{"id":2289,"date":"2024-05-20T23:20:48","date_gmt":"2024-05-20T21:20:48","guid":{"rendered":"https:\/\/www.stellamaris-seelenkalender.de\/?page_id=2289"},"modified":"2026-02-14T15:07:11","modified_gmt":"2026-02-14T14:07:11","slug":"blog-beitrag-1-2-copy-3-copy-7-copy-copy-copy-copy-copy-2-copy-copy","status":"publish","type":"page","link":"https:\/\/www.stellamaris-seelenkalender.de\/?page_id=2289","title":{"rendered":"Blog \u2014 Spiegelspr\u00fcche 8 H \u2014 45&nbsp;t"},"content":{"rendered":"\n\n\t<p>&nbsp;<\/p>\n<p><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" src=\"https:\/\/www.stellamaris-seelenkalender.de\/wp-content\/uploads\/2024\/05\/8-H-45-t-259x300.png\" alt width=\"259\" height=\"300\"><\/p>\n<h4><strong>Die spiegelnden Mantren 8 H und 45&nbsp;t<br>\n<\/strong><\/h4>\n<table width=\"639\">\n<tbody>\n<tr>\n<td width=\"311\"><strong>8 H<\/strong>\n<p><u>Es<\/u> <strong>w\u00e4chst<\/strong> der <strong>Sinne<\/strong> <u>Macht<\/u><\/p>\n<p><u>Im Bunde mit der<\/u> <strong>G\u00f6t\u00adter Schaf\u00adfen<\/strong>,<\/p>\n<p><u>Sie<\/u> <strong>dr\u00fcckt<\/strong> des <strong>Denkens<\/strong> <strong><em>Kraft<\/em><\/strong><\/p>\n<p><u>Zur<\/u> Traumes <strong>Dumpfheit<\/strong> mir <em>herab<\/em>.<\/p>\n<p><u>Wenn<\/u> <strong>g\u00f6t\u00adtlich&nbsp;Wesen<\/strong><\/p>\n<p><u>Sich<\/u> mein\u00ader<strong> Seele<\/strong> <u>einen will<\/u>,<\/p>\n<p><u>Muss<\/u> <strong>men\u00adschlich<\/strong> <strong>Denken<\/strong><\/p>\nIm Traumes\u00adsein sich still <strong>beschei\u00adden<\/strong>.<\/td>\n<td width=\"16\"><\/td>\n<td width=\"311\">\n<p><strong>45 t<\/strong><\/p>\n<p><u>Es<\/u> <strong>fes\u00adtigt<\/strong> sich <strong>Gedanken<\/strong><u>macht<\/u><\/p>\n<p><u>Im Bunde mit der<\/u> <strong>Geist\u00adge\u00adburt<\/strong>,<\/p>\n<p><u>Sie<\/u> <strong>hellt<\/strong> der <strong>Sinne<\/strong> dumpfe <strong><em>Reize<\/em><\/strong><\/p>\n<p><u>Zur<\/u> vollen <strong>Klarheit<\/strong> <em>auf<\/em>.<\/p>\n<p><u>Wenn<\/u> <strong>See\u00adlen\u00adf\u00fclle<\/strong><\/p>\n<p><u>Sich<\/u> mit dem <strong>Wel\u00adtenwer\u00adden<\/strong> <u>einen will<\/u>,<\/p>\n<p><u>Muss<\/u> <strong>Sin\u00adnesof\u00adfen\u00adbarung<\/strong><\/p>\n<p>Des Denkens Licht <strong>emp\u00adfan\u00adgen<\/strong>.<\/p>\n<\/td>\n<\/tr>\n<\/tbody>\n<\/table>\n<h4>Musik zum Mantra 8 H \u2014 sehnend-sehns\u00fcchtig \u2014 komponiert von Herbert Lippmann<\/h4>\n<audio class=\"wp-audio-shortcode\" id=\"audio-2289-1\" preload=\"none\" style=\"width: 100%;\" controls=\"controls\"><source type=\"audio\/mpeg\" src=\"https:\/\/www.stellamaris-seelenkalender.de\/wp-content\/uploads\/2024\/09\/8-H-Lippmann-Fraktal-KW-08-sehnend-sehnsuechtig-1\u00b405.mp3?_=1\"><a href=\"https:\/\/www.stellamaris-seelenkalender.de\/wp-content\/uploads\/2024\/09\/8-H-Lippmann-Fraktal-KW-08-sehnend-sehnsuechtig-1\u00b405.mp3\">https:\/\/www.stellamaris-seelenkalender.de\/wp-content\/uploads\/2024\/09\/8\u2011H-Lippmann-Fraktal-KW-08-sehnend-sehnsuechtig\u20111\u00b405.mp3<\/a><\/audio>\n<h4>Musik zum Mantra 45 t \u2014 gerechtsam \u2014 komponiert von Herbert Lippmann<\/h4>\n<audio class=\"wp-audio-shortcode\" id=\"audio-2289-2\" preload=\"none\" style=\"width: 100%;\" controls=\"controls\"><source type=\"audio\/mpeg\" src=\"https:\/\/www.stellamaris-seelenkalender.de\/wp-content\/uploads\/2025\/08\/45-t-Lippmann-Fraktal-KW-45-gerechtsam-034-31.7.25.mp3?_=2\"><a href=\"https:\/\/www.stellamaris-seelenkalender.de\/wp-content\/uploads\/2025\/08\/45-t-Lippmann-Fraktal-KW-45-gerechtsam-034-31.7.25.mp3\">https:\/\/www.stellamaris-seelenkalender.de\/wp-content\/uploads\/2025\/08\/45-t-Lippmann-Fraktal-KW-45-gerechtsam-034\u201331.7.25.mp3<\/a><\/audio>\n<h4><strong>Pfingsten und Valentinstag<br>\n<\/strong><\/h4>\n<p>Zu Pfin\u00adg\u00adsten feiern wir die Her\u00adabkun\u00adft des Heili\u00adgen Geistes auf die Gemein\u00adschaft der zw\u00f6lf J\u00fcnger mit Maria, der Mut\u00adter Jesu. Wir feiern die Vere\u00adini\u00adgung des au\u00dfer\u00admen\u00adschlichen, kos\u00admis\u00adchen und deshalb Heili\u00adgen Geistes mit der Men\u00adschheit, die sich als eine m\u00e4nnliche-patri\u00adar\u00adchalis\u00adche Zw\u00f6lfheit ver\u00adbun\u00adden mit ein\u00ader weib\u00adlich-m\u00fct\u00adter\u00adlichen Ein\u00adheit darstellt.<\/p>\n<p>Der Valentin\u00adstag am 14. Feb\u00adru\u00adar ist der 40. Tag nach dem 6. Jan\u00adu\u00adar, dem Tauf\u00adtag Jesu im Jor\u00addan und der 52 Tag nach dem 24 Dezem\u00adber, seinem Geburt\u00adstag. Die Zeitspanne von 40 Tagen beschreibt eine voll\u00adst\u00e4ndi\u00adge Ver\u00adwand\u00adlung, wie sie von der Aufer\u00adste\u00adhung bis Him\u00admelfahrt verge\u00adht \u2014 eine Vol\u00adlen\u00addung. Ein zweit\u00ader Aspekt der Vol\u00adlen\u00addung liegt in den 52 Tagen von der Christ\u00adge\u00adburt bis zum Valentin\u00adstag. Hier ist es ein in Tage \u00fcber\u00adset\u00adzter Jahreszyk\u00adlus von 52 Wochen, der sich run\u00addet. Sieht man von der f\u00fcr Ostern meist notwendi\u00adge Anpas\u00adsung ab, liegt der Valentin\u00adstag zumeist in der Woche 45 t und geh\u00f6rt schon deshalb zu diesem Mantra. Dar\u00fcber hin\u00adaus ist diese Zuge\u00adh\u00f6rigkeit auch inhaltlich begr\u00fcn\u00addet, wie sich zeigen wird.<\/p>\n<p>Obwohl mit dem Valentin\u00adstag meist andere Inhalte ver\u00adbun\u00adden wer\u00adden, ist er der 40. Tag nach der Taufe Jesu im Jor\u00addan. Von Jesus-Chris\u00adtus berichtet das Evan\u00adgeli\u00adum, dass er im Anschluss an die Taufe 40 Tage fastete. \u201eDanach trieb der Geist Jesus in die W\u00fcste. Dort blieb Jesus vierzig Tage lang und wurde vom Satan in Ver\u00adsuchung gef\u00fchrt. Er lebte bei den wilden Tieren und die Engel dien\u00adten ihm.