{"id":1458,"date":"2022-10-29T21:39:27","date_gmt":"2022-10-29T19:39:27","guid":{"rendered":"https:\/\/www.stellamaris-seelenkalender.de\/?page_id=1458"},"modified":"2023-11-19T23:05:06","modified_gmt":"2023-11-19T22:05:06","slug":"blog-beitrag-1-2-copy-3-copy-2-copy-copy-copy-copy-copy-copy-copy-copy-copy-copy-copy","status":"publish","type":"page","link":"https:\/\/www.stellamaris-seelenkalender.de\/?page_id=1458","title":{"rendered":"Blog \u2014 Seelenkalender Mantra 32&nbsp;f"},"content":{"rendered":"\n\n\t<p><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" src=\"https:\/\/www.stellamaris-seelenkalender.de\/wp-content\/uploads\/2022\/10\/30-d-gerade-300x291.jpg\" alt width=\"428\" height=\"415\"><\/p>\n<h4><strong>32 f<br>\n<\/strong><\/h4>\n<p>Ich f\u00fch\u00adle fruch\u00adt\u00adend eigne&nbsp;Kraft<\/p>\n<p>Sich st\u00e4rk\u00adend mich der Welt verleihn;<\/p>\n<p>Mein Eigen\u00adwe\u00adsen f\u00fchl ich kraftend<\/p>\n<p>Zur Klarheit sich zu wenden<\/p>\n<p>Im Lebenss\u00adchick\u00adsal\u00adsweben.<\/p>\n<h4><strong>Das sechste apokalyptische Siegel<\/strong><\/h4>\n<h4><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" src=\"https:\/\/www.stellamaris-seelenkalender.de\/wp-content\/uploads\/2023\/11\/6.-Apokalyptische-Siegel-besser-300x298.png\" alt width=\"391\" height=\"388\"><\/h4>\n\n<p><em>Das sech\u00adste apoka\u00adlyp\u00adtis\u00adche Siegel im Jahreskreis (als Ei orientiert)<\/em><\/p>\n<p>Rudolf Stein\u00ader sagt \u00fcber das <a href=\"https:\/\/anthrowiki.at\/Apokalyptische_Siegel#Siegel_VI\" target=\"_blank\" rel=\"noopener\">sech\u00adste apoka\u00adlyp\u00adtis\u00adche Siegel<\/a>: \u201eSiegel VI stellt den gere\u00adinigten, nicht nur vergeistigten, son\u00addern in der Geistigkeit stark gewor\u00adde\u00adnen Men\u00adschen dar, welch\u00ader die niederen Kr\u00e4fte nicht nur \u00fcber\u00adwun\u00adden, son\u00addern sie so umge\u00adwan\u00addelt hat, da\u00df sie als verbesserte zu seinen Dien\u00adsten ste\u00adhen. Das gez\u00e4hmte \u00abTier\u00bb dr\u00fcckt dieses aus. In der \u00abOffen\u00adbarung St. Johan\u00adnis\u00bb ist dar\u00fcber zu lesen: \u00abUnd ich schaute, wie dem Him\u00admel ein Engel entstieg, der den Schl\u00fcs\u00adsel des Abgrunds hielt und eine gro\u00dfe Kette in der Hand hat\u00adte. Und er brachte den Drachen, die Schlange der Vorzeit, in seine Gewalt, welche der Teufel und Satan ist, und er band ihn auf tausend Jahre.\u00bb\u201d (<a href=\"https:\/\/anthrowiki.at\/Apokalyptische_Siegel#Literatur\" target=\"_blank\" rel=\"noopener\">Lit.<\/a>: <a href=\"http:\/\/fvn-archiv.net\/PDF\/GA\/GA284.pdf#page=94&amp;view=Fit\" target=\"_blank\" rel=\"noopener\">GA 284, S. 94<\/a>) An ander\u00ader Stelle sagt Rudolf Stein\u00ader zu diesem Siegel, dass der Men\u00adsch dann dem Erzen\u00adgel Michael gle\u00adich sein wird. Das bedeutet, dass seine Bewusst\u00adsein\u00adskraft der des Erzen\u00adgels entsprechen wird.