{"id":1580,"date":"2023-01-02T22:12:37","date_gmt":"2023-01-02T21:12:37","guid":{"rendered":"https:\/\/www.stellamaris-seelenkalender.de\/?page_id=1580"},"modified":"2024-01-07T23:42:15","modified_gmt":"2024-01-07T22:42:15","slug":"blog-beitrag-1-2-copy-3-copy-2-copy-copy-copy-copy-copy-copy-copy-copy-copy-copy-copy-copy-copy-copy-copy-copy-copy","status":"publish","type":"page","link":"https:\/\/www.stellamaris-seelenkalender.de\/?page_id=1580","title":{"rendered":"Blog \u2014 Seelenkalender Mantra 40&nbsp;o"},"content":{"rendered":"\n\n\t<p><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" src=\"https:\/\/www.stellamaris-seelenkalender.de\/wp-content\/uploads\/2022\/12\/40-o-Ilex-300x250.jpg\" alt width=\"368\" height=\"307\"><\/p>\n<h4><strong>40 o<br>\n<\/strong><\/h4>\n<p>Und bin ich in den Geistestiefen,<\/p>\n<p>Erf\u00fcllt in meinen Seelengr\u00fcnden<\/p>\n<p>Aus Herzens Liebewelten<\/p>\n<p>Der Eigen\u00adheit\u00aden leer\u00ader&nbsp;Wahn<\/p>\n<p>Sich mit des Wel\u00adtenwortes Feuerkraft.<\/p>\n<h4><strong>Das Mantra 40 o und die Zahl&nbsp;40<\/strong><\/h4>\n<p>Die Woche 40 o ist die erste, die immer voll\u00adst\u00e4ndig im neuen Jahr liegt. Ein beson\u00adder\u00ader Zauber liegt \u00fcber dieser Woche des Anfangs! Das let\u00adzte Oster\u00adfest liegt 40 Wochen bzw. Mantren zur\u00fcck \u2014 genau\u00adso lange, wie eine men\u00adschliche Schwanger\u00adschaft dauert. Mit der Zahl 40 sind immer voll\u00adst\u00e4ndi\u00adge Ver\u00adwand\u00adlun\u00adgen, Neuge\u00adburten ver\u00adbun\u00adden: 40 Jahre musste das j\u00fcdis\u00adche Volk nach dem Auszug aus \u00c4gypten durch die W\u00fcste wan\u00addern, bis es als auser\u00adw\u00e4hltes Volk im gelobten Land ankam. 40 Tage betete und fastete Jesus nach der Taufe im Jor\u00addan, bevor er als Sohn Gottes in die \u00d6ffentlichkeit trat. 40 Tage sind es vom Oster\u00adson\u00adntag bis zur Him\u00admelfahrt Christi. Es ist der Zauber der Geburt, der Zauber des in die Sicht\u00adbarkeit-tretens eines Neuen, der \u00fcber dieser Woche des 40. Mantras und ersten Woche des neuen Jahres liegt.<\/p>\n<p>Zu dieser Woche passt wie zu kein\u00ader anderen das Gedicht \u201cStufen\u201d von <a href=\"https:\/\/www.lyrikline.org\/de\/gedichte\/stufen-5494\" target=\"_blank\" rel=\"noopener\">Her\u00admann Hesse<\/a> (1877\u20131962). Dort spricht er von Leben\u00adskreisen. Ist nicht jede neue Woche solch ein Leben\u00adskreis \u2014 und erst recht ein neuer Jahreskreis?<\/p>\n\u201c\u2026 Und jedem Anfang wohnt ein Zauber inne,<br>\nDer uns besch\u00fctzt und der uns hil\u00adft, zu leben.\nWir sollen heit\u00ader Raum um Raum durchschreiten,<br>\nAn keinem wie an ein\u00ader Heimat h\u00e4ngen,<br>\nDer Welt\u00adgeist will nicht fes\u00adseln uns und&nbsp;engen,<br>\nEr will uns Stuf\u00b4 um Stufe heben, weit\u00aden. \u2026\u201d\n<p>Der neue Jahreskreis ist wie ein neuer K\u00f6r\u00adp\u00ader, in den die Men\u00adschheit ein\u00adtritt. In fr\u00fcheren Jahrhun\u00adderten wurde der Geist eines Jahres als der Jahr-Gott erlebt, als der Sch\u00f6pfer\u00adgott der Veg\u00ade\u00adta\u00adtion, \u2014 als der Ein\u00adj\u00e4hrige, der sich opfer\u00adnde, \u2014 der in jedem Zyk\u00adlus neu geboren wird und an seinem Ende stirbt. Rudolf Stein\u00ader sagt, dass der Jahr-Gott den Rang eines Archai hat \u2014 und der Chris\u00adtus sel\u00adber ist. \u201eHin\u00adhorchen auf die Inspi\u00adra\u00adtio\u00adnen dieses Men\u00adschheits\u00adgottes [des Jahr-Gottes], der der Chris\u00adtus sel\u00adber ist, mu\u00df die Men\u00adschheit ler\u00adnen, wie sie ein\u00admal gel\u00adernt hat\u00adte, hinzuhorchen auf die Inspi\u00adra\u00adtio\u00adnen des Jahr-Gottes.\u201d (GA 219, 9. Vor\u00adtrag) Der Jahreskreis ist Sein Leib, sein heiliger Tempel.<\/p>\n<p>Im Advent haben wir die Ankun\u00adft des Gottes erwartet. In der Heili\u00adgen Nacht haben wir seine Geburt gefeiert. Mit der Woche 39 n standen wir auf der Schwelle bzw. trat\u00aden in seinen neuge\u00adbore\u00adnen Leib ein und wur\u00adden ein Teil von Ihm. Doch erst in der Woche 40 o, die als erste voll\u00adst\u00e4ndig im neuen Jahr liegt, tauchen wir unter in diese neue Energie.&nbsp;Nun gehen wir in Kon\u00adtakt mit dem neuen Jahr-Gott, ver\u00adtrauen uns ihm an und lassen uns tra\u00adgen von seinem Zeit-Strom.<\/p>\n<p>Rudolf Stein\u00ader hat auf die Frage, wie man sich vor\u00adbere\u00adit\u00aden kann den wiederk\u00adom\u00admenden \u2014 den \u00e4therischen Chris\u00adtus \u2014 zu erleben geant\u00adwortet: durch das med\u00adi\u00adta\u00adtive Erleben des Jahres\u00adlaufes. Mir scheint, dass Rudolf Stein\u00ader den See\u00adlenkalen\u00adder genau f\u00fcr dieses lauschende Erleben des Jahr-Gottes, welch\u00ader der \u201cK\u00f6r\u00adp\u00ader\u201d des Chris\u00adtus ist, geschaf\u00adfen&nbsp;hat.<\/p>\n<h4><strong>Der 6. Januar \u2014 Drei K\u00f6nigs- und Tauftag Jesu im Jordan<\/strong><\/h4>\n<p>Der Fest\u00adtag des 6. Jan\u00adu\u00adar hat eine lange Geschichte und zeigt dadurch, dass die Men\u00adschen die Weisheit des Jahreskreis\u00ades in immer wieder neuen, aber inhaltlich ver\u00adwandten Bildern erlebten, kom\u00admu\u00adnizierten und feierten. Dadurch wird die zugrunde liegende uni\u00adverselle Weisheit des Jahreskreis\u00ades deutlich.<\/p>\n<p>In der christlichen Tra\u00addi\u00adtion wird am 6. Jan\u00adu\u00adar das Fest der Taufe Jesu im Jor\u00addan gefeiert \u2014 und gle\u00adichzeit\u00adig das Fest der Heili\u00adgen Drei K\u00f6nige. Dieser Tag liegt fast immer in der Woche 40 o und zeigt deshalb was mit dieser Woche seit alters her ver\u00adbun\u00adden ist. Es gibt nur eine bedeut\u00adsame Aus\u00adnahme: wenn Heilig Abend mit dem 4. Adventsson\u00adntag zusam\u00admen\u00adf\u00e4llt, wie im Jahr 2023, ist der 6. Jan\u00adu\u00adar der Sam\u00adstag der Woche 39 n. Die Vere\u00adini\u00adgung des G\u00f6t\u00adtlichen mit dem Men\u00adschlichen, wie es das Bild der Taufe schildert, kann sich in der Schwellen\u00adwoche 39 n auf ein\u00admal und voll\u00adst\u00e4ndig vol\u00adlziehen \u2014 meist ist es jedoch ein zweis\u00adchrit\u00adtiger Prozess, zu dem die Mantren 39 n und 40 o geh\u00f6ren.<\/p>\n<p>F\u00fcr mich bedeuten die bei\u00adden Fest-Aspek\u00adte zwei Arten, mit dem neuen Jahr-Gott, mit der Energie des neuen Jahres in Kon\u00adtakt zu kom\u00admen: Mit den drei Heili\u00adgen K\u00f6ni\u00adgen begr\u00fc\u00dfen wir diesen neuen Jahr-Gott und opfern ihm das Beste, was wir haben: Unsere Weisheit im Bild des Goldes, unser auf\u00adsteigen\u00addes F\u00fchlen im Bild des Weihrauchs und unseren guten, auf Heilung aus\u00adgerichteten Willen im Bild der Myrrhe. Mit der Taufe im Jor\u00addan\u00adfluss tauchen auch wir ein in den Strom der Zeit, in die Energie dieses Jahr-Gottes und wer\u00adden von ihm getra\u00adgen f\u00fcr einen neuen Jahres-Kreis\u00adlauf. Es ist tat\u00ads\u00e4ch\u00adlich so, ob wir es wahrnehmen oder nicht; die Zeit tr\u00e4gt uns alle. Nie\u00admand kann vorgestern leben oder n\u00e4ch\u00adste Woche \u2014 die Gegen\u00adwart ist immer Gegen\u00adwart aller Men\u00adschen \u2014 ein Jet\u00adzt. Die Ein\u00adheit eines Jahreskreis\u00ades ist gle\u00adich\u00adsam der K\u00f6r\u00adp\u00ader des jew\u00adeili\u00adgen Jahr-Gottes. Und dieser Jahr-Gott tr\u00e4gt f\u00fcr eine Runde alles Leben auf der Erde, uns Men\u00adschen eingeschlossen.