{"id":1052,"date":"2022-07-11T19:30:57","date_gmt":"2022-07-11T17:30:57","guid":{"rendered":"https:\/\/www.stellamaris-seelenkalender.de\/?page_id=1052"},"modified":"2025-07-19T19:45:52","modified_gmt":"2025-07-19T17:45:52","slug":"blog-beitrag-1-2-copy-3-copy-5-copy-2-copy-2","status":"publish","type":"page","link":"https:\/\/www.stellamaris-seelenkalender.de\/?page_id=1052","title":{"rendered":"Blog \u2014 Seelenkalender Mantra 15&nbsp;O"},"content":{"rendered":"\n\n\t<p><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" src=\"https:\/\/www.stellamaris-seelenkalender.de\/wp-content\/uploads\/2022\/07\/15-O-Nachtkerze-3-225x300.jpg\" alt width=\"292\" height=\"390\"><\/p>\n<h4><strong>15 O<\/strong> (15 gro\u00dfes O)<strong><br>\n<\/strong><\/h4>\n<p>Ich f\u00fch\u00adle wie verzaubert<\/p>\n<p>Im Wel\u00adtenschein des Geistes Weben:<\/p>\n<p>Es hat in Sinnesdumpfheit<\/p>\n<p>Geh\u00fcllt mein Eigenwesen,<\/p>\n<p>Zu schenken mir die&nbsp;Kraft:<\/p>\n<p>Die, ohn\u00adm\u00e4chtig sich selb\u00adst zu&nbsp;geben,<\/p>\n<p>Mein Ich in seinen Schranken ist.<\/p>\n<p>(F\u00fcr dieses Mantra gibt es unter\u00adschiedliche Inter\u00adpunk\u00adtio\u00adnen und Schrei\u00adbun\u00adgen. Diese ist die vor\u00adwiegende und \u00fcberzeugendste.)<\/p>\n<h4><strong>A und O im Seelenkalender<\/strong><\/h4>\n<p>Jedes Mantra des See\u00adlenkalen\u00adders tr\u00e4gt in der \u00dcber\u00adschrift eine Zahl und (bis auf zwei Aus\u00adnah\u00admen) auch einen Buch\u00adstaben. Die Rei\u00adhe der Zahlen ist fort\u00adlaufend, die Buch\u00adstaben in der Rei\u00adhen\u00adfolge des Alpha\u00adbetes wieder\u00adholen sich zweimal. Das eine Alpha\u00adbet umfasst das Som\u00admer-Hal\u00adb\u00adjahr, das andere das Win\u00adter-Hal\u00adb\u00adjahr. Es gibt also zwei \u201eA\u201d- Spr\u00fcche und zwei \u201eO\u201d-Spr\u00fcche. Die \u201cA\u201d-Spr\u00fcche ste\u00adhen im See\u00adlenkalen\u00adder nat\u00fcr\u00adlich zu Beginn jedes Hal\u00adb\u00adjahres, das hei\u00dft genau nach der Schwelle der bei\u00adden Jahresh\u00e4lften. Die \u201cO\u201d-Spr\u00fcche ste\u00adhen erstaunlich\u00ader Weise eben\u00adso direkt nach ein\u00ader Schwelle, der aus den <a href=\"https:\/\/www.stellamaris-seelenkalender.de\/?page_id=196\">Schwellen\u00adspr\u00fcchen<\/a> 14 N und 39 n gebilde\u00adten Som\u00admer- und Winter-Schwelle.<\/p>\n<p>Wenn gesagt wird, \u201cdas ist das A und O\u201d, so wird mit dieser Redewen\u00addung aus\u00adge\u00addr\u00fcckt, dass damit alles Wichtige umschlossen ist. A und O sind die \u00dcber\u00adset\u00adzun\u00adgen der griechis\u00adchen Buch\u00adstaben Alpha und Omega. Diese Aus\u00adsage beruht auf dem in der Offen\u00adbarung des Johannes \u00fcber\u00adliefer\u00adten Ausspruch des Chris\u00adtus: \u201cIch <b>bin das Alpha und das Omega<\/b>, der Erste und der Let\u00adzte, der Anfang und das Ende.\u201d (Offb22) Alpha verbindet den Zeit\u00adstrom mit dem Uran\u00adfang, Omega mit dem Ziel der Erdenevo\u00adlu\u00adtion. Rudolf Stein\u00ader spricht von einem <a href=\"https:\/\/anthrowiki.at\/Zeit#Der_Doppelstrom_der_Zeit\" target=\"_blank\" rel=\"noopener\">Dop\u00adpel\u00adstrom der Zeit<\/a> und dort, wo bei\u00adde Str\u00f6me aufeinan\u00adder tre\u00adf\u00adfen entste\u00adht Gegen\u00adwart. Ein\u00ader\u00adseits str\u00f6mt die Zeit wie in der allt\u00e4glichen Vorstel\u00adlung von der Ver\u00adgan\u00adgen\u00adheit in die Zukun\u00adft, ander\u00ader\u00adseits aber auch von der Zukun\u00adft in die Gegen\u00adwart. Alpha und Omega wer\u00adden dadurch zu zwei Quel\u00adlorten von&nbsp;Zeit.