{"id":1471,"date":"2022-11-12T23:17:52","date_gmt":"2022-11-12T22:17:52","guid":{"rendered":"https:\/\/www.stellamaris-seelenkalender.de\/?page_id=1471"},"modified":"2023-11-18T20:35:29","modified_gmt":"2023-11-18T19:35:29","slug":"blog-beitrag-1-2-copy-3-copy-2-copy-copy-copy-copy-copy-copy-copy-copy-copy-copy-copy-copy","status":"publish","type":"page","link":"https:\/\/www.stellamaris-seelenkalender.de\/?page_id=1471","title":{"rendered":"Blog \u2014 Seelenkalender Mantra 33&nbsp;g"},"content":{"rendered":"\n\n\t<p><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" src=\"https:\/\/www.stellamaris-seelenkalender.de\/wp-content\/uploads\/2022\/11\/33-g-300x258.jpg\" alt width=\"399\" height=\"343\"><\/p>\n<h4><strong>33 g<\/strong><\/h4>\n<p>So f\u00fchl ich erst die&nbsp;Welt,<\/p>\n<p>Die au\u00dfer mein\u00ader Seele Miterleben<\/p>\n<p>An sich nur frostig leeres Leben<\/p>\n<p>Und ohne Macht sich offenbarend,<\/p>\n<p>In See\u00adlen sich von neuem schaffend,<\/p>\n<p>In sich den Tod nur find\u00aden k\u00f6nnte.<\/p>\n<h4><strong>Das siebte apokalyptische Siegel<\/strong><\/h4>\n<p><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" src=\"https:\/\/www.stellamaris-seelenkalender.de\/wp-content\/uploads\/2023\/11\/7.-Apokalyptische-Siegel-besser-300x298.png\" alt width=\"428\" height=\"426\"><\/p>\n<p><em>Das 7. apoka\u00adlyp\u00adtis\u00adche Siegel im Jahreskreis (als Ei orientiert)<\/em><\/p>\n<p>Rudolf Stein\u00ader schreibt \u00fcber das <a href=\"https:\/\/anthrowiki.at\/Das_7._Apokalyptische_Siegel\" target=\"_blank\" rel=\"noopener\">7. apoka\u00adlyp\u00adtis\u00adche Siegel\u00adbild<\/a>: \u201eSiegel VII ist Wieder\u00adgabe des \u00abMys\u00adteri\u00adums vom heili\u00adgen Gral\u00bb. Es ist das\u00adjenige astralis\u00adche Erleb\u00adnis, welch\u00ades den uni\u00adversellen Sinn der Men\u00adschheit\u00adsen\u00adtwick\u00adlung wiedergibt. Der W\u00fcr\u00adfel stellt die \u00abRaumeswelt\u00bb dar, die noch von keinem physis\u00adchen Wesen und keinem physis\u00adchen Ereig\u00adnis durch\u00adset\u00adzt ist. F\u00fcr die Geis\u00adteswis\u00adsenschaft ist n\u00e4m\u00adlich der Raum nicht blo\u00df die \u00abLeere\u00bb, son\u00addern er ist der Tr\u00e4ger, der auf noch unsicht\u00adbare Art die Samen alles Physis\u00adchen in sich birgt. Aus ihm her\u00adaus schl\u00e4gt sich gle\u00adich\u00adsam die ganze physis\u00adche Welt nieder, wie sich ein Salz nieder\u00adschl\u00e4gt aus der noch ganz durch\u00adsichti\u00adgen L\u00f6sung. Und was \u2014 in bezug auf den Men\u00adschen \u2014 sich aus der Raumeswelt her\u00adaus\u00adbildet, das macht die Entwick\u00adlung vom Niedern zum H\u00f6h\u00adern durch. Es wach\u00adsen her\u00adaus aus den \u00abdrei Raumes\u00addi\u00admen\u00adsio\u00adnen\u00bb, welche im W\u00fcr\u00adfel aus\u00adge\u00addr\u00fcckt sind, zuerst die niedrigeren Men\u00adschenkr\u00e4fte, ver\u00adan\u00adschaulicht durch die bei\u00adden Schlangen, die aus sich wieder die gel\u00e4uterte h\u00f6here geistige Natur geb\u00e4ren, was in den Wel\u00adten\u00adspi\u00adralen sich darstellt. Durch das Aufw\u00e4rtswach\u00adsen dieser h\u00f6heren Kr\u00e4fte kann der Men\u00adsch Empf\u00e4nger wer\u00adden (Kelch) f\u00fcr die Auf\u00adnahme der rein geisti\u00adgen Weltwe\u00adsen\u00adheit, aus\u00adge\u00addr\u00fcckt durch die Taube. Dadurch wird der Men\u00adsch Beherrsch\u00ader der geisti\u00adgen Welt\u00adm\u00e4chte, deren Abbild der Regen\u00adbo\u00adgen ist. Das ist eine ganz skizzen\u00adhafte Beschrei\u00adbung dieses Siegels, das uner\u00adme\u00dfliche Tiefen in sich birgt, die sich dem\u00adjeni\u00adgen offen\u00adbaren k\u00f6n\u00adnen, der es in der hinge\u00adbungsvollen Med\u00adi\u00adta\u00adtion auf sich wirken l\u00e4\u00dft. Umschrieben ist dieses Siegel mit dem Wahrheitsspruch der mod\u00ader\u00adnen Geis\u00adteswis\u00adsenschaft: \u00abEx deo nascimur, in Chris\u00adto morimur, per spir\u00adi\u00adtum sanc\u00adtum reviviscimus\u00bb, \u00abAus Gott bin ich geboren; in Chris\u00adto sterbe ich; durch den Heili\u00adgen Geist werde ich wiederge\u00adboren\u00bb. In diesem Spruch ist ja der Sinn der men\u00adschlichen Entwick\u00adlung voll angedeutet.\u201d (<a href=\"https:\/\/anthrowiki.at\/Das_7._Apokalyptische_Siegel#Literatur\" target=\"_blank\" rel=\"noopener\">Lit.