{"id":1640,"date":"2023-01-27T13:10:30","date_gmt":"2023-01-27T12:10:30","guid":{"rendered":"https:\/\/www.stellamaris-seelenkalender.de\/?page_id=1640"},"modified":"2024-06-01T23:59:19","modified_gmt":"2024-06-01T21:59:19","slug":"blog-beitrag-1-2-copy-3-copy-2-copy-copy-copy-copy-copy-copy-copy-copy-copy-copy-copy-copy-copy-copy-copy-copy-copy-copy-2-copy-copy-copy","status":"publish","type":"page","link":"https:\/\/www.stellamaris-seelenkalender.de\/?page_id=1640","title":{"rendered":"Blog \u2014 Seelenkalender Mantra 44&nbsp;s"},"content":{"rendered":"\n\n\t<p><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" src=\"https:\/\/www.stellamaris-seelenkalender.de\/wp-content\/uploads\/2023\/01\/44-s-Kahle-Baeume-und-Himmel-289x300.jpg\" alt width=\"348\" height=\"361\"><\/p>\n<h4><strong>44 s<br>\n<\/strong><\/h4>\n<p>Ergreifend neue Sinnesreize<\/p>\n<p>Erf\u00fcl\u00adlet Seelenklarheit,<\/p>\n<p>Einge\u00addenk vol\u00adl\u00adzo\u00adgen\u00ader Geistgeburt,<\/p>\n<p>Ver\u00adwirrend sprossend Weltenwerden<\/p>\n<p>Mit meines Denkens Sch\u00f6pferwillen.<\/p>\n<h4><strong>Der Sch\u00f6pferwillen des Geistes<br>\n<\/strong><\/h4>\n<p>Rudolf Stein\u00ader beschreibt, wie der <a href=\"https:\/\/anthrowiki.at\/Begriff\" target=\"_blank\" rel=\"noopener\">Begriff<\/a> eine Sch\u00f6p\u00adfung des Men\u00adschen ist. Da es in diesem Mantra um den Sch\u00f6pfer\u00adwillen des eige\u00adnen Denkens geht, m\u00f6chte ich vorauss\u00adchick\u00aden, was Rudolf Stein\u00ader \u00fcber den Prozess der Begriffs\u00adbil\u00addung sagt. Um einen Begriff zu bilden, m\u00fcssen im Men\u00adschen Wahrnehmung und Denken zusam\u00admen\u00adwirken. Ger\u00adade diese bei\u00adden Kom\u00adpo\u00adnen\u00adten verbindet Rudolf Stein\u00ader mit den Jahresh\u00e4lften, die Wahrnehmung mit dem Som\u00admer-Hal\u00adb\u00adjahr, das Denken mit dem Win\u00adter-Hal\u00adb\u00adjahr: \u201cSo wird bei ihm [dem Men\u00adschen] zum Rhyth\u00admus von Au\u00dfen- und Innen\u00adleben, was in der Natur in der Zeit\u00aden Wech\u00adselfolge als Som\u00admer und Win\u00adter sich darstellt. Es k\u00f6n\u00adnen ihm gro\u00dfe Geheimnisse des Daseins aufge\u00adhen, wenn er seinen zeit\u00adlosen Wahrnehmungs- und Gedanken\u00adrhyth\u00admus in entsprechen\u00adder Weise zum Zeit\u00aden\u00adrhyth\u00admus der Natur in Beziehung bringt. So wird das Jahr zum Urbilde men\u00adschlich\u00ader See\u00adlen\u00adt\u00e4tigkeit und damit zu ein\u00ader frucht\u00adbaren Quelle echter Selb\u00adsterken\u00adnt\u00adnis.\u201d (Vor\u00adwort zur ersten Aus\u00adgabe des See\u00adlenkalen\u00adders 1912) Durch diesen zeit\u00adlosen Wahrnehmungs- und Gedanken\u00adrhyth\u00admus ist der Men\u00adsch f\u00e4hig, Begriffe zu bilden. Um Rudolf Stein\u00aders Gedanken-Hor\u00adi\u00adzont zu diesem The\u00adma aufzuzeigen, fol\u00adgen hier einige Zitate:<\/p>\n<p>\u201eUnter Begriff ver\u00adste\u00adhe ich eine Regel, nach welch\u00ader die zusam\u00admen\u00adhanglosen Ele\u00admente der Wahrnehmung zu ein\u00ader Ein\u00adheit ver\u00adbun\u00adden wer\u00adden.\u201d (<a href=\"https:\/\/anthrowiki.at\/Begriff#Literatur\" target=\"_blank\" rel=\"noopener\">Lit.<\/a>:<a href=\"http:\/\/fvn-archiv.net\/PDF\/GA\/GA003.pdf#page=57&amp;view=Fit\" target=\"_blank\" rel=\"noreferrer noopener\"> GA 3, S. 60<\/a>)<\/p>\n<p>\u201eBegriffe wer\u00adden also nicht durch Wahrnehmung gewon\u00adnen. Das ist ein Vorurteil, das heute sehr ver\u00adbre\u00adit\u00adet ist. Begriffe wer\u00adden gewon\u00adnen durch inner\u00adliche Kon\u00adstruk\u00adtion. Der Begriff ist sozusagen das\u00adjenige, wozu der Men\u00adsch kommt, ger\u00adade wenn er absieht von aller \u00e4u\u00dferen, sinnlichen Wirk\u00adlichkeit. Und nun kann er zusam\u00admen\u00adwirken lassen, was er inner\u00adlich kon\u00adstru\u00adiert hat, mit dem, was sich ihm \u00e4u\u00dfer\u00adlich als sinnliche Wirk\u00adlichkeit darstellt.\u201d (<a href=\"https:\/\/anthrowiki.at\/Begriff#Literatur\" target=\"_blank\" rel=\"noopener\">Lit.<\/a>:<a href=\"http:\/\/fvn-archiv.net\/PDF\/GA\/GA108.pdf#page=239&amp;view=Fit\" target=\"_blank\" rel=\"noreferrer noopener\"> GA 108, S. 239<\/a>)<\/p>\n<p>\u201cZu einem Begriff des Dreiecks kommt man nur, wenn man sich inner\u00adlich kon\u00adstru\u00adiert die Fig\u00adur dreier sich schnei\u00adden\u00adder Lin\u00adien. Mit diesem inner\u00adlich kon\u00adstru\u00adierten Begriff treten wir an das \u00e4u\u00dfere Dreieck her\u00adan und find\u00aden es dann mit dem inner\u00adlich kon\u00adstru\u00adierten Bilde har\u00admonierend. \u2026 <a title=\"Goethe\" href=\"https:\/\/anthrowiki.at\/Goethe\" target=\"_blank\" rel=\"noopener\">Goethe<\/a> hat die Begriffe \u00ab<a title=\"Urpflanze\" href=\"https:\/\/anthrowiki.at\/Urpflanze\" target=\"_blank\" rel=\"noopener\">Urpflanze<\/a>\u00bb, \u00ab<a title=\"Urtier\" href=\"https:\/\/anthrowiki.at\/Urtier\" target=\"_blank\" rel=\"noopener\">Urtier<\/a>\u00bb durch inneres Kon\u00adstru\u00adieren geschaf\u00adfen; \u2026 Die Urpflanze und das Urtier sind solche inner\u00adliche Geis\u00adteskon\u00adstruk\u00adtio\u00adnen. \u2026 Erst wenn man durch inner\u00adliche Kon\u00adstruk\u00adtion sich den Begriff des Pfer\u00addes, der Pflanze, des Dreiecks und so weit\u00ader auf\u00adbauen kann, und wenn dies sich mit der \u00e4u\u00dferen Wahrnehmung deckt, erst dann kommt man zum Begriff ein\u00ader Sache.\u201d (<a href=\"https:\/\/anthrowiki.at\/Begriff#Literatur\" target=\"_blank\" rel=\"noopener\">Lit.<\/a>:<a href=\"http:\/\/fvn-archiv.net\/PDF\/GA\/GA108.pdf#page=200&amp;view=Fit\" target=\"_blank\" rel=\"noreferrer noopener\"> GA 108, S. 200f<\/a>.)