{"id":2262,"date":"2024-05-03T23:19:41","date_gmt":"2024-05-03T21:19:41","guid":{"rendered":"https:\/\/www.stellamaris-seelenkalender.de\/?page_id=2262"},"modified":"2026-03-15T19:08:52","modified_gmt":"2026-03-15T18:08:52","slug":"blog-beitrag-1-2-copy-3-copy-7-copy-copy-copy-copy-copy-2","status":"publish","type":"page","link":"https:\/\/www.stellamaris-seelenkalender.de\/?page_id=2262","title":{"rendered":"Blog \u2014 Spiegelspr\u00fcche 6 F \u2014 47&nbsp;v"},"content":{"rendered":"\n\n\t<p>&nbsp;<\/p>\n<p><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" src=\"https:\/\/www.stellamaris-seelenkalender.de\/wp-content\/uploads\/2024\/05\/6-F-47-v-258x300.png\" alt width=\"258\" height=\"300\"><\/p>\n<h4><strong>Die spiegelnden Zwischenspruch-Mantren 6 F und 47&nbsp;v<br>\n<\/strong><\/h4>\n<table width=\"639\">\n<tbody>\n<tr>\n<td width=\"311\">\n<p><strong>6 F<\/strong><\/p>\n<p><u>Es<\/u> <strong>ist<\/strong> <u>erstanden<\/u> <u>aus der<\/u> <strong>Eigen\u00adheit<\/strong><\/p>\n<p><strong>Mein Selb\u00adst<\/strong> und <em>find\u00adet<\/em> sich<\/p>\n<p>Als Wel\u00adtenof\u00adfen\u00adbarung<\/p>\n<p>In Zeit- und Raumes<em>kr\u00e4ften<\/em>;<\/p>\n<p>Die Welt, <u>sie<\/u> <strong>zeigt<\/strong> <strong>mir<\/strong> \u00fcberall<\/p>\n<p>Als <em>g\u00f6t\u00adtlich<\/em> Urbild<\/p>\n<p>Des eignen Abbilds Wahrheit.<\/p>\n<\/td>\n<td width=\"16\"><strong>&nbsp;<\/strong><\/td>\n<td width=\"311\">\n<p><strong>47 v<\/strong><\/p>\n<p><u>Es<\/u> <strong>will<\/strong> <u>erste\u00adhen<\/u> <u>aus dem<\/u> <strong>Wel\u00adtenscho\u00dfe<\/strong>,<\/p>\n<p>Den Sin\u00adnen\u00adschein erquick\u00adend, <strong>Werdelust<\/strong>.<\/p>\n<p>\u2026.<\/p>\n<p>\u2026..<\/p>\n<p><u>Sie<\/u> <em><strong>finde<\/strong><\/em> <strong>meines<\/strong> Denkens <em>Kraft<\/em><\/p>\n<p>Ger\u00fcstet durch die <em>Gotteskr\u00e4fte<\/em>,<\/p>\n<p>Die <em>kr\u00e4ftig<\/em> mir im Innern leben.\u2026..<\/p>\n<\/td>\n<\/tr>\n<\/tbody>\n<\/table>\n<h4>Musik zum Mantra 6 F \u2014 unerbittlich-streng \u2014 komponiert von Herbert Lippmann<\/h4>\n<audio class=\"wp-audio-shortcode\" id=\"audio-2262-1\" preload=\"none\" style=\"width: 100%;\" controls=\"controls\"><source type=\"audio\/mpeg\" src=\"https:\/\/www.stellamaris-seelenkalender.de\/wp-content\/uploads\/2024\/09\/6-F-Lippmann-Fraktal-KW-06-unerbittlich-streng-1\u00b403.mp3?_=1\"><a href=\"https:\/\/www.stellamaris-seelenkalender.de\/wp-content\/uploads\/2024\/09\/6-F-Lippmann-Fraktal-KW-06-unerbittlich-streng-1\u00b403.mp3\">https:\/\/www.stellamaris-seelenkalender.de\/wp-content\/uploads\/2024\/09\/6\u2011F-Lippmann-Fraktal-KW-06-unerbittlich-streng\u20111\u00b403.mp3<\/a><\/audio>\n<h4>Musik zum Mantra 47 v \u2014 folkloristisch \u2014 komponiert von Herbert Lippmann<\/h4>\n<audio class=\"wp-audio-shortcode\" id=\"audio-2262-2\" preload=\"none\" style=\"width: 100%;\" controls=\"controls\"><source type=\"audio\/mpeg\" src=\"https:\/\/www.stellamaris-seelenkalender.de\/wp-content\/uploads\/2024\/09\/47-v-Lippmann-Fraktal-KW-47-folkloristisch-0\u00b425.mp3?_=2\"><a href=\"https:\/\/www.stellamaris-seelenkalender.de\/wp-content\/uploads\/2024\/09\/47-v-Lippmann-Fraktal-KW-47-folkloristisch-0\u00b425.mp3\">https:\/\/www.stellamaris-seelenkalender.de\/wp-content\/uploads\/2024\/09\/47-v-Lippmann-Fraktal-KW-47-folkloristisch\u20110\u00b425.mp3<\/a><\/audio>\n<h4><strong>Gedanken zu den zwischen Licht- und Krisenspr\u00fcchen stehenden Zwischenspr\u00fcchen<\/strong><\/h4>\n<p>Die Spiegel\u00adspr\u00fcche <a href=\"https:\/\/www.stellamaris-seelenkalender.de\/?page_id=845\">6 F<\/a> und <a href=\"https:\/\/www.stellamaris-seelenkalender.de\/?page_id=1703\">47 v<\/a> erhal\u00adten durch ihre benach\u00adbarten Mantren, die jew\u00adeils auf der einen Seite ein Licht- und auf der anderen ein Krisen\u00adspruch sind, ihre her\u00adaus\u00adra\u00adgende Stel\u00adlung. Sie liegen also bei\u00adde zwis\u00adchen einem Licht- und einem Krisen\u00adspruch, weshalb ich sie Zwis\u00adchen\u00adspr\u00fcche nenne. Dadurch nehmen sie eine ver\u00admit\u00adtel\u00adnde Stel\u00adlung&nbsp;ein.<\/p>\n<p>Am Don\u00adner\u00adstag in der Woche 6 F wird Christi Him\u00admelfahrt gefeiert, genau 40 Tage nach Ostern. In der Woche 47 v ist mir dage\u00adgen kein Fest bekan\u00adnt. Die in der Abbil\u00addung ver\u00adwen\u00addete Wolke zur Kennze\u00adich\u00adnung der vier im See\u00adlenkalen\u00adder zu find\u00aden\u00adden Zwis\u00adchen\u00adspr\u00fcche soll ihre Eigen\u00adschaft der Ver\u00admit\u00adtlung ver\u00adweisen, zum einen, wie die Wolke zwis\u00adchen Him\u00admel und Erde zu ver\u00admit\u00adtelt und zum anderen auf die Wolke, die den Aufer\u00adstande\u00adnen den Blick\u00aden der J\u00fcnger ent\u00adzog bei sein\u00ader Himmelfahrt.<\/p>\n<p><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" src=\"https:\/\/www.stellamaris-seelenkalender.de\/wp-content\/uploads\/2026\/02\/6-F-47-v-Zwischensprueche-Wolke-300x296.png\" alt width=\"300\" height=\"296\"><\/p>\n<p><em>Die Zwis\u00adchen\u00adspr\u00fcche zwis\u00adchen Licht- und Krisen\u00adspruch, gekennze\u00adich\u00adnet durch eine&nbsp;Wolke<\/em><\/p>\n<p>Aus der Gesamtschau des See\u00adlenkalen\u00adder-Jahreskreis\u00ades ergibt sich ein weit\u00ader\u00ader Aspekt der Ver\u00admit\u00adtlung. Die <a href=\"https:\/\/www.stellamaris-seelenkalender.de\/?page_id=201\">Krisen\u00adspr\u00fcche<\/a> 7 G und 46 u, (eben\u00adso wie die Krisen\u00adspr\u00fcche 20 T und 33 g) markieren die Mitte ihrer <strong>Viertel\u00adjahre<\/strong> mit je 13 Wochen. Sie ste\u00adhen jew\u00adeils an siebter und damit an mit\u00adtlerer Stelle. Die <a href=\"https:\/\/www.stellamaris-seelenkalender.de\/?page_id=201\">Licht\u00adspr\u00fcche<\/a> 5 E und 48 w (eben\u00adso wie die Licht\u00adspr\u00fcche 22 V und 31 e) markieren gle\u00adich\u00adwohl eine Mitte. Sie bilden die Mitte ihres <strong>Sech\u00ads\u00adtels<\/strong> im&nbsp;Jahr.<\/p>\n<p>Die Viertelung des Jahres ist durch die vier Jahreszeit\u00aden offen\u00adsichtlich. Doch \u2014 gibt es auch eine Sechs\u00adgliedrigkeit im Jahr? \u2014 Und wie kommt sie zus\u00adtande? Die Sechs\u00adgliederung entste\u00adht durch die bewegliche Osterzeit. Das Ma\u00df dieser Zeit wird gebildet durch das, was ich Ur-Sech\u00ads\u00adtel nenne: durch die neun Wochen von Ostern bis Fron\u00adle\u00adich\u00adnam. Fron\u00adle\u00adich\u00adnam ist das let\u00adzte Fest, das durch den Abstand zum Oster\u00adfest und nicht durch ein gle\u00adich\u00adbleiben\u00addes Datum bes\u00adtimmt ist. In dieser neun\u00adw\u00f6chi\u00adgen Spanne bildet die f\u00fcn\u00adfte Woche, die Licht\u00adspruch\u00adwoche 5 E, die Mitte. Vier Wochen gehen ihr ein\u00adschlie\u00dflich der Oster\u00adwoche voraus, vier weit\u00adere fol\u00adgen mit der Fron\u00adle\u00adich\u00adnams&nbsp;Woche.