{"id":1210,"date":"2022-08-21T22:50:46","date_gmt":"2022-08-21T20:50:46","guid":{"rendered":"https:\/\/www.stellamaris-seelenkalender.de\/?page_id=1210"},"modified":"2025-09-05T10:45:41","modified_gmt":"2025-09-05T08:45:41","slug":"blog-beitrag-1-2-copy-3-copy-5-copy-2-copy-2-copy","status":"publish","type":"page","link":"https:\/\/www.stellamaris-seelenkalender.de\/?page_id=1210","title":{"rendered":"Blog \u2014 Seelenkalender Mantra 21&nbsp;U"},"content":{"rendered":"\n\n\t<p>&nbsp;<\/p>\n<p><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" src=\"https:\/\/www.stellamaris-seelenkalender.de\/wp-content\/uploads\/2022\/08\/IMG_20220808_225443-289x300.jpg\" alt width=\"342\" height=\"355\"><\/p>\n<h4>21 U<\/h4>\n<p>Ich f\u00fch\u00adle fruch\u00adt\u00adend fremde Macht<\/p>\n<p>Sich st\u00e4rk\u00adend mir mich selb\u00adst verleihn,<\/p>\n<p>Den Keim empfind ich reifend<\/p>\n<p>Und Ahnung lichtvoll weben<\/p>\n<p>Im Innern an der Selb\u00ads\u00adtheit&nbsp;Macht.<\/p>\n<h4><strong>Der Zwischenspruch, das Mantra zwischen Krisen- und Lichtspruch<\/strong><\/h4>\n<p>Vier Mal im Jahr gibt es drei Wochen, die auf beson\u00addere Art zusam\u00admenge\u00adh\u00f6ren: eine dunkel bedrohliche Krisen\u00adwoche, eine Woche dazwis\u00adchen und eine Licht\u00adspruch-Woche. Das Mantra 21 U geh\u00f6rt zu solch ein\u00ader Trilo\u00adgie, weil es zwis\u00adchen dem Krisen\u00adspruch <a href=\"https:\/\/www.stellamaris-seelenkalender.de\/?page_id=1220\">20 T<\/a> und dem Licht\u00adspruch <a href=\"https:\/\/www.stellamaris-seelenkalender.de\/?page_id=1258\">22 V<\/a> platziert ist. Diese dazwis\u00adchen liegen\u00adden Mantren nenne ich <a href=\"https:\/\/www.stellamaris-seelenkalender.de\/?page_id=146#Die%20gro%C3%9Fen%20Kreuze%20im%20Seelenkalender\">Zwis\u00adchen\u00adspr\u00fcche<\/a>. Inter\u00ades\u00adsan\u00adter\u00adweise begin\u00adnt diese Drei\u00adheit zweimal mit der Krisen\u00adwoche, zweimal mit der Licht-Woche. Doch immer liegt eine Woche dazwis\u00adchen, die ich als die Ver\u00admit\u00adt\u00adlerin der Gegen\u00ads\u00e4tze anse\u00adhe. In dieser jew\u00adeils dazwis\u00adchen liegen\u00adden Woche verbindet und \u00fcber\u00adh\u00f6ht sich die Dual\u00adit\u00e4t aus Licht und Dunkel, sie find\u00adet ihre Syn\u00adthese und kann \u00fcber\u00adwun\u00adden werden.<\/p>\n<p>Der let\u00adzte Zwis\u00adchen\u00adspruch war <a href=\"https:\/\/www.stellamaris-seelenkalender.de\/?page_id=845\">6 F<\/a>, die Him\u00admelfahrts-Woche. Hier kamen wir vom Licht\u00adspruch <a href=\"https:\/\/www.stellamaris-seelenkalender.de\/?page_id=870\">5 E<\/a> und die Krisen\u00adwoche <a href=\"https:\/\/www.stellamaris-seelenkalender.de\/?page_id=842\">7 G<\/a> lag noch vor uns. Die Bewe\u00adgung f\u00fchrte vom Licht ins Dunkel, der Zwis\u00adchen\u00adspruch war hier eine Art Vor\u00adbere\u00aditung f\u00fcr die Pr\u00fc\u00adfung der Krise. Ihre \u00dcber\u00adwin\u00addung wurde im Pfin\u00adgst-Mantra <a href=\"https:\/\/www.stellamaris-seelenkalender.de\/?page_id=843\">8 H<\/a> sichtbar.