chakren, die die Kun\u00addali\u00adni auf dem Weg ihres Auf\u00adstiegs durch\u00adsticht, in den Mantren wiederge\u00adfun\u00adden wer\u00adden k\u00f6nnen.<\/p>\n<p>Und tat\u00ads\u00e4ch\u00adlich erkenne ich hier einen Zusam\u00admen\u00adhang. Das Mantra 43 r geh\u00f6rt noch nicht zur Oster\u00adscholle. Hier ruht die Schlange und ist noch aufgerollt \u2014 also Bild des Kreis\u00ades. Dieses Mantra entspricht dem ersten Chakra. Sig\u00adnifikante Hin\u00adweise auf die weit\u00aderen Chakren find\u00aden sich im Mond der Oster\u00adscholle, in jedem drit\u00adten Mantra, wie die Abbil\u00addung verdeut\u00adlicht. Das Durch\u00adschre\u00adit\u00aden der zu Ostern geh\u00f6ren\u00adden Wochen entspricht dem Auf\u00adstieg der Kun\u00addali\u00adni. (Die Verbindung der Schlange mit der Mond\u00adsichel, auf der die Maria ste\u00adht, find\u00adet sich in der Kun\u00adst immer wieder.)<\/p>\n<p><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" src=\"https:\/\/www.stellamaris-seelenkalender.de\/wp-content\/uploads\/2024\/06\/Kundalini-als-Osterscholle-mit-Chakren-300x169.png\" alt width=\"568\" height=\"320\"><\/p>\n<p>1. Basal-Chakra: Im Mantra 43 r liegt die Kun\u00addali\u00adni in dreiein\u00adhalb Win\u00addun\u00adgen zusam\u00admengerollt und schl\u00e4ft. Hier ist sie noch kre\u00adis\u00adf\u00f6r\u00admig \u2014 das Mantra geh\u00f6rt noch zum Son\u00adnen\u00adbere\u00adich des Jahres.<\/p>\n<p>2. Sex\u00adu\u00adal-Chakra: Im Mantra 46 u, dem Krisen\u00adspruch, indem die Welt die Seele bedro\u00adht, wird die Erin\u00adnerung als ein \u201cDu\u201d aufgerufen, Dual\u00adit\u00e4t tritt auf. Die Kun\u00addali\u00adni begin\u00adnt sich zu entrollen und als leuch\u00adt\u00adende Kraft der Erin\u00adnerung, aufzutreten, um das Schauen, die der Seele eigene geistige Wahrnehmung, zu st\u00e4rken.<\/p>\n<p>3. Solarplexus-Chakra: Im Mantra 49 x spricht die Gedanken\u00adklarheit als ein Ich. Die Bewusst\u00adsein\u00adskraft keimt auf, wird aber noch nicht besessen von einem irdis\u00adchen Ich. Sie gedenkt des eige\u00adnen geisti\u00adgen Wach\u00adsens in fin\u00adstern Wel\u00adtenn\u00e4cht\u00aden und neigt aus dem Inneren Hoff\u00adnungsstrahlen dem nahen Wel\u00adtent\u00adage&nbsp;zu.<\/p>\n<p>4. Herz-Chakra: Hier deuten wir hin, wenn wir \u201cIch\u201d zu uns sagen. Um das ego\u00adis\u00adtis\u00adche Ich zu \u00fcber\u00adwinden, wird im Sufis\u00admus von der Wen\u00addung des Herzens gesprochen. Im Mantra 52 z <em>wen\u00addet<\/em> sich der Geist aus den See\u00adlen\u00adtiefen zu dem Weltensein.<\/p>\n<p>5. Kehl-Chakra: Im Mantra 3 C spricht des Men\u00adschen wach\u00adsend Ich zum Weltenall.<\/p>\n<p>6. Dritte Auge, Stirn-Chakra: Im Mantra 6 F zeigt die Welt dem Ich-Sprech\u00ader \u00fcber\u00adall das g\u00f6t\u00adtliche Urbild, von dem der Men\u00adsch wahres Abbild ist.<\/p>\n<p>7. Kro\u00adnen-Chakra: Im Mantra 9 I (gro\u00dfes i) geht es um das Vergessen der eige\u00adnen Wil\u00adlen\u00adseigen\u00adheit. Geist und See\u00adlen\u00adwe\u00adsen wer\u00adden von Wel\u00adtenw\u00e4rme erf\u00fcllt \u2014 eigene K\u00f6r\u00adper\u00adw\u00e4rme ist nicht mehr vorhan\u00adden, denn hier wird der Tod beschrieben \u2014 das Geist-wer\u00adden des Menschen.<\/p>\n<p>\u00dcber dieser sieben\u00adstu\u00adfi\u00adgen Kun\u00addali\u00adni, die fast iden\u00adtisch mit dem Mond der Oster\u00adscholle ist, leuchtet die Sonne des Mantras 10 K. Die Kun\u00addali\u00adni als die Schlangenkraft des Men\u00adschen opfert sich im Mantra 9 I und wird zur Br\u00fccke (Goethes M\u00e4rchen). Die Schlange, Luz\u00adifer der Licht\u00adtr\u00e4ger, tr\u00e4gt die Sonne des Gotteswe\u00adsens \u2014 des Christus.