{"id":1771,"date":"2023-03-25T22:58:43","date_gmt":"2023-03-25T21:58:43","guid":{"rendered":"https:\/\/www.stellamaris-seelenkalender.de\/?page_id=1771"},"modified":"2024-04-11T11:23:52","modified_gmt":"2024-04-11T09:23:52","slug":"blog-beitrag-1-2-copy-3-copy-2-copy-copy-copy-copy-copy-copy-copy-copy-copy-copy-copy-copy-copy-copy-copy-copy-copy-copy-2-copy-copy-copy-copy-copy-copy-copy-copy-copy-copy","status":"publish","type":"page","link":"https:\/\/www.stellamaris-seelenkalender.de\/?page_id=1771","title":{"rendered":"Blog \u2014 Seelenkalender Mantra 51&nbsp;!"},"content":{"rendered":"\n\n\t<p><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" src=\"https:\/\/www.stellamaris-seelenkalender.de\/wp-content\/uploads\/2023\/03\/51--300x290.jpg\" alt width=\"427\" height=\"413\"><\/p>\n<h4><strong>51 ! Fr\u00fchling-Erwartung<br>\n<\/strong><\/h4>\n<p>Ins Innre des Menschenwesens<\/p>\n<p>Ergie\u00dft der Sinne Reich\u00adtum&nbsp;sich,<\/p>\n<p>Es find\u00adet sich der Weltengeist<\/p>\n<p>Im Spiegel\u00adbild des Menschenauges,<\/p>\n<p>Das seine Kraft aus&nbsp;ihm<\/p>\n<p>Sich neu erschaf\u00adfen&nbsp;muss.<\/p>\n<h4><strong>Das Mantra 51 ! hat statt des Buchstabens eine \u00dcberschrift<\/strong><\/h4>\n<p>Das Mantra 51 ! (von mir mit einem \u201c!\u201d verse\u00adhen) ist mit Fr\u00fch\u00adling-Erwartung \u00fcber\u00adschrieben. Erwartung ist eine See\u00adlen\u00adhal\u00adtung, die dem Zuk\u00fcn\u00adfti\u00adgen, dem, was noch nicht da ist, nicht sicht\u00adbar, nicht ver\u00adst\u00e4ndlich ist, Raum gibt. Was will da fr\u00fch\u00adling\u00adshaft neu erbl\u00fchen? Kein christlich\u00ades oder son\u00adstiges Fest liegt in dieser Woche und gibt einen Hin\u00adweis, warum dieses Mantra mit ein\u00ader \u00dcber\u00adschrift gekr\u00f6nt ist. Diese Ausze\u00adich\u00adnung haben im See\u00adlenkalen\u00adder nur die vier gro\u00dfen Feste erhal\u00adten: <a href=\"https:\/\/www.stellamaris-seelenkalender.de\/?page_id=781\">1 A<\/a> Oster-Stim\u00admung, <a href=\"https:\/\/www.stellamaris-seelenkalender.de\/?page_id=985\">12 !<\/a> Johannes-Stim\u00admung (eben\u00adso ohne Buch\u00adstaben und deshalb von mir mit \u201c!\u201d verse\u00adhen), <a href=\"https:\/\/www.stellamaris-seelenkalender.de\/?page_id=1358\">26 Z<\/a> Michaeli-Stim\u00admung und <a href=\"https:\/\/www.stellamaris-seelenkalender.de\/?page_id=1553\">38 m<\/a> Wei\u00adhe-Nacht-Stim\u00admung. Das Mantra 51 ! tritt damit als f\u00fcn\u00adftes und let\u00adztes in den Reigen der vier gro\u00dfen Feste. Seine Lage offen\u00adbart eine Gemein\u00adsamkeit mit zwei anderen Mantren: Die Mantren 12 !, 38 m und 51 ! sind jew\u00adeils die vor\u00adlet\u00adzten ihres Viertel\u00adjahres von 13 Wochen. Die Mantren 1 A Oster-Stim\u00admung und 26 Z Michaeli-Stim\u00admung sind dage\u00adgen das erste und let\u00adzte Mantra des Som\u00admer-Hal\u00adb\u00adjahres; sie rah\u00admen das Hal\u00adb\u00adjahr&nbsp;ein.<\/p>\n<p><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" src=\"https:\/\/www.stellamaris-seelenkalender.de\/wp-content\/uploads\/2024\/03\/Festkreuz-Sprueche-mit-Ueberschriften-300x297.png\" alt width=\"464\" height=\"459\"><\/p>\n<p>Was zeigt sich darin? Statt ein\u00ader schnellen Antwort will ich noch zwei weit\u00adere Beobach\u00adtun\u00adgen hinzuf\u00fc\u00adgen. Sie betr\u00ade\u00adf\u00adfen zum einen die gemein\u00adsame Gestalt der vier Jahres\u00adfeste, die sich durch ihre Lage im See\u00adlenkalen\u00adder zeigt, zum anderen den charak\u00adter\u00adisieren\u00adden Zusatz in der \u00dcberschrift.