{"id":1411,"date":"2022-10-16T01:27:43","date_gmt":"2022-10-15T23:27:43","guid":{"rendered":"https:\/\/www.stellamaris-seelenkalender.de\/?page_id=1411"},"modified":"2023-10-22T22:03:58","modified_gmt":"2023-10-22T20:03:58","slug":"blog-beitrag-1-2-copy-3-copy-2-copy-copy-copy-copy-copy-copy-copy-copy","status":"publish","type":"page","link":"https:\/\/www.stellamaris-seelenkalender.de\/?page_id=1411","title":{"rendered":"Blog \u2014 Seelenkalender Mantra 29&nbsp;c"},"content":{"rendered":"\n\n\t<p><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" src=\"https:\/\/www.stellamaris-seelenkalender.de\/wp-content\/uploads\/2022\/10\/29-c-1-300x243.jpg\" alt width=\"430\" height=\"349\"><\/p>\n<h4><strong>29 c<br>\n<\/strong><\/h4>\n<p>Sich selb\u00adst des Denkens Leuchten<\/p>\n<p>Im Innern kraftvoll zu entfachen,<\/p>\n<p>Erlebtes sin\u00adnvoll deutend<\/p>\n<p>Aus Wel\u00adtengeistes Kr\u00e4ftequell,<\/p>\n<p>Ist mir nun Sommererbe,<\/p>\n<p>Ist Herb\u00adstes\u00adruhe und auch Winterhoffnung.<\/p>\n<h4><strong>Das dritte apokalyptische Siegel \u2014 das Buch mit den sieben Siegeln und die vier Reiter<\/strong><\/h4>\n<p><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" src=\"https:\/\/www.stellamaris-seelenkalender.de\/wp-content\/uploads\/2023\/10\/3.-Apokalyptische-Siegel-293x300.png\" alt width=\"414\" height=\"424\"><\/p>\n<p><em>Das dritte apoka\u00adlyp\u00adtis\u00adche Siegel im Jahreskreis (in Ei-Orientierung)<\/em><\/p>\n<p>Das Mantra 29 c ist das Dritte im Win\u00adter-Hal\u00adb\u00adjahr und ste\u00adht deshalb mit dem <a href=\"https:\/\/anthrowiki.at\/Das_3._Apokalyptische_Siegel\" target=\"_blank\" rel=\"noopener\">drit\u00adten apoka\u00adlyp\u00adtis\u00adchen Siegel<\/a> in Beziehung. Das Siegel\u00adbild zeigt im Zen\u00adtrum das Buch der Apoka\u00adlypse mit den sieben Siegeln. Hierin ist die Weisheit der Welt, das har\u00admonis\u00adche Zusam\u00admen\u00adspiel aller Kr\u00e4fte beschlossen. Rudolf Stein\u00ader sagt dazu: \u201eDas dritte Siegel stellt die Geheimnisse der soge\u00adnan\u00adnten Sph\u00e4ren\u00adhar\u00admonie dar. \u2026 Die posaunen\u00adblasenden Engel des Bildes stellen die geisti\u00adgen Urwe\u00adsen der Wel\u00adter\u00adschei\u00adn\u00adun\u00adgen dar; das Buch mit den sieben Siegeln deutet daraufhin, da\u00df sich in den Erleb\u00adnis\u00adsen, die in diesem Bilde ver\u00adan\u00adschaulicht sind, die R\u00e4t\u00adsel des Daseins \u00abentsiegeln\u00bb. Die \u00abvier apoka\u00adlyp\u00adtis\u00adchen Reit\u00ader\u00bb stellen die men\u00adschlichen Entwick\u00adelungsstufen durch lange Erden\u00adzyklen hin\u00addurch dar.\u201d (<a href=\"https:\/\/anthrowiki.at\/Das_3._Apokalyptische_Siegel#Literatur\" target=\"_blank\" rel=\"noopener\">Lit.<\/a>:<a href=\"https:\/\/odysseetheater.org\/GA\/Buecher\/GA_034.pdf#page=598&amp;view=Fit\" target=\"_blank\" rel=\"noopener\"> GA 34, S. 598<\/a>) Das Pferd ist das Bild des Denkens, das der Men\u00adsch zu reit\u00aden und zu z\u00fcgeln ler\u00adnen&nbsp;muss.<\/p>\n<p>An ander\u00ader Stelle sagt er: \u201eDie posaunen\u00adblasenden Engel stellen die geisti\u00adgen Urwe\u00adsen der Wel\u00adter\u00adschei\u00adn\u00adun\u00adgen dar; die Posaunen\u00adt\u00f6ne selb\u00adst die Kr\u00e4fte, die von diesen Urwe\u00adsen aus in die Welt str\u00f6\u00admen und durch welche die Wesen und Dinge aufge\u00adbaut und in ihrem Wer\u00adden und Wirken erhal\u00adten wer\u00adden. Die \u00abapoka\u00adlyp\u00adtis\u00adchen Reit\u00ader\u00bb stellen die Haupten\u00adtwick\u00adlungspunk\u00adte dar, durch welche eine Men\u00adschenin\u00addi\u00advid\u00adu\u00adal\u00adit\u00e4t im Laufe viel\u00ader Verk\u00f6r\u00adpe\u00adrun\u00adgen durchge\u00adht und die sich auf dem Astralplan in den Reit\u00adern auf den Pfer\u00adden darstellen: ein wei\u00dfgl\u00e4nzen\u00addes Pferd, eine sehr fr\u00fche Stufe der See\u00adle\u00adnen\u00adtwick\u00adlung aus\u00addr\u00fcck\u00adend; ein feuer\u00adfar\u00adbenes Pferd, auf die kriegerische Entwick\u00adlungsstufe der Seele deu\u00adtend; ein schwarzes Pferd, entsprechend jen\u00ader See\u00adlen\u00adstufe, wo nur das \u00e4u\u00dfere physis\u00adche Wahrnehmen der Seele entwick\u00adelt ist; und ein gr\u00fcn\u00adschim\u00admern\u00addes Pferd, das Bild der reifen Seele, welche die Herrschaft \u00fcber den Leib hat (daher die gr\u00fcne Farbe, welche sich als Aus\u00addruck der von innen nach au\u00dfen wirk\u00adenden Leben\u00adskraft ergibt).