{"id":2235,"date":"2024-04-21T22:40:57","date_gmt":"2024-04-21T20:40:57","guid":{"rendered":"https:\/\/www.stellamaris-seelenkalender.de\/?page_id=2235"},"modified":"2026-03-10T23:21:51","modified_gmt":"2026-03-10T22:21:51","slug":"blog-beitrag-1-2-copy-3-copy-7-copy-copy-copy","status":"publish","type":"page","link":"https:\/\/www.stellamaris-seelenkalender.de\/?page_id=2235","title":{"rendered":"Blog \u2014 Spiegelspr\u00fcche 4 D \u2014 49&nbsp;x"},"content":{"rendered":"\n\n\t<p>&nbsp;<\/p>\n<p><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" src=\"https:\/\/www.stellamaris-seelenkalender.de\/wp-content\/uploads\/2024\/04\/4-D-49-x-258x300.png\" alt width=\"258\" height=\"300\"><\/p>\n<h4><strong>Die spiegelnden Mantren 4 D und 49&nbsp;x<br>\n<\/strong><\/h4>\n<table width=\"639\">\n<tbody>\n<tr>\n<td width=\"311\">\n<p><strong>4 D<\/strong><\/p>\n<p><u>Ich f\u00fch\u00adle<\/u> <strong>Wesen meines Wesens<\/strong><u>:<\/u><\/p>\n<p><u>So spricht<\/u> <strong>Empfind\u00adung<\/strong>,<\/p>\n<p>Die in der son\u00adner\u00adhell\u00adten&nbsp;Welt<\/p>\n<p>Mit <em>Licht\u00ades\u00adfluten<\/em> sich vereint;<\/p>\n<p>Sie <strong>will<\/strong> <u>dem<\/u> Denken<\/p>\n<p>Zur Klarheit W\u00e4rme schenken<\/p>\n<p>Und Men\u00adsch und&nbsp;Welt<\/p>\n<p>In Ein\u00adheit fest verbinden.<\/p>\n<\/td>\n<td width=\"16\"><strong>&nbsp;<\/strong><\/td>\n<td width=\"311\">\n<p><strong>49 x<\/strong><\/p>\n<p><u>Ich f\u00fch\u00adle<\/u> <strong>Kraft des Wel\u00adten\u00adseins<\/strong><u>:<\/u><\/p>\n<p><u>So spricht<\/u> <strong>Gedanken\u00adklarheit<\/strong>,<\/p>\n<p>Gedenk\u00adend eignen Geistes Wachsen<\/p>\n<p>In fin\u00adstern Weltenn\u00e4chten,<\/p>\n<p>Und <strong>neigt<\/strong> <u>dem<\/u> nahen Weltentage<\/p>\n<p>Des Innern <em>Hoff\u00adnungsstrahlen<\/em>.<\/p>\n<p>\u2026.<\/p>\n<p>\u2026..<\/p>\n<\/td>\n<\/tr>\n<\/tbody>\n<\/table>\n<h4>Musik zum Mantra 4 D \u2014 belehrend \u2014 komponiert von Herbert Lippmann<\/h4>\n<audio class=\"wp-audio-shortcode\" id=\"audio-2235-1\" preload=\"none\" style=\"width: 100%;\" controls=\"controls\"><source type=\"audio\/mpeg\" src=\"https:\/\/www.stellamaris-seelenkalender.de\/wp-content\/uploads\/2024\/09\/4-D-Lippmann-Fraktal-KW-04-belehrend-0\u00b445.mp3?_=1\"><a href=\"https:\/\/www.stellamaris-seelenkalender.de\/wp-content\/uploads\/2024\/09\/4-D-Lippmann-Fraktal-KW-04-belehrend-0\u00b445.mp3\">https:\/\/www.stellamaris-seelenkalender.de\/wp-content\/uploads\/2024\/09\/4\u2011D-Lippmann-Fraktal-KW-04-belehrend\u20110\u00b445.mp3<\/a><\/audio>\n<h4>Musik zum Mantra 49 x \u2014 sich aufschwingend \u2014 komponiert von Herbert Lippmann<\/h4>\n<audio class=\"wp-audio-shortcode\" id=\"audio-2235-2\" preload=\"none\" style=\"width: 100%;\" controls=\"controls\"><source type=\"audio\/mpeg\" src=\"https:\/\/www.stellamaris-seelenkalender.de\/wp-content\/uploads\/2024\/09\/49-x-Lippmann-Fraktal-KW-49-sich-aufschwingend-0\u00b445.mp3?_=2\"><a href=\"https:\/\/www.stellamaris-seelenkalender.de\/wp-content\/uploads\/2024\/09\/49-x-Lippmann-Fraktal-KW-49-sich-aufschwingend-0\u00b445.mp3\">https:\/\/www.stellamaris-seelenkalender.de\/wp-content\/uploads\/2024\/09\/49-x-Lippmann-Fraktal-KW-49-sich-aufschwingend\u20110\u00b445.mp3<\/a><\/audio>\n<h4><strong>\u00dcber die Spiegelspr\u00fcche 4 D und 49&nbsp;x<\/strong><\/h4>\n<p>Die Mantren <a href=\"https:\/\/www.stellamaris-seelenkalender.de\/?page_id=877\">4 D<\/a> und <a href=\"https:\/\/www.stellamaris-seelenkalender.de\/?page_id=1740\">49 x<\/a> entsprechen sich vor allem in den ersten bei\u00adden Zeilen, danach gar nicht bzw. weit weniger, als die Spiegel\u00adspruch-Paare 3 C \u2014 50 y, 2 B \u2014 51 ! und 1 A \u2014 52 z. Dieses Mantren Paar ist indi\u00advidu\u00adeller. In bei\u00adden Mantren ste\u00adht am Anfang eine Selb\u00adstaus\u00adsage und erst im Nach\u00adhinein erf\u00e4hrt der Leser, wer da eigentlich \u00fcber sich sel\u00adber spricht. Dann fol\u00adgt eine Beschrei\u00adbung der T\u00e4tigkeit des Sprech\u00aders. Es gibt also \u2014 anders als in den anderen erw\u00e4h\u00adn\u00adten Mantren und auch den benach\u00adbarten Licht\u00adspr\u00fcchen 5 E \u2014 48 w \u2014 einen sich sein\u00ader selb\u00adst bewussten Sprech\u00ader, den ich als Ich-Sprech\u00ader beze\u00adichne. Doch was dann fol\u00adgt, ist eine Schilderung aus der neu\u00adtralen Beobachter\u00adper\u00adspek\u00adtive ana\u00adlog zu den genan\u00adnten Mantren.