{"id":1358,"date":"2022-09-26T20:59:01","date_gmt":"2022-09-26T18:59:01","guid":{"rendered":"https:\/\/www.stellamaris-seelenkalender.de\/?page_id=1358"},"modified":"2025-09-20T10:41:42","modified_gmt":"2025-09-20T08:41:42","slug":"blog-beitrag-1-2-copy-3-copy-2-copy-copy-copy-copy-copy","status":"publish","type":"page","link":"https:\/\/www.stellamaris-seelenkalender.de\/?page_id=1358","title":{"rendered":"Blog \u2014 Seelenkalender Mantra 26&nbsp;Z"},"content":{"rendered":"\n\n\t<p><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" src=\"https:\/\/www.stellamaris-seelenkalender.de\/wp-content\/uploads\/2022\/09\/26-Z-Rosenknospe-Ausschnitt-239x300.jpg\" alt width=\"303\" height=\"380\"><\/p>\n<h4><strong>26 Z Michaeli-Stimmung<\/strong><\/h4>\n<p>Natur, dein m\u00fct\u00adter\u00adlich\u00ades&nbsp;Sein,<\/p>\n<p>Ich trage es in meinem Willenswesen;<\/p>\n<p>Und meines Wil\u00adlens Feuermacht,<\/p>\n<p>Sie st\u00e4h\u00adlet meines Geistes Triebe,<\/p>\n<p>Dass sie geb\u00e4ren Selbstgef\u00fchl,<\/p>\n<p>Zu tra\u00adgen mich in&nbsp;mir.<\/p>\n<h4><strong>Michaeli<\/strong><\/h4>\n<p>Das Mantra 26 Z tr\u00e4gt die \u00dcber\u00adschrift \u201cMichaeli-Stim\u00admung\u201d. Die vier Jahreszeit\u00aden, Fr\u00fch\u00adling, Som\u00admer, Herb\u00adst und Win\u00adter konzen\u00adtri\u00aderen ihren seel\u00adisch-geistige Aspekt in den vier Fes\u00adten: Ostern, Johan\u00adni, Michaeli und Wei\u00adh\u00adnacht\u00aden. Obwohl zun\u00e4chst nichts im Wort\u00adlaut der Mantren auf die Feste hinzuweisen scheint, sind sie durch solch eine \u00dcber\u00adschrift den Mantren zuge\u00adord\u00adnet und dadurch im See\u00adlenkalen\u00adder ver\u00adankert. Michaeli wird immer am 29. Sep\u00adtem\u00adber gefeiert. Es ist das Fest des Herb\u00adstes und liegt im Jahreskreis Ostern gegen\u00fcber. Bei genauer\u00ader Betra\u00adch\u00adtung des See\u00adlenkalen\u00adders stimmt das jedoch nicht \u2014 von der durch die Beweglichkeit des Oster\u00adfestes bewirk\u00adten Ver\u00adschiebung ein\u00admal abge\u00adse\u00adhen. Das See\u00adlenkalen\u00adder-Jahr begin\u00adnt mit dem Oster\u00admantra <a href=\"https:\/\/www.stellamaris-seelenkalender.de\/?page_id=781\">1 A<\/a>. Das Michaeli-Mantra 26 Z schlie\u00dft den ersten Durch\u00adgang durch das Alpha\u00adbet und ist damit das let\u00adzte im Som\u00admer-Hal\u00adb\u00adjahr. Erst mit der fol\u00adgen\u00adden Woche, dem Mantra 27 a, begin\u00adnt das Win\u00adter-Hal\u00adb\u00adjahr und das zweite Alpha\u00adbet. Erst mit dem Mantra 27 a ist die Gegen\u00fcber\u00adstel\u00adlung zum Oster-Mantra 1 A erreicht.<\/p>\n<p>Mit dem Michaeli-Mantra 26 Z ste\u00adhen wir in der let\u00adzten Woche des Som\u00admer-Hal\u00adb\u00adjahres. Wir sind an der Gren\u00adze angekom\u00admen. Wie ein W\u00e4chter ste\u00adht das Mantra \u2014 und hin\u00adter diesem der Erzen\u00adgel Michael \u2014 vor dem Tor zum Win\u00adter-Hal\u00adb\u00adjahr. Dieses Tor ist das Tor zur eige\u00adnen Innen\u00adwelt. Rudolf Stein\u00ader schreibt: \u201cDas Gegr\u00fcn\u00addet\u00adsein in sich sel\u00adber und das Leben in der eige\u00adnen Gedanken- und Wil\u00adlenswelt kann er empfind\u00aden als Win\u00adter\u00adda\u00adsein.\u201d (Vor\u00adwort zur ersten Aus\u00adgabe 1912\/13 des See\u00adlenkalen\u00adders) Wir ver\u00adlassen das Som\u00admer\u00adhal\u00adb\u00adjahr und damit die Zeit der Hingabe an die Sinne und ihre Wahrnehmungen, den Bere\u00adich, der \u201cder licht- und w\u00e4rme-durch\u00adwobe\u00adnen Som\u00admer\u00adnatur\u201d unseres Wesens entspricht (s.o.).<\/p>\n<p>Mit dem Michaeli-Fest ist das Bild des Drachenkampfes ver\u00adbun\u00adden. In \u00e4lteren Michaeli-Liedern wird Michael vielfach um Hil\u00adfe gebeten im Kampf gegen die Feinde. Was ver\u00adbirgt sich hin\u00adter dem Drachen und welche Feinde m\u00fcssen wir an dieser Stelle bek\u00e4mpfen? Zwei Pr\u00fc\u00adfun\u00adgen warten an dieser Schwelle auf&nbsp;uns:<\/p>\n<p>Die erste Pr\u00fc\u00adfung bet\u00adrifft die \u201cFeinde\u201d: F\u00fcr diesen Gang in die eigene Unter\u00adwelt brauchen wir Mut! Ich erin\u00adnere mich noch gut daran, welche Angst mich befiel, als ich in meine Seele schauen wollte \u2014 bis mir klar wurde, dass das, was ich an Bildern gezeigt bekom\u00admen w\u00fcrde immer meine Bilder sind. Was ich gezeigt bekomme, bin ja immer nur Ich. Etwas Fremdes kann nicht aus der Seele auf\u00adtauchen \u2014 nur Unbekan\u00adntes, Unge\u00adse\u00adhenes. All diese Bilder geh\u00f6ren zu mir, ungeachtet ob ich es anschaue oder nicht! Die Seele ist ein Gef\u00e4\u00df, kein Blu\u00admen\u00adtopf. Sie hat kein Loch unten. Mir wurde klar, dass keine fremde Macht aus mein\u00ader Seele auf\u00adtauchen kann wie ein Loch-Ness Unge\u00adheuer. Und das, was ich sel\u00adber bin, ist nicht fremd, auch wenn ich es noch nicht ken\u00adnen gel\u00adernt habe. Ich finde immer nur mich \u2014 und vor mir sel\u00adber brauche ich mich nicht zu f\u00fcrchten!<\/p>\n<p>Diese Erken\u00adnt\u00adnis best\u00e4ti\u00adgen auch die Mantren im See\u00adlenkalen\u00adder. Das Michaeli-Mantra 26 Z und das Mantra des Jahreswech\u00adsels 39 n sprechen vom Selb\u00adst\u00adge\u00adf\u00fchl (siehe unten)! Das Michaeli-Mantra ste\u00adht an der Schwelle, bevor das Win\u00adter-Hal\u00adb\u00adjahr begin\u00adnt. Das Mantra 39 n ste\u00adht am Scheit\u00adelpunkt des Win\u00adter-Hal\u00adb\u00adjahres. Es vol\u00adlen\u00addet das erste Vier\u00adtel und ste\u00adht damit am tief\u00adsten Punkt des Jahreskreis\u00ades (der Jahreskreis zeigt sich im inneren Bild so, dass das Som\u00admer-Hal\u00adb\u00adjahr oben, das Win\u00adter-Hal\u00adb\u00adjahr unten erscheint).<\/p>\n<p>Das \u00dcber\u00adwinden der Angst auf dem Weg in die Dunkel\u00adheit des Win\u00adter-Hal\u00adb\u00adjahres ist ein Aspekt des Kampfes, der nach alten Tra\u00addi\u00adtio\u00adnen mit dem Erzen\u00adgel Michael ver\u00adbun\u00adden ist. In einem Lied hei\u00dft es: \u201eOh unbe\u00adsiegter Gottesheld, Sankt Michael, hilf uns hie k\u00e4mpfen, die Feinde d\u00e4mpfen \u2026\u201d Die \u00c4ng\u00adste, wie sie oben erw\u00e4h\u00adnt sind, die \u201eAngst-Feinde\u201d erweisen sich als Ein\u00adbil\u00addung und l\u00f6sen sich auf, wenn der Weg in die Seele mutig begonnen und dort das Selb\u00adst\u00adge\u00adf\u00fchl ent\u00addeckt&nbsp;wird.