\u201d (<a href=\"https:\/\/anthrowiki.at\/Das_3._Apokalyptische_Siegel#Literatur\" target=\"_blank\" rel=\"noopener\">Lit.<\/a>:<a href=\"https:\/\/odysseetheater.org\/GA\/Buecher\/GA_284.pdf#page=93&amp;view=Fit\" target=\"_blank\" rel=\"noopener\"> GA 284, S. 93<\/a>)<\/p>\n<p>Die Reit\u00ader des Siegels reit\u00aden auf drei Sterne zu \u2014 auf drei Zukun\u00adft\u00adsziele, die bere\u00adits ver\u00adan\u00adlagt sind. Zwar habe ich f\u00fcr dieses Siegel keine Aus\u00adsage Rudolf Stein\u00aders zu den Ster\u00adnen des Bildes gefun\u00adden, an anderen Stellen find\u00aden sich jedoch aus\u00adf\u00fchrliche Beschrei\u00adbun\u00adgen Rudolf Stein\u00aders zur Bedeu\u00adtung dieser Ster\u00adnen\u00adze\u00adichen. Der F\u00fcn\u00adf\u00adstern, das <a href=\"https:\/\/anthrowiki.at\/Pentagramm\" target=\"_blank\" rel=\"noopener\">Pen\u00adta\u00adgramm<\/a> zeigt Str\u00f6\u00admungen des \u00c4ther\u00adleibes und dem Sechsstern, dem <a href=\"https:\/\/anthrowiki.at\/Hexagramm#\/\" target=\"_blank\" rel=\"noopener\">Hexa\u00adgramm<\/a> entsprechen Str\u00f6\u00admungen des Astralleibes. Den Sieben\u00adstern, das <a href=\"https:\/\/anthrowiki.at\/Heptagramm\" target=\"_blank\" rel=\"noopener\">Hep\u00adta\u00adgramm,<\/a> so wie er hier geze\u00adich\u00adnet ist, nen\u00adnt Rudolf Stein\u00ader das mys\u00adtis\u00adche Lamm. Dieses Zeichen kann deshalb als Kraft\u00adstr\u00f6\u00admungen des Ichs aufge\u00adfasst werden.<\/p>\n<h4><strong>Wozu ruft mich das Mantra 29 c&nbsp;auf?<\/strong><\/h4>\n<p>Das Mantra 29 c begin\u00adnt mit der kraftvollen Auf\u00adforderung: \u201cSich selb\u00adst \u2026 im Innern \u2026\u201d Es begin\u00adnt also mit ein\u00ader Eigen\u00ader\u00adm\u00e4ch\u00adti\u00adgung im Innern. Erst gegen Ende des Mantras wird deut\u00adlich, dass es einen Ich-Sprech\u00ader gibt, der sich sel\u00adber aufruft, des Denkens Leucht\u00aden zu ent\u00adfachen, aktiv zu denken. Damit bin ich als Leser es selb\u00adst, der diese Auf\u00adforderung ausspricht. Ich fordere mich auf, meinen Geist wil\u00adlentlich denk\u00adend zu bet\u00e4ti\u00adgen. Und noch ein Zweites bewirkt dieser Anfang: Indem das Mantra in der neu\u00adtralen 3. Per\u00adson begin\u00adnt, stelle ich mich als Ich-Sprech\u00ader mir selb\u00adst gegen\u00fcber und betra\u00adchte mich von ein\u00ader h\u00f6heren Warte&nbsp;aus.<\/p>\n<p>Sich selb\u00adst gegen\u00fcber zu ste\u00adhen, geh\u00f6rt unmit\u00adtel\u00adbar zur Erfahrung von klarem <a href=\"https:\/\/anthrowiki.at\/Denken\" target=\"_blank\" rel=\"noopener\">Denken<\/a>. Johann Got\u00adtlieb Fichte (1762\u20131814) schreibt: \u201eDie Intel\u00adli\u00adgenz, als solche, <i>sieht sich selb\u00adst zu<\/i>; und dieses sich selb\u00adst Sehen ist mit allem, was ihr zukommt, unmit\u00adtel\u00adbar vere\u00adinigt, und in dieser <i>unmit\u00adtel\u00adbaren<\/i> Vere\u00adini\u00adgung des Seyns und des Sehens beste\u00adht die Natur der Intel\u00adli\u00adgenz. Was in ihr ist, und was sie \u00fcber\u00adhaupt ist, ist sie <i>f\u00fcr sich selb\u00adst<\/i>; und nur, inwiefern sie es f\u00fcr sich selb\u00adst ist, ist sie es, als Intel\u00adli\u00adgenz.\u201d (<a href=\"https:\/\/anthrowiki.at\/Denken#Literatur\" target=\"_blank\" rel=\"noopener\">Lit.<\/a>: Johann Got\u00adtlieb Ficht\u00ades S\u00e4mtliche Werke, 1845, <a href=\"https:\/\/archive.org\/details\/johanngottliebf27fichgoog\/page\/n475\" target=\"_blank\" rel=\"noreferrer noopener\">S. 435<\/a>)<\/p>\n<p>\u201cDes Denkens Leucht\u00aden\u201d kann auf zweifache Art ver\u00adstanden wer\u00adden. Zum einen kann es das Leucht\u00aden des Denkens bedeuten. Dann ist \u201cLeucht\u00aden\u201d ein sub\u00adstan\u00adtiviertes Verb und sagt aus, dass das Denken leuchtet, dass vom Denken Licht aus\u00adge\u00adht. Zum anderen kann \u201cLeucht\u00aden\u201d die Mehrzahl von Leuchte sein. Dann erscheinen in der Vorstel\u00adlung min\u00addestens zwei Leucht\u00aden, die zum Denken geh\u00f6ren. Bei\u00adde Vari\u00adanten sind plausibel.