<\/a>:<a href=\"https:\/\/odysseetheater.org\/GA\/Buecher\/GA_284.pdf#page=94&amp;view=Fit\" target=\"_blank\" rel=\"noreferrer noopener\"> GA 284, S. 94f<\/a>)<\/p>\n<p>Eine aus\u00adf\u00fchrlichere Beschrei\u00adbung des Rosenkreuzer\u00adspruch\u00ades um das Siegel\u00adbild ist fol\u00adgende von Rudolf Stein\u00ader: \u201cDas Ganze gibt den Sinn von dem Zusam\u00admen\u00adhange zwis\u00adchen Welt und Men\u00adsch in ein\u00ader wun\u00adder\u00adbaren Weise wie eine Zusam\u00admen\u00adfas\u00adsung des Sinnes der anderen Siegel. Daher ste\u00adht auch hier das Wel\u00adtenge\u00adheim\u00adnis als Umschrift auf dem Au\u00dfen\u00adrand des Siegels. Dieses Wel\u00adtenge\u00adheim\u00adnis stellt dar, wie der Men\u00adsch im Anfange aus den Urkr\u00e4ften der Welt her\u00adaus\u00adge\u00adboren ist. Jed\u00ader Men\u00adsch, wenn er zur\u00fcck\u00adblickt, hat im Anfange der Zeit jenen Proze\u00df durchgemacht, den er heute geistig durch\u00admacht, wenn er aus den Bewu\u00dft\u00adsein\u00adskr\u00e4ften her\u00adaus neu geboren wird. Das dr\u00fcckt das Rosenkreuzer\u00adtum aus [mit den Buch\u00adstaben] E. D. N.: Aus Gott bin ich geboren.<\/p>\n<p>Wir haben gese\u00adhen, da\u00df inner\u00adhalb der Offen\u00adbarung ein Zweites hinzutritt: zum Leben der Tod. Aber der Men\u00adsch mu\u00df, damit er in diesem Tode das Leben wiederfind\u00adet, in dem Urquell alles Lebendi\u00adgen diesen Sinnestod \u00fcber\u00adwinden. Und dieser Urquell ist der Mit\u00adtelpunkt aller kos\u00admis\u00adchen Entwick\u00adelung; denn wir mu\u00dften den Tod find\u00aden, um unser Bewu\u00dft\u00adsein zu errin\u00adgen. Aber wir wer\u00adden ihn \u00fcber\u00adwinden dann, wenn wir den Sinn dieses Todes im Erl\u00f6s\u00ader-Geheim\u00adnis find\u00aden. Eben\u00adso wie wir aus Gott geboren sind, ster\u00adben wir im Sinne der eso\u00adter\u00adischen Weisheit in Chris\u00adto: I. C.&nbsp;M.<\/p>\n<p>Und weil \u00fcber\u00adall da, wo sich etwas offen\u00adbart, sich eine Zwei\u00adheit zeigt, der sich das Dritte vere\u00adini\u00adgen mu\u00df, wird der Men\u00adsch, wenn er den Tod \u00fcber\u00adwun\u00adden hat, sich selb\u00adst iden\u00adti\u00adfizieren mit dem die Welt durch\u00addrin\u00adgen\u00adden Geiste (die Taube). Er wird aufer\u00adste\u00adhen und wieder leben im Geiste: P. S. S.&nbsp;R.<\/p>\n<p>Das ist das theosophis\u00adche Rosenkreuz. Es leuchtet hinein in jene Zeit\u00aden, wo Reli\u00adgion und Wis\u00adsenschaft sich ver\u00ads\u00f6h\u00adnen wer\u00adden.\u201d (<a href=\"https:\/\/anthrowiki.at\/Das_7._Apokalyptische_Siegel#Literatur\" target=\"_blank\" rel=\"noopener\">Lit.<\/a>:<a href=\"https:\/\/odysseetheater.org\/GA\/Buecher\/GA_284.pdf#page=77&amp;view=Fit\" target=\"_blank\" rel=\"noreferrer noopener\"> GA 284, S. 77f<\/a>)<\/p>\n<p>Betra\u00adchte ich die Anord\u00adnung der drei Spruchteile im Jahreskreis wie dargestellt, so zeigt sie sich entsprechend der Drit\u00adtelung des Jahres durch die Oster\u00adscholle: Beim Drit\u00adtel des Som\u00admer-Hal\u00adb\u00adjahres ste\u00adht: E D N \u2014 \u201cAus Gott bin ich geboren\u201d; beim Drit\u00adtel des Win\u00adter-Hal\u00adb\u00adjahres ste\u00adht: I C M \u2014 \u201cIn Chris\u00adto sterbe ich\u201d; beim Drit\u00adtel der Oster\u00adscholle ste\u00adht: P S S R \u2014 \u201cDurch den Heili\u00adgen Geist werde ich wiederge\u00adboren\u201d. Das Som\u00admer-Hal\u00adb\u00adjahr, die Wahrnehmungswelt geh\u00f6rt zum Vater\u00adgott, das Win\u00adter-Hal\u00adb\u00adjahr, die seel\u00adis\u00adche Innen\u00adwelt geh\u00f6rt zum Chris\u00adtus und die Oster\u00adscholle, der Mond im Son\u00adnen\u00adjahr geh\u00f6rt zum Heili\u00adgen&nbsp;Geist.<\/p>\n<h4><strong>Die kommenden Sonntage sind Festtage<br>\n<\/strong><\/h4>\n<p>Da ich den See\u00adlenkalen\u00adder nach der Osterzeit jedes Jahr so anpasse, dass Wei\u00adh\u00adnacht\u00aden in der Woche 38 m liegt, geh\u00f6ren von dieser Woche an die Mantren immer zu diesen Feiertagen:<\/p>\n<p>33 g \u2014 Volk\u00adstrauertag am Son\u00adntag und Bu\u00df- und Bet\u00adtag am Mittwoch dieser Woche<\/p>\n<p>34 h \u2014 Toten\u00adson\u00adntag, auch Ewigkeitsson\u00adntag genannt<\/p>\n<p>35 i \u2014 Erster Advent<\/p>\n<p>36 k \u2014 Zweit\u00ader Advent<\/p>\n<p>37 l \u2014 Drit\u00adter Advent<\/p>\n<p>38 m \u2014 Viert\u00ader Advent und Heili\u00adga\u00adbend im Laufe dieser Woche<\/p>\n<h4><strong>Volkstrauertag und Bu\u00df- und Bettag<\/strong><\/h4>\n<p>Der Volk\u00adstrauertag ist ein junger Feiertag, der zum Gedenken an die Toten der bei\u00adden Weltkriege einge\u00adf\u00fchrt wurde. Der Bu\u00df- und Bet\u00adtag ist ein evan\u00adge\u00adlis\u00adch\u00ader Feiertag. Die Aus\u00adru\u00adfung solch\u00ader Tage hat eine jahrhun\u00adderte\u00adlange Tra\u00addi\u00adtion, die auf der Geschichte des Jona (Die Bibel, AT, Propheten\u00adb\u00fcch\u00ader, Buch Jona, Kapi\u00adtel 1\u20134) beruht. Gott wollte die Stadt Ninive ver\u00adnicht\u00aden, doch die Men\u00adschen \u00e4nderten ihren Sinn, tat\u00aden Bu\u00dfe und Gott ver\u00adschonte die Stadt. Ein festes Datum f\u00fcr den Bu\u00df- und Bet\u00adtag gibt es erst seit dem 19. Jahrhun\u00addert (Wikipedia.org).