{"id":1139,"date":"2022-08-01T16:42:58","date_gmt":"2022-08-01T14:42:58","guid":{"rendered":"https:\/\/www.stellamaris-seelenkalender.de\/?page_id=1139"},"modified":"2025-09-05T10:39:18","modified_gmt":"2025-09-05T08:39:18","slug":"blog-beitrag-1-2-copy-3-copy-5-copy-2-copy","status":"publish","type":"page","link":"https:\/\/www.stellamaris-seelenkalender.de\/?page_id=1139","title":{"rendered":"Blog \u2014 Seelenkalender Mantra 18&nbsp;R"},"content":{"rendered":"\n\n\t<p><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" src=\"https:\/\/www.stellamaris-seelenkalender.de\/wp-content\/uploads\/2022\/07\/18-R-Annemone-1a-262x300.jpg\" alt width=\"366\" height=\"419\"><\/p>\n<h4><strong>18 R <\/strong><\/h4>\n<p>Kann ich die Seele weiten,<\/p>\n<p>Dass sie sich selb\u00adst verbindet<\/p>\n<p>Emp\u00adfangnem Welten-Keimesworte?<\/p>\n<p>Ich ahne, dass ich Kraft muss finden,<\/p>\n<p>Die Seele w\u00fcrdig zu gestalten,<\/p>\n<p>Zum Geis\u00adtesklei\u00adde sich zu bilden.<\/p>\n<h4><strong>Was ist die&nbsp;Seele?<\/strong><\/h4>\n<p>Unser Wort <a href=\"https:\/\/anthrowiki.at\/Seele\" target=\"_blank\" rel=\"noopener\">Seele<\/a> stammt von urg\u00ader\u00adman\u00adsch <i>*sai\u00adwal\u014d<\/i> bzw. <i>*sai\u00adwl\u014d<\/i> und wurde ver\u00admut\u00adlich von <i>*sai\u00adwaz<\/i>, \u201cSee\u201d abgeleit\u00adet. Von den Griechen wurde sie in der Antike Psy\u00adche (\u03c8\u03c5\u03c7\u03ae, <i>psy\u00adch\u1e17<\/i> = \u201eAtem, Atemhauch\u201d) genan\u00adnt, auf lateinisch ani\u00adma. Es ist jenes Glied des Men\u00adschen, das seine leib\u00adliche und geistige Exis\u00adtenz miteinan\u00adder verbindet.<\/p>\n<p>Aus anthro\u00adposophis\u00adch\u00ader Sicht entsprechen Leib, Seele und Geist ein\u00ader Sub\u00adstanz in unter\u00adschiedlichen Erschei\u00adn\u00adungs\u00adfor\u00admen. So wie Wass\u00ader als Eis, Fl\u00fcs\u00adsigkeit oder Dampf erscheinen kann, so kann auch die \u201cMen\u00adschen\u00adsub\u00adstanz\u201d als Leib fest, als Seele flie\u00dfend und als Geist geistig in Erschei\u00adn\u00adung treten. Die volle Ent\u00adfal\u00adtung ein\u00ader seel\u00adis\u00adchen Innen\u00adwelt ist nur dem Men\u00adschen m\u00f6glich. Ihrer sub\u00adstantiellen Natur nach entstammt die Seele dem <a title=\"Astralleib\" href=\"https:\/\/anthrowiki.at\/Astralleib\" target=\"_blank\" rel=\"noopener\">Astralleib<\/a>, dem drit\u00adten Wesens\u00adglied des Men\u00adschen. Die Seele ist Organ des Bewusst\u00adseins, in dem die Begier\u00adden und Empfind\u00adun\u00adgen aufleben. Sie agiert mit der Welt durch die <a title=\"Seelenf\u00e4higkeiten\" href=\"https:\/\/anthrowiki.at\/Seelenf%C3%A4higkeiten\" target=\"_blank\" rel=\"noopener\">See\u00adlen\u00adf\u00e4higkeit\u00aden<\/a> des Denkens, F\u00fch\u00adlens und Wol\u00adlens. Ver\u00adbildlicht wird die Seele meist in weib\u00adlich\u00ader Gestalt. Rudolf Stein\u00ader erk\u00adl\u00e4rt die Drei\u00adheit von K\u00f6r\u00adp\u00ader, Seele und Geist so: \u201eMit <i>Leib<\/i> ist hier das\u00adjenige gemeint, wodurch sich dem Men\u00adschen die Dinge sein\u00ader Umwelt offen\u00adbaren [\u2026] Mit dem Worte <i>Seele<\/i> soll auf das gedeutet wer\u00adden, wodurch er die Dinge mit seinem eige\u00adnen Dasein verbindet, wodurch er Gefall\u00aden und Mi\u00df\u00adfall\u00aden, Lust und Unlust, Freude und Schmerz an ihnen empfind\u00adet. Als <i>Geist<\/i> ist das gemeint, was in ihm offen\u00adbar wird, wenn er, nach Goethes Aus\u00addruck, die Dinge als \u00abgle\u00adich\u00adsam g\u00f6t\u00adtlich\u00ades Wesen\u00bb ansieht. \u2014 In diesem Sinne beste\u00adht der Men\u00adsch aus Leib, Seele und Geist.\u201d (<a href=\"https:\/\/anthrowiki.at\/Seele#Literatur\" target=\"_blank\" rel=\"noopener\">Lit.<\/a>: <a href=\"http:\/\/fvn-archiv.net\/PDF\/GA\/GA009.pdf#page=10&amp;view=Fit\" target=\"_blank\" rel=\"noreferrer noopener\">GA 9, S. 26f<\/a>)<\/p>\n<h4><strong>Was meint der Begriff \u201cJungfrau\u201d in Bezug auf die&nbsp;Seele?<\/strong><\/h4>\n<p>In der Seele sind sowohl gute als auch b\u00f6se, ego\u00adis\u00adtis\u00adche Anteile vere\u00adinigt. Sie ist auf Entwick\u00adlung angelegt. Ego\u00adis\u00adtis\u00adche, f\u00fcr andere Lebe\u00adwe\u00adsen sch\u00e4di\u00adgend wirk\u00adende Anteile m\u00fcssen \u00fcber\u00adwun\u00adden und in leben-f\u00f6rdernde Anteile ver\u00adwan\u00addelt wer\u00adden. Dieser Reini\u00adgung\u00adsprozess wird seit der griechis\u00adchen Antike <a href=\"https:\/\/anthrowiki.at\/L%C3%A4uterung\" target=\"_blank\" rel=\"noopener\">Kathar\u00adsis<\/a> genan\u00adnt. Ein wesentlich\u00ader Aspekt ist die Hal\u00adtung der physis\u00adchen Welt gegen\u00fcber. Ist das, was die \u00e4u\u00dferen f\u00fcnf Sinne des Men\u00adschen zeigen die einzige Wahrheit? Oder kann die physis\u00adche Welt als Aus\u00addruck eines G\u00f6t\u00adtlichen gedacht, ver\u00adstanden und gese\u00adhen wer\u00adden? Dieser Entwick\u00adlung\u00adsprozess eines tief\u00ader\u00aden Ver\u00adst\u00e4nd\u00adniss\u00ades kann als eine Art Reini\u00adgung von Missver\u00adst\u00e4nd\u00adnis\u00adsen, von falschen Urteilen erlebt wer\u00adden. Deshalb strebte der Men\u00adsch schon immer danach, seine Seele zu kul\u00adtivieren und zu reinigen.