{"id":1630,"date":"2023-01-22T22:19:03","date_gmt":"2023-01-22T21:19:03","guid":{"rendered":"https:\/\/www.stellamaris-seelenkalender.de\/?page_id=1630"},"modified":"2024-01-31T18:45:38","modified_gmt":"2024-01-31T17:45:38","slug":"blog-beitrag-1-2-copy-3-copy-2-copy-copy-copy-copy-copy-copy-copy-copy-copy-copy-copy-copy-copy-copy-copy-copy-copy-copy-2-copy-copy","status":"publish","type":"page","link":"https:\/\/www.stellamaris-seelenkalender.de\/?page_id=1630","title":{"rendered":"Blog \u2014 Seelenkalender Mantra 43&nbsp;r"},"content":{"rendered":"\n\n\t<p><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" src=\"https:\/\/www.stellamaris-seelenkalender.de\/wp-content\/uploads\/2023\/01\/43-r-Silberblatt-232x300.jpg\" alt width=\"338\" height=\"437\"><\/p>\n<h4><strong>43 r<br>\n<\/strong><\/h4>\n<p>In win\u00adter\u00adlichen Tiefen<\/p>\n<p>Erwarmt des Geistes wahres Sein;<\/p>\n<p>Es gibt dem Weltenscheine<\/p>\n<p>Durch Herzen\u00adskr\u00e4fte Daseinsm\u00e4chte;<\/p>\n<p>Der Wel\u00adtenk\u00e4lte trotzt erstarkend<\/p>\n<p>Das See\u00adlen\u00adfeuer im Menscheninnern.<\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<p><strong>Das wahre Sein des Geistes<\/strong><\/p>\n<p><strong> und<\/strong><\/p>\n<strong> der Wel\u00adtenschein mit Daseinsmacht<br>\n<\/strong>\n<p>Zur Vor\u00adbere\u00aditung des Mantras 43 r, um einen tiefen Zugang zu erm\u00f6glichen, m\u00f6chte ich unter\u00adschiedliche Aspek\u00adte von Geist und Materie voranstellen. Die Vielzahl ergibt sich durch die sehr umfassenden und unter\u00adschiedlichen Darstel\u00adlun\u00adgen Rudolf Stein\u00aders zur wahren Natur der Materie, ihrer Entste\u00adhung und dem Ver\u00adh\u00e4lt\u00adnis von Geist und Materie. Mir liegt daran, wenig\u00adstens ver\u00adsuch\u00adsweise den weit\u00aden geisti\u00adgen Hor\u00adi\u00adzont deut\u00adlich zu machen, aus dem her\u00adaus Rudolf Stein\u00ader dieses Mantra geschrieben hat. Da sich die mod\u00aderne Quan\u00adten\u00adphysik Rudolf Stein\u00aders Aus\u00adsagen inzwis\u00adchen ann\u00e4hert, soll auch ein Vertreter dieser Natur\u00adwis\u00adsenschaft zu Wort kommen.<\/p>\n<p>Geist und <a href=\"https:\/\/anthrowiki.at\/Materie#Geist_und_Materie\" target=\"_blank\" rel=\"noopener\">Materie<\/a> ste\u00adhen nicht fremd und auch nicht unvere\u00adin\u00adbar nebeneinan\u00adder, sagt Rudolf Stein\u00ader. Der Geist durch\u00addringt die Materie, er ist \u00fcber\u00adall. Materie ist ohne den Geist nicht zu denken: \u201cWir m\u00fcssen zum Beispiel dadurch, da\u00df wir jet\u00adzt auf dem physis\u00adchen Plan mit der \u00e4u\u00dferen Materie leben, in gewis\u00adsen F\u00e4llen die F\u00e4higkeit haben, auch in der \u00e4u\u00dferen Materie um uns herum \u00fcber\u00adall den Geist wahrzunehmen. <strong>Denn Materie ist ja nur ein Trug\u00adbild, Maja, alles ist verdichteter Geist<\/strong>. So da\u00df wir f\u00fcr das gew\u00f6hn\u00adliche Leben unter den Gegen\u00adst\u00e4n\u00adden der Materie den Geist zu sp\u00fcren haben.\u201d (<a href=\"https:\/\/anthrowiki.at\/Materie#Literatur\" target=\"_blank\" rel=\"noopener\">Lit.<\/a>: <a href=\"http:\/\/fvn-archiv.net\/PDF\/GA\/GA127.pdf#page=109&amp;view=Fit\" target=\"_blank\" rel=\"noreferrer noopener\">GA 127, S. 109<\/a>, Her\u00advorhe\u00adbung A.F.)<\/p>\n<p>\u201eDer Geis\u00adtes\u00adforsch\u00ader sucht den Geist nicht nur im Men\u00adschen, son\u00addern \u00fcber\u00adall um uns herum. In allem erscheint er wie eine innere Phys\u00adiog\u00adnomie. Er ist \u00fcber\u00adall im Wel\u00adte\u00adnall aus\u00adge\u00adbre\u00adit\u00adet. <strong>Kein Men\u00adsch, kein Tier, keine Pflanze, kein Stein kann sein, ohne da\u00df der Geist die Grund\u00adlage dieses Wesens ist<\/strong>. Hier\u00adf\u00fcr gebrauche ich gerne ein Bild. Wir denken uns einen Wasser\u00adbe\u00adh\u00e4l\u00adter, in dem das Wass\u00ader allm\u00e4h\u00adlich abgek\u00fchlt wird. Dadurch m\u00f6ge etwas entste\u00adhen wie ein teil\u00adweis\u00ader Ein\u00adschlag von Eis\u00adbrock\u00aden, so da\u00df wir schwim\u00admend darin haben einige Eis\u00adbrock\u00aden. Nehmen wir nun an, irgen\u00addein Wesen habe nicht die F\u00e4higkeit, Wass\u00ader wahrzunehmen, son\u00addern nur Eis. Da w\u00fcrde eben nur aus dem Wass\u00ader her\u00adaus das Eis auf\u00adtauchen, das Wass\u00ader selb\u00adst aber w\u00fcrde dieses Wesen leug\u00adnen. \u00ab\u00dcber\u00adall ist nur Eis vorhan\u00adden, Wass\u00ader aber nicht\u00bb, w\u00fcrde dieses Wesen&nbsp;sagen.<\/p>\n<p>\u00c4hn\u00adlich ver\u00adhal\u00adten sich nun die Men\u00adschen zu Geist und Stoff. So wie in unserem Bilde das Eis aus dem Wass\u00ader sich ver\u00adh\u00e4rtet, so entste\u00adht die Materie aus dem Urspr\u00fcnglichen, aus dem Geist. Materie ist nichts anderes als verdichteter Geist. Sie taucht f\u00fcr den Sehen\u00adden auf aus dem Geist, dage\u00adgen f\u00fcr den, der nicht sehen kann, aus dem Nichts. Alles im Wel\u00adtenraum ist verdichteter Geist. Wenn nun der Mate\u00adri\u00adal\u00adist kommt und sagt: \u00abDas, was du Geist nennst, ist nicht vorhan\u00adden\u00bb, so ste\u00adht es mit sein\u00ader Logik schlecht, denn er d\u00fcrfte eigentlich nur zugeben, da\u00df er den Geist nicht wahrnehmen k\u00f6nne.