{"id":1391,"date":"2022-10-09T23:47:04","date_gmt":"2022-10-09T21:47:04","guid":{"rendered":"https:\/\/www.stellamaris-seelenkalender.de\/?page_id=1391"},"modified":"2023-10-22T22:05:19","modified_gmt":"2023-10-22T20:05:19","slug":"blog-beitrag-1-2-copy-3-copy-2-copy-copy-copy-copy-copy-copy-copy","status":"publish","type":"page","link":"https:\/\/www.stellamaris-seelenkalender.de\/?page_id=1391","title":{"rendered":"Blog \u2014 Seelenkalender Mantra 28&nbsp;b"},"content":{"rendered":"\n\n\t<p><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" src=\"https:\/\/www.stellamaris-seelenkalender.de\/wp-content\/uploads\/2022\/10\/28-b-Ahornsamen-Fluegel-Sonne-300x294.jpg\" alt width=\"340\" height=\"333\"><\/p>\n<h4><strong>28 b<br>\n<\/strong><\/h4>\n<p>Ich kann im Innern neu belebt<\/p>\n<p>Erf\u00fchlen eignen Wesens Weiten<\/p>\n<p>Und krafter\u00adf\u00fcllt Gedankenstrahlen<\/p>\n<p>Aus See\u00adlen\u00adson\u00adnen\u00admacht<\/p>\n<p>Den Leben\u00adsr\u00e4t\u00adseln l\u00f6send spenden,<\/p>\n<p>Erf\u00fcl\u00adlung manchem Wun\u00adsche leihen,<\/p>\n<p>Dem Hoff\u00adnung schon die Schwin\u00adgen l\u00e4hmte.<\/p>\n<h4><strong>Das zweite apokalyptische Siegel \u2014 das Viergetier<\/strong><\/h4>\n<p>Das <a href=\"https:\/\/anthrowiki.at\/Apokalyptische_Siegel#Siegel_II\" target=\"_blank\" rel=\"noopener\">zweite apoka\u00adlyp\u00adtis\u00adche Siegel<\/a> zeigt den See\u00adlen\u00adraum des Men\u00adschen\u00adwe\u00adsens von der fern\u00adsten Ver\u00adgan\u00adgen\u00adheit bis zur Vol\u00adlen\u00addung in der Zukun\u00adft. Dargestellt wird dieser See\u00adlen\u00adraum durch vier Wesen, Adler, Sti\u00ader, L\u00f6we und Men\u00adsch, die das Lamm umgeben. Die vier auch den Evan\u00adge\u00adlis\u00adten zuge\u00adord\u00adneten Wesen stellen die ver\u00adgan\u00adgenen Grup\u00adpensee\u00adlen der Men\u00adschheit dar, das Lamm die in die Zukun\u00adft f\u00fchrende f\u00fcn\u00adfte Gruppenseele.<\/p>\n<p><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" src=\"https:\/\/www.stellamaris-seelenkalender.de\/wp-content\/uploads\/2023\/10\/2.-Apokalyptische-Siegel-286x300.png\" alt width=\"341\" height=\"358\"><\/p>\n<p><em>Das zweite apoka\u00adlyp\u00adtis\u00adche Siegel im See\u00adlenkalen\u00adder-Jahres\u00adlauf (in Ei-Orientierung)<\/em><\/p>\n<p>Rudolf Stein\u00ader sagt: \u201eSo wird uns in dem zweit\u00aden Bilde in den apoka\u00adlyp\u00adtis\u00adchen Tieren, dem L\u00f6wen, dem Adler, der Kuh und dem Men\u00adschen, ein fr\u00fcher\u00ader Entwick\u00adelungszu\u00ads\u00adtand der Men\u00adschheit dargestellt. Dann aber gibt es und wird es geben, solange die Erde sein wird, eine Grup\u00adpenseele f\u00fcr die h\u00f6here Offen\u00adbarung des Men\u00adschen, die durch das Lamm dargestellt wird, durch das mys\u00adtis\u00adche Lamm, das Zeichen f\u00fcr den Erl\u00f6s\u00ader. Diese Grup\u00adpierung der f\u00fcnf Grup\u00adpensee\u00adlen: die vier des Men\u00adschen um die gro\u00dfe Grup\u00adpenseele, die noch allen Men\u00adschen gemein\u00adschaftlich geh\u00f6rt \u2014 das stellt das <em>zweite<\/em> Bild dar.\u201d (<a href=\"https:\/\/anthrowiki.at\/Apokalyptische_Siegel#Literatur\" target=\"_blank\" rel=\"noopener\">Lit.<\/a>:<a href=\"https:\/\/odysseetheater.org\/GA\/Buecher\/GA_284.pdf#page=75&amp;view=Fit\" target=\"_blank\" rel=\"noopener\"> GA 284, S. 75<\/a>)<\/p>\n<p>\u201eSo zeigt sich das hellse\u00adherische Bild. So kommt aus dem Dunkel des Geis\u00adter\u00adlan\u00addes her\u00adaus der Men\u00adsch. Und das, was ihn an Kraft aus\u00adge\u00adbildet hat, das erscheint in ein\u00ader Art Regen\u00adbo\u00adgen\u00adbil\u00addung. Die mehr physis\u00adchen Kr\u00e4fte umgeben die ganze Bil\u00addung dieses Men\u00adschen wie ein Regen\u00adbo\u00adgen. \u2014 Man mu\u00df auf den ver\u00adschieden\u00adsten Gebi\u00adeten und in der ver\u00adschieden\u00adsten Weise dieses Men\u00adschw\u00ader\u00adden schildern. Jet\u00adzt wird es geschildert, wie es dem Forsch\u00ader im R\u00fcck\u00adblick erscheint: wie diese vier Grup\u00adpensee\u00adlen sich her\u00adaus\u00adgestal\u00adtet haben aus dem gemein\u00adsamen G\u00f6t\u00adtlich-Men\u00adschlichen, das herun\u00adter\u00adsteigt. Man hat von jeher diesen Moment sym\u00adbol\u00adisch in die Form gebracht, die Sie auf dem zweit\u00aden der soge\u00adnan\u00adnten sieben okkul\u00adten Siegel dargestellt find\u00aden. Das ist die sym\u00adbol\u00adis\u00adche Darstel\u00adlung, sie ist aber mehr als ein blo\u00dfes Sym\u00adbol\u00adum. Da haben Sie her\u00adausk\u00adom\u00admend aus dem unbes\u00adtimmten Geisti\u00adgen diese vier Grup\u00adpensee\u00adlen, den Regen\u00adbo\u00adgen ring\u00adsherum und eine Zw\u00f6lfzahl. Wir m\u00fcssen auch ver\u00adste\u00adhen, was diese Zw\u00f6lfzahl bedeutet.<\/p>\n<p>\u2026 Es kommt der Moment, wo der Eingewei\u00adhte sich sagt: Ich sehe nicht blo\u00df diese vier Gestal\u00adten, son\u00addern ich bin da drin\u00adnen, ich habe mein Wesen dar\u00fcber aus\u00adgedehnt. \u2014 Er iden\u00adti\u00adfiziert sich damit. Er nimmt das wahr, was durch die zw\u00f6lf Stern\u00adbilder, durch die Zw\u00f6lfzahl sym\u00adbol\u00adisiert wird.\u201d (<a href=\"https:\/\/anthrowiki.at\/Apokalyptische_Siegel#Literatur\" target=\"_blank\" rel=\"noopener\">Lit.