<\/p>\n<p>Von entschei\u00adden\u00adder Bedeu\u00adtung war und ist diese Bewusst\u00adsein\u00adsen\u00adtwick\u00adlung f\u00fcr Men\u00adschen, die Zutritt zur geisti\u00adgen Welt erhal\u00adten wollen, d.h., die Ein\u00adwei\u00adhung anstreben. Rudolf Stein\u00ader erk\u00adl\u00e4rt, wie der Begriff \u201cJungfrau\u201d auf die Seele bzw. den Astralleib bezo\u00adgen, gemeint ist: \u201cDie christliche Eso\u00adterik nan\u00adnte diesen gere\u00adinigten, gel\u00e4uterten astralis\u00adchen Leib, der in dem Augen\u00adblick, wo er der Erleuch\u00adtung unter\u00adwor\u00adfen ist, nichts von den unreinen Ein\u00addr\u00fcck\u00aden der physis\u00adchen Welt in sich enth\u00e4lt, son\u00addern nur die Erken\u00adnt\u00adnisor\u00adgane der geisti\u00adgen Welt, die \u00abreine, keusche, weise <a href=\"https:\/\/anthrowiki.at\/Jungfrau_Sophia\" target=\"_blank\" rel=\"noopener\">Jungfrau Sophia<\/a>\u00bb. Durch alles das, was der Men\u00adsch aufn\u00adimmt in der Kathar\u00adsis, reinigt und l\u00e4utert er seinen astralis\u00adchen Leib zur \u00abJungfrau Sophia\u00bb. Und der \u00abJungfrau Sophia\u00bb kommt ent\u00adge\u00adgen das kos\u00admis\u00adche Ich, das Wel\u00adten-Ich, das die Erleuch\u00adtung bewirkt, das also macht, da\u00df der Men\u00adsch Licht um sich herum hat, geistiges Licht. Dieses Zweite, das zur \u00abJungfrau Sophia\u00bb hinzukommt, nan\u00adnte die christliche Eso\u00adterik \u2014 und nen\u00adnt es auch heute noch \u2014 den \u00abHeili\u00adgen Geist\u00bb. So da\u00df man im christlich-eso\u00adter\u00adischen Sinne ganz richtig spricht, wenn man sagt: Der christliche Eso\u00adterik\u00ader erre\u00adicht durch seine Ein\u00adwei\u00adhungsvorg\u00e4nge die Reini\u00adgung und L\u00e4uterung seines astralis\u00adchen Leibes; er macht seinen astralis\u00adchen Leib zur \u00abJungfrau Sophia\u00bb und wird \u00fcber\u00adleuchtet \u2014 wenn Sie wollen, k\u00f6n\u00adnen Sie es \u00fcber\u00adschat\u00adtet nen\u00adnen \u2014 von dem \u00abHeili\u00adgen Geiste\u00bb, von dem kos\u00admis\u00adchen Wel\u00adten-Ich.\u201d (<a href=\"https:\/\/anthrowiki.at\/Jungfrau_Sophia#Literatur\" target=\"_blank\" rel=\"noopener\">Lit.<\/a>: <a href=\"http:\/\/fvn-archiv.net\/PDF\/GA\/GA103.pdf#page=201&amp;view=Fit\" target=\"_blank\" rel=\"noreferrer noopener\">GA 103, S. 201<\/a>)<\/p>\n<h4><strong>Wie kann ich mir Einweihung vorstellen?<\/strong><\/h4>\n<p>Wie <a href=\"https:\/\/anthrowiki.at\/Einweihung\" target=\"_blank\" rel=\"noopener\">Ein\u00adwei\u00adhung<\/a> erre\u00adicht wer\u00adden kann, war f\u00fcr jede Kul\u00adtur und Zeit anders, denn sie musste vom Entwick\u00adlungs\u00adstand der See\u00adlen dieser Men\u00adschen aus\u00adge\u00adhen. Aus\u00adf\u00fchrlich\u00ader beschreibt Rudolf Stein\u00ader den Vor\u00adgang der <a href=\"https:\/\/anthrowiki.at\/Jungfrau_Sophia\" target=\"_blank\" rel=\"noopener\">Ein\u00adwei\u00adhung fr\u00fcher\u00ader Zeit<\/a> so: \u201eErst ist es eine unbe\u00adwu\u00dfte Arbeit, die der Men\u00adsch an seinem \u00c4ther\u00adleibe und seinem Astralleibe ver\u00adrichtet. Diese vol\u00adlzieht sich im all\u00adge\u00admeinen Entwick\u00adelungs\u00adgang der Men\u00adschheit. Der Chela [Geistess\u00adch\u00fcler A.F.] begin\u00adnt diese Arbeit bewu\u00dft in die Hand zu nehmen. Es wird bei unabl\u00e4s\u00adsigem \u00dcben ein bes\u00adtimmter Moment erre\u00adicht, wo der ganze astralis\u00adche Leib umge\u00adwan\u00addelt ist. Dann kann sich alles, was im astralis\u00adchen Leibe ist, in den \u00c4ther\u00adleib hinein abdr\u00fcck\u00aden. Dann erst darf dieses geschehen, fr\u00fcher nicht, denn fr\u00fcher k\u00e4men schlimme Eigen\u00adschaften hinein. Das Erwor\u00adbene geht dann mit dem <a title=\"Kausalleib\" href=\"https:\/\/anthrowiki.at\/Kausalleib\" target=\"_blank\" rel=\"noopener\">Kausalleib<\/a> durch alle Inkar\u00adna\u00adtio\u00adnen hin\u00addurch. Die Verewi\u00adgung, Ver\u00adlebendi\u00adgung alles dessen, was der Astralleib enth\u00e4lt, ist ein unge\u00adheuer wichtiger Vor\u00adgang. Das kann er in keinem Kamalo\u00adka abw\u00ader\u00adfen, das tr\u00e4gt er f\u00fcr immer in sich. Deshalb ist die vorherige Reini\u00adgung sehr notwendig.<\/p>\n<p>Das Abdr\u00fcck\u00aden dessen, was der Astralleib enth\u00e4lt, in den \u00c4ther\u00adleib, wurde in der alten Ein\u00adwei\u00adhung so vol\u00adl\u00adzo\u00adgen, da\u00df der Sch\u00fcler in eine Kryp\u00adta gebracht und dort in eine Art Sarg gelegt wurde. Manch\u00admal wurde er auch an eine Art Kreuz gebun\u00adden und in einen lethar\u00adgis\u00adchen Zus\u00adtand ver\u00adset\u00adzt, bei dem der \u00c4ther\u00adleib zugle\u00adich mit dem Astralleib aus dem physis\u00adchen Leib her\u00adaus\u00adtrat. Etwas \u00e4hn\u00adlich\u00ades, n\u00e4m\u00adlich das Her\u00adaus\u00adtreten eines Teiles des \u00c4ther\u00adleibes, geht beim Ein\u00adschlafen eines Gliedes vor sich; man kann dann den betr\u00ade\u00adf\u00adfend\u00aden Teil des \u00c4ther\u00adleibes