\u201d (<a href=\"https:\/\/anthrowiki.at\/Materie#Literatur\" target=\"_blank\" rel=\"noopener\">Lit.<\/a>: <a href=\"http:\/\/fvn-archiv.net\/PDF\/GA\/GA057.pdf#page=11&amp;view=Fit\" target=\"_blank\" rel=\"noreferrer noopener\">GA 57, S. 11f<\/a>, Her\u00advorhe\u00adbung A.F.)<\/p>\n<p>Rudolf Stein\u00ader sieht im Men\u00adschen die Ursache f\u00fcr das Verge\u00adhen des Stoffes und auch f\u00fcr dessen Bil\u00addung: \u201eIndem der Men\u00adsch ein Han\u00addel\u00adnder ist, so, da\u00df eigentlich der Stoff fortw\u00e4hrend \u00fcber\u00adwun\u00adden wird. Und was ent\u00adfal\u00adtet sich im Men\u00adschen, indem er sich als freies Wesen in das reine Denken, das aber eigentlich wil\u00adlens\u00adm\u00e4\u00dfiger Natur ist, hineinen\u00adtwick\u00adelt? Es entste\u00adht der Stoff. Wir sehen hinein in Stof\u00adfentste\u00adhung. <strong>Wir tra\u00adgen selb\u00adst in uns das\u00adjenige, was den Stoff entste\u00adhen macht: unseren Kopf; und wir tra\u00adgen in uns das, was den Stoff ver\u00adnichtet, wo wir es sehen k\u00f6n\u00adnen, wie der Stoff ver\u00adnichtet wird: unseren Gliedma\u00dfen\u2011, unseren Stof\u00adfwech\u00adselor\u00adgan\u00adis\u00admus<\/strong>.\u201d (<a href=\"https:\/\/anthrowiki.at\/Materie#Literatur\" target=\"_blank\" rel=\"noopener\">Lit.<\/a>:<a href=\"http:\/\/fvn-archiv.net\/PDF\/GA\/GA202.pdf#page=211&amp;view=Fit\" target=\"_blank\" rel=\"noreferrer noopener\"> GA 202, S. 211<\/a>, Her\u00advorhe\u00adbung A.F.)<\/p>\n<p>Da heute auch Physik\u00ader der Quan\u00adten\u00adphysik zu ganz \u00e4hn\u00adlichen Anschau\u00adun\u00adgen wie Rudolf Stein\u00ader kom\u00admen, soll hier auch der Physik\u00ader <a title=\"Hans-Peter D\u00fcrr\" href=\"https:\/\/anthrowiki.at\/Hans-Peter_D%C3%BCrr\" target=\"_blank\" rel=\"noopener\">Hans-Peter D\u00fcrr<\/a> (1929\u20132014), zitiert wer\u00adden: \u201cEs gibt keine Dinge, es gibt nur Form und Gestaltver\u00e4n\u00adderung: <strong>Die Materie ist nicht aus Materie zusam\u00admenge\u00adset\u00adzt, son\u00addern aus reinen Gestaltwe\u00adsen und Poten\u00adtial\u00adit\u00e4ten<\/strong>. Das ist wie beim Geist.\u201d (<a href=\"https:\/\/anthrowiki.at\/Materie#Literatur\" target=\"_blank\" rel=\"noopener\">Lit.<\/a>: D\u00fcrr&nbsp;1998)<\/p>\n<p>An ander\u00ader Stelle sagt Hans-Peter D\u00fcrr: \u201eIm Grunde gibt es Materie gar nicht. Jeden\u00adfalls nicht im gel\u00e4u\u00adfi\u00adgen Sinne. Es gibt nur ein Beziehungs\u00adge\u00adf\u00fcge, st\u00e4ndi\u00adgen Wan\u00addel, Lebendigkeit. Wir tun uns schw\u00ader, uns dies vorzustellen. Prim\u00e4r existiert nur Zusam\u00admen\u00adhang, das Verbindende ohne materielle Grund\u00adlage. Wir k\u00f6n\u00adnten es auch Geist nen\u00adnen. Etwas, was wir nur spon\u00adtan erleben und nicht greifen k\u00f6n\u00adnen. <strong>Materie und Energie treten erst sekund\u00e4r in Erschei\u00adn\u00adung \u2014 gewis\u00adser\u00adma\u00dfen als geronnen\u00ader, erstar\u00adrter Geist<\/strong>. Nach Albert Ein\u00adstein ist Materie nur eine verd\u00fcn\u00adnte Form der Energie. Ihr Unter\u00adgrund jedoch ist nicht eine noch ver\u00adfein\u00aderte Energie, son\u00addern etwas ganz Ander\u00adsar\u00adtiges, eben Lebendigkeit. Wir k\u00f6n\u00adnen sie etwa mit der Soft\u00adware in einem Com\u00adput\u00ader ver\u00adgle\u00adichen.\u201d (Hans-Peter D\u00fcrr: Inter\u00adview im <a title=\"wikipedia:P.M. Magazin\" href=\"https:\/\/de.wikipedia.org\/wiki\/P.M._Magazin\" target=\"_blank\" rel=\"noopener\">P.M. Mag\u00ada\u00adzin<\/a> (Mai 2007) <a href=\"http:\/\/www.pm-magazin.de\/a\/am-anfang-war-der-quantengeist\" target=\"_blank\" rel=\"noreferrer noopener\">Am Anfang war der Quan\u00adtengeist<\/a>, Her\u00advorhe\u00adbung A.F.)<\/p>\n<p>Aus der Per\u00adspek\u00adtive des Geistes betra\u00adchtet beschreibt Rudolf Stein\u00ader die Ursache f\u00fcr die Entste\u00adhung von Materie fol\u00adgen\u00adder\u00adma\u00dfen: \u201cSehen Sie, wenn n\u00e4m\u00adlich ein Proze\u00df im Wel\u00adte\u00adnall fort\u00adgeschrit\u00adten ist bis zur Form, die noch ganz im Geistig-Seel\u00adis\u00adchen ist, die noch keine Raumes\u00adform ist, wenn der Proze\u00df fort\u00adgeschrit\u00adten ist bis zu dieser \u00fcbersinnlichen Form, dann ist der n\u00e4ch\u00adste Schritt nur noch m\u00f6glich dadurch, da\u00df die Form als solche zer\u00adbricht. Und das ist n\u00e4m\u00adlich das, was sich dem okkul\u00adten Anblick dar\u00adbi\u00adetet: Wenn gewisse For\u00admen, die unter dem Ein\u00adflu\u00df der Geis\u00adter der Form geschaf\u00adfen sind, sich bis zu einem gewis\u00adsen Zus\u00adtand entwick\u00adelt haben, dann zer\u00adbrechen die For\u00admen. Und wenn Sie nun ins Auge fassen zer\u00adbroch\u00adene For\u00admen, etwas, was also dadurch entste\u00adht, da\u00df For\u00admen, die noch \u00fcbersinnlich sind, zer\u00adbrechen, dann haben Sie den \u00dcber\u00adgang von dem \u00dcbersinnlichen in das Sinnliche des Raumes. <strong>Und das, was zer\u00adbroch\u00adene Form ist, das ist Materie<\/strong>. \u2026 Materie ist ein Tr\u00fcm\u00admer\u00adhaufen des Geistes. Es ist au\u00dferor\u00addentlich wichtig, da\u00df man ger\u00adade diese Def\u00adi\u00adn\u00adi\u00adtion ins Auge fa\u00dft, da\u00df Materie ein Tr\u00fcm\u00admer\u00adhaufen des Geistes ist. Materie ist also in Wirk\u00adlichkeit Geist, aber zer\u00adbroch\u00aden\u00ader Geist.