{"id":1616,"date":"2023-01-14T22:48:09","date_gmt":"2023-01-14T21:48:09","guid":{"rendered":"https:\/\/www.stellamaris-seelenkalender.de\/?page_id=1616"},"modified":"2024-01-25T10:25:09","modified_gmt":"2024-01-25T09:25:09","slug":"blog-beitrag-1-2-copy-3-copy-2-copy-copy-copy-copy-copy-copy-copy-copy-copy-copy-copy-copy-copy-copy-copy-copy-copy-copy-2-copy","status":"publish","type":"page","link":"https:\/\/www.stellamaris-seelenkalender.de\/?page_id=1616","title":{"rendered":"Blog \u2014 Seelenkalender Mantra 42&nbsp;q"},"content":{"rendered":"\n\n\t<p><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" src=\"https:\/\/www.stellamaris-seelenkalender.de\/wp-content\/uploads\/2023\/01\/42-q-Kiefernsonne-3-289x300.jpg\" alt width=\"492\" height=\"511\"><\/p>\n<h4><strong>42 q<br>\n<\/strong><\/h4>\n<p>Es ist in diesem Winterdunkel<\/p>\n<p>Die Offen\u00adbarung eign\u00ader&nbsp;Kraft<\/p>\n<p>Der Seele stark\u00ader&nbsp;Trieb,<\/p>\n<p>In Fin\u00adstern\u00adisse sie zu lenken<\/p>\n<p>Und ahnend vorzuf\u00fchlen<\/p>\n<p>Durch Herzensw\u00e4rme Sinnesoffenbarung.<\/p>\n<h4><strong>Denken und Wille \u2014 Herbst und Fr\u00fchling in der&nbsp;Seele<\/strong><\/h4>\n<p>Das Mantra 42 q spricht von dem starken Trieb der Seele, die eigene Kraft zu offen\u00adbaren. F\u00fcr mein Daf\u00fcrhal\u00adten spricht das Mantra vom <a href=\"https:\/\/anthrowiki.at\/Wollen\" target=\"_blank\" rel=\"noopener\">Willen<\/a>, von ein\u00ader der drei See\u00adlen\u00adf\u00e4higkeit\u00aden. Diese sind: Denken, F\u00fchlen und Wollen. Ich erkenne sie im See\u00adlenkalen\u00adder in sein\u00ader Aus\u00adrich\u00adtung als Ei, das hei\u00dft, wenn Ostern (1 A) unten liegt. Die drei See\u00adlen\u00adf\u00e4higkeit\u00aden find\u00aden ihren sch\u00f6n\u00adsten imag\u00adi\u00adna\u00adtiv\u00aden Aus\u00addruck in der <a href=\"https:\/\/www.stellamaris-seelenkalender.de\/?page_id=292\">Maria auf der Mond\u00adsichel im Strahlenkranz<\/a>. Der Wille ist aus\u00adge\u00addr\u00fcckt in der Mond\u00adsichel, auf der die Maria ste\u00adht. Sie bildet sich aus den zu Ostern geh\u00f6ren\u00adden Wochen, die etwa ein Drit\u00adtel des Jahres umfassen. Ihr F\u00fchlen strahlt im Strahlenkranz aus dem Kreiszen\u00adtrum und bildet die mit\u00adtlere Schicht. Ihr Denken wird ansichtig im oberen Drit\u00adtel des Jahreskreis\u00ades durch die Kro\u00adne von zw\u00f6lf Ster\u00adnen auf ihrem&nbsp;Haupt.<\/p>\n<p>Rudolf Stein\u00ader hat diesen drei\u00adgliedri\u00adgen Men\u00adschen aus Denken, F\u00fchlen und Wille gemalt. Das Bild erin\u00adnert an ein Ei mit Mond\u00adsichel, weshalb ich den Jahres\u00adlauf entsprechend daraufgelegt habe. In seinen Beschrei\u00adbun\u00adgen der drei See\u00adlen\u00adf\u00e4higkeit\u00aden von Rudolf Stein\u00ader gibt es solche, in denen Denken und Wille so kon\u00adtrastieren, dass sie an Fr\u00fch\u00adling und Herb\u00adst denken lassen (siehe unten). Das Denken zeit\u00adigt Wirkun\u00adgen, die wir mit Herb\u00adst verbinden, der Wille solche, die uns an Fr\u00fch\u00adling denken lassen. Hier zeigen sich \u00dcbere\u00adin\u00adstim\u00admungen mit dem von mir ver\u00adwen\u00adde\u00adten Jahres\u00adlauf. In der Darstel\u00adlung als Ei ist der Fr\u00fch\u00adling unten beim Wil\u00adlens-Men\u00adschen, der Herb\u00adst oben beim Denk-Menschen.