{"id":1209,"date":"2022-08-16T21:26:03","date_gmt":"2022-08-16T19:26:03","guid":{"rendered":"https:\/\/www.stellamaris-seelenkalender.de\/?page_id=1209"},"modified":"2025-09-05T10:41:17","modified_gmt":"2025-09-05T08:41:17","slug":"blog-beitrag-1-2-copy-3-copy-5-copy-2-copy-2-copy-2","status":"publish","type":"page","link":"https:\/\/www.stellamaris-seelenkalender.de\/?page_id=1209","title":{"rendered":"Blog \u2014 Seelenkalender Mantra 19&nbsp;S"},"content":{"rendered":"\n\n\t<p>&nbsp;<\/p>\n<p><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" src=\"https:\/\/www.stellamaris-seelenkalender.de\/wp-content\/uploads\/2022\/08\/19-282x300.jpg\" alt width=\"417\" height=\"443\"><\/p>\n<h4><strong>19 S<\/strong><\/h4>\n<p>Geheimnisvoll das Neu-Empfang\u00b4ne<\/p>\n<p>Mit der Erinn\u00b4rung zu umschlie\u00dfen,<\/p>\n<p>Sei meines Strebens weitr\u00ader&nbsp;Sinn:<\/p>\n<p>Es soll erstark\u00adend Eigenkr\u00e4fte<\/p>\n<p>In meinem Innern wecken<\/p>\n<p>Und wer\u00addend mich mir sel\u00adber&nbsp;geben.<\/p>\n<h4><strong>\u00dcber den Prozess der Erinnerungsbildung<\/strong><\/h4>\n<p>Im Zen\u00adtrum des Mantras 19 S ste\u00adht die Erin\u00adnerung. F\u00fcr Rudolf Stein\u00ader bedeutet Erin\u00adnerung viel mehr, als unser allt\u00e4glich\u00ades Ver\u00adst\u00e4nd\u00adnis bein\u00adhal\u00adtet. Rudolf Stein\u00ader betont, dass die Vorstel\u00adlung, die ich mir an der Wahrnehmung bilde, nicht ein\u00adfach im Unter\u00adbe\u00adwusst\u00adsein versinkt und als Erin\u00adnerung wieder auf\u00adsteigt oder her\u00advorge\u00adholt wird. Der Vor\u00adgang der Erin\u00adnerungs\u00adbil\u00addung ist kom\u00adplex\u00ader. Er bedeutet jedes Mal eine Neusch\u00f6p\u00adfung. Damit diese m\u00f6glich wird, muss die im Astralleib durch das Erleben gebildete Vorstel\u00adlung dem \u00c4ther\u00adleib eingepr\u00e4gt wer\u00adden. Dies geschieht vor allem w\u00e4hrend des Schlafs. Diese Form-Abdr\u00fccke gle\u00adichen nicht dem Vorstel\u00adlungsin\u00adhalt, son\u00addern sind kleine Men\u00adschen\u00adbilder (mehr dazu im vor\u00adlet\u00adzten Kapi\u00adtel \u201e1. Erg\u00e4nzung: \u201eEin Gedanke zur Men\u00adschen\u00adform des Abdrucks\u201d). Sie trans\u00adportieren nur den Inhalt, so wie die Buch\u00adstaben beim Lesen, gelan\u00adgen aber sel\u00adber nicht ins Bewusst\u00adsein. Sie sind, wie Rudolf Stein\u00ader aus\u00adf\u00fchrt, nur der hell\u00adsichti\u00adgen Beobach\u00adtung erkennbar.<\/p>\n<p>\u201eDas heutige Bild gibt mir die Wahrnehmung, das hei\u00dft meine Sin\u00adnesor\u00adgan\u00adi\u00adsa\u00adtion. Wer aber zaubert das gestrige in meine Seele here\u00adin? Es ist das\u00adselbe Wesen in mir, das gestern bei meinem Erleb\u00adnis dabei war und das auch bei dem heuti\u00adgen dabei ist. Seele ist es in den vorherge\u00adhen\u00adden Aus\u00adf\u00fchrun\u00adgen genan\u00adnt wor\u00adden. Ohne diese treue Bewahrerin des Ver\u00adgan\u00adgenen w\u00e4re jed\u00ader \u00e4u\u00dfere Ein\u00addruck f\u00fcr den Men\u00adschen immer wieder neu. Gewi\u00df ist, da\u00df die Seele den Vor\u00adgang, durch welchen etwas Erin\u00adnerung wird, dem Leibe wie durch ein Zeichen ein\u00adpr\u00e4gt; doch mu\u00df eben die Seele diese Ein\u00adpr\u00e4\u00adgung machen und dann ihre eigene Ein\u00adpr\u00e4\u00adgung wahrnehmen, wie sie etwas \u00c4u\u00dferes wahrn\u00adimmt. So ist sie die Bewahrerin der Erin\u00adnerung.\u201d (<a href=\"https:\/\/anthrowiki.at\/Ged%C3%A4chtnis#Literatur\" target=\"_blank\" rel=\"noopener\">Lit.<\/a>: <a href=\"http:\/\/fvn-archiv.net\/PDF\/GA\/GA009.pdf#page=28&amp;view=Fit\" target=\"_blank\" rel=\"noopener\">GA 9, S. 65f<\/a>)<\/p>\n<p>\u201eStellen wir die Frage: Warum haben wir ein Ged\u00e4cht\u00adnis im physis\u00adchen Leben? \u2014 da m\u00fcssen wir sagen: Jedes\u00admal, wenn wir eine Vorstel\u00adlung bilden, wird ein Ein\u00addruck auf den physis\u00adchen Leib gemacht. Dieser Ein\u00addruck ist sog\u00adar mehr oder weniger men\u00adschen\u00e4hn\u00adlich. Jede Vorstel\u00adlung, die wir uns bilden, macht nicht nur, wie der mate\u00adri\u00adal\u00adis\u00adtisch-phan\u00adtastisch Denk\u00adende meint, da oder dort im Gehirn einen Ein\u00addruck, son\u00addern auf den ganzen Men\u00adschen macht jede Vorstel\u00adlung einen Ein\u00addruck. Und mit Bezug auf eine Art Nach\u00adfor\u00admung des Kopfes und noch sog\u00adar des oberen Teiles der Brust des Men\u00adschen, liefert wirk\u00adlich jede Vorstel\u00adlung, die wir uns bilden, einen Abdruck. \u2026 Diese Men\u00adschen\u00adbilder sind mehr oder weniger gle\u00adich in ihrer \u00e4u\u00dferen Gestalt, aber doch wiederum ungle\u00adich; keines ist dem andern voll\u00adst\u00e4ndig gle\u00adich. Jedes ist von dem andern ver\u00adschieden, wenn auch eben nur etwas ver\u00adschieden. Es ist eine kindliche Vorstel\u00adlung, wenn etwa jemand glauben wollte, da\u00df, wenn er jet\u00adzt einen Ein\u00addruck der Au\u00dfen\u00adweit hat und sich mor\u00adgen daran erin\u00adnert, dieser Ein\u00addruck in irgen\u00addein\u00ader Form in ihm gesessen habe. Er hat gar