<\/p>\n<p>Wenn \u201cdes Denkens Leucht\u00aden\u201d auf die zweite Art ver\u00adstanden wird, sind es min\u00addestens zwei. Nach meinem Daf\u00fcrhal\u00adten sind damit die bei\u00adden Gehirn\u00adh\u00e4lften gemeint, durch die wir \u00fcber zwei unter\u00adschiedliche Denkweisen ver\u00adf\u00fc\u00adgen. Durch die linke Gehirn\u00adh\u00e4lfte k\u00f6n\u00adnen wir an Tat\u00adsachen ori\u00aden\u00adtiert, lin\u00adear, abstrakt, logisch und struk\u00adturi\u00adert die Real\u00adit\u00e4t erfassen. Durch die rechte Gehirn\u00adh\u00e4lfte k\u00f6n\u00adnen wir bild\u00adhaft, ganzheitlich, assozia\u00adtiv, phan\u00adtasievoll und kreativ neu-sch\u00f6pferisch geistig t\u00e4tig sein. Demzu\u00adfolge fordert mich der erste Halb\u00adsatz des Mantras dazu auf, bei\u00adde Arten geistiger Aktiv\u00adit\u00e4t kraftvoll, also aktiv und wil\u00adlen\u00adshaft, zu gebrauchen.<\/p>\n<p>Und warum wird das Bild der Leuchte, der Fack\u00adel gew\u00e4hlt, die ent\u00adfacht, entz\u00fcn\u00addet wer\u00adden muss? Rudolf Stein\u00ader betont, dass es ein Denken gibt, das an das Gehirn gebun\u00adden ist, und ein anderes. Im Bild der bren\u00adnen\u00adden, licht\u00adspenden\u00adden Leuchte sehe ich das freie Denken im Sinne Rudolf Stein\u00aders. In der noch nicht entz\u00fcn\u00adde\u00adten Leuchte hinge\u00adgen das ans Gehirn gebun\u00addene Denken im Sinne des fol\u00adgen\u00adden Zitates: \u201eMit diesem Denken hat es n\u00e4m\u00adlich fol\u00adgende Bewandt\u00adnis. Dieses Denken, das also jede Seele heute in sich als eine Kraft haben kann, hat gewis\u00adser\u00adma\u00dfen zwei Gesichter, ist ein Januskopf. Dieses Denken ist entwed\u00ader vom Gehirn abh\u00e4ngig, bringt nur das\u00adjenige als Gedanken zum Bewu\u00dft\u00adsein, was sich im Gehirn, im Ner\u00adven\u00adsys\u00adtem spiegelt. Dann ist dieses Denken mehr pas\u00adsiv, ist ein solch\u00ades Denken, das sich anlehnen will an das Instru\u00adment des Gehirns. Oder aber dieses Denken kann sich schon ein\u00adfach \u2014 ohne irgendwelche Med\u00adi\u00adta\u00adtion \u2014 durch inneres Aufraf\u00adfen, dadurch da\u00df es sein\u00ader selb\u00adst in sein\u00ader wahren Wesen\u00adheit sich bewu\u00dft wird, da\u00df es sich los\u00adrei\u00dfen will von der Anlehnung an das Gehirn, freimachen: dann ist es ein mehr aktives Denken.<\/p>\n<p>Bei\u00addes sind Seit\u00aden des gesun\u00adden men\u00adschlichen Denkens, wie es heute jede Seele haben kann. Denken ist in jed\u00ader Seele, aber es kann in zweifach\u00ader Weise benutzt wer\u00adden. Zun\u00e4chst so: der Men\u00adsch kann sich in sich sel\u00adber erkraften, kann in sich sel\u00adber Gedanken pr\u00e4\u00adgen. Dann ist dieses Denken in sein\u00ader Aktiv\u00adit\u00e4t so, da\u00df es voll ent\u00adge\u00adgenkommt allem, selb\u00adst den schein\u00adbar gewagtesten Behaup\u00adtun\u00adgen der Geis\u00adtes\u00adforschung. Wenn aber dieses Denken sich nicht erkraften will, nicht in sein\u00ader Aktiv\u00adit\u00e4t sich erfassen will, dann mu\u00df es sich anlehnen an das Instru\u00adment des Denkens, das Gehirn, dann bringt es \u00fcber\u00adhaupt nur Gedanken her\u00advor, die mit dem Instru\u00adment des Gehirns erfa\u00dft wer\u00adden, dann denkt der Men\u00adsch nicht aktiv, dann denkt er passiv.<\/p>\n<p>Wichtiger fast als jede andere \u2014 allerd\u00adings nicht f\u00fcr die unmit\u00adtel\u00adbare Gegen\u00adwart, son\u00addern f\u00fcr die Zukun\u00adft \u2014 ist die Ein\u00adteilung in aktive Denker und pas\u00adsive Denker. Diejeni\u00adgen, die etwas von selb\u00adst\u00e4ndi\u00adgem, inner\u00adlich freiem Denken in sich erkraften, die aktiv denken k\u00f6n\u00adnen, wer\u00adden schon durch den Trieb dieses Denkens herzuge\u00addr\u00e4ngt zu der geis\u00adteswis\u00adsenschaftlichen Forschung. Diejeni\u00adgen, die nicht t\u00e4tig denken wollen, son\u00addern nur in Abh\u00e4ngigkeit vom Gehirn, wer\u00adden sagen, die anthro\u00adposophis\u00adche Forschung ist Phan\u00adtasterei, weil sie keinen Begriff haben von dem, was in einem freien Denken erfa\u00dft wer\u00adden kann, weil sie hingegeben sein wollen an das Instru\u00adment des Gehirns. So da\u00df man sagen kann, da\u00df sie nicht in sich selb\u00adst denken wollen, nur in sich f\u00fcr sich sel\u00adber denken lassen.