{"id":1717,"date":"2023-03-04T23:47:44","date_gmt":"2023-03-04T22:47:44","guid":{"rendered":"https:\/\/www.stellamaris-seelenkalender.de\/?page_id=1717"},"modified":"2024-03-07T23:00:30","modified_gmt":"2024-03-07T22:00:30","slug":"blog-beitrag-1-2-copy-3-copy-2-copy-copy-copy-copy-copy-copy-copy-copy-copy-copy-copy-copy-copy-copy-copy-copy-copy-copy-2-copy-copy-copy-copy-copy-copy-copy","status":"publish","type":"page","link":"https:\/\/www.stellamaris-seelenkalender.de\/?page_id=1717","title":{"rendered":"Blog \u2014 Seelenkalender Mantra 48&nbsp;w"},"content":{"rendered":"\n\n\t<p><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" src=\"https:\/\/www.stellamaris-seelenkalender.de\/wp-content\/uploads\/2024\/02\/48-w-Nest-Rotkehlchen-269x300.png\" alt width=\"283\" height=\"316\"><\/p>\n<h4><strong>48 w<br>\n<\/strong><\/h4>\n<p>Im Lichte, das aus Weltenh\u00f6hen<\/p>\n<p>Der Seele machtvoll flie\u00dfen will,<\/p>\n<p>Erscheine, l\u00f6send Seelenr\u00e4tsel,<\/p>\n<p>Des Wel\u00adtendenkens Sicherheit,<\/p>\n<p>Ver\u00adsam\u00admel\u00adnd sein\u00ader Strahlen Macht,<\/p>\n<p>Im Men\u00adschen\u00adherzen Liebe weckend.<\/p>\n<h4><strong>Zentrale Worte im Mantra: Weltendenken und Seelenr\u00e4tsel<br>\n<\/strong><\/h4>\n<p><strong>Wel\u00adtendenken:<\/strong><\/p>\n<p>Schon das Mantra <a href=\"https:\/\/www.stellamaris-seelenkalender.de\/?page_id=1017\">14 N<\/a> sprach vom Wel\u00adtendenken. Dort naht es sich im Sin\u00adnen\u00adschein ret\u00adtend, um mich, den Ich\u00adsprech\u00ader des Mantras und damit den Leser, aus dem Gedanken\u00adtraum zu weck\u00aden, der mir bet\u00e4ubend das Selb\u00adst zu rauben scheint. Die dort wiedergegebe\u00adnen \u00dcber\u00adlegun\u00adgen zum Wel\u00adtendenken sollen erg\u00e4nzt wer\u00adden durch fol\u00adgende Ausf\u00fchrungen.<\/p>\n<p>Rudolf Stein\u00ader \u00e4u\u00dfert sich \u00fcber Wel\u00adtenr\u00e4t\u00adsel und Wel\u00adtendenken in Anlehnung an das Werk des Philosophen Georg Wil\u00adhelm Friedrich Hegel (1770 \u2014 1831) und dessen Art zu denken in einem Text, den er das erste Mal 1916 her\u00adaus\u00adgegeben hat. Im drit\u00adten Kapi\u00adtel, das die \u00dcber\u00adschrift tr\u00e4gt: <i>Der deutsche Ide\u00adal\u00adis\u00admus als Gedanke\u00adnan\u00adschau\u00adung: Hegel<\/i> schreibt Rudolf Stein\u00ader (Her\u00advorhe\u00adbun\u00adgen stam\u00admen von mir und markieren die f\u00fcr das Mantra rel\u00ade\u00advan\u00adten Stellen):<\/p>\n<p>\u201cDurch Hegel scheint in der deutschen Weltan\u00adschau\u00adungsen\u00adtwick\u00adelung das \u00abIch denke, also bin ich\u00bb so wieder aufzuleben, wie ein Samenko\u00adrn, das in die Erde f\u00e4llt, als all\u00adseit\u00adig ent\u00adfal\u00adteter Baum erste\u00adht. Denn was dieser Denker als Weltan\u00adschau\u00adung geschaf\u00adfen hat, ist ein umfassendes Gedankengem\u00e4lde oder gewis\u00adser\u00adma\u00dfen ein viel\u00adgliedriger Gedanken\u00adleib, der aus zahlre\u00adichen Einzelgedanken beste\u00adht, die gegen\u00adseit\u00adig sich tra\u00adgen, st\u00fctzen, bewe\u00adgen, beleben, erleucht\u00aden. Und diese Gedanken sollen solche sein, die nicht aus den Sinnenein\u00addr\u00fcck\u00aden der Au\u00dfen\u00adwelt, auch nicht aus den t\u00e4glichen Erleb\u00adnis\u00adsen des men\u00adschlichen Gem\u00fctes stam\u00admen; sie sollen in der Seele sich offen\u00adbaren, wenn diese aus den Sin\u00adne\u00adsein\u00addr\u00fcck\u00aden und Gem\u00fct\u00adser\u00adleb\u00adnis\u00adsen sich her\u00adaushebt und sich zum Zuschauer des Vor\u00adgangs macht, durch den der von allem Nichtgedanklichen freie Gedanke sich zu weit\u00aderen und immer weit\u00aderen Gedanken ent\u00adfal\u00adtet. Wenn die Seele diesen Vor\u00adgang in sich geschehen l\u00e4\u00dft, soll sie ihres gew\u00f6hn\u00adlichen Wesens enthoben und mit ihrem Tun in die geistig-\u00fcbersinnliche Wel\u00adtord\u00adnung ein\u00adver\u00adwoben sein. <strong>Nicht sie denkt dann; das Weltall denkt sich in ihr<\/strong>; sie wird der Teil\u00adnehmer eines au\u00dfer\u00admen\u00adschlichen Geschehens, in das der Men\u00adsch blo\u00df einge\u00adspon\u00adnen ist; und sie erlebt auf diese Art in sich, was in den Tiefen der Welt wirkt und webt. Bei n\u00e4herem Zuse\u00adhen zeigt sich, wie bei Hegel die Weltan\u00adschau\u00adung von einem v\u00f6l\u00adlig anderen Gesicht\u00adspunk\u00adte aus gesucht wird als durch das Descartess\u00adche \u00abIch denke, also bin ich\u00bb. Descartes will die Gewi\u00dfheit des See\u00adlen-Seins aus dem Denken der Seele her\u00adaus\u00adholen. Bei Hegel han\u00addelt es sich darum, von dem Denken der einzel\u00adnen men\u00adschlichen Seele zun\u00e4chst ganz zu schweigen, und das Leben dieser Seele so zu gestal\u00adten, da\u00df deren Denken eine <strong>Offen\u00adbarung des Wel\u00adtendenkens<\/strong> wird. Dann, meint Hegel, offen\u00adbart sich, was als Gedanke in allem Wel\u00adtenda\u00adsein lebt; und die einzelne Seele find\u00adet sich als Glied im Gedanken\u00adweben der Welt. Die Seele mu\u00df von diesem Gesicht\u00adspunk\u00adte aus sagen: Das H\u00f6ch\u00adste und Tief\u00adste, was in der Welt west und lebt, ist <strong>schaf\u00adfend\u00ades Gedanken\u00adwal\u00adten<\/strong>, und ich finde mich als eine der Offen\u00adbarungsweisen dieses Waltens.<\/p>\n<p>In der Wen\u00addung vom einzel\u00adnen See\u00adlengedanken zum \u00fcberseel\u00adis\u00adchen Weltgedanken liegt der bedeu\u00adtungsvolle Unter\u00adschied zwis\u00adchen Hegel und Descartes. Hegel hat diese Wen\u00addung vol\u00adl\u00adzo\u00adgen, Descartes nicht. \u2014 Und dieser Unter\u00adschied bewirkt einen anderen, der sich auf die Aus\u00adbil\u00addung der Weltan\u00adschau\u00adun\u00adgen der bei\u00adden Geis\u00adter bezieht. Descartes sucht Gewi\u00dfheit f\u00fcr die Gedanken, die der Men\u00adsch sich von der Welt bildet in dem Leben, in dem er mit seinen Sin\u00adnen und sein\u00ader Seele drin\u00adnen ste\u00adht. Hegel sucht in dem Felde <em>dieser <\/em>Gedanken zun\u00e4chst <em>nicht, <\/em>er sucht nach ein\u00ader Gestalt des Gedanken\u00adlebens, das <em>\u00fcber <\/em>diesem Felde&nbsp;liegt.<\/p>\n<p>Ist so Hegel wohl im Gebi\u00adete des Gedankens ste\u00adhenge\u00adblieben und befind\u00adet er sich dadurch in Gegen\u00adsatz zu Fichte und Schelling, so tat er dies nur, weil er im Gedanken selb\u00adst die innere Kraft zu f\u00fchlen meinte, um in die \u00fcbersinnlichen Reiche einzu\u00addrin\u00adgen. Hegel war Enthu\u00adsi\u00adast gegen\u00fcber dem Erleben, das der Men\u00adsch haben kann, wenn er sich ganz der Urkraft des Gedankens hin\u00adgibt. <strong>In dem Lichte des zur Idee erhobe\u00adnen Gedankens<\/strong> entwindet sich f\u00fcr ihn die Seele ihres Zusam\u00admen\u00adhanges mit der Sin\u00adnen\u00adwelt. Man kann die Kraft, die in diesem Enthu\u00adsi\u00adas\u00admus Hegels liegt, empfind\u00aden, wenn man in seinen Schriften, in denen eine f\u00fcr viele so zur\u00fcck\u00adsto\u00dfende, knor\u00adrige, ja schein\u00adbar gr\u00e4\u00dflich abstrak\u00adte Sprache wal\u00adtet, auf Stellen st\u00f6\u00dft, in denen sich oft so sch\u00f6n zeigt, welche <strong>Herzen\u00adst\u00f6ne<\/strong> er find\u00aden kann f\u00fcr das, was er mit seinen \u00abAbstrak\u00adtio\u00adnen\u00bb erlebt. Eine solche Stelle ste\u00adht zum Beispiel am Schlusse sein\u00ader \u00abPh\u00e4nom\u00ade\u00adnolo\u00adgie\u00bb. Er nen\u00adnt da das Wis\u00adsen, das die Seele erlebt, wenn sie die <strong>Weltideen<\/strong> in sich wal\u00adten l\u00e4\u00dft, das \u00ababsolute Wis\u00adsen\u00bb. Und er blickt am Schlusse dieses Werkes zur\u00fcck auf die Geis\u00adter, die im Entwick\u00adelungs\u00adgange der Men\u00adschheit dem Ziele dieses \u00ababsoluten Wis\u00adsens\u00bb zugestrebt haben. Von sein\u00ader Zeit aus schauend, find\u00adet er diesen Geis\u00adtern gegen\u00fcber die Worte: <em>\u00abDas Ziel, <\/em>das absolute Wis\u00adsen, oder der sich als Geist wis\u00adsende Geist hat zu seinem Wege die Erin\u00adnerung der Geis\u00adter, wie sie an ihnen selb\u00adst sind und die Organ\u00adi\u00adsa\u00adtion ihres Reichs voll\u00adbrin\u00adgen. Ihre Auf\u00adbe\u00adwahrung nach der Seite ihres freien in der Form der Zuf\u00e4l\u00adligkeit erscheinen\u00adden Daseins ist die Geschichte, nach der Seite ihrer begrif\u00adf\u00ade\u00adnen Organ\u00adi\u00adsa\u00adtion aber die <em>Wis\u00adsenschaft des erscheinen\u00adden Wis\u00adsens; <\/em>bei\u00adde zusam\u00admen, die begriffne Geschichte, bilden die Erin\u00adnerung und die Sch\u00e4del\u00adst\u00e4tte des absoluten Geistes, die Wirk\u00adlichkeit, Wahrheit und Gewi\u00dfheit seines Thrones, ohne den er das leblose Ein\u00adsame w\u00e4re; nur \u2014 aus dem Kelche dieses Geis\u00adter\u00adre\u00adich\u00ades sch\u00e4umt ihm seine Unendlichkeit.\u00bb<\/p>\n<p>Dieses inner\u00adlich Kraftvolle des Gedanken\u00adlebens, das sich in sich selb\u00adst \u00fcber\u00adwinden will, um in ein Reich sich zu erheben, in dem es nicht mehr selb\u00adst, son\u00addern der unendliche Gedanke, die ewige Idee in ihm lebt, ist das Wesentliche in Hegels Suchen. Dadurch erh\u00e4lt bei ihm das h\u00f6here men\u00adschliche Erken\u00adnt\u00adnis\u00adstreben einen umfassenden Charak\u00adter, welch\u00ader Rich\u00adtun\u00adgen dieses Strebens, die oft getren\u00adnt und dadurch ein\u00adseit\u00adig ver\u00adlaufen, zu <em>einem <\/em>Ziele f\u00fchren will. Man kann in Hegel einen reinen Denker find\u00aden, der nur durch die mys\u00adtik\u00adfreie Ver\u00adnun\u00adft an die L\u00f6sung der <strong>Wel\u00adtr\u00e4t\u00adsel<\/strong> her\u00adantreten will. <strong>Von eisi\u00adgen, abstrak\u00adten Gedanken<\/strong>, durch die er allein die Welt begreifen will, kann man sprechen. So wird man in ihm den trock\u00ade\u00adnen, math\u00ade\u00adma\u00adtisch geart\u00adeten Ver\u00adstandes\u00admen\u00adschen sehen k\u00f6n\u00adnen. \u2014 Aber wozu wird bei ihm das <em>Leben <\/em>in den Ideen der Ver\u00adnun\u00adft? Zum Hingeben der Men\u00adschenseele an die in ihr wal\u00adtenden \u00fcbersinnlichen Wel\u00adtenkr\u00e4fte. <strong>Es wird zum wahren mys\u00adtis\u00adchen Erleben<\/strong>. Und es ist dur\u00adchaus nicht wider\u00adsin\u00adnig, in Hegels Weltan\u00adschau\u00adung Mys\u00adtik zu erken\u00adnen. Man mu\u00df nur einen Sinn daf\u00fcr haben, da\u00df in Hegels Werken das an den Ver\u00adnun\u00adftideen <em>erlebt <\/em>wer\u00adden kann, was der Mys\u00adtik\u00ader ausspricht. Es ist eine Mys\u00adtik, die das Per\u00ads\u00f6n\u00adliche, das dem Gef\u00fchlsmys\u00adtik\u00ader die Haupt\u00adsache ist und von dem er allein reden will, eben als eine per\u00ads\u00f6n\u00adliche Angele\u00adgen\u00adheit der Seele in sich abmacht und nur das ausspricht, wozu sich die Mys\u00adtik erheben kann, wenn sie aus dem per\u00ads\u00f6n\u00adlichen See\u00adlen\u00addunkel sich in die lichte Klarheit der Ideen\u00adwelt hinaufringt.<\/p>\n<p>Hegels Weltan\u00adschau\u00adung hat ihre Stel\u00adlung im geisti\u00adgen Entwick\u00adelungs\u00adgange der Men\u00adschheit dadurch, da\u00df sich in ihr die <strong>lichte Kraft des Gedankens<\/strong> aus den mys\u00adtis\u00adchen Tiefen der Seele her\u00adaufhebt, da\u00df in seinem Suchen sich mys\u00adtis\u00adche Kraft mit<strong> gedanklich\u00ader Licht\u00admacht<\/strong> offen\u00adbaren will.\u201d (GA 20, Vom Men\u00adschen\u00adr\u00e4t\u00adsel \u2014 Aus\u00adge\u00adsproch\u00adenes und Unaus\u00adge\u00adsproch\u00adenes im Denken, Schauen, Sin\u00adnen ein\u00ader Rei\u00adhe deutsch\u00ader und \u00f6ster\u00adre\u00adichis\u00adch\u00ader Per\u00ads\u00f6n\u00adlichkeit\u00aden. S.