<\/a>:<a href=\"https:\/\/odysseetheater.org\/GA\/Buecher\/GA_104.pdf#page=58&amp;view=Fit\" target=\"_blank\" rel=\"noopener\"> GA 104, S. 58ff<\/a>)<\/p>\n<p>Das Vier\u00adgeti\u00ader find\u00adet sich im Regen\u00adbo\u00adgenkreis, der laut Rudolf Stein\u00ader die physis\u00adchen Kr\u00e4fte darstellt. Au\u00dfen um den Regen\u00adbo\u00adgen herum ist durch die 12 r\u00f6mis\u00adchen Zif\u00adfern der Tierkreis angedeutet. Es ist der makrokos\u00admis\u00adche See\u00adlen\u00adraum des Eingewei\u00adht\u00aden. Daraus kann ich schlie\u00dfen, dass im Innern des Regen\u00adbo\u00adgens der mikrokos\u00admis\u00adche See\u00adlen\u00adraum dargestellt ist. Find\u00aden sich in mein\u00ader Seele vielle\u00adicht alle f\u00fcnf Grup\u00adpensee\u00adlen der Men\u00adschheit so wie sie auch auf dem Siegel\u00adbild vere\u00adinigt sind? Hat meine Seele vielle\u00adicht vier Bere\u00adiche, so wie das Jahr vier Jahreszeit\u00aden? K\u00f6n\u00adnen diese vier See\u00adlen-Jahreszeit\u00aden durch die vier Tiere charak\u00adter\u00adisiert wer\u00adden? Dann gibt es einen Adler-Bere\u00adich mit k\u00fch\u00adnen H\u00f6hen\u00adfl\u00fc\u00adgen, den Herb\u00adst\u00adstim\u00admung durchzieht; einen gle\u00adich der Denkkraft von innen her\u00adaus das Dunkel erleuch\u00adt\u00aden\u00adden, l\u00f6wen\u00adhaft muti\u00adgen Tiefwin\u00adter\u00adbere\u00adich; einen jungfr\u00e4ulichen Fr\u00fch\u00adlings\u00adbere\u00adich und einen ganz dem Sein hingegebe\u00adnen, die vielf\u00e4lti\u00adgen Wahrnehmungen ver\u00addauen\u00adden Som\u00admer-Sti\u00ader-Bere\u00adich. Sie umgeben als vier Bet\u00e4\u00adti\u00adgungs\u00adfelder das Lamm im Zen\u00adtrum, das sich als reines Bewusst\u00adsein mal in diesen, mal in jenen Bere\u00adich opfert.<\/p>\n<p>So wie um eine Lichtquelle in tr\u00fcb-dun\u00adkler Umge\u00adbung ein Ring aus Regen\u00adbo\u00adgen\u00adfar\u00adben erscheint, so umgibt auf dem Siegel\u00adbild ein Regen\u00adbo\u00adgen das Lamm als Quelle des reinen Bewusst\u00adseinslicht\u00ades. Das Vierteti\u00ader ste\u00adht hier f\u00fcr den vier\u00adfach dif\u00adferen\u00adzierten Schein dieses Lichtes.<\/p>\n<h4><strong>Lebensr\u00e4tsel und Seelenr\u00e4tsel<\/strong><\/h4>\n<p>Zwei Mantren the\u00adma\u00adtisieren im See\u00adlenkalen\u00adder ein R\u00e4t\u00adsel. Das Mantra 28 b spricht von <em>Leben\u00adsr\u00e4t\u00adseln<\/em>, das Mantra 48 w von <em>See\u00adlen\u00adr\u00e4t\u00adseln<\/em>. Im Mantra 28 b ist es der Ich-Sprech\u00ader, der aus See\u00adlen\u00adson\u00adnen\u00admacht krafter\u00adf\u00fcllt Gedanken\u00adstrahlen den <em>Leben\u00adsr\u00e4t\u00adseln<\/em> spendet, die sich dadurch l\u00f6sen. Es han\u00addelt sich um eine indi\u00advidu\u00adelle Leis\u00adtung. Anders im Licht\u00adspruch-Mantra 48 w. Hier tritt, wie in allen Licht\u00adspr\u00fcchen, gar kein Ich-Sprech\u00ader auf. Hier ist es die Sicher\u00adheit des Wel\u00adtendenkens, die im machtvoll flie\u00dfen\u00adden Licht aus Wel\u00adtenh\u00f6hen erscheinen und die <em>See\u00adlen\u00adr\u00e4t\u00adsel<\/em> l\u00f6sen m\u00f6ge. Ein \u00fcber\u00adper\u00ads\u00f6n\u00adlich\u00ader, die Rei\u00adfung der Men\u00adschheit betr\u00ade\u00adf\u00adfend\u00ader Vor\u00adgang wird hier beleuchtet.<\/p>\n<p>Bei ober\u00adfl\u00e4ch\u00adlich\u00ader Betra\u00adch\u00adtung erscheinen die Begriffe \u201cLeben\u00adsr\u00e4t\u00adsel\u201d und \u201cSee\u00adlen\u00adr\u00e4t\u00adsel\u201d fast syn\u00adonym. Die R\u00e4t\u00adsel des Lebens, des eige\u00adnen Schick\u00adsals sind nat\u00fcr\u00adlich R\u00e4t\u00adsel f\u00fcr die Seele, See\u00adlen\u00adr\u00e4t\u00adsel. Der Kon\u00adtext der bei\u00adden Mantren legt es aber nahe, die bei\u00adden Begriffe zu unter\u00adschei\u00adden. Auf mein\u00ader Suche, wie Rudolf Stein\u00ader sel\u00adber bei\u00adde Begriffe benutzt, fand ich zu der Schlussfol\u00adgerung, dass See\u00adlen\u00adr\u00e4t\u00adsel Fra\u00adgen sind, die die Struk\u00adtur der Seele, ihren Auf\u00adbau betr\u00ade\u00adf\u00adfen. Leben\u00adsr\u00e4t\u00adsel sind dage\u00adgen die per\u00ads\u00f6n\u00adlichen Fra\u00adgen eines Indi\u00advidu\u00adums an das eigene Schick\u00adsal, das eigene Leben.<\/p>\n<p><strong>\u201cSee\u00adlen\u00adr\u00e4t\u00adsel\u201d<\/strong> benutzt Rudolf Stein\u00ader, als er \u00fcber Goethe und Schiller spricht: \u201cMan kann nach\u00adweisen, da\u00df Goethe angeregt wor\u00adden ist, sein M\u00e4rchen zu schreiben, durch das, was Schiller aus\u00adge\u00adsprochen hat in seinen Briefen \u00fcber die \u00e4sthetis\u00adche Erziehung des Men\u00adschen. Goethe spricht darin das\u00adselbe in sein\u00ader Art aus. Goethe wollte nicht in abstrak\u00adten Begrif\u00adf\u00aden die R\u00e4t\u00adsel der Seele aussprechen. F\u00fcr Goethe waren die einzel\u00adnen <strong>See\u00adlen\u00adr\u00e4t\u00adsel<\/strong> zu reich und zu gewaltig, als da\u00df er sie in Naturnotwendigkeit und Logik h\u00e4tte fassen k\u00f6n\u00adnen. So bildete sich in Goethe das Bed\u00fcrf\u00adnis, des Men\u00adschen einzelne See\u00adlenkr\u00e4fte in den Gestal\u00adten seines M\u00e4rchens zu per\u00adson\u00adifizieren.\u201d (<a href=\"https:\/\/anthrowiki.at\/%C3%9Cber_die_%C3%A4sthetische_Erziehung_des_Menschen#Literatur\" target=\"_blank\" rel=\"noopener\">Lit.<\/a>:<a href=\"http:\/\/fvn-archiv.net\/PDF\/GA\/GA057.pdf#page=461908&amp;view=Fit\" target=\"_blank\" rel=\"noopener\"> GA 57, S. 46f (1908)<\/a>, Her\u00advorhe\u00adbung von mir) Gemeint ist das <a href=\"https:\/\/anthrowiki.at\/Goethes_M%C3%A4rchen_von_der_gr%C3%BCnen_Schlange_und_der_sch%C3%B6nen_Lilie\" target=\"_blank\" rel=\"noopener\">M\u00e4rchen von der gr\u00fc\u00adnen Schlange und der sch\u00f6\u00adnen Lilie<\/a>.