\u201d (Markus 1,12\u201313) Diese 40 Tage enden am 14. Feb\u00adru\u00adar. Sie enden mit der \u00dcber\u00adwin\u00addung ein\u00ader dreifachen Ver\u00adsuchung durch die Wider\u00adsach\u00ader. Dadurch ste\u00adht der Valentin\u00adstag gle\u00adicher\u00adma\u00dfen auch f\u00fcr diese siegre\u00adiche Tat, f\u00fcr diesen Meilen\u00adstein. Denn hier\u00adbei geht es um den im Men\u00adschen wirk\u00adenden Geist, um das Ich, das sein irdis\u00adches Zer\u00adrbild, das Ego, \u00fcber\u00adwinden muss. Damit ist der Valentin\u00adstag die polare Erg\u00e4nzung zum Pfin\u00adgst\u00adfest, das den au\u00dferk\u00f6r\u00adper\u00adlichen, den Heili\u00adgen Geist feiert. Senk\u00adte sich der Heilige Geist zu Pfin\u00adg\u00adsten auf die J\u00fcnger nieder, so wurde hinge\u00adgen durch die \u00dcber\u00adwin\u00addung der Ver\u00adsuchung dem men\u00adschlichen, inkarnierten Ich durch Chris\u00adtus der Weg ge\u00f6ffnet, wieder auf\u00adsteigen zu k\u00f6n\u00adnen in die geistige Welt. Der Men\u00adsch wurde durch das Vor\u00adbild Christi bef\u00e4higt, die dreifache Ver\u00adsuchung sel\u00adber zu \u00fcberwinden.<\/p>\n<h4><strong>Die dreifache Versuchung Christi<\/strong><\/h4>\n<p>Bei der Taufe senk\u00adte sich der kos\u00admis\u00adche Geist in Gestalt ein\u00ader Taube auf Jesus herab und vere\u00adinigte sich mit ihm. Dieses Ereig\u00adnis \u00e4hnelt der pfin\u00adgstlichen Begabung mit dem Heili\u00adgen Geist. Was sich f\u00fcr Jesus-Chris\u00adtus w\u00e4hrend der vierzig Fas\u00adtent\u00adage in der W\u00fcste und deren Abschluss durch die dreifache Ver\u00adsuchung vol\u00adl\u00adzog, ist f\u00fcr den Men\u00adschen lebenslange Auf\u00adgabe. Rudolf Stein\u00ader sagt \u00fcber diese Pr\u00fc\u00adfun\u00adgen: \u201cEr [der Chris\u00adtus] hat\u00adte die Ver\u00adsuchung durchgemacht durch die Kraft des eige\u00adnen Innen\u00adwe\u00adsens, durch das, was wir heute beim Men\u00adschen sein Ich nen\u00adnen [nicht durch die Hil\u00adfe von Lehrern, wie es bei der bis dahin beste\u00adhen\u00adden Ein\u00adwei\u00adhung notwendig gewe\u00adsen war]. Er hat\u00adte erre\u00adicht, da\u00df er alle Anfech\u00adtun\u00adgen und Ver\u00adsuchun\u00adgen \u00fcber\u00adwun\u00adden hat\u00adte, die dem Men\u00adschen ent\u00adge\u00adgenkom\u00admen, wenn er hin\u00adun\u00adter\u00adsteigt in den astralis\u00adchen Leib, \u00c4ther\u00adleib und physis\u00adchen Leib. Das ist auch deut\u00adlich dargestellt. Alle Ego\u00adis\u00admen sind dargestellt, und zwar so, da\u00df wir \u00fcber\u00adall auf den h\u00f6ch\u00adsten Grad bei ihnen aufmerk\u00adsam gemacht werden.&nbsp;\u2026<\/p>\n<p>Diese drei Stufen der Ver\u00adsuchung lebt wie in einem Mod\u00adell, wie in einem Muster, die Chris\u00adtus-Wesen\u00adheit der Men\u00adschheit vor. Und indem es ein\u00admal erlebt wird au\u00dfer\u00adhalb der alten Mys\u00adte\u00adrien\u00adst\u00e4t\u00adten, erlebt wird durch die Kraft ein\u00ader Wesen\u00adheit, die in den drei men\u00adschlichen Leibern sel\u00adber lebt, wird der Impuls gegeben, damit die Men\u00adschheit in der Zukun\u00adft sel\u00adber im Fort\u00adlauf der Entwick\u00adelung so etwas erre\u00adichen kann: da\u00df der Men\u00adsch mit dem Ich, mit dem er in Malchuth [das \u201eReich\u201d, die 10. Sephi\u00adra, die Erden\u00adwelt geistig gese\u00adhen, A.F.], in dem Reiche sein kann, auch in die geistige Welt hin\u00adauf\u00adsteigen kann. Das sollte erre\u00adicht wer\u00adden, da\u00df das, was die zwei Wel\u00adten tren\u00adnt, nicht mehr beste\u00adht, und da\u00df der Men\u00adsch mit dem Ich, das in Malchuth lebt, in die geisti\u00adgen Wel\u00adten hin\u00adauf\u00adsteigen kann [selb\u00adst\u00adbe\u00adwusst bleiben kann, A.F.]. Das war f\u00fcr die Men\u00adschheit erre\u00adicht durch die \u00dcber\u00adwin\u00addung der Ver\u00adsuchung, wie sie im Matth\u00e4us-Evan\u00adgeli\u00adum (Matth. 4, 1\u201311) geschildert wird. Das war erre\u00adicht, da\u00df nun in ein\u00ader Wesen\u00adheit, die auf der Erde lebte, das Muster\u00adbild da war von dem Hin\u00adauf\u00adtra\u00adgen des Ich f\u00fcr das Reich in die h\u00f6heren Reiche und h\u00f6heren Wel\u00adten. \u201d (GA: 123, S.157ff)<\/p>\n<p>Vielle\u00adicht lassen sich diese drei Ver\u00adsuchun\u00adgen als drei Entwick\u00adlung\u00adsher\u00adaus\u00adforderun\u00adgen der Seele ver\u00adste\u00adhen, um mit den drei Erschei\u00adn\u00adungs\u00adfor\u00admen der Zeit \u2014 der Gegen\u00adw\u00e4r\u00adtigkeit, der lin\u00adearen und der zyk\u00adlis\u00adchen Zeit \u2014 geist\u00adgem\u00e4\u00df, nicht egozen\u00adtrisch umzuge\u00adhen. Von der Rei\u00adhen\u00adfolge der Ver\u00adsuchun\u00adgen folge ich nicht den Evan\u00adgelien, son\u00addern Rudolf Stein\u00aders Darstel\u00adlung im F\u00fcn\u00adften Evan\u00adgeli\u00adum (GA 148, S. 85ff). Hier schildert er auch, welche Wider\u00adsacher\u00adma\u00adcht jew\u00adeils am Werk&nbsp;ist.<\/p>\n<p>Die erste Versuchung<\/p>\n<p>Gegen\u00adw\u00e4r\u00adtig zu wer\u00adden gle\u00adicht dem Besteigen eines hohen Berges. Die Gegen\u00adw\u00e4r\u00adtigkeit, das ausstrahlende Bewusst\u00adseinslicht macht das \u201eReich\u201d, den See\u00adlen\u00adraum sicht\u00adbar. Luz\u00adifer wirkt seit dem S\u00fcn\u00adden\u00adfall in diesem See\u00adlen\u00adraum und verur\u00adsacht, dass das Bewusst\u00adseinslicht als eigenes Licht erlebt wird. Deshalb erlebt sich der Men\u00adsch egozen\u00adtrisch als Nabel der Welt und auch als ein von der Welt abge\u00adtren\u00adntes Eigen\u00adwe\u00adsen. Luz\u00adifer ver\u00adspricht dem Chris\u00adtus dieses See\u00adlen\u00adre\u00adich, wenn er ihn anbetet. Doch er wei\u00df um das wahre Reich, die Ewigkeit des Vater\u00adgottes. Dieses Reich hat in der zyk\u00adlis\u00adchen Zeit ihr irdis\u00adches Abbild und doch ist es nicht von dieser Welt.