<\/p>\n<p><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" src=\"https:\/\/www.stellamaris-seelenkalender.de\/wp-content\/uploads\/2021\/05\/Abbildung_2_a_Seelenkalender_Stellamaris_Angela_Fischer-300x300.jpg\" alt width=\"300\" height=\"300\"><\/p>\n<p><em>Das <a href=\"https:\/\/www.stellamaris-seelenkalender.de\/?page_id=180\">Sym\u00adbol des Makrokos\u00admos<\/a> im Jahreskreis<\/em><\/p>\n<p>&nbsp;Das <a href=\"https:\/\/www.stellamaris-seelenkalender.de\/?page_id=180\">Sym\u00adbol des Makrokos\u00admos<\/a> zeigt Drache und Schlange, die sich in den Schwanz bei\u00dfen, den ewigen Kreis\u00adlauf sym\u00adbol\u00adisierend. Im Jahreskreis einge\u00adf\u00fcgt ste\u00adht der Drache f\u00fcr das Som\u00admer-Hal\u00adb\u00adjahr. Er verk\u00f6r\u00adpert die Wahrnehmungswelt, die zu Materie ver\u00adh\u00e4rtete Welt. Das Win\u00adter-Hal\u00adb\u00adjahr ist als Schlange dargestellt, und weist auf die Ver\u00adf\u00fchrung der Seele durch das Denken. Die Berech\u00adti\u00adgung des Drachen endet mit der Michaeli-Woche. Er muss \u00fcber\u00adwun\u00adden wer\u00adden. Das ist der zweite Aspekt des Kampfes. Die Wahrnehmung mit den inbe\u00adgrif\u00adf\u00ade\u00adnen Ideen fliegt den Men\u00adschen an wie ein feuriger Drache. Was mit eige\u00adnen Augen gese\u00adhen, mit eige\u00adnen H\u00e4n\u00adden ertastet wurde, ver\u00admit\u00adtelt der Seele Gewis\u00adsheit und sub\u00adjek\u00adtiv unum\u00adst\u00f6\u00dfliche Wahrheit. Der Schup\u00adpen\u00adpanz\u00ader des Drachen bringt die H\u00e4rte der mate\u00adri\u00adal\u00adis\u00adtis\u00adchen \u00dcberzeu\u00adgungs\u00admacht zum Aus\u00addruck. Wenn die \u00e4u\u00dfere Sinneswahrnehmung als einzige Real\u00adit\u00e4t genom\u00admen, der Drache nicht \u00fcber\u00adwun\u00adden wird, ist der Weg in die Seele in die fein\u00adstof\u00adfliche, die geistige Welt ver\u00adschlossen. Zum Ende der Woche 26 Z muss dieser \u00dcber\u00adgang geleis\u00adtet wer\u00adden. Das auss\u00adchlie\u00dflich an die \u00e4u\u00dfere Wahrnehmung Gebun\u00addene, nur von der Materie aus\u00adge\u00adhende, mate\u00adri\u00adal\u00adis\u00adtis\u00adche Denken muss enden, wenn der Raum der Seele betreten wer\u00adden soll. Sie ist eine flu\u00adtende Bilder\u00adwelt, keine Ding-Welt.<\/p>\n<p>Die Natur, die materielle Welt ist die Mut\u00adter. Sie schenkt uns die Bilder f\u00fcr unsere See\u00adlen\u00adwelt; Bilder um die Seele zu ver\u00adste\u00adhen. Doch es beste\u00adht die Gefahr, dass der Geist auss\u00adchlie\u00dflich an die Materie gebun\u00adden gedacht wird. Ein Beispiel soll diese Gefahr verdeut\u00adlichen: Die Neu\u00adtri\u00adnos, geladene Teilchen, die bildlich gesprochen, durch die Son\u00adnen\u00adwinde auf die Erde kom\u00admen, wer\u00adden von vie\u00adlen Men\u00adschen f\u00fcr die Ver\u00e4n\u00adderun\u00adgen ver\u00adant\u00adwortlich gemacht, die als Anstieg der Energiefre\u00adquenz beschrieben werde . Nicht der Geist, son\u00addern geladene Teilchen wirken. Der Geist kann bei dieser Denkweise nicht aus sich her\u00adaus wirken. Er braucht Teilchen, elek\u00adtrische Wellen, Mag\u00adnetkr\u00e4fte. Auch wenn hier von Energie oder Fein\u00adstof\u00adflichem gesprochen wird, bleibt das Denken an die Materie gebun\u00adden. Da wirkt der Drache noch&nbsp;immer.<\/p>\n<p>Wie ein Gegen\u00admit\u00adtel gegen diese Drachen-Macht wirkt das <a href=\"https:\/\/anthrowiki.at\/Reines_Denken\" target=\"_blank\" rel=\"noopener\">sinnlichkeits\u00adfreie Denken<\/a>, von dem Rudolf Stein\u00ader immer wieder spricht. Es muss errun\u00adgen wer\u00adden, um in der geisti\u00adgen Welt wahrnehmungs\u00adf\u00e4hig zu werden.<\/p>\n<h4><strong>Michael und der Drache<\/strong><\/h4>\n<p>Rudolf Stein\u00ader sagt \u00fcber den Moment, wenn die Erde die Eklip\u00adtik schnei\u00addet: \u201e\u2026 die Sonne l\u00e4\u00dft Fol\u00adgen ihrer Wirkung zur\u00fcck im Raume, den sie zu durchmessen hat, so da\u00df in die Spuren, in die gebliebe\u00adnen Spuren der Sonne, die Erde ein\u00adtritt und sie kreuzt, sie wirk\u00adlich kreuzt. Denn der Raum hat lebendi\u00adgen Inhalt, hat geisti\u00adgen Inhalt, und in das, was die Sonne bewirkt, tritt die Erde ein und kreuzt es, segelt durch. [etwas sp\u00e4ter] \u2026 wir sind an dem Orte, wo die Sonne gewe\u00adsen ist! Und in der geisti\u00adgen Atmo\u00adsph\u00e4re dr\u00fcckt sich das aus, denn man begeg\u00adnet dem Bilde, das die Sonne im \u00c4ther zur\u00fcck\u00adge\u00adlassen hat. \u2026 man [find\u00adet] da im \u00c4ther Son\u00adnen\u00adin\u00adhalt \u2026, der zur\u00fcck\u00adge\u00adblieben ist.\u201d (GA 171, S.&nbsp;186ff)<\/p>\n<p>Welch\u00ades Bild k\u00f6n\u00adnte die Sonne dort zur\u00fcck\u00adge\u00adlassen haben? Welch\u00ades Bild erneuert sich zu den bei\u00adden Zeit\u00aden der Tag- und Nacht\u00adgle\u00adiche f\u00fcr die Men\u00adschheit Jahr f\u00fcr Jahr? Es k\u00f6n\u00adnte die Maria auf der Mond\u00adsichel im Strahlenkranz bzw. ihr Urbild, \u201cdas Weib, mit der Sonne bek\u00adlei\u00addet, den Mond unter ihren F\u00fc\u00dfen und die Kro\u00adne mit den zw\u00f6lf Ster\u00adnen auf ihrem Haupt\u201d aus der Apoka\u00adlypse des Johannes sein. Sie ist der Jahres\u00adlauf. Die Maria ist die Nach\u00adfol\u00adgerin der Isis, der ver\u00adschleierten <a href=\"https:\/\/de.wikipedia.org\/wiki\/Das_verschleierte_Bild_zu_Sais\" target=\"_blank\" rel=\"noopener\">G\u00f6t\u00adtin im Tem\u00adpel zu Sais<\/a>. Rudolf Stein\u00ader sagt ganz direkt \u00fcber die Isis, dass sie die Zeit ist: \u201eDenn es ste\u00adht ja da, was die Isis ist: Ver\u00adgan\u00adgen\u00adheit, Gegen\u00adwart und Zukun\u00adft \u2014 die dahin\u00adflie\u00dfende Zeit!\u201d (<a href=\"https:\/\/anthrowiki.at\/Das_verschleierte_Bild_zu_Sais#Literatur\" target=\"_blank\" rel=\"noopener\">Lit.<\/a>: GA 171, S. 166) Ihr Schleier ist die Heiligkeit des Lebens\u00adge\u00adheimniss\u00ades, das nur der ergr\u00fcn\u00adden durfte, der es mit Ehrfurcht tat.<\/p>\n<p>Die <a href=\"https:\/\/www.stellamaris-seelenkalender.de\/?page_id=292\">Imag\u00adi\u00adna\u00adtion der Maria im Jahres\u00adlauf<\/a> beruht auf der Struk\u00adtur von drei Ebe\u00adnen, die die zu Ostern geh\u00f6ren\u00adden Wochen dem Jahr ein\u00adpr\u00e4\u00adgen. Sie sind die Mond\u00adsichel. Dar\u00fcber befind\u00adet sich das Kreiszen\u00adtrum, die Sonne. Ganz oben ist der Sternbereich.