&nbsp;30ff)<\/p>\n<p><strong>See\u00adlen\u00adr\u00e4t\u00adsel:<\/strong><\/p>\n<p>Das Mantra <a href=\"https:\/\/www.stellamaris-seelenkalender.de\/?page_id=1391\">28 b<\/a> spricht von Leben\u00adsr\u00e4t\u00adseln. Dort bin ich zu dem Schluss gekom\u00admen, dass See\u00adlen\u00adr\u00e4t\u00adsel die Erken\u00adnt\u00adnis\u00adgren\u00adzen des Men\u00adschen betr\u00ade\u00adf\u00adfen, Leben\u00adsr\u00e4t\u00adsel dage\u00adgen die R\u00e4t\u00adsel des per\u00ads\u00f6n\u00adlichen Schick\u00adsals. \u201cVon See\u00adlen\u00adr\u00e4t\u00adseln\u201d hei\u00dft gle\u00adich ein ganz\u00ader Band der Rudolf Stein\u00ader Gesam\u00adtaus\u00adgabe (GA 21), in dem es um die Erken\u00adnt\u00adnis\u00adgren\u00adzen und ihre \u00dcber\u00adwin\u00addung hin zu ein\u00ader \u00fcbersinnlichen Wahrnehmung geht, doch das Wort \u201cSee\u00adlen\u00adr\u00e4t\u00adsel\u201d wird darin kein einziges Mal erw\u00e4hnt.<\/p>\n<p>Auch das fol\u00adgende Zitat erw\u00e4h\u00adnt das Wort \u201cSee\u00adlen\u00adr\u00e4t\u00adsel\u201d nicht. Es scheint mir aber auf\u00adgrund mehrerer Aspek\u00adte ganz beson\u00adders zum Mantra 48 w zu geh\u00f6ren. Zum einen schildert es das Zusam\u00admen\u00adwirken von Licht und W\u00e4rme in der geisti\u00adgen Welt und von Wel\u00adtenwort und Sph\u00e4ren\u00adhar\u00admonie. Hier\u00admit sind die vier \u00c4ther\u00adarten gemeint. Die Paare sind so gew\u00e4hlt, wie sie nach mein\u00ader Ansicht im See\u00adlenkalen\u00adder-Jahr sich gegen\u00fcber\u00adste\u00adhen. Der Licht\u00adspruch 48 w geh\u00f6rt zum Licht\u00e4ther. Auf weit\u00adere Aspek\u00adte weise ich in eck\u00adi\u00adgen Klam\u00admern im Zitat hin. Die fett her\u00advorge\u00adhobe\u00adnen Textstellen weisen auf die Aus\u00adsagen hin, die ich f\u00fcr beson\u00adders auf\u00adschlussre\u00adich&nbsp;halte.<\/p>\n<p>Rudolf Stein\u00ader beschreibt die 3. Stufe der Her\u00adme\u00adsein\u00adwei\u00adhung, das Schauen der Sonne um Mit\u00adter\u00adnacht, fol\u00adgen\u00adder\u00adma\u00dfen: \u201eDer Aus\u00addruck, der gestern gebraucht wor\u00adden ist, &lt;Schauen der Sonne um Mit\u00adter\u00adnacht&gt;, ist im Grunde genom\u00admen auch nur der Aus\u00addruck f\u00fcr spir\u00adituelle Tat\u00adsachen und die Begeg\u00adnung mit spir\u00adituellen Wesen\u00adheit\u00aden, die mit dem Son\u00adnen\u00adsein im Zusam\u00admen\u00adhang ste\u00adhen Nun macht aber dieser Men\u00adsch unseres Zeiten\u00adzyk\u00adlus, wenn er so in die h\u00f6heren Wel\u00adten hin\u00adaufkommt, gewisse Erleb\u00adnisse durch, die man nicht anders beze\u00adich\u00adnen kann als dadurch, dass man sagt: Es erlebt der Men\u00adsch Vieles, Bedeut\u00adsames inner\u00adhalb der geisti\u00adgen Wel\u00adten durch einen solchen Auf\u00adstieg; aber er erlebt auch etwas, das man so beze\u00adich\u00adnen muss, dass man sagt: er f\u00fchlt sich wie ver\u00adlassen, ver\u00adlassen und ein\u00adsam. Er f\u00fchlt sich so, dass er sein Erleben etwa in die Worte fassen kann: Vieles, vieles schaust du hier; aber ger\u00adade das\u00adjenige, wonach du dich jet\u00adzt, nach\u00addem du alle diese Dinge durchgemacht hast, am aller\u00admeis\u00adten sehnen musst, das kannst du nicht erleben. -\u2026 Der Men\u00adsch der Gegen\u00adwart f\u00fchlt Schmer\u00adzlich\u00ades, wenn er so hin\u00adaufgestiegen ist in die h\u00f6heren Wel\u00adten, f\u00fchlt trotz allen Glanzes, trotz aller Begeg\u00adnung mit den hehren Wesen\u00adheit\u00aden eine unge\u00adheure Leer\u00adheit in seinem Innern. \u2026 Da kann nun etwas ein\u00adtreten \u2014 und wird in der Regel ein\u00adtreten, \u2026 was vor dieser Verzwei\u00adflung zun\u00e4chst sch\u00fctzen kann, wenn auch nicht dauernd sch\u00fctzen kann. Was da ein\u00adtreten kann, ist so etwas wie eine Erin\u00adnerung, die in die Seele hereinkommt, oder man k\u00f6n\u00adnte auch sagen ein Zur\u00fcckschauen in ferne Zeit\u00aden der Ver\u00adgan\u00adgen\u00adheit, eine Art von Lesen in der Akasha-Chronik von solchen Din\u00adgen, die l\u00e4ngst ver\u00adgan\u00adgen sind. \u2026 da zeigen dir Bilder gewisse Vorg\u00e4nge, die l\u00e4ngst ver\u00adgan\u00adgen sind, Vorg\u00e4nge, die darin beste\u00adhen, dass in ver\u00adgan\u00adgenen Zeit\u00aden andere Men\u00adschen aufgestiegen sind in die Wel\u00adten, in welche du jet\u00adzt auf\u00adsteigen willst. \u2026 [Damals f\u00fchlten sich die Ini\u00adti\u00adierten See\u00adlen nicht (A.F.)] in densel\u00adben Wel\u00adten \u2026 ein\u00adsam und \u2026 ver\u00adlassen \u2026 son\u00addern [f\u00fchlten] Seligkeit, inner\u00adste Seligkeit in diesen Wel\u00adten \u2026 Das kam davon her \u2014 so erken\u00adnt man weit\u00ader -, dass in jenen alten Zeit\u00aden die See\u00adlen eben anders geart\u00adet waren, und dass sie wegen der anders geart\u00adeten Anlage das, was da geschaut wird in den h\u00f6heren Wel\u00adten, anders erlebten. \u2026 Was da erlebt wird, bringt einem allerd\u00adings Wesen\u00adheit\u00aden der h\u00f6heren Wel\u00adten vor die Seele, die aus der \u00fcbersinnlichen Welt her\u00adaus an der Sinneswelt wirken. Wesen\u00adheit\u00aden, die hin\u00adter unser\u00ader Sinneswelt ste\u00adhen, man schaut sie; Ver\u00adh\u00e4lt\u00adnisse, wie sie gestern geschildert wor\u00adden sind, man schaut sie allerd\u00adings. Aber wenn man alles dies zusam\u00admen\u00adz\u00adu\u00adfassen ver\u00adsucht, was man schaut, so kann man das etwa in fol\u00adgen\u00adder Art charak\u00adter\u00adisieren: \u2026 Man blickt hin\u00adunter und sieht, wie aus den \u00fcbersinnlichen Wel\u00adten die Kr\u00e4fte herun\u00adtergeschickt wer\u00adden, um in den ver\u00adschiede\u00adnen Reichen der Natur in der Sinneswelt die Vorg\u00e4nge zu bewirken. <strong>Den ganzen Strom der Tat\u00adsachen, die zubere\u00adit\u00adet wer\u00adden aus den h\u00f6heren Wel\u00adten her\u00adaus in die Sinneswelt hinein<\/strong>, schaut man. Man schaut, da man bei einem solchen Ver\u00adweilen in den h\u00f6heren Wel\u00adten au\u00dfer\u00adhalb des physis\u00adchen Leibes und des \u00c4ther\u00adleibes ist, hin\u00adunter auf seinen physis\u00adchen Leib und \u00c4ther\u00adleib, und man schaut dann auch diejeni\u00adgen Kr\u00e4fte im Kos\u00admos, im ganzen geisti\u00adgen Uni\u00adver\u00adsum, welche da arbeit\u00aden am physis\u00adchen Leib und \u00c4ther\u00adleib des Men\u00adschen. Und durch das, was die Wesen tun, in deren Gemein\u00adschaft man gekom\u00admen ist, lernt man ver\u00adste\u00adhen, wie inner\u00adhalb der physis\u00adchen Welt physis\u00adche und \u00e4therische Leiber zus\u00adtande kom\u00admen. Recht genau lernt man das erken\u00adnen. Man lernt erken\u00adnen, wie gewisse Wesen\u00adheit\u00aden, die zum Beispiel mit der Sonne verkn\u00fcpft sind, hin\u00adun\u00adter\u00adwirken in die Erden\u00adwelt und an dem Zus\u00adtande\u00adbrin\u00adgen des physis\u00adchen und des \u00c4ther\u00adleibes des Men\u00adschen arbeit\u00aden. Man lernt auch gewisse Wesen\u00adheit\u00aden ken\u00adnen, die mit dem Mon\u00adden\u00adsein verkn\u00fcpft sind, und die aus dem Kos\u00admos herun\u00adter\u00adwirken, um eben\u00adso an dem Zus\u00adtandekom\u00admen der physis\u00adchen und \u00c4ther\u00adleiber der Men\u00adschen mitzuwirken.<\/p>\n<p>Dann aber kommt die gro\u00dfe Sehn\u00adsucht, eine Sehn\u00adsucht, die unge\u00adheuer wird f\u00fcr den gegen\u00adw\u00e4r\u00adti\u00adgen Men\u00adschen. Das ist die Sehn\u00adsucht, etwas dar\u00fcber zu erfahren, wie der astralis\u00adche Leib und das Ich sel\u00adber aus dem Kos\u00admos her\u00adaus\u00adge\u00adboren sind, wie diese zus\u00adtande kom\u00admen. W\u00e4hrend man genau schauen kann, wie physis\u00adch\u00ader Leib und \u00c4ther\u00adleib aus den Kr\u00e4ften des Kos\u00admos her\u00adaus zus\u00adtande kom\u00admen, bleibt einem alles ver\u00adschlossen, was sich darauf beziehen k\u00f6n\u00adnte, wie astralis\u00adch\u00ader Leib und Ich des Men\u00adschen zus\u00adtanden kom\u00admen. In tief\u00adstes Dunkel und Geheim\u00adnis ver\u00adh\u00fcllt sich alles, was sich auf astralis\u00adchen Leib und Ich des Men\u00adschen bezieht. \u2026 Das erfuhren auch diejeni\u00adgen See\u00adlen, die ihren Auf\u00adstieg in Urzeit\u00aden, \u2026 unter\u00adnah\u00admen. Nur dass der Men\u00adsch der Gegen\u00adwart jene gro\u00dfe Sehn\u00adsucht f\u00fchlt, von der jet\u00adzt gesprochen wor\u00adden ist, und dass die See\u00adlen der ver\u00adgan\u00adgenen Zeit\u00aden diese Sehn\u00adsucht nicht f\u00fchlten, weil sie noch kein Bed\u00fcrf\u00adnis hat\u00adten, ihre inner\u00adste Wesen\u00adheit zu schauen, weil sie so ver\u00adan\u00adlagt waren, inner\u00adste Befriedi\u00adgung zu empfind\u00aden, wenn sie wahrnah\u00admen, wie die Wesen\u00adheit\u00aden, bis zu denen sie gekom\u00admen waren, ger\u00adade an dem Auf\u00adbau des physis\u00adchen Leibes und des \u00c4ther\u00adleibes arbeit\u00adeten. Wie von der Sonne herun\u00adter\u00adwirk\u00adte wesen\u00adhaftes Geistiges, um physis\u00adchen Leib und \u00c4ther\u00adleib aufzubauen, daran hat\u00adten die See\u00adlen in ver\u00adgan\u00adgenen Zeit\u00aden, wenn sie ini\u00adti\u00adiert wur\u00adden, ihre h\u00f6ch\u00adste Befriedigung.<\/p>\n<p>\u2026 In jenen alten Zeit\u00aden stellte sich dieses Arbeit\u00aden jen\u00ader Wesen\u00adheit\u00aden noch anders dar; daher die Befriedi\u00adgung. Jet\u00adzt in unser\u00ader Zeit stellt sich dieses Arbeit\u00aden so dar, dass man sich sagt: Wozu ist denn das ganze Her\u00adricht\u00aden des physis\u00adchen Leibes und des \u00c4ther\u00adleibes, wenn man nicht ver\u00adste\u00adhen kann, was diese H\u00fcllen in sich bergen? \u2026 Und die Zeit, auf die beson\u00adders mit diesen Erleb\u00adnis\u00adsen hingewiesen ist als auf eine ver\u00adgan\u00adgene, das ist die Zeit, in welch\u00ader Zarathus\u00adtra seine Sch\u00fcler ini\u00adti\u00adiert hat, hin\u00adaufge\u00adf\u00fchrt, hat in die h\u00f6heren Wel\u00adten. \u2026 Damals, zur Zeit des Zarathus\u00adtra, emp\u00adfan\u00adden die zu Ini\u00adti\u00adieren\u00adden das Arbeit\u00aden von Ahu\u00adra Maz\u00addao am physis\u00adchen Leib und \u00c4ther\u00adleib, und in dem Enth\u00fcllen dieser wun\u00adder\u00adbaren Geheimnisse f\u00fchlten sie Seligkeit und Befriedi\u00adgung, weil sie so ver\u00adan\u00adlagt waren, dass sie sich inner\u00adlich durchregt f\u00fchlten, wenn sie sahen: So entste\u00adht das, was der Men\u00adsch haben muss als seine H\u00fcllen, wenn er seine Erden\u00admis\u00adsion voll\u00adbrin\u00adgen will. In dem waren sie befriedigt.<\/p>\n<p>So war die Zarathus\u00adtra-Ein\u00adwei\u00adhung. Denn in dieser Zarathus\u00adtra-Ein\u00adwei\u00adhung kon\u00adnte man &lt;die Sonne um Mit\u00adter\u00adnacht sehen&gt;. Das hei\u00dft, wenn man nicht auf die physis\u00adche Gestalt der Sonne schaute, son\u00addern auf die geisti\u00adgen Wesen\u00adheit\u00aden, die mit dem Son\u00adnen\u00adda\u00adsein verkn\u00fcpft sind, so schaute man aus\u00adge\u00adhend von der Sonne die Kr\u00e4fte, die in den physis\u00adchen Leib hinein\u00adspie\u00adlen, man schaute, wie die Kr\u00e4fte, die von der Sonne kom\u00admen, am men\u00adschlichen Haupt bilden und die ver\u00adschiede\u00adnen Glieder des men\u00adschlichen Gehirns gestal\u00adten. Denn Unsinn ist es, wenn jemand glauben w\u00fcrde, dass ein Wun\u00adder\u00adbau, wie es das men\u00adschliche Gehirn ist, nur aus den ter\u00adrestrischen Kr\u00e4ften her\u00adaus entste\u00adhen k\u00f6n\u00adnte. Da m\u00fcssen die Son\u00adnenkr\u00e4fte hinein\u00adwirken. Die set\u00adzen in der ver\u00adschieden\u00adsten Weise zusam\u00admen den ver\u00adschiede\u00adnen Lap\u00adpen\u00adbau des Gehirns \u00fcber dem men\u00adschlichen Gesicht. Und nicht nur eine, son\u00addern eine ganze Rei\u00adhe von Wesen\u00adheit\u00aden wirken an diesem Auf\u00adbau des men\u00adschlichen Gehirns. &lt;Amschas\u00adpands&gt; nan\u00adnte sie Zarathus\u00adtra f\u00fcr seine Sch\u00fcler. Sie sind die Erreger der Kr\u00e4fte des Kos\u00admos, damit der Bau des men\u00adschlichen Gehirns entste\u00adhen kon\u00adnte und auch die ober\u00adsten Ner\u00adven des R\u00fcck\u00aden\u00admarks, mit Aus\u00adnahme der unteren achtundzwanzig Ner\u00adven\u00adpaare. Dann wies auch Zarathus\u00adtra daraufhin, wie andere Str\u00f6\u00admungen aus\u00adge\u00adhen von Wesen\u00adheit\u00aden, die mit dem Mon\u00adden\u00adsein verkn\u00fcpft sind, und zeigte, wie tat\u00ads\u00e4ch\u00adlich wun\u00adder\u00adbar der Wel\u00adtenbau sich f\u00fcgt, wie von achtundzwanzig Wesen\u00adsarten, &lt;Izeds&gt;, Str\u00f6\u00admungen aus\u00adge\u00adhen, die da erbauen das R\u00fcck\u00aden\u00admark mit den achtundzwanzig unteren Ner\u00adven\u00adstr\u00e4n\u00adgen. So sind physis\u00adch\u00ader Leib und \u00c4ther\u00adleib her\u00adaus\u00adge\u00adbaut aus Str\u00f6\u00admungen, die da aus\u00adge\u00adhen von Weltenwesenheiten.