<\/p>\n<p>Die zweite Versuchung<\/p>\n<p>Auf der Spitze der lin\u00adearen Zeit zu ste\u00adhen, am Punkt der Gegen\u00adwart, gle\u00adicht dem Ste\u00adhen auf der Tem\u00adpelzinne. Von hier aus muss in jedem Moment neu der Schritt in eine unbekan\u00adnte Zukun\u00adft gewagt wer\u00adden, die von den Engeln, den geisti\u00adgen M\u00e4cht\u00aden f\u00fcr den Men\u00adschen bere\u00adit\u00adet wird. Die Engel dienen dem Men\u00adschen. Sie tra\u00adgen ihn, denn alle Lebe\u00adwe\u00adsen k\u00f6n\u00adnen nur in der jew\u00adeili\u00adgen Gegen\u00adwart leben. Rudolf Stein\u00ader sagt zu dieser Ver\u00adsuchung: \u201eDas ist in der Tat eine Sit\u00adu\u00ada\u00adtion, die als ein <strong>Hin\u00adun\u00adter\u00adst\u00fcrzen in den Abgrund<\/strong> geschildert wer\u00adden kann. So ist sie auch im Matth\u00e4us-Evan\u00adgeli\u00adum geschildert: wie ein Hin\u00adun\u00adter\u00adst\u00fcrzen in das, woran man bis jet\u00adzt nicht viel hat verder\u00adben k\u00f6n\u00adnen, in den \u00c4ther\u00adleib und physis\u00adchen Leib. Aber man sollte es nicht vor dem \u00dcber\u00adwinden der Lei\u00adden\u00adschaften und Emo\u00adtio\u00adnen [im Astralleib] haben. Die Chris\u00adtus-Wesen\u00adheit wei\u00df das, und sie ent\u00adgeg\u00adnet dem Ver\u00adsuch\u00ader, indem sie das sich Ent\u00adge\u00adgen\u00adstel\u00adlende durch die eigene Kraft \u00fcber\u00adwindet: \u00ab<strong>Du sollst die Wesen\u00adheit, der du dich \u00fcbergeben sollst, nicht selb\u00adst ver\u00adsuchen!<\/strong>\u00bb (Matth. 4, 7).\u201d (GA 123, 8. Vor\u00adtrag, S. 159f, Her\u00advorhe\u00adbung A.F.) Der Men\u00adsch soll sein Schick\u00adsal nicht leicht\u00adfer\u00adtig auf die Probe stellen, sich nicht in den Abgrund st\u00fcrzen im Glauben, das der \u00c4ther\u00adleib, der Zeit\u00aden- oder Leben\u00adskr\u00e4fteleib, ihn vor jedem Schaden bewahren wird. Bei dieser Ver\u00adsuchung wirken Luz\u00adifer und Ahri\u00adman gemein\u00adsam. Sie k\u00e4mpfen um die Beziehung des Men\u00adschen zur Zukun\u00adft, denn die Lebenss\u00adchritte d\u00fcr\u00adfen wed\u00ader durch Angst block\u00adiert, noch durch Gr\u00f6\u00dfen\u00adwahn motiviert werden.<\/p>\n<p>Die dritte Versuchung<\/p>\n<p>Die zyk\u00adlis\u00adche Zeit ist etwas Abgeschlossenes, vol\u00adlen\u00addetes. Der Zyk\u00adlus als solch\u00ader, ohne dass die lin\u00adeare Zeit mitgedacht wird, vol\u00adlzieht sich ohne jede Vari\u00ada\u00adtion. Die Him\u00admel\u00adsk\u00f6r\u00adp\u00ader wan\u00addern auf ihren Bah\u00adnen wie eine Him\u00admelsmechanik. Der Zyk\u00adlus ist \u201eStein\u201d. In alter Zeit war er Tr\u00e4ger und Bildge\u00adbungsver\u00adfahren der Urweisheit. Damals n\u00e4hrte er die Men\u00adschen, er war \u201eBrot\u201d und soll es wieder wer\u00adden. Doch die alte Weisheit starb in den Raum hinein, wurde mate\u00adri\u00adal\u00adis\u00adtisch. Der Zeit-Raum wurde zum irdis\u00adchen Raum, die Zeit-Welt zur Raum-Welt. N\u00e4hren kann die zyk\u00adlis\u00adche Zeit die Seele nur, wenn im Zyk\u00adlus das geistige Wort geh\u00f6rt wird, wenn der Zeit-Raum zum Res\u00ado\u00adnanzraum f\u00fcr den Geist wird, wie es z.B. der See\u00adlenkalen\u00adder sein kann. Bei dieser Ver\u00adsuchung tritt Ahri\u00adman an Chris\u00adtus her\u00adan, sagt Rudolf Stein\u00ader. Hier geht es um die Beziehung des Men\u00adschen zur Ver\u00adgan\u00adgen\u00adheit. Nur der Zeit\u00adstrom aus der Ver\u00adgan\u00adgen\u00adheit, nur Ursache und Wirkung sollen Bedeu\u00adtung haben. Nur das Gewe\u00adsene soll den Men\u00adschen n\u00e4hren.<\/p>\n<p>Auch wenn die let\u00adz\u00adtendliche \u00dcber\u00adwin\u00addung der Wider\u00adsach\u00ader erst mit der Aufer\u00adste\u00adhung geschah, bildete die dreifache Zur\u00fcck\u00adweisung der Ver\u00adsuchun\u00adgen den Beginn des Chris\u00adtuswirkens unter den Men\u00adschen. Die vom Chris\u00adtus vorverk\u00fcndigte Aus\u00adgie\u00dfung des Heili\u00adgen Geistes zu Pfin\u00adgst\u00adfest bildet dage\u00adgen den Abschluss des direk\u00adten Christuswirkens.<\/p>\n<h4><strong>\u00dcber die Spiegelspr\u00fcche 8 H und 45&nbsp;t<br>\n<\/strong><\/h4>\n<p>Die Mantren 8 H und 45 t entsprechen sich gram\u00adma\u00adtisch ganz beson\u00adders stark, weisen jedoch durchg\u00e4ngig kon\u00adtrastierende Worte auf. Das Pfin\u00adgst-Mantra 8 H ist aus der Per\u00adspek\u00adtive eines Ich-Sprech\u00aders geschrieben, das Mantra 45 t dage\u00adgen in der unbeteiligten, beobach\u00adt\u00aden\u00adden drit\u00adten Person.<\/p>\n<p>Bei\u00adde Mantren han\u00addeln von Macht. Das Mantra 8 H spricht von der wach\u00adsenden Macht der Sinne, die die Denkkraft zur Dumpfheit des Traumzu\u00ads\u00adtands her\u00adab\u00addr\u00fcck\u00aden. Das Mantra 45 t schildert, dass sich die Gedanken\u00admacht fes\u00adtigt und die dumpfen Reize der Sinne zur vollen Klarheit aufhellt. Im Mantra 8 H liegt die \u00dcber\u00adma\u00adcht auf der Wahrnehmungs\u00adseite der Seele (das Som\u00admer-Hal\u00adb\u00adjahr) auf dem tr\u00e4u\u00admenden Hinein\u00adschlafen in die Wahrnehmung (wie Rudolf Stein\u00ader den Wahrnehmung\u00adsprozess schildert). Im Mantra 45 t \u00fcber\u00adwiegt die Macht des Denkens in der Seele (das Win\u00adter-Hal\u00adb\u00adjahr), das die Sin\u00adnes\u00adreize ver\u00adar\u00adbeit\u00adet, um sie zur vollen Klarheit aufzuhellen. In bei\u00adden Mantren geht es also um die jew\u00adeilige Macht, um die Kom\u00adpe\u00adtenz eines \u201eK\u00f6nigs\u201d in seinem Reich. \u201eK\u00f6nig\u201d sind im Mantra 8 H die Sinne im \u201eReich des Som\u00admer-Hal\u00adb\u00adjahres\u201d, im Mantra 45 t die Gedanken\u00admacht im \u201eReich des Winter-Halbjahres\u201d.