<\/p>\n<p>Dieses Mal, beim Spruch 21 U, ver\u00adl\u00e4uft die Bewe\u00adgung vom Dunkel ins Licht. Mit diesem Zwis\u00adchen\u00adspruch 21 U wird die Not des Krisen\u00admantras <a href=\"https:\/\/www.stellamaris-seelenkalender.de\/?page_id=1220\">20 T<\/a> \u00fcber\u00adwun\u00adden. Der Zeit\u00aden\u00adlauf geleit\u00adet uns ins Licht des Licht\u00adspruchs 22 V gef\u00fchrt.<\/p>\n<p>Erstaunlich\u00ader Weise ist diese Zeit wieder mit einem Him\u00admelfahrts-Fest ver\u00adbun\u00adden, mit Mar\u00adi\u00e4 Himmelfahrt.<\/p>\n<h4>Mari\u00e4 Himmelfahrt<\/h4>\n<p>Immer am 15. August wird <a href=\"https:\/\/de.wikipedia.org\/wiki\/Mari%C3%A4_Aufnahme_in_den_Himmel\" target=\"_blank\" rel=\"noopener\">Mar\u00adi\u00e4 Him\u00admelfahrt<\/a> gefeiert. Damit ist der Glaube ver\u00adbun\u00adden, dass die Him\u00admel\u00adsk\u00f6ni\u00adgin Maria nach ihrem Tod von Chris\u00adtus in den Him\u00admel hin\u00adaufge\u00adtra\u00adgen wurde. Dieses Fest liegt in aller Regel in den Wochen 19 S oder 20 T. Es ist ein Fest, das eng mit der Wei\u00adhe von Heilkr\u00e4utern ver\u00adbun\u00adden ist. An diesem Tag begin\u00adnen die Frauen\u00addrei\u00dfiger, die Zeit von 30 Tagen, in denen fr\u00fcher die Heilkr\u00e4uter f\u00fcr den Win\u00adter gesam\u00admelt wur\u00adden. Hier sollen sie ihre gr\u00f6\u00dfte Kraft bergen. Es erscheint mir deshalb als sin\u00adnvoll, die etwa vier Wochen umfassende Zeit als die beson\u00adders mit Mar\u00adi\u00e4 Him\u00admelfahrt ver\u00adbun\u00addene Zeit zu betra\u00adcht\u00aden. Das sind dann die Wochen, die mit 19 S in die Krise von 20 T f\u00fchren und weit\u00ader bis zum Licht der Woche 22&nbsp;V.<\/p>\n<p>\u201cAuch wenn umgangssprach\u00adlich im Deutschen der Aus\u00addruck \u201eMar\u00adi\u00e4 Him\u00admelfahrt\u201d gel\u00e4u\u00adfig ist, ist das Fest\u00adge\u00adheim\u00adnis der <em>Auf\u00adnahme Mariens in den Him\u00admel<\/em> von dem der Him\u00admelfahrt Christi zu unter\u00adschei\u00adden. In vie\u00adlen Sprachen wer\u00adden daher zwei ver\u00adschiedene Beze\u00adich\u00adnun\u00adgen benutzt, etwa im Lateinis\u00adchen: <em>Ascen\u00adsio Domi\u00adni<\/em>, \u201eAuf\u00adfahrt des Her\u00adrn\u201d, und <em>Assump\u00adtio Mari\u00adae<\/em>, \u201eAuf\u00adnahme Mariens\u201d [in den Him\u00admel]\u201d (Wikipedia.org, Mar\u00adi\u00e4 Himmelfahrt).<\/p>\n<p>Chris\u00adtus steigt aus eigen\u00ader Kraft in den Him\u00admel auf, Maria wird nach ihrem Tod von Chris\u00adtus in den Him\u00admel erhoben. So wie Maria im Bild der Isis, und in den Bildern viel\u00ader ander\u00ader aus vorchristlich\u00ader Zeit stam\u00admender Mut\u00adterg\u00f6t\u00adtin\u00adnen, die g\u00f6t\u00adtliche Kraft auf die Erde trug, so tr\u00e4gt Chris\u00adtus die weib\u00adlich-g\u00f6t\u00adtliche Kraft, Maria, wieder in den Him\u00admel hinauf.