<\/p>\n<p>In der Kun\u00adst wird der Mond unter Maria immer wieder mit dem Drachen in Verbindung gebracht. Auf dem Bild befind\u00adet er sich an der Gren\u00adzfl\u00e4che von Mond und&nbsp;Sonne.<\/p>\n<p><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" src=\"https:\/\/www.stellamaris-seelenkalender.de\/wp-content\/uploads\/2023\/10\/Maria-mit-Mond-und-Drachen-Ausschnitt-298x300.jpg\" alt width=\"420\" height=\"423\"><\/p>\n<p><em>Maria mit Drachen, auf dem Mond ste\u00adhend, von ein\u00ader Son\u00adnenau\u00adra umgl\u00e4nzt, K\u00fcn\u00adstler unbekan\u00adnt, Ausschnitt<\/em><\/p>\n<p>Der Drache ste\u00adht mit dem Mond in Beziehung. Vor diesem Hin\u00adter\u00adgrund wird die Darstel\u00adlung des Drachen auf alten Michaeli-Bilder auf\u00adschlussre\u00adich. Seine K\u00f6r\u00adper\u00adhal\u00adtung erin\u00adnert an eine Mondsichel.<\/p>\n<p><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" src=\"https:\/\/www.stellamaris-seelenkalender.de\/wp-content\/uploads\/2023\/10\/26-Z-Michael-im-Ei-296x300.png\" alt width=\"296\" height=\"300\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" src=\"https:\/\/www.stellamaris-seelenkalender.de\/wp-content\/uploads\/2023\/10\/26-Z-Michael-im-Ei-freigestellt-297x300.png\" alt width=\"297\" height=\"300\"><\/p>\n<p><em>Michael mit Drachen, dessen K\u00f6r\u00adper\u00adform an den Mond, die Osterzeit im Jahr erinnert<\/em><\/p>\n<p>Warum ist das so? Michael ist der Weg\u00adbere\u00adit\u00ader Christi im Denken. Er hil\u00adft, nicht nur die ego\u00adis\u00adtis\u00adche Tier-Natur in zu \u00fcber\u00adwinden, son\u00addern auch die falschen Vorstel\u00adlun\u00adgen \u00fcber das Leben auf der Erde \u2014 und dadurch auch \u00fcber das zen\u00adtrale The\u00adma des Oster\u00adfestes, \u00fcber das Geheim\u00adnis von Tod und Auferstehung.<\/p>\n<p>Michael ist die Kraft, die hil\u00adft, \u00fcber dem Drachen zu ste\u00adhen, \u00fcber der durch die Sinne ver\u00admit\u00adtel\u00adten mate\u00adri\u00adal\u00adis\u00adtis\u00adchen Weltan\u00adschau\u00adung, die so gerne die alleinige Wahrheit f\u00fcr sich beansprucht. Michael ist die Kraft, die der Ahnung den Raum h\u00e4lt, damit eine h\u00f6here, nicht logisch-gedanklich zu fassende Wahrheit in der Seele leben&nbsp;kann.<\/p>\n<p>Ich glaube wirk\u00adlich, dass es ein michaelisch-mutiger Gedanke ist, im Jahres\u00adlauf das Kleid hoher geistiger M\u00e4chte zu erleben, sie darin abge\u00adbildet zu find\u00aden \u2014 sowohl die Maria als auch Michael.<\/p>\n<h4><strong>G\u00f6ttin Natura<br>\n<\/strong><\/h4>\n<p>Bezo\u00adgen auf die griechis\u00adche Mytholo\u00adgie beschreibt Rudolf Stein\u00ader, wie die Natur noch im Mit\u00adte\u00adlal\u00adter als eine G\u00f6t\u00adtin wahrgenom\u00admen wurde, die ein halbes Jahr oberirdisch wirkt und ein halbes Jahr unterirdisch: \u201cIn dem Augen\u00adblicke, wo der Men\u00adsch das sieht, was er mit dem Teil seines Wesens erlebt, der schl\u00e4ft [mit dem in die Wahrnehmung hinein\u00adschlafend\u00aden Som\u00admer-Men\u00adschen, A.F.], in dem Augen\u00adblicke ste\u00adht er vor dem, was man unge\u00adf\u00e4hr bis in das 15. Jahrhun\u00addert here\u00adin in Wirk\u00adlichkeit die Natur genan\u00adnt hat. Das hat man die Natur genan\u00adnt, was da der Men\u00adsch erlebt. Die Griechen nan\u00adnten das\u00adselbe, was man im Mit\u00adte\u00adlal\u00adter die Natur nan\u00adnte, Pros\u00ader\u00adpina, Perse\u00adphone. Nat\u00fcr\u00adlich beschrieb man die Mys\u00adte\u00adrien der Perse\u00adphone anders in Griechen\u00adland, anders im Mit\u00adte\u00adlal\u00adter. Aber Sie k\u00f6n\u00adnen sich \u00fcberzeu\u00adgen, da\u00df das Mit\u00adte\u00adlal\u00adter diese Dinge kan\u00adnte, wenn Sie solche Beschrei\u00adbun\u00adgen der Natur und ihrer Geheimnisse lesen, wie Sie sie bei Bernar\u00addus Sil\u00advestris find\u00aden. Da begin\u00adnt, in dem Werke \u00abDe mun\u00addi uni\u00adver\u00adsi\u00adtate\u00bb von Bernar\u00addus Sil\u00advestris, die Schilderung der Erleb\u00adnisse, die der Men\u00adsch hat, wenn er f\u00fcr den Teil erwacht, der den Kos\u00admos mit\u00admacht, der son\u00adst ver\u00adschlafen wird.&nbsp;\u2026<\/p>\n<p>Man unter\u00adschied auf der einen Seite die Natur, das Miter\u00adleben des Men\u00adschen mit dem Kos\u00admos, was das Mit\u00adte\u00adlal\u00adter Natu\u00adra nan\u00adnte, was das Alter\u00adtum Pros\u00ader\u00adpina nan\u00adnte. Man per\u00adson\u00adifizierte, unter\u00adschied dieses wiederum von der Ura\u00adnia, welche eben\u00adso die Him\u00admelssph\u00e4re beherrscht, wie die Natur das\u00adjenige beherrscht, was der Men\u00adsch miter\u00adlebt vom Ein\u00adschlafen bis zum Aufwachen. Und ein tiefes Geheim\u00adnis glaubten diese mit\u00adte\u00adlal\u00adter\u00adlichen Men\u00adschen zu sehen, wenn sie sprachen von der Ver\u00adm\u00e4h\u00adlung der Natur im Men\u00adschen mit dem Nus, mit dem Ver\u00adstande, mit dem Intellekt im Men\u00adschen. Und in richtiger und unrichtiger Weise wurde von diesen Men\u00adschen ver\u00adsucht, zu erleben im Men\u00adschen die Ver\u00adm\u00e4h\u00adlung der Natur mit dem Nus, mit dem Ver\u00adstande oder Intellekt, als mys\u00adtis\u00adche Hochzeit, der gegen\u00fcber\u00adstand die alchimistis\u00adche Hochzeit, \u2026\u201d (<a href=\"https:\/\/anthrowiki.at\/G%C3%B6ttin_Natura#Literatur\" target=\"_blank\" rel=\"noopener\">Lit.