<\/p>\n<p>Im Mantra 4 D spricht die Empfind\u00adung \u00fcber sich sel\u00adber, im Mantra 49 x die Gedanken\u00adklarheit. Die Empfind\u00adung beken\u00adnt, dass sie sich sel\u00adber f\u00fchlt \u2014 das Wesen ihres Wesens. Die Gedanken\u00adklarheit f\u00fchlt eben\u00adso, doch nicht sich selb\u00adst, son\u00addern die Kraft des Wel\u00adten\u00adseins \u2014 das Nicht-Ich, das Au\u00dfen. Die Empfind\u00adung ist das ger\u00adade aufkeimende Erleben des eige\u00adnen Lebens. Es ist Bewusst\u00adsein, das noch nicht Selb\u00adst\u00adbe\u00adwusst\u00adsein ist und der Welt auch noch nicht erken\u00adnend gegen\u00fcber\u00adste\u00adht. Die Gedanken\u00adklarheit ist dage\u00adgen max\u00adi\u00admale Bewuss\u00adtheit. Rudolf Stein\u00ader unter\u00adschei\u00addet drei Wach\u00adheitsstufen der Seele: die Empfind\u00adungsseele, die Ver\u00adstandes- oder Gem\u00fctsseele und die Bewusst\u00adseinsseele. Ich gehe deshalb davon aus, dass sich im Mantra 4 D die Empfind\u00adungsseele ausspricht, im Mantra 49 x die Bewusst\u00adseinsseele. Zwis\u00adchen den Mantren 4 D und 49 x, zwis\u00adchen der Empfind\u00adung und der Gedanken\u00adklarheit span\u00adnt sich das irdisch-men\u00adschliche Bewusst\u00adseins&nbsp;auf.<\/p>\n<p>Die Empfind\u00adung (4 D) f\u00fchlt das Wesen ihres Wesens, sie f\u00fchlt, was ihr Wesen aus\u00admacht, den Kern ihrer \u201cPer\u00ads\u00f6n\u00adlichkeit\u201d. Das Wesen der Empfind\u00adung ist es, auf Sin\u00adnes\u00adreize zu reagieren. Betra\u00adchte ich die all\u00adseits bekan\u00adnten f\u00fcnf Sinne, ist jede Wahrnehmung zun\u00e4chst ein Reiz, der auf den physis\u00adchen K\u00f6r\u00adp\u00ader ein\u00adwirkt und von diesem emp\u00adfun\u00adden wird. Dadurch entste\u00adht zuvorder\u00adst Bewusst\u00adsein f\u00fcr das eigene Sein, den eige\u00adnen K\u00f6r\u00adp\u00ader, das eigene, erlebende Innen im Unter\u00adschied zum Au\u00dfen, zur Welt. Dann entste\u00adht eine dif\u00adferen\u00adzierende Wahrnehmung, denn Reize k\u00f6n\u00adnen als angenehm oder als unan\u00adgenehm emp\u00adfun\u00adden wer\u00adden. Rudolf Stein\u00ader nen\u00adnt dies Lust oder Unlust, die durch die Empfind\u00adung erregt wer\u00adden. Das Tre\u00adf\u00adfen dieser Unter\u00adschei\u00addung bedeutet eine zweite Selb\u00adst\u00adwahrnehmung. Das Wesen der Empfind\u00adung ist also tat\u00ads\u00e4ch\u00adlich Selb\u00adst\u00adwahrnehmung, wie das Mantra sagt.<\/p>\n<p>Die Gedanken\u00adklarheit (49 x) f\u00fchlt dage\u00adgen die Kraft des Wel\u00adten\u00adseins, das Andere, das Dasein der Welt. Sie f\u00fchlt jedoch nicht ein\u00adfach die Welt, oder das Sein der Welt, son\u00addern die Kraft dieses Welt-Seins. Wir ken\u00adnen die Muskelkraft des Men\u00adschen, die Schw\u00aderkraft der Materie, die Kraft des Mag\u00adnet\u00adismus, der Elek\u00adtriz\u00adit\u00e4t oder der Atom\u00adkraft. Diesen Kr\u00e4ften ist jew\u00adeils eine Wirkrich\u00adtung im Raum bzw. eine Ver\u00e4n\u00adderungsrich\u00adtung eigen. Was ist also die Kraft des Wel\u00adten\u00adseins? F\u00fcr mein Daf\u00fcrhal\u00adten ist es die Zeit. Auch sie hat eine Wirkrich\u00adtung vom Wer\u00adden \u00fcber das Sein zum Verge\u00adhen. Die Gedanken\u00adklarheit \u201cf\u00fchlt\u201d also die Kraft, die es braucht, damit Geist Materie, also Welt wird und ins Sein tritt und auch wieder zur\u00fcck\u00adkehrt zum rein geisti\u00adgen Zus\u00adtand. Die Gedanken\u00adklarheit \u201cf\u00fchlt\u201d damit \u00fcber die \u00e4u\u00dfere Sinneswahrnehmung hin\u00adaus. Sie ist nicht beschr\u00e4nkt auf den Reiz-Reak\u00adtions-Erleb\u00adnis\u00adbere\u00adich der Empfind\u00adungsseele und auch nicht auf die daran anschlie\u00dfen\u00adden ver\u00adst\u00e4ndi\u00adgen Gedanken, die der Ver\u00adstandes- oder Gem\u00fctsseele eigen sind. Das \u201cF\u00fchlen\u201d der Gedanken\u00adklarheit f\u00fchrt \u00fcber die materielle, durch die Sinne ver\u00admit\u00adtelte Welt hin\u00adaus. Und ich erkenne immer mehr, dass die Kraft des Wel\u00adten\u00adseins, die Zeit \u2014 in ihren drei Offen\u00adbarun\u00adgen als Gegen\u00adw\u00e4r\u00adtigkeit, zyk\u00adlis\u00adche und lin\u00adeare Zeit \u2014 tat\u00ads\u00e4ch\u00adlich die Grund\u00adlage gedanklich klar\u00ader geistiger Erken\u00adnt\u00adnis bildet.<\/p>\n<p>Nun fol\u00adgt in bei\u00adden Mantren, eine Beschrei\u00adbung der T\u00e4tigkeit der sprechen\u00adden Instanzen. Die Empfind\u00adung (4 D) han\u00addelt und inter\u00adagiert mit dem Au\u00dfen, die Gedanken\u00adklarheit (49 x) gedenkt, erin\u00adnert und macht sich den eige\u00adnen Entwick\u00adlungs\u00adgang bewusst.&nbsp; Sie schaut nach&nbsp;innen.