{"id":1425,"date":"2022-10-23T23:31:41","date_gmt":"2022-10-23T21:31:41","guid":{"rendered":"https:\/\/www.stellamaris-seelenkalender.de\/?page_id=1425"},"modified":"2023-10-30T16:24:54","modified_gmt":"2023-10-30T15:24:54","slug":"blog-beitrag-1-2-copy-3-copy-2-copy-copy-copy-copy-copy-copy-copy-copy-copy","status":"publish","type":"page","link":"https:\/\/www.stellamaris-seelenkalender.de\/?page_id=1425","title":{"rendered":"Blog \u2014 Seelenkalender Mantra 30&nbsp;d"},"content":{"rendered":"\n\n\t<p><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" src=\"https:\/\/www.stellamaris-seelenkalender.de\/wp-content\/uploads\/2022\/10\/30-d-Aepfel-256x300.jpg\" alt width=\"352\" height=\"412\"><\/p>\n<h4><strong>30 d<br>\n<\/strong><\/h4>\n<p>Es sprie\u00dfen mir im Seelensonnenlicht<\/p>\n<p>Des Denkens reife Fr\u00fcchte,<\/p>\n<p>In Selb\u00adst\u00adbe\u00adwusst\u00adseins Sicherheit<\/p>\n<p>Ver\u00adwan\u00addelt alles F\u00fchlen sich.<\/p>\n<p>Empfind\u00aden kann ich freudevoll<\/p>\n<p>Des Herb\u00adstes Geisterwachen:<\/p>\n<p>Der Win\u00adter wird in&nbsp;mir<\/p>\n<p>Den See\u00adlen\u00adsom\u00admer wecken.<\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<h4 align=\"center\"><b>Das vierte apokalyptische Siegel<\/b><\/h4>\n<p><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" src=\"https:\/\/www.stellamaris-seelenkalender.de\/wp-content\/uploads\/2023\/10\/4.-Apokalyptische-Siegel-286x300.jpg\" alt width=\"406\" height=\"426\"><\/p>\n<p><em>Das vierte apoka\u00adlyp\u00adtis\u00adche Siegel im Jahreskreis (als Ei orientiert)<\/em><\/p>\n<p>Im Mantra hei\u00dft es, dass des Denkens reife Fr\u00fcchte dem Ich-Sprech\u00ader sprie\u00dfen. Das <a href=\"https:\/\/anthrowiki.at\/Das_4._Apokalyptische_Siegel\" target=\"_blank\" rel=\"noopener\">vierte Siegel\u00adbild<\/a> zeigt die bei\u00adden Tem\u00adpel\u00ads\u00e4ulen Jachin und Boas, die der ural\u00adten, j\u00fcdis\u00adchen Kab\u00adbala-Weisheit entstam\u00admen. Diese S\u00e4ulen sind Darstel\u00adlun\u00adgen reifer Denk-Fr\u00fcchte. Fern\u00ader weist das Buch auf die Kab\u00adbala hin, auf die zehn Sephi\u00adroth. Rudolf Stein\u00ader sagt, es gibt in der geisti\u00adgen Welt ein Buch mit zehn Seit\u00aden, das alle Weisheit der Welt enth\u00e4lt: \u201eDas Lesen in den geisti\u00adgen Urbildern nen\u00adnt man im Okkul\u00adtismus das Lesen des \u2018zehn\u00adbl\u00e4t\u00adtri\u00adgen Buch\u00ades\u00b4\u201d (Vor\u00adtrag vom 3.4.1905 in Berlin) Mit den zehn Bl\u00e4t\u00adtern wird auf die zehn Sephi\u00adroth der Kab\u00adbala ange\u00adspielt, auf zehn Ema\u00adna\u00adtio\u00adnen des Licht\u00ades \u2014 mithin der Weisheit.<\/p>\n<p>Rudolf Stein\u00ader sel\u00adber deutet die S\u00e4ulen des Siegels in Bezug auf den Blutkreis\u00adlauf: \u201eSiegel IV stellt unter anderem zwei S\u00e4ulen dar, deren eine aus dem Meer, die andere aus dem Erdre\u00adich aufragt. In diesen S\u00e4ulen ist das Geheim\u00adnis angedeutet von der Rolle, welche das rote (sauer\u00adstof\u00adfre\u00adiche) Blut und das blau\u00adrote (kohlen\u00ads\u00e4ur\u00adere\u00adiche) Blut in der men\u00adschlichen Entwick\u00adlung spie\u00adlen. Das men\u00adschliche \u00abIch\u00bb macht im Erdenkreis\u00adlauf seine Entwick\u00adlung dadurch durch, da\u00df es sein Leben physisch zum Aus\u00addruck bringt in der Wech\u00adsel\u00adwirkung zwis\u00adchen rotem Blut, ohne das es kein Leben, und dem blauen Blut, ohne das es keine Erken\u00adnt\u00adnis g\u00e4be. Blaues Blut ist der physis\u00adche Aus\u00addruck der Erken\u00adnt\u00adnis geben\u00adden Kr\u00e4fte, die aber f\u00fcr sich allein in ihrer men\u00adschlichen Form mit dem Tode zusam\u00admen\u00adh\u00e4n\u00adgen, und rotes Blut ist der Aus\u00addruck des Lebens, das aber in der men\u00adschlichen Form keine Erken\u00adnt\u00adnis f\u00fcr sich allein geben k\u00f6n\u00adnte. Bei\u00adde in ihrem Zusam\u00admen\u00adwirken stellen dar den Baum der Erken\u00adnt\u00adnis und den Baum des Lebens, oder