{"id":1538,"date":"2022-12-12T17:45:46","date_gmt":"2022-12-12T16:45:46","guid":{"rendered":"https:\/\/www.stellamaris-seelenkalender.de\/?page_id=1538"},"modified":"2025-12-13T23:50:17","modified_gmt":"2025-12-13T22:50:17","slug":"blog-beitrag-1-2-copy-3-copy-2-copy-copy-copy-copy-copy-copy-copy-copy-copy-copy-copy-copy-copy-copy-copy-copy","status":"publish","type":"page","link":"https:\/\/www.stellamaris-seelenkalender.de\/?page_id=1538","title":{"rendered":"Blog \u2014 Seelenkalender Mantra 37&nbsp;l"},"content":{"rendered":"\n\n\t<p><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" src=\"https:\/\/www.stellamaris-seelenkalender.de\/wp-content\/uploads\/2022\/12\/37-l-Lampionblume-winterlich-225x300.jpg\" alt width=\"311\" height=\"415\"><\/p>\n<h4><strong>WINTER<\/strong><\/h4>\n<h4><strong>37 l<br>\n<\/strong><\/h4>\n<p>Zu tra\u00adgen Geis\u00adtes\u00adlicht in Weltenwinternacht<\/p>\n<p>Erstre\u00adbet selig meines Herzens Trieb,<\/p>\n<p>Dass leuch\u00adt\u00adend Seelenkeime<\/p>\n<p>In Wel\u00adtengr\u00fcn\u00adden wurzeln,<\/p>\n<p>Und Gotteswort im Sinnesdunkel<\/p>\n<p>Verk\u00adl\u00e4rend alles Sein durcht\u00f6nt.<\/p>\n<h4><strong>Eine bedeutungsvolle Unregelm\u00e4\u00dfigkeit der Jahreszeiten im Seelenkalender<\/strong><\/h4>\n<p>Der Jahreskreis umfasst 52 Wochen, die sich zu je 13 in die Viertel\u00adjahre gliedern. Auch der See\u00adlenkalen\u00adder z\u00e4hlt 52 Mantren, die in Fr\u00fch\u00adling, Som\u00admer, Herb\u00adst und Win\u00adter gegliedert sind. Im Som\u00admer-Hal\u00adb\u00adjahr z\u00e4hlen die Viertel\u00adjahre wie zu erwarten 13 Wochen, im Win\u00adter-Hal\u00adb\u00adjahr find\u00adet sich eine \u00fcber\u00adraschend andere Aufteilung und zwar in 10 und 16 Wochen. Die entsprechende \u00dcber\u00adschrift \u00fcber Zahl und Buch\u00adstabe des Mantras verdeut\u00adlicht den Beginn des jew\u00adeili\u00adgen Viertel\u00adjahres wie fol\u00adgt: der Fr\u00fch\u00adling begin\u00adnt ab dem Mantra <a href=\"https:\/\/www.stellamaris-seelenkalender.de\/?page_id=781\">1 A<\/a>, der Som\u00admer ab dem Mantra <a href=\"https:\/\/www.stellamaris-seelenkalender.de\/?page_id=1017\">14 N<\/a>, der Herb\u00adst ab dem Mantra <a href=\"https:\/\/www.stellamaris-seelenkalender.de\/?page_id=1380\">27 a<\/a>, der Win\u00adter jedoch schon ab dem Mantra 37 l. Das ist erstaunlich, da die anderen Gren\u00adzen der Jahreszeit\u00aden mit Schwellen zusammenfallen.<\/p>\n<p>Der Fr\u00fch\u00adling begin\u00adnt nach dem \u00dcber\u00adgang vom Win\u00adter- zum Som\u00admer-Hal\u00adb\u00adjahr, der Som\u00admer mit der <a href=\"https:\/\/www.stellamaris-seelenkalender.de\/?page_id=1017\">Som\u00admer\u00adschwelle 14 N<\/a>, der Herb\u00adst nach Michaeli mit dem Ein\u00adtritt in das Win\u00adter-Hal\u00adb\u00adjahr. Warum begin\u00adnt das Win\u00adter-Viertel\u00adjahr nicht eben\u00adso nach 13 Wochen, son\u00addern viel eher? Warum also begin\u00adnt das Win\u00adter-Viertel\u00adjahr nicht \u2014 wie zu erwarten \u2014 mit dem Spruch nach der <a href=\"https:\/\/www.stellamaris-seelenkalender.de\/?page_id=196\">Win\u00adter\u00adschwelle (39 n)<\/a>, also mit 40 o? Durch diese Unregelm\u00e4\u00dfigkeit hat das Herb\u00adst-Viertel\u00adjahr nur 10 Wochen, das Win\u00adter-Viertel\u00adjahr daf\u00fcr 16 Wochen!<\/p>\n<p>Im Win\u00adter-Viertel\u00adjahr, das bis zur Kar\u00adwoche reicht, sind dadurch drei Spr\u00fcche \u00fcberz\u00e4h\u00adlig. Diese drei Mantren sind: 37 l, <a href=\"https:\/\/www.stellamaris-seelenkalender.de\/?page_id=1553\">38 m<\/a>, <a href=\"https:\/\/www.stellamaris-seelenkalender.de\/?page_id=1576\">39 n<\/a>. Was bedeutet das? Durch diese Unregelm\u00e4\u00dfigkeit erlebe ich diese drei Mantren wie her\u00adaus\u00adge\u00adhoben aus dem Reigen der anderen. Das mit\u00adtlere Mantra ist der Wei\u00adh\u00adnachtsspruch 38 m, \u00fcber den Rudolf Stein\u00ader 24. Dezem\u00adber, d.h. Heilig Abend geschrieben hat. Da Heilig Abend stets in der Woche des vierten Advent liegt, geh\u00f6rt das Mantra 38 m auch zum vierten Adventsson\u00adntag. Die bei\u00adden anderen Mantren (37 l und 39 n) flankieren dieses Fest-Mantra 38 m und dehnen die her\u00adaus\u00adge\u00adhobene Zeit auf drei Wochen aus. Die erste dieser Wochen \u201cau\u00dfer\u00adhalb der Zeit\u201d begin\u00adnt mit dem 3. Advent (Mantra 37 l). Die zweite begin\u00adnt mit dem 4. Advent und schlie\u00dft Heilig Abend ein (Mantra 38 m). Die dritte Woche begin\u00adnt am fol\u00adgen\u00adden Son\u00adntag und bein\u00adhal\u00adtet stets Sylvester (39 n). Damit ist sie die Woche der Win\u00adter\u00adschwelle und begleit\u00adet durch den zweit\u00aden bzw. mit\u00adtleren Teil der 12 Heili\u00adgen N\u00e4chte, die mal mehr, mal weniger in die zu Dreik\u00f6nig geh\u00f6rende Woche 40 o hineinragen.<\/p>\n<p>Das Mantra 37 l wird durch seine Zuge\u00adh\u00f6rigkeit zu den Wei\u00adh\u00adnachts-Mantren zur hin\u00adf\u00fchren\u00adden, vor\u00adbere\u00adi\u00adt\u00aden\u00adden Entit\u00e4t des Festes \u2014 wie das Mantra 39 n zur vol\u00adlen\u00adden\u00adden, bevor mit dem Mantra 40 o ein Neuan\u00adfang geset\u00adzt wird und die let\u00adzten 13 Mantren des See\u00adlenkalen\u00adder-Jahres beginnen.<\/p>\n<h4><strong>Weltenwinternacht \u2014 die Weltenmitternachtsstunde des Daseins?