<\/p>\n<p><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" src=\"https:\/\/www.stellamaris-seelenkalender.de\/wp-content\/uploads\/2026\/02\/6-F-47-v-Licht-und-Krisensprueche-Mitte-1-300x150.png\" alt width=\"300\" height=\"150\"><\/p>\n<p><em>Licht- und Krisen\u00adspr\u00fcche sind jew\u00adeils die Mitte ihres Segments<\/em><\/p>\n<p>Die Zwis\u00adchen\u00adspr\u00fcche, die Mantren 6 F und 47 v (eben\u00adso 21 U und 32 f), ste\u00adhen \u2014 wie bere\u00adits voraus\u00adgeschickt \u2014 zwis\u00adchen Licht- und Krisen\u00adspruch. Sie ste\u00adhen zwis\u00adchen den bei\u00adden Mantren, die jew\u00adeils die Mitte ihrer Gliederung bilden\u00adden. Sie k\u00f6n\u00adnen dadurch als Ver\u00admit\u00adtler zwis\u00adchen der Gliederung des Jahres in Sech\u00ads\u00adtel und der\u00adjeni\u00adgen in Vier\u00adtel ver\u00adstanden wer\u00adden. Sie ver\u00admit\u00adteln sozusagen zwis\u00adchen der himm\u00adlis\u00adchen Sechs\u00adgliedrigkeit, die der Licht\u00adspruch kr\u00f6nt und der irdis\u00adchen Vier\u00adgliedrigkeit, die ihren Aus\u00addruck im Krisen\u00adspruch findet.<\/p>\n<p>Da die Sechs\u00adgliedrigkeit so unbekan\u00adnt ist, will ich diesen Aspekt ver\u00adtiefen. Das Ursech\u00ads\u00adtel der nach\u00f6ster\u00adlichen neun Wochen wird erg\u00e4nzt durch die eben\u00adso vom Oster\u00adda\u00adtum abh\u00e4ngi\u00adgen vor Ostern liegen\u00adden Wochen. Auch Ascher\u00admittwoch und die davor liegende Karnevals-\/ Faschingszeit ist durch den Abstand zum Oster\u00adfest und nicht durch ein gle\u00adich\u00adbleiben\u00addes Datu bes\u00adtimmt. Da die spiegel\u00adnden Mantren darauf hin\u00adweisen, dass Sym\u00adme\u00adtrie im See\u00adlenkalen\u00adder Bedeu\u00adtung hat, gehe ich davon aus, dass die vor\u00f6ster\u00adliche Zeit eben\u00adso neun Wochen und damit ein Sech\u00ads\u00adtel des Jahres umfasst. Diese Wochen liegen bildlich gesprochen wie eine Mond\u00adsichel im Jahreskreis. Wird dieser Jahreskreis so vorgestellt, dass das Oster\u00adfest unten liegt (wie der linke Jahreskreis in obiger Abbil\u00addung), entste\u00adht durch die Sech\u00ads\u00adtel eine geschichtete Drit\u00adtelung des Jahres. Die Ebene \u00fcber der Mond\u00adsichel wird von zwei Sech\u00adsteln ohne Licht- und Krisen\u00adspr\u00fcche gebildet, eines rechts, eines links. Diese Sech\u00ads\u00adtel enthal\u00adten den Kreis\u00admit\u00adtelpunkt, weshalb ich sie den Son\u00adnen\u00adbere\u00adich des Jahres nenne. Dar\u00fcber liegen wiederum zwei zusam\u00admen\u00adh\u00e4n\u00adgende Sech\u00ads\u00adtel, der Stern\u00adbere\u00adich, der eben\u00adso wie der Mond\u00adbere\u00adich Licht- Zwis\u00adchen- und Krisen\u00adspr\u00fcche enth\u00e4lt. Diese Darstel\u00adlung der Sech\u00ads\u00adtel bildet die Grund\u00adlage daf\u00fcr, dass ikono\u00adgraphisch die <a href=\"https:\/\/www.stellamaris-seelenkalender.de\/?page_id=292\">Maria auf der Mond\u00adsichel<\/a>, das Weib der Apoka\u00adlypse des Johannes im Jahreskreis erscheint. Ihr Strahlenge\u00adwandt ist der Son\u00adnen\u00adbere\u00adich, ihre Kro\u00adne von zw\u00f6lf Ster\u00adnen entspricht dem Stern\u00adbere\u00adich und der Mond bzw. Drache unter ihren F\u00fc\u00dfen wird in der Oster\u00adscholle sichtbar.<\/p>\n<p>Dieses Weib erschaut\u00aden die Men\u00adschen der alten Atlantis in der Sonne, wie Rudolf Stein\u00ader sagt: \u201cIn der Mitte der atlantis\u00adchen Zeit emp\u00adfand man so etwas wie das Son\u00adnen\u00adda\u00adsein nat\u00fcr\u00adlich ganz anders als heute. \u2026 Man sah wirk\u00adlich das mit der Sonne bek\u00adlei\u00addete Weib, den Drachen unter ihren F\u00fc\u00dfen, ein Kn\u00e4blein geb\u00e4rend. Diejeni\u00adgen, die so etwas sahen und ver\u00adstanden, sagten sich: Das ist f\u00fcr den Him\u00admel die Geburt des Chris\u00adtus, das ist f\u00fcr uns die Geburt unseres Ich \u2014 auch wenn dieses Ich erst viel sp\u00e4ter in das Innere des Men\u00adschen ein\u00adzog.\u201d (Lit.: GA 346, S.&nbsp;172ff)<\/p>\n<p>Und dann gibt es noch einen Hin\u00adweis von Rudolf Stein\u00ader, dass die Sechs zur Sonne \u2014 und damit auch zu dem von der Sonne her\u00advorge\u00adbracht\u00aden Jahres\u00adlauf geh\u00f6rt. Rudolf Stein\u00ader spricht von sechs Elo\u00adhim, die auf der Sonne wohnen. \u201cAuf dieser Sonne kon\u00adnten sich entwick\u00adeln sieben Hauptlicht\u00adgeis\u00adter, die zu gle\u00adich\u00ader Zeit die geben\u00adden Geis\u00adter der Liebe waren. Nur <strong>sechs von ihnen nah\u00admen auf der Sonne Woh\u00adnung<\/strong>; und das, was uns im Lichte der Sonne physisch zus\u00adtr\u00f6mt, enth\u00e4lt in sich die geisti\u00adgen Liebeskr\u00e4fte dieser <strong>sechs Licht\u00adgeis\u00adter<\/strong> oder der <strong>sechs Elo\u00adhim<\/strong>, wie wir sie in der Bibel find\u00aden. Ein\u00ader spal\u00adtete sich ab und ging einen anderen Weg zum Heile des Men\u00adschen, er w\u00e4hlte sich nicht die Sonne, son\u00addern den Mond zu seinem Aufen\u00adthalte. Und dieser eine der Licht\u00adgeis\u00adter, der frei\u00adwillig auf das Son\u00adnen\u00adda\u00adsein verzichtete und sich den Mond w\u00e4hlte, ist kein ander\u00ader als der\u00adjenige, den das Alte Tes\u00adta\u00adment \u00abJahve \u00bb oder \u00abJeho\u00adva \u00bb nen\u00adnt. Dieser eine, der sich den Mond zum Aufen\u00adthalt w\u00e4hlte, ist der\u00adjenige, der vom Monde aus die reife Weisheit auf die Erde str\u00f6mte und dadurch die Liebe vor\u00adbere\u00adit\u00adete.\u201d (Lit.: GA 103, S.&nbsp;53f)<\/p>\n<p>\u201cWas ist daher diese Wesen\u00adheit, die uns im Beginne unser\u00ader Zeitrech\u00adnung als der Chris\u00adtus Jesus ent\u00adge\u00adgen\u00adtrat? Sie ist nichts anderes als die Verk\u00f6r\u00adpe\u00adrung des Logos, der <strong>sechs anderen Elo\u00adhim<\/strong>, denen vor\u00adbere\u00adi\u00adt\u00adend der eine, der Jahve-Gott vor\u00adange\u00adgan\u00adgen ist. Und diese eine Gestalt des Jesus von Nazareth, in welch\u00ader der Chris\u00adtus oder der Logos inkarniert war, bringt daher das, was fr\u00fcher immer nur von der Sonne auf die Erde hernieder\u00adstr\u00f6mte, was nur im Son\u00adnen\u00adlichte enthal\u00adten ist, sie bringt es in das Men\u00adschen\u00adleben, in die Men\u00adschheits\u00adgeschichte selb\u00adst hinein: \u00abDer Logos ward Fleisch\u00bb. Das ist das, worauf das Johannes-Evan\u00adgeli\u00adum den gr\u00f6\u00dften Wert legt.\u201d (Lit.: GA 103, S.