auch die bei\u00adden S\u00e4ulen, auf denen sich das Leben und die Erken\u00adnt\u00adnis des Ich for\u00adten\u00adtwick\u00adeln bis zu jen\u00adem Vol\u00adlkom\u00admen\u00adheit\u00adgrade, wo der Men\u00adsch Eins wer\u00adden wird mit den uni\u00adver\u00adsalen Erdenkr\u00e4ften. Dieser let\u00adztere Zus\u00adtand der Zukun\u00adft kommt auf dem Siegel durch den Ober\u00adleib zur Anschau\u00adung, der aus Wolken beste\u00adht, und durch das Gesicht, das sich die geisti\u00adgen Kr\u00e4fte der Sonne angeeignet hat. Das \u00abWis\u00adsen\u00bb wird dann der Men\u00adsch nicht mehr von au\u00dfen in sich aufnehmen, son\u00addern in sich \u00abver\u00adschlun\u00adgen\u00bb haben, was in dem Buche in der Mitte des Siegels angedeutet ist. Erst durch solch\u00ades \u00abVer\u00adschlin\u00adgen\u00bb auf h\u00f6her\u00ader Daseinsstufe \u00f6ff\u00adnen sich die sieben Siegel des Buch\u00ades, wie sie auch auf Siegel III angedeutet sind. In der \u00abOffen\u00adbarung St. Johan\u00adnis\u00bb find\u00adet man dar\u00fcber die bedeu\u00adtungsvollen Worte: \u00abUnd ich nahm das B\u00fcch\u00adlein aus des Engels Hand und verzehrte es.\u2026.\u00bb\u201d (<a href=\"https:\/\/anthrowiki.at\/Apokalyptische_Siegel#Literatur\" target=\"_blank\" rel=\"noopener\">Lit.<\/a>: <a href=\"https:\/\/odysseetheater.org\/GA\/Buecher\/GA_284.pdf#page=93&amp;view=Fit\" target=\"_blank\" rel=\"noopener\">GA 284, S. 93f<\/a>)<\/p>\n<p>F\u00fcr mich ste\u00adht das Som\u00admer-Hal\u00adb\u00adjahr f\u00fcr die rote Jachin-S\u00e4ule. Diese S\u00e4ule ist in der Kab\u00adbala mit her\u00adab\u00adstr\u00f6\u00admen\u00addem Wass\u00ader, mit der aus der geisti\u00adgen Welt stam\u00admenden, sich auf der Erde in allen Sch\u00f6p\u00adfun\u00adgen ver\u00adwirk\u00adlichen\u00adden Weisheit ver\u00adbun\u00adden. In der Wahrnehmungswelt, f\u00fcr die das Som\u00admer-Hal\u00adb\u00adjahr im See\u00adlenkalen\u00adder ste\u00adht, kommt diese Weisheit zur Erschei\u00adn\u00adung. Der Sechsstern, der laut Rudolf Stein\u00ader das Zeichen des Makrokos\u00admos ist, deutet auf dem Siegel\u00adbild auf seine Weise darauf hin, eben\u00adso die Segen\u00ads\u00adhand. Das rote, sauer\u00adstof\u00adfre\u00adiche Blut str\u00f6mt im K\u00f6r\u00adperkreis\u00adlauf eben\u00adso vom Herzen zur Periph\u00aderie, haupt\u00ads\u00e4ch\u00adlich nach unten \u2014 wie der Abw\u00e4rtsstrom des Wassers der Jachin-S\u00e4ule.<\/p>\n<p>Das Win\u00adter-Hal\u00adb\u00adjahr ste\u00adht dementsprechend f\u00fcr die Boas-S\u00e4ule. Mit ihr ist das auflodernde Feuer ver\u00adbun\u00adden. Feuer ist das Bild der im Men\u00adschen auf\u00adsteigen\u00adden Leben\u00adskraft, die sich zu Bewusst\u00adsein\u00adskraft wan\u00addelt. Tr\u00e4ger der Bewusst\u00adsein\u00adskraft ist das ven\u00f6se Blut, das im K\u00f6r\u00adp\u00ader von der Periph\u00aderie zum Herzen str\u00f6mt \u2014 eine \u00fcber\u00adwiegend auf\u00adsteigende Bewe\u00adgung. Der Bewusst\u00adseins-Prozess geschieht im Men\u00adschen, im Mikrokos\u00admos, worauf der F\u00fcn\u00adf\u00adstern und die Hand, die das Buch h\u00e4lt hin\u00adweisen. Das Son\u00adnen\u00adsym\u00adbol deutet die mit\u00adtlere S\u00e4ule an, die in der Kab\u00adbala S\u00e4ule der Milde genan\u00adnt wird, und die das Ergeb\u00adnis des Zusam\u00admen\u00adwirkens der bei\u00adden Grund\u00adkr\u00e4fte ist.<\/p>\n<p>Stellen die Hal\u00adb\u00adjahre die S\u00e4ulen dar, ste\u00adht der Jahreskreis in der Ei-Ori\u00aden\u00adtierung. Mit diesem Ei ist eine Drit\u00adtelung ver\u00adbun\u00adden: der Mond\u00adbere\u00adich der Oster\u00adscholle, der Son\u00adnen\u00adbere\u00adich und der Stern\u00adbere\u00adich. Im fol\u00adgen\u00adden Zitat Rudolf Stein\u00aders, indem er gle\u00adich\u00adfalls \u00fcber das vierte Siegel spricht, beschreibt die im Siegel\u00adbild enthal\u00adtene Drit\u00adtelung: Son\u00adnen-Geist, Regen\u00adbo\u00adgen-Seele und die S\u00e4ulen als die Feuer\u00adf\u00fc\u00dfe, die mit dem Leib zusammenh\u00e4ngen.