<\/p>\n<p>Dieses Bild der Erhe\u00adbung bzw. der Auf\u00adnahme Mar\u00adi\u00e4 in den Him\u00admel kann ich so ver\u00adste\u00adhen, dass Chris\u00adtus die Seele, im Bilde der Maria, wieder mit ihrem himm\u00adlis\u00adchen Urbild verbindet, sie wieder zur H\u00f6he des Urbilds erhebt. Die Heilkraft der Kr\u00e4uter dr\u00fcckt genau dies aus. Sie heilen, indem sie das kranke, zu ein\u00adseit\u00adig gewor\u00addene Organ wieder mit dessen Urbild verbinden.<\/p>\n<p>Eines der vorchristlichen Bilder der Maria ist die Isis. Von ihr sagt Rudolf Stein\u00ader: \u201eDenn es ste\u00adht ja da, was die Isis ist: Ver\u00adgan\u00adgen\u00adheit, Gegen\u00adwart und Zukun\u00adft \u2014 die dahin\u00adflie\u00dfende Zeit!\u201d <a href=\"http:\/\/fvn-archiv.net\/PDF\/GA\/GA171.pdf#page=166&amp;view=Fit\" target=\"_blank\" rel=\"noopener\">(GA 171, S. 166, 8. Vortrag,1. Okto\u00adber 1916)<\/a>. Isis-Maria tr\u00e4gt das g\u00f6t\u00adtliche Urbild vom Him\u00admel auf die Erde, anders gesagt, in die Indi\u00advid\u00adu\u00adal\u00adisierung und Vere\u00adinzelung. Sie ste\u00adht f\u00fcr den Zeit\u00adstrom, der uns vom Anfang zum Ende, von der Geburt zum Tod tr\u00e4gt. Als Kinder dieses Zeit\u00adstroms sind wir, so wie alle Lebe\u00adwe\u00adsen, sterblich. Doch Rudolf Stein\u00ader beschreibt die Zeit als einen <a href=\"https:\/\/anthrowiki.at\/Zeit#Der_Doppelstrom_der_Zeit\" target=\"_blank\" rel=\"noopener\">Dop\u00adpel\u00adstrom<\/a>. Der andere Zeit\u00adstrom wirkt aus der Zukun\u00adft in die Gegen\u00adwart hinein, vom \u03a9 zum A. Er f\u00fchrt zum Urbild zur\u00fcck, vom Tod zum Leben. Indem Maria nun in den Him\u00admel erhoben und auch verortet, d.h. aufgenom\u00admen ist, ver\u00adtritt sie seit dem auch diesen zweit\u00aden Zeit\u00adstrom, der vom Ziel aus wirkt. Er bewirkt, dass Entwick\u00adlung kein zuf\u00e4l\u00adliges Geschehen ist, son\u00addern auf ein Ziel hin\u00adf\u00fchrt. Im Bild aus\u00adge\u00addr\u00fcckt f\u00fchrt sie zur\u00fcck in den Himmel.<\/p>\n<h4>Was sagt mir das Mantra 21&nbsp;U?<\/h4>\n<p>Vor\u00adbere\u00adi\u00adt\u00adend m\u00f6chte ich auf den Unter\u00adschied von Macht und Kraft hin\u00adweisen, denn allzu leicht wer\u00adden bei\u00adde ver\u00adwech\u00adselt oder gle\u00adichge\u00adset\u00adzt. Eine Macht gle\u00adicht einem K\u00f6nig in seinem Reich. Macht ist die M\u00f6glichkeit, jed\u00aderzeit Wirkung zu erzie\u00adlen, Kraft auszu\u00fcben. Kraft ist dage\u00adgen die Inten\u00adsit\u00e4t der jew\u00adeili\u00adgen Wirkung, sie kann schwanken und nach Bedarf dosiert werden.<\/p>\n<p>Von zwei M\u00e4cht\u00aden spricht das Mantra: von der fruch\u00adt\u00aden\u00adden, frem\u00adden Macht und von der Selb\u00ads\u00adtheit Macht, die im Innern im Entste\u00adhen begrif\u00adf\u00aden ist. Die fremde Macht kommt von au\u00dfen, die Macht der Selb\u00ads\u00adtheit wird von der Ahnung lichtvoll gewebt. Die fremde Macht ver\u00adlei\u00adht mir mich selb\u00adst. Sie bewirkt die Rei\u00adfung des Keims, der noch unfer\u00adti\u00adgen Anlage. Der eine Macht-K\u00f6nig ist fremd und nur durch seine Mach\u00adtaus\u00fcbung erleb\u00adbar. Der andere Macht-K\u00f6nig, die Macht der Selb\u00ads\u00adtheit, ist noch in Entwick\u00adlung begrif\u00adf\u00aden. In diesem Mantra haben wir es bildlich gesprochen mit einem alten und einem her\u00adanwach\u00adsenden, jun\u00adgen K\u00f6nig zu&nbsp;tun.