<\/p>\n<p><strong>Das Fes\u00adtkreuz der vier christlichen Feste<\/strong><\/p>\n<p>Im inneren Bild ste\u00adhen vier christliche Feste wie ein Kreuz im Jahres\u00adlauf. Diese sind Wei\u00adh\u00adnacht\u00aden, Ostern, Johan\u00adni und Michaeli. Die zuge\u00adh\u00f6ri\u00adgen Mantren wer\u00adden durch den Zusatz der jew\u00adeili\u00adgen Fest-Stim\u00admung gekennze\u00adich\u00adnet. Doch bei genauer\u00ader Betra\u00adch\u00adtung bilden diese vier Mantren nicht das Kreuz ab, das sich im inneren Bild zeigt. Im See\u00adlenkalen\u00adder ist es nicht so, dass sich Michaeli und Ostern gegen\u00fcber\u00adste\u00adhen, wie es das innere Bild ver\u00adlangt. Und auch Johan\u00adni und Wei\u00adh\u00adnacht\u00aden find\u00aden sich nicht exakt einan\u00adder gegen\u00fcber. Die Gegen\u00fcber\u00adstel\u00adlung wird im See\u00adlenkalen\u00adder durch den gle\u00adichen Buch\u00adstaben angezeigt. Das dem Oster-Mantra 1 A gegen\u00fcber\u00adste\u00adhende Mantra ist jedoch das Mantra <a href=\"https:\/\/www.stellamaris-seelenkalender.de\/?page_id=1380\">27 a<\/a>, das auf die Michaeli-Woche 26 Z fol\u00adgt. Und dem Mantra 38 m, das durch seine \u00dcber\u00adschrift der Wei\u00adhe-Nacht-Stim\u00admung gewid\u00admet ist, liegt das Mantra <a href=\"https:\/\/www.stellamaris-seelenkalender.de\/?page_id=1001\">13 M<\/a> gegen\u00fcber, nicht das Mantra 12 !, das aber die \u00dcber\u00adschrift Johannes-Stim\u00admung erhal\u00adten hat. (In der See\u00adlenkalen\u00adder Aus\u00adgabe von 1925 ist die Zuord\u00adnung der Buch\u00adstaben und dadurch die Gegen\u00fcber\u00adstel\u00adlung anders. Zur Prob\u00adlematik dieser Aus\u00adgabe siehe: <a href=\"https:\/\/www.stellamaris-seelenkalender.de\/?page_id=225\">Gut zu wis\u00adsen<\/a>.) Es muss sich also etwas wichtiges ver\u00adber\u00adgen hin\u00adter dieser dem spon\u00adta\u00adnen inneren Bild wider\u00adsprechen\u00adden \u201cUnstim\u00admigkeit\u201d. Wof\u00fcr sollen wir wachger\u00fct\u00adtelt werden?<\/p>\n<p><strong>Vier\u00admal \u201cStim\u00admung\u201d \u2014 ein\u00admal \u201cErwartung\u201d<\/strong><\/p>\n<p>In der \u00dcber\u00adschrift der vier gro\u00dfen Feste hei\u00dft es \u201cStim\u00admung\u201d, nur die \u00dcber\u00adschrift des Mantras 51 ! lautet \u201cErwartung\u201d. Was ist das Kom\u00admende, das hier erwartet wird? Was ver\u00adbirgt sich wirk\u00adlich hin\u00adter dem Bild des Fr\u00fch\u00adlings, der Fr\u00fch\u00adling-Erwartung? H\u00e4ngt mit diesem Neuen auch das Auf\u00adbrechen des sta\u00adtis\u00adchen Fes\u00adtkreuzes zusam\u00admen? Rudolf Stein\u00ader spricht von vier Prinzip\u00adi\u00aden, die bere\u00adits auf der Erde ver\u00adwirk\u00adlicht sind. Es sind die vier Wesens\u00adglieder. Das f\u00fcn\u00adfte Prinzip ist das Kom\u00admende, das Rudolf Stein\u00ader das Geist\u00adselb\u00adst nen\u00adnt (GA 97, S. 57). Auf der Erde wird dieses Wesens\u00adglied ver\u00adan\u00adlagt, entwick\u00adelt wer\u00adden die damit neu hinzuk\u00adom\u00admenden F\u00e4higkeit\u00aden erst wirk\u00adlich in der fol\u00adgen\u00adden Erdinkar\u00adna\u00adtion, auf dem neuen Jupiter. Dieses f\u00fcn\u00adfte Prinzip bringt wiederum das sech\u00adste, den Lebens\u00adgeist her\u00advor. Rudolf Stein\u00ader sagt es so: \u201cWie Chris\u00adtus in die Welt trat, l\u00e4\u00dft sich fol\u00adgen\u00adder\u00adma\u00dfen erken\u00adnen. Das sech\u00adste Prinzip, die Bud\u00addhi, ist geboren aus dem f\u00fcn\u00adften, wenn dieses zur vollen H\u00f6he gelangt ist, aus dem Geist\u00adselb\u00adst oder Man\u00adas, oder wie die Griechen damals das <strong>f\u00fcn\u00adfte Prinzip<\/strong> nan\u00adnten, aus der <strong>Sophia<\/strong>. Alle Gnos\u00adtik\u00ader, die sich zum Sinne des Johannes-Evan\u00adgeli\u00adums bekan\u00adnten, nan\u00adnten die Mut\u00adter Jesu \u00abSophia\u00bb. Durch das Erscheinen Jesu wird der Erde das sech\u00adste Prinzip gebracht.\u201d (GA 97, S.&nbsp;58f)<\/p>\n<p>Die Sophia kann ich als Urbild der men\u00adschlichen Seele betra\u00adcht\u00aden. Dieses Urbild gliedert sich deshalb eben\u00adso in Denken, F\u00fchlen und Wollen, wie die Men\u00adschenseele. \u2014 Und ger\u00adade drei der Mantren mit \u00dcber\u00adschrift zeigen eine Gemein\u00adsamkeit. Sie liegen an 12. Stelle ihres Viertel\u00adjahres: 12 !, 38 m, 51 !. Jedes dieser Mantren zeigt eine See\u00adlen\u00adf\u00e4higkeit beson\u00adders akzen\u00adtu\u00adiert. Das Johan\u00adni-Mantra 12 ! zwingt mich durch den Wel\u00adten Sch\u00f6n\u00adheits\u00adglanz. Es zeigt die Wil\u00adlen\u00adskraft der Sophia. Im