<\/strong><\/h4>\n<p>Nach der Darstel\u00adlung der drei her\u00adaus\u00adge\u00adhobe\u00adnen Wochen m\u00f6chte ich noch tiefer fra\u00adgen: Worauf k\u00f6n\u00adnten diese drei Mantren 37 l, 38 m, 39 n hin\u00adweisen? Welch\u00ader seel\u00adisch-geistige Prozess kommt hier zur Darstel\u00adlung? Im Gang der Seele durch die geistige Welt beschreibt Rudolf Stein\u00ader eine ganz beson\u00addere Zeit, die durch\u00adlaufen wird, bevor der Impuls zur neuen Inkar\u00adna\u00adtion ein\u00adtritt. Diese Zeit nen\u00adnt er die <a href=\"https:\/\/anthrowiki.at\/Weltenmitternachtsstunde\" target=\"_blank\" rel=\"noopener\">Wel\u00adten\u00admit\u00adter\u00adnachtsstunde<\/a>. Zum Ver\u00adst\u00e4nd\u00adnis dieser au\u00dfer\u00adhalb von Zeit und Raum vorzustel\u00adlen\u00adden Wel\u00adten\u00admit\u00adter\u00adnachtsstunde liegt es nahe, die Christ\u00adge\u00adburt her\u00adanzuziehen, da die Qual\u00adit\u00e4t der Heili\u00adgen Nacht der Christ\u00adge\u00adburt seit alters her mit der Mit\u00adter\u00adnachtsstunde ver\u00adbun\u00adden ist. Im Mantra 37 l kommt \u201cWel\u00adtenwin\u00adter\u00adnacht\u201d vor und ich frage mich, ob auch hier die geistige Qual\u00adit\u00e4t der irdisch dunkel\u00adsten Stunde gemeint ist. Rudolf Stein\u00ader sagt: \u201eGeen\u00addet haben wir bei dem, was ich mir zu benen\u00adnen erlaubte \u00abdie gro\u00dfe Wel\u00adten\u00admit\u00adter\u00adnachtsstunde des geisti\u00adgen Daseins zwis\u00adchen dem Tod und ein\u00ader neuen Geburt\u00bb, jene Mit\u00adter\u00adnachtsstunde, wo das men\u00adschliche innere Erleben am inten\u00adsivsten wird und das, was wir geistige Gesel\u00adligkeit nen\u00adnen k\u00f6n\u00adnen, das Zusam\u00admen\u00adh\u00e4n\u00adgen mit der geisti\u00adgen Au\u00dfen\u00adwelt, den niedrig\u00adsten Grad erre\u00adicht hat, so dass in gewiss\u00ader Beziehung w\u00e4hrend dieser Mit\u00adter\u00adnachtsstunde des geisti\u00adgen Daseins <strong>Fin\u00adster\u00adn\u00adis um uns ist<\/strong>. Aber gesagt wor\u00adden ist, dass die Sehn\u00adsucht nach Au\u00dfen\u00adwelt wiederum in uns wirkt und dass diese Sehn\u00adsucht durch den Geist, der in geisti\u00adgen Wel\u00adten wirkt, aktiv wird und dass diese Sehn\u00adsucht ein <strong>neues See\u00adlen\u00adlicht<\/strong> aus uns erzeugt, so dass es uns m\u00f6glich wird, jet\u00adzt eine Au\u00dfen\u00adwelt von ganz beson\u00adder\u00ader Art zu erblick\u00aden. Diese Au\u00dfen\u00adwelt, die wir dann erblick\u00aden, ist unsere eigene Ver\u00adgan\u00adgen\u00adheit, wie sie durch fr\u00fchere Inkar\u00adna\u00adtio\u00adnen und die Zwis\u00adchen\u00adzeit\u00aden zwis\u00adchen den Toden und den neuen Geburten sich vol\u00adl\u00adzo\u00adgen hat, und die wir jet\u00adzt als eine \u00e4u\u00dfere Welt \u00fcber\u00adschauen, indem wir zur\u00fcck\u00adblick\u00aden auf das, was wir aus dem Wel\u00adtenda\u00adsein gehabt haben, genossen haben, und auf das, was wir diesem Wel\u00adtenda\u00adsein schuldig geblieben sind.\u201d (<a href=\"https:\/\/anthrowiki.at\/Weltenmitternachtsstunde#Literatur\" target=\"_blank\" rel=\"noopener\">Lit.<\/a>: <a href=\"http:\/\/fvn-archiv.net\/PDF\/GA\/GA153.pdf#page=163&amp;view=Fit\" target=\"_blank\" rel=\"noreferrer noopener\">GA 153, S. 163<\/a>, Her\u00advorhe\u00adbung von A.F.)<\/p>\n<p>K\u00f6n\u00adnte es also sein, dass diese drei Mantren drei Aspek\u00adte der Wel\u00adten\u00admit\u00adter\u00adnachtsstunde enthal\u00adten, dif\u00adferen\u00adziert nach der Dreifaltigkeit? Zun\u00e4chst f\u00e4llt ins Auge, dass das Mantra 38 m der Wei\u00adh\u00adnachts-Spruch ist und deshalb mit dem Sohnes-Gott-Aspekt ver\u00adbun\u00adden&nbsp;ist.<\/p>\n<p>Darauf fol\u00adgt das Mantra 39 n, das die Erweck\u00adung des Selb\u00adst\u00adge\u00adf\u00fchls beschreibt, eine Tat, die der Heilige Geist in der Wel\u00adten\u00admit\u00adter\u00adnacht am Men\u00adschen vol\u00adlzieht (siehe das fol\u00adgende&nbsp;Zitat).<\/p>\n<p>Das bedeutet, das im Mantra 37 l der Vater-Gott Aspekt zu find\u00aden sein sollte. Er ist darin erkennbar, indem Gott seinen Sohn in die Welt sendet durch Maria (bei den \u00c4gyptern der alten Zeit Isis), die berufen ist, den Sohn \u2014 das Geis\u00adtes\u00adlicht \u2014 in die Welt zu tragen.<\/p>\n<ul>\n<li>37 l Tat des Vatergottes<\/li>\n<li>38 m Tat des Sohnesgottes<\/li>\n<li>39 n Tat des Heili\u00adgen Geistes<\/li>\n<\/ul>\n<p>Tat\u00ads\u00e4ch\u00adlich verbindet Rudolf Stein\u00ader diese drei Gott-Aspek\u00adte mit der Wel\u00adten\u00admit\u00adter\u00adnachtsstunde im Rosenkreuzer Spruch. Dieser lautet:<\/p>\n<ul>\n<li>&lt;EX DEO NASCIMUR \u2014 Aus <a title=\"Gott\" href=\"https:\/\/anthrowiki.at\/Gott\" target=\"_blank\" rel=\"noopener\">Gott<\/a> wer\u00adden wir geboren,<\/li>\n<li>IN CHRISTO MORIMUR \u2014 In <a title=\"Christus\" href=\"https:\/\/anthrowiki.at\/Christus\" target=\"_blank\" rel=\"noopener\">Chris\u00adtus<\/a> ster\u00adben&nbsp;wir,<\/li>\n<li>PER SPIRITUM SANCTUM REVIVISCIMUS \u2014 Durch den <a title=\"Heiliger Geist\" href=\"https:\/\/anthrowiki.at\/Heiliger_Geist\" target=\"_blank\" rel=\"noopener\">Heili\u00adgen Geist<\/a> wer\u00adden wir wiedererweckt&gt;.