<\/p>\n<p>Au\u00dfer\u00addem ist in zwei Titeln des Gesamtwerks \u201cSee\u00adlen\u00adr\u00e4t\u00adsel\u201d enthal\u00adten: GA 66 \u201cGeis\u00adterken\u00adnt\u00adnis \/ See\u00adlen\u00adr\u00e4t\u00adsel und Wel\u00adtr\u00e4t\u00adsel \/ Leben, Tod und See\u00adle\u00adnun\u00adsterblichkeit im Wel\u00adte\u00adnall\u201d und GA 178 \u201cDie Erken\u00adnt\u00adnis des \u00dcbersinnlichen und die men\u00adschlichen See\u00adlen\u00adr\u00e4t\u00adsel \/ Das Geheimnis\u201d<\/p>\n<p><strong>Leben\u00adsr\u00e4t\u00adsel <\/strong>benutzt Rudolf Stein\u00ader dage\u00adgen im zweit\u00aden <a title=\"Mysteriendrama\" href=\"https:\/\/anthrowiki.at\/Mysteriendrama\" target=\"_blank\" rel=\"noopener\">Mys\u00adte\u00adrien\u00addra\u00adma<\/a> \u00ab<a title=\"Die Pr\u00fcfung der Seele\" href=\"https:\/\/anthrowiki.at\/Die_Pr%C3%BCfung_der_Seele\" target=\"_blank\" rel=\"noopener\">Die Pr\u00fc\u00adfung der Seele<\/a>\u00bb. Hier wird im 5. Bild eben\u00adso ein M\u00e4rchen erz\u00e4hlt: das soge\u00adnan\u00adnte <a href=\"https:\/\/anthrowiki.at\/Das_M%C3%A4rchen_vom_Quellwunder\" target=\"_blank\" rel=\"noopener\">M\u00e4rchen vom Quel\u00adlen\u00adwun\u00adder<\/a>. Dieses M\u00e4rchen schildert nicht nur Geistige Sachver\u00adhalte in Bildern aus\u00adge\u00addr\u00fcckt, wie in Goethes M\u00e4rchen. Es erz\u00e4hlt von einem Men\u00adschen, der geistige Erleb\u00adnisse hat. Als er \u00fcber sein Schick\u00adsal nachsin\u00adnt, sprechen die geisti\u00adgen Wesen zu&nbsp;ihm.<\/p>\n<p>Zusam\u00admen\u00adfassen l\u00e4sst sich das M\u00e4rchen fol\u00adgen\u00adder\u00adma\u00dfen: Ein zarter Knabe, der als das einzige Kind armer F\u00f6rster\u00adsleute ein\u00adsam im Wald her\u00adan\u00adwuchs, war ganz dem Geis\u00adtesweben sein\u00ader engen Welt hingegeben. Er ging an einem Som\u00admer\u00adabend, wie schon oft zu ein\u00ader Quelle und lauschte sin\u00adnend. Da formte sich ihm der Strom zer\u00adst\u00e4uben\u00adder Tropfen im Mondlicht zu drei Frauengestal\u00adten. Die eine ergriff die tausend spr\u00fchen\u00adden Tr\u00f6pfchen und reichte sie der zweit\u00aden, die formte die bun\u00adten Wassertropfen\u00adwe\u00adsen zu einem sil\u00adber\u00adnen Kelch. Die dritte f\u00fcllte ihn mit Mon\u00adden\u00adsil\u00adber\u00adlicht und reichte ihn dem Knaben. Doch in der fol\u00adgen\u00adden Nacht tr\u00e4umte der Knabe, dass ein wilder Drache ihm den Kelch raubt. Noch dreimal hat\u00adte er danach dieses Erleb\u00adnis, dann blieben die Frauen aus. Erst als dreimal drei\u00adhun\u00addert\u00adsechzig Wochen (knapp 21 Jahre oder 3 x 360 = drei Kreisum\u00adl\u00e4ufe in Grad-Schrit\u00adten) ver\u00adstrichen waren und er erwach\u00adsen gewor\u00adden in ein\u00ader fer\u00adnen Stadt lebte und dar\u00fcber nach\u00adsann, was ihm das Leben noch brin\u00adgen werde, f\u00fchlte er sich pl\u00f6t\u00adzlich wieder nach seinem Felsen\u00adquell entr\u00fcckt. Er sah die Frauengestal\u00adten wieder und dies\u00admal sprachen sie zu&nbsp;ihm:<\/p>\n\u201cEs sagte ihm die&nbsp;erste:<br>\nGedenke mein\u00ader jed\u00ader&nbsp;Zeit,<br>\nwenn ein\u00adsam du dich f\u00fchlst im&nbsp;Leben.<br>\nIch lock\u2019 des Men\u00adschen Seelenblick<br>\nin \u00c4ther\u00adfer\u00adnen und in Sternenweiten.<br>\nUnd wer mich f\u00fchlen will,<br>\ndem reiche ich den Lebenshoffnungstrank<br>\naus meinem Wunderbecher.&nbsp;-<br>\nUnd auch die zweite sprach:<br>\nVergi\u00df mich nicht in Augenblicken,<br>\ndie deinem Lebens\u00admute drohen.<br>\nIch lenk\u2019 des Men\u00adschen Herzenstriebe<br>\nin See\u00adlen\u00adgr\u00fcnde und auf Geistesh\u00f6hn.<br>\nUnd wer die Kr\u00e4fte sucht bei&nbsp;mir,<br>\ndem schmiede ich die Lebensglaubensst\u00e4rke<br>\nmit meinem Wunderhammer.&nbsp;-<br>\nDie dritte lie\u00df sich so vernehmen:<br>\nZu mir erheb\u2019 dein Geistesauge,<br>\nwenn <strong>Leben\u00adsr\u00e4t\u00adsel<\/strong> dich best\u00fcrmen.<br>\nIch spinne die Gedankenf\u00e4den<br>\nin Lebenslabyrinthen und in Seelentiefen.<br>\nUnd wer zu mir Ver\u00adtrauen hegt,<br>\ndem wirke ich die Lebensliebestrahlen<br>\naus meinem Wun\u00adder\u00adwebestuhl. \u2014 - -\u201d\n<p>(Rudolf Stein\u00ader, <a href=\"https:\/\/anthrowiki.at\/Das_M%C3%A4rchen_vom_Quellwunder#Literatur\" target=\"_blank\" rel=\"noopener\">Lit.<\/a>: <a href=\"http:\/\/fvn-archiv.net\/PDF\/GA\/GA014.pdf#page=204&amp;view=Fit\" target=\"_blank\" rel=\"noreferrer noopener\">GA 14, S. 204ff<\/a>, Her\u00advorhe\u00adbung von&nbsp;mir)<\/p>\n<p>Und in der fol\u00adgen\u00adden Nacht tr\u00e4umte er, wie ihn ein wilder Drache umschlich. Doch dieser kon\u00adnte ihm nicht nahen, da ihn die drei Gestal\u00adten besch\u00fctzten. Und so blieb es&nbsp;auch.<\/p>\n<p>In den drei Frauengestal\u00adten wer\u00adden die drei <a title=\"Seelische Wesensglieder\" href=\"https:\/\/anthrowiki.at\/Seelische_Wesensglieder\" target=\"_blank\" rel=\"noopener\">seel\u00adis\u00adchen Wesens\u00adglieder<\/a> des Men\u00adschen repr\u00e4sen\u00adtiert. In den Mys\u00adte\u00adrien\u00addra\u00admen sind sie durch die Gestal\u00adten <a title=\"Philia, Astrid und Luna\" href=\"https:\/\/anthrowiki.at\/Philia,_Astrid_und_Luna\" target=\"_blank\" rel=\"noopener\">Phil\u00adia, Astrid und Luna<\/a> dargestellt. <a title=\"Philia\" href=\"https:\/\/anthrowiki.at\/Philia\" target=\"_blank\" rel=\"noopener\">Phil\u00adia<\/a> verk\u00f6r\u00adpert die <a title=\"Empfindungsseele\" href=\"https:\/\/anthrowiki.at\/Empfindungsseele\" target=\"_blank\" rel=\"noopener\">Empfind\u00adungsseele<\/a>, <a title=\"Astrid\" href=\"https:\/\/anthrowiki.at\/Astrid\" target=\"_blank\" rel=\"noopener\">Astrid<\/a> die <a title=\"Verstandes- oder Gem\u00fctsseele\" href=\"https:\/\/anthrowiki.at\/Verstandes-_oder_Gem%C3%BCtsseele\" target=\"_blank\" rel=\"noopener\">Ver\u00adstandes- oder Gem\u00fctsseele<\/a> und <a title=\"Luna\" href=\"https:\/\/anthrowiki.at\/Luna\" target=\"_blank\" rel=\"noopener\">Luna<\/a> die <a title=\"Bewusstseinsseele\" href=\"https:\/\/anthrowiki.at\/Bewusstseinsseele\" target=\"_blank\" rel=\"noopener\">Bewusst\u00adseinsseele<\/a>.