nicht gesessen, son\u00addern ein Bild, das men\u00adschen\u00e4hn\u00adlich ist, ist in dem Men\u00adschen geblieben. \u2026 Und wenn Sie sich mor\u00adgen wieder an den Ein\u00addruck erin\u00adnern, dann ver\u00adset\u00adzen Sie Ihre Seele in dieses Men\u00adschen\u00adbild, das in Ihnen ist. Und der Grund, warum Sie mor\u00adgen nicht dieses Men\u00adschen\u00adbild sehen, son\u00addern sich an den Ein\u00addruck erin\u00adnern, ist der, da\u00df Sie in Ihrem Astralleib lesen. Es ist eine richtige Leset\u00e4tigkeit, eine unter\u00adbe\u00adwu\u00dfte Leset\u00e4tigkeit; ger\u00adadeso wie wenn Sie irgend etwas auf\u00adschreiben und sp\u00e4ter lesen wollen, Sie nicht die Buch\u00adstaben beschreiben, son\u00addern das, was die Buch\u00adstaben bedeuten, so ist es mor\u00adgen, wenn Sie sich an das heute Erlebte erin\u00adnern. Sie schauen nicht das Bild an, das in Ihnen ent\u00adstanden ist, das Men\u00adschen\u00adphan\u00adtom, das da in Ihnen lebt, son\u00addern Sie deuten es. Sie ver\u00adset\u00adzen sich in der Seele in dieses Men\u00adschen\u00adphan\u00adtom, und Ihre Seele erlebt etwas ganz anderes als dieses Men\u00adschen\u00adphan\u00adtom. Sie erlebt das\u00adjenige, was sie gestern erlebt hat, noch ein\u00admal.\u201d (<a href=\"https:\/\/anthrowiki.at\/Ged%C3%A4chtnis#Literatur\" target=\"_blank\" rel=\"noopener\">Lit.<\/a>: <a href=\"http:\/\/fvn-archiv.net\/PDF\/GA\/GA159.pdf#page=351&amp;view=Fit\" target=\"_blank\" rel=\"noopener\">GA 159, S. 351f<\/a>)<\/p>\n<p>Ohne Erin\u00adnerungs\u00adf\u00e4higkeit geht dem Men\u00adschen der Zusam\u00admen\u00adhang sein\u00ader Biogra\u00adphie und damit das Bewusst\u00adsein der eige\u00adnen Indi\u00advid\u00adu\u00adal\u00adit\u00e4t ver\u00adloren. Die Rolle des Ichs im Erin\u00adnerungs\u00adgeschehen ist eine zweifache: Durch seine Kraft ist es sowohl Ini\u00adtia\u00adtor der Erin\u00adnerungs\u00adbil\u00addung, indem es die Gedanken lenkt und die Vorstel\u00adlun\u00adgen bildet, die im \u00c4ther\u00adleib abge\u00addr\u00fcckt wer\u00adden, als auch die Instanz, die die Erin\u00adnerungs\u00adbilder wieder wachruft. Ganz leise t\u00f6nt in diesem Prozess ein Aufer\u00adste\u00adhungs\u00adgeschehen an.<\/p>\n<p>\u201eDas Wesen der Erin\u00adnerung ist, da\u00df der Men\u00adsch etwas, was er durch das Werkzeug seines physis\u00adchen Leibes wahrgenom\u00admen hat, als Bild im Innern wiederum aufrufen kann in sich selb\u00adst durch seine eigene Ich-Kraft, so da\u00df er nicht den physis\u00adchen Leib dazu braucht, son\u00addern aus dem Meer des \u00e4therischen Leibes her\u00adaus sich ein Bild schafft dessen, was er vorher durch den physis\u00adchen Leib wahrgenom\u00admen hat. Aus dem \u00c4ther\u00admeer geformt ist das Bild, das zu ein\u00ader neu wachgerufe\u00adnen Vorstel\u00adlung wird.\u201d (<a href=\"https:\/\/anthrowiki.at\/Ged%C3%A4chtnis#Literatur\" target=\"_blank\" rel=\"noopener\">Lit.<\/a>: <a href=\"http:\/\/fvn-archiv.net\/PDF\/GA\/GA266b.pdf#page=480&amp;view=Fit\" target=\"_blank\" rel=\"noopener\">GA 266b, S. 480f<\/a>)<\/p>\n<h4><strong>\u00dcber die Christuskraft in der Erinnerung<\/strong><\/h4>\n<p>Heute ist Erin\u00adnerung noch ganz indi\u00advidu\u00adell per\u00ads\u00f6n\u00adlich. Doch das soll sich in ferner\u00ader Zukun\u00adft \u00e4ndern, wie Rudolf Stein\u00ader ank\u00fcndigt. Die indi\u00advidu\u00adelle Erin\u00adnerung wird mit der selb\u00adst\u00adlos-sozialen Chris\u00adtus-Kraft durch\u00addrun\u00adgen wer\u00adden: \u201cHineinzuleit\u00aden diesen Chris\u00adtus-Impuls in das aufrechte Gehen, in Sprechen und Denken, das ist durch das\u00adjenige m\u00f6glich, was seit Jahrtausenden f\u00fcr die Men\u00adschen da ist mit der Men\u00adschheit\u00adskul\u00adtur. In ein viertes Ele\u00adment hineinzuleit\u00aden den Chris\u00adtus-Impuls, vorzu\u00adbere\u00adit\u00aden dieses Hinein\u00adleit\u00aden in ein viertes men\u00adschlich\u00ades Ver\u00adm\u00f6\u00adgen, daran m\u00fcssen wir auch denken, wenn wir uns im recht\u00aden Sinn auf den Boden der Geis\u00adteswis\u00adsenschaft stellen. Daran m\u00fcssen wir auch denken! Wo hinein der Chris\u00adtus- Impuls noch nicht geleit\u00adet wer\u00adden kann, wo hinein\u00adgeleit\u00adet zu wer\u00adden er sich aber vor\u00adbere\u00adit\u00adet, das ist die men\u00adschliche Erin\u00adnerung, das Erin\u00adnern des Men\u00adschen. Denn au\u00dfer dem Aufrecht\u00adge\u00adhen und \u2011ste\u00adhen, dem Reden oder Sprechen, dem Denken, tritt jet\u00adzt die Chris\u00adtus-Kraft in das Erin\u00adnern ein. Wir k\u00f6n\u00adnen ver\u00adste\u00adhen den Chris\u00adtus, wenn er durch die Evan\u00adgelien zu uns spricht. Aber wir wer\u00adden als Men\u00adschen erst dazu vor\u00adbere\u00adit\u00adet, da\u00df der Chris\u00adtus auch ein\u00adtritt in die Gedanken, die dann als erin\u00adnerte Gedanken und Vorstel\u00adlun\u00adgen in uns leben und sind und so weit\u00ader in uns leben. Und eine Zeit wird her\u00adankom\u00admen f\u00fcr die Men\u00adschheit, die allerd\u00adings erst voll\u00adst\u00e4ndig wer\u00adden wird