\u201d (<a href=\"https:\/\/anthrowiki.at\/Denken#Literatur\" target=\"_blank\" rel=\"noopener\">Lit.<\/a>:<a href=\"http:\/\/fvn-archiv.net\/PDF\/GA\/GA152.pdf#page=51&amp;view=Fit\" target=\"_blank\" rel=\"noreferrer noopener\"> GA 152, S. 51f<\/a>)<\/p>\n<p>Der Ich-Sprech\u00ader des Mantras fordert sich also auf, sich selb\u00adst diese Denk-Leucht\u00aden zu ent\u00adfachen \u2014 aktiv zu denken, beziehungsweise sein Denken leucht\u00aden zu lassen. Um denken zu k\u00f6n\u00adnen, muss der Auf\u00adbauprozess des Lebens in den Abbauprozess, der Bewusst\u00adsein erzeugt und der einem Ver\u00adbren\u00adnen entspricht, umge\u00adwan\u00addelt wer\u00adden. Das Bild der lichterzeu\u00adgen\u00adden Flamme entspricht der eige\u00adnen Wahrnehmung im Denkprozess. Wir sagen: \u201cmir ist ein Licht aufge\u00adgan\u00adgen\u201d, wenn ein neuer, erhel\u00adlen\u00adder Gedanke aufscheint.<\/p>\n<p>Nach\u00addem das in diesem Mantra im Zen\u00adtrum ste\u00adhende Denken charak\u00adter\u00adisiert wurde durch die (bei\u00adden) zu ent\u00adfachen\u00adden Denk-Leucht\u00aden (bzw. durch das zu ent\u00adfachende Denk-Leucht\u00aden), wird nun gesagt, wor\u00fcber gedacht wer\u00adden soll: Das Erlebte soll sin\u00adnvoll gedeutet wer\u00adden. Das <em>Erlebte<\/em> ist das, was von au\u00dfen an uns herange\u00adtra\u00adgen wird, die Wahrnehmungswelt und die auf uns wirk\u00adenden anderen Lebe\u00adwe\u00adsen. Sie bilden das, was wir im Leben erleben, was unser Schick\u00adsal bildet. Dieses durch ein Lebe\u00adwe\u00adsen Erfahrene, das <em>Erlebte,<\/em> sollen wir sin\u00adnvoll deuten.<\/p>\n<p>Geht das \u00fcber\u00adhaupt? Sind die Ereignisse des Lebens immer sin\u00adnvoll? Oder dirigiert nicht vor allem Zufall, was wir erleben? Das Mantra beant\u00adwortet die Frage, ob Erleb\u00adnisse einen Sinn haben, mit einem deut\u00adlichen Ja! Rudolf Stein\u00ader sagt: \u201cWer das richtige Gef\u00fchl erlan\u00adgen will gegen\u00fcber dem Denken, der mu\u00df sich sagen: Wenn ich mir Gedanken machen kann \u00fcber die Dinge, wenn ich durch Gedanken etwas ergr\u00fcn\u00adden kann \u00fcber die Dinge, so m\u00fcssen die Gedanken erst darin\u00adnen sein in den Din\u00adgen. Die Dinge m\u00fcssen nach den Gedanken aufge\u00adbaut sein, nur dann kann ich die Gedanken auch her\u00adaus\u00adholen aus den Din\u00adgen.\u201d (<a href=\"https:\/\/anthrowiki.at\/Denken#Literatur\" target=\"_blank\" rel=\"noopener\">Lit.<\/a>: <a href=\"http:\/\/fvn-archiv.net\/PDF\/GA\/GA108.pdf#page=259&amp;view=Fit\" target=\"_blank\" rel=\"noreferrer noopener\">GA 108, S. 259<\/a>) Auf mein Leben, mein Erlebtes bezo\u00adgen bedeutet dies, wenn in meinen Erleb\u00adnis\u00adsen ein Sinn erkennbar sein soll, muss dieser im Gang der Ereignisse bere\u00adits enthal\u00adten sein. Der Sinn ist keine Hinzuf\u00fc\u00adgung des Denkens.<\/p>\n<p>Das Erlebte soll aus dem Kr\u00e4fte\u00adquell des Wel\u00adtengeistes sin\u00adnvoll gedeutet wer\u00adden. Es han\u00addelt sich um Kr\u00e4fte, die dem Wel\u00adtengeist entquellen, und weil diesel\u00adben das Leben weisheitsvoll arrang\u00adieren, kann das Leben im Nach\u00adhinein sin\u00adnvoll, also weise, gedeutet wer\u00adden. Doch was ist der Wel\u00adtengeist und was ist sein Kr\u00e4fte\u00adquell? Schon ein\u00admal spielte der Wel\u00adtengeist im See\u00adlenkalen\u00adder eine Rolle. Im Mantra <a href=\"https:\/\/www.stellamaris-seelenkalender.de\/?page_id=1315\">24 X<\/a> strebte er fort. Dieses Mantra <a href=\"https:\/\/www.stellamaris-seelenkalender.de\/?page_id=180\">spiegelt<\/a> mit dem gegen\u00adw\u00e4r\u00adti\u00adgen Mantra 29 c. Dadurch kann ich annehmen, dass der Wel\u00adtengeist nun eine ent\u00adge\u00adgenge\u00adset\u00adzte Bewe\u00adgung vol\u00adlzieht: er naht sich, und zwar durch die ihm entquel\u00adlen\u00adden Kr\u00e4fte. Und was ist nun mit dem Kr\u00e4fte\u00adquell des Wel\u00adtengeistes