<\/p>\n<p>Urspr\u00fcnglich wurde dieser beson\u00addere Tag des 6. Jan\u00adu\u00adar <a href=\"https:\/\/anthrowiki.at\/Erscheinung_des_Herrn\" target=\"_blank\" rel=\"noopener\">Epiph\u00e1\u00adnias<\/a>, (von griechisch \u1f10\u03c0\u03b9\u03c6\u03ac\u03bd\u03b5\u03b9\u03b1 <i>epiph\u00e1ne\u00efa<\/i>, lateinisch <i>epiphan\u012ba<\/i> \u201eErschei\u00adn\u00adung\u201d) oder <i><a title=\"Theophanie\" href=\"https:\/\/anthrowiki.at\/Theophanie\" target=\"_blank\" rel=\"noopener\">Theo\u00adphanie<\/a><\/i> (\u03b8\u03b5\u03bf\u03c6\u03ac\u03bd\u03b5\u03b9\u03b1 \u201eErscheinen Gottes\u201d) genan\u00adnt. Hier wurde, wie in der Ostkirche auch heute \u00fcblich, die Geburt Christi und auch seine Taufe 30 Jahre sp\u00e4ter gefeiert. Dieser Fest\u00adtag beruht auf ein\u00ader vorchristlichen Tra\u00addi\u00adtion. Im hel\u00adlenis\u00adtis\u00adchen \u00c4gypten wurde in der Nacht vom 5. auf den 6. Jan\u00adu\u00adar das Fest des aus der <a title=\"Jungfrau\" href=\"https:\/\/anthrowiki.at\/Jungfrau\" target=\"_blank\" rel=\"noopener\">Jungfrau<\/a> <a title=\"Kore\" href=\"https:\/\/anthrowiki.at\/Kore\" target=\"_blank\" rel=\"noopener\">Kore<\/a> (= <a title=\"Persephone\" href=\"https:\/\/anthrowiki.at\/Persephone\" target=\"_blank\" rel=\"noopener\">Perse\u00adphone<\/a>) gebore\u00adnen Son\u00adnen\u00adgottes, des <a title=\"Aion\" href=\"https:\/\/anthrowiki.at\/Aion\" target=\"_blank\" rel=\"noopener\">Aion<\/a> gefeiert. Dieser Son\u00adnen\u00adgott wurde mit Osiris als irdis\u00adch\u00ader Erschei\u00adn\u00adung des <a title=\"Re (\u00c4gyptische Mythologie)\" href=\"https:\/\/anthrowiki.at\/Re_(%C3%84gyptische_Mythologie)\" target=\"_blank\" rel=\"noopener\">Re<\/a> gle\u00adichge\u00adset\u00adzt. Am 6. Jan\u00adu\u00adar wurde dann heil\u00adbrin\u00adgen\u00addes Wass\u00ader aus den Fluten des Nil gesch\u00f6pft. Dieses Fest weist auf das zur Erde her\u00adab\u00adsteigende men\u00adschheitliche <a title=\"Manas\" href=\"https:\/\/anthrowiki.at\/Manas\" target=\"_blank\" rel=\"noopener\">Man\u00adas<\/a> bzw. <a title=\"Geistselbst\" href=\"https:\/\/anthrowiki.at\/Geistselbst\" target=\"_blank\" rel=\"noopener\">Geist\u00adselb\u00adst<\/a> hin, das in der <a title=\"Lemurische Zeit\" href=\"https:\/\/anthrowiki.at\/Lemurische_Zeit\" target=\"_blank\" rel=\"noopener\">lemurischen Zeit<\/a> gle\u00adich\u00adsam zer\u00adst\u00fcck\u00adelt wurde und in den einzel\u00adnen Men\u00adschen\u00adleibern sein Grab fand. Durch eine Art all\u00adge\u00admein\u00ader Taufe wurde es aus dem Wass\u00ader her\u00adaus wiedergeboren.<\/p>\n<p>Rudolf Stein\u00ader sagt: \u201cEiniges Licht wirft eso\u00adter\u00adisch das Datum \u2014 eso\u00adter\u00adisch ist das Fest ein sehr wichtiges -, denn der 6. Jan\u00adu\u00adar ist das\u00adselbe Datum, an welchem im alten \u00c4gypten das soge\u00adnan\u00adnte Osiris\u00adfest gefeiert wurde, das Fest des wiederge\u00adfun\u00adde\u00adnen Osiris. Osiris wird bekan\u00adntlich \u00fcber\u00adwun\u00adden von seinem Geg\u00adn\u00ader Typhon, er wird von der Isis gesucht und wiederge\u00adfun\u00adden. Dieses Wiederfind\u00aden des Osiris, des Sohnes Gottes, wird dargestellt durch das Fest vom 6. Jan\u00adu\u00adar. Das Dreik\u00f6nigs\u00adfest ist das\u00adselbe Fest, nur da\u00df es christlich gewor\u00adden ist. Dieses Fest find\u00aden wir auch bei den Assyr\u00adern, den Arme\u00adniern und den Ph\u00f6niziern. \u00dcber\u00adall ist es da ein Fest, das verkn\u00fcpft ist mit ein\u00ader Art von all\u00adge\u00admein\u00ader Taufe, wo aus dem Wass\u00ader her\u00adaus eine Wiederge\u00adburt stat\u00adtfind\u00adet. Das deutet schon den Zusam\u00admen\u00adhang an mit dem wiederge\u00adfun\u00adde\u00adnen Osiris. Was ist \u00fcber\u00adhaupt der ver\u00adschwun\u00addene Osiris? Der ver\u00adschwun\u00addene Osiris stellt uns dar jenen \u00dcber\u00adgang, der stat\u00adtfind\u00adet zwis\u00adchen den Zeit\u00aden vor der Mitte der lemurischen Rasse und den Zeit\u00aden nach der Mitte der lemurischen Rasse. Vor der Mitte der lemurischen Rasse gab es keinen Men\u00adschen, der mit Man\u00adas begabt war. Erst in der Mitte der lemurischen Zeit senk\u00adte sich Man\u00adas herab und befruchtete die Men\u00adschen. In jedem einzel\u00adnen Men\u00adschen wird ein Grab geschaf\u00adfen f\u00fcr das in die Men\u00adschheit aufgeteilte Man\u00adas (Geist\u00adselb\u00adst) \u2014 f\u00fcr Osiris, der dargestellt wird als zer\u00adst\u00fcck\u00adelt. Es ist die man\u00ada\u00adsis\u00adche Got\u00adtheit, die aufgeteilt wor\u00adden ist und in den Men\u00adschen wohnt. Gr\u00e4ber des Osiris hei\u00dfen die men\u00adschlichen K\u00f6r\u00adp\u00ader in der \u00e4gyp\u00adtis\u00adchen Geheim\u00adsprache. Man\u00adas ist so lange nicht befre\u00adit, bis die wieder\u00aderscheinende Liebe Man\u00adas befreien kann.<\/p>\n<p>Was ist die wieder\u00aderscheinende Liebe? Was ent\u00adstanden war mit der Man\u00adas\u00adbe\u00adfruch\u00adtung in der Mitte der lemurischen Zeit \u2014 etwas vorher und etwas nach\u00adher -, das war das Einziehen des Lei\u00adden\u00adschaft\u00adsprinzipes in die Men\u00adschheit. Vor dieser Zeit hat es kein eigentlich\u00ades Lei\u00adden\u00adschaft\u00adsprinzip gegeben. Die Tiere der vorherge\u00adhen\u00adden Zeit\u00aden waren Kalt\u00adbl\u00fcter. Und auch der Men\u00adsch selb\u00adst war damals noch nicht mit warmem Blute begabt. Die Men\u00adschen der Mon\u00adden\u00adzeit, und entsprechend auch die Men\u00adschen der drit\u00adten Erden-Runde, kann man insofern mit Fis\u00adchen ver\u00adgle\u00adichen, als sie die gle\u00adiche W\u00e4rme mit ihrer Umge\u00adbung hat\u00adten. Der Geist Gottes br\u00fctete \u00fcber den Wassern, hei\u00dft es in der Bibel von dieser Zeit. Das Prinzip der Liebe war noch nicht im Innern der Wesen, son\u00addern drau\u00dfen als sich offen\u00adbaren\u00addes irdis\u00adches Kama (das hei\u00dft irdis\u00adche Lei\u00adden\u00adschaft). Das Kama ist die ego\u00adis\u00adtis\u00adche Liebe. Der erste Bringer der ego\u00adis\u00admus\u00adfreien Liebe ist nun Chris\u00adtus, der in Jesus von Nazareth erscheinen sollte.\u201d (<a href=\"https:\/\/anthrowiki.at\/Heilige_Drei_K%C3%B6nige#Literatur\" target=\"_blank\" rel=\"noopener\">Lit.<\/a>: <a href=\"http:\/\/www.anthroposophie.net\/GA\/B60.pdf#page=3&amp;view=Fit\" target=\"_blank\" rel=\"noreferrer noopener\">Beitr\u00e4ge 60, S. 3f<\/a>)<\/p>\n<p>Am 6. Jan\u00adu\u00adar wurde also die Befreiung des Man\u00adas, des Geist\u00adprinzips im Men\u00adschen von der Bindung an die Begier\u00adden\u00adnatur gefeiert. Es war ein Fest des Vor\u00adblicks auf das Erscheinen des Chris\u00adtus und auf die erwartete neue F\u00e4higkeit des Men\u00adschen nun ohne eige\u00adnen Nutzen Liebe empfind\u00aden zu k\u00f6n\u00adnen. Es war ein Fest, das die \u00dcber\u00adwin\u00addung des Egos vorausah\u00adnend feierte.