<\/p>\n<p><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" src=\"https:\/\/www.stellamaris-seelenkalender.de\/wp-content\/uploads\/2024\/01\/Der-dreigliedrige-Mensch-im-Seelenkalender-Steinerzeichnung-216x300.png\" alt width=\"307\" height=\"426\"><\/p>\n<p><em>Der drei\u00adgliedrige Men\u00adsch, Zeich\u00adnung von Rudolf Stein\u00ader mit dem von mir erg\u00e4nzten Jahres\u00adlauf des Seelenkalenders<\/em><\/p>\n<p>Rudolf Stein\u00ader sagt \u00fcber das Denken und den Willen (der Jahres\u00adlauf-Hin\u00adweis in Klam\u00admern ist von mir erg\u00e4nzt): \u201cDa haben wir auch w\u00e4hrend des Wachzu\u00ads\u00adtandes die drei\u00adgliedrige men\u00adschliche Seele: die wache Seele, die vorstellt, die tr\u00e4u\u00admende Seele, die f\u00fchlt, und die wol\u00adlende Seele, die schl\u00e4ft, so da\u00df der Men\u00adsch im gew\u00f6hn\u00adlichen Bewu\u00dft\u00adsein niemals sagen kann, was eigentlich da unten in den Zust\u00e4n\u00adden vor sich geht, in denen der Wille webt und&nbsp;lebt.&nbsp;\u2026<\/p>\n<p>Beim Vorstellen find\u00adet ein fortw\u00e4hren\u00addes Ablagern von salzar\u00adti\u00adgen Bestandteilen statt. Erdi\u00adge, salzar\u00adtige, aschenar\u00adtige Bestandteile son\u00addern sich aus dem Organ\u00adis\u00admus ab, so da\u00df, physisch gesprochen, das Denken, das Vorstellen ein Salz\u00adablagern ist. [Herb\u00adst-Prozess, A.F.] Das Wollen ist ein Ver\u00adbren\u00adnen. Und dem Anschauen, dem geisti\u00adgen Anschauen stellt sich das men\u00adschliche Leben als ein fortw\u00e4hren\u00addes <strong>Salz\u00adablagern von oben<\/strong> und als ein <strong>Ver\u00adbren\u00adnen von unten her\u00adauf<\/strong> dar. Dieses Ver\u00adbren\u00adnen, das macht, da\u00df wir, wenn ich mich so aus\u00addr\u00fcck\u00aden darf, im Feuer des eige\u00adnen Leibes mit dem gew\u00f6hn\u00adlichen Bewu\u00dft\u00adsein nicht wahrnehmen k\u00f6n\u00adnen, was der Wille eigentlich ist. Dieses Ver\u00adbren\u00adnen bewirkt, da\u00df wir den Willen, alles Wollen fortw\u00e4hrend verschlafen.<\/p>\n<p>Aber was wird uns denn da unsicht\u00adbar f\u00fcr das gew\u00f6hn\u00adliche Bewu\u00dft\u00adsein, wenn wir den Willen ver\u00adschlafen? Wenn man nun in dieses organ\u00adis\u00adche Feuer, das fortw\u00e4hrend durch den Willen entste\u00adht, mit den Mit\u00adteln der Geis\u00adte\u00adsan\u00adschau\u00adung hinein\u00adleuchtet, dann nimmt man wahr, da\u00df in diesem Feuer die Wirkun\u00adgen unseres moralis\u00adchen Ver\u00adhal\u00adtens in dem vorherge\u00adhen\u00adden Erden\u00adleben leben. Da drin\u00adnen lebt das\u00adjenige, was man men\u00adschlich\u00ades Schick\u00adsal, men\u00adschlich\u00ades Kar\u00adma nen\u00adnen kann. [Die Samen des let\u00adzten Jahres, das Kar\u00adma des let\u00adzten Lebens, sie keimen, es ist Fr\u00fch\u00adling, A.F.] \u201d (<a href=\"https:\/\/anthrowiki.at\/Wollen#Literatur\" target=\"_blank\" rel=\"noopener\">Lit.<\/a>: <a href=\"http:\/\/fvn-archiv.net\/PDF\/GA\/GA226.pdf#page=61&amp;view=Fit\" target=\"_blank\" rel=\"noopener\">GA 226, S. 61f<\/a>, Her\u00advorhe\u00adbung A.F.)<\/p>\n<p>Auch in dieser Aus\u00adf\u00fchrung von Rudolf Stein\u00ader scheint die Jahres\u00adlauf-Idee durch: \u201eW\u00e4hrend man also im <strong>Denken<\/strong> nach innen getrieben wird durch das Ver\u00adh\u00e4lt\u00adnis des Ich zu dem min\u00ader\u00adal\u00adisierten Teil des men\u00adschlichen Organ\u00adis\u00admus [Herb\u00adst, auf den Win\u00adter zuge\u00adhend, A.F.], wird man im <strong>Wollen<\/strong> ger\u00adadeso wie im Schlafe nach au\u00dfen getrieben [Fr\u00fch\u00adling, auf den Som\u00admer zuge\u00adhend, A.F.]