aus dem K\u00f6r\u00adp\u00ader her\u00adaush\u00e4n\u00adgen sehen. Die Ein\u00adwei\u00adhung selb\u00adst nahm ein beson\u00adders hoher Ini\u00adti\u00adiert\u00ader vor. Vieles andere noch wurde da nach vorgeschriebe\u00adnen Regeln gemacht. Solch ein Schlaf war etwas anderes als ein gew\u00f6hn\u00adlich\u00ader Schlaf. Es blieb blo\u00df der physis\u00adche Leib in dem soge\u00adnan\u00adnten Sarg zur\u00fcck, und der \u00c4ther\u00adleib und Astralleib gin\u00adgen her\u00adaus; es war also eine Art Tod. Dies war notwendig, da\u00df man den \u00c4ther\u00adleib frei bekam, denn nur dann kann sich der Astralleib in den \u00c4ther\u00adleib abdr\u00fcck\u00aden. Dreiein\u00adhalb Tage dauerte dieser Zus\u00adtand. Wenn der Novize dann von dem Ini\u00adtia\u00adtor wieder hin\u00adge\u00adlenkt wurde zu dem physis\u00adchen Leib, so wurde ihm noch eine let\u00adzte Formel eingepr\u00e4gt, mit der er aufwachte. Das waren die Worte: \u00abEli, Eli, lama sabachthani!\u00bb, das hei\u00dft: \u00abMein Gott, mein Gott, wie hast Du mich ver\u00adher\u00adrlicht!\u00bb Zugle\u00adich schien ihm ein bes\u00adtimmter Stern, in der \u00e4gyp\u00adtis\u00adchen Ein\u00adwei\u00adhung der Sir\u00adius, ent\u00adge\u00adgen. Jet\u00adzt war er ein neuer Men\u00adsch gewor\u00adden. Man nan\u00adnte nun den ganz vergeistigten Astralleib aus einem ganz bes\u00adtimmten Grunde mit einem ganz beson\u00adderen Namen: \u00abJungfr\u00e4ulich\u00bb nan\u00adnte man diesen Astralleib, die \u00abJungfrau Sophia\u00bb. Und den \u00c4ther\u00adleib, der aufn\u00adimmt, was die Jungfrau Sophia in sich trug, nan\u00adnte man den \u00abHeili\u00adgen Geist\u00bb. Und das, was aus bei\u00adden ent\u00adstand, das war der \u00abMen\u00adschen\u00adsohn\u00bb. Der Verk\u00fcndi\u00adgung und Geburt des Jesus von Nazareth liegen diese Mys\u00adte\u00adrien\u00adin\u00adhalte zugrunde.<\/p>\n<p>Dieses innere Erleb\u00adnis wurde im Bilde auch so dargestellt, da\u00df der Heilige Geist als die Taube \u00fcber dem Kelch schwebt. Das ist der Moment, der im Johannes-Evan\u00adgeli\u00adum 1,32 beschrieben wird: \u00abUnd Johannes zeugete und sprach: Ich sah, da\u00df der Geist her\u00adab\u00adfuhr wie eine Taube vom Him\u00admel und blieb auf Ihm.\u00bb Denken Sie sich das auf dem astralen Plan erlebt, so haben Sie ein wirk\u00adlich\u00ades Ereig\u00adnis.\u201d (<a href=\"https:\/\/anthrowiki.at\/Jungfrau_Sophia#Literatur\" target=\"_blank\" rel=\"noopener\">Lit.<\/a>:<a href=\"http:\/\/fvn-archiv.net\/PDF\/GA\/GA094.pdf#page=290&amp;view=Fit\" target=\"_blank\" rel=\"noreferrer noopener\"> GA 94, S. 290f<\/a>)<\/p>\n<h4><strong>Was sagt mir das Mantra 18&nbsp;R?<br>\n<\/strong><\/h4>\n<p>Das Mantra 18 R begin\u00adnt mit ein\u00ader Frage. Diese Frage richte ich als Leser an mich sel\u00adber. Ich frage mich: <em>Kann ich die Seele<\/em> \u2014 nat\u00fcr\u00adlich meine Seele \u2014 <em>weit\u00aden<\/em>? Und, wie geht das, die Seele zu weit\u00aden? Welch\u00ader Art ist dieses K\u00f6n\u00adnen, das die Seele weit\u00adet? Ver\u00adschiedene innere Bewe\u00adgun\u00adgen kom\u00admen in Betra\u00adcht: F\u00fch\u00adlend weite ich die Seele, wenn ich mich frage: Kann ich f\u00fchlen, was ein ander\u00ader Men\u00adsch f\u00fchlt \u2014 nicht was ich an sein\u00ader Stelle f\u00fchlen w\u00fcrde, son\u00addern was er f\u00fchlt? Kann ich Empathie entwick\u00adeln? Mein Denken weite ich, wenn ich frage: Kann ich aus dem lin\u00adearen Entwed\u00ader-Oder-Denken ein ganzheitlich\u00ades Sowohl-als-auch-Denken machen? Kann ich einen Sachver\u00adhalt aus ver\u00adschiede\u00adnen Per\u00adspek\u00adtiv\u00aden betra\u00adcht\u00aden, sodass jew\u00adeils andere Aspek\u00adte als wahr erscheinen? Kann ich den Wider\u00adspruch aushal\u00adten? Meinen Willen weite ich in die Polar\u00adit\u00e4t von Innen und Au\u00dfen, wenn ich frage: Kann ich in ein\u00ader Sinneswahrnehmung ganz versinken und gle\u00adichzeit\u00adig in mir wahrnehmen, wie mein F\u00fchlen antwortet? Kann ich den Abend\u00adhim\u00admel genau\u00adso inten\u00adsiv wahrnehmen, wie meine Freude in mir \u00fcber den Him\u00admel \u2014 kann ich dadurch wie eins wer\u00adden mit dem Wahrgenommenen?<\/p>\n<p>Durch die Frage an sich sel\u00adber entste\u00adht eine Gegen\u00fcber\u00adstel\u00adlung des Ich-Sprech\u00aders und der Seele. Dadurch tritt das Ich als Gestal\u00adter der Seele her\u00advor. Es ist das Ich, dessen Auf\u00adgabe die Kul\u00adtivierung und Weitung der Seele heute ist. In der <a href=\"http:\/\/Anthrowiki.at\/Parzival\" target=\"_blank\" rel=\"noopener\">Parzi\u00advalerz\u00e4h\u00adlung<\/a> wird die Bedeu\u00adtung des Fra\u00adgen-K\u00f6n\u00adnens deut\u00adlich. Fra\u00adgen zu stellen war auf alten Ein\u00adwei\u00adhungswe\u00adgen hin\u00adder\u00adlich. Der kri\u00adtis\u00adche, fra\u00adgen\u00adstel\u00adlende Ver\u00adstand durfte keinen Zutritt erhal\u00adten, er musste schweigen. Nur so war es ein\u00ader\u00adseits m\u00f6glich, die \u00fcber\u00adlieferte Urweisheit m\u00f6glichst unver\u00e4n\u00addert von Gen\u00ader\u00ada\u00adtion zu Gen\u00ader\u00ada\u00adtion