<\/p>\n<h4><strong>33 Jahre Zyklus<\/strong><\/h4>\n<p>Das Mantra tr\u00e4gt die Num\u00admer 33. Mit dieser Zahl ist ein wichtiger Rhyth\u00admus ver\u00adbun\u00adden, der <a href=\"https:\/\/anthrowiki.at\/33_1\/3-Zyklen\" target=\"_blank\" rel=\"noopener\">Zyk\u00adlus von 33 1\/2<\/a> Jahren. In dieser Zeitspanne wird aus einem Gedanken irdis\u00adche Real\u00adit\u00e4t. Da es sowohl die Zahl als auch durch das Neu-Wer\u00adden der Welt The\u00adma dieses Mantras ist, sei vor\u00adangestellt, was Rudolf Stein\u00ader \u00fcber diesen Zyk\u00adlus aus\u00adf\u00fchrt: \u201cWelche Aus\u00adsicht\u00aden f\u00fcr das Ostern nach dreiund\u00addrei\u00dfig Jahren ver\u00adspricht das Wei\u00adh\u00adnacht\u00aden von diesem Jahre? \u2014 Denn alle Dinge im geschichtlichen Wer\u00adden erste\u00adhen nach dreiund\u00addrei\u00dfig Jahren in ver\u00adwan\u00addel\u00adter Gestalt aus dem Grabe, durch eine Gewalt, die zusam\u00admen\u00adh\u00e4ngt mit dem Heilig\u00adsten und Erl\u00f6send\u00adsten, das die Men\u00adschheit durch das Mys\u00adteri\u00adum von Gol\u00adgatha bekom\u00admen hat. (\u2026) Werde man sich bewu\u00dft, da\u00df eine Gen\u00ader\u00ada\u00adtion zu der nach\u00adfol\u00adgen\u00adden so hinzuschauen hat, da\u00df sie zu gedenken hat: Im Wei\u00adh\u00adnachtssterne lehre ich dich pflanzen in dein\u00ader Seele als Geburt das\u00adjenige, was aufer\u00adste\u00adhen wird im Oster\u00adstern nach dreiund\u00addrei\u00dfig Jahren. Wei\u00df ich diesen Zusam\u00admen\u00adhang zwis\u00adchen dieser und der fol\u00adgen\u00adden Gen\u00ader\u00ada\u00adtion, dann habe ich gewon\u00adnen \u2014 so kann sich jed\u00ader sagen \u2014 einen Impuls in aller Arbeit, der hin\u00adaus\u00adre\u00adicht \u00fcber den Tag.\u201d (Lit.: <a title=\"GA 180\" href=\"https:\/\/anthrowiki.at\/GA_180\" target=\"_blank\" rel=\"noopener\">GA 180<\/a>, Vor\u00adtrag vom 23.12.1917).<\/p>\n<p>Dieser Rhyth\u00admus erh\u00e4lt seine Kraft durch das <a title=\"Christus\" href=\"https:\/\/anthrowiki.at\/Christus\" target=\"_blank\" rel=\"noopener\">Chris\u00adtus<\/a>-Leben von 33 1\/3\u2011Jahren. Rudolf Stein\u00ader sagt: \u201eAn einem <a href=\"https:\/\/anthrowiki.at\/33\" target=\"_blank\" rel=\"noopener\">Fre\u00aditag, am 3. April des Jahres 33<\/a>, drei Uhr am Nach\u00admit\u00adtag fand das Mys\u00adteri\u00adum von Gol\u00adgatha statt. Und da fand auch statt die Geburt des Ich in dem Sinne, wie wir es oft\u00admals charak\u00adter\u00adisiert haben. Und es ist ganz gle\u00adichg\u00fcltig, auf welchem Erden\u00adpunk\u00adte der Men\u00adsch lebt, oder welchem Reli\u00adgions\u00adbeken\u00adnt\u00adnis er ange\u00adh\u00f6rt, das, was durch das Mys\u00adteri\u00adum von Gol\u00adgatha in die Welt kam, gilt f\u00fcr alle Men\u00adschen. So wie es f\u00fcr alle Welt gilt, da\u00df C\u00e4sar an einem bes\u00adtimmten Tage gestor\u00adben ist, und nicht f\u00fcr die Chi\u00adne\u00adsen ein ander\u00ader und f\u00fcr die Inder wieder ein ander\u00ader Tag daf\u00fcr gilt, eben\u00adso ist es eine ein\u00adfache Tat\u00adsache des okkul\u00adten Lebens, da\u00df das Mys\u00adteri\u00adum von Gol\u00adgatha sich an diesem Tage zuge\u00adtra\u00adgen hat und da\u00df man es da zu tun hat mit der Geburt des Ich. Das ist eine Tat\u00adsache ganz inter\u00adna\u00adtionaler Art.\u201d (<a href=\"https:\/\/anthrowiki.at\/33#Literatur\" target=\"_blank\" rel=\"noopener\">Lit.<\/a>:<a href=\"http:\/\/fvn-archiv.net\/PDF\/GA\/GA143.pdf#page=163&amp;view=Fit\" target=\"_blank\" rel=\"noreferrer noopener\">GA 143, S. 163<\/a>)<\/p>\n<p>Dreimal diese Zeitspanne gerech\u00adnet, ergibt 100 Jahre.<sup id=\"cite_ref-2\"><\/sup>\u201cMan erken\u00adnt die Inten\u00adsit\u00e4t eines Impuls\u00ades, den der Men\u00adsch ins geschichtliche Wer\u00adden hinein\u00adlegt, auch in sein\u00ader Wirk\u00adsamkeit durch drei Gen\u00ader\u00ada\u00adtio\u00adnen hin\u00addurch, ein ganzes Jahrhun\u00addert hin\u00addurch.\u201d (<a title=\"GA 180\" href=\"https:\/\/anthrowiki.at\/GA_180\" target=\"_blank\" rel=\"noopener\">GA 180<\/a>, Vor\u00adtrag vom 26.12.1917).<\/p>\n<p>Dieser 33ig schrit\u00adtige Prozess bildet sich in der Wirbel\u00ads\u00e4ule mit ihren 33 Wirbeln ab. Rudolf Stein\u00ader hat \u00f6fter beschreiben, wie die Wirbelform ein umgest\u00fclpter Sch\u00e4del ist.<\/p>\n<h4><strong>Wer verursacht die Gefahr in den vier Krisenspr\u00fcchen 7 G, 20 T, 33 g, 46&nbsp;u?