{"id":1076,"date":"2022-07-18T19:09:57","date_gmt":"2022-07-18T17:09:57","guid":{"rendered":"https:\/\/www.stellamaris-seelenkalender.de\/?page_id=1076"},"modified":"2023-07-23T21:57:07","modified_gmt":"2023-07-23T19:57:07","slug":"blog-beitrag-1-2-copy-3-copy-5-copy-2-copy-4","status":"publish","type":"page","link":"https:\/\/www.stellamaris-seelenkalender.de\/?page_id=1076","title":{"rendered":"Blog \u2014 Seelenkalender Mantra 16&nbsp;P"},"content":{"rendered":"\n\n\t<p><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" src=\"https:\/\/www.stellamaris-seelenkalender.de\/wp-content\/uploads\/2022\/07\/16-P-Seerose-hell-300x221.jpg\" alt width=\"368\" height=\"271\"><\/p>\n<h4><strong>16 P<\/strong><\/h4>\n<p>Zu bergen Geist\u00adgeschenk im Innern,<\/p>\n<p>Gebi\u00adetet strenge mir mein&nbsp;Ahnen,<\/p>\n<p>Dass reifend Gottesgaben<\/p>\n<p>In See\u00adlen\u00adgr\u00fcn\u00adden fruchtend<\/p>\n<p>Der Selb\u00ads\u00adtheit Fr\u00fcchte bringen.<\/p>\n<strong>Was sagt mir das Mantra?<br>\n<\/strong>\n<p>Das Mantra 16 P begin\u00adnt damit, dass ich ein Geist\u00adgeschenk erhal\u00adten habe. Dieses Geist\u00adgeschenk muss ich in meinem Innern bergen, so gebi\u00adetet es mir mein Ahnen. Um welch\u00ades Geschenk es sich dabei han\u00addelt, erfahre ich nicht; auch nicht, warum ich das, was ich schon erhal\u00adten habe, das Geschenk, erst noch bergen muss, zu meinem dauer\u00adhaften Besitz machen muss. Ich erfahre davon durch mein Ahnen. Mein Ahnen gebi\u00adetet mir streng. Mein Ahnen nimmt die Rolle eines Eltern\u00adteils oder Lehrers an, ich werde aufge\u00adfordert zu gehorchen.<\/p>\n<p>Um welch\u00ades Geschenk k\u00f6n\u00adnte es sich han\u00addeln? Das Geschenk ste\u00adht in der Ein\u00adzahl, es ist nur eines, obwohl doch die Wahrnehmungen, die wir Men\u00adschen in gro\u00dfer Vielfalt geschenkt bekom\u00admen, so viele Geschenke sind. Die Ein\u00adzahl ver\u00adweist auf den Augen\u00adblick, meine Gegen\u00adw\u00e4r\u00adtigkeit. Das Geist\u00adgeschenk gle\u00adicht ein\u00ader Gele\u00adgen\u00adheit, die ergrif\u00adf\u00aden und genutzt wer\u00adden muss. Mein Geist\u00adgeschenk das Jet\u00adzt, die Wahrnehmung und meine Leben\u00adskraft in diesem Moment. Die Leben\u00adskraft entstammt dem Geist und ergie\u00dft sich in den K\u00f6r\u00adp\u00ader. Dort wird sie zu Bewusst\u00adsein, indem sie sich wieder vergeistigt. Das geschieht durch leise Abster\u00adbevorg\u00e4nge, die jeden Leben\u00adsprozess begleit\u00aden. Jedes Lebe\u00adwe\u00adsen, vom Einzeller an, entwick\u00adelt einen gewis\u00adsen Grad an Bewusst\u00adsein, an Inter\u00adak\u00adtions\u00adf\u00e4higkeit mit der Umwelt. Alle Lebe\u00adwe\u00adsen bis hin\u00adauf zu den Tieren ver\u00adwen\u00adden ihr Bewusst\u00adsein, um ihr Leben zu erhal\u00adten und es fortzupflanzen. Der Men\u00adsch kann dar\u00fcber hin\u00adaus seine Bewusst\u00adsein\u00adskraft ein\u00adset\u00adzen, um die Weisheit in der Welt zu erfassen, um