<\/p>\n<p>\u201eDas\u00adjenige aber, was in unser\u00ader Zeit stark lebt, erscheint vor dem hellse\u00adherischen Auge des Apoka\u00adlyp\u00adtik\u00aders als jene Fig\u00adur, die sich aus Wolken her\u00adaus\u00adbildet, son\u00adnen\u00e4hn\u00adlich\u00ades Gesicht hat, in einen Regen\u00adbo\u00adgen \u00fcberge\u00adht, und feurige F\u00fc\u00dfe hat, von denen der eine auf dem Meer, der andere auf der Erde ste\u00adht (<a href=\"https:\/\/de.wikipedia.org\/wiki\/Offenbarung_des_Johannes\" target=\"_blank\" rel=\"noopener\">Off<\/a> 10,1\u20132&nbsp;<a href=\"https:\/\/www.bibleserver.com\/LUT\/Off10%2C1-2\" target=\"_blank\" rel=\"noopener\">LUT<\/a>). Man m\u00f6chte sagen, das ist in der Tat die bedeut\u00adsam\u00adste Erschei\u00adn\u00adung, die sich die gegen\u00adw\u00e4r\u00adtige Men\u00adschenseele vor Augen stellen soll. Denn in dem, was oben wolkenge\u00adborenes Antlitz ist, liegen die Gedanken, die dem Geis\u00adter\u00adlande ange\u00adh\u00f6ren; in dem, was Regen\u00adbo\u00adgen ist, liegt die Gef\u00fchlswelt der Men\u00adschenseele, die der See\u00adlen\u00adwelt ange\u00adh\u00f6rt; in den feuri\u00adgen F\u00fc\u00dfen, die aus der Kraft der meer\u00fcberdeck\u00adten Erde her\u00adaus ihre Kraft erhiel\u00adten, liegt das, was im Leibe des Men\u00adschen enthal\u00adten ist, der mit der physis\u00adchen Welt zusammengeh\u00f6rt.<\/p>\n<p>Wir wer\u00adden da, ich m\u00f6chte sagen, auf das eigentliche Kul\u00adturge\u00adheim\u00adnis der Gegen\u00adwart hingewiesen, das sich ja zun\u00e4chst so \u00e4u\u00dfert, da\u00df die Men\u00adschen nicht gle\u00adich dreiges\u00adpal\u00adten erscheinen, son\u00addern so erscheinen \u2014 was ja in unser\u00ader jet\u00adzi\u00adgen Zeit nun mit H\u00e4n\u00adden zu greifen ist -, da\u00df wir Wolken\u00admen\u00adschen haben, die nur denken k\u00f6n\u00adnen, w\u00e4hrend verk\u00fcm\u00admert sind die bei\u00adden anderen Teile: Regen\u00adbo\u00adgen und Feuer\u00adf\u00fc\u00dfe, da\u00df wir Regen\u00adbo\u00adgen\u00admen\u00adschen haben, bei denen vorzugsweise das Gef\u00fchl aus\u00adge\u00adbildet ist, die auch zum Beispiel die Anthro\u00adposo\u00adphie nur mit dem Gef\u00fchl erfassen k\u00f6n\u00adnen, nicht mit dem Ver\u00adstande. Aber sie sind nicht nur in der anthro\u00adposophis\u00adchen Gesellschaft, son\u00addern auch drau\u00dfen in der Welt vorhan\u00adden. Diese Men\u00adschen k\u00f6n\u00adnen die Welt nur mit dem Gef\u00fchl erfassen; bei ihnen ist verk\u00fcm\u00admert Denken und Wille, aber das Gef\u00fchl ist beson\u00adders aus\u00adge\u00adbildet. Dann gibt es heute Men\u00adschen, die eigentlich so han\u00addeln, wie wenn sie blo\u00df den Willen hyper\u00adtro\u00adphiert aus\u00adge\u00adbildet h\u00e4t\u00adten. Verk\u00fcm\u00admert ist ihr Denken und Gef\u00fchl: Stier\u00adm\u00e4\u00dfig han\u00addel\u00adnde Men\u00adschen, nur den unmit\u00adtel\u00adbar \u00e4u\u00dferen Impulsen hingegeben \u2014 die feuer\u00adf\u00fc\u00dfi\u00adgen Men\u00adschen.\u201d (<a href=\"https:\/\/anthrowiki.at\/Apokalyptische_Siegel#Literatur\" target=\"_blank\" rel=\"noopener\">Lit.<\/a>: <a href=\"https:\/\/odysseetheater.org\/GA\/Buecher\/GA_346.pdf#page=202&amp;view=Fit\" target=\"_blank\" rel=\"noopener\">GA 346, S. 202f<\/a>)<\/p>\n<p>Hier beschreibt Rudolf Stein\u00ader schlie\u00dflich das Bild des vierten Siegels als Bild der zuk\u00fcn\u00adfti\u00adgen Men\u00adschengestalt: \u201eAber es gibt noch eine h\u00f6here Entwick\u00adelung. Der Men\u00adsch stammt aus noch h\u00f6heren Wel\u00adten, und er wird zu diesen h\u00f6heren Wel\u00adten wieder hin\u00adauf\u00adsteigen. Und seine Gestalt, wie sie der Men\u00adsch heute hat, wird in die Welt dann ver\u00adschwun\u00adden sein. Was heute drau\u00dfen in der Welt ist \u2014 die einzel\u00adnen Buch\u00adstaben, aus denen der Men\u00adsch zusam\u00admenge\u00adset\u00adzt ist -, das alles wird er dann wieder\u00adaufgenom\u00admen haben: seine Gestalt wird sich