<\/p>\n<p>In einem Vor\u00adtrag erk\u00adl\u00e4rt Rudolf Stein\u00ader dazu: \u201cWenn der Men\u00adsch ein\u00admal prak\u00adtisch in sein eigenes Leben die Tat\u00adsache ein\u00adf\u00fchren wird, die zum Aus\u00addruck kommt in der Gliederung der Seele in Empfind\u00adungsseele, Ver\u00adstandes- oder Gem\u00fctsseele und Bewu\u00dft\u00adseinsseele, dann wer\u00adden sich ihm rein ele\u00admen\u00adtar-gef\u00fchlsm\u00e4\u00dfig in bezug auf seine Stel\u00adlung, sein Ver\u00adh\u00e4lt\u00adnis zur Welt gewisse <strong>Empfind\u00adungsr\u00e4t\u00adsel<\/strong> ergeben; R\u00e4t\u00adsel, die sich gar nicht aussprechen lassen in unser\u00ader gew\u00f6hn\u00adlichen Sprache und unseren gew\u00f6hn\u00adlichen Begriffs\u00adfor\u00admen, aus dem ein\u00adfachen Grunde nicht, weil wir heute doch in ein\u00ader zu intellek\u00adtu\u00adal\u00adis\u00adtis\u00adchen Zeit leben, um durch das Wort und durch alles, was durch das Wort m\u00f6glich ist, jene feinen Beziehun\u00adgen zum Aus\u00addruck zu brin\u00adgen, die sich ergeben zwis\u00adchen den drei See\u00adlengliedern. Das kann man viel eher, wenn man ein Mit\u00adtel w\u00e4hlt, durch welch\u00ades die Beziehung der Seele zur Welt sel\u00adber als eine vieldeutige und den\u00adnoch als eine ganz bes\u00adtimmte und aus\u00adge\u00adsproch\u00adene erscheint. Was durch die ganze \u00abPr\u00fc\u00adfung der Seele\u00bb hin\u00addurch spielt als eine Beziehung aller Vorg\u00e4nge zu dem, was in den drei Gestal\u00adten Phil\u00adia, Astrid und Luna aus\u00adge\u00addr\u00fcckt ist, das bedurfte eines Aus\u00addruck\u00ades in nicht schar\u00adfen Kon\u00adturen, der aber den\u00adnoch durch bes\u00adtimmte seel\u00adis\u00adche Kraftwirkun\u00adgen etwas hat, was das Ver\u00adh\u00e4lt\u00adnis des Men\u00adschen zur Welt anschaulich machen kann. Und das kon\u00adnte auf keine andere Weise gegeben wer\u00adden, als indem gezeigt wurde, wie durch die Erz\u00e4h\u00adlung dieses M\u00e4rchens von den drei Gestal\u00adten in Cape\u00adsius\u2019 Seele her\u00advorgerufen wird ein ganz bes\u00adtimmter Drang, ein ganz bes\u00adtimmter Vor\u00adgang, der ihn reif macht, nun hin\u00adun\u00adterzusteigen in diejeni\u00adgen Wel\u00adten, die erst jet\u00adzt wieder begin\u00adnen, reale, wirk\u00adliche Wel\u00adten f\u00fcr den Men\u00adschen zu wer\u00adden.\u201d (<a href=\"https:\/\/anthrowiki.at\/Das_M%C3%A4rchen_vom_Quellwunder#Literatur\" target=\"_blank\" rel=\"noopener\">Lit.<\/a>: <a href=\"http:\/\/fvn-archiv.net\/PDF\/GA\/GA127.pdf#page=193&amp;view=Fit\" target=\"_blank\" rel=\"noreferrer noopener\">GA 127, S. 193ff<\/a>, Her\u00advorhe\u00adbung A.F.)<\/p>\n<h4><strong>Exkurs zur r\u00e4tselhaft empfundenen Sprache der Mantren<\/strong><\/h4>\n<p>Ein Gedanke am Rande: Rudolf Stein\u00aders obige Aus\u00adf\u00fchrun\u00adgen erk\u00adl\u00e4ren, warum die Sprache der Mantren des See\u00adlenkalen\u00adders oft r\u00e4t\u00adsel\u00adhaft und so schw\u00ader zu ver\u00adste\u00adhen ist. Die feinen Beziehun\u00adgen zwis\u00adchen den drei See\u00adlengliedern \u2014 und dar\u00fcber hin\u00adaus sich\u00ader auch zur irdis\u00adchen und geisti\u00adgen Welt \u2014 lassen sich in intellek\u00adtueller Sprache nicht aus\u00addr\u00fcck\u00aden. Nur die Bild\u00adsprache der M\u00e4rchen hil\u00adft hier weit\u00ader, doch sie ist weniger exakt, als wir es heutzu\u00adtage w\u00fcn\u00adschen. Die Mantren sind ein Ver\u00adsuch, diese sowohl exak\u00adte als auch feine Aus\u00addrucks\u00adform zu erschaffen.<\/p>\n<p>Das Rin\u00adgen um angemessene Begriffe sei an einem Beispiel verdeut\u00adlicht. Was Rudolf Stein\u00ader im Mantra die \u201cSee\u00adlen\u00adson\u00adnen\u00admacht\u201d nen\u00adnt, wird in eso\u00adter\u00adischen Zusam\u00admen\u00adh\u00e4n\u00adgen als die ewige Essenz der Seele, ihr unaus\u00adl\u00f6schlich\u00ades, unz\u00ader\u00adst\u00f6r\u00adbares Leucht\u00aden oder als g\u00f6t\u00adtlich\u00ader Funke beze\u00adich\u00adnet. An ander\u00ader Stelle nen\u00adnt Rudolf Stein\u00ader dieses Licht das Astral\u00adlicht (siehe Zitat&nbsp;unten).<\/p>\n<h4><strong>Wie kann ich das Mantra 28 b verstehen?<\/strong><\/h4>\n<p>Das Mantra 28 b ist eine Aufz\u00e4h\u00adlung von Kom\u00adpe\u00adten\u00adzen des Ich-Sprech\u00aders, von meinen Kom\u00adpe\u00adten\u00adzen. Diese Kom\u00adpe\u00adten\u00adzen sind gegliedert nach den drei See\u00adlen\u00adf\u00e4higkeit\u00aden F\u00fchlen, Denken und Wollen. Es begin\u00adnt mit \u201cIch kann \u2026\u201d und unaus\u00adge\u00adsprochen ste\u00adht dieses \u201cIch kann\u201d vor jed\u00ader weit\u00aderen Aus\u00adsage: Ich kann die Weit\u00aden des eige\u00adnen Wesens erf\u00fchlen, (ich kann) Gedanken\u00adstrahlen den Leben\u00adsr\u00e4t\u00adseln spenden und (ich kann) W\u00fcn\u00adschen Erf\u00fcl\u00adlung ver\u00adlei\u00adhen \u2014 eine zukun\u00adfts\u00adgerichtete wil\u00adlen\u00adshafte Aktiv\u00adit\u00e4t. Dieses K\u00f6n\u00adnen erw\u00e4chst mir als Ich-Sprech\u00ader aus der Neubele\u00adbung meines Inneren.