<\/p>\n<p>Ich f\u00fch\u00adle eine fremde Macht. Fremd ist eine Macht, die von au\u00dfen kommt, die nicht-Ich ist. Diese fremde Macht ist dadurch m\u00f6glicher\u00adweise sog\u00adar bedrohlich. Ihr Ein\u00adwirken auf mich kann ich nicht kon\u00adtrol\u00adlieren. Es geschieht mir. Unser gew\u00f6hn\u00adlich\u00ades Erleben ist das der Dual\u00adit\u00e4t. Die fremde Macht ist das Au\u00dfen, die Welt, der andere Men\u00adsch. Durch meine Sinne erlebe und f\u00fch\u00adle ich dieses Au\u00dfen. In der Summe ist diese Au\u00dfen\u00adwelt mein Schick\u00adsal, das mich trifft. Es ist die fremde Macht.<\/p>\n<p>Ich f\u00fch\u00adle wie sie fruchtet, mich befruchtet. Ich f\u00fch\u00adle, wie sie in mir begin\u00adnt zu wirken. Ein inner\u00ader Prozess begin\u00adnt, der \u00fcber das Aufnehmen hin\u00adaus\u00adge\u00adht. Kann ich diesen Prozess in mir beobacht\u00aden? Ich nehme die Welt durch meine Sinne in mich auf. Die Sin\u00adne\u00adsein\u00addr\u00fccke befrucht\u00aden mein Bewusst\u00adsein. Ich beginne Zusam\u00admen\u00adh\u00e4nge zu erken\u00adnen, Begriffe zu bilden. Die Krise des Mantras 20 T ist dadurch \u00fcber\u00adwun\u00adden, das Andere, noch Fremde wirkt in mir. Dadurch baue ich nicht mehr nur auf eigen\u00adem Grunde, wie es im Mantra 20 T hei\u00dft. Die Welt wirkt als die fremde Macht \u00fcber die Sinne in mich hinein, sie ver\u00e4n\u00addert&nbsp;mich.<\/p>\n<p>Die fremde Macht st\u00e4rkt sich. Sie ver\u00adst\u00e4rkt sich, indem ich sie frucht\u00aden f\u00fch\u00adle. Bei\u00adde Ver\u00adben ste\u00adhen in der Ver\u00adlaufs\u00adform. Es han\u00addelt sich um einen stetig sich vol\u00adlziehen\u00adden Prozess, wie das Flie\u00dfen eines Flusses. Jede einzelne Sinneswahrnehmung ist eine Sin\u00adgu\u00adlar\u00adit\u00e4t, ein Einzelnes, vere\u00adinzelt Daste\u00adhen\u00addes. Indem sie mein Denken befruchtet und ich den Begriff hinzuf\u00fcge, hebe ich die vere\u00adinzelte Erschei\u00adn\u00adung ein St\u00fcck zum Urbild hin\u00adauf. Wenn ich zum Beispiel einen Baum wahrnehme und diesen als \u201cBaum\u201d beze\u00adichne, st\u00e4rke ich sozusagen das einzelne Exem\u00adplar durch seine Verbindung mit allen anderen B\u00e4u\u00admen, die ich mit dem gle\u00adichen Begriff belege. Die fl\u00fcchtige und sin\u00adgul\u00e4re Wahrnehmung erh\u00e4lt durch den Begriff Dauer.<\/p>\n<p>Durch diesen Prozess, der sich ver\u00adst\u00e4rk\u00adenden, mich befruch\u00adt\u00aden\u00adden frem\u00adden Macht, werde ich mir sel\u00adber ver\u00adliehen. Auch ich hebe mich aus der Beschr\u00e4nkung der reinen Gegen\u00adwart, des reinen Jet\u00adzt her\u00adaus, indem ich durch den Begriff (im obi\u00adgen Beispiel: \u201cBaum\u201d) diesen Ein\u00addruck des Momentes im inneren Bild hal\u00adten kann, ohne jenes Bild \u00e4u\u00dfer\u00adlich zu&nbsp;sehen.