\u201d (<a href=\"https:\/\/anthrowiki.at\/Materie#Literatur\" target=\"_blank\" rel=\"noopener\">Lit.<\/a>: <a href=\"http:\/\/fvn-archiv.net\/PDF\/GA\/GA134.pdf#page=72&amp;view=Fit\" target=\"_blank\" rel=\"noreferrer noopener\">GA 134, S. 72ff<\/a>, Her\u00advorhe\u00adbung A.F.)<\/p>\n<p>Wenn Materie eigentlich Maya, Schein ist, was ist sie dann wirk\u00adlich? Dazu sagt Rudolf Stein\u00ader: \u201cIn dem Satze: <strong>Materie ist gewobenes Licht<\/strong>, Seel\u00adis\u00adches ist in irgen\u00addein\u00ader Weise verd\u00fcn\u00adnte Liebe -, liegen die Schl\u00fcs\u00adsel f\u00fcr unz\u00e4h\u00adlige Geheimnisse des Erden\u00adda\u00adseins. Die gel\u00adten aber nur f\u00fcr das Erden\u00adda\u00adsein und f\u00fcr kein anderes Gebi\u00adet des Wel\u00adtenda\u00adseins.\u201d (<a href=\"https:\/\/anthrowiki.at\/Materie#Literatur\" target=\"_blank\" rel=\"noopener\">Lit.<\/a>: <a href=\"http:\/\/fvn-archiv.net\/PDF\/GA\/GA120.pdf#page=202&amp;view=Fit\" target=\"_blank\" rel=\"noreferrer noopener\">GA 120, S. 202<\/a>, Her\u00advorhe\u00adbung A.F.)<\/p>\n<p>\u201cEs gibt wirk\u00adlich einen f\u00fcr hellse\u00adherische Forschung erre\u00adich\u00adbaren Aufl\u00f6\u00adsungszu\u00ads\u00adtand aller Materie, wo sich alle Materie in einem dabei Gle\u00adichen zeigt; nur ist das, was da auftritt, nicht mehr Materie, son\u00addern etwas, was jen\u00adseits aller spezial\u00adisierten Mate\u00adrien liegt, die uns umgeben. Und jede einzelne Materie stellt sich dann dar als ein aus dieser Grund\u00adma\u00adterie \u2014 es ist ja keine Materie mehr \u2014 Kon\u00adden\u00adsiertes, Verdichtetes, ob Sie Gold, Sil\u00adber oder was immer f\u00fcr eine Materie haben. Es gibt ein Grundwe\u00adsen unseres materiellen Erden\u00adseins, von dem alles Materielle nur durch Verdich\u00adtung zus\u00adtande gekom\u00admen ist. Und auf die Frage: Was ist das f\u00fcr eine Grund\u00adma\u00adterie unseres Erden\u00adda\u00adseins?- antwortet die Geis\u00adteswis\u00adsenschaft: <strong>Jede Materie auf der Erde ist kon\u00adden\u00adsiertes Licht<\/strong>! Es gibt nichts im materiellen Dasein, was etwas anderes w\u00e4re als in irgen\u00addein\u00ader Form verdichtetes Licht. \u2026 Wo Sie hin\u00adgreifen und eine Materie anf\u00fchlen, da haben Sie \u00fcber\u00adall kon\u00adden\u00adsiertes, zusam\u00admengepre\u00dftes Licht. Materie ist ihrem Wesen nach Licht.\u201d (<a href=\"https:\/\/anthrowiki.at\/Materie#Literatur\" target=\"_blank\" rel=\"noopener\">Lit.<\/a>: <a href=\"http:\/\/fvn-archiv.net\/PDF\/GA\/GA120.pdf#page=192&amp;view=Fit\" target=\"_blank\" rel=\"noreferrer noopener\">GA 120, S. 192<\/a>, Her\u00advorhe\u00adbung A.F.)<\/p>\n<p>Wer den Geist hin\u00adter der Materie schauen will, muss einen Ein\u00adwei\u00adhungsweg gehen, denn die Materie ist nicht nur Licht, son\u00addern auch die Welt der Asur\u00adas, der D\u00e4mo\u00adnen und der Fin\u00adster\u00adn\u00adis, Ahri\u00admans Reich, wie Rudolf Stein\u00ader sagt: \u201cDer\u00adjenige aber, der in die Ein\u00adwei\u00adhung hineinkommt und hell\u00adsichtig wird, bei dem bleibt das nicht so, dem ste\u00adht nicht die \u00e4u\u00dfere Materie gegen\u00fcber. Die ist als solche Maya. Eine Real\u00adit\u00e4t ist sie nur f\u00fcr den, der eben sein\u00ader eige\u00adnen inneren Werkzeuge sich bedi\u00adent. Was tritt an die Stelle der Materie? Das tritt uns ja ent\u00adge\u00adgen, wenn wir uns die alte Ein\u00adwei\u00adhung vor Augen f\u00fchren. W\u00e4hrend dem Men\u00adschen im All\u00adt\u00adag die Materie, \u2026 gegen\u00fcber\u00adste\u00adht, ste\u00adht der Seele, die sich durch \u2026 die Ein\u00adwei\u00adhung hineinen\u00adtwick\u00adelt, die Welt der Asur\u00adas, die Welt des D\u00e4monis\u00adchen gegen\u00fcber, gegen die er zu k\u00e4mpfen hat. <strong>Die Materie ist das, was Wider\u00adstand leis\u00adtet; die Asur\u00adas, die M\u00e4chte der Fin\u00adster\u00adn\u00adis<\/strong>, die wer\u00adden Feinde. Aber das alles ist eigentlich nur im Anklang, da blickt sozusagen etwas aus dem Seel\u00adis\u00adchen here\u00adin, wir begin\u00adnen das Seel\u00adis\u00adche zu f\u00fchlen. Dann erst wird dieses Seel\u00adis\u00adche spir\u00adituell sein\u00ader selb\u00adst gewahr, wo es in Kampf tritt gegen die D\u00e4mo\u00adnen, gegen die Asuras.