<\/p>\n<p>Welch\u00ader Umstand hat diese Neubele\u00adbung bewirkt? Mit dem Mantra 27 a sind wir in eine neue Jahresh\u00e4lfte eingestiegen. So wie das Som\u00admer-Hal\u00adb\u00adjahr, die Wahrnehmung, also das Au\u00dfen von der Sonne regiert emp\u00adfun\u00adden wer\u00adden kann, ste\u00adht das Win\u00adter-Hal\u00adb\u00adjahr, das Innen, unter der Herrschaft des Mon\u00addes. Der Mond wirkt auf unsere Frucht\u00adbarkeits- und Leben\u00adskr\u00e4fte, die Sonne auf unsere Erken\u00adnt\u00adniskraft. Sie schenkt das Licht, ohne das wir nichts sehen k\u00f6n\u00adnten. So wie die Sonne im Fr\u00fch\u00adling als ver\u00adj\u00fcngt erlebt wird, kann dies f\u00fcr den Mond im Herb\u00adst angenom\u00admen wer\u00adden. Das Leben in der Wahrnehmung l\u00e4sst uns f\u00fcr die Innen\u00adwelt unbe\u00adwusst wer\u00adden, ein\u00adschlafen. Wer\u00adden wir uns unser\u00ader Innen\u00adwelt wieder bewusst, erwachen wir bereichert.<\/p>\n<p>Ein weit\u00ader\u00ader Gedanke soll diese Idee ver\u00adtiefen: Im Fr\u00fch\u00adling \u00fcber\u00adlagert der Mond die starre, an Dat\u00aden gebun\u00addene Ord\u00adnung der Sonne, indem das <a href=\"https:\/\/www.stellamaris-seelenkalender.de\/?page_id=180\">Oster\u00adfest<\/a> beweglich ist. Es richtet sich nach dem Voll\u00admond nach der Tag- und Nacht\u00adgle\u00adiche. Hier ist der Mond in sein\u00ader h\u00f6ch\u00adsten Kraftent\u00adfal\u00adtung zu sehen. Sehe ich nun ab von den realen Mond\u00adphasen und betra\u00adchte den Jahres\u00adlauf als Pro\u00adjek\u00adtions\u00adfl\u00e4che f\u00fcr einen einzi\u00adgen Mondzyk\u00adlus von Neu\u00admond zu Neu\u00admond, so ste\u00adht der Fr\u00fch\u00adling f\u00fcr Voll\u00admond, der Herb\u00adst f\u00fcr das Gegen\u00adteil, den Dunkel\u00admond mit nach\u00adfol\u00adgen\u00adder Neuge\u00adburt, dem Neumond.<\/p>\n<p>Eine Best\u00e4\u00adti\u00adgung erf\u00e4hrt dieser Gedanke durch das Ph\u00e4nomen der soge\u00adnan\u00adnten <a href=\"https:\/\/www.stellamaris-seelenkalender.de\/?page_id=180\">Spiegel\u00adspr\u00fcche<\/a>. Jew\u00adeils zwei Mantren entsprechen sich gram\u00admatikalisch. Sie sind jew\u00adeils senkrecht zur Hal\u00adb\u00adjahress\u00adchwelle im Kreis ver\u00adbun\u00adden. Nur die bei\u00adden zen\u00adtralen Herb\u00adst-Mantren <a href=\"https:\/\/www.stellamaris-seelenkalender.de\/?page_id=1358\">26 Z<\/a> und <a href=\"https:\/\/www.stellamaris-seelenkalender.de\/?page_id=1380\">27 a<\/a> machen davon eine <a href=\"https:\/\/www.stellamaris-seelenkalender.de\/?page_id=196\">Aus\u00adnahme<\/a>, sie spiegeln nicht. Der Mond mit seinen Phasen wurde immer als ein sich f\u00fcl\u00adlen\u00addes und leeren\u00addes Gef\u00e4\u00df betra\u00adchtet. Dieses Lebenswass\u00ader, in Indi\u00aden Soma-Trank genan\u00adnt, wurde f\u00fcr die Spiegelung des Son\u00adnen\u00adlicht\u00ades auf der Mond\u00adscheibe ver\u00adant\u00adwortlich gemacht. Beim Dunkel\u00admond, wenn der Mond nicht zu sehen ist, wird dieses Gef\u00e4\u00df deshalb als leer gedacht. Nun ist keine Spiegelung des Son\u00adnen\u00adlicht\u00ades m\u00f6glich. Das erste Mantra, das wieder eine gram\u00admatikalis\u00adche Entsprechung aufweist und dadurch spiegelt, ist das Mantra 28 b (spiegelt mit <a href=\"https:\/\/www.stellamaris-seelenkalender.de\/?page_id=1332\">25 Y<\/a>). Neues Lebenswass\u00ader begin\u00adnt nun in das Gef\u00e4\u00df zu flie\u00dfen. Der Mond-Aspekt ist neu belebt. Diese Bele\u00adbung teilt sich mein\u00ader Seele, meinem Innen\u00adraum mit. Das wirkt sich auch erneuernd auf meine drei See\u00adlen\u00adf\u00e4higkeit\u00aden&nbsp;aus.<\/p>\n<p>Beschrieb das vorige Mantra 27 a das Ein\u00addrin\u00adgen, so bin ich mit dem Mantra 28 b angekom\u00admen in meinem Innen\u00adraum. Das ganze Som\u00admer-Hal\u00adb\u00adjahr weilte ich im Au\u00dfen, in der Wahrnehmung. Nun bin ich wieder angekom\u00admen und finde, im \u00fcber\u00adtra\u00adge\u00adnen Sinne, den Innen\u00adraum nach langer Abwe\u00adsen\u00adheit gut gel\u00fcftet wieder. Anders als bei einem Geb\u00e4ude m\u00f6glich, hat sich mein See\u00adlen\u00adraum m\u00f6glicher\u00adweise w\u00e4hrend mein\u00ader Abwe\u00adsen\u00adheit ver\u00e4n\u00addert, geweit\u00adet \u2014 durch meine im Som\u00admer-Hal\u00adb\u00adjahr gemacht\u00aden Erfahrun\u00adgen. Ich nehme Kon\u00adtakt zu meinem See\u00adlen\u00adraum auf, indem ich seine Weite tas\u00adtend, sp\u00fcrend erf\u00fch\u00adle. Ich kann \u2014 ich habe die F\u00e4higkeit \u2014 die Weit\u00aden meines eige\u00adnen Wesens zu erf\u00fchlen. Leis\u00ades Staunen klingt mit \u00fcber die neue Lebendigkeit und Weite meines Seelenraumes.<\/p>\n<p>Von dieser Mitte f\u00fch\u00adle ich in den Umkreis, in die Weite meines Wesens. Ich erf\u00fch\u00adle, wie weit ich reichen kann, wie gro\u00df das Reich ist, dessen K\u00f6nig oder K\u00f6ni\u00adgin ich ide\u00adal\u00ader\u00adweise sein sollte. Ein Reich ist so gro\u00df, wie die Macht des K\u00f6nigs reicht, bis in welche Ferne sein Wort geh\u00f6rt wird. Es ist das Gebi\u00adet, in dem das Sein dem K\u00f6nig gehorcht. Das F\u00fchlen ist die See\u00adlen\u00adf\u00e4higkeit, die Wahrnehmung\u00adsor\u00adgan f\u00fcr dieses Reich ist. Es ist ein f\u00fch\u00adlen\u00addes Abtas\u00adten des Umkreis\u00ades, der zu meinem Wesen geh\u00f6rt. F\u00fch\u00adlend nehme ich meinen Leben\u00adskr\u00e4fteleib, meinen \u00c4ther\u00adleib&nbsp;wahr.