<\/p>\n<p>Dem Schritt vom Mantra 9 I zum Mantra 10 K entspricht das von Rudolf Stein\u00ader \u00f6fter zitierte Wort des Paulus: \u201cNicht ich, son\u00addern der Chris\u00adtus in mir\u201d. Ann\u00e4h\u00adernd w\u00f6rtlich \u00fcber\u00adset\u00adzt lautet es: \u201eIch lebe, aber nicht mehr das Ego, son\u00addern es lebt in mir Chris\u00adtus.\u201d (Gal. 2,20).<\/p>\n<p><u>Die Mantren der \u201eSee\u00adlenkalen\u00adder- Kundalini\u201d:<\/u><\/p>\n<p>Das 1. \u2014 Basal-Chakra, in dem sie eingerollt schl\u00e4ft:<\/p>\n<p><strong>43 r<\/strong><\/p>\n<p>In win\u00adter\u00adlichen Tiefen<\/p>\n<p>Erwarmt des Geistes wahres Sein;<\/p>\n<p>Es gibt dem Weltenscheine<\/p>\n<p>Durch Herzen\u00adskr\u00e4fte Daseinsm\u00e4chte;<\/p>\n<p>Der Wel\u00adtenk\u00e4lte trotzt erstarkend<\/p>\n<p>Das See\u00adlen\u00adfeuer im Menscheninnern.<\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<p>Das 2. \u2014 Sakral- oder Sexualchakra:<\/p>\n<p><strong>46 u<\/strong><\/p>\n<p>Die Welt, sie dro\u00adhet zu bet\u00e4uben<\/p>\n<p>Der Seele einge\u00adborene Kraft;<\/p>\n<p>Nun trete du, Erinnerung,<\/p>\n<p>Aus Geis\u00adtestiefen leuch\u00adt\u00adend&nbsp;auf<\/p>\n<p>Und st\u00e4rke mir das Schauen,<\/p>\n<p>Das nur durch Willenskr\u00e4fte<\/p>\n<p>Sich selb\u00adst erhal\u00adten&nbsp;kann.<\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<p>Das 3. \u2014 Solarplexus Chakra<\/p>\n<p><strong>49 x<\/strong><\/p>\n<p>Ich f\u00fch\u00adle Kraft des Weltenseins:<\/p>\n<p>So spricht Gedankenklarheit,<\/p>\n<p>Gedenk\u00adend eignen Geistes Wachsen<\/p>\n<p>In fin\u00adstern Weltenn\u00e4chten,<\/p>\n<p>Und neigt dem nahen Weltentage<\/p>\n<p>Des Innern Hoffnungsstrahlen.<\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<p>Das 4. \u2014 Herzchakra<\/p>\n<p><strong>52 z<\/strong><\/p>\n<p>Wenn aus den Seelentiefen<\/p>\n<p>Der Geist sich wen\u00addet zu dem Weltensein<\/p>\n<p>Und Sch\u00f6n\u00adheit quillt aus Raumesweiten,<\/p>\n<p>Dann zieht aus Himmelsfernen<\/p>\n<p>Des Lebens Kraft in Menschenleiber<\/p>\n<p>Und einet, machtvoll wirkend,<\/p>\n<p>Des Geistes Wesen mit dem Menschensein.<\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<p>Das 5. \u2014 Kehlkopf-Chakra<\/p>\n<p><strong>3 C<\/strong><\/p>\n<p>Es spricht zum Weltenall,<\/p>\n<p>Sich selb\u00adst vergessend<\/p>\n<p>Und seines Urstands eingedenk,<\/p>\n<p>Des Men\u00adschen wach\u00adsend&nbsp;Ich:<\/p>\n<p>In dir, befreiend mich<\/p>\n<p>Aus mein\u00ader Eigen\u00adheit\u00aden Fessel,<\/p>\n<p>Ergr\u00fcnde ich mein echt\u00ades&nbsp;Wesen.<\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<p>Das 6. \u2014 Chakra des Drit\u00adten&nbsp;Auges<\/p>\n<p><strong>6 F<\/strong><\/p>\n<p>Es ist erstanden aus der Eigenheit<\/p>\n<p>Mein Selb\u00adst und find\u00adet&nbsp;sich<\/p>\n<p>Als Wel\u00adtenof\u00adfen\u00adbarung<\/p>\n<p>In Zeit- und Raumeskr\u00e4ften;<\/p>\n<p>Die Welt, sie zeigt mir \u00fcberall<\/p>\n<p>Als g\u00f6t\u00adtlich Urbild<\/p>\n<p>Des eignen Abbilds Wahrheit.<\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<p>Das 7. \u2014 Kronen-Chakra:<\/p>\n<p><strong>9 I <\/strong>(gro\u00dfes i)<\/p>\n<p>Vergessend meine Willenseigenheit<\/p>\n<p>Erf\u00fcl\u00adlet Wel\u00adtenw\u00e4rme sommerk\u00fcndend<\/p>\n<p>Mir Geist und Seelenwesen;<\/p>\n<p>Im Licht mich zu verlieren<\/p>\n<p>Gebi\u00adetet mir das Geistesschauen,<\/p>\n<p>Und kraftvoll k\u00fcn\u00addet Ahnung mir:<\/p>\n<p>Ver\u00adliere dich, um dich zu finden.