wirk\u00adlich gemeint? Mit dem Wort Quell ist das Bild des str\u00f6\u00admenden Wassers ver\u00adbun\u00adden. Eine Vielzahl an Kr\u00e4ften entstr\u00f6mt \u2014 gle\u00adich mehreren Fl\u00fcssen \u2014 diesem Quell. Den Wel\u00adtengeist ver\u00adste\u00adhe ich als das Weisheit\u00adsprinzip in der Welt. Die aus dem Wel\u00adtengeist her\u00advorquel\u00adlen\u00adden Kr\u00e4fte erlebe ich als die Zeit. Sie ist kein monot\u00ado\u00adnes, gle\u00adich\u00adf\u00f6r\u00admiges Str\u00f6\u00admen, son\u00addern eine Vielzahl weisheitsvoll zusam\u00admen\u00adwirk\u00adender Kr\u00e4fte. Im Fr\u00fch\u00adling wirken sie ganz anders als im Herb\u00adst. Der See\u00adlenkalen\u00adder er\u00f6ffnet eine noch weit dif\u00adferen\u00adziert\u00adere Sicht auf die wirk\u00adenden Kr\u00e4fte im Jahres\u00adlauf. Dem Wel\u00adtengeist entstr\u00f6\u00admen 52 Wochen-Kr\u00e4fte, die mir die sin\u00adnvolle Deu\u00adtung meines Lebens erm\u00f6glichen, weil sie beim Zus\u00adtandekom\u00admen mein\u00ader Erleb\u00adnisse wirk\u00adsam beteiligt waren. Schlie\u00dflich spielt sich jedes Geschehen zu einem bes\u00adtimmten Zeit\u00adpunkt, mithin in ein\u00ader bes\u00adtimmten Woche&nbsp;ab.<\/p>\n<p>Die sin\u00adnvolle Deu\u00adtung mein\u00ader Erleb\u00adnisse erschlie\u00dft sich mir in drei Schrit\u00adten. Sie ist mir Som\u00admererbe, Herb\u00adstes\u00adruhe und auch Win\u00adter\u00adhoff\u00adnung. Sie vol\u00adlzieht sich qual\u00adi\u00adta\u00adtiv ver\u00adschieden, je nach\u00addem welch\u00ader Zeitraum in den Fokus ger\u00fcckt wird. F\u00fcr das Mantra 29 c liegt der Som\u00admer in der Ver\u00adgan\u00adgen\u00adheit. Der Som\u00admer ist das Gewe\u00adsene, das Erbe. Das Som\u00admererbe beschreibt das Erlebte als Ver\u00adgan\u00adge\u00adnes. Herb\u00adst ist Gegen\u00adwart und Herb\u00adstes\u00adruhe ist die seel\u00adis\u00adche Aus\u00adgeglichen\u00adheit des Gewahr\u00adseins der Gegen\u00adwart. Herb\u00adstes\u00adruhe beschreibt, wie das Erlebte als gegen\u00adw\u00e4r\u00adtig durch\u00adlebte Erin\u00adnerung erfahren wird. Zukun\u00adft\u00adsori\u00aden\u00adtierung zeigt sich in der Win\u00adter\u00adhoff\u00adnung, der Hoff\u00adnung auf einen Neube\u00adginn im Fr\u00fch\u00adling. Zur Win\u00adter\u00adhoff\u00adnung wird das Erlebte, wenn es inner\u00adlich ver\u00adar\u00adbeit\u00adet ist und dadurch zu einem Rei\u00adfungs- und Wach\u00ads\u00adtum\u00adsprozess der Seele beige\u00adtra\u00adgen&nbsp;hat.<\/p>\n<p>Die Bedeu\u00adtung von Som\u00admererbe, Herb\u00adstes\u00adruhe und Win\u00adter\u00adhoff\u00adnung geht jedoch \u00fcber die sit\u00adu\u00ada\u00adtive Aus\u00adsage hin\u00adaus. Das Som\u00admer-Hal\u00adb\u00adjahr ste\u00adht f\u00fcr den Wahrnehmungs\u00adbere\u00adich der Seele, wie Rudolf Stein\u00ader in der Ein\u00adleitung der ersten Aus\u00adgabe des See\u00adlenkalen\u00adders deut\u00adlich macht: \u201cEs kann vielmehr f\u00fchlen der Men\u00adsch sein an die Sinne und ihre Wahrnehmungen hingegebenes Wesen als entsprechend der licht- und w\u00e4rme-durch\u00adwobe\u00adnen Som\u00admer\u00adnatur.\u201d Seine Erleb\u00adnisse in Form von Wahrnehmungen hat der Denk-Men\u00adsch vom Som\u00admer geerbt. Sie bedeuten sein Som\u00admererbe. Herb\u00adstes\u00adruhe bringt ins Bild, wie diese Wahrnehmungen aus der Ver\u00adgan\u00adgen\u00adheit in inner\u00ader Ruhe, in med\u00adi\u00adta\u00adtiv\u00ader Versenkung ohne Vorurteile gedeutet wer\u00adden soll\u00adten. So wie sich ein Blatt oder eine reife Frucht vom Baum l\u00f6st, soll auch die Deu\u00adtung dem Ich-Sprech\u00ader ein\u00adfall\u00aden. Gelingt dies, wird das Erlebte zur Win\u00adter\u00adhoff\u00adnung, zur Hoff\u00adnung auf einen neuen Anfang, auf einen inneren Fr\u00fch\u00adling. Win\u00adter bedeutet jedoch noch mehr als nur die Tat\u00adsache, ein \u00dcber\u00adgang zum Fr\u00fch\u00adling zu sein. Die Tat\u00adsache wirk\u00adlich reifer Deu\u00adtung des eige\u00adnen Schick\u00adsals ver\u00e4n\u00addert das Selb\u00adst\u00adbild, sie gle\u00adicht ein\u00ader inneren Neuge\u00adburt. Die Win\u00adter\u00adhoff\u00adnung ist deshalb dann auch die Hoff\u00adnung auf die Geist\u00adge\u00adburt im Innern, das gegen\u00adw\u00e4r\u00adtige, lebendi\u00adge Erleb\u00adnis der Christ\u00adge\u00adburt im eige\u00adnen Herzen. <a href=\"https:\/\/www.aphorismen.de\/zitat\/153716\" target=\"_blank\" rel=\"noopener\">Angelus Sile\u00adsius<\/a> spricht es so aus: \u201cUnd <em>w\u00e4re Chris\u00adtus tausend\u00admal<\/em> in Beth\u00adle\u00adhem geboren, und nicht in dir: Du bliebest doch in alle Ewigkeit ver\u00adloren.