<\/p>\n<p>Nun fol\u00adgt der zweite Schritt. Er schlie\u00dft mit \u201cUnd\u201d an, das Erf\u00fchlen der Weite meines Wesens tritt ins denk\u00adende Bewusst\u00adsein. Dieses Denken hat die Qual\u00adit\u00e4t von Strahlen. Einen logisch aufge\u00adbaut\u00aden, strin\u00adgent gef\u00fchrten Gedanken\u00adfaden kann ich dur\u00adchaus als Gedanken\u00adstrahl erleben \u2014 ein assozia\u00adtiv sprung\u00adhaftes Denken eher nicht. Krafter\u00adf\u00fcllt spende ich diese Gedanken\u00adstrahlen. Dies l\u00e4sst das Denken als ein ganz vom Willen durch\u00addrun\u00adge\u00adnes, gef\u00fchrtes Denken erken\u00adnen und hat nichts mit dem automa\u00adtisch im Innern ablaufend\u00aden, st\u00e4ndi\u00adgen Selb\u00adst\u00adge\u00adspr\u00e4ch zu tun, das zwar starke Emo\u00adtio\u00adnen her\u00advor\u00adrufen kann, aber sich mehr oder weniger im Kreis dreht. Das ger\u00adadlin\u00adige Denken ben\u00f6tigt Willenskraft.<\/p>\n<p>Was ist mit dem Spenden der Gedanken\u00adstrahlen gemeint? Zum einen bedeutet spenden, etwas zu opfern. Wenn ich denke, so opfere ich Leben\u00adskr\u00e4fte. Das Erken\u00adnt\u00adnis\u00adlicht gle\u00adicht dem Feuer, es braucht Bren\u00adn\u00adma\u00adte\u00adr\u00adi\u00adal, das sich opfert. Die Leben\u00adskraft geht im Denken in Erken\u00adnt\u00adnis\u00adlicht \u00fcber. Dadurch habe ich die F\u00e4higkeit, sel\u00adber Licht auszusenden. Das f\u00fchrt zu der anderen Bedeu\u00adtung des Spendens. Alles, was ich sehe, muss beleuchtet sein. Eine Lichtquelle muss dem Gegen\u00adstand Licht spenden. Rudolf Stein\u00ader beschreibt dieses Erzeu\u00adgen geisti\u00adgen Licht\u00ades als eine Vor\u00fcbung zur imag\u00adi\u00adna\u00adtiv\u00aden Erken\u00adnt\u00adnis. \u201cWenn der Men\u00adsch sich diese Vorstel\u00adlung [von Licht in einem \u00e4u\u00dfer\u00adlich dun\u00adklen Raum] inten\u00adsiv genug bilden kann, so wird es nach und nach heller, und er wird dann ein Licht sehen, das kein physis\u00adches Licht ist, son\u00addern ein Licht, das er nun sich sel\u00adber schafft, das er durch innere Kraft in sich erzeugt. Und das ist ein Licht, das durch\u00adstrahlt sein wird von der Weisheit, in dem ihm die schaf\u00adfende Weisheit erscheint. Das ist das, was man Astral\u00adlicht nen\u00adnt. Durch Med\u00adi\u00adta\u00adtion kommt der Men\u00adsch dazu, durch innere Kraft Licht zu erzeu\u00adgen.\u201d (<a href=\"https:\/\/anthrowiki.at\/Astralwelt#Literatur\" target=\"_blank\" rel=\"noopener\">Lit.<\/a>: <a href=\"http:\/\/fvn-archiv.net\/PDF\/GA\/GA101.pdf#page=149&amp;view=Fit\" target=\"_blank\" rel=\"noopener\">GA 101, S. 149f<\/a>) Dieses durch mein krafter\u00adf\u00fclltes Denken sel\u00adber erzeugtes Licht kann ich nun spenden und dadurch in der geisti\u00adgen Welt sehend wer\u00adden. Dem drit\u00adten Auge wird die F\u00e4higkeit zugeschrieben, Licht auszusenden und dadurch das Unsicht\u00adbare sicht\u00adbar, erkennbar zu machen.<\/p>\n<p>Ein Licht\u00adstrahl hat eine Quelle. So ist es auch mit meinen Gedanken\u00adstrahlen. Sie kom\u00admen aus See\u00adlen\u00adson\u00adnen\u00admacht. Wie ein K\u00f6nig im Zen\u00adtrum seines Reich\u00ades gedacht wer\u00adden kann, dessen Macht bis an die Gren\u00adzen seines Reich\u00ades ausstrahlt, so durch\u00adstrahlt die See\u00adlen\u00adson\u00adnen\u00admacht die Weit\u00aden des eige\u00adnen Wesens. Jede Tat des K\u00f6nigs zeigt seine Kraft. Die krafter\u00adf\u00fcll\u00adten Gedanken\u00adstrahlen entsprechen den Tat\u00aden des K\u00f6nigs. Sie zeigen auch unter diesem Gesicht\u00adspunkt den Wil\u00adlen\u00adsaspekt im Denken.<\/p>\n<p>Meine See\u00adlen\u00adson\u00adnen\u00admacht ist die son\u00adnen\u00adgle\u00adich ausstrahlende Macht meines <a href=\"https:\/\/anthrowiki.at\/Astralleib\" target=\"_blank\" rel=\"noopener\">Astralleib<\/a>s. Rudolf Stein\u00ader erk\u00adl\u00e4rt: \u201cWie der physis\u00adche Leib nicht durch die in ihm befind\u00adlichen min\u00ader\u00adalis\u00adchen Stoffe und Kr\u00e4fte seine Form erhal\u00adten kann, son\u00addern wie er, um dieser Erhal\u00adtung willen, von dem \u00c4ther\u00adleib durch\u00adset\u00adzt sein mu\u00df, so k\u00f6n\u00adnen die Kr\u00e4fte des \u00c4ther\u00adleibes sich nicht durch sich selb\u00adst mit dem Lichte des Bewu\u00dft\u00adseins durch\u00adleucht\u00aden. Ein \u00c4ther\u00adleib, der blo\u00df sich selb\u00adst \u00fcber\u00adlassen w\u00e4re, m\u00fc\u00dfte sich fort\u00addauernd in dem Zus\u00adtande des Schlafes befind\u00aden. Man kann auch sagen: er k\u00f6n\u00adnte in dem physis\u00adchen Leibe nur ein Pflanzen\u00adsein unter\u00adhal\u00adten. Ein wachen\u00adder \u00c4ther\u00adleib ist von einem Astralleib durch\u00adleuchtet.\u201d (<a href=\"https:\/\/anthrowiki.at\/Astralleib#Literatur\" target=\"_blank\" rel=\"noopener\">Lit.<\/a>: <a href=\"http:\/\/fvn-archiv.net\/PDF\/GA\/GA013.pdf#page=58&amp;view=Fit\" target=\"_blank\" rel=\"noreferrer noopener\">GA 13, S. 58ff<\/a>) Der Ort, von dem die See\u00adlen\u00adsonne ausstrahlt, erlebe ich im Herzen, dem Organ, das stets mit der Sonne ver\u00adbun\u00adden wurde. Die krafter\u00adf\u00fcll\u00adten Gedanken\u00adstrahlen gehen also vom Herzen aus. Sie offen\u00adbaren sich als beja\u00adhende, Liebe durch\u00addrun\u00adgene Gedanken\u00adstrahlen. Diese kann ich den Leben\u00adsr\u00e4t\u00adseln l\u00f6send spenden.<\/p>\n<p>Die Leben\u00adsr\u00e4t\u00adsel ver\u00adste\u00adhe ich als die Sit\u00adu\u00ada\u00adtio\u00adnen in meinem Leben, die mir R\u00e4t\u00adsel aufgeben, als das Hadern mit den Schick\u00adsalss\u00adchl\u00e4\u00adgen, das in die gro\u00dfe Frage m\u00fcn\u00addet: \u201cWarum \u2014 warum passiert mir das?