weit\u00aderzugeben. Und nur so war es ander\u00ader\u00adseits dem Ein\u00adwei\u00adhungss\u00adch\u00fcler m\u00f6glich, die unum\u00adst\u00f6\u00dfliche Sicher\u00adheit im Glauben zu erlan\u00adgen, die f\u00fcr die Wahrnehmung in geisti\u00adgen Wel\u00adten unumg\u00e4nglich ist. Parzi\u00adval ver\u00adh\u00e4lt sich bei seinem ersten Besuch auf der Grals\u00adburg entsprechend der alten See\u00adlen\u00adhal\u00adtung. Doch genau daran scheit\u00adert er. Er muss die Grals\u00adburg wieder ver\u00adlassen, ohne dass Amphor\u00adtas von seinem Lei\u00adden erl\u00f6st ist. Auf lan\u00adgen Schick\u00adsal\u00adswe\u00adgen muss er sich das Fra\u00adgen-K\u00f6n\u00adnen, das Inter\u00adesse am Anderen, die Weitung der Seele erar\u00adbeit\u00aden, bevor er ein zweites Mal die Grals\u00adburg find\u00adet und die entschei\u00addende Frage stellt.<\/p>\n<p>Die Seele erh\u00e4lt, durch die vom Ich geleis\u00adtete Weitung, die M\u00f6glichkeit, sich mit dem Wel\u00adten-Keimeswort zu verbinden. Es ist die Seele, die diese Verbindung leis\u00adten muss. Im <a href=\"https:\/\/www.stellamaris-seelenkalender.de\/?page_id=1140\">Mantra 17 Q<\/a> der vorherge\u00adhen\u00adden Woche war es das Wel\u00adtenwort, das ich durch Sinnestore in meine See\u00adlen\u00adgr\u00fcnde f\u00fchren durfte. Nun ist es zum Wel\u00adten-Keimeswort gewor\u00adden, zum Wel\u00adtenwort, das in der Seele keimen will, das im Begriff ist, neues Leben aus sich her\u00advorkeimen lassen zu lassen.<\/p>\n<p>L\u00e4sst sich dieser Lebenskeim in der Seele beobacht\u00aden, der durch die Sinneswahrnehmung in ihr liegt? Als diesen Keim kann ich mein Ich-Bewusst\u00adsein anse\u00adhen. Es bildet sich durch den Kon\u00adtrast von sinnlich wahrgenommen\u00ader Au\u00dfen\u00adwelt und emo\u00adtion\u00adal gef\u00fchlter Innen\u00adwelt. Meine Innen\u00adwelt-Wahrnehmung ist rein sub\u00adjek\u00adtiv\u00ader Natur. Hier erlebe ich sym\u00adpa\u00adthis\u00adche oder antipathis\u00adche Reak\u00adtio\u00adnen auf die Wahrnehmung der Au\u00dfen\u00adwelt. Es sind meine Bew\u00ader\u00adtun\u00adgen \u2014 objek\u00adtiv\u00aden Charak\u00adter tra\u00adgen sie nicht, denn jed\u00ader Men\u00adsch reagiert anders. Durch diese Bew\u00ader\u00adtun\u00adgen in gut und schlecht begren\u00adze und verenge ich mich in der Seele. Schule ich meine Objek\u00adtiv\u00adit\u00e4t der Wahrnehmung gegen\u00fcber, das hei\u00dft, schule ich mich darin, die Wahrnehmung ohne Bew\u00ader\u00adtun\u00adgen ein\u00adfach nur aufzunehmen, weite ich meine Seele. Die ego\u00adis\u00adtis\u00adche Veren\u00adgung meines Ich-Bewusst\u00adseins \u00fcber\u00adwinde ich in der Hingabe an die nun unbe\u00adw\u00adertet bleibende Wahrnehmung. Das Ego strebt nach seinem Vorteil und verengt die Seele dadurch. Ohne Bew\u00ader\u00adtun\u00adgen in gut oder schlecht fehlt daf\u00fcr \u2014 f\u00fcr die Vorteil\u00adsnahme durch das Ego \u2014 die Grund\u00adlage. Ist die Seele solch\u00ader Art geweit\u00adet, kann sie sich auf neue Art mit der Wahrnehmung verbinden. Nun kann ich erleben, wie die Wahrnehmung in mir begin\u00adnt zu leben, zu keimen. Wie sie begin\u00adnt, in mir lebendi\u00adges Bild zu wer\u00adden f\u00fcr das Leben sel\u00adber. Mein Ich-Bewusst\u00adsein wird zum stillen Beobachter und durch\u00adlebt vor allem durch die Wahrnehmung der Natur Geburt, Tod und Wiederge\u00adburt. Denk\u00adend erfasse ich mich mit meinem Ich-Bewusst\u00adsein nun als ein Wesen, das durch Geburt und Tod hin\u00addurchge\u00adhen&nbsp;kann.<\/p>\n<p>Nach der Frage zu Beginn des Mantras fol\u00adgt nun eine Fest\u00adstel\u00adlung. Nach der Weitung in der Frage, in der die Auf\u00adforderung liegt, Welt\u00adin\u00adter\u00adesse zu entwick\u00adeln, kommt nun die Wen\u00addung zur\u00fcck zu mir. Nun wird gesagt, was diese Weitung f\u00fcr mich bedeutet. Nun sp\u00fcre ich, dass sie mich Kraft kostet, denn in mir muss einiges anders wer\u00adden. Neudeutsch gesagt muss ich an mir arbeit\u00aden, meine Per\u00ads\u00f6n\u00adlichkeit entwick\u00adeln, begren\u00adzende Muster aufl\u00f6sen, meine eigene moralis\u00adche Hal\u00adtung den Lebens\u00adfra\u00adgen gegen\u00fcber find\u00aden. Ich ahne, dass ich Kraft find\u00aden muss f\u00fcr diese Arbeit. Es ist anstren\u00adgend an der Seele zu arbeit\u00aden. Ich muss die Seele w\u00fcrdig gestal\u00adten. Fragt sich also, was ist bish\u00ader unw\u00fcrdig an mir? Alles unbe\u00adwusste, reflex\u00adhafte Han\u00addeln zeugt nicht von W\u00fcrde, son\u00addern offen\u00adbart man\u00adgel\u00adndes Bewusst\u00adsein. Oft m\u00f6chte ich sicher\u00adlich ganz anders reagieren. Alle niederen Triebe und Emo\u00adtio\u00adnen, alle Selb\u00adst\u00adsucht, Stolz und \u00dcber\u00adhe\u00adblichkeit muss ich in mir aus\u00adfind\u00adig machen, f\u00fchlen und ver\u00adwan\u00addeln. Ich muss alle Enge und Hartherzigkeit in liebevolle und dem Leben aller Wesen dienende Hal\u00adtun\u00adgen und daraus fol\u00adgende Hand\u00adlun\u00adgen verwandeln.