<\/li>\n<\/ul>\n<p>Rudolf Stein\u00ader sagt: \u201eUnd hat uns der Chris\u00adtus-Impuls bis in die Wel\u00adten\u00admit\u00adter\u00adnacht gebracht, und ist die Wel\u00adten\u00admit\u00adter\u00adnacht in geistiger Ein\u00adsamkeit von der Seele erlebt wor\u00adden, weil das See\u00adlen\u00adlicht jet\u00adzt nicht erstrahlen kann von uns sel\u00adber aus, ist Wel\u00adtenfin\u00adster\u00adn\u00adis einge\u00adtreten, hat uns der Chris\u00adtus bis dahin gef\u00fchrt, so tritt jet\u00adzt aus der Wel\u00adten\u00admit\u00adter\u00adnacht, aus unser\u00ader Sehn\u00adsucht, ein Geistiges her\u00adaus, erschaf\u00adfend ein neues Wel\u00adtenlicht, \u00fcber unsere eigene Wesen\u00adheit hin ein Leucht\u00aden ver\u00adbre\u00adi\u00adt\u00adend, durch das wir uns neu ergreifen im Wel\u00adtenda\u00adsein, durch das wir neu erwachen im Wel\u00adtenda\u00adsein. Den Geist der geisti\u00adgen Welt, der uns erweckt, wir ler\u00adnen ihn ken\u00adnen, indem aus der Wel\u00adten\u00admit\u00adter\u00adnacht ein neues Licht her\u00advor\u00adleuchtet, \u00fcber unsere ver\u00adflossene Men\u00adschheit erstrahlend. In dem Chris\u00adtus sind wir gestor\u00adben \u2014 durch den Geist, durch den leiblosen Geist, der mit einem tech\u00adnis\u00adchen Wort der Heilige Geist genan\u00adnt wird, das hei\u00dft, der ohne den Leib Lebende, denn das ist mit dem Wort \u00abheilig\u00bb gemeint, ohne die Schw\u00e4chen eines im Leibe leben\u00adden Geistes, durch diesen Geist wer\u00adden wir in unser\u00ader Wesen\u00adheit wieder\u00aderweckt aus der Wel\u00adten\u00admit\u00adter\u00adnacht heraus.<\/p>\n<p>Durch den <a title=\"Heiliger Geist\" href=\"https:\/\/anthrowiki.at\/Heiliger_Geist\" target=\"_blank\" rel=\"noopener\">Heili\u00adgen Geist<\/a> wer\u00adden wir also in der Wel\u00adten\u00admit\u00adter\u00adnacht erweckt. Per spir\u00adi\u00adtum sanc\u00adtum reviviscimus.\u201d (<a href=\"https:\/\/anthrowiki.at\/Weltenmitternachtsstunde#Literatur\" target=\"_blank\" rel=\"noopener\">Lit.<\/a>:<a href=\"http:\/\/fvn-archiv.net\/PDF\/GA\/GA153.pdf#page=161&amp;view=Fit\" target=\"_blank\" rel=\"noreferrer noopener\"> GA 153, S. 161f<\/a>)<\/p>\n<p>Im Fol\u00adgen\u00adden Zitat beschreibt Rudolf Stein\u00ader die Mit\u00adter\u00adnachtsstunde des Daseins so, dass man unmit\u00adtel\u00adbar an das Mantra 37 l erin\u00adnert wird: \u201eEs wer\u00adden in jen\u00ader Wel\u00adten\u00admit\u00adter\u00adnacht Dinge erlebt, die tief, tief ver\u00adbor\u00adgen unter der Ober\u00adfl\u00e4che nicht nur der Sinneswelt liegen, son\u00addern auch unter der Ober\u00adfl\u00e4che manch\u00ader Welt, in die ein anf\u00e4nglich\u00ades Hellse\u00adhen hine\u00adin\u00adf\u00fchrt. Es entzieht sich der Sinneswelt, aber auch noch manchem hell\u00adsichti\u00adgen Blick, der gewisse Schicht\u00aden unter der Sinneswelt schon durch\u00adschaut, das\u00adjenige, was man \u2014 wir wer\u00adden davon noch weit\u00ader sprechen \u2014 die Notwendigkeit\u00aden im Wel\u00adtengeschehen nen\u00adnen kann, jene Notwendigkeit\u00aden, die in den <strong>Unter\u00adgr\u00fcn\u00adden der Dinge<\/strong> <strong>wurzeln<\/strong>, in denen allerd\u00adings auch die tief\u00adsten Unter\u00adgr\u00fcnde der men\u00adschlichen Seele wurzeln, aber die sich dem Sinnlichen und auch dem anf\u00e4nglichen hellse\u00adherischen Blicke entziehen und sich dem let\u00adzteren erst dann ergeben, wenn so etwas durch\u00adlebt wird, wie es bild\u00adhaft in der Sat\u00adurnzeit geschildert wird. Dann darf man sagen, da\u00df es f\u00fcr einen solchen hellse\u00adherischen Blick, der zuerst auftreten mu\u00df in der Zeit zwis\u00adchen Tod und ein\u00ader neuen Geburt, wirk\u00adlich so ist, wie wenn <strong>Blitze<\/strong> das ganze Blick\u00adfeld der Seele \u00fcberziehen w\u00fcr\u00adden, die in ihrem schreck\u00adlichen Leucht\u00aden die Wel\u00adtennotwendigkeit\u00aden \u00fcber\u00adleucht\u00aden, die aber zugle\u00adich so blendend hell sind, da\u00df die Erken\u00adnt\u00adnis\u00adblicke durch das helle Leucht\u00aden erster\u00adben und aus den erster\u00adben\u00adden Erken\u00adnt\u00adnis\u00adblick\u00aden sich Bild\u00adfor\u00admen bilden, die sich dann in das Wel\u00adtenweben ein\u00adweben als die For\u00admen, aus denen die Schick\u00adsale der Wel\u00adtenwe\u00adsen erwach\u00adsen. Man durch\u00adschaut die Gr\u00fcnde der men\u00adschlichen und ander\u00ader Wel\u00adtenwe\u00adsen Schick\u00adsale in den Unter\u00adgr\u00fcn\u00adden der Notwendigkeit\u00aden erst dann, wenn man mit solchen Erken\u00adnt\u00adnis\u00adblick\u00aden schaut, die im Erken\u00adnen durch die aufleuch\u00adt\u00aden\u00adden Blitze erster\u00adben und sich wie zu erstor\u00adbe\u00adnen For\u00admen umbilden, die dann fortleben als die Schick\u00adsal\u00adsim\u00adpulse des Lebens. Und alles das, was eine wahre Selb\u00adsterken\u00adnt\u00adnis in sich find\u00adet \u2014 nicht jene Selb\u00adsterken\u00adnt\u00adnis, von der auf theosophis\u00adchem Felde so viel geschwatzt wird, son\u00addern jene hochern\u00adste Selb\u00adsterken\u00adnt\u00adnis, die sich im Ver\u00adlaufe des okkul\u00adten Lebens eben ergibt -, alles, was die Seele in sich sel\u00adber erblickt mit allen Unvol\u00adlkom\u00admen\u00adheit\u00aden, die sich die Seele zuschreibt, es wird <strong>geh\u00f6rt<\/strong> zur Wel\u00adten\u00admit\u00adter\u00adnacht wie ver\u00adwoben in <strong>hin\u00adrol\u00adlen\u00addem Wel\u00adtendon\u00adner<\/strong>, der in den Unter\u00adgr\u00fcn\u00adden des Daseins ver\u00adrollt.\u201d (<a href=\"https:\/\/anthrowiki.at\/Weltenmitternachtsstunde#Literatur\" target=\"_blank\" rel=\"noopener\">Lit.<\/a>:<a href=\"http:\/\/fvn-archiv.net\/PDF\/GA\/GA147.pdf#page=19&amp;view=Fit\" target=\"_blank\" rel=\"noreferrer noopener\"> GA 147, S. 19f<\/a>, Her\u00advorhe\u00adbun\u00adgen A.F.)