iden\u00adti\u00adfiziert haben mit der Wel\u00adtengestalt. In ein\u00ader gewis\u00adsen triv\u00adialen Darstel\u00adlung der Theoso\u00adphie lehrt man und redet davon, da\u00df man den Gott in sich selb\u00adst suchen solle. Aber wer den Gott find\u00aden will, mu\u00df ihn in den Werken suchen, die aus\u00adge\u00adbre\u00adit\u00adet sind im Weltall. Nichts in der Welt ist blo\u00df Materie \u2014 das ist nur schein\u00adbar -, in Wirk\u00adlichkeit ist alle Materie der Aus\u00addruck von Geistigkeit, eine Kund\u00adschaft von der Wirk\u00adsamkeit Gottes. Und der Men\u00adsch wird sein Wesen gle\u00adich\u00adsam aus\u00addehnen im Laufe kom\u00admender Zeit\u00aden; mehr und mehr wird er sich iden\u00adti\u00adfizieren mit der Welt, so da\u00df man ihn darstellen kann, indem man statt der Men\u00adschengestalt die Gestalt des Kos\u00admos set\u00adzt. Das sehen Sie auf dem <em>vierten<\/em> Siegel mit dem Felsen, dem Meer und den S\u00e4ulen. Das was heute als Wolken die Welt durchzieht, wird seine Materie dazu hergeben, um den Leib des Men\u00adschen zu gestal\u00adten. Die Kr\u00e4fte, die heute bei den Geis\u00adtern der Sonne sind, wer\u00adden in der Zukun\u00adft dem Men\u00adschen das\u00adjenige liefern, was in ein\u00ader unendlich viel h\u00f6heren Art seine geisti\u00adgen Kr\u00e4fte aus\u00adbilden wird. Diese Son\u00adnenkraft ist es, zu welch\u00ader der Men\u00adsch hin\u00adstrebt. Im Gegen\u00adsatz zu der Pflanze, die ihren Kopf, die Wurzel, zum Mit\u00adtelpunkt der Erde hin\u00adsenkt, wen\u00addet er seinen Kopf der Sonne zu; und er wird ihn vere\u00adini\u00adgen mit der Sonne und h\u00f6here Kr\u00e4fte emp\u00adfan\u00adgen. Das haben Sie dargestellt in dem Son\u00adnen\u00adgesicht, das auf dem Wolken\u00adleibe, auf dem Felsen, den S\u00e4ulen ruht. Selb\u00adstsch\u00f6pferisch wird dann der Men\u00adsch gewor\u00adden sein; und als das Sym\u00adbol der vol\u00adlkomme\u00adnen Sch\u00f6p\u00adfung umgibt den Men\u00adschen der far\u00adbige Regen\u00adbo\u00adgen. Auch in der Apoka\u00adlypse des Johannes k\u00f6n\u00adnen Sie ein \u00e4hn\u00adlich\u00ades Siegel find\u00aden. In der Mitte der Wolken befind\u00adet sich ein Buch. Die Apoka\u00adlypse sagt, da\u00df der Eingewei\u00adhte dies Buch ver\u00adschlin\u00adgen mu\u00df. Damit ist auf die Zeit hingewiesen, wo der Men\u00adsch nicht nur \u00e4u\u00dfer\u00adlich die Weisheit empf\u00e4ngt, son\u00addern wo er sich mit ihr wie heute mit der Nahrung durch\u00addrin\u00adgen wird, wo er selb\u00adst eine Verk\u00f6r\u00adpe\u00adrung der Weisheit sein wird.\u201d (<a href=\"https:\/\/anthrowiki.at\/Apokalyptische_Siegel#Literatur\" target=\"_blank\" rel=\"noopener\">Lit.<\/a>: <a href=\"https:\/\/odysseetheater.org\/GA\/Buecher\/GA_284.pdf#page=76&amp;view=Fit\" target=\"_blank\" rel=\"noopener\">GA 284, S. 76<\/a>)<\/p>\n<h4><strong>Was verk\u00fcndet mir das Mantra 30&nbsp;d?<\/strong><\/h4>\n<p>Das Mantra 30 d l\u00e4sst mich eine wun\u00adder\u00adbare Stim\u00admung erleben! Der Ich-Sprech\u00ader ist in ein\u00ader Zauber\u00adwelt angekom\u00admen! Reife Fr\u00fcchte sprie\u00dfen, sie kom\u00admen sozusagen schon reif zur Erschei\u00adn\u00adung und ben\u00f6ti\u00adgen \u2011anders als son\u00adst \u2014 keine lange Entwick\u00adlungszeit. Die See\u00adlen\u00adsonne erf\u00fcllt und durchtr\u00e4nkt alles mit&nbsp;Licht.<\/p>\n<p>Diese Stim\u00admung erin\u00adnert mich an das M\u00e4rchen von <a href=\"https:\/\/www.grimmstories.com\/de\/grimm_maerchen\/frau_holle\" target=\"_blank\" rel=\"noopener\">Frau Holle<\/a> der Gebr\u00fcder Grimm (W. u. J. Grimm, KHM 24). Ich werde es aus\u00adf\u00fchrlich\u00ader zitieren, weil es bis in den Wort\u00adlaut hinein mit dem Mantra \u00fcbereinstimmt:<\/p>\n<p>Nach\u00addem das M\u00e4d\u00adchen voller Verzwei\u00adflung in den Brun\u00adnen gesprun\u00adgen ist, um die hineinge\u00adfal\u00adl\u00adene Spule zu holen, hei\u00dft es weit\u00ader: \u201cEs ver\u00adlor die Besin\u00adnung, und als es erwachte und wieder zu sich sel\u00adber kam, war es auf ein\u00ader sch\u00f6\u00adnen Wiese, wo die Sonne schien und vieltausend Blu\u00admen standen. Auf dieser Wiese ging es fort und kam zu einem Back\u00adofen, der war voller Brot; das Brot aber rief: &lt;Ach, zieh mich raus, zieh mich raus, son\u00adst ver\u00adbrenn ich: ich bin schon l\u00e4ngst aus\u00adge\u00adback\u00aden.