<br>\n<\/strong><\/h4>\n<p>Vier <a href=\"https:\/\/www.stellamaris-seelenkalender.de\/?page_id=146#Die%20gro%C3%9Fen%20Kreuze%20im%20Seelenkalender\">Droh- oder Krisen\u00adspr\u00fcche<\/a> ste\u00adhen im See\u00adlenkalen\u00adder-Jahreskreis und bilden ein rechtwin\u00adkliges Kreuz. In jedem dieser Mantren wird eine Gefahr f\u00fcr die Seele beschrieben, der sie aus\u00adge\u00adset\u00adzt ist. Wer ist es jew\u00adeils, der die Seele solcher\u00adart in Ver\u00adsuchung f\u00fchrt? Rudolf Stein\u00ader spricht von drei <a href=\"https:\/\/anthrowiki.at\/Widersacher\" target=\"_blank\" rel=\"noopener\">Wider\u00adsacher\u00adm\u00e4cht\u00aden<\/a> (Ahri\u00adman, Luz\u00adifer, Asur\u00adas) und dem <a href=\"https:\/\/anthrowiki.at\/Sorat\" target=\"_blank\" rel=\"noopener\">Son\u00adnend\u00e4\u00admon Sorat<\/a>. Zu diesen tritt f\u00fcr jeden Men\u00adschen indi\u00advidu\u00adell sein <a href=\"https:\/\/anthrowiki.at\/Doppelg%C3%A4nger\" target=\"_blank\" rel=\"noopener\">Dop\u00adpel\u00adg\u00e4nger<\/a> hinzu. Der Dop\u00adpel\u00adg\u00e4nger vere\u00adinigt in sich den Schaden, den die drei Wider\u00adsach\u00ader bere\u00adits indi\u00advidu\u00adell angerichtet haben. Sorat kann ich dage\u00adgen als die auf eine h\u00f6here Ebene gehobene, kos\u00admis\u00adche Vere\u00adini\u00adgung der drei Gegen\u00adm\u00e4chte betra\u00adcht\u00aden. Er ist sozusagen der Dop\u00adpel\u00adg\u00e4nger der ganzen Men\u00adschheit. Ist es m\u00f6glich, in den Mantren die Wirkung jew\u00adeils eines Wider\u00adsach\u00aders zu erkennen?<\/p>\n<p>Im Mantra <a href=\"https:\/\/www.stellamaris-seelenkalender.de\/?page_id=842\">7 G<\/a> dro\u00adht mein Selb\u00adst zu ent\u00adfliehen. Mein Ahnen wird aufgerufen, die Macht meines Denkens zu erset\u00adzen, da es dro\u00adht, sich im Sin\u00adness\u00adchein zu ver\u00adlieren. Die Gefahr des Ent\u00adfliehens, des sich selb\u00adst Ver\u00adlierens, des sich Ver\u00adfl\u00fcchti\u00adgens geht von <a href=\"https:\/\/anthrowiki.at\/Luzifer\" target=\"_blank\" rel=\"noopener\">Luz\u00adifer<\/a> aus, dem Licht\u00adtr\u00e4ger. Es ist das Wel\u00adtenlicht, das mein Selb\u00adst m\u00e4chtig anzieht und f\u00fcr mein Denken zur Gefahr wird.<\/p>\n<p>Luz\u00adifer ent\u00adge\u00adgenge\u00adset\u00adzt wirkt <a href=\"https:\/\/anthrowiki.at\/Ahriman\" target=\"_blank\" rel=\"noopener\">Ahri\u00adman<\/a>. Er ver\u00adfes\u00adtigt, ver\u00adh\u00e4rtet und bringt alles Leben dadurch zum Still\u00adstand, zum Erster\u00adben in der fes\u00adten Form. Dem Mantra 7 G gegen\u00fcber liegt im See\u00adlenkalen\u00adder-Jahreskreis der Krisen\u00adspruch 33 g, das gegen\u00adw\u00e4r\u00adtig im Fokus ste\u00adhende Mantra. Diese bei\u00adden Krisen\u00adspr\u00fcche tra\u00adgen den gle\u00adichen Buch\u00adstaben. Sie liegen auf ein\u00ader Achse. Die dro\u00adhende Gefahr bet\u00adrifft die Welt, die K\u00f6r\u00adp\u00ader der drei\u00addi\u00admen\u00adsion\u00adalen Welt, die vom Tod bedro\u00adht sind, wenn sie nicht in See\u00adlen neu geschaf\u00adfen wer\u00adden. Anders als Luz\u00adifer wirkt Ahri\u00adman im Dunkeln, weshalb auch nichts beschrieben wer\u00adden kann, das die Gefahr aus\u00adl\u00f6st. Frostig leeres Leben ist das Ergeb\u00adnis ahri\u00adman\u00adis\u00adch\u00ader Wirkung.<\/p>\n<p>Das Mantra 33 g spiegelt sich gram\u00adma\u00adtisch im Krisen\u00adspruch <a href=\"https:\/\/www.stellamaris-seelenkalender.de\/?page_id=1220\">20 T<\/a>. Im Mantra 20 T ist mein Sein in Gefahr, weil es fern vom Wel\u00adten-Dasein sich selb\u00adst erl\u00f6schen und nur auf sich sel\u00adber bauend sich ert\u00f6ten m\u00fcsste. Mein Sein kommt nicht ohne die Welt aus; wer das Abn\u00adabeln von ihr ver\u00adsucht, verken\u00adnt die Tat\u00adsache, dass Men\u00adsch und Welt zusam\u00admenge\u00adh\u00f6ren wie Flamme und Holz. Wer die Flamme ohne Bren\u00adn\u00adma\u00adte\u00adr\u00adi\u00adal, oder die eine Seite der Medaille ohne die andere erleben will, lei\u00addet an Ver\u00adwirrung. Diese Ver\u00adwirrung der Wirk\u00adlichkeit dro\u00adht durch die <a href=\"https:\/\/anthrowiki.at\/Asuras\" target=\"_blank\" rel=\"noopener\">Asur\u00adas<\/a>.<\/p>\n<p>Der vierte Krisen\u00adspruch ist <a href=\"https:\/\/www.stellamaris-seelenkalender.de\/?page_id=1673\">46 u<\/a>. Er liegt mit seinem Gegen\u00fcber 20 T nicht auf ein\u00ader Achse, denn diese bei\u00adden Krisen\u00adspr\u00fcche tra\u00adgen ver\u00adschiedene Buch\u00adstaben. Sie sind nicht als Gegen\u00adspr\u00fcche direkt miteinan\u00adder ver\u00adbun\u00adden. Zwar spiegelt 46 u mit 7 G, doch vom Stand\u00adpunkt des gegen\u00adw\u00e4r\u00adti\u00adgen Mantras 33 g betra\u00adchtet, geh\u00f6rt 46 u nicht zu der direkt durch Gegen- und Spiegel\u00adspruch ver\u00adbun\u00adde\u00adnen Drei\u00adheit. In diesem Krisen\u00adspruch kann ich auf indi\u00advidu\u00adeller Ebene den Dop\u00adpel\u00adg\u00e4nger, auf men\u00adschheitlich\u00ader Ebene Sorat ver\u00admuten. Die Bedro\u00adhung geht im Mantra 46 u von der Welt aus. Sie dro\u00adht die einge\u00adborene Kraft der Seele zu bet\u00e4uben. Das gro\u00dfe Vergessen dro\u00adht. Ich bin meinem Dop\u00adpel\u00adg\u00e4nger aus\u00adgeliefert, wenn ich