<\/p>\n<p>\u201eDurch das Denken entste\u00adhen Begriffe und Ideen. Was ein Begriff ist, kann nicht mit Worten gesagt wer\u00adden. Worte k\u00f6n\u00adnen nur den Men\u00adschen darauf aufmerk\u00adsam machen, dass er Begriffe habe. Wenn jemand einen Baum sieht, so reagiert sein Denken auf seine Beobach\u00adtung; zu dem Gegen\u00adstande tritt ein ideelles Gegen\u00adst\u00fcck hinzu, und er betra\u00adchtet den Gegen\u00adstand und das ideelle Gegen\u00adst\u00fcck als zusam\u00admenge\u00adh\u00f6rig. Wenn der Gegen\u00adstand aus seinem Beobach\u00adtungs\u00adfelde ver\u00adschwindet, so bleibt nur das ideelle Gegen\u00adst\u00fcck davon zur\u00fcck. Das let\u00adztere ist der Begriff des Gegen\u00adstandes. Je mehr sich unsere Erfahrung erweit\u00adert, desto gr\u00f6\u00dfer wird die Summe unser\u00ader Begriffe. Die Begriffe ste\u00adhen aber dur\u00adchaus nicht vere\u00adinzelt da. Sie schlie\u00dfen sich zu einem geset\u00adzm\u00e4\u00dfi\u00adgen Ganzen zusam\u00admen. Der Begriff \u00abOrgan\u00adis\u00admus\u00bb schlie\u00dft sich zum Beispiel an die andern: \u00abgeset\u00adzm\u00e4\u00dfige Entwick\u00adlung, Wach\u00ads\u00adtum\u00bb an. Andere an Einzeldin\u00adgen gebildete Begriffe fall\u00aden v\u00f6l\u00adlig in eins zusam\u00admen. Alle Begriffe, die ich mir von L\u00f6wen bilde, fall\u00aden in den Gesamt\u00adbe\u00adgriff \u00abL\u00f6we\u00bb zusam\u00admen. Auf diese Weise verbinden sich die einzel\u00adnen Begriffe zu einem geschlosse\u00adnen Begriff\u00adssys\u00adtem, in dem jed\u00ader seine beson\u00addere Stelle hat. Ideen sind qual\u00adi\u00adta\u00adtiv von Begrif\u00adf\u00aden nicht ver\u00adschieden. Sie sind nur inhaltsvollere, ges\u00e4t\u00adtigtere und umfan\u00adgre\u00adichere Begriffe. \u2026 Der Begriff kann nicht aus der Beobach\u00adtung gewon\u00adnen wer\u00adden. Das geht schon aus dem Umstande her\u00advor, dass der her\u00adanwach\u00adsende Men\u00adsch sich langsam und allm\u00e4h\u00adlich erst die Begriffe zu den Gegen\u00adst\u00e4n\u00adden bildet, die ihn umgeben. Die Begriffe wer\u00adden zu der Beobach\u00adtung hinzuge\u00adf\u00fcgt.\u201d (<a href=\"https:\/\/anthrowiki.at\/Begriff#Literatur\" target=\"_blank\" rel=\"noopener\">Lit.<\/a>: <a href=\"http:\/\/fvn-archiv.net\/PDF\/GA\/GA004.pdf#page=57&amp;view=Fit\" target=\"_blank\" rel=\"noreferrer noopener\">GA 4, S. 57<\/a>)<\/p>\n<p>Au\u00dfer\u00addem f\u00fchrt Rudolf Stein\u00ader aus, dass zur Zeit der griechis\u00adchen Philosophen Wort und Begriff weit weniger unter\u00adschieden wer\u00adden kon\u00adnten, als das heute der Fall ist. Denken war ein inneres Sprechen, weshalb die g\u00f6t\u00adtliche Sch\u00f6pfer\u00adt\u00e4tigkeit ana\u00adlog als der Logos, das Wort beze\u00adich\u00adnet wurde. Die Gen\u00ade\u00adsis beschreibt dieses sprechende Erschaf\u00adfen mit den Worten: \u201cUnd Gott sprach: Es werde Licht! Und es ward Licht.\u201d (1. Mose 1,3) Der zuerst geistig vorhan\u00addene Sinnzusam\u00admen\u00adhang, die Idee, ver\u00adwirk\u00adlicht und erschafft die Welt. Diese Welt ent-spricht deshalb dem Wort Gottes, sein\u00ader Sch\u00f6pfer\u00adt\u00e4tigkeit im Geist. Heute, so sagt Rudolf Stein\u00ader, sind Wort und Begriff nicht mehr so fest miteinan\u00adder ver\u00adbun\u00adden. Zwar wird ein Begriff, den sich ein Men\u00adsch bildet, auch durch Worte ver\u00admit\u00adtelt, doch entspricht der inneren Repr\u00e4sen\u00adtanz des Begriffes, der Idee, eher ein selb\u00adst geschaf\u00adfenes inneres Bild, eine Imagination.<\/p>\n<h4><strong>Die Osterscholle \u2014 der Mond im&nbsp;Jahr<\/strong><\/h4>\n<p>Ostern ist ein beweglich\u00ades Fest. Ostern ist immer der Son\u00adntag nach dem ersten Voll\u00admond nach der Tag-und-Nacht\u00adgle\u00adiche. Dadurch kann Ostern in einem Zeitraum von etwa f\u00fcnf Wochen wan\u00addern. Das fr\u00fch\u00adeste Oster\u00adda\u00adtum ist der 22. M\u00e4rz, das sp\u00e4teste der 25. April. Dadurch vari\u00adiert die Anzahl der Wochen von einem Oster\u00adfest bis zum anderen von Jahr zu Jahr. Wir haben es im Grunde mit zwei Jahreskreisen zu tun: Zum einen mit dem Kalen\u00adder\u00adjahr, von dem wir gewohnt sind, dass es immer 52 Wochen lang ist und am 1. Jan\u00adu\u00adar startet. Und zum anderen mit dem \u201cSee\u00adlenkalen\u00adder-Jahr\u201d, das eine vari\u00adable L\u00e4nge hat, indem es vom Oster\u00adson\u00adntag des einen Jahres bis zum Karsam\u00adstag des n\u00e4ch\u00adsten Jahres geht. Und diese L\u00e4nge vari\u00adiert unter Umst\u00e4n\u00adden erhe\u00adblich! Zu diesem \u201cSee\u00adlenkalen\u00adder-Jahr\u201d geh\u00f6rt die feste Anzahl von 52 Mantren. Und dadurch entste\u00adht f\u00fcr die Zuord\u00adnung der Mantren zu den Wochen ein Problem.<\/p>\n<p>Rudolf Stein\u00ader hat aus\u00addr\u00fcck\u00adlich gesagt, dass immer am Oster\u00adson\u00adntag mit dem Mantra 1 A begonnen wer\u00adden soll. Die Mantren sind also an das von Ostern bes\u00adtimmte, vari\u00adable Jahr gebun\u00adden. Ihre Anzahl ist fest, die Jahres\u00adl\u00e4nge aber nicht. Damit muss auf die eine oder andere Art umge\u00adgan\u00adgen wer\u00adden. Wenn das let\u00adzte Mantra (52 z) im See\u00adlenkalen\u00adder-Jahr in der Kar\u00adwoche liegen soll, muss (meis\u00adtens) am Beginn der Osterzeit angepasst wer\u00adden. Im Jahr 2023 waren es nach der Woche 43 r noch zehn Wochen bis zur Kar\u00adwoche,- es waren aber nur noch neun Mantren \u00fcbrig (44 s \u2014 52 z). Das bedeutet, dass ein Mantra \u00fcber zwei Wochen gestreckt wer\u00adden musste. Im Jahr 2024 tritt das umgekehrte Prob\u00adlem auf: es gibt mehr Mantren als Wochen vor Ostern. Deshalb m\u00fcssen zwei Mantren in eine Woche genom\u00admen werden.