&gt; Da trat es herzu und holte mit dem Brotsch\u00adieber alles nacheinan\u00adder her\u00adaus. Danach ging es weit\u00ader und kam zu einem Baum, der hing voll \u00c4pfel, und rief ihm zu: &lt;Ach, sch\u00fct\u00adtel mich, sch\u00fct\u00adtel mich, wir \u00c4pfel sind alle miteinan\u00adder reif.&gt; Da sch\u00fct\u00adtelte es den Baum, da\u00df die \u00c4pfel fie\u00adlen, als reg\u00adneten sie, und sch\u00fct\u00adtelte, bis kein\u00ader mehr oben war; und als es alle in einen Haufen zusam\u00admen\u00adgelegt hat\u00adte, ging es wieder weit\u00ader. Endlich kam es zu einem kleinen Haus, daraus guck\u00adte eine alte Frau, weil sie aber so gro\u00dfe Z\u00e4hne hat\u00adte, ward ihm angst, und es wollte fort\u00adlaufen. Die alte Frau aber rief ihm nach: &lt;Was f\u00fcrcht\u00adest du dich, liebes Kind? Bleib bei mir, wenn du alle Arbeit im Hause ordentlich tun willst, so soll dir\u2019s gut gehn. Du mu\u00dft nur acht\u00adgeben, da\u00df du mein Bett gut machst und es flei\u00dfig auf\u00adsch\u00fct\u00adtelst, da\u00df die Fed\u00adern fliegen, dann schneit es in der Welt; ich bin die Frau Holle.&gt; Weil die Alte ihm so gut zus\u00adprach, so fa\u00dfte sich das M\u00e4d\u00adchen ein Herz, willigte ein und begab sich in ihren Dienst.\u201d (W. u. J. Grimm, KHM&nbsp;24)<\/p>\n<p>In Frau Holle begeg\u00adnet uns die in allen Kul\u00adturen und zu allen Zeit\u00aden unter vie\u00adlen Namen verehrte Erd- und Unter\u00adwelts\u00adg\u00f6t\u00adtin, die die Ver\u00adstor\u00adbe\u00adnen zu sich nimmt und die unge\u00adbore\u00adnen See\u00adlen h\u00fctet. Immer ist sie weib\u00adlich. Als Hel ist sie in der nordis\u00adchen Mytholo\u00adgie bekan\u00adnt und herrscht in der Unter\u00adwelt, wovon unser Wort H\u00f6lle kommt. Doch hier im Mantra und im M\u00e4rchen wird uns eine ganz andere, paradiesis\u00adche Land\u00adschaft geschildert. Sie \u00e4hnelt Bericht\u00aden von Men\u00adschen mit Nah\u00adtoder\u00adfahrun\u00adgen. Mit dem vierten Mantra nach der Hal\u00adb\u00adjahress\u00adchwelle sind wir auf dem Weg in die (eigene) Tiefe in ein\u00ader neuen Sph\u00e4re angekom\u00admen. Es ist die Welt der Seele und der Leben\u00adskr\u00e4fte, die als erste hin\u00adter dem nur materiellen, dem Sin\u00adnen\u00adschleier sicht\u00adbar&nbsp;wird.<\/p>\n<p>Im M\u00e4rchen ist es die erste Auf\u00adgabe des M\u00e4d\u00adchens, die fer\u00adtig geback\u00ade\u00adnen Brote aus dem Ofen zu holen und danach die reifen \u00c4pfel vom Baum zu sch\u00fct\u00adteln und aufzuschicht\u00aden. Im Mantra begeg\u00adnen uns bei\u00adde Aspek\u00adte eben\u00adso, jedoch in ent\u00adge\u00adgenge\u00adset\u00adzter Rei\u00adhen\u00adfolge. Zun\u00e4chst zum M\u00e4rchen: Das M\u00e4d\u00adchen ern\u00adtet die Ergeb\u00adnisse ihres Erden\u00adlebens: Brot und \u00c4pfel. Das Brot ist Bild des Leibes und der durch den Leib ver\u00admit\u00adtel\u00adten Wahrnehmungswelt. Es ist das durch jeden Sin\u00adneskanal hin\u00adaus in die Welt tas\u00adtend f\u00fch\u00adlende, aufnehmende weib\u00adliche Prinzip des Seins. Der Apfel ist Bild der befruch\u00adt\u00aden\u00adden, erneuern\u00adden Erken\u00adnt\u00adnis, des sch\u00f6pferisch denk\u00adenden m\u00e4nnlichen Prinzips. (In der Paradies\u00adgeschichte des Alten Tes\u00adta\u00adments ist der Apfel Bild der Erken\u00adnt\u00adnis und Iduna h\u00fctet in der ger\u00adman\u00adis\u00adchen Mytholo\u00adgie die \u00c4pfel der ewigen Jugend.) Das Brot, der Leib f\u00fcr das Leben in der Geist\u00adwelt, ist fer\u00adtig geback\u00aden, ist aus\u00adge\u00adbildet. Die \u00c4pfel, die Erken\u00adnt\u00adn\u00adis\u00adfr\u00fcchte des ver\u00adgan\u00adgenen Erden\u00adlebens, sind reif zur&nbsp;Ernte.