vergessen habe, dass meine Werte und Nor\u00admen sich einst aus konkreten Erfahrun\u00adgen entwick\u00adelt haben, die damals sin\u00adnvoll waren, doch heute in ganz anderen Sit\u00adu\u00ada\u00adtio\u00adnen zur ein\u00adschr\u00e4nk\u00adenden Belas\u00adtung wer\u00adden. Die leuch\u00adt\u00adende Erin\u00adnerung aus Geis\u00adtestiefen wird gerufen, um der Gefahr zu begeg\u00adnen. Sie m\u00f6ge das Schauen st\u00e4rken, das Wil\u00adlen\u00adskr\u00e4fte ben\u00f6tigt, um sich erhal\u00adten zu k\u00f6n\u00adnen. Schauen ist nicht \u00e4u\u00dferes Sehen. Schauen kann ich, wenn ich durch\u00adschauen kann, was hin\u00adter der Erschei\u00adn\u00adung f\u00fcr eine wirk\u00adende Macht ste\u00adht \u2014 welch\u00ades Wesen sich dadurch \u00e4u\u00dfert. Klarheit gewinne ich durch die Frage: Was leit\u00adet meine einge\u00adborene Kraft? Die Erin\u00adnerung an meinen geisti\u00adgen Ursprung oder mein Schat\u00adten? Let\u00adzter\u00ader wirkt, wenn ich von der Welt bet\u00e4ubt vergessen habe, wer ich in Wahrheit bin. Schaue ich den Chris\u00adtus, der das Erin\u00adnerungsleben ist, wie Rudolf Stein\u00ader sagt, oder lasse ich mich von Sorat bet\u00e4uben?<\/p>\n<p>Eine andere Per\u00adspek\u00adtive zeigt die vier Krisen\u00adspr\u00fcche als Eck\u00adpunk\u00adte eines Quadrates. Sie markieren vier krisen\u00adbe\u00adhaftete Wen\u00addepunk\u00adte im Jahres\u00adlauf. Inter\u00ades\u00adsan\u00adter Weise tritt der W\u00fcr\u00adfel als drei\u00addi\u00admen\u00adsion\u00adale Aus\u00adgestal\u00adtung eines Quadrates ger\u00adade bei diesem Siegel\u00adbild&nbsp;auf.<\/p>\n<h4><strong>Die Not der Welt \u2014 das Mantra 33&nbsp;g<\/strong><\/h4>\n<p>Das Mantra begin\u00adnt mit: \u201cSo f\u00fchl ich erst die Welt\u2026\u201d Wie f\u00fch\u00adle ich sie denn? Was meint dies \u201cSo\u201d? Das Mantra sagt, die Welt hat nur frostig leeres Leben. Die ster\u00adbende Herb\u00adst\u00adwelt, deren Gold meist ger\u00adade in dieser Woche grau und fahl wird, oder der kalte Stein mag dieser Beschrei\u00adbung entsprechen. Doch was ist mit den mehrj\u00e4hri\u00adgen Pflanzen, den Tieren und meinem eige\u00adnen K\u00f6r\u00adp\u00ader? Zumin\u00add\u00adest meinen eige\u00adnen nehme ich als warm und voller Leben war, \u2014 genau ent\u00adge\u00adgenge\u00adset\u00adzt zu der Aus\u00adsage des Mantras. Doch mein K\u00f6per ist Welt und die K\u00f6r\u00adp\u00ader aller anderen Lebe\u00adwe\u00adsen auch. Sie sind Materie. Irre ich mich in meinem Erleben? Sind auch die belebten K\u00f6r\u00adp\u00ader in Wahrheit nur erf\u00fcllt mit frostig leerem Leben?<\/p>\n<p>Bei n\u00fcchtern\u00ader Betra\u00adch\u00adtung ist klar, dass alle Lebe\u00adwe\u00adsen auf dieser Erde sterblich sind. Sie sind vom Beginn des Lebens an Ster\u00adbende. Die Welt tr\u00e4gt den Tod in sich \u2014 immer. Deshalb find\u00adet sie notwendi\u00adger Weise in sich nur den Tod. Erst wenn ich inner\u00adlich den Mut habe, die Sterblichkeit der Welt zu erleben, die Welt so zu f\u00fchlen, erlebe ich sie wirk\u00adlich. T\u00e4usche ich mich \u00fcber die Todeswei\u00adhe jedes Daseins hin\u00adweg, f\u00fch\u00adle ich die Welt nicht wirk\u00adlich. Das Leben, das in den Wesen pulsiert, ist zunehmend frostig und&nbsp;leer.<\/p>\n<p>Doch das Mantra sagt, dass es einen Ort gibt, der von dieser frosti\u00adgen Leere ausgenom\u00admen ist. Und das ist meine Seele! Hier kann ein Miter\u00adleben stat\u00adtfind\u00aden, das ganz gewaltige, weit \u00fcber die gew\u00f6hn\u00adliche Vorstel\u00adlung hin\u00adaus\u00adge\u00adhende M\u00f6glichkeit\u00aden birgt. Was ist mit diesem so unschein\u00adbar anmu\u00adten\u00adden Miter\u00adleben gemeint? Sicher\u00adlich bedeutet es, f\u00fch\u00adlend die Prozesse im Jahres\u00adlauf mitzuer\u00adleben und Mit\u00adge\u00adf\u00fchl f\u00fcr jedes Lebe\u00adwe\u00adsen zu entwick\u00adeln. Damit ein\u00adher geht, dass Vorstel\u00adlun\u00adgen, innere Bilder der Natur in der Seele gebildet wer\u00adden. Dadurch nehmen wir die Welt in unsere Seele hinein.<\/p>\n<p>Dieses Miter\u00adleben erm\u00f6glicht der Welt, sich in See\u00adlen von neuem zu schaf\u00adfen. Ihre Neuge\u00adburt find\u00adet in der men\u00adschlichen Seele statt! Hier kann sie den Tod \u00fcber\u00adwinden! Das ist unfass\u00adbar gro\u00dfartig!<\/p>\n<p>Merken wir davon etwas? Nein, auch hier ist unser Erleben offen\u00adsichtlich nicht wahrheits\u00adgem\u00e4\u00df. Wir leben in dem Gef\u00fchl, dass ein neuer Fr\u00fch\u00adling ganz sich\u00ader und allein aus den Kr\u00e4ften der Natur kom\u00admen wird. Viele Men\u00adschen gehen sog\u00adar soweit, dass es der Natur, der Welt bess\u00ader gehen w\u00fcrde, wenn es keine Men\u00adschen g\u00e4be. Dem wider\u00adspricht das Mantra! Es macht eine ganz anders geart\u00adete Ver\u00adant\u00adwor\u00adtung des Men\u00adschen f\u00fcr die Welt deutlich.