<\/p>\n<p>Wende ich den Gedanken vom Dop\u00adpel\u00adstrom der Zeit auf den See\u00adlenkalen\u00adder an, so sind die mit A \u00fcber\u00adschriebe\u00adnen Mantren Vertreter des vom Anfang her kom\u00admenden Zeit\u00adstroms \u2014 die mit O \u00fcber\u00adschriebe\u00adnen Mantren dage\u00adgen Vertreter des vom Ziel her wirk\u00adenden Zeit\u00adstroms. Sehe ich von den Schwellen\u00adspr\u00fcchen (14 N und 39 n) ab, so begin\u00adnt jedes Viertel\u00adjahr im See\u00adlenkalen\u00adder entwed\u00ader mit einem mit A oder mit O \u00fcber\u00adschriebe\u00adnen Mantra. Dadurch tr\u00e4gt jedes Vier\u00adtel mal mehr das Gepr\u00e4ge des vom Anfang her str\u00f6\u00admenden Zeit\u00adstroms, mal mehr das Gepr\u00e4ge des aus der Zukun\u00adft, vom Ziel kom\u00admenden Zeit\u00adstroms. So l\u00e4sst sich sagen, dass wir mit dem Mantra 15 O in einen Bere\u00adich ein\u00adtreten, dessen Gepr\u00e4ge mehr vom Ziel her impulsiert wird.<\/p>\n<h4><strong>OM<\/strong><\/h4>\n<p>Noch ein weit\u00ader\u00ader Aspekt geh\u00f6rt zu den Mantren mit dem Buch\u00adstaben O. Im Alpha\u00adbet fol\u00adgen die Buch\u00adstaben M, N und O einan\u00adder. Da die bei\u00adden Schwellen\u00adspr\u00fcche den Buch\u00adstaben N (14 N und 39 n) tra\u00adgen, tra\u00adgen die benach\u00adbarten Mantren selb\u00adstver\u00adst\u00e4ndlich die Buch\u00adstaben M und O. Im Som\u00admer-Hal\u00adb\u00adjahr sind es 13 <strong>M<\/strong>, 14 N und 15 <strong>O,&nbsp;<\/strong> im Win\u00adter\u00adhal\u00adb\u00adjahr 38 <strong>m<\/strong>, 39 n, 40 <strong>o<\/strong>. Sehe ich von der im Jahres\u00adlauf nat\u00fcr\u00adlicher\u00adweise gegebe\u00adnen Rei\u00adhen\u00adfolge ab und lese von hin\u00adten nach vorne, also spiegel\u00adbildlich, wer\u00adden die bei\u00adden Schwellen\u00adspr\u00fcche einger\u00adahmt von der <a href=\"https:\/\/de.wikipedia.org\/wiki\/Om\" target=\"_blank\" rel=\"noopener\">Silbe OM<\/a>, der heili\u00adgen Silbe der Inder. Diese Silbe wurde zu unserem Amen, der Schlussformel jedes Gebetes.<\/p>\n<p>Auch auf eine andere Art ergibt sich um die Schwellen\u00adspr\u00fcche die heilige Silbe OM, die auch die Keim\u00adsilbe des Uni\u00adver\u00adsums genan\u00adnt wird. Sie bildet sich durch die <a href=\"https:\/\/www.stellamaris-seelenkalender.de\/?page_id=180\">Spiegel\u00adspr\u00fcche<\/a>, das hei\u00dft durch die bei\u00adden Mantren, die sich gram\u00adma\u00adtisch entsprechen: 15 <strong>O<\/strong> spiegelt mit 38 <strong>m<\/strong> und 40 <strong>o<\/strong> spiegelt mit 13 <strong>M<\/strong>. Dadurch ist die Schwelle struk\u00adturell umgeben von Gebetsstim\u00admung, von Heiligkeit.