\u201d Diese R\u00e4t\u00adsel l\u00f6sen sich, wenn es gelingt, die Sit\u00adu\u00ada\u00adtion anzunehmen, ihr pos\u00adi\u00adtiv gegen\u00fcber zu treten mit der Hal\u00adtung: \u201cWer wei\u00df, wozu es gut ist\u201d. Diese beja\u00adhende Hal\u00adtung beruht auf einem Schick\u00adsalsver\u00adst\u00e4nd\u00adnis, das von der Zukun\u00adft, vom Ziel aus\u00adge\u00adht und nicht nach Ursachen in der Ver\u00adgan\u00adgen\u00adheit sucht. Rudolf Stein\u00ader beze\u00adich\u00adnet das f\u00fcr alle Men\u00adschen in der Ver\u00adgan\u00adgen\u00adheit liegende Tor der Geburt als Mon\u00adden\u00adtor, das in der Zukun\u00adft liegende Tor des Todes als Son\u00adnen\u00adtor. Dadurch geht von der Sonne auch unter diesem Gesicht\u00adspunkt die Kraft aus, das Schick\u00adsal auf sein Ziel hin zu f\u00fchren. Jedes Schick\u00adsalsereig\u00adnis ist nun nicht vor\u00adrangig die Folge von etwas, son\u00addern die Vor\u00adbere\u00aditung f\u00fcr etwas. Es ist das Train\u00adingsange\u00adbot des Lebens zum Erwerb von F\u00e4higkeit\u00aden, Weisheit und Gef\u00fchlstiefe, um f\u00fcr gr\u00f6\u00dfere Auf\u00adgaben als die gegen\u00adw\u00e4r\u00adti\u00adgen vor\u00adbere\u00adit\u00adet zu&nbsp;sein.<\/p>\n<p>Der dritte Schritt meines K\u00f6n\u00adnens gilt der Erf\u00fcl\u00adlung manch\u00ader, \u2014 nicht aller \u2014 W\u00fcn\u00adsche. Er schlie\u00dft so naht\u00adlos an, dass der Ein\u00addruck ein\u00ader drit\u00adten Gle\u00adichzeit\u00adigkeit entste\u00adht. Ich kann manchem Wun\u00adsch Erf\u00fcl\u00adlung lei\u00adhen. Die Erf\u00fcl\u00adlung ist nur geliehen, also vor\u00fcberge\u00adhen\u00adder Natur. Au\u00dfer\u00addem wer\u00adden diese W\u00fcn\u00adsche durch einen erstaunlichen Umstand charak\u00adter\u00adisiert: Hoff\u00adnung l\u00e4hmte schon die Schwin\u00adgen. Worum han\u00addelt es sich hier? Eigentlich ver\u00adlei\u00adht Hoff\u00adnung der Seele Fl\u00fcgel, tr\u00e4gt sie in die Zukun\u00adft. Doch in diesem Fall ist Hoff\u00adnung eine See\u00adlen\u00adre\u00adgung, die die Wun\u00adscher\u00adf\u00fcl\u00adlung hin\u00addert statt f\u00f6rdert. Das ist zun\u00e4chst irri\u00adtierend. Genau bese\u00adhen trifft dies auf W\u00fcn\u00adsche zu, deren Erf\u00fcl\u00adlung zwar erhofft, jedoch pas\u00adsiv erwartet wird. Andere Men\u00adschen sollen aktiv wer\u00adden, ein eigen\u00ader Beitrag wird nicht in Erw\u00e4\u00adgung gezo\u00adgen. Hier fehlt die Eige\u00adnak\u00adtiv\u00adit\u00e4t. Diese Men\u00adschen gle\u00adichen Kindern, die erwarten, run\u00addum ver\u00adsorgt zu wer\u00adden. Sie \u00fcbernehmen keine Ver\u00adant\u00adwor\u00adtung, gehen nicht auf ihr Ziel zu, son\u00addern warten darauf, dass die Erf\u00fcl\u00adlung zu ihnen kommt. Sie warten auf den Prinzen bzw. die Prinzessin, der bzw. die sie find\u00aden und heim\u00adf\u00fchren soll.<\/p>\n<p>Im Mantra hei\u00dft es&nbsp;<em>Ich kann \u2026 Erf\u00fcl\u00adlung manchem Wun\u00adsche lei\u00adhen \u2026<\/em> Das Mantra ist ein einziger langer Satz. Ich bin es also sel\u00adber, der f\u00fcr die Erf\u00fcl\u00adlung&nbsp;sorgt.<\/p>\n<p>Nach\u00addem&nbsp;ich:<\/p>\n<ul>\n<li>die Weit\u00aden meines eige\u00adnen Wesens erf\u00fchlt, sie wieder in Besitz genom\u00admen&nbsp;habe<\/li>\n<li>aus See\u00adlen\u00adson\u00adnen\u00admacht krafter\u00adf\u00fcllt Gedanken\u00adstrahlen zur L\u00f6sung der Leben\u00adsr\u00e4t\u00adsel gespendet, mein Schick\u00adsal geord\u00adnet&nbsp;habe,<\/li>\n<li>bin ich nun in der Sit\u00adu\u00ada\u00adtion, mir auch manche W\u00fcn\u00adsche erf\u00fcllen zu k\u00f6n\u00adnen. Ich bin bere\u00adit in die Zukun\u00adft zu&nbsp;gehen.<\/li>\n<\/ul>\n<p>In diesem let\u00adzten Schritt, erlebe ich die Aktiv\u00adit\u00e4t des Ichs und damit das Ich sel\u00adber am st\u00e4rk\u00adsten, gle\u00adich\u00adwohl die vorigen Schritte nicht ohne diese Aktiv\u00adit\u00e4t gedacht wer\u00adden k\u00f6n\u00adnen. Das Mantra ist durchg\u00e4ngig aus der Per\u00adspek\u00adtive des sich selb\u00adst reflek\u00adtieren\u00adden Ich-Sprech\u00aders geschrieben.<\/p>\n<p>F\u00fcr mich bedeutet dieses Mantra die Ein\u00adwei\u00adhung in die indi\u00advidu\u00adelle Entwick\u00adlungs\u00adf\u00e4higkeit der Seele, mein\u00ader&nbsp;Seele.<\/p>\n<h4><strong>Erg\u00e4nzung: Das dreifache K\u00f6nnen im Mantras 28 b und die drei Frauengestalten des Quellenwunders<\/strong><\/h4>\n<p>Die drei Frauengestal\u00adten, die sich dem Knaben im M\u00e4rchen vom Quel\u00adlen\u00adwun\u00adder zeigen, stellen die drei See\u00adlen dar, die drei Wach\u00adheitsstufen der Seele, die Rudolf Stein\u00ader unter\u00adschei\u00addet. Die erste Wach\u00adheitsstufe ist die Empfind\u00adungsseele. Die erste Frauengestalt ergreift die tausend spr\u00fchen\u00adden Tr\u00f6pfchen und reicht sie an die zweite weit\u00ader. Die Empfind\u00adungsseele empf\u00e4ngt vom Empfind\u00adungsleib die Wahrnehmungen. In ihr wer\u00adden sie zum seel\u00adis\u00adchen Erleb\u00adnis, jedoch ohne ver\u00adstanden zu wer\u00adden. Ihr entspricht die F\u00e4higkeit im Mantra, die Weite des eige\u00adnen Wesens zu f\u00fchlen. Dem erwach\u00adse\u00adnen Pro\u00adtag\u00ado\u00adnis\u00adten teilt sich die erste Frauengestalt entsprechend mit: \u201cIch lock\u00b4 des Men\u00adschen See\u00adlen\u00adblick in \u00c4ther\u00adfer\u00adnen und in Ster\u00adnen\u00adweit\u00aden.\u201d Sie hil\u00adft gegen Ein\u00adsamkeits\u00adge\u00adf\u00fch\u00adle, denn wenn ich mich sel\u00adber wahrnehme, bin ich nicht mehr allein. Sie reicht den Leben\u00adshoff\u00adnungstrank. Im Mantra wird gesagt, dass ich im Innern neu belebt bin. Sie hat einen Wun\u00adder\u00adbech\u00ader, ein Hin\u00adweis auf den physis\u00adchen Leib als Gef\u00e4\u00df der Seele. Hier ist die christliche Tugend der Hoff\u00adnung an ihrem richti\u00adgen Ort. Es ist die Hoff\u00adnung auf ein Weit\u00ader\u00adleben nach dem Tod, wenn der physis\u00adche Leib abgelegt wer\u00adden musste.