<\/a>: <a href=\"http:\/\/fvn-archiv.net\/PDF\/GA\/GA180.pdf#page=105&amp;view=Fit\" target=\"_blank\" rel=\"noreferrer noopener\">GA 180, S. 105ff<\/a>)<\/p>\n<p>Rudolf Stein\u00ader l\u00e4sst Alanus ab Insulis zu seinen Sch\u00fclern sprechen: \u201cDie Natur \u2014 ein Wesen, das wir nicht mehr fassen k\u00f6n\u00adnen, das sich uns entzieht, wenn wir ihm nahen wollen. Die Men\u00adschheit hat Kr\u00e4fte entwick\u00adelt, die sie zu anderen Din\u00adgen hin\u00adf\u00fchren, die aber nicht mehr f\u00e4hig sind, so die Natur zu erfassen, wie die Natur in alten Zeit\u00aden von den Erken\u00adnen\u00adden erfa\u00dft wor\u00adden ist. Denn die Natur war ein m\u00e4chtig gro\u00dfes Geist\u00adwe\u00adsen, das \u00fcber\u00adall gewirkt hat, da, wo die Steine im Gebirge sich gebildet haben, da, wo die Pflanzen aus dem Erd\u00adbo\u00adden her\u00adaus\u00adgewach\u00adsen sind, da, wo die Sterne am Him\u00admel funkel\u00adten. \u00dcber\u00adall webte ein uner\u00adme\u00dflich gro\u00dfes Wesen, das sich in der Gestalt eines wun\u00adder\u00adbaren Weibes darstellt. Das sahen die Alten mit ihrem Schauen. Wir k\u00f6n\u00adnen uns nach den Angaben, welche die Alten gemacht haben, noch Vorstel\u00adlun\u00adgen davon bilden, was die Natur war, dieses \u00fcber\u00adall Weben, Wirken, das in allem Umgeben\u00adden, in aller W\u00e4rme, in allen Lichter\u00adschei\u00adn\u00adun\u00adgen, in allen Far\u00adben\u00ader\u00adschei\u00adn\u00adun\u00adgen, in allen Lebenser\u00adschei\u00adn\u00adun\u00adgen lebt und webt. Aber es entschl\u00fcpft uns, wenn wir ihm nahen wollen. Denn lebend-webend ist die G\u00f6t\u00adtin Natu\u00adra in allem. Eine G\u00f6t\u00adtin, ein g\u00f6t\u00adtlich-geistiges Wesen, von dem man wu\u00dfte, man kann es in sein\u00ader Wesen\u00adheit nur erken\u00adnen, wenn man es <strong>anschauen<\/strong> [sic! Her\u00advorhe\u00adbung A.F.] kann.\u201d (<a href=\"https:\/\/anthrowiki.at\/G%C3%B6ttin_Natura#Literatur\" target=\"_blank\" rel=\"noopener\">Lit.<\/a>:<a href=\"http:\/\/fvn-archiv.net\/PDF\/GA\/GA243.pdf#page=80&amp;view=Fit\" target=\"_blank\" rel=\"noreferrer noopener\">GA 243, S. 80ff<\/a>)<\/p>\n<h4><strong>Das M\u00fctterliche \u2014 die drei M\u00fctter des&nbsp;Ichs<br>\n<\/strong><\/h4>\n<p>Rudolf Stein\u00ader erkan\u00adnte und beschrieb, dass unser geistiger Anteil, unser zu entwick\u00adel\u00adndes Ich eigentlich von drei M\u00fct\u00adtern stammt: \u201cIn der leib\u00adlichen Mut\u00adter sehen wir sozusagen die let\u00adzte physis\u00adche Gestalt ein\u00ader geisti\u00adgen Mut\u00adter, die hin\u00adter ihr ist, und wir sehen diese geistige Mut\u00adter nicht befruchtet in der\u00adsel\u00adben Weise, wie das heute geschieht, son\u00addern aus dem Wel\u00adte\u00adnall sel\u00adber her\u00adaus, so wie wir auch unsere Seele in der h\u00f6heren Erken\u00adnt\u00adnis befruchtet haben aus dem Wel\u00adte\u00adnall her\u00adaus. Wir sehen zu immer geistigeren Gestal\u00adtun\u00adgen der Befruch\u00adtung und Fortpflanzung zur\u00fcck.<\/p>\n<p>Daher spricht man, wenn man in wahrhaft geis\u00adteswis\u00adsenschaftlichem Sinne spricht, nicht blo\u00df von <em>ein\u00ader Mut\u00adter<\/em>, son\u00addern von <em>den M\u00fct\u00adtern<\/em>, und stellt sich vor, dass das, was als sinnliche Mut\u00adter heute vor uns ste\u00adht, die let\u00adzte Aus\u00adgestal\u00adtung ist f\u00fcr die geistig-seel\u00adis\u00adche Gestalt aus dem geisti\u00adgen Reiche. In der Tat gibt es Abbil\u00addun\u00adgen der Isis, welche uns nicht eine Mut\u00adter, son\u00addern M\u00fct\u00adter darstellen, drei M\u00fct\u00adter. Vorn haben wir eine Gestalt, die Isis mit dem Horuskinde an der Brust, wie auch die \u00e4ltesten Madon\u00adnengestal\u00adten dargestellt sind; aber hin\u00adter dieser Gestalt haben wir in gewis\u00adsen \u00e4gyp\u00adtis\u00adchen Darstel\u00adlun\u00adgen eine andere Gestalt, eine Isis, die auf dem Haupte die bekan\u00adnten bei\u00adden Kuh\u00adh\u00f6rn\u00ader hat und Geier\u00adfl\u00fcgel tr\u00e4gt, das Henkelkreuz dem Kinde reichend. Da sehen wir, was vorn physisch men\u00adschlich ist, hier schon mehr vergeistigt. Hin\u00adter dieser sehen wir noch eine dritte, die den L\u00f6wenkopf tr\u00e4gt, darstel\u00adlend eine dritte Stufe der men\u00adschlichen Seele. So erscheinen uns diese drei Isis\u00adbilder hin\u00adtere\u00adinan\u00adder. Unsere men\u00adschliche Seele tr\u00e4gt in der Tat drei Naturen in sich, eine <em>wil\u00adlen\u00adsar\u00adtige<\/em> Natur \u2014 ihre in den tief\u00adsten Gr\u00fcn\u00adden befind\u00adliche Wesen\u00adheit \u2014 eine <em>gef\u00fchlsm\u00e4\u00dfige<\/em> Natur und eine <em>weisheit\u00adsar\u00adtige<\/em> Natur. Das sind die drei See\u00adlen\u00adm\u00fct\u00adter sie treten uns in den drei Gestal\u00adten der \u00e4gyp\u00adtis\u00adchen Isis entgegen.<\/p>\n<p>Dass hin\u00adter der zun\u00e4chst sinnlichen Mut\u00adter die \u00fcbersinnliche, die geistige Mut\u00adter, die Isis aus der geisti\u00adgen Vorzeit, sich befind\u00adet, und dass das zum Beispiel bei den Gestal\u00adten die Geier\u00adfl\u00fcgel, die Kuh\u00adh\u00f6rn\u00ader und die Weltkugel in ihrer Mitte am Kopfe der Isis ange\u00adbracht sind, das ist ein tief\u00adsin\u00adniges Symbolum.&nbsp;\u2026<\/p>\n<p>Die Weltkugel ist der Aus\u00addruck f\u00fcr das Schaf\u00adfen in der Welt. \u2026 So ste\u00adht hin\u00adter der sinnlichen Isis deren Repr\u00e4sen\u00adtan\u00adtin, die \u00fcbersinnliche Isis, die nicht befruchtet wird von ihres\u00adgle\u00adichen, son\u00addern von dem G\u00f6t\u00adtlich-M\u00e4nnlichen, das die Welt durch\u00adlebt und durch\u00adwebt. Es wird der Befruch\u00adtung\u00adsprozess noch dargestellt als etwas, was nah\u00adeste\u00adht dem Erkenntnisprozess.&nbsp;\u2026<\/p>\n<p>Da sehen wir, wie im Grunde genom\u00admen, wenn unser Blick auf\u00adschaut zur Madon\u00adna und wenn dieser Blick durch\u00addrun\u00adgen ist von dem Gef\u00fchl des Herzens, die Seele noch etwas mit\u00adgeteilt erh\u00e4lt von dem gro\u00dfen Wel\u00adtenr\u00e4t\u00adsel. Da sehen wir, wie in ein\u00ader solchen Hingabe unsere Seele als das Ewig-Weib\u00adliche in uns sich suchend sehnt nach dem g\u00f6t\u00adtlichen Vater\u00adgeiste, der aus dem Wel\u00adte\u00adnall her\u00adaus\u00adge\u00adboren ist, und den wir als Sonne geb\u00e4ren in der eige\u00adnen Seele. \u2026 Und wiederum enth\u00e4lt die Madon\u00adna das\u00adjenige, was aus der men\u00adschlichen Seele her\u00adaus\u00adge\u00adboren wer\u00adden kann: den wahren, h\u00f6heren Men\u00adschen, das, was in jedem Men\u00adschen schlum\u00admert, das men\u00adschlich Allerbeste und das, was als Geist die Welt durch\u00adflutet und durch\u00adwebt. \u201d (Vor\u00adtrag in Berlin, 29.4.1909, Isis und Madon\u00adna, S.&nbsp;18ff)<\/p>\n<p>\u201cEs ist ja oft\u00admals darauf hingewiesen wor\u00adden, wie heute der Men\u00adsch den Weg der Eingewei\u00adht\u00aden antreten kann, wie Denken, F\u00fchlen und Wollen geschult wer\u00adden, um den &lt;Gang zu den M\u00fct\u00adtern&gt; antreten zu k\u00f6n\u00adnen. Diesen Gang zu den M\u00fct\u00adtern haben die Sch\u00fcler aller Mys\u00adte\u00adrien anzutreten gehabt.