<\/p>\n<p>Die Empfind\u00adung (4 D) vere\u00adint sich mit Licht\u00ades\u00adfluten in der son\u00adner\u00adhell\u00adten Welt. Die Licht\u00ades\u00adfluten sind all die Wahrnehmungen, die auf den Men\u00adschen, genauer seine Empfind\u00adungs\u00adf\u00e4higkeit ein\u00adfluten und ihm die M\u00f6glichkeit der Erken\u00adnt\u00adnis und damit das Erleben inneren Licht\u00ades brin\u00adgen. Die Wahrnehmungen tra\u00adgen dieses Licht in sich, weil die Welt durch\u00adwoben ist von Weisheit, von Weisheit\u00adslicht. Sonnen\u00ader\u00adhellt ist die Welt, weil das Licht des Bewusst\u00adseins sie beleuchtet. Das Bewusst\u00adsein strahlt im Wachzu\u00ads\u00adtand von allen Men\u00adschen aus, son\u00adst h\u00e4t\u00adten sie keine Wahrnehmungen, nur bemerken sie dieses Ausstrahlen in der Regel nicht. Das Licht des Bewusst\u00adseins keimt in der Empfind\u00adungsseele auf und vere\u00adint sich wahrnehmend mit dem in allem Wahrgenomme\u00adnen ver\u00adbor\u00adge\u00adnen Weisheitslicht.<\/p>\n<p>Die Gedanken\u00adklarheit (49 x) erin\u00adnert sich dage\u00adgen an die fin\u00adsteren Wel\u00adtenn\u00e4chte, in denen ihr geistiges Wach\u00ads\u00adtum stat\u00adtfand. Was haben geistiges Wach\u00ads\u00adtum und Dunkel\u00adheit miteinan\u00adder zu tun? Geistiges Wach\u00ads\u00adtum zeigt sich durch das Erstarken des inneren Licht\u00ades. Und dieses zun\u00e4chst schwache Licht braucht die umgebende Dunkel\u00adheit, um sicht\u00adbar zu wer\u00adden, Wirkung zu erzie\u00adlen. Erst ein helles Licht kann auch am Tage leucht\u00aden. Denken ist ein Innen\u00adprozess, der Konzen\u00adtra\u00adtion und Fokus ben\u00f6tigt, der das Aus\u00adblenden der Sin\u00adnes\u00adreize, also \u201cDunkel\u00adheit\u201d braucht.<\/p>\n<p>Und noch etwas: Ler\u00adnen, also geistiges Wach\u00ads\u00adtum find\u00adet wesentlich in der Nacht statt. Am Tag wer\u00adden die neuen Inhalte aufgenom\u00admen, in der Nacht, w\u00e4hrend des Schlafs, wer\u00adden sie inte\u00adgri\u00adert, geord\u00adnet und bew\u00adertet. Der Geist w\u00e4chst also tat\u00ads\u00e4ch\u00adlich nachts. Warum sind es aber Wel\u00adtenn\u00e4chte? Hier denke ich an die f\u00fcn\u00adf\u00adtausend Jahre, die das Kali Yuga, das fin\u00adstere Zeital\u00adter herrschte und laut Rudolf Stein\u00ader 1879 zu Ende ging. In der Zeit des Kali Yuga ist die Men\u00adschheit klug, intellek\u00adtuell gewor\u00adden \u2014 ihr geistiges Poten\u00adtial ist mas\u00adsiv gewach\u00adsen. Nun ste\u00adhen wir als Men\u00adschheit am Beginn eines neuen Wel\u00adtent\u00adages. Das weit\u00ader unten aus\u00adge\u00adf\u00fchrte Neigen, von dem das Mantra 49 x in dieser Sit\u00adu\u00ada\u00adtion spricht, ste\u00adht f\u00fcr die Men\u00adschheit nun&nbsp;an.<\/p>\n<p>Im n\u00e4ch\u00adsten Schritt fol\u00adgt in bei\u00adden Mantren eine aktive T\u00e4tigkeit, aus\u00adge\u00addr\u00fcckt durch ein Verb in Pr\u00e4sens mit ein\u00ader Dativ-For\u00admulierung \u2014 ein\u00ader Hin\u00adwen\u00addung zu einem Du. Die Empfind\u00adung (4 D) will schenken. Sie will dem Denken zur Klarheit, die dem Denken imma\u00adnent ist, W\u00e4rme schenken. Und durch dieses Geschenk will die Empfind\u00adung etwas bewirken. Sie will Men\u00adsch und Welt in Ein\u00adheit fest verbinden. Dem klaren, kalten, ratio\u00adnalen Denken, das der Welt unbeteiligt gegen\u00fcber\u00adste\u00adht, man\u00adgelt die Gef\u00fchlsw\u00e4rme der Empfind\u00adung. Die Empfind\u00adung ste\u00adht der Welt nicht gegen\u00fcber. Sie vere\u00adint sich mit den Licht\u00ades\u00adfluten, der ein\u00adstr\u00f6\u00admenden Wahrnehmung von der Welt. Es ist ihr Wesen, sich hinzugeben mit uneingeschr\u00e4nk\u00adtem, liebevollem Inter\u00adesse \u2014 allerd\u00adings unter ein\u00ader Bedin\u00adgung: in der Empfind\u00adungsseele darf keine Unlust geweckt wer\u00adden bzw. Urteile von Lust und Unlust gef\u00e4llt wer\u00adden. Die Empfind\u00adungsseele muss gere\u00adinigt und entwick\u00adelt sein. Die Empfind\u00adung offen\u00adbart sich als das Wesen der Ber\u00fchrtheit, als die Mem\u00adbran zwis\u00adchen innen und au\u00dfen. Sie ist das aufkeimende, nach au\u00dfen strahlende Bewusst\u00adseinslicht genau\u00adso wie das seel\u00adis\u00adche Emp\u00adfang\u00adsor\u00adgan der Sin\u00adnes\u00adreize. Durch ihr Sein verbindet sie das Innen mit dem Au\u00dfen \u2014 Men\u00adsch und&nbsp;Welt.<\/p>\n<p>Die Empfind\u00adungsseele (4 D) will. In diesem Wollen der Empfind\u00adungsseele kann Selb\u00adst\u00adbe\u00adhaup\u00adtung, Selb\u00adst\u00adwirk\u00adsamkeit und aktive Zukun\u00adft\u00adsori\u00aden\u00adtierung gese\u00adhen wer\u00adden. Sie will sel\u00adber etwas. Durch diesen Eigen\u00adwillen wird sie schuld- und schicksalsf\u00e4hig.