<\/p>\n<p>Warum erleben wir von diesem gewalti\u00adgen Prozess so wenig? Das Mantra sagt, die Welt offen\u00adbart sich in der Seele ohne Macht. Das stimmt. An dem Stein, den ich mir vorstelle, kann ich mich nicht sto\u00dfen. Er hat nicht die Macht, die er au\u00dfer\u00adhalb von mir ent\u00adfal\u00adtet. Doch muss ich das, was von der Welt in der Seele lebt, als Same oder als Quell betra\u00adcht\u00aden, woraus die man\u00adi\u00adfestierte Welt her\u00advorge\u00adht. Denn das Miter\u00adleben in der Seele ist die einzige M\u00f6glichkeit f\u00fcr die Welt, dem Tod zu ent\u00adge\u00adhen \u2014 sagt das Mantra.<\/p>\n<p>Die Welt offen\u00adbart sich in der Seele, wenn auch ohne Macht. Das bedeutet mehr als dass sie sich in inneren Bildern zeigt. Rudolf Stein\u00ader benen\u00adnt vier Etap\u00adpen, durch die sich das Geistige zur Gel\u00adtung bringt. In diesen vier Stufen man\u00adi\u00adfestiert sich der Geist in der Materie. Die zweite Etappe nen\u00adnt er Offen\u00adbarung. Rudolf Stein\u00ader beschreibt dieses Wer\u00adden so: \u201cDas G\u00f6t\u00adtlich-Geistige kommt im Kos\u00admos in den fol\u00adgen\u00adden Etap\u00adpen auf ver\u00adschiedene Art zur Geltung:<\/p>\n<ol>\n<li>durch seine ure\u00adigene Wesenheit;<\/li>\n<li>durch die Offen\u00adbarung dieser Wesenheit;<\/li>\n<li>durch die Wirk\u00adsamkeit, wenn die Wesen\u00adheit aus der Offen\u00adbarung sich zur\u00fcckzieht;<\/li>\n<li>durch das Werk, wenn in dem erscheinen\u00adden Weltall das G\u00f6t\u00adtliche nicht mehr ist, son\u00addern nur dessen For\u00admen.\u201d (Leit\u00adsatz 112, GA 26 S.&nbsp;99).<\/li>\n<\/ol>\n<p>Das bedeutet, in der Seele find\u00adet gem\u00e4\u00df dem Mantra 33 g die zweite Etappe im Welt-Sch\u00f6p\u00adfung\u00adsprozess statt, die Offenbarung.<\/p>\n<p>Doch diese Offen\u00adbarung find\u00adet <em>ohne Macht<\/em> statt. Was ist damit gemeint? Macht scheint mir zur drit\u00adten Etappe, zur Wirk\u00adsamkeit zu geh\u00f6ren. Es k\u00f6n\u00adnte bedeuten, dass die Wesen\u00adheit in der Offen\u00adbarung noch anwe\u00adsend ist, sich aber zur\u00fcckzieht, sobald ihre machtvolle Wirk\u00adsamkeit ein\u00adset\u00adzt. In der n\u00e4ch\u00adsten Zeile begin\u00adnt sie, indem die Welt sich in See\u00adlen von neuem erschafft. Die vierte Etappe, das Werk ist die Form-Welt, der der Men\u00adsch wahrnehmend gegen\u00fcber\u00adste\u00adht. Diese Welt tr\u00e4gt den Tod in sich. Ist auch die erste Etappe im Mantra zu find\u00aden? Nehme ich die Welt nur ober\u00adfl\u00e4ch\u00adlich wahr, begeg\u00adne ich der ure\u00adige\u00adnen Wesen\u00adheit \u201cWelt\u201d sicher\u00adlich nicht. F\u00fch\u00adle ich die Welt dage\u00adgen miter\u00adlebend und wahrhaftig, scheint mir eine Wesens\u00adbegeg\u00adnung m\u00f6glich.<\/p>\n<p>Wohlge\u00admerkt, der men\u00adschliche Part ist das F\u00fchlen und Miter\u00adleben. Dadurch erh\u00e4lt die Welt die M\u00f6glichkeit, wieder von der Werk-Etappe zur Wesens-Etappe zu gelan\u00adgen. Das ist viel! Aber die zweite und dritte Etappe vol\u00adlzieht die Welt aus eigen\u00ader Aktiv\u00adit\u00e4t. Sie offen\u00adbart sich und schafft sich von neuem. Das geschieht in der Seele, aber nicht durch den Men\u00adschen. Durch mein F\u00fchlen und seel\u00adis\u00adches Miter\u00adleben der Welt gebe ich ihr die Gele\u00adgen\u00adheit, wesen\u00adhaft in mich einzuziehen. So betra\u00adchtet ist meine Seele die Arche Noah (Die Bibel, AT, Geschichts\u00adb\u00fcch\u00ader, Das erste Buch Mose, Gen\u00ade\u00adsis Kapi\u00adtel 6,8 \u2014 9,17) der sterblichen Welt. Die Seele ist der geistige Ort, an dem die Erneuerung der Welt m\u00f6glich ist. Ihr Sch\u00f6pfer ist der Men\u00adsch jedoch deshalb nicht.<\/p>\n<p>Das Mantra macht deut\u00adlich: der wahrnehmende, miter\u00adlebende Men\u00adsch ist entschei\u00addend f\u00fcr die Welt. Es kommt auf den Men\u00adschen an! Ist die Ursache all der Umwelt\u00adprob\u00adleme heutzu\u00adtage vielle\u00adicht man\u00adgel\u00adndes seel\u00adis\u00adches Miter\u00adleben der Welt? Ver\u00adnach\u00adl\u00e4s\u00adsi\u00adgen wir als Men\u00adschheit vielle\u00adicht vor allem diese Aufgabe?