. Und nie\u00admand ver\u00adste\u00adht das Wollen, der nicht den Men\u00adschen als kos\u00admis\u00adches Wesen auf\u00adfa\u00dft, der nicht hin\u00adaus\u00adge\u00adht aus den Gren\u00adzen des men\u00adschlichen Leibes, der nicht wei\u00df, da\u00df der Men\u00adsch im Wollen sich au\u00dfer\u00adhalb seines Leibes liegende Kr\u00e4fte eingliedert. Wir versenken uns in die Welt, wir geben uns an die Welt hin, indem wir wollen. So da\u00df wir sagen k\u00f6n\u00adnen: Die materielle Begleit\u00ader\u00adschei\u00adn\u00adung des <strong>Denkens ist ein min\u00ader\u00adalis\u00adch\u00ader Proze\u00df<\/strong> in uns, ein Zeich\u00adnen des Ich in min\u00ader\u00adal\u00adisierte Teile des men\u00adschlichen Organ\u00adis\u00admus. <strong>Das Wollen in uns stellt dar ein Vital\u00adisieren<\/strong> [Fr\u00fch\u00adlings-Prozess, A.F.], ein Her\u00adaus\u00adbre\u00adit\u00aden des Ich, ein Eingliedern des Ich in die geistige Au\u00dfen\u00adwelt, und ein Wirken auf den Leib vom Ich aus, aus der geisti\u00adgen Au\u00dfen\u00adwelt here\u00adin.\u201d (<a href=\"https:\/\/anthrowiki.at\/Wollen#Literatur\" target=\"_blank\" rel=\"noopener\">Lit.<\/a>:<a href=\"http:\/\/fvn-archiv.net\/PDF\/GA\/GA209.pdf#page=131&amp;view=Fit\" target=\"_blank\" rel=\"noopener\"> GA 209, S. 131f<\/a>)<\/p>\n<p>Das Denken ist ein Min\u00ader\u00adal\u00adisieren, ein Ablagern von erdi\u00adger, salzar\u00adtiger bzw. asc\u00adhear\u00adtiger Sub\u00adstanz \u2014 ein Herabrieseln, wie es im Herb\u00adst bei den Bl\u00e4t\u00adtern zu beobacht\u00aden ist, d.h. eine Bewe\u00adgung von oben nach&nbsp;unten.<\/p>\n<p>Das Wollen ist ein Ver\u00adbren\u00adnen und eine Bewe\u00adgung von unten her\u00adauf. In ihm leben die Wirkun\u00adgen der Tat\u00aden des let\u00adzten Lebens, das Kar\u00adma bzw. Schick\u00adsal gle\u00adich Samen, die im let\u00adzten Veg\u00ade\u00adta\u00adtion\u00adszyk\u00adlus gereift sind. Gle\u00adichzeit\u00adig ist das Wollen ein Vital\u00adisieren, wie es dem Fr\u00fch\u00adling entspricht.<\/p>\n<p><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" src=\"https:\/\/www.stellamaris-seelenkalender.de\/wp-content\/uploads\/2024\/01\/Wollen-und-Denken-als-Fruehlings-und-Herbstprozess-300x297.png\" alt width=\"300\" height=\"297\"><\/p>\n<p><em>Wollen und Denken als Fr\u00fch\u00adlings- und Herbstprozess&nbsp;<\/em><\/p>\n<p>Obige Abbil\u00addung zeigt den Jahres\u00adlauf als Kreis mit dem Som\u00admer-Hal\u00adb\u00adjahr oben und dem Win\u00adter-Hal\u00adb\u00adjahr unten. Diese Abbil\u00addung unter\u00adschei\u00addet sich von der ersten, die den Jahres\u00adlauf als Ei zeigt. Die auf- und absteigende Bewe\u00adgung von Wollen und Denken ist in der zweit\u00aden Abbil\u00addung sicht\u00adbar. Im Fr\u00fch\u00adling vol\u00adlzieht der Zeit\u00aden\u00adlauf einen Auf\u00adstieg, im Herb\u00adst einen Abstieg \u2014 wie Rudolf Stein\u00ader es f\u00fcr das Wollen und Denken beschreibt.<\/p>\n<p>Den Worten Rudolf Stein\u00aders fol\u00adgend, kann beim Wollen au\u00dfer\u00addem von ein\u00ader nach Au\u00dfen sich auswei\u00adt\u00aden\u00adden Bewe\u00adgung gesprochen wer\u00adden, beim Denken von ein\u00ader nach Innen gehen\u00adden, konzen\u00adtri\u00aderen\u00adden Bewe\u00adgung. Das entspricht beim Wollen dem Schritt vom Win\u00adter-Hal\u00adb\u00adjahr, dem Innen in das Som\u00admer-Hal\u00adb\u00adjahr, dem Au\u00dfen, beim Denken entsprechend dem Schritt vom Som\u00admer-Hal\u00adb\u00adjahr ins Win\u00adter-Hal\u00adjahr, von Au\u00dfen nach Innen. Das entspricht beim Wollen ein\u00ader auswick\u00adel\u00adnden Spi\u00adral\u00adbe\u00adwe\u00adgung, beim Denken ein\u00ader einwickelnden.