<\/p>\n<h4><strong>Geisteslicht und Sph\u00e4renharmonie<br>\n<\/strong><\/h4>\n<p>Rudolf Stein\u00ader unter\u00adschei\u00addet das <a href=\"https:\/\/anthrowiki.at\/Geisteslicht\" target=\"_blank\" rel=\"noopener\">Geis\u00adtes\u00adlicht<\/a> vom Licht der Seele. \u201cWie das Auge Licht und Fin\u00adster\u00adn\u00adis unter\u00adschei\u00addet, wie das Auge ver\u00adschiedene Far\u00adben unter\u00adschei\u00addet, so unter\u00adschei\u00addet das geistige, das entwick\u00adelte, ge\u00f6ffnete Auge des Okkul\u00adtisten das h\u00f6here, gl\u00e4nzende Licht des Geistes, das kein sinnlich\u00ades Licht ist, das ein heller erstrahlen\u00addes Licht in h\u00f6heren Wel\u00adten, in h\u00f6heren Sph\u00e4ren ist, und dieses strahlende Licht des Geistes, das ist f\u00fcr den Okkul\u00adtisten eben\u00adso Wirk\u00adlichkeit, wie unser Son\u00adnen\u00adlicht f\u00fcr unsere Betra\u00adch\u00adtung Wirk\u00adlichkeit ist. Und wir sehen bei einzel\u00adnen Din\u00adgen, da\u00df das Son\u00adnen\u00adlicht zur\u00fcck\u00adges\u00adtrahlt, reflek\u00adtiert wird. So unter\u00adschei\u00addet der Okkul\u00adtist das strahlende Selb\u00adstleucht\u00aden des Geistes von dem eigen\u00adt\u00fcm\u00adlichen Glim\u00admern des Licht\u00ades, welch\u00ades zur\u00fcck\u00adges\u00adtrahlt wird von der Welt der Gestal\u00adten, als seel\u00adis\u00adche Flamme. <strong>Seele hei\u00dft, zur\u00fcck\u00adstrahlen\u00addes Geis\u00adtes\u00adlicht, Geist hei\u00dft, ausstrahlen\u00addes sch\u00f6pferisches Licht<\/strong>. Diese drei Gebi\u00adete sind Geis\u00adteswelt, See\u00adlen\u00adwelt und Gestal\u00adtenwelt, denn so erscheinen sie dem Okkul\u00adtisten. Nicht nur sind ver\u00adschieden die Gebi\u00adete des Daseins. \u2014 Die \u00e4u\u00dfere Gestalt ist f\u00fcr den Okkul\u00adtisten die Leere, die <strong>Fin\u00adster\u00adn\u00adis<\/strong>, das\u00adjenige, was im Grunde genom\u00admen nichts ist, und die gro\u00dfe, einzige Wirk\u00adlichkeit ist das hehre, erstrahlende Licht des Geistes. Und das\u00adjenige, was wir als gl\u00e4nzen\u00addes Licht f\u00fchlen, was sich um die Gestal\u00adten herum\u00adlegt und einge\u00adso\u00adgen wird, das ist die Welt des Seel\u00adis\u00adchen, welch\u00ades immer und immer wieder geboren wird, bis es erre\u00adicht wird von dem Geist, bis der es ganz zu sich hin\u00adaufge\u00adzo\u00adgen hat und sich mit ihm vere\u00adint. Dieser Geist erscheint in man\u00adnig\u00adfaltiger Gestalt in der Welt, aber die Gestalt ist nur der \u00e4u\u00dfere Aus\u00addruck des Geistes. Den Geist haben wir erkan\u00adnt in sein\u00ader T\u00e4tigkeit, in sein\u00ader sich immer steigern\u00adden T\u00e4tigkeit, und diese T\u00e4tigkeit haben wir Kar\u00adma genan\u00adnt.\u201d (<a href=\"https:\/\/anthrowiki.at\/Geisteslicht#Literatur\" target=\"_blank\" rel=\"noopener\">Lit.<\/a>: <a href=\"http:\/\/fvn-archiv.net\/PDF\/GA\/GA052.pdf#page=348&amp;view=Fit\" target=\"_blank\" rel=\"noreferrer noopener\">GA 052, S. 348f<\/a>, Her\u00advorhe\u00adbun\u00adgen A.F.)<\/p>\n<p>Eine weit\u00adere Stufe geistiger Erken\u00adnt\u00adnis ist das H\u00f6ren der <a href=\"https:\/\/anthrowiki.at\/Sph%C3%A4renharmonie\" target=\"_blank\" rel=\"noopener\">Sph\u00e4ren\u00adhar\u00admonie<\/a>. \u201eAu\u00dfer dem, was durch \u00abgeistiges Sehen\u00bb in diesem \u00abGeis\u00adter\u00adlande\u00bb wahrzunehmen ist, gibt es hier noch etwas anderes, das als Erleb\u00adnis des \u00abgeisti\u00adgen H\u00f6rens\u00bb zu betra\u00adcht\u00aden ist. Sobald n\u00e4m\u00adlich der \u00abHellse\u00adhende\u00bb auf\u00adsteigt aus dem See\u00adlen- in das Geis\u00adter\u00adland, wer\u00adden die wahrgenomme\u00adnen Urbilder auch klin\u00adgend. Dieses \u00abKlin\u00adgen\u00bb ist ein rein geistiger Vor\u00adgang. Es mu\u00df ohne alles Mit\u00addenken eines physis\u00adchen Tones vorgestellt wer\u00adden. Der Beobachter f\u00fchlt sich wie in einem Meere von T\u00f6nen. Und in diesen T\u00f6nen, in diesem geisti\u00adgen Klin\u00adgen dr\u00fcck\u00aden sich die Wesen\u00adheit\u00aden der geisti\u00adgen Welt aus. In ihrem Zusam\u00admen\u00adklin\u00adgen, ihren Har\u00admonien, Rhyth\u00admen und Melo\u00addi\u00aden pr\u00e4\u00adgen sich die Urge\u00adset\u00adze ihres Daseins, ihre gegen\u00adseit\u00adi\u00adgen Ver\u00adh\u00e4lt\u00adnisse und Ver\u00adwandtschaften aus. Was in der physis\u00adchen Welt der Ver\u00adstand als Gesetz, als Idee wahrn\u00adimmt, das stellt sich f\u00fcr das \u00abgeistige Ohr\u00bb als ein Geistig-Musikalis\u00adches dar. (Die Pythagoreer nan\u00adnten daher diese Wahrnehmung der geisti\u00adgen Welt \u00abSph\u00e4ren\u00admusik\u00bb. Dem Besitzer des \u00abgeisti\u00adgen Ohres\u00bb ist diese \u00abSph\u00e4ren\u00admusik\u00bb nicht blo\u00df etwas Bildlich\u00ades, Alle\u00adgorisches, son\u00addern eine ihm wohlbekan\u00adnte geistige Wirk\u00adlichkeit.) Man mu\u00df nur, wenn man einen Begriff von dieser \u00abgeisti\u00adgen Musik\u00bb erhal\u00adten will, alle Vorstel\u00adlun\u00adgen von sinnlich\u00ader Musik beseit\u00adi\u00adgen, wie sie durch das \u00abstof\u00adfliche Ohr\u00bb wahrgenom\u00admen wird. Es han\u00addelt sich hier eben um \u00abgeistige Wahrnehmung\u00bb, also um eine solche, die stumm bleiben mu\u00df f\u00fcr das \u00absinnliche Ohr\u00bb. In den fol\u00adgen\u00adden Beschrei\u00adbun\u00adgen des \u00abGeis\u00adter\u00adlan\u00addes\u00bb sollen der Ein\u00adfach\u00adheit hal\u00adber die Hin\u00adweise auf diese \u00abgeistige Musik\u00bb wegge\u00adlassen wer\u00adden. Man hat sich nur vorzustellen, da\u00df <strong>alles, was als \u00abBild\u00bb, als ein \u00abLeuch\u00adt\u00aden\u00addes\u00bb beschrieben wird, zugle\u00adich ein Klin\u00adgen\u00addes ist<\/strong>. Jed\u00ader Farbe, jed\u00ader Licht\u00adwahrnehmung entspricht ein geistiger Ton, und jedem Zusam\u00admen\u00adwirken von Far\u00adben entspricht eine Har\u00admonie, eine Melodie und so weit\u00ader. Man mu\u00df sich n\u00e4m\u00adlich dur\u00adchaus verge\u00adgen\u00adw\u00e4r\u00adti\u00adgen, da\u00df auch da, wo das T\u00f6nen herrscht, das Wahrnehmen des \u00abgeisti\u00adgen Auges\u00bb nicht etwa aufh\u00f6rt. Es kommt eben das T\u00f6nen zu dem Leucht\u00aden nur hinzu. Wo von \u00abUrbildern\u00bb in dem Fol\u00adgen\u00adden gesprochen wird, sind also die \u00abUrt\u00f6ne\u00bb hinzuzu\u00addenken. Auch andere Wahrnehmungen kom\u00admen hinzu, die gle\u00adich\u00adnis\u00adar\u00adtig als \u00abgeistiges Schmeck\u00aden\u00bb und so weit\u00ader beze\u00adich\u00adnet wer\u00adden k\u00f6n\u00adnen. Doch soll hier auf diese Vorg\u00e4nge nicht einge\u00adgan\u00adgen wer\u00adden, da es sich darum han\u00addelt, eine Vorstel\u00adlung von dem \u00abGeis\u00adter\u00adlande\u00bb durch einige aus dem Ganzen her\u00adaus\u00adge\u00adgrif\u00adf\u00adene Wahrnehmungsarten in dem\u00adsel\u00adben zu erweck\u00aden.