<\/p>\n<p>Von bei\u00adden Prozessen wird gesagt, dass sie im Bunde mit etwas geschehen. Sie sind also ver\u00adbun\u00adden \u2014 oder vielle\u00adicht auch gebun\u00adden an&nbsp;etwas.<\/p>\n<p>Im Mantra 8 H w\u00e4chst die Macht der Sinne im Bunde mit dem Schaf\u00adfen der G\u00f6t\u00adter. Die Macht der Sinne kor\u00adre\u00adspondiert also mit dem Schaf\u00adfen\u00adsprozess der G\u00f6t\u00adter \u2014 mit dem nicht men\u00adschlichen, son\u00addern g\u00f6t\u00adtlichem sch\u00f6pferischen Prozess, der die Au\u00dfen\u00adwelt des Men\u00adschen, die Natur\u00adre\u00adiche fortw\u00e4hrend erschafft und belebt \u2011 die Wahrnehmungswelt bere\u00adit\u00adstellt. Rudolf Stein\u00ader beschreibt im Zusam\u00admen\u00adhang mit der Entwick\u00adlung des Men\u00adschen durch die Erdinkar\u00adna\u00adtio\u00adnen, wie die sch\u00f6pferischen Geis\u00adter, die Geis\u00adter der Form, auch Elo\u00adhim genan\u00adnt, Wesens\u00adglied f\u00fcr Wesens\u00adglied dem Men\u00adschen hinopfern. Er sagt: \u201eViertens: nun kommt der Erden\u00adzu\u00ads\u00adtand. Der Men\u00adsch bildet sich in der Erde\u00adnan\u00adlage seinen Leib aus den Ele\u00admenten der Erde. Es kom\u00admen her\u00fcber die hohen Son\u00adnen\u00adwe\u00adsen\u00adheit\u00aden; die Geis\u00adter der Form opfern wiederum ihr nieder\u00adstes Glied, das Ich, ganz hin. Sie behal\u00adten f\u00fcr sich dann als ihr nieder\u00adstes Glied <strong>Man\u00adas, das Geist\u00adselb\u00adst, die flu\u00adtende Weisheit der Welt<\/strong>. Die umgibt uns als das nieder\u00adste Glied der Geis\u00adter der Form. In diesem Weisheit\u00adsleben der Geis\u00adter der Form leben, weben und sind wir.\u201d (<a href=\"https:\/\/anthrowiki.at\/Titanen#Literatur\" target=\"_blank\" rel=\"noopener\">Lit.<\/a>: <a href=\"https:\/\/odysseetheater.org\/GA\/Buecher\/GA_266a.pdf#page=350&amp;view=Fit\" target=\"_blank\" rel=\"noopener\">GA 266a, S. 350<\/a>, Her\u00advorhe\u00adbung A.F.) Die mit der Macht der Sinne ver\u00adbun\u00adde\u00adnen G\u00f6t\u00adter denke ich mir als diese flu\u00adtende Weisheit der Welt, als das Geist\u00adselb\u00adst der Elohim.<\/p>\n<p>Im Mantra 45 t dage\u00adgen fes\u00adtigt sich die Gedanken\u00admacht im Bunde mit der Geist\u00adge\u00adburt. Als irdis\u00adches Wesen wird der Men\u00adsch von sein\u00ader leib\u00adlichen Mut\u00adter geboren und leib\u00adlich in die Welt gebracht. Erfasst er sich jedoch als Ich und in diesem Zusam\u00admen\u00adhang als Geist, so gle\u00adicht dies ein\u00ader nicht leib\u00adlichen Neuge\u00adburt, der Geburt aus dem Geist \u2014 sein\u00ader Geist\u00adge\u00adburt. Und dieses Ereig\u00adnis wirkt fes\u00adti\u00adgend auf seine Gedanken\u00admacht. Nun erst kann der Men\u00adsch die dumpfen Reize der Sinne zur vollen Klarheit aufhellen, oder: nun erst \u2014 von der geisti\u00adgen Per\u00adspek\u00adtive aus \u2014 kann er die von der materiellen Welt stam\u00admenden, also dumpfen Sin\u00adnes\u00adreize so durch\u00addrin\u00adgen, dass sie geist\u00addurch\u00adl\u00e4s\u00adsig wer\u00adden \u2014 also voll\u00adst\u00e4ndig klar. Im Bunde mit der Geist\u00adge\u00adburt, dem eige\u00adnen Geist-Sein ver\u00e4n\u00addert sich, was die Sinne dem Men\u00adschen von der Welt mit\u00adteilen. F\u00fcr die Macht der Gedanken wird die geistige Seite der Materie sicht\u00adbar, der Sin\u00adnen\u00adschleier durchdringbar.<\/p>\n<p>Nach der Schilderung der jew\u00adeili\u00adgen Aus\u00adgangslage, fol\u00adgt in bei\u00adden Mantren ein Satzge\u00adf\u00fcge, das Abh\u00e4ngigkeit\u00aden deut\u00adlich macht: \u201cWenn \u2026 will, \u2026 muss \u2026\u201d Wenn also eine wol\u00adlende Instanz da ist, muss sich das Andere entsprechend dazu verhalten.<\/p>\n<p>Im Pfin\u00adgst\u00admantra 8 H ist die wol\u00adlende Instanz das g\u00f6t\u00adtliche Wesen, im Mantra 45 t die See\u00adlen\u00adf\u00fclle. Ein Wesen kann selb\u00adstver\u00adst\u00e4ndlich wollen, erst recht ein g\u00f6t\u00adtlich\u00ades \u2014 doch kann dies auch etwas, das als See\u00adlen\u00adf\u00fclle charak\u00adter\u00adisiert wird? Was ist die Seelenf\u00fclle?<\/p>\n<p>Zun\u00e4chst ein Blick zur\u00fcck auf den ersten Teil der Mantren. Im Pfin\u00adgst\u00admantra 8 H sind es <em>mehrere G\u00f6t\u00adter<\/em>, mit denen der Sinne Macht, w\u00e4hrend sie anschwillt, im Bunde ist und gemein\u00adsam mit diesen G\u00f6t\u00adtern die Denkkraft in den Traumzu\u00ads\u00adtand her\u00adab\u00add\u00e4mpft. Zu dieser Mehrzahl an G\u00f6t\u00adtern tritt das <em>eine g\u00f6t\u00adtliche Wesen<\/em> hinzu, das sich mit \u201emein\u00ader\u201d \u2014 mit der Seele des Ich-Sprech\u00aders und damit des Lesers \u2014 einen will. Ein Bild dr\u00e4ngt sich auf: die sechs Sonnenelo\u00adhim als die Vielzahl der schaf\u00adfend\u00aden G\u00f6t\u00adter mit Jahve, dem siebten \u2014 dem einzel\u00adnen -, der als \u201eIch-bin-der-ich-bin\u201d sich einen will mit der men\u00adschlichen Seele.<\/p>\n<p>Im Mantra 45 t zeigt sich ein umgekehrtes Bild. Hier ist es die <em>eine Geist\u00adge\u00adburt<\/em>, die mit der sich fes\u00adti\u00adgen\u00adden Gedanken\u00admacht im Bunde ist und die Sin\u00adnes\u00adreize aufhellt. Zur Geist\u00adge\u00adburt tritt nun kein Wesen hinzu, son\u00addern die <em>See\u00adlen\u00adf\u00fclle<\/em>, also eine Viel\u00adheit. Die See\u00adlen\u00adf\u00fclle will sich nicht mit einem Wesen einen, sie will sich mit dem Wel\u00adtenwer\u00adden, mit dem Entwick\u00adlungs\u00adgang der Welt&nbsp;einen.