Sch\u00f6n\u00adheit in Kunst\u00adwerken zu erschaf\u00adfen und um die Liebe in die Welt zu tra\u00adgen. Ob ich dies tue oder meine Bewusst\u00adsein\u00adskraft nur f\u00fcr ego\u00adis\u00adtis\u00adche Ziele ein\u00adset\u00adze, ist mir \u00fcber\u00adlassen. Bei\u00addes hat Fol\u00adgen f\u00fcr die Welt und f\u00fcr mich, denn Men\u00adschen sind dem Gesetz des Kar\u00adma unter\u00adwor\u00adfen. Mit diesem Hin\u00adter\u00adgrund erk\u00adl\u00e4rt sich mir die Strenge, mit der mir mein Ahnen gebietet.<\/p>\n<p>Zus\u00e4t\u00adzlich zu dem oben aus\u00adge\u00adf\u00fchrten, der Weisheit, Sch\u00f6n\u00adheit und Liebe im Leben Raum zu geben, kann ich auch die Kraft als Geist\u00adgeschenk betra\u00adcht\u00aden, die gem\u00e4\u00df <a href=\"https:\/\/www.stellamaris-seelenkalender.de\/?page_id=1052\">Mantra 15 O<\/a> dem Ich geschenkt wird. Das Ich erh\u00e4lt das Geschenk dieser Kraft, indem es sich mit den Anstren\u00adgun\u00adgen auseinan\u00adder\u00adset\u00adzt, die mit der Verk\u00f6r\u00adpe\u00adrung ein\u00adherge\u00adhen. Was dort noch ein f\u00fch\u00adlen\u00addes Wahrnehmen ist, kann nun im Mantra 16 P als Geist\u00adgeschenk erkan\u00adnt wer\u00adden: das Geschenk der Bewusst\u00adseins<strong>kraft<\/strong>, der Kraft, das Bewusst\u00adsein und damit auch das Denken, F\u00fchlen und Wollen vom Ich aus zu lenken.<\/p>\n<p>Doch was oder wer ist mein Ahnen, das mir gebi\u00adetet? Ahnen ist im Mantra 16 P ein sub\u00adstan\u00adtiviertes Verb, eine T\u00e4tigkeit. W\u00fcrde mir mein Sehen oder H\u00f6ren gebi\u00adeten, so w\u00e4re es f\u00fcr mich eine \u00fcber\u00adw\u00e4lti\u00adgende Sin\u00adneser\u00adfahrung, die mich zu ein\u00ader bes\u00adtimmten Reak\u00adtion treibt. Etwas zu ahnen ist auch eine Art Sin\u00adneser\u00adfahrung, wenn auch keine klar ins Bewusst\u00adsein tre\u00adtende, aus der Au\u00dfen\u00adwelt stam\u00admende. Wer spricht hier durch mein tas\u00adtend wahrnehmendes Ahnen? Wer tritt so in mein Bewusst\u00adsein ein und gebi\u00adetet mir? Das Wort Ahnen h\u00e4ngt zusam\u00admen mit den Ahnen, den Ver\u00adstor\u00adbe\u00adnen. Ahnend sind sie mir wahrnehm\u00adbar. Meine in der Geist\u00adwelt leben\u00adden Ahnen, meine Vor\u00adfahren, mit denen ich durch den Strom des Lebens ver\u00adbun\u00adden bin, sie wirken in mir, indem ich t\u00e4tig bin. Im Mantra <a href=\"https:\/\/www.stellamaris-seelenkalender.de\/?page_id=973\">9 I (Neun und gro\u00dfes i)<\/a> k\u00fcn\u00addete mir die Ahnung, dass ich mich ver\u00adlieren muss, um mich zu find\u00aden. Hier ist Ahnung das Sub\u00adjekt, die T\u00e4tigkeit geht von hier aus. Sie ermutigte mich, den Sprung in die Geist\u00adwelt zu wagen. Im Mantra 16 P gebi\u00adetet mir mein Ahnen, meine Wahrnehmung der Ver\u00adstor\u00adbe\u00adnen. Indem mir meine Ahnen vor\u00adange\u00adgan\u00adgen sind, erahne ich, worauf es im Leben ankommt. Von meinen Ahnen erhalte ich das Gebot, das Geist\u00adgeschenk im Innern zu bergen.