<\/p>\n<p>Die zweite Wach\u00adheitsstufe ist die Ver\u00adstandes- oder Gem\u00fctsseele. Die zweite Frauengestalt formt in der Vision des Knaben die bun\u00adten Wassertropfen\u00adwe\u00adsen zu einem sil\u00adber\u00adnen Kelch. Die Ver\u00adstandesseele formt aus den Wahrnehmungen die Begriffe, die wie Gef\u00e4\u00dfe sind f\u00fcr Ideen-Inhalt. Das For\u00admen des Kelch\u00ades ben\u00f6tigt Kraft. Und krafter\u00adf\u00fcllt kann ich im Mantra Gedanken\u00adstrahlen den Leben\u00adsr\u00e4t\u00adseln l\u00f6send spenden. Die zweite Frauengestalt sagt dem erwach\u00adse\u00adnen Pro\u00adtag\u00ado\u00adnis\u00adten, dass sie hil\u00adft, wenn der Lebens\u00admut bedro\u00adht ist. Gle\u00adich Gedanken\u00adstrahlen lenkt sie \u201cdes Men\u00adschen Herzen\u00adstriebe in See\u00adlen\u00adgr\u00fcnde und auf Geis\u00adtesh\u00f6hn.\u201d Sie schmiedet des Lebens Glaubensst\u00e4rke \u2014 die innere Gewis\u00adsheit von der Real\u00adit\u00e4t ein\u00ader geisti\u00adgen Welt. Glaube ist eine weit\u00adere christliche Tugend. Im Mantra kom\u00admen die Gedanken\u00adstrahlen aus See\u00adlen\u00adson\u00adnen\u00admacht, dem Bild des geisti\u00adgen Seins der Seele. Sie hat einen Wun\u00adder\u00adham\u00admer, Bild des stetig klopfend\u00aden Herzens f\u00fcr das pulsierende Leben, den \u00c4ther\u00adleib. Die Glaubensst\u00e4rke, die zweite christliche Tugend<\/p>\n<p>Die dritte Wach\u00adheitsstufe ist die Bewusst\u00adseinsseele. Die dritte Frauengestalt f\u00fcllt den Kelch der zweit\u00aden mit Mon\u00adden\u00adsil\u00adber\u00adlicht und reicht ihn dem Knaben. Er bekommt den Trank, der Wun\u00adsch wird ihm erf\u00fcllt. Das entspricht dem drit\u00adten Teil des Mantras. Dem erwach\u00adse\u00adnen Pro\u00adtag\u00ado\u00adnis\u00adten sagt die dritte Frauengestalt, dass sie die richtige Ansprech\u00adpart\u00adner\u00adin ist, wenn Leben\u00adsr\u00e4t\u00adsel ihn best\u00fcr\u00admen. Sie spin\u00adnt auch die Gedanken\u00adf\u00e4\u00adden in Lebenslabyrinthen und in See\u00adlen\u00adtiefen. Sie ist also die Schick\u00adsal\u00adswirk\u00aderin und damit die tat\u00ads\u00e4ch\u00adliche Wun\u00adscher\u00adf\u00fcl\u00adlerin, denn sie muss die M\u00f6glichkeit\u00aden bere\u00adit\u00adstellen, die vom Men\u00adschen mit seinem nor\u00admalen Tages\u00adbe\u00adwusst\u00adsein dann genutzt wer\u00adden k\u00f6n\u00adnen. Sie hat einen Wun\u00adder\u00adweb\u00adstuhl und wirkt die Lebensliebesstrahlen. Der Web\u00adstuhl ist Bild des Astralleibs, des Schick\u00adsal\u00adsleibes. Liebe ist die let\u00adzte der christlichen Tugen\u00adden, die h\u00f6ch\u00adste, (Korinther 13,13) wie Paulus sagt. Lebensliebesstrahlen wirkt die dritte, denn vom Ziel her betra\u00adchtet ist jedes schwere Schick\u00adsal eine Liebesgabe, eine Wun\u00adscher\u00adf\u00fcl\u00adlung unseres auf unsere H\u00f6her\u00aden\u00adtwick\u00adlung hin\u00adstreben\u00adden geisti\u00adgen Wesens.<\/p>\n\t\t\t<a href=\"https:\/\/www.stellamaris-seelenkalender.de\/?page_id=1411\" target=\"_self\" rel=\"noopener\">\n\t\t\t\t\t\tn\u00e4ch\u00adster Blog-Eintrag&nbsp;<\/a>\n\t\t\t<a href=\"https:\/\/www.stellamaris-seelenkalender.de\/?page_id=136\" target=\"_self\" rel=\"noopener\">\n\t\t\t\t\t\tzur\u00fcck zur \u00dcbersicht&nbsp;<\/a>\n\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>28 b Ich kann im Innern neu belebt Erf\u00fchlen eignen Wesens Weit\u00aden Und krafter\u00adf\u00fcllt Gedanken\u00adstrahlen Aus See\u00adlen\u00adson\u00adnen\u00admacht Den Leben\u00adsr\u00e4t\u00adseln l\u00f6send spenden, Erf\u00fcl\u00adlung manchem Wun\u00adsche lei\u00adhen, Dem Hoff\u00adnung schon die Schwin\u00adgen l\u00e4hmte. Das zweite apoka\u00adlyp\u00adtis\u00adche Siegel \u2014 das Vier\u00adgeti\u00ader Das zweite apoka\u00adlyp\u00adtis\u00adche Siegel zeigt den See\u00adlen\u00adraum des Men\u00adschen\u00adwe\u00adsens von der fern\u00adsten Ver\u00adgan\u00adgen\u00adheit bis zur Vol\u00adlen\u00addung&nbsp;in\u2026<\/p>\n","protected":false},"author":1,"featured_media":0,"parent":0,"menu_order":0,"comment_status":"closed","ping_status":"closed","template":"","meta":{"wp_typography_post_enhancements_disabled":false,"footnotes":""},"class_list":["post-1391","page","type-page","status-publish","hentry"],"_links":{"self":[{"href":"https:\/\/www.stellamaris-seelenkalender.de\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/pages\/1391","targetHints":{"allow":["GET"]}}],"collection":[{"href":"https:\/\/www.stellamaris-seelenkalender.de\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/pages"}],"about":[{"href":"https:\/\/www.stellamaris-seelenkalender.de\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/types\/page"}],"author":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.stellamaris-seelenkalender.de\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/users\/1"}],"replies":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.stellamaris-seelenkalender.de\/index.php?rest_route=%2Fwp%2Fv2%2Fcomments&post=1391"}],"version-history":[{"count":0,"href":"https:\/\/www.stellamaris-seelenkalender.de\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/pages\/1391\/revisions"}],"wp:attachment":[{"href":"https:\/\/www.stellamaris-seelenkalender.de\/index.php?rest_route=%2Fwp%2Fv2%2Fmedia&parent=1391"}],"curies":[{"name":"wp","href":"https:\/\/api.w.org\/{rel}","templated":true}]}}