<\/p>\n<h4><strong>Taufe und S\u00fcndenfall<\/strong><\/h4>\n<p>Mit der Taufe Jesu, der voll\u00adst\u00e4ndi\u00adgen Auf\u00adnahme der geisti\u00adgen Son\u00adnen-Macht in den Men\u00adschen Jesus h\u00e4ngt zusam\u00admen, was als S\u00fcn\u00adden\u00adfall beze\u00adich\u00adnet wird. Hier begann eine Entwick\u00adlung, die zun\u00e4chst f\u00fcr einen Men\u00adschen \u2014 und damit der M\u00f6glichkeit nach f\u00fcr alle Men\u00adschen \u2014 sich vol\u00adlen\u00addete. Hier schildert Rudolf Stein\u00ader den Grund f\u00fcr den S\u00fcn\u00adden\u00adfall und macht deut\u00adlich, dass dieser Grund ent\u00adge\u00adgen der landl\u00e4u\u00adfi\u00adgen Auf\u00adfas\u00adsung jen\u00adseits men\u00adschlich\u00ader Schuld liegt: \u201eDer Leit\u00ader der ganzen Bewe\u00adgung [w\u00e4hrend der lemurischen Zeit, in diese Zeit fiel der Mon\u00addaus\u00adtritt aus der Erde] ist dieselbe Got\u00adtheit, die die hebr\u00e4is\u00adche Tra\u00addi\u00adtion Jahve, Jeho\u00adva, nen\u00adnt, Er war eine Mon\u00adden\u00adgot\u00adtheit [ein Deva]. Er hat\u00adte im h\u00f6ch\u00adsten Sinne die Kraft, die auf dem Monde entwick\u00adelt war, und strebte danach, die Men\u00adschheit in diesem Sinne weit\u00aderzuen\u00adtwick\u00adeln. Jahve stellte inner\u00adhalb der irdis\u00adchen Welt die Got\u00adtheit dar, welche den Wesen die M\u00f6glichkeit der physis\u00adchen Fortpflanzung gibt. Alles \u00fcbrige (Ver\u00adstand) lag nicht in der Jahve-Inten\u00adtion. \u2026 Er h\u00e4tte sich dann nur damit befasst, sch\u00f6ne For\u00admen zu erzeu\u00adgen, denn das Innere, das Intellek\u00adtuelle, war ihm gle\u00adichg\u00fcltig. Sch\u00f6n geformte Men\u00adschen wollte Jeho\u00adva erzeu\u00adgen, eine Art sch\u00f6n\u00ader Stat\u00aduen. Nach sein\u00ader Inten\u00adtion sollte die Fortpflanzungskraft so lange fort\u00adge\u00adset\u00adzt wer\u00adden, bis sie erlis\u00adcht. Er wollte einen Plan\u00adeten haben, der nur sch\u00f6ne, aber voll\u00adst\u00e4ndig starre For\u00admen auf sich trug. Wenn die Erde, mit dem Mond in sich, sich for\u00adten\u00adtwick\u00adelt h\u00e4tte, so h\u00e4tte sie sich entwick\u00adelt zu ein\u00ader star\u00adren, vereis\u00adten Form. Jeho\u00adva h\u00e4tte seinen Plan\u00adeten verewigt als Denkmal der Inten\u00adtion sein\u00ader Entwick\u00adlung. Dies w\u00e4re zweifel\u00adlos einge\u00adtreten, wenn nicht jene Adepten, die \u00fcber die Mon\u00adde\u00adnen\u00adtwick\u00adlung hin\u00adaus\u00adgeeilt waren, jet\u00adzt her\u00advor\u00adge\u00adtreten w\u00e4ren. In der\u00adsel\u00adben Zeit trat\u00aden sie her\u00advor. Diese hat\u00adten das\u00adjenige, was wir erst auf der Erde entwick\u00adelt haben, Ver\u00adstand und Geist, schon auf dem Monde entwick\u00adelt. Sie nah\u00admen sich jet\u00adzt der \u00fcbri\u00adgen Men\u00adschheit an und entris\u00adsen sie dem Schick\u00adsal, dem sie son\u00adst ver\u00adfall\u00aden w\u00e4ren. Es wurde ein neuer Funke ange\u00adfacht in dem men\u00adschlichen Astralk\u00f6r\u00adp\u00ader. Sie gaben ger\u00adade dem dama\u00adli\u00adgen Astralk\u00f6r\u00adp\u00ader den Ansto\u00df, sich \u00fcber den sprin\u00adgen\u00adden Punkt hin\u00adaus zu entwickeln.&nbsp;\u2026<\/p>\n<p>Es waren jet\u00adzt zwei Str\u00f6\u00admungen da, diejenige Jahves [des Mon\u00adden\u00adgottes] und die der Mon\u00addadepten [der \u00fcber das Mon\u00adden-Ziel hin\u00adau\u00adsen\u00adtwick\u00adel\u00adten Devas]. Das Inter\u00adesse der Mon\u00addadepten lag darin, die Men\u00adschheit zu vergeisti\u00adgen. Aber Jahve wollte aus ihnen sch\u00f6ne Stat\u00aduen machen. Diese bei\u00adden Kr\u00e4fte k\u00e4mpften dazu\u00admal miteinander.<\/p>\n<p>\u2026 Sie [die Mon\u00addadepten] sagten ihnen [den Men\u00adschen]: Ihr m\u00fcsst nicht Jeho\u00adva fol\u00adgen, er wird euch nicht zur Erken\u00adnt\u00adnis kom\u00admen lassen; aber ihr sollt Erken\u00adnt\u00adnis erlan\u00adgen. \u2014 Das ist die Schlange. Die Schlange ste\u00adht dem Weibe gegen\u00fcber, denn das Weib hat\u00adte die Kraft, sich aus sich selb\u00adst her\u00adaus fortzupflanzen. Jet\u00adzt sagte Jeho\u00adva: Der Men\u00adsch ist gewor\u00adden wie unsere\u00adin\u00ader \u2014 und bringt den Tod in die Welt und alles, was damit zusammenh\u00e4ngt.<\/p>\n<p>&lt;Luz\u00adifer&gt; nen\u00adnt man die Mon\u00addadepten; sie sind die Geber dessen, was men\u00adschliche Intellek\u00adtu\u00adal\u00adit\u00e4t ist. Das gaben sie dem Astral- und dem physis\u00adchen K\u00f6r\u00adp\u00ader, son\u00adst h\u00e4tte die Mon\u00adade (die Entit\u00e4t des Ichs] in diese nicht einziehen k\u00f6n\u00adnen und die Erde w\u00e4re dann ein plan\u00ade\u00adtarisches Denkmal von Jeho\u00advas Gr\u00f6\u00dfe gewor\u00adden. Durch das Ein\u00adgreifen des luz\u00adiferischen Prinzips wurde die men\u00adschliche Selb\u00adst\u00e4ndigkeit, die Geistigkeit gerettet. Jeho\u00adva hat dann, damit der Men\u00adsch sich nicht ganz vergeistige, die Selb\u00ads\u00adther\u00advor\u00adbringungskraft hal\u00adbiert [Geschlechtertren\u00adnung]. \u2026<\/p>\n<p>Der Men\u00adsch tr\u00e4gt also durch Jeho\u00advas Macht die M\u00f6glichkeit in sich, zu erstar\u00adren. Wenn man die drei unteren K\u00f6r\u00adp\u00ader beobachtet, so haben diese den Keim in sich, zum physis\u00adchen Zus\u00adtand der Erde zur\u00fcck\u00adzukehren. Die oberen Teile: Atma, Bud\u00addhi, Man\u00adas [Geist\u00admen\u00adsch, Lebens\u00adgeist, Geist\u00adselb\u00adst] haben erst in den Men\u00adschen einziehen k\u00f6n\u00adnen dadurch, dass die Schlange hinzukam. Der Men\u00adsch bekam dadurch neues Leben und die Kraft, bei dem irdis\u00adchen Plan\u00adeten zu verbleiben. Aber die Fortpflanzungskraft wurde eingeschlechtlich [Tren\u00adnung in m\u00e4nnlich und weib\u00adlich] und dadurch ist Geburt und Tod in die Welt gekom\u00admen; vorher gab es noch nicht Geburt und Tod\u201d (Stein\u00ader, GA 93a, 23. Vor\u00adtrag, 25.10.1905, S. 183 \u2014&nbsp;185).<\/p>\n<p>Der Men\u00adsch war vor der lemurischen Zeit also k\u00f6r\u00adper\u00adlich m\u00e4nnlich-weib\u00adlich. Heute ist er k\u00f6r\u00adper\u00adlich entwed\u00ader m\u00e4nnlich oder weib\u00adlich, daf\u00fcr aber geist\u00adbe\u00adgabt. Er ist durch den soge\u00adnan\u00adnten S\u00fcn\u00adden\u00adfall eine irdisch-geistige Dop\u00adpel\u00adnatur gewor\u00adden. Was in der lemurischen Zeit als G\u00f6t\u00adter\u00adtat seinen Anfang genom\u00admen hat\u00adte, wurde mit der Taufe Christie durch g\u00f6t\u00adtliche Wirkung f\u00fcr zun\u00e4chst einen Men\u00adschen, f\u00fcr Jesus von Nazareth, vollendet.<\/p>\n<p>Rudolf Stein\u00ader sagt \u00fcber die Taufe Jesu: \u201cWas war da einge\u00adtreten in Wahrheit? In Wahrheit war diese Leib\u00adlichkeit des Jesus von Nazareth, \u2026 so reif, so vol\u00adlen\u00addet, da\u00df in sie ein\u00addrin\u00adgen kon\u00adnte der Son\u00adnen\u00adl\u00ado\u00adgos, das Wesen der sechs Elo\u00adhim, wie wir es beschrieben haben als das geistige Wesen der Sonne. Es kon\u00adnte sich f\u00fcr drei Jahre in dieser Leib\u00adlichkeit inkarnieren, kon\u00adnte Fleisch wer\u00adden. Der Son\u00adnen\u00adl\u00ado\u00adgos, der hinein\u00adscheinen kann durch die Erleuch\u00adtung in den Men\u00adschen, er selb\u00adst, der Heilige Geist, tritt ein, das Wel\u00adten-Ich, das kos\u00admis\u00adche Ich tritt ein, und es spricht for\u00adt\u00adan der Son\u00adnen\u00adl\u00ado\u00adgos in diesen drei Jahren aus dem Jesusk\u00f6r\u00adp\u00ader. Der Chris\u00adtus spricht aus dem Jesusk\u00f6r\u00adp\u00ader die drei Jahre hin\u00addurch. Dieser Vor\u00adgang wird angedeutet im Johannes-Evan\u00adgeli\u00adum und auch in den anderen Evan\u00adgelien als das Her\u00adab\u00adsteigen der Taube, des Heili\u00adgen Geistes auf den Jesus von Nazareth. \u2026 Jet\u00adzt haben wir den Chris\u00adtus im Astralleibe, \u00c4ther\u00adleibe und physis\u00adchen Leibe des Jesus von Nazareth.