<\/p>\n<h4><strong>Winterdunkel \u2014 die Jahreszeiten-Worte im Seelenkalender<\/strong><\/h4>\n<p>\u201cIn diesem Win\u00adter\u00addunkel\u201d geschieht, was das Mantra 42 q von der Seele und ihrem starken Trieb, sich zu offen\u00adbaren, schildert. Das Mantra liegt zeitlich im Jan\u00adu\u00adar \u2014 im Win\u00adter, weshalb diese Infor\u00adma\u00adtion zur Jahreszeit leicht als Selb\u00adstver\u00adst\u00e4ndlichkeit hin\u00adgenom\u00admen wird \u2014 wie auch die meis\u00adten anderen im See\u00adlenkalen\u00adder vork\u00adom\u00admenden, auf Jahreszeit\u00aden bezo\u00adge\u00adnen Aussagen.<\/p>\n<p>In neun Mantren find\u00aden sich 17 Jahreszeit-Worte im Seelenkalender:<\/p>\n<table>\n<tbody>\n<tr>\n<td width=\"201\"><strong>Som\u00admer-Worte<\/strong><\/td>\n<td width=\"201\"><strong>Herb\u00adst-Worte<\/strong><\/td>\n<td width=\"201\"><strong>Win\u00adter-Worte<\/strong><\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td width=\"201\"><strong>9 I<\/strong>: som\u00admerk\u00fcn\u00addend<\/td>\n<td width=\"201\"><\/td>\n<td width=\"201\"><\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td width=\"201\"><strong>10 K: <\/strong>zu som\u00admer\u00adlichen H\u00f6hen<\/td>\n<td width=\"201\"><\/td>\n<td width=\"201\"><\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td width=\"201\"><strong>23 W<\/strong>: Som\u00admer<\/td>\n<td width=\"201\"><strong>23 W<\/strong>: herb\u00adstlich, des Herbstes<\/td>\n<td width=\"201\"><strong>23 W<\/strong>: Win\u00adter\u00adschlaf (auch: Weltenschlaf)<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td width=\"201\"><strong>&nbsp;<\/strong><\/td>\n<td width=\"201\"><strong>&nbsp;<\/strong><\/td>\n<td width=\"201\"><strong>25 Y<\/strong>: Win\u00adter\u00adfluten<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td width=\"201\"><strong>27 a<\/strong>: Som\u00admer\u00adson\u00adnengabe<\/td>\n<td width=\"201\"><strong>27 a<\/strong>: Herb\u00adstesstim\u00admung<\/td>\n<td width=\"201\"><\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td width=\"201\"><strong>29 c<\/strong>: Som\u00admererbe<\/td>\n<td width=\"201\"><strong>29 c<\/strong>: Herb\u00adstes\u00adruhe<\/td>\n<td width=\"201\"><strong>29 c<\/strong>: Win\u00adter\u00adhoff\u00adnung<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td width=\"201\"><strong>30 d<\/strong>: See\u00adlen\u00adsom\u00admer<\/td>\n<td width=\"201\"><strong>30 d<\/strong>: des Herb\u00adstes Geisterwachen<\/td>\n<td width=\"201\"><strong>30 d<\/strong>: Win\u00adter<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td width=\"201\"><\/td>\n<td width=\"201\"><\/td>\n<td width=\"201\"><strong>42 q<\/strong>: Win\u00adter\u00addunkel<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td width=\"201\"><\/td>\n<td width=\"201\"><\/td>\n<td width=\"201\"><strong>43 r<\/strong>: in win\u00adter\u00adlichen Tiefen<\/td>\n<\/tr>\n<\/tbody>\n<\/table>\n<p>Bei genauer\u00ader Betra\u00adch\u00adtung f\u00e4llt auf, dass vom Som\u00admer, Herb\u00adst und Win\u00adter gesprochen wird, nicht jedoch vom Fr\u00fch\u00adling. Warum fehlt in den Mantren die Erw\u00e4h\u00adnung des Fr\u00fch\u00adlings, obwohl ger\u00adade der Fr\u00fch\u00adling mit beseli\u00adgen\u00adden Gef\u00fchlen assozi\u00adiert ist? Eine Erk\u00adl\u00e4rung k\u00f6n\u00adnte das von Rudolf Stein\u00ader angegebene Erleben der Wesens\u00adglieder in den Qual\u00adit\u00e4ten der vier Jahreszeit\u00aden&nbsp;sein.