<\/p>\n<h4><strong>Ein Exkurs: OM, ein Ausdruck der Quelle allen&nbsp;Seins<\/strong><\/h4>\n<p>Dr. med. Eben Alexan\u00adder (*11.12.1953, amerikanis\u00adch\u00ader Neu\u00adrochirurg), beschreibt in seinem Buch \u201e<a href=\"https:\/\/de.wikipedia.org\/wiki\/Blick_in_die_Ewigkeit\" target=\"_blank\" rel=\"noopener\">Blick in die Ewigkeit<\/a>\u201d, die Quelle allen Seins, die er in sein\u00ader Nah-Tode\u00adser\u00adfahrung 2008 erlebte, und sein mit ihr ver\u00adbun\u00addenes H\u00f6r\u00aderleb\u00adnis \u201cOM\u201d wie fol\u00adgt: \u201eIch bewegte mich noch weit\u00ader und ging als\u00adbald in eine gewaltige Leere ein \u2014 vol\u00adlkom\u00admen dunkel, uner\u00admesslich gro\u00df, aber auch unendlich tr\u00f6stlich. Sie war raben\u00adschwarz, floss aber gle\u00adichzeit\u00adig \u00fcber vor Licht \u2014 einem Licht, das aus ein\u00ader strahlen\u00adden Kugel zu kom\u00admen schien, die ich jet\u00adzt direkt neben mir sp\u00fcrte. Diese Kugel lebte und war fast materiell, wie die Lieder der Engel\u00adwe\u00adsen gewe\u00adsen waren. Meine Sit\u00adu\u00ada\u00adtion \u00e4hnelte selt\u00adsamer\u00adweise der eines F\u00f6tus im Mut\u00adter\u00adleib. Der F\u00f6tus schwebt im Mut\u00adter\u00adleib mit sein\u00ader stillen Part\u00adner\u00adin, der Plazen\u00adta, die ihn ern\u00e4hrt und als Ver\u00admit\u00adt\u00adlerin zu der \u00fcber\u00adall pr\u00e4sen\u00adten und doch unsicht\u00adbaren Mut\u00adter fungiert. In diesem Fall war die \u201eMut\u00adter\u201d Gott, der Sch\u00f6pfer, die Quelle, die f\u00fcr die Entste\u00adhung des ganzen Uni\u00adver\u00adsums ver\u00adant\u00adwortlich ist. Dieses Wesen war so nah, dass es \u00fcber\u00adhaupt keine Dis\u00adtanz mehr zwis\u00adchen Gott und mir selb\u00adst gab. Aber gle\u00adichzeit\u00adig kon\u00adnte ich die unendliche Weite des Sch\u00f6pfers sp\u00fcren, kon\u00adnte sehen, wie winzig klein ich im Ver\u00adgle\u00adich zu ihm war. Ich werde Gott gele\u00adgentlich <em>Om<\/em> nen\u00adnen, weil ich diese Beze\u00adich\u00adnung f\u00fcr ihn urspr\u00fcnglich in meinen Aufze\u00adich\u00adnun\u00adgen nach dem Koma benutzt habe. \u201eOm\u201d war der Klang, den ich im Zusam\u00admen\u00adhang mit dem all\u00adwis\u00adsenden, allm\u00e4chti\u00adgen und bedin\u00adgungs\u00adlos lieben\u00adden Gott geh\u00f6rt hat\u00adte. Aber jede Beschrei\u00adbung von ihm greift zu kurz\u201d (S.&nbsp;71f).<\/p>\n<p>Und weit\u00ader hei\u00dft es: \u201eEin\u00ader der gr\u00f6\u00dften Fehler, die Men\u00adschen machen, wenn sie \u00fcber Gott nach\u00addenken, ist, sich Gott als unper\u00ads\u00f6n\u00adlich\u00ades Wesen vorzustellen. Ja, Gott ist hin\u00adter den Zahlen, hin\u00adter der Per\u00adfek\u00adtion des Uni\u00adver\u00adsums, welche die Wis\u00adsenschaft misst und zu ver\u00adste\u00adhen ver\u00adsucht. Aber \u2014 und auch das ist ein Para\u00addox \u2014 das Om ist auch \u201emen\u00adschlich\u201d \u2014 <em>men\u00adschlich\u00ader<\/em> sog\u00adar als Sie und ich. Das Om hat Ver\u00adst\u00e4nd\u00adnis f\u00fcr und Sym\u00adpa\u00adthie mit unser\u00ader men\u00adschlichen Sit\u00adu\u00ada\u00adtion, und zwar tiefge\u00adhen\u00adder und per\u00ads\u00f6n\u00adlich\u00ader, als wir uns das \u00fcber\u00adhaupt vorstellen k\u00f6n\u00adnen, denn das Om wei\u00df, was wir vergessen haben, und ver\u00adste\u00adht, was f\u00fcr eine schreck\u00adliche B\u00fcrde es ist, auch nur f\u00fcr einen Moment ohne jede Erin\u00adnerung an das G\u00f6t\u00adtliche zu leben\u201d (S.&nbsp;124).<\/p>\n<h4><strong>Was sagt mir das Mantra 15&nbsp;O?