<\/p>\n<p>Wann find\u00adet diese Anpas\u00adsung in sin\u00adnvoller Weise statt? Ich sage, zu Beginn der Osterzeit \u2014 doch wann begin\u00adnt diese? Nach Ostern ist es offen\u00adsichtlich, dass sich der Ostere\u00adin\u00adfluss auch auf die nach\u00adfol\u00adgen\u00adden Feste auswirkt. Das Datum f\u00fcr Him\u00admelfahrt, Pfin\u00adg\u00adsten und Fron\u00adle\u00adich\u00adnam wird durch seinen Abstand zum Oster\u00adfest bes\u00adtimmt. Danach endet diese Oster-Abh\u00e4ngigkeit. Fron\u00adle\u00adich\u00adnam liegt in der neun\u00adten Woche nach Ostern, mithin sind es nach Ostern neun Wochen, die als Osterzeit im weit\u00aderen Sinne zu gel\u00adten&nbsp;haben.<\/p>\n<p>Bei den Wochen vor Ostern erscheint mit Ascher\u00admittwoch zum ersten Mal der Ostern-Ein\u00adfluss. Ascher\u00admittwoch ist per Def\u00adi\u00adn\u00adi\u00adtion in der siebten Woche vor Ostern (Mantra 46 u). Ich glaube aber, dass die Osterzeit nicht erst hier begin\u00adnt, son\u00addern sich zun\u00e4chst unsicht\u00adbar vor\u00adbere\u00adit\u00adet. Ich glaube, dass Ostern nicht nur neun Wochen nach\u00adwirkt, son\u00addern sich auch neun Wochen vor\u00adbere\u00adit\u00adet. Dann umfasst die von Ostern beherrschte Zeit 18 Wochen \u2014 etwa ein Drit\u00adtel der ins\u00adge\u00adsamt 52 Wochen des Jahres. Als Osterzeit betra\u00adchte ich also vor Ostern die Mantren 44 s bis 52 z und nach Ostern die Mantren 1 A bis 9 I (9 gro\u00dfes i).<\/p>\n<p>Ich benutze f\u00fcr diese zweimal neun Wochen, die die Osterzeit aus\u00admachen, das Bild der <a href=\"https:\/\/www.stellamaris-seelenkalender.de\/?page_id=180\">Oster\u201cscholle<\/a>\u201d. Ich denke dabei an eine Eiss\u00adcholle, die auf dem Wass\u00ader treibt. Die Eiss\u00adcholle beste\u00adht auch aus Wass\u00ader, doch sind ihre Bestandteile fest miteinan\u00adder ver\u00adbun\u00adden. So sind auch die zu Ostern geh\u00f6ren\u00adden Wochen miteinan\u00adder ver\u00adbun\u00adden und bewe\u00adgen sich gemein\u00adsam vor dem Hin\u00adter\u00adgrund der Datumswochen, die nur von der Sonne bes\u00adtimmt wer\u00adden. Wie ein Pen\u00addel kann die Osterzeit mal mehr in das Som\u00admer-Hal\u00adb\u00adjahr schwin\u00adgen, mal mehr in das Win\u00adter-Hal\u00adb\u00adjahr. Ich kann den Impuls, der durch das Oster\u00adfest im Jahr geset\u00adzt wird, wie einen \u201cStr\u00f6\u00admungspilz\u201d anschauen, der sich sym\u00admetrisch ent\u00adfal\u00adtet. Jedes Jahr empf\u00e4ngt dadurch solch einen indi\u00advid\u00adu\u00adal\u00adisieren\u00adden, ver\u00adlebendi\u00adgen\u00adden Impuls. Es ist, als ob der Oster\u00adim\u00adpuls ein Herz\u00adschlag der Erde&nbsp;w\u00e4re.<\/p>\n<p><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" src=\"https:\/\/www.stellamaris-seelenkalender.de\/wp-content\/uploads\/2023\/01\/Ei-Kreis-mit-Stroemungspilz-zugeschnitten-300x300.png\" alt width=\"300\" height=\"300\"><\/p>\n<em>Die Oster\u00adscholle im Jahreskreis als Str\u00f6\u00admungsim\u00adpuls bzw. als&nbsp;Mond<br>\n<\/em>\n<p>Schaue ich mir diese Wochen im Jahreskreis an, erin\u00adnern sie an eine Mond\u00adsichel. Diese Osterzeit-Mond\u00adsichel hat eine gewisse Selb\u00adst\u00e4ndigkeit gegen\u00fcber dem fix\u00aden Datums-Son\u00adnen\u00adjahr, das nat\u00fcr\u00adlich im Hin\u00adter\u00adgrund immer weit\u00ader\u00adl\u00e4uft. Doch anders als im restlichen Jahr sind die Wochen \u2014 und damit die Mantren \u2014 der Osterzeit fest mit ein\u00ader Mond\u00adphase ver\u00adbun\u00adden. Ostern h\u00e4ngt ja vom Mond, vom Voll\u00admond ab, und der Oster\u00advoll\u00admond ist immer in der Woche 52 z. Dadurch ist auch f\u00fcr jede andere Woche der Osterzeit die Mond\u00adphase (mit leicht\u00aden Ver\u00adschiebun\u00adgen) festgelegt.<\/p>\n<p>Von der Woche 43 r zur Woche 44 s wech\u00adseln wir also vom Son\u00adnen\u00adbere\u00adich in den Mond\u00adbere\u00adich des Jahres. Daf\u00fcr m\u00fcssen wir in manchen Jahren einen l\u00e4n\u00adgeren, in anderen einen k\u00fcrz\u00aderen Sprung machen.<\/p>\n<h4><strong>Lichtmess, Imbolc und der Beginn des&nbsp;Neuen<\/strong><\/h4>\n<p>Am 2. Feb\u00adru\u00adar feiern wir <a href=\"https:\/\/anthrowiki.at\/Darstellung_des_Herrn\" target=\"_blank\" rel=\"noopener\">Lichtmess<\/a>. Meist liegt dieses Datum in der Woche, die auf die Woche 43 r fol\u00adgt \u2014 also in der Woche 44 s, wenn die Oster\u00adscholle unber\u00fcck\u00adsichtigt bleibt. Zu Lichtmess endet die Epipha\u00adni\u00adaszeit (Epiphanie, Erschei\u00adn\u00adung des Her\u00adrn), die Dreik\u00f6nigszeit, die noch mit dem Wei\u00adh\u00adnachts\u00adfest ver\u00adbun\u00adden ist. Nun wird der Wei\u00adh\u00adnachtss\u00adchmuck endg\u00fcltig weg\u00adger\u00e4umt, die Krip\u00adpen in den Kirchen geschlossen. Fr\u00fcher begann zu diesem Ter\u00admin das neue Bauern\u00adjahr und damit ein neues Dien\u00adstver\u00adh\u00e4lt\u00adnis f\u00fcr die Knechte und M\u00e4gde. Die Arbeit auf dem Feld wurde nun, wenn die kli\u00adma\u00adtis\u00adchen Ver\u00adh\u00e4lt\u00adnisse es zulie\u00dfen, wieder aufgenommen.