{"id":1332,"date":"2022-09-18T22:49:17","date_gmt":"2022-09-18T20:49:17","guid":{"rendered":"https:\/\/www.stellamaris-seelenkalender.de\/?page_id=1332"},"modified":"2025-09-20T10:39:57","modified_gmt":"2025-09-20T08:39:57","slug":"blog-beitrag-1-2-copy-3-copy-2-copy-copy-copy-copy","status":"publish","type":"page","link":"https:\/\/www.stellamaris-seelenkalender.de\/?page_id=1332","title":{"rendered":"Blog \u2014 Seelenkalender Mantra 25&nbsp;Y"},"content":{"rendered":"\n\n\t<p><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" src=\"https:\/\/www.stellamaris-seelenkalender.de\/wp-content\/uploads\/2022\/09\/IMG_20220916_153836-298x300.jpg\" alt width=\"429\" height=\"432\"><\/p>\n<strong>25 Y<br>\n<\/strong>\n<p>Ich darf nun mir geh\u00f6ren<\/p>\n<p>Und leuch\u00adt\u00adend bre\u00adit\u00aden Innenlicht<\/p>\n<p>In Raumes- und in Zeitenfinsternis.<\/p>\n<p>Zum Schlafe dr\u00e4ngt nat\u00fcr\u00adlich&nbsp;Wesen,<\/p>\n<p>Der Seele Tiefen sollen wachen<\/p>\n<p>Und wachend tra\u00adgen Sonnengluten<\/p>\n<p>In kalte Winterfluten.<\/p>\n<h4><strong>Schlafen und Wachen<br>\n<\/strong><\/h4>\n<p>Rudolf Stein\u00aders Erken\u00adnt\u00adnisse zum Schlafen und Wachen wer\u00adden bei Anthrowiki.at fol\u00adgen\u00adder\u00adma\u00dfen zusam\u00admenge\u00adfasst: \u201cIm <a href=\"https:\/\/anthrowiki.at\/Schlaf-Wach-Rhythmus\" target=\"_blank\" rel=\"noopener\">Schlaf<\/a> heben sich beim Men\u00adschen die h\u00f6heren <a title=\"Seelisch\" href=\"https:\/\/anthrowiki.at\/Seelisch\" target=\"_blank\" rel=\"noopener\">seel\u00adis\u00adchen<\/a> und <a title=\"Geist\" href=\"https:\/\/anthrowiki.at\/Geist\" target=\"_blank\" rel=\"noopener\">geisti\u00adgen<\/a> <a title=\"Wesensglieder\" href=\"https:\/\/anthrowiki.at\/Wesensglieder\" target=\"_blank\" rel=\"noopener\">Wesens\u00adglieder<\/a>, also das <a title=\"Ich\" href=\"https:\/\/anthrowiki.at\/Ich\" target=\"_blank\" rel=\"noopener\">Ich<\/a> und <a title=\"Astralleib\" href=\"https:\/\/anthrowiki.at\/Astralleib\" target=\"_blank\" rel=\"noopener\">Astralleib<\/a>, aus den oberen Par\u00adtien des belebten <a title=\"K\u00f6rper\" href=\"https:\/\/anthrowiki.at\/K%C3%B6rper\" target=\"_blank\" rel=\"noopener\">K\u00f6r\u00adpers<\/a> (<a title=\"Physischer Leib\" href=\"https:\/\/anthrowiki.at\/Physischer_Leib\" target=\"_blank\" rel=\"noopener\">physis\u00adch\u00ader Leib<\/a> und <a title=\"\u00c4therleib\" href=\"https:\/\/anthrowiki.at\/%C3%84therleib\" target=\"_blank\" rel=\"noopener\">\u00c4ther\u00adleib<\/a>) her\u00adaus, wodurch das beim heuti\u00adgen Men\u00adschen an den physis\u00adchen Leib gebun\u00addene Ich-Bewusst\u00adsein schwindet.&nbsp;\u2026<\/p>\n<p>Jeden Tag, etwa in der Mitte zwis\u00adchen Ein\u00adschlafen und Aufwachen, begeg\u00adnen wir unserem wer\u00adden\u00adden <a title=\"Geistselbst\" href=\"https:\/\/anthrowiki.at\/Geistselbst\" target=\"_blank\" rel=\"noopener\">Geist\u00adselb\u00adst<\/a>, das aber heute noch von ein\u00ader Wesen\u00adheit aus der <a title=\"Hierarchie\" href=\"https:\/\/anthrowiki.at\/Hierarchie\" target=\"_blank\" rel=\"noopener\">Hier\u00adar\u00adchie<\/a> der <a title=\"Angeloi\" href=\"https:\/\/anthrowiki.at\/Angeloi\" target=\"_blank\" rel=\"noopener\">Angeloi<\/a> getra\u00adgen wird, so dass wir auch sagen k\u00f6n\u00adnen, dass wir mit\u00adten im tief\u00adsten Schlaf unser\u00ader f\u00fchren\u00adden Engel\u00adwe\u00adsen\u00adheit begeg\u00adnen. Es ist eine Begeg\u00adnung mit unserem <a title=\"Genius\" href=\"https:\/\/anthrowiki.at\/Genius\" target=\"_blank\" rel=\"noopener\">Genius<\/a> und mit dem <a title=\"Heiliger Geist\" href=\"https:\/\/anthrowiki.at\/Heiliger_Geist\" target=\"_blank\" rel=\"noopener\">Heili\u00adgen Geist<\/a>, der durch ihn wirkt. \u2026 Der geistige Entwick\u00adlungsweg soll uns nach und nach dahin f\u00fchren, dass wir diese Begeg\u00adnung mit dem Genius, mit unserem wer\u00adden\u00adden Geist\u00adselb\u00adst ganz bewusst haben k\u00f6n\u00adnen. Sie muss also dann im vollen Wachen stat\u00adtfind\u00aden, obwohl wir f\u00fcr die sinnliche Aussen\u00adwelt tief schlafen.