<\/p>\n<p>Bewusst\u00adsein\u00adskraft und See\u00adlen\u00adhal\u00adtung des Men\u00adschen bes\u00adtim\u00admen, wie er auf seine Umwelt blickt, wie sie ihm erscheint. Die Nava\u00adjo bzw. Din\u00e9, das gr\u00f6\u00dfte indi\u00adan\u00adis\u00adche Volk der USA, betra\u00adcht\u00aden die Sch\u00f6n\u00adheit als eine Grund\u00adkraft. Ihr Sch\u00f6n\u00adheits\u00adge\u00adbet dr\u00fcckt die im Mantra beschriebene Hin\u00adwen\u00addung zur Klarheit wun\u00adder\u00adbar aus: Es lautet: \u201eSch\u00f6n\u00adheit, mit der ich lebe\u201d \u2014 die Sch\u00f6n\u00adheit existiert bere\u00adits. \u201eSch\u00f6n\u00adheit, durch die ich lebe\u201d \u2014 die Sch\u00f6n\u00adheit geht als Erleb\u00adnis der Har\u00admonie \u00fcber das Ausse\u00adhen hin\u00adaus und schenkt Leben\u00adskraft. \u201eSch\u00f6n\u00adheit, auf die ich mein Leben gr\u00fcnde\u201d \u2014 die Bere\u00aditschaft, ab jet\u00adzt die Sch\u00f6n\u00adheit zum Fun\u00adda\u00adment des Lebens zu machen, ist die Entschei\u00addung, in allem diese Sch\u00f6n\u00adheit\u00adskraft des Lebens zu&nbsp;sehen.<\/p>\n<p>Das sech\u00adste Siegel\u00adbild zeigt etwas \u00e4hn\u00adlich\u00ades. So wie erst die \u00dcber\u00adwin\u00addung der spon\u00adtan auftre\u00adtenden Antipathie es m\u00f6glich macht, wirk\u00adlich in Allem die Sch\u00f6n\u00adheit zu ent\u00addeck\u00aden, so schenkt die F\u00e4higkeit, die eigene Trieb\u00adnatur zu lenken (den Drachen an der Kette zu f\u00fchren \u2014 nicht zu besiegen!) dem Men\u00adschen einen Schl\u00fcs\u00adsel. Dieser Schl\u00fcs\u00adsel \u00f6ffnet ihm den Zugang zu \u00fcber\u00adge\u00adord\u00adneten Gesicht\u00adspunk\u00adten. Nicht nur die Farbe, auch die Sch\u00f6n\u00adheit entste\u00adht aus dem Gle\u00adichgewicht von Licht und Fin\u00adster\u00adn\u00adis, von Wer\u00adden und Vergehen.<\/p>\n<p>In der Natur ist in diesen Wochen die Zeit des max\u00adi\u00admalen Goldes. Erst der Abster\u00adbe\u00adprozess l\u00e4sst die Bl\u00e4t\u00adter flam\u00admend gold\u00aden wer\u00adden, sodass ein himm\u00adlis\u00adches Leucht\u00aden die Welt durchzieht. Dies Gold zeigt \u00e4u\u00dfer\u00adlich sicht\u00adbar, was geistig geschieht. Im Ster\u00adbe\u00adprozess wird das Licht frei, das vorher weisheitsvoll das Leben ord\u00adnete. Was f\u00fcr ein grandios\u00ades Schaus\u00adpiel, welch unaussprech\u00adliche Sch\u00f6nheit!<\/p>\n<h4><strong>Die Zwischenspr\u00fcche \u2014 \u00dcberg\u00e4nge von Schlafen und Wachen<br>\n<\/strong><\/h4>\n<p>Das Mantra 32 f ist ein\u00ader von vier <a href=\"https:\/\/www.stellamaris-seelenkalender.de\/?page_id=1210\">Zwis\u00adchen\u00adspr\u00fcchen<\/a>. Sie ste\u00adhen jew\u00adeils zwis\u00adchen Licht- und Krisen\u00adspruch und verbinden die Dual\u00adit\u00e4t zu ein\u00ader Dreier\u00adgruppe. Beto\u00adnen die Krisen\u00adspr\u00fcche die Ver\u00adant\u00adwor\u00adtung des Men\u00adschen, so beschreiben die Licht\u00adspr\u00fcche