&nbsp;\u2026<\/p>\n<p>Wiederum anders lebten sich in die h\u00f6heren Wel\u00adten die See\u00adlen hinein, welche im alten \u00c4gypten eingewei\u00adht wor\u00adden sind, welche zum Beispiel die Her\u00admes-Ein\u00adwei\u00adhung durchgemacht haben. \u2026 Wenn sich die See\u00adlen in der alt\u00e4\u00adgyp\u00adtis\u00adchen Zeit durch die Her\u00admes-Ein\u00adwei\u00adhung hin\u00adaufer\u00adhoben in die h\u00f6heren Wel\u00adten, dann trat nat\u00fcr\u00adlich auch das\u00adjenige ein, was bei der Ini\u00adti\u00ada\u00adtion immer ein\u00adtreten muss: dass diese See\u00adlen sich au\u00dfer\u00adhalb ihres physis\u00adchen und \u00c4ther\u00adleibes f\u00fchlten, dass sie wussten, sie befind\u00aden sich jet\u00adzt inner\u00adhalb ein\u00ader Welt von geisti\u00adgen Tat\u00adsachen und geisti\u00adgen Wesen\u00adheit\u00aden. Weit herum wur\u00adden diese See\u00adlen dann geleit\u00adet, das hei\u00dft, ihr Schauen wurde geleit\u00adet. Es wur\u00adden ihnen die einzel\u00adnen Wesen\u00adheit\u00aden, die einzel\u00adnen Tat\u00adsachen gezeigt, wie das auch bei ein\u00ader heuti\u00adgen Seele der Fall sein k\u00f6n\u00adnte. <strong>Aber man muss sich das nicht so vorstellen, als wenn man mit physis\u00adchen F\u00fc\u00dfen herumge\u00adht, son\u00addern das Schauen wird herumge\u00adf\u00fchrt<\/strong>, wie wenn man mit seinem Schauen <b>ring\u00adsum<\/b> in einem weltall\u00adweit\u00aden Gebi\u00adete herumge\u00adf\u00fchrt w\u00fcrde. [Der See\u00adlenkalen\u00adder ist aus diesem herumge\u00adf\u00fchrten Schauen gestal\u00adtet und f\u00fchrt selb\u00adst jeden Leser Woche f\u00fcr Woche herum. Jed\u00ader einzelne Spruch ist eine der oben genan\u00adnten Wesen\u00adheit\u00aden und Tat\u00adsachen.&nbsp; A.F.] \u2026<\/p>\n<p>Dann kam ein Zeit\u00adpunkt des Erlebens, wo man sich wie am Ende f\u00fchlte, gle\u00adich\u00adsam wie wenn man herumge\u00adgan\u00adgen w\u00e4re in einem Lande, das ring\u00adsherum von Meer begren\u00adzt ist, und man dann an das &lt;Ufer&gt; gekom\u00admen w\u00e4re. Man wei\u00df, man ist an den \u00e4u\u00dfer\u00adsten Punkt gekom\u00admen, wohin man hat kom\u00admen k\u00f6n\u00adnen. Und dann erlebte man eben in der \u00e4gyp\u00adtis\u00adchen Ini\u00adti\u00ada\u00adtion das, was man nicht anders als in die Worte klei\u00adden kann: W\u00e4hrend du mit deinem Schauen herumge\u00adf\u00fchrt wor\u00adden bist, in den Wel\u00adtenweit\u00aden, im wel\u00adte\u00adnall\u00adweit\u00aden Gebi\u00adete, hast du ken\u00adnen\u00adgel\u00adernt die Wesen\u00adheit\u00aden und Kr\u00e4fte, von denen du dir sagen kannst, sie arbeit\u00aden an deinem physis\u00adchen Leib und \u00c4ther\u00adleib. Jet\u00adzt aber betrittst du die heilig\u00adste St\u00e4tte. Jet\u00adzt betrittst du ein Gebi\u00adet, wo du dich eigentlich vere\u00adinigt f\u00fchlst mit dem <strong>Wesen\u00adhaften, das mitar\u00adbeit\u00adet an dem in dir, was von ein\u00ader Inkar\u00adna\u00adtion zur anderen geht, was mitar\u00adbeit\u00adet an deinem astralis\u00adchen Leib<\/strong>. Es ist ein bedeut\u00adsames Erleben an diesem Punk\u00adte, denn es wer\u00adden gewis\u00adser\u00adma\u00dfen alle Dinge anders, wenn dieses Erleben einge\u00adtreten ist an diesem Punkt.<\/p>\n<p>Es h\u00f6rt zum Beispiel f\u00fcr die allern\u00e4ch\u00adste Zeit bei dem Ini\u00adti\u00adierten eine M\u00f6glichkeit auf: Voll\u00adst\u00e4ndig h\u00f6rt die M\u00f6glichkeit auf in der Welt, in die man jet\u00adzt einge\u00adtreten ist an den Ufern des weltweit\u00aden Daseins, auf diese Weit\u00aden anwend\u00adbar zu machen seine Urteil\u00adskraft, das\u00adjenige, was man fr\u00fcher hat denken k\u00f6n\u00adnen, was man fr\u00fcher hat ersin\u00adnen k\u00f6n\u00adnen. Kann man sich nicht all dieser physis\u00adchen, irdis\u00adchen Urteil\u00adskraft ent\u00e4u\u00dfern, kann man nicht au\u00dfer acht lassen, was einen bis dahin geleit\u00adet hat, dann kann man nicht dieses Erleben haben an den Ufern des Daseins, kann sich nicht vere\u00adinigt f\u00fchlen eben mit jen\u00ader Wesen\u00adheit, die da arbeit\u00adet, wenn der geistig-seel\u00adis\u00adche Men\u00adsch sich der Geburt in ein\u00ader neuen Inkar\u00adna\u00adtion naht, sich Fam\u00adi\u00adlie, Nation und Eltern\u00adpaar auf\u00adsucht, um als geistig-seel\u00adis\u00adch\u00ader Men\u00adsch sich mit ein\u00ader neuen H\u00fclle zu umk\u00adlei\u00adden. Alle die Wesen\u00adheit\u00aden, die man vorher auch ken\u00adnen\u00adgel\u00adernt hat und die einem erk\u00adl\u00e4r\u00adlich machen, wie die physis\u00adchen und \u00e4therischen H\u00fcllen entste\u00adhen und her\u00adaus\u00adge\u00adbildet wer\u00adden aus dem Kos\u00admos, alle diese Wesen\u00adheit\u00aden sind au\u00dfer\u00adstande, einem zu erk\u00adl\u00e4ren, was da f\u00fcr Kr\u00e4fte wirken <strong>in jen\u00adem Wesen\u00adhaften<\/strong>, mit dem man sich jet\u00adzt ver\u00adbun\u00adden f\u00fchlt, und das bauend und webend ist an der <strong>inner\u00adsten astralis\u00adchen Wesen\u00adheit des Men\u00adschen sel\u00adber.<\/strong> [Hier und im fol\u00adgen\u00adden Text geht es um See\u00adlen\u00adr\u00e4t\u00adsel, A.F.]. Es wird einem ganz anschaulich \u2014 und es wurde der \u00e4gyp\u00adtis\u00adchen Seele, die durch die Her\u00admes-Ini\u00adti\u00ada\u00adtion ging, ganz anschaulich -, dass jet\u00adzt, nach\u00addem sie aus ihren H\u00fcllen her\u00adaus ist und durchge\u00adgan\u00adgen ist durch das vorhin &lt;weltall\u00adweite Dasein&gt; Genan\u00adnte, sie sich ver\u00adbun\u00adden f\u00fchlte mit ein\u00ader Wesen\u00adheit. Und die Seele kann f\u00fchlen die Eigen\u00adschaften dieser Wesen\u00adheit, nur dass sie sich sel\u00adber wie darin\u00adnen f\u00fchlt in diesen Eigen\u00adschaften, nicht au\u00dfer\u00adhalb dieser Wesen\u00adheit. Und sie kann wis\u00adsen: Diese Wesen\u00adheit ist da, ist real da; aber man ist zugle\u00adich inner\u00adhalb dieser Wesen\u00adheit. Und der erste Ein\u00addruck, den man von dieser Wesen\u00adheit bekommt, ist der, dass man sich sagt: <strong>In dieser Wesen\u00adheit ruhen ja die Kr\u00e4fte, die die Seele durch\u00adtra\u00adgen von ein\u00ader Inkar\u00adna\u00adtion zur anderen, ruhen auch die Kr\u00e4fte, welche die Seele erleucht\u00aden zwis\u00adchen dem Tode und der neuen Geburt<\/strong>.<\/p>\n<p>Das alles ist da drin\u00adnen. Aber wenn dir wie <strong>geistige Wel\u00adtenw\u00e4rme<\/strong> eine Kraft ent\u00adge\u00adgen\u00adwe\u00adht, die eben die Seele von dem Tode zu der neuen Geburt hin\u00fcbertr\u00e4gt, wenn dir wie <strong>geistiges Licht<\/strong> ent\u00adge\u00adgen\u00addringt, was die See\u00adlen erleuchtet zwis\u00adchen dem Tode und der neuen Geburt, und wenn du f\u00fchlst, wie diese W\u00e4rme und dieses Licht ausstr\u00f6\u00admen von der Wesen\u00adheit, mit der du da vere\u00adinigt bist, so bist du doch jet\u00adzt in ein\u00ader ganz beson\u00adderen Lage. Du hast gle\u00adich\u00adsam trinken m\u00fcssen den Lethetrank, hast vergessen m\u00fcssen die Kun\u00adst des Ver\u00adste\u00adhens, die dich fr\u00fcher durch die physisch-sinnliche Welt durchge\u00adf\u00fchrt hat, hast able\u00adgen m\u00fcssen deine fr\u00fchere Urteilkraft, deine Intellek\u00adtu\u00adal\u00adit\u00e4t, denn die k\u00f6n\u00adnten dich hier nur beir\u00adren, und Neues hast du noch nicht erwor\u00adben. Du stehst, indem du die Wel\u00adtenw\u00e4rme f\u00fchlst, die die Seele zu der neuen Geburt tr\u00e4gt, in dem Kr\u00e4fte\u00admeer darin\u00adnen, das die Seele erleuchtet von dem Tode bis zur neuen Geburt. Du f\u00fchlst also die Kraft und das Licht, die von der Wesen\u00adheit aus\u00adge\u00adhen. Du siehst diese Wesen\u00adheit so an, als ob du gar nicht anders k\u00f6n\u00adntest, als sie fra\u00adgen: Wer bist du? \u2014 denn nur du allein kannst mir sagen, wer du bist, und <strong>nur dann allein kann ich wis\u00adsen, was mich als men\u00adschlich\u00ades Innen\u00adwe\u00adsen hin\u00fcbertr\u00e4gt von dem Tode zu der neuen Geburt<\/strong>. Nur dann also, wenn du es mir sagst, kann ich wis\u00adsen, <strong>was mein men\u00adschenin\u00adner\u00adstes Wesen<\/strong> ist! \u2014 Und stumm, schweigsam bleibt die Wesen\u00adheit, mit der man sich so ver\u00adbun\u00adden wei\u00df. <strong>Man f\u00fchlt, in ihr liegt das Tief\u00adste, was mit einem selb\u00adst als Tief\u00adstes ver\u00adbun\u00adden ist. Der Drang entste\u00adht nach Selb\u00adsterken\u00adnt\u00adnis, nach Wis\u00adsen, was man ist<\/strong> \u2014 und stumm und schweigsam bleibt die Wesenheit.<\/p>\n<p>Man muss dieser stum\u00admen, schweigsamen Wesen\u00adheit erst eine Weile gegen\u00fcberge\u00ads\u00adtanden haben, und man muss tief emp\u00adfun\u00adden haben die Sehn\u00adsucht, jet\u00adzt auf eine neue Art das <strong>Wel\u00adtenr\u00e4t\u00adsel<\/strong> gel\u00f6st zu bekom\u00admen, man muss die Sehn\u00adsucht lange genug emp\u00adfun\u00adden haben, das <strong>Wel\u00adtenr\u00e4t\u00adsel<\/strong> [48 w: See\u00adlen\u00adr\u00e4t\u00adsel, Wel\u00adtendenkens Sicher\u00adheit, A.F.] auf eine Weise gel\u00f6st zu bekom\u00admen, wie es niemals auf der physis\u00adchen Erde gel\u00f6st wer\u00adden kann, man muss hereinge\u00adbracht haben in diese Welt zu dieser Wesen\u00adheit die tiefe Sehn\u00adsucht als eigene Kraft, das <strong>Wel\u00adtenr\u00e4t\u00adsel<\/strong> in dieser dem physis\u00adchen Dasein frem\u00adden Art gel\u00f6st zu erhal\u00adten, und ganz muss die Seele leben in der Sehn\u00adsucht, in dieser Art das <strong>Wel\u00adtenr\u00e4t\u00adsel<\/strong> gel\u00f6st zu bekom\u00admen: Dann, wen man sich vere\u00adinigt gef\u00fchlt hat mit der stum\u00admen, schweigsamen geisti\u00adgen Wesen\u00adheit, mit der man vere\u00adinigt ist, und in ihr gelebt hat mit der eben geschilderten Sehn\u00adsucht nach Wel\u00adtr\u00e4t\u00adsel\u00adl\u00f6\u00adsung, dann f\u00fchlt man, dass ausstr\u00f6mt in die geistige Wesen\u00adheit, mit der man vere\u00adinigt ist, die Kraft der eige\u00adnen Sehn\u00adsucht. Und weil dies Kraft der eige\u00adnen <strong>R\u00e4t\u00adsel\u00adl\u00f6se-Sehn\u00adsucht<\/strong> ausstr\u00f6mt in die Wesen\u00adheit dieser geisti\u00adgen Gestalt, gebiert nach einiger Zeit diese Wesen\u00adheit etwas, was als eine andere Wesen\u00adheit aus ihr her\u00advorge\u00adht. Aber es ist nicht so wie eine irdis\u00adche Geburt, was da geboren wir. Man wei\u00df auch gle\u00adich durch sein Schauen, dass es nicht wie eine irdis\u00adche Geburt ist. Nein, eine irdis\u00adche Geburt entste\u00adht in der Zeit, sie tritt auf in der Zeit. Was man aber jet\u00adzt schaut, was die eben geschilderte Wesen\u00adheit gebiert, von dem wei\u00df man: Das wird aus ihr geboren, das wurde aus ihr geboren seit ural\u00adten Zeit\u00aden \u2014 immer, und diese Geburt dauert aus ural\u00adten Zeit\u00aden bis in die Gegen\u00adwart here\u00adin fort. Man hat dieses Geboren\u00adwer\u00adden ein\u00ader Wesen\u00adheit aus der anderen nur eben bish\u00ader nicht gese\u00adhen, es hat sich den Blick\u00aden bish\u00ader ent\u00adzo\u00adgen. Darin beste\u00adht dieses Geboren\u00adwer\u00adden, dass es eigentlich immer da ist, aber dass dadurch, dass man sich durch seine R\u00e4t\u00adsel\u00adl\u00f6se-Sehn\u00adsucht dazu bere\u00adit\u00adgemacht hat, man es jet\u00adzt schaut, dass es jet\u00adzt Wahrnehmung ist in der geisti\u00adgen Welt. Das wei\u00df man. \u2026 Aus der Wesen\u00adheit, mit der du dich vere\u00adinigt hast, wurde seit ural\u00adten Zeit\u00aden immer eine Wesen\u00adheit geboren; jet\u00adzt aber wird dieses Geboren\u00adwer\u00adden der Wesen\u00adheit und die geborene Wesen\u00adheit sel\u00adber f\u00fcr dich wahrnehm\u00adbar. [Jedes Jahr wird aus dem Jahres\u00adlauf \u2014 der schweigen\u00adden Mut\u00adter \u2014 her\u00adaus der neue Oster\u00adim\u00adpuls geboren. Die Aufer\u00adste\u00adhung nen\u00adnt Stein\u00ader die Ichge\u00adburt, A.F.]