in der sech\u00adsten gr\u00f6\u00dferen Peri\u00adode der Men\u00adschheit\u00adsen\u00adtwick\u00adelung, aber jet\u00adzt sich vor\u00adbere\u00adit\u00adet, wo die Men\u00adschen hin\u00adse\u00adhen wer\u00adden auf das, was sie erlebt und erfahren haben und was als Erin\u00adnerung in ihnen lebt, und wer\u00adden sehen k\u00f6n\u00adnen, da\u00df in der Kraft des Erin\u00adnerns der Chris\u00adtus mitlebt. Durch jede Vorstel\u00adlung wird der Chris\u00adtus sprechen k\u00f6n\u00adnen. Und auch wenn wir unsere Vorstel\u00adlun\u00adgen in der Erin\u00adnerung wieder\u00adbeleben, so wird in der Erin\u00adnerung, in dem, was so eng, so intim mit uns ver\u00adbun\u00adden ist wie unsere Erin\u00adnerung, der Chris\u00adtus mit ver\u00adbun\u00adden sein. Zur\u00fcck\u00adblick\u00aden wird der Men\u00adsch k\u00f6n\u00adnen auf sein Leben und sagen wird er sich: So wie ich mich erin\u00adnere, so wie die Kraft des Ged\u00e4cht\u00adniss\u00ades in mir lebt, so lebt in diesem Ged\u00e4cht\u00adnis der hineingegossene Chris\u00adtus- Impuls. Der Weg, der den Men\u00adschen geboten wird, immer mehr und mehr wahr zu machen die Worte: Nicht ich, der Chris\u00adtus in mir, \u2014 der Weg wird dadurch geeb\u00adnet, da\u00df in die Erin\u00adnerungskraft allm\u00e4h\u00adlich der Chris\u00adtus-Impuls einziehen wird. Er ist jet\u00adzt noch nicht darin\u00adnen. Wenn er darin\u00adnen sein wird, wenn nicht nur im Ver\u00adst\u00e4nd\u00adnis des Men\u00adschen der Chris\u00adtus-Impuls lebt, son\u00addern wenn der Chris\u00adtus-Impuls sich \u00fcber den ganzen Saum, \u00fcber den ganzen Streifen von Erin\u00adnerun\u00adgen aus\u00adgie\u00dfen wird, dann wird der Men\u00adsch zum Beispiel nicht nur angewiesen sein darauf, aus \u00e4u\u00dferen Doku\u00admenten Geschichte zu ler\u00adnen, denn dann wird sich seine Erin\u00adnerungskraft erweit\u00adern. Der Chris\u00adtus wird in dieser Erin\u00adnerung leben. Und der Men\u00adsch wird dadurch, da\u00df der Chris\u00adtus in seine Erin\u00adnerungskraft einge\u00adzo\u00adgen ist, dadurch, da\u00df der Chris\u00adtus in der Erin\u00adnerungskraft lebt, der Men\u00adsch wird dadurch wis\u00adsen, wie bis zum Mys\u00adteri\u00adum von Gol\u00adgatha hin der Chris\u00adtus au\u00dferirdisch gewirkt hat, wie er es vor\u00adbere\u00adit\u00adet hat und durchge\u00adgan\u00adgen ist durch dieses Mys\u00adteri\u00adum von Gol\u00adgatha, und wie er als Impuls weit\u00ader\u00adwirkt in der Geschichte. So wahr und wirk\u00adlich wird der Men\u00adsch das \u00fcber\u00adschauen, wie jet\u00adzt im gew\u00f6hn\u00adlichen Leben die Erin\u00adnerung da ist. Man wird die irdis\u00adche Entwick\u00adelung der Men\u00adschheit nicht anders \u00fcber\u00adschauen k\u00f6n\u00adnen inner\u00adlich als so, da\u00df man dann den Chris\u00adtus-Impuls im Mit\u00adtelpunkt erblickt. Alle Erin\u00adnerungskraft wird durch\u00adset\u00adzt und zugle\u00adich ver\u00adst\u00e4rkt wer\u00adden durch das Ein\u00addrin\u00adgen des Chris\u00adtus-Impuls\u00ades in die Ged\u00e4cht\u00adniskraft, in die Erin\u00adnerungskraft.\u201d (<a href=\"https:\/\/anthrowiki.at\/Ged%C3%A4chtnis#Literatur\" target=\"_blank\" rel=\"noopener\">Lit.<\/a>: <a href=\"http:\/\/fvn-archiv.net\/PDF\/GA\/GA152.pdf#page=115&amp;view=Fit\" target=\"_blank\" rel=\"noopener\">GA 152, S. 115f<\/a>)<\/p>\n<h4><strong>Denken und Erinnerung in den vier Varianten des Prologs im Johannesevangelium<\/strong><\/h4>\n<p>Rudolf Stein\u00ader hat zum Pro\u00adlog des Johan\u00adne\u00adse\u00advan\u00adgeli\u00adums (Joh. 1,1\u201318) vier Vari\u00adanten geschrieben. Zwei stellen die Erin\u00adnerung ins Zen\u00adtrum, zwei andere den Gedanken (Rudolf Stein\u00ader, GA 152, 7.3.1914, Zitat siehe unten): Diese \u00dcber\u00adset\u00adzun\u00adgen sind so frei, dass sie ein\u00ader Neusch\u00f6p\u00adfung nahekom\u00admen. Sie stellen f\u00fcr mich vier Per\u00adspek\u00adtiv\u00aden auf das in sein\u00ader Tiefe unaussprech\u00adliche Sch\u00f6p\u00adfungs\u00adge\u00adheim\u00adnis&nbsp;dar.<\/p>\n<p>Indem zweimal der Gedanke im Zen\u00adtrum ste\u00adht und zweimal die Erin\u00adnerung, beste\u00adht f\u00fcr mich ein Zusam\u00admen\u00adhang mit den Viertel\u00adjahren im See\u00adlenkalen\u00adder. Die von mir vorgenommene Zuord\u00adnung m\u00f6chte ich fol\u00adgen\u00adder Ma\u00dfen begr\u00fcn\u00adden: Im Vor\u00adwort zur ersten Aus\u00adgabe des See\u00adlenkalen\u00adders 1912\/13 wird die Beziehung des Jahres\u00adlaufes zur <strong>men\u00adschlichen<\/strong> Seele von Rudolf Stein\u00ader so charak\u00adter\u00adisiert: \u201cEs kann vielmehr f\u00fchlen der Men\u00adsch sein an die Sinne und ihre Wahrnehmungen hingegebenes Wesen als entsprechend der licht- und w\u00e4rme-durch\u00adwobe\u00adnen Som\u00admer\u00adnatur. Das Gegr\u00fcn\u00addet\u00adsein in sich sel\u00adber und das Leben in der eige\u00adnen Gedanken- und Wil\u00adlenswelt kann er empfind\u00aden als Win\u00adter\u00adda\u00adsein.