<\/p>\n<p>Lichtmess ist der 40. Tag nach Wei\u00adh\u00adnacht\u00aden. Nach j\u00fcdis\u00adch\u00ader Tra\u00addi\u00adtion wurde der erst\u00adge\u00adborene Sohn als Eigen\u00adtum Gottes ange\u00adse\u00adhen und musste nach 40 Tagen im Tem\u00adpel vorgestellt, den Priestern \u00fcbergeben und durch ein Gel\u00addopfer aus\u00adgel\u00f6st wer\u00adden. Davon erz\u00e4hlt die Darstel\u00adlung im Tem\u00adpel (<a title=\"wikipedia:Evangelium nach Lukas\" href=\"https:\/\/de.wikipedia.org\/wiki\/Evangelium_nach_Lukas\" target=\"_blank\" rel=\"noopener\">Lk<\/a> 2,21&nbsp;<small title=\"Einheits\u00fcbersetzung bei www.bibleserver.com\"><a href=\"https:\/\/www.bibleserver.com\/EU\/Lk2%2C21\" target=\"_blank\" rel=\"noreferrer noopener\">EU<\/a><\/small>). Eine Frau galt nach dem Gesetz des Mose nach der Geburt als unrein. Hat\u00adte sie einen Sohn geboren, musste sie nach 40 Tagen ein Reini\u00adgung\u00adsopfer dar\u00adbrin\u00adgen. Nach\u00addem die Geburt Jesu auf die Nacht vom 24. zum 25. Dezem\u00adber fest\u00adgelegt wor\u00adden war, wurde der 2. Feb\u00adru\u00adar zu diesem Fest\u00adtag. Deshalb hei\u00dft dieser Tag auch \u201cDarstel\u00adlung des Her\u00adrn\u201d und \u201cMar\u00adi\u00e4 Reini\u00adgung\u201d, \u201cMar\u00adi\u00e4 Lichtmess\u201d oder \u201cUnsr\u00ader Lieben Frauen Lichtweih\u201d.<\/p>\n<p>Aus Irland ist unge\u00adf\u00e4hr zu diesem Datum das Imbolc-Fest \u00fcber\u00adliefert. Der Name <a href=\"https:\/\/de.wikipedia.org\/wiki\/Imbolg\" target=\"_blank\" rel=\"noopener\"><i>Imbolc<\/i><\/a> stammt vom <a title=\"Altirische Sprache\" href=\"https:\/\/de.wikipedia.org\/wiki\/Altirische_Sprache\" target=\"_blank\" rel=\"noopener\">altirischen<\/a> <i>&lt; imb-folc<\/i> (\u201eRun\u00addum-Waschung\u201d) und kennze\u00adich\u00adnet es als ein Reini\u00adgungs\u00adfest. <i>Oimelc<\/i> ist eine andere Beze\u00adich\u00adnung und bedeutet das erste Milchgeben der Schafe im Fr\u00fch\u00adjahr. Es ist der Tag der heili\u00adgen <a title=\"Brigid\" href=\"https:\/\/de.wikipedia.org\/wiki\/Brigid\" target=\"_blank\" rel=\"noopener\">Brigid<\/a>. Die Leg\u00adende von der Heili\u00adgen Brigid verbindet die Druiden\u00adweisheit mit dem auf Irland von Rom zun\u00e4chst unab\u00adh\u00e4ngi\u00adgen Chris\u00adten\u00adtum. \u201eIn diesem Licht sah man die Gestalt der Heili\u00adgen Brigid, die man auch die &lt;Maria der G\u00e4len&gt; oder die &lt;Prophetin Christi&gt; nan\u00adnte. Sie wurde von Leg\u00aden\u00adden umwoben, die ihre Erschei\u00adn\u00adung \u00fcber alle anderen irischen Heili\u00adgen hin\u00adaushob. Es wird erz\u00e4hlt, dass sie das Jesus-Kind von Beth\u00adle\u00adhem in ihren Man\u00adtel geh\u00fcllt hat\u00adte. Traum und Wirk\u00adlichkeit, hei\u00dft es, ver\u00adban\u00adden sich f\u00fcr sie bei diesem Erleb\u00adnis, das in dem Bild von &lt;Brigid mit dem Man\u00adtel&gt; weit\u00ader\u00adlebt. Das Bild ver\u00admis\u00adcht sich eige\u00adnar\u00adtig mit der Gestalt der keltischen G\u00f6t\u00adtin Brig\u00adit, die ihren Man\u00adtel mit reini\u00adgen\u00addem Feuer auf die Erde warf. Auch das dieser Mut\u00adterg\u00f6t\u00adtin zu Ehren gefeierte Fest am 1. Feb\u00adru\u00adar ging in der vorchristlich-christlichen Meta\u00admor\u00adphose auf die Heilige Brigid \u00fcber. Der Man\u00adtel wiederum erweckt die Erin\u00adnerung der Him\u00admel\u00adsk\u00f6ni\u00adgin Maria mit ihrem Ster\u00adnen\u00adman\u00adtel. So war auch das Chris\u00adtus-Ereig\u00adnis der Brigid kos\u00admisch durch\u00addrun\u00adgen, von der es hie\u00df, dass sie den &lt;K\u00f6nig der Ele\u00admente&gt; an ihrer Brust barg\u201d (Brandt-F\u00f6rster, Das irische Hochkreuz, 1978, S.&nbsp;21).<\/p>\n<p>In Tibet, Chi\u00adna und kul\u00adturell ver\u00adwandten L\u00e4n\u00addern, feiert man unge\u00adf\u00e4hr um diese Zeit (aber zu unter\u00adschiedlichen Dat\u00aden) Neu\u00adjahr. Im <a href=\"https:\/\/anthrowiki.at\/I_Ging\" target=\"_blank\" rel=\"noopener\">I Ging<\/a>, dem \u00e4ltesten chi\u00adne\u00adsis\u00adchen Weisheits\u00adbuch hei\u00dft es, dass im Fr\u00fch\u00adling der Drache aus der Erde auf\u00adsteigt, dargestellt im Tri\u00adgramm des Don\u00adners. Ins\u00adge\u00adsamt gibt es acht Tri\u00adgramme, da es acht Kom\u00adbi\u00adna\u00adtion\u00ads\u00adm\u00f6glichkeit\u00aden dreier \u00fcbere\u00adinan\u00adder gelagert\u00ader Striche gibt, die entwed\u00ader unter\u00adbrochen sind (weib\u00adlich) oder durchge\u00adhend (m\u00e4nnlich).<\/p>\n<p>Aus allen Tra\u00addi\u00adtio\u00adnen spricht sehr deut\u00adlich das ganz Neue, Reine, Lichte, feurig Machtvolle, das nun begin\u00adnt. Obwohl das Lichtmess-Datum noch nicht an das kom\u00admende Oster\u00adfest gebun\u00adden ist, ver\u00admit\u00adtelt dieses Fest die neue Licht-Qual\u00adit\u00e4t, die mit der nun begin\u00adnen\u00adden Zeit zusam\u00admen\u00adh\u00e4ngt \u2014 und das Bild des Str\u00f6\u00admungsim\u00adpuls\u00ades wiederum wirft ein neues Licht auf die mit dem Fest ver\u00adbun\u00adde\u00adnen Reini\u00adgungsriten. Auch die \u201cErschei\u00adn\u00adung des Her\u00adrn\u201d \u2014 die Epiphanie \u2011erh\u00e4lt eine weit\u00aderge\u00adhende Bedeu\u00adtung, wenn sie als Auf\u00adtakt der Vor-Osterzeit gese\u00adhen wird. Dadurch wird der an Lichtmess 40 Tage alte Jesus mit der Erschei\u00adn\u00adung des Aufer\u00adstande\u00adnen am Oster\u00adson\u00adntag verbunden.