<\/p>\n<p>Was ich Ihnen jet\u00adzt geschildert habe, so gut es mit den Worten unser\u00ader Sprache geht, das ist das, wozu der Her\u00admes-Ini\u00adtia\u00adtor seine Sch\u00fcler gef\u00fchrt hat. Und die Empfind\u00adun\u00adgen, die ich Ihnen eben charak\u00adter\u00adisierte \u2014 ich m\u00f6chte sagen wie mit stam\u00admel\u00adnden Worten, denn die Dinge enthal\u00adten so viel, dass die Worte unser\u00ader Sprache die Dinge nur stam\u00admel\u00adnd zum Aus\u00addruck brin\u00adgen k\u00f6n\u00adnen -, diese Empfind\u00adun\u00adgen waren die Erleb\u00adnisse der soge\u00adnan\u00adnten \u00e4gyp\u00adtis\u00adchen Isis-Ein\u00adwei\u00adhung. Wer die Isis-Ein\u00adwei\u00adhung durch\u00admachte, sagte sich eben, wenn er an die Ufer des weltall\u00adweit\u00aden Daseins gekom\u00admen war und die Wesen\u00adheit\u00aden geschaut hat\u00adte, die zum Beispiel physis\u00adchen Leib und \u00c4ther\u00adleib kon\u00adsti\u00adtu\u00adieren, wenn er gegen\u00fcber der schweigsamen G\u00f6t\u00adtin ges\u00adtanden hat\u00adte, von welch\u00ader <strong>W\u00e4rme und Licht<\/strong> f\u00fcr das Dasein des Inner\u00adsten der Men\u00adschenseele aus\u00adge\u00adhen: Das ist die Isis! Das ist die stumme, die schweigsame G\u00f6t\u00adtin, deren Antlitz keinem enth\u00fcllt wer\u00adden kann, der nur mit sterblichen Augen schaut, deren Antlitz nur denen enth\u00fcllt wer\u00adden kann, die sich durchgear\u00adbeit\u00adet haben bis zu den Ufern, die geschildert wor\u00adden sind, damit sie schauen k\u00f6n\u00adnen mit jenen Augen, die von Inkar\u00adna\u00adtion zu Inkar\u00adna\u00adtion gehen, und die nicht mehr sterblich sind. Denn sterblichen Augen h\u00fcllt ein undurch\u00addringlich\u00ader Schleier dies Gestalt der Isis&nbsp;zu!<\/p>\n<p>Wenn so der zu Ini\u00adti\u00adierende die Isis geschaut hat\u00adte und gelebt hat\u00adte mit der geschilderten Empfind\u00adung in der Seele, dann ver\u00adnahm er das, was geschildert wor\u00adden ist als Geburt. Was war diese &lt;Geburt&gt;? Diese Geburt ver\u00adnahm er als das, was man beze\u00adich\u00adnen kann als &lt;in alle R\u00e4ume Hin\u00adaust\u00f6\u00adnen dessen, was Sph\u00e4ren\u00admusik ist&gt;, und als das Zusam\u00admenge\u00adhen der Sph\u00e4ren\u00admusik\u00adt\u00f6ne mit dem, was man das Wel\u00adtenwort, das sch\u00f6pferische Wel\u00adtenwort nen\u00adnt, das die R\u00e4ume durch\u00addringt und in die Wesen\u00adheit\u00aden hineingie\u00dft alles, was so in die Wesen\u00adheit\u00aden hineingegossen wer\u00adden muss, wie dann hineingegossen wer\u00adden muss in den physis\u00adchen Leib und \u00c4ther\u00adleib die Seele, wenn sie durchge\u00adgan\u00adgen ist durch das Leben zwis\u00adchen Tod und neuer Geburt. Alles, was so in die \u00e4u\u00dfere physis\u00adche Welt von der geisti\u00adgen Welt aus hineingegossen wer\u00adden muss, damit das Hineingegossene dann inner\u00adlich, see\u00adlen\u00adhaft ist, alles das wird hineingegossen von der <em>die<\/em> R\u00e4ume durcht\u00f6\u00adnen\u00adden Sph\u00e4ren\u00adhar\u00admonie, die allm\u00e4h\u00adlich sich so gestal\u00adtet, dass sie ver\u00adnom\u00admen wer\u00adden kann \u2014 bedeut\u00adsam, inner\u00adliche Bedeut\u00adsamkeit aus\u00addr\u00fcck\u00adend \u2014 als <strong>das Wel\u00adtenwort, das die Wesen\u00adheit\u00aden beseelt, die durch die Kr\u00e4fte von W\u00e4rme und Licht durch\u00adlebt wer\u00adden<\/strong> und die sich hinein\u00adergie\u00dfen in diejeni\u00adgen K\u00f6r\u00adp\u00ader, in diejeni\u00adgen Leiber, die aus den g\u00f6t\u00adtlichen Kr\u00e4ften und Wesen\u00adheit\u00aden entsprin\u00adgen, welche man schon mit dem vorherge\u00adhen\u00adden Schauen erblick\u00aden&nbsp;kann.<\/p>\n<p>So schaut man hinein in die Welt der Sph\u00e4ren\u00adhar\u00admonie, in die Welt des Wel\u00adtenwortes, so schaute man hinein in die Welt, welche die <strong>eigentliche Heimat der Men\u00adschenseele<\/strong> ist in der Zeit, wenn dies Men\u00adschenseele lebt zwis\u00adchen dem Tode und der neuen Geburt. Was sich tief ver\u00adh\u00fcllt im physis\u00adchen irdis\u00adchen Dasein des Men\u00adschen, was aber dann zwis\u00adchen dem Tode und der neuen Geburt im Abglanze lebt des <strong>Licht\u00ades und der W\u00e4rme<\/strong>, was sich aber tief ver\u00adh\u00fcllt <em>in<\/em> der physis\u00adchen Welt als die Welt der <strong>Sph\u00e4ren\u00adt\u00f6ne und des Wel\u00adtenwortes<\/strong>, das erlebte man durch die Her\u00admes-Ein\u00adwei\u00adhung als geboren\u00adwer\u00addend aus der Isis. Die Isis ist damit dann vor einem ste\u00adhend, so dass sie auf der einen Seite sel\u00adber daste\u00adht, auf der anderen Seite einem geboren hat die andere Wesen\u00adheit, die man anzus\u00adprechen hat als die Wel\u00adtent\u00f6ne und das Wel\u00adtenwort. Jet\u00adzt f\u00fchlt man sich in der Genossen\u00adschaft der Isis und des von ihr gebore\u00adnen Wel\u00adtenwortes. Und dieses &lt;Wel\u00adtenwort&lt; ist zun\u00e4chst die Erschei\u00adn\u00adung des Osiris. (GA 144, 3. Vor\u00adtrag 5.2.1913, S. 45ff, Her\u00advorhe\u00adbun\u00adgen A.F.)<\/p>\n<h4 align=\"center\"><strong>Das Kreuz der Lichtspr\u00fcche und das Dreieck und das Sechseck<\/strong><\/h4>\n<p>Die Lage der <a href=\"https:\/\/www.stellamaris-seelenkalender.de\/?page_id=201\">Licht\u00adspr\u00fcche<\/a> im See\u00adlenkalen\u00adder-Jahr erscheint auf den ersten Blick weniger \u00fcberzeu\u00adgend, als die der Krisen\u00adspr\u00fcche. Die Krisen\u00adspr\u00fcche vierteln das Jahr, indem sie genau in der Mitte der vier\u00admal 13 Mantren ste\u00adhen. Die Licht\u00adspr\u00fcche bilden eben\u00adso ein Kreuz, jedoch kein rechtwin\u00adkliges. Viel sp\u00e4ter erkan\u00adnte ich, dass sie das Jahr in Sech\u00ads\u00adtel teilen. Da 52 nicht durch sechs teil\u00adbar ist, war mir dies lange nicht aufge\u00adfall\u00aden. Diese Teilung ist nicht math\u00ade\u00adma\u00adtisch exakt, aber Bild-logisch. Wer\u00adden die Licht\u00adspr\u00fcche nicht mit\u00adgez\u00e4hlt, so bilden jew\u00adeils acht Wochen eine Sech\u00adseck-Seite. Die 52 Wochen teilen sich also auf in 6 x 8 = 48 Wochen, plus die 4 Lichtspruch-Wochen.<\/p>\n<p><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" src=\"https:\/\/www.stellamaris-seelenkalender.de\/wp-content\/uploads\/2023\/03\/Lichtachsen-mit-gleichseitigen-Dreiecken-300x300.png\" alt width=\"300\" height=\"300\"><\/p>\n<em>Die Lich\u00adtach\u00adsen bilden ann\u00e4h\u00adernd Winkel, die jew\u00adeils ein gle\u00adich\u00adseit\u00adiges Dreieck entste\u00adhen lassen<\/em>\n<p>Das gle\u00adich\u00adseit\u00adige Dreieck, das zwis\u00adchen den Lich\u00adtach\u00adsen oben und unten gebildet wer\u00adden kann, ist ein har\u00admonis\u00adches. Dieses spezielle Dreieck gilt als g\u00f6t\u00adtlich, da alle Winkel das gle\u00adiche Ma\u00df und alle Seit\u00aden die gle\u00adiche L\u00e4nge aufweisen. Der Mit\u00adtelpunkt des Dreiecks ist von allen Spitzen gle\u00adich weit ent\u00adfer\u00adnt. Sechs solch\u00ader Dreiecke bilden ein Sech\u00adseck. Die Zeich\u00adnung unten zeigt, wie die Licht\u00adspr\u00fcche die Grund\u00adlage dieser ver\u00adbor\u00adge\u00adnen Struk\u00adtur im Jahreskreis sind.<\/p>\n<p><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" src=\"https:\/\/www.stellamaris-seelenkalender.de\/wp-content\/uploads\/2023\/03\/Lichtachsen-mit-Osterschollen-Dreieck-298x300.png\" alt width=\"298\" height=\"300\"><\/p>\n<em>Die Licht\u00adspr\u00fcche bilden die Mitte ihrer neun\u00adw\u00f6chi\u00adgen H\u00e4lfte der Osterscholle<\/em>\n<p>Und noch etwas wird durch die Anord\u00adnung der Licht\u00adspr\u00fcche deut\u00adlich: Sie sind die Mitte ihrer H\u00e4lfte der Oster\u00adscholle, der zweimal neun Wochen. Jew\u00adeils vier Mantren ste\u00adhen vor und nach jedem Licht\u00adspruch der Oster\u00adscholle. Betra\u00adchte ich die Licht\u00adspr\u00fcche als zwei Schein\u00adwer\u00adfer, \u2014 sie the\u00adma\u00adtisieren ja das Beleuchtete, \u2014 so umfassen ihre Lichtkegel genau die Oster\u00adscholle. Sie machen den Mond sozusagen sicht\u00adbar. Sind sie dadurch die Ursache f\u00fcr die Aus\u00addehnung der Oster\u00adscholle und damit f\u00fcr die Drit\u00adtelung im Jahr? Ist Fron\u00adle\u00adich\u00adnam deshalb am Don\u00adner\u00adstag in der neun\u00adten Woche nach Ostern, weil die vollen 18 Wochen einen etwas zu gro\u00dfen Zeitraum umfassen, um das Jahr zu dritteln?<\/p>\n<p><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" src=\"https:\/\/www.stellamaris-seelenkalender.de\/wp-content\/uploads\/2024\/02\/Lichtkegel-in-Osterscholle-289x300.png\" alt width=\"289\" height=\"300\"><\/p>\n<i>Die \u201eLichtkegel\u201d der Licht\u00adspr\u00fcche 5 E und 48 W beleucht\u00aden die Osterscholle<\/i>\n<p>Die \u201eWirkung\u201d der Licht\u00adspr\u00fcche erscheint in einem noch helleren Licht, wenn die Hin\u00adweise Rudolf Stein\u00aders hinzukom\u00admen: \u201eEin anderes Zeichen der okkul\u00adten Schrift ist das Dreieck, das eben\u00adfalls in den Makrokos\u00admos eingeze\u00adich\u00adnet ist. Mikrokos\u00admisch ist die Fig\u00adur des gle\u00adich\u00adseit\u00adi\u00adgen Dreiecks mit dem eingeze\u00adich\u00adneten Mit\u00adtelpunkt das Sym\u00adbol f\u00fcr das erlangte Gle\u00adichgewicht zwis\u00adchen den drei See\u00adlenkr\u00e4ften. Aus der Har\u00admon\u00adisierung von Denken, F\u00fchlen und Wollen erw\u00e4chst die h\u00f6here Liebekraft.\u201d (GA 97, S. 212) An ander\u00ader Stelle for\u00admuliert er es&nbsp;so:<\/p>\n<p>\u201eDas Geheim\u00adnis dieser Mis\u00adsion [der Erden\u00admis\u00adsion] spricht sich dadurch aus, da\u00df durch dieses Zusam\u00admen\u00adwirken, durch dieses Gle\u00adichgewicht der drei Kr\u00e4fte [Wollen, F\u00fchlen, Denken] das Innere tat\u00ads\u00e4ch\u00adlich pro\u00adduk\u00adtiv Neues wirkt. Es wird dadurch wahrhaft ein viertes Ele\u00adment erzeugt zu den drei vorherge\u00adhen\u00adden, und dieses vierte Ele\u00adment ist das <strong>Ele\u00adment der Liebe<\/strong>. Die Liebe kann im Welt\u00adgetriebe sich nur entwick\u00adeln, wenn ein absolutes Gle\u00adichgewicht der drei in fr\u00fcheren Zeit\u00aden abwech\u00adsel\u00adnd die Hege\u00admonie f\u00fchren\u00adden Kr\u00e4fte ein\u00adtritt.\u201d (<a href=\"https:\/\/anthrowiki.at\/Dreieck#Literatur\" target=\"_blank\" rel=\"noopener\">Lit.