<\/p>\n<p>Den Aus\u00adgangspukt bildete \u00fcber\u00adall eine Erken\u00adnt\u00adnis, die wir andeuten kon\u00adnten in dem Vor\u00adtrag \u00fcber Isis und Madon\u00adna. Da ist darauf hingewiesen wor\u00adden, dass der Men\u00adsch geisti\u00adgen Ursprung hat, dass er fr\u00fcher in geisti\u00adgen Wel\u00adten wohnte, dass des Men\u00adschen Geist und Seele her\u00adaus\u00adge\u00adboren sind aus den geisti\u00adgen Urwel\u00adten. Hingewiesen wurde darauf, dass der Men\u00adsch jet\u00adzt noch bei einem tief\u00ader\u00aden Blick in die Seele f\u00fchlt, dass er, wenn er sich erhebt \u00fcber die physis\u00adche Beobach\u00adtung, etwas hat, was ein let\u00adzter Rest seines ein\u00adsti\u00adgen Wesens in der geisti\u00adgen Welt ist. Heute ist dieser let\u00adzte Rest, des Men\u00adschen Seele, eingeschlossen in den physis\u00adchen Leib, der eine Verdich\u00adtung der geisti\u00adgen Urwe\u00adsen\u00adheit ist. Das, was der Men\u00adsch da eingeschlossen wei\u00df als seinen See\u00adlengeist, von dem sagt er sich: Das zeigt mir, wie ich ein\u00adst\u00admals im ganzen war, zeigt, wie ich her\u00adaus\u00adge\u00adboren bin aus dem Wel\u00adtenscho\u00dfe, aus dem ganzen Uni\u00adver\u00adsum. Heute zeigt sich das Uni\u00adver\u00adsum dem \u00e4u\u00dferen Ver\u00adstand in alle\u00addem, was sich vor den Sin\u00adnen aus\u00adbre\u00adit\u00adet; aber hin\u00adter alle\u00addem, was die Sinne sehen, was der Ver\u00adstand begreifen kann, ist das geistige Uni\u00adver\u00adsum. Das ist der Urvater, die Urmut\u00adter, aus denen her\u00adaus die Seele geboren ist, die heute noch die Form bewahrt hat, die damals auch der Leib hat\u00adte.\u201d (Vor\u00adtrag in Berlin, 6.5.1909, Die europ\u00e4is\u00adchen Mys\u00adte\u00adrien und ihre Eingewei\u00adht\u00aden, S.&nbsp;38)<\/p>\n<h4><strong>Selbstgef\u00fchl<\/strong><\/h4>\n<p>Zweimal kommt im See\u00adlenkalen\u00adder das Wort Selb\u00adst\u00adge\u00adf\u00fchl vor. Bei\u00adde Male ste\u00adhen die Mantren an ein\u00ader Schwelle: Das Mantra 26 Z ste\u00adht vor dem \u00dcber\u00adgang in das neue Alpha\u00adbet des Win\u00adter-Hal\u00adb\u00adjahres und das Mantra 39 n nenne ich einen Schwellen\u00adspruch, weil Spiegel- und Gegen\u00adspruch im sel\u00adben Mantra (<a href=\"https:\/\/www.stellamaris-seelenkalender.de\/?page_id=1017\">14 N<\/a>) vere\u00adint sind. Es ist das Mantra des Kalen\u00adder-Jahreswech\u00adsels. Im Mantra 26 Z hei\u00dft es, dass die durch Willen gest\u00e4hlten Geis\u00adtestriebe Selb\u00adst\u00adge\u00adf\u00fchl geb\u00e4ren, zu tra\u00adgen mich in mir. Im Schwellen\u00adspruch 39 n l\u00f6st sich mir aus Denker\u00adma\u00adcht das Selb\u00adst\u00adge\u00adf\u00fchl. Wille und Denken sind an der Entste\u00adhung meines Selb\u00adst\u00adge\u00adf\u00fchls beteiligt. Das Selb\u00adst\u00adge\u00adf\u00fchl (26 Z) wird mit Hil\u00adfe des Wil\u00adlens geboren, damit ich mich in mir tra\u00adgen kann. Vielle\u00adicht ist damit eher an eine Zeu\u00adgung mit nach\u00adfol\u00adgen\u00adder Schwanger\u00adschaft zu denken. Die Macht des Denkens f\u00fchrt im Fort\u00adgang dazu, dass sich das Selb\u00adst\u00adge\u00adf\u00fchl (39 n) l\u00f6st. Es tritt als selb\u00adst\u00e4ndi\u00adge Kraft in die Welt hinaus.<\/p>\n<p>Das Selb\u00adst wird in zw\u00f6lf Mantren aus ganz unter\u00adschiedlichen Per\u00adspek\u00adtiv\u00aden the\u00adma\u00adtisiert. Beson\u00adders bedeut\u00adsam scheinen mir f\u00fcr die Erhel\u00adlung der oben erw\u00e4h\u00adn\u00adten zwei Mantren des Selb\u00adst\u00adge\u00adf\u00fchls zwei weit\u00adere zu sein. Gemein\u00adsam ste\u00adhen diese vier wie ein Kreuz im Jahreskreis. Dem Selb\u00adst\u00adge\u00adf\u00fchl, das sich aus Denker\u00adma\u00adcht l\u00f6st (39 n), ste\u00adht der Schwellen\u00adspruch des Som\u00admer-Hal\u00adb\u00adjahrs <a href=\"https:\/\/www.stellamaris-seelenkalender.de\/?page_id=1017\">14 N<\/a>, gegen\u00fcber. Hier dro\u00adht der Gedanken\u00adtraum mir das Selb\u00adst im bet\u00e4ubten Zus\u00adtand zu rauben. Das Wel\u00adtendenken naht weck\u00adend als Gegen\u00admit\u00adtel. Die Bedeu\u00adtung des Denkens f\u00fcr das Selb\u00adst ist in den bei\u00adden let\u00adzt\u00adge\u00adnan\u00adnten Mantren zen\u00adtral. Dies ist die senkrechte Achse des Kreuzes.<\/p>\n<p>Die waagerechte Achse bilden erste (<a href=\"https:\/\/www.stellamaris-seelenkalender.de\/?page_id=781\">1 A<\/a>) und das let\u00adzte (26 Z) Mantra des Som\u00admer-Hal\u00adb\u00adjahrs. Der Oster\u00adspruch 1 A spricht von der Selb\u00ads\u00adtheit H\u00fclle: \u2014 Gedanken ziehen aus der Selb\u00ads\u00adtheit H\u00fclle in die Raumes\u00adfer\u00adnen und binden dumpf des Men\u00adschen Wesen an des Geistes Sein. Die H\u00fclle f\u00fcr die Selb\u00ads\u00adtheit ist der Leib. Diese H\u00fclle ist der Ort, von dem die Gedanken ausstr\u00f6\u00admen. Die Gedanken haben Wirk\u00adsamkeit, sie binden des Men\u00adschen Wesen an das Sein des Geistes. Die Gedanken haben Wil\u00adlen\u00adsqual\u00adit\u00e4t, sie binden. Im Mantra 26 Z sind es die Wil\u00adlen\u00adstriebe, die das Selb\u00adst\u00adge\u00adf\u00fchl geb\u00e4ren, die das Selb\u00adst\u00adge\u00adf\u00fchl ins Leben brin\u00adgen. Geboren wird immer ein Leib und am Ende des Lebens wird er zur H\u00fclle. Die leib\u00adbildende und entleibende Wirk\u00adsamkeit f\u00fcr das Selb\u00adst ist das Verbindende dieser bei\u00adden Mantren.<\/p>\n<h4><strong>Wie kann ich das Mantra 26 Z verstehen?<\/strong><\/h4>\n<p>Das Mantra 26 Z ist genau genom\u00admen eine w\u00f6rtliche Rede. Zu Beginn wen\u00addet sich der Ich- Sprech\u00ader an die Natur, danach spricht er \u00fcber sich selbst.<\/p>\n<p>Zur Natur gewen\u00addet \u00e4u\u00dfert er, dass er ihr m\u00fct\u00adter\u00adlich\u00ades Sein in seinem Wil\u00adlenswe\u00adsen trage. Indem er das Sein der Natur als m\u00fct\u00adter\u00adlich benen\u00adnt, schwingt Dankbarkeit der Natur gegen\u00fcber mit. Zwis\u00adchen dem Ich-Sprech\u00ader und der Natur find\u00adet eine Begeg\u00adnung auf Augen\u00adh\u00f6he statt. Und wir? Wir sprechen leichthin von der Mut\u00adter Erde. Erleben wir auch ihre M\u00fct\u00adter\u00adlichkeit? Erleben wir ihre Gaben als Geschenke?