<\/p>\n<p>Das Geist\u00adgeschenk zeigt sich durch das gebi\u00adetende Ahnen ver\u00adbun\u00adden mit den Ver\u00adstor\u00adbe\u00adnen, dem in der Ver\u00adgan\u00adgen\u00adheit ver\u00adsunke\u00adnen, ver\u00adgan\u00adgenen Leben. Gegen\u00adw\u00e4r\u00adtig bin ich immer im Jet\u00adzt \u2014 doch dieses Jet\u00adzt ist im n\u00e4ch\u00adsten Moment schon vor\u00adbei und eine neues Jet\u00adzt tritt an seine Stelle. Der gegen\u00adw\u00e4r\u00adtige Moment stirbt best\u00e4ndig. Doch was ich erlebt habe in diesem Moment, das kann ich als Erin\u00adnerung im Herzen bergen. Das Geist\u00adgeschenk ist nicht nur mein Bewusst\u00adsein, son\u00addern auch das, was sich in diesem Raum zeigt. Mein Ahnen mah\u00adnt mich, den Moment bewusst wahrzunehmen, damit dieser Bewusst\u00adseinsin\u00adhalt gebor\u00adgen wer\u00adden kann, damit er erin\u00adner\u00adbar wird. Mein Ahnen mah\u00adnt streng, damit ich mein Bewusst\u00adseinslicht nicht vergeude, den Moment nicht ver\u00adschlafe, denn schon im n\u00e4ch\u00adsten Augen\u00adblick ist er vorbei.<\/p>\n<p>Etwas zu bergen ist eine T\u00e4tigkeit, die an beherber\u00adgen denken l\u00e4sst, oder an einen Schatz, der von einem unzug\u00e4nglichen Ort ans Licht geholt, gebor\u00adgen wird. Auch ein Verungl\u00fcck\u00adter wird gebor\u00adgen, gerettet. In der T\u00e4tigkeit des Bergens klingt der Berg mit und die H\u00f6h\u00adle erscheint als erste Behausung des Men\u00adschen. Bergen ist ein sehr umfan\u00adgen\u00addes, Innen\u00adraum beto\u00adnen\u00addes, etwas Kost\u00adbares sch\u00fctzen\u00addes, ret\u00adten\u00addes Wort. Das, was ich wil\u00adlen\u00adhaft gebor\u00adgen habe in meinem Innern, trage ich nun f\u00fch\u00adlend in mir. Ein\u00ader\u00adseits muss ich beim Bergen mich aktiv auf den Weg machen und arbeit\u00aden. Die T\u00e4tigkeit des Bergens ist in der Gegen\u00adwarts\u00adform geschrieben. Sie ist stetig zu leis\u00adten. Gle\u00adichzeit\u00adig muss ich auch nach innen f\u00fch\u00adlend, sch\u00fctzend das Geschenk dauer\u00adhaft in mir hal\u00adten. Es darf nicht dem Vergessen anheim\u00adfall\u00aden. Acht\u00adsamkeit wird diese wahrnehmende, pr\u00e4sente und sich inner\u00adlich ber\u00fchren lassende Hal\u00adtung heute genannt.<\/p>\n<p>Bin ich im Wahrnehmung\u00adsprozess ganz aus mir her\u00adaus\u00adge\u00adgan\u00adgen, so kommt nun der Schritt, wieder in mich einzukehren, bere\u00adichert durch die neue Erfahrung. Wer die neue Erfahrung in sich bergen, sie in sich hal\u00adten kann, ohne sie durch die Bil\u00addung eines Begriffs abzuschlie\u00dfen, der kann die Gnade erleben, beschenkt zu wer\u00adden mit einem \u00fcber den bish\u00aderi\u00adgen Hor\u00adi\u00adzont hin\u00adaus\u00adge\u00adhen\u00adden Ver\u00adst\u00e4nd\u00adnis. Dieses Bergen ist ein med\u00adi\u00adta\u00adtiv\u00ader Zus\u00adtand, ein fra\u00adgen\u00addes, br\u00fc\u00adten\u00addes Bewe\u00adgen des nach innen Genomme\u00adnen. Die erl\u00f6sende ganz neue, noch nie gese\u00adhene Idee kommt \u2014 wenn sie kommt \u2014 wie ein Blitz. Sie ord\u00adnet die wirren einzel\u00adnen Teile der Frage zu einem neuen gro\u00dfen Ganzen, zu einem Bild, das mir geschenkt wurde. Freude, Dankbarkeit und gro\u00dfe Ehrfurcht vor dem zu erah\u00adnen\u00adden Spender des Geschenks stellen sich&nbsp;ein.