Wei\u00adh\u00adnachts-Mantra 38 m f\u00fch\u00adle ich das Geis\u00adte\u00adskind im See\u00adlen\u00adscho\u00df und erlebe das F\u00fchlen der Sophia. Diese bei\u00adden See\u00adlen\u00adf\u00e4higkeit\u00aden sind bere\u00adits entwick\u00adelt. Sie sind \u201eStim\u00admung\u201d, sie herrschen und umgeben uns zur Fes\u00adteszeit. Im Fes\u00adtkreuz bilden sie die fast senkrecht ste\u00adhende Achse. Die dritte See\u00adlen\u00adf\u00e4higkeit ist noch nicht ver\u00adwirk\u00adlicht. Sie wird erst erwartet. Im Mantra 51 ! \u201eFr\u00fch\u00adling-Erwartung\u201d ergie\u00dft sich der Sinne Reich\u00adtum ins Innere des Men\u00adschen\u00adwe\u00adsens. Der Wel\u00adtengeist find\u00adet sich im Spiegel\u00adbild des Men\u00adschenauges. Doch dieses Auge muss sich seine Kraft erst wieder neu erschaf\u00adfen. Erken\u00adnen, denken ler\u00adnen muss die Sophia, die Seele der Men\u00adschheit, wieder neu ler\u00adnen. Und mit ihr und durch sie wird sich die Men\u00adschheit ein neues Bewusst\u00adsein erwer\u00adben k\u00f6n\u00adnen, \u2014 ein Bewusst\u00adsein, das die Kraft haben wird, den Wel\u00adtengeist zu schauen.<\/p>\n<p>Die zwei weit\u00aderen Mantren mit \u00dcber\u00adschrift bilden die waagerechte Achse des Fes\u00adtkreuzes. Sie haben nicht mit Viertel\u00adjahren zu tun, son\u00addern mit der n\u00e4chst gr\u00f6\u00dferen Ein\u00adheit, ein\u00ader Jahresh\u00e4lfte: das Oster- und das Michaeli-Mantra umschlie\u00dfen das ganze Som\u00admer-Hal\u00adb\u00adjahr. Sie umfassen damit auch ein ganzes Alpha\u00adbet \u2014 von 1 A bis 26 Z. Sie ste\u00adhen f\u00fcr Anfang und Ende, was im griechis\u00adchen Alpha\u00adbet Alpha und Omega waren. In der Offen\u00adbarung des Johannes sagt Chris\u00adtus von sich: \u201eIch bin das Alpha und das Omega, der Erste und der Let\u00adzte, der Ursprung und das Ziel.\u201d (Offen\u00adbarung 22:13) Diese bei\u00adden Mantren sind Ursprung und Ziel des Som\u00admer-Hal\u00adb\u00adjahres. Indem sie das ganze Alpha\u00adbet umschlie\u00dfen, offen\u00adbaren sie ihre Beziehung zum Logos, zum Christus.<\/p>\n<h4><strong>Die Augen der Vogelg\u00f6ttin<br>\n<\/strong><\/h4>\n<p>Manche Darstel\u00adlun\u00adgen der bronzezeitlichen Vogel\u00adg\u00f6t\u00adtin (erkennbar an der schn\u00adabelar\u00adti\u00adgen Nase und fehlen\u00addem Mund) zeigen ganz beson\u00adders gestal\u00adtete Augen. Diese Beispiele zeigen, dass die Men\u00adschen der Bronzezeit ihrer gro\u00dfen Mut\u00adterg\u00f6t\u00adtin eine ganz beson\u00addere F\u00e4higkeit des Sehens zus\u00adprachen. In dem einen Beispiel wer\u00adden dreieck\u00adige Augen von hal\u00adbkre\u00adis\u00adf\u00f6r\u00admi\u00adgen Augen\u00adbrauen begleit\u00adet, im anderen Beispiel sind die Augen sel\u00adber Hal\u00adbkreise. Beson\u00adders die Hal\u00adbkreis-Augen erin\u00adnern an Hal\u00adb\u00adjahre. Sieht die G\u00f6t\u00adtin also durch die Halbjahre?<\/p>\n<p>Die Striche, die bei bei\u00adden Darstel\u00adlun\u00adgen von ihren Augen her\u00adabf\u00fchren, haben eine lange Tra\u00addi\u00adtion. Beson\u00adders deut\u00adlich wird der dahin\u00adter zu ver\u00admu\u00adtende Ideenge\u00adhalt durch eine aus der Alt\u00adsteinzeit (um 24.000 v. Chr.) stam\u00admende Venus\u00adfig\u00adurine (s. Abb. unten). Diese Frauen\u00adstat\u00aduette zeigt, wie Str\u00f6me aus den strich\u00adf\u00f6r\u00admi\u00adgen Augen \u00fcber ihre \u00fcppi\u00adgen Br\u00fcste rin\u00adnen. Dadurch wird das Tr\u00e4\u00adnen\u00adwass\u00ader mit der n\u00e4hren\u00adden Milch der Br\u00fcste ver\u00adbun\u00adden. Das bedeutet nicht, dass sie so trau\u00adrig ist, son\u00addern dass sie \u00e4u\u00dfer\u00adlich den Regen und den Tau spendet, die das Leben erm\u00f6glichen und n\u00e4hren \u2014 und es bedeutet fern\u00ader, dass mit diesem Lebensstrom auch die klar\u00adsichtige Weisheit ihrem Blick entstr\u00f6mt, die alles nach g\u00f6t\u00adtlich\u00ader Vorstel\u00adlung formt und ordnet.