Vorg\u00e4nge, die ger\u00adade ohne bewusste Mitwirkung des Men\u00adschen vor sich gehen. Zweimal im Jahr gehen wir den Weg vom unbe\u00adwussten Licht- zum aufmerk\u00adsamen Krisen\u00adspruch, zweimal vom \u201cwachen\u201d Krisen\u00adspruch zum \u201cschlafend\u00aden\u201d Licht\u00adspruch. Vom Licht- zum Krisen\u00adspruch zu gehen bedeutet, vom unbe\u00adwussten Leben\u00adsprozess voller Weisheit\u00adslicht ins krisen\u00adgesch\u00fct\u00adtelte Bewusst\u00adsein aufzusteigen. Entsprechend ist der Weg vom Krisen\u00adspruch zum Licht\u00adspruch der Weg des Abstiegs vom Tag-Bewusst\u00adsein ins Nacht- oder Unter\u00adbe\u00adwusst\u00adsein. Dazwis\u00adchen ste\u00adht der Zwis\u00adchen\u00adspruch. Auch er hat wie der Krisen\u00adspruch stets einen bewussten Ich-Sprech\u00ader. Dieser Ich-Sprech\u00ader \u201cschaut\u201d auf den Licht\u00adspruch-Prozess und dr\u00fcckt seine Per\u00adspek\u00adtive darauf aus. Der Zwis\u00adchen\u00adspruch verk\u00f6r\u00adpert den Moment an der Gren\u00adze, wenn das Bewusst\u00adsein erwacht bzw. ein\u00adschl\u00e4ft. Den Zwis\u00adchen\u00adspruch 32 f kann ich wie seinen Gegen\u00adspruch <a href=\"https:\/\/www.stellamaris-seelenkalender.de\/?page_id=845\">6 F<\/a> als \u201cAufwach-Mantra\u201d lesen. Der Ich-Sprech\u00ader schaut zur\u00fcck zum voraus\u00adge\u00adgan\u00adgenen Licht\u00adspruch, die Pr\u00fc\u00adfung des Krisen\u00adspruch\u00ades liegt vor ihm. Die bei\u00adden Mantren der anderen Achse (<a href=\"https:\/\/www.stellamaris-seelenkalender.de\/?page_id=1210\">21 U<\/a> und <a href=\"https:\/\/www.stellamaris-seelenkalender.de\/?page_id=1703\">47 v<\/a>) zeigen sich als \u201cEin\u00adschlaf-Mantren\u201d. Die Pr\u00fc\u00adfung des Krisen\u00adspruchs ist gemeis\u00adtert, das Licht zeich\u00adnet sich ab und ist vorausahnbar.<\/p>\n<h4><strong>Wof\u00fcr erwacht das Bewusstsein im Mantra 32&nbsp;f?<\/strong><\/h4>\n<p>Das Mantra 32 f geh\u00f6rt zu den beson\u00adders kurzen Mantren des See\u00adlenkalen\u00adders. Vom gram\u00adma\u00adtis\u00adchen Auf\u00adbau und den ange\u00adsproch\u00adenen The\u00admen erscheint es zun\u00e4chst leicht ver\u00adst\u00e4ndlich, sog\u00adar schlicht. Das Mantra han\u00addelt von der wach\u00adsenden eige\u00adnen Kraft, die der Ich-Sprech\u00ader wahrn\u00adimmt- und damit didak\u00adtisch-lit\u00ader\u00adarisch bekun\u00addet, dass ich als Leser diese Kraft wahrnehme. Mit dieser Kraft wirke ich in der Welt und gestalte webend mein Schick\u00adsal aus gr\u00f6\u00dft\u00adm\u00f6glich\u00ader Klarheit her\u00adaus. Eine kraftvolle, wirk\u00adm\u00e4chtige Atmo\u00adsph\u00e4re durchzieht meine Seele in diesem Mantra. Soweit ist das Mantra leicht zug\u00e4nglich. Doch ist das alles? T\u00e4uscht die Schlichtheit vielle\u00adicht und erschw\u00adert sog\u00adar das tief\u00adere Eindringen?