<\/p>\n<p>Nun zum Mantra: Der geschilderte Prozess vol\u00adlzieht sich im See\u00adlen\u00adson\u00adnen\u00adlicht, entsprechend dem M\u00e4rchen, indem extra erw\u00e4h\u00adnt wird, dass die Sonne scheint. Des Denkens reife Fr\u00fcchte lassen sich eigentlich nur als \u00c4pfel vorstellen. Es sind unsere Lern\u00ader\u00adfahrun\u00adgen, die Fr\u00fcchte unser\u00ader Erken\u00adnt\u00adnis, die wir w\u00e4hrend des Erden\u00adlebens erwirk\u00adten, die reifen, sich entwick\u00adeln, die wir aber nicht ern\u00adten k\u00f6n\u00adnen. Die Voraus\u00adset\u00adzun\u00adgen, die neuen Erken\u00adnt\u00adnisse im Leben frucht\u00adbar zu machen, sind oft nicht oder nur zum Teil gegeben. Erst eine fol\u00adgende Inkar\u00adna\u00adtion wird diese M\u00f6glichkeit\u00aden schaf\u00adfen. Beson\u00adders deut\u00adlich wird dies durch Fr\u00fcchte, die durch eine zum Tod f\u00fchrende Krankheit reifen, oder in ein\u00ader Inkar\u00adna\u00adtion mit behin\u00addertem K\u00f6rper.<\/p>\n<p>Nach diesen bild\u00adhaft imag\u00adi\u00adna\u00adtiv\u00aden Zeilen \u00e4ndert sich der Sprach\u00adduk\u00adtus des Mantras. Es fol\u00adgt eine knappe Sachaus\u00adsage, eine nicht anzweifel\u00adbare Infor\u00adma\u00adtion: Alles F\u00fchlen, ver\u00adwan\u00addelt sich in Sicher\u00adheit, in die Sicher\u00adheit des Selb\u00adst\u00adbe\u00adwusst\u00adseins \u2014 des sicheren Bewusst\u00adseins vom eige\u00adnen Selb\u00adst. Wie geht das denn? Gew\u00f6hn\u00adlich wird das F\u00fchlen als das Gegen\u00adteil von Sicher\u00adheit und Selb\u00adst\u00adbe\u00adwusst\u00adsein erlebt. \u201cF\u00fchlen\u201d zeigt sich als ewig wan\u00addel\u00adbar, flie\u00dfend wie Wass\u00ader und wird deshalb auch als unzu\u00adver\u00adl\u00e4s\u00adsig, unvorherse\u00adhbar und unsich\u00ader erlebt. Schon die Frage nach dem gegen\u00adw\u00e4r\u00adti\u00adgen Gef\u00fchl bewirkt, dass es sich ver\u00e4n\u00addert, zer\u00adrin\u00adnt. Dieses F\u00fchlen ist nun zu ein\u00ader Sicher\u00adheit gewor\u00adden, zu etwas fes\u00adtem, auf das ich mich ver\u00adlassen kann. Das F\u00fchlen ist nun zur Sicher\u00adheit meines Bewusst\u00adseins von mir Selb\u00adst geworden.<\/p>\n<p>Im irdis\u00adchen Leib ver\u00admit\u00adtelt uns der Tastsinn die unun\u00adter\u00adbroch\u00adene Sicher\u00adheit der eige\u00adnen Exis\u00adtenz. Auch alle anderen Sin\u00adneser\u00adfahrun\u00adgen ver\u00admit\u00adteln uns let\u00adztlich die Erfahrung, der Welt gegen\u00fcberzuste\u00adhen als ein eigenes Wesen. Diese M\u00f6glichkeit ent\u00adf\u00e4llt nach dem Tod bzw. im Land der Seele, in dem wir uns mit dem Mantra befind\u00aden. Ent\u00adf\u00e4llt die Physis, so bleibt das F\u00fchlen ohne Wahrnehmungsm\u00f6glichkeit und muss sich wan\u00addeln, soll das indi\u00advidu\u00adelle Selb\u00adst\u00adbe\u00adwusst\u00adsein erhal\u00adten bleiben. Diese Trans\u00adfor\u00adma\u00adtion hat stattge\u00adfun\u00adden. Im M\u00e4rchen von Frau Holle erkenne ich im Brot, dass in der Hitze der Emo\u00adtio\u00adnen geback\u00aden wurde und nun fer\u00adtig ist, diese Selb\u00adst\u00adbe\u00adwusst\u00adseins Sicher\u00adheit wieder. In der Umgangssprache ist das Bild des fer\u00adti\u00adgen Brotes f\u00fcr ein gelun\u00adge\u00adnes Pro\u00adjekt erhal\u00adten geblieben. Wenn Zweifel daran beste\u00adhen, fra\u00adgen wir: \u201cBekommst du es geback\u00aden?\u201d und fra\u00adgen damit nach dem Selb\u00adst\u00adbe\u00adwusst\u00adsein der Per\u00adson in dieser Situation.<\/p>\n<p>Entspringt die Aus\u00adsage des zu Selb\u00adst\u00adbe\u00adwusst\u00adseins Sicher\u00adheit ver\u00adwan\u00addel\u00adten F\u00fch\u00adlens dem eige\u00adnen Erleben, spricht daraus eine hohe Kom\u00adpe\u00adtenz der Selb\u00adst\u00adf\u00fchrung. Nur wer sich dem Leben stellt und gle\u00adichzeit\u00adig die in Bewe\u00adgung kom\u00admenden Gef\u00fch\u00adle im Gle\u00adichgewicht h\u00e4lt, kann von sich sagen, dass sein F\u00fchlen zu Selb\u00adst\u00adbe\u00adwusst\u00adseins Sicher\u00adheit gewor\u00adden ist. Es ist jemand, der mit bei\u00adden Beinen auf dem Boden ste\u00adht und gel\u00adernt hat, sich zu meis\u00adtern. Ein Men\u00adsch wie dieser hat die Anerken\u00adnung ander\u00ader Men\u00adschen nicht mehr n\u00f6tig, um selb\u00adst\u00adbe\u00adwusst zu&nbsp;sein.