<\/p>\n<p>Diese so gewonnene Dauer bewirkt auf der anderen Seite auch mein Ich-Bewusst\u00adsein. \u201cDas Ich-Bewusst\u00adsein oder Selb\u00adst\u00adbe\u00adwusst\u00adsein (<a title=\"Englische Sprache\" href=\"https:\/\/anthrowiki.at\/Englische_Sprache\" target=\"_blank\" rel=\"noopener\">eng.<\/a> self-aware\u00adness), also das Wis\u00adsen und die Erken\u00adnt\u00adnis des eige\u00adnen <a title=\"Ich\" href=\"https:\/\/anthrowiki.at\/Ich\" target=\"_blank\" rel=\"noopener\">Ich<\/a>, kann der <a title=\"Mensch\" href=\"https:\/\/anthrowiki.at\/Mensch\" target=\"_blank\" rel=\"noopener\">Men\u00adsch<\/a> nur auf der <a title=\"Erde\" href=\"https:\/\/anthrowiki.at\/Erde\" target=\"_blank\" rel=\"noopener\">Erde<\/a> entwick\u00adeln. Es ist der andere Pol des untrennbar mit ihm ver\u00adbun\u00adde\u00adnen, nach au\u00dfen gerichteten <a title=\"Gegenstands-Bewusstsein\" href=\"https:\/\/anthrowiki.at\/Gegenstands-Bewusstsein\" target=\"_blank\" rel=\"noopener\">Gegen\u00adstands-Bewusst\u00adseins<\/a>.\u201d (Anthrowiki.at,<a href=\"https:\/\/anthrowiki.at\/Ich-Bewusstsein\" target=\"_blank\" rel=\"noopener\"> Ich-Bewusst\u00adsein<\/a>). Ich bin es, die all diese Erfahrun\u00adgen macht, keine andere Per\u00adson. Die Gesamtheit der Erleb\u00adnisse meines Lebens flie\u00dft zusam\u00admen und gestal\u00adtet mich zu der Per\u00ads\u00f6n\u00adlichkeit, die ich bin. Durch meine Erin\u00adnerungs\u00adf\u00e4higkeit trage ich die ver\u00adgan\u00adgenen Erleb\u00adnisse mit mir. Sie wirken in mir und for\u00admen mein Ich-Bewusst\u00adsein. Mein Schick\u00adsal ver\u00adlei\u00adht mich mir selbst.<\/p>\n<p>Mein Schick\u00adsal str\u00f6mt aus zwei Rich\u00adtun\u00adgen auf mich zu, wie oben erw\u00e4h\u00adnt. Aus der Ver\u00adgan\u00adgen\u00adheit str\u00f6mt alles, was ich schon kenne, an dessen Ursachen-Bil\u00addung ich beteiligt war. In der Gegen\u00adwart erlebe ich die Wirkung. Diese Schick\u00adsals\u00admacht ist mir nicht in gle\u00adichem Ma\u00dfe fremd, wie die des anderen Zeit\u00adstroms. Aus der Zukun\u00adft str\u00f6\u00admen die Wirkun\u00adgen auf mich zu, deren \u201cUrsachen\u201d in der Zukun\u00adft liegen. Die Wirkun\u00adgen sollen mich zu der Per\u00ads\u00f6n\u00adlichkeit machen, die ich noch nicht bin. Sie sind der Train\u00adings\u00adplan auf ein Ziel hin, das ich nicht mit dem Ver\u00adstand \u00fcberblicke. Diese Schick\u00adsals\u00admacht ist mir fremd und ver\u00adlei\u00adht mich gle\u00adichzeit\u00adig mir sel\u00adber \u2011mit jed\u00ader gemeis\u00adterten Her\u00adaus\u00adforderung ein St\u00fcck&nbsp;mehr.