<\/p>\n<p>Die Gedanken\u00adklarheit (49 x) will nicht etwas, so wie die Empfind\u00adung. Sie strebt keinem Ziel zu, son\u00addern neigt sich. Sie neigt die Hoff\u00adnungsstrahlen dem nahen, dem kom\u00admenden Wel\u00adtentag. Was sind die Hoff\u00adnungsstrahlen? Ist es das Licht des Bewusst\u00adseins, das mit der Gedanken\u00adklarheit an eine Gren\u00adze des Erken\u00adnens gekom\u00admen ist? Sind die Hoff\u00adnungsstrahlen das Bewusst\u00adsein selb\u00adst, das dem Men\u00adschen immer wieder schwindet, z. B. wenn er schl\u00e4ft, also das Bewusst\u00adsein, das hier im Moment seines Unter\u00adgangs erscheint? Sind die Hoff\u00adnungsstrahlen das Licht der Gegen\u00adw\u00e4r\u00adtigkeit, die ihren unver\u00admei\u00addlichen, eige\u00adnen \u201cTod\u201d ken\u00adnt? Neigen sich die Hoff\u00adnungsstrahlen wie die unterge\u00adhende Sonne? Und hof\u00adfen diese Strahlen deshalb auf ihren neuen Son\u00adnenauf\u00adgang? Obwohl die Hoff\u00adnungsstrahlen (49 x) und die Licht\u00ades\u00adfluten (4 D) nicht an par\u00adal\u00adlel\u00ader Stelle ste\u00adhen und von der Form her nicht spiegeln, zeigen diese bei\u00adden Licht-Worte kom\u00adple\u00admen\u00adt\u00e4r sich erg\u00e4nzende Lichtqual\u00adit\u00e4ten. Die vom Zen\u00adtrum ausstrahlen\u00adden Hoff\u00adnungsstrahlen erin\u00adnern an das in den Umraum ausstrahlende Bewusst\u00adseinslicht der Gegen\u00adw\u00e4r\u00adtigkeit. Die Licht\u00ades\u00adfluten lassen dage\u00adgen an einen Strom aus Licht denken, der wie die ver\u00adstre\u00adichende Zeit dahin\u00adstr\u00f6mt und alle Wahrnehmungen mit sich bringt.<\/p>\n<p>Die Gedanken\u00adklarheit (49 x) neigt die von innen ausstrahlen\u00adden Hoff\u00adnungsstrahlen vor dem nahen\u00adden Wel\u00adtentag. Das Erwachen in der Gegen\u00adw\u00e4r\u00adtigkeit hat\u00adte dem Men\u00adschen den Fall aus dem kos\u00admis\u00adchen Bewusst\u00adsein in das gew\u00f6hn\u00adliche irdis\u00adche Bewusst\u00adsein gebracht, begleit\u00adet von Hochmut. Ein Zur\u00fcck gibt es nicht, doch ger\u00adade die Gegen\u00adw\u00e4r\u00adtigkeit tr\u00e4gt die M\u00f6glichkeit zur Tran\u00adszen\u00addenz in sich. Das Jet\u00adzt ist das Nadel\u00f6hr: denn anders als Ver\u00adgan\u00adgen\u00adheit und Zukun\u00adft erm\u00f6glicht die Gegen\u00adwart Hand\u00adlung. Die Gegen\u00adwart hat eine h\u00f6here Real\u00adit\u00e4t, denn sie ist der einzige Zeitraum, in dem der Men\u00adsch frei ist, wenn er sich dessen bewusst wird. Und es ist immer ger\u00adade&nbsp;Jetzt.<\/p>\n<p>Das Jet\u00adzt, ein winziger Zeitraum, der erf\u00fcllt ist mit dem Licht des Bewusst\u00adseins, bildlich vorgestellt als ein\u00ader kleinen Sonne, zeigt sich ver\u00adwandt mit dem Jahreskreis, dem viel gr\u00f6\u00dferen Zeitraum, in dessen Mitte die geistige Sonne vorgestellt wer\u00adden kann. Das Jet\u00adzt ist ver\u00adgle\u00adich\u00adbar dem Samen, jed\u00ader gr\u00f6\u00dfere Zyk\u00adlus wie z.B. der Tag-Nacht Zyk\u00adlus und der Jahreskreis ist dazu die entwick\u00adelte Pflanze. Gegen\u00adw\u00e4r\u00adtigkeit birgt deshalb die Hoff\u00adnung auf das Wieder\u00aderrin\u00adgen des kos\u00admisch-paradiesis\u00adchen All-Bewusst\u00adseins. Dieses Ewigkeits-Bewusst\u00adsein schlie\u00dft Ver\u00adgan\u00adgen\u00adheit und Zukun\u00adft ein wie dies auch der Jahreskreis tut, sofern das Jahr noch nicht zur G\u00e4nze durch\u00adlebt ist. Das Neigen der Hoff\u00adnungsstrahlen ver\u00adste\u00adhe ich deshalb als eine dem Hochmut ent\u00adge\u00adgenge\u00adset\u00adzte Geste der Demut. Die Hoff\u00adnungsstrahlen neigen sich vor dem her\u00adan\u00adna\u00adhen\u00adden Wel\u00adtent\u00adage \u2014 vor dem viel gr\u00f6\u00dferen zyk\u00adlis\u00adchen Zeitraum \u2014 vor der gr\u00f6\u00dferen Sonne.<\/p>\n<p>Die Empfind\u00adung (4 D), die Leben\u00ads\u00e4u\u00dferung, die jedem belebten und beseel\u00adten Wesen eigen ist, vere\u00adint sich mit den Licht\u00ades\u00adfluten und somit \u2014 im oben aus\u00adge\u00adf\u00fchrten Sinne \u2014 auch mit der in der Welt str\u00f6\u00admenden Zeit. Sie ist ein sich selb\u00adst f\u00fch\u00adlen\u00addes, Wesen mit eigen\u00adem Willen, das wie jedes Lebe\u00adwe\u00adsen mit dem Strom der \u00e4u\u00dferen Zeit ver\u00adbun\u00adden ist. Die Gedanken\u00adklarheit (49 x), das klare Bewusst\u00adseinslicht f\u00fchlt nicht sich selb\u00adst, son\u00addern die Kraft des Wel\u00adten\u00adseins. Die Gedanken\u00adklarheit ist also mit der Welt ver\u00adbun\u00adden, wie