<\/p>\n<p>In unser\u00ader Sprache w\u00fcr\u00adden wir diesen Kampf, der aber nur wie im kleinen uns ent\u00adge\u00adgen\u00adtritt, als etwas beze\u00adich\u00adnen, was als Geis\u00adter sicht\u00adbar wird, wenn die Materie in ihrer Geistigkeit erscheint. Es tritt uns da eben im kleinen das ent\u00adge\u00adgen, was wir als den Kampf der Seele mit dem Ahri\u00adman ken\u00adnen, wenn sie zur Ein\u00adwei\u00adhung kommt. Aber indem wir das auf\u00adfassen als solch einen Kampf, ste\u00adhen wir ganz im Seel\u00adis\u00adchen drin\u00adnen. Dann w\u00e4chst das, was fr\u00fcher nur die materiellen Geis\u00adter waren, ins Riesen\u00adgro\u00dfe her\u00adan, der m\u00e4chtige Feind ste\u00adht der Seele gegen\u00fcber. Da ste\u00adht Seel\u00adis\u00adches gegen\u00fcber Seel\u00adis\u00adchem, da ste\u00adht der indi\u00advidu\u00adellen Seele im weit\u00aden Weltall Ahri\u00admans Reich gegen\u00fcber.\u201d (<a href=\"https:\/\/anthrowiki.at\/Materie#Literatur\" target=\"_blank\" rel=\"noopener\">Lit.<\/a>: <a href=\"http:\/\/fvn-archiv.net\/PDF\/GA\/GA142.pdf#page=97&amp;view=Fit\" target=\"_blank\" rel=\"noreferrer noopener\">GA 142, S. 97<\/a>, Her\u00advorhe\u00adbung A.F.)<\/p>\n<h4><strong>Seelenfeuer<\/strong><\/h4>\n<p>Was es mit dem See\u00adlen\u00adfeuer auf sich hat, wird uns in der Geschichte des <a href=\"https:\/\/anthrowiki.at\/Brennender_Dornbusch\" target=\"_blank\" rel=\"noopener\">bren\u00adnen\u00adden Dorn\u00adbusches<\/a> (<a title=\"Altes Testament\" href=\"https:\/\/anthrowiki.at\/Altes_Testament\" target=\"_blank\" rel=\"noopener\">Alten Tes\u00adta\u00adments<\/a> (<a title=\"wikipedia:Exodus (Bibel)\" href=\"https:\/\/de.wikipedia.org\/wiki\/Exodus_(Bibel)\" target=\"_blank\" rel=\"noopener\">2. Mose<\/a> 3,2&nbsp;<small title=\"Rev. Elberfelder bei www.bibleserver.com\"><a href=\"https:\/\/www.bibleserver.com\/ELB\/2+Mos3%2C2\" target=\"_blank\" rel=\"noreferrer noopener\">ELB<\/a><\/small>) ein\u00addrucksvoll geschildert. Rudolf Stein\u00ader sagt \u00fcber diese Begeg\u00adnung des Mose mit Jahve fol\u00adgen\u00addes: \u201eSo schauen wir zur\u00fcck auf das Alte Tes\u00adta\u00adment und fra\u00adgen uns : Wen verehrt das althe\u00adbr\u00e4is\u00adche Volk in Wirk\u00adlichkeit? Wer ist der Gott des alten hebr\u00e4is\u00adchen Volkes? \u2014 Die Ange\u00adh\u00f6ri\u00adgen der hebr\u00e4is\u00adchen Mys\u00adte\u00adrien haben es gewu\u00dft: den Chris\u00adtus haben sie verehrt; den Chris\u00adtus haben sie gese\u00adhen in dem, der sprach das Wort: \u00abSage meinem Volke: Ich bin der Ich-bin.\u00bb \u2014 Aber wenn auch alles das nicht bekan\u00adnt w\u00e4re, die Tat\u00adsache, da\u00df sich inner\u00adhalb unseres Men\u00adschheit\u00adszyk\u00adlus der Gott im Feuer ank\u00fcndigt, w\u00e4re f\u00fcr den, der hinein\u00adschaut in die tiefen Geheimnisse der Natur, ma\u00dfgebend genug, um das zu erken\u00adnen, da\u00df die Got\u00adtheit des bren\u00adnen\u00adden Dorn\u00adbusches und die Got\u00adtheit, die auf dem Sinai sich ank\u00fcndigte, dieselbe ist, die aus geisti\u00adgen H\u00f6hen her\u00adabkommt, um das Mys\u00adteri\u00adum von Gol\u00adgatha zu vol\u00adlziehen durch den Her\u00adab\u00adstieg in den men\u00adschlichen Leib. <strong>Denn es beste\u00adht ein geheimnisvoller Zusam\u00admen\u00adhang zwis\u00adchen dem Feuer, das drau\u00dfen durch die Ele\u00admente der Natur entz\u00fcn\u00addet wird und dem, was als W\u00e4rme durch unser Blut pulsiert<\/strong>. Oft wurde schon betont in unser\u00ader Geis\u00adteswis\u00adsenschaft, der Men\u00adsch sei ein Mikrokos\u00admos, der sich gegen\u00fcber\u00adstellt der gro\u00dfen Welt, dem Makrokos\u00admos. Es mu\u00df daher, wenn wir in richtiger Weise zuse\u00adhen, das, was im Men\u00adschen an inneren Vorg\u00e4n\u00adgen ist, entsprechen \u00e4u\u00dferen Vorg\u00e4n\u00adgen im Uni\u00adver\u00adsum. Zu jedem inneren Vor\u00adgang m\u00fcssen wir den entsprechen\u00adden \u00e4u\u00dferen Vor\u00adgang find\u00aden k\u00f6n\u00adnen.\u201d (<a href=\"https:\/\/anthrowiki.at\/Brennender_Dornbusch#Literatur\" target=\"_blank\" rel=\"noopener\">Lit.<\/a>:<a href=\"http:\/\/fvn-archiv.net\/PDF\/GA\/GA109.pdf#page=96&amp;view=Fit\" target=\"_blank\" rel=\"noreferrer noopener\"> GA 109, S. 96ff<\/a>, Her\u00advorhe\u00adbung A.F.)<\/p>\n<p>Wenn der Men\u00adsch f\u00e4hig wird, mehr zu sehen als nur die materielle Welt, dann tritt er in die <a href=\"https:\/\/anthrowiki.at\/Elementarische_Welt\" target=\"_blank\" rel=\"noopener\">Ele\u00admen\u00adtarische Welt<\/a> ein. Hier spricht Rudolf Stein\u00ader auch direkt vom See\u00adlen\u00adfeuer: \u201cDas Feuer des ele\u00admen\u00adtarischen Lebens l\u00e4\u00dft sich schon leichter beschreiben, denn es ist ver\u00adwandt mit dem, was der Men\u00adsch als innere See\u00adlen\u00adw\u00e4rme ken\u00adnt, jenes eigen\u00adt\u00fcm\u00adliche Gef\u00fchl von W\u00e4rme, welche man zum Beispiel wahrn\u00adimmt, wenn man mit einem geliebten Men\u00adschen zusam\u00admen ist. Was sich da in die Seele ergie\u00dft an W\u00e4rme, das Ergl\u00fchen in Begeis\u00adterung oder Freude, das mu\u00df man nat\u00fcr\u00adlich unter\u00adschei\u00adden von dem gew\u00f6hn\u00adlichen Feuer, das die Fin\u00adger ver\u00adbren\u00adnt, wenn man hin\u00adlangt. Auch im gew\u00f6hn\u00adlichen Leben f\u00fchlt der Men\u00adsch, da\u00df das physis\u00adche Feuer eine Art Gle\u00adich\u00adnis dieses <strong>See\u00adlen\u00adfeuers<\/strong> ist.