\u201d (<a href=\"https:\/\/anthrowiki.at\/Jordan-Taufe#Literatur\" target=\"_blank\" rel=\"noopener\">Lit.<\/a>: <a href=\"http:\/\/fvn-archiv.net\/PDF\/GA\/GA103.pdf#page=206&amp;view=Fit\" target=\"_blank\" rel=\"noreferrer noopener\">GA 103, S. 206f<\/a>)<\/p>\n<h4><strong>Nach der Weltenmitternachtsstunde<\/strong><\/h4>\n<p>Das See\u00adlenkalen\u00adder-Jahr teilt sich in vier\u00admal 13 Mantren. Das Mantra 40 o ist das erste Mantra des let\u00adzten Vier\u00adtels. Sehe ich den Jahreskreis mit dem Som\u00admer-Hal\u00adb\u00adjahr oben und dem Win\u00adter-Hal\u00adb\u00adjahr unten, so markiert das Mantra 40 o den Beginn des auf\u00adsteigen\u00adden Kreis\u00adbo\u00adgens. Das Mantra zeugt dadurch von ein\u00ader Wende. Auch im Gang der Seele durch die geistige Welt hin zu ein\u00ader neuen Inkar\u00adna\u00adtion vol\u00adlzieht sich nach der Wel\u00adten\u00admit\u00adter\u00adnachtsstunde eine Wende; ein neuer Inkar\u00adna\u00adtion\u00adsim\u00adpuls entsteht.<\/p>\n<p>Rudolf Stein\u00ader beschreibt die Entste\u00adhung des neuen Inkar\u00adna\u00adtion\u00adsim\u00adpuls\u00ades so, dass ich auch diesen Aspekt hinzunehmen will, um das Mantras 40 o zu ver\u00adste\u00adhen. \u201e\u2026 &lt;die gro\u00dfe Wel\u00adten\u00admit\u00adter\u00adnachtsstunde des geisti\u00adgen Daseins zwis\u00adchen dem Tod und ein\u00ader neuen Geburt&gt;, jene Mit\u00adter\u00adnachtsstunde, wo das men\u00adschliche innere Erleben am inten\u00adsivsten wird und das, was wir geistige Gesel\u00adligkeit nen\u00adnen k\u00f6n\u00adnen, das Zusam\u00admen\u00adh\u00e4n\u00adgen mit der geisti\u00adgen Au\u00dfen\u00adwelt, den niedrig\u00adsten Grad erre\u00adicht hat, so dass in gewiss\u00ader Beziehung w\u00e4hrend dieser Mit\u00adter\u00adnachtsstunde des geisti\u00adgen Daseins geistige Fin\u00adster\u00adn\u00adis um uns ist. Aber gesagt wor\u00adden ist, dass die Sehn\u00adsucht nach Au\u00dfen\u00adwelt wiederum in uns wirkt und dass diese Sehn\u00adsucht durch den Geist, der in geisti\u00adgen Wel\u00adten wirkt, aktiv wird und dass diese Sehn\u00adsucht ein neues See\u00adlen\u00adlicht aus uns erzeugt, so dass es uns m\u00f6glich wird, jet\u00adzt eine Au\u00dfen\u00adwelt von ganz beson\u00adder\u00ader Art zu erblick\u00aden. Diese Au\u00dfen\u00adwelt, die wir dann erblick\u00aden, ist unsere eigene Ver\u00adgan\u00adgen\u00adheit, wie sie durch fr\u00fchere Inkar\u00adna\u00adtio\u00adnen und die Zwis\u00adchen\u00adzeit\u00aden zwis\u00adchen den Toden und den neuen Geburten sich vol\u00adl\u00adzo\u00adgen hat, und die wir jet\u00adzt als eine \u00e4u\u00dfere Welt \u00fcber\u00adschauen, indem wir zur\u00fcck\u00adblick\u00aden auf das, was wir diesem Wel\u00adtenda\u00adsein schuldig geblieben sind. Ins\u00adbeson\u00addere tritt uns dann, wenn wir diesen R\u00fcck\u00adblick in unsere fr\u00fcheren Erleb\u00adnisse haben, zweier\u00adlei mit gro\u00dfer Inten\u00adsit\u00e4t ent\u00adge\u00adgen. Wir haben \u2014 dieses und jenes genossen, dieses und jenes ist uns beschert wor\u00adden an Freude, an Lust des Daseins. Das alles k\u00f6n\u00adnen wir \u00fcberse\u00adhen, was uns jemals gewor\u00adden ist an Freude, an Lust des Daseins. Aber wir \u00fcberse\u00adhen es so, dass es uns gle\u00adich\u00adsam in seinem spir\u00adituellen Wert erscheint, dass es uns in Bezug darauf erscheint, was es aus uns gemacht hat.<\/p>\n<p>\u2026. Aber dadurch wer\u00adden wir gequ\u00e4lt, dass sich die Beziehung zu dem Men\u00adschen, den wir angel\u00ado\u00adgen haben, in der jet\u00adzt geschilderten Zeit so ver\u00e4n\u00addert, so oft wir den Men\u00adschen erblick\u00aden \u2014 und wir wer\u00adden ihn gen\u00fc\u00adgend oft mit dem geisti\u00adgen Auge erblick\u00aden -, dass er die Ursache wird, dass die der voll\u00adbracht\u00aden L\u00fcge ent\u00adge\u00adgenge\u00adset\u00adzte Wahrheit, die uns qu\u00e4lt, in uns auf\u00adsteigt. Dadurch taucht aus unseren Tiefen die Ten\u00addenz her\u00adauf: Diesem Men\u00adschen musst du unten auf der Erde wieder begeg\u00adnen, und du musst etwas tun, was das Unrecht aus\u00adgle\u00adicht, das du durch die vol\u00adl\u00adzo\u00adgene L\u00fcge began\u00adgen hast. Denn hier in der geisti\u00adgen Welt kann das nicht aus\u00adgeglichen wer\u00adden, was durch deine L\u00fcge geschaf\u00adfen wor\u00adden ist, da im Kos\u00admos kannst du nur v\u00f6l\u00adlige Klarheit gewin\u00adnen \u00fcber die Wirkung ein\u00ader L\u00fcge. Was auf Erden geschaf\u00adfen wor\u00adden ist von dieser Art, das muss auch wiederum auf der Erde aus\u00adgeglichen wer\u00adden. Man wei\u00df, man braucht zum Aus\u00adgle\u00adich Kr\u00e4fte in sich sel\u00adber, die einem nur wer\u00adden k\u00f6n\u00adnen, wenn man wiederum einen Erden\u00adleib bezieht. Dadurch entste\u00adht in unser\u00ader Seele die Ten\u00addenz: Du musst einen Erden\u00adleib beziehen, der die M\u00f6glichkeit bietet, eine solche Tat zu voll\u00adbrin\u00adgen, wodurch die Unvol\u00adlkom\u00admen\u00adheit aus\u00adgeglichen wer\u00adden, die du auf Erden verur\u00adsacht hast, son\u00adst wird, wenn du durch den n\u00e4ch\u00adsten Tod gegan\u00adgen bist, dieser Men\u00adsch wiederum dir erscheinen und die Qual der Wahrheit her\u00advor\u00adrufen. Sie sehen die ganze geistige Tech\u00adnik, wie in der geisti\u00adgen Welt der Trieb in uns geschaf\u00adfen wird, einen karmis\u00adchen Aus\u00adgle\u00adich f\u00fcr das oder jenes zu schaf\u00adfen\u201d (GA 153, 6. Vor\u00adtrag, 14. 4. 1914, S. 163 \u2014&nbsp;167).<\/p>\n<p>Rudolf Stein\u00ader schildert den Weg der Seele auf die Erde als einen Abstieg durch die Plan\u00adeten\u00adsph\u00e4ren. Mit diesem Mantra begin\u00adnend kann ich die fol\u00adgen\u00adden Mantren (auch) als diesen Abstieg lesen. Das Mantra 40 o enth\u00e4lt den Impuls und dadurch den Beginn dieses Abstiegs. Die eigentliche Mit\u00adter\u00adnachtsstunde ist vor\u00adbei. Der Weg vom Him\u00admel auf die Erde begin\u00adnt, so wie ein\u00adst\u00admals alle Men\u00adschen aus dem Paradies auf die Erde mussten. Das Mantra 40 o ist dadurch ein\u00ader\u00adseits der Spruch des S\u00fcn\u00adden\u00adfalls, und ander\u00ader\u00adseits auch der Spruch der Jor\u00addan-Taufe des Chris\u00adtus. In bei\u00adden Ereignis\u00adsen find\u00adet ein Abstieg vom Him\u00admel auf die Erde statt. Im ersten Ereig\u00adnis ist es der Men\u00adschen, der infolgedessen schuld- und schick\u00adsals\u00adf\u00e4hig wird. Im zweit\u00aden Ereig\u00adnis ist es der Sohnes-Gottes, des Chris\u00adtus, der sich mit dem Leib des Jesus verbindet. Er erringt infolgedessen f\u00fcr den Men\u00adschen die M\u00f6glichkeit, wieder aufzusteigen, sich seinen Platz im Him\u00admel selb\u00adst zu erarbeiten.