\u201d Das Som\u00admer-Hal\u00adb\u00adjahr ste\u00adht also f\u00fcr die Wahrnehmung, das Win\u00adter-Hal\u00adb\u00adjahr f\u00fcr das Denken. Erin\u00adnern ist ein inneres Wahrnehmen, weshalb ich es dem Som\u00admer-Hal\u00adb\u00adjahr zuordne.<\/p>\n<p>F\u00fcr die <strong>g\u00f6t\u00adtliche<\/strong> Seele, die sich in den vier Vari\u00adanten des Pro\u00adlogs ausspricht, ver\u00adh\u00e4lt es sich kom\u00adpe\u00admen\u00adt\u00e4r \u2014 nach meinem Daf\u00fcrhal\u00adten: Der g\u00f6t\u00adtliche Gedanke ist die g\u00f6t\u00adtliche Weisheit, die in allen Sin\u00adneser\u00adschei\u00adn\u00adun\u00adgen enthal\u00adten ist, weshalb der g\u00f6t\u00adtliche Gedanke zum Som\u00admer-Hal\u00adb\u00adjahr geh\u00f6rt. Die g\u00f6t\u00adtliche Erin\u00adnerung lebt im men\u00adschlichen Denken. Hier erfasst der Men\u00adsch sein Ich, seinen g\u00f6t\u00adtlichen Funken, weshalb die g\u00f6t\u00adtliche Erin\u00adnerung zum Win\u00adter-Hal\u00adb\u00adjahr geh\u00f6rt.<\/p>\n<p>Vol\u00adlziehe ich durch die vier Vari\u00adanten eine inner\u00adliche U Bewe\u00adgung \u2014 das rote Som\u00admer-Hal\u00adb\u00adjahr als inkarnierende, absteigende S\u00e4ule und das blaue Win\u00adter-Hal\u00adb\u00adjahr als exkarnierende, auf\u00adsteigende S\u00e4ule gedacht \u2014 so zeigen die vier Vari\u00ada\u00adtio\u00adnen einen Prozess an:<\/p>\n<p>\u201c\u2026 Und scheinen <u>m\u00f6ge<\/u> der g\u00f6t\u00adtliche <strong>Gedanke<\/strong> in mein Ich, \/ Dass die Fin\u00adster\u00adn\u00adis meines Ich ergreife \/ Den g\u00f6t\u00adtlichen Gedanken.\u201d \u2014 hinein\u00adscheinen, aufnehmen<\/p>\n<p>\u201e\u2026 Erf\u00fcllen <u>m\u00f6ge<\/u>&nbsp;der leuch\u00adt\u00adende&nbsp;<strong>Gedanke<\/strong> \/ Die Fin\u00adster\u00adn\u00adis meines Ich, \u2026\u201d \u2014 erf\u00fcllen, sich darin ausbreiten<\/p>\n<p>\u201e\u2026 Und die Fin\u00adster\u00adn\u00adis so, wie sie gegen\u00adw\u00e4r\u00adtig ist, \/ <u>M\u00f6ge<\/u> begreifen das Licht der g\u00f6t\u00adtlich gewor\u00adde\u00adnen <strong>Erin\u00adnerung<\/strong>.\u201d \u2014 reagieren auf das&nbsp;Licht<\/p>\n<p>\u201c\u2026 Und als strahlen\u00addes <strong>Erin\u00adnerungsleben<\/strong> \/&nbsp; <u>wird<\/u> der Chris\u00adtus leucht\u00aden \/ In jede unmit\u00adtel\u00adbar gegen\u00adw\u00e4r\u00adtige Fin\u00adster\u00adn\u00adis.\u201d \u2014 zuk\u00fcn\u00adftiges Ausstrahlen<\/p>\n<p>Der Jahres\u00adlauf in der Tabelle ist so gedacht, dass ein Jahreskreis den gedacht\u00aden Rah\u00admen bildet: Dieser Jahreskreis zeigt das Som\u00admer-Hal\u00adb\u00adjahr in der linken und das Win\u00adter-Hal\u00adb\u00adjahr in der recht\u00aden Spalte. Die vier gro\u00dfen Feste liegen jew\u00adeils zwis\u00adchen den Pro\u00adlog-Vari\u00adanten: Ostern unten, Michaeli oben, Wei\u00adh\u00adnacht\u00aden rechts im blauen Win\u00adter-Hal\u00adb\u00adjahr und Johan\u00adni links im roten Sommer-Halbjahr.<\/p>\n<p><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" src=\"https:\/\/www.stellamaris-seelenkalender.de\/wp-content\/uploads\/2023\/08\/Im-Urbeginne-neu-2-252x300.png\" alt width=\"467\" height=\"555\"><\/p>\n<p><em>Vier Vari\u00adanten des Pro\u00adlogs im Johannesevangelium<\/em><\/p>\n<p><em>Rudolf Stein\u00ader, GA 152, 7.3.1914, zitiert in B\u00fch\u00adler, Der Stern der Weisen, 1982, S. 142ff (die Her\u00advorhe\u00adbun\u00adgen und Zuord\u00adnun\u00adgen zu den Viertel\u00adjahren sind von&nbsp;mir)<\/em><\/p>\n<h4><strong>Was sagt mir das Mantra 19&nbsp;S?<\/strong><\/h4>\n<p>Das Mantra 19 S begin\u00adnt mit dem Wort \u201egeheimnisvoll\u201d. Was ist so geheimnisvoll daran, wenn ich mir ein Erleb\u00adnis so ein\u00adpr\u00e4ge, dass ich es erin\u00adnern kann? Das tun wir mehr oder weniger st\u00e4ndig. Und doch k\u00f6n\u00adnen wir alle erleben, dass nicht jede Erin\u00adnerung jed\u00aderzeit abruf\u00adbar ist f\u00fcr uns. Die Irri\u00adta\u00adtion, die dadurch entste\u00adht, l\u00e4sst erah\u00adnen, dass mit der Erin\u00adnerung etwas Gr\u00f6\u00dferes, Bedeut\u00adsameres ver\u00adbun\u00adden ist, als es zun\u00e4chst den Anschein hat.<\/p>\n<p>Was ist in diesem Zusam\u00admen\u00adhang das Neu-Emp\u00adfan\u00adgene? Es ist mein gegen\u00adw\u00e4r\u00adtiges Erleben, meine Wahrnehmungen, Gef\u00fchlsreak\u00adtio\u00adnen, mein Ver\u00adste\u00adhen und Han\u00addeln im gegen\u00adw\u00e4r\u00adti\u00adgen Moment: es ist all das, was ich sp\u00e4ter erin\u00adnern m\u00f6chte. Und damit dieses mit der Gegen\u00adwart ver\u00adbun\u00addene Erleben wachruf\u00adbar ist, wenn die Gegen\u00adwart Ver\u00adgan\u00adgen\u00adheit gewor\u00adden ist, m\u00fcssen die Vorstel\u00adlun\u00adgen einen geheimnisvollen Prozess durchlaufen.