<\/a>: <a href=\"http:\/\/fvn-archiv.net\/PDF\/GA\/GA121.pdf#page=98&amp;view=Fit\" target=\"_blank\" rel=\"noopener\">GA 121, S. 98ff<\/a>)<\/p>\n<h4 align=\"center\"><strong>Die Bienen-Vogel Darstellung \u2014 die flei\u00dfig arbeitende Seele<\/strong><\/h4>\n<p>Seit dem fr\u00fchen 4. Jahrtausend tauchen in unter\u00adschiedlichen Kul\u00adturen Stun\u00adden\u00adglas-Fig\u00aduren auf. Sie wer\u00adden oft tanzend dargestellt und als Diener\u00adin\u00adnen der G\u00f6t\u00adtin gedeutet. Die G\u00f6t\u00adtin war die <a href=\"https:\/\/www.stellamaris-seelenkalender.de\/?page_id=272)\">Vogel\u00adg\u00f6t\u00adtin<\/a>, die das Wel\u00adtenei aus\u00adbr\u00fctet \u2014 die Welt erschafft. Ihre Erken\u00adnungsze\u00adichen sind das X und V, sowie drei par\u00adal\u00adlele Lin\u00adien. Das X\u2011Zeichen ist bei manchen Darstel\u00adlun\u00adgen fast deck\u00adungs\u00adgle\u00adich mit dem Kreuz der Licht\u00adspr\u00fcche. Bei den San\u00adduhr-Fig\u00aduren ist das X\u2011Zeichen zur Gestalt<img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" src=\"data:image\/png;base64,iVBORw0KGgoAAAANSUhEUgAAABkAAAAdCAYAAABfeMd1AAAAAXNSR0ICQMB9xQAAAAlwSFlzAAAOxAAADsQBlSsOGwAAABl0RVh0U29mdHdhcmUATWljcm9zb2Z0IE9mZmljZX\/tNXEAAAE6SURBVEjHxVYhFsIwDI1EIjkGcnJycnISiUROMoVEIneEHQBROAESOTmJnCwpG++lXWFpu72JL9a1+S\/5+WmhKAqYG7AIiRSwRcSB2I6RZPIGMggC9qPlwo0igOTB0uRTshu05GDTE9tQG1lEbOHlHc4ayRVWgz24ZpCUTt2FAdZ9Bl0AJLVkfCQELZ7ZOLcwBtlpQUjXqIBaSQUcvH2ihCREgqxXVGxbOfkkXRNQYVNEYqzFwY5HPS5Gpz3JdzXJWOnr31g88VNsr9mlhLU4O598QBqeeP0T2zeTyJJJOi2J3spf1JxsfPRoDRPmwSSDzrrDaUA60mHuHlFDsRuMbK84u538Y7vea265zi+vCew6iXl3iaq\/ujts0LWxNgHnVnRFyXsS6fe7z2slGiNJfpaGj2z5F+QceAOyQVrHnd2yBQAAAABJRU5ErkJggg==\" alt width=\"18\" height=\"21\">gewor\u00adden. Der K\u00f6r\u00adp\u00ader bildet sich aus zwei Dreieck\u00aden, die mit ihrer Spitze aufeinan\u00adder ste\u00adhen. Die hier abge\u00adbildete Bienen-Vogel Darstel\u00adlung zeigt Insek\u00adte\u00adnau\u00adgen und F\u00fch\u00adler, Vogelf\u00fc\u00dfe und \u201cH\u00e4nde\u201d sowie drei Lin\u00adien wie Schnur\u00adrhaare. Dadurch ist sie trotz ver\u00adwan\u00addel\u00adter Gestalt als Vogel\u00adg\u00f6t\u00adtin ken\u00adntlich bzw. als zu ihr geh\u00f6rend.<\/p>\n<p><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" src=\"https:\/\/www.stellamaris-seelenkalender.de\/wp-content\/uploads\/2023\/03\/Stundenglas-Biene-mit-Mond-300x300.png\" alt width=\"384\" height=\"384\"><\/p>\n<em>Mis\u00adchwe\u00adsen aus Vogel und Biene (Vogelf\u00fc\u00dfe und \u201eH\u00e4nde\u201d, Biene\u00adnau\u00adgen, F\u00fch\u00adler) als \u201eStun\u00adden\u00adglas-Fig\u00adur\u201d im See\u00adlenkalen\u00adder, H\u00f6h\u00adlen\u00admalerei, S\u00fcdspanien 4. Jahrtausend<\/em>\n<p>Gegen\u00fcber der Venus von Wil\u00adlen\u00addorf (<a href=\"https:\/\/www.stellamaris-seelenkalender.de\/?page_id=1673\">46 u<\/a>) und der Schlangeng\u00f6t\u00adtin (<a href=\"https:\/\/www.stellamaris-seelenkalender.de\/?page_id=1703\">47 v<\/a>) erscheint der Jahres\u00adlauf bei der Vogel\u00adg\u00f6t\u00adtin um 45 Grad gedreht. Das Win\u00adter-Hal\u00adb\u00adjahr ist nicht mehr unten, son\u00addern rechts vom Betra\u00adchter, das Som\u00admer-Hal\u00adb\u00adjahr nicht mehr oben, son\u00addern links. Ein ganz ander\u00ader Bewusst\u00adsein\u00adsraum erscheint! So wie die Licht\u00adspr\u00fcche der Oster\u00adscholle (48 w und 5 E) das Beleuchtete beschreiben, erscheint in dieser Aus\u00adrich\u00adtung des Jahres\u00adlaufes die Seele, die sich der Welt gegen\u00fcber\u00adstellen kann. Wie eine Biene kann die Seele nun aus der bewusst\u00adwer\u00adden\u00adden Wahrnehmung \u201eHonig\u201d, die Weisheit, sam\u00admeln. Die Seele kann bienen\u00adflei\u00dfig arbeit\u00aden, um inneren Reich\u00adtum zu gewin\u00adnen. Das ist nicht mehr die dem Sein hingegebene See\u00adlen\u00adhal\u00adtung, die uns die Venus von Wil\u00adlen\u00addorf vor\u00adlebt. Inter\u00ades\u00adsan\u00adter\u00adweise tauchen die San\u00adduhr-Fig\u00aduren in der Zeit auf, als die Men\u00adschen begin\u00adnen, Erfind\u00adun\u00adgen zu machen. In der begin\u00adnen\u00adden Bronzezeit entwick\u00adelt sich der Acker\u00adbau, die Viehzucht, das T\u00f6pfer\u00adhandw\u00aderk, das Weber\u00adhandw\u00aderk, die Met\u00adal\u00adlver\u00adar\u00adbeitung und auch die Erfind\u00adung des Rades f\u00e4llt in diese&nbsp;Zeit.<\/p>\n<h4><strong>Das Hexagramm \u2014 der Sechsstern<\/strong><\/h4>\n<p>Rudolf Stein\u00ader beschreibt das Dreieck, das mit der Spitze nach unten weist als das Sym\u00adbol f\u00fcr die g\u00f6t\u00adtliche Kraft, die den Men\u00adschen erschaf\u00adfen hat. Es ste\u00adht f\u00fcr seinen physis\u00adchen, \u00e4therischen und astralen Leib. Das Dreieck, dessen Spitze nach oben weist, ste\u00adht f\u00fcr die dreifach dif\u00adferen\u00adzierte Seele, die Empfind\u00adungsseele, die Ver\u00adstandes- oder Gem\u00fctsseele und die Bewusst\u00adseinsseele. \u201cDie San\u00adduhr-Fig\u00aduren\u201d zeigen diese bei\u00adden Dreiecke so, dass sie sich nicht durch\u00addrin\u00adgen. Wer\u00adden sie ineinan\u00addergeschoben, bilden sie den Sechsstern, das Hexa\u00adgramm. In diesem Zeichen ist ein noch fernes Ziel der Men\u00adschheit ausgedr\u00fcckt.<\/p>\n<p>Rudolf Stein\u00ader sagt in einem sehr fr\u00fchen und unvoll\u00adst\u00e4ndig mit\u00adgeschriebe\u00adnen Vor\u00adtrag: \u201cDiejenige Kraft, die in allen Men\u00adschen ein\u00adheitlich lebt und die sich im Intellek\u00adtuellen aus\u00addr\u00fcckt in jen\u00ader gro\u00dfen Ein\u00adheit, \u00fcber die es keinen Stre\u00adit geben kann, nen\u00adnt man Man\u00adas. Und wenn es die Men\u00adschen so weit gebracht haben wer\u00adden, da\u00df sie nicht nur dem Ver\u00adstande nach zusam\u00admen\u00adstim\u00admen, son\u00addern auch in ihrem Empfind\u00aden und F\u00fchlen, in ihrem tief\u00adsten See\u00adlen\u00adleben har\u00admonieren, da\u00df sie sich find\u00aden in dem, was edel und gut ist, in Liebe sich zusam\u00admen\u00adfind\u00aden im Objek\u00adtiv\u00aden, im Gemein\u00adsamen, so wie sie sich heute schon stre\u00adit\u00adlos zusam\u00admen\u00adfind\u00aden in dem, da\u00df zwei mal zwei vier und drei mal drei neun sind, dann ist die Zeit gekom\u00admen, wo die Men\u00adschen auch das Lebendi\u00adge wer\u00adden bemeis\u00adtern k\u00f6n\u00adnen. Einigkeit, objek\u00adtive Einigkeit im Empfind\u00aden und F\u00fchlen, ein wirk\u00adlich \u00fcber die Men\u00adschheit aus\u00adgegossenes objek\u00adtives Leben in der Liebe, das ist die Voraus\u00adset\u00adzung f\u00fcr die Bemeis\u00adterung des Lebendigen.<\/p>\n<p>Diese Bemeis\u00adterung des Lebendi\u00adgen war ein\u00admal vorhan\u00adden \u2014 so sagen diejeni\u00adgen, welche im 12. Jahrhun\u00addert die Bewe\u00adgung des Heili\u00adgen Gral begr\u00fcn\u00addet haben -, sie war vorhan\u00adden bei den G\u00f6t\u00adtern, die den Kos\u00admos schufen und sich her\u00adab\u00adsenk\u00adten, um dem Men\u00adschen die Keiman\u00adlage f\u00fcr diese g\u00f6t\u00adtlichen Kr\u00e4fte zu geben, die sie sel\u00adber hat\u00adten: so da\u00df der Men\u00adsch heute ein wer\u00adden\u00adder Gott ist, da sich in seinem Inneren etwas befind\u00adet, das hin\u00adauf\u00adstrebt, dahin, wo einst die G\u00f6t\u00adter ges\u00adtanden haben. Heute ist der Ver\u00adstand, der Intellekt die herrschende Kraft; die Liebe [Bud\u00addhi, Lebens\u00adgeist] wird es in Zukun\u00adft wer\u00adden, und in noch ferner\u00ader Zeit wird der Men\u00adsch die Atmastufe [Geist\u00admen\u00adsch-Stufe] erre\u00adichen. Diese Gesamtkraft (Gemein\u00adsamkeit\u00adskraft), die dem Men\u00adschen Macht gibt \u00fcber das\u00adjenige, was durch das Kreuz sym\u00adbol\u00adisiert wird, sie wird \u2014 insofern es sich um diese Kraft bei den G\u00f6t\u00adtern han\u00addelt \u2014 aus\u00adge\u00addr\u00fcckt durch ein Sym\u00adbol, n\u00e4m\u00adlich durch das Dreieck mit der Spitze nach unten. Und insofern sich diese Kraft in der Men\u00adschen\u00adnatur aus\u00addr\u00fcckt, wie sie samen\u00adhaft zu der g\u00f6t\u00adtlichen Kraft hin\u00adauf\u00adstrebt, wird sie sym\u00adbol\u00adisiert durch ein Dreieck, dessen Spitze nach oben geht. Die G\u00f6t\u00adter haben sich aus dem Men\u00adschen her\u00adaus\u00adge\u00adhoben und sich von ihm ent\u00adfer\u00adnt; aber sie haben in ihm zur\u00fcck\u00adge\u00adlassen das Dreieck, das sich in ihm weit\u00ader\u00aden\u00adtwick\u00adeln wird. Dieses Dreieck ist auch das Sym\u00adbol des Heili\u00adgen&nbsp;Gral.<\/p>\n<p>Die Kraft bei den G\u00f6t\u00adtern [Dreieck mit der Spitze nach&nbsp;unten]<\/p>\n<p><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" src=\"https:\/\/www.stellamaris-seelenkalender.de\/wp-content\/uploads\/2023\/03\/Dreiecke-Sanduhr.png\" alt width=\"80\" height=\"123\"><\/p>\n<p>Die Kraft bei den Men\u00adschen [Dreieck mit der Spitze nach&nbsp;oben]<\/p>\n<p><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" src=\"https:\/\/www.stellamaris-seelenkalender.de\/wp-content\/uploads\/2023\/03\/Dreiecke-als-Heiliger-Gral.png\" alt width=\"112\" height=\"108\"><\/p>\n<p>Das Sym\u00adbol des Heili\u00adgen Gral [sich durch\u00addrin\u00adgende Dreiecke]<\/p>\n<p>In der Form des Dreiecks dr\u00fcck\u00adte der mit\u00adte\u00adlal\u00adter\u00adliche Okkul\u00adtist das Sym\u00adbol des Heili\u00adgen Grales aus, das Sinnbild f\u00fcr die Erweck\u00adung der Meis\u00adter\u00adschaft im Lebendi\u00adgen. \u2026 Von der Dumpfheit geht der Men\u00adsch aus und steigt auf durch den Zweifel zu der Kraft. Dieser Pil\u00adger\u00adweg der Seele wird aus\u00adge\u00addr\u00fcckt in der Gestalt des Parzi\u00adval, der zum Heili\u00adgen Gral pil\u00adgert. Das ist eine der man\u00adnig\u00adfalti\u00adgen, tief\u00ader\u00aden Bedeu\u00adtun\u00adgen der Gestalt des Parzi\u00adval.\u201d (GA 93, S.&nbsp;277ff)<\/p>\n<p>An ander\u00ader Stelle beschreibt Rudolf Stein\u00ader den Sechsstern, das <a href=\"https:\/\/anthrowiki.at\/Hexagramm\" target=\"_blank\" rel=\"noopener\">Hexa\u00adgramm<\/a>, als die Str\u00f6\u00admungen im Astralleib: \u201eDas Hexa\u00adgramm entspricht Str\u00f6\u00admungen im Astralk\u00f6r\u00adp\u00ader, doch ist dies nicht als Lin\u00adien\u00adfig\u00adur aufz\u00adu\u00adfassen, son\u00addern das Dop\u00adpel-Dreieck ist nur ein Durch\u00adschnitt. (W\u00e4hrend die Str\u00f6\u00admungen im \u00c4therk\u00f6r\u00adp\u00ader die Lin\u00adien eines Pen\u00adta\u00adgrammes bilden, stellt das Hexa\u00adgramm den Astralk\u00f6r\u00adp\u00ader in ganz ander\u00ader Weise, nicht lin\u00adien\u00adar\u00adtig, son\u00addern fl\u00e4chen\u00adhaft k\u00f6r\u00adper\u00adlich dar.) Wenn die Fig\u00adur in ihrer senkrecht\u00aden Achse gedreht wird, kommt etwa die wirk\u00adliche Fig\u00adur her\u00adaus, wenn auch der waa\u00adgrechte Durch\u00adschnitt nicht ganz einem Kreis entspricht (Oval). Die waa\u00adgrecht\u00aden Lin\u00adien bilden also eigentlich eine Fl\u00e4che; die obere in der H\u00f6he der Arme, die andere in der H\u00f6he der Kniee. Das nach unten weisende Dreieck hat es mit den Leibern zu tun: dem Astralleib (Mond), \u00c4ther\u00adleib (Sonne), physis\u00adchen Leib (Sat\u00adurn- Prinzip). Das andere Dreieck mit den h\u00f6heren Teilen: Empfind\u00adungsseele (Mars), Ver\u00adstandesseele (Merkur) und Bewu\u00dft\u00adseinsseele, die erst im Anfang ihrer Entwick\u00adlung ist (Jupiter). Dementsprechend die Farben.<\/p>\n<p><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" src=\"https:\/\/www.stellamaris-seelenkalender.de\/wp-content\/uploads\/2023\/03\/Hexagramm-Stroemungen-im-Astralleib-GA-264-S.-189ff-260x300.jpg\" alt width=\"176\" height=\"203\"><\/p>\n<p>Man soll \u00fcber diese Fig\u00aduren und die Bedeu\u00adtung ihrer Einzel\u00adheit\u00aden medi\u00adtieren, um sich seines wirk\u00adlichen inneren Lebens und sein\u00ader Beziehung zum Kos\u00admos bewu\u00dft zu wer\u00adden. Man wird dann eige\u00adnar\u00adtige Gef\u00fch\u00adle in sich erweck\u00aden.\u201d (<a href=\"https:\/\/anthrowiki.at\/Hexagramm#Literatur\" target=\"_blank\" rel=\"noopener\">Lit.<\/a>: <a href=\"http:\/\/fvn-archiv.net\/PDF\/GA\/GA264.pdf#page=189&amp;view=Fit\" target=\"_blank\" rel=\"noopener\">GA 264, S. 189ff<\/a>)<\/p>\n<p>So wie das Pen\u00adta\u00adgramm, der F\u00fcn\u00adf\u00adstern von Rudolf Stein\u00ader als die Str\u00f6\u00admungen des \u00c4ther\u00adleibs beschrieben wer\u00adden und als das Zeichen des Men\u00adschen, des Mikrokos\u00admos, so stellt der Sechsstern, das Hexa\u00adgramm, das Zeichen des Makrokos\u00admos&nbsp;dar.