<\/p>\n<p>Nun wird im Text des Mantras deut\u00adlich, dass mit dem Geist\u00adgeschenk ein Ziel ver\u00adbun\u00adden ist. Um dieses Ziel zu erre\u00adichen, muss das Geist\u00adgeschenk im Innern gebor\u00adgen wer\u00adden. Mein Ahnen wei\u00df darum und gebi\u00adetet mir deshalb streng. Durch das Geist\u00adgeschenk sollen die Gottes\u00adgaben in meinem Innern der Selb\u00ads\u00adtheit Fr\u00fcchte bringen.<\/p>\n<p>Der Weg zu den Fr\u00fccht\u00aden f\u00fcr die Selb\u00ads\u00adtheit ist dage\u00adgen schw\u00ader ver\u00adst\u00e4ndlich. Reifend, fruch\u00adt\u00adend, Fr\u00fcchte brin\u00adgend \u2014 das klingt nach ein\u00ader wenig stil\u00advollen und \u00fcber\u00adfl\u00fcs\u00adsi\u00adgen Wieder\u00adhol\u00adung. Was wollen diese \u00e4hn\u00adlichen Worte sagen? Es macht den Ein\u00addruck, dass das, was gesagt wer\u00adden soll, schw\u00ader in Worte zu fassen ist. Die Zeilen sind rein durch Bilder aus dem Pflanzen\u00adre\u00adich gestal\u00adtet. Dies weist auf ein veg\u00ade\u00adta\u00adtives Geschehen fern des Bewusstseins.<\/p>\n<p>Ein Tis\u00adchspruch von Rudolf Stein\u00ader kann da zu Hil\u00adfe kom\u00admen, der das See\u00adlen\u00adleben im Bild der Entwick\u00adlungsstufen der Pflanze beschreibt.<\/p>\n<p>\u201eEs keimen die Pflanzen in der Erde Nacht \u2011es sprossen die Kr\u00e4uter durch der Luft Gewalt \u2014 es reifen die Fr\u00fcchte durch der Sonne&nbsp;Macht.<\/p>\n<p>So keimet die Seele in des Herzens Schrein \u2014 so spros\u00adset des Geistes Macht im Lichte der Welt \u2014 so reifet des Men\u00adschen Kraft in Gottes Schein.\u201d<\/p>\n<p>Sowohl die Pflanze als auch die Seele durch\u00adlebt einen drei\u00adgliedri\u00adgen Entwick\u00adlungsweg: sie keimt, sprosst und reift. Das Aufkeimen der Seele und des Bewusst\u00adseins im Herzen kann ich in meinem Ahnen wiederfind\u00aden. Das Geist\u00adgeschenk erhalte ich, weil mein Geist sprosst im Lichte der Welt. Ich samm\u00adle Sin\u00adneser\u00adfahrun\u00adgen und Erken\u00adnt\u00adnisse in der Au\u00dfen\u00adwelt und berge sie in meinem Innern. Was reifen soll ist die Kraft im Schein der g\u00f6t\u00adtlichen Sonne. Auch im Mantra 15 O ging es um die Kraft. Die Inkar\u00adna\u00adtions\u00adbe\u00addin\u00adgun\u00adgen des Leibes schenken dem Ich die M\u00f6glichkeit, Kraft zu erwer\u00adben, indem es lernt, trotz \u201cVerza\u00aduberung\u201d den Sin\u00adness\u00adchleier zu durchdringen.