<\/p>\n<p>Das Mantra 32 f begin\u00adnt damit, dass der Ich-Sprech\u00ader sagt, \u201cIch f\u00fch\u00adle \u2026\u201d und auch im zweit\u00aden Teil des Mantras hei\u00dft es \u201c\u2026 f\u00fchl ich \u2026\u201d. Mithin: zu f\u00fchlen \u2014 das ist die T\u00e4tigkeit der Seele in diesem Mantra. Zu Beginn des Mantras f\u00fch\u00adle ich meine eigene Kraft fruch\u00adt\u00adend, nach dem Semi\u00adkolon f\u00fch\u00adle ich mein Eigen\u00adwe\u00adsen kraftend.<\/p>\n<p>Ins\u00adge\u00adsamt dreimal wird die Ver\u00adlaufs\u00adform ver\u00adwen\u00addet. Diese gram\u00adma\u00adtis\u00adche Form erzeugt durch den andauern\u00adden Prozess Gle\u00adichzeit\u00adigkeit bzw. ein Ver\u00adschwim\u00admen von Vorher und Nach\u00adher in der Vorstel\u00adlung. Diese Worte sind: fruch\u00adt\u00adend, st\u00e4rk\u00adend, kraftend. Dadurch wird eine flie\u00dfende, sich im fort\u00addauern\u00adden Prozess durch\u00addrin\u00adgende, form- und gestalt\u00adfreie Vorstel\u00adlung erschaf\u00adfen, die das Ungreif\u00adbare, Traumhafte des F\u00fch\u00adlens weit\u00ader verst\u00e4rkt.<\/p>\n<p>Das Mantra spricht von Kraft, st\u00e4rk\u00adend, und kraftend und erweckt dadurch ein Erleben von m\u00e4chtig wirk\u00adenden Energien in der Seele. Ohne Frage, in diesem Mantra erlebe ich mich kraft\u00addurch\u00adstr\u00f6mt! Und wieder entste\u00adht kein klares Bild in der Vorstel\u00adlung, denn Kraft l\u00e4sst sich ohne ein Etwas, das die Kraft aus\u00fcbt, nicht fassen. Wir ken\u00adnen die so unter\u00adschiedliche Kraft des Wassers, des Sturms, des Feuers, der Erde \u2014 doch wie erlebe ich meine eigene Kraft? Zweifel\u00adlos ist sie da, meine eigene Kraft und ganz sich\u00ader ist sie mehr als meine Muskel- oder Bewusst\u00adsein\u00adskraft. Kraft als solche ist ger\u00adadezu das Gegen\u00adteil von erkennbar\u00ader Struk\u00adtur. Kraft ist Ver\u00e4n\u00adderung, ist Aufl\u00f6\u00adsung des Beste\u00adhen\u00adden, ist Chaos-Bewirk\u00ader und Neu-Ord\u00adner. Um welche Kraft geht es also in diesem Mantra \u2014 und was ist ihre Quelle?<\/p>\n<p>Wie l\u00e4sst sich diese, meine <strong>eigene Kraft<\/strong>, die ich fruch\u00adt\u00adend f\u00fch\u00adle, genauer erken\u00adnen? Ich will daf\u00fcr den See\u00adlenkalen\u00adder befra\u00adgen, speziell den gram\u00adma\u00adtisch spiegel\u00adnden Zwis\u00adchen\u00adspruch <a href=\"https:\/\/www.stellamaris-seelenkalender.de\/?page_id=1210\">21 U<\/a> und die jew\u00adeils an die Zwis\u00adchen\u00adspr\u00fcche angren\u00adzen\u00adden Licht\u00adspr\u00fcche (<a href=\"https:\/\/www.stellamaris-seelenkalender.de\/?page_id=1258\">22 V<\/a> und <a href=\"https:\/\/www.stellamaris-seelenkalender.de\/?page_id=1442\">31 e<\/a>). Im Zwis\u00adchen\u00adspruch 21 U hei\u00dft es: \u201cIch f\u00fch\u00adle fruch\u00adt\u00adend <strong>fremde Macht<\/strong>\u2026\u201d.