<\/p>\n<p>Rudolf Stein\u00ader betont immer wieder, dass jede Entwick\u00adlung die vorherge\u00adhen\u00adden Stufen wieder\u00adholt. So kann ich das Mantra 40 o neben dem bere\u00adits erw\u00e4h\u00adn\u00adten als die Stufe des alten Sat\u00adurn betra\u00adcht\u00aden. Hier gab es zun\u00e4chst wed\u00ader Zeit noch Raum, nur Ewigkeit. Da Rudolf Stein\u00ader die Mit\u00adter\u00adnachtsstunde auch der Sat\u00adurn\u00adsph\u00e4re zuord\u00adnet (das ist die Aus\u00addehnung im Raum, die der Plan\u00adet Sat\u00adurn mit sein\u00ader Bahn umschreibt und die laut Rudolf Stein\u00ader die dama\u00adlige Erde zur Zeit des alten Sat\u00adurn hat\u00adte), k\u00f6n\u00adnte es sein, dass \u201cdas Tor noch nicht geschlossen\u201d ist. Die Aus\u00addehnung ist noch die gle\u00adiche, allerd\u00adings ist die Sat\u00adurn\u00adsph\u00e4re nun nicht mehr Ziel, son\u00addern Aus\u00adgangspunkt. Etwas Neues begin\u00adnt mit dem ersten Spruch nach dem Schwellen\u00adspruch 39 n im See\u00adlenkalen\u00adder-Jahreskreis. Die Erd\u00adsph\u00e4re, die Zeit der auf\u00adsteigen\u00adden Sonne beginnt.<\/p>\n<h4><strong>Sechs Geistestiefen im Seelenkalender<br>\n<\/strong><\/h4>\n<p>Das Mantra 40 o spricht von Geis\u00adtestiefen. Sechs\u00admal wird im See\u00adlenkalen\u00adder der Begriff der Geis\u00adtestiefen erw\u00e4h\u00adnt. Immer ste\u00adht das Wort in der Mehrzahl, obwohl eine Ort\u00adsangabe der Tiefe eigentlich einen einzi\u00adgen Ort als tief\u00adsten Punkt beze\u00adich\u00adnen m\u00fcsste. Erstaunlicher\u00adweise weist die Verteilung der Mantren, die den Begriff \u201cGeis\u00adtestiefen\u201d enthal\u00adten, eine gewisse Regelm\u00e4\u00dfigkeit im Jahres\u00adlauf auf: In jedem Sech\u00ads\u00adtel des Jahreskreis\u00ades gibt es genau ein Mantra mit diesem Begriff. Dreimal ste\u00adht das Wort \u201cGeis\u00adtestiefen\u201d in einem Licht\u00adspruch, im Sech\u00ads\u00adtel des vierten Licht\u00adspruchs ste\u00adht es dage\u00adgen im dazuge\u00adh\u00f6ri\u00adgen Krisen\u00adspruch. Hier wird die Erin\u00adnerung zur Ret\u00adtung aufgerufen. Sie ist das vierte Licht, denn sie tritt leuch\u00adt\u00adend auf. In den bei\u00adden Sech\u00adsteln, in denen es keine Licht- und Krisen\u00adspr\u00fcche gibt, in den Sech\u00adsteln der Som\u00admer- und Win\u00adter\u00adschwelle, ste\u00adhen die Geis\u00adtestiefen jew\u00adeils in einem Mantra, das auch vom Wel\u00adtenwort spricht.<\/p>\n<p>Nun frage ich mich, ste\u00adhen die Geis\u00adtestiefen jew\u00adeils in der Mehrzahl, weil es sechs ver\u00adschiedene Tiefen des Geistes, sechs geistige Quel\u00adlorte gibt? Und wenn dem so ist, wie lassen sie sich charak\u00adter\u00adisieren? Die Licht- und Krisen\u00adspr\u00fcche bilden mit einem dazwis\u00adchen\u00adliegen\u00adden Mantra Grup\u00adpen von je drei Spr\u00fcchen. Jede Gruppe weist durch ihre charak\u00adter\u00adis\u00adtis\u00adche Wort\u00adwahl auf eine <a href=\"https:\/\/www.stellamaris-seelenkalender.de\/?page_id=201\">\u00c4ther\u00adart<\/a> hin. Mit der \u00c4ther\u00adart des jew\u00adeili\u00adgen Licht\u00adspruchs (bzw. des Krisen\u00adspruchs) kann ich nun die Geis\u00adtestiefe in Beziehung brin\u00adgen und sie mit dieser als ver\u00adbun\u00adden betra\u00adcht\u00aden. Dreimal sind die Geis\u00adtestiefen Herkun\u00adft\u00adsort des Licht\u00ades, ein\u00admal sein Ziel. Das sich als chemis\u00adch\u00ader \u00c4ther zeigende Licht (<a href=\"https:\/\/www.stellamaris-seelenkalender.de\/?page_id=870\">5 E<\/a>), das Licht des Leben\u00ads\u00e4thers (<a href=\"https:\/\/www.stellamaris-seelenkalender.de\/?page_id=1442\">31 e<\/a>) und das Licht der Erin\u00adnerung (Krisen\u00adspruch <a href=\"https:\/\/www.stellamaris-seelenkalender.de\/?page_id=1673\">46 u<\/a>) stam\u00admen <strong>aus<\/strong> Geis\u00adtestiefen. Das Licht des W\u00e4rme\u00e4thers (<a href=\"https:\/\/www.stellamaris-seelenkalender.de\/?page_id=1258\">22 V<\/a>) leuchtet dage\u00adgen <strong>in<\/strong> die Geis\u00adtestiefen. In den Wel\u00adtenwort-Mantren sind die Geis\u00adtestiefen aus\u00addr\u00fcck\u00adlich mit mir, dem Ich-Sprech\u00ader des Mantras ver\u00adbun\u00adden: Das sprechende Wel\u00adtenwort (<a href=\"https:\/\/www.stellamaris-seelenkalender.de\/?page_id=1140\">17 Q<\/a>) fordert den Ich-Sprech\u00ader auf, die eige\u00adnen Geis\u00adtestiefen mit seinen Wel\u00adtenweit\u00aden zu erf\u00fcllen. Es ist das in der Physis schaf\u00adfende Wel\u00adtenwort, das hier spricht (siehe \u201cDie sieben Wort-Mantren im See\u00adlenkalen\u00adder hier: <a href=\"https:\/\/www.stellamaris-seelenkalender.de\/?page_id=1553\">38 m<\/a>). Im gegen\u00adw\u00e4r\u00adti\u00adgen Mantra des schweigend wirk\u00adenden Wel\u00adtenwortes (40 o) befind\u00adet sich der Ich-Sprech\u00ader sel\u00adber in den Geis\u00adtestiefen. Hier wirkt das im Feuer schaf\u00adfende, mit dem Ich ver\u00adbun\u00addene Wel\u00adtenwort (siehe Blog 38&nbsp;m).<\/p>\n<p>So wie ein W\u00fcr\u00adfel auf sechs Fl\u00e4chen liegen kann, also sechs ver\u00adschiedene Tiefen m\u00f6glich sind, k\u00f6n\u00adnten mit den Geis\u00adtestiefen die Qual\u00adit\u00e4ten der Raumes\u00adrich\u00adtun\u00adgen beze\u00adich\u00adnet sein. Mit vier Geis\u00adtestiefen ist das Licht (bzw. die leuch\u00adt\u00adende Erin\u00adnerung) ver\u00adbun\u00adden, mit zweien das Wel\u00adtenwort. Im Raum unter\u00adschei\u00adden wir vier Him\u00admels-Rich\u00adtun\u00adgen nach dem Licht, und wir unter\u00adschei\u00adden zwei in der Senkrecht\u00aden sich vol\u00adlziehende Bewe\u00adgun\u00adgen es Men\u00adschen, eine auf\u00adsteigende und eine absteigende. Die Him\u00admel\u00adsrich\u00adtun\u00adgen bes\u00adtim\u00admen sich aus dem Lauf und dem Stand der Sonne, und die Senkrechte entspricht der Inkar\u00adna\u00adtion und Exkar\u00adna\u00adtion. Rudolf Stein\u00ader hat den vier <a href=\"https:\/\/anthrowiki.at\/Himmelsrichtungen\" target=\"_blank\" rel=\"noopener\">Him\u00admel\u00adsrich\u00adtun\u00adgen<\/a> (Osten, West\u00aden, Nor\u00adden, S\u00fcden) vier Erzen\u00adgel zuge\u00adord\u00adnet. In der Tabelle (unten) habe ich es gewagt, die Erzen\u00adgel mit ihren Him\u00admel\u00adsrich\u00adtun\u00adgen den Geis\u00adtestiefen der Licht\u00adspr\u00fcche (bzw. dem Krisen\u00adspruch) zuzuordnen.<\/p>\n<p>Der mit dem Ich des Men\u00adschen ver\u00adbun\u00addene Erzen\u00adgel Michael ist nach dieser Zuord\u00adnung der einzige, dessen Licht als See\u00adlen\u00adlicht <strong>in<\/strong> die Geis\u00adtestiefen strahlt. Hinge\u00adgen strahlt das Licht, das in den anderen drei Mantren charak\u00adter\u00adisiert wird, \u2014 und damit der anderen drei Erzen\u00adgel&nbsp; \u2014 <strong>aus<\/strong> Geis\u00adtestiefen. Es ist also bere\u00adits voll\u00adst\u00e4ndig dort angekom\u00admen. Das trifft f\u00fcr diese Erzen\u00adgel zu, da sie jew\u00adeils die Leit\u00ader der drei ver\u00adgan\u00adgenen Erdinkar\u00adna\u00adtio\u00adnen waren (siehe Anthrowiki.at, Him\u00admel\u00adsrich\u00adtun\u00adgen). Die Senkrechte wird von den Wel\u00adtenwort-Mantren gebildet: oben das schweigend durch den Feuer\u00e4ther auf das Ich wirk\u00adende Wel\u00adtenwort, unten das sprechende Wel\u00adtenwort, dem die Wel\u00adtenweit\u00aden ange\u00adh\u00f6ren, die Raumwelt der Physis. (Siehe Tabelle)<\/p>\n<table>\n<tbody>\n<tr>\n<td width=\"47\"><a href=\"https:\/\/www.stellamaris-seelenkalender.de\/?page_id=870\">5 E<\/a><\/td>\n<td width=\"356\">Im Lichte, das <u>aus<\/u> <strong>Geis\u00adtestiefen<\/strong> im Raume frucht\u00adbar webend der G\u00f6t\u00adter Schaf\u00adfen offenbart<\/td>\n<td width=\"201\">Licht\u00adspruch des chemis\u00adchen \u00c4thers\nWest\u00aden, Erzen\u00adgel Raphael<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td width=\"47\"><a href=\"https:\/\/www.stellamaris-seelenkalender.de\/?page_id=1140\">17 Q<\/a><\/td>\n<td width=\"356\">Das <em>Wel\u00adtenwort<\/em> spricht: Erf\u00fclle deine <strong>Geis\u00adtestiefen<\/strong> mit meinen Wel\u00adtenweit\u00aden, zu find\u00aden ein\u00adstens mich in&nbsp;dir.