&nbsp;54ff)<\/p>\n<p>K\u00f6n\u00adnte es also sein, dass die Vierteilung des Jahres zu Jahve\/Jehova geh\u00f6rt, zumal auch der Mond als sein Wohn\u00adplatz einen viergegliederten Zyk\u00adlus aufweist? K\u00f6n\u00adnte es deshalb sein, dass die zwis\u00adchen Licht- und Krisen\u00adspruch liegen\u00adden Mantren 6 F und 47 v (sowie 21 U und 32 f), die ich Zwis\u00adchen\u00adspr\u00fcche nenne, die Auf\u00adgabe haben, zwis\u00adchen Sonne und Mond, zwis\u00adchen Chris\u00adtus und Jahve zu ver\u00admit\u00adteln? K\u00f6n\u00adnte es sein, dass sie die Macht der Sonne, die im Hexag\u00ado\u00adnalen und im Licht\u00adspruch erscheint, mit der Macht des Mon\u00addes, die in der Tetrag\u00ado\u00adnal\u00adit\u00e4t und im Krisen\u00adspruch erscheint har\u00admon\u00adisieren \u2014 in Bal\u00adance bringen?<\/p>\n<p>Um das innere Ste\u00adhen zwis\u00adchen den Gegen\u00ads\u00e4tzen, um das labile Gle\u00adichgewicht des Bewusst\u00adseins scheint es mir im spiegel\u00adnden Mantren\u00adpaar 6 F und 47 v zu&nbsp;gehen.<\/p>\n<h4><strong>\u00dcber die Spiegelspr\u00fcche 6 F und 47&nbsp;v<\/strong><\/h4>\n<p>Nach der ersten ganz offen\u00adsichtlich spiegel\u00adnden Zeile ver\u00adlieren sich die Entsprechun\u00adgen. Nur einige lockere Ankl\u00e4nge find\u00aden sich noch. Die F\u00e4den zwis\u00adchen bei\u00adden Mantren sind ver\u00adh\u00e4lt\u00adnis\u00adm\u00e4\u00dfig freilassend gewoben. Bei\u00adde Mantren sind aus der Per\u00adspek\u00adtive eines bewussten Ich-Sprech\u00aders geschrieben. Sie the\u00adma\u00adtisieren deshalb See\u00adle\u00adnaspek\u00adte, die vom Men\u00adschen bewusst gehand\u00adhabt wer\u00adden m\u00fcssen.<\/p>\n<p>Das Mantra 6 F begin\u00adnt: \u201cEs ist erstanden\u201d und beschreibt damit einen einge\u00adtrete\u00adnen Zus\u00adtand. Dieses gro\u00dfe \u201cIst\u201d set\u00adzt sich durch das ganze Mantra fort. Das Mantra 47 v begin\u00adnt: \u201cEs will erste\u00adhen\u201d und beschreibt damit etwas Zuk\u00fcn\u00adftiges, sich prozesshaft Vor\u00adbere\u00adi\u00adt\u00aden\u00addes. Und auch diese Zukun\u00adft\u00adsori\u00aden\u00adtierung durchzieht das ganze Mantra.<\/p>\n<p>Was meint das in bei\u00adden Mantren ver\u00adwen\u00addete recht ungew\u00f6hn\u00adliche Verb \u201cerste\u00adhen\u201d? Ste\u00adhen, auf\u00adste\u00adhen, entste\u00adhen, \u00fcber\u00adste\u00adhen oder aufer\u00adste\u00adhen sind Ver\u00adben, die ein ein\u00addeutiges inneres Bild des Vor\u00adgangs erzeu\u00adgen. Aber erste\u00adhen?&nbsp; Die Vor\u00adsilbe \u201cer\u201d find\u00adet sich in Worten, die einen neuen Zus\u00adtand, ein Ankom\u00admen am Ziel beschreiben: er-ken\u00adnen, er-rat\u00aden, er-reichen, er-blick\u00aden, er-sp\u00fcren oder er-tas\u00adten. \u201cErste\u00adhen\u201d erzeugt in mir ein Bild des Ste\u00adhens, das gle\u00adichzeit\u00adig fort\u00adge\u00adset\u00adztes Erre\u00adichen der Aufrichte, ein Streck\u00aden bein\u00adhal\u00adtet. Im Wort \u201caufer\u00adste\u00adhen\u201d ist \u201cerste\u00adhen\u201d enthal\u00adten. Doch \u201cerste\u00adhen\u201d fehlt die Vor\u00adsilbe \u201cauf\u201d und deshalb man\u00adgelt ihm die auf\u00adfliegende Bewe\u00adgung, die in \u201caufer\u00adste\u00adhen\u201d vorhan\u00adden&nbsp;ist.<\/p>\n<p>Im Mantra 6 F ist das Selb\u00adst aus der Eigen\u00adheit erstanden. Der Prozess ist vol\u00adlen\u00addet. Im Mantra 47 v liegt er noch in der Zukun\u00adft, die Werdelust will erst noch aus dem Wel\u00adtenscho\u00df erste\u00adhen. Aus der Eigen\u00adheit (6 F) zu erste\u00adhen klingt nach Weitung und Befreiung. Aus dem Wel\u00adtenscho\u00df zu erste\u00adhen erzeugt in mir ein Her\u00advorge\u00adhen aus einem Umkreishaften. Was ist also das aus der Eigen\u00adheit erstandene Selb\u00adst und was ist die aus dem Wel\u00adtenscho\u00df erste\u00adhen wol\u00adlende Werdelust?<\/p>\n<p>Das&nbsp;<a href=\"https:\/\/anthrowiki.at\/Selbst\" target=\"_blank\" rel=\"noopener\">Selb\u00adst<\/a> (6 F) definiert Rudolf Stein\u00ader ein\u00admal als die Abspiegelung des rein geisti\u00adgen Ichs am physis\u00adchen Leib. \u201cUnd was der Men\u00adsch sein Selb\u00adst nen\u00adnt, ist nicht das wirk\u00adliche Ich, ist das Ich, wie es sich spiegelt im physis\u00adchen Leib.\u201d (GA 145, S.&nbsp;188)<\/p>\n<p>Wenn das Selb\u00adst also aus der Eigen\u00adheit, aus der Begren\u00adzung auf den eige\u00adnen K\u00f6r\u00adp\u00ader, erstanden ist, ben\u00f6tigt das Ich eine neue M\u00f6glichkeit der Abbil\u00addung. Und so find\u00adet sich das Selb\u00adst anschlie\u00dfend neu. Das Selb\u00adst find\u00adet sich als Wel\u00adtenof\u00adfen\u00adbarung in den Kr\u00e4ften von Zeit und Raum. Zeit und Raum geben dem Ich nun die Grund\u00adlage, als k\u00f6r\u00adper\u00adlos\u00ades Selb\u00adst in Erschei\u00adn\u00adung zu treten. Der See\u00adlenkalen\u00adder ist genau das: ein zeitlich\u00ader Begleit\u00ader durch das Jahr, der den See\u00adlen\u00adraum beschreibt, in dem sich der Leser erken\u00adnen kann, wie es der Ich-Sprech\u00ader im Mantra \u00fcber das eigene Selb\u00adst&nbsp;sagt.<\/p>\n<p>Die Werdelust (47 v) stelle ich mir wie einen m\u00e4chtig str\u00f6\u00admenden Flusses vor, den Wel\u00adtenscho\u00df wie den schein\u00adbar in vol\u00adlkommen\u00ader Ruhe ver\u00adhar\u00adren\u00adden Quell\u00adtopf. In die Bilder der Zeit \u00fcber\u00adtra\u00adgen ist die Werdelust die lin\u00adeare Zeit, die aus der zyk\u00adlis\u00adchen Zeit, aus dem Wel\u00adtenscho\u00df, her\u00advorstr\u00f6mt. Der Zyk\u00adlus, ohne die lin\u00adeare Zeit mitzu\u00addenken, ist die ewige Wieder\u00adhol\u00adung des Gle\u00adichen. Die Lin\u00adeare Zeit ist stete Ver\u00e4n\u00adderung, denn kein Moment wieder\u00adholt sich jemals. Aus dem G\u00f6t\u00adtlich-Ewigen, das hier eher weib\u00adlich zu denken ist, aus dem Wel\u00adtenscho\u00df, will die Werdelust, das Leben sel\u00adber erste\u00adhen.&nbsp; Dieses Erste\u00adhen-wollen der Werdelust geht ein\u00adher mit Erquick\u00adung des Sin\u00adnen\u00adscheins \u2014 mit Erneuerung, Erfrischung Ver\u00adj\u00fcn\u00adgung der Gef\u00e4\u00dfe des Lebens, der K\u00f6r\u00adp\u00ader und damit des sicht\u00adbar wer\u00adden\u00adden, des Erscheinen\u00adden in der Welt. Diese irdis\u00adche Welt ist von der geisti\u00adgen Per\u00adspek\u00adtive aus betra\u00adchtet Maya, Trug und Schein, der vom Men\u00adschen durch\u00adschaut wer\u00adden sollte. Auch hier fol\u00adgt nun ein Find\u00aden. Doch nicht die Werdelust muss sich neu find\u00aden, son\u00addern die Denkkraft des im Mantra auftre\u00adtenden Ich-Sprech\u00aders. Seine Denkkraft muss ger\u00fcstet sein, damit das Ein\u00adtr\u00ade\u00adf\u00adfen der Werdelust diese Denkkraft nicht unvor\u00adbere\u00adit\u00adet vorfind\u00adet und sie mit ein\u00ader \u00dcber\u00adf\u00fclle an neuen Sin\u00adnes\u00adreizen \u00fcberrennt.