<\/p>\n<h4><strong>Die Osterscholle und die Zeit des Lebens im physischen Leib<\/strong><\/h4>\n<p>In den Mantren nach der Win\u00adter\u00adschwelle (<a href=\"https:\/\/www.stellamaris-seelenkalender.de\/?page_id=1576\">39 n<\/a>) kon\u00adnte ver\u00adfol\u00adgt wer\u00adden, wie sich das Neue vor\u00adbere\u00adit\u00adet. Die Eigen\u00adheit wurde ini\u00adti\u00adiert im Mantra <a href=\"https:\/\/www.stellamaris-seelenkalender.de\/?page_id=1580\">40 o<\/a>, die Schaf\u00adfens\u00admacht strebte im Mantra <a href=\"https:\/\/www.stellamaris-seelenkalender.de\/?page_id=1603\">41 p<\/a> aus dem Herzens\u00adgrunde, die Offen\u00adbarung eign\u00ader Kraft war The\u00adma des Mantras <a href=\"https:\/\/www.stellamaris-seelenkalender.de\/?page_id=1616\">42 q<\/a> und im Mantra <a href=\"https:\/\/www.stellamaris-seelenkalender.de\/?page_id=1630\">43 r<\/a> schlie\u00dflich erhielt der Wel\u00adtenschein Daseins\u00admacht, das See\u00adlen\u00adfeuer bran\u00adnte. Alle diese Mantren beschrieben Stufen der Vor\u00adbere\u00aditung der Inkar\u00adna\u00adtion. Nun begin\u00adnt die Oster\u00adscholle und damit etwas ganz Neues, Indi\u00advidu\u00adelles, das mit der Osterzeit auch wieder endet, verge\u00adht. Die Wochen der Oster\u00adscholle sind fest miteinan\u00adder ver\u00adbun\u00adden, und doch beweglich. So ist auch unsere Organ\u00adi\u00adsa\u00adtion mit den einzel\u00adnen Wesens\u00adgliedern w\u00e4hrend des Lebens auf geset\u00adzm\u00e4\u00dfige Weise miteinan\u00adder ver\u00adbun\u00adden und gle\u00adichzeit\u00adig k\u00f6n\u00adnen wir uns motorisch von einem Ort zum anderen bewegen.<\/p>\n<p>F\u00fcr mich gibt es zu dieser Osterzeit seit vie\u00adlen Jahren eine Arbeit\u00adshy\u00adpothese, die sich immer wieder als frucht\u00adbar erwies. Sie besagt, dass sich in der auf Ostern hin\u00adf\u00fchren\u00adden Zeit die Stufen der Leib\u00adbil\u00addung der Schwanger\u00adschaft abbilden, in der Zeit nach Ostern die Stufen des Lebens im Leib bis zum&nbsp;Tod.<\/p>\n<p>Rudolf Stein\u00ader beschreibt f\u00fcr die ersten drei Monate im Jahr, f\u00fcr die Zeit, die im See\u00adlenkalen\u00adder Win\u00adter genan\u00adnt wird, eine \u00fcber\u00adraschende Beziehung des Inkar\u00adna\u00adtionsvor\u00adganges mit dem Jahres\u00adlauf. \u201eAber er [der Men\u00adsch] ist noch in ein\u00ader andern Weise hineingestellt in diesen Wel\u00adtengang. Es ist nun schon ein\u00admal so, da\u00df der Men\u00adsch, wenn er hier auf Erden ste\u00adht, von sein\u00ader Haut umgren\u00adzt, von seinen Orga\u00adnen durch\u00addrun\u00adgen, dann sich schon etwas isoliert vorkommt im Kos\u00admos, weil die Zusam\u00admen\u00adh\u00e4nge, wie ich sie geschildert habe, eben eigentlich geheimnisvolle sind. Aber so ist es nicht, wenn der Men\u00adsch geistig-seel\u00adisch ist, zum Beispiel im vorirdis\u00adchen Dasein. Da webt ja zwis\u00adchen dem Tode und ein\u00ader neuen Geburt das Geistig-Seel\u00adis\u00adche im geisti\u00adgen Gebi\u00adete, in der geisti\u00adgen Sph\u00e4re. Da schaut dieses Seel\u00adis\u00adche gewis\u00adser\u00adma\u00dfen herab, nun nicht auf einen einzel\u00adnen Men\u00adschenk\u00f6r\u00adp\u00ader zun\u00e4chst, den w\u00e4hlt es sich dann im Laufe der Zeit, aber es schaut herab auf die ganze Erde, ja auf die Erde im Zusam\u00admen\u00adhang mit dem ganzen plan\u00ade\u00adtarischen Sys\u00adtem, mit all diesem Leben und Weben von Raphael, Uriel, Gabriel, Michael. Da ist man au\u00dfer\u00adhalb, schaut es sich von au\u00dfer\u00adhalb an. Und <strong>da \u00f6ffnet sich das Tor f\u00fcr den Ein\u00adtritt der See\u00adlen, die vom vorirdis\u00adchen Leben ins irdis\u00adche Leben kehren, nur w\u00e4hrend der Zeit, w\u00e4hrend welch\u00ader von Ende Dezem\u00adber an bis zum Fr\u00fch\u00adlings\u00adbe\u00adginn<\/strong> Gabriel oben webt als kos\u00admis\u00adch\u00ader Erzen\u00adgel, unten an der Seite des Men\u00adschen Uriel, in das men\u00adschliche Haupt hinein\u00adtra\u00adgend die kos\u00admis\u00adchen Kr\u00e4fte. W\u00e4hrend dieser drei Monate kom\u00admen die See\u00adlen, die das ganze Jahr verk\u00f6r\u00adpert wer\u00adden, allj\u00e4hrlich vom Kos\u00admos zur Erde nieder. Dann bleiben sie und warten, bis sich ihnen die Gele\u00adgen\u00adheit bietet in der plan\u00ade\u00adtarisch-irdis\u00adchen Sph\u00e4re; auch diejeni\u00adgen See\u00adlen, die meinetwillen im Okto\u00adber geboren wer\u00adden, haben schon inner\u00adhalb der irdis\u00adchen Sph\u00e4re gewartet auf ihre Geburt. Und es h\u00e4ngt im Grunde genom\u00admen viel davon ab, ob eine Seele, nach\u00addem sie schon in die Erden\u00adsph\u00e4re einge\u00adtreten ist, schon ber\u00fchrt wor\u00adden ist davon, noch warten mu\u00df inner\u00adhalb der Erden\u00adsph\u00e4re auf ihre irdis\u00adche Verk\u00f6r\u00adpe\u00adrung. Bei der einen Seele ist es l\u00e4nger, bei der andern k\u00fcrz\u00ader der Fall. <strong>Aber das ist noch das beson\u00addere Geheim\u00adnis, da\u00df eben\u00adso, wie zum Beispiel in das Ei nur an ein\u00ader Stelle der befruch\u00adt\u00adende Samen ein\u00addringt, so der Him\u00admelssamen in das ganze Jahreswe\u00adsen der Erde nur ein\u00addringt<\/strong>, wenn oben wal\u00adtet Gabriel als kos\u00admis\u00adch\u00ader Engel mit dem milden, lieben\u00adden Blick, mit der seg\u00adnen\u00adden Geb\u00e4rde, unten Uriel ist mit dem urteilen\u00adden Blick und der mah\u00adnen\u00adden Geb\u00e4rde. <strong>Da ist die Zeit, wo die Erde von See\u00adlen befruchtet wird<\/strong>. Das ist die Zeit, wenn die Erde Schnee\u00adh\u00fclle hat, wenn die Erde in ihre Kristalli\u00adsa\u00adtion\u00adskr\u00e4fte \u00fcberge\u00adht, wenn der Men\u00adsch mit der Erde als dem denk\u00adenden irdis\u00adchen Wel\u00adtenk\u00f6r\u00adp\u00ader ver\u00adbun\u00adden sein kann: <strong>dann ziehen die See\u00adlen aus dem Kos\u00admos in die Erden\u00adsph\u00e4re ein<\/strong>, ver\u00adsam\u00admeln sich gewis\u00adser\u00adma\u00dfen. <strong>Das ist die j\u00e4hrliche Befruch\u00adtung des irdis\u00adchen Jahres\u00adlaufwe\u00adsens.<\/strong>\u201d (GA 229, S. 83ff., Vor\u00adtrag 13.10.1923, Her\u00advorhe\u00adbun\u00adgen A.F.)