<\/p>\n<p>Der Lohn dieser Kraftanstren\u00adgung ste\u00adht mir noch nicht klar vor Augen. Noch ist das Wel\u00adten-Keimeswort nur Keim und nicht voll entwick\u00adelte Pflanze. Noch kann ich nur ahnen, nicht wis\u00adsen, dass ich diese Kraft auf\u00adbrin\u00adgen muss. Als Ziel dieser Anstren\u00adgung gibt das Mantra ein Bild. Die Seele soll zum Geis\u00adteskleid wer\u00adden. Sie soll das Wel\u00adten-Keimeswort w\u00fcrdig umk\u00adlei\u00adden k\u00f6n\u00adnen. Das Wel\u00adten-Keimeswort ist Geist, mithin Keim ein\u00ader neuen Welt, und die Seele soll diesem Keim ein\u00ader neuen Welt die H\u00fclle zur Entwick\u00adlung geben. Die Seele muss sich sel\u00adber zum Geis\u00adtesklei\u00adde bilden. Es hei\u00dft nicht, dass ich die Seele zum Geis\u00adtesklei\u00adde bilden muss, denn dann w\u00fcrde es \u201e<strong>sie<\/strong> zu bilden\u201d hei\u00dfen. Es hei\u00dft aber: \u201e<em>Zum Geis\u00adtesklei\u00adde <strong>sich<\/strong> zu bilden<\/em>.\u201d Indem das Ich seine Arbeit der Weitung und w\u00fcrdi\u00adgen Gestal\u00adtung erf\u00fcllt, bildet die Seele sich zum Kleid f\u00fcr den Geist. Die Seele wird w\u00fcrdi\u00adge H\u00fclle f\u00fcr den&nbsp;Geist.<\/p>\n<p>Diese beson\u00addere For\u00admulierung weist darauf hin, dass es sich hier um die Ver\u00adwand\u00adlung des Astralleibs zum <a href=\"https:\/\/anthrowiki.at\/Geistselbst\" target=\"_blank\" rel=\"noopener\">Geist\u00adselb\u00adst<\/a> han\u00addelt. Die Seele wird Geist\u00adselb\u00adst. Das Geist\u00adselb\u00adst oder h\u00f6here Selb\u00adst kann sich mit dem Wel\u00adten-Keimeswort, dem Chris\u00adtus verbinden, die Keimkraft neuen Lebens in sich leben und wach\u00adsen lassen.<\/p>\n<p>Das Bild des Klei\u00addes oder Gewands find\u00adet sich in vie\u00adlen M\u00e4rchen und auch im Evan\u00adgeli\u00adum. Im M\u00e4rchen von Aschen\u00adput\u00adtel zum Beispiel kann das M\u00e4d\u00adchen sich himm\u00adlis\u00adche Gew\u00e4n\u00adder vom Baum sch\u00fct\u00adteln, der auf dem Grab ihrer Mut\u00adter w\u00e4chst. Die Verbindung mit den Ahnen, die auch im Spruch durch das Wort \u201cahnen\u201d anklingt, ist hier deut\u00adlich. Im Matth\u00e4u\u00adse\u00advan\u00adgeli\u00adum (22,11) wird von jeman\u00addem erz\u00e4hlt, der kein hochzeitlich\u00ades Gewandt auf dem Fest tr\u00e4gt. Dieser wird gefragt, wie er denn in den Fest\u00adsaal hineingekom\u00admen sei? Denn es war Brauch gewe\u00adsen, dass alle G\u00e4ste ein Gewandt geschenkt beka\u00admen. Im Urchris\u00adten\u00adtum erhiel\u00adten die neu getauften Men\u00adschen ein wei\u00dfes Gewand als Zeichen, dass die Taufe sie reinge\u00adwaschen hat\u00adte. Immer wieder ist das reine, wei\u00dfe oder himm\u00adlisch sch\u00f6ne Gewand Bild f\u00fcr die sich w\u00fcrdig gemachte, reine&nbsp;Seele.<\/p>\n<p>An zwei gro\u00dfe Bilder kann ich mich durch das Mantra 18 R erin\u00adnert f\u00fchlen: Das erste wird angeregt durch das emp\u00adfangne Wel\u00adten-Keimeswort. Es ist die Seele, die emp\u00adfan\u00adgen hat. Hier kann ich sie als Maria sehen, die das Wel\u00adten-Keimeswort, das Christkind, emp\u00adfan\u00adgen hat. Das zweite Bild entste\u00adht, weil die Seele sich selb\u00adst verbinden soll mit dem Wel\u00adten-Keimeswort. Sich zu verbinden hei\u00dft zu heirat\u00aden. Die mys\u00adtis\u00adche Hochzeit meint die Verbindung der (weib\u00adlichen) Seele mit dem (m\u00e4nnlichen) Geist.<\/p>\n<p>Das Mantra 18 R zeigt die Seele gle\u00adichzeit\u00adig sowohl als Mut\u00adter als auch als Braut. Das Ich nimmt sich in diesem Zusam\u00admen\u00adhang wie der Diener der Prinzessin-Seele aus. Das Ich muss die Arbeit des Weit\u00adens tun, es muss Kraft find\u00aden, die Seele w\u00fcrdig zu gestal\u00adten. Doch das Geis\u00adteskleid webt die Seele aus sich sel\u00adber. Das Ich ist hier der Parzi\u00adval, der die Frage stellen muss, den Hand\u00adlungs\u00adbe\u00addarf erken\u00adnen&nbsp;muss.<\/p>\n<h4><strong>Das himmlische Palladion \u2014 die ewige Urweisheit und Schutz der Menschheit<\/strong><\/h4>\n<p>Bish\u00ader lag die Per\u00adspek\u00adtive auf dem indi\u00advidu\u00adellen Geistk\u00adleid. Diesem von jedem einzel\u00adnen zu errin\u00adgen\u00adden \u201ckleinen\u201d Geistk\u00adleid entspricht ein kos\u00admisch-men\u00adschheitlich\u00ades \u201cgro\u00dfes\u201d Geistk\u00adleid. Dieses makrokos\u00admis\u00adche Geistk\u00adleid wird seit der griechis\u00adchen Antike als Pal\u00adla\u00addion beze\u00adich\u00adnet und als unbe\u00adsieg\u00adbare Schutz\u00admacht beschrieben. (Fan\u00adfact: Eine Fir\u00adma f\u00fcr Feuer\u00adwehr-Schutzbek\u00adlei\u00addung hei\u00dft Pal\u00adla\u00addion) Bei Wikipedia erscheint beim Stich\u00adwort <a href=\"https:\/\/de.wikipedia.org\/wiki\/Palladion\" target=\"_blank\" rel=\"noopener\">Pal\u00adla\u00addion<\/a> das unten ver\u00adwen\u00addete Bild. Es ist ein Relief, auf dem Athene als Stat\u00adue mit Speer in der Hand auf ein\u00ader S\u00e4ule zu sehen ist. Um die S\u00e4ule windet sich eine Schlange. Auf der linken Bild\u00adseite ste\u00adht Nike, die gefl\u00fcgelte G\u00f6t\u00adtin des Sieges, auf der recht\u00aden ein nicht n\u00e4her bes\u00adtimmter Krieger. Und hin\u00adter der S\u00e4ule erscheint ein Ring. Keine der Beschrei\u00adbun\u00adgen, die ich las, erw\u00e4h\u00adnen diesen Kreis.