<\/p>\n<p>Dadurch wird erkennbar, dass die G\u00f6t\u00adtin durch den som\u00admer\u00adlichen und win\u00adter\u00adlichen Prozess des Jahres Erken\u00adnt\u00adnis gewin\u00adnt. Indem sie im Jahres\u00adlauf ihr Wirken sicht\u00adbar macht, gewin\u00adnt sie gle\u00adichzeit\u00adig Erken\u00adnt\u00adnis \u2014 sie sieht mit Hil\u00adfe der Jahresh\u00e4lften.<\/p>\n<p><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" src=\"https:\/\/www.stellamaris-seelenkalender.de\/wp-content\/uploads\/2023\/03\/Augen-der-Vogelgoettin-Vincakultur-Serbien-5000-4500-300x298.png\" alt width=\"384\" height=\"381\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" src=\"https:\/\/www.stellamaris-seelenkalender.de\/wp-content\/uploads\/2023\/03\/Augen-als-Halbjahre-Vinca-Serbien-5000-4500-198x300.png\" alt width=\"198\" height=\"300\"><\/p>\n<em>Die Augen der Vogel\u00adg\u00f6t\u00adtin, bei\u00adde Darstel\u00adlun\u00adgen aus der Vin\u00adcakul\u00adtur, Ser\u00adbi\u00aden, 5000 \u2014 4500 v.&nbsp;Chr.<br>\n<\/em>\n<p>Die Frauen\u00adstat\u00aduette aus der Alt\u00adsteinzeit ist aus Ton geformt, dem Knochen\u00admehl beigemis\u00adcht wurde. Schon damals dr\u00fcck\u00adte der Knochen zusam\u00admen mit der wei\u00dfen Farbe geble\u00adichter Knochen Tod aus. Die Fig\u00adur macht dadurch deut\u00adlich, wie aus dem Tod das neue Leben entspringt. Und dieses Leben entstr\u00f6mt ihren&nbsp;Augen!<\/p>\n<p><em><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" src=\"https:\/\/www.stellamaris-seelenkalender.de\/wp-content\/uploads\/2023\/03\/Grosse-Mutter-aus-Ton-und-Knochenmehl-Maehren-um-24000-11cm-117x300.png\" alt width=\"117\" height=\"300\"><\/em><\/p>\n<p><em>Gro\u00dfe Mut\u00adter aus Ton und Knochen\u00admehl, M\u00e4hren um 24.000 v. Chr.,&nbsp;11cm<\/em><\/p>\n<p>\u00c4hn\u00adlich wie die Venus von Wil\u00adlen\u00addorf (siehe <a href=\"https:\/\/www.stellamaris-seelenkalender.de\/?page_id=1673\">46 u<\/a>) l\u00e4sst auch diese Fig\u00adur durch ihr run\u00addes Beck\u00aden an einen Jahreskreis denken. Der ger\u00adade waagerechte Strich unter ihrem Nabel entspricht der Hal\u00adb\u00adjahresteilung, die Br\u00fcste liegen im Som\u00admer-Hal\u00adb\u00adjahr, die Schenkel im Win\u00adter-Hal\u00adb\u00adjahr. Doch \u00fcber dem Som\u00admer-Hal\u00adb\u00adjahr erhebt sich ihr Kopf. Wie von au\u00dfen, aus dem Kos\u00admos, str\u00f6mt in ihren Jahres\u00adlauf-Leib das n\u00e4hrende Leben. Die gestal\u00adtend-sehende Weisheit entquillt ihren Augen als ein ein\u00adheitlich\u00ader Strom, der sich mit den Br\u00fcsten teilt. Jedes h\u00f6here Lebe\u00adwe\u00adsen ist entwed\u00ader m\u00e4nnlich oder weib\u00adlich und verk\u00f6r\u00adpert dadurch nur eine H\u00e4lfte sein\u00ader Spezies.<\/p>\n<h4><strong>Wahrnehmung, Schmerz und Bewusstsein<br>\n<\/strong><\/h4>\n<p>Die Tr\u00e4\u00adnen\u00adflut der obi\u00adgen G\u00f6t\u00adtin\u00adnen weist au\u00dfer\u00addem auf die mit Schmerz ein\u00adherge\u00adhende Entste\u00adhung des wahrnehmenden Bewusst\u00adseins hin, wie Rudolf Stein\u00ader es beschreibt: \u201e<strong>Alles das, wom\u00adit das Bewu\u00dft\u00adsein begin\u00adnt, ist urspr\u00fcnglich Schmerz<\/strong>. Wenn das Leben sich nach au\u00dfen \u00f6ffnet, wenn ein\u00ader lebendi\u00adgen Wesen\u00adheit Licht, Luft, Hitze, K\u00e4lte ent\u00adge\u00adgen\u00adtreten, dann wirken diese \u00e4u\u00dferen Ele\u00admente zun\u00e4chst auf das lebendi\u00adge Wesen. Solange diese Ele\u00admente aber nur auf dieses lebendi\u00adge Wesen wirken, solange sie von diesem lebendi\u00adgen Wesen aufgenom\u00admen wer\u00adden, wie sie von der Pflanze als Tr\u00e4ger von inneren Lebensvorg\u00e4n\u00adgen aufgenom\u00admen wer\u00adden, solange entste\u00adht kein Bewu\u00dft\u00adsein. <strong>Bewu\u00dft\u00adsein entste\u00adht erst dann, wenn diese \u00e4u\u00dferen Ele\u00admente in Wider\u00adspruch treten mit dem inneren Leben, wenn eine Zer\u00adst\u00f6rung stat\u00adtfind\u00adet<\/strong>. Aus der Zer\u00adst\u00f6rung des Lebens mu\u00df das Bewu\u00dft\u00adsein erflie\u00dfen. Ohne teil\u00adweisen Tod wird ein Licht\u00adstrahl in ein lebendi\u00adges Wesen nicht ein\u00addrin\u00adgen