<\/p>\n<h4><strong>Embryologie \u2014 Tierstufe<br>\n<\/strong><\/h4>\n<p>\u201eWiederum n\u00e4hert sich die Embry\u00adona\u00adlen\u00adtwick\u00adlung einem kri\u00adtis\u00adchen Zeit\u00adpunkt. Sollte die Entwick\u00adlungs\u00addy\u00adnamik, welche den Embryo w\u00e4hrend sein\u00ader zweit\u00aden Woche kennze\u00adich\u00adnete, sich weit\u00ader fort\u00adset\u00adzen, so w\u00fcrde das zu einem &lt;Windei&gt;, einem &lt;\u00e4u\u00dferen Men\u00adschen&gt; f\u00fchren. In einem solchen Fall w\u00fcrde die Verbindung zwis\u00adchen &lt;Au\u00dfen&gt; und &lt;Innen&gt; (Periph\u00aderie und Zen\u00adtrum) rei\u00dfen; der innere Mit\u00adtelpunkt \u2014 die Keim\u00adscheibe \u2014 w\u00fcrde sich von dem Au\u00dfen l\u00f6sen und verk\u00fcm\u00admern. Wenn wir von der Polar\u00adit\u00e4t zwis\u00adchen Pflanze und Tier aus\u00adge\u00adhen, mit welch\u00ader wir uns in den obi\u00adgen Abschnit\u00adten befassten, k\u00f6n\u00adnen wir beina\u00adhe vorher\u00adsagen, was nun in der embry\u00adonalen Dynamik geschehen sollte.<\/p>\n<p>Ein Voraus\u00adblick zum Ende der drit\u00adten Woche gew\u00e4hrt uns Ein\u00adsicht in diese bedeu\u00adten\u00adden Entwick\u00adlun\u00adgen. Die Keim\u00adscheibe ist noch flach, jedoch gibt es jet\u00adzt einen entschei\u00adden\u00adden Unter\u00adschied zu der Lage w\u00e4hrend der zweit\u00aden Woche. Zwis\u00adchen dem Ekto\u00adderm und dem Ento\u00adderm \u2026 erscheint eine Zwis\u00adchen\u00adschicht, das intraem\u00adbry\u00adonale Meso(-derm). Blech\u00adschmidt beze\u00adich\u00adnet dies als inneres Gewebe, Bin\u00adnengewebe. Das Meso(-derm) ist kein Gren\u00adzge\u00adbi\u00adet, kein Epithe\u00adli\u00adum, son\u00addern es ist ein Gewebe mit ein\u00ader drit\u00adten Dimen\u00adsion und sollte deshalb eigentlich auch nicht Meso\u00adDERM genan\u00adnt wer\u00adden: hier wird die Andeu\u00adtung &lt;Meso&gt; als Begriff bevorzugt. Es besitzt die F\u00e4higkeit, gle\u00adichzeit\u00adig Raum zu schaf\u00adfen und zu verbinden. So k\u00f6n\u00adnte man sagen, dass die dreis\u00adchichtige Keim\u00adscheibe im Gegen\u00adsatz zur zweis\u00adchichti\u00adgen Keim\u00adscheibe nun einen neuen Bestandteil besitzt \u2014 n\u00e4m\u00adlich &lt;Inhalt&gt;. Ihr Vorg\u00e4nger bestand nur aus Ober\u00adfl\u00e4che und Umge\u00adbung; der dreis\u00adchichtige Embryo hat inneren Gehalt. Dieses Meso hat sich einen Weg in die Keim\u00adscheibe gebah\u00adnt, indem es von dem Prim\u00adi\u00adtivstreifen her hinein\u00adw\u00e4chst. Dieser Prozess begann in der Mitte der drit\u00adten Woche der Embry\u00adona\u00adlen\u00adtwick\u00adlung \u2026 Es han\u00addelt sich offen\u00adsichtlich um eine radikale <strong>Rich\u00adtung\u00adsumkehrung<\/strong>. Wo hat diese neue Dynamik ihren Ursprung?<\/p>\n<p>Wenn am Ende der zweit\u00aden Woche die Chori\u00adon\u00adh\u00f6h\u00adle \u2026 ent\u00adstanden ist, bedeckt das soge\u00adnan\u00adnte extra-embry\u00adonale Meso(-derm) die Innen\u00adseite des Ektozysts und die Au\u00dfen\u00adseite des Entozysts. Das erste wird peri\u00adetales (soma\u00adtis\u00adchen) Meso(-derm) und das let\u00adztere visz\u00aderales (splanch\u00adnis\u00adches) Meso(-derm) genan\u00adnt. Der Haft\u00adstiel verbindet den &lt;inneren K\u00f6r\u00adp\u00ader&gt; (Endozyst) mit dem &lt;\u00e4u\u00dferen K\u00f6r\u00adp\u00ader&gt; (Ektozyst). Am Anfang der drit\u00adten Woche bilden sich die ersten Blutin\u00adseln (Kap\u00adil\u00adlaren) inner\u00adhalb dieses extra-embry\u00adonalen Meso(-derm)s. Die For\u00admung der Blut\u00adge\u00adf\u00e4\u00dfe und des Blutes stellt die erste zweck\u00adm\u00e4\u00dfige Dif\u00adferen\u00adzierung des Meso(-derms) dar. Inner\u00adhalb dieses prim\u00adi\u00adtiv\u00aden Blut\u00adge\u00adf\u00e4\u00dfsys\u00adtems begin\u00adnt ein z\u00f6gern\u00adder Blut\u00adstrom (noch nicht Kreis\u00adlauf im Sinne eines geschlosse\u00adnen R\u00f6hren\u00adsys\u00adtems). Dieses Str\u00f6\u00admen wird durch die Stof\u00adfwech\u00adsel\u00adprozesse an der Periph\u00aderie des Embryos, dem Tro\u00adphoblast (Ektozyst), verur\u00adsacht. Auch im K\u00f6r\u00adp\u00ader des Erwach\u00adse\u00adnen sind es die Leben\u00adsprozesse, die inner\u00adhalb der Gewebe selb\u00adst den Ansto\u00df zur Bewe\u00adgung der Fl\u00fcs\u00adsigkeit auf kap\u00adil\u00adlar\u00ader Ebene geben; dies gle\u00adicht der Bewe\u00adgung des Blutes, welche sich w\u00e4hrend der drit\u00adten Woche der embry\u00adonalen Entwick\u00adlung ereignet, wenn es anf\u00e4ngt, von der Periph\u00aderie zum Zen\u00adtrum zu flie\u00dfen. Schlie\u00dflich find\u00adet die Aktiv\u00adit\u00e4t der Stof\u00adfwech\u00adsel\u00adprozesse in der Periph\u00aderie statt. Das Blut str\u00f6mt vom pari\u00adetal\u00aden Meso(-derm) aus durch die Kap\u00adil\u00adlaren in die Rich\u00adtung des Haft\u00adstiels. Anhand ein\u00ader Vielfalt von Wach\u00ads\u00adtums\u00adbe\u00adwe\u00adgun\u00adgen \u2026 hat der Haft\u00adstiel sich inzwis\u00adchen zum kaude\u00adlen Ende der Keim\u00adscheibe ver\u00adlagert. Dieses urspr\u00fcngliche Blut str\u00f6mt dem kra\u00adnialen Ende des Embryos zu, an den &lt;Flanken&gt; der Keim\u00adscheibe ent\u00adlang, und anschlie\u00dfend dor\u00adsal ent\u00adlang der Amnion\u00adh\u00f6h\u00adle (nur wenig) und ven\u00adtral ent\u00adlang dem Dot\u00adter\u00adsack (etwas mehr). Aber dann gelangt es an einen Punkt, wo es nicht mehr weit\u00ader kann, und es erre\u00adicht den inner\u00adsten Teil des embry\u00adonalen K\u00f6r\u00adpers. Dort am zen\u00adtripetal\u00aden Knoten\u00adpunkt des Blutes entste\u00adht die Herzanlage.<\/p>\n<p>Eine weit\u00adere <strong>Rich\u00adtung\u00adsumkehrung<\/strong> erfol\u00adgt im Embryo. Bis jet\u00adzt war das Wach\u00ads\u00adtum haupt\u00ads\u00e4ch\u00adlich nach au\u00dfen gerichtet, zu diesem Zeit\u00adpunkt sehen wir eine erste Anweisung, dass der &lt;Kreis\u00adlauf&gt; eine andere Rich\u00adtung ein\u00adschl\u00e4gt. Das Blut flie\u00dft von der stof\u00adfwech\u00adsel\u00adnden Periph\u00aderie des Tro\u00adphoblasts zu einem Mit\u00adtelpunkt, wo es zum Halt kommt. Wenn der Blut\u00adstrom diesen zen\u00adtralen Punkt, welch\u00ader kra\u00adnial in der Keim\u00adscheibe liegt, erre\u00adicht, kehrt er um. Er flie\u00dft \u00fcber andere Kap\u00adil\u00adlaren zur Periph\u00aderie des Tro\u00adphoblasts zur\u00fcck, wo er dann wieder als Gewe\u00adbe\u00adfl\u00fcs\u00adsigkeit in die metabolis\u00adchen Prozesse zur\u00fcck\u00adkehrt. Dieser Umkehrpunkt, wo das Str\u00f6\u00admen zum Still\u00adstand kommt, sich wen\u00addet und einen rhyth\u00admis\u00adchen Charak\u00adter annimmt, ist das erste Anze\u00adichen des Ursprungs des Herzens. Hier entste\u00adht das erste wirk\u00adliche Zen\u00adtrum im Embryo, welch\u00ades sich von dem beina\u00adhe virtuellen, punk\u00adthaften Zen\u00adtrum der zweit\u00aden Woche, worum sich alles drehte, unter\u00adschei\u00addet. Im Gegen\u00adsatz dazu haben wir hier ein wirk\u00adlich\u00ades, &lt;anatomis\u00adches&gt; und &lt;anwe\u00adsendes&gt; Zen\u00adtrum, welch\u00ades der Periph\u00aderie des \u00e4u\u00dferen K\u00f6r\u00adpers gegen\u00fcber\u00adste\u00adht. Es ist das Herz. Das Herz ergibt sich sozusagen aus dem Blut, nicht umgekehrt. \u2026. Erst gibt es das Str\u00f6\u00admen, und wo das zum Still\u00adstand kommt, entste\u00adht die Form. Wir haben guten Grund, das Herz als den &lt;oberen Pol&gt; des Blutkreis\u00adlaufs zu betra\u00adcht\u00aden und die Kap\u00adil\u00adlaren als den &lt;unteren Pol&gt;. Dies entspricht den Ver\u00adh\u00e4lt\u00adnis\u00adsen, wie sie w\u00e4hrend dieser Phase inner\u00adhalb des Embryos als Ganzem beste\u00adhen. Der Tro\u00adphoblast an der Au\u00dfen\u00adseite ist der untere Pol, das Herz mit der Keim\u00adscheibe an der Innen\u00adseite der obere&nbsp;Pol.<\/p>\n<p>Der Ursprung des Herzens kennze\u00adich\u00adnet in jed\u00ader Hin\u00adsicht eine <strong>Umkehr der Dynamik<\/strong> inner\u00adhalb des Embryos. Wie oben schon &lt;vorherge\u00adsagt&gt;, wird die Entwick\u00adlungs\u00addy\u00adnamik mehr wie die des Tieres; sie richtet sich nun von au\u00dfen nach innen, von der Periph\u00aderie zum Zen\u00adtrum; es bildet sich eine innere Welt, die der Au\u00dfen\u00adwelt gegen\u00fcber\u00adste\u00adht. Biol\u00ado\u00adgisch kann man es fol\u00adgen\u00adder\u00adma\u00dfen aus\u00addr\u00fcck\u00aden: die Weit\u00ader\u00aden\u00adtwick\u00adlung des inneren K\u00f6r\u00adpers, welch\u00ader sich andern\u00adfalls von der Periph\u00aderie gel\u00f6st h\u00e4tte, ist nun sichergestellt. Die Nahrung str\u00f6mt von der Periph\u00aderie her zur\u00fcck zum inneren K\u00f6r\u00adp\u00ader. Im Gefolge des Entste\u00adhens des Herzge\u00adbi\u00adetes sehen wir eine gro\u00dfe Anzahl von Entwick\u00adlung\u00adsprozessen, welche von nun an ihren Ansatzpunkt in (inner\u00adhalb!) der Keim\u00adscheibe haben. Das Wesentlich\u00adste ist die Tat\u00adsache, dass der Embryo vom kau\u00addalen Ende her nach innen w\u00e4chst. Durch den Prim\u00adi\u00adtivstreifen w\u00e4chst &lt;Ekto\u00adderm&gt; dor\u00adsal in den Embryo hinein und meta\u00admor\u00adphosiert sich zu Meso(-derm). Der Embryo been\u00addet damit sein Dasein als flache, zweibl\u00e4t\u00adtrige Scheibe &lt;ohne Inhalt&gt; und ver\u00e4n\u00addert sich in ein drei\u00addi\u00admen\u00adsion\u00adales Wesen, weil er nun einen wirk\u00adlichen Inhalt in der Form des intra-embry\u00adonalen Meso(-derm)s hat. Alle Impulse, Organe zu for\u00admen, erwachen in diesem Meso(-derm). Wenn wir die Dynamik der Mor\u00adpholo\u00adgie des Herzens im Embryo betra\u00adcht\u00aden, k\u00f6n\u00adnen wir darin das Muster f\u00fcr den Entste\u00adhung\u00adsprozess aller Organe erblick\u00aden. Der Impuls entste\u00adht erst in der Periph\u00aderie und bewegt sich dann zum Zen\u00adtrum, wo er schlie\u00dflich zum Halt kommt und sich in der endg\u00fclti\u00adgen Form des Organs man\u00adi\u00adfestiert. Die Entwick\u00adlungs\u00addy\u00adnamik bewegt sich von der Periph\u00aderie zum Zentrum.<\/p>\n<p>Die Mitte der Woche deutet auf einen neuen Umkehrpunkt in der Entwick\u00adlung hin. Mehr und mehr klin\u00adis\u00adche Dat\u00aden haben w\u00e4hrend der let\u00adzten Jahre daran Nach\u00addruck ver\u00adliehen. Die neueste Forschung zeigt, dass mehr Schwanger\u00adschaften zu diesem Zeit\u00adpunkt abge\u00adbrochen wer\u00adden als bish\u00ader angenom\u00admen wurde. Die &lt;unbe\u00admerk\u00adte Fehlge\u00adburt&gt; ist ein klin\u00adis\u00adches Anze\u00adichen f\u00fcr die Tat\u00adsache, dass der Embryo zu diesem Entwick\u00adlungszeit\u00adpunkt ein Hin\u00adder\u00adnis zu \u00fcber\u00adwinden hat. Wenn der Ursprung des Herzens nicht zus\u00adtande kommt \u2014 gefol\u00adgt durch die For\u00admung aller Organe -, dann \u00fcber\u00adlebt der Embryo diese Krise nicht. Dies ist nicht bedeu\u00adtungs\u00adlos, wie wir unten zeigen wer\u00adden. Die Prozesse w\u00e4hren der drit\u00adten Woche und unmit\u00adtel\u00adbar danach fol\u00adgen nicht ger\u00adadlin\u00adig denen der zweit\u00aden Woche. Dies wird ergreifend\u00ader, wenn man in Betra\u00adcht zieht, was Rudolf Stein\u00ader vom Stand\u00adpunkt der \u00fcbersinnlichen Wahrnehmung aus \u00fcber diese Phase aussprach. Am Anfang des zwanzig\u00adsten Jahrhun\u00adderts, als die kon\u00adven\u00adtionelle Wis\u00adsenschaft noch nichts \u00fcber diese Phasen der men\u00adschlichen Entwick\u00adlung wusste, macht er wieder\u00adholt auf eine <strong>Umkehrung<\/strong> in der men\u00adschlichen Embry\u00adona\u00adlen\u00adtwick\u00adlung &lt;um den siebzehn\u00adten Tag herum&gt; aufmerk\u00adsam. Er dr\u00fcck\u00adte es fol\u00adgen\u00adder\u00adma\u00dfen&nbsp;aus:<\/p>\n<p>\u00abW\u00e4hrend das seel\u00adisch-geistige Wesen bis zu diesem Zeit\u00adpunkt mehr um seinen physis\u00adchen Kern herum anwe\u00adsend ist, inkarniert sich die &lt;astrale Indi\u00advid\u00adu\u00adal\u00adit\u00e4t&gt; des Men\u00adschen nun in dem physis\u00adchen Kern selb\u00adst\u00bb. Mit anderen Worten, die men\u00adschliche Seele kommt &lt;der Erde&gt; einen Schrit\u00adtn\u00e4her, und das Herz ist damit das Organ der Inkarnation.