<\/p>\n<p>Ich nenne das Mantra 44 s, den Beginn der Oster\u00adscholle, den Ein\u00adtritt der Indi\u00advid\u00adu\u00adal\u00adit\u00e4t in die Erd\u00adsph\u00e4re. Laut Rudolf Stein\u00ader lenkt die Indi\u00advid\u00adu\u00adal\u00adit\u00e4t zun\u00e4chst die Ver\u00adwandtschaftsstr\u00f6me, um \u00fcber mehrere Gen\u00ader\u00ada\u00adtio\u00adnen hin\u00adweg die zuk\u00fcn\u00adftige eigene Leib\u00adlichkeit vorzubereiten.<\/p>\n<p>Direkt mit dem Lichtmess-Fest ver\u00adbun\u00adden kann das fol\u00adgende Zitat von Rudolf Stein\u00ader emp\u00adfun\u00adden wer\u00adden: \u201eWie [der] \u00c4ther\u00adleib auf den Bah\u00adnen des Licht\u00ades herun\u00adterzieht, wenn diese Bah\u00adnen des Licht\u00ades durch die Ster\u00adnenkon\u00adstel\u00adla\u00adtion in ein\u00ader gewis\u00adsen Weise gelenkt wer\u00adden \u2026\u201d (GA 171, S.&nbsp;206ff.).<\/p>\n<h4><strong>Was ist im Mantra 44 s&nbsp;los?<\/strong><\/h4>\n<p>Der Satzbau des Mantra 44 s ist unklar, ver\u00adwirrend und f\u00fcr den Ver\u00adstand nicht begreif\u00adbar. Die gram\u00adma\u00adtis\u00adchen Teile passen nicht zusam\u00admen, ihr Auf\u00adbau ist unl\u00ado\u00adgisch. Die Zeilen gle\u00adichen eher losen F\u00e4den, sollen nach der Zeichenset\u00adzung aber einen gemein\u00adsamen Satz ergeben. Die gram\u00adma\u00adtis\u00adche Verzah\u00adnung passt so nicht. Das \u00e4ndert sich, wenn die Zeilen umgestellt wer\u00adden. Dann entste\u00adht vom gram\u00adma\u00adtis\u00adchen Ver\u00adst\u00e4nd\u00adnis her ein ganz vern\u00fcn\u00adftiger Satz. Das Umstellen der Zeilen geschieht dabei nach einem bes\u00adtimmten Muster, ein\u00ader Pen\u00addel\u00adbe\u00adwe\u00adgung um die mit\u00adtlere Zeile. Links ist das urspr\u00fcngliche Mantra aufge\u00adf\u00fchrt, rechts das umgestellte, sodass ein gram\u00adma\u00adtisch stim\u00admiger Satz entsteht:<\/p>\n<table>\n<tbody>\n<tr>\n<td width=\"307\">Mantra 44 s von Rudolf Steiner:<\/td>\n<td width=\"307\">Zeilen umgestellt, Satzze\u00adichen angepasst:<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td width=\"307\">Ergreifend neue Sin\u00adnes\u00adreize\n<p>Erf\u00fcl\u00adlet Seelenklarheit,<\/p>\n<p>Einge\u00addenk vol\u00adl\u00adzo\u00adgen\u00ader Geistgeburt,<\/p>\n<p>Ver\u00adwirrend sprossend Weltenwerden<\/p>\nMit meines Denkens Sch\u00f6pferwillen.<\/td>\n<td width=\"307\">Ergreifend neue Sin\u00adnes\u00adreize\n<p>Mit meines Denkens Sch\u00f6pferwillen,<\/p>\n<p>Erf\u00fcl\u00adlet Seelenklarheit<\/p>\n<p>Ver\u00adwirrend sprossend Weltenwerden&nbsp;-<\/p>\nEinge\u00addenk vol\u00adl\u00adzo\u00adgen\u00ader Geistgeburt.<\/td>\n<\/tr>\n<\/tbody>\n<\/table>\n<p>Warum macht Rudolf Stein\u00ader das? Welche zus\u00e4t\u00adzliche Botschaft liegt in diesem Hin- und Her\u00adschwin\u00adgen? Ich habe den Ein\u00addruck, das Mantra, so wie Rudolf Stein\u00ader es gestal\u00adtet hat, bildet den Jahreskreis auf eine ganz spezielle Weise ab: Die Zeilen zeigen abwech\u00adsel\u00adnd einen Bezug zur Wahrnehmung oder zum Denken \u2014 und dadurch zum Som\u00admer- oder zum Win\u00adter-Hal\u00adb\u00adjahr. Lese ich das Mantra in der oben wiedergegebe\u00adnen Umstel\u00adlung, das Som\u00admer-Hal\u00adb\u00adjahr mit dem Win\u00adter-Hal\u00adb\u00adjahr, die Wahrnehmung mit dem Denken in stetig klein\u00ader wer\u00adden\u00addem Schwung ver\u00adbun\u00adden, bis die Pen\u00addel\u00adbe\u00adwe\u00adgung in der Mit\u00adtelzeile zur Ruhe kommt: dem Gedenken an die Geist\u00adge\u00adburt. Die Geist\u00adge\u00adburt wird von den zum Denken geh\u00f6ren\u00adden Zeilen umrahmt, die \u00e4u\u00dferen Zeilen (die erste und die let\u00adzte des Mantras) beziehen sich auf die Wahrnehmung. Ein denk\u00adender Men\u00adsch wird durch das Mantra erschaf\u00adfen, der im Zen\u00adtrum die Geist\u00adge\u00adburt tr\u00e4gt, und der umgeben ist von der Wahrnehmungswelt:<\/p>\n<table>\n<tbody>\n<tr>\n<td width=\"307\">Die Zeilen des Som\u00admer-Hal\u00adb\u00adjahres sind:<\/td>\n<td width=\"307\">Die Zeilen des Win\u00adter-Hal\u00adb\u00adjahres sind:<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td width=\"307\">Ergreifend neue Sin\u00adnes\u00adreize\nVer\u00adwirrend sprossend Weltenwerden<\/td>\n<td width=\"307\">Erf\u00fcl\u00adlet See\u00adlen\u00adklarheit\nMit meines Denkens Sch\u00f6pferwillen<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td colspan=\"2\" width=\"614\">Einge\u00addenk vol\u00adl\u00adzo\u00adgen\u00ader Geistgeburt<\/td>\n<\/tr>\n<\/tbody>\n<\/table>\n<p>Was ist denn die Geist\u00adge\u00adburt, wer oder was wurde geboren \u2014 und wann vol\u00adl\u00adzog sich diese Geburt? Das sind die zen\u00adtralen Fra\u00adgen, denn erst vor dem Hin\u00adter\u00adgrund dieser Antworten ist ein wirk\u00adlich\u00ades Ver\u00adst\u00e4nd\u00adnis der anderen Zeilen m\u00f6glich. Auf die Frage, was die Geist\u00adge\u00adburt ist, was also bere\u00adits geboren wurde, sind ver\u00adschiedene Antworten m\u00f6glich, die let\u00adztlich aber doch einen gemein\u00adsamen Kern haben. Ich will sie nur kurz anrei\u00dfen, um den Rah\u00admen nicht zu spren\u00adgen. Da ist zum einen an die Erschaf\u00adfung der ewigen Entit\u00e4t jedes Men\u00adschen zu denken, an die Mon\u00adade zum Beginn der ganzen Wel\u00adtentwick\u00adlung. Zum zweit\u00aden ist an den Inkar\u00adna\u00adtion\u00adsim\u00adpuls dieses Lebens zu denken, an den Schritt von der Zeit\u00adlosigkeit in eine neue Entwick\u00adlung hinein noch bevor es zu ein\u00ader irdis\u00adchen Empf\u00e4ng\u00adnis kommt. Zum drit\u00adten ist an das eigene Selb\u00adstver\u00adst\u00e4nd\u00adnis, das Bewusst\u00adsein von sich sel\u00adber zu denken. F\u00fcr was halte ich mich? Bin ich mein K\u00f6r\u00adp\u00ader, der geistige Funk\u00adtio\u00adnen zeigt \u2014 oder bin ich Geist, der einen K\u00f6r\u00adp\u00ader be-wohnt. Nur wenn ich mich mit meinem Geist und nicht mit meinem K\u00f6r\u00adp\u00ader iden\u00adti\u00adfiziere, kom\u00admen die zuerst genan\u00adnten Aspek\u00adte als zunehmende zeitliche Hor\u00adi\u00adzon\u00adter\u00adweiterun\u00adgen in Betra\u00adcht. Deshalb ist der entschei\u00addende Moment meine Selb\u00adsterken\u00adnt\u00adnis als Geist. Dies ist meine Geist\u00adge\u00adburt. Diese Erken\u00adnt\u00adnis tritt irgend\u00adwann zum ersten Mal auf, im Grunde muss sie aber jeden Augen\u00adblick verge\u00adgen\u00adw\u00e4r\u00adtigt werden.