<\/p>\n<p>Heute wird unter Pal\u00adla\u00addion eine geheimnisvolle Schutz\u00admacht ver\u00adstanden und alle m\u00f6glichen Dinge, die diesen Schutz ver\u00adsprechen, wie z. B. Reliquien, wer\u00adden mit diesem Wort qual\u00adi\u00adfiziert. Das Pal\u00adla\u00addion ist zun\u00e4chst nach der griechis\u00adchen Mytholo\u00adgie ein Stand\u00adbild der waf\u00adfen\u00adtra\u00adgen\u00adden Athene, wie es das Relief zeigt. Dieses im Orig\u00adi\u00adnal ver\u00adlorene Stand\u00adbild war in Tro\u00adja der Garant f\u00fcr das Woh\u00adlerge\u00adhen der Burg. Von diesem Stand\u00adbild wird erz\u00e4hlt, dass Athene auf ein\u00ader S\u00e4ule stand und in ihrer Recht\u00aden den Speer, in der Linken Spin\u00addel und Rock\u00aden oder ihren Schild hielt. Zeus sel\u00adber soll Tro\u00adja das Pal\u00adla\u00addion vom Him\u00admel her\u00adabge\u00adwor\u00adfen haben. (Neben\u00adbei bemerkt h\u00f6rt sich diese Angabe nicht wirk\u00adlich danach an, dass das Pal\u00adla\u00addion urspr\u00fcnglich ein Stand\u00adbild&nbsp;war.)<\/p>\n<p>Die Mytholo\u00adgie erz\u00e4hlt \u00fcber die Entste\u00adhung dieses Stand\u00adbildes, dass Athene eine Ziehschwest\u00ader hat\u00adte, die Tochter des Meer\u00adgottes Tri\u00adton, Pal\u00adlas mit Namen. Im Spiel t\u00f6tete Athene diese verse\u00adhentlich. Sie schuf das Stand\u00adbild zum Andenken und \u00fcber\u00adnahm sel\u00adber deren Namen. For\u00adt\u00adan hei\u00dft sie Pal\u00adlas Athene, was Jungfrau Athene bedeutet.<\/p>\n<p>Aus Tro\u00adja wurde das Pal\u00adla\u00addion von Odysseus ger\u00adaubt und nach Athen gebracht. Anders h\u00e4tte die Stadt nicht erobert wer\u00adden k\u00f6n\u00adnen. Ver\u00adschiedene Per\u00adso\u00adn\u00aden r\u00fch\u00admen sich, im Besitz des Pal\u00adla\u00addions zu sein, unter anderem Argos und Aeneas. Let\u00adzter\u00ader nahm es nach Rom mit, wo es im Tem\u00adpel der Ves\u00adta auf das Streng\u00adste vor pro\u00adfa\u00adnen Blick\u00aden geh\u00fctet wurde. Weit\u00ader hei\u00dft es, dass Kon\u00adstan\u00adtin der Gro\u00dfe es um 330 n. Chr. nach Kon\u00adstan\u00adtinopel brachte und unter der Kon\u00adstan\u00adtins\u00e4ule ver\u00adgraben lie\u00df.<\/p>\n<p>Welch\u00ades Geheim\u00adnis ver\u00adbirgt sich hin\u00adter dem Pal\u00adla\u00addion? Was wird so sehr geh\u00fctet, dass im \u00fcber\u00adtra\u00adge\u00adnen Sinn heute jede heilig gehal\u00adtene Sache, die etwas sch\u00fctzt, auf deren Erhal\u00adtung viel ankommt, als Pal\u00adla\u00addion beze\u00adich\u00adnet wer\u00adden kann? Was ist es, das den so n\u00f6ti\u00adgen heili\u00adgen Schutzraum bildet?<\/p>\n<p>Ein anderes Attrib\u00adut von Athene kann helfen, hin\u00adter das Geheim\u00adnis zu kom\u00admen. Zu Athenes Schmuck auf Brust und Schild geh\u00f6rt das Gor\u00adgonen\u00adhaupt, das Haupt der Medusa. Bevor sie \u2014 Medusa \u2014 von Perseus besiegt wurde, lie\u00df sie alle Men\u00adschen zu Stein erstar\u00adren, die ihr ins Gesicht sahen. Medusa war eine von drei Schwest\u00adern, den Gor\u00adgonen, doch nur Medusa war sterblich. Alle drei waren T\u00f6chter eines Meer\u00adgottes und ein\u00ader Meerg\u00f6t\u00adtin und von Geburt an h\u00e4sslich. Perseus gelingt es unter Athenes Schutz, der Medusa das Haupt abzuschla\u00adgen. Da Posei\u00addon Medusa vorher geschw\u00e4ngert hat\u00adte, entstieg ihr Pega\u00adsos, das gefl\u00fcgelte Pferd der Phan\u00adtasie. For\u00adt\u00adan tr\u00e4gt Athene das Gor\u00adgonen\u00adhaupt auf Brust und Schild.<\/p>\n<p>Athene ist die G\u00f6t\u00adtin der Weisheit und des Kampfes. Sie entsprang dem Haupt des Zeus in voller R\u00fcs\u00adtung. In der Jungfrau Pal\u00adlas und in der Meduse sind zwei Aspek\u00adte der son\u00adnen\u00adgle\u00adichen Macht des Unter\u00adbe\u00adwusst\u00adseins, der Regen\u00ader\u00ada\u00adtionskr\u00e4fte des \u00c4ther\u00adleibes beschrieben. Athene ist eine bewusst\u00admachende, Bewusst\u00adsein erk\u00e4mpfende Kraft der Seele. Damit t\u00f6tet sie Pal\u00adlas, die unschuldig jungfr\u00e4uliche Kraft und auch Medusa, die Macht der Tra\u00addi\u00adtion und Gewohn\u00adheit, die jed\u00ader Entwick\u00adlung wider\u00adste\u00adht. Doch zum Bewusst\u00adsein geh\u00f6rt immer auch das Unter\u00adbe\u00adwusst\u00adsein und so geh\u00f6rt Pal\u00adlas h\u00f6r\u00adbar im Namen und Medusa sicht\u00adbar auf Brust und Schild untrennbar zu Athene. Pal\u00adlas, die Jungfrau ste\u00adht f\u00fcr die viel weis\u00aderen, ewig jun\u00adgen Leben\u00adskr\u00e4fte, deren Zugriff dem wachen Bewusst\u00adsein ent\u00adzo\u00adgen ist. Und Medusa ste\u00adht f\u00fcr die \u00fcber\u00adw\u00e4lti\u00adgende, riesen\u00adhafte Macht, die das Unter\u00adbe\u00adwusst\u00adsein auch aus\u00fcbt. Durch diese bei\u00adden Attribute wird gezeigt, dass Athene, wenn auch in neuer Form, mit Bewusst\u00adsein und Unter\u00adbe\u00adwusst\u00adsein ver\u00adbun\u00adden ist. Sie ist mit dem gr\u00f6\u00dferen Bewusst\u00adsein der All-Ein\u00adheit ver\u00adbun\u00adden und tr\u00e4gt es durch die Dual\u00adit\u00e4t hin\u00addurch. Daher die sch\u00fctzende Macht des Palladions.