<\/p>\n<p>Wie k\u00f6n\u00adnte ein Miter\u00adleben ausse\u00adhen, dass der Welt die ide\u00adale und beste M\u00f6glichkeit gibt, sich von neuem zu schaf\u00adfen? Im Vor\u00adwort zur zweit\u00aden Aus\u00adgabe des See\u00adlenkalen\u00adders 1918 schreibt Rudolf Stein\u00ader, was das Miter\u00adleben des Jahres\u00adlaufes f\u00fcr die men\u00adschliche Seele bedeutet. Bedeutet es vielle\u00adicht f\u00fcr die Welt eben so viel? \u201eDer Jahres\u00adlauf hat sein eigenes Leben. Die Men\u00adschenseele kann dieses Leben <strong>mitempfind\u00aden<\/strong>. L\u00e4\u00dft sie, was von Woche zu Woche anders spricht aus dem Leben des Jahres, auf sich wirken, dann wird sie sich durch solch\u00ades <strong>Mitleben<\/strong> sel\u00adber erst richtig find\u00aden. Sie wird f\u00fchlen, wie ihr dadurch Kr\u00e4fte erwach\u00adsen, die sie von innen her\u00adaus st\u00e4rken. Sie wird bemerken, dass solche Kr\u00e4fte in ihr geweckt sein wollen durch den Anteil, den sie nehmen kann an dem Sinn des Wel\u00adtenlaufes, wie er sich in der Zeit\u00aden\u00adfolge abspielt. Sie wird dadurch erst gewahr wer\u00adden, welche zarte, aber bedeu\u00adtungsvolle Verbindungs\u00adf\u00e4\u00adden beste\u00adhen zwis\u00adchen sich und der Welt, in die sie hineinge\u00adboren&nbsp;ist.<\/p>\n<p>In diesem Kalen\u00adder ist f\u00fcr jede Woche ein solch\u00ader Spruch verze\u00adich\u00adnet, der die Seele <strong>miter\u00adleben<\/strong> l\u00e4\u00dft, was in dieser Woche als Teil des gesamten Jahreslebens sich vol\u00adlzieht. Was dieses Leben in der Seele erklin\u00adgen l\u00e4\u00dft, wenn diese sich mit ihm vere\u00adinigt, soll in dem Spruche aus\u00adge\u00addr\u00fcckt sein. An ein gesun\u00addes \u00abSich eins f\u00fchlen\u00bb mit dem Gange der Natur und an ein daraus erste\u00adhen\u00addes kr\u00e4ftiges \u00abSich selb\u00adst find\u00aden\u00bb ist gedacht, indem geglaubt wird, ein <strong>Mitempfind\u00aden des Wel\u00adtenlaufes<\/strong> im Sinne solch\u00ader Spr\u00fcche sei f\u00fcr die Seele etwas, wonach sie Ver\u00adlan\u00adgen tr\u00e4gt, wenn sie sich nur selb\u00adst recht ver\u00adste\u00adht.\u201d (<a href=\"https:\/\/anthrowiki.at\/Anthroposophischer_Seelenkalender#Literatur\" target=\"_blank\" rel=\"noopener\">Lit.<\/a>:<a href=\"http:\/\/fvn-archiv.net\/PDF\/GA\/GA040.pdf#page=20&amp;view=Fit\" target=\"_blank\" rel=\"noreferrer noopener\">GA 40, S. 20<\/a>, Her\u00advorhe\u00adbun\u00adgen A.F.)<\/p>\n<p>Ist der See\u00adlenkalen\u00adder vielle\u00adicht auch f\u00fcr die Welt von Rudolf Stein\u00ader gegeben wor\u00adden \u2014 nicht nur f\u00fcr den Menschen?<\/p>\n<p>Die Gefahr, die in diesem Krisen\u00adspruch dro\u00adht, bedro\u00adht nicht den Men\u00adschen, wie es in den drei anderen Krisen\u00adspr\u00fcchen der Fall ist, son\u00addern die Welt. Dadurch hat jed\u00ader Men\u00adsch die M\u00f6glichkeit, sich an der Ret\u00adtung zu beteili\u00adgen. Nutze ich sie? Gen\u00fcgt mein Miter\u00adleben, um meinen See\u00adlen\u00adraum zum Ort der Sch\u00f6p\u00adfung eines neuen Fr\u00fch\u00adlings der Welt zu machen?<\/p>\n<h4><strong>Eine \u00dcbung zur Intensivierung des Miterlebens<\/strong><\/h4>\n<p>Diese \u00dcbung beruht auf Angaben Georg K\u00fch\u00adlewinds, aus\u00adgear\u00adbeit\u00adet von Christoph Hueck (Christoph Hueck, Geistiges Schauen, in der Zeitschrift Erziehungskun\u00adst 11 2018, S. 11 \u2014&nbsp;15):<\/p>\n<p>1 \u2014 Einen Gegen\u00adstand so genau wie m\u00f6glich anschauen.<\/p>\n<p>2 \u2014 Danach mit geschlosse\u00adnen Augen den Gegen\u00adstand vorstellen. Das innere Bild soll so klar, lebensecht und detail\u00adre\u00adich wie m\u00f6glich sein.<\/p>\n<p>1 a \u2014 Nun wird der Gegen\u00adstand wieder angeschaut \u2014 und sich\u00ader mehr an ihm wahrgenommen.<\/p>\n<p>2 a \u2014 Wieder fol\u00adgt die Bil\u00addung der Vorstel\u00adlung usw. Dadurch wer\u00adden bei\u00adde Schritte \u2014 Som\u00admer-Wahrnehmungs\u00adseite des Men\u00adschen und Win\u00adter-Denk\u00adseite geschult. Die Aufmerk\u00adsamkeit strahlt in bei\u00adden Schrit\u00adten von innen nach au\u00dfen zum Gegen\u00adstand hin. Kopfkr\u00e4fte sind angesprochen.<\/p>\n<p>3 \u2014 Beim erneuten Betra\u00adcht\u00aden des Gegen\u00adstandes inner\u00adlich so ruhig und leer wie m\u00f6glich wer\u00adden und ihn sozusagen zu uns sprechen zu lassen. Zum Res\u00ado\u00adnanzraum f\u00fcr den Gegen\u00adstand wer\u00adden. Inten\u00adtion\u00ads\u00adlos beobacht\u00aden, welche Gedanken auf\u00adsteigen. Hier wirken mehr Empfind\u00aden und F\u00fchlen, weniger die Vorstel\u00adlung. Herzkr\u00e4fte sind ange\u00adsprochen. Darauf acht\u00aden, dass man sich nicht nur selb\u00adst statt des Gegen\u00adstandes f\u00fchlt. Dabei kann die Selb\u00adst\u00adbe\u00adgren\u00adzung des Ichs \u00fcber\u00adwun\u00adden wer\u00adden, Ber\u00fchrung mit der Welt find\u00adet statt. Pl\u00f6t\u00adzlich geht der Vorhang der Seele auf und man wird inner\u00adlich wie von dem anderen Wesen ber\u00fchrt, f\u00fchlt etwas von seinen Qual\u00adit\u00e4ten, (Stein) von sein\u00ader Sub\u00adstanz, sein\u00ader H\u00e4rte, und Dichtigkeit, sein\u00ader Kristallinit\u00e4t, sein\u00ader Ruhe und Ertragsamkeit, seinem Stein-Sein. Doch sobald man die Ber\u00fchrung bemerkt, ist sie auch schon wieder entschwun\u00adden. Man wei\u00df noch: da war was, aber man &lt;hat&gt; es nicht mehr. Den Stein kann man in der Tasche tra\u00adgen, die seel\u00adis\u00adche Ber\u00fchrung weht und verge\u00adht wie ein Lufthauch.