<\/p>\n<p>Das Mantra <a href=\"https:\/\/www.stellamaris-seelenkalender.de\/?page_id=1553\">38 m<\/a>, das Wei\u00adhenachts-Mantra spricht vom Geis\u00adte\u00adskind im See\u00adlen\u00adscho\u00df. Es spricht davon, dass das heilige Wel\u00adtenwort das Kind gezeugt hat, doch wann es geboren wird, erfahren wir nicht. Wei\u00adh\u00adnacht\u00aden feiern wir die Tat\u00adsache, dass jed\u00ader Men\u00adsch diese Geist\u00adge\u00adburt erleben kann, weil er sel\u00adber Geist ist. Wei\u00adh\u00adnacht\u00aden f\u00fchrt uns die Geist\u00adge\u00adburt als Urbild vor Augen. Sie konkret sel\u00adber zu erleben und im Bewusst\u00adsein pr\u00e4sent zu hal\u00adten, ist Auf\u00adgabe jedes Menschen.<\/p>\n<p>Der Blick auf die Welt, auf alles, was die Sinne uns ver\u00admit\u00adteln ver\u00e4n\u00addert sich, je nach\u00addem, ob ich den Geist zum Aus\u00adgangspunkt nehme oder die Physis. Betra\u00adchte ich meine geisti\u00adgen F\u00e4higkeit\u00aden als Ergeb\u00adnis bio\u00adchemis\u00adch\u00ader Prozesse im Gehirn und damit als Ergeb\u00adnis physis\u00adch\u00ader Wirkun\u00adgen, so ist auch die Au\u00dfen\u00adwelt f\u00fcr mich geis\u00adtentleert und rein materiell vorhan\u00adden. Betra\u00adchte ich mich jedoch zu allererst als Geist, \u00f6ffnet sich dadurch auch die Erken\u00adnt\u00adnis f\u00fcr die geisti\u00adgen Ursachen hin\u00adter der Wahrnehmungswelt. Dann erscheint die erste, naive Erken\u00adnt\u00adnis als die gro\u00dfe T\u00e4uschung. Diese T\u00e4uschung \u00fcber die Welt wurde Maya genannt.<\/p>\n<p>Sobald wir vom Schlaf erwachen sind wir wahrnehmend und denk\u00adend t\u00e4tig \u2014 unun\u00adter\u00adbrochen. Rudolf Stein\u00ader nen\u00adnt dies den zeit\u00adlosen Wahrnehmungs- und Gedanken\u00adrhyth\u00admus. Das Wort Rhyth\u00admus sug\u00adgeriert in diesem Zusam\u00admen\u00adhang ein hin- und her\u00adschwin\u00adgen zwis\u00adchen diesen bei\u00adden Polen. Die Wahrnehmungswelt kann ich als m\u00e4nnliche Welt betra\u00adcht\u00aden, denn sie befruchtet die Seele. Das Denken kann ich als weib\u00adliche Kraft betra\u00adcht\u00aden, denn Denken ist ein her\u00advor\u00adbrin\u00adgen\u00adder Innen\u00adprozess und dadurch \u00e4hn\u00adlich der weib\u00adlichen F\u00e4higkeit Kinder zu geb\u00e4ren. Was gebiert das Denken also nach\u00addem es durch eine Sin\u00adneser\u00adfahrung befruchtet wurde? Rudolf Stein\u00ader beschreibt die Bil\u00addung von Begrif\u00adf\u00aden als einen geisti\u00adgen Prozess des aktiv\u00aden Schaf\u00adfens. Indem wir die gedanklich erschaf\u00adfe\u00adnen Ideen-Zusam\u00admen\u00adh\u00e4nge sprach\u00adlich ver\u00admit\u00adteln, geb\u00e4ren wir sie in die Welt. Und diese Begriffs-Ideen fall\u00aden sehr ver\u00adschieden aus, je nach\u00addem sie von einem materiellen oder geisti\u00adgen Weltver\u00adst\u00e4nd\u00adnis befruchtet wur\u00adden. Begriffe sind die geisti\u00adgen Kinder des Men\u00adschen, die seinen Geist in sich tragen.<\/p>\n<p>Das Mantra stellt den Prozess der geisti\u00adgen Leib\u00adbil\u00addung, der Begriffs\u00adbil\u00addung vor uns hin: Die Welt ist in einem fort\u00adlaufend\u00aden, sprossenden Werde\u00adprozess begrif\u00adf\u00aden, der auf die Seele ver\u00adwirrend wirkt. Die Seele ergreift die Sin\u00adneser\u00adfahrun\u00adgen mit ihrer denk\u00adend sch\u00f6pferischen Kraft. Sie f\u00fchlt sich aufgerufen, die Sin\u00adneser\u00adfahrung zu ord\u00adnen und zu struk\u00adturi\u00aderen. Dies gelingt ihr, See\u00adlen\u00adklarheit entste\u00adht, indem sie sich erin\u00adnernd ihrer eige\u00adnen Geist-Herkun\u00adft bewusst ist \u2014 ihrer Geburt aus dem Geist \u2014 ihrer Geist\u00adge\u00adburt. Das immer wieder neu Geschaf\u00adfene ist der Begriff, der all das verk\u00f6r\u00adpert, was an selb\u00adst\u00e4ndig nachgeschaf\u00adfen\u00ader Erken\u00adnt\u00adnis der Seele m\u00f6glich war, angeregt durch konkrete Wahrnehmungen.<\/p>\n<p>Als Beispiel eines solchen Begriffes m\u00f6gen die Aus\u00adf\u00fchrun\u00adgen zur Oster\u00adscholle oben gel\u00adten. Im Zusam\u00admen\u00adhang mit der sech\u00adsten Kul\u00adture\u00adpoche, die erst 3573 begin\u00adnen soll, beschreibt Rudolf Stein\u00ader die Geis\u00adte\u00adshal\u00adtung der slaw\u00adis\u00adchen V\u00f6lk\u00ader. Hier wird das, was geboren wird, das Segen\u00adskind genan\u00adnt \u2014 und tat\u00ads\u00e4ch\u00adlich mit dem Fr\u00fch\u00adling ver\u00adbun\u00adden, der Zeit der Oster\u00adscholle. Rudolf Stein\u00ader sagt: \u201cWir haben da zun\u00e4chst ein deut\u00adlich\u00ades Bewu\u00dft\u00adsein von ein\u00ader Welt des kos\u00admis\u00adchen Vaters. Alles das\u00adjenige, was in Luft und Feuer, was \u00fcber\u00adhaupt in den Ele\u00admenten, die in und \u00fcber der Erde sich find\u00aden, sch\u00f6pferisch t\u00e4tig ist, das tritt uns wie in einem gro\u00dfen, umfassenden