<\/p>\n<p>Das Neu-Emp\u00adfan\u00adgene soll mit der Erin\u00adnerung umschlossen wer\u00adden. Es soll eingeschlossen wer\u00adden. F\u00fcr mich klingt hier die men\u00adschen\u00e4hn\u00adliche Form an, in die jede Vorstel\u00adlung gebracht wird, um in den \u00c4ther- und physis\u00adchen Leib eingepr\u00e4gt zu wer\u00adden. Aus den Zitat\u00aden oben geht her\u00advor, wie kom\u00adplex und eigentlich geheimnisvoll dieser Vor\u00adgang ist. (Unter \u201eErg\u00e4nzun\u00adgen\u201d find\u00aden sich konkretisierende Gedanken von mir \u00fcber die Men\u00adschen\u00adform als \u201eAbdruck\u201d)<\/p>\n<p>Dieses Mantra markiert einen deut\u00adlichen Abschluss eines lan\u00adgen Prozess\u00ades. Erst Ver\u00adgan\u00adge\u00adnes l\u00e4sst sich erin\u00adnern. Dieses Umschlie\u00dfen des Neu-Emp\u00adfan\u00adgenen mit Erin\u00adnerung soll in Zukun\u00adft der Sinn meines Strebens sein. Das hei\u00dft, nur durch den Vor\u00adgang des Umschlie\u00dfens kann ich bewahren, was ich erhal\u00adten habe, Nach\u00adschub kommt nicht&nbsp;mehr.<\/p>\n<p>Der Sinn meines Strebens soll es sein, das Neu-Emp\u00adfan\u00adgene mit der Erin\u00adnerung zu umschlie\u00dfen. Diese For\u00admulierung klingt nach ziel\u00adgerichteter Arbeit, nach ein\u00ader Anstren\u00adgung, die ein Fernes Ziel ver\u00adfol\u00adgt. Sie klingt danach, dass das Erstrebte gegen\u00adw\u00e4r\u00adtig nur n\u00e4herungsweise erre\u00adicht wer\u00adden&nbsp;kann.<\/p>\n<p>Bedeutet das Umschlie\u00dfen vielle\u00adicht, das ein voll\u00adst\u00e4ndi\u00adger Wahrnehmungs-Gedanken-Zyk\u00adlus, mithin ein ganz\u00ader inner\u00ader \u201eJahres\u00adlauf\u201d durch\u00adlaufen wer\u00adden muss, damit Wahrnehmung zu Erin\u00adnerung wer\u00adden&nbsp;kann?<\/p>\n<p><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" src=\"https:\/\/www.stellamaris-seelenkalender.de\/wp-content\/uploads\/2023\/08\/Ouroboros-erste-Darstellung-Sarkophagschrein-Tutanchamun-ca-1320-300x200.jpg\" alt width=\"440\" height=\"293\"><\/p>\n<p><em>Darstel\u00adlung des Ouroboros auf dem Sarkophagschrein von Tutan\u00adchamun ca. 1320 v.Chr.<\/em><\/p>\n<p>Das Bild des <a href=\"https:\/\/de.wikipedia.org\/wiki\/Ouroboros#:~:text=In%20der%20alchemistischen%20Symbolik%20ist,Verfeinerung%20von%20Substanzen%20dienen%20soll.\" target=\"_blank\" rel=\"noopener\">Ouroboros<\/a>, w\u00f6rtlich des \u201eSchwanzverzehren\u00adders\u201d (griechisch \u03bf\u1f50\u03c1\u03ac <em>our\u00e1<\/em>, \u201eSchwanz\u201d und <em>b\u00f3ros<\/em> \u201everzehrend\u201d) kommt mir dazu in den Sinn. Der Ouroboros ist ein Sym\u00adbol f\u00fcr die ewige Wiederkehr, f\u00fcr alles Zyk\u00adlis\u00adche \u2014 f\u00fcr die Zeit und Ewigkeit. Das Sym\u00adbol zeigt, dass jedem Ende ein neuer Anfang innewohnt.<\/p>\n<p>Der Ouroboros auf dem Sarkophagschrein gilt als die \u00e4lteste Darstel\u00adlung dieses Sym\u00adbols. Der Ouroboros umschlie\u00dft den Kopf des Pharaos, wodurch das Ewigkeits-Bewusst\u00adsein des\u00adsel\u00adben verdeut\u00adlicht wird. Und ein solch\u00ades Ewigkeits\u00adbe\u00adwusst\u00adsein haben wir alle. Denn jed\u00ader, der einen gr\u00f6\u00dferen Zeit-Zyk\u00adlus \u00fcberblickt, als die Dauer der eige\u00adnen Gegen\u00adw\u00e4r\u00adtigkeit zul\u00e4sst (das ist schon ein 24-Stun\u00adden-Tag, erst recht ein Jahr), erschafft sich dieses umschlie\u00dfende Bewusst\u00adsein. Zwei F\u00e4higkeit\u00aden erm\u00f6glichen das Erfassen dieser gr\u00f6\u00dferen Zyklen: Erin\u00adnern und Voraus\u00addenken. F\u00fcr das Jahr hei\u00dft das: nur indem ich mich an den ver\u00adgan\u00adgenen Herb\u00adst erin\u00adnern und den kom\u00admenden gedanklich voraus\u00adnehmen kann, schlie\u00dft sich in der Vorstel\u00adlung der Jahres\u00adlauf zu einem Kreis zusam\u00admen und l\u00e4sst mich seinen zyk\u00adlis\u00adchen Charak\u00adter erkennen.<\/p>\n<p>Das Wort \u201eSinn\u201d (\u201esei meines Strebens weitr\u00ader Sinn\u201d) bein\u00adhal\u00adtet nicht nur \u201eZiel\u201d, son\u00addern auch \u201eBedeu\u00adtung\u201d. Den Sinn von etwas zu wis\u00adsen, bedeutet auch den Beweg\u00adgrund, das Woher-und-Wohin, zu ken\u00adnen. Mein Streben ist mein Entwick\u00adlungs-Wille. Die aus der g\u00f6t\u00adtlichen Weisheit stam\u00admende Wahrnehmungswelt wurde in mir zur Vorstel\u00adlung. Als physis\u00adche Welt ist sie dem Tod ver\u00adfall\u00aden. Umschlie\u00dfe ich sie mit Erin\u00adnerung, bere\u00adite ich sie f\u00fcr eine winzige Aufer\u00adste\u00adhung vor, die geschieht, wenn ich das in der Ver\u00adgan\u00adgen\u00adheit erlebte mit dem Leben der Gegen\u00adwart erf\u00fclle und es erin\u00adnere \u2014 d.h. in der Vorstel\u00adlung erneuert erschaffe.<\/p>\n<p>Dieser Teil schlie\u00dft mit einem Dop\u00adpelpunkt. Das Fol\u00adgende erk\u00adl\u00e4rt den Sinn dieses Strebens n\u00e4her.<\/p>\n<p>F\u00fcr das Ver\u00adst\u00e4nd\u00adnis gibt es an dieser Stelle ein Prob\u00adlem, denn es existieren zwei Ver\u00adsio\u00adnen des Mantras: In der Aus\u00adgabe der Eury\u00adth\u00admiefor\u00admen und bei der Plat\u00adtform Anthrowiki.at hei\u00dft es: \u201e<u>Er<\/u> soll erstark\u00adend Eigenkr\u00e4fte \u2026.\u201d Dann bezieht es sich auf den Sinn. In der Fak\u00adsim\u00adi\u00adle Aus\u00adgabe von Stein\u00aders Hand\u00adschrift ste\u00adht \u201e<u>Es<\/u> soll erstark\u00adend Eigenkr\u00e4fte \u2026\u201d, eben\u00adso in der Aus\u00adgabe von Michael Debus. Dadurch wird auf das Neu-Emp\u00adfan\u00adgene Bezug genommen.