<\/p>\n<p>Was sind nun die Gottes\u00adgaben, die sich in einem Rei\u00adfung\u00adsprozess befind\u00aden? Was haben sie mit dem Geist\u00adgeschenk zu tun? Anders als das Geist\u00adgeschenk ste\u00adhen die Gottes\u00adgaben in der Mehrzahl. Es sind zwei oder mehr. Meine eine Ver\u00admu\u00adtung ist, dass es sich hier um unsere drei niederen Wesens\u00adglieder han\u00addelt: den physis\u00adchen Leib, den \u00c4ther\u00adleib und den Astralleib. Diese Organ\u00adi\u00adsa\u00adtio\u00adnen bekom\u00admen wir f\u00fcr unsere Inkar\u00adna\u00adtion geschenkt. Der Men\u00adsch kann sie sich nicht sel\u00adber bilden. Wenn wir ster\u00adben, leg\u00aden wir nicht nur unseren physis\u00adchen Leib ab, son\u00addern auch die bei\u00adden anderen. Nur was wir schon umar\u00adbeit\u00aden kon\u00adnten in die geisti\u00adgen Wesens\u00adglieder, genan\u00adnt Geist\u00adselb\u00adst, Lebens\u00adgeist und Geist\u00admen\u00adsch bleibt erhal\u00adten. Diese Umwand\u00adlung kann ich als ein langsames Reifen auf\u00adfassen \u2014 im Schein Gottes, wie der Tis\u00adchspruch sagt. Die Rei\u00adfungs\u00adfortschritte sind unsere Fr\u00fcchte der Inkarnation.<\/p>\n<p>Neben dem Reifen tun die Gottes\u00adgaben gle\u00adichzeit\u00adig noch etwas anderes. Bei\u00adde Ver\u00adben ste\u00adhen in der Ver\u00adlaufs\u00adform. Es ist ein stetig andauern\u00adder Prozess, um den es hier geht. Die Gottes\u00adgaben reifen nicht nur, sie frucht\u00aden auch in See\u00adlen\u00adgr\u00fcn\u00adden. Frucht\u00aden, Frucht-bilden, set\u00adzt eine Befruch\u00adtung voraus. Die Gr\u00fcnde der Seele stellen sich als frucht\u00adbare T\u00e4ler dar. Das, was von den unteren Wesens\u00adgliedern umge\u00adwan\u00addelt wer\u00adden soll, was wach\u00adsen soll, denke ich mir wie Pflanzen, die in meinen See\u00adlen\u00adgr\u00fcn\u00adden bl\u00fchen. Durch mein gelebtes Leben, in dem ich mich entwick\u00adele, Wahrnehmungen zu Erken\u00adnt\u00adnis\u00adsen ver\u00adar\u00adbeite und meine Per\u00ads\u00f6n\u00adlichkeit aus\u00adgestalte, befruchte ich mit dem nach innen genommene Geist\u00adgeschenk die reifend\u00aden Gottes\u00adgaben, meine drei unteren Wesens\u00adglieder, sodass sie Fr\u00fcchte bringen.<\/p>\n<p>Eine andere M\u00f6glichkeit beste\u00adht darin, in den Gottes\u00adgaben die See\u00adlen\u00adf\u00e4higkeit\u00aden zu sehen. Denken, F\u00fchlen und Wollen sind Begabun\u00adgen des Men\u00adschen, die ihm geschenkt wur\u00adden. Doch sie m\u00fcssen reifen. Das Denken sollte von einem eher automa\u00adtisch ablaufende inneren Monolog her\u00adan\u00adreifen zu ein\u00ader bewusst gelenk\u00adten Erken\u00adnt\u00adn\u00adis\u00adf\u00e4higkeit. Das F\u00fchlen, das zun\u00e4chst zwis\u00adchen Sym\u00adpa\u00adthie und Antipathie hin und herg\u00aderis\u00adsen wird, sollte sich im Gle\u00adichgewicht zwis\u00adchen diesen Kr\u00e4ften hal\u00adten k\u00f6n\u00adnen. Der Wille, der zun\u00e4chst nur auf die Stil\u00adlung k\u00f6r\u00adper\u00adbe\u00adzo\u00adgen\u00ader Bed\u00fcrfnisse aus\u00adgerichtet ist, sollte sich auch auf selb\u00adst\u00adlose Ziele richt\u00aden k\u00f6n\u00adnen. Dies alles kann als ein Rei\u00adfung\u00adsprozess betra\u00adchtet wer\u00adden, der das ganze Leben fortdauert.