<br>\n<\/strong><\/h4>\n<p>Das Mantra15 O begin\u00adnt damit, dass ich f\u00fch\u00adle. Ich bin gegen\u00adw\u00e4r\u00adtig, pr\u00e4sent in der Wahrnehmung. Doch was ich wahrnehme, macht den Ein\u00addruck eines Traumes. Ich f\u00fch\u00adle das Weben des Geistes. Ich f\u00fch\u00adle es, aber nicht wach und klar, son\u00addern verza\u00adubert. Indem ich die webende T\u00e4tigkeit des Geistes f\u00fch\u00adle, bin ich mit mein\u00ader Wahrnehmung hin\u00adter den Sin\u00adness\u00adchleier vorge\u00addrun\u00adgen, doch fehlt mir noch die klare Geis\u00adterken\u00adnt\u00adnis. Was sich zeigt, ist wie verza\u00adubert. Oder f\u00fch\u00adle ich mich verza\u00adubert von dem, was ich erlebe? Des Geistes Weben ist verza\u00adubert in den Wel\u00adtenschein, den Schein der Welt. Hier kann ich ein\u00ader\u00adseits den Wel\u00adtenschein als die Maya, die Illu\u00adsion von der Wahrheit der Materie ver\u00adste\u00adhen, ander\u00ader\u00adseits den Schein auch als die Aura, als das geistige Leucht\u00aden, das alle Lebe\u00adwe\u00adsen umgibt, vorstellen. Hier, in der durch\u00adsichtig, gewor\u00adde\u00adnen, zum Schein oder scheinend gewor\u00adde\u00adnen Welt, nehme ich das Weben des Geistes f\u00fch\u00adlend&nbsp;wahr.<\/p>\n<p>Rudolf Stein\u00ader sagt: \u201cGeis\u00adteswis\u00adsenschaft zeigt uns immer mehr und mehr, dass im Materiellen der Geist verza\u00adubert ist, dass das Sinnlich-Materielle das Zauberkleid des Geisti\u00adgen ist. Der Men\u00adsch ist dazu berufen, inner\u00adhalb des Stof\u00adflichen aus diesem Zauberkleid her\u00adaus den Geist zu entza\u00adubern. Das Geistige find\u00adet seine Aufer\u00adste\u00adhung in dem Men\u00adschen, in der \u00fcber sich selb\u00adst sich erheben\u00adden Men\u00adschenseele. Aber die Seele den Weg \u00fcber sich hin\u00adaus find\u00aden zu lassen, ist Auf\u00adgabe der Geis\u00adteswis\u00adsenschaft. So find\u00adet Geist den Geist. Der Men\u00adsch wird immer mehr den Geist begreifen, indem er sich ihm mehr und mehr \u00e4hn\u00adlich macht.\u201d (Vor\u00adtrag 6.5.1909, Die europ\u00e4is\u00adchen Mys\u00adte\u00adrien und ihre Eingeweihten)<\/p>\n<p>Die Kun\u00adst des Webens geh\u00f6rt zu den \u00e4ltesten Fer\u00adtigkeit\u00aden der Men\u00adschheit. Die drei Nor\u00adnen in der Nordis\u00adchen Mytholo\u00adgie spin\u00adnen den Lebens\u00adfaden und weben die Geschicke der Men\u00adschen. Erlebe ich meinen K\u00f6r\u00adp\u00ader als Kleid mein\u00ader Seele, so ist dieses K\u00f6r\u00adperkleid durch das Weben des Geistes ent\u00adstanden, so wie auch alle anderen K\u00f6r\u00adp\u00ader. Eben\u00adso wie Spin\u00adnen war Weben ein Frauen\u00adhandw\u00aderk, denn die Verbindung zum Her\u00advor\u00adbrin\u00adgen eines neuen Lebe\u00adwe\u00adsens wurde darin erlebt.<\/p>\n<p>Dieses Eingewebt- und Einge\u00adspon\u00adnen\u00adwer\u00adden hat bewirkt, dass mein Eigen\u00adwe\u00adsen \u2014 also ich, so wie ich mich auf Erden erlebe \u2014 in Sin\u00adnes\u00addumpfheit einge\u00adh\u00fcllt wor\u00adden ist. Nun wird die oben schon erw\u00e4h\u00adnte Verza\u00aduberung nochmals anders ver\u00adst\u00e4ndlich. Das Weben des Geistes verza\u00adubert auch mich. Dieses Bild l\u00e4sst an die Jungfrauen im M\u00e4rchen denken, die zun\u00e4chst entwed\u00ader schwarz oder uralt