<\/p>\n<p><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" src=\"https:\/\/www.stellamaris-seelenkalender.de\/wp-content\/uploads\/2023\/08\/Palladion-transparenter-Jahreskreis-300x285.png\" alt width=\"547\" height=\"520\"><\/p>\n<p><em>Das Pal\u00adla\u00addion, Stand\u00adbild der Athene auf ein\u00ader S\u00e4ule, um die sich eine Schlange windet. Links die Sieges\u00adg\u00f6t\u00adtin Nike, rechts ein Krieger. R\u00f6mis\u00adche Kopie eines hel\u00adlenis\u00adtis\u00adchen Originals<\/em><\/p>\n<p>Ich denke, dass der Jahres\u00adlauf diese umfassende Ein\u00adheit ist, die alle Erschei\u00adn\u00adun\u00adgen in sich birgt. Und ich ver\u00admute, dass der Kreis am Fu\u00df der S\u00e4ule auf dem abge\u00adbilde\u00adten Relief den Jahres\u00adlauf als dieses ewig heile gr\u00f6\u00dfere Ganze darstellt. Nun erk\u00adl\u00e4rt sich auch, warum Nike und der Krieger so viel augen\u00adf\u00e4l\u00adliger und gr\u00f6\u00dfer als Athene abge\u00adbildet sind. Athene ste\u00adht hoch oben auf der S\u00e4ule und ist so klein, dass sie wie in weite Ferne ger\u00fcckt erscheint \u2014 Bild eines zuk\u00fcn\u00adfti\u00adgen Ziels, ein\u00ader wieder\u00aderrun\u00adgenen jungfr\u00e4ulichen Kraft der&nbsp;Seele.<\/p>\n<p>Gemein\u00adsam bilden Athene mit Nike und dem Krieger die drei S\u00e4ulen, \u00fcber die ich schon bei anderen Abbil\u00addun\u00adgen geschrieben habe. Nike ste\u00adht f\u00fcr die ins Sein sich siegre\u00adich ent\u00adfal\u00adtende, wie Wass\u00ader aus der Geist\u00adwelt her\u00adabflie\u00dfende Kraft der Inkar\u00adna\u00adtion. Der Krieger ste\u00adht f\u00fcr die Todeskraft der Exkar\u00adna\u00adtion. Er schaut nach unten, als ob er in ein Grab schaut. Nike wurde in anderen Abbil\u00addun\u00adgen meist so dargestellt, dass sie von oben durch die Luft her\u00adabl\u00e4uft. Ich denke, dass Nike und der Krieger f\u00fcr die Hal\u00adb\u00adjahre als S\u00e4ulen ste\u00adhen und Athene f\u00fcr das Zusam\u00admen\u00adwirken bei\u00adder Kr\u00e4fte, aus\u00adge\u00addr\u00fcckt in der mit\u00adtleren S\u00e4ule. Indem Wahrnehmung und Denken zusam\u00admen\u00adwirken, entste\u00adht Entwick\u00adlung, Bewusst\u00adsein\u00adser\u00adweiterung \u2014 Athene. Nike bietet auf dem Relief der Schlange ein Ei an. Sie \u00fcbergibt der Zeit-Schlange ein neues Wesen, das nun ins Dasein tritt und dadurch wahrnehm\u00adbar wird. Urweisheit des Daseins, Wer\u00adden und Verge\u00adhen zeigt das Relief.<\/p>\n<p>Rudolf Stein\u00ader sagt \u00fcber das <a href=\"https:\/\/anthrowiki.at\/Palladion\" target=\"_blank\" rel=\"noopener\">Pal\u00adla\u00addion<\/a>: \u201eDas dr\u00fcck\u00adte sich aus in einem bedeut\u00adsamen Sym\u00adbol\u00adum, das eine Imag\u00adi\u00adna\u00adtion ist, aber nicht nur eine Imag\u00adi\u00adna\u00adtion, son\u00addern auch eine welt\u00adgeschichtliche Kulthand\u00adlung, wie diese Imag\u00adi\u00adna\u00adtio\u00adnen sehr h\u00e4u\u00adfig in Kulthand\u00adlun\u00adgen sich aus\u00addr\u00fcck\u00adten; das dr\u00fcck\u00adte sich aus darin, da\u00df man sagte: Die Weisheit war fr\u00fcher nicht von den Men\u00adschen erdacht gewe\u00adsen, son\u00addern aus der geisti\u00adgen Welt her\u00adaus geof\u00adfen\u00adbart. So haben sie auch noch unsere allerersten urv\u00e4ter\u00adlichen Priester gehabt, allerd\u00adings nicht in Rom, son\u00addern dr\u00fcben in Ilion, in Tro\u00adja, wo unsere urv\u00e4ter\u00adlichen Priester waren. Und das dr\u00fcckt sich aus in der Sage von dem Pal\u00adla\u00addi\u00adum, dem so genan\u00adnten Bild\u00adnis der Athene; das Pal\u00adla\u00addi\u00adum, das vom Him\u00admel gefall\u00aden war in Tro\u00adja, das in einem Heilig\u00adtum auf\u00adbe\u00adwahrt wurde, das dann nach Rom gekom\u00admen war und unter ein\u00ader Por\u00adphyr-S\u00e4ule begraben war.\u201d (<a href=\"https:\/\/anthrowiki.at\/Palladion#Literatur\" target=\"_blank\" rel=\"noopener\">Lit.<\/a>: <a href=\"https:\/\/odysseetheater.org\/GA\/Buecher\/GA_175.pdf#page=290&amp;view=Fit\" target=\"_blank\" rel=\"noopener\">GA 175, S. 290ff<\/a>)<\/p>\n<p>Wenn das Pal\u00adla\u00addion die Urweisheit ist, wie wird sie durch das abge\u00adbildete Relief ver\u00admit\u00adtelt? Wie schon oft erw\u00e4h\u00adnt, gibt Rudolf Stein\u00ader f\u00fcr den Jahreskreis an, dass das Som\u00admer-Hal\u00adb\u00adjahr die Wahrnehmungs\u00adseite der Seele zeigt, das Win\u00adter-Hal\u00adb\u00adjahr die reflek\u00adtierende Seite des Denkens. Der Jahres\u00adlauf wird dadurch als ein makrokos\u00admis\u00adch\u00ader See\u00adlen\u00adraum erkennbar. In diesem Jahres\u00adlauf-See\u00adlen\u00adraum leben wir darin. Wir k\u00f6n\u00adnen ja gar nicht anders.<\/p>\n<p>Kannst du sp\u00fcren, wie du darin gehal\u00adten und gebor\u00adgen bist? Kannst du erleben, wie du am Herzen dieses makrokos\u00admis\u00adchen Wesens ruhst? Kannst du die Tage und Wochen des Jahres als Puls und Atem dieses Wesens ersp\u00fcren?