<\/p>\n<p>Im Mantra 8 H zeigt sich eine Vielzahl an G\u00f6t\u00adtern schaf\u00adfend in der Welt, im Au\u00dfen. Doch einziehen in die Seele, sich mit ihr einen will sich ein einziges g\u00f6t\u00adtlich\u00ades Wesen. Wieder genau kom\u00adple\u00admen\u00adt\u00e4r ist es im Mantra 45 t. Hier zeigt sich die Geist\u00adge\u00adburt als ein Einzelnes. Sie zeigt sich, ohne dass dies im Mantra expliz\u00adit aus\u00adge\u00adsprochen w\u00fcrde, als ein Wesen, das innen, in der Seele, vorzustellen ist. Doch einen will sich die See\u00adlen\u00adf\u00fclle, eine Vielzahl mit einem Au\u00dfen \u2014 mit dem Wel\u00adtenwer\u00adden. Die Bewe\u00adgung vol\u00adlzieht sich also im Pfin\u00adgst\u00admantra 8 H von au\u00dfen nach innen, im Mantra 45 t von innen nach&nbsp;au\u00dfen.<\/p>\nNochmal \u2014 was ist die See\u00adlen\u00adf\u00fclle? Im Pro\u00adlog des Johannes Evan\u00adgeli\u00adums hei\u00dft es: \u201eUnd von sein\u00ader <strong>F\u00fclle<\/strong> (griech. \u03c0\u03bb\u03b7\u03c1\u03c9\u03bc\u03b1\u03c4\u03bf\u03c2 plero\u00admatos) haben wir alle genom\u00admen, Gnade um Gnade.\u201d (Joh 1,16&nbsp;LUT)<br>\nRudolf Stein\u00ader f\u00fchrt dazu aus: \u201cUnd nun wer\u00adden bedeut\u00adsame Worte gesagt: \u00abDenn aus dessen <strong>F\u00fclle<\/strong> haben wir alle ent\u00adnom\u00admen Gnade \u00fcber Gnade\u00bb (1, 16). Viele Men\u00adschen gibt es, die sich Chris\u00adten nen\u00adnen und die \u00fcber das Wort \u00abF\u00fclle\u00bb hin\u00adwe\u00adgle\u00adsen, die sich bei diesem Wort nichts beson\u00adders Genaues denken. \u00abPlero\u00adma\u00bb hei\u00dft nach dem Griechis\u00adchen \u00abdie F\u00fclle\u00bb. .\u2026 Was ist denn nun Plero\u00adma, die F\u00fclle? Nur der kann es ver\u00adste\u00adhen, der da wei\u00df, da\u00df man in den alten Mys\u00adte\u00adrien von dem Plero\u00adma oder der F\u00fclle als von etwas ganz Bes\u00adtimmtem gesprochen hat. Denn man hat damals schon die Lehre vertreten, da\u00df, als sich zuerst offen\u00adbarten diejeni\u00adgen geisti\u00adgen Wesen\u00adheit\u00aden, die bis zur G\u00f6t\u00adtlichkeit aufgestiegen waren w\u00e4hrend des alten Mon\u00addes, die Elo\u00adhim, ein\u00ader sich von ihnen tren\u00adnte: Ein\u00ader blieb auf dem Mond und strahlte von dort zur\u00fcck die Kraft der Liebe, bis die Men\u00adschen gen\u00fc\u00adgend reif waren f\u00fcr das Licht der \u00fcbri\u00adgen sechs Elo\u00adhim. So unter\u00adschied man Jahve, den Einzel\u00adgott, den R\u00fcck\u00adstrahler und die aus sechs beste\u00adhende F\u00fclle der Got\u00adtheit, \u00abPlero\u00adma\u00bb. Da aber mit dem Gesamt\u00adbe\u00adwu\u00dft\u00adsein des Son\u00adnen\u00adl\u00ado\u00adgos der Chris\u00adtus gemeint ist, mu\u00dfte man, wenn man auf ihn hin\u00addeutete, sprechen von der F\u00fclle der G\u00f6t\u00adter. Diese tiefe Wahrheit ver\u00adbirgt sich dahin\u00adter: \u00abDenn aus dem Plero\u00adma haben wir alle ent\u00adnom\u00admen Gnade \u00fcber Gnade.\u00bb\u201d (Lit.: GA 103, S. 78f, Her\u00advorhe\u00adbun\u00adgen A.F.)\n<p>Auch bei der Geburts\u00adgeschichte im Luka\u00adse\u00advan\u00adgeli\u00adum wird die F\u00fclle erw\u00e4h\u00adnt, die F\u00fclle der himm\u00adlis\u00adchen Heer\u00adscharen erscheint den Hirten, nach\u00addem der Engel des Her\u00adrn gesprochen hat\u00adte: \u201cUnd mit einem Male war um den Engel die <strong>F\u00fclle<\/strong> der himm\u00adlis\u00adchen Engelch\u00f6re ver\u00adsam\u00admelt; ihr Lobge\u00adsang t\u00f6nte zum g\u00f6t\u00adtlichen Wel\u00adtengrund empor: Geof\u00adfen\u00adbaret sei Gott in den H\u00f6hen und Friede auf Erden den Men\u00adschen, die eines guten Wil\u00adlens sind.\u201d (Luk. 2;13 \u2014 14, \u00dcber\u00adset\u00adzung Emil Bock, Her\u00advorhe\u00adbung A.F.)<\/p>\n<p>Hier, so sagt Rudolf Stein\u00ader, bedeutet die F\u00fclle der himm\u00adlis\u00adchen Heer\u00adscharen den K\u00f6r\u00adp\u00ader der Ver\u00adwand\u00adlung, den Nir\u00admanakaya des Bud\u00addha. \u201cUnd als das wichtig\u00adste Ereig\u00adnis auf der Erde vor\u00adbere\u00adit\u00adet wurde und die Hirten auf dem Felde waren, da erschien ihnen eine Indi\u00advid\u00adu\u00adal\u00adit\u00e4t aus den geisti\u00adgen H\u00f6hen und verk\u00fcn\u00addete ihnen das, was eben im Lukas-Evan\u00adgeli\u00adum geschildert wird: Und hinzu trat\u00aden zu dem Engel \u00abhimm\u00adlis\u00adche Heer\u00adscharen\u00bb. Wer war&nbsp;das?<\/p>\n<p>Was hier den Hirten im Bilde ent\u00adge\u00adgen\u00adtrat, das war der verk\u00adl\u00e4rte Bud\u00addha, der Bod\u00adhisatt\u00adva der alten Zeit\u00aden, das\u00adjenige Wesen in sein\u00ader geisti\u00adgen Gestalt, das durch Jahrtausende und Jahrtausende den Men\u00adschen die Botschaft der Liebe und des Mitlei\u00addes gebracht hat\u00adte. Jet\u00adzt, nach\u00addem es seine let\u00adzte Inkar\u00adna\u00adtion auf der Erde hin\u00adter sich hat\u00adte, schwebte es in geisti\u00adgen H\u00f6hen und erschien in Him\u00admelsh\u00f6hen den Hirten neben dem Engel, der ihnen das Ereig\u00adnis von Pal\u00e4sti\u00adna vorherverk\u00fcn\u00addete.\u201d (GA 114, S.&nbsp;50)<\/p>\n<p>Men\u00adschenkundlich betra\u00adchtet ist dieser Nir\u00admanakaya das Geist\u00adselb\u00adst. Rudolf Stein\u00ader sagt: \u201cUnd in dem Augen\u00adblick, in dem der Astralleib so weit ist, da\u00df er ganz durchgear\u00adbeit\u00adet ist, da dr\u00fcckt sich die ganze neue Form des Astralleibes, des Geist\u00adselb\u00adstes, in den \u00c4ther\u00adleib hinein, so da\u00df dann der \u00c4ther\u00adleib ein Abdruck ist dieses also umgear\u00adbeit\u00adeten Astralleibes. \u2026 Kurz, Sie sehen, wir haben damit geschildert eine beson\u00adders hohe Wesen\u00adheit, die im emi\u00adnen\u00adtesten Sinn weit gekom\u00admen ist dadurch, da\u00df sie das ganze Geist\u00adselb\u00adst entwick\u00adelt hat. Diese Wesen\u00adheit wird nun in der \u00f6stlichen Wis\u00adsenschaft Nir\u00admanakaya genan\u00adnt, denn es hat sein Astralleib, sein astralis\u00adch\u00ader Kaya die Stufe erre\u00adicht, wo er keine \u00dcber\u00adreste hin\u00adter\u00adl\u00e4\u00dft. Das ist ein Nir\u00admanakaya.