<\/p>\n<p>Erstere For\u00admulierung beleuchtet die Bedeu\u00adtung meines Strebens n\u00e4her, die zweite stellt das Neu-Emp\u00adfan\u00adgene als das Wirk\u00adsame&nbsp;dar.<\/p>\n<ol>\n<li>Ver\u00adsion: <u>Er<\/u>, der Sinn, Ziel und Bedeu\u00adtung meines Strebens soll erstark\u00adende Eigenkr\u00e4fte im Innern weck\u00aden. Der Sinn ist eine aus dem Innern des Men\u00adschen kom\u00admende Aus\u00adrich\u00adtung und Bedeutung.<\/li>\n<li>Ver\u00adsion: <u>Es<\/u>, das Neu-Emp\u00adfan\u00adgene, soll Eigenkr\u00e4fte, die immer st\u00e4rk\u00ader wer\u00adden, in meinem Inneren weck\u00aden. Das Neu-Empfang\u00b4ne kommt dage\u00adgen von&nbsp;au\u00dfen.<\/li>\n<\/ol>\n<p>Diese durch mein Streben oder durch die emp\u00adfan\u00adgenen Ein\u00addr\u00fccke erstark\u00adenden Eigenkr\u00e4fte sollen im meinem Innern geweckt werden.<\/p>\n<p>Um welche Eigenkr\u00e4fte han\u00addelt es sich? Was das gegen\u00adw\u00e4r\u00adtige Erleben bet\u00adrifft, ver\u00adste\u00adhe ich meine vom Ich gef\u00fchrte Bewusst\u00adsein\u00adskraft, in Denken, F\u00fchlen und Wille wirk\u00adsam, als meine dreifach dif\u00adferen\u00adzierte Eigenkraft. Diese Eigenkr\u00e4fte wirken zusam\u00admen, um aus einem Erleb\u00adnis Vorstel\u00adlung und schlie\u00dflich die einzupr\u00e4\u00adgende Men\u00adschen\u00adform zu bilden, die es mir sp\u00e4ter erm\u00f6glicht, das Erin\u00adnerungs\u00adbild wachzu\u00adrufen. Dieses Erin\u00adnerungs\u00adbild ist nun rein geistiger Natur, denn ihm entspricht keine gegen\u00adw\u00e4r\u00adtige physis\u00adche Wahrnehmung. Dadurch kann ich die zu weck\u00adenden Eigenkr\u00e4fte gle\u00adichzeit\u00adig als meine h\u00f6heren Erken\u00adnt\u00adniskr\u00e4fte verstehen.<\/p>\n<p>Nun schlie\u00dft mit \u201eUnd\u201d ein zweites Ziel an. Wer\u00addend soll ich mir sel\u00adber gegeben wer\u00adden. Hier klingt der Gedanke meines seit Ewigkeit beste\u00adhen\u00adden Ziels an, meine Vol\u00adlkom\u00admen\u00adheit, die schon immer da war und zu der ich als Entwick\u00adlungswe\u00adsen stetig hinge\u00adf\u00fchrt werde. Indem ich im Wer\u00adden, in Entwick\u00adlung begrif\u00adf\u00aden bin, werde ich mir sel\u00adber gegeben. Mein Schick\u00adsal als mein geistiges Sein wird mir gegeben, damit ich mich auf dieses Ziel zube\u00adwe\u00adgen kann, indem ich die Erleb\u00adnisse verinnerliche.<\/p>\n<p>Die F\u00e4higkeit der Erin\u00adnerung erm\u00f6glicht es mir, ein Ich-Bewusst\u00adsein aufzubauen, dass die nicht\u00adbe\u00adwussten Zeit\u00aden w\u00e4hrend des Schlafs \u00fcber\u00adbr\u00fcckt. Der Lebenslauf wird dadurch zur sel\u00adber gestal\u00adteten, erschaf\u00adfe\u00adnen und in karmis\u00adch\u00ader Hin\u00adsicht auch selb\u00adst ver\u00adant\u00adworteten Biogra\u00adphie. zur eige\u00adnen Biogra\u00adphie. Selb\u00adst\u00adbe\u00adwusst\u00adsein, das Bewusst\u00adsein vom eige\u00adnen Selb\u00adst entste\u00adht. Dieses Selb\u00adst ist ein Wer\u00adden\u00addes. Ich kann es als wer\u00adden\u00addes Geist\u00adselb\u00adst anse\u00adhen, dessen Entwick\u00adlung Rudolf Stein\u00ader als Ziel der Erden\u00admis\u00adsion angibt. Betra\u00adchte ich das Mantra vor dem Hin\u00adter\u00adgrund der Umwand\u00adlung des Astralleibs in das Geist\u00adselb\u00adst, so geben alle gesam\u00admelten Erin\u00adnerun\u00adgen, die ich aufer\u00adste\u00adhen lassen kann im Erin\u00adnern, mir meinen geisti\u00adgen K\u00f6r\u00adp\u00ader, mein Geistselbst.<\/p>\n<h4><strong>Zwei Erg\u00e4nzungen:<\/strong><\/h4>\n<h4>1.<strong> Ein Gedanke zur Menschenform des Erinnerungsbildes als \u201eAbdruck\u201d<\/strong><\/h4>\n<p>Rudolf Stein\u00ader beschreibt den \u201eAbdruck\u201d, der im \u00c4ther\u00adleib als Erin\u00adnerungs\u00adbild gele\u00adsen wer\u00adden kann, als men\u00adschen\u00e4hn\u00adlich geformt. Auf der Suche nach beobacht\u00adbaren Anhalt\u00adspunk\u00adten f\u00fcr diese Aus\u00adsage, fiel mir ein, wie das Ged\u00e4cht\u00adnis durch drei Wege unter\u00adst\u00fctzt wer\u00adden kann. Drei Ged\u00e4cht\u00adnis-Tr\u00e4ger lassen sich unter\u00adschei\u00adden, die offen\u00adsichtlich auf den drei Daseins\u00adbere\u00adichen von K\u00f6r\u00adp\u00ader, Seele und Geist beruhen:<\/p>\n<ol>\n<li>Erin\u00adnerun\u00adgen binden sich fast von sel\u00adber an Gegen\u00adst\u00e4nde, Orte oder K\u00f6r\u00adper\u00adre\u00adgio\u00adnen. Jed\u00ader ken\u00adnt das. Kaum kom\u00admen wir an einen Ort, f\u00e4llt uns alles M\u00f6gliche ein, was damit in Zusam\u00admen\u00adhang ste\u00adht. \u2014 Der \u00e4u\u00dfere Raum und die K\u00f6r\u00adp\u00ader tra\u00adgen dies Ged\u00e4chtnis.<\/li>\n<li>Sprache bewahrt Erin\u00adnerun\u00adgen. Sie tr\u00e4gt den Inhalt durch ihre Kl\u00e4nge und Rhyth\u00admen, weshalb dieses Ged\u00e4cht\u00adnis auch das rhyth\u00admis\u00adche Ged\u00e4cht\u00adnis hei\u00dft. Es ist immer dann aktiv, wenn ein Lied oder Gedicht nur von Anfang bis Ende aufge\u00adsagt wer\u00adden kann und nicht par\u00adtiell. \u2014 Die Zeit und ihre Gestal\u00adtung tr\u00e4gt dies Ged\u00e4chtnis.