<\/p>\n<p>Ich werde mir sel\u00adber ver\u00adliehen. Zu treuen H\u00e4n\u00adden wird mir diese Entwick\u00adlungsm\u00f6glichkeit \u00fcbergeben. Nutzen muss ich sie. Noch ist das, was ich ein\u00admal wer\u00adden soll Keim. Diesen Keim empfinde ich eben\u00adso im Prozess, wie die fremde, mich befruch\u00adt\u00adende Macht: der Keim meines zuk\u00fcn\u00adfti\u00adgen Selb\u00adst, meine Selb\u00ads\u00adtheit ist dabei zu reifen! Doch warum spricht das Mantra von der Selb\u00ads\u00adtheit und nicht ein\u00adfach vom Selb\u00adst? Die Endung \u201c-heit\u201d macht aus einem Adjek\u00adtiv ein Sub\u00adstan\u00adtiv: aus faul wird Faul\u00adheit. Doch hier wird sie dem Sub\u00adstan\u00adtiv \u201cSelb\u00adst\u201d ange\u00adf\u00fcgt. Eben\u00adso kann sie dem Sub\u00adstan\u00adtiv \u201cGott\u201d ange\u00adf\u00fcgt wer\u00adden. Soll die Selb\u00ads\u00adtheit dadurch mit der Got\u00adtheit ein Paar bilden?<\/p>\n<p>Die fremde Macht bewirkt durch ihre befruch\u00adt\u00adende Ein\u00adwirkung die Rei\u00adfung meines noch keimhaften zuk\u00fcn\u00adfti\u00adgen Selb\u00adst. Habe ich dies erkan\u00adnt, erscheint das vorher als fremde Macht auf mich wirk\u00adende Schick\u00adsal ganz anders. Nun webt die Ahnung lichtvoll. Sie webt an der Macht mein\u00ader eige\u00adnen Selb\u00ads\u00adtheit im Innern. Die Ahnung ist hier keine T\u00e4tigkeit, son\u00addern eine eigene Kraft, die t\u00e4tig ist. Sie webt in meinem Innern lichtvoll. Ich ver\u00adste\u00adhe die Ahnung als Pen\u00addant zum Ver\u00adstand. Der Ver\u00adstand arbeit\u00adet mit dem auf der Ver\u00adgan\u00adgen\u00adheit auf\u00adbauen\u00adden Zeit\u00adstrom. Er kann die in der Ver\u00adgan\u00adgen\u00adheit liegen\u00adden Ursachen der gegen\u00adw\u00e4r\u00adtig zu beobach\u00adt\u00aden\u00adden Wirkun\u00adgen fassen und die Wirkun\u00adgen vari\u00adierend gestal\u00adten. Die Ahnung webt dage\u00adgen die Impulse des von der Zukun\u00adft her wirk\u00adenden Zeit\u00adstroms in die Gegen\u00adwart. Sie ist f\u00e4hig, das Wer\u00addende, das Noch-nicht, das, was aus der Zukun\u00adft vom Ziel her seine Strahlen vorauss\u00adchickt, in der Gegen\u00adwart zu ver\u00adar\u00adbeit\u00aden, zu ver\u00adweben. Die Ahnung webt lichtvoll. Sehe ich mich als das machtvolle, leuch\u00adt\u00adende Wesen, das ich ein\u00admal wer\u00adden soll, so sind die Schick\u00adsal\u00adswirkun\u00adgen, die dor\u00adthin f\u00fchren nicht mehr fremd, son\u00addern voller Licht. Nun wird ein Schick\u00adsalss\u00adchlag zur lichtvollen, weisen F\u00fchrung.<\/p>\n<p>Der frem\u00adden Macht der ersten Zeile des Mantras ste\u00adht nun die im Innern lichtvoll gewobene Macht mein\u00ader Selb\u00ads\u00adtheit gegen\u00fcber. Wof\u00fcr die Selb\u00ads\u00adtheit die lichtvoll gewobene Macht nutzen wird, erfahren wir nicht. Es liegt jedoch nahe, diese Selb\u00ads\u00adtheit nun als Sch\u00f6pfer des eige\u00adnen Lebens, als machtvollen und aktiv\u00aden Gestal\u00adter sein\u00ader selb\u00adst anzusprechen.