<\/p>\n<p>Der n\u00e4chst Schritt im Mantra ist das Empfind\u00aden von Freude \u00fcber das im Herb\u00adst stat\u00adtfind\u00adende Geis\u00adterwachen. Was ist damit gemeint? Der Herb\u00adst ist die Zeit des Ster\u00adbens auf der Erde. Es ist die Zeit der Ein\u00adwei\u00adhung in die Todesmys\u00adte\u00adrien. Das Geis\u00adterwachen kann ich als Ein\u00adwei\u00adhungser\u00adleb\u00adnis ver\u00adste\u00adhen. Freude\u00advoll kann ich empfind\u00aden wie nach und nach, je mehr von mir die irdis\u00adchen Bindun\u00adgen wie welkes Laub abfall\u00aden, ich als Geist erwache. Freude\u00advoll, voller Freude, erf\u00fcllt von Freude, von Leichte statt irdis\u00adch\u00ader Schwere ist dieser neue Zus\u00adtand. Das Mantra spricht von Empfind\u00aden, nicht vom F\u00fchlen. Damit wird gesagt, dass es sich um ein Erleben der Empfind\u00adungsseele han\u00addelt. Sie bildet mit dem Empfind\u00adungsleib sozusagen den \u00dcber\u00adgang der k\u00f6r\u00adper\u00adlichen Sin\u00adneser\u00adfahrung zum seel\u00adis\u00adchen Erleben der\u00adsel\u00adben. Hier ist die Gren\u00adze, wo sich veg\u00ade\u00adta\u00adtives K\u00f6r\u00adp\u00ader-Leben wan\u00addelt zum Licht des Bewusst\u00adseins, zum Geist, der nun seel\u00adisch erlebt. Erlebe ich den Herb\u00adst mit den gel\u00adben, fal\u00adl\u00aden\u00adden Bl\u00e4t\u00adtern als Abw\u00e4rts\u00adbe\u00adwe\u00adgung, so steigt in der Seele eine Freude auf, die ich als Aufw\u00e4rts\u00adbe\u00adwe\u00adgung f\u00fch\u00adle. Dieser Gegen\u00adbe\u00adwe\u00adgung entspricht die bild\u00adhafte Redewen\u00addung: \u201eStirbt auf der Erde ein Men\u00adsch, wird im Him\u00admel ein Engel geboren\u201d. Das ist des Herb\u00adstes Geisterwachen.<\/p>\n<p>Hier ste\u00adht im Mantra ein Dop\u00adpelpunkt. Der Geist, der im Herb\u00adst erwacht, wird nun genauer geschildert. Dieser Geist schaut in die Zukun\u00adft und schildert f\u00fcr das Au\u00dfen- und Innen\u00ader\u00adleben eine kom\u00adplett ent\u00adge\u00adgenge\u00adset\u00adzte Sit\u00adu\u00ada\u00adtion. Der nach dem Herb\u00adst fol\u00adgende Win\u00adter wird in der Seele den Som\u00admer weck\u00aden. Der Gegen\u00adsatz k\u00f6n\u00adnte nicht gr\u00f6\u00dfer sein. Wenn drau\u00dfen alles in Frost und Eis erstar\u00adrt, begin\u00adnt in der Seele der Som\u00admer, das \u00fcppige Wach\u00adsen, Bl\u00fchen und Fruchten.<\/p>\n<p>Das M\u00e4rchen erz\u00e4hlt eben\u00adso vom Win\u00adter. Das M\u00e4d\u00adchen, dem es bei Frau Holle an nichts fehlen soll, muss die Bet\u00adten sch\u00fct\u00adteln, damit es auf der Erde schneit. Fr\u00fcher wurde das Alter nicht nach Jahren, son\u00addern nach Som\u00admern gez\u00e4hlt. Der Win\u00adter wird einen neuen Zyk\u00adlus der Seele weck\u00aden, einen neuen See\u00adlen\u00adsom\u00admer. Das M\u00e4d\u00adchen geht am Schluss zur\u00fcck auf die Erde, in eine neue Inkar\u00adna\u00adtion \u2014 beschenkt mit dem, was sie sich erar\u00adbeit\u00adet hat. Auch im Mantra l\u00e4sst sich die Schlus\u00adsaus\u00adsage als Ank\u00fcndi\u00adgung eines neuen Wach\u00ads\u00adtum\u00adszyk\u00adlus der Seele&nbsp;lesen.