\u201d<\/p>\n<p>Wenn wir ein\u00adschlafen ver\u00adlieren wir nor\u00admaler\u00adweise unser wach\u00ades Bewusst\u00adsein mit der vor\u00fcberge\u00adhen\u00adden Tren\u00adnung der oberen und unteren Wesens\u00adglieder. Dies muss jedoch nicht so sein. Durch Schu\u00adlung, so sagt Rudolf Stein\u00ader, k\u00f6nne diese Tren\u00adnung auch wach erlebt wer\u00adden. Es kann wach \u201cgeschlafen\u201d wer\u00adden. Diesen Grad an Wach\u00adheit zu erlan\u00adgen ist sicher\u00adlich schw\u00ader. Deut\u00adlich ein\u00adfach\u00ader und nat\u00fcr\u00adlich auch mit ein\u00ader weit gerin\u00adgeren Tren\u00adnung der Wesens\u00adglieder ein\u00adherge\u00adhend erscheint mir das soge\u00adnan\u00adnte \u201cFreez\u00ading\u201d (eng. frosten). Hier wird der K\u00f6r\u00adp\u00ader sozusagen bewusst einge\u00adfroren, die \u00e4u\u00dferen Sinne aus\u00adgeschal\u00adtet. Schlie\u00dfe ich dabei die Augen, sehe ich die Dunkel\u00adheit. Ich erwache zu dem inneren Blick, der wei\u00df, dass er sieht. Dieser Blick nimmt das eigene Bewusst\u00adsein wahr. Und das ewige, selb\u00adstleuch\u00adt\u00adende Licht erscheint. Das tat\u00ads\u00e4ch\u00adliche Schlie\u00dfen der Augen ist dabei nicht unbe\u00add\u00adingt n\u00f6tig. Es gen\u00fcgt, alle Aktiv\u00adit\u00e4t, \u00e4u\u00dfere wie innere zu stop\u00adpen, einzufrieren sozusagen.<\/p>\n<h4><strong>\u201cZum Raum wird hier die&nbsp;Zeit\u201d<\/strong><\/h4>\n<p>Rudolf beschreibt, wie die Zeit\u00adwahrnehmung sich ver\u00e4n\u00addert, im Moment des Ein\u00adschlafens oder Aufwachens. \u201cDenn au\u00dfer Wachen und Schlafen gibt es ein Drittes, das f\u00fcr den Verkehr mit der geisti\u00adgen Welt wichtiger ist als das blo\u00dfe Wachen und Schlafen, n\u00e4m\u00adlich das Aufwachen und das Ein\u00adschlafen. Dieses Aufwachen und Ein\u00adschlafen, es dauert immer nur einen Augen\u00adblick und gle\u00adich kommt man in einen anderen Zus\u00adtand. Aber wenn ein Men\u00adsch sich Empfind\u00adsamkeit entwick\u00adelt f\u00fcr diesen Moment des Aufwachens und Ein\u00adschlafens, dann geben ger\u00adade diese Augen\u00adblicke des Aufwachens und Ein\u00adschlafens die gr\u00f6\u00dften Auf\u00adschl\u00fcsse \u00fcber die geistige Welt.&nbsp;\u2026<\/p>\n<p>Bei dem Ein\u00adschlafen ist es so, da\u00df wieder im Moment des Ein\u00adschlafens in kolos\u00adsaler Weise die geistige Welt an uns her\u00adantritt, aber wir schlafen gle\u00adich ein, wir ver\u00adlieren das Bewu\u00dft\u00adsein von dem, was uns durch die Seele gezo\u00adgen ist. In gewis\u00adsen F\u00e4llen k\u00f6n\u00adnen aber Aus\u00adnah\u00admen ein\u00adtreten. Nun sind eben die Momente des Aufwachens und des Ein\u00adschlafens die bedeut\u00adsam\u00adsten f\u00fcr den Verkehr mit den so genan\u00adnten Toten, auch son\u00adst mit den geisti\u00adgen Wesen der h\u00f6heren Welt. \u2014 Um das zu ver\u00adste\u00adhen, was ich in bezug darauf zu sagen habe, ist es allerd\u00adings notwendig, da\u00df Sie eine Vorstel\u00adlung sich aneignen, die man hier auf den physis\u00adchen Plan nicht recht anwen\u00adden kann und daher eigentlich nicht hat. Es ist die Vorstel\u00adlung: Was zeitlich vor\u00fcberge\u00adgan\u00adgen ist, ist eigentlich geistig nicht vor\u00fcberge\u00adgan\u00adgen, son\u00addern ist noch da. Das ist eine Vorstel\u00adlung, die man im physis\u00adchen Leben nur in bezug auf den Raum hat. Wenn Sie vor einem Baume ste\u00adhen und dann wegge\u00adhen, sp\u00e4ter zur\u00fcckschauen, so ver\u00adschwindet er nicht; er ist noch da. So ist es mit der Zeit in der geisti\u00adgen Welt. Wenn Sie jet\u00adzt etwas erleben, so ist es weg f\u00fcr das physis\u00adche Bewu\u00dft\u00adsein; geistig ange\u00adse\u00adhen ist es nicht weg. Sie k\u00f6n\u00adnen darauf zur\u00fcckschauen wie zum Baume. Es ist sehr merk\u00adw\u00fcrdig, da\u00df <em>Richard Wag\u00adn\u00ader, <\/em>wie seine Worte zeigen: <strong>Zum Raum wird hier die Zeit <\/strong>- von dieser Sache gewu\u00dft hat. Das ist ein Geheim\u00adnis, da\u00df eigentlich im Geisti\u00adgen es Ent\u00adfer\u00adnun\u00adgen gibt, die hier auf dem physis\u00adchen Plan nicht zum Aus\u00addruck kom\u00admen. Vor\u00fcber\u00adsein eines Ereigniss\u00ades bedeutet nur: Es ist weit\u00ader von uns. Das bitte ich Sie f\u00fcr den Fall, den wir jet\u00adzt betra\u00adcht\u00aden, beson\u00adders ins Auge zu fassen. Denn f\u00fcr den Erden\u00adbe\u00adwohn\u00ader im physis\u00adchen Leibe ist es so, da\u00df im Moment des Aufwachens der Moment des Ein\u00adschlafens vor\u00adbei ist; wenn wir in der geisti\u00adgen Welt sind, ste\u00adhen wir, wenn wir aufwachen, nur ein bi\u00dfchen weit\u00ader weg vom Moment des Ein\u00adschlafens.\u201d (GA 182: S. 47f, Her\u00advorhe\u00adbung A.F.)