k\u00f6n\u00adnen, wird in dem lebendi\u00adgen Wesen nie der Vor\u00adgang angeregt wer\u00adden k\u00f6n\u00adnen, aus dem das Bewu\u00dft\u00adsein entspringt. Wenn aber das Licht in die Ober\u00adfl\u00e4che des Lebens ein\u00addringt, dann eine teil\u00adweise Ver\u00adw\u00fcs\u00adtung anrichtet, die inneren Stoffe und Kr\u00e4fte nieder\u00adrei\u00dft, dann entste\u00adht jen\u00ader geheimnisvolle Vor\u00adgang, der sich \u00fcber\u00adall in der Au\u00dfen\u00adwelt in ganz bes\u00adtimmter Weise abspielt. Stellen Sie sich vor: Die intel\u00adli\u00adgen\u00adten Kr\u00e4fte der Welt w\u00e4ren zu ein\u00ader H\u00f6he emporgestiegen, da\u00df das \u00e4u\u00dfere Licht und die \u00e4u\u00dfere Luft ihnen fremd gewor\u00adden w\u00e4ren. Nur eine Zeit\u00adlang blieben sie mit ihnen in Ein\u00adklang, dann ver\u00advol\u00adlkomm\u00adneten sie sich selb\u00adst, wodurch ein Wider\u00adspruch ent\u00adstand. K\u00f6n\u00adnten Sie mit den Augen des Geistes diesen Vor\u00adgang ver\u00adfol\u00adgen, so k\u00f6n\u00adnten Sie sehen, wie da, wo sich in ein\u00adfache Wesen ein Licht\u00adstrahl ein\u00addr\u00e4ngt, die Haut etwas umgestal\u00adtet wird und <strong>ein winziges Auge entste\u00adht<\/strong>. Was ist es nun, was da in der Materie zuerst aufd\u00e4m\u00admert? In was dr\u00fcckt sich diese feine Zer\u00adst\u00f6rung aus, denn eine Zer\u00adst\u00f6rung ist es, was dabei vor sich geht? Es ist der <strong>Schmerz<\/strong>, der nichts als ein Aus\u00addruck f\u00fcr diese Zer\u00adst\u00f6rung ist. \u00dcber\u00adall, wo das Leben der \u00e4u\u00dferen Natur ent\u00adge\u00adgen\u00adtritt, find\u00adet Zer\u00adst\u00f6rung statt, die, wenn sie gr\u00f6\u00dfer wird, selb\u00adst den Tod her\u00advor\u00adbringt. <strong>Aus dem Schmerz wird das Bewu\u00dft\u00adsein geboren<\/strong>. Der\u00adselbe Proze\u00df, der Ihr Auge geschaf\u00adfen hat, w\u00e4re ein Zer\u00adst\u00f6rung\u00adsproze\u00df gewor\u00adden, wenn er an dem Wesen, das sich in dem men\u00adschlichen Wesen her\u00adauf entwick\u00adelt hat, \u00fcber\u00adhand genom\u00admen h\u00e4tte. So hat er aber nur einen kleinen Teil ergrif\u00adf\u00aden, wodurch er aus der Zer\u00adst\u00f6rung, aus dem par\u00adtiellen Tod her\u00adaus jene <strong>Spiegelung der Au\u00dfen\u00adwelt<\/strong> schaf\u00adfen kon\u00adnte, die man das Bewu\u00dft\u00adsein nen\u00adnt. Das Bewu\u00dft\u00adsein inner\u00adhalb der Materie wird also aus dem Lei\u00adde, aus dem Schmerz geboren.\u201d (<a href=\"https:\/\/anthrowiki.at\/Bewusstsein#Literatur\" target=\"_blank\" rel=\"noopener\">Lit.<\/a>: <a href=\"http:\/\/fvn-archiv.net\/PDF\/GA\/GA055.pdf#page=80&amp;view=Fit\" target=\"_blank\" rel=\"noopener\">GA 55, S. 80f<\/a> Her\u00advorhe\u00adbun\u00adgen A.F.)<\/p>\n<h4><strong>Was sagt das Mantra 51 ! Fr\u00fchling-Erwartung?<\/strong><\/h4>\n<p>Das ganze Mantra 51 ! ist in der neu\u00adtralen drit\u00adten Per\u00adson ver\u00adfasst. Ein Prozess ist darin beschrieben, zu dem der Men\u00adsch geh\u00f6rt, der aber, \u00e4hn\u00adlich wie der Jahres\u00adlauf, unab\u00adh\u00e4ngig von der Pr\u00e4senz und Aktiv\u00adit\u00e4t des Men\u00adschen stattfindet.<\/p>\n<p>Das Mantra sagt: der Reich\u00adtum der Sinne, die Summe aller Wahrnehmungen, ergie\u00dft sich in das Innere des Men\u00adschen\u00adwe\u00adsens. Rudolf Stein\u00ader spricht davon, dass wir <a href=\"https:\/\/anthrowiki.at\/Sinne\" target=\"_blank\" rel=\"noopener\">zw\u00f6lf Sinne<\/a>, zw\u00f6lf Wahrnehmungs\u00adbere\u00adiche unter\u00adschei\u00adden k\u00f6n\u00adnen. Diese zw\u00f6lf Sinne schenken dem Men\u00adschen einen umfassenden Reich\u00adtum an Wahrnehmungen. Schon wenn ein einzel\u00adner Sinn geschw\u00e4cht ist, wird gro\u00dfer Man\u00adgel erlebt. Auch wenn die meis\u00adten Wahrnehmungen unter der Bewusst\u00adseinss\u00adchwelle bleiben, gle\u00adicht die Gesamtheit der Wahrnehmungen ein\u00ader unun\u00adter\u00adbroch\u00adenen, gro\u00dfen Flut. Sog\u00adar nachts haben wir Wahrnehmungen von Tast- und W\u00e4rmeempfind\u00adun\u00adgen. Auch das