<\/p>\n<p>Rudolf Stein\u00ader verbindet mit dem Win\u00adter-Hal\u00adb\u00adjahr das Denken, mit dem Som\u00admer-Hal\u00adb\u00adjahr die Wahrnehmung (Vor\u00adwort zur Aus\u00adgabe 1912\/13). Das bedeutet, dass das Denken (der Win\u00adter) die M\u00f6glichkeit seel\u00adis\u00adch\u00ader Wahrnehmung (den See\u00adlen\u00adsom\u00admer) weck\u00aden wird. Win\u00adter und Som\u00admer wer\u00adden in diesem Mantra mit der Seele, dem See\u00adlen\u00adsom\u00admer in Verbindung gebracht. Anders der Herb\u00adst: hier ist vom Geist die Rede. Der Geist erwacht durch den Herb\u00adst-Prozess, sozusagen aus sich her\u00adaus. Die Seele muss dage\u00adgen geweckt wer\u00adden. Ist der Geist durch das Ster\u00adben des Lebens im Herb\u00adst aus der Verza\u00aduberung in die Materie erwacht, bet\u00e4tigt er sich im n\u00e4ch\u00adsten Schritt denk\u00adend. Dann ist es Win\u00adter. Durch das Denken wirkt der Geist in mir weck\u00adend, anre\u00adgend auf die Seele. Sie wird nun begin\u00adnen, vielgestaltige Bilder, Vorstel\u00adlun\u00adgen her\u00advorzubrin\u00adgen, die sie anschaut, in denen und mit denen sie lebt. Dann herrscht in mir der Seelensommer.<\/p>\n<p>Der Geist wird der Jahreszeit des Herb\u00adstes zuge\u00adh\u00f6rig geschildert. So wie der Herb\u00adst auf alle Men\u00adschen wirkt, ist der Geist eine uni\u00adver\u00adsale, makrokos\u00admis\u00adche Kraft. Der See\u00adlen\u00adsom\u00admer wird dage\u00adgen in mir geweckt. Hier geht es um einen indi\u00advidu\u00adellen Prozess im Mikrokos\u00admos mein\u00ader Seele. Ver\u00admit\u00adtelt wird die Wirkung durch den Win\u00adter, das Denken. Wie der Herb\u00adst ist der Win\u00adter, das Denken, eine \u00fcber\u00adge\u00adord\u00adnete Kraft. Gedanken, die ein\u00admal gefasst und ge\u00e4u\u00dfert \u2014 ver\u00f6f\u00adfentlicht \u2014 wur\u00adden, wirken der M\u00f6glichkeit nach in der ganzen Men\u00adschheit. Aber nur in ein\u00ader indi\u00advidu\u00adellen Seele k\u00f6n\u00adnen die Gedanken neues Er-Leben, einen neuen See\u00adlen\u00adsom\u00admer wecken.<\/p>\n\t\t\t<a href=\"https:\/\/www.stellamaris-seelenkalender.de\/?page_id=1442\" target=\"_self\" rel=\"noopener\">\n\t\t\t\t\t\tn\u00e4ch\u00adster Blog-Eintrag&nbsp;<\/a>\n\t\t\t<a href=\"https:\/\/www.stellamaris-seelenkalender.de\/?page_id=136\" target=\"_self\" rel=\"noopener\">\n\t\t\t\t\t\tzur\u00fcck zur \u00dcbersicht&nbsp;<\/a>\n\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>30 d Es sprie\u00dfen mir im See\u00adlen\u00adson\u00adnen\u00adlicht Des Denkens reife Fr\u00fcchte, In Selb\u00adst\u00adbe\u00adwusst\u00adseins Sicher\u00adheit Ver\u00adwan\u00addelt alles F\u00fchlen sich. Empfind\u00aden kann ich freude\u00advoll Des Herb\u00adstes Geis\u00adterwachen: Der Win\u00adter wird in&nbsp;mir Den See\u00adlen\u00adsom\u00admer weck\u00aden. &nbsp; Das vierte apoka\u00adlyp\u00adtis\u00adche Siegel Das vierte apoka\u00adlyp\u00adtis\u00adche Siegel im Jahreskreis (als Ei ori\u00aden\u00adtiert) Im Mantra hei\u00dft es, dass des Denkens reife Fr\u00fcchte\u2026<\/p>\n","protected":false},"author":1,"featured_media":0,"parent":0,"menu_order":0,"comment_status":"closed","ping_status":"closed","template":"","meta":{"wp_typography_post_enhancements_disabled":false,"footnotes":""},"class_list":["post-1425","page","type-page","status-publish","hentry"],"_links":{"self":[{"href":"https:\/\/www.stellamaris-seelenkalender.de\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/pages\/1425","targetHints":{"allow":["GET"]}}],"collection":[{"href":"https:\/\/www.stellamaris-seelenkalender.de\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/pages"}],"about":[{"href":"https:\/\/www.stellamaris-seelenkalender.de\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/types\/page"}],"author":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.stellamaris-seelenkalender.de\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/users\/1"}],"replies":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.stellamaris-seelenkalender.de\/index.php?rest_route=%2Fwp%2Fv2%2Fcomments&post=1425"}],"version-history":[{"count":0,"href":"https:\/\/www.stellamaris-seelenkalender.de\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/pages\/1425\/revisions"}],"wp:attachment":[{"href":"https:\/\/www.stellamaris-seelenkalender.de\/index.php?rest_route=%2Fwp%2Fv2%2Fmedia&parent=1425"}],"curies":[{"name":"wp","href":"https:\/\/api.w.org\/{rel}","templated":true}]}}