<\/p>\n<p>Zeit erscheint im inneren Bild als flie\u00dfen\u00addes Wass\u00ader, als Zeit\u00adstrom. Tritt der zyk\u00adlis\u00adche Aspekt der Zeit ins Bewusst\u00adsein, so run\u00addet sich der lin\u00adear erlebte Fluss der Zeit zum Kreis\u00adlauf. Jed\u00ader abgeschlossene Zyk\u00adlus, ist ein geistiger Wassertropfen. Hier ist die Zeit zum Raum gewor\u00adden, zu einem Zeitraum. Ganz unbe\u00adwusst-selb\u00adstver\u00adst\u00e4ndlich wird diese Z\u00e4sur beim \u00dcber\u00adtritt von einem Zeit-Raum in einen anderen von den meis\u00adten Men\u00adschen emp\u00adfun\u00adden und gefeiert. Das Neu\u00adjahrs\u00adfest oder auch der Beginn eines neuen Tages sind solche Momente des \u00dcber\u00adgangs von einem Zeitraum in einen anderen. Und gle\u00adichzeit\u00adig konkur\u00adri\u00adert dieses Zeitraum-Erleben mit dem anderen Bild der Zeit, dem gle\u00adich\u00adm\u00e4\u00dfig und stetig, ohne beson\u00addere Ver\u00e4n\u00adderun\u00adgen erlebten Flie\u00dfen des Zeitstromes.<\/p>\n<h4><strong>Wie kann ich das Mantra 25 Y verstehen?<br>\n<\/strong><\/h4>\n<p>Das Mantra 25 Y begin\u00adnt mit ein\u00ader selt\u00adsam selb\u00adstver\u00adst\u00e4ndlichen Aus\u00adsage. <em>Ich darf nun mir geh\u00f6ren<\/em>. Ja, wem geh\u00f6rte ich denn vorher? Und was ist nun anders als vorher? Kann ich eigentlich auch nicht mir geh\u00f6ren? Das Som\u00admer-Hal\u00adb\u00adjahr beschreibt die Wahrnehmungs\u00adseite der Seele. Es beschreibt von der Oster\u00adwoche <a href=\"https:\/\/www.stellamaris-seelenkalender.de\/?page_id=781\">1 A<\/a> ange\u00adfan\u00adgen Mantra f\u00fcr Mantra den Prozess aus sich her\u00adauszuge\u00adhen, sich von der Wahrnehmung befrucht\u00aden zu lassen und wieder in sich zur\u00fcck\u00adzukehren. Das Som\u00admer-Hal\u00adb\u00adjahr beschreibt den Prozess des Eins-Wer\u00addens mit der Welt und die darauf\u00adfol\u00adgende Losl\u00f6\u00adsung. In der Zeit des Eins-Seins lebt die Seele in Gemein\u00adschaft mit der Welt. Ab einem gewis\u00adsen Punkt ist die Gemein\u00adschaft so stark, dass die Seele der Welt angeh\u00f6rt.<\/p>\n<p>Die Woche, in der dieser Grad der Vere\u00adini\u00adgung erre\u00adicht wird, in der sich das geistige Wesen mit dem Men\u00adschen einen will, ist die Pfin\u00adgst\u00adwoche <a href=\"https:\/\/www.stellamaris-seelenkalender.de\/?page_id=843\">8 H<\/a>. \u2014 Die Losl\u00f6\u00adsung vol\u00adl\u00adzog sich in der ver\u00adgan\u00adgenen Woche <a href=\"https:\/\/www.stellamaris-seelenkalender.de\/?page_id=1315\">24 X<\/a>, als der Wel\u00adtengeist fort\u00adstrebte. Im Pfin\u00adgst\u00adspruch 8 H wird die Bedin\u00adgung beschrieben, unter der sich das g\u00f6t\u00adtliche Wesen mit mein\u00ader Seele vere\u00adinen kann. Das men\u00adschliche Denken muss sich im Zus\u00adtand der Traumes\u00addumpfheit befind\u00aden. Von da an lag die Prozessver\u00adant\u00adwor\u00adtung nicht mehr bei der Seele. Diese Phase endete mit dem Fort\u00adstreben des Wel\u00adtengeistes im Mantra 24 X. Das eigene, aktive Denken set\u00adzt damit aber nicht sofort ein. Mehrere Stufen liegen noch davor. Die Auf\u00adgabe, des Denkens Leucht\u00aden zu ent\u00adfachen, erken\u00adnt der Ich-Sprech\u00ader erst im Mantra <a href=\"https:\/\/www.stellamaris-seelenkalender.de\/?page_id=1411\">29 c<\/a>. Die vier dazwis\u00adchen liegen\u00adden Mantren kann ich als Phase auf\u00adfassen, die dem oben erw\u00e4h\u00adn\u00adten Wachen im Schlaf entspricht. Die \u00e4u\u00dfere Anre\u00adgung des See\u00adlen\u00adlebens durch die Wahrnehmung hat aufge\u00adh\u00f6rt, das eigene Denken ist noch nicht erwacht. Zwei Mantren liegen vor der Hal\u00adb\u00adjahress\u00adchwelle, zwei danach. Damit gibt es auch hier eine Tren\u00adnung der Vier in zwei Paare, wie es oben f\u00fcr die vier Wesens\u00adglieder erw\u00e4h\u00adnt wird: Ich und Astralleib sowie \u00c4ther\u00adleib und physis\u00adch\u00ader&nbsp;Leib.<\/p>\n<p>Nun darf (und kann) ich Innen\u00adlicht in Raumes- und in Zeit\u00aden\u00adfin\u00adster\u00adn\u00adis bre\u00adit\u00aden. Dieses Innen\u00adlicht ist kein blenden\u00addes, strahlen\u00addes Licht. Es ist offen\u00adsichtlich kein ziel\u00adgerichtetes Strahlen, son\u00addern ein mildes Scheinen. Dieses ruhig und gle\u00adich\u00adm\u00e4\u00dfig sich aus\u00adbre\u00adi\u00adt\u00adende Innen\u00adlicht erlebe ich als Aufmerk\u00adsamkeit ohne Erwartung\u00adshal\u00adtung. Es gle\u00adicht eher einem Gewebe aus Licht, denn ich bre\u00adite es aus. Es ist Bewusst\u00adseinslicht, das noch nicht fokussiert, noch nicht durch das Denken geb\u00fcn\u00addelt ist. F\u00fcr meine Wahrnehmung strahlt es vom Herzen aus, nicht vom Kopf.