<\/p>\n<p>Der Unter\u00adschied von Kraft und Macht l\u00e4sst sich am Bild des K\u00f6nigs erk\u00adl\u00e4ren: Der K\u00f6nig hat Macht in seinem Reich, auch wenn er ger\u00adade keine Befehle gibt. Seine momen\u00adtane Kraft zeigt sich durch die Energie, mit der er jew\u00adeils daf\u00fcr sorgt, dass die Befehle befol\u00adgt werden.<\/p>\n<p>Die <strong>fremde Macht<\/strong> (21 U) erscheint mir im Licht aus Wel\u00adtenweit\u00aden (22 V) genauer beschrieben zu sein, das ich als Astral\u00adlicht iden\u00adti\u00adfizieren kon\u00adnte (siehe 22 V). Die <strong>eigne Kraft<\/strong> hat ihren Ursprung im Licht aus Geis\u00adtestiefen (31 e), das aus der \u00c4theri\u00adsa\u00adtion des Blutes her\u00advorge\u00adgan\u00adgen ist und als Bewusst\u00adseinslicht erleb\u00adbar wird (siehe 31 e). Weit\u00ader wird im Mantra 31 e gesagt, dass das Licht aus Geis\u00adtestiefen zur Lebenswil\u00adlen\u00adskraft wird. Das Bewusst\u00adseinslicht f\u00fchrt zur Lebenswil\u00adlen\u00adskraft, weil ein Wesen mit eigen\u00adem Bewusst\u00adsein \u00dcber\u00adlebenswillen entwick\u00adelt. Das Mantra 32 f spricht von <strong>eign\u00ader Kraft<\/strong>. Ich ver\u00adste\u00adhe hier die stets indi\u00advidu\u00adelle Lebens<strong>kraft<\/strong> als Gesamtheit der \u00e4therischen Lebens- und Bewusst\u00adsein\u00adskraft. Tat\u00ads\u00e4ch\u00adlich wirkt im \u00c4ther\u00adleib Lebens<strong>kraft<\/strong>, im Astralleib See\u00adlen<strong>macht<\/strong>.<\/p>\n<p>Die Quelle der Kraft ist das Licht aus Geis\u00adtestiefen (31 e). Dadurch kann ich annehmen, dass es sich auch bei der Kraft um einen auf\u00adsteigen\u00adden Kraft\u00adstrom han\u00addelt. Dieser Strom wird die auf\u00adsteigende Kun\u00addali\u00adni genan\u00adnt. Ihre Wirkun\u00adgen wer\u00adden im Fol\u00adgen\u00adden beschrieben.<\/p>\n<p>Der Ich-Sprech\u00ader f\u00fchlt seine \u201ceigne Kraft\u201d fruch\u00adt\u00adend \u2014 das hei\u00dft also: ich f\u00fch\u00adle meine eigene Kraft fruch\u00adt\u00adend. Die Kraft bewirkt etwas: sie fruchtet. Meine (Bewusst\u00adseins-Lebenswil\u00adlens-) Kraft wirkt in mir und l\u00e4sst mich in Aus\u00adtausch treten mit der Welt. Sie l\u00e4sst mich atmen, Hunger erleben, wahrnehmen, kom\u00admu\u00adnizieren. All diese Prozesse wirken fruch\u00adt\u00adend, mich befruch\u00adt\u00adend, in der Seele Frucht bildend. Jedes Frucht\u00aden will eine Frucht her\u00advor\u00adbrin\u00adgen, jed\u00ader Einat\u00admung fol\u00adgt eine Ausat\u00admung, solange wir leben. Jedes Frucht\u00aden bringt den n\u00e4ch\u00adsten Schritt hervor.<\/p>\n<p>Dieser fort\u00adlaufend fruch\u00adt\u00adende Prozess mein\u00ader Kraft wirkt auf dieselbe zur\u00fcck. Die Lebenswil\u00adlen\u00adskraft, die ich als meine Kraft erlebe, st\u00e4rkt sich dadurch. Nor\u00admaler\u00adweise nimmt Kraft durch Gebrauch ab. Irdis\u00adche Kraft ver\u00adbraucht sich. Hier geschieht jedoch das Gegen\u00adteil, sie st\u00e4rkt, ver\u00adst\u00e4rkt sich (nicht mich!). Diese Kraft, die durch die \u00c4theri\u00adsa\u00adtion des Blutes gewon\u00adnen wurde, unter\u00adliegt