es die Empfind\u00adung f\u00fcr den Men\u00adschen anstrebt. Die Gedanken\u00adklarheit will auch nicht sel\u00adber etwas, son\u00addern neigt ihr Hoff\u00adnung tra\u00adgen\u00addes Licht vor dem gr\u00f6\u00dferen Licht des Wel\u00adtent\u00adages. Die mit der Zeitlichkeit ver\u00adbun\u00addene Empfind\u00adung (4 D) will Men\u00adsch und Welt verbinden, denn nur durch die Verbindung des mikrokos\u00admis\u00adchen Men\u00adschen mit der f\u00fcr den Makrokos\u00admos ste\u00adhen\u00adden Welt kann die Empfind\u00adung ihre an die Zeit gebun\u00addene Sterblichkeit \u00fcber\u00adwinden. Die Gedanken\u00adklarheit (49 x) ist dage\u00adgen im Besitz eines in Wel\u00adtenn\u00e4cht\u00aden gr\u00f6\u00dfer gewor\u00adde\u00adnen Geistes. Sie ste\u00adht am Tor eines neuen Wel\u00adtent\u00adages, ein\u00ader vol\u00adlkom\u00admen neuen Bewusst\u00adseins\u00adm\u00f6glichkeit. Ein neuer Wel\u00adtentag ist eine neue Sch\u00f6p\u00adfung. Vor dieser neigt die Gedanken\u00adklarheit ihr Licht, hof\u00adfend, dass sie erw\u00fcrdigt wird, diesen Wel\u00adtentag auch zu erleben.<\/p>\n<h4><strong>Das Seitenh\u00f6hlchen<\/strong><\/h4>\n<p>Das Mantra 49 x erweckt in mir stets die Vorstel\u00adlung ein\u00ader dun\u00adklen H\u00f6h\u00adle, an deren Ein\u00adgang der Ich-Sprech\u00ader, die Gedanken\u00adklarheit ste\u00adht \u2014 die fin\u00adsteren Wel\u00adtenn\u00e4chte hin\u00adter ihm und der nahe Wel\u00adtentag vor ihm. Nun habe ich ent\u00addeckt, dass es im 18. Jahrhun\u00addert ins\u00adbeson\u00addere bei der <a title=\"Herrnhuter Br\u00fcdergemeine\" href=\"https:\/\/de.wikipedia.org\/wiki\/Herrnhuter_Br%C3%BCdergemeine\" target=\"_blank\" rel=\"noopener\">Her\u00adrn\u00adhuter Br\u00fcderge\u00admeine<\/a> eine gro\u00dfe Verehrung des \u201cSeit\u00aden\u00adh\u00f6hlchens\u201d, also der <a href=\"https:\/\/de.wikipedia.org\/wiki\/Seitenwunde_Christi\" target=\"_blank\" rel=\"noopener\">Seit\u00aden\u00adwunde<\/a> Christi gab.<\/p>\n<p>Im Evan\u00adgeli\u00adum erfahren wir nur von Johannes (19; 33\u201337), wie der Sol\u00addat mit ein\u00ader Lanze die Seite Christi \u00f6ffnete, um den Tod festzustellen. Auf Bildern der Kreuzi\u00adgung ist diese Wunde stets auf der recht\u00aden K\u00f6r\u00adper\u00adseite Jesu. Doch&nbsp;warum?<\/p>\n<p>Im Buch des Propheten <a title=\"Ezechiel\" href=\"https:\/\/de.wikipedia.org\/wiki\/Ezechiel\" target=\"_blank\" rel=\"noopener\">Ezechiel<\/a> (<a title=\"Ezechiel\" href=\"https:\/\/de.wikipedia.org\/wiki\/Ezechiel\" target=\"_blank\" rel=\"noopener\">Hes<\/a> 47,1 ff&nbsp;<small title=\"Einheits\u00fcbersetzung bei www.bibleserver.com\"><a href=\"https:\/\/www.bibleserver.com\/EU\/Hes47%2C1+ff\" rel=\"nofollow noopener\" target=\"_blank\">EU<\/a><\/small>) wird beschrieben, dass unter der recht\u00aden Seite des <a title=\"Jerusalemer Tempel\" href=\"https:\/\/de.wikipedia.org\/wiki\/Jerusalemer_Tempel\" target=\"_blank\" rel=\"noopener\">Jerusale\u00admer Tem\u00adpels<\/a> ein Strom g\u00f6t\u00adtlich\u00ader Gnade her\u00advorquillt, was als Voraus\u00addeu\u00adtung des Erl\u00f6\u00adsungstodes Jesu am Kreuz gedeutet wird. Gle\u00adichzeit\u00adig verbindet die Seit\u00aden\u00adwunde auf sein\u00ader recht\u00aden Seite Christi Tod mit der Leber\u00adwunde des Prometheus. Hier fra\u00df der Adler, als Prometheus an den Felsen geschmiedet war, weil er das Feuer vom Him\u00admel ger\u00adaubt hat\u00adte. Und die Leber ist im K\u00f6r\u00adp\u00ader rechts.<\/p>\n<p>Der Kirchen\u00adlehrer Augusti\u00adnus sah in der Seit\u00aden\u00adwunde, aus der Blut und Wass\u00ader, Taufe und Abendmahl, d.h. die Kirche her\u00advorgin\u00adgen, eine Entsprechung zur Erschaf\u00adfung Evas aus Adams Rippe. Sin\u00adngem\u00e4\u00df sagt er: Chris\u00adtus schlief am Kreuz (<i>cum dormiret in cruce<\/i>), als seine Seite mit der Lanze ge\u00f6ffnet wurde. So wurde die Kirche als Braut Christi geboren, entsprechend wie Gott aus dem schlafend\u00aden Adam, dem sterblichen Men\u00adschen, Eva aus sein\u00ader Seite erschuf. Und Hilde\u00adgard von Bin\u00adgen sagt:&nbsp;\u201eAls Chris\u00adtus Jesus, der wahre Sohn Gottes, am Lei\u00adden\u00adsholze hing, wurde ihm die Kirche in der Ver\u00adbor\u00adgen\u00adheit der himm\u00adlis\u00adchen Geheimnisse ver\u00adm\u00e4hlt, und sie empf\u00ading als Hochzeits\u00adgabe sein pur\u00adpur\u00adfar\u00adbenes&nbsp;Blut.