<\/li>\n<li>Begreife ich einen Sachver\u00adhalt, f\u00e4llt es mir leicht, ihn zu erin\u00adnern. Dies ist das abstrak\u00adte Ged\u00e4cht\u00adnis. \u00dcberblicke ich den Zahlen\u00adraum und die Geset\u00adzm\u00e4\u00dfigkeit\u00aden, der Mul\u00adti\u00adp\u00adlika\u00adtion, kann ich entsprechende Auf\u00adgabe l\u00f6sen ohne die 1x1-Rei\u00adhe vom Anfang bis zur gesucht\u00aden L\u00f6sung aufzusagen. Dies ist das am freiesten zug\u00e4ngliche Ged\u00e4cht\u00adnis und ben\u00f6tigt das klarste Bewusst\u00adsein. \u2014 Die Gegen\u00adw\u00e4r\u00adtigkeit im inneren Raum erm\u00f6glicht dies Ged\u00e4chtnis.<\/li>\n<\/ol>\n<p>An der Bil\u00addung ein\u00ader Erin\u00adnerung ist immer ein k\u00f6r\u00adper\u00adlich\u00ader Aspekt beteiligt, denn wir leben in einem physis\u00adchen K\u00f6r\u00adp\u00ader. Fern\u00ader ist auch ein sprach\u00adlich\u00ader Aspekt beteiligt, insoweit wir in Begrif\u00adf\u00aden denken. Und schlie\u00dflich wirkt auch ein geistiger Aspekt im Bem\u00fchen um Ver\u00adst\u00e4nd\u00adnis. So k\u00f6n\u00adnte der drei\u00adgliedrige Abdruck seine men\u00adschen\u00e4hn\u00adliche Form erhal\u00adten. Dieses men\u00adschen\u00e4hn\u00adliche Abbild beschreibt Rudolf Stein\u00ader so: \u201eEr, der Abdruck, ist nur ein Zeichen. Und dieses Zeichen ist merk\u00adw\u00fcrdi\u00adger\u00adweise \u00e4hn\u00adlich der men\u00adschlichen Gestalt sel\u00adber. Und zwar, wenn Sie von der men\u00adschlichen Gestalt die oberen Teile nehmen, den Kopf und h\u00f6ch\u00adstens noch etwas vom Ober\u00adleib und von den H\u00e4n\u00adden, so haben Sie das, was jedes\u00admal im \u00c4ther\u00adleibe beobachtet wer\u00adden kann, wenn sich der Men\u00adsch Erin\u00adnerung bildet von einem Erleb\u00adnis.\u201d (<a href=\"https:\/\/anthrowiki.at\/Ged%C3%A4chtnis#Literatur\" target=\"_blank\" rel=\"noopener\">Lit.<\/a>: <a href=\"http:\/\/fvn-archiv.net\/PDF\/GA\/GA162.pdf#page=50&amp;view=Fit\" target=\"_blank\" rel=\"noopener\">GA 162, S. 50ff<\/a>). In dieser Beschrei\u00adbung ist der drei\u00adgliedrige Men\u00adsch zu erken\u00adnen: mit dem Ner\u00adven-Sin\u00adnessys\u00adtem lokalisiert im Kopf, dem rhyth\u00admis\u00adchen Sys\u00adtem lokalisiert in der Brust und dem Stof\u00adfwech\u00adsel-Glied\u00adma\u00dfen-Sys\u00adtem vertreten durch die H\u00e4nde. Denkbar ist, dass Erleb\u00adnisse, deren Erin\u00adnerun\u00adgen an Gegen\u00adst\u00e4nde gebun\u00adden wur\u00adden, Abdr\u00fccke aufweisen, die beson\u00adders dom\u00adi\u00adnant aus\u00adge\u00adbildete H\u00e4nde zeigen. Entsprechend weisen Erin\u00adnerun\u00adgen des rhyth\u00admis\u00adchen Ged\u00e4cht\u00adniss\u00ades Abdr\u00fccke auf mit her\u00advortre\u00adten\u00addem Brustko\u00adrb und Erin\u00adnerun\u00adgen des abstrak\u00adten Ged\u00e4cht\u00adniss\u00ades Abdr\u00fccke mit beson\u00adders aus\u00adgepr\u00e4gter Kopfgestaltung.<\/p>\n<h4><strong>2. Die zweite Stufe im Sternbereich<\/strong><\/h4>\n<p>Das Mantra 19 S ist die zweite von neun Stufen des Sternbereichs.<\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<p><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" src=\"https:\/\/www.stellamaris-seelenkalender.de\/wp-content\/uploads\/2025\/09\/19-S-Erzengelstufe-300x246.png\" alt width=\"300\" height=\"246\"><\/p>\n<p>Alanus ab Insulis (um 1120 \u2014 1202 n. Chr.) beschreibt die Hier\u00adar\u00adchien in sein\u00ader Michael-Predigt als vom Men\u00adschen zu errin\u00adgende Entwick\u00adlungsstufen. Aus dieser Predigt zitiere ich die zweite Stufe, die der Erzengel:<\/p>\n<p>\u201eEs gibt eine weit\u00adere Ord\u00adnung, die den Men\u00adschen die g\u00f6t\u00adtlichen Geheimnisse verk\u00fcn\u00addet; daher beze\u00adich\u00adnet sie die The\u00adolo\u00adgie als Erzen\u00adgel (Archangeloi). Zu dieser Ord\u00adnung wer\u00adden diejeni\u00adgen geh\u00f6ren, die lehren und H\u00f6heres verk\u00fcnden.<\/p>\n<p>\u2026.<\/p>\n<p>Arbeite also, o Men\u00adsch damit du \u2026. Zu den Erzen\u00adgeln gez\u00e4hlt wer\u00adden wirst, indem du andere \u00fcber H\u00f6heres belehrst; \u2026\u201d (Alanus ab Insulis, \u00dcber\u00adset\u00adzt und ver\u00f6f\u00adfentlicht von Wolf-Ulrich Kl\u00fcnker unter dem Titel, \u201eAlanus ab Insulis\u201d, 1993, S.&nbsp;55)<\/p>\n<p>\u00dcber die Engel schreibt Alanus in ein\u00ader kleinen Schrift, genan\u00adnt \u201eHier\u00adar\u00adchia Alani\u201d (Hier\u00adar\u00adchien\u00adlehre des Alanus), dass: \u201edie Engel vol\u00adlkommen\u00ader denken als die Men\u00adschen; daher wird ihre Erken\u00adnt\u00adnis als Gotte\u00adser\u00adschei\u00adn\u00adung (theo\u00adpha\u00adnia) beze\u00adich\u00adnet. \u2026 Wenn wir [die Men\u00adschen] n\u00e4m\u00adlich \u2026 die Sch\u00f6n\u00adheit der [geschaf\u00adfe\u00adnen] Dinge, ihre Gr\u00f6\u00dfe und ihre Ord\u00adnung sehen, dann begreifen wir Gott nicht vol\u00adlkom\u00admen, son\u00addern hal\u00adb\u00advol\u00adlkom\u00admen (semi\u00adp\u00adlene). Jedoch wird, was in der [men\u00adschlichen] Erken\u00adnt\u00adnisweise unvol\u00adlkom\u00admen ist, in der Zukun\u00adft ver\u00advol\u00adlkomm\u00adnet wer\u00adden. Im Engel aber ist die Erken\u00adnt\u00adnis Gottes bere\u00adits vol\u00adlkom\u00admen aus\u00adge\u00adbildet.