\u201d (<a href=\"https:\/\/anthrowiki.at\/Sph%C3%A4renharmonie#Literatur\" target=\"_blank\" rel=\"noopener\">Lit.<\/a>:<a href=\"http:\/\/fvn-archiv.net\/PDF\/GA\/GA009.pdf#page=55&amp;view=Fit\" target=\"_blank\" rel=\"noreferrer noopener\"> GA 9, S. 124<\/a>)<\/p>\n<h4><strong>Sankt Lucia \u2014 die Oktave des Sankt Nikolaus-Tages<\/strong><\/h4>\n<p>Genau eine Woche nach dem Tag des Heili\u00adgen Niko\u00adlaus wird das Fest der <a href=\"https:\/\/de.wikipedia.org\/wiki\/Lucia_von_Syrakus\" target=\"_blank\" rel=\"noopener\">Lucia<\/a>, der Licht\u00adbringerin am 13.12. gefeiert. Dieser Tag kann in der Woche 36 k oder 37 l liegen. Lucia (oder Luzia, von lateinisch lux, Licht) bedeutet \u201cdie Leuch\u00adt\u00adende\u201d. Sie lebte in Syrakus, Ital\u00adien (um 283 \u2014 304 n. Chr.). Sie war eine fr\u00fchchristliche gewei\u00adhte Jungfrau und M\u00e4r\u00adtyrerin. Man sagt, das wei\u00dfe Kleid, dass die heutige \u201cLucia\u201d tr\u00e4gt, zeigt sie als gewei\u00adhte Jungfrau, das rote Band um die Taille sym\u00adbol\u00adisiert den Schmerz als M\u00e4r\u00adtyrerin. Der Kranz mit f\u00fcnf bis sieben Lichtern sollte ihr damals erm\u00f6glichen, die H\u00e4nde frei zu haben, um in der Dunkel\u00adheit den Armen zu helfen. Der Lichterkranz macht das Licht sicht\u00adbar, f\u00fcr das diese Heilige steht.<\/p>\n<p>Das Lucia Fest ist auch in den skan\u00addi\u00adnavis\u00adchen L\u00e4n\u00addern, in denen es heute beson\u00adders gefeiert wird, kein altes Fest. Zwar gibt es (wie auch aus dem mit\u00adteleu\u00adrop\u00e4is\u00adchen Raum) aus dem Mit\u00adte\u00adlal\u00adter stam\u00admende Berichte von Gebr\u00e4uchen f\u00fcr den Tag der Lucia bzw. <a href=\"https:\/\/de.wikipedia.org\/wiki\/Perchta\" target=\"_blank\" rel=\"noopener\">Frau Per\u00adch\u00adta<\/a> (die \u201chell leuch\u00adt\u00adende\u201d, eine mit Frau Holle ver\u00adwandte Sagengestalt, die in der kon\u00adti\u00adnen\u00adtal\u00adger\u00adman\u00adis\u00adchen und slaw\u00adis\u00adchen Mytholo\u00adgie auftritt), doch die heute ver\u00adbre\u00adit\u00adete Form des Festes ist j\u00fcn\u00adgeren Datums. Es ver\u00addankt seine Entste\u00adhung dem Umstand, dass bis zum Jahr 1752 der Lucia-Tag am 13. Dezem\u00adber etwa 100 Jahre lang der k\u00fcrzeste Tag des Jahres war. Das lag daran, dass dem damals gel\u00adtenden Julian\u00adis\u00adchen Kalen\u00adder Schalt\u00adtage fehlten und die Son\u00adnen\u00adwen\u00adden und Tag-und-Nacht\u00adgle\u00adichen sich stetig ver\u00adschoben. Erst mit der Ein\u00adf\u00fchrung des Gre\u00adgo\u00adri\u00adan\u00adis\u00adchen Kalen\u00adders \u00e4nderte sich dies und der k\u00fcrzeste Tag bleibt seit\u00addem der 22. Dezem\u00adber. Das Lucia-Fest ver\u00addankt seine Entste\u00adhung also der Wintersonnenwende.<\/p>\n<p>So wie Frau Per\u00adch\u00adta eine helle und eine dun\u00adkle Seite hat\u00adte, wird dies auch von der r\u00f6mis\u00adchen Mondg\u00f6t\u00adtin,&nbsp;<a href=\"https:\/\/artedea.net\/lucina-romische-mondgottin-geburts-und-lichtgottin\/\" target=\"_blank\" rel=\"noopener\">Luci\u00adna<\/a> erz\u00e4hlt.&nbsp;Luci\u00adna bedeutet das \u201ckleine Licht\u201d. Sie verk\u00f6r\u00adperte Licht und Fin\u00adster\u00adn\u00adis wie der zu und abnehmende Mond. Als G\u00f6t\u00adtin der Schwan\u00adgeren, Geb\u00e4ren\u00adden und der Frauen mit Kinder\u00adwun\u00adsch brachte sie die Kinder aus der Dunkel\u00adheit ans Licht dieser Welt.&nbsp;In manchen Tex\u00adten hei\u00dft es, dass Luci\u00adna dem Kind die Augen \u00f6ffnet und ihm damit \u201eErleuch\u00adtung\u201d schenkt, weshalb sie auch wegen Augen\u00adlei\u00adden angerufen wurde.<\/p>\n<p>Ihr dun\u00adkler Aspekt lebt in der \u201c<a href=\"https:\/\/artedea.net\/blutige-luz-alpenlaendische-rauhnachtsgoettin\/\" target=\"_blank\" rel=\"noopener\">Bluti\u00adgen Luz<\/a>\u201d, der hex\u00aden\u00e4hn\u00adlichen \u201cLutscherl\u201d, \u201cLutzel\u00adfrau\u201d, \u201cPudel\u00admut\u00adter\u201d, \u201cButzen\u00adlutz\u201d, \u201cSchn\u00adabelper\u00adcht\u201d (mit Vogelschn\u00adabel dargestellt!) oder \u201cLuc\u00adka\u201d weit\u00ader, die im Alpen\u00adraum neben der licht\u00aden Lucia verehrt wurde und noch heute bei Umz\u00fc\u00adgen von jemand verk\u00f6r\u00adpert wird. Wie bei der Per\u00adcht, die bei den Per\u00adcht\u00aden\u00adl\u00e4ufen sich unun\u00adter\u00adbrochen dreht, und mal ihr junges, sch\u00f6nes Gesicht zeigt, mal ihr h\u00e4sslich\u00ades, Furcht ein\u00adfl\u00f6\u00dfen\u00addes, ist auch die Angst ein\u00adfl\u00f6\u00dfende Luz eigentlich nur die dun\u00adkle Seite ein\u00ader umfassenden gr\u00f6\u00dferen Kraft. Die helle Lucia und die rote Luz sind eins. Sie verk\u00f6r\u00adpern den zyk\u00adlis\u00adchen Wech\u00adsel, die helle und die dun\u00adkle Jahreszeit und damit die uralte Mut\u00adter- Erd- und Veg\u00ade\u00adta\u00adtion\u00ads\u00adg\u00f6t\u00adtin. Da die Blutige Luz eine Sichel oder ein Mess\u00ader und mitunter auch eine Sch\u00fcs\u00adsel mit Ged\u00e4rm tr\u00e4gt, verk\u00f6r\u00adpert sie sicher\u00adlich den Opfer heis\u00adchen\u00adden Aspekt. Wer opferte, kon\u00adnte sich durch sie sich\u00ader f\u00fchlen vor den D\u00e4mo\u00adnen des Win\u00adters, denn vor ihnen sch\u00fctzte sie.