&nbsp; Es ist Med\u00adi\u00adta\u00adtions-Stim\u00admungs-Licht. Es gibt sich hin, \u00e4hn\u00adlich wie wir uns dem Schlaf hingeben. In dieser Sit\u00adu\u00ada\u00adtion dro\u00adht der Schlaf, wie es weit\u00ader unten im Mantra hei\u00dft.<\/p>\n<p>Ich bre\u00adite das Licht in Raumes- und Zeit\u00aden\u00adfin\u00adster\u00adn\u00adis. Zun\u00e4chst sind Raum und Zeit (Zeit\u00aden) fin\u00adster. F\u00fcr mein nach au\u00dfen gerichtetes, allt\u00e4glich\u00ades Bewusst\u00adsein sind sie dunkel, ich erkenne nichts. Raum und Zeit geh\u00f6ren zu den Grundbe\u00addin\u00adgun\u00adgen des Lebens, doch mehr als das sind sie zun\u00e4chst nicht. Ihre Weisheit offen\u00adbaren sie erst, wenn Innen\u00adlicht sie erleuchtet. Was zeigt sich, wenn ich mein Innen\u00adlicht in Raum und Zeit ausbreite?<\/p>\n<p>Den Raum erleben wir immer als eine Kugel bzw. als Kreis mit uns sel\u00adber als Mit\u00adtelpunkt. Im Hor\u00adi\u00adzon\u00adtkreis ste\u00adht jede Per\u00adson in dessen Mit\u00adtelpunkt. Mit Rechts und Links geben wir auch die Raumes\u00adrich\u00adtun\u00adgen aus der indi\u00advidu\u00adellen Per\u00adspek\u00adtive an. Die Win\u00addrose mit den Him\u00admel\u00adsrich\u00adtun\u00adgen gibt diesem Raum eine vom Son\u00adnen\u00adlauf entliehene objek\u00adtive Ori\u00aden\u00adtierung. Alte Weisheit\u00adstra\u00addi\u00adtio\u00adnen ver\u00adban\u00adden mit den vier Him\u00admel\u00adsrich\u00adtun\u00adgen seel\u00adis\u00adche Vorg\u00e4nge. Die Angabe der Him\u00admel\u00adsrich\u00adtung war wie ein Code\u00adwort f\u00fcr Wis\u00adsende. Thor ging in der Nordis\u00adchen Mytholo\u00adgie immer auf Ost\u00adfahrt, das Land der Toten suchte man im West\u00aden. Rudolf Stein\u00ader beschreibt die seel\u00adis\u00adchen Qual\u00adit\u00e4ten der <a href=\"https:\/\/anthrowiki.at\/Himmelsrichtungen\" target=\"_blank\" rel=\"noopener\">Him\u00admel\u00adsrich\u00adtun\u00adgen<\/a> so: \u201cVom Osten str\u00f6\u00admen die Ver\u00adstandeskr\u00e4fte der Erde zu. Von dort aus wird die Erde mit den heili\u00adgen Ver\u00adstandeskr\u00e4ften durch\u00adstr\u00f6mt. Diese sind etwa im Altar (des Ostens) wiedergegeben; dort ist der Kopf der Erde. Wen\u00adden wir uns zum S\u00fcden: Von dort strahlen die heili\u00adgen Herzen\u00adskr\u00e4fte, die Kr\u00e4fte der Liebe und Hingabe der Erde zu. Von West\u00aden ergie\u00dft sich der heilige Wille in die Erde, der die Glieder durch\u00adstr\u00f6mt, woraus die Hand\u00adlun\u00adgen flie\u00dfen.<\/p>\n<p>Wenn wir uns in der Med\u00adi\u00adta\u00adtion unseren Tem\u00adpel vorstellen, so sollen wir daran denken, da\u00df der Altar des Ostens der Kopf, der Altar des S\u00fcdens das Herz, der Altar des West\u00adens die Glieder der Erde darstellt, und sollen empfind\u00aden, wie im Osten die Ver\u00adstandeskr\u00e4fte, im S\u00fcden die Herzens- und Liebeskr\u00e4fte, im West\u00aden die Wil\u00adlen\u00adskr\u00e4fte flie\u00dfen und in der Mitte des Tem\u00adpels zusam\u00admen\u00adstr\u00f6\u00admen. Dann wer\u00adden wir uns nach diesen Alt\u00e4ren wen\u00adden und bit\u00adten, da\u00df diese Kr\u00e4fte in uns ein\u00adstr\u00f6\u00admen und uns durch\u00adfluten und durchkraften m\u00f6gen.\u201d (<a href=\"https:\/\/anthrowiki.at\/Himmelsrichtungen#Literatur\" target=\"_blank\" rel=\"noopener\">Lit.<\/a>: <a href=\"http:\/\/fvn-archiv.net\/PDF\/GA\/GA265.pdf#page=316&amp;view=Fit\" target=\"_blank\" rel=\"noopener\">GA 265, S. 316f<\/a>) Zum Nor\u00adden \u00e4u\u00dfert er an dieser Stelle nichts.<\/p>\n<p>Eine andere Darstel\u00adlung von Rudolf Stein\u00ader bet\u00adrifft die vier Wesens\u00adglieder, deren Kr\u00e4fte aus je ein\u00ader anderen Rich\u00adtung zum Zen\u00adtrum str\u00f6\u00admen, und indem sie sich auf\u00ads\u00adtauen, unseren Leib bilden (GA 115, S.&nbsp;39):<\/p>\n<p><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" src=\"https:\/\/www.stellamaris-seelenkalender.de\/wp-content\/uploads\/2022\/09\/Wirkrichtungen-der-wesensglieder-Steiner-GA-115-S.-293x300.png\" alt width=\"293\" height=\"300\"><\/p>\n<p>Diese kurzen Hin\u00adweise m\u00f6gen gen\u00fc\u00adgen, um eine Vorstel\u00adlung zu ver\u00admit\u00adteln, was es bedeuten kann, Licht in Raumes\u00adfin\u00adster\u00adn\u00adis zu breiten.