\u201d (Kl\u00fcnker, s.o. S.&nbsp;17)<\/p>\n<p>Wenn die vol\u00adlkommene Gotte\u00adserken\u00adnt\u00adnis schon den Engeln m\u00f6glich ist \u2014 was verk\u00fcn\u00adden dann wohl die Erzen\u00adgel an Gro\u00dfem?<\/p>\n<p>Rudolf Stein\u00ader hat beschrieben, wie jede der vier Jahreszeit\u00aden einem Erzen\u00adgel unter\u00adstellt ist: Der Fr\u00fch\u00adling Raphael, der Som\u00admer Uriel, der Herb\u00adst Michael und der Win\u00adter Gabriel. Auch Zeit\u00adepochen von 300 \u2014 350 Jahren, so sagt er, unter\u00adste\u00adhen jew\u00adeils einem Erzen\u00adgel. Erzen\u00adgel regieren also Abschnitte eines gr\u00f6\u00dferen Ganzen wie es zum einen das Jahr ist, zum anderen die Gesamtheit der sieben Zeit\u00adepochen, denn nach sieben solch\u00ader Zeitab\u00adschnitte begin\u00adnt der Zyk\u00adlus von Erzen\u00adgel\u00adre\u00adgen\u00adten von vorne. Die Kraft, die einen neuen Zyk\u00adlus ini\u00adti\u00adiert und leit\u00adet, geh\u00f6rt wiederum der n\u00e4chst h\u00f6heren Hier\u00adar\u00adchie an. Diese wird uns in der Woche 20 T besch\u00e4ftigen.<\/p>\n<p>Vielle\u00adicht l\u00e4sst es sich so ver\u00adste\u00adhen: Die Engel haben die vol\u00adlkommene Erken\u00adnt\u00adnis, sie haben die \u00dcber\u00adsicht \u00fcber eine Ganzheit. Ich habe immer den Ein\u00addruck, jede Woche ste\u00adht unter der Herrschaft eines Engels, der den ganzen sieben\u00adt\u00e4gi\u00adgen Prozess der Woche zu ein\u00ader Ganzheit zusam\u00admen\u00adfasst. Sie verk\u00fcn\u00adden Kleines \u2014 jed\u00ader ein Mantra. Die Erzen\u00adgel sind dage\u00adgen die g\u00f6t\u00adtlichen Spezial\u00adis\u00adten f\u00fcr Details. Sie verk\u00fcn\u00adden Gro\u00dfes, denn mit ihnen ler\u00adnen wir eine viel umfassendere, gr\u00f6\u00dfere Ganzheit ken\u00adnen \u2014 so wie ein Jahr viel gr\u00f6\u00dfer als eine Woche ist. Die Ganzheit, die die Engel verk\u00fcn\u00adden ist eine sta\u00adtis\u00adche, in der erneuernde, umw\u00e4lzende Ver\u00e4n\u00adderung noch nicht inbe\u00adgrif\u00adf\u00aden ist. Die sich entwick\u00adel\u00adnde Vol\u00adlkom\u00admen\u00adheit ist ein gr\u00f6\u00dfer\u00ader Gedanke als die sta\u00adtis\u00adche Vol\u00adlkom\u00admen\u00adheit. Die gro\u00dfe Ver\u00e4n\u00adderung, die durch Geburt, Tod und Aufer\u00adste\u00adhung Christi f\u00fcr die Men\u00adschheit m\u00f6glich wurde, begann mit der Verk\u00fcndi\u00adgung eines Erzen\u00adgels \u2014 des Erzen\u00adgel Gabriel an Maria (Luk 1,26\u201338).<\/p>\n<p>Das Hinein\u00adsp\u00fcren in das Mantra 19 S mit der Frage, was es \u00fcber die Stufe der Erzen\u00adgel aus\u00adsagt, \u00fcber\u00adlasse ich dem&nbsp;Leser.<\/p>\n\t\t\t<a href=\"https:\/\/www.stellamaris-seelenkalender.de\/?page_id=1220\" target=\"_self\">\n\t\t\t\t\t\tn\u00e4ch\u00adster Blog-Eintrag&nbsp;<\/a>\n\t\t\t<a href=\"https:\/\/www.stellamaris-seelenkalender.de\/?page_id=136\" target=\"_self\">\n\t\t\t\t\t\tzur\u00fcck zur \u00dcbersicht&nbsp;<\/a>\n\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>&nbsp; 19 S Geheimnisvoll das Neu-Empfang\u00b4ne Mit der Erinn\u00b4rung zu umschlie\u00dfen, Sei meines Strebens weitr\u00ader&nbsp;Sinn: Es soll erstark\u00adend Eigenkr\u00e4fte In meinem Innern weck\u00aden Und wer\u00addend mich mir sel\u00adber&nbsp;geben. \u00dcber den Prozess der Erin\u00adnerungs\u00adbil\u00addung Im Zen\u00adtrum des Mantras 19 S ste\u00adht die Erin\u00adnerung. F\u00fcr Rudolf Stein\u00ader bedeutet Erin\u00adnerung viel mehr, als unser allt\u00e4glich\u00ades Ver\u00adst\u00e4nd\u00adnis bein\u00adhal\u00adtet. Rudolf\u2026<\/p>\n","protected":false},"author":1,"featured_media":0,"parent":0,"menu_order":0,"comment_status":"closed","ping_status":"closed","template":"","meta":{"wp_typography_post_enhancements_disabled":false,"footnotes":""},"class_list":["post-1209","page","type-page","status-publish","hentry"],"_links":{"self":[{"href":"https:\/\/www.stellamaris-seelenkalender.de\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/pages\/1209","targetHints":{"allow":["GET"]}}],"collection":[{"href":"https:\/\/www.stellamaris-seelenkalender.de\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/pages"}],"about":[{"href":"https:\/\/www.stellamaris-seelenkalender.de\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/types\/page"}],"author":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.stellamaris-seelenkalender.de\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/users\/1"}],"replies":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.stellamaris-seelenkalender.de\/index.php?rest_route=%2Fwp%2Fv2%2Fcomments&post=1209"}],"version-history":[{"count":0,"href":"https:\/\/www.stellamaris-seelenkalender.de\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/pages\/1209\/revisions"}],"wp:attachment":[{"href":"https:\/\/www.stellamaris-seelenkalender.de\/index.php?rest_route=%2Fwp%2Fv2%2Fmedia&parent=1209"}],"curies":[{"name":"wp","href":"https:\/\/api.w.org\/{rel}","templated":true}]}}