\u201d (Lit.: GA 110, S.&nbsp;149ff)<\/p>\n<p>Die See\u00adlen\u00adf\u00fclle im Mantra 45 t ver\u00adste\u00adhe ich als das Zukun\u00adfts\u00adbild des Geist\u00adselb\u00adst, als den Astralleib, der auf dem Wege ist, Geist\u00adselb\u00adst zu wer\u00adden. Und daf\u00fcr will sich die See\u00adlen\u00adf\u00fclle mit dem Wel\u00adtenwer\u00adden einen \u2014 die Seele will in den Strom des Wer\u00addens, in den irdis\u00adchen Zeit\u00adstrom ein\u00adtreten. Sie will wieder inkarnieren.<\/p>\n<p>Nun fol\u00adgt in bei\u00adden Mantren die Kon\u00adse\u00adquenz, die sich aus dem ge\u00e4u\u00dferten Willen ergibt. Sie ist bedin\u00adgungs\u00adlos. \u201cWenn \u2026 will, \u2026 muss \u2026\u201d lautet das Satzschema.<\/p>\n<p>Im Mantra 8 H muss das men\u00adschliche Denken sich im Traumes\u00adsein still beschei\u00adden, wenn das g\u00f6t\u00adtliche Wesen sich der eige\u00adnen, \u201emein\u00ader\u201d Seele einen will. Erst an dieser Stelle wird durch das besitzer\u00adgreifende F\u00fcr\u00adwort der ersten Per\u00adson Sin\u00adgu\u00adlar im Mantra deut\u00adlich, dass es einen sich reflek\u00adtieren\u00adden, wachen Ich-Sprech\u00ader gibt. Und die seel\u00adis\u00adche Sit\u00adu\u00ada\u00adtion, die dieser Ich-Sprech\u00ader wahrn\u00adimmt, ist jedem gut bekan\u00adnt. Das men\u00adschliche Denken muss sich still beschei\u00adden, es muss im Traumzu\u00ads\u00adtand sein, wenn das g\u00f6t\u00adtliche Wesen sich der eige\u00adnen Seele vere\u00adinen will. Der irdis\u00adche Ver\u00adstand, der wie ein M\u00fchlrad im Kopf dreht und st\u00e4ndig spricht, muss zum Schweigen gebracht wer\u00adden, soll eine h\u00f6here Macht, ein g\u00f6t\u00adtlich\u00ades Wesen, sich mit der Seele vere\u00adinen \u2014 darin leben. Die Aus\u00adgie\u00dfung des Heili\u00adgen Geistes wird als die Taufe mit Feuer beschrieben. Soll sich im Men\u00adschen das Taufgeschehen Jesu im Kleinen wieder\u00adholen, der g\u00f6t\u00adtliche Geist Woh\u00adnung nehmen im Men\u00adschen, muss das men\u00adschlich-irdis\u00adche Denken still und beschei\u00adden zur Seite treten.<\/p>\n<p>Im Mantra 45 t muss die Sin\u00adnesof\u00adfen\u00adbarung das Licht des Denkens emp\u00adfan\u00adgen, wenn die See\u00adlen\u00adf\u00fclle sich mit dem Wel\u00adtenwer\u00adden einen will. Das Denken muss also aktiv sein und Licht erzeu\u00adgen, Erken\u00adnt\u00adnis her\u00advor\u00adbrin\u00adgen auf der Grund\u00adlage der Offen\u00adbarung, die das Wahrgenommene trans\u00adportiert, der Sin\u00adnesof\u00adfen\u00adbarung. Nicht was die Sinne wahrnehmen soll Grund\u00adlage des Denkens sein, son\u00addern Sin\u00adnesof\u00adfen\u00adbarung. Das Urbild hin\u00adter der einzel\u00adnen Wahrnehmung soll zun\u00e4chst geschaut wer\u00adden. Und dieses Geof\u00adfen\u00adbarte durch die Sinne, das muss Licht emp\u00adfan\u00adgen aus dem Denken.<\/p>\n<p>Auch das Plero\u00adma, also die F\u00fclle wird von Rudolf Stein\u00ader als Licht, sog\u00adar als schaf\u00adfend\u00ades Licht beze\u00adich\u00adnet. \u201cVon dem schaf\u00adfend\u00aden Lichte sprechen die Gnos\u00adtik\u00ader, die \u00e4gyp\u00adtis\u00adchen Mys\u00adtik\u00ader, die Mys\u00adtik\u00ader des Mit\u00adte\u00adlal\u00adters. Sie nen\u00adnen es das \u00c4onen\u00adlicht. Es ist ein Licht, welch\u00ades vom Mys\u00adtik\u00ader aus die Gegen\u00adst\u00e4nde um ihn her zu lebendi\u00adgem Leben erweckt. [Dies Licht strahlt also vom Mys\u00adtik\u00ader aus und erm\u00f6glicht die mys\u00adtis\u00adche Schau, A.F.] Das ist das Plero\u00adma der Gnos\u00adtik\u00ader. So f\u00fchlt sich der Mys\u00adtik\u00ader in dem Wel\u00adtenlicht beseligt. Er f\u00fchlt sich beseligt ver\u00adwebt mit diesem \u00c4onen\u00adlicht. Da ist er nicht getren\u00adnt von der Wesen\u00adheit der Dinge; da ist er teil\u00adhaftig der unmit\u00adtel\u00adbaren Sch\u00f6pfer\u00adkraft. Das ist, was der Mys\u00adtik\u00ader als seine Beseli\u00adgung in dem sch\u00f6pferischen Lichte beze\u00adich\u00adnet.\u201d (Lit.: GA 051, S.&nbsp;214)<\/p>\n<p>Rudolf Stein\u00ader hat die F\u00fclle, das Plero\u00adma, schon in den ange\u00adf\u00fchrten Zitat\u00aden mit ganz unter\u00adschiedlichen Inhal\u00adten ver\u00adbun\u00adden. Er hat das Plero\u00adma zum einen als die Gesamtheit der sechs Son\u00adnen-Elo\u00adhim und damit als den kos\u00admis\u00adchen Chris\u00adtus\u00adgeist charak\u00adter\u00adisiert, zum zweit\u00aden als den Nir\u00admanakaya des Bud\u00addha, zum drit\u00adten als das Geist\u00adselb\u00adst und zum vierten als das Erken\u00adnt\u00adnis\u00adlicht der mys\u00adtis\u00adchen&nbsp;Schau.<\/p>\n<p>Vielle\u00adicht vere\u00adint all diese Aspek\u00adte der F\u00fclle, des Plero\u00adma, was f\u00fcr alle Wesen der drit\u00adten Hier\u00adar\u00adchie (Engel, Erzen\u00adgel, Archai) gesagt wird. Ihre Art wahrzunehmen ist gle\u00adichzeit\u00adig Selb\u00adstof\u00adfen\u00adbarung. Johann Wolf\u00adgang von Goethe charak\u00adter\u00adisiert diese ausstrahlende Art des Wahrnehmens so:<\/p>\nIch wache ja! O la\u00dft sie walten,<br>\nDie unver\u00adgle\u00adich\u00adlichen Gestalten,<br>\nWie sie dor\u00adthin mein Auge schickt!