ist, wenn der J\u00fcngling sie das erste Mal erblickt. Erst nach\u00addem er mehrere Auf\u00adgaben gel\u00f6st hat, kann er sie in ihrer wahren Sch\u00f6n\u00adheit erken\u00adnen. Der Grund, warum ich nicht automa\u00adtisch vom F\u00fchlen zum Erken\u00adnen fortschre\u00adit\u00aden kann, \u2014 im M\u00e4rchen die Auf\u00adgaben zun\u00e4chst gel\u00f6st wer\u00adden m\u00fcssen, \u2014 liegt wie der Spruch sagt, in der Sin\u00adnes\u00addumpfheit. \u2026 <em>Es hat in Sin\u00adnes\u00addumpfheit geh\u00fcllt mein Eigen\u00adwe\u00adsen, \u2026<\/em> \u201eEs\u201d ist in diesem Fall \u201edas Geistes Weben\u201d, denn der \u201eWel\u00adtenschein\u201d ist m\u00e4nnlich und kommt dadurch nicht in Frage. Dadurch ergibt sich eine sehr erstaunliche Aus\u00adsage. Das, was verza\u00adubert ist, das Geistes Weben, was sich opfert in die Materie hinein, wird hier durch \u201ees\u201d auch gle\u00adichzeit\u00adig als die Ursache beze\u00adich\u00adnet f\u00fcr die Sin\u00adnes\u00addumpfheit. Das Weben des Geistes, sein Wirken, hat mein Eigen\u00adwe\u00adsen in Sin\u00adnes\u00addumpfheit geh\u00fcllt. Durch dieses Einge\u00adh\u00fcllt sein, werde ich im F\u00fchlen fest\u00adge\u00adhal\u00adten und kann nicht zur Erken\u00adnt\u00adnis fortschre\u00adit\u00aden. Ich muss fest\u00adstellen, meine Geis\u00adteskraft ist der Kraft des \u201cK\u00f6r\u00adp\u00ader-weben\u00adden-Geistes\u201d nicht gewach\u00adsen. Ich sehe gew\u00f6hn\u00adlich nur mit \u00e4u\u00dferen Sin\u00adnen. Ich bin in Sin\u00adnes\u00addumpfheit geh\u00fcllt und die verza\u00adubernde Macht des weben\u00adden Geistes kann ich an dieser Stelle nur erf\u00fch\u00adlend wahrnehmen, nicht die Verza\u00aduberung l\u00f6send durchschauen.<\/p>\n<p>Bevor ich auf den let\u00adzten Teil des Mantras einge\u00adhe, m\u00f6chte ich wegen der the\u00adma\u00adtis\u00adchen N\u00e4he ein\u00adf\u00fc\u00adgen, was Rudolf Stein\u00ader \u00fcber die in die Materie geban\u00adnten, verza\u00aduberten <a href=\"https:\/\/anthrowiki.at\/Elementarwesen#Elementarwesen_im_B.C3.BCndnis_mit_den_Widersachern\" target=\"_blank\" rel=\"noopener\">Ele\u00admen\u00adtar\u00adwe\u00adsen<\/a> sagt, die auf Erl\u00f6\u00adsung durch den Men\u00adschen warten.<\/p>\n<p>\u201eK\u00f6n\u00adnen wir als Men\u00adschen f\u00fcr diese Ele\u00admen\u00adtargeis\u00adter etwas tun? \u2026 K\u00f6n\u00adnen wir etwas tun, um das, was da verza\u00adubert ist, zu erl\u00f6sen? Ja, wir k\u00f6n\u00adnen etwas tun! Denn das, was wir Men\u00adschen tun hier in der physis\u00adchen Welt, ist auch nichts anderes als der \u00e4u\u00dfere Aus\u00addruck geistiger Prozesse. Alles, was wir tun, hat zu gle\u00adich\u00ader Zeit seine Bedeu\u00adtung in der geisti\u00adgen Welt. Nehmen wir ein\u00admal fol\u00adgen\u00addes an: Ein Men\u00adsch ste\u00adht gegen\u00fcber irgen\u00addeinem, sagen wir, Bergkristall oder einem St\u00fcck Gold oder der\u00adgle\u00adichen. Er schaut das an. Was geschieht, wenn ein Men\u00adsch ein\u00adfach anglotzt, anschaut mit seinem sinnlichen Auge irgen\u00addeinen \u00e4u\u00dferen Gegen\u00adstand, was geschieht da? Da ist ein fortw\u00e4hren\u00addes Wech\u00adsel\u00adspiel zwis\u00adchen dem verza\u00aduberten Ele\u00admen\u00adtargeist und dem Men\u00adschen. Das\u00adjenige, was