<\/p>\n<p>Im Mantra 6 F fol\u00adgt nach dem Find\u00aden des Selb\u00adst als Wel\u00adtenof\u00adfen\u00adbarung in Zeit- und Raumeskr\u00e4ften ein genauer\u00ader Blick auf diese neue Abspiegelung des Selb\u00adst. Dem Ich wird dadurch die Wahrheit dieses Bildes erkennbar. Die Welt zeigt dem Ich-Sprech\u00ader \u00fcber\u00adall das g\u00f6t\u00adtliche Urbild. Nach diesem Urbild, so erken\u00adnt der Ich-Sprech\u00ader, ist der Men\u00adsch als Abbild geschaf\u00adfen. Die Welt zeigt ihm den makrokos\u00admis\u00adchen Men\u00adschen. Das eigene Abbild, das das Ich in Zeit und Raum erschaut, ist deshalb wahr. Und die Welt erscheint dadurch eben\u00adso trans\u00adpar\u00adent, und zwar durch das Erste\u00adhen des Selb\u00adst aus der Eigen\u00adheit. Die Welt wird f\u00fcr den Ich-Sprech\u00ader in ihrer G\u00f6t\u00adtlichkeit, als g\u00f6t\u00adtlich\u00ades Urbild erleb\u00adbar. F\u00fcr den Ich-Sprech\u00ader ist einge\u00adtreten, was Erleuch\u00adtung genan\u00adnt&nbsp;wird.<\/p>\n<p>Im Mantra 46 v teilt der Ich-Sprech\u00ader mit, was n\u00f6tig ist, damit seine Denkkraft dem Ansturm der Werdelust stand\u00adhal\u00adten kann. Eine Drei\u00adheit an Kraft-Worten fol\u00adgt nun: Denkens Kraft, Gotteskr\u00e4fte und kr\u00e4ftig.<\/p>\n<p>Zun\u00e4chst zum ersten dieser Kraft-Worte: Nicht seine Denk\u00adf\u00e4higkeit, son\u00addern die Kraft seines Denkens muss ger\u00fcstet, vor\u00adbere\u00adit\u00adet sein. Was ist die Kraft des Denkens? Ich denke hier an Konzen\u00adtra\u00adtionskraft, Vorstel\u00adlungskraft, die Kraft Zweifel zu ertra\u00adgen, Fra\u00adgen zu for\u00admulieren und geduldig auf Antwort zu warten, bis sie sich schenken. Und ganz konkret denke ich daran, dass jed\u00ader Inhalt stets vor einem Hin\u00adter\u00adgrund betra\u00adchtet wird, der oft unbe\u00adwusst bleibt, die Schlussfol\u00adgerun\u00adgen aber ma\u00dfge\u00adblich bee\u00adin\u00adflusst. Je nach \u201cfram\u00ading\u201d, je nach erschaf\u00adfen\u00adem Rah\u00admen und zugrunde gelegter Annah\u00admen, ergeben sich andere Denkergeb\u00adnisse. Bewusst genutzt bietet diese Tech\u00adnik die M\u00f6glichkeit, den einen Inhalt durch den anderen bess\u00ader zu verstehen.<\/p>\n<p>Als Beispiel sei die vierkantige Pyra\u00admide in bzw. auf den See\u00adlenkalen\u00adder-Jahreskreis gestellt und die Eck\u00aden der Pyra\u00admide so aus\u00adrichte, dass sie auf den Krisen\u00adspr\u00fcchen ste\u00adhen. Dadurch treten die Krisen\u00adspr\u00fcche in Beziehung zu den Kan\u00adten der Pyra\u00admide, sie wer\u00adden ver\u00adbildlicht durch diese Kan\u00adten. Hier wende ich die Tech\u00adnik des Fram\u00adings an. Doch nicht immer ist die \u00dcbere\u00adin\u00adstim\u00admung bei\u00adder Bilder von vorn\u00adhere\u00adin sicht\u00adbar. Dann m\u00fcssen bei\u00adde im Bewusst\u00adsein gehal\u00adten wer\u00adden. Die Kraft, die dieses im Bewusst\u00adsein-hal\u00adten ben\u00f6tigt, bis sich die L\u00f6sung pl\u00f6t\u00adzlich zeigt, ist f\u00fcr mich die Kraft des Denkens.<\/p>\n<p>Nun zum zweit\u00aden der Kraft-Worte: Gotteskr\u00e4fte sind notwendig, um die Kraft des Denkens vorzu\u00adbere\u00adit\u00aden, zu r\u00fcsten f\u00fcr den Ansturm der Werdelust. Was sind also die Gotteskr\u00e4fte, die das Denken unan\u00adgreif\u00adbar machen, ohne die es der Werdelust unm\u00f6glich gewach\u00adsen ist? Sog\u00adar eine Mehrzahl an g\u00f6t\u00adtlichen Kr\u00e4ften sind n\u00f6tig, min\u00addestens zwei. Vielle\u00adicht liegt die Antwort im spiegel\u00adnden Mantra 6 F. Vielle\u00adicht sind die geisti\u00adgen Urbild-Kr\u00e4fte von Zeit und Raum die Gotteskr\u00e4fte, die das Denken unan\u00adgreif\u00adbar machen f\u00fcr die Werdelust, die stetig neuen Sin\u00adnen\u00adschein her\u00advor\u00adbringt. Die lin\u00adeare Zeit entspricht dem fol\u00adgerichtig logis\u00adchen, ger\u00adadlin\u00adi\u00adgen Denken. Der geistige Raum, den die zyk\u00adlis\u00adche Zeit umfasst, bildet Ganzheit, run\u00addet ab und fragt nach dem Urbild.<\/p>\n<p>Das dritte Kraft-Wort ist die Beschrei\u00adbung, wie die Gotteskr\u00e4fte im Innern leben sollen. die Gotteskr\u00e4fte sollen im Innern nicht nur anwe\u00adsend, also bewusst sein, sie sollen dort auch kr\u00e4ftig leben. Sie sollen im Denken Anwen\u00addung finden.<\/p>\n<p>Das Mantra 6 F schildert in einem gro\u00dfen Jet\u00adzt, das durch die Erw\u00e4h\u00adnung des erschaut\u00aden g\u00f6t\u00adtlichen Urbilds auch die ferne Ver\u00adgan\u00adgen\u00adheit ein\u00adschlie\u00dft, das Her\u00adaus\u00adtreten aus der Zeit, den Zus\u00adtand der Erleuch\u00adtung. Die Zeit scheint hier stil\u00adlzuste\u00adhen in dem Augen\u00adblick der vol\u00adlkomme\u00adnen \u00dcber\u00adschau und Klar\u00adsicht. Doch die Zeit bleibt niemals ste\u00adhen. Diesem Vor\u00adw\u00e4rtss\u00adchre\u00adit\u00aden der Zeit muss begeg\u00adnet wer\u00adden k\u00f6n\u00adnen. Es reicht nicht aus, die Zeit ein\u00admal ange\u00adhal\u00adten und die Klar\u00adsicht ein\u00admal gewon\u00adnen zu haben. Diesem Vor\u00adw\u00e4rtss\u00adchre\u00adit\u00aden der Zeit wen\u00addet sich das Mantra 47 v zu. Es geht von der stetig erste\u00adhen\u00adden, erste\u00adhen wol\u00adlen\u00adden Zeit aus und schildert, was notwendig ist, damit der Erleuch\u00adtungszu\u00ads\u00adtand auch zuk\u00fcn\u00adftig, unter ver\u00e4n\u00adderten zeitlichen Bedin\u00adgun\u00adgen, neu gewon\u00adnen wer\u00adden&nbsp;kann.<\/p>\n<p>Bei\u00adde Mantren beschreiben die Wahrnehmung eines Ichs, das sich im Raum und in der Zeit wach erhal\u00adten kann. Im Mantra 6 F erschaut der Ich-Sprech\u00ader sein Selb\u00adst, indem er sich nicht nach innen, son\u00addern der Welt zuwen\u00addet. Er erken\u00adnt ihre G\u00f6t\u00adtlichkeit sowie die Wahrheit des eige\u00adnen Abbild-Seins. Im Mantra 47 v blickt der Ich-Sprech\u00ader nach innen, nach\u00addem ihm die stetig sich entrol\u00adlende Zeit mit ihrer Vielzahl an neu her\u00advorge\u00adbracht\u00aden Sin\u00adne\u00adsein\u00addr\u00fcck\u00aden bewusst gewor\u00adden ist. Der Ich-Sprech\u00ader erken\u00adnt, dass er sich von der Zeit, der Werdelust nicht wegrei\u00dfen und von den Sin\u00adne\u00adsein\u00addr\u00fcck\u00aden nicht blenden lassen darf.<\/p>\n<h4><strong>Die drei Bilder der Zeit und die drei&nbsp;Logoi<\/strong><\/h4>\n<p>Der Begriff des <a href=\"https:\/\/anthrowiki.at\/Logos\" target=\"_blank\" rel=\"noopener\">Logos<\/a> umfasst das g\u00f6t\u00adtliche Sch\u00f6pfer\u00adwort, das Wel\u00adtenwort, aus dem die gesamte Sch\u00f6p\u00adfung her\u00advorge\u00adgan\u00adgen ist und weit\u00ader\u00adhin her\u00advorge\u00adht und gle\u00adichzeit\u00adig auch seine Offen\u00adbarung im Men\u00adschen durch dessen Sprach- und Denk\u00adf\u00e4higkeit. Wie das G\u00f6t\u00adtliche im Chris\u00adten\u00adtum dif\u00adferen\u00adziert in der Dreifaltigkeit von Vater, Sohn und Heiligem Geist erschaut wird, dif\u00adferen\u00adziert sich auch der Logos in drei&nbsp;Logoi.