<\/p>\n<p>Dieser Zusam\u00admen\u00adhang wird sog\u00adar noch deut\u00adlich\u00ader, wenn wir erken\u00adnen, dass die Dynamik, die um den siebzehn\u00adten Tag herum im Embryo entste\u00adht, in sein\u00ader Art tier\u00adlich (alstral) ist. Erst jet\u00adzt kann von einem wirk\u00adlich inner\u00adlichen Wesen die Rede sein, welch\u00ades der Au\u00dfen\u00adwelt gegen\u00fcber\u00adste\u00adhen und unab\u00adh\u00e4ngig wer\u00adden kann. Gle\u00adicht das nicht genau der Dynamik, welche die Tren\u00adnung zwis\u00adchen Pflanze und Tier kennzeichnete&nbsp;\u2026?<\/p>\n<p>Die dreis\u00adchichtige Keim\u00adscheibe hat nur ein erstes Anze\u00adichen von Unab\u00adh\u00e4ngigkeit. Was Emanzi\u00adpa\u00adtion und Indi\u00advid\u00adu\u00ada\u00adtion bet\u00adrifft, fol\u00adgt noch mehr. Sie ist noch flach und sehr offen\u00adste\u00adhend. Die Flanken, zum Beispiel, laufen glatt in die Gewebeschicht\u00aden der sog. &lt;extra&gt;-embryonalen Hohlr\u00e4ume (Chori\u00adon\u00adh\u00f6h\u00adle) \u00fcber. Die drei Schicht\u00aden m\u00fcn\u00adden sozusagen in sie hinein.&nbsp;\u2026<\/p>\n<p>W\u00e4hrend der drit\u00adten, aber vor allem der vierten Woche der men\u00adschlichen Embry\u00adona\u00adlen\u00adtwick\u00adlung ereignet sich der Delam\u00adi\u00adna\u00adtion\u00adsprozess, auch Abfal\u00adtung genan\u00adnt. Dieser Abfal\u00adtung\u00adsprozess, der sich durch kr\u00fcm\u00admende Bewe\u00adgun\u00adgen charak\u00adter\u00adisiert, kennze\u00adich\u00adnet in Bezug auf die Emanzi\u00adpa\u00adtion einen bedeu\u00adten\u00adden Fortschritt. Die flache dreis\u00adchichtige Keim\u00adscheibe fal\u00adtet sich in einen unge\u00adf\u00e4hr zylin\u00addrischen Embryo, wobei die Fal\u00adten sich umrollen. In ven\u00adtro\u00adlat\u00aderaler Rich\u00adtung dehnt sich das Ekto\u00adderm und mit ihm die anfangs dor\u00adsal gele\u00adgene Amnion\u00adh\u00f6h\u00adle enorm aus im Ver\u00adh\u00e4lt\u00adnis zu dem ven\u00adtral lokalisierten Dot\u00adter\u00adsack, der mit dem Ento\u00adderm ver\u00adbun\u00adden ist. Au\u00dfer dieser soge\u00adnan\u00adnten Quer\u00adab\u00adfal\u00adtung find\u00adet auch eine L\u00e4ngsab\u00adfal\u00adtung in kran\u00adiokau\u00addaler Rich\u00adtung statt. Mit dem Erscheinen des Embryos aus sein\u00ader zwei\u00addi\u00admen\u00adsion\u00adalen Ebene (Delam\u00adi\u00adna\u00adtion bedeutet &lt;aus der Ebene kom\u00admen&gt;), kann nun von einem wirk\u00adlichen r\u00e4um\u00adlichen Au\u00dfen und Innen im anatomis\u00adchen Sinn die Rede sein. Die Beze\u00adich\u00adnung Ekto\u00adderm kommt nun zu ihrem Recht: was bish\u00ader hin\u00adten (dor\u00adsal) in der flachen Scheibe war, ist jet\u00adzt au\u00dfen. Fol\u00adglich ist, was im Ento\u00adderm ven\u00adtral war, nun&nbsp;innen.&nbsp;\u2026<\/p>\n<p>Die Bewe\u00adgung, die der Embryo hier aus\u00adf\u00fchrt, ist eine weit\u00adere Fort\u00adset\u00adzung der Geb\u00e4rde, welche die Umkehrung am siebzehn\u00adten Tag kennze\u00adich\u00adnet. Die Tier-\/As\u00adtral\u00adge\u00adb\u00e4rde wird hier vol\u00adlen\u00addet. Der Embryo emanzip\u00adiert sich noch mehr von sein\u00ader Periph\u00aderie. Es ist wichtig, zu erken\u00adnen, dass dies Wach\u00ads\u00adtums\u00adge\u00adb\u00e4r\u00adden und keine Muskel\u00adbe\u00adwe\u00adgun\u00adgen sind. Der gestal\u00adtende Prozess des ganzen K\u00f6r\u00adpers beteiligt sich hier\u00adan. \u2026 Man kann die Bewe\u00adgung mit\u00admachen und bis zu dem Zeit\u00adpunkt nachvol\u00adlziehen, wo man bemerkt, dass man den inneren K\u00f6r\u00adp\u00ader sozusagen&lt;zusammenrafft&gt;; man kann f\u00fchlen, dass diesem &lt;Abfal\u00adten&gt; die Gefahr eigen ist, v\u00f6l\u00adlig abzuschneiden.&nbsp;\u2026<\/p>\n<p>Also, dazu kommt es aber noch nicht. Denn es gibt eine Stelle, wo der innere K\u00f6r\u00adp\u00ader nicht v\u00f6l\u00adlig abgeschnit\u00adten ist und bis zur Geburt offen\u00adbleibt. Diese Stelle ist der Nabel. \u2026 [Es muss] einen beglei\u00adt\u00aden\u00adden Prozess geben\u2026 wobei das Herz sich &lt;senkt&gt;. Dies ist der soge\u00adnan\u00adnte Descen\u00adcus cordis: w\u00e4hrend das Herz und das kra\u00adniale Ende des Embryos (Hir\u00adnan\u00adlage) ihre Posi\u00adtio\u00adnen aus\u00adtauschen, ver\u00adlegt sich das Herz in die Rich\u00adtung des Nabels. Am anderen Ende &lt;steigt&gt; der Haft\u00adstiel von kau\u00addal zur vorderen Mitte, und erst jet\u00adzt kann man ihn wirk\u00adlich als Nabelschnur beze\u00adich\u00adnen. Und durch diese bleibt die Verbindung zwis\u00adchen dem inneren und \u00e4u\u00dferen K\u00f6r\u00adp\u00ader erhal\u00adten. Wenig\u00adstens vorl\u00e4ufig\u2026.<\/p>\n<p>Die Kr\u00fcm\u00admung\u00adsprozesse des Embryos beim Zus\u00adtande\u00adbrin\u00adgen ein\u00ader inneren Welt mit all den Orga\u00adnen k\u00f6n\u00adnte man als weit\u00adere Folge des astralen Impuls\u00ades betra\u00adcht\u00aden \u2026 Das ist typ\u00adisch f\u00fcr unser Tier\u00adwe\u00adsen\u201d (Jaap van der Wal, Dynamis\u00adche Mor\u00adpholo\u00adgie und Embry\u00adolo\u00adgie 2012, Skript der Osteopathie Schule Deutsch\u00adland, S. 92ff; Her\u00advorhe\u00adbun\u00adgen A.F.).<\/p>\n<p><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" src=\"https:\/\/www.stellamaris-seelenkalender.de\/wp-content\/uploads\/2024\/02\/Herzanlage-zwischen-Amnion-und-Dottersack-vor-dem-Kopf-der-Embrypnalanlage-19.-Tag-aus-Langman-300x210.png\" alt width=\"300\" height=\"210\"><\/p>\n<i>Die erste Herzan\u00adlage zwis\u00adchen Amnion und Dot\u00adter\u00adsack vor dem Kopf der Embry\u00adon\u00adalan\u00adlage am 19. Tag (aus: J. Lang\u00adman, Medi\u00adzinis\u00adche Embry\u00adolo\u00adgie,&nbsp;2003)<\/i>\n<p><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" src=\"https:\/\/www.stellamaris-seelenkalender.de\/wp-content\/uploads\/2024\/02\/Die-Kopf-Steiss-Kruemmung.Stadien-17-Tage-21-Tage-23-Tage-26-Tage-Ende-des-ersten-Monats-gespiegelt-300x138.jpg\" alt width=\"300\" height=\"138\"><\/p>\n<p><em>Die \u2018Kopf-Steiss-Kr\u00fcm\u00admung und die Wan\u00adderung des Herzens nach&nbsp;innen<\/em><\/p>\n<em>Sta\u00addi\u00aden: 17 Tage, 21 Tage, 23 Tage, 26 Tage, Ende des ersten Monats (aus: Jaap van der Wal, s.o., S.&nbsp;7)<br>\n<\/em>\n<p>Dieser gekr\u00fcmmte Embryo mit der erst nach und nach vom Haft\u00adstiel zur Nabelschnur sich entwick\u00adel\u00adnden, d\u00fcn\u00adner wer\u00adden\u00adden Verbindung erin\u00adnert sehr an die Bil\u00addung der Osterscholle.<\/p>\n<h4><strong>Was erscheint im Licht des Mantras 48&nbsp;w?<\/strong><\/h4>\n<p>Das Licht kommt! Es kommt aus Wel\u00adtenh\u00f6hen und flie\u00dft machtvoll. Doch halt, es <u>will<\/u> machtvoll f\u00fcr meine Seele flie\u00dfen. Es klopft sozusagen an die T\u00fcre und wartet darauf, ein\u00adge\u00adlassen zu wer\u00adden. Dieses Licht bringt zur Erschei\u00adn\u00adung. Es l\u00e4sst das, was es bestrahlt, hell aufleucht\u00aden. Welch\u00ader Art ist das Licht aus Wel\u00adtenh\u00f6hen wohl? Es flie\u00dft machtvoll. Es ist ein machtvoller Fluss, ein gro\u00dfer Strom, der aus der H\u00f6he zu Tal flie\u00dft. Im Zusam\u00admen\u00adhang mit der <a href=\"https:\/\/anthrowiki.at\/Samkhya\" target=\"_blank\" rel=\"noopener\">Sankhyaphiloso\u00adphie<\/a> beschreibt Rudolf Stein\u00ader eine Urflut, aus der sich stufen\u00adweise die irdis\u00adchen Leiber her\u00adaus\u00adbilden: \u201cWenn wir also den Blick hin\u00adlenken w\u00fcr\u00adden auf die Anfangssta\u00addi\u00aden der Evo\u00adlu\u00adtion, so h\u00e4t\u00adten wir gle\u00adich\u00adsam ein Undif\u00adferen\u00adziertes des materiellen Ele\u00admentes und, unter\u00adtauchend, die Viel\u00adheit der See\u00adlen, um weit\u00adere Evo\u00adlu\u00adtio\u00adnen durchzu\u00admachen. Das erste also, was uns als Form ent\u00adge\u00adgen\u00adtritt, sich noch nicht her\u00adaus\u00add\u00adif\u00adferen\u00adzierend aus dem Ein\u00adheitlichen der <strong>Urflut<\/strong>, das ist die spir\u00adituelle Sub\u00adstanz sel\u00adber, die im Aus\u00adgangspunkt der Evo\u00adlu\u00adtion liegt. Das N\u00e4ch\u00adste, was dann her\u00adaus\u00adtritt, wom\u00adit die Seele sich indi\u00advidu\u00adell schon umk\u00adlei\u00adden kann, ist die Bud\u00addhi. Wenn wir uns also denken eine Seele umk\u00adlei\u00addet mit der Urflut\u00adsub\u00adstanz, so unter\u00adschei\u00addet sich diese See\u00adlen\u00e4u\u00dferung noch nicht von dem all\u00adge\u00admein wogen\u00adden Ele\u00adment der Urflut. Indem sich die Seele nicht nur h\u00fcllt in dieses erste Dasein der all\u00adge\u00admein wogen\u00adden Urflut, son\u00addern in das, was als n\u00e4ch\u00adstes her\u00advorge\u00adhen kann, kann sie sich h\u00fcllen in die Bud\u00addhi. Das dritte Ele\u00adment, das sich her\u00adaus\u00adformt, wodurch dann die See\u00adlen immer indi\u00advidu\u00adeller und indi\u00advidu\u00adeller wer\u00adden k\u00f6n\u00adnen, ist Ahamkara [Ich-Mach\u00ader, A.F.]. Das sind immer niedrigere und niedrigere Gestal\u00adtun\u00adgen der Urma\u00adterie. Wir haben also die Urma\u00adterie, deren n\u00e4ch\u00adste Form, die Bud\u00addhi und wiederum eine n\u00e4ch\u00adste Form, Ahamkara. Eine n\u00e4ch\u00adste Form ist Man\u00adas [Ver\u00adstand, A.F.], eine n\u00e4ch\u00adste Form sind die Sin\u00adnesor\u00adgane, eine n\u00e4ch\u00adste Form die feineren Ele\u00admente und die let\u00adzte Form die stof\u00adflichen Ele\u00admente, die wir in der physis\u00adchen Umge\u00adbung haben. So haben wir sozusagen eine Evo\u00adlu\u00adtion\u00adslin\u00adie im Sinne der Sankhyaphiloso\u00adphie. <strong>Oben ist das \u00fcbersinnlich\u00adste Ele\u00adment ein\u00ader spir\u00adituellen Urflut, und immer mehr und mehr sich verdich\u00adt\u00adend geht es bis zu dem, was wir um uns haben in den groben Ele\u00admenten, aus denen auch der grobe men\u00adschliche Leib aufer\u00adbaut ist.<\/strong>\u201d (GA 142, Die Bha\u00adgavad Gita und die Paulus\u00adbriefe, S. 17ff; Her\u00advorhe\u00adbun\u00adgen A.F.)<\/p>\n<p>Die Weisheit str\u00f6mt durch alles, was ins Leben dr\u00e4ngt vom Him\u00admel auf die Erde. Das Licht aus Wel\u00adtenh\u00f6hen ist Weisheit\u00adslicht. Dieser Strom der himm\u00adlis\u00adchen Wass\u00ader ist zun\u00e4chst ein kalter Strom, ein geistiges Gebirgswass\u00ader. Das Licht will f\u00fcr die Seele flie\u00dfen. Doch ob dieser Licht-Strom auch im Bewusst\u00adsein ankommt, daran hat der Men\u00adsch Anteil. Die Seele muss sozusagen von sein\u00ader M\u00fcn\u00addung im Men\u00adschen hin\u00adauf\u00adschauen zur Quelle, um das Licht aus Wel\u00adtenh\u00f6hen auch zu empfangen.<\/p>\n<p>Was bringt dieses Weisheit\u00adslicht aus Wel\u00adtenh\u00f6hen nun zur Erschei\u00adn\u00adung? Was wird sicht\u00adbar? Das Mantra sagt, die Sicher\u00adheit des Wel\u00adtendenkens m\u00f6ge darin erscheinen. Das Wel\u00adtendenken, das jedes Gesch\u00f6pf aus\u00adgedacht und dadurch zun\u00e4chst als Idee denk\u00adend erschaf\u00adfen hat, besitzt Sicher\u00adheit, Schaf\u00adfenssicher\u00adheit. Das Wel\u00adtendenken wei\u00df, wie das Schneegl\u00f6ckchen oder die Biene gebildet wer\u00adden m\u00fcssen, damit sie lebens\u00adf\u00e4hig und Teil des gro\u00dfen \u00f6kol\u00ado\u00adgis\u00adchen Zusam\u00admen\u00adhanges der Erde sein k\u00f6n\u00adnen. Im Betra\u00adcht\u00aden des Schneegl\u00f6ckchens oder der Biene kann ich mir als Men\u00adsch das in der Welt wirk\u00adende Wel\u00adtendenken bewusst machen. Dadurch erscheint es in meinem Bewusstsein.