da in der Materie drin\u00adnen verza\u00adubert ist, und der Men\u00adsch, sie haben etwas miteinan\u00adder zu tun. Nehmen wir nun an, der Men\u00adsch glotzt nur den Gegen\u00adstand an, so da\u00df ihm nur auf\u00adf\u00e4llt, was ans Auge heran\u00addringt; da geht immer etwas von diesen Ele\u00admen\u00adtar\u00adwe\u00adsen in den Men\u00adschen here\u00adin. Fortw\u00e4hrend geht etwas von den verza\u00aduberten Ele\u00admen\u00adtar\u00adwe\u00adsen in den Men\u00adschen here\u00adin, von fr\u00fch bis abends. Indem Sie wahrnehmen, geht von Ihrer Umge\u00adbung fortw\u00e4hrend eine Schar von Ele\u00admen\u00adtar\u00adwe\u00adsen\u00adheit\u00aden, die verza\u00adubert war und die fortw\u00e4hrend verza\u00adubert wird durch die Verdich\u00adtung\u00adsprozesse der Welt, fortw\u00e4hrend geht eine solche Schar von Wesen\u00adheit\u00aden in Sie hinein. Nehmen wir nun ein\u00admal an, der Men\u00adsch, der so die Gegen\u00adst\u00e4nde anglotzt, h\u00e4tte gar nicht die Nei\u00adgung, nachzu\u00addenken \u00fcber die Gegen\u00adst\u00e4nde, in sein\u00ader Seele irgend etwas leben zu lassen vom Geist der Dinge. Er macht sich\u2019s bequem, geht nur so durch die Welt, ver\u00adar\u00adbeit\u00adet es aber geistig nicht, nicht mit Ideen, nicht mit Gef\u00fchlen, mit gar nichts, er bleibt sozusagen ein blo\u00dfer Anschauer dessen, was ihm materiell in der Welt ent\u00adge\u00adgen\u00adtritt. Da gehen diese Ele\u00admen\u00adtargeis\u00adter in ihn here\u00adin und sitzen nun in ihm, sind in ihm drin\u00adnen und haben nichts anderes gewon\u00adnen im Welt\u00adproze\u00df, als da\u00df sie hereingestiegen sind aus der Au\u00dfen\u00adwelt in den Men\u00adschen. Nehmen wir aber an, der Men\u00adsch sei ein solch\u00ader, der die Ein\u00addr\u00fccke der Au\u00dfen\u00adwelt geistig ver\u00adar\u00adbeit\u00adet, der mit seinen Ideen, Begrif\u00adf\u00aden sich Vorstel\u00adlun\u00adgen macht \u00fcber die geisti\u00adgen Grund\u00adla\u00adgen der Welt, der also ein St\u00fcck Met\u00adall nicht ein\u00adfach anglotzt, son\u00addern \u00fcber das Wesen nach\u00addenkt, die Sch\u00f6n\u00adheit der Sache nach\u00adf\u00fchlt, der seinen Ein\u00addruck vergeistigt; was tut der? Der erl\u00f6st durch seinen eige\u00adnen geisti\u00adgen Proze\u00df das Ele\u00admen\u00adtar\u00adwe\u00adsen, das \u00fcber\u00adstr\u00f6mt von der Au\u00dfen\u00adwelt zu ihm; der hebt es her\u00adauf zu dem, was es war, der befre\u00adit das Ele\u00admen\u00adtar\u00adwe\u00adsen aus sein\u00ader Verza\u00aduberung. So k\u00f6n\u00adnen wir durch unsere eigene Vergeis\u00adti\u00adgung diejeni\u00adgen Wesen\u00adheit\u00aden, die in Luft, Wass\u00ader und Erde verza\u00adubert sind, wir k\u00f6n\u00adnen sie entwed\u00ader einsper\u00adren in unser Inneres, ohne sie zu ver\u00e4n\u00addern, oder aber wir k\u00f6n\u00adnen sie dadurch, da\u00df wir uns sel\u00adber immer mehr und mehr vergeisti\u00adgen, befreien, erl\u00f6sen, sie wiederum zu ihrem Ele\u00admente zur\u00fcck\u00adf\u00fchren. Sein ganzes Leben hin\u00addurch auf der Erde l\u00e4\u00dft der Men\u00adsch aus der Au\u00dfen\u00adwelt Ele\u00admen\u00adtargeis\u00adter in sich here\u00adin\u00adflie\u00dfen. In dem\u00adsel\u00adben Ma\u00dfe, in dem er die Dinge blo\u00df anglotzt, in