<\/p>\n<p>\u201cUnd man hat\u00adte, wenn der <strong>Fr\u00fch\u00adling<\/strong> zu Ende gegan\u00adgen war, etwa im Mai, den Ein\u00addruck, jet\u00adzt ver\u00adste\u00adhe man, wie der men\u00adschliche <u>physis\u00adche Leib<\/u> aus dem Scho\u00dfe des Wel\u00adte\u00adnalls her\u00adaus gestal\u00adtet, geformt ist.&nbsp;\u2026<\/p>\n<p>Und die Geheimnisse dieses <u>\u00c4ther\u00adleibes<\/u> las man auf diese Weise ab aus dem, was sich im \u00c4ther\u00adleben wieder sp\u00e4ter zwis\u00adchen der Erde und dem Wel\u00adte\u00adnall im Wel\u00adtenl\u00ado\u00adgos ereignet, der seine Zeichen auf die Erdober\u00adfl\u00e4che sel\u00adber hin\u00admalt, indem er die Pflanzen bl\u00fchen l\u00e4\u00dft, indem er den Tieren gewisse Leben\u00adsarten w\u00e4hrend der <strong>Hochsom\u00admer\u00adszeit<\/strong> verleiht.&nbsp;\u2026<\/p>\n<p>Und es war in der <strong>Herb\u00adsteszeit<\/strong>, wo die Inspiri\u00aderten und Ini\u00adti\u00adierten des Jahr-Gottes aus dem Wesen der Natur her\u00adaus lasen und mit ihm zusam\u00admen die Geheimnisse des men\u00adschlichen <u>astralis\u00adchen Leibes<\/u> ersannen.&nbsp;\u2026<\/p>\n<p>Der Men\u00adsch wu\u00dfte, da\u00df er sich nur dann in seinem tief\u00adsten Wesen, in seinem <u>Ich-Wesen<\/u> begreifen kann, wenn er sich \u00fcber dieses Ich-Wesen sagen l\u00e4\u00dft, was der Wel\u00adtenl\u00ado\u00adgos hineinge\u00adheimni\u00dft in alles, was mit der Natur vor sich geht, wenn die Schneedecke die Erde zuh\u00fcllt und K\u00e4lte das Leben zusam\u00admen\u00adzieht im Umkreise der Erde. Die Ini\u00adti\u00adierten und Inspiri\u00aderten des Jahr-Gottes soll\u00adten seine Schrift ken\u00adnen\u00adler\u00adnen aus dieser Schrift der Jahreszeit des <strong>Win\u00adters<\/strong> her\u00adaus.\u201d (GA 219, 9. Vor\u00adtrag, 24.12.1922, Her\u00advorhe\u00adbun\u00adgen A.F.)<\/p>\n<p>Im See\u00adlenkalen\u00adder geht es tat\u00ads\u00e4ch\u00adlich nicht um das Erleben des \u00e4u\u00dferen Jahres\u00adlaufes und ganz offen\u00adsichtlich auch nicht um das des physis\u00adchen Leibes, denn nir\u00adgends wird der Fr\u00fch\u00adling erw\u00e4h\u00adnt oder ein \u201cFr\u00fch\u00adling\u201d bein\u00adhal\u00adtendes Wort gew\u00e4hlt. Die anderen Jahreszeit\u00aden-Worte sind deshalb als Hin\u00adweis auf das entsprechende Wesens\u00adglied zu lesen: wird der Som\u00admer erw\u00e4h\u00adnt, geht es um \u00e4therische Prozesse, ist vom Herb\u00adst die Rede, so deutet dies auf den Astralleib und wenn Win\u00adter erw\u00e4h\u00adnt wird, sind Aspek\u00adte des Ichs gemeint.<\/p>\n<p>Was erlebt das Ich also an den Win\u00adter-Worten im See\u00adlenkalen\u00adder? Es ist die Auf\u00adgabe des Ichs, die unteren drei Wesens\u00adglieder in die oberen drei umzuwan\u00addeln. Unter diesem Gesicht\u00adspunkt lassen sich die Win\u00adter-Worte fol\u00adgen\u00adder\u00adma\u00dfen zuordnen:<\/p>\n<ul>\n<li>23 W: Win\u00adter\u00adschlaf&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp; \u2014&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp; physis\u00adch\u00ader&nbsp;Leib<\/li>\n<li>25 Y: Win\u00adter\u00adfluten&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp; \u2014&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp; \u00c4therleib<\/li>\n<li>29 c: Win\u00adter\u00adhoff\u00adnung&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp; \u2014&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp; Astralleib<\/li>\n<li>30 