<\/p>\n<p>Und was zeigt sich, wenn Licht in Zeit\u00aden\u00adfin\u00adster\u00adn\u00adis gebre\u00adit\u00adet wird? R\u00fcckt der zyk\u00adlis\u00adche Aspekt der Zeit in den Fokus, so ver\u00e4n\u00addert sich die Vorstel\u00adlung von der Zeit, das innere Bild, der Wen\u00addel taucht auf. Der waagerecht vor\u00adbei\u00adflie\u00dfende Zeit\u00adstrom run\u00addet sich zum Zeitraum. Ein Jahreskreis ist solch ein Zeitraum. Dadurch bilden sich nun die ver\u00adschiede\u00adnen Sta\u00addi\u00aden des Zyk\u00adlus, das Wer\u00adden und Verge\u00adhen, r\u00e4um\u00adlich ab und k\u00f6n\u00adnen auf die oben erw\u00e4h\u00adn\u00adten geisti\u00adgen Qual\u00adit\u00e4ten des Raumes bezo\u00adgen wer\u00adden. In Raum und Zeit sind alle Geheimnisse unseres Daseins abge\u00adbildet, sofern das Innen\u00adlicht sie erhellt. Wie facetten\u00adre\u00adich und umfassend der Jahreskreis ver\u00adstanden wer\u00adden kann, zeigen die Mantren des Seelenkalenders.<\/p>\n<p>Das nat\u00fcr\u00adliche Wesen dr\u00e4ngt zum Schlaf. Das nat\u00fcr\u00adliche Wesen ist unser belebter K\u00f6r\u00adp\u00ader. Physis\u00adch\u00ader Leib und \u00c4ther\u00adleib \u2014 sind Natur an uns. Diese bei\u00adden Wesens\u00adglieder brauchen den Schlaf zur Regen\u00ader\u00ada\u00adtion. Dieses Ein\u00adschlafen geschieht nicht nur nachts, son\u00addern mit jed\u00ader Wahrnehmung. In jedem Wahrnehmungsakt gehen wir aus uns her\u00adaus und sind mit unserem Bewusst\u00adsein beim Wahrnehmungs\u00adge\u00adgen\u00adstand. Dadurch schlafen wir f\u00fcr die Eigen\u00adwahrnehmung ein, auch am Tag. Das Erwachen find\u00adet erst statt, wenn das Urteil gefall\u00aden, der Begriff hinzuge\u00adf\u00fcgt ist. Damit ist die T\u00fcre zur Geisti\u00adgen Welt schon wieder geschlossen. Dieses Pen\u00addeln des Bewusst\u00adseins ist unsere von Natur gegebene Anlage des Wahrnehmung\u00adsprozess\u00ades. Doch das muss nicht so bleiben.<\/p>\n<p>Die Tiefen der Seele sollen wachen. Die Seele soll das Bewusst\u00adsein wahren k\u00f6n\u00adnen, auch wenn das Ich und der Astralleib sich vom K\u00f6r\u00adp\u00ader l\u00f6sen im Prozess des Ein\u00adschlafens bzw. Wahrnehmens. (Siehe oben \u00fcber Schlafen und Wachen.) Beim tat\u00ads\u00e4ch\u00adlichen Ein\u00adschlafen bewusst zu bleiben, ist mir per\u00ads\u00f6n\u00adlich nicht m\u00f6glich. Anders ist es im Wahrnehmung\u00adsprozess. Deshalb beziehe ich mich im Fol\u00adgen\u00adden auf diesen.<\/p>\n<p>Wenn die Tiefen der Seele wachen sollen, so klingt mit, dass es auch eine H\u00f6he im See\u00adlen\u00adraum gibt. Im Mantra <a href=\"https:\/\/www.stellamaris-seelenkalender.de\/?page_id=1001\">13 M<\/a>, direkt vor dem oberen Scheit\u00adelpunkt des Jahreskreis\u00ades, wird gesagt, dass ich in den Sin\u00adnesh\u00f6hen bin. Wahrnehmung ist ein H\u00f6hen Erleb\u00adnis, auch die Wahrnehmung dessen, was das Innen\u00adlicht von Raum und Zeit sicht\u00adbar macht. Die gle\u00adichzeit\u00adige Pr\u00e4senz in Sin\u00adnesh\u00f6hen und See\u00adlen\u00adtiefen erzeugt ein Erleb\u00adnis gro\u00dfer Span\u00adnung. Ich bin gefordert, oben und unten, H\u00f6he und Tiefe \u2014 den Wahrnehmungs\u00adge\u00adgen\u00adstand und mein Inneres verbindend wach zu erleben. Dies ist ein Gef\u00fchl, inner\u00adlich aufges\u00adpan\u00adnt zu sein zwis\u00adchen zwei Polen. Dadurch wird ein Bewusst\u00adsein m\u00f6glich, das \u00fcber die allt\u00e4gliche Bewuss\u00adtheit hin\u00adaus geht. \u00dcber\u00adbe\u00adwusst\u00adsein entste\u00adht. Wir wer\u00adden dadurch zum Beobachter unser\u00ader selbst.<\/p>\n<p>Und w\u00e4hrend die Tiefen der Seele wachen, hat die Seele einen Auf\u00adtrag. Sie soll Son\u00adneng\u00adluten in kalte Win\u00adter\u00adfluten tra\u00adgen. Was sind in diesem Zusam\u00admen\u00adhang die Son\u00adneng\u00adluten und was sind die kalten Win\u00adter\u00adfluten? Zwei Wege zum Ver\u00adst\u00e4nd\u00adnis scheinen mir m\u00f6glich, der eine von der men\u00adschlichen Organ\u00adi\u00adsa\u00adtion aus\u00adge\u00adhend, der andere vom Jahreslauf.