<br>\n(Faust II, 2. Akt, Am untern Peneios)\n<p>Die Viel\u00adheit geistiger Kom\u00adpe\u00adtenz und die ganz anders geart\u00adete Wahrnehmung, die ein Offen\u00adbaren ist, muss mit der See\u00adlen\u00adf\u00fclle also mitgedacht werden.<\/p>\n<p>Ein wenig freier l\u00e4sst sich der zweite Teil des Mantras vielle\u00adicht so wiedergeben: Wenn die See\u00adlen\u00adf\u00fclle, \u2014 das seel\u00adisch son\u00adnen\u00adhaft ausstrahlende, sich zur Offen\u00adbarung brin\u00adgende, zuk\u00fcn\u00adftige Geist\u00adselb\u00adst \u2014 wieder inkarnieren will, muss die von der Welt bere\u00adit\u00adgestellte Sin\u00adnesof\u00adfen\u00adbarung es sich gefall\u00aden lassen, dass das sch\u00f6pferische Licht des Denkens, hin\u00adter dem die Geist\u00adge\u00adburt ste\u00adht, gestal\u00adtend ein\u00adgreift. Wenn die Sin\u00adnesof\u00adfen\u00adbarung das Licht des Denkens empf\u00e4ngt, befruchtet das Den\u00adklicht (der Geist\u00adge\u00adburt) gle\u00adichzeit\u00adig die Sin\u00adnesof\u00adfen\u00adbarung, denn eine Empf\u00e4ng\u00adnis ist aus der anderen Per\u00adspek\u00adtive betra\u00adchtet eine Befruchtung.<\/p>\n<p>Diese lichtemp\u00adfan\u00adgende Sin\u00adnesof\u00adfen\u00adbarung (45 t) m\u00f6chte ich das erschaf\u00adfende Wahrnehmen nen\u00adnen. In ihr tritt das Licht des Denkens erst in Erschei\u00adn\u00adung \u2014 wie das Beleuchtete das \u00e4u\u00dfere Licht sicht\u00adbar macht. Wir ken\u00adnen dieses erschaf\u00adfende Licht alle \u2014 oft jedoch von der unsch\u00f6\u00adnen Seite. Wie oft geschieht es, dass etwas hineinge\u00adse\u00adhen wird, das \u00e4u\u00dfer\u00adlich betra\u00adchtet nicht da \u2014 oder nicht so \u2014 ist. Ego\u00adis\u00adtis\u00adche Bestre\u00adbun\u00adgen der Seele f\u00f6rdern diese Nei\u00adgung, nutzen sie aus, verblenden den Men\u00adschen. Das Helfer\u00adsyn\u00addrom ist solch ein Ph\u00e4nomen, bei dem sich die betr\u00ade\u00adf\u00adfende Per\u00adson f\u00fcr vol\u00adlkom\u00admen selb\u00adst\u00adlos h\u00e4lt, in Wirk\u00adlichkeit jedoch Vorteile (Selb\u00adst\u00adwert\u00adsteigerung, Anspruch auf Dankbarkeit und Liebe) aus ihren Hil\u00adfeleis\u00adtun\u00adgen zieht. Ein weit\u00aderes Neg\u00ada\u00adtiv-Beispiel ist der Narziss\u00admus, bei dem sich der Betr\u00ade\u00adf\u00adfende nur sel\u00adber sieht. Ein pos\u00adi\u00adtives Beispiel f\u00fcr dieses sch\u00f6pferische Sehen ist der liebevolle Blick, der auf die M\u00f6glichkeit\u00aden, auf die best\u00adm\u00f6gliche Ver\u00adsion fokussiert, statt auf die Unvol\u00adlkom\u00admen\u00adheit\u00aden der gegen\u00adw\u00e4r\u00adti\u00adgen Version.<\/p>\n<p>Im Pfin\u00adgst\u00admantra 8 H wird nicht die Empf\u00e4ng\u00adnis, son\u00addern die Befruch\u00adtung geschildert. Sie geschieht, wenn das g\u00f6t\u00adtliche Wesen sich mein\u00ader Seele einen will und das eigene Denken nicht st\u00f6rend wirkt. Als Geist\u00adge\u00adburt erscheint dieses g\u00f6t\u00adtliche Wesen im spiegel\u00adnden Mantra 45&nbsp;t.<\/p>\n<p>Im Valentins-Mantra 45 t wird die weib\u00adliche Seite geschildert, die Empf\u00e4ng\u00adnis. Die Geist\u00adge\u00adburt ist hier eine Tat\u00adsache und wirkt von der Zukun\u00adft here\u00adin. Aktiv wird die See\u00adlen\u00adf\u00fclle, die weib\u00adliche Z\u00fcge tr\u00e4gt. Sie will sich mit dem Wel\u00adtenwer\u00adden einen. Ich ver\u00adste\u00adhe sie als der seel\u00adis\u00adche Aspekt des Plero\u00adma, als eine Viel\u00adheit, die nur gemein\u00adsam eine Ganzheit bildet \u2014 so wie die Wochen im Jahr sich zum Jahreskreis zusam\u00admen\u00adf\u00fc\u00adgen. Als das Schaf\u00adfen der G\u00f6t\u00adter erscheint die mit dem Wel\u00adtenwer\u00adden vere\u00adinte See\u00adlen\u00adf\u00fclle im Pfin\u00adgst-Mantra 8&nbsp;H.<\/p>\n<p>Zum Abschluss sei gefragt, ob Aspek\u00adte der dreifachen Ver\u00adsuchung bzw. Hin\u00adweise auf die mit ihnen ver\u00adbun\u00adde\u00adnen Entwick\u00adlungsauf\u00adgaben in den Mantren zu find\u00aden&nbsp;sind.<\/p>\n<p>Die erste Versuchung<\/p>\n<p>Im Mantra 8 H wird geschildert, wie das men\u00adschliche Denken sich ver\u00adhal\u00adten muss, wenn es dem g\u00f6t\u00adtlichen Wesen Raum geben darf. Hier tritt der Men\u00adsch mit sein\u00ader Egozen\u00adtrik zur\u00fcck, das Denken beschei\u00addet sich still im Traumes\u00adsein. Das Reich, in das das g\u00f6t\u00adtliche Wesen ein\u00adtreten kann, ist ohne dies\u00adseit\u00adig-wach\u00ades Denken nicht von dieser Welt. Die luz\u00adiferische Ver\u00adsuchung, den eige\u00adnen See\u00adlen\u00adraum als das eigene Reich zu betra\u00adcht\u00aden, ist \u00fcber\u00adwun\u00adden, indem das Denken tr\u00e4u\u00admend schweigt.<\/p>\n<p>Die zweite Versuchung<\/p>\n<p>Im Mantra 45 t k\u00f6n\u00adnte die Geist\u00adge\u00adburt, die im Bunde mit der Gedanken\u00admacht ist, auf das Ste\u00adhen auf der Tem\u00adpelzinne, auf den in der Gegen\u00adwart enden\u00adden \u201eh\u00f6ch\u00adsten\u201d Punkt der lin\u00adearen Zeit deuten. Durch die Geist\u00adge\u00adburt, die Gegen\u00adw\u00e4r\u00adtigkeit, wer\u00adden die dumpfen Sin\u00adnes\u00adreize zur vollen Klarheit aufge\u00adhellt. Was von der Zukun\u00adft sich schon ank\u00fcndigt, wird erkan\u00adnt und der stets zu gehende n\u00e4ch\u00adste Schritt gle\u00adicht keinem Sturz in den Abgrund, son\u00addern ist durch die Geist\u00adge\u00adburt auch geistgef\u00fchrt.