\u201d (<a href=\"https:\/\/anthrowiki.at\/Elementarische_Welt#Literatur\" target=\"_blank\" rel=\"noopener\">Lit.<\/a>:<a href=\"http:\/\/fvn-archiv.net\/PDF\/GA\/GA119.pdf#page=156&amp;view=Fit\" target=\"_blank\" rel=\"noreferrer noopener\"> GA 119, S. 156ff<\/a>, Her\u00advorhe\u00adbung A.F.)<\/p>\n<h4><strong>Das Mantra 43 r ist der Abschluss eines vierstufigen Feuer-Prozesses<\/strong><\/h4>\n<p>Die Mantren <a href=\"https:\/\/www.stellamaris-seelenkalender.de\/?page_id=1580\">40 o<\/a>, <a href=\"https:\/\/www.stellamaris-seelenkalender.de\/?page_id=1603\">41 p<\/a>, <a href=\"https:\/\/www.stellamaris-seelenkalender.de\/?page_id=1616\">42 q<\/a> und 43 r verbindet ein Feuer\u00adprozess. Im Mantra 40 o kommt des Wel\u00adtenwortes Feuerkraft aus Herzens Liebe\u00adwel\u00adten. Die Liebe\u00adwel\u00adten sind keine irdis\u00adchen Wel\u00adten, son\u00addern himm\u00adlis\u00adche. Die Feuerkraft des Wel\u00adtenwortes entstammt dem Him\u00admel. Sie kommt auf die Erde, um den leeren Wahn der Eigen\u00adheit\u00aden zu erf\u00fcllen. Sie zeigt sich hier als w\u00e4ss\u00adrig. Sie erf\u00fcllt, sie flie\u00dft eher hinein als dass sie dort bren\u00adnt. Im Mantra 41 p ent\u00adflammt die Schaf\u00adfens\u00admacht der Seele die G\u00f6t\u00adterkr\u00e4fte zu rechtem Wirken. Hier begin\u00adnt eine Inter\u00adak\u00adtion ver\u00adschieden\u00ader Kr\u00e4fte, die etwas Neues erschafft. Dieses Neue ist das Ent\u00adflam\u00admen, das Feuer auf seel\u00adis\u00adch\u00ader Ebene, das erschafft und nicht ver\u00adnichtet. Es wird durch die Seele entz\u00fcn\u00addet. Doch zun\u00e4chst tritt das Feuer nur als Herzensw\u00e4rme, als Glut im Mantra 42 q, in Erschei\u00adn\u00adung \u2014 als Offen\u00adbarung der eige\u00adnen Kraft. Erst im Mantra 43 r bren\u00adnt das Feuer tat\u00ads\u00e4ch\u00adlich. Das See\u00adlen\u00adfeuer im Men\u00adschenin\u00adnern trotzt der Wel\u00adtenk\u00e4lte, nach\u00addem des Geistes wahres Sein erwarmt ist.<\/p>\n<p>In einem vier\u00adstu\u00adfi\u00adgen Prozess kommt das Feuer vom Him\u00admel im Men\u00adschenin\u00adnern auf der Erde an. Es trans\u00adformiert sich dabei absteigend durch die vier Wesens\u00adglieder: Die Feuerkraft des Wel\u00adtenwortes zeigt Ich-Qual\u00adit\u00e4t. Das Ent\u00adflam\u00admen der G\u00f6t\u00adterkr\u00e4fte durch die Schaf\u00adfens\u00admacht der Seele beschreibt die astrale Ebene. Herzensw\u00e4rme ist ausstrahlende \u00e4therische W\u00e4rme. Das See\u00adlen\u00adfeuer im Men\u00adschenin\u00adnern wird durch das Stof\u00adfwech\u00adselfeuer, dem Ver\u00adbren\u00adnen irdis\u00adch\u00ader Stoffe, m\u00f6glich gemacht \u2014 die physis\u00adche&nbsp;Ebene.<\/p>\n<h4><strong>Was beschreibt das Mantra 43&nbsp;r?<\/strong><\/h4>\n<p>Das Mantra 43 r ist das dritte Mantra in Folge, das in der neu\u00adtralen drit\u00adten Per\u00adson geschrieben ist. Wieder han\u00addelt es sich um einen Prozess, der unab\u00adh\u00e4ngig von der bewussten Mitwirkung des Men\u00adschen ver\u00adl\u00e4uft, auf dessen Ergeb\u00adnisse wir f\u00fcr unser Leben angewiesen sind.<\/p>\n<p>Das Mantra hat einen drei\u00adgliedri\u00adgen Auf\u00adbau. Jew\u00adeils nach zwei Zeilen ste\u00adht ein Semi\u00adkolon, sodass das sech\u00adszeilige Mantra in drei Abschnitte unterteilt wird, die nebeneinan\u00adder\u00adste\u00adhen. Die ersten bei\u00adden Zeilen benen\u00adnen einen Sachver\u00adhalt, die zwei n\u00e4ch\u00adsten beschreiben den dadurch zus\u00adtande kom\u00admenden Prozess und die let\u00adzten zwei einen weit\u00aderen Prozess, der die Reak\u00adtion auf den ersten sein k\u00f6nnte.<\/p>\n<p>Die ersten zwei Zeilen:<\/p>\n<p>Das wahre Sein des Geistes erwarmt. Es wird nicht von au\u00dfen erw\u00e4rmt, es gewin\u00adnt die W\u00e4rme aus sich selb\u00adst. Das Erw\u00e4r\u00admen scheint mit dem Ort zusam\u00admen\u00adzuh\u00e4n\u00adgen, an dem sich der Geist befind\u00adet. Es hei\u00dft: \u201cIn win\u00adter\u00adlichen Tiefen erwarmt \u2026\u201d \u2014 somit find\u00adet diese Erw\u00e4r\u00admung \u201cin win\u00adter\u00adlichen Tiefen\u201d statt. Was ist mit den \u201cwin\u00adter\u00adlichen Tiefen\u201d gemeint?<\/p>\n<p>Sehe ich den Jahreskreis als Bild vor mir, mit den Jahreszeit\u00aden als vier mit dem Kreis-Ort ver\u00adbun\u00adde\u00adnen Qual\u00adit\u00e4ten, so ist der Win\u00adter das Unten, der Som\u00admer das Oben, w\u00e4hrend Fr\u00fch\u00adling den Auf\u00adstieg und Herb\u00adst den Abstieg darstellen. Der Jahreskreis als dieses Rad zeigt den Win\u00adter also als Punkt des Still\u00adstandes, des zur Ruhe-kom\u00admens. Ein Tech\u00adniker beschreibt das Zus\u00adtandekom\u00admen dieses Still\u00adstands-Punk\u00adtes so: Dem schwin\u00adgen\u00adden Pen\u00addel wider\u00adf\u00e4hrt real Still\u00adstand in jedem der bei\u00adden Umkehrpunk\u00adte des Hin und des Her in der Schwingungsebene. Dem wogenge\u00adtra\u00adge\u00adnen Wassertropfen wider\u00adf\u00e4hrt real Still\u00adstand in jedem der bei\u00adden Umkehrpunk\u00adte des Auf und des Ab in der Ebene der Fortschre\u00aditung der Welle. So auch den math\u00ade\u00adma\u00adtis\u00adchen Punk\u00adten des Max\u00adi\u00admums und des Min\u00adi\u00admums ein\u00ader lin\u00adearen Sinuskurve. Insofern, als ein fes\u00adter Punkt auf einem vor\u00adw\u00e4rt\u00adsrol\u00adlen\u00adden Rad \u2014 etwa der Nip\u00adpel des Ven\u00adtils am Reifen eines Fahrrads \u2014 beobachtet wird, also die Fort-Bewe\u00adgung beobachtet wird, die resul\u00adtiert aus Drehung und Eilen \u2014 gewahrt die Aufmerk\u00adsamkeit eine Zyk\u00adloide, wie die Zeich\u00adnung zeigt. Wenn die schwarze Punk\u00adte-Lin\u00adie, die das Ven\u00adtil beschreibt, f\u00fcr einen Moment auf der gr\u00fc\u00adnen Boden-Lin\u00adie liegt, erscheint der Punkt des Stillstandes.