<\/p>\n<p>F\u00fcr mich stellte sich die Frage, ob die dreif\u00e4ltig erlebte Zeit, genauer die zyk\u00adlis\u00adche, lin\u00adeare und in Gegen\u00adw\u00e4r\u00adtigkeit erlebte Zeit ein Schl\u00fcs\u00adsel sein kann zum Ver\u00adst\u00e4nd\u00adnis der drei&nbsp;Logoi.<\/p>\n<p>Rudolf Stein\u00ader sagt \u00fcber die drei Logoi: \u201cDas Erste, woraus alles andere her\u00advorg\u00ading, ist die unman\u00adi\u00adfestierte Got\u00adtheit. Aus dieser ging dann her\u00advor das Zweite, das <a title=\"Leben\" href=\"https:\/\/anthrowiki.at\/Leben\" target=\"_blank\" rel=\"noopener\">Leben<\/a> oder auch die unman\u00adi\u00adfestierte sch\u00f6pferische Sub\u00adstanz. Dieses Leben geht dann hin\u00addurch durch die man\u00adnig\u00adfaltig\u00adsten <a title=\"Form\" href=\"https:\/\/anthrowiki.at\/Form\" target=\"_blank\" rel=\"noopener\">For\u00admen<\/a> und wird benan\u00adnt in den For\u00admen <a title=\"Akasha\" href=\"https:\/\/anthrowiki.at\/Akasha\" target=\"_blank\" rel=\"noopener\">Akasha<\/a> oder <a title=\"Mahat\" href=\"https:\/\/anthrowiki.at\/Mahat\" target=\"_blank\" rel=\"noopener\">Mahat<\/a>. Dieses Akasha oder Mahat enth\u00e4lt alles, was es an For\u00admen des Lebens in der Welt gibt. Die ganzen <a title=\"Hierarchien\" href=\"https:\/\/anthrowiki.at\/Hierarchien\" target=\"_blank\" rel=\"noopener\">Hier\u00adar\u00adchien<\/a> der <a title=\"Throne\" href=\"https:\/\/anthrowiki.at\/Throne\" target=\"_blank\" rel=\"noopener\">Throne<\/a>, <a title=\"Cherubim\" href=\"https:\/\/anthrowiki.at\/Cherubim\" target=\"_blank\" rel=\"noopener\">Cheru\u00adbim<\/a>, <a title=\"Seraphim\" href=\"https:\/\/anthrowiki.at\/Seraphim\" target=\"_blank\" rel=\"noopener\">Seraphim<\/a>, der <a title=\"Gewalten\" href=\"https:\/\/anthrowiki.at\/Gewalten\" target=\"_blank\" rel=\"noopener\">Gewal\u00adten<\/a>, <a title=\"Urkr\u00e4fte\" href=\"https:\/\/anthrowiki.at\/Urkr%C3%A4fte\" target=\"_blank\" rel=\"noopener\">Urkr\u00e4fte<\/a>, <a title=\"Erzengel\" href=\"https:\/\/anthrowiki.at\/Erzengel\" target=\"_blank\" rel=\"noopener\">Erzen\u00adgel<\/a> und <a title=\"Engel\" href=\"https:\/\/anthrowiki.at\/Engel\" target=\"_blank\" rel=\"noopener\">Engel<\/a> gin\u00adgen her\u00advor durch das Leben und bilden die For\u00admen, unter denen dies eine Leben erscheint.<\/p>\n<p>Die erste Kraft, die unman\u00adi\u00adfestierte Got\u00adtheit, wird auch der <a title=\"Vater\" href=\"https:\/\/anthrowiki.at\/Vater\" target=\"_blank\" rel=\"noopener\">Vater<\/a> genan\u00adnt; die zweite Kraft ist der <a title=\"Sohn\" href=\"https:\/\/anthrowiki.at\/Sohn\" target=\"_blank\" rel=\"noopener\">Sohn<\/a>, der zugle\u00adich Leben und sch\u00f6pferische Sub\u00adstanz ist, und die dritte Kraft ist der <a title=\"Heiliger Geist\" href=\"https:\/\/anthrowiki.at\/Heiliger_Geist\" target=\"_blank\" rel=\"noopener\">Geist<\/a>. Zusam\u00admen erscheinen diese drei Urkr\u00e4fte also als Vater, Sohn und Geist, als <a title=\"Bewusstseinszust\u00e4nde\" href=\"https:\/\/anthrowiki.at\/Bewusstseinszust%C3%A4nde\" target=\"_blank\" rel=\"noopener\">Bewu\u00dft\u00adsein<\/a>, <a title=\"Lebenszust\u00e4nde\" href=\"https:\/\/anthrowiki.at\/Lebenszust%C3%A4nde\" target=\"_blank\" rel=\"noopener\">Leben<\/a> und <a title=\"Formzust\u00e4nde\" href=\"https:\/\/anthrowiki.at\/Formzust%C3%A4nde\" target=\"_blank\" rel=\"noopener\">Form<\/a>. Die Kraft des Lebens ste\u00adht unter der Leitung <a title=\"Michael\" href=\"https:\/\/anthrowiki.at\/Michael\" target=\"_blank\" rel=\"noopener\">Michaels<\/a>, dessen, der zur <a title=\"Sonne\" href=\"https:\/\/anthrowiki.at\/Sonne\" target=\"_blank\" rel=\"noopener\">Sonne<\/a> geh\u00f6rt, die Kraft der Form ste\u00adht unter der Leitung <a title=\"Samael\" href=\"https:\/\/anthrowiki.at\/Samael\" target=\"_blank\" rel=\"noopener\">Samaels<\/a>, der zum <a title=\"Vulkan\" href=\"https:\/\/anthrowiki.at\/Vulkan\" target=\"_blank\" rel=\"noopener\">Vulkan<\/a> geh\u00f6rt, wo alles Leben umge\u00adset\u00adzt sein wird in lebendi\u00adge For\u00admen. Die Kraft des Bewu\u00dft\u00adseins ste\u00adht unter der Leitung <a title=\"Anael\" href=\"https:\/\/anthrowiki.at\/Anael\" target=\"_blank\" rel=\"noopener\">Anaels<\/a>, der alles umfa\u00dft, was da ist.\u201d (<a href=\"https:\/\/anthrowiki.at\/Logos#Literatur\" target=\"_blank\" rel=\"noopener\">Lit.<\/a>: <a href=\"https:\/\/odysseetheater.org\/GA\/Buecher\/GA_089.pdf#page=256&amp;view=Fit\" target=\"_blank\" rel=\"noreferrer noopener\">GA 89, S. 256<\/a>)<\/p>\n<p>Weit\u00ader\u00adhin gibt Rudolf Stein\u00ader an, dass zu allen Zeit\u00aden diese drei Logoi durch den Kreis, den Sechsstern und den F\u00fcn\u00adf\u00adstern aus\u00adge\u00addr\u00fcckt wur\u00adden (GA 94, S. 92) Der Kreis ste\u00adht f\u00fcr Gott, der Sechsstern f\u00fcr den Makrokos\u00admos und der F\u00fcn\u00adf\u00adstern f\u00fcr den Mikrokos\u00admos. Au\u00dfer\u00addem gibt er in einem Weit\u00aderen Vor\u00adtrag eine Darstel\u00adlung mit den Beze\u00adich\u00adnun\u00adgen a, b und c (GA 89, S.&nbsp;194ff).<\/p>\n<p><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" src=\"https:\/\/www.stellamaris-seelenkalender.de\/wp-content\/uploads\/2026\/02\/6-F-47-v.-die-3-Logoi-2-300x169.png\" alt width=\"300\" height=\"169\"><\/p>\n<p><em>Die drei Logoi \u2014 dargestellt im Seelenkalender-Jahreskreis<\/em><\/p>\n<p>Weit\u00ader\u00adhin sagt er: \u201cDas Her\u00advorge\u00adhen der Welt aus dem Logos mu\u00df eine freie Tat des Logos sein, nicht eine Tat der Notwendigkeit.<\/p>\n<p>Durch ein Bild nur kann das Sch\u00f6pferische des Logos beze\u00adich\u00adnet wer\u00adden, indem man sich ein Wesen und sein Spiegel\u00adbild vorstellt. Man mu\u00df sich sagen: In dem Spiegel\u00adbild ist alles das enthal\u00adten, was in dem Wesen selb\u00adst vorhan\u00adden ist. Es sieht genau\u00adso aus, aber es ist nicht lebendig, es enth\u00e4lt nicht das Leben\u00adsprinzip. Wollen wir begreifen, wie das Spiegel\u00adbild dem Wesen gle\u00adich wer\u00adden kann, so m\u00fcssen wir uns denken, es ist nur dadurch m\u00f6glich, da\u00df das Wesen sein Leben, seine Exis\u00adtenz, dem Spiegel\u00adbild abgibt \u2014 dann hat man den Begriff des ersten Opfers. Die Hingabe der eige\u00adnen Exis\u00adtenz, die \u00dcber\u00adtra\u00adgung des eige\u00adnen Lebens an das Spiegel\u00adbild, das ist das urspr\u00fcngliche Opfer.