\u201d Ein solch\u00ades Neuw\u00ader\u00adden erm\u00f6glicht, in der Zukun\u00adft auf neue Art zu handeln.<\/p>\n<p>Im Bud\u00addhis\u00admus gibt es einen zen\u00adtralen Dreis\u00adchritt, der mein\u00ader Mei\u00adn\u00adung nach den drei Bild-Worten Som\u00admererbe, Herb\u00adstes\u00adruhe und Win\u00adter\u00adhoff\u00adnung entspricht. Das sind: <a href=\"https:\/\/www.buddhaland.de\/forum\/thread\/10831-sichtweise-meditation-und-handlung\/\" target=\"_blank\" rel=\"noopener\">Sichtweise, Med\u00adi\u00adta\u00adtion und Hand\u00adlung<\/a>. Als Viertes tritt die Frucht, das Ergeb\u00adnis der Hand\u00adlung hinzu, ihre bef\u00fcrchtete (neg\u00ada\u00adtive) karmis\u00adche Folge.&nbsp; Diese Schritte sind die Grund\u00adlage des <a id=\"wcf27\" href=\"https:\/\/www.buddhaland.de\/lexicon\/entry\/155-vajrayana\/\" data-entry-id=\"155\" data-cache-id=\".lexiconEntryLink-wcf27\" target=\"_blank\" rel=\"noopener\">Vajrayana Bud\u00addhis\u00admus<\/a>. Auch wenn die \u00fcber\u00admit\u00adtel\u00adten Erk\u00adl\u00e4run\u00adgen dieser Begriffe im Bud\u00addhis\u00admus viel umfan\u00adgre\u00adich\u00ader sind und sich auf die Lehre der Erleuch\u00adtung beziehen, so lassen sich darin doch die oben schon beschriebe\u00adnen Erken\u00adnt\u00adniss\u00adchritte wiederfind\u00aden: <em>Sicht<\/em> ist unschw\u00ader als die Wahrnehmung, als das Som\u00admererbe erkennbar. Herb\u00adstes\u00adruhe verdeut\u00adlicht, die See\u00adlen\u00adhal\u00adtung der <em>Med\u00adi\u00adta\u00adtion<\/em>. Und was als <em>Hand\u00adlung<\/em> aus der neuen, durch Med\u00adi\u00adta\u00adtion gewonnenen Geis\u00adte\u00adshal\u00adtung fol\u00adgt, ist eine Hand\u00adlung, die dem Guten dienen m\u00f6chte. Sie weckt die begr\u00fcn\u00addet Hoff\u00adnung auf einen eben\u00adso guten Fort\u00adgang des Schick\u00adsals \u2014 sowohl f\u00fcr den Einzel\u00adnen als auch f\u00fcr die Welt. Im Vajrayana Bud\u00addhis\u00admus tritt hier die Furcht vor den karmis\u00adchen Fol\u00adgen der Hand\u00adlun\u00adgen hinzu. Diese Furcht ste\u00adht in direk\u00adtem Gegen\u00adsatz zur Hoff\u00adnung des drit\u00adten Schrittes, zur Win\u00adter\u00adhoff\u00adnung. Darin zeigt sich ein Unter\u00adschied zwis\u00adchen dieser bud\u00addhis\u00adtis\u00adchen Lehre und dem von Rudolf Stein\u00ader ver\u00admit\u00adtel\u00adten Chris\u00adten\u00adtum: \u201cUnd zwar lehrt uns die okkulte, die hellse\u00adherische Forschung, da\u00df in unserm Zeital\u00adter das Wichtige ein\u00adtritt, da\u00df der <a href=\"https:\/\/anthrowiki.at\/Herr_des_Karmas\" target=\"_blank\" rel=\"noopener\">Chris\u00adtus der Herr des Kar\u00adma<\/a> f\u00fcr die Men\u00adschheit\u00adsen\u00adtwick\u00adelung wird. .\u2026 Und je mehr dieses Gef\u00fchl, das eine erh\u00f6htere Bedeu\u00adtung noch haben wird als das abstrak\u00adte Gewis\u00adsen, sich aus\u00adbilden wird, desto mehr wird die \u00c4thergestalt des Chris\u00adtus in den n\u00e4ch\u00adsten Jahrhun\u00adderten sicht\u00adbar wer\u00adden.\u201d (<a href=\"https:\/\/anthrowiki.at\/Herr_des_Karmas#Literatur\" target=\"_blank\" rel=\"noopener\">Lit.<\/a>:<a href=\"http:\/\/fvn-archiv.net\/PDF\/GA\/GA131.pdf#page=77&amp;view=Fit\" target=\"_blank\" rel=\"noreferrer noopener\"> GA 131, S. 77ff<\/a>) Das Schauen des \u00e4therischen Chris\u00adtus in unser\u00ader seel\u00adisch win\u00adter\u00adlich kalten Welt ist tat\u00ads\u00e4ch\u00adlich Winterhoffnung.