<\/p>\n<p>In seinem Buch \u201cEin Weg zur Selb\u00adsterken\u00adnt\u00adnis des Men\u00adschen\u201d beschreibt Rudolf Stein\u00ader ger\u00adade diese K\u00fcrze des Erlebens als Kri\u00adteri\u00adum echter \u00fcbersinnlich\u00ader Erfahrun\u00adgen: \u201cMan kann sagen: in dem Augen\u00adblick, in dem sie auftreten, sind sie auch schon wieder ent\u00adflo\u00adhen. \u2026 Das \u00fcbersinnliche Erleben ist wirk\u00adlich viel ver\u00adbre\u00adit\u00adeter, als man gew\u00f6hn\u00adlich denkt. Der Verkehr des Men\u00adschen mit der geisti\u00adgen Welt ist im Grunde etwas ganz All\u00adge\u00admein-Men\u00adschlich\u00ades. Aber die F\u00e4higkeit, mit rasch wirk\u00adender Bewusst\u00adsein\u00adskraft diesen Verkehr erken\u00adnend zu ver\u00adfol\u00adgen, muss m\u00fch\u00adsam erwor\u00adben wer\u00adden.\u201d (GA&nbsp;16)<\/p>\n<p>4 \u2014 Die vierte Stufe erfordert schlie\u00dflich noch eine andere Art von Vor\u00adbere\u00aditung. Dazu ver\u00adsuchen wir, das Gef\u00fchl von Ehrfurcht in uns wachzu\u00adrufen und uns so inten\u00adsiv wie m\u00f6glich damit zu durch\u00addrin\u00adgen. Mit dieser Ehrfurcht blick\u00aden wir dann wieder auf den [Gegen\u00adstand] kleinen Stein und h\u00fcllen ihn gle\u00adich\u00adsam darin ein. Wir sind jet\u00adzt ganz bei ihm, und er begin\u00adnt, uns noch mehr von seinem Wesen zu offen\u00adbaren als bish\u00ader. In ein\u00ader Art von erleben\u00addem Denken oder denk\u00aden\u00addem Erleben (man k\u00f6n\u00adnte es &lt;geistiges Schauen&gt; nen\u00adnen) f\u00fchlen und erken\u00adnen wir, wie unvorstell\u00adbar alt er ist, wie viel er von sein\u00ader Entste\u00adhung an erfahren hat, bis er jet\u00adzt hier in unser\u00ader Hand liegt. Wir sp\u00fcren, dass er einst Teil eines riesi\u00adgen Gebirges war und erah\u00adnen die Kr\u00e4fte, die auf ihn gewirkt und zu dem gemacht haben, was er jet\u00adzt ist. Wir erleben ihn als Repr\u00e4sen\u00adtan\u00adten der Erde, die uns tr\u00e4gt, und k\u00f6n\u00adnen ihm gegen\u00fcber ein tiefes Dankbarkeits\u00adge\u00adf\u00fchl empfind\u00aden. Wir tauchen in eine \u00fcberzeitliche Sph\u00e4re ein und begeg\u00adnen dort dem geisti\u00adgen Wesen des Steins.<\/p>\n<p>Die vier Schritte wer\u00adden mit einem inneren R\u00fcck\u00adblick und dem Gef\u00fchl der Dankbarkeit f\u00fcr das Erlebte been\u00addet. (Dauer ins\u00adge\u00adsamt ca. 20 Minuten)<\/p>\n\t\t\t<a href=\"https:\/\/www.stellamaris-seelenkalender.de\/?page_id=1490\" target=\"_self\" rel=\"noopener\">\n\t\t\t\t\t\tn\u00e4ch\u00adster Blog-Eintrag&nbsp;<\/a>\n\t\t\t<a href=\"https:\/\/www.stellamaris-seelenkalender.de\/?page_id=136\" target=\"_self\" rel=\"noopener\">\n\t\t\t\t\t\tzur\u00fcck zur \u00dcbersicht&nbsp;<\/a>\n\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>33 g So f\u00fchl ich erst die&nbsp;Welt, Die au\u00dfer mein\u00ader Seele Miter\u00adleben An sich nur frostig leeres Leben Und ohne Macht sich offen\u00adbarend, In See\u00adlen sich von neuem schaf\u00adfend, In sich den Tod nur find\u00aden k\u00f6n\u00adnte. Das siebte apoka\u00adlyp\u00adtis\u00adche Siegel Das 7. apoka\u00adlyp\u00adtis\u00adche Siegel im Jahreskreis (als Ei ori\u00aden\u00adtiert) Rudolf Stein\u00ader schreibt \u00fcber das&nbsp;7.\u2026<\/p>\n","protected":false},"author":1,"featured_media":0,"parent":0,"menu_order":0,"comment_status":"closed","ping_status":"closed","template":"","meta":{"wp_typography_post_enhancements_disabled":false,"footnotes":""},"class_list":["post-1471","page","type-page","status-publish","hentry"],"_links":{"self":[{"href":"https:\/\/www.stellamaris-seelenkalender.de\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/pages\/1471","targetHints":{"allow":["GET"]}}],"collection":[{"href":"https:\/\/www.stellamaris-seelenkalender.de\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/pages"}],"about":[{"href":"https:\/\/www.stellamaris-seelenkalender.de\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/types\/page"}],"author":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.stellamaris-seelenkalender.de\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/users\/1"}],"replies":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.stellamaris-seelenkalender.de\/index.php?rest_route=%2Fwp%2Fv2%2Fcomments&post=1471"}],"version-history":[{"count":0,"href":"https:\/\/www.stellamaris-seelenkalender.de\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/pages\/1471\/revisions"}],"wp:attachment":[{"href":"https:\/\/www.stellamaris-seelenkalender.de\/index.php?rest_route=%2Fwp%2Fv2%2Fmedia&parent=1471"}],"curies":[{"name":"wp","href":"https:\/\/api.w.org\/{rel}","templated":true}]}}