nicht den irdis\u00adchen Geset\u00adzen. Meine Kraft ver\u00adst\u00e4rkt sich, je mehr Erfahrun\u00adgen ich gemacht habe. Diese Kraftausstrahlung wird als Charis\u00adma ein\u00ader Per\u00adson erlebt. Die Kraft meines Lebenswil\u00adlens w\u00e4chst, je inten\u00adsiv\u00ader ich im Aus\u00adtausch ste\u00adhe mit der Welt. Jede Tat ist Same eines kom\u00admenden Kar\u00admas, und so gese\u00adhen ein Zuwachs an Lebenswil\u00adlen\u00adskraft, die sich in ein\u00ader kom\u00admenden Inkar\u00adna\u00adtion auswirken wird.<\/p>\n<p>Und ich ste\u00adhe nicht nur im Aus\u00adtausch mit der Welt, meine Kraft ver\u00adlei\u00adht mich sog\u00adar der Welt. Indem ich die Welt atmend, essend, wahrnehmend in mich aufnehme, werde ich \u201cweltlich\u201d, jedoch nicht auf Dauer. Ich werde von der (Lebenswil\u00adlens-) Kraft der Welt ver\u00adliehn \u2014 geliehen auf Zeit. Was f\u00fcr ein ber\u00fchren\u00adder Gedanke! Ein St\u00fcck Land wurde fr\u00fcher vom Grafen dem Rit\u00adter als Lehn ver\u00adliehen, ohne in dessen Besitz \u00fcberzuge\u00adhen. So werde ich durch meine Kraft der Welt ver\u00adliehen. Ich geh\u00f6re ihr auf Zeit&nbsp;an.<\/p>\n<p>An dieser Stelle ste\u00adht im Mantra ein Semi\u00adkolon. Was nun fol\u00adgt, ist ein neuer Blick\u00adwinkel, der so intim mit dem ersten ver\u00adbun\u00adden ist, dass ein Punkt zu tren\u00adnend&nbsp;w\u00e4re.<\/p>\n<p>Stand bis hier\u00adher die eigene Kraft und ihre Wirkung im Zen\u00adtrum, wen\u00addet der Ich-Sprech\u00ader den Blick auf das Gef\u00e4\u00df dieser Kraft.&nbsp; Mit dem Erleben eige\u00adnen Bewusst\u00adseins, eigen\u00ader Kraft geht notwendi\u00adger\u00adweise ein\u00adher, auch ein Eigen\u00adwe\u00adsen zu sein. Es ist der Ich-Sprech\u00ader, der sich sel\u00adber f\u00fch\u00adlend wahrn\u00adimmt: sowohl sein Innenge\u00adf\u00fchl der Kraft als auch die Au\u00dfen\u00adwahrnehmung von sich als Eigen\u00adwe\u00adsen. Als inkarnierte Wesen sind wir stets Eigen\u00adwe\u00adsen. Wir durch\u00addrin\u00adgen uns nicht, wie geistige Wesen es tun, son\u00addern k\u00f6n\u00adnen nur neben einan\u00adder ste\u00adhen. Wir haben ein eigenes, ganz indi\u00advidu\u00adelles Innen\u00adleben, das von der Au\u00dfen\u00adwelt und von allen anderen Wesen abge\u00adgren\u00adzt ist. Mein Eigen\u00adwe\u00adsen f\u00fch\u00adle ich kraftend. Mein Eigen-Sein ver\u00adst\u00e4rkt sich. Ein kr\u00e4ftig gewor\u00addenes Eigen\u00adwe\u00adsen ist ein solch\u00ades, dass seine seel\u00adis\u00adchen Gren\u00adzen zu wahren wei\u00df, dass mit sein\u00ader Umwelt nicht verschwimmt.