d: Win\u00adter&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp; \u2014&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp; Geistselbst<\/li>\n<li>42 q: Win\u00adter\u00addunkel&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp; \u2014&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp; Lebensgeist<\/li>\n<li>43 r: in win\u00adter\u00adlichen Tiefen&nbsp;&nbsp; \u2014&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp; Geistmensch<\/li>\n<\/ul>\n<p>F\u00fcr die Som\u00admer- und Herb\u00adst-Worte hat sich mir bish\u00ader noch nichts Sin\u00adnvolles ergeben<\/p>\n<h4><strong>Wovon spricht das Mantra 42&nbsp;q?<\/strong><\/h4>\n<p>Das Mantra 42 q ist das mit\u00adtlere von drei Mantren in Folge, in denen es keinen bewussten Ich-Sprech\u00ader, keinen mit Bewusst\u00adsein am Prozess beteiligten Men\u00adschen gibt. Stattdessen ist in diesem Mantra die Seele der Akteur des Geschehens. Die Seele hat den starken Trieb, ihre eigene Kraft zu offen\u00adbaren. Es treibt sie, ihre eigene Kraft zur Erschei\u00adn\u00adung zu brin\u00adgen. Diese ele\u00admentare, treibende, unbe\u00adwusst trieb\u00adhaft wirk\u00adende Kraft ist unschw\u00ader als die Kraft des Wil\u00adlens zu erken\u00adnen. Der Wille wirkt in den Unter\u00adgr\u00fcn\u00adden des Bewusst\u00adseins, der Wach\u00adheits\u00adgrad der Seele entspricht dem Schlafzu\u00ads\u00adtand, wie Rudolf Stein\u00ader angibt. Bewusst wird uns nur das Motiv unseres Wol\u00adlens, nicht die eigentliche See\u00adlen\u00adf\u00e4higkeit in ihrem Wirken. Es ist Win\u00adter\u00addunkel um die Seele. Kein Bewusst\u00adseinslicht erhellt den See\u00adlen\u00adraum. Au\u00dfer\u00addem ist es kalt dort, denn es ist Winter.<\/p>\n<p>Aus dieser pflanzen\u00adhaften Hingabe strebt die Seele her\u00adaus, es treibt sie her\u00adaus und sie beg\u00adibt sich in eine kon\u00adfronta\u00adtive Sit\u00adu\u00ada\u00adtion. Kraft braucht Wider\u00adstand, um sich zu offen\u00adbaren. Die Seele stellt sich dem so ver\u00adstande\u00adnen Win\u00adter\u00addunkel ent\u00adge\u00adgen. Sie will ihre eigene Kraft ein\u00adset\u00adzen, die Wirkung der Kraft erleben, indem sie diese in die Fin\u00adstern\u00adisse lenkt. Das Ziel ist es, Sin\u00adnesof\u00adfen\u00adbarung zu gewin\u00adnen, also eine gewisse Menge an Licht in diese Fin\u00adstern\u00adisse zu lenken. Doch Licht hat die Seele (noch) nicht zur Ver\u00adf\u00fc\u00adgung, nur W\u00e4rme, Herzensw\u00e4rme. Und trotz\u00addem treibt es sie schon, ihre Kraft zu offen\u00adbaren. Es entste\u00adht ein Erleben von Eingeschlossen-sein und Auf\u00adbegehren \u2014 von einem K\u00fcken im Ei, das her\u00adauswill, oder einem Keim, der im Samen begin\u00adnt sich zu regen, ohne schon her\u00advorge\u00adbrochen zu sein. Das Wort \u201cTrieb\u201d deutet zum einen auf ein pflanzen\u00adhaftes See\u00adlengeschehen, zum anderen auf einen Prozess, in dem die Seele ein\u00ader instink\u00adthaften Notwendigkeit folgt.