<\/td>\n<td width=\"201\">Wel\u00adtenwort des Leben\u00ads\u00e4thers\nunten<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td width=\"47\"><a href=\"https:\/\/www.stellamaris-seelenkalender.de\/?page_id=1258\">22 V<\/a><\/td>\n<td width=\"356\">Das zu See\u00adlen\u00adlicht gewor\u00addene Licht aus Wel\u00adtenweit\u00aden leuchtet <u>in<\/u> die <strong>Geis\u00adtestiefen<\/strong>, um Fr\u00fcchte zu ent\u00adbinden, die das Men\u00adschenselb\u00adst aus dem Wel\u00adtenselb\u00adst reifen lassen<\/td>\n<td width=\"201\">Licht\u00adspruch des W\u00e4rme\u00e4thers\nOsten, Erzen\u00adgel Michael<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td width=\"47\"><a href=\"https:\/\/www.stellamaris-seelenkalender.de\/?page_id=1442\">31 e<\/a><\/td>\n<td width=\"356\">Das Licht <u>aus<\/u> <strong>Geis\u00adtestiefen<\/strong> strebt son\u00adnen\u00adhaft nach au\u00dfen, wird zur Lebenswil\u00adlen\u00adskraft und leuchtet in der Sinne Dumpfheit, um Kr\u00e4fte zu ent\u00adbinden, die Schaf\u00adfens\u00adm\u00e4chte im Men\u00adschen\u00adwerke reifen lassen<\/td>\n<td width=\"201\">Licht\u00adspruch des Leben\u00ads\u00e4thers\nS\u00fcden, Erzen\u00adgel Gabriel<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td width=\"47\">40 o<\/td>\n<td width=\"356\">Und bin ich <u>in<\/u> den <strong>Geis\u00adtestiefen<\/strong>, erf\u00fcllt der Eigen\u00adheit\u00aden leer\u00ader Wahn sich mit des <em>Wel\u00adtenwortes<\/em> Feuerkraft.<\/td>\n<td width=\"201\">Wel\u00adtenwort des W\u00e4rme\u00e4thers\noben<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td width=\"47\"><a href=\"https:\/\/www.stellamaris-seelenkalender.de\/?page_id=1673\">46 u<\/a><\/td>\n<td width=\"356\">Erin\u00adnerung tritt <u>aus<\/u> <strong>Geis\u00adtestiefen<\/strong> leuch\u00adt\u00adend auf, um die Gefahr der Bet\u00e4ubung durch die Welt abzuwenden.<\/td>\n<td width=\"201\">Krisen\u00adspruch des Licht\u00e4thers\nNor\u00adden, Erzen\u00adgel&nbsp;Uriel<\/td>\n<\/tr>\n<\/tbody>\n<\/table>\n<p>Das Salz kristallisiert in W\u00fcr\u00adfelform. Mit dieser Form verbindet der Chris\u00adtus den Men\u00adschen, wenn er sagt: \u201cIhr seid das Salz der Erde.\u201d (<a title=\"wikipedia:Evangelium nach Matth\u00e4us\" href=\"https:\/\/de.wikipedia.org\/wiki\/Evangelium_nach_Matth%C3%A4us\" target=\"_blank\" rel=\"noopener\">Mt<\/a> 5,13\u201316&nbsp;<small title=\"Einheits\u00fcbersetzung bei www.bibleserver.com\"><a href=\"https:\/\/www.bibleserver.com\/EU\/Mt5%2C13-16\" target=\"_blank\" rel=\"noreferrer noopener\">EU<\/a><\/small>). Im Men\u00adschen wird die kristal\u00adlene und damit rein\u00adste, klarste Struk\u00adtur der Erde sicht\u00adbar. Der W\u00fcr\u00adfel ist dadurch der geometrische Aus\u00addruck des Men\u00adschen. Man sagt auch, die Form des Ichs sei ein W\u00fcrfel.<\/p>\n<p>Will ich die sechs Geis\u00adtestiefen darstellen, so f\u00e4llt auf, dass die nach Rudolf Stein\u00ader im Jahreskreis gegen\u00fcber\u00adste\u00adhen\u00adden Erzen\u00adgel (Michael-Raphael sowie Uriel-Gabriel) in der aus der Tabelle fol\u00adgen\u00adden Graphik einan\u00adder nicht gegen\u00fcber\u00adste\u00adhen, son\u00addern jew\u00adeils in einem Hal\u00adb\u00adjahr erscheinen. Auch oben und unten zeigen sich nicht entsprechend des spon\u00adta\u00adnen inneren Bildes, son\u00addern ent\u00adge\u00adgenge\u00adset\u00adzt. Die in der Tabelle gegebene Zuord\u00adnung der Mantren zu den Raumes\u00adrich\u00adtun\u00adgen ist deshalb nicht zufriedenstellend.<\/p>\n<p>Deshalb stelle ich einen <strong>zweit\u00aden<\/strong> Ver\u00adsuch, die Geis\u00adtestiefen als Raumes\u00adrich\u00adtun\u00adgen zu deuten, neben den ersten. Es gibt von Drehun\u00adgen und Spiegelun\u00adgen abge\u00adse\u00adhen drei M\u00f6glichkeit\u00aden, die vier Wesens\u00adglieder im Kreuz darzustellen. Das Ich kann dem Astralleib, dem \u00c4ther\u00adleib oder dem physis\u00adchen Leib gegen\u00fcber\u00adste\u00adhen. Im Zusam\u00admen\u00adhang mit den Krisen\u00adspr\u00fcchen und der Pyra\u00admide habe ich die von Rudolf Stein\u00ader dargestellte Gegen\u00fcber\u00adstel\u00adlung von Ich und Astralleib ver\u00adwen\u00addet. Die Erzen\u00adge\u00adlimag\u00adi\u00adna\u00adtio\u00adnen zeigen eine Gegen\u00fcber\u00adstel\u00adlung von Michael (stel\u00adlvertre\u00adtend f\u00fcr das Ich) mit Raphael (stel\u00adlvertre\u00adtend f\u00fcr den \u00c4ther\u00adleib). Ste\u00adht das Ich der Physis gegen\u00fcber und spiegelt sich an ihr, erken\u00adnt sich laut Rudolf Stein\u00ader der Men\u00adsch als ein Selbst.<\/p>\n<p><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" src=\"https:\/\/www.stellamaris-seelenkalender.de\/wp-content\/uploads\/2024\/01\/6-Geistestiefen-3-300x281.png\" alt width=\"645\" height=\"604\"><\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<p><em>Die Sechs Mantren der Geis\u00adtestiefen als die sechs Raumesrichtungen<\/em><\/p>\n<p><em>Zen\u00adtrum: Christoph Hueck, <a href=\"https:\/\/www.christoph-hueck.de\/texte-zur-geisteswissenschaft\/\" target=\"_blank\" rel=\"noopener\">Rudolf Stein\u00aders Biogra\u00adphie im Dop\u00adpel\u00adstrom der Zeit<\/a>, <\/em><\/p>\n<p><em>DAS GOETHEANUM Nr. 32\u201333 \u00b7 11. August 2012 \u00b7 ZUSAMMENH\u00c4NGE<\/em><\/p>\nDie Zeich\u00adnung im Zen\u00adtrum des Kreis\u00ades stammt von Christoph Hueck und bringt ins Bild, was Rudolf Stein\u00ader \u00fcber den Dop\u00adpel\u00adstrom der Zeit, das Ich und die physis\u00adche Wahrnehmungswelt sagt: \u201cSie wer\u00adden einen unge\u00adheuren Licht\u00adblitz auf Ihr ganzes See\u00adlen\u00adleben wer\u00adfen k\u00f6n\u00adnen, wenn Sie das eine Einzige nur voraus\u00adset\u00adzen: dass alles, was Begehrun\u00adgen [\u2026] sind, einen Strom darstellen im See\u00adlen\u00adleben, der gar nicht flie\u00dft von der Ver\u00adgan\u00adgen\u00adheit in die Zukun\u00adft, son\u00addern der uns ent\u00adge\u00adgenkommt von der Zukun\u00adft, der von der Zukun\u00adft in die Ver\u00adgan\u00adgen\u00adheit flie\u00dft. \u2014 Mit einem Male wird die ganze Summe der See\u00adlen\u00ader\u00adleb\u00adnisse klar! [\u2026] Was ist dann im Moment unser See\u00adlen\u00adleben? Es ist nichts anderes als die Begeg\u00adnung eines Stromes aus der Ver\u00adgan\u00adgen\u00adheit in die Zukun\u00adft, und eines Stromes, der aus der Zukun\u00adft in die Ver\u00adgan\u00adgen\u00adheit flie\u00dft. [\u2026] Sie wer\u00adden leicht begreifen, dass diese zwei Str\u00f6me in der Seele sel\u00adber zusam\u00admenkom\u00admen, sozusagen \u00fcbere\u00adinan\u00adder\u00adschla\u00adgen. Dieses \u00dcbere\u00adinan\u00adder\u00adschla\u00adgen ist das Bewusst\u00adsein. Es gibt keine andere Erk\u00adl\u00e4rung f\u00fcr das Bewusst\u00adsein, als die eben gegebene. So nimmt also unsere Seele teil an allem, was aus der Ver\u00adgan\u00adgen\u00adheit weit\u00ader\u00adflie\u00dft in die Zukun\u00adft, und an allem, was uns aus der Zukun\u00adft ent\u00adge\u00adgenkommt. Wenn Sie also in irgen\u00addeinem Moment in Ihr See\u00adlen\u00adleben schauen, k\u00f6n\u00adnen&nbsp;Sie<br>\nsagen: Da ist etwas wie eine Durch\u00addringung von dem, was aus der Ver\u00adgan\u00adgen\u00adheit in die Zukun\u00adft flie\u00dft, mit dem, was aus der Zukun\u00adft in die Ver\u00adgan\u00adgen\u00adheit flie\u00dft und sich dem ersteren ent\u00adge\u00adgen\u00adstemmt als Begehrun\u00adgen, als Inter\u00adessiertheit, als W\u00fcn\u00adsche und so weit\u00ader. Zweier\u00adlei durch\u00addringt sich.