Ohr lauscht. Wer\u00adden einem Men\u00adschen unfrei\u00adwillig so gut wie alle Sin\u00adnes\u00adreize ent\u00adzo\u00adgen, treten Angstzust\u00e4nde und Hal\u00adluz\u00adi\u00adna\u00adtio\u00adnen auf. Wir sind angewiesen auf das unun\u00adter\u00adbroch\u00adene Ein\u00adstr\u00f6\u00admen von Wahrnehmungen. Dieser gewaltige Reich\u00adtum ergie\u00dft sich in das Innere des Men\u00adschen\u00adwe\u00adsens. Dieser Sinnes-Reich\u00adtum ergie\u00dft sich in den K\u00f6r\u00adp\u00ader und bewirkt die phys\u00adi\u00adol\u00ado\u00adgis\u00adche Erre\u00adgung der Ner\u00adven. Er str\u00f6mt in die Seele und ver\u00adset\u00adzt sie in Schwingung zwis\u00adchen sym\u00adpa\u00adthis\u00adch\u00ader oder antipathis\u00adch\u00ader Reak\u00adtion. Und schlie\u00dflich flie\u00dft er in den Geist und bildet die Grund\u00adlage der Erken\u00adnt\u00adnis. Durch die Sinne wird Au\u00dfen\u00adwelt zu Innen\u00adwelt. Der Reich\u00adtum an Wahrnehmungen ergie\u00dft sich, \u2014 er flie\u00dft wie ein kr\u00e4ftiger Strom. Das Bild eines kr\u00e4ftig str\u00f6\u00admenden Flusses entste\u00adht. So wie Wass\u00ader und Leben zusam\u00admenge\u00adh\u00f6ren, sind auch Wahrnehmung und Leben nicht voneinan\u00adder zu tren\u00adnen. Es gibt keinen lebendi\u00adgen Organ\u00adis\u00admus, der nicht auch ein wahrnehmender w\u00e4re!<\/p>\n<p>Soweit ist das Mantra gut ver\u00adst\u00e4ndlich \u2014 doch dann? Indem sich die Sinneswahrnehmung in das ganze Men\u00adschen\u00adwe\u00adsen ergie\u00dft, die Au\u00dfen\u00adwelt zur Innen\u00adwelt wird, find\u00adet sich der Wel\u00adtengeist im Spiegel\u00adbild des Men\u00adschenauges. Wie l\u00e4sst sich das nachvol\u00adlziehen? Kann ich bemerken, dass der Wel\u00adtengeist, \u2014 der Geist\u00adge\u00adhalt der Welt, ihr geistig-wesen\u00adhaftes Sein \u2014 sich in mir, im Spiegel\u00adbild meines Auges find\u00adet? Wie kann sich der Wel\u00adtengeist in einem Bild, noch dazu in einem Spiegel\u00adbild find\u00aden, \u2014 befind\u00aden, zu find\u00aden sein -, welch\u00ades ja ger\u00adade nicht das Urs\u00e4ch\u00adliche&nbsp;ist?<\/p>\n<p>Vielle\u00adicht so: die Wahrnehmung erm\u00f6glicht es dem Men\u00adschen, Vorstel\u00adlun\u00adgen zu bilden. Eine Vorstel\u00adlung ist ein Bild, ein Spiegel\u00adbild der Welt, das der Men\u00adsch geistig vor sich hin\u00adstellt. Eine Vorstel\u00adlung ist aber auch eine geistige Sch\u00f6p\u00adfung. Ist mit diesem Spiegel\u00adbild des Men\u00adschenauges vielle\u00adicht diese Vorstel\u00adlung gemeint? Eine Vorstel\u00adlung ist nach Rudolf Stein\u00ader ein auf eine bes\u00adtimmte Wahrnehmung bezo\u00adgen\u00ader und dadurch indi\u00advid\u00adu\u00adal\u00adisiert\u00ader Begriff (GA 4, S. 107), der dem Ged\u00e4cht\u00adnis eingepr\u00e4gt wird. In der Vorstel\u00adlung ist das Ver\u00adst\u00e4nd\u00adnis schon inbe\u00adgrif\u00adf\u00aden. Der Wel\u00adtengeist, als Gesamtheit der in allem Sein enthal\u00adte\u00adnen Weisheit, ist dadurch auch in der Vorstel\u00adlung enthal\u00adten \u2014 im Spiegel\u00adbild des Men\u00adschenauges. Er wird darin sicht\u00adbar. Er ist mit jed\u00ader men\u00adschlichen Vorstel\u00adlung ver\u00adbun\u00adden und find\u00adet sich darin, weil die Geistigkeit, die den Men\u00adschen ver\u00adste\u00adhen l\u00e4sst, nicht getren\u00adnt gedacht wer\u00adden kann von der Weisheit, die sich in der Welt offen\u00adbart \u2014 im ver\u00adlebendigten geometrischen Auf\u00adbau der Bl\u00fcten, im Weisheit offen\u00adbaren\u00adden Gle\u00adichgewicht in der Natur&nbsp;usw.<\/p>\n<p>Das Auge ste\u00adht hier stel\u00adlvertre\u00adtend f\u00fcr alle anderen Sinne. Durch die Wahrnehmung kann sich der Men\u00adsch die in der Welt vorhan\u00addene Weisheit nach und nach erschlie\u00dfen. Und dadurch kann auch der Wel\u00adtengeist als die hin\u00adter dieser Weisheit wirk\u00adende, es ger\u00adade so und nicht anders wol\u00adlende Kraft gefun\u00adden wer\u00adden. Rudolf Stein\u00ader sagt: \u201c&lt;Er&gt; ist das Kraft\u00adwort f\u00fcr den Wel\u00adtenwillen, den Wel\u00adtengeist, dessen Wille aus sich selb\u00adst wirkt, w\u00e4hrend der men\u00adschliche Wille durch die \u00e4u\u00dfere Welt zum Wirken bes\u00adtimmt wird. Dieser &lt;Er&gt; ist die schaf\u00adfende Urkraft.