<\/p>\n<p>Die entschei\u00addende Eigen\u00adschaft, die die Ver\u00e4n\u00adderung her\u00adbeif\u00fchren soll, ist die Herzensw\u00e4rme. Durch sie soll Sin\u00adnesof\u00adfen\u00adbarung \u2014 die Offen\u00adbarung von Sinn, von Bedeu\u00adtung \u2014 ahnend vorge\u00adf\u00fchlt wer\u00adden k\u00f6n\u00adnen. Noch ist es f\u00fcr die eigentliche Sinneswahrnehmung zu fr\u00fch. Die Seele scheint noch nicht reif daf\u00fcr zu sein. Doch sehnt sie sich schon danach, tastet f\u00fch\u00adlend nach au\u00dfen. Mir scheint die Seele in einem Sta\u00addi\u00adum zu sein, das zwis\u00adchen Pflanze und Tier oder zwis\u00adchen Kalt- und Warm\u00adbl\u00fcter liegt. Die Herzensw\u00e4rme, die eigene Blutw\u00e4rme ist die Offen\u00adbarung der eige\u00adnen Kraft nach au\u00dfen. W\u00e4rme strahlt von innen nach au\u00dfen und teilt der Umge\u00adbung mit, dass hier ein Eigen\u00adwe\u00adsen ist. Und nur ein Eigen\u00adwe\u00adsen kann auch einen eige\u00adnen Willen entwick\u00adeln. Rudolf Stein\u00ader sagt deut\u00adlich, dass der Wille den inneren Ver\u00adbren\u00adnung\u00adsprozess als physis\u00adche Grund\u00adlage ben\u00f6tigt.<\/p>\n<p>Der fr\u00fch\u00adling\u00adshafte, treibende, aus sich her\u00adausstrebende und ver\u00adlebendi\u00adgende Charak\u00adter des Wil\u00adlens, wie Rudolf Stein\u00ader ihn in den bei\u00adden Zitat\u00aden oben beschreibt, zeigt sich im Mantra. Beim Wahrnehmungsvor\u00adgang geschieht etwas \u00e4hn\u00adlich\u00ades. Auch hier geht der Men\u00adsch aus sich her\u00adaus. Rudolf Stein\u00ader sagt: \u201cIn Wahrheit ist der Men\u00adsch gar nicht drin\u00adnen inner\u00adhalb sein\u00ader Haut [mit seinem Geistig-Seel\u00adis\u00adchen]; das ist er gar nicht. Wenn der Men\u00adsch zum Beispiel dieses Rosen-Bukettchen [diesen Rosen\u00adstrau\u00df] sieht, so ist er mit seinem Ich und Astralleib in der Tat da drin\u00adnen in dem Bukettchen, und sein Organ\u00adis\u00admus ist ein Spiegelungsap\u00adpa\u00adrat und spiegelt ihm die Dinge zur\u00fcck. Sie sind in Wahrheit immer aus\u00adge\u00adbre\u00adit\u00adet \u00fcber den Hor\u00adi\u00adzont, den Sie \u00fcber\u00adschauen.\u201d (<a href=\"https:\/\/anthrowiki.at\/Wahrnehmung#Literatur\" target=\"_blank\" rel=\"noopener\">Lit.<\/a>:<a href=\"http:\/\/fvn-archiv.net\/PDF\/GA\/GA156.pdf#page=22&amp;view=Fit\" target=\"_blank\" rel=\"noreferrer noopener\"> GA 156, S. 22f<\/a>)<\/p>\n<p>Wollen und Wahrnehmung sind also zwei miteinan\u00adder ver\u00adwandte Vorg\u00e4nge. Vor diesem Hin\u00adter\u00adgrund erstaunt es weniger, dass die Seele mit der Offen\u00adbarung ihrer eige\u00adnen Kraft nach Sin\u00adnesof\u00adfen\u00adbarung strebt. Es f\u00e4llt auf, dass es in bei\u00adden F\u00e4llen um Offen\u00adbarung geht. Das, was vorher ver\u00adsteckt im Innern wesen\u00adhaft war, wird in der Offen\u00adbarung sicht\u00adbar, tritt nach au\u00dfen und zeigt sich der Welt. Die Seele offen\u00adbart ihre eigene Kraft und zeigt damit, dass sie ein von anderen Wesen getren\u00adntes Eigen\u00adwe\u00adsen ist. Nun, da sie sich als getren\u00adnt erlebt, strebt sie nach Sin\u00adnesof\u00adfen\u00adbarung, dass sich ihrer\u00adseits die Welt, der Welt Sinn und Ziel offen\u00adbaren&nbsp;m\u00f6ge.<\/p>\n<p>Ich habe den Ein\u00addruck, dass dies noch nicht alles ist. Warum wird das Herz erw\u00e4h\u00adnt? Warum ist Herzensw\u00e4rme, also Mit\u00adge\u00adf\u00fchl n\u00f6tig? Wir erleben Wahrnehmung zun\u00e4chst ein\u00admal recht neu\u00adtral, fast unbeteiligt, wenn sie uns keinen Hand\u00adlungs\u00adbe\u00addarf ver\u00admit\u00adtelt. Sich ber\u00fchren zu lassen von der Wahrnehmung erfordert hinge\u00adgen, sich wirk\u00adlich einzu\u00adlassen auf die Wahrnehmung. Das geschieht beim Erwach\u00adse\u00adnen meist nicht von alleine. Was wird also durch Herzensw\u00e4rme sicht\u00adbar? Die Chero\u00adkee, Natives aus Amerikas haben ein beson\u00adderes Wort: \u201eShante Ish\u00adta\u201d. Es bedeutet \u201edas einzige Auge des Herzens\u201d. Dieses Auge kann den Frieden im Sein sehen, die Ein\u00adheit allen Lebens. Es ist das ver\u00adlorene dritte Auge, das dem Anderen nicht gegen\u00fcber\u00adste\u00adht, nicht getren\u00adnt ist von ihm, son\u00addern eins ist mit ihm durch warmes Mit-F\u00fchlen. Das Mantra sagt: Durch Herzensw\u00e4rme, durch warmes Mit\u00adge\u00adf\u00fchl kann die Seele ahnend Sin\u00adnesof\u00adfen\u00adbarung gewinnen.