<\/p>\n<p>Von der men\u00adschlichen Organ\u00adi\u00adsa\u00adtion aus\u00adge\u00adhend zeigt sich der Stof\u00adfwech\u00adsel als der hei\u00dfe Pol, der Kopf als der kalte. Wir brauchen einen war\u00admen K\u00f6r\u00adp\u00ader und einen k\u00fchlen Kopf, um gesund zu sein. Es soll also ein Trans\u00adfer vom unbe\u00adwussten Stof\u00adfwech\u00adsel-Wil\u00adlen\u00adspol zum kalten Denkpol stat\u00adtfind\u00aden. Was vorher unbe\u00adwusst war, soll nun bewusst\u00adwer\u00adden. Dieser Weg geht durch die Mitte, das f\u00fch\u00adlende Herz. Wille soll ins Denken getra\u00adgen wer\u00adden und warmes, f\u00fch\u00adlen\u00addes Herz\u00addenken soll klar und k\u00fchl durch\u00addacht wer\u00adden. Diese Verbindung des Wil\u00adlens mit dem Denken (und auch anders herum) ist eine von Rudolf Stein\u00ader angegebene Bedin\u00adgung f\u00fcr die mod\u00aderne Einweihung:<\/p>\n<p>\u201cDenk\u00fcbun\u00adgen auf der einen Seite, Wil\u00adlen\u00ads\u00fcbun\u00adgen auf der anderen Seite mu\u00df man machen, wenn sich das Tor \u00f6ff\u00adnen soll zur \u00fcbersinnlichen Welt, in die wir ein\u00adtreten m\u00fcssen, wenn wir uns unser\u00ader\u00adseits, als Men\u00adschen, nach unserem Ewigen erken\u00adnen wollen, und wenn wir die Welt nach dem Ewigen erken\u00adnen wollen. Die Denk\u00fcbun\u00adgen, sie wer\u00adden ger\u00adade dadurch vol\u00adl\u00adzo\u00adgen, da\u00df wir uns darauf besin\u00adnen, wie immer Wil\u00adlen\u00adsar\u00adtiges in das Denken hinein\u00adspielt; die Wil\u00adlen\u00ads\u00fcbun\u00adgen, indem wir das Hinein\u00adspie\u00adlen des Denkens in den Willen beacht\u00aden. Nur im gew\u00f6hn\u00adlichen Leben beacht\u00aden wir dieses Wil\u00adlen\u00adsar\u00adtige nicht. Um zur mod\u00ader\u00adnen Ini\u00adti\u00ada\u00adtion zu kom\u00admen, m\u00fcssen wir ger\u00adade den leisen Willen, der in dem Vorstel\u00adlungsleben darin\u00adnen ist, beacht\u00aden. Das m\u00fcssen wir nach und nach erre\u00adichen durch die \u00dcbun\u00adgen, die ich beschrieben habe in meinem Buche \u00abWie erlangt man Erken\u00adnt\u00adnisse der h\u00f6heren Wel\u00adten?\u00bb. Das ist es ger\u00adade, was ich hier andeuten will: Wir m\u00fcssen das, was f\u00fcr gew\u00f6hn\u00adlich ger\u00adade das Wichtig\u00adste ist, den Gedanken\u00adin\u00adhalt zur\u00fcck\u00adtreten lassen und den Willen im Denken bewu\u00dft gebrauchen ler\u00adnen.\u201d (<a href=\"https:\/\/anthrowiki.at\/Einweihung#Literatur\" target=\"_blank\" rel=\"noopener\">Lit.<\/a>: <a href=\"http:\/\/fvn-archiv.net\/PDF\/GA\/GA211.pdf#page=144&amp;view=Fit\" target=\"_blank\" rel=\"noopener\">GA 211, S. 144<\/a>)<\/p>\n<p>F\u00fcr den zweit\u00aden Weg gehe ich vom Jahres\u00adlauf aus.&nbsp; Auch die Hal\u00adb\u00adjahre k\u00f6n\u00adnen als Son\u00adneng\u00adluten und Win\u00adter\u00adfluten ange\u00adse\u00adhen wer\u00adden. Das warme, Son\u00adnen\u00addurchgl\u00fchte Som\u00admer-Hal\u00adb\u00adjahr ste\u00adht laut Rudolf Stein\u00ader f\u00fcr den Wahrnehmung\u00adsprozess, das Win\u00adter\u00adhal\u00adb\u00adjahr f\u00fcr das Denken. Hier in meinem Wahrnehmungs-See\u00adlen\u00adbere\u00adich sind sie, diese Son\u00adneng\u00adluten, die ich wach in den Bewusst\u00adseins-Win\u00adter-See\u00adlen\u00adbere\u00adich tra\u00adgen soll. Das Bewusst\u00adsein ist von Natur aus dem kalten Wass\u00ader \u00e4hn\u00adlich. Es flutet mal zu diesem inter\u00ades\u00adsan\u00adten Gedanken, mal zu jen\u00adem. Und es ist kalt, denn es braucht zum einen die antipathis\u00adche Kraft der Dis\u00adtanziertheit, zum anderen f\u00fchlt es nicht ohne weit\u00aderes die moralis\u00adche Kon\u00adse\u00adquenz der Gedanken. Die Wahrnehmung hinge\u00adgen hat die sym\u00adpa\u00adthis\u00adche, hingebende, sich vere\u00adinende Kraft. In der Wahrnehmung emp\u00adfan\u00adgen wir die Gluten, die von der Sonne stam\u00admen, die Son\u00adneng\u00adluten. So wie der Som\u00admer unsere Nahrung wach\u00adsen und reifen l\u00e4sst, n\u00e4hrt die Wahrnehmung die Seele. Ohne Wahrnehmung w\u00e4re kein seel\u00adis\u00adches Leben denkbar. Diese Son\u00adneng\u00adlut trage ich gew\u00f6hn\u00adlich schlafend in die Win\u00adter\u00adflut meines Wachbewusstseins.<\/p>\n<p>Nun soll ich in diesem Prozess wach sein. Wenn mir dies gelingt, kenne ich den Ursprung mein\u00ader Son\u00adneng\u00adluten, meines inneren Goldes, und ich kann hin\u00adter den Schleier der Dinge schauen.<\/p>\n<h4>Das Gleichnis der zehn wachenden Jungfrauen<\/h4>\n<p>Der Spruch 25 Y erin\u00adnert deut\u00adlich an das Bibel-Gle\u00adich\u00adnis der zehn Jungfrauen, die wachend auf den Br\u00e4utigam warten m\u00fcssen (Matth\u00e4us 25,1\u201313). Auch sie m\u00fcssen ein Licht haben, f\u00fcr das sie gen\u00fc\u00adgend \u00d6l brauchen, um das Licht bren\u00adnend erhal\u00adten zu k\u00f6n\u00adnen. Das \u00d6l ist Bild f\u00fcr die Ich-Kraft. Nur mit gen\u00fc\u00adgend Bewuss\u00adtheit gelingt es im Wahrnehmung\u00adsprozess durchge\u00adhend wach zu bleiben, um den Br\u00e4utigam nicht zu ver\u00adschlafen \u2014 die Befruch\u00adtung der Seele durch die Wahrnehmung zu erkennen.