<\/p>\n<p>Noch im Mit\u00adte\u00adlal\u00adter, so sagt Rudolf Stein\u00ader, erlebten die Men\u00adschen entsprechend der bud\u00addhis\u00adtis\u00adchen Ansicht die Strenge des Geset\u00adzes. \u201eWenn der Men\u00adsch durchge\u00adgan\u00adgen ist durch die Pforte des Todes und durch\u00adlebt hat jene Zeit, in welch\u00ader er R\u00fcckschau hal\u00adten kann auf das bish\u00aderige Erden\u00adleben, durch\u00adlebt hat die Zeit bis zu dem Punkt, da er den \u00c4ther\u00adleib abgelegt hat, wenn der Men\u00adsch \u00fcberge\u00adht in die Kamalo\u00adka-Zeit, dann tritt er vor zwei Gestal\u00adten hin. Gew\u00f6hn\u00adlich wird nur eine von diesen erw\u00e4h\u00adnt, aber wir k\u00f6n\u00adnen der Voll\u00adst\u00e4ndigkeit hal\u00adber sagen: Es tritt der Men\u00adsch vor sein\u00ader Kamalo\u00adka-Zeit vor zwei Gestal\u00adten hin, das gilt allerd\u00adings nur f\u00fcr die Men\u00adschen des Abend\u00adlan\u00addes und f\u00fcr alle diejeni\u00adgen Men\u00adschen, welche mit der Kul\u00adtur dieses Abend\u00adlan\u00addes in den let\u00adzten Jahrtausenden einen Zusam\u00admen\u00adhang gehabt haben. Moses ist die eine \u2014 der Men\u00adsch wei\u00df ganz genau, da\u00df er Moses gegen\u00fcber\u00adtritt -, die ihm vorh\u00e4lt die Geset\u00adzestafeln, im Mit\u00adte\u00adlal\u00adter nan\u00adnte man es \u00abMoses mit dem schar\u00adfen Gesetz\u00bb, und der Men\u00adsch hat ganz genau in sein\u00ader Seele das Bewu\u00dft\u00adsein, inwiefern er bis in das Inner\u00adste sein\u00ader Seele abgewichen ist von dem Gesetz. Die andere Gestalt ist diejenige, die man nen\u00adnt \u00abden Cherub mit dem feuri\u00adgen Schw\u00adert\u00bb, der da entschei\u00addet \u00fcber diese Abwe\u00adichung. Das was da dem Men\u00adschen ent\u00adge\u00adgen\u00adtritt durch diese zwei Gestal\u00adten, es stellt gewis\u00adser\u00adma\u00dfen das karmis\u00adche Kon\u00adto fest. Diese Tat\u00adsache geht in unser\u00ader Zeit ein\u00ader \u00c4nderung ent\u00adge\u00adgen. Es wird der Chris\u00adtus der Herr des Kar\u00adma. Nehmen wir an, irgen\u00addein Men\u00adsch h\u00e4tte dieses oder jenes B\u00f6se getan, so mu\u00df er ein Gutes tun, welch\u00ades aus\u00adgle\u00adicht das B\u00f6se. Aber dieses Gute, das kann er in zweifach\u00ader Weise tun, so da\u00df es f\u00fcr ihn die gle\u00adiche Anstren\u00adgung bedeutet, wenn es nur weni\u00adgen Men\u00adschen zugute kommt oder so, da\u00df es f\u00fcr ihn die gle\u00adiche Anstren\u00adgung bedeutet, wenn es vie\u00adlen Men\u00adschen zum Heile gere\u00adicht. Da\u00df unser karmis\u00adches Kon\u00adto in der Zukun\u00adft so aus\u00adgeglichen wird, das hei\u00dft in eine solche Wel\u00adtord\u00adnung hineingestellt wird gegen die Zukun\u00adft, wenn wir den Weg zum Chris\u00adtus gefun\u00adden, da\u00df die Art unseres karmis\u00adchen Aus\u00adgle\u00adich\u00ades das gr\u00f6\u00dft\u00adm\u00f6glich\u00adste Men\u00adschen\u00adheil f\u00fcr den Rest der Erden\u00adtwick\u00adelung her\u00advor\u00adrufe, das wird die Sorge Christi sein. Mit dieser \u00dcber\u00adtra\u00adgung des Richter\u00adamtes \u00fcber die men\u00adschlichen Tat\u00aden an den Chris\u00adtus ist aber verkn\u00fcpft, da\u00df dieser Chris\u00adtus auch unmit\u00adtel\u00adbar ein\u00adgreift in die men\u00adschlichen Geschicke. Die Men\u00adschen wer\u00adden nach und nach die F\u00e4higkeit errin\u00adgen, den karmis\u00adchen Aus\u00adgle\u00adich, die aus\u00adgle\u00adichende Tat, die in der Zukun\u00adft geschehen mu\u00df, zu schauen wie im Traum\u00adbilde.\u201d (<a href=\"https:\/\/anthrowiki.at\/Herr_des_Karmas#Literatur\" target=\"_blank\" rel=\"noopener\">Lit.<\/a>:<a href=\"http:\/\/fvn-archiv.net\/PDF\/GA\/GA130.pdf#page=165&amp;view=Fit\" target=\"_blank\" rel=\"noreferrer noopener\"> GA 130, S. 165ff<\/a>) So wie das Schauen des \u00e4therischen Chris\u00adtus in unser\u00ader mod\u00ader\u00adnen, seel\u00adisch win\u00adter\u00adlich kalten Welt tat\u00ads\u00e4ch\u00adlich Win\u00adter\u00adhoff\u00adnung ist, so bedeutet auch die Wen\u00addung zum gr\u00f6\u00dft\u00adm\u00f6glichen Guten des eige\u00adnen Schick\u00adsals, begr\u00fcn\u00addet Hoff\u00adnung haben zu k\u00f6nnen.