<\/p>\n<p><img decoding=\"async\" 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alt><\/p>\n<p>In der Tat wird in Skan\u00addi\u00adnavien und vorchristlich auch im ger\u00adman\u00adis\u00adchen Sprachraum der Jahres\u00adlauf im Bild des Jul\u00adrades dargestellt. In den Tiefwin\u00adterta\u00adgen durfte kein Rad gedreht, kein Spin\u00adnrad und keine Spin\u00addel benutzt wer\u00adden, denn das w\u00fcrde Ungl\u00fcck brin\u00adgen. Vielle\u00adicht beruht diese Tra\u00addi\u00adtion auf dem Erleben der Wellen bei ein\u00ader Boots\u00adfahrt, denn der Ruhe-Umkehrpunkt des Hoch-Tief im st\u00e4ndi\u00adgen Wech\u00adsel\u00adrhyth\u00admus macht seekrankt.<\/p>\n<p>Auch der Begriff \u201cWin\u00adter\u201d sug\u00adgeriert den Still\u00adstand, denn in Frost und Eis erstar\u00adrt das Leben. Rudolf Stein\u00ader sagt, dass an der Jahreszeit des Win\u00adters das Ich studiert wer\u00adden kon\u00adnte. (Sie Blog <a href=\"https:\/\/www.stellamaris-seelenkalender.de\/?page_id=1616\">42 q<\/a>:<\/p>\nWin\u00adter\u00addunkel \u2014 die Jahreszeit\u00aden-Worte im See\u00adlenkalen\u00adder) Dieser Moment des Still\u00adstandes und der Umkehr scheint mir das Beson\u00addere des Ichs tre\u00adf\u00adfend zu verdeut\u00adlichen \u2014 ist es doch die Auf\u00adgabe des Ichs, die unteren, verg\u00e4nglichen Wesens\u00adglieder (Astralleib, \u00c4ther\u00adleib und physis\u00adch\u00ader Leib) in die oberen, geisti\u00adgen Wesens\u00adglieder (Geist\u00adselb\u00adst, Lebens\u00adgeist, Geist\u00admen\u00adsch) umzuar\u00adbeit\u00aden.\n<p>Der Still\u00adstand im Tiefwin\u00adter ist nur ein schein\u00adbar\u00ader. Das Jahres\u00adrad bleibt nie wirk\u00adlich ste\u00adhen. In der Woche 43 r sind die Tage schon merk\u00adlich l\u00e4nger. Das Leben bere\u00adit\u00adet sich ganz langsam vor, zur\u00fcck zu kom\u00admen. Der Geist erwarmt, weil f\u00fcr ihn eine neue Phase der Aktiv\u00adit\u00e4t beginnt.<\/p>\n<p>Und was ist das wahre Sein des Geistes? Warum wird nicht ein\u00adfach nur vom Geist gesprochen, der sich erwarmt? Der Geist als rein\u00ader, k\u00f6r\u00adper\u00adlos\u00ader Geist ist ger\u00adade nicht physisch. Doch das Sein des Geistes umgreift den k\u00f6r\u00adper\u00adlosen Zus\u00adtand sowie auch den materiege\u00adwor\u00adde\u00adnen. Erwarmt sich das wahre Sein, kommt Bewe\u00adgung in den gegen\u00adw\u00e4r\u00adti\u00adgen Zus\u00adtand und die Trans\u00adfor\u00adma\u00adtion von dem einen Zus\u00adtand in den anderen beginnt.<\/p>\n<p>Das zweite Zeilenpaar:<\/p>\n<p>Es, das erwarmte, wahre Sein des Geistes, gibt dem Wel\u00adtenschein Daseins\u00admacht. Das bedeutet, dass das, was wir als Real\u00adit\u00e4t wahrnehmen, entste\u00adht \u2014 Materie wird gebildet. Den Wel\u00adtenschein ver\u00adste\u00adhe ich als eine Umschrei\u00adbung der Maya, der gro\u00dfen T\u00e4uschung, die die physis\u00adche Real\u00adit\u00e4t als die einzig wahre hin\u00adstellt und den Geist als dahin\u00adter\u00adste\u00adhende Ursache ignori\u00adert. Die physis\u00adche Real\u00adit\u00e4t ist unter diesem Gesicht\u00adspunkt Schein, eine Schein\u00adre\u00adal\u00adit\u00e4t, denn der Geist ist die wahre Real\u00adit\u00e4t. Doch der Wel\u00adtenschein erh\u00e4lt Daseins\u00admacht \u2014 er wird Wirk\u00adlichkeit als Physis. Vorher, ohne die Daseins\u00admacht war der Wel\u00adtenschein nur in der \u00e4therischen Welt exis\u00adtent \u2014 noch nicht physisch.<\/p>\n<p>Noch genauer betra\u00adchtet spricht das Mantra nicht nur von ein\u00ader Daseins\u00admacht, son\u00addern von mehreren \u2014 von Daseins\u00adm\u00e4cht\u00aden. Das erwarmte, wahre Sein des Geistes gibt dem Wel\u00adtenschein Daseins\u00adm\u00e4chte. Der Wel\u00adtenschein wird zum einen eine vielschichtige Real\u00adit\u00e4t, wie wir sie physikalisch, chemisch und so weit\u00ader nach Ma\u00df, Zahl und Gewicht ken\u00adnen. Zum anderen erh\u00e4lt der Wel\u00adtenschein eine (nach mein\u00ader Ansicht) zweifache Macht des Daseins. Der Geist gibt dem Wel\u00adtenschein nicht nur durch Verdich\u00adtung Dasein, son\u00addern bere\u00adit\u00adet gle\u00adichzeit\u00adig den Prozess der Wieder-Vergeis\u00adti\u00adgung vor, indem der Geist sel\u00adber hin\u00adter bzw. in aller Materie zu find\u00aden&nbsp;ist.