<\/p>\n<h4><strong>Die achte Stufe im Sternbereich \u2014 die Stufe der Cherubim<\/strong><\/h4>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<p><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" src=\"https:\/\/www.stellamaris-seelenkalender.de\/wp-content\/uploads\/2025\/09\/25-Y-Cherubim-300x250.png\" alt width=\"300\" height=\"250\"><\/p>\n<p>Alanus ab Insulis z\u00e4hlt von oben&nbsp;herab:<\/p>\n<p>\u201eDer zweit\u00aden Ord\u00adnung wird die Auf\u00adgabe zugeteilt, zur Erken\u00adnt\u00adnis Gottes einzu\u00adladen, und sie besitzt ein umfassenderes Wis\u00adsen von Gott als die \u00fcbri\u00adgen niederen Ord\u00adnun\u00adgen. Daher wird sie Cheru\u00adbim genan\u00adnt, das bedeutet F\u00fclle der Erken\u00adnt\u00adnis. Zu dieser Ord\u00adnung wer\u00adden diejeni\u00adgen geh\u00f6ren, die Gott betra\u00adch\u00adt\u00adend in der Heili\u00adgen Schrift studieren und erf\u00fcllt im Geist die g\u00f6t\u00adtlichen Geheimnisse schauen.&nbsp;\u2026.<\/p>\n<p>Arbeite also, o Men\u00adsch, damit du \u2026 durch die F\u00fclle der Erken\u00adnt\u00adnis zu den Cheru\u00adbim gez\u00e4hlt wirst; \u2026\u201d (Alanus ab Insulis, \u00dcber\u00adset\u00adzt und ver\u00f6f\u00adfentlicht von Wolf-Ulrich Kl\u00fcnker unter dem Titel, \u201eAlanus ab Insulis\u201d, 1993, S.&nbsp;53f).<\/p>\n<p><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" src=\"https:\/\/www.stellamaris-seelenkalender.de\/wp-content\/uploads\/2023\/09\/Cherub-Tetramorph-Fresco-Meteora-16.-Jahrhundert-234x300.jpg\" alt width=\"234\" height=\"300\"><\/p>\n<p><em>Das Tetramorph, das Vier\u00adgeti\u00ader, Fres\u00adco in der Kirche von Mete\u00ado\u00adra, 16. Jahrhundert<\/em><\/p>\n<p>Die <a href=\"https:\/\/anthrowiki.at\/Cherubim\" target=\"_blank\" rel=\"noopener\"><strong>Cheru\u00adbim<\/strong><\/a> (<a href=\"https:\/\/anthrowiki.at\/Hebr%C3%A4ische_Sprache\" target=\"_blank\" rel=\"noopener\">hebr.<\/a>&nbsp;\u05db\u05b0\u05bc\u05e8\u05d5\u05bc\u05d1 <em>cherub<\/em>; Plur\u00adal \u05db\u05e8\u05d5\u05d1\u05d9\u05dd, <em>cheru\u00adbim<\/em> \u201eF\u00fclle der Erken\u00adnt\u00adnis\u201d, \u201eErgie\u00dfung der Weisheit\u201d<a href=\"https:\/\/anthrowiki.at\/Cherubim#cite_note-1\" target=\"_blank\" rel=\"noopener\"><sup>[1]<\/sup><\/a>), wer\u00adden auch als <strong>Geis\u00adter der Har\u00admonien<\/strong> beze\u00adich\u00adnet. Sie sind erhabene geistige Wesen\u00adheit\u00aden, die, wie alle Wesen der <a href=\"https:\/\/anthrowiki.at\/Erste_Hierarchie\" target=\"_blank\" rel=\"noopener\">ersten Hier\u00adar\u00adchie<\/a>, den <em>unmit\u00adtel\u00adbaren Anblick der Got\u00adtheit<\/em> haben und unmit\u00adtel\u00adbar deren Willen voll\u00adstreck\u00aden. Sie sind zugle\u00adich die eigentlichen <strong>Tierkreiswe\u00adsen\u00adheit\u00aden<\/strong>. Dargestellt wer\u00adden sie meist als <em>vier\u00adfl\u00fcgelige<\/em> <a href=\"https:\/\/anthrowiki.at\/Tier\" target=\"_blank\" rel=\"noopener\">Tier\u00adwe\u00adsen<\/a>.<\/p>\n<p>Rudolf Stein\u00ader sagt \u00fcber die Cheru\u00adbim: \u201eWir gewin\u00adnen h\u00f6ch\u00adstens einen Ver\u00adgle\u00adich f\u00fcr die Eigen\u00adschaften jen\u00ader Wesen\u00adheit\u00aden, zu denen wir uns dann als den Wesen\u00adheit\u00aden der zweit\u00aden Kat\u00ade\u00adgorie der ersten Hier\u00adar\u00adchie auf\u00adschwin\u00adgen, wir gewin\u00adnen eine M\u00f6glichkeit, sie zu charak\u00adter\u00adisieren, wenn wir so recht auf unser Gem\u00fct das\u00adjenige wirken lassen, wozu es ern\u00adste, w\u00fcrdi\u00adge Men\u00adschen gebracht haben, welche viele Schritte ihres Lebens dazu ver\u00adwen\u00addet haben, Weisheit in sich anzusam\u00admeln, welche nach vie\u00adlen Jahren reichen Erlebens so viel Weisheit ange\u00adsam\u00admelt haben, da\u00df wir uns sagen: Wenn solche Men\u00adschen ein Urteil aussprechen, so spricht nicht ein per\u00ads\u00f6n\u00adlich\u00ader Wille zu uns, son\u00addern es spricht das Leben zu uns, das durch Jahre, durch Jahrzehnte in diesen Men\u00adschen sich ange\u00adh\u00e4uft hat und durch das sie in ein\u00ader gewis\u00adsen Weise unper\u00ads\u00f6n\u00adlich gewor\u00adden sind. Men\u00adschen, welche auf uns einen solchen Ein\u00addruck machen, da\u00df ihre Weisheit unper\u00ads\u00f6n\u00adlich wirkt, da\u00df ihre Weisheit wie die Bl\u00fcte und Frucht eines reifen Lebens erscheint, die rufen in uns ein wenn auch nur ahnen\u00addes Empfind\u00aden von dem her\u00advor, was aus unser\u00ader geisti\u00adgen, aus unser\u00ader spir\u00adituellen Umge\u00adbung auf uns wirkt, wenn wir zu dieser Stufe des Hellse\u00adhens empor\u00adr\u00fcck\u00aden, von der hier jet\u00adzt die Rede sein mu\u00df. Man nen\u00adnt diese Kat\u00ade\u00adgorie in der abendl\u00e4ndis\u00adchen Eso\u00adterik die Cherubim.