<\/p>\n<h4><strong>Die vierte Stufe im Sternbereich \u2014 die Stufe der Elohim<\/strong><\/h4>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<p><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" src=\"https:\/\/www.stellamaris-seelenkalender.de\/wp-content\/uploads\/2025\/09\/21-U-Elohim-im-Sternbereich-300x251.png\" alt width=\"300\" height=\"251\"><\/p>\n<p>\u201eEs gibt eine weit\u00adere Ord\u00adnung, der die Auf\u00adgabe bes\u00adtimmt ist, die D\u00e4mo\u00adnen in Schranken zu hal\u00adten, damit diese uns nicht so sehr schaden k\u00f6n\u00adnen, wie sie wollen. Deshalb wird diese Ord\u00adnung als Gewal\u00adten (Potes\u00adtates, Elo\u00adhim) beze\u00adich\u00adnet. Zu dieser Ord\u00adnung wer\u00adden diejeni\u00adgen geh\u00f6ren, die den Ein\u00adfl\u00fcsterun\u00adgen des Teufels mannhaft zu wider\u00adste\u00adhen wissen.&nbsp;\u2026<\/p>\n<p>Arbeite also, o Men\u00adsch, damit du \u2026 als ein\u00ader, der dem D\u00e4mon wider\u00adste\u00adht, in der Ord\u00adnung der Gewal\u00adten erstrahlst; \u2026 (Alanus ab Insulis, \u00dcber\u00adset\u00adzt und ver\u00f6f\u00adfentlicht von Wolf-Ulrich Kl\u00fcnker unter dem Titel, \u201eAlanus ab Insulis\u201d, 1993, S.&nbsp;53f)<\/p>\n<p>Die Elo\u00adhim, die laut Rudolf Stein\u00ader dem Men\u00adschen das Ich ver\u00adliehen haben, ste\u00adhen hier beim Zwis\u00adchen\u00adspruchs 21 U, zwis\u00adchen Krisen- und Licht\u00adspruch. Sie ste\u00adhen am Gle\u00adichgewicht\u00adspunkt bei\u00adder Kr\u00e4fte \u2014 oder zeitlich gese\u00adhen auf dem Weg vom Dunkel ins Licht. Genau das ist die Qual\u00adit\u00e4t, die Alanus dieser Hier\u00adar\u00adchie zuschreibt; dem B\u00f6sen zielvoll zu wider\u00adste\u00adhen. Das Ich ist immer ein Gren\u00adzg\u00e4nger zwis\u00adchen zwei Wider\u00adsacher\u00adm\u00e4cht\u00aden, zwis\u00adchen den Extremen von zu fest und zu fl\u00fcchtig, zu hart und zu weich, zu phan\u00adtasievoll und zu pedan\u00adtisch. Dem B\u00f6sen wider\u00adste\u00adht der Men\u00adsch, der das Gle\u00adichgewicht hal\u00adten&nbsp;kann.<\/p>\n<p>Was Alanus ab Insulis als Teufel beze\u00adich\u00adnet, beschreibt Rudolf Stein\u00ader f\u00fcr jedes Wesens\u00adglied dif\u00adferen\u00adziert: \u201eMan nen\u00adnt die Wesen\u00adheit\u00aden, die den Astralleib durch\u00adset\u00adzen und ihn unfrei machen, D\u00e4mo\u00adnen. Fortw\u00e4hrend sind Sie in Ihrem Astralleib von solchen D\u00e4mo\u00adnen durch\u00addrun\u00adgen, und die Wesen\u00adheit\u00aden, die Sie selb\u00adst durch Ihre wahren oder falschen Gedanken erzeu\u00adgen, sind solche, die sich nach und nach zu D\u00e4mo\u00adnen auswach\u00adsen. Es gibt gute D\u00e4mo\u00adnen, die von guten Gedanken aus\u00adge\u00adhen. Schlimme Gedanken aber, vor allem unwahre, l\u00fcgner\u00adische, erzeu\u00adgen d\u00e4monis\u00adche Gestal\u00adten der furcht\u00adbarsten und gr\u00e4\u00dflich\u00adsten Art, die den Astralleib, wenn man sich so aus\u00addr\u00fcck\u00aden darf, durch\u00adspick\u00aden. Eben\u00adso durch\u00adset\u00adzen den \u00c4ther\u00adleib Wesen\u00adheit\u00aden, von denen sich der Men\u00adsch frei machen mu\u00df, das sind die Spek\u00adtren oder Gespen\u00adster, und endlich gibt es solche, die den physis\u00adchen Leib durch\u00adset\u00adzen, das sind die Phan\u00adtome. Au\u00dfer diesen dreien gibt es noch andere Wesen\u00adheit\u00aden, die