<\/p>\n<p>Das wahre Sein des Geistes gibt durch Herzen\u00adskr\u00e4fte dem Wel\u00adtenschein diese vield\u00adimen\u00adsion\u00adalen Daseins\u00adm\u00e4chte. Ja, wessen Herz ist denn beteiligt \u2014 und welche Kr\u00e4fte des Herzens k\u00f6n\u00adnen so Gewaltiges bewirken? Nicht nur die Daseins\u00adm\u00e4chte sind mehrere, auch die Herzen\u00adskr\u00e4fte sind min\u00addestens zwei. Im See\u00adlenkalen\u00adder gibt es sieben Herz-Worte (Sie Blog <a href=\"https:\/\/www.stellamaris-seelenkalender.de\/?page_id=1603\">41 p<\/a>: Sieben Herz-Worte im See\u00adlenkalen\u00adder). Erst das siebte Herz-Wort ist das Men\u00adschen\u00adherz (48 w) \u2014 die vorheri\u00adgen wer\u00adden nicht n\u00e4her benan\u00adnt. In diesen sechs Herz-Worten kann ein gro\u00dfes, g\u00f6t\u00adtlich\u00ades Herz erah\u00adnt wer\u00adden mit je einem Herz-Wort f\u00fcr die vier \u201cHerzkam\u00admern\u201d, eines f\u00fcr die \u201cEin\u00adbet\u00adtung\u201d und eines f\u00fcr das \u201cInnen\u00adleben\u201d des Herzens. Die Herzen\u00adskr\u00e4fte sind das sech\u00adste Herz-Wort. Sie sind dieses \u201cInnen\u00adleben\u201d, die durch das Herz str\u00f6\u00admenden zwei Butkreis\u00adl\u00e4ufe. Der K\u00f6r\u00adp\u00ader-Kreis\u00adlauf trans\u00adportiert das Leben spendende sauer\u00adstof\u00adfre\u00adiche Blut in die Periph\u00aderie des K\u00f6r\u00adpers, der Lun\u00adgen-Kreis\u00adlauf das mit Kohlen\u00addiox\u00adid angere\u00adicherte Blut zur Lunge. Let\u00adzteres ist Grund\u00adlage unseres Bewusst\u00adseins durch latente Abster\u00adbevorg\u00e4nge. Die im Herzen sich begeg\u00adnen\u00adden Kr\u00e4fte, \u2014 die Herzen\u00adskr\u00e4fte \u2014 sind es, die Leben erschaf\u00adfen und Geist durch Bewusst\u00adsein her\u00advor\u00adbrin\u00adgen\u00adden. Sie geben dem Wel\u00adtenschein die Macht, eben\u00adso auf zweifache Weise da zu sein \u2014 als Daseinsm\u00e4chte.<\/p>\n<p>Diese Zeilen k\u00f6n\u00adnen nicht nur makrokos\u00admisch, son\u00addern auch mikrokos\u00admisch gele\u00adsen wer\u00adden. Auch der Men\u00adsch besitzt die Macht zu erschaf\u00adfen. Zwar wird im Mantra kein bewusster Ich-Sprech\u00ader genan\u00adnt, doch deuten die Herzen\u00adskr\u00e4fte darauf hin, dass der Men\u00adsch sehr wohl beteiligt ist an diesem Prozess sein\u00ader Real\u00adit\u00e4t\u00adser\u00adschaf\u00adfung. Ein mod\u00adern\u00ader Aus\u00addruck f\u00fcr dieses Erschaf\u00adfen lautet Man\u00adi\u00adfestieren\u201d, das sowohl als bewusster Prozess gedacht wer\u00adden kann, als auch als unbe\u00adwusster. Wird der Prozess bewusst vol\u00adl\u00adzo\u00adgen, kommt es zum einen auf eine pr\u00e4zise gedankliche Vorstel\u00adlung der zu erschaf\u00adfend\u00aden Real\u00adit\u00e4t an, zum anderen auf das Gew\u00e4r\u00adti\u00adgen der dazuge\u00adh\u00f6ri\u00adgen Gef\u00fch\u00adle. Um das zu Gew\u00e4r\u00adti\u00adgende auch zu erleben wird emp\u00adfohlen, einen solchen Gef\u00fchlszu\u00ads\u00adtand herzustellen, der das Ersehnte als ein bere\u00adits im Vor\u00adgriff Wahrge\u00adwor\u00addenes erleben l\u00e4sst. Dabei wird der Wel\u00adtenschein zun\u00e4chst im Denken aus dem Geist erschaf\u00adfen und im zweit\u00aden Schritt durch das herzwarme F\u00fchlen mit Daseins\u00admacht aus\u00adges\u00adtat\u00adtet. Was ich f\u00fch\u00adle ist im gegen\u00adw\u00e4r\u00adti\u00adgen Moment eine Realit\u00e4t.<\/p>\n<p>Das dritte Zeilenpaar:<\/p>\n<p>Zu dem oben im mit\u00adtleren Zeilen\u00adpaar beschriebe\u00adnen Prozess der Real\u00adit\u00e4t\u00adser\u00adschaf\u00adfung, gesellt sich ein zweit\u00ader Prozess. Das Verb des ersten Prozess\u00ades ist \u201cgeben\u201d, das Verb des zweit\u00aden \u201ctrotzen\u201d. Der zweite Prozess ist deshalb ein sich ent\u00adge\u00adgen\u00adstel\u00adlen\u00adder, Wider\u00adstand bietender, eben trotzen\u00adder Prozess. Obwohl es nicht direkt aus\u00adge\u00adsprochen wird, scheint mir dieser Prozess eine Gegen\u00adreak\u00adtion auf den ersten Prozess \u2014 der Daseins-Entste\u00adhung \u2014 zu sein. Im zweit\u00aden Prozess trotzt das See\u00adlen\u00adfeuer im Men\u00adschenin\u00adnern der Wel\u00adtenk\u00e4lte. Die Herzen\u00adskr\u00e4fte des ersten Prozess\u00ades implizieren die Entste\u00adhung von W\u00e4rme. Nun im zweit\u00aden Prozess ste\u00adht das See\u00adlen\u00adfeuer im Zen\u00adtrum. Es trotzt und wird dadurch st\u00e4rk\u00ader. Auch \u00e4u\u00dferes Feuer bren\u00adnt umso m\u00e4chtiger, je mehr es ver\u00adbren\u00adnt. Das \u00e4u\u00dfere Feuer ver\u00adbren\u00adnt Materie, ver\u00adwan\u00addelt sie in Licht und W\u00e4rme, vergeistigt sie. Feuer vol\u00adlzieht als Naturkraft eine Gegen\u00adbe\u00adwe\u00adgung zur Materie-Bil\u00addung. So auch das See\u00adlen\u00adfeuer \u2014 es trotzt der Wel\u00adtenk\u00e4lte. Diese Gegen\u00adbe\u00adwe\u00adgung find\u00adet im Men\u00adschenin\u00adnern&nbsp;statt.