\u201d<\/p>\n<p>Damit wird die Seit\u00aden\u00adwunde der Ort der Neusch\u00f6p\u00adfung, der Quel\u00adlort unsterblichen Lebens. Wurde in mit\u00adte\u00adlal\u00adter\u00adlichen Darstel\u00adlun\u00adgen das Blut durch einen von Engeln gehal\u00adte\u00adnen Kelch aufge\u00adfan\u00adgen, find\u00aden sich in der Refor\u00adma\u00adtion\u00adszeit Kreuzi\u00adgungs\u00addarstel\u00adlun\u00adgen (z.B. <a href=\"https:\/\/de.wikipedia.org\/wiki\/Seitenwunde_Christi#\/media\/Datei:Weimaraltar-1555-B.jpg\" target=\"_blank\" rel=\"noopener\">Lucas Cranach d. J. 1555<\/a>), auf denen das Blut im hohen Bogen auf die dabeis\u00adte\u00adhen\u00adden Men\u00adschen flie\u00dft, wodurch aus\u00adge\u00addr\u00fcckt wird, dass jed\u00ader Men\u00adsch ohne Ver\u00admit\u00adtlung der Kirche Anteil hat an der Heil\u00adstat Christi.<\/p>\n<p>Die Seit\u00aden\u00adwunde wurde alle\u00adgorisch ver\u00adstanden zum Zuflucht\u00adsort.&nbsp;<a title=\"Nikolaus Ludwig von Zinzendorf\" href=\"https:\/\/de.wikipedia.org\/wiki\/Nikolaus_Ludwig_von_Zinzendorf\" target=\"_blank\" rel=\"noopener\">Niko\u00adlaus von Zinzen\u00addorf<\/a> stellte 1747 das \u201eH\u00f6hlchen\u201d ins Zen\u00adtrum der Fr\u00f6m\u00admigkeit. Es wird nun in vie\u00adlen Kirchen\u00adliedern als sch\u00fctzen\u00adder Zuflucht\u00adsort imag\u00adiniert, in dem die Chris\u00adten wohnen, schlafen, essen, arbeit\u00aden und spazieren gehen.<\/p>\n<p>Ver\u00adst\u00e4ndlich wird diese Imag\u00adi\u00adna\u00adtion, wenn die Gegen\u00adw\u00e4r\u00adtigkeit als dieser Ort betra\u00adchtet wird. Das Bewusst\u00adsein, das aus dem Herzen ausstrahlt, stammt aus der Dunkel\u00adheit, aus der H\u00f6h\u00adle des Herzens und ist deshalb auch durch das Blut aus\u00adge\u00addr\u00fcckt. Im Kelch ist unschw\u00ader die zyk\u00adlis\u00adche Zeit, das \u201cGef\u00e4\u00df\u201d des sich stetig wan\u00addel\u00adnden Lebens zu erken\u00adnen, in der Lanze die lin\u00adeare Zeit, denn nur aus ihrem sich niemals wieder\u00adholen\u00adden Wesen kann der ein\u00adma\u00adlige Moment geboren wer\u00adden, der in der Gegen\u00adw\u00e4r\u00adtigkeit erlebt wird. Wird Gegen\u00adw\u00e4r\u00adtigkeit bewusst, ist der Moment schon vor\u00adbei, der Augen\u00adblick des Lebens bere\u00adits \u201cgestor\u00adben\u201d. Durch die Lanze wird der Tod fest\u00adgestellt, aus dem das neue Leben quillt, denn die Gegen\u00adwart ist eine h\u00f6here Real\u00adit\u00e4t als Ver\u00adgan\u00adgen\u00adheit und Zukun\u00adft. Nur hier kann Sch\u00f6p\u00adfung geschehen, Hand\u00adlung stat\u00adtfind\u00aden. Im Bild des Seit\u00aden\u00adh\u00f6hlchens als Zuflucht\u00adsort ver\u00adbirgt sich die Erfahrung, dass die Gegen\u00adwart, das Gegen\u00adw\u00e4r\u00adtig-sein, sch\u00fctzt vor Zukun\u00adft\u00ads\u00e4ng\u00adsten und dem Hadern mit der Vergangenheit.<\/p>\n<p>Im Mantra 49 x zeigt sich der Aspekt der dun\u00adklen H\u00f6h\u00adle, im Mantra 4 D, in den Licht\u00ades\u00adfluten, der Strom neuen Lebens und Bewusst\u00adseins, der Erfahrung des&nbsp;Jetzt.<\/p>\n<h4><strong>Lebenspanorama und Tunnel-Erlebnis in den Nahtoderfahrungen und die zyklische und lineare Zeit<\/strong><\/h4>\n<p>Heute ist bekan\u00adnt, dass Nah\u00adtoder\u00adfahrun\u00adgen zwar stets indi\u00advidu\u00adell sind, ihre haupt\u00ads\u00e4ch\u00adlichen Merk\u00admale sich jedoch wieder\u00adholen. Es zeigte sich die gle\u00adiche Grund\u00adstruk\u00adtur unab\u00adh\u00e4ngig von ihrer Kul\u00adtur, Reli\u00adgion und ihrem Bil\u00addungs\u00adgrad. Zu diesen immer wieder beschriebe\u00adnen Erleb\u00adnis\u00adsen z\u00e4hlt das sich l\u00f6sen von der physis\u00adchen H\u00fclle und sich dar\u00fcber schwebend erleben, das Lebenspanora\u00adma, in dem das bish\u00aderige Leben \u00fcberblickt wird und das Tun\u00adnel-Erleb\u00adnis, das auch vor dem Lebenspanora\u00adma liegen kann. Ist das Lebenspanora\u00adma von Gle\u00adichzeit\u00adigkeit gepr\u00e4gt, von einem Umgeben-sein von allen bish\u00aderi\u00adgen Erleb\u00adnis\u00adsen, so das Tun\u00adnel-Erleb\u00adnis von ein\u00ader lin\u00adearen Bewe\u00adgung auf ein Ziel zu. Oft wird ein Sog beschrieben und das Ziel als ein Licht. Dann fol\u00adgt das Ein\u00adtreten in dieses Licht, das auch als eine g\u00f6t\u00adtliche Macht erlebt wer\u00adden kann. Immer wird berichtet von unbeschreib\u00adlich\u00ader Liebe, vom Gef\u00fchl, voll\u00adst\u00e4ndig mit allen Unzul\u00e4nglichkeit\u00aden angenom\u00admen zu sein, von aller Schuld reinge\u00adwaschen und endlich zu Hause angekom\u00admen zu&nbsp;sein.