<\/p>\n<p>Was wird durch diese nach au\u00dfen dr\u00e4n\u00adgende, rohe Trieb-Kraft zusam\u00admen mit der Herzensw\u00e4rme ahnend, voraus\u00adf\u00fch\u00adlend sicht\u00adbar? K\u00f6n\u00adnte es vielle\u00adicht sein, dass die im Wil\u00adlens\u00adfeuer wirk\u00adenden, aus dem let\u00adzten Leben stam\u00admenden karmis\u00adchen Kr\u00e4fte in diesem Wil\u00adlens-Fr\u00fch\u00adling\u00adsprozess der Seele auskeimen und dadurch erkennbar wer\u00adden? Dass ihr Wirken sich dem warm f\u00fch\u00adlen\u00adden Herzen zeigt, noch bevor die Ergeb\u00adnisse in der physis\u00adchen Welt in die Sicht\u00adbarkeit getreten sind? K\u00f6n\u00adnte es au\u00dfer\u00addem sein, dass die karmis\u00adchen Kon\u00adse\u00adquen\u00adzen von noch unge\u00adta\u00adnen Tat\u00aden ahnend voraus\u00adge\u00adf\u00fchlt wer\u00adden k\u00f6n\u00adnen, sofern der Trieb zu ihnen schon besteht?<\/p>\n<p>In Fin\u00adstern\u00adisse will die Seele ihre eigene Kraft hin\u00adlenken. Nichts liegt in der Seele so im Fin\u00adstern wie die eige\u00adnen Unzul\u00e4nglichkeit\u00aden, der eigene Schat\u00adten \u2014 die Wahrheit \u00fcber unsere Wirkung auf andere Wesen. Wie l\u00e4sst sich dieser Schat\u00adten trotz\u00addem erken\u00adnen? Parzi\u00adval wurde durch Mitleid sehend, hei\u00dft es. Mit\u00adge\u00adf\u00fchl nen\u00adnen wir es heute. Und das meint ger\u00adade nicht die eige\u00adnen Gef\u00fch\u00adle zu f\u00fchlen, son\u00addern die des Gegen\u00fcbers wahrzunehmen, die Gef\u00fch\u00adle, die unsere Tat\u00aden aus\u00adgel\u00f6st haben oder aus\u00adl\u00f6sen wer\u00adden. Ahnend vor\u00adf\u00fchlen will die Seele die Sin\u00adnesof\u00adfen\u00adbarung. Gelingt diese Vor\u00adweg\u00adnahme, kann die fol\u00adgende Hand\u00adlung zum Segen wer\u00adden. Gelingt sie nicht, ist sie zwar gut gemeint, ver\u00adfehlt aber h\u00e4u\u00adfig ihr Ziel. Zur Offen\u00adbarung der eige\u00adnen Kraft, der eige\u00adnen Wirk\u00adsamkeit geh\u00f6rt unbe\u00add\u00adingt auch das Streben nach ahnend voraus\u00adf\u00fch\u00adlen\u00adder Wahrnehmung der Wirkung. Diese Wahrnehmung ist nur dem warm f\u00fch\u00adlen\u00adden einzi\u00adgen Auge des Herzens m\u00f6glich.<\/p>\n\t\t\t<a href=\"https:\/\/www.stellamaris-seelenkalender.de\/?page_id=1630\" target=\"_self\" rel=\"noopener\">\n\t\t\t\t\t\tn\u00e4ch\u00adster Blog-Eintrag&nbsp;<\/a>\n\t\t\t<a href=\"https:\/\/www.stellamaris-seelenkalender.de\/?page_id=136\" target=\"_self\" rel=\"noopener\">\n\t\t\t\t\t\tzur\u00fcck zur \u00dcbersicht&nbsp;<\/a>\n\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>42 q Es ist in diesem Win\u00adter\u00addunkel Die Offen\u00adbarung eign\u00ader&nbsp;Kraft Der Seele stark\u00ader&nbsp;Trieb, In Fin\u00adstern\u00adisse sie zu lenken Und ahnend vorzuf\u00fchlen Durch Herzensw\u00e4rme Sin\u00adnesof\u00adfen\u00adbarung. Denken und Wille \u2014 Herb\u00adst und Fr\u00fch\u00adling in der&nbsp;Seele Das Mantra 42 q spricht von dem starken Trieb der Seele, die eigene Kraft zu offen\u00adbaren. 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