<\/p>\n<p>Doch in der licht\u00aden Lucia erkenne ich&nbsp; noch eine tief\u00adere Bedeu\u00adtung. F\u00fcr das Mantra 36 k hat\u00adte ich aus\u00adge\u00adf\u00fchrt, dass Sankt Mar\u00adtin die Boas-S\u00e4ule darstellt, Sankt Niko\u00adlaus die Jachin-S\u00e4ule. Zu jed\u00ader S\u00e4ule geh\u00f6ren bes\u00adtimmte \u00e4therische Aspek\u00adte, die weib\u00adlich dargestellt wer\u00adden. Zur Jachin-S\u00e4ule des Wahrnehmungs-Som\u00admer-Hal\u00adb\u00adjahres geh\u00f6rt der soge\u00adnan\u00adnte hohe \u00c4ther, \u00fcber den der Men\u00adsch seit dem S\u00fcn\u00adden\u00adfall nicht mehr ver\u00adf\u00fcgt: der Leben\u00ads\u00e4ther und der chemis\u00adche \u00c4ther. Zur Boas-S\u00e4ule des seel\u00adis\u00adchen Innen\u00adraumes und des Denkens geh\u00f6ren die niederen, gefal\u00adl\u00adenen \u00c4ther\u00adarten, die jedem zum per\u00ads\u00f6n\u00adlichen Gebrauch \u00fcber\u00adlassen sind: der Licht- und der W\u00e4rme\u00e4ther.<\/p>\n<p>Beim Wei\u00adh\u00adnachts\u00adfest kommt es darauf an, dass das heilige Kind im Herzen der Men\u00adschen, im ver\u00adbor\u00adge\u00adnen und dun\u00adklen Innen\u00adraum geboren wird. Die geb\u00e4rende Kraft, die Maria, die mancherorts auch als schwarze Madon\u00adna verehrt wird, ist hier der Licht- und der W\u00e4rme\u00e4ther. Diese \u00c4ther\u00adarten sind warm. Der hohe \u00c4ther ist dage\u00adgen eine kalte, der Ewigkeit zuge\u00adh\u00f6rige Kraft. Die weib\u00adliche Oktave der Jachin-Niko\u00adlaus-S\u00e4ule ist die Lucia. Ich sehe sie als das G\u00f6t\u00adtlich-Weib\u00adliche, die Eis- und Schnee-Jungfrau, die die Lebens- und Formkraft des Kos\u00admos auf der Erde in jed\u00ader Schneeflocke zur Erschei\u00adn\u00adung bringt.<\/p>\n<p>Deshalb tr\u00e4gt sie ein wei\u00dfes Gewand. Und das rote Band deutet auf die rote Jachin-S\u00e4ule, das rote Blut, das von Gen\u00ader\u00ada\u00adtion zu Gen\u00ader\u00ada\u00adtion das Leben weit\u00adergibt, auf die \u00e4therische Urflut des Lebens. F\u00fcr mein Gef\u00fchl ist das Bild dem Urbild am n\u00e4ch\u00adsten, wenn die Lucia eine Kro\u00adne mit sieben Kerzen tr\u00e4gt, sechs im Kreis und eine in der Mitte, denn durch die Sieben wurde die Ganzheit der jungfr\u00e4ulichen See\u00adlenkr\u00e4fte aus\u00adge\u00addr\u00fcckt. Die sieben Ple\u00adjaden gal\u00adten als sieben Jungfrauen oder sieben Tauben, Atlas hat\u00adte sieben T\u00f6chter, eben\u00adso <a href=\"https:\/\/de.wikipedia.org\/wiki\/Jitro_(Person)\" target=\"_blank\" rel=\"noopener\">Jitro<\/a>, (Jethro) deren eine Moses ver\u00addi\u00adenen wollte.<\/p>\n<p>Zehn Tage vor dem Lucia-Tag ist am 4. 12. der Tag der Heili\u00adgen Bar\u00adbara, der Heili\u00adgen der Bergleute in der Dunkel\u00adheit der Tiefen der Erde. In zehn Schrit\u00adten, durch die zu den S\u00e4ulen Jachin und Boas geh\u00f6ren\u00adden zehn Sephi\u00adroth steigen wir von der Heili\u00adgen Bar\u00adbara, von der Fin\u00adster\u00adn\u00adis, in die licht\u00aden H\u00f6hen der Lucia&nbsp;auf.<\/p>\n<h4><strong>Was beschreibt das Mantra 37&nbsp;l?<\/strong><\/h4>\n<p>F\u00fcr mich spricht aus diesem Mantra die Seele der Men\u00adschheit, die himm\u00adlis\u00adche Maria \u2014 oder genauer ihre Vorg\u00e4n\u00adgerin, die \u00e4gyp\u00adtis\u00adche G\u00f6t\u00adtin Isis. Sie trug das g\u00f6t\u00adtliche Kind auf die Erde \u2014 Jahrhun\u00addert f\u00fcr Jahrhun\u00addert immer n\u00e4her an die Erde her\u00adan, bis es schlie\u00dflich in Beth\u00adle\u00adhem durch Maria geboren wurde. Durch sie ver\u00adwirk\u00adlicht sich der Wille des Vater-Gottes, sie tr\u00e4gt sein Kind, sie han\u00addelt in seinem Auf\u00adtrag. Auch jet\u00adzt ist sie die vor\u00adbere\u00adi\u00adt\u00adende See\u00adlenkraft, durch die sich der Vater-Gott ausspricht. Sie f\u00fchrt zur Christ\u00adge\u00adburt. F\u00fcr mich ist das Wesen, das im Mantra als Ich auftritt, weib\u00adlich. F\u00fcr mich ist es das g\u00f6t\u00adtlich Weib\u00adliche, das hier als Ich-Sprecherin auftritt und den Willen des Vater-Gottes kund\u00adtut. Wir ken\u00adnen dieses g\u00f6t\u00adtlich Weib\u00adliche als die Isis der alten \u00e4gyp\u00adtis\u00adchen Kul\u00adtur und sp\u00e4ter als Maria, die Mut\u00adter Jesu. Im Mantra lebt die Christ-Erwartung, wie Maria oder Isis es aussprechen k\u00f6n\u00adnte. Ich lese das Mantra als ihre w\u00f6rtliche Rede. Gem\u00e4\u00df der zweit\u00aden Zeile des Mantras ist es der selige Trieb, das selige Bestreben ihres men\u00adschheitlich-himm\u00adlis\u00adchen Herzens, Geis\u00adtes\u00adlicht in die Dunkel\u00adheit der Wel\u00adtenwin\u00adter\u00adnacht zu tragen.<\/p>\n<p>Seligkeit beschreibt die dritte Stufe eines Ein\u00adwei\u00adhungsweges. Rudolf Stein\u00ader f\u00fchrt aus: \u201eMan unter\u00adschied bei der Ein\u00adf\u00fchrung in die Mys\u00adte\u00adrien drei Stufen, durch die der Men\u00adsch hin\u00addurchge\u00adhen mu\u00dfte. Die erste Stufe war die Dumpfheit, die zweite Stufe war der \u00abZwifel\u00bb, die dritte Stufe war die \u00abSaelde\u00bb. Die erste Stufe war die, auf welch\u00ader der Men\u00adsch von allem Vorurteil der Welt hin\u00adwegge\u00adf\u00fchrt wurde, hingewiesen wurde auf die Kraft sein\u00ader eige\u00adnen Seele, seine eigene Liebeskraft, damit er das innere Licht leucht\u00aden sehen kon\u00adnte. Die zweite Stufe war der Zwifel, Zweifel. Dieser Zweifel an allem kommt auf der zweit\u00aden Stufe der Ein\u00adwei\u00adhung, und er wird auf ein\u00ader h\u00f6heren Stufe hin\u00adaufge\u00adhoben in die innere Seligkeit = Saelde. Dies war die dritte Stufe, das bewu\u00dfte Zusam\u00admen\u00adf\u00fchren mit den G\u00f6t\u00adtern.