<\/p>\n<p>Auf\u00adgrund der \u00c4hn\u00adlichkeit dieser Erleb\u00adnisse liegt die Ver\u00admu\u00adtung nahe, dass sie men\u00adschenkundlich und nicht kul\u00adturell begr\u00fcn\u00addet sind. Christoph Hueck beschreibt in seinem Vor\u00adtrag \u201c<a href=\"https:\/\/www.youtube.com\/watch?v=M7E34iU5chs\" target=\"_blank\" rel=\"noopener\">Nah\u00adtoder\u00adfahrun\u00adgen als Ein\u00adwei\u00adhungser\u00adleb\u00adnisse<\/a>\u201d, dass das Lebenspanora\u00adma Ergeb\u00adnis der Losl\u00f6\u00adsung des \u00c4ther\u00adleibs aus dem physis\u00adchen K\u00f6r\u00adp\u00ader ist, denn die Erin\u00adnerun\u00adgen wer\u00adden im \u00c4ther\u00adleib bewahrt. Er sagt auch, dass die gesamte geistige Forschung Rudolf Stein\u00aders als selb\u00adst induzierte Nah\u00adtode\u00adser\u00adleb\u00adnisse ver\u00adstanden wer\u00adden k\u00f6n\u00adnen. Das legt nahe, dass das Tun\u00adnel-Erleb\u00adnis ein Vor\u00adblick auf das nach drei Tagen nach dem Tod begin\u00adnende, bis zur Geburt sich zur\u00fcck\u00adspu\u00adlende zweite Dur\u00adchar\u00adbeit\u00aden des Lebens ist, an dessen Ende der irdis\u00adche,&nbsp; \u201cmen\u00adschliche\u201d Teil des Astralleibs abgelegt wird, wie der \u00c4ther\u00adleib am Ende der drei Tage nach dem Tod dem Wel\u00adten\u00e4ther zur\u00fcck\u00adgegeben wird.<\/p>\n<p>Im Fol\u00adgen\u00adden will ich Rudolf Stein\u00ader sel\u00adber zu Wort kom\u00admen lassen: \u201cEin Lebenspanora\u00adma,&nbsp;ein Lebens\u00adbild, welch\u00ades das\u00adjenige, was son\u00adst in der Zeit nacheinan\u00adder&nbsp;gefol\u00adgt ist, in einem Gewebe uns darstellt, das aus \u00c4ther&nbsp;geflocht\u00aden ist. Das alles, was wir da sehen, lebt im \u00c4ther.&nbsp;Vor allen Din\u00adgen empfind\u00aden wir das\u00adjenige, was da um uns herum ist,&nbsp;als lebendig. Es lebt und webt alles darin\u00adnen. Dann empfind\u00aden wir es&nbsp;als geistig t\u00f6nend, als geistig leuch\u00adt\u00adend und auch als geistig w\u00e4r\u00admend.&nbsp;Dieses Leben\u00adsta\u00adbleau schwindet, wie wir wis\u00adsen, schon nach [etwa drei, A.F.] Tagen.\u201d (GA 168, S.&nbsp;74)<\/p>\n<p>Das Leben\u00adsta\u00adbleau ist also von Gle\u00adichzeit\u00adigkeit gepr\u00e4gt. Das Leben wird als ein Zeitraum im Ganzen erfasst als ein imag\u00adi\u00adna\u00adtives, lebendi\u00adges vielgestaltiges Bild. Die Zeit als Raum und damit die zyk\u00adlis\u00adche Zeit scheint mir die Grund\u00adlage zu bilden. Was danach fol\u00adgt, hat lin\u00adearen Charak\u00adter. Hier ist der Astralleib im Fokus: \u201cIm Able\u00adgen des \u00c4ther\u00adleibes ist ein Leben\u00adsta\u00adbleau, bei dem wir das ganze Leben gle\u00adichzeit\u00adig haben. Das Zur\u00fcck\u00adleben, das ist ein wirk\u00adlich\u00ades Durch\u00adleben desjeni\u00adgen, was wir angerichtet haben, im R\u00fcck\u00adw\u00e4rts\u00adge\u00adhen. Und wenn wir also r\u00fcck\u00adw\u00e4rts\u00adge\u00adgan\u00adgen sind bis zu unser\u00ader Geburt, dann sind wir reif gewor\u00adden, auch von unserem astralis\u00adchen Leib das\u00adjenige abzule\u00adgen, was von ihm vom Irdis\u00adchen durchtr\u00e4nkt ist.\u201d (GA 168, S. 79) Die lin\u00adeare Zeit in Gestalt des Zeit\u00adstroms aus der Zukun\u00adft wird hier erkennbar als die den Prozess tra\u00adgende Kraft. Da Nah\u00adtoder\u00adleb\u00adnisse niemals so lange dauern, dass der \u00c4ther\u00adleib wirk\u00adlich abgelegt wird, kann das Tun\u00adnel\u00ader\u00adleb\u00adnis nur eine Vorah\u00adnung sein von dem oben beschriebe\u00adnen Zur\u00fcck\u00adleben bis zur Geburt. Tat\u00ads\u00e4ch\u00adlich kann der Durch\u00adgang durch den Tun\u00adnel auch vor dem Lebenspanora\u00adma erlebt wer\u00adden. Der lin\u00adeare Charak\u00adter des Tun\u00adnels ist unbe\u00adstrit\u00adten. L\u00e4sst sich auch das Licht, das so h\u00e4u\u00adfig an seinem Ende erfahren wird, dadurch ver\u00adste\u00adhen? Ich denke, es ist eine vor\u00adweggenommene Erfahrung des gere\u00adinigten, son\u00adnen\u00adgle\u00adichen Astralleibs, der eige\u00adnen Vorge\u00adburtlichkeit. Deshalb wir dieses Erleben oft auch als ein Ankom\u00admen beschrieben.