<\/p>\n<p>Der Reife\u00ads\u00adtand dieser See\u00adlen\u00adf\u00e4higkeit\u00aden, die reifend\u00aden Gottes\u00adgaben, frucht\u00aden in den See\u00adlen\u00adgr\u00fcn\u00adden. Mein Denken, F\u00fchlen und Wollen pr\u00e4gt seine Ergeb\u00adnisse meinen See\u00adlen\u00adgr\u00fcn\u00adden ein. Im Denken f\u00e4lle ich Urteile, die mehr oder weniger der Wirk\u00adlichkeit angemessen, also wahr sind, mein F\u00fchlen ist mehr oder weniger selb\u00adst\u00adbe\u00adzo\u00adgen bzw. liebevoll-mit\u00adf\u00fch\u00adlend und mein Wollen kann ver\u00adschieden frei sein. Das alles hat f\u00fcr meine Seele grundle\u00adgende Kon\u00adse\u00adquen\u00adzen. Daraus bilden sich die Fr\u00fcchte meines Lebens.<\/p>\n<p>Die Gottes\u00adgaben brin\u00adgen die Fr\u00fcchte f\u00fcr die Selb\u00ads\u00adtheit. Erstaunlicher\u00adweise hei\u00dft es nicht mein\u00ader Selb\u00ads\u00adtheit. Dadurch ste\u00adht die Selb\u00ads\u00adtheit wie eine emp\u00adfan\u00adgende Autorit\u00e4t da, f\u00fcr die ich arbeite, f\u00fcr die ich let\u00adztlich das Geist\u00adgeschenk im Innern berge. Das <a href=\"https:\/\/www.stellamaris-seelenkalender.de\/?page_id=842\">Mantra 7 G<\/a> sprach vom Selb\u00adst. Dort beschreibe ich, dass Rudolf Stein\u00ader das Selb\u00adst als die Abspiegelung des Ichs am physis\u00adchen Leib beze\u00adich\u00adnet. Die Selb\u00ads\u00adtheit kann ich dadurch als die Abspiegelung mein\u00ader Ich\u00adheit, mein\u00ader geisti\u00adgen Ent\u00adelechie verstehen.<\/p>\n<p>Ein ander\u00ader Aspekt zur Selb\u00ads\u00adtheit ist, sie als Geist-Selb\u00adst-heit, als geistiges Prinzip des Geist\u00adselb\u00adst zu ver\u00adste\u00adhen. So wie aus dem Astralleib das ego\u00adis\u00adtis\u00adche Ich geboren wird, so gibt das Geist\u00adselb\u00adst dem von Inkar\u00adna\u00adtion zu Inkar\u00adna\u00adtion gehen\u00adden Ich seinen Geistleib. Rudolf Stein\u00ader nen\u00adnt in den ersten Jahren sein\u00ader Lehrt\u00e4tigkeit das Geist\u00adselb\u00adst auch den Kausalk\u00f6r\u00adp\u00ader, den Ursachenk\u00f6r\u00adp\u00ader, der das Kar\u00adma bein\u00adhal\u00adtet: \u201cDer <a href=\"https:\/\/anthrowiki.at\/Kausalk%C3%B6rper\" target=\"_blank\" rel=\"noopener\">Kausalk\u00f6r\u00adp\u00ader<\/a> ist das\u00adjenige, was das Ergeb\u00adnis eines fr\u00fcheren Lebens hin\u00fcbertr\u00e4gt in die kom\u00admenden Leben, was als Fr\u00fcchte genie\u00dft das\u00adjenige, was in den vorherge\u00adhen\u00adden Leben erar\u00adbeit\u00adet wurde.\u201d (<a href=\"https:\/\/anthrowiki.at\/Kausalk%C3%B6rper#Literatur\" target=\"_blank\" rel=\"noopener\">Lit.