<\/p>\n<p>\u2026 Das ist die Tat des ersten Logos. Der zweite Logos ist genau das\u00adselbe wie der erste Logos, nur da\u00df er seine Exis\u00adtenz durch ein Opfer erhal\u00adten hat. Wenn man nun die Wirkung des zweit\u00aden Logos studiert, so find\u00adet man, da\u00df das Wesen des zweit\u00aden Logos darin beste\u00adht, da\u00df er das Wesen des ersten Logos nach dem ersten Logos hin\u00adstrahlt, zur\u00fcck\u00adstrahlt. So ist der zweite Logos eine Wider\u00adspiegelung des ersten Logos, von dem er sein eigenes Leben erhal\u00adten hat, das Leben, welch\u00ades vom ersten Logos ausstr\u00f6mte.<\/p>\n<p>Zuerst spiegelt sich der erste Logos wider, dann gibt er dem Spiegel\u00adbild sein Leben. W\u00e4hrend im ersten Logos alles sich nach au\u00dfen richtet, die Exis\u00adtenz nach au\u00dfen wirkt, hat der zweite Logos erstens die Exis\u00adtenz, die er erhal\u00adten hat und zweit\u00adens die Eigen\u00adschaft, seinen Inhalt zur\u00fcck\u00adzus\u00adtrahlen auf den ersten Logos. Damit haben wir nun im zweit\u00aden Logos eine Zwei\u00adheit. Das Leben und der Inhalt des zweit\u00aden Logos sind zweier\u00adlei. Der Inhalt ist das\u00adselbe wie bei dem ersten Logos, aber das Leben ist etwas anderes als im ersten Logos:<\/p>\n<p><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" src=\"https:\/\/www.stellamaris-seelenkalender.de\/wp-content\/uploads\/2026\/02\/6-F-47-v-GA89_195-300x57.gif\" alt width=\"300\" height=\"57\"><\/p>\n<p>Der Strich in der Mitte des zweit\u00aden Kreis\u00ades bedeutet, da\u00df im zweit\u00aden Logos Leben und Inhalt zweier\u00adlei sind, da\u00df sie geteilt sind. Wenn es sich um den Inhalt han\u00addelt, ist Bild und Spiegel\u00adbild bei bei\u00adden gle\u00adich, das Leben aber ist zweierlei.<\/p>\n<p>Dies w\u00fcrde als solch\u00ades noch kein Welt\u00adsys\u00adtem ergeben k\u00f6n\u00adnen, denn hier w\u00fcrde sich nur der eine Logos zum andern ver\u00adhal\u00adten; eine Man\u00adnig\u00adfaltigkeit w\u00fcrde da nicht hineinkom\u00admen. Man\u00adnig\u00adfaltigkeit kann nur hineinkom\u00admen durch ein weit\u00aderes Opfer. Eine nochma\u00adlige Spiegelung mu\u00df stat\u00adtfind\u00aden: das Ver\u00adh\u00e4lt\u00adnis, das die bei\u00adden zueinan\u00adder haben, mu\u00df sich auch spiegeln.<\/p>\n<p>Erstens spiegelt sich der erste Logos noch ein\u00admal zweit\u00adens spiegelt sich die Spiegelung. Dadurch entste\u00adht dann der dritte Logos als die Wider\u00adspiegelung der zwei andern Logoi. Es enth\u00e4lt also der dritte Logos:<\/p>\n<dl>\n<dd>\n<dl>\n<dd>\n<dl>\n<dd>1. das Spiegel\u00adbild des ersten Logos<\/dd>\n<dd>2. das Spiegel\u00adbild dessen, was der erste Logos im zweit\u00aden Logos bewirkt hat, n\u00e4m\u00adlich sein&nbsp;Leben<\/dd>\n<dd>3. das Spiegel\u00adbild davon, was der zweite Logos zum ersten zur\u00fcckstrahlt.<\/dd>\n<\/dl>\n<\/dd>\n<\/dl>\n<\/dd>\n<\/dl>\n<p>Stellen wir uns nun vor: Der erste Logos ist gespiegelt in a. Wenn der erste Logos die nach au\u00dfen strebende, sch\u00f6pferische T\u00e4tigkeit ist, so ist sein Spiegel\u00adbild im drit\u00adten Logos ger\u00adade die umgekehrte T\u00e4tigkeit des ersten Logos. Im ersten Logos ist a das h\u00f6ch\u00adste geistige Weltlicht; im drit\u00adten Logos ist a die \u00e4u\u00dfer\u00adste geistige Finsternis.<\/p>\n<p>b ist im zweit\u00aden Logos das Leben, das der zweite Logos vom ersten Logos erhal\u00adten hat. Es ist nicht das Leben, das sich hinopfert, son\u00addern das\u00adjenige, das angenom\u00admen wor\u00adden ist. Das Leben, das sich im ersten Logos hinopfert, ist die Liebe. Das Gegen\u00adteil davon im drit\u00adten Logos ist das absolute Ver\u00adlan\u00adgen, Sehn\u00adsucht, Streben nach Logos, b ist also im drit\u00adten Logos das absolute Verlangen.<\/p>\n<p>c ist im zweit\u00aden Logos das Spiegel\u00adbild des ersten Logos, welch\u00ades der zweite Logos zur\u00fcckstrahlt.<\/p>\n<figure>(Nochma\u00adlige Abbil\u00addung des ersten und zweit\u00aden Logos erg\u00e4nzt durch den drit\u00adten Logos wie&nbsp;oben)<\/figure>\n<p>Bei unserem eige\u00adnen Spiegel\u00adbild unter\u00adschei\u00adden&nbsp;wir:<\/p>\n<dl>\n<dd>\n<dl>\n<dd>\n<dl>\n<dd>1. Das aus\u00adges\u00adtrahlte Bild, das aus der Fin\u00adster\u00adn\u00adis zur\u00fcckkommt.<\/dd>\n<dd>2. Das, was wir hingegeben haben, kommt zur\u00fcck als Verlangen.<\/dd>\n<dd>3. Das Bild selb\u00adst, das wir selb\u00adst&nbsp;sind.<\/dd>\n<\/dl>\n<\/dd>\n<\/dl>\n<\/dd>\n<\/dl>\n<p>Dies entspricht im drit\u00adten Logos den drei Teilen:<\/p>\n<dl>\n<dd>\n<dl>\n<dd>\n<dl>\n<dd>a die geistige Fin\u00adster\u00adn\u00adis = <a title=\"Tamas\" href=\"https:\/\/anthrowiki.at\/Tamas\" target=\"_blank\" rel=\"noopener\">Tamas<\/a><\/dd>\n<dd>b das absolute Ver\u00adlan\u00adgen = <a title=\"Rajas\" href=\"https:\/\/anthrowiki.at\/Rajas\" target=\"_blank\" rel=\"noopener\">Rajas<\/a><\/dd>\n<dd>c das ein\u00adfache Spiegel\u00adbild des ersten Logos = <a title=\"Sattwa\" href=\"https:\/\/anthrowiki.at\/Sattwa\" target=\"_blank\" rel=\"noopener\">Sattwa<\/a><\/dd>\n<\/dl>\n<\/dd>\n<\/dl>\n<\/dd>\n<\/dl>\n<p>Tamas, Rajas, Sattwa sind die drei Gunas, die drei Teile des drit\u00adten&nbsp;Logos.<\/p>\n<p>Zun\u00e4chst sind a, b und c vorhan\u00adden. Wenn a allein vorhan\u00adden ist, ist es eben Tamas. Wenn a \u2014 die geistige Fin\u00adster\u00adn\u00adis oder Tamas \u2014 sich kom\u00adbiniert mit b \u2014 Rajas, dem absoluten Ver\u00adlan\u00adgen -, kom\u00adbiniert sich Fin\u00adster\u00adn\u00adis mit Ver\u00adlan\u00adgen, und es ist ein Hin\u00adstreben nach dem ersten Logos. Wenn a und c \u2014 Tamas und Sattwa \u2014 kom\u00adbiniert wer\u00adden, haben wir das Bild des ersten Logos, aus der Fin\u00adster\u00adn\u00adis her\u00adaus geschaf\u00adfen. Eben\u00adso k\u00f6n\u00adnen wir b mit c kom\u00adbinieren. Es kann jedes f\u00fcr sich auftreten und mit einem der andern kom\u00adbiniert wer\u00adden. Alle drei miteinan\u00adder kom\u00adbiniert, sind, was der erste Logos selb\u00adst ist. Wir haben sieben m\u00f6gliche Kom\u00adbi\u00adna\u00adtio\u00adnen der drei&nbsp;Gunas:<\/p>\n<p><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" src=\"https:\/\/www.stellamaris-seelenkalender.de\/wp-content\/uploads\/2026\/02\/6-F-47-v-GA89_197-247x300.gif\" alt width=\"247\" height=\"300\"><\/p>\n<p>Dies sind also die sieben ver\u00adschiede\u00adnen Kom\u00adbi\u00adna\u00adtio\u00adnen der Gunas. Man stelle sich diese sieben m\u00f6glichen Kom\u00adbi\u00adna\u00adtio\u00adnen vor als das n\u00e4ch\u00adste weltsch\u00f6pferische Prinzip, das aus den drei Gunas her\u00advorge\u00adhen kann. Diese sieben Wesen\u00adheit\u00aden existieren wirk\u00adlich. Es sind die soge\u00adnan\u00adnten sieben sch\u00f6pferischen Geis\u00adter vor dem Throne Gottes, nach den drei Logoi die sieben n\u00e4ch\u00adsten sch\u00f6pferischen Kr\u00e4fte:\u201d<\/p>\n<p><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" src=\"https:\/\/www.stellamaris-seelenkalender.de\/wp-content\/uploads\/2026\/02\/6-F-47-v-GA89_198-300x39.gif\" alt width=\"300\" height=\"39\"><\/p>\n<p>(<a href=\"https:\/\/anthrowiki.at\/Logos#Literatur\" target=\"_blank\" rel=\"noopener\">Lit.