\u201d (GA 245, S.&nbsp;47)<\/p>\n<p>Das Organ, was zu dieser Geist\u00adwahrnehmung f\u00e4hig ist, ist das Stirn\u00adchakra, das dritte Auge. In diesem Men\u00adschenauge find\u00adet sich der Wel\u00adtengeist gespiegelt. Doch hat das dritte Auge im Laufe der Men\u00adschheit\u00adsen\u00adtwick\u00adlung seine Sehkraft ver\u00adloren, die alte Hell\u00adsichtigkeit ist verd\u00e4m\u00admert, der Spiegel ist stumpf gewor\u00adden. Der Wel\u00adtengeist find\u00adet sich hier nach wie vor. Das Mantra spricht hier von ein\u00ader Tat\u00adsache, dass sich der Wel\u00adtengeist im Spiegel\u00adbild des Men\u00adschenauges find\u00adet. Doch dieses Auge hat f\u00fcr die meis\u00adten Men\u00adschen seine Sehf\u00e4higkeit ver\u00adloren, es ist erblindet.<\/p>\n<p>Das Auge muss sich seine Kraft neu erschaf\u00adfen. Hier find\u00adet sich ein Para\u00addox, denn diese Sehkraft muss aus eben der ver\u00adlore\u00adnen Wahrnehmung des Wel\u00adtengeistes geschaf\u00adfen wer\u00adden. Wie geht das? So wie ein Blind\u00ader sich durch Erz\u00e4h\u00adlun\u00adgen der Sehen\u00adden ein Bild der sicht\u00adbaren Welt machen muss, so ist der geistig blind gewor\u00addene Men\u00adsch darauf angewiesen, Schilderun\u00adgen eines Wis\u00adsenden aufnehmen und in sich lebendig zu machen. Er muss zun\u00e4chst die in der Welt wal\u00adtende Weisheit durch andere ken\u00adnen ler\u00adnen und aufmerk\u00adsam wer\u00adden auf das, was \u00fcber die physis\u00adche Sinneswahrnehmung hin\u00adaus&nbsp;geht.<\/p>\n<p>Wie die Vogel\u00adg\u00f6t\u00adtin u.a. deut\u00adlich macht, hat\u00adte die Men\u00adschheit in alter Zeit eine nat\u00fcr\u00adliche Hell\u00adsichtigkeit. Doch diese verd\u00e4m\u00admerte laut Rudolf Stein\u00ader 3101 v.Chr. durch oder mit dem Beginn des <a href=\"https:\/\/anthrowiki.at\/Kali_Yuga\" target=\"_blank\" rel=\"noopener\">Kali Yuga<\/a>, des dun\u00adklen Zeital\u00adters, das 5000 Jahre dauerte und 1899 endete. Nun ist es Auf\u00adgabe der ganzen Men\u00adschheit, die geistige Sehkraft wieder zu erwerben.<\/p>\n<p>W\u00e4hrend dem Kali Yuga wurde das Wis\u00adsen um die geistige Welt zu einem geheimzuhal\u00adtenden, okkul\u00adten Wis\u00adsen, dessen Erwerb sorgf\u00e4ltiger Vor\u00adbere\u00aditung bedurfte, sollte es nicht sch\u00e4dlich wirken. Die ver\u00adschiede\u00adnen Mys\u00adte\u00adri\u00aden\u00adtra\u00addi\u00adtio\u00adnen bilde\u00adten sich. Eine solche ist der <a href=\"https:\/\/anthrowiki.at\/Rosenkreuzer_Schulungsweg\" target=\"_blank\" rel=\"noopener\">Rosenkreuzer\u00adschu\u00adlungsweg<\/a>, dessen erste Stufe \u201cStudi\u00adum\u201d genan\u00adnt wird. Auch heute ist das Studi\u00adum wichtig, um zun\u00e4chst durch Dritte die geistige Welt ken\u00adnen\u00adzuler\u00adnen (GA 55, S. 183), bevor sie sel\u00adber geschaut wer\u00adden&nbsp;kann.<\/p>\n<p>Eben\u00adso wichtig wie das Studi\u00adum war und ist die <a href=\"https:\/\/anthrowiki.at\/L%C3%A4uterung\" target=\"_blank\" rel=\"noopener\">Reini\u00adgung<\/a> der Seele, Kathar\u00adsis genan\u00adnt. Dies ist die \u00dcber\u00adwin\u00addung der Nei\u00adgung, die Wahrheit durch Vorurteile zu verz\u00ader\u00adren. Alle Bew\u00ader\u00adtun\u00adgen in Form von Sym\u00adpa\u00adthie oder Antipathie geleit\u00adeten Urteilen verz\u00ader\u00adren die reine Wahrnehmung und ver\u00addunkeln die Erken\u00adnt\u00adnis. Es muss nach wie vor Unvor\u00adein\u00adgenom\u00admen\u00adheit erwor\u00adben werden.<\/p>\n<p>Als dritte Vor\u00adbere\u00adi\u00adt\u00adende Bedin\u00adgung m\u00f6chte ich das Erstarken der seel\u00adis\u00adchen Kr\u00e4fte nen\u00adnen. Die Seele musste und muss stand\u00adhaft und stark wer\u00adden, um innere Ruhe zu bewahren, auch wenn die Wahrnehmungen machtvoll, gegebe\u00adnen\u00adfalls sog\u00adar schmerzvoll waren bzw. sind. Wie oben beschrieben geht die Entwick\u00adlung von Bewusst\u00adsein mit Schmerz\u00ader\u00adleben einher.