<\/p>\n<p>Athene und Maria, die Mut\u00adter Jesu sind ver\u00adschiedene Imag\u00adi\u00adna\u00adtio\u00adnen der Seele der Men\u00adschheit \u2014 Bilder ver\u00adschieden\u00ader Entwick\u00adlungsstufen. Athene ist die ewige Jungfrau. Sie ist eine G\u00f6t\u00adtin aus vorchristlich\u00ader Zeit. Sie tr\u00e4gt noch kein Kind unter dem Herzen oder auf dem Arm, wie es zur Maria geh\u00f6rt. Athene ste\u00adht hoch und fern auf der S\u00e4ule dieses Reliefs. Ihr Schutz, das Pal\u00adla\u00addion wan\u00addelte sich neben anderen schutzspenden\u00adden Aspek\u00adten der zum Schutz\u00adman\u00adtel der Maria \u2014 und ver\u00adbarg sich dadurch noch mehr. Der Kreis oder Ring am Fu\u00df der S\u00e4ule zeigt den Jahreskreis, das offen\u00adbare Geheim\u00adnis viel deut\u00adlich\u00ader, als das Bild des Schutz\u00adman\u00adtels, selb\u00adst wenn er als das blaue Him\u00admel\u00adszelt vorgestellt wird.<\/p>\n<p>Der Wort\u00adlaut des Mantras hat mich auf die F\u00e4hrte der Athene und des Pal\u00adla\u00addions gebracht. Auch von Athene sel\u00adber gibt es einen Bezug zu dieser Woche: die gro\u00dfe Feier zu ihrer Geburt, die mehrt\u00e4gi\u00adgen Pana\u00adthen\u00e4en, fan\u00adden Ende Juli bzw. Anfang August statt \u2014 also unge\u00adf\u00e4hr in der Woche 18&nbsp;R.<\/p>\n<h4><strong>Der Eintritt in den Sternbereich<\/strong><\/h4>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<p><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" src=\"https:\/\/www.stellamaris-seelenkalender.de\/wp-content\/uploads\/2025\/09\/18-R-Engelstufe-300x255.png\" alt width=\"300\" height=\"255\"><\/p>\n<p><em>Das \u201cJahres-Ei\u201d mit dem Mond-Bere\u00adich der zu Ostern geh\u00f6ren\u00adden Wochen, dem Son\u00adnen-Bere\u00adich und dem Stern-Bereich<\/em><\/p>\n<p>Mit dem Mantra 18 R betreten wird das obere Drit\u00adtel des Jahres in der Ei-Ori\u00aden\u00adtierung. Die Oster\u00adscholle, der Mond-Bere\u00adich im Ei umfasst 9 Mantren vor und neun nach Ostern. Auch der Stern\u00adbere\u00adich umfasst zweimal neun Mantren; neun, die zu Michaeli hin\u00adf\u00fchren und neun danach. Das Mantra 18 R ist das erste, das Michaeli-Mantra 26 Z wird das neunte dieses Weges sein. Mit dieser Woche begin\u00adnt also der neun\u00adstu\u00adfige Auf\u00adstieg durch den Stern\u00adbere\u00adich. Es ist der Bere\u00adich der Ster\u00adnenkro\u00adne der Maria, der Bere\u00adich, der zur See\u00adlen\u00adf\u00e4higkeit des Denkens geh\u00f6rt. Oft wird diese Kro\u00adne so dargestellt, dass sie von Engeln her\u00adabge\u00adtra\u00adgen wird die sie schwebend \u00fcber ihrem Haupt hal\u00adten. In das Denken kann die g\u00f6t\u00adtliche Welt hinein\u00adleucht\u00aden, was durch die himm\u00adlis\u00adche Kro\u00adne aus\u00adge\u00addr\u00fcckt wird.<\/p>\n<p>Zur himm\u00adlis\u00adchen Weisheit geh\u00f6rt die Lehre der neun Hier\u00adar\u00adchien. Jede Woche, jedes Mantra dieses Weges kann nun in Beziehung zu ein\u00ader Hier\u00adar\u00adchie betra\u00adchtet wer\u00adden. Alanus ab Insulis (um 1120 \u2014 1202 n. Chr.) beschreibt die Hier\u00adar\u00adchien in sein\u00ader Michael-Predigt als vom Men\u00adschen zu errin\u00adgende Entwick\u00adlungsstufen. Aus dieser Predigt m\u00f6chte ich bis Michaeli jew\u00adeils zitieren:<\/p>\n<p>\u201eEs gibt eine niedrigere Ord\u00adnung, die als Engel (Angeli) beze\u00adich\u00adnet wird; durch sie wird Kleineres verk\u00fcn\u00addet. Zu dieser Ord\u00adnung wer\u00adden diejeni\u00adgen [men\u00adschlichen, A.F.] Lehrer geh\u00f6ren, durch die Klein\u00aders verk\u00fcn\u00addet&nbsp;wird.<\/p>\n<p>Arbeite also, o Men\u00adsch, damit du \u2026 (nun geht Alanus in absteigen\u00adder Rei\u00adhen\u00adfolge alle Hier\u00adar\u00adchien durch) \u2026 oder indem du Kleineres verk\u00fcn\u00add\u00adest, bei den Engeln einen Platz find\u00adest.\u201d (\u00dcber\u00adset\u00adzt und ver\u00f6f\u00adfentlicht von Wolf-Ulrich Kl\u00fcnker, Alanus ab Insulis, 1993, S.&nbsp;55)<\/p>\n<p>Unter diesem Gesicht\u00adspunkt lehrt uns die Woche 18 R, die Stufe der Engel zu errin\u00adgen. Es wird uns \u201eKleineres\u201d verk\u00fcn\u00addet. Inwiefern die weit\u00aderen Mantren mit den jew\u00adeils n\u00e4chst h\u00f6heren Hier\u00adar\u00adchien har\u00admonieren, lade ich dich ein, nach und nach zu ersp\u00fcren.<\/p>\n\t\t\t<a href=\"https:\/\/www.stellamaris-seelenkalender.de\/?page_id=1209\" target=\"_self\">\n\t\t\t\t\t\tn\u00e4ch\u00adster Blog-Eintrag&nbsp;<\/a>\n\t\t\t<a href=\"https:\/\/www.stellamaris-seelenkalender.de\/?page_id=136\" target=\"_self\">\n\t\t\t\t\t\tzur\u00fcck zur \u00dcbersicht&nbsp;<\/a>\n\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>18 R Kann ich die Seele weit\u00aden, Dass sie sich selb\u00adst verbindet Emp\u00adfangnem Wel\u00adten-Keimesworte? Ich ahne, dass ich Kraft muss find\u00aden, Die Seele w\u00fcrdig zu gestal\u00adten, Zum Geis\u00adtesklei\u00adde sich zu bilden. Was ist die&nbsp;Seele? Unser Wort Seele stammt von urg\u00ader\u00adman\u00adsch *sai\u00adwal\u014d bzw. *sai\u00adwl\u014d und wurde ver\u00admut\u00adlich von *sai\u00adwaz, \u201cSee\u201d abgeleit\u00adet. 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