<\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<p>Die Sonne \u00fcber der per\u00ads\u00f6n\u00adlichen Kundalinikraft:<\/p>\n<p><strong>10 K<\/strong><\/p>\n<p>Zu som\u00admer\u00adlichen H\u00f6hen<\/p>\n<p>Erhebt der Sonne leuch\u00adt\u00adend Wesen&nbsp;sich;<\/p>\n<p>Es nimmt mein men\u00adschlich F\u00fchlen<\/p>\n<p>In seine Raumesweit\u00aden&nbsp;mit.<\/p>\n<p>Erah\u00adnend regt im Innern sich<\/p>\n<p>Empfind\u00adung, dumpf mir k\u00fcndend,<\/p>\n<p>Erken\u00adnen wirst du&nbsp;einst:<\/p>\n<p>Dich f\u00fchlte jet\u00adzt ein Gotteswesen.<\/p>\n\n\t\t\t<a href=\"https:\/\/www.stellamaris-seelenkalender.de\/?page_id=975\" target=\"_self\">\n\t\t\t\t\t\tBlog zum Spruch 10&nbsp;K&nbsp;<\/a>\n\t\t\t<a href=\"https:\/\/www.stellamaris-seelenkalender.de\/?page_id=1630\" target=\"_self\">\n\t\t\t\t\t\tBlog zum Spruch 43&nbsp;r&nbsp;<\/a>\n\t\t\t<a href=\"https:\/\/www.stellamaris-seelenkalender.de\/?page_id=2356\" target=\"_self\">\n\t\t\t\t\t\tn\u00e4ch\u00adster Blog-Ein\u00adtrag Sommer-Halbjahr&nbsp;<\/a>\n\t\t\t<a href=\"https:\/\/www.stellamaris-seelenkalender.de\/?page_id=2306\" target=\"_self\">\n\t\t\t\t\t\tn\u00e4ch\u00adster Blog-Ein\u00adtrag Winter-Halbjahr&nbsp;<\/a>\n\t\t\t<a href=\"https:\/\/www.stellamaris-seelenkalender.de\/?page_id=136\" target=\"_self\">\n\t\t\t\t\t\tzur\u00fcck zur \u00dcbersicht&nbsp;<\/a>\n\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Die spiegel\u00adnden Mantren 10 K und 43&nbsp;r 10 K Zu som\u00admer\u00adlichen H\u00f6hen Erhebt der Sonne leuch\u00adt\u00adend Wesen sich; Es nimmt mein men\u00adschlich F\u00fchlen In seine Raumesweit\u00aden&nbsp;mit. Erah\u00adnend regt im Innern sich Empfind\u00adung, dumpf mir k\u00fcn\u00addend, Erken\u00adnen wirst du&nbsp;einst: Dich f\u00fchlte jet\u00adzt ein Gotteswe\u00adsen. 43 r In win\u00adter\u00adlichen Tiefen Erwarmt des Geistes wahres Sein; Es&nbsp;gibt\u2026<\/p>\n","protected":false},"author":1,"featured_media":0,"parent":0,"menu_order":0,"comment_status":"closed","ping_status":"closed","template":"","meta":{"wp_typography_post_enhancements_disabled":false,"footnotes":""},"class_list":["post-2331","page","type-page","status-publish","hentry"],"_links":{"self":[{"href":"https:\/\/www.stellamaris-seelenkalender.de\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/pages\/2331","targetHints":{"allow":["GET"]}}],"collection":[{"href":"https:\/\/www.stellamaris-seelenkalender.de\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/pages"}],"about":[{"href":"https:\/\/www.stellamaris-seelenkalender.de\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/types\/page"}],"author":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.stellamaris-seelenkalender.de\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/users\/1"}],"replies":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.stellamaris-seelenkalender.de\/index.php?rest_route=%2Fwp%2Fv2%2Fcomments&post=2331"}],"version-history":[{"count":3,"href":"https:\/\/www.stellamaris-seelenkalender.de\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/pages\/2331\/revisions"}],"predecessor-version":[{"id":3863,"href":"https:\/\/www.stellamaris-seelenkalender.de\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/pages\/2331\/revisions\/3863"}],"wp:attachment":[{"href":"https:\/\/www.stellamaris-seelenkalender.de\/index.php?rest_route=%2Fwp%2Fv2%2Fmedia&parent=2331"}],"curies":[{"name":"wp","href":"https:\/\/api.w.org\/{rel}","templated":true}]}}