<\/a>:<a href=\"http:\/\/fvn-archiv.net\/PDF\/GA\/GA088.pdf#page=128&amp;view=Fit\" target=\"_blank\" rel=\"noreferrer noopener\">GA 88, S. 128f<\/a>)<\/p>\n<p>Meine reifend\u00aden Gottes\u00adgaben, meine reifend\u00aden See\u00adlen\u00adf\u00e4higkeit\u00aden frucht\u00aden, wer\u00adden in See\u00adlen\u00adgr\u00fcn\u00adden zu Fr\u00fccht\u00aden, die der Selb\u00ads\u00adtheit, meinem mit dem \u00fcberzeitlichen Ich vere\u00adin\u00adten Geist\u00adselb\u00adst als Fr\u00fcchte zum \u201cVerzehr\u201d gere\u00adicht wer\u00adden. Das alles ist aber nur m\u00f6glich, wenn das Geist\u00adgeschenk, mein Bewusst\u00adseinsin\u00adhalt im Innern gebor\u00adgen wer\u00adden&nbsp;kann.<\/p>\n<p>Damit schafft das Geist\u00adgeschenk, meine zu Bewusst\u00adsein wer\u00addende Leben\u00adskraft, durch die ich die Welt erlebe und auf sie reagiere, eine streng mah\u00adnende Voraus\u00adset\u00adzung daf\u00fcr, dass mir f\u00fcr meine ewige Exis\u00adtenz Fr\u00fcchte reifen.<\/p>\n\t\t\t<a href=\"https:\/\/www.stellamaris-seelenkalender.de\/?page_id=1140\" target=\"_self\" rel=\"noopener\">\n\t\t\t\t\t\tn\u00e4ch\u00adster Blog-Eintrag&nbsp;<\/a>\n\t\t\t<a href=\"https:\/\/www.stellamaris-seelenkalender.de\/?page_id=136\" target=\"_self\" rel=\"noopener\">\n\t\t\t\t\t\tzur\u00fcck zur \u00dcbersicht&nbsp;<\/a>\n\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>16 P Zu bergen Geist\u00adgeschenk im Innern, Gebi\u00adetet strenge mir mein&nbsp;Ahnen, Dass reifend Gottes\u00adgaben In See\u00adlen\u00adgr\u00fcn\u00adden fruch\u00adt\u00adend Der Selb\u00ads\u00adtheit Fr\u00fcchte brin\u00adgen. Was sagt mir das Mantra? Das Mantra 16 P begin\u00adnt damit, dass ich ein Geist\u00adgeschenk erhal\u00adten habe. Dieses Geist\u00adgeschenk muss ich in meinem Innern bergen, so gebi\u00adetet es mir mein Ahnen. Um welch\u00ades Geschenk\u2026<\/p>\n","protected":false},"author":1,"featured_media":0,"parent":0,"menu_order":0,"comment_status":"closed","ping_status":"closed","template":"","meta":{"wp_typography_post_enhancements_disabled":false,"footnotes":""},"class_list":["post-1076","page","type-page","status-publish","hentry"],"_links":{"self":[{"href":"https:\/\/www.stellamaris-seelenkalender.de\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/pages\/1076","targetHints":{"allow":["GET"]}}],"collection":[{"href":"https:\/\/www.stellamaris-seelenkalender.de\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/pages"}],"about":[{"href":"https:\/\/www.stellamaris-seelenkalender.de\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/types\/page"}],"author":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.stellamaris-seelenkalender.de\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/users\/1"}],"replies":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.stellamaris-seelenkalender.de\/index.php?rest_route=%2Fwp%2Fv2%2Fcomments&post=1076"}],"version-history":[{"count":0,"href":"https:\/\/www.stellamaris-seelenkalender.de\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/pages\/1076\/revisions"}],"wp:attachment":[{"href":"https:\/\/www.stellamaris-seelenkalender.de\/index.php?rest_route=%2Fwp%2Fv2%2Fmedia&parent=1076"}],"curies":[{"name":"wp","href":"https:\/\/api.w.org\/{rel}","templated":true}]}}