&nbsp; W\u00fcr\u00adden wir sie ansprechen und ihr sagen, dass wir ihre Essenz in uns tra\u00adgen? Was ist denn das m\u00fct\u00adter\u00adliche Sein der Natur, das wir in uns tra\u00adgen? Und was ist unser Willenswesen?<\/p>\n<p>Nat\u00fcr\u00adlich haben wir einen physis\u00adchen Leib, der, wie die Bibel sagt, aus Lehm gemacht wurde (AT, 1. Buch Mose). Die alten Weisheit\u00ads\u00fcber\u00adliefer\u00adun\u00adgen der Maya Guatemalas erz\u00e4hlen etwas \u00e4hn\u00adlich\u00ades. Sie glaubten, dass die ersten Men\u00adschen aus Mais\u00adteig geformt und dann belebt wur\u00adden. Unser belebter physis\u00adch\u00ader Leib ist Natur. Er gehorcht den Naturge\u00adset\u00adzen und kehrt im Tod in ihren Kreis\u00adlauf zur\u00fcck. Die Natur lebt uns den Kreis\u00adlauf von Wer\u00adden und Verge\u00adhen im Jahres\u00adlauf vor. Fol\u00adglich wal\u00adtet auch in unserem K\u00f6r\u00adp\u00ader ein st\u00e4ndi\u00adger Auf- und Abbau von Stof\u00adfen. Rudolf Stein\u00ader spricht hier vom Stof\u00adfwech\u00adsel-Glied\u00adma\u00dfen-Sys\u00adtem und erken\u00adnt in ihm die k\u00f6r\u00adper\u00adliche Grund\u00adlage des Wil\u00adlens. Im Wil\u00adlenswe\u00adsen tra\u00adgen wir Men\u00adschen also tat\u00ads\u00e4ch\u00adlich das m\u00fct\u00adter\u00adliche Sein der Natur in&nbsp;uns!<\/p>\n<p>In den unter\u00adbe\u00adwussten Tiefen unser\u00ader Seele, in ihrem Wil\u00adlens\u00adbere\u00adich, gibt es zwei gegen\u00ads\u00e4t\u00adzliche Bewe\u00adgun\u00adgen: den Durst nach Dasein und das Streben nach Bewusst\u00adsein. Der Durst nach Dasein wirkt inkarnierend, sich vere\u00adinend, das Streben nach Bewusst\u00adsein wirkt exkarnierend, sich dis\u00adtanzierend. Vielle\u00adicht ist es das, was gemeint ist, was wir von der Natur in unserem Wil\u00adlenswe\u00adsen tra\u00adgen. Diese bei\u00adden Bewe\u00adgun\u00adgen sind m\u00fct\u00adter\u00adlich, f\u00fcr\u00adsor\u00adglich. Durch sie bleibt die Seele in st\u00e4ndi\u00adger Bewe\u00adgung. Der \u00dcber\u00adlebenswille h\u00fctet das Leben, der Entwick\u00adlungswille l\u00e4sst uns \u00fcber die gegen\u00adw\u00e4r\u00adtige Stufe hinausstreben.<\/p>\n<p>Nun wird aus der Rede ein Selb\u00adst\u00adge\u00adspr\u00e4ch. Es schlie\u00dft mit \u201cUnd\u201d an, denn des Wil\u00adlens Feuer\u00adma\u00adcht ste\u00adht in direk\u00adtem Zusam\u00admen\u00adhang mit dem Wil\u00adlenswe\u00adsen. Feuer ist das Bild f\u00fcr alle Trans\u00adfor\u00adma\u00adtion\u00adsprozesse und dadurch auch f\u00fcr das, was wie ein inner\u00ader \u201cJahreskreis\u00adlauf\u201d im Wil\u00adlenswe\u00adsen bren\u00adnt. Die Feuer\u00adma\u00adcht, der Trans\u00adfor\u00adma\u00adtion\u00adswille, st\u00e4hlt die Triebe meines Geistes. Die Triebe meines Geistes sind meine geisti\u00adgen Rich\u00adtungs- und Wach\u00ads\u00adtum\u00adskr\u00e4fte. Sie sind das, wo es mich hin\u00adtreibt. Inter\u00ades\u00adsan\u00adter\u00adweise hat das Wort zwei Bedeu\u00adtun\u00adgen. Der einen Bedeu\u00adtung begeg\u00adnen wir in der tierischen, der anderen in der pflan\u00adzlichen Natur: bei Men\u00adsch und Tier besagt \u201cTrieb\u201d ein unkon\u00adtrol\u00adlier\u00adbares k\u00f6r\u00adper\u00adlich\u00ades Ver\u00adlan\u00adgen des Lebendi\u00adgen, wie es zum Beispiel das trieb\u00adhafte Begehren der Fortpflanzung ist. Bei den Pflanzen zeigt sich \u201cTrieb\u201d k\u00f6r\u00adper\u00adlich sicht\u00adbar. Es beze\u00adich\u00adnet einen jun\u00adgen Spross, der in eine Rich\u00adtung w\u00e4chst.<\/p>\n<p>Meines Geistes Triebe sind die Triebe, die mein Geist sprossen l\u00e4sst. Sie wach\u00adsen aus meinem Geist her\u00adaus \u2014 und lassen ihn sel\u00adber wach\u00adsen. Drei See\u00adlen\u00adf\u00e4higkeit\u00aden entsprossen meinem Geist: Denken, F\u00fchlen und Wollen. Alle drei See\u00adlen\u00adf\u00e4higkeit\u00aden m\u00fcssen geschult, gest\u00e4hlt wer\u00adden. Sie m\u00fcssen \u2014 bildlich gesprochen \u2014 gez\u00fcgelt wer\u00adden: vom unbe\u00adwusst tierischen Trieb zum offen\u00adbaren selb\u00adst\u00adlosen Pflanzen\u00adspross werden.<\/p>\n<p>Die Geistes Triebe wer\u00adden von der Feuer\u00adma\u00adcht meines Wil\u00adlens gest\u00e4hlt. Sie wer\u00adden stark, biegsam und gl\u00e4nzend wie Stahl gemacht. In diesem Wort klingt leise der mit dem Schw\u00adert gegen alles Unwahre und Ungute k\u00e4mpfende Erzen\u00adgel Michael an, dessen Fest in dieser Woche liegt. Arbeit\u00adet des Wil\u00adlens Feuer\u00adma\u00adcht an den drei See\u00adlen\u00adf\u00e4higkeit\u00aden, st\u00e4hlt sie, so entwick\u00adelt sich jede einzelne zu ihrem vol\u00adlkom\u00admen\u00adsten Aus\u00addruck. Bleibe ich im Bild, wird das Denken ein gl\u00e4nzen\u00adder Spiegel der Wahrheit, das F\u00fchlen so stark, dass es das Gle\u00adichgewicht zwis\u00adchen Sym\u00adpa\u00adthie und Antipathie hal\u00adten kann und der Wille so geschmei\u00addig, dass er sich lebendig den Gegeben\u00adheit\u00aden anpassen kann.<\/p>\n<p>Mit den Trieben des Geistes ist ein \u00fcber\u00adge\u00adord\u00adnetes Ziel ver\u00adbun\u00adden. Sie sollen Selb\u00adst\u00adge\u00adf\u00fchl geb\u00e4ren, damit ich mich in mir tra\u00adgen kann. Meine Triebe des Geistes sind nicht nur meine geisti\u00adgen Inten\u00adtio\u00adnen, son\u00addern auch die tat\u00ads\u00e4ch\u00adlichen \u00c4u\u00dferun\u00adgen mein\u00ader See\u00adlen\u00adf\u00e4higkeit\u00aden, meine Tat\u00aden im weit\u00aderen Sinne. Durch jede Tat gewinne ich Selb\u00adst\u00adwahrnehmung. Sie spiegelt mich. Durch die Reak\u00adtio\u00adnen, die meine Tat\u00aden aus\u00adl\u00f6sen, bildet sich ein gef\u00fchltes, wahres Bild meines gegen\u00adw\u00e4r\u00adti\u00adgen Wesens. Dieses Selb\u00adst\u00adge\u00adf\u00fchl ist nicht die aus dem Ver\u00adstand geborene Vorstel\u00adlung. Hier t\u00e4usche ich mich leicht \u00fcber mich sel\u00adber. Selb\u00adst\u00adge\u00adf\u00fchl ist die f\u00fch\u00adlend wahrgenommene Sicher\u00adheit, dass ich bin. Nichts \u00fcberzeugt uns von der Wahrheit der Exis\u00adtenz tief\u00adgreifend\u00ader, unbezweifel\u00adbar\u00ader als das F\u00fchlen. Der Stein, den ich f\u00fch\u00adle hat unbe\u00add\u00adingte Real\u00adit\u00e4t. Ich werde von meinen Geis\u00adtestrieben in meine eigene Wahrnehm\u00adbarkeit geboren. Ohne Selb\u00adst\u00adge\u00adf\u00fchl w\u00e4re ich zwar da, w\u00fcrde aber nichts von meinem Dasein wis\u00adsen, denn nur wenn ich mich f\u00fchlen kann, bin ich f\u00fcr mich existent.