<\/p>\n<p>In den Nah\u00adtoder\u00adfahrun\u00adgen bleibt das Bewusst\u00adsein des eige\u00adnen Selb\u00adst erhal\u00adten. Rudolf Stein\u00ader beschreibt, was die Grund\u00adlage dieses Ich-Bewusst\u00adseins ist \u00fcber die ganze nach\u00adtodliche Zeit bis zu ein\u00ader neuen Geburt: \u201cVon der anderen Seite, von der geisti\u00adgen Seite her, wenn zur\u00fcck\u00adgeschaut wird zum Moment des Todes, erscheint der Tod immer\u00adfort als der Sieg des Geistes, als das Her\u00adaus-sich-Winden des Geistes aus dem Physis\u00adchen. Da erscheint er als das gr\u00f6\u00dfte, her\u00adrlich\u00adste, als das bedeut\u00adsam\u00adste Ereig\u00adnis. Und au\u00dfer\u00addem entz\u00fcn\u00addet sich an diesem Ereignisse das\u00adjenige, was unser Ich-Bewu\u00dft\u00adsein nach dem Tode ist. Wir haben in&nbsp;der ganzen Zeit zwis\u00adchen dem Tode und ein\u00ader neuen Geburt nicht nur&nbsp;in \u00e4hn\u00adlichem, son\u00addern sog\u00adar in einem viel h\u00f6heren Sinne ein Ich-Bewu\u00dft\u00adsein&nbsp;als hier im physis\u00adchen Leben. Aber dieses Ich-Bewu\u00dft\u00adsein&nbsp;w\u00fcr\u00adden wir nicht haben, wenn wir nicht immer\u00adfort zur\u00fcck\u00adblick\u00aden&nbsp;k\u00f6n\u00adnten, sehen w\u00fcr\u00adden, aber von der anderen Seite, von der geisti\u00adgen&nbsp;Seite, diesen Moment, in dem wir uns her\u00adaus\u00adgerun\u00adgen haben mit unserem&nbsp;Geisti\u00adgen aus dem Physis\u00adchen.\u201d (GA 168, S. 72) In diesem Erleben l\u00e4sst sich die Gegen\u00adw\u00e4r\u00adtigkeit, die dritte Erschei\u00adn\u00adungs\u00adform der Zeit erken\u00adnen, denn Gegen\u00adw\u00e4r\u00adtigkeit herzustellen bedeutet, den eige\u00adnen Geist ein St\u00fcck her\u00adauszuheben aus dem physis\u00adchen Leib, zum eige\u00adnen Beobachter zu werden.<\/p>\n<p>Wie die zyk\u00adlis\u00adche und lin\u00adeare Zeit die Grund\u00adlage bilden f\u00fcr das Leben auf der Erde, damit der Men\u00adsch sein Bewusst\u00adsein entwick\u00adeln und seine Kraft der Gegen\u00adw\u00e4r\u00adtigkeit aus\u00adbilden kann, so bilden diese drei Bilder der Zeit die Grund\u00adlage des nach\u00adtodlichen Seins, von dem die Nah\u00adtoder\u00adleb\u00adnisse nur eine Vorah\u00adnung geben. Die drei Erleb\u00adnis\u00addi\u00admen\u00adsio\u00adnen der Zeit bilden h\u00fcben wie dr\u00fcben das tra\u00adgende Fundament.<\/p>\n\t\t\t<a href=\"https:\/\/www.stellamaris-seelenkalender.de\/?page_id=877\" target=\"_self\">\n\t\t\t\t\t\tBlog zum Spruch 4&nbsp;D&nbsp;<\/a>\n\t\t\t<a href=\"https:\/\/www.stellamaris-seelenkalender.de\/?page_id=1740\" target=\"_self\">\n\t\t\t\t\t\tBlog zum Spruch 49&nbsp;x&nbsp;<\/a>\n\t\t\t<a href=\"https:\/\/www.stellamaris-seelenkalender.de\/?page_id=2248\" target=\"_self\">\n\t\t\t\t\t\tn\u00e4ch\u00adster Blog-Ein\u00adtrag Sommer-Halbjahr&nbsp;<\/a>\n\t\t\t<a href=\"https:\/\/www.stellamaris-seelenkalender.de\/?page_id=2212\" target=\"_self\">\n\t\t\t\t\t\tn\u00e4ch\u00adster Blog-Ein\u00adtrag Winter-Halbjahr&nbsp;<\/a>\n\t\t\t<a href=\"https:\/\/www.stellamaris-seelenkalender.de\/?page_id=136\" target=\"_self\">\n\t\t\t\t\t\tzur\u00fcck zur \u00dcbersicht&nbsp;<\/a>\n\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>&nbsp; Die spiegel\u00adnden Mantren 4 D und 49&nbsp;x 4 D Ich f\u00fch\u00adle Wesen meines Wesens: So spricht Empfind\u00adung, Die in der son\u00adner\u00adhell\u00adten&nbsp;Welt Mit Licht\u00ades\u00adfluten sich vere\u00adint; Sie will dem Denken Zur Klarheit W\u00e4rme schenken Und Men\u00adsch und&nbsp;Welt In Ein\u00adheit fest verbinden. &nbsp; 49 x Ich f\u00fch\u00adle Kraft des Wel\u00adten\u00adseins: So spricht Gedanken\u00adklarheit, Gedenk\u00adend eignen Geistes\u2026<\/p>\n","protected":false},"author":1,"featured_media":0,"parent":0,"menu_order":0,"comment_status":"closed","ping_status":"closed","template":"","meta":{"wp_typography_post_enhancements_disabled":false,"footnotes":""},"class_list":["post-2235","page","type-page","status-publish","hentry"],"_links":{"self":[{"href":"https:\/\/www.stellamaris-seelenkalender.de\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/pages\/2235","targetHints":{"allow":["GET"]}}],"collection":[{"href":"https:\/\/www.stellamaris-seelenkalender.de\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/pages"}],"about":[{"href":"https:\/\/www.stellamaris-seelenkalender.de\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/types\/page"}],"author":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.stellamaris-seelenkalender.de\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/users\/1"}],"replies":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.stellamaris-seelenkalender.de\/index.php?rest_route=%2Fwp%2Fv2%2Fcomments&post=2235"}],"version-history":[{"count":8,"href":"https:\/\/www.stellamaris-seelenkalender.de\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/pages\/2235\/revisions"}],"predecessor-version":[{"id":3920,"href":"https:\/\/www.stellamaris-seelenkalender.de\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/pages\/2235\/revisions\/3920"}],"wp:attachment":[{"href":"https:\/\/www.stellamaris-seelenkalender.de\/index.php?rest_route=%2Fwp%2Fv2%2Fmedia&parent=2235"}],"curies":[{"name":"wp","href":"https:\/\/api.w.org\/{rel}","templated":true}]}}