\u201d (<a href=\"https:\/\/anthrowiki.at\/Seligkeit#Literatur\" target=\"_blank\" rel=\"noopener\">Lit.<\/a>: <a href=\"http:\/\/fvn-archiv.net\/PDF\/GA\/GA097.pdf#page=266&amp;view=Fit\" target=\"_blank\" rel=\"noreferrer noopener\">GA 97, S. 266<\/a>) Die Ich-Sprecherin befind\u00adet sich also auf der drit\u00adten und h\u00f6ch\u00adsten Stufe der Ein\u00adwei\u00adhung. Sie wirkt aus der Ein\u00adheit mit dem G\u00f6ttlichen.<\/p>\n<p>Es ist nicht ihr, der Ich-Sprecherin Plan, Geis\u00adtes\u00adlicht in Wel\u00adtenwin\u00adter\u00adnacht zu tra\u00adgen. Es ist nicht ihr per\u00ads\u00f6n\u00adlich\u00ades, mit dem Ver\u00adstand erdacht\u00ades Ziel, dies zu tun. Kein\u00ader\u00adlei Ehrgeiz oder Eit\u00adelkeit motivieren sie. Es ist der Trieb, das unbe\u00adwusst-unschuldige Streben ihres Herzens, es sind die lei\u00adt\u00aden\u00adden Unter\u00adgr\u00fcnde des Schick\u00adsals, die sie f\u00fchren. Leise klingt in dem Bild des See\u00adlen-Triebes auch der pflan\u00adzliche Trieb, der Spross an. Der Pflanzen-Trieb erin\u00adnert an das Bild des Stamm\u00adbaumes, der mit jed\u00ader neuen Geburt einen neuen Trieb bildet. Im Wei\u00adh\u00adnacht\u00adslied \u201cEs ist ein Ros entsprun\u00adgen\u201d besin\u00adgen wir diesen sprossenden Trieb.<\/p>\n<p>Geis\u00adtes\u00adlicht tr\u00e4gt die Ich-Sprecherin in die kalte, dun\u00adkle Nacht des Wel\u00adten-Win\u00adters, in die gle\u00adich dem gefrore\u00adnen Eis hart und undurch\u00addringlich gewor\u00addene physis\u00adche Welt. Das Geis\u00adtes\u00adlicht, das alles enth\u00e4lt, woraus sich irdis\u00adche Wesen bilden, tr\u00e4gt sie in die Leere der Fin\u00adster\u00adn\u00adis. Und sie hat ein Ziel. Leuch\u00adt\u00adende See\u00adlenkeime sollen in Wel\u00adtengr\u00fcn\u00adden wurzeln. Das ein\u00adheitliche Geis\u00adtes\u00adlicht ver\u00adspr\u00fcht dabei in lauter Licht\u00adfunken, die wie Licht-Samen in die Fin\u00adster\u00adn\u00adis fall\u00aden, dort keimen und nun zu See\u00adlenkeimen gewor\u00adden sind \u2014 zu Keimen neuen Lebens. Indem das Geis\u00adtes\u00adlicht sich in Leben wan\u00addelt, wird es ein wider\u00adstrahlen\u00addes, leuch\u00adt\u00aden\u00addes See\u00adlen\u00adlicht (siehe Zitat oben). Dieses Leben ist pflan\u00adzlich\u00ader Natur, es wurzelt. Die leuch\u00adt\u00aden\u00adden See\u00adlenkeime wurzeln in den Gr\u00fcn\u00adden, den tief\u00adsten Punk\u00adten der Welten.<\/p>\n<p>Es ist nicht nur von ein\u00ader Welt und ihrem Grund die Rede, son\u00addern von mehreren \u2014 von Wel\u00adtengr\u00fcn\u00adden. Ich denke, dass es sich um die drei Wel\u00adten, die in vie\u00adlen alten Kul\u00adturen bekan\u00adnt waren, han\u00addelt: von der Ober\u00adwelt, der mit\u00adtleren Welt und der Unter\u00adwelt. In der ger\u00adman\u00adis\u00adchen Mytholo\u00adgie herrschen in der Ober\u00adwelt, in Asgard, die G\u00f6t\u00adter, in der mit\u00adtleren Welt, in Midgard, leben die Men\u00adschen und in der Unter\u00adwelt hausen die Riesen sowie die Ver\u00adstor\u00adbe\u00adnen bei Hel. Die Ober\u00adwelt ist hell, klar und struk\u00adturgebend wie das Denken. Die mit\u00adtlere Welt ist durch\u00adzo\u00adgen von Freude und Leid und damit der Ort des F\u00fch\u00adlens. In der Unter\u00adwelt ver\u00adbildlichen die Riesen die urge\u00adwalti\u00adgen Veg\u00ade\u00adta\u00adtion\u00adskr\u00e4fte, gle\u00adichzeit\u00adig sind die Toten hier zu Hause. Leben und Tod, die wil\u00adlen\u00adshafte sch\u00f6pferische Kraft des \u201cStirb und Werde\u201d wirkt aus der Unter\u00adwelt, der Welt des tief unter\u00adbe\u00adwussten Wil\u00adlens. Indem die See\u00adlenkeime begin\u00adnen sich zu entwick\u00adeln, wurzeln sie dreifach, wie es von der Esche Yggdrasil erz\u00e4hlt wird. Jede ihrer Wurzeln ist in ein\u00ader anderen Welt ver\u00adankert. So wurzeln die See\u00adlenkeime in drei Wel\u00adten, in den Unter\u00adgr\u00fcn\u00adden des Denkens, F\u00fch\u00adlens und Wollens.<\/p>\n<p>Indem die Leben in die Welt tra\u00adgende weib\u00adliche Kraft die See\u00adlenkeime in die Welt tr\u00e4gt, wirkt sie in vol\u00adlkommen\u00ader Har\u00admonie mit dem M\u00e4nnlich-G\u00f6t\u00adtlichen, den Logos- oder Wortkr\u00e4ften. Sie erm\u00f6glicht es der alles gestal\u00adtenden, struk\u00adturi\u00aderen\u00adden Kraft des g\u00f6t\u00adtlichen Wortes, das Sein \u2014 die Urma\u00adterie \u2014 zu durcht\u00f6\u00adnen, Leben zu erm\u00f6glichen und Har\u00admonie entste\u00adhen zu lassen zwis\u00adchen Geist und Materie. Dieses \u201cT\u00f6nen\u201d wird als Sph\u00e4ren\u00adhar\u00admonie beze\u00adich\u00adnet und ist Aus\u00addruck der hohen \u00c4ther\u00adma\u00adcht des chemis\u00adchen- oder Ton\u00e4thers, wie die sinns\u00adtif\u00adtende, gestal\u00adtende Kraft des g\u00f6t\u00adtlichen Wortes Aus\u00addruck ist der noch h\u00f6heren \u00c4ther\u00adma\u00adcht, des Leben\u00ads\u00e4thers. Das Sin\u00adnes\u00addunkel des Urchaos wird dadurch gestal\u00adtend durcht\u00f6nt, t\u00f6nend gestal\u00adtet \u2014 und dadurch verk\u00adl\u00e4rt. Es wird klar und licht durch die Ver\u00adwirk\u00adlichung der g\u00f6t\u00adtlichen Absicht.