<\/p>\n<p>Im Innern, aber dur\u00adchaus physisch, \u201cbren\u00adnt\u201d das Feuer des Stof\u00adfwech\u00adsels. Dieser Prozess geh\u00f6rt zur Grund\u00adlage der See\u00adlen\u00adf\u00e4higkeit des Wil\u00adlens. Nur der Wille kann sich ent\u00adge\u00adgen\u00adstellen, trotzen, das Gegen\u00adteilige wollen von dem, was ger\u00adade ist. Zwar erwarmte des Geistes wahres Sein in win\u00adter\u00adlichen Tiefen und set\u00adzt den Welt-Werde-Prozess in Gang durch die Herzen\u00adskr\u00e4fte, doch die entste\u00adhende Welt ist eine kalte, win\u00adter\u00adliche. Hier herrscht Wel\u00adtenk\u00e4lte \u2014 und so erleben wir die Au\u00dfen\u00adwelt auch: als kalt, uner\u00adbit\u00adtlich und dunkel. Dem set\u00adzt der Men\u00adsch sein See\u00adlen\u00adfeuer entgegen.<\/p>\n<p>Ein feiner\u00ader Prozess als die Stof\u00adfver\u00adbren\u00adnung im Stof\u00adfwech\u00adsel ist die \u00c4theri\u00adsa\u00adtion des Blutes, die Rudolf Stein\u00ader beschreibt. Im Herzen, so sagt er, wird ein Teil des irdis\u00adchen Blutes wieder zu \u00c4ther, zu Geist und erm\u00f6glicht uns ein Bewusst\u00adsein, das nicht auss\u00adchlie\u00dflich auf die Befriedi\u00adgung k\u00f6r\u00adper\u00adlich\u00ader Bed\u00fcrfnisse aus\u00adgerichtet ist. Indem wir Bewusst\u00adsein von uns sel\u00adber entwick\u00adeln, stellen wir uns der Welt gegen\u00fcber. Wir \u201ctrotzen\u201d der Welt dadurch und behaupten uns als Eigen\u00adwe\u00adsen. Indem das See\u00adlen\u00adfeuer der Wel\u00adtenk\u00e4lte trotzt, erstarkt es. Je st\u00e4rk\u00ader wir uns der Welt gegen\u00fcber\u00adstellen, ihr trotzen, desto mehr Erken\u00adnt\u00adnis gewin\u00adnen wir, desto st\u00e4rk\u00ader bren\u00adnt das See\u00adlen\u00adfeuer und erhellt die Welt. Heute ist \u201cTrotz\u201d neg\u00ada\u00adtiv kon\u00adnotiert. In dich\u00adter\u00adisch\u00ader Sprache ist seine pos\u00adi\u00adtive Seite erhal\u00adten geblieben: Trutz bieten, ein Schutz- und Trutzb\u00fcnd\u00adnis oder ein trutziger (ein stolz\u00ader, wider\u00adstands\u00adbere\u00adit\u00ader) Held. So bewahrt auch das Trotzen des See\u00adlen\u00adfeuers vor der Wel\u00adtenk\u00e4lte, die ohne das\u00adselbe alles Leben ein\u00adfrieren w\u00fcrde.<\/p>\n<p>Die drei Zeilen\u00adpaare als Aus\u00addruck der drei Seelenf\u00e4higkeiten:<\/p>\n<p>In den ersten bei\u00adden Zeilen lebt die besonnene, Tat\u00adsachen fest\u00adstel\u00adlende Hal\u00adtung des Denkens. In den mit\u00adtleren bei\u00adden Zeilen ist die erschaf\u00adfende, aus dem Herzen stam\u00admende Kraft des F\u00fch\u00adlens anwe\u00adsend. Die let\u00adzten bei\u00adden Zeilen lassen die feurige Kraft des Wil\u00adlens erleben. Dadurch wird im Mantra 43 r ein Men\u00adsch geschildert, der noch nicht zum Selb\u00adst\u00adbe\u00adwusst\u00adsein erwacht ist. Die Prozesse laufen ab, ohne dass dieser Men\u00adsch sie zu seinen Gun\u00adsten bee\u00adin\u00adflussen kann. Es gibt keinen bewussten Ich-Sprech\u00ader im Mantra. Der paradiesisch-schuld\u00adlose Men\u00adsch ste\u00adht hier vor&nbsp;uns.<\/p>\n\t\t\t<a href=\"https:\/\/www.stellamaris-seelenkalender.de\/?page_id=1640\" target=\"_self\" rel=\"noopener\">\n\t\t\t\t\t\tn\u00e4ch\u00adster Blog-Eintrag&nbsp;<\/a>\n\t\t\t<a href=\"https:\/\/www.stellamaris-seelenkalender.de\/?page_id=136\" target=\"_self\" rel=\"noopener\">\n\t\t\t\t\t\tzur\u00fcck zur \u00dcbersicht&nbsp;<\/a>\n\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>43 r In win\u00adter\u00adlichen Tiefen Erwarmt des Geistes wahres Sein; Es gibt dem Wel\u00adtenscheine Durch Herzen\u00adskr\u00e4fte Daseins\u00adm\u00e4chte; Der Wel\u00adtenk\u00e4lte trotzt erstark\u00adend Das See\u00adlen\u00adfeuer im Men\u00adschenin\u00adnern. &nbsp; Das wahre Sein des Geistes und der Wel\u00adtenschein mit Daseins\u00admacht Zur Vor\u00adbere\u00aditung des Mantras 43 r, um einen tiefen Zugang zu erm\u00f6glichen, m\u00f6chte ich unter\u00adschiedliche Aspek\u00adte von Geist&nbsp;und\u2026<\/p>\n","protected":false},"author":1,"featured_media":0,"parent":0,"menu_order":0,"comment_status":"closed","ping_status":"closed","template":"","meta":{"wp_typography_post_enhancements_disabled":false,"footnotes":""},"class_list":["post-1630","page","type-page","status-publish","hentry"],"_links":{"self":[{"href":"https:\/\/www.stellamaris-seelenkalender.de\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/pages\/1630","targetHints":{"allow":["GET"]}}],"collection":[{"href":"https:\/\/www.stellamaris-seelenkalender.de\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/pages"}],"about":[{"href":"https:\/\/www.stellamaris-seelenkalender.de\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/types\/page"}],"author":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.stellamaris-seelenkalender.de\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/users\/1"}],"replies":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.stellamaris-seelenkalender.de\/index.php?rest_route=%2Fwp%2Fv2%2Fcomments&post=1630"}],"version-history":[{"count":0,"href":"https:\/\/www.stellamaris-seelenkalender.de\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/pages\/1630\/revisions"}],"wp:attachment":[{"href":"https:\/\/www.stellamaris-seelenkalender.de\/index.php?rest_route=%2Fwp%2Fv2%2Fmedia&parent=1630"}],"curies":[{"name":"wp","href":"https:\/\/api.w.org\/{rel}","templated":true}]}}