<\/p>\n<p>Ich werde hier nicht als K\u00f6r\u00adp\u00ader geboren, son\u00addern als der sich f\u00fch\u00adlende Geist. Mein Selb\u00adst\u00adge\u00adf\u00fchl wird geboren, damit ich mich in mir tra\u00adgen kann. Ein Men\u00adsch, der ein anderes Wesen in sich tr\u00e4gt, ist eine Mut\u00adter. Indem ich die Mut\u00adter bin, run\u00addet sich dieses Mantra und schlie\u00dft an das m\u00fct\u00adter\u00adliche Sein der Natur des Anfangs an. Ich trage mich als geistiges Wesen in mir, das als Selb\u00adst\u00adge\u00adf\u00fchl in Erschei\u00adn\u00adung tritt. Die Unter\u00adschei\u00addung von zwei Instanzen: \u201cmich\u201d in \u201cmir\u201d, macht deut\u00adlich, dass in mir nun\u00admehr noch jemand anderes anwe\u00adsend ist. Diese geistige Imma\u00adnenz in mir wird gerne der stille Beobachter genan\u00adnt, der Keim meines Geistselbst.<\/p>\n<h4><strong>Die neunte Stufe im Sternbereich \u2014 die Stufe der Seraphim<\/strong><\/h4>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<p><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" src=\"https:\/\/www.stellamaris-seelenkalender.de\/wp-content\/uploads\/2025\/09\/26-Z-Stufe-der-Seraphim-300x247.png\" alt width=\"300\" height=\"247\"><\/p>\n<p>\u201eDie erste Ord\u00adnung hat die Auf\u00adgabe, uns zur Liebe Gottes einzu\u00adladen; sie [beste\u00adht] aus den [Engeln], die [Gott] am n\u00e4ch\u00adsten sind, und sie ergl\u00fcht au\u00dferor\u00addentlich in der Liebe zu Gott. Daher wird diese Ord\u00adnung Seraphim genan\u00adnt, das bedeutet bren\u00adnend. Zu dieser Ord\u00adnung wer\u00adden diejeni\u00adgen Heili\u00adgen geh\u00f6ren, die, einzig der Kon\u00adtem\u00adpla\u00adtion hingegeben, frei dazu sind, den einzi\u00adgen Gott zu lieben.&nbsp;\u2026<\/p>\n<p>Arbeite also, o Men\u00adsch, damit du durch die Glut der Liebe der Ord\u00adnung der Seraphim zugerech\u00adnet wirst \u2026\u201d (Alanus ab Insulis, \u00dcber\u00adset\u00adzt und ver\u00f6f\u00adfentlicht von Wolf-Ulrich Kl\u00fcnker unter dem Titel, \u201eAlanus ab Insulis\u201d, 1993, S.&nbsp;53f).<\/p>\n<p><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" src=\"https:\/\/www.stellamaris-seelenkalender.de\/wp-content\/uploads\/2023\/09\/9-Hier-Seraph_medieval-239x300.jpg\" alt width=\"239\" height=\"300\"><\/p>\n<p><em><a href=\"https:\/\/de.wikipedia.org\/wiki\/Seraph\" target=\"_blank\" rel=\"noopener\">Ser\u00adaph<\/a> mit sechs Fl\u00fcgeln, mit\u00adte\u00adlal\u00adter\u00adlich\u00ades Manuskript<\/em><\/p>\n<p>Die <a href=\"https:\/\/anthrowiki.at\/Seraphim\" target=\"_blank\" rel=\"noopener\"><strong>Seraphim<\/strong><\/a> \u201eEnt\u00adflam\u00admer, Ergl\u00fcher,\u201d, auch <strong>Geis\u00adter der All-Liebe<\/strong> genan\u00adnt, sind die h\u00f6ch\u00adste der geisti\u00adgen Hier\u00adar\u00adchien. Sie sind erhabene geistige Wesen\u00adheit\u00aden, die den unmit\u00adtel\u00adbaren Anblick der Got\u00adtheit haben und niemals aus sich selb\u00adst her\u00adaus han\u00addeln, son\u00addern treue Voll\u00adstreck\u00ader des g\u00f6t\u00adtlichen Wil\u00adlens sind. Ihre hebr\u00e4is\u00adche Beze\u00adich\u00adnung, \u201edie Bren\u00adnen\u00adden\u201d, wird im Tanach (der j\u00fcdis\u00adchen \u201cBibel\u201d) \u00fcblicher\u00adweise auch f\u00fcr Schlangen ( hebr. \u05e9\u05b8\u05c2\u05e8\u05b8\u0594\u05e3 <em>sarap<\/em>) ver\u00adwen\u00addet. Ein Ser\u00adaph wird \u00fcblicher\u00adweise mit sechs Fl\u00fcgeln dargestellt, aus denen oft nur ein Gesicht oder sog\u00adar nur ein Auge herausschaut.<\/p>\n<p>\u201cMan w\u00fcrde die Seraphim charak\u00adter\u00adisiert haben als Wesen\u00adheit\u00aden, bei denen es nicht Sub\u00adjekt und Objekt gibt, son\u00addern bei denen Sub\u00adjekt und Objekt zusam\u00admen\u00adf\u00e4llt, die nicht sagen w\u00fcr\u00adden: Au\u00dfer mir sind Gegen\u00adst\u00e4nde -, son\u00addern: Die Welt ist, und ich bin die Welt, und die Welt ist Ich -; die eben nur von sich wis\u00adsen, und zwar so, da\u00df diese Wesen\u00adheit\u00aden, diese Seraphim, von sich wis\u00adsen durch ein Erleb\u00adnis, von dem der Men\u00adsch einen schwachen Nachglanz hat, wenn er, nun, sagen wir, die Erfahrung macht, die ihn in eine gl\u00fchende Begeis\u00adterung ver\u00adset\u00adzt.\u201d (<a href=\"https:\/\/anthrowiki.at\/Seraphim#Literatur\" target=\"_blank\" rel=\"noopener\">Lit.<\/a>: <a href=\"https:\/\/odysseetheater.org\/GA\/Buecher\/GA_233a.pdf#page=13&amp;view=Fit\" target=\"_blank\" rel=\"noopener\">GA 233a, S. 13<\/a>)<\/p>\n<p>\u201eUnd die Seraphim kom\u00admen in dem, was als Blitz aus der Wolke zuckt, oder in dem, was als Feuer in den vulka\u00adnis\u00adchen Wirkun\u00adgen zutage tritt, wirk\u00adlich so zum Vorschein, da\u00df eben ihre Unwahrnehm\u00adbarkeit in diesen gigan\u00adtis\u00adchen Wirkun\u00adgen der Natur wahrnehm\u00adbar wird.\u201d (<a href=\"https:\/\/anthrowiki.at\/Seraphim#Literatur\" target=\"_blank\" rel=\"noopener\">Lit.<\/a>:<a href=\"https:\/\/odysseetheater.org\/GA\/Buecher\/GA_180.pdf#page=103&amp;view=Fit\" target=\"_blank\" rel=\"noopener\">GA 180, S. 103f<\/a>)<\/p>\n<p>Ist es die feurige, die ganze Welt als ihr Ich wahrnehmende Natur der Seraphim, die durch dieses Michaeli-Mantra klingt? Ist die All-Liebe das m\u00fct\u00adter\u00adliche Sein der Natur \u2014 und wirkt ihre Kraft im Selb\u00adst\u00adge\u00adf\u00fchl, das die Geis\u00adtestriebe geb\u00e4ren?<\/p>\n<p><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" src=\"https:\/\/www.stellamaris-seelenkalender.de\/wp-content\/uploads\/2023\/09\/Seraph-im-Sechseck-mit-Seelenkalender-300x291.png\" alt width=\"300\" height=\"291\"><\/p>\n<p><em>Ser\u00adaph im See\u00adlenkalen\u00adder-Jahreskreis mit Sechsteln<\/em><\/p>\n<p>Die sechs Fl\u00fcgel k\u00f6n\u00adnten auf die Sech\u00ads\u00adtel im Jahr deuten, die durch die vor- und nach-\u00f6ster\u00adliche Zeit zusam\u00admen mit der Hal\u00adb\u00adjahress\u00adchwelle dem Jahr eingepr\u00e4gt wer\u00adden. Eine Best\u00e4\u00adti\u00adgung k\u00f6n\u00adnte der oben erw\u00e4h\u00adnte Bedeu\u00adtungszusam\u00admen\u00adhang des Wortes \u201cSer\u00adaph\u201d mit dem hebr\u00e4is\u00adchen Wort f\u00fcr Schlange, \u201cSarap\u201d sein. Die Zeit, ihr lin\u00adear\u00ades, dahin\u00adglei\u00adt\u00aden\u00addes, Licht- und w\u00e4rme\u00adtra\u00adgen\u00addes und Leben rhyth\u00admisieren\u00addes Wesen, wird weltweit beson\u00adders gerne durch die Schlange ausgedr\u00fcckt.