&nbsp;\u2026<\/p>\n<p>Solche Weisheit, die nun nicht gesam\u00admelt ist in Jahrzehn\u00adten, wie die Weisheit her\u00advor\u00adra\u00adgen\u00adder Men\u00adschen, son\u00addern solche Weisheit, die in Jahrtausenden, in Jahrmil\u00adlio\u00adnen des Wel\u00adtenwer\u00addens gesam\u00admelt ist, die str\u00f6mt uns ent\u00adge\u00adgen in erhaben\u00ader Macht aus den Wesen\u00adheit\u00aden, die wir Cheru\u00adbim nen\u00adnen.\u201d (<a href=\"https:\/\/anthrowiki.at\/Cherubim#Literatur\" target=\"_blank\" rel=\"noopener\">Lit.<\/a>: <a href=\"https:\/\/odysseetheater.org\/GA\/Buecher\/GA_136.pdf#page=80&amp;view=Fit\" target=\"_blank\" rel=\"noopener\">GA 136, S. 80<\/a>f)<\/p>\n<p>Die <a href=\"https:\/\/anthrowiki.at\/Geister_des_Willens\" target=\"_blank\" rel=\"noopener\">Throne<\/a>, die unter den Cheru\u00adbim ste\u00adhende Hier\u00adar\u00adchie, wer\u00adden durch rol\u00adlende R\u00e4der dargestellt (siehe <a href=\"https:\/\/www.stellamaris-seelenkalender.de\/?page_id=1315\">24 X<\/a>). Die Darstel\u00adlung oben zeigt einen Cherub als Vier\u00adgeti\u00ader, auch Tetramorph genan\u00adnt. Dieser Cherub wirkt wie die wesen\u00adhafte Achse des Rades. Die vier Tierkreiswe\u00adsen wirken wie vier wesen\u00adhaften Spe\u00adichen, wie die ver\u00adsam\u00admelte Weisheit aus vier wesen\u00adhaft zu unter\u00adschei\u00adden\u00adden Per\u00adspek\u00adtiv\u00aden, die das Zen\u00adtrum mit dem Umkreis verbinden, mit dem rol\u00adlen\u00adden Rad, dem reinen Bewe\u00adgungswillen der Throne.<\/p>\n<p>K\u00f6n\u00adnte das Mantra 25 Y als von einem Cherub gesprochen gedacht werden?<\/p>\n\t\t\t<a href=\"https:\/\/www.stellamaris-seelenkalender.de\/?page_id=1358\" target=\"_self\">\n\t\t\t\t\t\tn\u00e4ch\u00adster Blog-Eintrag&nbsp;<\/a>\n\t\t\t<a href=\"https:\/\/www.stellamaris-seelenkalender.de\/?page_id=136\" target=\"_self\">\n\t\t\t\t\t\tzur\u00fcck zur \u00dcbersicht&nbsp;<\/a>\n\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>25 Y Ich darf nun mir geh\u00f6ren Und leuch\u00adt\u00adend bre\u00adit\u00aden Innen\u00adlicht In Raumes- und in Zeit\u00aden\u00adfin\u00adster\u00adn\u00adis. Zum Schlafe dr\u00e4ngt nat\u00fcr\u00adlich&nbsp;Wesen, Der Seele Tiefen sollen wachen Und wachend tra\u00adgen Son\u00adneng\u00adluten In kalte Win\u00adter\u00adfluten. Schlafen und Wachen Rudolf Stein\u00aders Erken\u00adnt\u00adnisse zum Schlafen und Wachen wer\u00adden bei Anthrowiki.at fol\u00adgen\u00adder\u00adma\u00dfen zusam\u00admenge\u00adfasst: \u201cIm Schlaf heben sich beim Men\u00adschen die h\u00f6heren\u2026<\/p>\n","protected":false},"author":1,"featured_media":0,"parent":0,"menu_order":0,"comment_status":"closed","ping_status":"closed","template":"","meta":{"wp_typography_post_enhancements_disabled":false,"footnotes":""},"class_list":["post-1332","page","type-page","status-publish","hentry"],"_links":{"self":[{"href":"https:\/\/www.stellamaris-seelenkalender.de\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/pages\/1332","targetHints":{"allow":["GET"]}}],"collection":[{"href":"https:\/\/www.stellamaris-seelenkalender.de\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/pages"}],"about":[{"href":"https:\/\/www.stellamaris-seelenkalender.de\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/types\/page"}],"author":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.stellamaris-seelenkalender.de\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/users\/1"}],"replies":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.stellamaris-seelenkalender.de\/index.php?rest_route=%2Fwp%2Fv2%2Fcomments&post=1332"}],"version-history":[{"count":0,"href":"https:\/\/www.stellamaris-seelenkalender.de\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/pages\/1332\/revisions"}],"wp:attachment":[{"href":"https:\/\/www.stellamaris-seelenkalender.de\/index.php?rest_route=%2Fwp%2Fv2%2Fmedia&parent=1332"}],"curies":[{"name":"wp","href":"https:\/\/api.w.org\/{rel}","templated":true}]}}