das Ich hin- und hertreiben, das sind die Geis\u00adter, wie das Ich ja auch selb\u00adst Geist ist. Tat\u00ads\u00e4ch\u00adlich ist der Men\u00adsch der Her\u00advor\u00adrufer von solchen Wesen\u00adheit\u00aden, die dann, wenn er auf die Erde herun\u00adterkommt, das innere und \u00e4u\u00dfere Schick\u00adsal bes\u00adtim\u00admen. Diesel\u00adben beleben den Lebens\u00adgang so, da\u00df Sie alles sp\u00fcren, was Ihr Astralleib an D\u00e4mo\u00adnen, Ihr \u00c4ther\u00adleib an Gespen\u00adstern und Ihr physis\u00adch\u00ader Leib an Phan\u00adtomen her\u00advorge\u00adbracht hat. Alles das hat eine Ver\u00adwandtschaft zu Ihnen, es strebt zu Ihnen hin, wenn Sie wiederverk\u00f6r\u00adpert wer\u00adden.\u201d (Lit.: GA 99, S.&nbsp;70f)<\/p>\n\t\t\t<a href=\"https:\/\/www.stellamaris-seelenkalender.de\/?page_id=1258\" target=\"_self\">\n\t\t\t\t\t\tn\u00e4ch\u00adster Blog-Eintrag&nbsp;<\/a>\n\t\t\t<a href=\"https:\/\/www.stellamaris-seelenkalender.de\/?page_id=136\" target=\"_self\">\n\t\t\t\t\t\tzur\u00fcck zur \u00dcbersicht&nbsp;<\/a>\n\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>&nbsp; 21 U Ich f\u00fch\u00adle fruch\u00adt\u00adend fremde Macht Sich st\u00e4rk\u00adend mir mich selb\u00adst ver\u00adlei\u00adhn, Den Keim empfind ich reifend Und Ahnung lichtvoll weben Im Innern an der Selb\u00ads\u00adtheit&nbsp;Macht. Der Zwis\u00adchen\u00adspruch, das Mantra zwis\u00adchen Krisen- und Licht\u00adspruch Vier Mal im Jahr gibt es drei Wochen, die auf beson\u00addere Art zusam\u00admenge\u00adh\u00f6ren: eine dunkel bedrohliche Krisen\u00adwoche, eine&nbsp;Woche\u2026<\/p>\n","protected":false},"author":1,"featured_media":0,"parent":0,"menu_order":0,"comment_status":"closed","ping_status":"closed","template":"","meta":{"wp_typography_post_enhancements_disabled":false,"footnotes":""},"class_list":["post-1210","page","type-page","status-publish","hentry"],"_links":{"self":[{"href":"https:\/\/www.stellamaris-seelenkalender.de\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/pages\/1210","targetHints":{"allow":["GET"]}}],"collection":[{"href":"https:\/\/www.stellamaris-seelenkalender.de\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/pages"}],"about":[{"href":"https:\/\/www.stellamaris-seelenkalender.de\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/types\/page"}],"author":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.stellamaris-seelenkalender.de\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/users\/1"}],"replies":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.stellamaris-seelenkalender.de\/index.php?rest_route=%2Fwp%2Fv2%2Fcomments&post=1210"}],"version-history":[{"count":0,"href":"https:\/\/www.stellamaris-seelenkalender.de\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/pages\/1210\/revisions"}],"wp:attachment":[{"href":"https:\/\/www.stellamaris-seelenkalender.de\/index.php?rest_route=%2Fwp%2Fv2%2Fmedia&parent=1210"}],"curies":[{"name":"wp","href":"https:\/\/api.w.org\/{rel}","templated":true}]}}