<\/p>\n<h4><strong>Das Mantra 26 Z und die erste Hierarchie<\/strong><\/h4>\n<p>Das Mantra 26 Z ist das let\u00adzte des Som\u00admer-Hal\u00adb\u00adjahres, seine Vol\u00adlen\u00addung und Kr\u00f6\u00adnung. Mir scheint, dass das Wesen der Seraphim darin als Vere\u00adini\u00adgung der Wirk\u00adsamkeit der Throne und Cheru\u00adbim zum Aus\u00addruck kommt. Die Seraphim sel\u00adber wer\u00adden am Schluss als Erm\u00f6glich\u00ader der Selb\u00adst\u00adge\u00adf\u00fchls-Geburt erahnbar.<\/p>\n<p>In der ersten Hier\u00adar\u00adchie scheinen mir die drei See\u00adlen\u00adf\u00e4higkeit\u00aden in ihrer g\u00f6t\u00adtlichen Vol\u00adlkom\u00admen\u00adheit anschaubar. Die Seraphim sind die Geis\u00adter der All-Liebe, des g\u00f6t\u00adtlichen F\u00fch\u00adlens. Die Cheru\u00adbim sind die Geis\u00adter der Har\u00admonie, und ich denke, damit auch des g\u00f6t\u00adtlich ausstrahlen\u00adden Bewusst\u00adseins und Denkens und damit der geisti\u00adgen Raum- und Wahrnehmungs-Welt. Sie sind der h\u00f6ch\u00adste Aus\u00addruck des Som\u00admer-Hal\u00adb\u00adjahres. Die Throne sind die Geis\u00adter des g\u00f6t\u00adtlichen Wil\u00adlens, der stetig sich drehen\u00adden Zeit, und damit der in stetigem Wan\u00addel befind\u00adlichen seel\u00adis\u00adchen Innen\u00adwelt. Sie sind der h\u00f6ch\u00adste Aus\u00addruck des Win\u00adter-Hal\u00adb\u00adjahres. Unter diesem Gesicht\u00adspunkt sind die Seraphim der h\u00f6ch\u00adste Aus\u00addruck des ganzen Jahreskreises.<\/p>\n<p>In den ersten Zeilen des Mantras 26 Z klingt die Wil\u00adlen\u00adskraft der Throne an, wie sie auch durch das Mantra 24 X spricht. In den mit\u00adtleren Zeilen klingt die Bewusst\u00adsein\u00adskraft der Cheru\u00adbim an, wie sie auch durch das Mantra 25 Y auf\u00adscheint. Die let\u00adzten Zeilen \u00f6ff\u00adnen die Sicht auf das Werk der Seraphim. Nur durch das Werk der h\u00f6ch\u00adsten Hier\u00adar\u00adchie kann ich als irdis\u00adch\u00ader Men\u00adsch meinen geisti\u00adgen Men\u00adschen in mir tragen.<\/p>\n<p><strong>26 Z<\/strong><\/p>\n<table>\n<tbody>\n<tr>\n<td width=\"201\">&nbsp;\n<p>Natur, dein m\u00fct\u00adter\u00adlich\u00ades&nbsp;Sein,<\/p>\nIch trage es in meinem Willenswesen;<\/td>\n<td width=\"201\">24 X\n<p>\u2026 Der Wel\u00adtengeist, er stre\u00adbet&nbsp;fort&nbsp;\u2026<\/p>\nUnd schafft aus See\u00adlen\u00adfin\u00adster\u00adn\u00adis des Selb\u00adstsinns Willensfrucht.<\/td>\n<td width=\"201\"><strong>Throne<\/strong>\n<p>Geis\u00adter des Willens,<\/p>\n<p>dargestellt als drehende feurige R\u00e4der<\/p>\nIch sehe sie als Wesen des g\u00f6t\u00adtlichen Willes \u2014 und als Aus\u00addruck der geisti\u00adgen Zeit-Welt<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td width=\"201\">&nbsp;\n<p>Und meines Wil\u00adlens Feuermacht<\/p>\nSie st\u00e4h\u00adlet meines Geistes Triebe,<\/td>\n<td width=\"201\">25 Y\n<p>Ich darf nun mir geh\u00f6ren<\/p>\n<p>Und leuch\u00adt\u00adend bre\u00adit\u00aden Innenlicht<\/p>\nIn Raumes und in Zeitenfinsternis.&nbsp;\u2026<\/td>\n<td width=\"201\"><strong>Cheru\u00adbim<\/strong>\n<p>Geis\u00adter der Harmonie<\/p>\n<p>Dargestellt als Tetramorph, Viergetier<\/p>\nIch sehe sie als Wesen des g\u00f6t\u00adtlichen Bewusst\u00adseins und g\u00f6t\u00adtlichen Denkens \u2014 und als Aus\u00addruck der geisti\u00adgen Raum-Welt<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td width=\"201\">Dass sie geb\u00e4ren Selb\u00adst\u00adge\u00adf\u00fchl,\nZu tra\u00adgen mich in&nbsp;mir.<\/td>\n<td width=\"201\"><\/td>\n<td width=\"201\"><strong>Seraphim<\/strong>\n<p>Geis\u00adter der All-Liebe<\/p>\nIch sehe sie als Wesen des g\u00f6t\u00adtlichen F\u00fch\u00adlens \u2014 und als Aus\u00addruck der Ein\u00adheit von Zeit und Raum im&nbsp;Geist<\/td>\n<\/tr>\n<\/tbody>\n<\/table>\n\t\t\t<a href=\"https:\/\/www.stellamaris-seelenkalender.de\/?page_id=1380\" target=\"_self\">\n\t\t\t\t\t\tn\u00e4ch\u00adster Blog-Eintrag&nbsp;<\/a>\n\t\t\t<a href=\"https:\/\/www.stellamaris-seelenkalender.de\/?page_id=136\" target=\"_self\">\n\t\t\t\t\t\tzur\u00fcck zur \u00dcbersicht&nbsp;<\/a>\n\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>26 Z Michaeli-Stim\u00ad\u00admung Natur, dein m\u00fct\u00adter\u00adlich\u00ades&nbsp;Sein, Ich trage es in meinem Wil\u00adlenswe\u00adsen; Und meines Wil\u00adlens Feuer\u00adma\u00adcht, Sie st\u00e4h\u00adlet meines Geistes Triebe, Dass sie geb\u00e4ren Selb\u00adst\u00adge\u00adf\u00fchl, Zu tra\u00adgen mich in&nbsp;mir. Michaeli Das Mantra 26 Z tr\u00e4gt die \u00dcber\u00adschrift \u201cMichaeli-Stim\u00ad\u00ad\u00admung\u201d. Die vier Jahreszeit\u00aden, Fr\u00fch\u00adling, Som\u00admer, Herb\u00adst und Win\u00adter konzen\u00adtri\u00aderen ihren seel\u00adisch-geistige Aspekt in den vier Fes\u00adten: Ostern,\u2026<\/p>\n","protected":false},"author":1,"featured_media":0,"parent":0,"menu_order":0,"comment_status":"closed","ping_status":"closed","template":"","meta":{"wp_typography_post_enhancements_disabled":false,"footnotes":""},"class_list":["post-1358","page","type-page","status-publish","hentry"],"_links":{"self":[{"href":"https:\/\/www.stellamaris-seelenkalender.de\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/pages\/1358","targetHints":{"allow":["GET"]}}],"collection":[{"href":"https:\/\/www.stellamaris-seelenkalender.de\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/pages"}],"about":[{"href":"https:\/\/www.stellamaris-seelenkalender.de\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/types\/page"}],"author":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.stellamaris-seelenkalender.de\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/users\/1"}],"replies":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.stellamaris-seelenkalender.de\/index.php?rest_route=%2Fwp%2Fv2%2Fcomments&post=1358"}],"version-history":[{"count":0,"href":"https:\/\/www.stellamaris-seelenkalender.de\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/pages\/1358\/revisions"}],"wp:attachment":[{"href":"https:\/\/www.stellamaris-seelenkalender.de\/index.php?rest_route=%2Fwp%2Fv2%2Fmedia&parent=1358"}],"curies":[{"name":"wp","href":"https:\/\/api.w.org\/{rel}","templated":true}]}}