<\/p>\n<p>\u201cWel\u00adtendenken\u201d erzeugt ein Umkreis-Bild. Es ver\u00admit\u00adtelt, dass die Gedanken aus der Welt auf den Men\u00adschen zu kom\u00admen. Die Bl\u00fcte \u00fcber\u00admit\u00adtelt z.B. den Gedanken des Kreis\u00ades, das Haus der Sch\u00adnecke den der Spi\u00adrale und die Kante eines Kristalls den Gedanken des Winkels und der Ger\u00adaden. Das gegen\u00adteilige geschieht, wenn die Gedanken vor\u00adrangig aus dem Men\u00adschen kom\u00admen, wenn er sich sel\u00adber etwas aus-denkt. Let\u00adzteres unter\u00adliegt der Gefahr der Willk\u00fcr und ist deshalb mit Unsicher\u00adheit und Zweifeln behaftet.<\/p>\n<p>Erfasst der Men\u00adsch die Welt und sein Leben nur mit dem irdisch logis\u00adchen Denken des Intellek\u00adts, der die Wahrnehmungen nur mate\u00adri\u00adal\u00adis\u00adtisch deutet, bleiben viele Fra\u00adgen r\u00e4t\u00adsel\u00adhaft. Das Mantra spricht von See\u00adlen\u00adr\u00e4t\u00adseln, die das Wel\u00adtendenken l\u00f6st, wenn es erschienen ist. Um welche R\u00e4t\u00adsel k\u00f6n\u00adnte es sich da han\u00addeln? Ich denke an die Fra\u00adgen nach den Erken\u00adnt\u00adnis\u00adgren\u00adzen des Men\u00adschen. Und ich denke an die gro\u00dfen Fra\u00adgen des Daseins: an das Woher und Wohin des Men\u00adschen, wenn die Begren\u00adzung auf das Leben in einem physis\u00adchen K\u00f6r\u00adp\u00ader \u00fcber\u00adwun\u00adden wird \u2014 und damit in Zusam\u00admen\u00adhang ste\u00adhend an die Fra\u00adgen an das Schick\u00adsal, nach dessen Sinnhaftigkeit. Auf all diese Fra\u00adgen kann der Intellekt, wie er gegen\u00adw\u00e4r\u00adtig wirkt, keine Antwort geben. Sie bleiben Seelenr\u00e4tsel.<\/p>\n<p>Erscheint nun im Bewusst\u00adsein die Sicher\u00adheit des Wel\u00adtendenkens umflossen vom Licht, das alles Leben auf die Erde f\u00fchrt, gibt es auch f\u00fcr den Men\u00adschen die M\u00f6glichkeit, seine See\u00adlen\u00adr\u00e4t\u00adsel zu l\u00f6sen. Das Wel\u00adtendenken schenkt Sicher\u00adheit. Diese Sicher\u00adheit erkenne ich im holis\u00adtis\u00adchen Denken wieder. Dieses Denken wird auch her\u00admetis\u00adches Denken genan\u00adnt, weil es durch die Erk\u00adl\u00e4rung des einen mit dem anderen in sich abgeschlossen ist. Es ist das alte Mys\u00adte\u00adrien-Denken, das mit eini\u00adgen weni\u00adgen Grun\u00addan\u00adnah\u00admen (so oben wie unten; so innen wie au\u00dfen; so im Gro\u00dfen wie im Kleinen) durch Analo\u00adgie-Bil\u00addung zu Erken\u00adnt\u00adnis\u00adsen kommt. So wurde in den Mys\u00adte\u00adrien die Sicher\u00adheit der Erken\u00adnt\u00adnis der geisti\u00adgen Welt gewonnen.<\/p>\n<p>Wenn der Men\u00adsch sich als Spiegel der Welt erlebt, bzw. die Welt als Spiegel sein\u00ader selb\u00adst, oder anders gesagt, als Mikrokos\u00admos der makrokos\u00admis\u00adchen Welt, so kann er an allem, was er in der Welt beobachtet und erken\u00adnt auch Erken\u00adnt\u00adnis \u00fcber sich sel\u00adber gewin\u00adnen. Der Jahres\u00adlauf stellt dem Men\u00adschen das gro\u00dfe Wer\u00adden und Verge\u00adhen vor die Seele. Alle Geheimnisse der Seele sind in dessen Gliederun\u00adgen, ins\u00adbeson\u00addere von Tag, Woche, Monat und Jahr enthal\u00adten. Sie leucht\u00aden der men\u00adschlichen Ver\u00adnun\u00adft ein, sofern es geling, sie aus den Ph\u00e4nome\u00adnen her\u00adaus zu lesen. Das Wel\u00adtendenken ist in den Erschei\u00adn\u00adun\u00adgen der Welt enthal\u00adten \u2014 m\u00f6ge es dem Men\u00adschen erscheinen, m\u00f6ge er in der Lage sein, es darin wahr-zunehmen.<\/p>\n<p>Nach\u00addem die Sicher\u00adheit des Wel\u00adtendenkens erschienen ist, flie\u00dft das Licht aus Wel\u00adtenh\u00f6hen weit\u00ader. Es flie\u00dft ins Herz und ver\u00adsam\u00admelt die ganze Macht sein\u00ader Strahlen dort. Warum? Das Ver\u00adste\u00adhen der R\u00e4t\u00adsel des Lebens ist eben nicht genug. Die Kon\u00adse\u00adquen\u00adzen des Ver\u00adstande\u00adnen m\u00fcssen auch gef\u00fchlt wer\u00adden. Nur so wirkt es sich im Leben aus. Im Englis\u00adchen sagt man: learn\u00ading by heart \u2014 und meint damit das Auswendigler\u00adnen. Nur was im Herzen ankommt, wird zum seel\u00adis\u00adchen Eigentum.<\/p>\n<p>So wie das Herz in der Embry\u00adona\u00adlen\u00adtwick\u00adlung zun\u00e4chst ober\u00adhalb des Kopfes gebildet wird und dann nach innen w\u00e4chst, muss auch das Licht aus Wel\u00adtenh\u00f6hen nach innen flie\u00dfen \u2014 sich im Herzen sam\u00admeln. Im Herzen weckt das Licht aus Wel\u00adtenh\u00f6hen die Liebe. Sie ist da und schl\u00e4ft wie Dorn\u00adr\u00f6schen. Der Prinz, der ver\u00adste\u00adhende Geist, kann sie weck\u00aden. Es ist so, dass nur das, was wirk\u00adlich vom ver\u00adste\u00adhen\u00adden Geist gese\u00adhen und erkan\u00adnt wurde, wegen sich sel\u00adber geliebt wer\u00adden kann. Ohne dieses wirk\u00adliche Begreifen des Anderen gilt die Liebe nur der eige\u00adnen Vorstel\u00adlung bzw. gr\u00fcn\u00addet auf dem eige\u00adnen Nutzen.<\/p>\n<p>Das Licht aus Wel\u00adtenh\u00f6hen str\u00f6mt von oben herab, l\u00e4sst das Wel\u00adtendenken erscheinen und str\u00f6mt weit\u00ader ins Herz. Es ver\u00adsam\u00admelt die ganze Macht sein\u00ader Strahlen dort \u2014 vielle\u00adicht so, wie das Wass\u00ader der Fl\u00fcsse sich im Meer sam\u00admelt und dort zur Ruhe kommt. Aus dieser Ruhe erwacht etwas Neues. Es wird geweckt, ger\u00adade so wie wir sagen, dass die Erde von der Sonne im Fr\u00fch\u00adling geweckt wird. Im Herzen wird vom Licht aus der H\u00f6he die Liebe geweckt. Die Liebe ist eine warme Kraft. Sie strahlt vom Herzen als ihrem Mit\u00adtelpunkt aus. Sie kann bren\u00adnen wie Feuer und leucht\u00aden und w\u00e4r\u00admen wie die Sonne. Die Liebe erhebt, was als Strom der Weisheit auf die Erde gestr\u00f6mt ist, was sich inkarniert hat \u2014 und dadurch sterblich wurde. Die Liebe hebt es wieder hin\u00adauf, so wie die Sonne das Wass\u00ader ver\u00addun\u00adsten und wieder auf\u00adsteigen l\u00e4sst.<\/p>\n<h4><strong>Erg\u00e4nzung <\/strong><\/h4>\n<h4><strong>Das Einziehen des Christus-Impulses in die&nbsp;Seele<\/strong><\/h4>\n<p>Rudolf Stein\u00ader beschreibt das Einziehen des Ichs, des Chris\u00adtus-Impuls\u00ades in die Seele \u00e4hn\u00adlich dem im Mantra geschilderten Prozess. Das Licht kommt von au\u00dfen, aus Wel\u00adtenh\u00f6hen, dann sam\u00admelt es sich im Herzen und wird zur Liebe. Diese strahlt von innen nach au\u00dfen. Rudolf Stein\u00ader sagt \u00fcber das Ich: \u201eDas, was nach dem Mys\u00adteri\u00adum von Gol\u00adgatha der Men\u00adsch in sich sel\u00adber als den Chris\u00adtus-Impuls zu suchen hat\u00adte, das er zu find\u00aden hat\u00adte im Sinne der Paulin\u00adis\u00adchen Form: \u00abNicht ich, son\u00addern der Chris\u00adtus in mir\u00bb, das mu\u00dfte er vor dem Mys\u00adteri\u00adum von Gol\u00adgatha nach au\u00dfen suchen, das mu\u00dfte er so suchen, als ob es ihm aus den Wel\u00adtenweit\u00aden wie eine Offen\u00adbarung hereink\u00e4me. Und je weit\u00ader wir im Zeit\u00aden\u00adlauf zur\u00fcck\u00adge\u00adhen, desto glanzvoller, desto impul\u00adsiv\u00ader war die \u00e4u\u00dfere Offen\u00adbarung. Man kann also sagen: In den Zeit\u00aden vor dem Mys\u00adteri\u00adum von Gol\u00adgatha ist eine gewisse Offen\u00adbarung an die Men\u00adschheit vorhan\u00adden, eine Offen\u00adbarung an die Men\u00adschheit, die so geschieht, wie wenn der Son\u00adnen\u00adschein von au\u00dfen einen Gegen\u00adstand bestrahlt. Wie wenn das Licht von au\u00dfen auf diesen Gegen\u00adstand f\u00e4llt, so fiel das Licht der geisti\u00adgen Sonne von au\u00dfen auf die Seele des Men\u00adschen und \u00fcber\u00adleuchtete sie.<\/p>\n<p>Nach dem Mys\u00adteri\u00adum von Gol\u00adgatha k\u00f6n\u00adnen wir das, was in der Seele wirkt als Chris\u00adtus-Impuls, also als das geistige Son\u00adnen\u00adlicht, so ver\u00adgle\u00adichen, da\u00df wir sagen: Es ist, wie wenn wir einen selb\u00adstleuch\u00adt\u00aden\u00adden K\u00f6r\u00adp\u00ader vor uns h\u00e4t\u00adten, der sein Licht von innen ausstrahlt. Dann wird uns, wenn wir die Sache so betra\u00adcht\u00aden, die Tat\u00adsache des Mys\u00adteri\u00adums von Gol\u00adgatha zu ein\u00ader bedeut\u00adsamen Gren\u00adze der Men\u00adschheit\u00adsen\u00adtwick\u00adelung, dann wird uns dieses Mys\u00adteri\u00adum von Gol\u00adgatha zu ein\u00ader Gren\u00adze. Wir k\u00f6n\u00adnen das ganze Ver\u00adh\u00e4lt\u00adnis sym\u00adbol\u00adisch darstellen.<\/p>\n<p><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" src=\"https:\/\/www.stellamaris-seelenkalender.de\/wp-content\/uploads\/2023\/03\/Christusimpuls-300x123.png\" alt width=\"300\" height=\"123\"><\/p>\n<p>Wenn uns dieser Kreis (links) die men\u00adschliche Seele bedeutet, so k\u00f6n\u00adnen wir sagen: Das Geis\u00adtes\u00adlicht strahlt von allen Seit\u00aden von au\u00dfen an diese men\u00adschliche Seele her\u00adan. Dann kommt das Mys\u00adteri\u00adum von Gol\u00adgatha, und nach ihm hat die Seele in sich sel\u00adber den Chris\u00adtus-Impuls und strahlt aus sich her\u00adaus das\u00adjenige, was in dem Chris\u00adtus-Impuls enthal\u00adten ist (rechts).<\/p>\n<p>Wie ein Tropfen, der von allen Seit\u00aden bestrahlt wird und in dieser Bestrahlung ergl\u00e4nzt, so erscheint uns die Seele vor dem Chris\u00adtus-Impuls. Wie eine Flamme, die inner\u00adlich leuchtet und ihr Licht ausstrahlt, so erscheint uns die Seele nach dem Mys\u00adteri\u00adum von Gol\u00adgatha, wenn sie in die Lage gekom\u00admen ist, den Chris\u00adtus-Impuls aufzunehmen.\u201d (Stein\u00ader, GA 142, Die Bha\u00adgavad Gita und die Paulus\u00adbriefe, 4. Vor\u00adtrag 31.12.1912, S.&nbsp;81ff).<\/p>\n\t\t\t<a href=\"https:\/\/www.stellamaris-seelenkalender.de\/?page_id=1740\" target=\"_self\" rel=\"noopener\">\n\t\t\t\t\t\tn\u00e4ch\u00adster Blog-Eintrag&nbsp;<\/a>\n\t\t\t<a href=\"https:\/\/www.stellamaris-seelenkalender.de\/?page_id=136\" target=\"_self\" rel=\"noopener\">\n\t\t\t\t\t\tzur\u00fcck zur \u00dcbersicht&nbsp;<\/a>\n\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>48 w Im Lichte, das aus Wel\u00adtenh\u00f6hen Der Seele machtvoll flie\u00dfen will, Erscheine, l\u00f6send See\u00adlen\u00adr\u00e4t\u00adsel, Des Wel\u00adtendenkens Sicher\u00adheit, Ver\u00adsam\u00admel\u00adnd sein\u00ader Strahlen Macht, Im Men\u00adschen\u00adherzen Liebe weck\u00adend. Zen\u00adtrale Worte im Mantra: Wel\u00adtendenken und See\u00adlen\u00adr\u00e4t\u00adsel Wel\u00adtendenken: Schon das Mantra 14 N sprach vom Wel\u00adtendenken. Dort naht es sich im Sin\u00adnen\u00adschein ret\u00adtend, um mich, den Ich\u00adsprech\u00ader des Mantras\u2026<\/p>\n","protected":false},"author":1,"featured_media":0,"parent":0,"menu_order":0,"comment_status":"closed","ping_status":"closed","template":"","meta":{"wp_typography_post_enhancements_disabled":false,"footnotes":""},"class_list":["post-1717","page","type-page","status-publish","hentry"],"_links":{"self":[{"href":"https:\/\/www.stellamaris-seelenkalender.de\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/pages\/1717","targetHints":{"allow":["GET"]}}],"collection":[{"href":"https:\/\/www.stellamaris-seelenkalender.de\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/pages"}],"about":[{"href":"https:\/\/www.stellamaris-seelenkalender.de\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/types\/page"}],"author":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.stellamaris-seelenkalender.de\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/users\/1"}],"replies":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.stellamaris-seelenkalender.de\/index.php?rest_route=%2Fwp%2Fv2%2Fcomments&post=1717"}],"version-history":[{"count":0,"href":"https:\/\/www.stellamaris-seelenkalender.de\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/pages\/1717\/revisions"}],"wp:attachment":[{"href":"https:\/\/www.stellamaris-seelenkalender.de\/index.php?rest_route=%2Fwp%2Fv2%2Fmedia&parent=1717"}],"curies":[{"name":"wp","href":"https:\/\/api.w.org\/{rel}","templated":true}]}}