\u201d\nRudolf Stein\u00ader f\u00e4hrt fort, indem er zur Waagerecht\u00aden des dop\u00adpel\u00adten Zeit\u00adstroms die Senkrechte erg\u00e4nzt, denn die dop\u00adpelte Zeit\u00adstr\u00f6\u00admung beschreibt das Bewusst\u00adsein nicht voll\u00adst\u00e4ndig. Das Ich-Bewusst\u00adsein als ein autonom t\u00e4tiges Ele\u00adment inter\u00adagiert aktiv ein\u00ader\u00adseits mit dem Strom aus der Ver\u00adgan\u00adgen\u00adheit (durch bewusstes Erin\u00adnern), ander\u00ader\u00adseits mit dem Strom aus der Zukun\u00adft (durch Beurteilen). Rudolf Stein\u00ader sagt, man k\u00f6nne die Ein\u00adwirkung des Ichs \u201cgraphisch darstellen \u2014 und die graphis\u00adche Darstel\u00adlung entspricht in diesem Falle voll\u00adst\u00e4ndig dem Tatbe\u00adstand -, indem wir&nbsp;den<br>\nStrom des Ich senkrecht auf den Strom der Zeit auf\u00adfall\u00aden lassen. \u2026 Sie kom\u00admen zurecht mit den See\u00adlen\u00ader\u00adschei\u00adn\u00adun\u00adgen, wenn Sie au\u00dfer den bei\u00adden Str\u00f6\u00admen \u2014 dem aus der Ver\u00adgan\u00adgen\u00adheit in die Zukun\u00adft und dem aus der Zukun\u00adft in die Ver\u00adgan\u00adgen\u00adheit \u2014 noch eine solche Str\u00f6\u00admung in der men\u00adschlichen Seele annehmen, welche senkrecht auf den bei\u00adden andern ste\u00adht. Das ist die, welche dem men\u00adschlichen Ich-Ein\u00adschlag sel\u00adber entspricht.\u201d Weit\u00ader\u00adhin m\u00fcssen noch die Ein\u00addr\u00fccke der Sinne ber\u00fcck\u00adsichtigt wer\u00adden: \u201cWenn ich nun die vierte Rich\u00adtung zeichne, von unten nach oben, so w\u00fcrde ich die dem Ich ent\u00adge\u00adgenge\u00adset\u00adzt laufende Rich\u00adtung als die Rich\u00adtung der physis\u00adchen Welt beze\u00adich\u00adnen m\u00fcssen. \u2026 Die Ein\u00addr\u00fccke der physis\u00adchen Welt gehen also, graphisch dargestellt, von unten nach oben und offen\u00adbaren sich in der Seele als Sin\u00adne\u00adsein\u00addr\u00fccke.\u201d (Anthro\u00adposo\u00adphie, Psy\u00adchoso\u00adphie, Pneu\u00admatoso\u00adphie. GA 115, Vor\u00adtrag vom 4.11.1910 S. 189 ff, S. 197 f, S. 205 f, S. 191 f, S. 206, zitiert nach Christoph Hueck, <em>DAS GOETHEANUM Nr. 32\u201333 \u00b7 11. August 2012 \u00b7 ZUSAMMENH\u00c4NGE)<\/em>\n<p>Die vier Mantren der Geis\u00adtestiefen in den drei Licht\u00adspr\u00fcchen und dem Krisen\u00adspruch ste\u00adhen nicht in einem rechtwin\u00adkli\u00adgen Kreuz, weshalb die innere Zeich\u00adnung nur n\u00e4herungsweise \u00fcbere\u00adin\u00adstimmt. Von dieser Vier\u00adheit unter\u00adschei\u00adden sich die Geis\u00adtestiefen, die mit dem Wel\u00adtenwort in Zusam\u00admen\u00adhang ste\u00adhen. Hier habe ich die Raumes\u00adrich\u00adtun\u00adgen Vorne-Hin\u00adten erg\u00e4nzt, wie sie Rudolf Stein\u00ader f\u00fcr die Wesens\u00adglieder Wirkrich\u00adtun\u00adgen in GA 115, S. 39 angibt. Offen bleibt hier, ob es richtig ist, dass der Zukun\u00adft\u00adszeit\u00adstrom von rechts, der Ver\u00adgan\u00adgen\u00adheit\u00adszeit\u00adstrom von links&nbsp;kommt.<\/p>\n<h4><strong>Um welchen Prozess geht es im Mantra 40&nbsp;o?<\/strong><\/h4>\n<p>\u201cUnd\u201d ist das erste Wort des Mantras 40 o. Was f\u00fcr ein merk\u00adw\u00fcrdi\u00adger, jedem Deutschlehrer kor\u00adrek\u00adturbed\u00fcrftig erscheinende Anfang! Der vorder\u00adgr\u00fcndi\u00adge Sinn w\u00fcrde nicht lei\u00adden, wenn dieses \u201cUnd\u201d ein\u00adfach ent\u00adfiele! Mit \u201cUnd\u201d f\u00e4ngt man nicht an, denn es set\u00adzt etwas voraus, zu dem das Fol\u00adgende hinzukommt. Doch am Anfang gibt es nichts, zu dem etwas hinzukom\u00admen k\u00f6n\u00adnte \u2014 oder doch? Gibt es etwas Unaussprech\u00adlich\u00ades, etwas in der unsag\u00adbaren Stille, an das dieses \u201cUnd\u201d anschlie\u00dft? Etwas, das vor dem Anfang bere\u00adits da war? Was, oder wer war vor allem Anfang bere\u00adits da? Dieser Gedanke f\u00fchrt direkt zu ein\u00ader Gottes- oder Sch\u00f6pfer-Vorstellung.<\/p>\n<p>Der Name Jeho\u00advas als Stel\u00adlvertreter f\u00fcr das g\u00f6t\u00adtliche Ich des Men\u00adschen war den Juden so heilig, dass er unaussprech\u00adlich war. Weist dieses \u201cUnd\u201d vielle\u00adicht auf mein Inner\u00adstes, auf mein Aller\u00adheilig\u00adstes, meine eigene G\u00f6t\u00adtlichkeit hin? Dieses Unaussprech\u00adliche, noch nicht vom Ver\u00adstand ergrif\u00adf\u00adene, vom Ego unbee\u00adin\u00adflusste, das ich im tief\u00adsten Innern bin \u2014 schlie\u00dft mich dies \u201cUnd\u201d daran an? Rudolf Stein\u00ader nen\u00adnt es die <a href=\"https:\/\/anthrowiki.at\/Monade\" target=\"_blank\" rel=\"noopener\">Mon\u00adade<\/a>, das <a href=\"https:\/\/anthrowiki.at\/Ich\" target=\"_blank\" rel=\"noopener\">Ich<\/a>, den Geist. Es gilt also zu unter\u00adschei\u00adden die Mon\u00adade, meine von Ewigkeit\u00aden angelegte Vol\u00adlkom\u00admen\u00adheit und meinen gegen\u00adw\u00e4r\u00adti\u00adgen Entwick\u00adlungs\u00adstand hin zu dieser Vol\u00adlkom\u00admen\u00adheit. Auf Erden muss ich daran arbeit\u00aden, diese Mon\u00adade von einem Entwurf in die Wirk\u00adlichkeit zu ver\u00adwan\u00addeln. Dies ist der Impuls, eine neue Geburt anzustreben.<\/p>\n<p>\u201cUnd\u201d sagt das Mantra \u2014 nicht \u201cWenn\u201d. Es weist damit auf einen Zusam\u00admen\u00adhang hin, der zwar nicht urs\u00e4ch\u00adlich zwin\u00adgend, aber doch mit dem Ort der Geis\u00adtestiefen ver\u00adbun\u00adden ist. Ich bin in den Geis\u00adtestiefen. Es sind mehrere, obwohl doch der tief\u00adste Punkt ein einzel\u00adner ist. Durch die Mehrzahl der Geis\u00adtestiefen sind die f\u00fcnf anderen im See\u00adlenkalen\u00adder vork\u00adom\u00admenden Geis\u00adtestiefen ein\u00adbe\u00adzo\u00adgen. Eine Tiefe weckt ein Raumge\u00adf\u00fchl, eine Suche nach ein\u00ader Raum\u00adform. Diese Raum\u00adform k\u00f6n\u00adnte ein W\u00fcr\u00adfel sein. Er hat sechs Tiefen, sechs Fl\u00e4chen, auf denen er liegen kann. Gle\u00adichzeit\u00adig wird das Ich des Men\u00adschen als W\u00fcr\u00adfel vorgestellt \u2014 als Salz der Erde (siehe oben). Dann kann ich lesen: Und bin ich an den Orten (Geis\u00adtestiefen), von denen aus meine geistig-irdis\u00adche Gestalt, die einem W\u00fcr\u00adfel entspricht, ihre Bil\u00addung erf\u00e4hrt, dann ist meine irdis\u00adche Form voll\u00adst\u00e4ndig und kann ihre Erf\u00fcl\u00adlung stattfinden.