Gesamt\u00adbe\u00adgriffe, der zugle\u00adich Gesamtempfind\u00adung ist, ent\u00adge\u00adgen als der Begriff <em>des <\/em><strong>Him\u00admels\u00advaters<\/strong>. So wie wir uns etwa die Welt des Devachan unsere Erde befruch\u00adt\u00adend denken, so tritt uns diese Him\u00admel\u00adswelt, diese v\u00e4ter\u00adliche Welt, von Osten her ent\u00adge\u00adgen, und sie <strong>befruchtet das\u00adjenige, was als M\u00fct\u00adter\u00adlich\u00ades emp\u00adfun\u00adden wird, <\/strong><strong>den Geist der Erde<\/strong>. Wir haben keinen anderen Aus\u00addruck und kein anderes Mit\u00adtel, als den gesamten Geist der Erde unter dem Bilde des Befruchtetwer\u00addens des m\u00fct\u00adter\u00adlichen Erden\u00adwe\u00adsens uns zu denken. Da ste\u00adhen sich dann <strong>zwei Wel\u00adten<\/strong> gegen\u00fcber, nicht einzelne, indi\u00advidu\u00adelle G\u00f6t\u00adter\u00adfig\u00aduren [wie in der ger\u00adman\u00adis\u00adchen Mytholo\u00adgie]. Und als eine <strong>dritte Welt<\/strong> ste\u00adht jenen zwei Wel\u00adten das\u00adjenige gegen\u00fcber, was man als das <strong>Segen\u00adskind<\/strong> der bei\u00adden empfind\u00adet. Das ist nicht ein indi\u00advidu\u00adelles Wesen, nicht eine Empfind\u00adung der Seele, son\u00addern etwas, was das <strong>Erzeug\u00adnis des Him\u00admels\u00advaters und der <\/strong><strong>Erden\u00admut\u00adter<\/strong> ist. So wird, aus der geisti\u00adgen Welt her\u00adaus, das Ver\u00adh\u00e4lt\u00adnis von Devachan zur Erde emp\u00adfun\u00adden. <strong>Was da entste\u00adht als der Seg\u00adn\u00ader, <\/strong><strong>als der Fr\u00fch\u00adling<\/strong> und als das, was da sprie\u00dft und spro\u00dft im materiellen Leibe, das wird dur\u00adchaus als Geistiges emp\u00adfun\u00adden, und was da spro\u00dft und <strong>sprie\u00dft in der Seele<\/strong>, das wird emp\u00adfun\u00adden als die Welt, die zugle\u00adich <strong>emp\u00adfun\u00adden wird als Segen\u00adskind vom Him\u00admels\u00advater und <\/strong><strong>der irdis\u00adchen Mut\u00adter<\/strong>.\u201d (GA 121, 10. Vor\u00adtrag 16. 6. 1910, S. 173, Her\u00advorhe\u00adbun\u00adgen A.F.)<\/p>\n<p>Den Him\u00admels\u00advater kann ich entsprechend dem obi\u00adgen Zitat im Som\u00admer-Hal\u00adb\u00adjahr, in der die Seele befruch\u00adt\u00aden\u00adden Wahrnehmung erblick\u00aden; die Erden\u00admut\u00adter entsprechend im Win\u00adter-Hal\u00adb\u00adjahr, im Denken und das Segen\u00adskind in der Oster\u00adscholle. Sie hat Anteil am Win\u00adter- und Som\u00admer-Hal\u00adb\u00adjahr. Sie ist sozusagen das Ergeb\u00adnis, das Kind der bei\u00adden Grund\u00adkr\u00e4fte von Wahrnehmung und Denken. Diese Grund\u00adkr\u00e4fte, die wir im Jahres\u00adlauf in der Zeit durchge\u00adhen, ver\u00adwirk\u00adlichen sich im Wahrnehmungs- und Gedanken\u00adrhyth\u00admus des Men\u00adschen au\u00dfer\u00adhalb der Zeit. Doch auch dieser Rhyth\u00admus bringt mit jed\u00ader Vol\u00adlen\u00addung eine \u201cOster\u00adscholle\u201d, ein Segen\u00adskind her\u00advor. Das Segen\u00adskind ist das Bild f\u00fcr die vom Men\u00adschen gebore\u00adnen Begriffe aus dem Wech\u00adsel\u00adspiel von Wahrnehmung und Denken.<\/p>\n\t\t\t<a href=\"https:\/\/www.stellamaris-seelenkalender.de\/?page_id=1658\" target=\"_self\" rel=\"noopener\">\n\t\t\t\t\t\tn\u00e4ch\u00adster Blog-Eintrag&nbsp;<\/a>\n\t\t\t<a href=\"https:\/\/www.stellamaris-seelenkalender.de\/?page_id=136\" target=\"_self\" rel=\"noopener\">\n\t\t\t\t\t\tzur\u00fcck zur \u00dcbersicht&nbsp;<\/a>\n\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>44 s Ergreifend neue Sin\u00adnes\u00adreize Erf\u00fcl\u00adlet See\u00adlen\u00adklarheit, Einge\u00addenk vol\u00adl\u00adzo\u00adgen\u00ader Geist\u00adge\u00adburt, Ver\u00adwirrend sprossend Wel\u00adtenwer\u00adden Mit meines Denkens Sch\u00f6pfer\u00adwillen. Der Sch\u00f6pfer\u00adwillen des Geistes Rudolf Stein\u00ader beschreibt, wie der Begriff eine Sch\u00f6p\u00adfung des Men\u00adschen ist. Da es in diesem Mantra um den Sch\u00f6pfer\u00adwillen des eige\u00adnen Denkens geht, m\u00f6chte ich vorauss\u00adchick\u00aden, was Rudolf Stein\u00ader \u00fcber den Prozess der Begriffsbildung\u2026<\/p>\n","protected":false},"author":1,"featured_media":0,"parent":0,"menu_order":0,"comment_status":"closed","ping_status":"closed","template":"","meta":{"wp_typography_post_enhancements_disabled":false,"footnotes":""},"class_list":["post-1640","page","type-page","status-publish","hentry"],"_links":{"self":[{"href":"https:\/\/www.stellamaris-seelenkalender.de\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/pages\/1640","targetHints":{"allow":["GET"]}}],"collection":[{"href":"https:\/\/www.stellamaris-seelenkalender.de\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/pages"}],"about":[{"href":"https:\/\/www.stellamaris-seelenkalender.de\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/types\/page"}],"author":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.stellamaris-seelenkalender.de\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/users\/1"}],"replies":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.stellamaris-seelenkalender.de\/index.php?rest_route=%2Fwp%2Fv2%2Fcomments&post=1640"}],"version-history":[{"count":0,"href":"https:\/\/www.stellamaris-seelenkalender.de\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/pages\/1640\/revisions"}],"wp:attachment":[{"href":"https:\/\/www.stellamaris-seelenkalender.de\/index.php?rest_route=%2Fwp%2Fv2%2Fmedia&parent=1640"}],"curies":[{"name":"wp","href":"https:\/\/api.w.org\/{rel}","templated":true}]}}