dem\u00adsel\u00adben Ma\u00dfe l\u00e4\u00dft er diese Geis\u00adter ein\u00adfach in sich hinein\u00adwan\u00addern und ver\u00e4n\u00addert sie nicht; in dem\u00adsel\u00adben Ma\u00dfe, in dem er die Dinge der Au\u00dfen\u00adwelt in seinem Geist zu ver\u00adar\u00adbeit\u00aden sucht durch Ideen, Begriffe, Gef\u00fch\u00adle der Sch\u00f6n\u00adheit und so weit\u00ader, in dem\u00adsel\u00adben Ma\u00dfe erl\u00f6st und befre\u00adit er diese geisti\u00adgen Ele\u00admen\u00adtar\u00adwe\u00adsen.\u201d&nbsp; (<a href=\"https:\/\/anthrowiki.at\/Elementarwesen#Literatur\" target=\"_blank\" rel=\"noopener\">Lit.<\/a>:<a href=\"http:\/\/fvn-archiv.net\/PDF\/GA\/GA110.pdf#page=36&amp;view=Fit\" target=\"_blank\" rel=\"noreferrer noopener\">GA 110, S. 36ff<\/a>)<\/p>\n<p>Auch mein K\u00f6r\u00adp\u00ader geh\u00f6rt zu den Din\u00adgen der Au\u00dfen\u00adwelt. Auch f\u00fcr ihn gilt, was Rudolf Stein\u00ader oben sagt, dass ein Ele\u00admen\u00adtar\u00adwe\u00adsen darin verza\u00adubert ist und auf Erl\u00f6\u00adsung wartet durch die Art, wie wir darauf blick\u00aden, wie wir unsere Wahrnehmung ver\u00adar\u00adbeit\u00aden. Gelingt dies nicht, so m\u00fcssen sich die Ele\u00admen\u00adtargeis\u00adter Ahri\u00adman, der ver\u00adh\u00e4r\u00adtenden, Tod brin\u00adgen\u00adden Macht verbinden. Dem Wirken Ahri\u00admans schreibt Rudolf Stein\u00ader die Ver\u00adh\u00e4r\u00adtung unseres Leibes und der Sinneswelt zu, so dass wir die geistige Welt nicht mehr in oder hin\u00adter der physis\u00adchen erblicken.<\/p>\n<p>Im Mantra wird der verza\u00adubernde, in Sin\u00adnes\u00addumpfheit ein\u00adh\u00fcl\u00adlende Prozess nicht neg\u00ada\u00adtiv bew\u00adertet, stattdessen ist er Voraus\u00adset\u00adzung eines Geschenks. Dieses Geschenk erhalte ich. Das Geschenk ist die Kraft \u2014 Kraft, die das Ich nicht ohne die Sin\u00adnes\u00addumpfheit bekom\u00admen k\u00f6n\u00adnte. Das Ich erh\u00e4lt ger\u00adade durch dieses verza\u00adubernde, dumpf machende Weben des Geistes die Bedin\u00adgun\u00adgen und die M\u00f6glichkeit, seine Kraft zu trainieren, zu st\u00e4rken. Ohne diese Schranken der Wahrnehmung, ohne diese Beschr\u00e4nkung auf die \u00e4u\u00dfere Welt, w\u00e4re kein Bem\u00fchen n\u00f6tig, diese Beschr\u00e4nkung zu \u00fcber\u00adwinden. Erst wenn das Ich gen\u00fc\u00adgend Kraft erwor\u00adben hat, kann es die Beschr\u00e4nkung der Wahrnehmung \u00fcber\u00adwinden und in die geistige Welt hineinblicken.<\/p>\n<p>Die Schranken wer\u00adden als zum Ich geh\u00f6rig beschrieben, es sind seine Schranken und es sind mehrere. Wenn ich das Bild auf mich wirken lasse, so sehe ich das Ich in einem Viereck oder W\u00fcr\u00adfel von Schranken. Es ist in jed\u00ader Rich\u00adtung begren\u00adzt. Es ist gefan\u00adgen, weil ihm die Kraft fehlt, die Schranken zu \u00f6ff\u00adnen. Stimmt das Bild, so geben die Schranken dem Ich W\u00fcr\u00adfelform. Salz kristallisiert in W\u00fcr\u00adfeln. Chris\u00adtus sagt zu den J\u00fcngern: ihr seid das Salz der Erde (Matth\u00e4us 5, 13), was ver\u00adstanden wer\u00adden kann als: ihr habt die W\u00fcr\u00adfelform. Doch kann das Ich diese Form jet\u00adzt schon aus eigen\u00ader Kraft hal\u00adten, sich einen Geistleib erschaf\u00adfen? Wohl kaum. Noch braucht das Ich die For\u00admge\u00adbung durch die Schranken. Es erh\u00e4lt mit ihnen das Geschenk der Kraft, die f\u00fcr die \u00dcber\u00adwin\u00addung n\u00f6tig ist. Erst wenn das Ich gen\u00fc\u00adgend Kraft gesam\u00admelt und die Beschr\u00e4nkung auf die physis\u00adche Wahrnehmung \u00fcber\u00adwun\u00adden hat, muss es nicht mehr in Sin\u00adnes\u00addumpfheit geh\u00fcllt, verza\u00adubert werden.