<\/p>\n<p>Studi\u00adum, Reini\u00adgung und Erstarkung gen\u00fc\u00adgen jedoch noch nicht, um sel\u00adber sehend zu wer\u00adden. Um zu erken\u00adnen, wie die Kraft neu gewon\u00adnen wer\u00adden kann, will ich zun\u00e4chst darstellen, wie sich dieser Kraft\u00adman\u00adgel auswirkt. Im physis\u00adchen Sehen erlebt sich der Men\u00adsch der Welt gegen\u00fcber\u00adste\u00adhend und mehr oder weniger getren\u00adnt von ihr. Dadurch erscheint die Welt stumm und tot. F\u00fcr kleine Kinder ist das noch nicht so. F\u00fcr sie ist alles belebt, alles spricht zu ihnen, alles ist von lebendi\u00adgem Geist durch\u00addrun\u00adgen. Doch diese unmit\u00adtel\u00adbare Verbindung geht ver\u00adloren. Die Sehkraft, die durch die \u00e4u\u00dfere H\u00fclle bis ins Herz blickt ver\u00adliert sich, weil der beurteilende, kri\u00adtis\u00adche Ver\u00adstand erwacht.<\/p>\n<p>Wie kann die Ein\u00adheit im Erleben wieder hergestellt wer\u00adden? Wie gelingt es, dass der Wel\u00adtengeist wieder als Kraftquelle im Sehen wirkt? Es erfordert Wach\u00adsamkeit und Kraft, sich der Urteile zu enthal\u00adten. Dadurch wird der Ver\u00adstand zum Schweigen gebracht. Durch das Studi\u00adum der Weisheit\u00ads\u00fcber\u00adliefer\u00adun\u00adgen wer\u00adden auf\u00adnah\u00adme\u00adbere\u00adite Gedanken\u00adfor\u00admen gebildet, in die sich das ganz Neue, der Wel\u00adtengeist klei\u00adden kann. Doch erst der liebevolle Blick, der die Verbindung wieder her\u00adstellt, erm\u00f6glicht die neue Ein\u00adheit. Dem liebevollen Blick erbl\u00fcht alles in Sch\u00f6n\u00adheit und Weisheit. Ein liebevoller Blick hat die Kraft, das G\u00f6t\u00adtliche im Irdis\u00adchen zu&nbsp;sehen.<\/p>\n\t\t\t<a href=\"https:\/\/www.stellamaris-seelenkalender.de\/?page_id=1778\" target=\"_self\" rel=\"noopener\">\n\t\t\t\t\t\tn\u00e4ch\u00adster Blog-Eintrag&nbsp;<\/a>\n\t\t\t<a href=\"https:\/\/www.stellamaris-seelenkalender.de\/?page_id=136\" target=\"_self\" rel=\"noopener\">\n\t\t\t\t\t\tzur\u00fcck zur \u00dcbersicht&nbsp;<\/a>\n\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>51 ! Fr\u00fch\u00adling-Erwartung Ins Innre des Men\u00adschen\u00adwe\u00adsens Ergie\u00dft der Sinne Reich\u00adtum&nbsp;sich, Es find\u00adet sich der Wel\u00adtengeist Im Spiegel\u00adbild des Men\u00adschenauges, Das seine Kraft aus&nbsp;ihm Sich neu erschaf\u00adfen&nbsp;muss. Das Mantra 51 ! hat statt des Buch\u00adstabens eine \u00dcber\u00adschrift Das Mantra 51 ! (von mir mit einem \u201c!\u201d verse\u00adhen) ist mit Fr\u00fch\u00adling-Erwartung \u00fcber\u00adschrieben. Erwartung ist eine Seelenhaltung,\u2026<\/p>\n","protected":false},"author":1,"featured_media":0,"parent":0,"menu_order":0,"comment_status":"closed","ping_status":"closed","template":"","meta":{"wp_typography_post_enhancements_disabled":false,"footnotes":""},"class_list":["post-1771","page","type-page","status-publish","hentry"],"_links":{"self":[{"href":"https:\/\/www.stellamaris-seelenkalender.de\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/pages\/1771","targetHints":{"allow":["GET"]}}],"collection":[{"href":"https:\/\/www.stellamaris-seelenkalender.de\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/pages"}],"about":[{"href":"https:\/\/www.stellamaris-seelenkalender.de\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/types\/page"}],"author":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.stellamaris-seelenkalender.de\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/users\/1"}],"replies":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.stellamaris-seelenkalender.de\/index.php?rest_route=%2Fwp%2Fv2%2Fcomments&post=1771"}],"version-history":[{"count":0,"href":"https:\/\/www.stellamaris-seelenkalender.de\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/pages\/1771\/revisions"}],"wp:attachment":[{"href":"https:\/\/www.stellamaris-seelenkalender.de\/index.php?rest_route=%2Fwp%2Fv2%2Fmedia&parent=1771"}],"curies":[{"name":"wp","href":"https:\/\/api.w.org\/{rel}","templated":true}]}}