<\/p>\n<p>Die dritte Versuchung<\/p>\n<p>Im zweit\u00aden Teil des Mantras 45 t kann die Ver\u00adwand\u00adlung des Toten, der Steine in Brot erlebt wer\u00adden. Indem die See\u00adlen\u00adf\u00fclle sich mit dem Wel\u00adtenwer\u00adden eint, um sich neu zu inkarnieren, wird sie einen neuen Leib bekom\u00admen. Im Abendmahl beze\u00adich\u00adnet Chris\u00adtus das Brot als seinen Leib. Bei der Inkar\u00adna\u00adtion wird das Geistig-Ewige, im Bild der tote Stein, Brot. Erg\u00e4nzend sei gesagt, dass seit der Grable\u00adgung Chris\u00adtus in die Erde einge\u00adzo\u00adgen ist. Deshalb wird auch der Wahrnehmungsraum, die irdis\u00adche, materielle Welt als Leib Chrisi ver\u00adstanden, die Zeit dage\u00adgen als sein Blut. Mit dieser Idee im Hin\u00adter\u00adgrund wird Wahrnehmung zur Sin\u00adnesof\u00adfen\u00adbarung und das men\u00adschliche Denken sendet geistiges Licht aus. Dieses Licht des wahren Ver\u00adste\u00adhens kann wiederum emp\u00adfan\u00adgen wer\u00adden vom Umkreis, der Sin\u00adnesof\u00adfen\u00adbarung. So wird Wahrnehmung n\u00e4hrend, wird&nbsp;Brot.<\/p>\n<h4><strong>Das Alter der Maria bei der Taufe Jesu im Jordan<\/strong><\/h4>\n<p>Rudolf Stein\u00ader schildert, dass die (salomonis\u00adche) Mut\u00adter Jesu 45 Jahre alt war, als sich im Leben des Jesus die Taufe vol\u00adl\u00adzog \u2014 und dass damit auch f\u00fcr sie eine bedeut\u00adsame Ver\u00adwand\u00adlung ein\u00adherg\u00ading. \u201eIn dem\u00adsel\u00adben Augen\u00adblicke, als diese Taufe im Jor\u00addan geschah, f\u00fchlte auch die Mut\u00adter etwas wie das Ende ihrer Ver\u00adwand\u00adlung. Sie f\u00fchlte \u2014 sie war damals im <strong>f\u00fcn\u00adfund\u00advierzig\u00adsten, sech\u00adsund\u00advierzig\u00adsten Leben\u00ads\u00adjahre<\/strong> -, sie f\u00fchlte sich mit einem Male wie durch\u00addrun\u00adgen von der Seele jen\u00ader [nathanis\u00adchen] Mut\u00adter, welche die Mut\u00adter des Jesuskn\u00adaben war, der in seinem zw\u00f6lften Jahre das Zarathus\u00adtra-Ich emp\u00adfan\u00adgen hat\u00adte, und die gestor\u00adben war. So wie der Chris\u00adtus-Geist auf Jesus von Nazareth her\u00adabgekom\u00admen war, so war der Geist der anderen Mut\u00adter, die mit\u00adtler\u00adweile in der geisti\u00adgen Welt weilte, herniedergekom\u00admen auf die Ziehmut\u00adter, mit der Jesus jenes Gespr\u00e4ch hat\u00adte. Sie f\u00fchlte sich seit\u00addem wie jene junge [nathanis\u00adche] Mut\u00adter, die ein\u00adst\u00admals den Lukas-Jesuskn\u00adaben geboren hat\u00adte.\u201d (<a href=\"https:\/\/anthrowiki.at\/Jesus_von_Nazareth#Literatur\" target=\"_blank\" rel=\"noopener\">Lit.<\/a>:<a href=\"https:\/\/odysseetheater.org\/GA\/Buecher\/GA_148.pdf#page=85&amp;view=Fit\" target=\"_blank\" rel=\"noopener\">GA 148, S. 85,<\/a> Her\u00advorhe\u00adbun\u00adgen und Erg\u00e4nzung A.F.)<\/p>\n<p>So wie die Mantren 8 H und 45 t spiegeln, und sich im Pfin\u00adgst\u00admantra vol\u00adlzieht, was Jesus in der Taufe erlebte, so scheint mir, dass sich der f\u00fcr Maria beschriebene Prozess im Mantra 45 t wiederfind\u00adet. Zus\u00e4t\u00adzlich k\u00f6n\u00adnte an der Zahl des Mantras ihr Alter zum Zeit\u00adpunkt der Taufe Jesu abzule\u00adsen&nbsp;sein.<\/p>\n\t\t\t<a href=\"https:\/\/www.stellamaris-seelenkalender.de\/?page_id=843\" target=\"_self\">\n\t\t\t\t\t\tBlog zum Spruch 8&nbsp;H&nbsp;<\/a>\n\t\t\t<a href=\"https:\/\/www.stellamaris-seelenkalender.de\/?page_id=1658\" target=\"_self\">\n\t\t\t\t\t\tBlog zum Spruch 45&nbsp;t&nbsp;<\/a>\n\t\t\t<a href=\"https:\/\/www.stellamaris-seelenkalender.de\/?page_id=2306\" target=\"_self\">\n\t\t\t\t\t\tn\u00e4ch\u00adster Blog-Ein\u00adtrag SommerHalbjahr&nbsp;<\/a>\n\t\t\t<a href=\"https:\/\/www.stellamaris-seelenkalender.de\/?page_id=2275\" target=\"_self\">\n\t\t\t\t\t\tn\u00e4ch\u00adster Blog-Ein\u00adtrag Winter-Halbjahr&nbsp;<\/a>\n\t\t\t<a href=\"https:\/\/www.stellamaris-seelenkalender.de\/?page_id=136\" target=\"_self\">\n\t\t\t\t\t\tzur\u00fcck zur \u00dcbersicht&nbsp;<\/a>\n\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>&nbsp; Die spiegel\u00adnden Mantren 8 H und 45&nbsp;t 8 H Es w\u00e4chst der Sinne Macht Im Bunde mit der G\u00f6t\u00adter Schaf\u00adfen, Sie dr\u00fcckt des Denkens Kraft Zur Traumes Dumpfheit mir herab. Wenn g\u00f6t\u00adtlich&nbsp;Wesen Sich mein\u00ader Seele einen will, Muss men\u00adschlich Denken Im Traumes\u00adsein sich still beschei\u00adden. 45 t Es fes\u00adtigt sich Gedanken\u00admacht Im Bunde&nbsp;mit\u2026<\/p>\n","protected":false},"author":1,"featured_media":0,"parent":0,"menu_order":0,"comment_status":"closed","ping_status":"closed","template":"","meta":{"wp_typography_post_enhancements_disabled":false,"footnotes":""},"class_list":["post-2289","page","type-page","status-publish","hentry"],"_links":{"self":[{"href":"https:\/\/www.stellamaris-seelenkalender.de\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/pages\/2289","targetHints":{"allow":["GET"]}}],"collection":[{"href":"https:\/\/www.stellamaris-seelenkalender.de\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/pages"}],"about":[{"href":"https:\/\/www.stellamaris-seelenkalender.de\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/types\/page"}],"author":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.stellamaris-seelenkalender.de\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/users\/1"}],"replies":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.stellamaris-seelenkalender.de\/index.php?rest_route=%2Fwp%2Fv2%2Fcomments&post=2289"}],"version-history":[{"count":3,"href":"https:\/\/www.stellamaris-seelenkalender.de\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/pages\/2289\/revisions"}],"predecessor-version":[{"id":3842,"href":"https:\/\/www.stellamaris-seelenkalender.de\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/pages\/2289\/revisions\/3842"}],"wp:attachment":[{"href":"https:\/\/www.stellamaris-seelenkalender.de\/index.php?rest_route=%2Fwp%2Fv2%2Fmedia&parent=2289"}],"curies":[{"name":"wp","href":"https:\/\/api.w.org\/{rel}","templated":true}]}}