<\/p>\n<h4><strong>Erg\u00e4nzung<\/strong><\/h4>\n<p>Som\u00admererbe, Herb\u00adstes\u00adruhe und Win\u00adter\u00adhoff\u00adnung gehen her\u00advor aus der sin\u00adnvollen Deu\u00adtung des Erlebten unter Zuhil\u00adfe\u00adnahme des Kr\u00e4fte\u00adquells des Wel\u00adtengeistes. F\u00fcr mich bedeuten diese drei Bilder nicht nur Zeitqual\u00adit\u00e4ten und Erken\u00adnt\u00adnis\u00adsta\u00adtio\u00adnen. Sie weisen hin auf die drei h\u00f6heren Wahrnehmungs\u00adf\u00e4higkeit\u00aden des Men\u00adschen: <a href=\"https:\/\/anthrowiki.at\/Imagination\" target=\"_blank\" rel=\"noopener\">Imag\u00adi\u00adna\u00adtion<\/a>, <a href=\"https:\/\/anthrowiki.at\/%C3%9Cberpsychisches_Bewusstsein\" target=\"_blank\" rel=\"noopener\">Inspi\u00adra\u00adtion<\/a> und <a href=\"https:\/\/anthrowiki.at\/Spirituelles_Bewusstsein\" target=\"_blank\" rel=\"noopener\">Intu\u00adition<\/a>. Die vie\u00adlen Wahrnehmungen z.B. der Natur k\u00f6n\u00adnen sich als Erbe des Som\u00admers zum Urbild verdicht\u00aden und Imag\u00adi\u00adna\u00adtion, geistiges Bild wer\u00adden. In der Herb\u00adstes\u00adruhe l\u00e4sst sich der Stille und den daraus her\u00advort\u00f6\u00adnen\u00adden Inspi\u00adra\u00adtio\u00adnen lauschen. So wie der Herb\u00adst das Skelett der B\u00e4ume, das Ast\u00adwerk hin\u00adter dem Gewoge der Bl\u00e4t\u00adter zur Erschei\u00adn\u00adung bringt, gelingt der Inspi\u00adra\u00adtion die Erken\u00adnt\u00adnis der Struk\u00adturen, das Lesen der okkul\u00adten Schrift, wodurch die Imag\u00adi\u00adna\u00adtio\u00adnen erst ver\u00adst\u00e4ndlich wer\u00adden. Win\u00adter\u00adhoff\u00adnung bedeutet die Hoff\u00adnung auf Wesens\u00adbegeg\u00adnung, auf Begeg\u00adnung mit den Wesen der geisti\u00adgen Welt und der unmit\u00adtel\u00adbaren Kom\u00admu\u00adnika\u00adtion mit diesen durch Intu\u00adition. Die Voraus\u00adset\u00adzung daf\u00fcr ist, dass der Men\u00adsch nicht nur irdis\u00adch\u00ader Men\u00adsch, son\u00addern auch Geist\u00adwe\u00adsen ist, dass er das innere Wei\u00adh\u00adnacht\u00adsereig\u00adnis, das sich jed\u00aderzeit ereignen kann, erfahren hat.<\/p>\n\t\t\t<a href=\"https:\/\/www.stellamaris-seelenkalender.de\/?page_id=1425\" target=\"_self\" rel=\"noopener\">\n\t\t\t\t\t\tn\u00e4ch\u00adster Blog-Eintrag&nbsp;<\/a>\n\t\t\t<a href=\"https:\/\/www.stellamaris-seelenkalender.de\/?page_id=136\" target=\"_self\" rel=\"noopener\">\n\t\t\t\t\t\tzur\u00fcck zur \u00dcbersicht&nbsp;<\/a>\n\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>29 c Sich selb\u00adst des Denkens Leucht\u00aden Im Innern kraftvoll zu ent\u00adfachen, Erlebtes sin\u00adnvoll deu\u00adtend Aus Wel\u00adtengeistes Kr\u00e4fte\u00adquell, Ist mir nun Som\u00admererbe, Ist Herb\u00adstes\u00adruhe und auch Win\u00adter\u00adhoff\u00adnung. Das dritte apoka\u00adlyp\u00adtis\u00adche Siegel \u2014 das Buch mit den sieben Siegeln und die vier Reit\u00ader Das dritte apoka\u00adlyp\u00adtis\u00adche Siegel im Jahreskreis (in Ei-Ori\u00aden\u00adtierung) Das Mantra 29 c&nbsp;ist\u2026<\/p>\n","protected":false},"author":1,"featured_media":0,"parent":0,"menu_order":0,"comment_status":"closed","ping_status":"closed","template":"","meta":{"wp_typography_post_enhancements_disabled":false,"footnotes":""},"class_list":["post-1411","page","type-page","status-publish","hentry"],"_links":{"self":[{"href":"https:\/\/www.stellamaris-seelenkalender.de\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/pages\/1411","targetHints":{"allow":["GET"]}}],"collection":[{"href":"https:\/\/www.stellamaris-seelenkalender.de\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/pages"}],"about":[{"href":"https:\/\/www.stellamaris-seelenkalender.de\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/types\/page"}],"author":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.stellamaris-seelenkalender.de\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/users\/1"}],"replies":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.stellamaris-seelenkalender.de\/index.php?rest_route=%2Fwp%2Fv2%2Fcomments&post=1411"}],"version-history":[{"count":0,"href":"https:\/\/www.stellamaris-seelenkalender.de\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/pages\/1411\/revisions"}],"wp:attachment":[{"href":"https:\/\/www.stellamaris-seelenkalender.de\/index.php?rest_route=%2Fwp%2Fv2%2Fmedia&parent=1411"}],"curies":[{"name":"wp","href":"https:\/\/api.w.org\/{rel}","templated":true}]}}