<\/p>\n<p>In meinen See\u00adlen\u00adgr\u00fcn\u00adden, dort, wo mein Denken, F\u00fchlen und Wollen gr\u00fcn\u00addet, find\u00adet diese Erf\u00fcl\u00adlung statt. Was mich nun erf\u00fcllt, verbindet sich mit mein\u00ader tief\u00adsten seel\u00adis\u00adchen Grund\u00adlage. Hier erf\u00fcllen sich meine See\u00adlen\u00adgr\u00fcnde mit der Feuerkraft des Wel\u00adtenwortes. Doch was erf\u00fcllt sich genau mit dieser Feuerkraft? Es ist der leere Wahn mein\u00ader Eigen\u00adheit\u00aden. In meinen See\u00adlen\u00adgr\u00fcn\u00adden ist dieser leere Wahn vorhan\u00adden. Er erf\u00fcllt sich mit der Feuerkraft des Wel\u00adtenwortes. Unsere Eigen\u00adheit\u00aden sind die ver\u00adschiede\u00adnen Facetten unser\u00ader Eigen\u00adheit, unseres Son\u00adder-Seins, des abge\u00adgren\u00adzten, zen\u00adtri\u00aderten Egos, des allt\u00e4glichen Ichs.<\/p>\n<p>Rudolf Stein\u00ader sagt \u00fcber das Ich: \u201eDas Ich war in der Mitte der lemurischen Zeit wie ein Loch, das in die Materie hineinge\u00adbohrt wurde. Alle unsere Iche waren damals solche L\u00f6ch\u00ader in der Materie, die wir seit\u00addem aus\u00adge\u00adf\u00fcllt haben.\u201d Und weit\u00ader: \u201cIn ihm [unserem jet\u00adzi\u00adgen Ich] sind eine Menge von Vorstel\u00adlun\u00adgen und Begrif\u00adf\u00aden. Wenn wir die Kul\u00adtur\u00adwelt anse\u00adhen, so sagen wir: Aus dem Ich her\u00adaus ist die Kul\u00adtur\u00adwelt ent\u00adstanden. Alles das war ein\u00admal in einem Men\u00adschenkopf darin\u00adnen, es war im Ich enthal\u00adten. \u2026 In der Mitte der lemurischen Zeit war das Ich noch leer, da kon\u00adnte der Men\u00adsch noch nichts. Er lernte erst nach und nach in prim\u00adi\u00adtivster Weise die Welt von au\u00dfen ken\u00adnen. Sein Ich war damals wie eine hohle Seifen\u00adblase. \u2026. Was in sein\u00ader Umge\u00adbung war, das spiegelte sich immer mehr in dem zun\u00e4chst leeren Ich ab. Am Ende des physis\u00adchen Globus wer\u00adden wir alles als Spiegel\u00adbild in unserem Ich haben\u201d (bei\u00adde Zitate GA 93a, 26 Vor\u00adtrag, 28.10.1905, S.&nbsp;209f).<\/p>\n<p>Das, was im Ich noch nicht mit erar\u00adbeit\u00adeter Erken\u00adnt\u00adnis, mit F\u00e4higkeit\u00aden und Lebenser\u00adfahrung gef\u00fcllt ist, was noch leer und blo\u00dfe Kopfge\u00adburt, was Wahn ist, das erf\u00fcllt sich mit der Feuerkraft des Wel\u00adtenwortes. Was meinen per\u00ads\u00f6n\u00adlichen Unzul\u00e4nglichkeit\u00aden entstammt, ver\u00adwirk\u00adlicht sich. Doch woher stammt diese Kraft? Das erstaunt zun\u00e4chst. Die Feuerkraft des Wel\u00adtenwortes stammt aus den Liebe\u00adwel\u00adten des Herzens. Es ist \u2014 trotz allem \u2014 eine Tat der&nbsp;Liebe.<\/p>\n<p>Rudolf Stein\u00ader sagt, dass sich im Herzen alles das sam\u00admelt, was in einem zuk\u00fcn\u00adfti\u00adgen Erden\u00adleben karma\u00adbildend wirken wird: \u201cDas richtige Bilden des Kar\u00admas geschieht eben erst von dem Momente an, wo das astralis\u00adche Herz in das \u00e4therische Herz voll ein\u00adgreift, wo sich diese zusam\u00admen\u00adschal\u00adten. Aber es ist das auch, wenn ich so sagen darf, der Organ\u00adis\u00admus der Karma\u00adbil\u00addung. Denn mit dem Tode wird das, was da im Men\u00adschen konzen\u00adtri\u00adert ist, was sich da zusam\u00admengeschlossen hat, immer mehr und mehr kos\u00admisch und wird dann aus dem Kos\u00admos her\u00adaus sp\u00e4ter beim n\u00e4ch\u00adsten Erden\u00adleben dem Men\u00adschen wiederum ein\u00adver\u00adleibt, so da\u00df alles, was wir tun, nicht uns selb\u00adst allein ange\u00adht. Son\u00addern es ist so, da\u00df sich uns etwas ein\u00adver\u00adleibt, was aus dem Kos\u00admos kommt und was auch die Ten\u00addenz beh\u00e4lt, nach dem Tode unsere Tat\u00aden dem Kos\u00admos zu \u00fcbergeben, aus dem her\u00adaus aber sich die karmis\u00adchen Geset\u00adze f\u00fcr die Gestal\u00adtung unseres Kar\u00admas wirk\u00adsam erweisen, so da\u00df wir dann das\u00adjenige, was der Kos\u00admos aus unseren Tat\u00aden macht, in sein\u00ader Wirkung wiederum ins Erden\u00adleben here\u00adin\u00adtra\u00adgen beim Beginn eines n\u00e4ch\u00adsten Erden\u00adlebens.\u201d (<a href=\"https:\/\/anthrowiki.at\/Inkarnationsvorgang#Literatur\" target=\"_blank\" rel=\"noopener\">Lit.<\/a>: <a href=\"http:\/\/fvn-archiv.net\/PDF\/GA\/GA212.pdf#page=112&amp;view=Fit\" target=\"_blank\" rel=\"noopener\">GA 212, S.&nbsp;112ff)<\/a><\/p>\n<p>Aus der Herzwelt meines ver\u00adgan\u00adgenen Lebens stammt die Feuerkraft und erf\u00fcllt den leeren Wahn mein\u00ader Eigen\u00adheit\u00aden mit der ver\u00adwirk\u00adlichen\u00adden, erschaf\u00adfend\u00aden Kraft des Wel\u00adtenwortes. Die Feuerkraft des Wel\u00adtenwortes str\u00f6mt ein in meine Leer\u00adheit, meine wahn\u00adhafte Eigen\u00adheit und bringt Wahn und Eigen\u00adheit zur Erschei\u00adn\u00adung. Hier wird die begren\u00adzte Per\u00ads\u00f6n\u00adlichkeit des einen Erden\u00adlebens erschaf\u00adfen. Hier wird das Ego ver\u00adan\u00adlagt, das uns glauben macht, wir w\u00e4ren iden\u00adtisch mit unserem K\u00f6r\u00adp\u00ader, w\u00e4ren st\u00e4ndig bedro\u00adht, m\u00fcssten uns behaupten und w\u00e4ren getren\u00adnt von allen anderen Lebe\u00adwe\u00adsen. Dieses Ego bzw. die Per\u00ads\u00f6n\u00adlichkeit beste\u00adht wie das Geschlecht nur f\u00fcr das eine Leben. Das Ich dage\u00adgen ist der g\u00f6t\u00adtliche Funken, der von Ewigkeit an vol\u00adlkom\u00admen ist und sich gle\u00adichzeit\u00adig durch alle Inkar\u00adna\u00adtio\u00adnen entwickelt.<\/p>\n<p>Mit dem Mantra 40 o wohnen wir der Erschaf\u00adfung eines Men\u00adschen-Keims bei, der Erschaf\u00adfung ein\u00ader Per\u00ads\u00f6n\u00adlichkeit f\u00fcr ein einzelnes irdis\u00adches Leben.&nbsp; Der Ich-Sprech\u00ader des Mantras nimmt an diesem Prozess bewusst teil, er ver\u00admit\u00adtelt ihn dem Leser. Dadurch zeigt sich der Ich-Sprech\u00ader als unab\u00adh\u00e4ngige Instanz, als erhaben \u00fcber Eigen\u00adheit und Wahn. Der Ich-Sprech\u00ader ver\u00adtritt dadurch die Per\u00adspek\u00adtive des durch alle Inkar\u00adna\u00adtio\u00adnen gehen\u00adden Ichs. Und dieses Ich ist in der Lage, die Sch\u00f6pfer\u00adtat des Wel\u00adtenwortes, des Logos, zu beobacht\u00aden, die eigene Per\u00ads\u00f6n\u00adlichkeits\u00adge\u00adburt zu bezeu\u00adgen. Dieses Ich beschreibt im Mantra 40 o, wie das ewige Sein in die Entwick\u00adlung, in die Zeitlichkeit eintritt.<\/p>\n\t\t\t<a href=\"https:\/\/www.stellamaris-seelenkalender.de\/?page_id=1603\" target=\"_self\" rel=\"noopener\">\n\t\t\t\t\t\tn\u00e4ch\u00adster Blog-Eintrag&nbsp;<\/a>\n\t\t\t<a href=\"https:\/\/www.stellamaris-seelenkalender.de\/?page_id=136\" target=\"_self\" rel=\"noopener\">\n\t\t\t\t\t\tzur\u00fcck zur \u00dcbersicht&nbsp;<\/a>\n\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>40 o Und bin ich in den Geis\u00adtestiefen, Erf\u00fcllt in meinen See\u00adlen\u00adgr\u00fcn\u00adden Aus Herzens Liebe\u00adwel\u00adten Der Eigen\u00adheit\u00aden leer\u00ader&nbsp;Wahn Sich mit des Wel\u00adtenwortes Feuerkraft. Das Mantra 40 o und die Zahl&nbsp;40 Die Woche 40 o ist die erste, die immer voll\u00adst\u00e4ndig im neuen Jahr liegt. Ein beson\u00adder\u00ader Zauber liegt \u00fcber dieser Woche des Anfangs! 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