<\/p>\n<p>Schilderten die Mantren vor der Som\u00admer-Schwelle 14 N das Bestreben, aus sich her\u00adaus zu gehen, eins zu wer\u00adden mit der Wahrnehmung, wird nun eine ganz andere Per\u00adspek\u00adtive ein\u00adgenom\u00admen. Wir sind bere\u00adits hin\u00adter der Schwelle. Wir nehmen das Weben des Geistes f\u00fch\u00adlend wahr, erleben die damit ein\u00adherge\u00adhende Verza\u00aduberung und Abs\u00adtump\u00adfung der geisti\u00adgen Sin\u00adnesor\u00adgane und wir wis\u00adsen auch, warum dies gut f\u00fcr uns ist. Eine wahrlich geistk\u00adlare und anf\u00e4nglich erl\u00f6sende Erkenntnis.<\/p>\n\t\t\t<a href=\"https:\/\/www.stellamaris-seelenkalender.de\/?page_id=1076\" target=\"_self\">\n\t\t\t\t\t\tn\u00e4ch\u00adster Blog-Eintrag&nbsp;<\/a>\n\t\t\t<a href=\"https:\/\/www.stellamaris-seelenkalender.de\/?page_id=136\" target=\"_self\">\n\t\t\t\t\t\tzur\u00fcck zur \u00dcbersicht&nbsp;<\/a>\n\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>15 O (15 gro\u00dfes O) Ich f\u00fch\u00adle wie verza\u00adubert Im Wel\u00adtenschein des Geistes Weben: Es hat in Sin\u00adnes\u00addumpfheit Geh\u00fcllt mein Eigen\u00adwe\u00adsen, Zu schenken mir die&nbsp;Kraft: Die, ohn\u00adm\u00e4chtig sich selb\u00adst zu&nbsp;geben, Mein Ich in seinen Schranken ist. (F\u00fcr dieses Mantra gibt es unter\u00adschiedliche Inter\u00adpunk\u00adtio\u00adnen und Schrei\u00adbun\u00adgen. Diese ist die vor\u00adwiegende und \u00fcberzeu\u00adgend\u00adste.) A und O&nbsp;im\u2026<\/p>\n","protected":false},"author":1,"featured_media":0,"parent":0,"menu_order":0,"comment_status":"closed","ping_status":"closed","template":"","meta":{"wp_typography_post_enhancements_disabled":false,"footnotes":""},"class_list":["post-1052","page","type-page","status-publish","hentry"],"_links":{"self":[{"href":"https:\/\/www.stellamaris-seelenkalender.de\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/pages\/1052","targetHints":{"allow":["GET"]}}],"collection":[{"href":"https:\/\/www.stellamaris-seelenkalender.de\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/pages"}],"about":[{"href":"https:\/\/www.stellamaris-seelenkalender.de\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/types\/page"}],"author":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.stellamaris-seelenkalender.de\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/users\/1"}],"replies":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.stellamaris-seelenkalender.de\/index.php?rest_route=%2Fwp%2Fv2%2Fcomments&post=1052"}],"version-history":[{"count":0,"href":"https:\/\/www.stellamaris-seelenkalender.de\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/pages\/1052\/revisions"}],"wp:attachment":[{"href":"https:\/\/www.stellamaris-seelenkalender.de\/index.php?rest_route=%2Fwp%2Fv2%2Fmedia&parent=1052"}],"curies":[{"name":"wp","href":"https:\/\/api.w.org\/{rel}","templated":true}]}}