<\/p>\n<p>Als Eigen\u00adwe\u00adsen muss ich unter\u00adschei\u00adden k\u00f6n\u00adnen was von mir nach au\u00dfen wirkt und welchen Wirkun\u00adgen ander\u00ader Wesen ich aus\u00adge\u00adset\u00adzt bin \u2014 und wie bei\u00adde inter\u00adagieren. Als Eigen\u00adwe\u00adsen habe ich Ver\u00adant\u00adwor\u00adtung f\u00fcr das, was ich \u201cvom Rest der Welt abgren\u00adze\u201d und mein Eigen nenne. Als kr\u00e4ftig gewor\u00addenes Eigen\u00adwe\u00adsen bin ich in der Lage, diese Ver\u00adant\u00adwor\u00adtung zu \u00fcbernehmen, mich zur Klarheit zu wen\u00adden. Zwar bin ich ein Eigen\u00adwe\u00adsen, doch ist mein Schick\u00adsal ver\u00adwoben mit dem Schick\u00adsal ander\u00ader Wesen. Diese gegen\u00adseit\u00adi\u00adgen Bee\u00adin\u00adflus\u00adsun\u00adgen und Abh\u00e4ngigkeit\u00aden kann ich wahrnehmen oder eben nicht. Die gegen\u00adseit\u00adige Ver\u00adbun\u00adden\u00adheit zu leug\u00adnen f\u00fchrt zur Verblendung, sie zu beacht\u00aden zur Klarheit. Zur Klarheit sich zu wen\u00adden bedeutet, sich umzuwen\u00adden, den Weg der Ver\u00adstrick\u00adung nicht immer weit\u00ader zu gehen, son\u00addern sich an das Entwirren der Schick\u00adsals\u00adf\u00e4\u00adden zu machen \u2014 sich der Klarheit zuzuwen\u00adden. Als Eigen\u00adwe\u00adsen bin ich aufgerufen, mein Schick\u00adsal zu kl\u00e4ren, zu ord\u00adnen, damit ich im Gewebe allen Lebens ein sch\u00f6nes und klares Muster bin.<\/p>\n<p>Betra\u00adchte ich die Kraft als Auf\u00adstieg der Kun\u00addali\u00adni durch die sieben Chakren, so kann ich in sieben Ver\u00adben bzw. von Ver\u00adben abgeleit\u00adeten Worten des Mantras sieben Prozesse erkennen:<\/p>\n<p>Ich <em>f\u00fch\u00adle<\/em> (1. Chakra) <em>fruch\u00adt\u00adend<\/em> (2. Chakra) eigne&nbsp;Kraft<\/p>\n<p>Sich <em>st\u00e4rk\u00adend<\/em> (3. Chakra) mich der Welt <em>ver\u00adlei\u00adhn<\/em> (4. Chakra);<\/p>\n<p>Mein Eigen\u00adwe\u00adsen f\u00fchl ich <em>kraftend<\/em> (5. Chakra)<\/p>\n<p>Zur Klarheit sich zu <em>wen\u00adden<\/em> (6. Chakra)<\/p>\n<p>Im Lebenss\u00adchick\u00adsals<em>weben<\/em> (7. Chakra).<\/p>\n<p>Das Mantra f\u00fchrt den Leser und die Leserin an die wirk\u00adende Kraft her\u00adan, an die wirk\u00adende Kraft seines bzw. ihres Geist gewor\u00adde\u00adnen Blutes. Diese Kraft wirkt fruch\u00adt\u00adend \u2014 befruch\u00adt\u00adend, frucht\u00adbildend im Kon\u00adtakt mit der Welt, kr\u00e4fti\u00adgend auf das indi\u00advidu\u00adelle, abge\u00adgren\u00adzte Eigen\u00adwe\u00adsen-Sein und ord\u00adnend auf die Ver\u00adwirrun\u00adgen der Schick\u00adsals\u00adf\u00e4\u00adden. Da die Kraft aus dem vergeistigten Blut\u00adstrom stammt, liegt die Ver\u00admu\u00adtung nahe, dass es sich bei der Wen\u00addung zur Klarheit auch um eine R\u00fcck\u00adwen\u00addung zum Blut\u00adstrom der Vererbung han\u00addelt. Fr\u00fcher sagte man, dass der Blut\u00adstrom durch sieben Gen\u00ader\u00ada\u00adtion die Vorz\u00fcge und Las\u00adten der Ahnen auf den Men\u00adschen \u00fcbertr\u00e4gt. Auch diese ererbten Wirkun\u00adgen wer\u00adden in die kl\u00e4rende Ver\u00adant\u00adwor\u00adtung des erkrafteten Eigen\u00adwe\u00adsens genom\u00admen (neben den gegen\u00adw\u00e4r\u00adti\u00adgen Schicksalsverbindungen).