<\/a>: <a href=\"https:\/\/odysseetheater.org\/GA\/Buecher\/GA_089.pdf#page=194&amp;view=Fit\" target=\"_blank\" rel=\"noreferrer noopener\">GA 89, S. 194ff<\/a>)<\/p>\n<p>Im fol\u00adgen\u00adden beschreibt Rudolf Stein\u00ader den zweit\u00aden Logos nicht als den g\u00f6t\u00adtlichen Sohn, son\u00addern als das Weib\u00adliche. Hier nimmt er nicht die Per\u00adspek\u00adtive des angenomme\u00adnen Lebens ein, son\u00addern die der sch\u00f6pferischen Ursub\u00adstanz, der noch geisti\u00adgen Erde G\u00e4a. Der dritte Logos ist nun der Sohn und den benen\u00adnt Rudolf Stein\u00ader als Kro\u00adnos, die&nbsp;Zeit.<\/p>\n<p>\u201eAlles Leben in man\u00adnig\u00adfalti\u00adgen For\u00admen ist aus der Ein\u00adheit, dem einen Logos her\u00advorge\u00adgan\u00adgen. In ihm ruht alle Man\u00adnig\u00adfaltigkeit noch ungeschieden, undif\u00adferen\u00adziert ver\u00adbor\u00adgen. So wie er erkennbar wird, sich als Selb\u00adst wahrn\u00adimmt, tritt er aus dem Absoluten, aus dem Unter\u00adschied\u00adslosen her\u00adaus und schafft das Nicht-Selb\u00adst, sein Spiegel\u00adbild, den zweit\u00aden Logos. Dieses Spiegel\u00adbild beseelt und belebt er, es ist sein drit\u00adter Aspekt, der dritte Logos.<\/p>\n<p>So w\u00e4re der erste Logos das Undif\u00adferen\u00adzierte, in dem Leben und Form ungeschieden ruhen, als der Vater zu betra\u00adcht\u00aden. Mit seinem Dasein begin\u00adnt die Zeit; er tren\u00adnt sein Spiegel\u00adbild von sich ab, die Form, das Weib\u00adliche, das er mit seinem Leben erf\u00fcllt, der zweite Logos; und aus dieser Beseelung geht der dritte Logos als Sohn, als belebte Form her\u00advor. So haben sich alle Reli\u00adgio\u00adnen ihren Gott in dreifach\u00ader Gestalt gedacht, als Vater, Mut\u00adter und Sohn. So Ura\u00adnos und G\u00e4a, die m\u00fct\u00adter\u00adliche Erde; und Kro\u00adnos, die Zeit, ist als Sohn aus ihrem Scho\u00dfe her\u00advorge\u00adgan\u00adgen; Osiris, Isis und Horus und so weiter.<\/p>\n<p>Das Opfer des Logos ist: Der Geist steigt hernieder in die Materie, beseelt sein Spiegel\u00adbild, und damit ist auch der Welt belebter For\u00admen ihr Dasein gegeben, die alle ihr Son\u00adder\u00adda\u00adsein f\u00fchren und den Zyk\u00adlus der Evo\u00adlu\u00adtion durch\u00admachen, um als h\u00f6ch\u00adsten\u00adtwick\u00adelte Indi\u00advid\u00adu\u00adal\u00adit\u00e4ten wieder eins mit dem Logos zu wer\u00adden, der durch sie den Erfahrungsre\u00adich\u00adtum empf\u00e4ngt. H\u00e4tte er sich nicht aus\u00adgegossen, um alle diese For\u00admen zu beleben, so w\u00fcrde es kein selb\u00adst\u00e4ndi\u00adges Wach\u00adsen und Wer\u00adden geben. Alle Bewe\u00adgung, alles Entste\u00adhen w\u00fcrde kein Eigen\u00adleben haben, es w\u00fcrde sich nur regen und bewe\u00adgen nach der Direk\u00adtion des Gottes.\u201d (<a href=\"https:\/\/anthrowiki.at\/Logos#Literatur\" target=\"_blank\" rel=\"noopener\">Lit.<\/a>: <a href=\"https:\/\/odysseetheater.org\/GA\/Buecher\/GA_088.pdf#page=167&amp;view=Fit\" target=\"_blank\" rel=\"noreferrer noopener\">GA 88, S. 167<\/a>)<\/p>\n<p>Wenn der dritte Logos die Zeit ist, lassen sich dann auch alle sieben Quell\u00adgeis\u00adter, wie <a title=\"Jakob B\u00f6hme\" href=\"https:\/\/anthrowiki.at\/Jakob_B%C3%B6hme\" target=\"_blank\" rel=\"noopener\">Jakob B\u00f6hme<\/a> sie in sein\u00ader <a title=\"Aurora\" href=\"https:\/\/anthrowiki.at\/Aurora\" target=\"_blank\" rel=\"noopener\">Auro\u00adra<\/a> nen\u00adnt, alle sieben sch\u00f6pferischen Geis\u00adter, die aus dem Heili\u00adgen Geist her\u00advorge\u00adhen, durch die drei Bilder der Zeit verstehen?<\/p>\n<p>Rudolf Stein\u00ader erw\u00e4h\u00adnt, dass das Leben, also der zweite Logos, durch Michael geleit\u00adet wird, der zur Sonne geh\u00f6rt. Die Kraft der Form, die Kraft des Heili\u00adgen Geistes, des drit\u00adten Logos, ste\u00adht unter der Leitung Samaels, der zur let\u00adzten Inkar\u00adna\u00adtion der Erde, zum Erden\u00adziel, dem Vulkan geh\u00f6rt, wo alles Leben lebendi\u00adge Form gewor\u00adden sein wird. Und die Kraft des Bewusst\u00adseins, die Kraft des Vaters, des ersten Logos ste\u00adht unter der Leitung Anaels, der alles umfasst, was ist, der also alle sieben Erdinkar\u00adna\u00adtio\u00adnen umgreift. Samael, Anael und Michael geh\u00f6ren zu den sieben <a href=\"https:\/\/anthrowiki.at\/Erzengel-Regentschaften\" target=\"_blank\" rel=\"noopener\">Erzen\u00adgel-Regen\u00adten<\/a>, die f\u00fcr jew\u00adeils ca. 300 \u2014 350 Jahre die Geschicke der Erde lenken. Samael ist hier der Plan\u00adetengeist des Mars, Anael der\u00adjenige der Venus. F\u00fcr jeden der sieben Erzen\u00adgel-Regen\u00adten gibt Rudolf Stein\u00ader einen der sieben Plan\u00adeten an. Ihre zeitliche Abfolge entspricht den Wochen\u00adt\u00ada\u00adgen und der Darstel\u00adlung im Sieben\u00adsterns, dem soge\u00adnan\u00adnten <a href=\"https:\/\/anthrowiki.at\/Mystisches_Lamm\" target=\"_blank\" rel=\"noopener\">mys\u00adtis\u00adchen Lamm<\/a>. Dieses Sym\u00adbol der Vere\u00adini\u00adgung der Plan\u00adetenkr\u00e4fte beschreibt den kos\u00admis\u00adchen Chris\u00adtus, der sein Leben der Welt hinopfert. Samael und Anael ste\u00adhen hier einan\u00adder gegen\u00fcber und bilden mit Michael ein Dreieck.<\/p>\n<p><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" src=\"https:\/\/www.stellamaris-seelenkalender.de\/wp-content\/uploads\/2026\/02\/6-F-47-v-Erzengel-mystische-Lamm-300x169.png\" alt width=\"300\" height=\"169\"><\/p>\n<p><em>Der Sieben\u00adstern, das mys\u00adtis\u00adche Lamm mit den Erzen\u00adgel-Regen\u00adten, die den dort angegebe\u00adnen Plan\u00adeten zuge\u00adord\u00adnet sind \u2014 einge\u00adf\u00fcgt im Seelenkalender-Jahreskreis<\/em><\/p>\n<p>Wird dieses Sym\u00adbol nun in den See\u00adlenkalen\u00adder-Jahreskreis einge\u00adf\u00fcgt, zeigt sich, dass Samael und Anael mit den bei\u00adden Schwellen\u00adspr\u00fcchen 14 N und 39 n bzw. mit der Kul\u00admi\u00adna\u00adtion des Wahrnehmungs- und Denk-Hal\u00adb\u00adjahres in Beziehung ste\u00adhen. Samael, dessen Namen von hebr\u00e4isch \u2019sami\u2019, \u2018blind\u2019 kommt, ist das an die Sinneswelt sich hingebende, \u201cblinde\u201d Bewusst\u00adsein der Gegen\u00adw\u00e4r\u00adtigkeit, sattwa, die Klarheit, der Heilige Geist. Anael ist das vaterg\u00f6t\u00adtliche, den Raum erschaf\u00adfende Bewusst\u00adsein der Ewigkeit, deren Licht im drit\u00adten Logos tamas, die Fin\u00adster\u00adn\u00adis ist. Im Men\u00adschen ist es der See\u00adlen\u00adraum. Da der Vater\u00adgott sein Leben hingeschenkt hat, ste\u00adht dieser \u201cZyk\u00adlus\u201d als Raum und als Ewigkeit still. Michael ist ver\u00adbun\u00adden mit dem Fluss des Lebens, der ewigen Entwick\u00adlung, mit der lin\u00adearen Zeit, mit rajas, dem Verlangen.