<\/p>\n<p>Das Gotteswort ist unvorstell\u00adbar m\u00e4chtig. Im Zitat oben spricht Rudolf Stein\u00ader vom \u201chin\u00adrol\u00adlen\u00adden Wel\u00adtendon\u00adner\u201d, der in der Wel\u00adten\u00admit\u00adter\u00adnacht geh\u00f6rt wird. Was hier don\u00adnernd erlebt wird, sind die nach karmis\u00adchem Aus\u00adgle\u00adich rufend\u00aden Tat\u00aden fr\u00fcher\u00ader Leben, die das kom\u00admende vor\u00adbere\u00adit\u00aden. Es sind die Verfin\u00adsterun\u00adgen der Seele, die durch kom\u00admende Schick\u00adsale zur Klarheit gef\u00fchrt wer\u00adden k\u00f6nnen.<\/p>\n<p>Das Mantra erhebt sich in diesen Zeilen von der bildlich-imag\u00adi\u00adna\u00adtiv\u00aden Sprache am Anfang zum Lauschen, zur Wahrnehmung der Inspi\u00adra\u00adtion. Durch diese zweite Stufe der rein geisti\u00adgen Wahrnehmung wird die Welt der Sph\u00e4ren\u00adhar\u00admonie h\u00f6r\u00adbar. Im Gotteswort wird auf die h\u00f6ch\u00adste Stufe geistiger Erken\u00adnt\u00adnis gedeutet, der Wesens\u00adbegeg\u00adnung in der Intu\u00adition. Jedes Wort entstammt einem Wesen, dem ich durch das Ver\u00adste\u00adhen des Wortes begegne.<\/p>\n<p>Beziehe ich das Mantra auf mich als Leser, so erlebe ich das Geis\u00adtes\u00adlicht in meinem Denken. Im men\u00adschlichen Denken wirkt das g\u00f6t\u00adtliche Wort als die F\u00e4higkeit, die Struk\u00adturen zu erken\u00adnen und sin\u00adnvoll zu deuten, sin\u00adntra\u00adgende Bedeu\u00adtungszusam\u00admen\u00adh\u00e4nge zu erschaf\u00adfen: es wirkt \u2014 kurz gesagt \u2014 als Intel\u00adli\u00adgenz. Immer wenn ich nach\u00addenke und etwas ver\u00adste\u00adhe, erhellt sich mein Bewusst\u00adsein ein St\u00fcck. Dann trage auch ich Geis\u00adtes\u00adlicht in Wel\u00adtenwin\u00adter\u00adnacht. Mein neu gewonnenes Ver\u00adst\u00e4nd\u00adnis wird See\u00adlenkeim, wird Same, der in See\u00adlen\u00adgr\u00fcn\u00adden wurzelt, indem er Gef\u00fch\u00adle, Wil\u00adlen\u00adsim\u00adpulse und weit\u00adere Erken\u00adnt\u00adnisse begr\u00fcn\u00addet. Rudolf Stein\u00ader sagt, dass im <a href=\"https:\/\/anthrowiki.at\/%C3%84therherz\" target=\"_blank\" rel=\"noopener\">\u00c4ther\u00adherzen<\/a> all diese Fr\u00fcchte des Lebens auf\u00adbe\u00adwahrt wer\u00adden f\u00fcr eine zuk\u00fcn\u00adftige Inkar\u00adna\u00adtion. \u201cDieses bleibende \u00c4ther\u00adherz [nach der Geschlecht\u00adsreife], das ist aber erst ganz geeignet, unsere T\u00e4tigkeit voll aufzunehmen. \u2026 Das richtige Bilden des Kar\u00admas geschieht \u2026, wo das astralis\u00adche Herz in das \u00e4therische Herz voll ein\u00adgreift, wo sich diese zusam\u00admen\u00adschal\u00adten. Aber es ist das auch, wenn ich so sagen darf, der Organ\u00adis\u00admus der Karma\u00adbil\u00addung.\u201d (GA 212, S. 126f) Das bedeutet, das Herz strebt danach, es treibt mein Leben in die mir gem\u00e4\u00dfe, karmisch bes\u00adtimmte Rich\u00adtung und sorgt gle\u00adichzeit\u00adig durch die Vor\u00adbere\u00aditung k\u00fcn\u00adfti\u00adgen Kar\u00admas f\u00fcr die notwendi\u00adge Harmonisierung.<\/p>\n<p>Es ist ein hohes Ziel f\u00fcr den Men\u00adschen, sel\u00adber die Har\u00admonie zu ver\u00adwirk\u00adlichen, sodass auch seine Sch\u00f6p\u00adfun\u00adgen alles Sein verk\u00adl\u00e4rend \u2014 nicht st\u00f6rend \u2014 durcht\u00f6nen.<\/p>\n\t\t\t<a href=\"https:\/\/www.stellamaris-seelenkalender.de\/?page_id=1553\" target=\"_self\">\n\t\t\t\t\t\tn\u00e4ch\u00adster Blog-Eintrag&nbsp;<\/a>\n\t\t\t<a href=\"https:\/\/www.stellamaris-seelenkalender.de\/?page_id=136\" target=\"_self\">\n\t\t\t\t\t\tzur\u00fcck zur \u00dcbersicht&nbsp;<\/a>\n\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>WINTER 37 l Zu tra\u00adgen Geis\u00adtes\u00adlicht in Wel\u00adtenwin\u00adter\u00adnacht Erstre\u00adbet selig meines Herzens Trieb, Dass leuch\u00adt\u00adend See\u00adlenkeime In Wel\u00adtengr\u00fcn\u00adden wurzeln, Und Gotteswort im Sin\u00adnes\u00addunkel Verk\u00adl\u00e4rend alles Sein durcht\u00f6nt. Eine bedeu\u00adtungsvolle Unregelm\u00e4\u00dfigkeit der Jahreszeit\u00aden im See\u00adlenkalen\u00adder Der Jahreskreis umfasst 52 Wochen, die sich zu je 13 in die Viertel\u00adjahre gliedern. Auch der See\u00adlenkalen\u00adder z\u00e4hlt 52 Mantren, die\u2026<\/p>\n","protected":false},"author":1,"featured_media":0,"parent":0,"menu_order":0,"comment_status":"closed","ping_status":"closed","template":"","meta":{"wp_typography_post_enhancements_disabled":false,"footnotes":""},"class_list":["post-1538","page","type-page","status-publish","hentry"],"_links":{"self":[{"href":"https:\/\/www.stellamaris-seelenkalender.de\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/pages\/1538","targetHints":{"allow":["GET"]}}],"collection":[{"href":"https:\/\/www.stellamaris-seelenkalender.de\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/pages"}],"about":[{"href":"https:\/\/www.stellamaris-seelenkalender.de\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/types\/page"}],"author":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.stellamaris-seelenkalender.de\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/users\/1"}],"replies":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.stellamaris-seelenkalender.de\/index.php?rest_route=%2Fwp%2Fv2%2Fcomments&post=1538"}],"version-history":[{"count":0,"href":"https:\/\/www.stellamaris-seelenkalender.de\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/pages\/1538\/revisions"}],"wp:attachment":[{"href":"https:\/\/www.stellamaris-seelenkalender.de\/index.php?rest_route=%2Fwp%2Fv2%2Fmedia&parent=1538"}],"curies":[{"name":"wp","href":"https:\/\/api.w.org\/{rel}","templated":true}]}}