<\/p>\n<p>Ein geistiges Indi\u00advidu\u00adum kommt hier in den gek\u00adl\u00e4rten Blick, das sowohl durch die Kar\u00admafol\u00adgen sein\u00ader Tat\u00aden in kom\u00admende Inkar\u00adna\u00adtio\u00adnen reicht, als auch sich vorge\u00adburtlich \u00fcber sieben Gen\u00ader\u00ada\u00adtio\u00adnen aus\u00addehnt. Durch dieses Mantra l\u00e4sst sich eine Ahnung des h\u00f6heren Ichs gewin\u00adnen, das von Inkar\u00adna\u00adtion zu Inkar\u00adna\u00adtion wirkt und sein Schick\u00adsal viele Gen\u00ader\u00ada\u00adtio\u00adnen vor der irdis\u00adchen Geburt vorbereitet.<\/p>\n\t\t\t<a href=\"https:\/\/www.stellamaris-seelenkalender.de\/?page_id=1471\" target=\"_self\" rel=\"noopener\">\n\t\t\t\t\t\tn\u00e4ch\u00adster Blog-Eintrag&nbsp;<\/a>\n\t\t\t<a href=\"https:\/\/www.stellamaris-seelenkalender.de\/?page_id=136\" target=\"_self\" rel=\"noopener\">\n\t\t\t\t\t\tzur\u00fcck zur \u00dcbersicht&nbsp;<\/a>\n\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>32 f Ich f\u00fch\u00adle fruch\u00adt\u00adend eigne&nbsp;Kraft Sich st\u00e4rk\u00adend mich der Welt ver\u00adlei\u00adhn; Mein Eigen\u00adwe\u00adsen f\u00fchl ich kraftend Zur Klarheit sich zu wen\u00adden Im Lebenss\u00adchick\u00adsal\u00adsweben. Das sech\u00adste apoka\u00adlyp\u00adtis\u00adche Siegel Das sech\u00adste apoka\u00adlyp\u00adtis\u00adche Siegel im Jahreskreis (als Ei ori\u00aden\u00adtiert) Rudolf Stein\u00ader sagt \u00fcber das sech\u00adste apoka\u00adlyp\u00adtis\u00adche Siegel: \u201eSiegel VI stellt den gere\u00adinigten, nicht nur vergeistigten, son\u00addern&nbsp;in\u2026<\/p>\n","protected":false},"author":1,"featured_media":0,"parent":0,"menu_order":0,"comment_status":"closed","ping_status":"closed","template":"","meta":{"wp_typography_post_enhancements_disabled":false,"footnotes":""},"class_list":["post-1458","page","type-page","status-publish","hentry"],"_links":{"self":[{"href":"https:\/\/www.stellamaris-seelenkalender.de\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/pages\/1458","targetHints":{"allow":["GET"]}}],"collection":[{"href":"https:\/\/www.stellamaris-seelenkalender.de\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/pages"}],"about":[{"href":"https:\/\/www.stellamaris-seelenkalender.de\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/types\/page"}],"author":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.stellamaris-seelenkalender.de\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/users\/1"}],"replies":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.stellamaris-seelenkalender.de\/index.php?rest_route=%2Fwp%2Fv2%2Fcomments&post=1458"}],"version-history":[{"count":0,"href":"https:\/\/www.stellamaris-seelenkalender.de\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/pages\/1458\/revisions"}],"wp:attachment":[{"href":"https:\/\/www.stellamaris-seelenkalender.de\/index.php?rest_route=%2Fwp%2Fv2%2Fmedia&parent=1458"}],"curies":[{"name":"wp","href":"https:\/\/api.w.org\/{rel}","templated":true}]}}