<\/p>\n<p>Tamas, rajas und sattwa sind die drei Grund\u00adkr\u00e4fte, die in der <a title=\"Samkhya\" href=\"https:\/\/anthrowiki.at\/Samkhya\" target=\"_blank\" rel=\"noopener\">Samkhya<\/a>-Philoso\u00adphie die drei Gunas genan\u00adnt wer\u00adden, die drei Teile von Pakri\u00adti, der noch rein geisti\u00adgen Urma\u00adterie. In ihrer Kom\u00adbi\u00adna\u00adtion bilden sie die sieben sch\u00f6pferischen Geis\u00adter. Was das bedeuten k\u00f6n\u00adnte, habe ich ver\u00adsucht in nach\u00adfol\u00adgen\u00adder Abbil\u00addung zu ergr\u00fcnden.<\/p>\n<p><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" src=\"https:\/\/www.stellamaris-seelenkalender.de\/wp-content\/uploads\/2026\/02\/6-F-47-v-die-7-Quellgeister-Gottes-169x300.png\" alt width=\"283\" height=\"503\"><\/p>\n<p><em>Die sieben Sch\u00f6pfer\u00adgeis\u00adter, die aus dem drit\u00adten Logos her\u00advorge\u00adhen inter\u00adpretiert als Kom\u00adbi\u00adna\u00adtio\u00adnen der drei Bilder der&nbsp;Zeit<\/em><\/p>\n<p>Rudolf Stein\u00ader beschreibt weit\u00ader\u00adhin <a href=\"https:\/\/anthrowiki.at\/Lebensprozesse\" target=\"_blank\" rel=\"noopener\">sieben Leben\u00adsprozesse<\/a>,&nbsp;(GA 170, S. 105ff<u><b>)<\/b><\/u> die er eben\u00adfalls mit den sieben Plan\u00adeten verbindet, nun jedoch in ander\u00ader Rei\u00adhen\u00adfolge (siehe Num\u00admerierung auf der Abbil\u00addung unten). Eine weit\u00adere Bere\u00adicherung des Bildes stammt von Michaela Gl\u00f6ck\u00adler. Sie bringt bei einem Vor\u00adtrag (<a href=\"https:\/\/www.youtube.com\/watch?v=jQnESidm7pA&amp;t=322s\" target=\"_blank\" rel=\"noopener\">YouTube<\/a>) die sieben Leben\u00adsprozesse in Zusam\u00admen\u00adhang mit den sieben <a href=\"https:\/\/anthrowiki.at\/Sieben_Lebensgeheimnisse\" target=\"_blank\" rel=\"noopener\">Lebens\u00adge\u00adheimnis\u00adsen<\/a> (GA 264, S. 253\/Ga 94, S. 111) und den sieben <a href=\"https:\/\/anthrowiki.at\/Kulturepochen\" target=\"_blank\" rel=\"noopener\">Kul\u00adture\u00adpochen<\/a>. Zwar wer\u00adden die Kul\u00adture\u00adpochen, die jew\u00adeils 2160 Jahre andauern, stets von einem Archai regiert, doch k\u00f6n\u00adnte f\u00fcr sie eine entsprechende Ord\u00adnung gel\u00adten, wie f\u00fcr die Erzen\u00adgel-Regen\u00adten bzw. wie sie das mys\u00adtis\u00adche Lamm darstellt. So ergibt sich ein inter\u00ades\u00adsantes Bild, dem ich meine Inter\u00adpre\u00adta\u00adtion der sieben Quell\u00adgeis\u00adter aus\u00adge\u00addr\u00fcckt als Kom\u00adbi\u00adna\u00adtio\u00adnen der drei Bilder der Zeit hinzuge\u00adf\u00fcgt&nbsp;habe.<\/p>\n<p><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" src=\"https:\/\/www.stellamaris-seelenkalender.de\/wp-content\/uploads\/2026\/02\/6-F-47-v-die-7-Lebensprozesse-und-Geheimnisse-300x169.png\" alt width=\"414\" height=\"233\"><\/p>\n<p><em>Die sieben Leben\u00adsprozesse, Lebens\u00adge\u00adheimnisse und Kul\u00adture\u00adpochen und die sieben Quellgeister<\/em><\/p>\n<p>Diese let\u00adzte Abbil\u00addung stellt einen Ver\u00adsuch dar, denn abge\u00adse\u00adhen von Rudolf Stein\u00aders Zuord\u00adnung von Samael zu c, Anael zu a und Michael zu b sind die Kom\u00adbi\u00adna\u00adtio\u00adnen (ab, ac, bc und abc) zu den weit\u00aderen Erzen\u00adgeln meine Vermutungen.<\/p>\n\t\t\t<a href=\"https:\/\/www.stellamaris-seelenkalender.de\/?page_id=845\" target=\"_self\">\n\t\t\t\t\t\tBlog zum Spruch 6&nbsp;F&nbsp;<\/a>\n\t\t\t<a href=\"https:\/\/www.stellamaris-seelenkalender.de\/?page_id=1703\" target=\"_self\">\n\t\t\t\t\t\tBlog zum Spruch 47&nbsp;v&nbsp;<\/a>\n\t\t\t<a href=\"https:\/\/www.stellamaris-seelenkalender.de\/?page_id=2275\" target=\"_self\">\n\t\t\t\t\t\tn\u00e4ch\u00adster Blog-Ein\u00adtrag Sommer-Halbjahr&nbsp;<\/a>\n\t\t\t<a href=\"https:\/\/www.stellamaris-seelenkalender.de\/?page_id=2248\" target=\"_self\">\n\t\t\t\t\t\tn\u00e4ch\u00adster Blog-Ein\u00adtrag Winter-Halbjahr&nbsp;<\/a>\n\t\t\t<a href=\"https:\/\/www.stellamaris-seelenkalender.de\/?page_id=136\" target=\"_self\">\n\t\t\t\t\t\tzur\u00fcck zur \u00dcbersicht&nbsp;<\/a>\n\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>&nbsp; Die spiegel\u00adnden Zwis\u00adchen\u00adspruch-Mantren 6 F und 47&nbsp;v 6 F Es ist erstanden aus der Eigen\u00adheit Mein Selb\u00adst und find\u00adet sich Als Wel\u00adtenof\u00adfen\u00adbarung In Zeit- und Raumeskr\u00e4ften; Die Welt, sie zeigt mir \u00fcber\u00adall Als g\u00f6t\u00adtlich Urbild Des eignen Abbilds Wahrheit. &nbsp; 47 v Es will erste\u00adhen aus dem Wel\u00adtenscho\u00dfe, Den Sin\u00adnen\u00adschein erquick\u00adend, Werdelust.&nbsp;\u2026.&nbsp;\u2026..\u2026<\/p>\n","protected":false},"author":1,"featured_media":0,"parent":0,"menu_order":0,"comment_status":"closed","ping_status":"closed","template":"","meta":{"wp_typography_post_enhancements_disabled":false,"footnotes":""},"class_list":["post-2262","page","type-page","status-publish","hentry"],"_links":{"self":[{"href":"https:\/\/www.stellamaris-seelenkalender.de\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/pages\/2262","targetHints":{"allow":["GET"]}}],"collection":[{"href":"https:\/\/www.stellamaris-seelenkalender.de\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/pages"}],"about":[{"href":"https:\/\/www.stellamaris-seelenkalender.de\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/types\/page"}],"author":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.stellamaris-seelenkalender.de\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/users\/1"}],"replies":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.stellamaris-seelenkalender.de\/index.php?rest_route=%2Fwp%2Fv2%2Fcomments&post=2262"}],"version-history":[{"count":12,"href":"https:\/\/www.stellamaris-seelenkalender.de\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/pages\/2262\/revisions"}],"predecessor-version":[{"id":3928,"href":"https:\/\/www.stellamaris-seelenkalender.de\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/pages\/2262\/revisions\/3928"}],"wp:attachment":[{"href":"https:\/\/www.stellamaris-seelenkalender.de\/index.php?rest_route=%2Fwp%2Fv2%2Fmedia&parent=2262"}],"curies":[{"name":"wp","href":"https:\/\/api.w.org\/{rel}","templated":true}]}}